2012 - K+S Aktiengesellschaft

k.plus.s.com

2012 - K+S Aktiengesellschaft

Roadshow Düsseldorf / Köln

24. Juni 2013

Juni 2013

Wachstum erleben.

K+S Gruppe


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 28

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 1


K+S Gruppe

Warum in K+S investieren?

K+S

• … hat Zugang zu Megatrends, wie einer stetig zunehmenden Weltbevölkerung, eines

wachsenden Wohlstands und eines steigenden Fleischkonsums in den Entwicklungsländern

• … ist im wachsenden Kali-Düngemittelmarkt aktiv, welcher eine attraktive konsolidierte

Anbieterstruktur und hohe Eintrittsbarrieren aufzeigt. Für Kali gibt es keinen Ersatz.

• … hat das einzigartige Zusammenspiel von Kali und Salz, welches beachtliche Synergien auf

der Produktionsseite hervorbringt und sich auf der Absatzseite ergänzt

• … ist ein führender Anbieter von Kali- und Magnesiumprodukten (in Europa der größte

und weltweit fünftgrößte Kaliproduzent)

• … hat mit dem Legacy Projekt (dem Aufbau eines Solution Mining Bergwerks in Kanada) die

Möglichkeit, neue substanzielle Kapazitäten zu schaffen

• … ist Weltmarktführer im Salzgeschäft mit führenden Positionen in Europa, Süd- und Nordamerika

und einer Diversifaktion durch ein globales Netzwerk und vescheidenste Endmärkte

• … zeichnet sich durch eine solide Finanzposition aus

• … hat ein verantwortungsvolles Management-Team mit hoher operativer Fachkompetenz und

langjährigem Track Record bei der Schaffung von Mehrwert

Juni 2013 K+S Gruppe 2


K+S Gruppe

Konzentration auf zwei starke Säulen

K+S Gruppe

Umsatz 2012: 3,9 Mrd. € (2011: 4,0 Mrd. €)

EBIT I 2012: 808,5 Mio. € (2011: 906,2 Mio. €)

Geschäftsbereich Kali- und

Magnesiumprodukte

Geschäftsbereich Salz

Umsatz / EBIT I in € million

1.867 2.134 2.291 2.334

476 740 774 772

2010 2011 2012 LTM

Umsatz / EBIT I in € million

1.729 1.710 1.485 1.641

238 211 62 89

2010 2011 2012 LTM

Ergänzende Aktivitäten (Umsatz 2012: 154 Mio. €; EBIT I 2012: 21 Mio. €)

Entsorgung und Recycling

Logistik

Tierhygieneprodukte

Handelsgeschäft (CFK)

Juni 2013

K+S Gruppe

3


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 28

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 4


Kali- und Magnesiumprodukte

Was sind die Nachfragetreiber für Düngemittel?

• Obwohl die zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Nutzfläche rückläufig ist, muss die

weltweite Produktion von Agrarprodukten gesteigert werden:

• stetig steigende Weltbevölkerung

• Veränderung der Ernährungsgewohnheiten hin zu höherem Fleischkonsum

(z.B. 1 Kg Rindfleisch = 8 Kg Futtermittel)

• steigende Bedeutung von nachwachsenden Rohstoffen zur Bioenergie-Erzeugung

• Zur Bewältigung dieser Herausforderung ist die Düngung mit den Hauptnährstoffen

Stickstoff (N), Phosphat (P) und Kali (K), aber auch zunehmend mit Magnesium (Mg)

und Schwefel (S) notwendig

• Nährstoffe können nicht substituiert werden und eine ausgewogene Düngung (“balanced

fertilization”) aller Nährstoffe ist notwendig, um optimale Erträge zu erzielen. Insbesondere

in Schwellenländern müsste der Anteil von Kali am gesamten Düngemittelverbrauch deutlich

gesteigert werden.

• Mittel- und langfristig wird eine Steigerung des weltweiten Düngemittelverbrauchs (N, P und K)

um 2 bis 3% p.a. erwartet (Quelle: IFA)

Vorteil:

K+S bietet seinen weltweiten Kunden wichtige Nährstoffe

in einem bedarfsgerechten, spezialisierten Produktspektrum an

Juni 2013 K+S Gruppe 5


Kali- und Magnesiumprodukte

Niedrige stocks-to-use ratios bei Agrarprodukten

Entwicklung von Produktion und Verbrauch vs. Stocks-to-use ratio (Getreide)

Produktion

Nachfrage

Stocks-to-use

Kritische Grenze

2011/12

e

Quelle: USDA: Stand: 12. Juni 2013

• In den letzten 30 Jahren hat die jährliche Produktion oft nicht ausgereicht, um die Nachfrage zu decken.

• Trotz zufriedenstellender Erntebedingungen während der letzten 10 Jahre, führten diese Angebots-/

Nachfrage-Lücken zu im historischen Vergleich niedrigen stocks-to-use-ratios. Dieses Verhältnis stellt die

verfügbaren Vorräte der Nachfrage eines Jahres gegenüber und zeigt so die Anzahl von Tagen, die die

Vorräte ohne neue Ernten ausreichen würden. Eine stocks-to-use ratio von 20% entspricht 73 Tagen.

• Die von der USDA für das Agro-Jahr 2012/13 prognostizierte Ernte wird den Verbrauch nicht decken

können, sodass die stocks-to-use ratio weiter auf einem sehr niedrigen Niveau bleibt (18,4% bzw. 66 Tage).

Juni 2013 K+S Gruppe 6


Kali- und Magnesiumprodukte

Preise für Agrarprodukte – Kassa- vs. Terminkurs

Preise für Agrarprodukte – Kassakurs

Preise für Agrarprodukte – Terminkurs

450%

400%

350%

300%

250%

200%

150%

100%

50%

2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013

Juli ’13 März. ’14

Sep. ‘14

Mais

Weizen

Sojabohnen

Palmöl

• Unverändert hohes Agrarpreisniveau in

2012, trotz leichter Rückgänge zum Ende

des Jahres

Quelle: Bloomberg; Stand: 11. Juni 2013

• Die Terminkurse für Agrarprodukte

zeigen, dass die Kapitalmärkte auch in

den nächsten zwei Jahren von einem

attraktiven Preisniveau ausgehen

Juni 2013

K+S Gruppe

7


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie ist die Gewinndynamik bei Winterweizen in Europa?

2009

2010

2011

2012

2013e

2.000

Kosten Umsatz

1.213 964

Kosten Umsatz

1.067 1.595

Kosten Umsatz

1.116 1.405

Kosten Umsatz

1.205 1.909

Kosten Umsatz

1.196 1.632

1.500

1.000

500

0

Verlustrisiko:

-249 €

Gewinnpotential:

528 €

Gewinnpotential:

289 €

Gewinnpotential:

704 €

326

248 242

175 225

82 82

69 75 75

101 101 101 121 121

189 157

157 162 162

513 541 541 567 567

Gewinnpotential:

436 €

Weizenpreis: 123 €/t Weizenpreis: 220 €/t Weizenpreis: 199 €/t Weizenpreis: 258 €/t Weizenpreis: 220 €/t

2009 2010 2011 2012 2013e

Ertrag: 7,84 t/ha Ertrag: 7,25 t/ha Ertrag: 7,06 t/ha Ertrag: 7,40 t/ha Ertrag: 7,42 t/ha

Jahr

2009

2010

2011

2012

2013e

Anteilige Düngerkosten

27% Kosten Düngung (4% K)

16% Kosten Düngung (3% K)

20% Kosten Düngung (2% K)

21% Kosten Düngung (3% K)

20% Kosten Düngung (3% K)

Düngung

Sonstige Kosten

(z.B. Versicherung, Wasser)

Saatgut/Pflanzgut

Pflanzenschutzmittel

Variable Kosten

Fixkosten (inkl. Pacht)

Juni 2013

Die aktuelle Terminkurve des Weizenpreises sollte dem Landwirt ein Gewinnpotenzial von rund 700 € je

Hektar (ohne Subventionen) in 2012 sowie rund 440 € in 2013e ermöglichen. Dies liegt im Vergleich zu den

Vorjahren auf einem hohen Niveau; der Einsatz von Düngemitteln rentiert sich.

Annahmen: ohne Agrar-Subventionen, inkl. Zinsaufwand für Vorfinanzierungskosten, 100% Einsatz mineralischer Düngemittel (keine organische Düngung), Stroh verbleibt im Feld

(Strohdüngung), Düngemitteleinsatz bei 8 t/ha Ertrag: 80 kg/ha MOP, 536 kg/ha KAS und 139 kg/ha TSP; geringerer Düngemitteleinsatz für geringere Erträge entsprechend angepasst; Quellen:

Kosten (20 ha Schlag) nach Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) für Winterweizen – Brotweizen, wendendes Anbausystem; Ertrag lt. Statistischem Jahrbuch

über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 2011 und 2012, 2013e: 10-Jahresdurchschnitt; Nährstoffentzüge nach Düngeverordnung der Bundesrepublik Deutschland. Düngemittelpreise

entnommen LAND & Forst zum Zeitpunkt der anstehenden Düngung (Grunddüngung mit Kali und Phosphat im September; Stickstoffdüngung im September, Februar, April

und Juni); Weizenpreis Brotweizen B nach LAND & Forst (durchschnittlicher ab Hof-Verkauf von Juli bis Februar), 2012e und 2013e beruhend auf Euronext-Preis abzgl. Transportkostenannahme.

K+S Gruppe

8


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie ist die Anbieterstruktur am Weltkalimarkt?

Angaben in %

32,0

32,9

30,9 30,7 30,4

27,9

2010 2011 2012

9,9 10,4

9,5 9,5

8,6

8,4

8,5

9,3

12,6

2,6

2,6

3,3 3,6 3,7

3,0

3,2

3,0

3,5

BPC

• Belaruskali

• Uralkali/

Silvinit

Canpotex

• Potash

Corp

• Mosaic

• Agrium

K+S

ICL

• DSW

• CPL

• Iberpotash

Beteiligung

Absatz in metrischen Tonnen

von Potash

Quellen: IFA, K+S

Corp. an ICL

Juni 2013 K+S Gruppe 9

SQM

Beteiligung

von Potash

Corp.

APC

Beteiligung

von Potash

Corp.

China

• mehr

als 20

Produzenten

Sonstige

• Intrepid

• Vale

• Compass


Kali- und Magnesiumprodukte

Wo liegen die Hauptproduktions- und

-absatzgebiete?

Mio. Tonnen

17,4

17,2

23,9

9,0

7,1 5,6

5,1

12,2

10,6

2,4

0,7

Einschl. Kaliumsulfat und

Kalisorten mit niedrigerem K 2 O-Gehalt

Quellen: IFA, K+S

Weltkaliproduktion:

2012: 56,3 Mio. t

2011: 59,9 Mio. t

2010: 55,5 Mio. t

Weltkaliabsatz:

2012: 54,9 Mio. t

2010: 60,2 Mio. t

2009: 58,3 Mio. t

Juni 2013 K+S Gruppe 10


Kali- und Magnesiumprodukte

Aus welchen Regionen kommt das Nachfragewachstum?

Welt

Entwickelte Märkte

40.000

32.000

20.000

16.000

Nordamerika, West- und Zentraleuropa, Ozeanien

1.000 t K 2 O

24.000

16.000

1.000 t K 2 O

12.000

8.000

8.000

4.000

0

80/81 84/ 88/ 92/ 96/ 00/ 04/ 08/ 12/f

0

80/81 84/ 88/ 92/ 96/ 00/ 04/ 08/ 12/f

Übergangsmärkte

Entwicklungsmärkte

10.000

Osteuropa, Zentralasien

24.000

Lateinamerika, Asien, Afrika.

8.000

20.000

1.000 t K 2 O

6.000

4.000

2.000

1.000 t K 2 O

16.000

12.000

8.000

4.000

0

80/81 84/ 88/ 92/ 96/ 00/ 04/ 08/ 12/f

Quelle: IFA

0

80/81 84/ 88/ 92/ 96/ 00/ 04/ 08/ 12/f

Juni 2013 K+S Gruppe 11


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie viel Kali wird in den verschiedenen Regionen

verbraucht?

Mio. t

2013e

2012

2011

2010

2009

2008

Westeuropa

5,8

5,6

5,9

6,7

2,7

6,3

Zentraleuropa / FSU

5,2

5,1

4,4

4,9

3,1

5,0

Afrika

0,8

0,7

0,7

0,8

0,3

0,6

Nordamerika

10,3

9,0

10,2

10,8

4,1

10,2

Lateinamerika

10,8

10,6

10,5

9,7

6,0

8,6

Asien

25,5

23,5

28,0

24,9

14,6

23,2

- davon China

~ 13

12,2

12,7

10,2

5,4

8,8

- davon Indien

~ 4

2,8

5,0

6,1

5,5

6,2

Ozeanien

0,6

0,4

0,5

0,5

0,2

0,6

Welt gesamt

~ 59

54,9

60,2

58,3

31,0

54,5

● Für das Jahr 2012 beläuft sich der Weltkaliabsatz auf etwa 55 Mio. t. mit Rückgängen

insbesondere in China, Indien und den USA.

● Im Jahr 2013 erwarten wir einen Weltkaliabsatz von rund 59 Mio. t.

Einschl. Kaliumsulfat und Kalisorten mit niedrigerem K 2 O-Gehalt in Höhe von etwa 3 Mio. t eff;

Quelle: IFA, K+S

Juni 2013 K+S Gruppe 12


Kali- und Magnesiumprodukte

Werden neue Kalikapazitäten benötigt?

Mio. Tonnen

Greenfield-Projekte

Brownfield-Projekte

Bestehende Kapazität

Produktion

Absatz

China

Finanzkrise

Verlässlichkeit der

Prognosequalität

fragwürdig

Indien

68

● Ab 2013 langfristige Wachstumsraten

bei 3 - 5% p.a. erwartet.

● Dafür werden die derzeit verfügbaren

Kapazitäten nicht

ausreichen.

Sowjetunion

~59

64

● IFA-Daten (Basis für Prognose

der Kapazitätserweiterungen)

hatten in der Vergangenheit

eine geringe Prognosequalität

(infolge von Projektverschiebungen

sowie -verzögerungen).

Juni 2013

1988 ’93 ’01 ’02 ’03 ’04 ’05 ’06 ’07 ’08 ’09 ’10 ’11 ’12 ‘13

‘14 ‘15

(e)

Einschl. Kaliumsulfat und Kalisorten mit niedrigerem K 2 O-Gehalt in Höhe von etwa 3 Mio. t eff;

Kapazitätsentwicklung 2011-2016 basiert auf IFA supply capability-Daten

Quellen: IFA, K+S

‘16

● Gezeigte Brownfield-Projekte

werden ausschließlich von

bestehenden Produzenten

durchgeführt, die bisher konsequent

Angebot und Nachfrage

in Einklang gebracht haben.

K+S Gruppe

13


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie verlässlich ist die Prognosequalität bei

Kapazitäten?

Mio. Tonnen

85

IFA Supply Capability Data 2009

IFA Supply Capability Data 2012

80

Jahr 2013

Schätzung 2009 vs.

2012:

Schätzungsreduktion

um > 6 Mio. Tonnen

75

70

65

Jahr 2012

Schätzung 2009 vs.

2012:

Schätzungsreduktion

um > 7 Mio. Tonnen

60

2011 2012 2013 2014 2015

Einschl. Kaliumsulfat und Kalisorten mit niedrigerem K 2 O-Gehalt in Höhe von etwa 3 Mio. t eff;

Kapazitätsentwicklung 2010-2015 basiert auf IFA supply capability-Daten

Quellen: IFA, K+S

Juni 2013 K+S Gruppe 14


Kali- und Magnesiumprodukte

Preisentwicklung Kaliumchlorid

US$/t

Nordwest-Europa (standard, fob)

US$/t

Übersee (cfr)

Brasilien

(granuliert) *

Südostasien

(SOA, standard)

405

SOA: 435-470

BRA: 440-450

2003 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘11 ‘12 2013

2003 ‘04 ‘05 ‘06 ‘07 ‘08 ‘09 ‘10 ‘11 ‘12 2013





Aufgrund des knappen Nachfrage-Angebots-Verhältnisses haben sich die Kalipreise vom Jahr 2004 bis zum Jahr

2007 mehr als verdoppelt

Der bis Mitte des Jahres 2008 weltweit zu beobachtende kräftige und teils spekulativ getriebene Rohstoffboom

wirkte sich auch in deutlichen Preiserhöhungen auf über 800 US$/t granuliertes Kaliumchlorid aus

Die im Zuge der Finanzkrise eingebrochenen Agrarpreise führten auch zu einem Rückgang der Kalipreise;

Anfang 2010 etablierte sich ein Preisniveau von rund 400 US$/t granuliertem Kaliumchlorid. Dieses hat sich im

Rahmen eines sich verbessernden Agrarumfelds sukzessive erhöht und trug somit der Tatsache Rechnung, dass

sich zeitaufwändige und kapitalintensive Projekte (Greenfield) zur Schaffung neuer Kapazitäten nur mit einem

angemessenen Kalipreisniveau wirtschaftlich realisieren lassen

Nachdem es Ende 2012 aufgrund des Ausbleibens der Verträge mit China und Indien zu Preisdruck kam,

stabilisierten sich die Preise im Anschluss an die neuen Vertragsabschlüsse zu Beginn 2013

Juni 2013

* Bis Ende September 2010 MOP standard; Quelle: FMB

K+S Gruppe

15


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie entwickelt sich der Geschäftsbereich?

Umsatz (Mrd. €) EBIT (Mio. €)

Highlights Q1/13

0,58

0,63

2,29

2,33

Q1/12 Q1/13 FY/12 LTM

1,9

2,1

2,3

208

476

209

771

772

Q1/12 Q1/13 FY/12 LTM

740 771

• Die Vertragsabschlüsse der Kaliproduzenten mit

chinesischen und indischen Abnehmern zu Beginn des

Jahres führten dazu, dass die Nachfrage rechtzeitig

zur Frühjahrssaison in Europa und Nordamerika sowie

in Südamerika und Südostasien wieder deutlich anzog.

• Absatz in Q1/13 bei 2,03 Mio. t (Q1/12: 1,78 Mio. t).

EBIT I konnte im ersten Quartal auf 209 Mio. €

gesteigert werden. Damit wurde das bislang beste

Ergebnis in einem Q1 erzielt.

Industrieprodukte

12%

Umsatzverteilung 2012 Ausblick 2013 *

Nach Produktgruppen

Kaliumchlorid

51%

Nach Regionen

Asien

19%

Südamerika

18%

Afrika, Ozeanien

3%

Europa

57%

• Absatzvolumen bei rund 7 Mio. t erwartet

(2012: 6,95 Mio. t)

• Durchschnittspreisniveau sollte unter dem des

Jahres 2012 liegen

• Auf dieser Basis sollte der Umsatz gegenüber 2012

preisbedingt zurückgehen. Auch das operative

Ergebnis sollte bei stabilen Kosten unter dem des

Düngemittelspezialitäten

37%

3%

Nordamerika

Vorjahres liegen

Juni 2013

*

Stand des Ausblicks: 07. Mai 2013

K+S Gruppe 16


Kali- und Magnesiumprodukte

Welche Struktur hat das Produktportfolio?

Nicht kalihaltige Produkte

2012: 1,21 Mio. t (2011: 1,24)

● Düngemittelspezialitäten

- ESTA ® Kieserit

- EPSO ® -Produktfamilie

● Industrieprodukte

- Magnesiumsulfate

- Magnesiumchloride

Düngemittelspezialitäten

2,96

Industrieprodukte

0,74

Kaliumchlorid

3,25

Kalihaltige Produkte

2012: 5,75 Mio. t (2011: 5,70)

● Kaliumchlorid

- 60er Kaliumchlorid - Standard

- 60er Kaliumchlorid - Granulat

● Düngemittelspezialitäten

- Kaliumsulfat

- Patentkali ®

- Korn-Kali ® -Produkte

- Magnesia-Kainit ®

● Industrieprodukte

- Kaliumchlorid, 97 - 99% KCl

- Kaliumsulfat, ab 95 % K 2 SO 4

- Hochreine Salze

Breites und weniger zyklisches Produktportofolio erlaubt flexible

Reaktion auf Nachfrageschwankungen

Juni 2013 K+S Gruppe 17


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie ist die Kostenstruktur?

2008 2009 2010 2011 2012 2013e


Umsatz (Mio. €) 2.397,4 1.421,7 1.867,0 2.133,6 2.290,6 -

EBIT (Mio. €) 1.203,2 231,7 475.9 739,5 773,9 -

=

Kosten (Mio. €) 1.194,2 1.190,0 1.391,1 1.394,1 1.516,7 ○

davon Personal (Mio. €) 465 440 506 535 550 ○

davon Fracht (Mio. €) 227 155 264 268 280 ○

÷

davon Fracht (€/t) 33 36 37 39 40 ○

davon Material (Mio. €) 265 183 229 249 257 ○

davon Energie (Mio. €) 186 144 172 195 230 -

davon Abschreibungen (Mio. €) 83 86 91 94 96 +

davon Sonstiges (Mio. €) -32 182 129 53 104 ○

Absatzvolumen (Mio. t) 6,99 4,35 7,06 6,94 6,95 ○

=

Stückkosten (€/t) 170,8 273,6 197,0 200,9 218,2 ○

• Im Jahr 2012 kam es zu einem spürbaren Anstieg der durchschnittlichen Stückkosten. Für das Jahr 2013

rechnen wir mit weitgehend stabilen Kosten.

Juni 2013 K+S Gruppe 18


Kali- und Magnesiumprodukte

Was sind die Hauptabsatzmärkte für K+S?

> 1%

Absatz > 5%

Absatz nach Regionen

2012 2011

Europa 51% 54%

- davon: Deutschland 15% 16%

Nordamerika 2% 2%

Südamerika 21% 18%

Asien 22% 22%

Afrika, Ozeanien 4% 4%

Juni 2013 K+S Gruppe 19


Kali- und Magnesiumprodukte

Gibt es Preisunterschiede im Produktportfolio?

K+S Ø-Portfoliopreis vs. MOP gran. Europa

SOP Ø-Preis vs. MOP gran. Europa

€/t

700

600

500

400

K+S Ø-Portfoliopreis

MOP gran. Europa


~10-20%

€/t

900

800

700

600

500

SOP Ø-Preis Europa (std. und gran.)

MOP gran. Europa

300

400

300

200

200

100

2006 2007 2008 2009 2010

100

2011 2012 Q1/13 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Q1/13

€/t

K+S Ø-Portfoliopreis vs. K+S Industrie Ø-Price

K+S Ø-Portfoliopreis

K+S Ø Industrie Portfoliopreis

€/t

450

400

350

300

250

200

150

100

50

K+S Nicht-Kali-Spezialitäten Industrie vs. Düngemittel

Magnesiumsulfat Verbindungen Industrie

Magnesiumsulfat Verbindungen Düngemittel

2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Q1/13 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 Q1/13

Juni 2013 Quellen: K+S, FMB International Price Guide, Green Markets, Fertilizer Europe

K+S Gruppe 20

0


Legacy Projekt

Wie bedeutend sind unsere Aktivitäten in Kanada?

• Mit Potash One hat K+S mehrere

Kali-Explorationslizenzen in

Saskatchewan/Kanada (einschl.

des Legacy Projekts bzw. dessen

Machbarkeitsstudie) erworben.

Südlicher Bereich des Kaligürtels von Saskatchewan

(Schematische Darstellung)

• Der gesamte Kaufpreis betrug

322,5 Mio. € (4,50 CAD je Aktie).

• Das Legacy Projekt ist ein

fortgeschrittenes Greenfield-Projekt

mit vorliegender Umweltgenehmigung.

• Potash One wird nun vollständig in

der K+S Potash Canada GP abgebildet.

Zwei weitere Kali-Explorationslizenzen Nähe Esterhazy

Vorräte und Ressourcen

in Mio. t KCl % KCl % K 2

O

Vorräte (Proven and Probable Reserves) Legacy Projektgebiet 160 29 18

Ressourcen (Inferred and Indicated Resources) Legacy Projektgebiet + KLSA 009 981 27 17

Die Ermittlung der Vorratszahlen erfolgte gemäß den Anforderungen des kanadischen Standards Nl 43-101 der „Canadian Securities Regulators" erstellt.

Juni 2013 K+S Gruppe 21


Legacy Projekt

Wie gestaltet sich die Anfahrkurve beim

Legacy Projekt?

Produktionskapazität

in Mio. t KCl/a

4,0

3,5

3,0

2,5

2,0

1,5

1,0

0,5

Phase 1 – Primary Mining

Ausblick Phase 3 –

Ausbau Secondary Mining

Phase 2 – Aufbau Secondary Mining

0,0

2011'12 '13 '14 '15 '16 '17 '18 '19 '20 '21 '22 '23 '24 '25 '26 '27 '28 '29 '30 '31 '32 '33 '34 '35

1,14

0,86

2,00

Phase 1

(Umsetzung: 2011 bis 2017)

Phase 2

(Umsetzung: 2016 bis 2023)

Ausblick Phase 3

(Umsetzung: 2023 bis 2034)

● Aufbau der Infrastruktur im Wesentlichen für die Phasen 1 + 2, Vorbereitungen Phase 3

● Kapazitätsaufbau und Hochfahren der Produktion auf 2,0 Mio. t KCl/a durch Primary Mining

● Kapazitätserweiterung und Hochfahren der Produktion um 0,86 auf 2,86 Mio. t KCl/a

durch Secondary Mining (Anteil Secondary Mining an der Gesamtkapazität: 30%)

● Erhöhung des Anteils von Secondary Mining an der Gesamtkapazität auf 50%

● Erweiterungspotenzial der jährlichen Kapazität um 1,14 auf 4,0 Mio. t KCl/a

Juni 2013 K+S Gruppe 22


Legacy Projekt

Wie gestaltet sich der Investitionsverlauf?

Phase 1

Phase 2

Phase 3

Aktivität

Primary Mining: Entwicklung

erster Kavernen und Konstruktion

der Produktionsanlagen und

Infrastruktureinrichtungen

Entwicklung des Secondary Mining,

Erweiterung der Produktions- und

Logistikeinrichtungen

Ausbau des Secondary Mining,

Aufbau notwendiger zusätzlicher

Produktions- und

Logistikeinrichtungen

Produktionskapazität

nach

Umsetzung

ab 2017:

2,00 Mio. t KCl/a

ab 2023:

2,86 Mio. t KCl/a

voraussichtlich ab 2034:

4,00 Mio. t KCl/a

Investitionen 2011 bis 2022: 4,10 Mrd. CAD* 2023 bis 2034: ~ 0,70 Mrd. CAD

Schematischer

Investitionsverlauf

2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022

Juni 2013 * durch den Aufsichtsrat genehmigt

K+S Gruppe 23


Legacy Projekt

Wo werden die spezifischen Cash-Kosten* liegen?

CAD/t

~ 165

Ø Logistikkosten:

~ 70 CAD

per tonne

-10

~ 155

Ø Logistikkosten:

~ 65 CAD

per tonne

● Die Cash-Kosten der Produktion sollten

10 CAD/t niedriger liegen als zuvor

angenommen, aufgrund von:

● Investitionen in eigene Infrastruktur und

● Modifizierungen von Anlagenkomponenten

Cash-Kosten

der Produktion:

~ 95 CAD/t

Cash-Kosten

der Produktion:

~ 90 CAD/t

● Für mining taxes/royalties sind beispielsweise

bei einem Kalipreises von 400 US$/t ab Werk

zusätzlich etwa 60 CAD/t anzusetzen

● Abschreibungen werden nach zunächst

höheren Werten bei Produktionsbeginn

langfristig rund 40 CAD/t betragen

* bei Vollauslastung von 2,86 Mio. t KCl/a (Phase 1+2)

Annahme: keine Inflationierung von Preisen und Kosten nach der Konstruktionsphase

Juni 2013 K+S Gruppe 24


Legacy Projekt

Welcher Kalipreis ist für die Wirtschaftlichkeit des

Legacy Projekts mindestens erforderlich?

• Grundsätzlich ist es unser Ziel, eine Prämie von 15% auf die Kapitalkosten der

K+S Gruppe zu verdienen.

• Das Legacy Projekt wird dieses Ziel erfüllen!

Der Wirtschaftlichkeitsrechnung unterstellt sind:

- Investitionen (Phase 1 + 2): 4,1 Mrd. CAD

- Gaspreis (Henry Hub Natural Gas Price): 4,00 CAD/MMBtu

- Durchschnittliche Frachtraten: ~65 CAD/t

Auch wenn sich der Gaspreis um rund ± 50% oder die durchschnittlichen Frachtraten um

etwa ± 30% verändern, würde die avisierte Prämie auf die Kapitalkosten bei einem

Kalipreis von 420 bzw. 460 USD/t MOP gran. inklusive Fracht weiterhin verdient

werden.

Juni 2013 K+S Gruppe 25


Legacy Projekt

Warum ist das Legacy Projekt ein strategisch

wichtiger Schritt?

Wachstum

Produktionskosten

Kapazität und Lebensdauer

der Bergwerke

Diversifikation

Spezialisierung

Flexibilität /

Expansionspotential

• Substantielle neue Kapazitäten für den Geschäftsbereich Kali- und

Magnesiumprodukte in einem relativ kurzen Zeitraum ermöglichen die Teilnahme

am weiteren Wachstum des Weltkalimarkts

• Verbesserung und Flexibilisierung der durchschnittlichen Cash-Kosten der

Produktion im Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte

• Substantielle Erhöhung der jährlichen Kapazität um langfristig bis zu 4 Mio. t

• Substantielle Verlängerung der durchschnittlichen Lebensdauer unserer Bergwerke

K+S wird der Kaliproduzent mit der breitesten Produktpalette sowie einem der

diversifiziertesten Produktionsnetze und Regionalportfolios sein; Absatzanteil in den

Wachstumsmärkten Südamerika und Asien wird sich erhöhen

• Fortführung der Spezialisierungsstrategie durch das Angebot von qualitativ sehr

hochwertigen Industrieprodukten aus Kanada

• Gute Skalierbarkeit der Kapazitätsauslastung je nach Marktentwicklung

• Verbesserte Flexibilität aufgrund eines höheren Anteils variabler Kosten

• Weiteres Expansionspotential über das Legacy Projekt hinaus

Juni 2013 K+S Gruppe 26


Legacy Projekt

Wie geht es mit dem Projekt voran?

• Im Jahr 2012 wurden weitere Infrastrukturarbeiten

in den Bereichen Wasserversorgung, Elektrizität

und Straßenbau vorgenommen und die ersten

Bohraktivitäten abgeschlossen.

• Bei K+S Potash Canada GP arbeiten derzeit etwa

130 Mitarbeiter aus verschiedenen Ländern am

Aufbau des neuen Standorts, bis 2023 sollen mehr

als 300 Arbeitsplätze geschaffen werden.

• Im Jahr 2012 wurden 143 Mio. € für Infrastrukturarbeiten

und die Wasserversorgung sowie

für Ingenieursarbeiten und Bohrungen eingesetzt.

• Im Jahr 2013 sollte das Investitionsniveau bei

500 Mio. CAD* liegen und für Bohrungen und den

Beginn des Aufbaus der Fabrik eingesetzt werden.

Juni 2013 * Bei der Aufteilung der Ausgaben auf die einzelnen Jahre kann es noch zu erheblichen Verschiebungen kommen. K+S Gruppe 27


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 28

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 28


Salz

Was sind die Nachfragetreiber für Salz?

• Unzählige Verwendungszwecke in stabilen Branchen sorgen für kontinuierliches Wachstum

• Lebenswichtiges Mineral ohne wirtschaftlich realisierbare Substitute

• Auftausalz wird für öffentliche Sicherheit genutzt

• Verbrauch abhängig von winterlicher Witterung

• Wirtschaftlichste und umweltfreundlichste Alternative

• Speisesalzverbrauch durch Bevölkerungswachstum und höhere

Lebensstandards positiv beeinflusst

• Gewerbe- und Industriesalzverbrauch von Wirtschaftswachstum und Industrialisierung

getrieben

• Schnell industrialisierende Regionen weisen hohe Wachstumsraten auf

• Salzprodukte haben in der Regel nur einen geringen Anteil an den Herstellungskosten

der Endanwendungen

• Regionale Märkte aufgrund eines hohen Logistikkostenanteils

Juni 2013 K+S Gruppe 29


Salz

Wie haben sich Produktion und Absatz von Salz

weltweit entwickelt?

Mio. Tonnen

Nordamerika

67 68 70

65

Europa

70

60 63

74

58

92

Asien

72

108

Ø 0,1% Ø 0,7%

Produktion

Südamerika

Verbrauch

Ø 3,2% Ø 2,9%

22

16 12 16

Produktion Verbrauch

Ø 1,6% Ø 1,6%

Produktion

4 6 4 8

Produktion

Afrika

Verbrauch

Ø 4,1% Ø 7,2%

Verbrauch

Mittlerer Osten

7,2% 8,8%

3 6 3 7

Produktion

Verbrauch

Ø 4,7% Ø 4,1%

Produktion Verbrauch

Ozeanien

Ø 2,9% Ø 7,2%

9 12

1 2

Produktion Verbrauch

Quellen: K+S, USGS, Roskill 2011

Weltsalzproduktion:

(Ø 2,4% p.a.)

2010: 276 Mio. t

2000: 217 Mio. t

Weltsalzverbrauch

(Ø 2,6% p.a.)

2010: 285 Mio. t

2000: 220 Mio. t

Juni 2013 K+S Gruppe 30


Salz

Wer gehört zu den größten Salzproduzenten

weltweit?

Kapazität in Mio. Tonnen (Festsalz und Salz in Sole; ohne captive use)

3,5

13,1

14,0

13,4

9,7

15,0

Cargill

Compass

7,5

Artyomsol

5,1

4,1

Akzo

3,7

Südsalz

Salins

China National Salt

7,0

ESSA

10,3

7,0

Dampier

3,8

Mitsui

Quellen: Roskill 2011, K+S

Juni 2013 K+S Gruppe 31


Salz

Wie entwickelt sich der Geschäftsbereich?

0,46

1,7

Umsatz (Mrd. €) EBIT (Mio. €)

Highlights Q1/13

0,61

1,7

1,48

1,64

Q1/12 Q1/13 FY/12 LTM Q1/12 Q1/13 FY/12 LTM

1,5

2010 2011 2012 2010 2011 2012

45

238

73

211

62

89

62

• Europa: Im westeuropäischen Auftausalzmarkt führte

die anhaltend winterliche Witterung zu Beginn des

Jahres zu einer überdurchschnittlichen Nachfrage,

die deutlich über dem niedrigen Niveau des Vorjahres

lag.

• Nordamerika: Die Nachfrage in den Auftausalzregionen

der Vereinigten Staaten und in Kanada

normalisierte sich nach dem außergewöhnlich milden

Winter des Vorjahresquartals.

Auftausalz

58%

Umsatzverteilung 2012 Ausblick 2013 *

Nach Produktgruppen

Sonstiges

3%

Speisesalz

13%

Gewerbesalz

21%

Industriesalz

5%

Nach Regionen

SüdamerikaAsien

5% 2%

Nordamerika

67%

Europa

26%

• Aufgrund der erwarteten Normalisierung

des Auftausalzgeschäfts sollte der Absatz deutlich

zulegen.

• Absatzprognose von gut 22 Mio. t Festsalz (2012:

17,6 Mio. t).

• Umsatz- und Ergebnisanstieg im Vergleich zum

unterdurchschnittlichen Jahr 2012 prognostiziert.

Juni 2013 * Stand des Ausblicks: 07. Mai 2013

K+S Gruppe 32


Salz

Wie hat K+S die Salzstrategie umgesetzt?

5

Übernahme von Morton Salt,

dem größten Salzproduzenten

in Nordamerika

K+S

4

Morton

Salt

Übernahme der SPL,

des größten Salzproduzenten

in Südamerika

- Markteintritt in die USA

und Lateinamerika

- Expansionspotenzial

nach Asien

SPL

1

2

3

Ursprünglich starke

Ausrichtung des europ.

Salzgeschäfts auf

Auftau- und Gewerbesalz

Ergänzung um Industriesalz

durch Übernahme

von Frisia Zout (NL)

Führender europäischer

Salzhersteller durch

Akquisition des Solvay-

Salzgeschäfts

Juni 2013 K+S Gruppe 33


Salz

In welchen Auftausalzmärkten ist K+S aktiv?

Große Seen

• Kontinentales Klima mit

ausgeprägt stabilen

Wintern

• Hohe Besiedlungsdichte

• Stabiles Auftausalzgeschäft

bei hohen

Mengen

US - Ostküste

• Atlantisches Klima

• Relativ volatile, z.T.

sehr harte Winter

• Sehr hohe

Besiedlungsdichte

• Relativ stabiles

Auftausalzgeschäft

Ost-Kanada

• Atlantisches Klima

• Relativ stabile Winter

• Geringere

Besiedlungsdichte

• Relativ stabiles

Auftausalzgeschäft

• Langfristige Verträge

Mitteleuropa

• Atlantisches Klima

• Eher mildere Winter mit

zeitweisen Ausschlägen

nach oben

• Sehr hohe

Besiedlungsdichte

• Relativ schwankendes

Auftausalzgeschäft

Skandinavien

• Im Vergleich zu

Westeuropa stabilere

Winter

• Relativ dünn besiedelt

• Relativ stabiles

Auftausalzgeschäft

Juni 2013 K+S Gruppe 34


Salz

Inwieweit mildert die regionale Diversifikation die

witterungsbedingte Volatilität im Auftausalzgeschäft?

Absatzvolumen Auftausalz SPL/ISCO*: Absatzvolumen Auftausalz Morton*: Absatzvolumen Auftausalz esco*:

10-Jahresdurchschnitt Absatzvolumen (2003 – 2012) * vor Konsolidierung und intersegmentären Umsätzen

Der weltweite Auftausalzmarkt

unterliegt unterschiedlich starken

Volatilitäten

Zugang zu den größten

Auftausalzregionen der Welt mildert

den Grad der Schwankung des

Auftausalzgeschäfts

Einzigartiges, überregionales

Produktionsnetzwerk (mit

zusätzlichem Zugang zur

Salzproduktion der Kaliwerke)

ermöglicht es, von kurzfristigen

Nachfrageanstiegen zu profitieren

Juni 2013

K+S Gruppe

35


Salz

Wie haben sich Absatzmengen und Preise

entwickelt?

Mio. t

SPL (ab

1 Juli 2006)

Morton Salt (ab

1 Oktober 2009)

22,53

22,73


55,5

54,8

55,6

54,7

49,1

45,0 45,5

48,7

14,81

9,04

9,42

17,56

9,23

5,85

8,02

8,77

9,47

6,07

2,82

3,25

3,90

4,12

4,73

4,04

5,00

4,47

8,96

13,49

13,31

8,33

Absatzmengen Auftausalz

Absatzmengen Gewerbesalz,

Industriesalz und Speisesalz

Jährlicher Durchschnittspreis Auftausalz

2005 2006 2007 2008 2009 2010

2011

2012

• Steigerung des Absatzvolumens durch externes Wachstum in den letzten Jahren; der Anteil von Auftausalz

blieb dabei relativ stabil

• Das Absatzvolumen ging im Jahr 2012 aufgrund einen schwachen Auftausalznachfrage infolge des

außergewöhnlich milden Winters zurück

Juni 2013 K+S Gruppe 36


Salz

Wie ist die Saisonalität im Auftausalzgeschäft?

Mio. t


8,88

55,1

51,5

2,38

52,2

55,0

56,6

6,18

5,82

2,16

7,94

6,53

3,21

3,52

2,54

4,02

2,47

0,74

0,60

2,17

1,35

1,11

3,28

2,60

Absatzmengen Auftausalz

Absatzmengen Gewerbesalz,

Industriesalz und Speisesalz

Durchschnittspreis Auftausalz 2013

Durchschnittspreis Auftausalz 2012

Q1/12 Q1/13

Q2/12 Q2/13 Q3/12 Q3/13 Q4/12 Q4/13

• Quartalsmengen und -preise durch das saisonale Auftausalzgeschäft beeinflusst, üblicherweise

stärkste Preise und Mengen in Q1 und Q4

Juni 2013 K+S Gruppe 37


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 29

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 38


Ergänzende Aktivitäten

Wie entwickelt sich der Geschäftsbereich?

Umsatz (Mio €)

EBIT (Mio. €)

Kurzbeschreibung

39

40

154

154

7

7

21

21

K+S ist der führende Systemanbieter für untertägige,

langzeitsichere Entsorgung in Europa. Zusätzlich

bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für die

Recyclingwünsche unserer Kunden.

Q1/12 Q1/13 FY/12 LTM Q1/12 Q1/13 FY/12 LTM

150 154

134

21

18

21

Für K+S wichtige Logistikaktivitäten sind ebenfalls

in den Ergänzenden Aktivitäten gebündelt. Eine

weitere Aktivität ist die Granulierung des Tierhygieneprodukts

CATSAN ® (Katzenstreu).

2010 2011 2012 2010 2011 2012

Umsatzverteilung 2012 Ausblick 2013 *

Tierhygieneprodukte

25%

Logistik 8%

Nach Produktgruppen

Handel

11%

Entsorgung und

Recycling 56%

Übriges

Europa 17%

Nach Regionen

Inland 83%

Im Segment „Ergänzende Aktivitäten“ gehen wir aus

heutiger Sicht von einem stabilen Umsatz und

operativen Ergebnis aus.

Juni 2013 * Stand des Ausblicks: 07. Mai 2013

K+S Gruppe 39


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 28

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 40


K+S Gruppe

Wie haben sich Umsatz und Ergebnisse entwickelt?

Mio. €

Umsatz Operatives Ergebnis Konzernergebnis, bereinigt 1),2)

CAGR 61,7%

CAGR 141,1% CAGR 498,3%

‘09 ‘10 ‘11 ‘12LTM

‘09 ‘10 ‘11 ‘12LTM ‘09 ‘10 ‘11 ‘12LTM

1)

2008 und 2009 noch inklusive der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten der COMPO und der K+S Nitrogen. 2010 noch inklusive der K+S Nitrogen.

2)

Die bereinigten Zahlen beinhalten lediglich das realisierte Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode. Die

Marktwertveränderungen der noch ausstehenden, operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte werden hingegen nicht berücksichtigt. Ebenso werden

darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert.

Juni 2013 K+S Gruppe 41


K+S Gruppe

Wie hoch sind die operativen EBIT-Margen?

2012 2011 2010

2009

2008

Kali- und Magnesiumprodukte

33,8%

34,7%

25,5%

16,3%

50,2%

Salz

4,2%

12,4%

13,8%

13,8%

7.3%

Ergänzende Geschäftsbereiche

13,7%

11,9%

15,8%

12,6%

20,0%

K+S Gruppe 1)

20,5%

22,7%

15,4%

6,7%

28,0%

1)

2008 und 2009 noch inklusive der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten der COMPO.

Juni 2013 K+S Gruppe 42


K+S Gruppe

Wie hat sich der Cash Flow im Jahr 2012

entwickelt?

Cashflow aus laufender

Geschäftstätigkeit 2)

Cashflow aus

Investitionstätigkeit 3)

Freier Cashflow 1,2,3)

+744

+651

+249

+243

-495

-408

2012 (€ million)

2011 (€ million)

• Der Cashflow aus laufender

Geschäftstätigkeit folgte im

Wesentlichen der

Ergebnisentwicklung

• Das Jahr 2011 enthält Akquisition

von Potash One (242,8 Mio. €)

• Gestiegene Investitionen in 2012

Der freie Casflow im Jahr

2012 liegt daher nahezu auf

dem Niveau des Vorjahres

Juni 2013

1)

Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten. 2) Ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen

in Höhe von: -43,4 Mio. € in 2012, (2011: € -110,0 Mio. €). 3) Ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen

in Höhe von -558,5 Mio. € netto in 2012 (2011: -372,4 Mio. €).

K+S Gruppe

43


K+S Gruppe

Wie hoch sind Investitionen und Abschreibungen 1) ?

Mio. €

Erweiterungsinvestitionen

Erhaltungsinvestitionen

Abschreibungen

~820

466

172

198

178

189

294

63

2007 2008 2009 2010 2011 2012

2013e

• Im Jahr 2013, sollten von dem erwarteten Investitionsvolumen von gut 800 Mio. etwa € 500 Mio. CAD 2)

(375 Mio. €) auf das Legacy Projekt entfallen

1)

2008 and 2009 inklusive der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit der COMPO. 2010 noch inklusive der K+S Nitrogen. 2) Bei der Aufteilung der

Ausgaben auf die Ausgaben auf die einzelnen Jahre kann es noch zu erheblichen Verschiebungen kommen.

Juni 2013 K+S Gruppe 44


K+S Gruppe

Wie hat sich die Nettoverschuldung entwickelt?

Mio. €

Pensionsrückstellungen

Bergbauliche Rückstellungen

Langfr. Verbindlichkeiten – langfr. Wertpapiere

Kurzfr. Verbindlichkeiten – flüssige Mittel – kurzfr. Wertpapiere

Gesamt Nettoverschuldung

2008 2009 2010 2011

Verschuldungsgrad (%) 33,2 64,5 27,6 19,8

2012

21,7

Juni 2013 * Inklusive Erstattungsanspruch für die Anleihe von Morton Salt (2012: 18,9 Mio. €; 2011:19,4 Mio. €; 2010: 18,9 Mio. €) K+S Gruppe 45


K+S Gruppe

Was sind die Kennzahlen zur Steuerung der

Kapitalstruktur?

Um die Finanzierungsfähigkeit des K+S Konzerns sicherzustellen bzw. zu optimieren,

streben wir für die K+S Gruppe nachhaltig eine Kapitalstruktur an, die sich an den für ein

„Investment Grade“-Rating üblichen Kriterien und Kennzahlen orientiert. Die Steuerung der

Kapitalstruktur wird anhand folgender Kennzahlen vorgenommen:

Zielkorridor Q1/13 2012 2011

Nettoverschuldung / EBITDA 1,0x – 1,5x 0,6x 0,8x 0,5x

Nettoverschuldung / Eigenkapital 50% – 100% 17,0% 24,4% 21,8%

Eigenkapitalquote 40% – 50% 53,1% 51,4% 50,3%

Juni 2013 K+S Gruppe 46


K+S Gruppe

Wie ist das Fälligkeitsprofil?

Mio. €

Anleihen (Fälligkeit 09/2014, Kupon: 5%; Fälligkeit 06/2022, Kupon 3%)

Kreditlinie; Laufzeit bis 07/2015

• Die Kreditlinie zeigt den maximalen Rahmen, jedoch nicht den tatsächlich gezogenen

Betrag.

• Darüber hinaus bestehen nicht garantierte, jederzeit kündbare, bilaterale Kreditlinien.

Juni 2013 K+S Gruppe 47


K+S Gruppe

Welches Rating hat K+S?

Moody’s

Datum Rating Ausblick

April 2013 Baa2 negativ

November 2010 Baa2 stabil

März 2010 Baa2 stabil

Standard & Poor’s

Datum Rating Ausblick

April 2013 BBB+ stabil

• Wir haben uns sowohl auf den

Kredit- als auch auf den

Anleihekapitalmärkten erfolgreich

behauptet

• Um diese Position auch künftig zu

sichern, streben wir an, unser

Investment Grade Rating zu halten

• Aktuelle Finanzkennzahlen

geben unserem Rating eine

starke Unterstützung

September 2011 BBB+ stabil

Januar 2011 BBB positiv

Juni 2013 K+S Gruppe 48


Kali- und Magnesiumprodukte

Wie werden Währungspositionen im Geschäftsbereich

Kali- und Magnesiumprodukte gesichert?

US-Dollar

• USD-Umsätze werden nach Abzug der Überseefrachtkosten, der US-Dollar-Investitionen für

das Legacy Projekt und eines

Sicherheitsabschlags gesichert

• Einsatz von Termingeschäften oder

Optionen, die einen “worst case”

festschreiben, aber die Chance eröffnen,

an einem evtl. wieder stärker

werdenden Dollar teilhaben zu können

„worst case“ für das Geschäftsjahr 2012:

1,32 USD/EUR nach Prämien

„worst case“ für das Geschäftsjahr 2013

(für ~60% der erwarteten Nettoposition in USD):

1,29 USD/EUR nach Prämien

Kanadischer Dollar

• Für das Legacy Projekt mit hinreichender Sicherheit erwartete Investitionen in kanadischen

Dollar werden ebenfalls durch den Einsatz von Termingeschäften oder Optionen gesichert,

die einen „worst case“ festschreiben,

aber die Chance eröffnen, an einem

evtl. wieder schwächer werdenden

kanadischen Dollar teilhaben zu können

„worst case“ für das Geschäftsjahr 2013

(für ~80% der erwarteten CAD-Investitionen):

1,30 CAD/EUR nach Prämien

Juni 2013 K+S Gruppe 49


K+S Gruppe

Wie abhängig ist das Ergebnis von der USD-

Volatilität in 2013?

1,20 USD/EUR 1,30 USD/EUR* 1,40 USD/EUR

Ø USD/EUR Wechselkurs ändert sich von

1,30 auf 1,20 USD/EUR

• Mit dem Einsatz von Optionen bleibt

uns die Möglichkeit erhalten, von einer

Aufwertung des USD zu profitieren

(abzüglich der gezahlten Prämien).

Basierend auf der erwarteten USD-

Nettoposition der K+S Gruppe

ergäbe sich ein positiver Gesamtergebniseffekt

im operativen Ergebnis

EBIT I in Höhe von rund 54 Mio. €

in 2013.

* zugrundegelegte Annahme für den Ausblick 2013

Ø USD/EUR Wechselkurs ändert sich von

1,30 auf 1,40 USD/EUR

• Basierend auf der erwarteten USD-

Nettoposition der K+S Gruppe ergäbe

sich ohne Sicherung ein negativer

Gesamtergebniseffekt im operativen

Ergebnis EBIT I in Höhe von rund

66 Mio. € in 2013.

• Da die eingesetzten Optionen unsere aus

heutiger Sicht erwartete Nettoposition

bereits zu einem Großteil abdecken, wird

das oben beschriebene Risiko im Jahr

2013 auf etwa 36 Mio. € reduziert

(inklusive der gezahlten Prämien).

Juni 2013

K+S Gruppe

50


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 28

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 51


Attraktive Perspektiven

Wie sind die Perspektiven im Geschäftsbereich

Kali- und Magnesiumprodukte?

Ausblick für das Gesamtjahr 2013:


Rückgang beim Umsatz

• Niedrigerer Durchschnittspreis

• Absatz stabil bei rund 7 Mio. t

(2012: 6,95 Mio. t)


Operatives Ergebnis unter Vorjahr

• Preisbedingter Umsatzsatzrückgang

• Kostenniveau insgesamt stabil

Jahr 2014:



Preis- und mengenbedingte

Umsatzsteigerung

Höheres operatives Ergebnis

Juni 2013

K+S Gruppe

52


Attraktive Perspektiven

Wie sind die Perspektiven im Geschäftsbereich

Salz?

Ausblick für das Gesamtjahr 2013:



Höherer Umsatz

Normalisierung des Auftausalzabsatzes

(Anstieg auf 12-13 Mio. t; 2012: 8,33 Mio. t)

Verbessertes operatives Ergebnis

• Umsatzanstieg aufgrund Normalisierung

Auftausalzgeschäft

• Deutlich höhere Kapazitätsauslastung

und Fixkostendegression

Jahr 2014:

● Preisbedingt höherer Umsatz 1)

● Anstieg des operativen Ergebnisses 1)

Juni 2013

1)

Annahme: Durchschnittlicher Auftausalzabsatz

K+S Gruppe

53


Attraktive Perspektiven

Welche Umsatz- und Ergebnisentwicklung wird

für die K+S Gruppe prognostiziert?

Ausblick für das Gesamtjahr 2013:


Preisbedingte Umsatz- und Ergebnisrückgänge im GB Kali- und Magnesiumprodukte

sollten durch mengenbedingte Steigerungen im GB Salz mehr als ausgeglichen

werden können

Leichter Umsatzanstieg

Operatives Ergebnis EBIT I etwas höher


Investitionen von gut 800 Mio. € (Legacy: rund 375 Mio. € ≙ etwa 500 Mio. CAD)

Jahr 2014:

Leichte Steigerung von Umsatz und Ergebnis

Juni 2013 K+S Gruppe 54


K+S Gruppe

Inhalt

A. Unternehmensstruktur & -strategie 1

B. Kali- und Magnesiumprodukte 4

C. Salz 28

D. Ergänzende Aktivitäten 38

E. Finanzdaten 40

F. Ausblick 51

G. K+S-Aktie 55

Juni 2013 K+S Gruppe 55


K+S Gruppe

Analystenschätzungen – Consensus

Stand: 5. Juni 2013

2012

2013e

2014e

Umsatz

(Mio. €)

3.935,3

Median

Anzahl Schätzungen

4.071,8

18

4.168,0

18

Operatives Ergebnis

EBIT I (Mio. €)

804,1

Median

Anzahl Schätzungen

822,8

18

839,6

18

Konzernergebnis aus

fortgef. Geschäftstätigkeit,

bereinigt (Mio. €)

538,1

Median

Anzahl Schätzungen

546,2

18

549,9

18

Ergebnis je Aktie

aus fortgeführter

Geschäftstätigkeit,

bereinigt(€)

2,81

Median

Anzahl Schätzungen

2,85

18

2,87

18

Dividende (€)

1,40

Median

Anzahl Schätzungen

1,26

18

1,28

18

Kursziel (€)

Median

Anzahl Schätzungen

37,00

18

Juni 2013

K+S Gruppe

56


K+S Aktiengesellschaft

Wie ist die Dividendenpolitik?

• Wir verfolgen eine grundsätzlich ertragsorientierte Dividendenpolitik. Mit dieser Maßgabe bildet

eine Ausschüttungsquote von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern die

Grundlage für die Höhe der künftigen Dividendenvorschläge.

• Für das Jahr 2012 wurde eine Dividende von 1,40 Euro je Aktie ausgezahlt (+ 8%).

Konzernergebnis und Ausschüttungsquote

Dividenden

%

Ausschüttungsquote

Zielkorridor Ausschüttungsquote

Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit,

bereinigt (rechte Skala)

Mio. €


Dividende in €


640

Juni 2013 K+S Gruppe 57


K+S Gruppe

Aktionärsstruktur

• Meritus Trust Company Limited hält über die

EuroChem Group SE, einschließlich OJSC

MCC „EuroChem“, 9,88% der K+S-Aktien

Meritus Trust hält treuhänderisch Industriebeteiligungen

von Andrei Melnichenko

• Der Freefloat der K+S AG beträgt rund 90%

Freefloat 90,1%

Meritus Trust /

OJSC MCC „EuroChem“ 9,9%

• Kapitalanlagegesellschaften, die die 3%-Schwelle

überschritten haben:

- BlackRock Inc.: 5,08%

Juni 2013 K+S Gruppe 58


K+S Gruppe

Welche Finanztermine finden demnächst statt?

13. August 2013 ‣ Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2013

14. November 2013 ‣ Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2013

13. März 2014 ‣ Bericht über den Geschäftsverlauf 2013

14. Mai 2014 ‣ Quartalsfinanzbericht zum 31. März 2013

14. Mai 2014 ‣ Hauptversammlung 2013, Kassel

15. Mai 2014 ‣ Dividendenausschüttung

Juni 2013 K+S Gruppe 59


K+S Gruppe

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Präsentation enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der

K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die

wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen

getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein

oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die

tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die

Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften

keine Verpflichtung, die enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Juni 2013

K+S Gruppe

60


K+S Investor Relations

Ihre Ansprechpartner

K+S Aktiengesellschaft

Bertha-von-Suttner-Str. 7

34131 Kassel

E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com

Homepage: www.k-plus-s.com

IR-website: www.k-plus-s.com/de/ir

Thorsten Boeckers

Leiter Investor Relations

Tel.: +49 561 / 9301-1460

Fax: +49 561 / 9301-2425

thorsten.boeckers@k-plus-s.com

Andrea Rach

Assistentin Investor Relations

Tel.: +49 561 / 9301-1100

Fax: +49 561 / 9301-2425

andrea.rach@k-plus-s.com

Julia Bock, CFA

Senior Investor Relations Manager

Derzeit im Mutterschutz

Kai Kirchhoff

Senior Investor Relations Manager

Tel.: +49 561 / 9301-1885

Fax: +49 561 / 9301-2425

kai.kirchhoff@k-plus-s.com

Matthias Jelden

Investor Relations Manager

Tel.: +49 561 / 9301-2204

Fax: +49 561 / 9301-2425

matthias.jelden@k-plus-s.com

Martin Heistermann

Investor Relations Manager

Tel.: +49 561 / 9301-1403

Fax: +49 561 / 9301-2425

martin.heistermann@k-plus-s.com

Juni 2013 K+S Gruppe 61


Juni 2013 K+S Gruppe 62


K+S Aktiengesellschaft · Bertha-von-Suttner-Straße 7 · 34131 Kassel | Deutschland · Internet: www.k-plus-s.com

Investor Relations · Telefon: +49 (0)561 / 9301-1100 · Fax: +49 (0)561 / 9301-2425 · Email: investor-relations@k-plus-s.com

Jakarta 2010

Juni 2013

Wachstum erleben.

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