Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

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Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

nachhaltige Unternehmensführung

1.3 unsere Handlungsfelder / 1.4 unsere Managementsysteme

15

Energieeffizienz

Wir bereiten die Einführung eines Energiemanagementsystems

nach DIN ISO 50001 für alle deutschen Standorte

vor, um ab dem Jahr 2015 unsere Energieeffizienz

gezielt weiter zu steigern (siehe Seite 72).

Handlungsfelder aus K+S-spezifischen

Herausforderungen

Rohstoffversorgung

Angesichts der hohen Auslastung unserer technisch

verfügbaren Kapazitäten in Deutschland sowie der

voraussichtlich deutlich steigenden Nachfrage nach

Düngemitteln in der Zukunft verfolgen wir die Strategie,

unsere Produktionskapazitäten für Kali zu erweitern.

Mit dem Legacy Projekt – angesiedelt in der K+S

Potash Canada – verfügt der Geschäftsbereich Kaliund

Magnesiumprodukte über die Möglichkeit, die jährliche

Produktionskapazität langfristig um mindestens

2,86 Mio. t zu erhöhen (siehe Seite 25).

Um auch zukünftig aus deutschen Lagerstätten Rohstoffe

gewinnen und verarbeiten zu können, bedarf

es geeigneter Rahmenbedingungen. Die Rohstoffgewinnung

sollte mit anderen Flächennutzungen und

den Anforderungen des Natur- und Umweltschutzes

in ausgewogener Weise in Einklang stehen. Mehr und

mehr sehen wir in Deutschland allerdings den Zugang

zu Lagerstätten durch Schutzgebietsausweisungen und

Überplanung mit anderen Nutzungen behindert oder

versperrt, weil insbesondere dem Naturschutz ohne ausreichende

Güterabwägung der Vorrang gegenüber einer

Rohstoffgewinnung eingeräumt wird.

Gewässerschutz

Im Oktober 2011 war Spatenstich für die umfangreiche

Umsetzung des „Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz“

im Werk Werra. Es umfasst eine Vielzahl von

technischen Einzelmaßnahmen zum Grundwasserund

Gewässerschutz sowie die Prüfung weiterer Maßnahmen.

Bis zum Ende des Jahres 2015 werden wir 360

Mio. € investieren und damit die Salzabwassermenge

auf durchschnittlich 7 Mio. m3 pro Jahr senken (siehe

Seite 70).

Verknappung der Ackerflächen

Die zur Verfügung stehenden Ackerflächen nehmen

weltweit unter anderem durch Verstädterung, Erosion

und Bodenversalzung weiter ab. Standen im Jahr 1970

noch 0,38 Hektar landwirtschaftliche Fläche pro Kopf zur

Verfügung, werden es im Jahr 2050 voraussichtlich nur

noch 0,18 Hektar sein. Nennenswerte geeignete Bodenreserven

sind in vielen Teilen der Welt nicht mehr vorhanden.

Als realistische Option für eine Gegenstrategie

bleibt die Steigerung der Produktivität auf den bereits

bestehenden Ackerflächen durch Nutzung von fortschrittlichen

Anbaumethoden, einer ausgewogenen

Mineraldüngung und widerstandsfähiger Pflanzensorten,

um die steigende Nachfrage nach Nahrungsmitteln

zu bedienen (siehe Seite 46).

/ Siehe klimawandel, Seite 14.

1.4 Unsere Managementsysteme

NachhaltigkeitSManagement

Derzeit entwickeln wir unser Nachhaltigkeitsmanagement

weiter. Im vergangenen Jahr hat der Vorstand ein

Nachhaltigkeitskomitee eingesetzt, das Aufgabenstellungen

im Sinne unseres Nachhaltigkeitsverständnisses

bearbeitet und Empfehlungen bzw. Entscheidungsvorlagen

für den Vorstand erarbeitet. Das interdisziplinär

und international besetzte Gremium widmet sich

der frühzeitigen, systematischen Identifizierung und

Priorisierung von Nachhaltigkeitsthemen und -initiativen.

Nachhaltigkeitsmanagement ABB: 1.4.1

Nachhaltigkeitsmanager

+ Gruppenweiter Ausbau des

Nachhaltigkeitsmanagements

bei K+S

Vorstand

K+S Nachhaltigkeitskomitee

Interdisziplinäres und

internationales

Expertengremium

+ Frühzeitige und systematische

Identifizierung

und Priorisierung von

Nachhaltigkeitsthemen

+ Erarbeitungen von

Empfehlungen und

Entscheidungsvorlagen

für den Vorstand

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