Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

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Ökonomie

Vielfalt Leben

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Kalium fördert die Pflanzengesundh eit und

die Bildung von Kohlenhydraten.

Ungefähr 8.000 Reissorten existieren heute – speziell

gezüchtet für unterschiedliche regionale und klimatische

Anforderungen. Die meisten Sorten gedeihen in

der Wärme und Feuchtigkeit des subtropischen Klimas

Asiens. 90 Prozent der 600 Mio. t, die jährlich weltweit

produziert werden, stammen von dort. Aber die Welt

braucht mehr Reis. Die Nachfrage steigt mit der wachsenden

Weltbevölkerung.

Der Reisanbau liegt auch heute noch hauptsächlich in

den Händen lokaler Reisbauern und erfolgt oft nach

den gleichen Methoden wie vor 3.000 Jahren. Als Hel-

fer beim Pflügen dienen Wasserbüffel, in Japan auch

Maschinen. Die Düngung erfolgt häufig per Hand. Nach

der Saat setzt Regen oder Flusswasser die Felder unter

Wasser; das braucht der Reis zum Keimen.

Durch das Anpflanzen neuer Sorten oder den Einsatz

von Bewässerungssystemen ließe sich die Reisproduktion

steigern. Sind die Bauern nicht länger auf natürliche

Bewässerung durch Regen und Überschwemmungen

angewiesen, sind mehrere Ernten pro Jahr möglich.

Entscheidend für maximale Erträge ist auch eine ausgewogene

Düngung, die genau auf den Nährstoffbedarf

der Pflanze abgestimmt ist, um Mangelerscheinungen

zu vermeiden.

Kalium und Magnesium unterstützen die Photosynthese

und fördern die Pflanzengesundheit, da sie die

Toleranz gegenüber widrigen klimatischen Bedingungen,

Schädlingen und Krankheiten erhöhen. Außerdem

hat Kalium positiven Einfluss auf die Bildung von Kohlenhydraten.

Ist der Boden unterversorgt, sinkt der Stärkegehalt

des Reiskorns.

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