Sophie Henschels Hauszeitung Informationen aus dem ...

gcN9ni4hsD

Sophie Henschels Hauszeitung Informationen aus dem ...

Wir sind geprüft:

Sophie Henschels

Hauszeitung

Informationen aus dem DRK-Altenpflegeheim Kaufungen


Qualitätsprüfung durch den MDK 2012

Gesamtergebnis: 1,1 (sehr gut)

Nachweis der Verbraucherfreundlichkeit

durch die BIVA gültig bis 07/2013

Ausgabe Oktober 2012

Aktuelles

Informatives

Unterhaltsames


Inhalt

Impressum

Sophie Henschels Hauszeitung

ist die Hauszeitschrift

des DRK-Altenpflegeheims

Kaufungen

V.i.S.d.P.:

Stephan Kratzenberg

Redaktion:

Sebastian Bloch (sbl)

Klaus Hildebrand (kh)

Stephan Kratzenberg (sk)

Heike Pietsch (hp)

Anita Reffke (ar)

Jutta Umbach (ju)

Astrid Schönemann (as)

Steve Schlarbaum (sts)

Gisela Egner (ge)

Fotos:

Stephan Kratzenberg

Layout und Druck:

Druckerei G. Wollenhaupt,

Großalmerode

www.wollenhaupt.de

gedruckt auf FSC-zertifiziertem

Papier

4 Glückwünsche

Geburtstage, Neueinzüge, Jubiläen

6 Termine & Veranstaltungen

Regelmäßige Angebote

und Vorankündigungen

8 Das war los

Willkommen in der "Grill-Stube" Kastanienweg

– Grillfest der Ehrenamtlichen – Sommer

(-loch)-Konzert – Live-Musik-Veranstaltungen

in der Cafeteria – Der Eiswagen

kommt – Neue Bilderausstellung eröffnet

– Fullewasser, Fullewasser – hoi – hoi –

hoi! – Sommer-(Pausen-) Fest 2012

20 Wohngruppen Haus 14

Das war ein Sommer...! – Erster Angehörigenabend

im Haus Nr. 14

22 Hausnachrichten

Heimbeiratsbericht – Wieder erfolgreich

bestanden! – Neue Servicezeiten – Dreister

Diebstahl

23 Tiere

Mina-Lotta, Neuzugang im Kastanienweg

– Wie aus Mina Lotta wurde – Mina-(Lotta)

und das Schlaraffenland – Ich heiße Mupfel

28 Information

Das kleine Pflege-1x1: Expertenstandards

in der Pflege

31 Wir nehmen Abschied


Hallo, liebe Leserinnen und Leser,

Da bin ich schon wieder, Ihre Sophie Henschel.

Ja, es ist tatsächlich wahr, Sie halten die

neue Ausgabe meiner Hauszeitung in den

Händen (übrigens die 18.). Es sind also

doch schon drei Monate vergangen. Und in

dieser Zeit war wieder einiges los in unserem

Haus.

Im Juli wurden wir zum 4. Mal in Folge mit

dem Prädikat „Verbraucherfreundlich“

ausgezeichnet, alle Achtung!!

Außerdem gab es wieder jede Menge Veranstaltungen

(wie z.B. unser großartiges

Sommerfest), Konzerte, Ausflüge (mä honn

au widder gezisselt) usw.

Auch sonst hat sich hier einiges getan.

So sind u.a. die Umbauarbeiten (nach wie

vor) in vollem Gange (z.Zt. erfolgt der Innenausbau

im „Westflügel“), die „ausgelagerte“

Wohngruppe entwickelt sich prima (alle

fühlen sich dort sehr wohl) und wir haben

unerwarteten Nachwuchs bekommen. Ja,

Sie lesen richtig, wir haben wieder eine Katze!

„Lotta“, die eigentlich „Mina“ hieß, hat

uns als ihr „neues Zuhause“ ausgesucht.

Das ist eine spannende Geschichte, die

Sie in dieser Zeitung ausführlich nachlesen

können.

Aber auch das letzte Quartal hat einiges zu

bieten. Neben vielen Veranstaltungen, wie

z.B. Oktoberfest, Wein- und Laternenfest,

Ihre Sophie Henschel

Grußwort

Gedenkkaffee usw., öffnen wir am 14. Oktober

unser Haus zum „Tag der Heime“ für

die Öffentlichkeit. Das wird bestimmt wieder

ein interessanter Sonntag.

Außerdem laufen bereits die Planungen zur

Gestaltung der Advents- und Weihnachtszeit.

Aber bis dahin, dauert es ja noch ein

bisschen!

Vorerst haben wir in diesem Heft wieder

jede Menge Interessantes, Informatives

und Humorvolles der letzten drei Monate

für Sie zusammengetragen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Mit freundlichem Gruß

3


Glückwünsche

Herzlichen Glückwunsch

Juli

04.07. Elisabeth Brethauer 85 Jahre

05.07. Ilse Steinmetz 88 Jahre

07.07. Hannelore Williges 84 Jahre

08.07. Frieda Mellmann 78 Jahre

09.07. Sigrid Pabst 78 Jahre

10.07. Heinz Zinner 71 Jahre

14.07. Gertrud Jaros 97 Jahre

17.07. Annemarie Bohr 89 Jahre

20.07. Alwin Müller 89 Jahre

20.07. Martha Mergardt 79 Jahre

29.07. Katharina Raabe 92 Jahre

29.07. Karl-Heinz Becker 72 Jahre

August

04.08. Walter Götte 77 Jahre

4

09.08. Elfriede Dephilipp 73 Jahre

10.08. Irmgard Ehrlich-Friße 80 Jahre

11.08. Gisela Schölch 79 Jahre

13.08. Peter Anton 72 Jahre

15.08. Inge Mann 79 Jahre

16.08. Gerta Henne 89 Jahre

20.08. Dorothea Krollpfeiffer 89 Jahre

22.08. Zygfried Kluger 84 Jahre

25.08. Auguste Schönewolf 96 Jahre

25.08. Margarete Lossi 78 Jahre

27.08. Luise Lorenz 90 Jahre

September

02.09. Ruth Osken 83 Jahre

09.09 Albert Hauk 89 Jahre

13.09. Wilhelmine Wölk 93 Jahre

13.09. Anneliese Steffens 91 Jahre

17.09. Auguste Batz 83 Jahre

18.09. Martha Adamski 92 Jahre

27.09. Margaretha Gundlach 88 Jahre

29.09. Karl-Heinz Kördel 77 Jahre

e


Herzlich

Willkommen

` Neue Bewohnerinnen

und Bewohner

Frau Liselotte Reuter

Frau Dorothea Krollpfeiffer

Herr Nikolaus Appel

Frau Gertrud Jäger

Frau Martha Herget

Frau Maria Ross

` Kurzzeitpflegegäste

Frau Maria Werant

Frau Hedwig Osterberg

Herr Horst Herrmann

Frau Margareta Portmann

Herr Karl Saalfeld

Herr Jakob-Martin Brill

Frau Margarethe Schmidt

Frau Irmgard Ehrlich-Friße

Herr Walter Götte

Frau Edith Schmidt

Herr Rudolf Seidel

Frau Alma Wiegand

Frau Waltraud Gräff

Frau Gertrud Portl

Frau Ottilie Damm

Frau Annemarie Albrand

Frau Sophie Barchfeld

Frau Ingeborg Grotjahn

Herr Walter Mayerosch

Herr Horst Müller

Frau Lina Boll

Frau Margarete Lücke

Frau Gerda Schuck

Herr Werner Lemhus

Frau Lisa Knoll

Frau Ursula Philippent

Frau Gisela Schrank

Frau Gisela Waßmuth

Herr Arthur Brübach

Frau Helga Zülch

Glückwünsche

5


Regelmäßige Angebote

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Samstag

Sonntag

6

10.00 - 11.15 Uhr

S-H-S

Montagsrunde

10.00 - 11.30 Uhr

S-H-S

Bewegungsübungen

10.00 - 11.00 Uhr

S-H-S

Gymnastik

10.00 - 10.50 Uhr

Tagesraum,

1. Obergeschoss

Gedächtnistraining

10.00 - 11.00 Uhr

S-H-S

Singen

Vormittags Nachmittags

10.00 - 12.30 U.

Koch-/

Backgruppe

10.00 - 12.30 U.

Koch-/

Backgruppe

11.00-11.50 U.

WG Ahornweg

Gedächtnistraining

Neu! �

S-H-S = Sophie-Henschel-Saal

WG = Wohngruppe

14.00 - 15.30 Uhr

S-H-S

Altenpflege-AG

(siehe Aushang)

15.00 - 16.30 Uhr

S-H-S

Geburtstags kaffee

(jeden 1. Montag im

Monat)

15.00 - 17.00 Uhr

S-H-S: Wechselndes Nachmittags angebot,

Musikalischer Nachmittag und Malgruppe

15.30 - 16.30 Uhr

S-H-S

Gottesdienst

(jeden 3. Mittwoch

im Monat)

16 - 17.00 Uhr

S-H-S

Hauskommunion

(jeden 1. Mittwoch

im Monat)

15.30 - 16.30 Uhr

WG Ahornweg

Wechselndes Nach mittags angebot,

Nähstübchen, Lesestunde, Erinnerungsrunde

15.00-17.00 Uhr

S-H-S

Wochenschlussrunde

15.30 - 16.30 Uhr

Konferenzraum in der Klinik, Gottesdienst

(jeden 1. Samstag im Monat)

16:00 - 17:00 Uhr im Ahornweg

Musikalisches Angebot mit Mundharmonika,

Gedichten und Geschichten in Kasseler

Mundart

15.00 - 17.30 Uhr

S-H-S

Cafeteria

(jeweils am 2. Sonntag im Monat)

Die dementiell Erkrankten werden im Kastanienweg betreut.


Am 27. Juni wurde wieder eifrig gebastelt.

Termine und Veranstaltungen

Veranstaltungen Okt. - Dez. 2012

Oktober

Sonntag 14.10. ab 13:00 Uhr „Tag der Heime (Tag der offenen Tür)

Donnerstag 18.10. ab 15:00 Uhr Oktoberfest

November

Sonntag 11.11. ab 15:00 Uhr Cafeteria mit Live-Musik

Donnerstag 15.11. ab 16:30 Uhr Wein- und Laternenfest

Samstag 24.11. ab 15:00 Uhr Gedenk-Kaffee

Dezember

Donnerstag 6.12. ab 14:30 Uhr Nikolausfeier

Sonntag 16.12. ab 15:00 Uhr Adventskonzert der Musikschule Bauer

Mittwoch 19.12. ab 15:00 Uhr Weihnachtsfeier

Montag 24.12. ab 14:30 Uhr Andacht an Heiligabend

Dienstag 25.12. ab 15:00 Uhr Weihnachts-Cafe

7


Das war los

Willkommen in der „Grill-Stube“

Kastanienweg

Der Geruch von frisch gegrilltem Fleisch,

Salaten, Saucen…

Am 27.7.12 war ein herrlicher Sommertag

und so beschlossen wir, einen gemütlichen

Grillabend zu veranstalten. Die Tische

wurden gestellt, der Grill angezündet, dazu

Musik und für den einen oder anderen (ok.,

für fast alle Bewohner) ein schönes, kühles

Bierchen. Zudem wurden einige „Sonnenhüte“

verteilt, die gern entgegengenommen

wurden – es war an diesem Tag aber

auch wirklich sehr warm!

Die Salate wurden von den Mitarbeitern

noch vor ihrem Dienst zu Hause fertigge-

8

stellt, die Würstchen waren „Chefsache“ –

d.h., das Haus hat die Würstchen gesponsert.

Für alle war es ein gelungener Abend,

ja man kann sogar behaupten, es war eine

Atmosphäre wie im Biergarten. Dies bestätigten

auch die zu Besuch gekommenen

Angehörigen.

Besonderer Dank gilt unserem „Grillmeister“

Herrn Volker Hammermüller, der wie

auch im letzten Jahr extra gekommen war,

um die Grillzange zu schwingen.

Ihr "Grill-Team" vom Kastanienweg


Grillfest der Ehrenamtlichen

Da im vergangenen Jahr das Grillfest der

Ehrenamtlichen so gut angekommen ist,

entschieden wir uns, auch in diesem Jahr

ein solches Fest zu veranstalten.

Am Freitag, den 31.08.2012 war es dann

soweit. Ca. 30 ehrenamtliche Mitarbeiter

waren unserer Einladung gefolgt und trafen

sich im Sophie-Henschel-Saal zu einem gemütlichen

Abend. Viele der Ehrenamtlichen

brachten einen leckeren Salat oder Kuchen

für das Büfett mit, so dass eine große Vielfalt

angeboten werden konnte.

Volker Schönewolf von der Haustechnik hat

sich bereit erklärt, an diesem Abend der

„Grillmeister“ zu sein. Der Grill stand auf

dem Balkon des Sophie-Henschel-Saales

und war reich bestückt mit Grillfleisch und

Bratwürsten.

Das war los

Nach der Begrüßung durch Herrn Kratzenberg

konnten all die Köstlichkeiten vom

Büfett und Grill verkonsumiert werden. Für

jeden Geschmack war etwas dabei und niemand

brauchte hungrig vom Tisch aufstehen.

Da wir neue Ehrenamtliche für die Arbeit

in unserer Einrichtung gewinnen konnten,

folgte zum besseren Kennenlernen eine

kurze Vorstellungsrunde. Herr Kratzenberg

rundete den Abend mit einer Kurzgeschichte

ab.

Zum Abschluss erhielt jeder Ehrenamtliche

ein „süßes Präsent“ als Dankeschön für

die treue Unterstützung.

Für alle Beteiligten war es wieder einmal

ein schöner, gelungener Abend.

(kh)

9


Das war los

Sommer (-loch) Konzert

Am 22.07.2012 war unser diesjähriges

„Sommerlochkonzert“ mit der Musikschule

Marianne Bauer. Frau Bauer hatte diesmal

ein wirklich erstklassiges Ensemble

dabei. Es war ein musikalisches Abenteuer,

denn es gab neben den bereits bekannten

Volksliedern, wunderschöne Operettenmelodien

zu hören. Brasilianische Gitarrenstücke

und weltberühmte Schlager, gespielt

auf der Trompete waren ebenso ein

Ohrenschmaus wie unsere schon

bekannten Akkordionspieler und

Klavierstücke.

Das Publikum war begeistert und

hat kräftig mitgesungen und mitgeklatscht,

so dass Frau Bauer auch

noch eine Zugabe gespielt hat.

Trotzt aller Freude an diesem Tag,

gab es leider auch ein trauriges Ereignis

für uns und ganz besonders

für Frau Bauer. Ihre langjährige gute

10

Freundin Therese Sander, die seit neun

Jahren in unserer Einrichtung gewohnt

hat, war an diesem Morgen im gesegneten

Alter von 100 Jahren friedlich eingeschlafen.

Zu ihrem Gedenken spielte Frau

Bauer das Ave Maria.

(hp)


Das war los

Live-Musik-Veranstaltungen in der

Cafeteria

Frau Schneider, 8. Juli

Immer liebevoll gedeckt und gut besucht

Reiner Anders, 12. August

Singolder Saitn Musik,

9. September

11


Das war los

Der Eiswagen kommt

12

Was wäre ein Sommer ohne Eis und dann

auch noch bei den hohen Temperaturen.

Da uns der Eisverkäufer vom letzten Jahr

nicht mehr beliefern konnte, tat sich kurzfristig

eine neue Möglichkeit für uns auf.

Herr Thorsten Böer vom Eiscafe Sardegna

in Sandershausen kam mit seinem Eisfahrrad

zu uns. Er verwöhnte die Bewohner,

die schon voller Spannung im Wandelgang

warteten, mit seinem köstlichen

Speiseeis. Auch die Bewohner der Wohngruppe

Sophie-Henschel-Weg 14“ kamen

nicht zu kurz, denn Herr Böer belieferte

auch die dort wartenden Bewohner.

Mittlerweile war das Eisfahrrad schon

viermal bei uns und wird wohl auch noch

öfter zu uns kommen, denn geschmeckt

hat es allen immer wieder gut. (kh)


Mein Name ist Edith Koch, bin 57 Jahre alt und nicht

mehr berufstätig. Kreativität spielte schon immer eine

große Rolle in meinem Leben (Handarbeiten usw.). Vor

ca. 2 Jahren habe ich meine Leidenschaft für die abstrakte

Malerei entdeckt. Ich arbeite überwiegend mit

Marmormehl und Pigmenten. Da ich Experimente mag,

kommen noch viele andere Materialien zum Einsatz.

Einen Teil meiner Arbeiten können Sie sich hier im Sophie-Henschel-Saal

anschauen.

Haben Sie Fragen, rufen Sie mich an! 0172/76 33 717

Weitere Bilder finden Sie auf meiner Homepage

www.edith-koch.de

Das war los

Neue Bilder-Ausstellung eröffnet

13


Das war los

Fullewasser, Fullewasser –

hoi – hoi – hoi !!

Der Zisselhäring war noch nicht gehisst, da

war der jährliche Ausflug zum Seniorenzissel

in Kassel bereits geplant. So machten

sich dann am 06. August auch wieder 12

Bewohnerinnen und Bewohner, sowie 6 Begleitpersonen

traditionell auf den Weg zum

„Finkenherd“. Bei sonnigem Wetter und

angenehmen Temperaturen nahmen wir

14

unsere reservierten Plätze auf der Terrasse

ein. Nach anfänglichem „Chaos“ bei der

Bestellung, erhielten dann einige so nach

und nach auch den ersehnten Kaffee und

Kuchen. Andere hatten sich für Bratwurst

und Bier entschieden. Nachdem dann alle

versorgt waren, begann auch schon das

abwechslungsreiche Programm. Wieder


einmal sorgten „Manni Schmelz und die

Nordhessischen Tenöre“ von Anfang an

für tolle Stimmung. Sie wurden in diesem

Jahr gesanglich unterstützt von der achtjährigen

Lara Sofie Weitz, der Tochter eines

„Tenors“. Ob „Pippi Langstrumpf“, „Schön

ist es auf der Welt zu sein“, oder „Jedes

Töpfchen find sein Deckelchen“, Lara-Sophie

beherrschte den Text, die Gestik und

Mimik bereits wie ein Profi.

Nachdem Hansi Meister als Urgestein des

Zissels einige Worte an die Gäste gerichtet

hatte, überraschte uns die Karnevalgesellschaft

„Die Pääreschwänze“ mit diversen

Show- und Playback-Einlagen.

Noch mitten in Feierlaune kam bereits der

Bus und wir traten gut gelaunt die Heimreise

an. Am nächsten Tag waren einige Bewohner

noch ein wenig erschöpft, aber alle

waren sich einig:

„Nächstes Jahr sin mä au widder dobie“

(sk)

Das war los

15


Das war los

Sommer-(Pausen)-Fest 2012

Nachdem uns der Sommer in den vergangenen

Wochen doch eher mit hohen Temperaturen

verwöhnt hatte, machte er ausgerechnet

am Sonntag, den 26. August

eine Pause. Genau an dem Tag fand das

diesjährige Sommerfest statt. Zum Glück

hatten wir wieder ein großes Festzelt aufgebaut,

so dass uns die teilweise heftigen

Regenschauern wenig anhaben konnten.

Die zwischenzeitlich starken Windböen hingegen,

waren schon eine große Herausforderung.

Am späten Vormittag fanden sich nach und

nach Bewohner und Gäste ein und nahmen

an den sommerlich gedeckten Tischen

Platz. Zur Eröffnung der Veranstaltung trugen

Bewohnerinnen und Bewohner 3 Lie-

16

der vor, die sie mit Klaus Hildebrand einstudiert

hatten. Hierbei wurden sie von Herrn

Huck mit dem Akkordeon begleitet. Danach

folgte bereits das gemeinsame Mittagessen,

zu dem es wieder leckere Bratwurst

vom Grill gab. Wahlweise konnte man zwischen

Brötchen, Pommes, oder Kartoffelsalat

wählen. Während des Essens spielten

dann die „Starboys“ auf, die auch in

diesem Jahr wieder für das musikalische

Programm des Tages verantwortlich waren.

Bereits kurze Zeit später erfreuten uns 3

(recht junge) Tanzpaare vom „TSG Lohfelden“

mit einer gelungenen Darbietung, die

von Ksenia Khod einstudiert wurde.

Zwischenzeitlich war auch „Das Eisfahrrad“

angekommen, welches trotz des küh-


len und regnerischen Wetters rege frequentiert

wurde.

Der Basar, bei dem man Gegenstände, die

mit den Bewohnern beim „kreativen Gestalten“

hergestellt wurden, erwerben konnte,

war ebenfalls gut besucht. Besonders beliebt

war aber die in diesem Jahr von Mitarbeitern

organisierte Tombola. Zahlreiche

Firmen und Geschäftspartner haben uns

insgesamt über 500 Preise zur Verfügung

gestellt, die sehr schnell neue Besitzer fanden.

Auch Bürgermeister Roß hatte wieder einmal

den Weg zu uns gefunden und richtete

einige Grußworte an die Anwesenden.

Kurz vor dem Kaffeetrinken, gab es dann

eine „Hut-Modenschau der besonderen

Art“ zu sehen. Bewohner und Mitarbeiter

aus unseren „Wohngruppen Haus 14“ trugen

außergewöhnliche Modelle vor und

ernteten dafür einen riesen Applaus.

Das war los

17


Das war los

Um 15:00 Uhr erwartete die Gäste ein ganz

besonderer musikalischer Leckerbissen.

Der „Musikzug Kaufungen“, unter der bewährten

Leitung von Herrn Hiebenthal, der

sonst sein jährliches „Platzkonzert“ am

Springbrunnen der benachbarten Klinik

durchführt, hatte im Zelt Platz genommen

und spielte kräftig auf.

18

Als die Musikerinnen und Musiker eine

kleine Pause einlegten, traten einige Mitglieder

des „Arbeitskreises Sozialdemokratischer

Frauen“ (ASF) aus Kaufungen

in Aktion. Wie in jedem Jahr, ließen sie es

sich auch 2012 nicht nehmen, die Anwesenden

mit einem Beitrag zu erfreuen. Danach

folgte der zweite Teil des Konzertes

vom Musikzug Kaufungen.

Zum Abschluss des Programms hatten sich

dann Mitarbeiter des Hauses wieder etwas

Besonderes einfallen lassen. Im Rahmen

einer Playback-Show wurden bekannte

Stars wie Maria Hellwig, Trude Herr, Ivan

Rebroff, Drafi Deutscher uvm. in hervorragender

Weise interpretiert.

Am frühen Abend klang dann unser Fest

gemütlich aus.

Wir möchten uns auf diesem Wege ganz

herzlich bei ALLEN bedanken, die zum

Gelingen unseres Sommerfestes beigetragen

haben. (sk)


Das war los

19


Wohngruppen Haus 14

Neues aus Haus Nr. 14

Das war ein Sommer ...!

Wie bereits angekündigt gibt es wieder etwas

zu berichten aus unserer Wohngruppe

Sophie-Henschel-Weg 14:

Unsere Terrasse hinter dem Haus ist fertig

gestellt, der Sonnenschirm (ein Geschenk)

ist einbetoniert und die Wäschespinne hat

auch ihren Platz erhalten. Aus uns leider

(noch) unbekannter Quelle haben wir eine

ganz tolle schwere Holzgarnitur für den

Garten geschenkt bekommen. Diese hatten

wir dann mit vereinten Kräften auf die

hinter dem Haus gelegene Terrasse gehievt.

Leider stellte sich heraus, dass bei

schönstem Sonnenschein und heißen Temperaturen

kein Mensch dort sitzen kann,

es sei denn er möchte gegrillt werden.

Also umdisponieren: die Garnitur wieder

20

nach vorne vor das Haus, erst mal auf den

Rasen.

Sofort waren die Plätze besetzt von unseren

Bewohnern und auch Gästen, so dass

wir uns mit zusätzlichen Gartenstühlen und

Tischen behelfen mussten. Alle waren wir

uns einig, dass dieser Platz vor dem Haus

einfach ideal ist bei diesem schönen warmen

Wetter.

Es besteht bereits Hoffnung, dass eine

ebene befestigte Fläche geschaffen wird,

um diesen Platz sicher zu nutzen. Das wäre

toll!

Das Abendessen – spendierter Speck- und

Zwiebelkuchen – schmeckt an einem herrlichen

Sommertag draußen besonders gut.

Und ein Glas Wein oder Bier kann man dazu

gut vertragen.


Der Weg zum Haupthaus

ist auch soweit fertig, er

ist befestigt und es lässt

sich gut laufen. Hier sollen

noch Bänke aufgestellt

werden, damit der

Weg für keinen zu anstrengend

wird.

Ansonsten läuft alles seinen

jetzt schon fast "normalen"

Gang. Im Haus

herrscht immer reges

Treiben.

Der Vorschlag, etwas

beim Sommerfest vorzutragen

wurde von einigen

Bewohnern erst

etwas skeptisch betrachtet.

Als dann die "Hüte" in der Wohnküche

im Obergeschoss vorgestellt wurden, hörte

man im Keller, wie sie alle lachten und welche

Freude sie daran hatten. Jetzt waren

die "Modelle" nicht mal ausreichend und es

mussten noch welche kreiert werden.

Besonders stark ist in meiner Erinnerung

der 1. Probelauf in der Wohnstube mit den

Hüten: Zu welch grazilen Bewegungen doch

besonders unsere Damen noch (oder wieder)

in der Lage sind! Schade, dass keiner

das gefilmt hat. Alleine dafür hat sich alle

Mühe schon gelohnt. Beim Sommerfest

haben alle "Herrschaften" trotz vorheriger

Aufregung ihren "Lauf" sehr gut absolviert.

Für nächstes Jahr hätte ich wieder eine

Idee! Aber bis dahin werden wir noch von

uns hören lassen.

Wohngruppen Haus 14

Erster Angehörigen-Abend von

Haus Nr. 14

Am Dienstag, dem 7. August 2012 fand um

18.00 Uhr der 1. Angehörigen-Abend im

Sophie-Henschei-Saal im Haupthaus statt.

Herr Kratzenberg und Frau Pietsch waren

sehr erfreut über die "große Runde". Trotz

Urlaubszeit waren zahlreiche Angehörige

und auch drei Mitarbeiterinnen gekommen.

Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde

gab jeder seine Erfahrungen, Beobachtungen

und Anmerkungen zu der neuen Wohngruppe

zum besten.

Erfreulich waren besonders die positiven

Eindrücke nicht nur der Angehörigen, auch

der Pflegekräfte. Alle waren sich letztendlich

einig gemeinsam etwas dafür zu tun

um dieses "Wohn- und Lebenskonzept" aufrecht

zu erhalten. (ju)

21


Hausnachrichten

Heimbeiratsbericht

Über meine Tätigkeit im DRK Altenheim

Kaufungen:

Mein Name ist Albert Hauk und ich bin 89

Jahre alt. Seit 5 Jahren lebe ich hier im

Altenheim vom Roten Kreuz in Oberkaufungen.

Seit 4 Jahren bin ich Mitglied des

Heimbeirates und genau so lange bin ich

auch der Vorsitzende.

Meine Aufgaben hier im Haus sind sehr

vielfältig.

Da ich über mehr Zeit verfüge als das Pflegepersonal,

welches mit anderen Aufgaben

belastet ist, begrüße ich z. B. die Neuzugänge

von Kurzzeitpflegen und Heimeinzügen.

Für ein privates Gespräch und einen Besuch

stehe ich immer gern zur Verfügung.

Aber auch zum Geburtstag oder anderen

Feierlichkeiten gratuliere ich persönlich im

Namen des gesamten Heimbeirates.

Die Bewohner freuen sich sehr über meinen

Besuch und lächeln.

Auch ich habe Freude daran, wenn meine

kleinen Zaubertricks, die ich zu bestimmten

Anlässen vorführe, angekommen sind.

Ich bin aber nicht nur bei „schönen“ Anlässen

zugegen. Auch Krankenbesuche und

die Teilnahme an der Verabschiedung Verstorbener

gehören zu meinen Aufgaben.

Selbstverständlich führen wir auch regelmäßig

monatlich eine Sitzung durch. Hier

werden alle möglichen Dinge besprochen

und die Ergebnisse in einem Protokoll

22

festgehalten.Da unser schönes Altenpflegeheim,

ich nenne es unser „Traumhaus“,

zurzeit umgebaut wird, haben die Heimleitung,

Herr Kratzenberg und die Pflegedienstleitung,

Frau Pietsch jede Menge zu

tun.

Ich freue mich, wenn ich sie unterstützen

kann.

Dies ist nur ein kleiner Teil meiner Tätigkeit

als Heimbeirat, die in Wirklichkeit noch vielfältiger

ist. Ich wollte an dieser Stelle aber

lediglich einen kleinen Einblick geben.

Freundliche Grüße

Der Heimbeiratsvorsitzende Herr Hauk


Mina-Lotta,

Neuzugang im Kastanienweg

Eines Nachts im Juli stand eine kleine

schwarz-weiße Katze im Kastanienweg vor

der Küchentür. Nachtschwester Tanja hat

sie natürlich hereingelassen und ihr etwas

zu fressen gegeben. Sie fühlte sich gleich

sichtlich wohl. Am nächsten Tag freuten

sich die Bewohner über den Neuling. Sie

wurde auf den Namen “Lotta“ getauft und

war gleich der Liebling von allen. Lotta

suchte sofort immer wieder den Kontakt

zu unseren Bewohnern, war bei Beschäftigungsmaßnahmen

anwesend und alle haben

sich an ihr gefreut. Da wir durch unseren

leider verstorbenen Kater Anton noch

gut ausgestattet waren, bekam Lotta auch

sofort alles, was eine Katze so braucht:

Kratzbaum, Spielzeug, usw.

Es wurde ein Aushang erstellt, um einen

eventuellen Besitzer ausfindig zu machen.

Lotta lebte sich bei uns sehr gut ein, sie

kann raus und rein, wie sie will, und fängt

viele Mäuse.

Nach ca. eineinhalb Wochen meldeten sich

die Besitzer von Lotta (die eigentlich Mina

heißt). Diese waren natürlich sehr traurig,

aber als sie vor Ort erlebt haben, wie gut

es Mina-Lotta bei uns geht, haben sie sie

uns schweren Herzens überlassen. Auch

wir hoffen, dass Mina-Lotta bei uns ihren

endgültiges Zuhause gefunden hat.

(rs)

Tiere

23


Tiere

Wie aus Mina Lotta wurde…

Anfänglich lebte die kleine schwarz-weiße

Katze im Rehheckenweg in Niederkaufungen.

Keiner weiß, ob sie ausgesetzt oder

bereits halbwild in einem der Schuppen

und Pferdeunterstände dort geboren wurde.

Den ersten strengen Winter verbrachte

Mina dort in einem Rohbau, wo sie von einer

Freundin aufgegriffen wurde.

Die anschließende Unterbringung der Katze

erfolgte, bedingt durch die Katzenhaarallergie

des Ehemannes der Freundin,

bei einem jungen Ehepaar mit Kindern in

Staufenberg-Uschlag. Hier konnte Mina allerdings

nur vorübergehend bleiben, da die

Familie bereits zwei Katzen und einen Hund

besitzt und die Räumlichkeiten dadurch begrenzt

sind. Also musste weiter nach einem

endgültigen Zuhause für die Katze gesucht

werden. Wir hörten Anfang April dieses Jahres

vom Schicksal der Katze und erklärten

uns bereit, das Tier bei uns aufzunehmen.

24

Einzige Bedingung war, dass sie und unser

schwarzer Kater Flori sich vertragen. Kurze

Zeit später war Mina also bei uns und

die beiden Katzen haben sich nach kurzer

Eingewöhnungszeit sehr gut verstanden.

Jeder hatte seinen Schlafplatz drinnen wie

draußen und bei der Raubtierfütterung fraß

man nebeneinander aus dem Katzennapf.

Die Tierärztin bescheinigte Mina eine ausgezeichnete

Gesundheit und impfte die

Katze zum Schutz vor Krankheiten.

Den ersten längeren Ausflug unternahm

Mina, nachdem sie das erste Mal rollig geworden

war. Ihr Ausflug dauerte fünf Tage

und sie hat sich zwischendurch nur einmal

kurz blicken lassen. Nach ihrer Rückkehr

wurde sie umgehend in Absprache mit der

Tierärztin kastriert, um unnötigen Katzennachwuchs

zu vermeiden. Wir waren eigentlich

davon ausgegangen, dass Mina

jetzt nur noch Tagestouren unternimmt und

sich dann wieder zu Hause blicken lässt –

weit gefehlt!

Der nächste große Ausflug ließ nicht lange

auf sich warten und dauerte noch länger

als der erste. Nach eineinhalb Wochen Abwesenheit

der Katze rechneten wir schon

mit dem Schlimmsten und dachten, sie

wäre irgendwo unter die Räder gekommen

oder in einem Keller oder Schuppen

gefangen. Also entschieden wir uns für

eine Plakatierungsaktion in der näheren

Umgebung. Daraufhin meldete sich Frau


Hoheisel, die uns mitteilte, dass im DRK-

Altenpflegeheim eine kleine schwarz-weiße

Katze zugelaufen ist. Sofort haben wir uns

auf den Weg gemacht und Mina auch finden

können. Sie lag bei einer Bewohnerin

des Altenheimes im Bett. Im Gespräch mit

dem uns begleitenden Pfleger kam zu Tage,

das Mina die ganze Zeit bereits im DRK Altenpflegeheim

wohnt, hier schon von allen

ins Herz geschlossen wurde und auf den

Namen „Lotta“ hört.

Nachdem wir vor Ort gesehen haben, wie

liebevoll und fürsorglich ein neuer Lebensraum

für die Katze gestaltet wurde, haben

wir uns kurzerhand entschlossen, Mina

bzw. Lotta dem Pflegeheim zu überlassen.

Wir sind der festen Überzeugung, damit

auch im Sinne der Katze gehandelt zu haben,

die sich schließlich „selbstständig“

ihren neuen und auch hoffentlich jetzt end-

Mina-(Lotta) und das

Schlaraffenland

Hechel, uff, puh… was für ein Berg. Hui, ich

bin ganz außer Atem. Ich sollte doch mal

aufhören Mäuse-to-go zu verspeisen. Hier

mitten im Wald solch ein großes Gebäude

zu entdecken ist schon ein großes Glück für

mich. Ich bin ja schon einige Zeit auf Wanderschaft.

Von zu Hause ausgebüxt. Ich bin

gerne auf Rolle. Ausgehen, was erleben,

abhängen, jagen, alles was auch ihr Men-

Tiere

gültigen Platz ausgesucht hat.

Wir wünschen Lotta ein schönes Katzenleben

im Kreise des Altenpflegeheims und

freuen uns, sie ab und zu besuchen zu dürfen.

Eva Engler und Christian Baum

schen so macht,

wenn ihr jung und

voller Kraft seid.

Da schnell, schnell

eine Maus und da

gleich noch eine. Die sind wohl auch ausgebüxt?

Ja, hier bin ich richtig. Hat Onkel

Otto mir also doch keine Märchen erzählt

vom Schlaraffenland. Ich dachte er bindet

25


Tiere

mir ein Märchen auf. Was ist denn das? Ich

glaub' ich spinne. Da geh ich gleich mal hin.

Ich glaube das nicht. Zwei wohlgenährte

Hasen sitzen hinter Gitter und essen saftig

grünes Gras. Was die wohl angestellt haben?

Pssst… leise – da kommt jemand aus

dem Haus. Eine Blonde. Ich versteck mich

mal und warte ab. Benötige ja noch dringend

einen Schlafplatz für heute Nacht.

Ah, die zwei Insassen werden abgeführt.

Da schleich' ich mich hinterher. Vorsichtig

und mit leisen Pfoten tappe ich ihr nach.

Nein, sie hat mich entdeckt! Klar bin ich

eine Süße. Ja, und ein weiches Fell hab ich

auch. Das musst Du mir nicht sagen. Streicheln

ist toll, ja das mag ich gerne.

Nun gut, genug gestreichelt, ich zisch ab.

Es ist kuschelig warm hier. Das gefällt mir

gut. Ach, hier liegen ja einige Brotkrümel

auf dem Boden. Lecker mit Geschmack.

Mensch toll und da steht eine Schüssel mit

Wasser. Etwa für mich? Ist das hier eine

Falle? Das kann doch nicht wahr sein. Le-

26

cker, das Wasser ist frisch. Ach Du lieber

Gott – was bist Du denn für einer. Angst…

noch mehr Angst! So große Katzen gibt es

nicht. Hey Du, ich hab nur ganz wenig Wasser

aus der Schüssel getrunken und schau

hier liegen noch genug Brotkrümel rum.

„Emmy komm“. Puh das war knapp. Ich

danke Dir, Du unbekannter Retter. Was hab

ich für ein Glück. Aber wo bin ich hier? Das

hier sieht beinahe so aus wie unser Wohnzimmer

zu Hause. Gemütlich und hübsch

eingerichtet. Da ruhe ich mich erstmal kurz

aus. Na klar, auch Du darfst mich streicheln.

Aber mach dich nicht so breit hier,

ich war ja schließlich zuerst hier.

Eine Müdigkeit überfällt mich. Es ist ja auch

schon ziemlich spät und Maus mit Brotkrümel

steht auch nicht alle Tage auf der

Speisekarte. Auch die nette Dame neben

mir wird von der blonden Frau abgeführt.

Ich döse schon langsam weg. Die blonde

Frau ist schon wieder zurück. Sie lächelt

mich an, ich lache zurück. „Oh wie putzig“,

sagt sie. Ja das bin ich. Mina werde ich genannt.

Aber leider versteht sie mich ja nicht.

„Schlaf Dich ruhig aus, du süße Miezekatze“,

sagt sie und verschwindet wieder.

Wenn ich soooo drum gebeten werde, bleib

ich erst mal hier. Ich fühle mich recht sicher.

Der Schlafplatz ist bequem und erhöht.

Warm ist es ohnehin. Herrlich! Morgen

werde ich mal alles genauer unter die

Lupe nehmen und herausfinden, was aus

den zwei Hasen geworden ist. Ach, was hab

ich doch eine schönes Lotta-Leben.

(sts)


Ich heiße Mupfel

Vor einigen Tagen hatten wir eine Anfrage,

ob wir ein zweijähriges Zwergkanninchen

aufnehmen können? Es muss sich rumgesprochen

haben, dass Tiere bei uns ein

ganz gutes Leben haben.

Nach kurzer Überlegung und Absprache mit

unserer Heimleitung konnten wir sogleich

zusagen. Schon kurze Zeit später ist Mupfel

bei uns eingezogen. Er hat sich sofort

mit seinen beiden Artgenossen verstanden

und fühlt sich sichtlich wohl. Mupfel ist sehr

zutraulich, lässt sich gern tragen und streicheln

und genießt die Nähe von Menschen.

(rs)

Tiere

27


Information

Kleines Pflege-1x1:

Expertenstandards in der Pflege

Expertenstandards haben sich als wichtiges

Instrument zur Qualitätssicherung in

der Pflege bewährt. Mit der Pflegereform

2008 wurde die Entwicklung und Aktualisierung

von Expertenstandards gesetzlich

verankert. Dies sicherzustellen ist Aufgabe

der Pflegeselbstverwaltung. Dazu gehören

der Spitzenverband Bund der Pflegekassen,

die Bundesarbeitsgemeinschaft

der überörtlichen Träger der Sozialhilfe,

die Bundesvereinigung der kommunalen

Spitzenverbände und die Vereinigung der

Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene.

Die Expertenstandards konkretisieren

den allgemein anerkannten Stand

der medizinisch-pflegerischen Erkenntnisse

zu einem bestimmten Thema, z.B. zur

Vermeidung des Wundliegens. Sie sind für

alle zugelassenen Pflegeeinrichtungen verbindlich.

Anwendungen und Ziele:

Durchführung der Pflege nach aktuell

pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen

Maßstab für Qualitätsprüfungen

Hilfsmittel zur juristischen Urteilsfindung

Sicherung eines allgemein anerkannten

Qualitätsniveaus in der Pflege

Entwicklung eines Expertenstandards

Themenfindung, Lenkungsausschuss

des DNQP (Deutsches Netzwerk für Qualitätsentwicklung

in der Pflege)

Bildung einer Expertengruppe

28

Erarbeitung eines Entwurfs: Expertenwissen,

Literaturrecherche

Konsensus-Konferenzen

Modellhafte Implementierung

Aktualisierung des Expertenstandards

Aufbau eines Expertenstandards

Präambel

Tabelle „Expertenstandard“

Standardaussage

Begründung zum Expertenstandard

Tabellarisch unterteilt nach Struktur,

Prozess- und Ergebnisaussagen

Kommentierung der Standardkriterien

Literaturstudie

Auswahl der verwendeten Studien

Dokumentation der Implementierung

Bereits vorhandene Expertenstandards

„Dekubitusprophylaxe in der Pflege“

(2000, 1. Aktualisierung 2012)

„Entlassungsmanagement in der Pflege“

(2004, 1.Aktualisierung 2009)

„Schmerzmanagement in der Pflege bei

akuten Schmerzen“ (2004, 1. Akt. 2011)

„Sturzprophylaxe in der Pflege“ (2006)

„Förderung der Harnkontinenz in der

Pflege“ (2007)

„Pflege von Menschen mit chronischen

Wunden“ (2008)

„Ernährungsmanagement zur Sicherstellung

und Förderung der oralen Ernährung

in der Pflege“ (2009)

(as)


Auch in diesem Jahr haben wir uns freiwillig

einer Wiederholungsbegutachtung

durch die „BundesInteressenVertretung

der Nutzerinnen und Nutzer von Wohn- und

Betreuungsangeboten im Alter und bei Behinderung

e.V.“ (BIVA) gestellt.

Diese, durch das Bundesministerium für

Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

geförderte, Interessenvertretung

überprüft Altenpflegeheime auf „Verbraucherfreundlichkeit“.

Im Gegensatz zu

anderen Prüfinstanzen, geht es bei der

Begutachtung durch die BIVA vor allem darum,

die Lebensqualität in einem Heim zu

beurteilen.

So sind z. B. Freundlichkeit, respektvoller

Umgang, Selbstbestimmung und Teilhabe

nur einige der Aspekte, die die Lebensqualität

von Heimbewohnern ausmachen. Als

Heimbewohnerin oder Heimbewohner ist

es das zentrale Anliegen, die gewohnte Eigenständigkeit

und Privatsphäre zu erhalten.

Die Prüfergebnisse werden im Internet

unter

www.heimverzeichnis.de

veröffentlicht und sollen den Pflegebedürftigen

(und / oder dessen Angehörige) bei

der Suche nach einem geeigneten Heimplatz

unterstützen.

Unser Haus wurde nun bereits zum vierten

Mal in Folge mit dem „grünen Haken“

für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität

im Altenheim ausgezeichnet. Das

Hausnachrichten

Wieder erfolgreich bestanden!

U R K U N D E

Lebensqualität im Alter

DRK Altenpflegeheim Kaufungen

Verbraucherfreundlichkeit festgestellt

– veröffentlicht unter www.heimverzeichnis.de –

Katrin Markus Swisttal, 27.07.2012 Dr. Karin Stiehr

Geschäftsführerin Geschäftsführerin

Heimverzeichnis - Gesellschaft zur Förderung der Lebensqualität im Alter und bei Behinderung gGmbH

In Kooperation mit:

Bundesinteressenvertretung der Nutzerinnen und

Nutzer von Wohn- und Betreuungsangeboten im

Alter und bei Behinderung e.V.

Institut

für Soziale

Infrastruktur eG

Ergebnis war sogar noch besser als in den

vergangenen Jahren. So wurden 2012 von

den 120 Prüfkriterien 119 erfüllt!

Auf dieses Ergebnis sind wir sehr stolz und

laden Sie ein, sich persönlich davon zu

überzeugen.

(sk)

29


Hausnachrichten

Neue Servicezeiten

Seit 1. August ist unsere Verwaltung zu folgenden Zeiten für

Sie geöffnet:

Montags, Dienstags und Donnerstags: ........8:00 – 17:00 Uhr

Mittwochs: .......................................................................................8:00 – 18:00 Uhr

Freitags: ...............................................................................................8:00 – 16:00 Uhr

Auch außerhalb dieser Zeiten stehen wir Ihnen nach Terminvereinbarung

gern zur Verfügung!

Dreister Diebstahl!

Kaum zu glauben, aber wahr !

Es gibt doch tatsächlich Menschen, die anscheinend

vor nichts zurück schrecken.

So wurde der Kaffeeautomat im Eingangsbereich

unseres Hauses am Sonntag, den

12. August von Unbekannten gewaltsam

aufgebrochen. Im Inneren befand sich allerdings

nur eine sehr geringe Geldmenge,

da der Automat regelmäßig geleert wird.

Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen

und vorhandene Spuren gesichert. Erst danach

konnten wir die Reparatur in Auftrag

geben und die Versicherung informieren.

Mittlerweile ist das Gerät wieder funktionsfähig,

so dass wir wieder verschiedene Kaffeespezialitäten

anbieten können.

30


Wir nehmen Abschied

Die Erinnerung ist das einzige Paradies,

aus dem wir nicht vertrieben werden können.

Jean Paul

Frau Gertrud Viehmann im Alter von 90 Jahren

Herr Wilhelm Peter im Alter von 98 Jahren

Herr Herbert Martin im Alter von 88 Jahren

Frau Elisabeth Brehm im Alter von 96 Jahren

Frau Therese Sander im Alter von 100 Jahren

Frau Anna Jung im Alter von 90 Jahren

Frau Luise Eger im Alter von 80 Jahren

Frau Gertrud Portl im Alter von 80 Jahren

Frau Anna Lilienthal im Alter von 83 Jahren

Frau Gerta Henne im Alter von 89 Jahren

Frau Ursula Ackermann im Alter von 90 Jahren

31


Zu guter Letzt!

� Immer was zu lachen:

"Dein Verlobter stottert ja," sagt die Mutter

ganz entsetzt zu ihrer Tochter. "Das

macht nichts. Wenn wir verheiratet sind,

hat er sowieso nichts mehr zu sagen ..."

W

"Was Ihr Mann jetzt braucht, ist absolute

Ruhe", erklärt der Arzt der Ehefrau.

"Ich verschreibe Ihnen eine Packung sehr

starker Schlaftabletten, davon nehmen

Sie bitte jeden Abend eine!"

Die Mutter von Fritzchen will einkaufen gehen.

Sie ruft: "Fritzchen, schau doch bitte

mal im Badezimmer nach, wie viel Zahnpasta

noch in der Tube ist!"

Eine Weile ist es ruhig, dann ruft Fritzchen:

"Sie reicht genau von der Badewanne bis

zum Wohnzimmerschrank!"

W

"Meine Verlobte hat wirklich Verstand für

zwei", schwärmt der junge Mann seinem Vater

vor. "Tja, mein Sohn", erwidert der gelassen,

„dann ist sie die Richtige für dich“.

W

„Was schneidest du denn da aus der Zeitung

aus?", will der Wirt von seinem Stammgast

wissen.

"Den Artikel über den Mann, der seine Frau

umgebracht hat, weil sie ständig seine Anzugstaschen

durchsucht hat."

"Und wozu brauchst du den Artikel?"

"Um ihn in meine Anzugstasche zu stecken."

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine