Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

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Unternehmens- und Nachhaltigkeitsbericht 2012 - K+S ...

Ökologie

5.2 energieeffizienz und Klimaschutz 73

energieeffizienz im Vergleich ABB: 5.2.1

0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 100

in %

K+S

Dt. Industrie

Deutschland

USA

Weltweit

Russland

China

Kondensationsstrom

Kraft-Wärme-Kopplung

wird unter Berücksichtigung des tatsächlichen Strombedarfs

die Wirtschaftlichkeit dieser Eigenstromerzeugung

beurteilt.

zudem die Brennwerttechnik in industriellem Maßstab

zur Gewinnung von nutzbarer Wärme aus den Kraftwerksabgasen

angewendet.

Selbstverpflichtung zum Klimaschutz

Als Partner der zwischen Bundesregierung und deutscher

Wirtschaft vereinbarten Selbstverpflichtung zum

Klimaschutz hatten wir uns das Ziel gesetzt, bis zum

Jahr 2012 die spezifischen CO2-Emissionen auf 28 kg/t

Rohsalz und die absoluten CO2-Emissionen auf 1,1 Mio. t

pro Jahr abzusenken. Dies haben wir erreicht: Die spezifischen

CO2-Emissionen des Geschäftsbereichs belaufen

sich im Jahr 2012 auf 28 kg/t Rohsalz, die absoluten

CO2-Emissionen auf 1,0 Mio. t. / taB: 5.2.1

Die jährlichen Fortschrittsberichte der Verbände und

Unternehmen wurden vom Rheinisch-Westfälischen

Institut für Wirtschaftsforschung (RWI)

geprüft und in Fortschrittsberichten für die Bundesregierung

verarbeitet.

Geschäftsbereich Kali- und

Magnesiumprodukte

Sechs unserer sieben Kaliwerke verfügen über eigene

Kraftwerke, die mit Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung

(KWK) ausgestattet sind. Der Wirkungsgrad der Kraftwerke

liegt bei über 90 %; die Standorte arbeiten somit

in der Nähe der theoretisch erzielbaren Energieeffizienz.

Die Werke Zielitz und Neuhof-Ellers setzen Kraft-

Wärme-Kopplung auch in den Trocknungsprozessen

ein. In Neuhof-Ellers sowie im Verbundwerk Werra wird

Kraftwerk weiter modernisiert

Wir haben die Energieversorgung des Werkes Werra

modernisiert. Die neue 30-Megawatt-Gasturbine am

Werksstandort Hattorf produziert zukünftig 25 Megawatt

KWK-Strom. Durch die deutliche Erhöhung der

Eigenstromerzeugung sowie eine optimierte Fahrweise

werden jährlich 90.000 t CO2 eingespart. Außerdem

wird sich der Wirkungsgrad des Kraftwerks weiter

erhöhen. Überschüssiger KWK-Strom wird auf anderen

K+S-Standorten verbraucht. Nach einer erfolgreichen

Testphase wird die Anlage 2013 in den Dauerbetrieb

gehen.

Selbstverpflichtung der

kaliindustrie (Basisjahr 1990) TAB: 5.2.1

Spezifisches

Ziel

Bis 2005

Bis 2012

Absolutes Ziel

Bis 2005

Bis 2012

Verringerung der spezifischen CO2-Emissionen

um 66 % auf 31 kg CO2/t Rohsalzverarbeitung

Verringerung der spezifischen CO2-Emissionen

um 69 % auf 28 kg CO2/t Rohsalzverarbeitung

Verringerung der absoluten CO2-Emissionen

um 76 % auf 1,15 Mio. t CO2 pro Jahr

Verringerung der absoluten CO2-Emissionen

um 77 % auf 1,1 Mio. t CO2 pro Jahr

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