Der Jungfernkopf Ausgabe November 2007 - Jungfernkopf.info

jungfernkopf.info

Der Jungfernkopf Ausgabe November 2007 - Jungfernkopf.info

der

Jungfernkopf

AUS GERÜCHT WIRD REALITÄT

Läden statt Unkraut

Gemunkelt und „gerüchtet“ wurde in

den letzten Jahren viel, wenn es um

die Erweiterung des unmittelbaren

Umfeldes des Ladenzentrums Zum

Hirtenkamp ging. Mal sollte dorthin ein

„Dörfchen“ mit gemauerter Eingrenzung

für den Wohnungsbau, mal sollte

sich dort zum Schrecken des tegut-

Markts angeblich „Lidl“ in Verbindung

mit einer Apotheke, einer Postagentur,

einem Café usw. ansiedeln.

Nichts Genaues wusste man zumeist

nicht, auch nicht aktuell, was denn nun

die Unternehmensgruppe Nassauische

Heimstätte WOHNSTADT mit zentralem

Sitz in Kassel mit der für gewerbliche

Ansiedlungszwecke vor Ort als Sahnestückchen

bewerteten Fläche im Randbereich

der Straßen Am Ziegenberg/Zum

Hirtenkamp machen möchte.

So sind denn Gerüchte aus angeblich

gut informierten Quellen schon für den

Stadtteil berichtenswert, die wissen

wollen, dass entweder diese attraktive

Liegenschaft verkauft wurde oder deren

Veräußerung an einen Investor aus Fulda

unmittel-bar bevorstehen soll.

Naheliegend, hierüber im Stadtplanungsamt

nachzufragen. Doch

Karl Flore, für die Stadtplanung

zuständig, wusste nichts und

Amtsleiter Heinz Spangenberg

war nicht erreichbar.

Fündig wurde der Jungfernkopf

jedoch bei der WOHNSTADT .

Deren Abteilungleiter für Liegenschaften

und Immobilienentwicklung

Dietrich Rudow bestätigte

aktuelle Grundstückverhandlungen

und eine Bauvoranfrage,

die planungsrechtliche Belange

klären soll. Auch hofft man auf

einen Vertragsabschluss noch in

diesem Jahr. Und aus dem Fenster

lehnte sich Dietrich Rudow

auch mit seiner Hoffnung, dass

noch in 2008 die ersten Bauarbeiten

erfolgen könnten.

Wer kauft und mal für welche Branchen

was und wie in welcher Form baut war

bei dem Stand der Dinge natürlich nicht

zu erfahren.

der JUNGFERNKOPF ist erneut VORN

Kirchenvorstand

Reiner Peterka lag mit der Prognose einer Wahlbeteiligung von 30 Prozent bei

der Kirchenvorstandswahl am 30. September 2007 richtig. Anlass für Pfarrer

Arno Wilke, ihm dafür zu gratulieren.

Dabei hatte er im Blick, was z. B. in Vorbereitung auf die alle sechs Jahre stattfindende

Wahl von örtlichen Mitgliedern der Kirchengemeinde allein mit den von den Parteien

geliehenen Plakatständern unternommen wurde. Das war schon mehr als in drei anderen

Stadtteilen zusammen. Auch nährte die Prognose des ARGE-Vorsitzenden Peterka

das Wissen, dass die Wahlbeteiligung am Jungfernkopf immer sehr hoch war. Bei der

Kommunalwahl am 26. März 2006 war der Stadtteil in Kassel ebenfalls Spitze.

Dieses Renommee kann auch die Evangelische Kirchengemeinde Jungfernkopf

beanspruchen. Fakten: In Kassel nahmen ihr Wahlrecht nur 12,3 Prozent wahr, am

Jungfernkopf die erwähnten 30 (!!) Prozent. Übrigens: Auch in 2001 lag bei der Kirchenvorstandswahl

der Stadtteil vorn, damals mit 20 Prozent Wahlbeteiligung.

Pfarrer Arno Wilke gab bei diesem Ergebnis der Zeitung der Jungfernkopf zu Protokoll,

dass sich der örtliche „Kirchenwahlausschuss bei allen Wählerinnen und Wählern und

bei allen Mithelfenden für alle freundschaftlich gewährte Unterstützung bedankt“.

Hier in alphabetischer Folge jene Damen und Herren, die gemeinsam mit Claudia und

Arno Wilke den Kirchenvorstand bilden: Marc Klinckaert, Stefanie Giese, Ilona Kühnel,

Ursula Nimmerguth, Klaus Raabe, Brigitte Ruppert-Lomp, Bernd Schwesinger, Martina

Sherman-Hühne, Dr. Ursula Wollring. hjk

Sind der Inhalt und Standort des WOHN-

STADT-Schilds bald Vergangenheit?

Ortsvorsteher Dr. Manuel Eichler

(SPD), unmittelbar vor Redaktionsschluss

auf seine Bewertung

angesprochen, zeigte

sich „hocherfreut, dass der

jahrelange Stillstand nun ein

absehbares Ende hat.“ Er hoffe

auf „ansehnliche Bauwerke

am Westeingang zum Stadtteil

und eine solide und attraktive

Ergänzung der Dienstleistungsangebote

. rp

In dieser Ausgabe:

Kommentar S. 2

Kurz notiert S. 2

Wir über uns S. 3

Hits der Kids S. 4

Rot und Schwarz S. 4

Starke Frauen... S. 5

tegut - tut gut S 6

Oktoberfest Gewerbever. S. 6

Haus Nordend S. 6

Barbara Dingel Kita S. 7

Waldecker Straße S. 7

Zukunft mit BEMI S. 8

Neu: David Schöne S. 9

Putztag S. 9

Adventsbasar S. 0

Kirchplatz verschönt S.10

Heinz Geile S.10

Stadtteilservice S.11

Zeitung für den Jungfernkopf 13. Jahrgang • Nr. 50 • November 2007


KOMMENTAR

Viel Demokratie am

Jungfernkopf

Die christlichen Kirchen in Deutschland

sind Bestandteil unserer demokratischen

Gesellschaft. Sie

wirken, direkt oder indirekt, in allen

Ebenen unseres Gemeinwesens

erfolgreich mit – auch ohne öffentliche

Wahlmandate.

Auch am Jungfernkopf ist diese

Einflussnahme positiv spürbar und

für unsere örtliche Gemeinschaft

wichtig. Seien es die vielen Veranstaltungen

der Kirche wie z. B. der

Adventsbasar, das Mitwirken bei

den Ferienspielen und den Stadtteilfesten,

die Gastgeberrolle beim

offenen Jugendtreff. Das Mitmachen

der Evangelischen Kirchengemeinde

ist nicht nur erwünscht,

es wird oft geradezu erwartet und

gehört zum Jungfernkopf einfach

dazu.

Da passt es gut in die Landschaft,

dass auch bei der Kirchenvorstandswahl

der Stadtteil eine Vorreiterrolle

einnimmt. Denn es ist im

großstädtischen Bereich wahrlich

keine Selbstverständlichkeit, dass

knapp ein Drittel der wahlberechtigten

Gemeindemitglieder dieses

Recht wahrnimmt. Die hohe Wahlbeteiligung

mag Ansporn für die

Gewählten sein, ihr höchst anerkennenswertes

und nicht selbstverständliches

Engagement für

weiter gute Taten im Stadtteil zu

nutzen. Und die Zusammenarbeit

des neuen Kirchenvorstands mit

den anderen Institutionen im Stadtteil

wie etwa dem Ortsbeirat wird

gut, reibundslos und fruchtbar wie

bislang sein - da bin ich mir sicher.

Dr. Manuel Eichler

Kurz notiert

Die SPD lädt ein

Wie immer lädt die SPD Jungfernkopf in

das Bürgerhaus zur Neujahrsbegrüßung

ein. Dieses Mal für Samstag, 12. Januar

2008, und zwar mit einem Stargast aus

Berlin. Uhrzeit und Sonstiges werden

noch nicht verraten. Aber in der nächsten

Ausgabe von der Jungfernkopf im Dezember

wird mehr darüber zu lesen sein.

Wer kommen möchte, sollte schon mal

sein Kreuzchen machen. Nein – in diesem

Fall noch nicht bei der Landtagswahl

am 27. Januar 2007, sondern erstmal im

eigenen Terminkalender. jb

Überweg soll bleiben

Auch Die Grünen befürworten, dass

nach dem Bau der Brücke zwischen

Waldecker Straße und Schenkebier

Stanne die bisherige Schranke für den

Fußgänger- und Fahrradverkehr weiter

zur Verfügung steht, was laut Stadt Kassel

und NVV zwar angestrebt wird, die

Deutsche Bahn AG dazu aber ihr Plazet

noch nicht gab. Auch dieser Antrag liegt

inzwischen bei der Stadtverwaltung zur

Bearbeitung. rp

Für Generationen

Gute Idee – tolle Resonanz, so lässt

sich ein Stadtverordnetenbeschluss vom

September 2007 umschreiben, nach dem

künftig mindestens ein generationenübergreifender

Spielplatz errichtet werden

soll. Wo? Darauf hatten die SPD-Fraktion

und die CDU-Fraktion im Ortsbeirat unterschiedliche

Antworten.

Während sich die SPD, gestärkt mit der

Zusage des DRK Kassel zur Mitarbeit,

für einen Standort neben dem künftigen

DRK-Seniorenzentrum Jungfernkopf mit

Einbeziehung der dortigen öffentlichen

Grünfläche ausspricht, favorisiert die

CDU als Standort die dann anzukaufende

Fläche der ehemaligen Gärtnerei

Müller am Lambertweg u. a. auch für eine

Boulebahn.

Zwar wurden beide Anträge Richtung

Magistrat auf den Weg gebracht. Realisierungschancen

dürfte allein schon

wegen des wohl teuren Grunderwerbs am

Lambertweg und wegen des personellen

Angebots des DRK eher dem SPD-Antrag

beschieden sein. rp

Im Hort wird es eng

Bei 40 Hortkindern nur zwei Räume,

das ist zu wenig. Deshalb forderte der

Ortsbeirat auf Anregung von Die Grünen

von der Verwaltung umgehend ein Raumund

Gebäudekonzept. Zu Recht. Denn

seit August 2007 sind die beiden Räume

mindestens bei gleichzeitigem Aufgabenmachen

aller Hortkinder völlig überfüllt,

sodass die Horterzieherinnen zeitweise

auf Räume in der benachbarten Grundschule

ausweichen müssen. Daher soll

das geforderte Konzept Klarheit bringen,

wie es weiter gehen soll. rp

Tag der Erde

Dem Ortsbeirat muss viel an der Durchführung

des Tags der Erde am Jungfernkopf

gelegen sein. Denn er erneuerte auf

Antrag der SPD-Fraktion sein Anliegen,

dass der Tag der Erde, eine über die Stadt

Kassel hinaus beachtete Veranstaltung mit

Imagebildung für den Stadtteil, wenn schon

nicht in 2008, dann aber doch in 2009 hier

ausgerichtet werden möge. rp

Geilebach

Arbeit für das Umwelt- und Gartenamt,

sollte der auf SPD-Initiative verabschiedete

Antrag des Ortsbeirats umgesetzt

werden. Denn dieser möchte, dass die

durch ihr hohes Alter abgestorbenen

Bäume auf dem Abhang zwischen Schule

und Geilebach bzw. Schule und Steinstückerweg

ersetzt werden. Denn in diesem

Gebiet stehen laut Antragsbegründung

teilweise „uralte Walnussbäume und

Streuobstbäume“, die ...samt der Streuobstwiese

„typbildend für den Stadtteil“

seien. rp

––– der Jungfernkopf


UNSERE 50. AUSGABE

Wir über uns ohne Eigenlob

1981, dem Jahr der Stadtteilgründung Jungfernkopf, dem

Jahr des 1. Stadtteilfestes, dem Jahr, als die alte Schule

zum Bürgerhaus umgewidmet und die ARGE Jungfernkopf

gegründet wurde – in jenem Jahr erschien erstmals, damals

unter der Federführung von Reinhard Reiß, in unserem

Stadtteil die Zeitung „der Jungfernkopf“.

Es juckt in den Fingern, in dieser Zeitungsausgabe, der 50. (!!!),

in Vergangenem zu schwelgen und uns, die Herausgeber und

aktuellen Macher, selbst beweihräuchernd über die Erfolge und

die Fortschritte im Stadtteil, über die wir gern unsere Mitbürgerinnen

und Mitbürger informierten, auf die Schultern zu klopfen.

Machen wir nicht, allein schon, weil einer Volksweisheit gemäß

Eigenlob stinkt.

Dass die Zeitung über die Stadtteilgrenzen gelesen wird und z.

B. bei Verantwortlichen im Rathaus für Änderungen von Auffassungen

und für Investitionen (mit) sorgte, das dürfen wir aber

doch mit Stolz vermerken. Uns mit viel Zeitaufwand journalistisch

zu betätigen hat auch was mit der Verbundenheit zum Stadtteil

Jungfernkopf zu tun, egal, ob man hier geboren und aufgewachsen

oder „nur“ zugezogen ist. Klar: Motivierend ist auch der

Zuspruch, den unsere Zeitung bei den Lesern findet. Und nicht

auch zuletzt freuen uns die Anzeigenaufträge der Geschäftswelt

und hier die vermehrte Frage: „Wann kommt denn die nächste

Ausgabe vom Blättchen, wir wollen da inserieren“.

Hier die Antwort: Ausgabe Nummer 51 der Stadtteilzeitung

finden Sie entweder noch vor Weihnachten 2007 oder direkt

Anfang 2008 mindestens in allen Briefkästen am Jungfernkopf.

Die Redaktion

T o m a t e n

d e n A u g e n ?

Wir sind für Sie da!

Mo.-Fr. 10.00-19.00

Sa. 9.00-14.00

gerne auch nach Terminabsprache

a u f

D a n n

i s t S e h b e r a t u n g g e n a u d a s ,

was Sie brauchen. Am besten regelmäßig bei uns.

Ladenzentrum Jungfernkopf - Zum Hirtenkamp 1 - 34128 Kassel - Telefon 9880660

Das Redaktionsquartett mit Reinhard Reiss (vorn sitzend),

Redaktionsleiter Reiner Peterka (sitzend, Mitte) und stehend

von links Joachim Manek und Dr. Manuel Eichler – hier bei der

Vorbereitung der 50. Ausgabe der Stadtteilzeitung der Jungfernkopf.

Foto: Kristina Peterka

BIttE VORMERKEN

Karneval 2008

Erstmals gemeinsam veranstalten die

ARGE und der Gewerbeverein Jungfernkopf

die schon zur tradition gewordene

Karnevalsveranstaltung. Dieses Mal

als Premiere im Bürgerhaus Vellmar-

West, das u. a. viel mehr Platz für die

Besucher und die vielen Mitwirkenden

der Karnevalsgesellschaft Holzhausen/

Reinhardswald bietet. Eintritt: 10 Euro.

Näheres auch in unserer nächsten Zeitungsausgabe.

rp

HirtenkampStore

Inh. Gerhard Bischoff

Zum Hirtenkamp 1, 34128 Kassel

Tel. 0561-9885872 Fax 0561-9885869

Wir sind für Sie da:

Mo – Fr von 08.00 - 19.00 Uhr

und Sa von 08.00 - 16.00 Uhr

LOTTO

WEG AM FICHtENRAIN / FRASENWEG

Erst auf parlamentarische Nachfrage der Stadtverordneten Dr. Günther

Schnell und Dr. Manuel Eichler (beide SPD), wann die Stadt Kassel die

im Ortsbeirat befürwortete Planung eines neuen Verbindungswegs durch

das hängige Waldgelände zwischen Am Fichtenrain und Frasenweg

umsetzen werde, erfüllte Stadtbaurat Norbert Witte (CDU) seine Informationspfl

icht: „In 2008“. Auf Nachfrage von Dr. Eichler, ob am Anfang

oder am Ende des Jahres, erklärte Witte nach Zögern: „In der Mitte“.

Der jungfernkopf behält das thema im Auge. me

CHANCE FÜR JUGEND

Den mit der Kirchengemeinde begonnenen Weg fortsetzen wollen die

Sozialdemokraten am Jungfernkopf und fordern den Magistrat nach

noch durchzuführender Bewertung auf, den seit Februar 2007 eröffneten

offenen Jugendtreff in den Räumen der Kirchengemeinde fortzusetzen.

Gründe: Der treff habe sich gut entwickelt, die Honorarkraft

habe die gesetzten Erwartungen erfüllt, eine Alternative im Stadtteil

gebe es nicht. rp

Fahrkarten - NVV

Geschenkartikel

Glückwunschkarten

Handykarten

Hermes Paketshop

Kaffee & Co.

Lotto – Hessen

Schul- und Bürobedarf

Süßigkeiten & Eis

Tabakwaren

Wein

Zeitschriften, Bücher

der Jungfernkopf ––– 3


SPIELE-KLASSIKER NACH

WIE VOR BELIEBT

Hits der Kids

Sie spielen den ganzen Tag am Computer,

sitzen stundenlang vor der „Glotze“

und verbringen die schönsten Tage nur

drinnen. Dieses Vorurteil, das vielfach

Kindern zu Teil wird, widerlegen die

Kids am Jungfernkopf eindrucksvoll.

Gerade die vielen ruhigeren Strassen

im Stadtteil werden von den Jüngsten

täglich oft regelrecht eingenommen,

um sich bei Spiel und Spaß im Freien

zu treffen. Wir haben uns umgehört

und festgestellt, dass nach wie vor die

Spiele-„Klassiker“ auf der Hitliste der

Kinder zu finden sind.

„Wir mögen Fahrradfahren und Inlineskating“,

sagen Philipp (7 Jahre),

Valentin (9) und Denny (5). Verständlich;

denn nur wenige Autos stören

sie in „ihrer“ ruhigen Sackgasse. „Ich

klettere gern und bin oft auf der

Schaukel“, erklärt uns Arne (5) lachend.

Geht ja auch prima im Garten.

Schaukeln, fangen und verstecken

spielen sind ebenfalls Hits der Kids,

wenn es um Aktivitäten im Freien geht.

Jedenfalls sagt uns Vincent (6), dass

er dies besonders mag. Für Phantasiespiele

spricht sich Philipp aus, nach

seinen Lieblingsaktivitäten gefragt.

Und dann erklärt er uns, dass es dabei

um Ritterspiele geht und wir wünschen

verletzungsfreien Spaß. Alles, was mit

Bällen zu tun hat, allen voran natürlich

Fußball, zählt bei allen Kindern zum

Standardrepertoire.

So war es auch kein Wunder, dass das

wöchentliche Training im Rahmen der

Ferienspiele, organisiert und durchgeführt

von Mike Pfeifferling, gut

besucht war. Und der bald Am Ziegenberg

als Zwischenlösung angelegte

Bolzplatz wird im Positiven den Nerv

der Kinder treffen. Auch das Bewegen

„fahrbarer Untersätze“ wie Dreirad,

Kettcar, Skate- und Kickboard und

natürlich das Fahrrad finden die Kinder

„stark“, wie Niklas (8) und Lara

(10) stellvertretend für viele andere

erläutert.

Auch die Spielplätze im Stadtteil,

wie zum Beispiel am Kiefernweg oder

den der GWG, werden zum Austoben

genutzt und dienen dazu, Freunde zu

treffen. Und so ist es kein Wunder,

dass wir Kids im Alter von vier bis

12 gemeinsam spielend angetroffen

haben. Mit einem sozialen und pädagogischen

Nebeneffekt. Die Kinder

lernen voneinander auch das Sich-Behaupten

in einer Gruppe. Und für den

Stadtteil Jungfernkopf sind die vielen

Kids, die auf Straßen und Plätzen spielen,

in puncto Kinderfreundlichkeit der

Qualitätsnachweis überhaupt.

me/mrb/hjk/hvd

––– der Jungfernkopf

ROT UND SCHWARZ EINIG

Im Gleichschritt für Sicherheit

Zwei Anträge, ein Ziel.

Denn sowohl die SPD

als auch die CDU fordert

die Wiederherstellung

des alten Zustands,

nämlich das

Aufstellen von Pfosten

am Beginn des

Überganges der kleinen

Schranke, sodass

nur Fußgänger und

Fahrradfahrer diesen

Bahnübergang nutzen

können.

Wahrscheinlich durch

Bahnbeauftragte wurde

hier ein Pfosten entfernt mit der Konsequenz, dass nunmehr uneinsichtige PKW-Fahrer

diesen Übergang als Überfahrt benutzen. Besondere Gefahr für tiefer gelegte Fahrzeuge,

die im Streckebereich der Bahnen hängen bleiben können mit evtl. tödlichen

Konsequenzen. Vorschlag: Die beiden an der großen Schranke entfernten Sandsteinpoller

einsetzen, die unbenutzt neben den Gleisen liegen. rp

Machen Sie einen Termin

zur Beratung, Besichtigung oder für einen

kostenlosen Schnuppertag oder fordern Sie

einfach unseren kostenlosen Flyer an!

Die Leistungen...

... Fahrdienst (z. B. zum Arzt)

... Gemeinsame Mahlzeiten

... Gruppenaktivitäten (Ausflüge, Basteln etc.)

... Therapie (Physio-, Musik-, Ergotherapie, Logopädie)

... Reaktivierende Maßnahmen (Gedächtnistraining)

... Beratung & Schulung Angehöriger, Vermittlung

& Koordination von Hilfen

. individuell

und flexibel

.

.

fachlich kompetent

bedarfsgerecht und nah

Wegmannstr. 66 b, 34128 Kassel, Tel. 05 61 / 65 331


Vera gödderth DIE SERIE – TEIL 9

Starke Frauen am Jungfernkopf

I n u n s e r e r S e -

rie „Starke Frauen

am Jungfernkopf

sprach dieses Mal

die SPD-Ortsvere

i n s v o r s i t z e n d e

Jutta Bott mit Vera

Gödderth, Mutter

von sieben „wohlgeratenen

Kindern“

(O-Ton der Nachbarn

Claudia und Dr. Manuel

Eichler).

Frau Gödderth, haben

Sie schon immer

eine große Familie

geplant?

Nein, überhaupt nicht,

es hat sich so ergeben.

Sie kamen, wie

sie kamen, nach 3

Mädchen sollte doch

noch ein Junge her

und so wurden es

dann 4 Jungs.

Wie alt sind Ihre

Kinder?

Jahrgänge 79, 80,

87, 89, 92, 94 und 99, der Jüngste ist

also 8.

Was mögen Sie besonders an dieser

verantwortungsvollen und auch großen

Familienaufgabe?

Jedes Kind ist einzigartig und für mich etwas

besonderes, (lacht) leider empfinden

die Kinder das oft selbst nicht so und fühlen

sich gegenüber ihren Geschwistern

benachteiligt.

Wie organisieren

Sie Ihren täglichen

Ablauf?

Um 5.00 Uhr beginnt

der Tag, da

geht mein Mann

aus dem Haus,

dann kommen die

Kinder nach und

nach aus dem

Bett, gehen nach

und nach aus dem

Haus und genauso

kommen sie auch

nach und nach alle

wieder heim. Es

funktioniert alles

gut, jeder hat seinen

Platz.

Ist das für Sie besonders

stressig,

oder ziehen

alle mit?

Ich fühle mich nicht

hängen gelassen.

Wenn jedoch mal

alle meinen, sie

müssten nichts

tun, dann muss man mal ein bisschen lauter

werden (lacht) und dann sind wieder alle mit

dabei und helfen, wo es was zu helfen gibt.

Können Sie bei einer so großen Familie

noch berufstätig sein?

Ich wollte das nie und ich habe auch nie das

Gefühl gehabt, dass mir etwas fehlt.

Spielt Ihr Mann dabei eine Rolle?

Er ist sehr hilfsbereit, er greift zum Besen

und zum Staubsauger. Und wenn er kocht,

Vera Gödderth ohne fünf. Denn während Jasmine,

Nadine, Alexander und Philipp beim Fotoshooting

abwesend waren, und Papa Martin

Gödderth sich als Fotograf betätigte, präsentierte

sich die Frau Mama mit Conny, Christoph

(hi.) und Joachim. Rechts Interviewpartnerin

Jutta Bott.

dann lasse ich mich auch mal von

ihm verwöhnen.

Welche Rolle spielen die Kinder?

Die großen helfen den kleinen, so hat

jeder seinen Part. Von großen Schwestern

lässt man sich ja als kleiner

Bruder auch gerne helfen.

Geben Sie die Kinder auch mal ab,

um Zeit für sich allein zu haben?

Nein, ich nehme mir die Zeit, die

bleibt, wenn gerade mal alle weg sind.

Gedacht habe ich mir das auch schon

mal, dass ich sie mal alle kurzzeitig

abgebe, aber gemacht habe ich es nie

(lacht herzlich). Aber Spaß beiseite,

wenn ich wirklich mal eine Stunde für

mich habe, dann lese ich ein Buch

oder sehe einfach mal in Ruhe fern.

Ich freue mich auch, dass wir jetzt in

dieser ruhigen Stunde das Interview

machen, da bleiben die Kinder eben

auch mal außen vor.

Warum leben Sie in unserem Stadtteil?

Mein Mann hat unser Grundstück von

seinem Vater bekommen und da haben

wir im Jahr 2000 hier gebaut. Es

war also eher Zufall, aber wir fühlen

uns sehr wohl hier, zumal sich in der

Nachbarschaft immer mehr Leute

angesiedelt haben.

Ist der Jungfernkopf familienfreundlich?

Ich würde sagen, ja. Mit den Jahren

hat sich das für uns auch so entwickelt,

wir haben wegen der Kinder

gute Kontakte geknüpft und es wird ja

einiges angeboten. Die großen Kinder

gehen eher in andere Stadtteile, da

haben sie noch ihre Freunde von früher,

aber die Jungs halten sich schon

hier im Stadtteil auf.

der Jungfernkopf –––


tegut -

tut gut

Anlässlich des Weltkindertages, in 2007

am 20. September, pflegt der tegut-Markt

Jungfernkopf eine angenehm gewordene

Tradition. Denn an drei Vormittagen sind

rund 90 Erstklässler der Schule Jungfernkopf

zu Gast im Kaffeestübchen des

Markts. Dort erhalten die Kids ein ausschließlich

aus Bioprodukten der Herzberger

Bäckerei und des tegut-Marktes

erstelltes Frühstück, das von Betreuerinnen

liebevoll zelebriert wurde. Eine

gute Idee. rp

Oktoberbier -

und mehr

Sie feiern – wir übernehmen die Arbeit

Sie planen eine Hochzeit, Familienfeier oder Jubiläum und scheuen die meist unüberschaubaren

Kosten im Restaurant? Wir bieten Ihnen an, Ihre Feierlichkeiten ohne Vorbereitungsstress zum

Festpreis von:

38,00 Euro pro Person

zu verbringen

Unser kompetentes Team plant jedes Detail nach Ihren Vorstellungen.

incl.: Kalt-Warm-Buffet nach Wahl – Sektempfang – alle Getränke – Tischdekoration –

Servicepersonal - Mitternachtskaffee – Grundreinigung beserein

Exclusive: Blumenschmuck, Saalmiete, Musik, Kuchen

Küchenmeister

Sven Merkel

Lüneburger Str. 10

Telefon/Fax: 0561 / 82 00 128

34246 Vellmar

www.buergerstuben-vellmar.de

Es muss nicht immer München sein.

Denn am 5. Oktober 2007 zischte auch

im Geschäftszentrum Zum Hirtenkamp

das Paulaner-Wies’n-Bier.

Aber nicht nur deshalb lohnte es, der

Einladung des hiesigen Gewerbevereins

zum ersten Oktoberfest am Jungfernkopf

zu folgen. Allerlei Kurzweil, Unterhaltung,

Hüpfburg, Brat- und Weißwurst,

aber auch Rot- und Weißwein, Sprudel,

Flammkuchen, schmackhafte Waffeln,

Handwerksarbeiten, rockige Musikanten

und zum Beispiel ein heißer Feuertänzer

belebten bis in die Nachtstunden eine

Szene, die viele Gäste zufrieden stellte.

Und unter gemütlichen Zeltdächern konnte

so manches Schnuddelchen gehalten

werden. Fazit: Weiter so am Jungfernkopf

mit dem Gewerbeverein. rp

Machen -

oder nicht

Gern hätten wir über das Programm eines

zweiten vorweihnachtlichen Marktes des

Gewerbevereins Jungfernkopf am Geschäftszentrum

Zum Hirtenkamp berichtet.

Das Ob und das Wie waren aber bis

Redaktionsschluss nicht bekannt. rp

––– der Jungfernkopf

HISTORISCH BEDEUTEND: Haus Nordend

Kaum gebaut und schon zogen in 1927 Paul (senior) und Frieda Rahmann in ihr neues

Domizil Schenkebier Stanne 5 ein, das 1933 auch elektrischen Strom erhielt, 1935 auch

eine geschotterte Zufahrt und eröffneten darin das berühmt gewordene „Kaffee Nordend“.

Historische Bedeutung über das spätere Siedlungsgebiet hinaus erlangt dieses drittälteste

Gebäude vom

Jungfernkopf in 1936

auch, weil dort durch

Pfarrer Uhl der erste

Gottesdienst stattfand.

Derzeit wird das Gebäude

durch Bernd und

Gaby Rahmann grundlegend

renoviert. Unser

Foto entstand in den

30er Jahren. Mehr zur

Historie des Gebäudes

und die aktuellen Bauarbeiten

ist zu erfahren

über http:// www.hausnordend.de.


KITA JUNGFERNKOPF

Neue Leiterin ist jetzt Barbara Dingel

In dieser Zeitung soll Frau Barbara Dingel

vorgestellt werden, die seit dem 1. Oktober

2007 die Verantwortung für sechs Kindergruppen

und vier Hortgruppen hat.

Aufgewachsen in Neuental-Zimmersrode,

jetzt zu Hause in Niestetal-Sandershausen,

hat Barbara Dingel ihr Diplom als Sozialpädagogin

seit 12 Jahren und war ab 1995 in der

Schülerbetreuung

der Gesamtschule

Felsberg und von

1996 bis 2005 in

der Abteilung Erziehungshilfen

des

Stadtjugendamts

Kassel tätig. Während

dieser Zeit

nahm sie an neun

Weiterbildungslehrgängen

teil, u. a.

Barbara Dingel

für Führungskräfte

und Nachwuchs-förderung

der Stadt Kassel, und schloss diese

Seminare u. a. ab mit einer Mitarbeit an der

Infobroschüre für neue Mitarbeiter.

Ab 2005 war sie

stellv. Leiterin der

Kita Bettenhausen,

bevor sie ihre Wirkungsstätte

in der

größten Kasseler

Einrichtung mit

sechs Kinder- und

vier Hortgruppen

fand.

Ihre ersten Eindrücke

von der Kita, die

sie vom Besuch der

Eröffnungsveranstaltung

des Neubaus

schon kannte,

waren “sehr freundlicher

Art….angetan

von der Einrichtung

und den Menschen

…..macht Freude

auf noch mehr“. Wünschen wir Frau Dingel,

dass sich diese Eindrücke über viele Jahre halten

und sie erfolgreich mit einem engagierten

Team von Erzieherinnen und Erziehern und

den Elternbeiräten wirken kann. rp

Kurze Frühstücksunterbrechung im Kindercafé

und schon war die Szene fertig für ein

Gruppenfoto mit der stellv. Leiterin der Kita

Inge Volkmann (li.) und der neuen Kita-Leiterin

Barbara Dingel. Foto: Peterka

WALDECKER STRASSE

Es wird modern und heller

Wer angesichts der Erdarbeiten der Städtische Werke AG zwischen

den Straßen Zum Feldlager und Kampwiesenweg schon das Schlimmste,

also den baldigen Ausbau der Waldecker Straße, befürchtete, den

wollen wir beruhigen.

Denn laut Werkesprecher Ingo Pijanka wurde in städtischem Auftrag in

diesem ersten Bauabschnitt die „überirdisch verlaufend Stromverkabelung

durch eine unterirdische Verkabelung einschließlich Hausanschlüsse

ersetzt“. Mit dem jetzt beginnenden zweiten Bauabschnitt zwischen

Kampwiesenweg und Eisenbahnweg werden die alten Holzmaste, an der

die Stromverkabelung hängt, entfernt. Mit der unterirdischen Verkabelung

der Hausanschlüsse einher erfolgt dann der Einbau neuer Masten

für eine moderne Straßenbeleuchtung. Was mit dem westlichen Teil der

Waldecker Straße noch und wann geschehen soll, darüber konnte Ingo

Pijanka keine Auskunft geben. Die Stadt sei am Zuge. rp

WEIHNACHTSBAUM

SPD für Kirchplatzstandort

Als geografischer Mittelpunkt ist der Kirchplatz zwischen Zum Feldlager

und Waldecker Straße prädestiniert für die Aufstellung eines Weihnachtsbaums.

Dies sehen jedenfalls die SPD-Vertreter am Jungfernkopf so.

Auch der Ortsbeirat folgte der Idee und hofft, dass noch in 2007 der

Ortsvorsteher gemeinsam mit der ARGE, dem Gewerbeverein und der

Kirchengemeinde der Weg für dieses Ziel ebnen kann. Aufgeschlossenheit

im Übrigen beim Umwelt- und Gartenamt, das laut Winfried Weick

für eine geeignete Standhülse sorgen möchte. rp

Unsere Serviceleistungen für Sie:







Kostenloser Hauslieferdienst zum Jungfernkopf

Gesundheitskundenkarte mit vielen Vorteilen

Anmessen von Kompressionsstrümpfen

Fernreisen Impfberatung

Germania-

Apotheke

… mit uns gesund weiterkommen

Bestellen Sie bei uns einfach per Telefon

Verleih von Medela Milchpumpen und Pariboys

Preiswerte Bachblütenmischungen nach Ihrer Vorgabe

Germania-Apotheke

Apotheker Frank Höhr

Wolfhager Str.166 , 34127 Kassel

Tel. 85533 Fax. 898924

www.germania-apotheke.de

der Jungfernkopf –––


SPD-ERNERGIEVERANSTALTUNG

Eine Zukunft mit BEMI

Unter dem Motto „Energie – Ein Thema

von heute und ein Thema für die Zukunft“

hatte die SPD vom Jungfernkopf in die

Gaststätte Zum Jungfernkopf am Kiefernweg

eingeladen. Es sollte ein interessanter

Abend werden. Experten mit unterschiedlichsten

Erfahrungen und Fachrichtungen

gaben einen Einblick in die Vielfalt des

Themas Energie. Vor einem interessierten

Publikum berichtete Kai Wacholder von der

Städtische Werke AG über die Preispolitik

auf dem Energiesektor und über den Energiepass.

Dr. Christian Bendel vom ISET (Institut für

Solare Energieversorgungstechnik Verein

an der Universität Kassel e.V.) referierte

über die Energieversorgung der Zukunft

und berichtete eindrucksvoll über die Mög-

––– der Jungfernkopf

lichkeit, mit BEMI, einem

bidirektionalem Energiemanagement,

in großem

Umfang künftig Energie zu

sparen. Und das in jedem

Privathaushalt. Weltweit

sei man an diesem vom

ISET entwickelten Projekt

interessiert.

Am Ende beleuchteten

Gernot Grumbach, Energiepolitischer

Sprecher

der SPD-Fraktion im Hessischen

Landtag, und

Landtagsabgeordneter

Uwe Frankenberger (Kassel)

die Themen aus politischer

Sicht. jb

NEU AM JUNGFERNKOPF

David Schöne (31)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger vom Jungfernkopf!

Wir, David Schöne mit Ehefrau Sonja Schöne-Rose und Sohn

Cedric, wohnen seit April 2007 am Jungfernkopf. Ich stelle mich

als „Neuzugang“ im SPD- Ortsverein vor. Ich bin Englisch- und

Französischlehrer für die Sekundarstufe

I. Uns machte als erstes

die Kita neugierig, weil dort die

Betreuung von unter Dreijährigen

angeboten wird. Nach einem sehr

netten Gespräch und einer Voranmeldung

unseres zweieinhalbjährigen

Sohnes bekamen wir bald

die Zusage für einen Kindergartenplatz.:

Seit unser Sohn in den

Kindergarten geht („Kindergarten“

ist eines seiner Lieblingsworte), hat

er enorme Fortschritte gemacht.

Wir danken daher ganz herzlich u.

a. den Erzieherinnen der Sternengruppe

für die tolle Aufnahme und

Betreuung. Für meine Frau und mich ist es sehr wichtig, Familie und

Beruf miteinander vereinbaren zu können. Das haben wir geschafft!

Dafür steht auch die SPD, der ich 2003 beigetreten bin. Ich möchte

Das 6.Frauenfrühstück...

...war gut besucht. Auch dieses Mal

waren wieder „neue“ Frauen dabei, die

bisher noch nicht an einem Frühstück

teilgenommen hatten. Sie kamen,

um einander kennen zu lernen, sich

zu informieren und auszutauschen.

Neben Stadtteilfragen war jahreszeitlich

bedingt auch der Kürbis ein

Gesprächsthema. Es gab wieder viel

Selbst gemachtes.

Bitte das 7. Frauenfrühstück schon mal

vormerken!!! Es findet statt am Samstag,

den 23. Februar 2008, ab 10.30 Uhr bis

13.00 Uhr in den Räumen der Tagespflege

Schommer, Wegmannstraße 66 B.

Wir freuen uns schon jetzt auf diesen

Vormittag und bitten um kurze vorherige

Anmeldung und ob jemand etwas mitbringen

möchte. Anmeldungen bei Jutta

Bott Tel. 0561-7399974, Marion Reifert-

Becker Tel. 0561-8615193 oder Felicitas

Becker-Kasper Tel. 0561-886096. jb

W ir si nd

Fleurop-Partner

Die Gesprächsleiterin Jutta Bott, eingerahmt von Gernot

Grumbach, Energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im

Hessischen Landtag, Dr. Christian Bendel vom ISET Kassel

und Kai Wachholder von der Städtische Werke AG (v.l.)

Foto: Rainer Bott

Stefanie Kreyer

selbstständige Buchhalterin

Ludwig-von-Wildungen-Straße 38 - 34128 Kassel

Ruf 0561 / 316 51 10 - eMail Kreyer-Buchhaltung@web.de

Farbe

Wir bringen

Finanzbuchhaltung und Lohnund

Gehaltsabrechnungen

Politik aktiv mitgestalten und habe mich im SPD-Ortsverein

Harleshausen (ich wohnte dort vorher) als Beisitzer und Delegierter

engagiert.

Mir ist wichtig, was die Leute im Stadtteil bewegt. Was ist Ihnen

wesentlich? Was gefällt Ihnen oder stört Sie? Schreiben

Sie mir oder rufen Sie mich an. Ich würde mich sehr freuen.

Kontakt: E-Mail: david.schoene@spd-online.de; Telefon:

9885821

in Ihre Welt.

Blumen und Pflanzen für jeden Anlass.

F R I E D H O F S G Ä R T N E R E I

Am Stockweg 1 34128 Kassel Tel. (0561) 884 572


RA Dr. Bernd Hoppe:

RAin Tanja Siebert:

RAin Monika Vogt-Ebert:

Rechtsanwaltskanzlei

Dr. Hoppe & Coll.

Interessenschwerpunkte

Erbrecht, Bau- und Grundstücksrecht

Schul- umd Hochschulrecht

(einschließlich Klage auf Zulassung zum Studium in allen NC-Fächern)

Arbeitsrecht, Familienrecht, Verkerkehrsrecht, Mietrecht, Reiserecht

Schuldnerberatung, Insolvenzrecht, Bankrecht

Neue Anschrift: Zentgrafenstraße 128 34130 Kassel Tel.: (0561) 70 34 43-0 Fax.: (0561) 70 34 43 15

NEUE ÖFFNUNGSZEITEN

Adventsbasar

Erstmals beginnt der Adventsbasar schon

am Freitag, 30. November 2007 von 15

Uhr bis 17 Uhr. Fort-setzung: Samstag, 1.

Dezember 2007 von 15 Uhr bis 17.30 Uhr.

Auch nach dem Gottesdienst am Adventssonntag,

1. Dezember 2007 können noch

adventliche oder handwerkliche Dinge

erworben werden. Letzte Chance zum

Basareinkauf besteht am Nikolaustag 6.

Dezember 2007 ab 15 Uhr anlässlich des

adventlichen Gemeindenachmittags. Der

Erlös dieses Basars ist bestimmt für das

„Village Pioneer Project“ von Olatunji Akomolafe,

genannt Como. rp

Kirche Jungfernkopf

16. November 2007, 19.30 Uhr,

Rocky Mountains

Für 5,00 Euro Diaschau über die Rocky

Mountains. Das Naturerlebnis in Überblendtechnik

präsentiert der international

bekannte Fotograf Manfred Delpho.

WIEDER PUTZTAG AM JUNGFERNKOPF

Wo kommt dieser Müll her?

So oder ähnlich klangen die ersten Bemerkungen, als sich (jetzt schon zum zweiten Mal)

Freiwillige am 15. September 2007 zum Putztag der Kasseler Stadtreiniger trafen, um das

Wäldchen unterhalb der Straße Am Fichtenrain aufzuräumen.

Man soll es auch kaum glauben: So viel Müll wurde im letzten Jahr schon aufgesammelt, aber in

diesem Jahr war es kaum weniger. Dutzende Flaschen, Verpackungen, ein Autoreifen, mehrere

einzelne Schuhe (ist da jemand mit nur einem Schuh weitergelaufen?), Farbdosen, ein Mofarahmen

und vieles mehr sammelten die neun Freiwilligen innerhalb von 2 Stunden zusammen

und stellten es für die Stadtreiniger an den Straßenrand.

Es war anstrengend, den Berg hoch und runter zu kraxeln und sich durch Dornenhecken zu quälen,

aber es hat sich gelohnt, so

jedenfalls die Meinung aller

Teilnehmer. I 2008 soll ja ein

neuer Fußweg zwischen Am

Fichtenrain und Frasenweg

entstehen. Hoffentlich kein

Anlass, hier unauffällig und

schnell noch mehr Abfall

loszuwerden. Im nächsten

Jahr sind alle wieder dabei!

Schön wäre es, wenn dann

der eine oder andere seinen

Müll doch lieber in die Mülltonne

wirft als im Wäldchen

oder andernorts „wild“ abzuladen!

gs

PROVISORIUM: ALTE NEUE SCHRANKE

Ortsbedient – Signalgesteuert – Elektrisch

Die Schranken Schenkebier Stanne und Am Wäldchen werden modernisiert.

Darüber wurde der Ortsbeirat Jungfernkopf informiert. Es wird dann eine

ortsbediente, signalabhängige elektrisch gesteuerte Schranke betrieben. Der

Jungfernkopf berichtete über die Bauarbeiten.

Dipl.-Ing. Thiemo Glomb, dessen Ingenieurbüro als Projektsteuerer fungiert, erklärte

die Details. Die Schlagbäume werden weiterhin aus dem Schrankenwärterhäuschen,

also vor Ort, per Knopfdruck elektrisch und nicht mehr per Handkurbel

bedient, nachdem der herannahende Zug ein entsprechendes Signal automatisch

ausgelöst hat. Die Schließzeiten der Schranken, bislang eines der Hauptärgernisse,

würden merklich verkürzt. Auf jeder Seite des Bahnübergangs warnen optische und

akustische Signale den Straßenverkehr bei Schrankenschließungen. Dies alles sei

aber nur eine Übergangslösung (siehe den vorgestellten Zeitplan); denn Mitte 2009

soll der Bau der Unterführung in Höhe Waldecker Straße beginnen und danach die

Beseitigung des Bahnübergangs erfolgen Schau’n wir mal. me

Vorgestellter Zeitplan zur Beseitigung des Bahnübergangs:

24. 11. 2006: Rechtskräftiger Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamts

bezüglich der Beseitigung des Bahnübergangs und

des Baus einer Brücke

Bis Mitte 2008: Abschluß von Vereinbarungen über die Baumaßnahme zwischen

Stadt Kassel und Deutsche Bahn AG bzw. deren Gesellschaften

Anschließend: Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe der Bauleistungen

Mitte 2009: Baubeginn

der Jungfernkopf –––


NACH DEM ERSTEN BAUABSCHNITT

Kirchplatz ist schöner geworden

Nach einem eingehenden Rückschnitt von Bäumen und Büschen in 2006 hat

es einige Zeit gedauert bis zu weiteren sichtbaren Aktionen. Aber nun sind die

ersten Früchte einer Low-Budget-Sanierung des Kirchplatzes Jungfernkopf

unübersehbar.

Bis in den November

2007 hinein dauern

die ersten Arbeiten

der Gartenbaufirma

Böhmelt, für die der

Ortsbeirat früher bereits

7.000 Euro bewilligte.

Auf bisherigem

Terrain sind

nach reichlich Erdarbeiten

neue Wege

mit wasser-gebundener

Decke, die

Ortsvorsteher Dr. Manuel Eichler

(re.) und ARGE-Vorsitzender Reiner

Peterka, Leiter des Arbeitskreises

Kirchplatzgestaltung, bei

einer ersten Ortsbesichtigung, die

zu ihrer Zufriedenheit ausfiel.

nicht wegspülen soll,

in einem leicht hängigen

Gelände entstanden.

Insofern ist

der Kirchplatz auch

eine Art Versuchsfeld,

das aber bei Misslingen

der Wegearbeiten nicht zulasten der nur aus Mitteln

des Ortsbeirats entstandenen Arbeiten führen darf.

Doch: Ohne Moos nichts los. Deshalb sattelte der Ortsbeirat

in seiner Sitzung am 25. Oktober 2007 noch einen

Be-trag von rund 1.800 Euro aus seinen Dispositionsmitteln

drauf, damit Bänke und Papierkörbe sowie weitere

Rückenschmerzen –

keine Krankheit, sondern Signal

Erd-arbeiten und Pflanzen zeitnah noch

bezahlt werden können.

Zufriedene Mienen beim Ortstermin

zeigten Ortsvorsteher Dr. Manuel Eichler

und ARGE-Vorsitzender Reiner Peterka

(Foto re.), der den Arbeitskreis Kirchplatzgestaltung

leitet.

Jedenfalls gab es durch erstes neugieriges

Begucken des Kirchplatzes durch

Passanten eine positive Resonanz. Sie

lobten allgemein eine bessere Übersichtlichkeit

des Platzes, der jetzt zum

Verweilen einlade.

Dennoch darf nicht übersehen werden,

dass vermutlich erst gegen Ende 2009

das Erscheinungsbild des Platzes mit

jenen (inzwischen stark abgespeckten)

Vorstellungen in etwa identisch wird,

die im Herbst 2005 bei einem Workshop

des Umwelt- und Gartenamts entwickelt

wurden. rp

Krematorium und Friedhofsgärtnerei GmbH

Informationen und Beratung über Grabpflege-

Vorsorgeverträge, Grabherrichtung und Grabgestaltung

erhalten Sie im Büro des Hauptfriedhofes

Tannenheckerweg 6 · 34127 Kassel

Tel. 0561-98 35 08

Mo.– Fr. 9.00 –12.30 und 13.30–15.30 Uhr

AUS MEINER SICHT

Heinz Geile

Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger auch

im Stadtteil Jungfernkopf erinnern sich

gewiß noch an das heftig diskutierte Thema

„Schulgeld“. So jüngst auch während

einer Aussprache in einer der Veranstaltungen

der Gemeinschaft Juko 60 plus.

Rückenschmerzen werden sehr oft als Volkskrankheit

Nummer eins bezeichnet,obwohl Schmerz keine Krankheit

darstellt, sondern ein Signal des Körpers als Ausdruck

von Disharmonie, bzw. Ungleichgewicht ist.

Auf jede Art von Stress reagiert der Körper zuerst

mit Anspannung der Hals- und Nackenmuskulatur.

Diese Verspannungen zwingen den Körper in eine Fehlhaltung

mit Beckenschiefstand und Beinlängendifferenz.

Die Konsequenz ist zunehmender Druck auf die

Nerven, wodurch zuerst Unwohlsein, Konzentrationsmangel,

Leistungsminderung und irgendwann Krankheiten

auftreten können.

Hier kann die Vitametik eine wichtige Rolle spielen.

Durch den vitametischen Impuls kann sich die

Muskulatur wieder entspannen, was zur Folge hat, dass

die Nerven vom Druck befreit werden.

Wenn Sie Fragen haben oder einen Termin vereinbaren

möchten, können Sie mich gerne anrufen.

Praxis für Vitametik

Marion Mackenrodt, Wegmannstr. 66 B,

34 128 Kassel

Tel.: 0561 / 9 88 56 27;

www.vitametik-mackenrodt.de

10 ––– der Jungfernkopf

Ich hatte Ende der 40er Jahre es selbst

erlebt und noch in unschöner Erinnerung,

wie schwer einer Arbeiterfamilie die Zahlung

des Schulgeldes fiel und was es für

Diskussionen gab.

Doch Georg August Zinn, unserer früherer

Hessischer Ministerpräsident, und die

Sozialdemokraten setzten gegen Widerstände

diese neue soziale Bildungspolitik

in Hessen durch.

Wenn die CDU-Landesregierung nun

den Hochschulzugang durch Studiengebühren

erschwert, dann will man Arbeitnehmerkindern,

auch am Jungfernkopf,

die Startchancen zumindest erschweren

oder gar verbauen.

Ist das die „Gegenreformation im Sozialen“,

von der der frühere Minister Dr.

Herbert Günther spricht?

Wer PISA ernst nimmt, muss wollen, dass

Hessen in der Bildung wieder Spitze wird.

„Kein Kind wird zurückgelassen“, wie Andrea

Ypsilanti für die SPD verspricht

Heinz Geile

(auch Mitglied im Ortsbeirat)


wichtige adressen und rufnummern

der Jungfernkopf Stadtteilservice

Ärzte

Dr. Sven Joachim Dallmann, Facharzt für

Allgemeinmedizin - Sportmedizin

Zum Feldlager 98, Tel. 882205

Dr. Tanja Saenger, Zahnärztin,

Am Ziegenberg 23, Tel. 887899

Ambulante Pflegedienste

Angelika Schommer, Waldecker Straße 26

B, Tel. 65332, Mobil 0172-5652741, Fax

9882535

Bezirksstelle Nordwest

Karlshafener Str. 2, Tel. 65269,

Mo. und Do. 8.30 - 12.30, 13.30 - 16.00 Uhr;

Di. 8.30 - 12.30 Uhr; Mi. 8.30 - 12.30, 13.30

- 17.00 Uhr; Fr. 8.30 -12.30 Uhr.

Grundschule Jungfernkopf

Schulleiterin Angela Becker,

Wegmannstr. 50, Tel. 88918

Kindertagesstätte Jungfernkopf

Wegmannstraße 48, Tel. 88959

Kindergarten „Die wilden Kerle e.V.“

Leiterin Ellen Dannull,

Am Fichtenrain 6, Tel. 8820333

Kirchengemeinde Jungfernkopf

Pfarrer Claudia und Arno Wilke,

Waldecker Str. 30, Tel. 880280

Ortsbeirat Jungfernkopf,

SPD-Fraktion

Heyne von Dossow, Fraktionssprecher,

Sandweg 3, Tel. 887613,

E-Mail: heynevondossow@t-online.de,

Jutta Bott, Bei den Tannen 15, Tel. 7399974,

stellv. Ortsvorsteherin

Dr. Manuel Eichler, L.-v-Wild.-Str. 37,

Heinz Geile, Am Ziegenberg 5,

Ludwig Vogt, Am Ziegenberg 11,

Ortsvorsteher Jungfernkopf

Dr. Manuel Eichler, Tel. 9885114,

Ludwig-von-Wildungen-Str. 37,

E-Mail: manuel.eichler@freenet.de,

Polizei

2. Polizeirevier Vellmar, Tel. 910-2220

Notruf 110

SPD

Bundestagsabgeordneter:

Hans Eichel, Tel. 70010-53 u. 9371170, Fax

9371172

Landtagsabgeordneter: Uwe Frankenberger,

Tel. 70010-50 u. 15700, Fax 16374

Europaabgeordnete: Barbara Weiler, Tel.

70010-58 u. 12595, Fax 12682

SPD-Unterbezirk Kassel-Stadt:

Tel. 700 10-30, -31, -33- Fax 700 10-32

Postanschrift für alle Vorstehenden:

Humboldtstr. 8 A, 34117 Kassel

Stadtverordnetenfraktion der SPD

Rathaus, 34112 Kassel, Tel. 787-1284 od.

1285, Fax 787-2209

E-Mail: buero@spd-fraktion-kassel.de

Stadtverordnete

Dr. Günther Schnell (SPD)

Lambertweg 1, Tel. 9880134

E-Mail: schnell@netcomcity.de,

Dr. Manuel Eichler, Tel. 9885114,

Ludwig-von-Wildungen-Str. 37,

E-Mail: manuel.eichler@freenet.de,

Schiedsamt

Hans-Hermann Conzelmann,

Wegmannstr. 65, Tel. 882173

Impressum der Jungfernkopf

Zeitung für den Jungfernkopf, erscheint

vier- bis fünfmal Mal im Jahr und wird

flächendeckend und kostenlos verteilt an alle

Haushalte im Stadtteil Jungfernkopf

Hrsg.: SPD-Ortsverein Jungfernkopf

Anzeigenpreisliste Nr. 4, Stand: Jan. 2002

Redaktion: Jutta Bott, Heyne v. Dossow, Dr.

Manuel Eichler, Heinz Geile, Wolrad König, Dr.

Hans-Jürgen Kretschmer, Norbert Nimmerguth,

Reiner Peterka (verantwortlich), Reinhard

Reiß, Philipp Reiß, Dr. Günther Schnell, Walter

Schmerfeld, Ludwig Vogt, Freie Mitarbeiter: Joachim

Manek, Ulla Nimmerguth, Sylvia Schnell

Für den Inhalt der Beiträge zeichnen die

jeweiligen Verfasser verantwortlich.

Anschrift: der Jungfernkopf, c/o Reiner Peterka,

Am Wäldchen 20, 34128 Kassel, Tel. 9885200 oder

0160-3434352 , E-Mail: reiner.peterka@gmx.de

Konto-Nr. 1034431, Kasseler Sparkasse, BLZ

52050353; Druck: Graphische Werkstätte

Herbert Riehm, Zentgrafenstraße 43 A, 34130

Kassel, Druck auf chlorfrei gebleichtem Papier

Bitte

berücksichtigen

Sie unsere

Inserenten

der Jungfernkopf ––– 11

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine