Pfarreiblatt 3/2012 - Katholische Kirchgemeinde Kriens

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Pfarreiblatt 3/2012 - Katholische Kirchgemeinde Kriens

3/2012 1. bis 15. Februar Katholische Pfarreien Kriens

Fasnacht – die schönste Jahreszeit

Aus Spass wird Ernst


2 Thema

Fasnacht – die schönste Jahreszeit

Aus Spass wird Ernst

Fasnacht ist die fünfte und rüüdigste

Jahreszeit der Lozärnerinnen und

Lozärner. Gerade nach einem Jahr,

in dem permanent von «Krise» die

Rede war, tut Lachen mehr als Not.

Ein halbernster Beitrag vom Fasnächtler

und Gemeindeleiter der

Luzerner Pfarrei St. Josef-Maihof,

Franz Zemp.

«Das ist zum Lachen!», sagen wir,

wenn wir verblüfft sind. Ärger und

Lachen können nahe sein. Wir

schmunzeln manchmal aus Mitleid

oder Unverständnis. Oft dürfen wir

über Kinder lachen, wenn sie spontan

eine Situation kommentieren. Lachen

hat verschiedene Facetten und

Wirkungen. Es befreit, kann andere

verunsichern, verärgern oder sogar

verletzen. Haben Sie schon über sich

gelacht, als Sie bemerkten, wie albern

Sie sich gerade verhalten haben?

Zwischen An- und Auslachen

In diesen Tagen werden in den Kirchen

lustige Predigten den sonst so

seriösen liturgischen Kalender auflockern.

Lachen ist in den Gottesdiensten

erlaubt. Sonst gibt es ja in der

Kirche meistens nicht viel zu lachen.

In der Bibel scheint Lachen ebenso

wenig hohe Priorität zu haben. Da

lacht im Buch Genesis etwa die betagte

Sara, als sie von ihrer Schwangerschaft

erfährt. Wohl eher aus Verlegenheit

kichert sie in sich hinein

(vgl. Genesis 18,12). Dass Menschen

ausgelacht werden, kommt in der

Bibel häufiger vor als das Lachen vor

Freude. Im Evangelium wird sogar

Jesus ausgelacht, weil er behauptet,

die Tochter des Synagogenvorstehers

sei nicht tot, sondern sie schlafe nur

(vgl. Mk 5,40). Auch da: eine ernste

Angelegenheit.

Lachen tut not, auch und gerade mitten im Ernst.

Wenn Gott sich lustig macht

Selbst Gott lacht die Menschen aus.

«Die Könige der Erde stehen auf, die

Grossen haben sich verbündet gegen

Gott und seinen Gesalbten. Doch der,

der im Himmel thront, lacht. Gott

verspottet sie.» So steht es im Psalm 2

(Verse 2–4). Dieses göttliche Lachen

ist eigentlich auch nicht lustig. Es ist

mit Zorn verbunden: «Dann aber

spricht er zu ihnen im Zorn. In seinem

Grimm wird er sie erschrecken»,

heisst es weiter (Ps 2,5). Gott witzelt

mit heiligem Ernst über arrogante

Menschen. Sein Lachen bedeutet

Wut und Kritik an denen, die glauben,

mächtiger zu sein als er.

Spotten zur rechten Zeit

Als Abbild Gottes sollten wir in Sachen

Lachen den Ewigen als Vorbild

nehmen. Vielleicht ist das eine zu

närrische Schlussfolgerung, aber eine

schöne. Es ist in seinem Sinne, zur

(Foto: www.fototreff24.de)

rechten Zeit zu spotten. Wie sein Lachen

darf auch unser Lachen Anstoss

geben zum Nachdenken über die irdischen

Machtverhältnisse und überhaupt

über unser menschliches Benehmen.

Mit Ironie dürfen und müssen

wir unsere Gesellschaft kritisieren.

Satirische Worte braucht es, um

Ungereimtheiten zu benennen. Spass

ist nicht nur entspannend, sondern

gemäss Psalm 2 gar gottgewollt. Biblisch

verankert dürfen wir Christenmenschen

mit gutem Gewissen Sprüche

klopfen, Schnitzelbänke verfassen,

um überhebliche Menschen

auszulachen und fragwürdige Verhaltensweisen

zu hinterfragen.

Selig, die ihr jetzt weint …

Lasst uns also lachen und mit träfen

Witzen die Welt verunsichern! In den

Gottesdiensten sind die frohen Botschaften

meist in brave und zurückhaltende

Worte verpackt. Das ist


Thema 3

auch gut so. Aber gerne verstecken

wir uns hinter Floskeln und allgemein

gehaltenen Sätzen. Täte es uns

nicht auch zwischen Aschermittwoch

und Schmutzigem Donnerstag

gut, freche, frische und pointierte

Worte zu hören? Auch ausserhalb der

närrischen Zeit sind wir Christenmenschen

verpflichtet, aufmerksam

die Welt zu beobachten und zu lachen,

wo die Lage ernst ist. Und das

ist sie fast immer. Es gibt so viel Ungeheures

und Unglaubliches, was die

Menschheit produziert. Mit unseren

spassigen Worten tragen wir dazu

bei, dass die Idee des Evangeliums

kein frommer Wunsch bleibt: «Selig,

die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.»

(Lk 6,21)

Das Schönreden hinterfragen

Fast hätte ich es vergessen: Täglich

wird uns die beste Zukunft versprochen.

Die Politik redet eine bessere

Welt herbei. An der Fasnacht darf gefragt

werden, wie viel Hand und Fuss

diese blumigen Worte haben. Es muss

im biblischen Sinne darüber gelacht

werden, dass die Hälfte davon nicht

verstanden wird und die andere Hälfte

niemanden interessiert.

Das Lachen

ist eine Macht,

vor der die Grössten

der Welt sich beugen

müssen.

Emile Zola (1840–1902)

Überspitzte biblische Bilder

Jesus warf den Menschen einfache

Sprüche an den Kopf. Er verwendete

pikante Worte und Bilder. Bei ihm gehen

Reiche durch ein Nadelöhr, sind

Erste plötzlich Letzte und Splitter in

Nachbars Auge werden mit dem Balken

im eigenen Auge verglichen. Der

Prophet Jeremia träumt sogar von

Lachen hält jung und ist keine Frage des Alters.

Schwertern, die zu Pflugscharen werden.

Wer glaubt denn heute im Zeitalter

der Kampfjets an eine solche

Idee? Umso mehr treffen diese übertriebenen

Bilder den Nagel auf den

Kopf. Die Heilige Schrift ist voller

Pointen und Überraschungen. Übertrieben

– und wahr. Deshalb werden

sie verstanden. Sie sind Ausdruck

von Hoffnung. In ihnen liegt Kraft für

Veränderung.

Apropos Veränderung: Da musste

ich, als ich vor einigen Jahren am Karneval

in Köln war, über die vielen

Bischöfe, Äbte, Nonnen und Pfarrer

auf der Strasse lachen. Wenn Fasnächtler

mit Masken und Kostümen

(Foto: www.kursana.at)

das kirchliche Personal nachäffen,

dann wird’s auch in der Kirche so

richtig lustig!

Lachen wir weiter,

so wird’s heiter!

Geniesst die

närrische Zeit,

die ist wichtig

für die Ewigkeit!

Eine schöne Fasnacht wünscht

Franz Zemp


4 Katholische Pfarreien Kriens

Frohes Alter 60 plus

Munter ins 2012

Ruedy Sigrist

Pfarreileiter

St. Gallus

Endlich Schnee

In der Neujahrswoche regnete es.

Meine Familie sehnte sich nach

unbeschwerten Tagen im Schnee

und fuhr ins Wallis. Im Obergoms

hatte es Schnee, viel Schnee. Wir

genossen die verzauberte Winterlandschaft;

waren endlich im

Schnee. Als in den folgenden Tagen

der Schneefall kein Ende fand,

wurden wir eingeschneit. Abgeschnitten

von der Aussenwelt

stand plötzlich alles still. Es gab

keine Verkehrswege, keine Einkaufsmöglichkeiten

und teilweise

keinen Strom. Die individuellen

Pläne und die Bewegungsfreiheit

wurden radikal beschnitten. Mit

dem grossen Schnee stellten sich

unerwartet Ruhe und Frieden ein.

Wegen der drohenden Naturgewalten

sprachen fremde Leute

miteinander, Nachbarn halfen einander

und borgten sich das

Nötigste. Die Zeit blieb stehen und

wir hatten viel Zeit füreinander.

Einen Tag verspätet und mit Umwegen

kehrten wir dankbar ins

grüne Kriens zurück. Kaum angekommen,

wollten die Kinder

einen Schneemann bauen und

wünschten, es möge doch endlich

Schnee geben.

Ausgelassene Stimmung am Fasnachtsnachmittag.

Wie jedes Jahr bietet das Frohe Alter

60 plus auch im 2012 ein buntes

Programm für alle Krienser Senioren

und Seniorinnen.

Am Dienstagnachmittag, 14. Februar

2012 um 14.00 Uhr laden wir alle älteren

und junggebliebenen Krienserinnen

und Krienser zum traditionellen

Fasnachtsnachmittag des Frohen

Alters 60 plus ins Pfarreiheim Bruder

Klaus ein. Für eingefleischte FasnächtlerInnen

jeden Alters ist der

Anlass ein Geheimtipp! Im fasnächtlich

dekorierten Saal geniessen wir

das fröhliche Beisammensein bei einem

Glas Wein. Gruppen und Einzelmasken

unterhalten uns mit ihren

Spässen. Kommen auch Sie verkleidet?

Musikalisch begleitet uns auch

dieses Jahr wieder Hansruedi Brun

mit Tanzmusik, Schlagern und Ländlern.

Er ist vielen bekannt durch seine

stimmungsvollen Auftritte in den

Krienser Heimen. Da kann kein Tanzbein

ruhig bleiben!

Als Höhepunkt besucht uns das Gallipaar

Beatrice und Samuele Donatelli

mit seinem Gefolge. Zwischendurch

verwöhnt uns das Helferinnenteam

mit einem feinen Zobig und Kafi.

Lassen Sie sich überraschen – oder

noch besser: Holen Sie Ihr Fasnachtsgwändli

aus der Mottenkiste und

überraschen Sie uns! Wir freuen uns

auch über jüngere Überraschungsgäste.

Claudia Fischer

Eintritt Fr. 10.–/Maskierte haben

freien Eintritt! Türöffnung: 13.15 Uhr

Mitfahrgelegenheit: Anmeldung

bis am 14. Februar um 10.00 Uhr

bei 041 329 10 05


Katholische Pfarreien Kriens 5

Wanderwoche 2012

Im August findet die 12. Wanderwoche

des Frohen Alters 60 plus statt.

Dieses Jahr geht es in die Lenk, der

wohl schönste Talabschluss im Berner

Oberland.

Die Wanderleitung für die Wanderwoche

2012 übernehmen wiederum

Leo Ineichen und Ruth Emmenegger.

Am 7. Februar findet die Infoveranstaltung

statt (siehe Kasten rechts).

Die Daten der weiteren Angebote im

2012 sehen wie folgt aus:

Halbtageswanderungen

6. März /3. April/1. Mai/5. Juni/

3. Juli/11. September/2. Oktober/

6. November

Tageswanderungen

13. März /27. März/10. April/

17. April/8. Mai/22. Mai/12. Juni/

26. Juni/10. Juli/24. Juli/

18. September/25. September/

9. Oktober/23. Oktober/

13. November/27. November

(Abschlusshöck)

Wanderwoche 2010.

Auskunft über die Durchführung der

Wanderung erhalten Sie bei der jeweiligen

Wanderleitung.

Bitte beachten Sie die jeweiligen Ausschreibungen

im Pfarreiblatt, auf der

Website www.kath-kriens.ch (Termine)

und im Kriensinfo!

Mittagstisch im Gallusheim

25. Januar/29. Februar/28. März/

25. April/30. Mai/27. Juni/

26. September/31. Oktober/

28. November/19. Dezember

Zischtig-Jass im Pfarreiheim

Bruder Klaus, 14.00

17. Januar/28. Februar/20. März

17. April/15. Mai (Zischtig-Jass-

Ausflug)/19. Juni/18. September/

23. Oktober/20. November/

11. Dezember

Jahresausflug

4. September

Samichlaus im Pfarreiheim

Bruder Klaus

4. Dezember

(Fotos: zvg)

Informationsveranstaltung

für die Wanderwoche vom

18.–24. August 2012

Dienstag, 7. Februar, 14.00

im Saal im Gallus-Treff

Programm Wanderwoche

An fünf Tagen sind geführte

Tageswanderungen organisiert

(3–5 Stunden Wanderzeit)

Unterkunft

Im Parkhotel Bellevue, Lenk

mit Frühstücksbuffet und Abendessen

Preis

• Doppelzimmer pro Person:

Fr. 850.–

• Einzelzimmer (Bad wird mit

einer Person geteilt):

Fr. 850.–

• Doppelzimmer

zur Alleinbenützung:

Fr. 970.–

plus Fr. 30.– Annullierungskostenversicherung

Im Preis inbegriffen

• Wanderleitung, Reiseleitung

• mit Reisecar

Kriens – Lenk – Kriens

• Bahnen

• 6 Übernachtungen

• Frühstücksbuffet, Abendessen

• Lunchpaket und Tourentee

• freie Benützung Freibad, Sauna,

Dampfbad, Fitnessraum

Reiseleitung

Leo Ineichen-Roos

Prospekte/Anmeldetalons

erhalten Sie in allen Pfarreien,

beim Pfarrei-Sozialdienst oder

direkt beim Frohen Alter 60 plus,

Hackenrainstr. 2, 6010 Kriens,

041 329 81 85


6 Pfarrei St. Gallus Telefon 041 329 10 00

Pfarreiagenda

Chrabbelfiir

für unsere Kleinsten

Dienstag, 31. Januar um 09.00

im Gallus-Treff

«Und überall isch Gott.» Gott zeigt

sich in jedem Lachen eines Menschen.

Kommt und lacht mit uns!

Tauferneuerung

Wortgottesdienst für Kommunionkinder

und ihre Familien

Samstag, 4. Februar, 15.00

in der Kirche St. Gallus

Gott ist wie ein Fels in der Brandung!

«Uf die Stei chönd mer boue.»

Ein gutes Fundament ist wichtig, damit

Stein auf Stein bleibt. Auch wir

brauchen in unserem Leben ein gutes

Fundament aus einzelnen Bausteinen

wie Freundschaft, Liebe, Gerechtigkeit

und Frieden.

Märlinachmittag

Ein Angebot der FMG

Mittwoch, 8. Februar, 14.00 und

15.30 im Gallusheim

Mit Jolanda Steiner/Gallusheim

Angebot für Kinder ab 4 Jahren.

Kosten: Fr. 5.– pro Kind (inkl. Getränk).

Erwachsene gratis.

Jahresversammlung

Verein Hildegard-Kreis Kriens

Mittwoch, 8. Februar, 19.30

im Gallus-Treff Kriens

Anschl. gemütliches Beisammensein.

Segensfeier am Valentinstag

Dienstag, 14. Februar, 19.00

in der Kirche St. Gallus

Der 14. Februar ist der Tag der

Freundschaft, der zurückgeht auf den

heiligen Valentin, den Schutzpatron

der Liebenden.

Darum wollen wir der Liebe an diesem

Tag einen besonderen Platz geben.

Wir laden alle ein, die miteinander

auf dem Weg sind. Dafür wollen wir

danken und diesen gemeinsamen

Weg unter Gottes Segen stellen.

Besuch der Sternwarte

EIn Angebot der FMG

Donnerstag, 1. März, Treffpunkt:

um 19.15 an der Busendstation

Linie 4, Hubelmatt

Anmeldung: bis 17. Februar an:

Barbara Käppeli, Tel. 041 320 96 60

oder E-Mail: b.kaeppeli@fg-kriens.ch

Fasten nach

Hildegard von Bingen

Ein Angebot des Hildegard-Kreises

Sonntag, 11. bis Samstag, 17. März

Leitung: Erika Lindegger,

Madeleine Zimmermann und

Elisabeth Fetz

Ort: Flüeli-Ranft, Haus Flüematte

Kosten: Fr. 650.–, inkl. Abgabe aus

der Hildegard-Apotheke

Anmeldung: E. Lindegger,

Tel. 041 610 42 31 oder M. Zimmermann,

Tel. 041 320 16 44

Tim und Laura; waghubinger.de

Segnungen wie der Blasiussegen

stärken und wärmen uns.

Am Anfang des Monats Februar haben

wir in der Kirche verschiedene

Segnungen.

Was bedeutet denn der Segen? Brauchen

wir dies in einer Welt, die versucht

alles zu erklären und rational

zu durchschauen? Wir können es

verstehen, dass Segen für die Menschen

oder von Gegenständen für die

Generationen der früheren Jahrhunderte

wichtig war, weil man vieles

nicht erklären konnte. So hatte das

Geheimnisvolle und das Magische

seinen Platz.

Doch auch heute wünschen dies

Menschen. Segnen bedeutet: Etwas

Gutes sagen! So können Menschen

für uns ein «Segen» sein, wenn sie

im entscheidenden Moment uns

unterstützen, aufrichten und eben

ein gutes Wort sagen. Doch ist uns

auch heute bewusst: Nicht alles ist

machbar in unserem Leben. So haben

wir eben Erwartungen, dass Gott

uns auch beschenkt, uns begleitet


pfarrei.gallus@kath-kriens.ch Pfarrei St. Gallus 7

Gottes Segen möge dich begleiten

(Fotos: T. Metz)

mit seiner Kraft und unser Leben

letztlich in seiner Hand hält.

Segensfeste im Februar

Zu den Bedeutungen der verschiedenen

Segnungen in den ersten Februartagen:

2. Februar: Darstellung des Herrn

oder Lichtmess

An diesem Tag werden Kerzen gesegnet.

Sie erinnern, dass Jesus als Licht

auf diese Welt gekommen ist.

So segnen wir die Kerzen, weil wir

hoffen und glauben, dass das göttliche

Licht, das er uns gebracht hat,

uns begleitet auf unserm Weg. Und

gerade wenn wir Dunkelheit erfahren,

haben wir besonders Sehnsucht

nach diesem Licht.

3. Februar: Gedenktag

des hl. Blasius

Nach der Legende hat er einen Knaben

vom Erstickungstod gerettet. Daraus

hat sich der sog. Halssegen entwickelt.

Beim Blasiussegen geht es

um etwas Ganzheitliches: Gesundheit

an Leib und Seele.

Unser Leben mit Gesundheit und

Krankheit legen wir in Gottes Hand.

Wir tun dies auch im Bewusstsein,

dass wir Menschen nicht alles selber

machen können.

5. Februar: Gedenktag

der hl. Agatha

Mit diesem Tag ist der Brotsegen verbunden.

Brot ist unser Grundnahrungsmittel.

Wir danken für Speise

und Trank, die wir jeden Tag haben.

Es ist ein Dank an den Schöpfer, der

uns letztlich alles geschenkt hat. Damit

wird uns auch bewusst: Brot ist

auch Symbol für die geistige Nahrung,

die wir genauso brauchen, und

so bitten wir um Gottes Kraft.

Segen bedeutet also: Wir sind zuversichtlich,

dass Gott uns begleitet und

es gut mit uns meint im Leben.

Karl Abbt

Segensfeiern

in der Kirche St. Gallus:

Kerzensegnung

Blasiussegen

Brotsegnung

Familiengottesdienst:

Samstag, 4. Februar um 18.30

in der Kirche St. Gallus

Gottesdienst:

Sonntag, 5. Februar um 09.30

in der Kirche St. Gallus

Gerne können Sie Kerzen und

Brote zum Segnen mitbringen.

Diese können Sie vor dem Gottesdienst

auf den Seitenaltar stellen.

Anschliessend an die Gottesdienste

wird der Blasiussegen gespendet.

Anschliessend sind Sie herzlich

zum Apéro eingladen.


8 Pfarrei Bruder Klaus Telefon 041 317 30 00

Pfarreiagenda

Frauengottesdienst

Donnerstag, 2. Februar, 09.00

in der Kapelle

zum Thema:

«Fürchte dich nicht, Maria.»

Chenderfiir für junge Familien

Sonntag, 5. Februar, 10.00

in der Kapelle

«Kristalle und Steine»

Zwei Eltern lassen uns erleben, dass

die Natur aus wunderschönen Schätzen

besteht.

Wir freuen uns auf viele grosse und

kleine Teilnehmende.

Wir reisen nach Timbuktu

Ein Angebot der ErlebnisKirche

Mittwoch, 8. Februar, 13.30–16.00

im Zentrum Bruder Klaus

Positive Begegnungen zwischen den

verschiedenen Kulturen sollen unser

Leben prägen. Wir erfahren mehr

über die verschiedenen Länder und

ihre Bräuche: ein Tanz und Musik,

eine Geschichte und ein paar Leckerbissen

zum Essen lassen uns das

Fremde an diesem Nachmittag erfahren.

Eingeladen sind alle Kinder der

1. und der 2. Klassen mit und ohne

Elternbegleitung. Auch Geschwister

und Gspänli dürfen dabei sein.

Anmeldung bis 6. Februar unter:

st.braendli@kath-kriens.ch

oder 041 317 30 02

Nichts ist mehr wie vorher

Samstag, 4. Februar, 17.00

Sonntag, 5. Februar, 11.00

Schicksalsschläge verändern unser

Leben von Grund auf. Susy Hürlimann

hat dies am eigenen Leib erfahren.

Sie ist seit 23 Jahren querschnittgelähmt

und wird uns Einblick

geben in ihren Umgang mit dieser Erfahrung.

Musikalisch umrahmt wird

der Gottesdienst von Benno Egli, Saxophon,

und Stefan Quaderer, Orgel.

Kerzensegnung und Blasiussegen

Wo unser Leben brüchig wird, spielen

Kerzen eine wichtige Rolle. Deshalb

segnen wir im Gottesdienst

nicht nur die liturgischen Kerzen für

die Gottesdienste, sondern auch Ihre

persönlich mitgebrachten Kerzen.

Im Anschluss an die Gottesdienste

wird der Blasiussegen gespendet.

Begegnung am Taufbaum

Samstag, 4. Februar, 15.30

in der Kapelle

Der Taufbaum vor dem Pfarreihaus

hat sich im vergangenen Jahr wieder

gefüllt. Farbig gestaltete Namenstäfeli

erinnern uns an die Jüngsten

in un serer Pfarrei. 37 junge Eltern

wünschten die Taufe für ihr Kind. Der

Hauptbeweggrund dabei ist, dass

das Kind in die christlichen Werte

Gerechtigkeit, Frieden und Sorgfalt

gegenüber der Natur hineinwachsen

soll. Die Eltern sind dabei die ersten

Vorbilder und wichtigsten Begleitpersonen.

Am Samstag, 4. Februar,

um 15.30 Uhr sind alle Familien der

neu getauften Kinder in die Taufkapelle

einge laden. Dort übergeben

wir ihnen in einer einfachen Feier ihr

Tauftäfeli und einen guten Wunsch.

Der anschliessende Apéro im Pfarreiheim

bietet Gelegenheit für Gross

und Klein zusammen zu sein.


pfarrei.bruderklaus@kath-kriens.ch Pfarrei Bruder Klaus 9

Namensgebung bei der Taufe

Beim Namen gerufen

Mögen Sie Ihren Vornamen? Wissen

Sie, warum man Ihnen genau diesen

Namen gegeben hat? Der Name

ist ja nicht unwichtig.

«Ich heisse Jakob. Schon mein Vater

und vor ihm sein Vater hiessen Jakob.

Das ist bei uns eine Familientradition.

Der älteste Sohn bekommt den

gleichen Namen wie der Vater.» So

könnte eine Geschichte rund um einen

Namen beginnen.

Romanheld und Lexikon

Es gibt viele Gründe, warum Eltern

ihren Kindern diesen oder jenen Namen

geben. Zum Beispiel eine Familientradition,

eine besondere Beziehung

zu einem Namen, eine Art Vorbild,

das ebenso geheissen hat, wie

man nun dem Kind den Namen gibt.

Oder man hat eine besondere Beziehung

zu einer Kultur oder zu einem

Land und die Kinder bekommen

dann zum Beispiel schwedische Namen

wie Marit oder Finn. Man ist begeistert

von einer Hauptdarstellerin,

einem Hauptdarsteller in einem Film

oder einer Hauptfigur in einem Roman

und dann gibt man dem Kind

den gleichen Namen wie zum Beispiel

Amélie oder Harry. Andere kaufen

ein Namensbüchlein und schauen

sich die Bedeutungen der Namen

an oder wählen einen Vornamen, der

dann auch zum Nachnamen passt.

Wo nötig hilft der Blick ins Namenslexikon.

Einmaligkeit

Mia, ich taufe dich im Namen des

Vaters und des Sohnes und des Heiligen

Geistes. Luca, sei besiegelt mit

der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist.

Bei der Taufe und bei der Firmung

wird der Name des Kindes bzw. des

Jugendlichen, der Jugendlichen zuerst

genannt. Der Vorname ist wichtig.

«Manchmal ist der Name von der

Wortbedeutung her schon ein Programm

für einen Menschen», schreibt

Anselm Grün. Mit dem Namen ist oft

auch ein Namenspatron, eine Heilige

oder ein Heiliger verbunden, der oder

dich nicht,

ich habe dich beim

«Fürchte

Namen gerufen.»

die einem Menschen auch Möglichkeiten

aufzeigt, wie man das eigene

Leben gestalten könnte oder was einem

wichtig werden kann im Leben.

Der Name weist auch hin auf die Persönlichkeit,

auf die Besonderheit der

Namensträgerin, des Namensträgers.

«Wenn wir uns mit unserem Namen

beschäftigen, dann werden wir mehr

und mehr in das Geheimnis unserer

Einmaligkeit hineinwachsen.»

(Foto: R. Gemperle)

Namensnennung

Wenn wir Menschen auf ihren Namen

ansprechen, dann sprechen wir

sie nicht auf irgendetwas an, sondern

unmittelbar auf sich selbst. Jeder

Mensch ist mit seinem Namen

unverwechselbar und höchstpersönlich

präsent. Im Buch des Propheten

Jesaja gibt es zwei wunderbare Verse,

die so lauten: «So spricht Gott …

Fürchte dich nicht, denn ich habe

dich ausgelöst, ich habe dich beim

Namen gerufen …» Wenn Gott jeden

Menschen beim Namen ruft, dann

steckt darin eine tiefe Vertrautheit.

Im Rufen beim Namen steckt auch

eine Zusage. Gott will den Menschen

begleiten und beschützen. Freilich

ist dieser Schutz keine Lebensversicherung,

sondern ist immer auf das

Vertrauen des Gerufenen angewiesen.

Regina Osterwalder,

Pfarreileiterin


10 Pfarrei St. Franziskus Telefon 041 329 81 81

Immer wieder aktuell: «Spendung des Blasiussegens»

Sehnsucht nach Heil und Heilung

Im Gedenken an den heiligen Blasius

wird seit langer Zeit der «Blasiussegen»

gespendet. Dabei werden

zwei brennende geweihte Kerzen vor

den Hals gehalten und ein besonderes

Segensgebet gesprochen, meist

mit den Worten: «Auf die Fürsprache

des heiligen Blasius bewahre dich

der Herr vor Halskrankheit und allem

Bösen. Es segne dich Gott, der

Vater und der Sohn und der Heilige

Geist.»

Blasius war von Beruf Arzt und wurde

Bischof von Sebaste (Armenien).

Sein Leben und Sterben ist umrankt

von verschiedenen Legenden. Weil

er sich damals weigerte, Götterbilder

anzubeten, wurde er ins Gefängnis

geworfen. Dort soll er einen Knaben,

der eine Fischgräte verschluckt hatte,

durch sein Gebet vor dem Erstickungstod

gerettet haben.

Der Blasiussegen

Dieser besondere Segen kann uns daran

erinnern, dass wir uns Gesundheit

und Begleitung von Gott wünschen.

Dies kommt in anderen möglichen

Segensformeln des Blasiussegens

zum Ausdruck, wo es heisst:

«Der schützende Gott schenke dir

Gesundheit und Heil» oder «Der Herr

behüte dein Leben».

Unsere Sehnsucht

Wir sehen in der heutigen Welt und

in der uns umgebenden Schöpfung

immer wieder, wie vieles der Heilung

bedarf – in unserem Dasein erleben

wir es am eigenen Leib und im eigenen

Gemüt. Der Blasiussegen ist eine

persönlich erfahrbare Antwort auf die

tiefe Sehnsucht des Menschen und

Christen nach Schutz und Geborgenheit,

Heilwerden und Ganzsein.

Die Erweiterung des Segens

Leid, Krankheit und Tod und die

Sehnsucht nach Glück und Heil prägen

unsere tägliche Erfahrung. Auch

wenn wir uns noch mehr einsetzen

für die Vermeidung von Leid und die

Heilung von Krankheit, so bleibt beides

doch eine Erfahrung menschlichen

Lebens.

Konfrontation der Heilungen

Wunderheilungen, die uns von Jesus

berichtet werden, sind schöne Geschichten.

Können wir sie heute noch

glauben? Da halten wir es schon eher

mit Ijob, der klagt: «Schneller als das

Weberschiffchen eilen meine Tage,

der Faden geht aus, sie schwinden dahin»

(Ijob 7,1–4.6–7).

Das ist doch unsere Erfahrung: Wir

erleben täglich Krieg, Katastrophen,

Krankheit und Tod und fragen uns

mit Ijob: «Wo ist Gott?» Die grosse

Gestalt des Ijob aus dem Ersten Testament

ist die Gestalt des unschuldig

Leidenden. Ijob ist der Mensch,

der mit Gott ringt und streitet. Er

klagt Gott an und fordert eine Antwort.

Er stellt die uralte und immer

aktuelle Frage nach der Rolle Gottes

im Leiden.

Lässt Gott uns leiden?

Jesu Antwort sind sein Handeln und

seine Heilungen: Jesus geht zur

Schwiegermutter des Petrus, die mit

Fieber im Bett liegt. Er «fasste sie an

der Hand und richtete sie auf» (Mk

1,29–39). Kein «Zauberspruch» heilt

die Frau, sondern die Zuwendung

und Berührung, das Aufrichten ist

die Heilung. Gott will, dass wir nicht

darniederliegen, sondern uns aufrichten

und aufrecht sind. Jesus ist

diese menschgewordene Botschaft.

Seine Aufgabe ist die Verkündigung

dieses Heils. Gott lässt uns nicht leiden,

sondern Krankheit und Tod gehören

leider zum Menschen, sie gehören

leider zum Menschsein. Aber

Gott ist nicht gleichgültig oder unnahbar.

In der Person Jesu erfahren

wir die Botschaft Gottes, dass er uns

nahe ist im Leid. Er hat in seinem

Sohn das Leid und den Tod überwunden,

indem er mit uns Menschen

ganz solidarisch geworden ist.

Damit sind Krankheit und Tod nicht

aufgehoben. Sie sind aber hineingenommen

in die Geborgenheit und

Gnade in Gott.

Der Blasiussegen möge uns an die

Zuwendung Gottes gegen Krankheit

und Leid erinnern.

Peter Nicola,

Pfarreileiter/Diakon


pfarrei.franziskus@kath-kriens.ch Pfarrei St. Franziskus 11

Segnend Segen sein

Pfarreiagenda

Verwandt mit «Gnade»

Wir feiern keinen Gottesdienst, an

dessen Ende nicht ein Segen gesprochen

wird. Ein altes, vielleicht uraltes

Wort, das seine segnende Wirkung

an uns tun soll und will. Aber

wissen wir, was das ist, ein Segen? Am

Ur anfang der Geschichte des biblischen

Volkes, als Gott Abraham, den

Urvater Israels, aus seiner Familie

und seiner Stadt herausrief auf seinen

einsamen Weg, lesen wir von

einem Wort Gottes an ihn: «Ich will

dich segnen, und du sollst ein Segen

sein» (Gen 12,1–3).

Was heisst das: segnen?

Und was heisst das: ein Segen sein?

Nehmen wir an: Ein Acker ist trocken.

Es liegt Saat in ihm, aber es ist

trocken. So wächst nichts. Nun setzt

Regen ein, die Saat geht auf und

wächst. Der Regen segnet, das heisst:

Er hilft, dass etwas aufgeht, dass etwas

wächst, dass etwas gedeiht.

Wenn Gott seinen Segen über uns

ausspricht, dann wächst etwas in

uns, es gedeiht etwas, es reift Frucht.

Es wächst aus Arbeit und Leid, aus

Fröhlichkeit und Stille die Frucht für

dieses Leben und für die Ewigkeit.

Der Same springt auf und wird frei,

und aus einer Erde, aus der scheinbar

nichts zu erwarten war, wächst Vertrauen,

wächst Dankbarkeit.

Wenn Segen über einem Leben waltet,

hat es Sinn. Es gedeiht. Es wächst.

Er wirkt lösend, fördernd, befreiend

auf andere. Versuche glücken, Werke

gelingen. Segen ist ein Geschehen,

nahe verwandt dem, was wir «Gnade»

nennen. Er kommt sozusagen von

oben, kann nicht gewollt und nicht

gemacht werden – man kann ihn nur

empfangen und vielleicht auch weitergeben!

nach Jörg Zink

Blasiusfeier am 3. Februar

Eine kurze Blasiusfeier um 16.30 Uhr

für Familien mit grösseren und kleineren

Kindern. Mehr erfahren über

einen wichtigen, speziellen Mann.

Gemeinsam auf Spurensuche gehen.

Den Blasiussegen empfangen und anschliessend

zusammen einen Punsch

trinken!

ErlebnisKirche

Ursula Siegenthaler, Barbara Gilli

Mittagstisch für alle

Mittwoch, 8. Februar, 12.00

Anmeldung:

bis Montag, 6. Februar, 12.00

Sozialdienst: 041 329 81 85

Pfarreisekretariat: 041 329 81 81

Kinderhort

Donnerstag, 9. Februar

14.00–16.30

Unkostenbeitrag: Fr. 5.–

Kontaktperson: Claudia Steiner,

041 322 02 76, steinercl@sunrise.ch

Frauen- und Müttergemeinschaft

St. Gallus/

St. Franziskus Kriens

Siehe unter St. Gallus

Pfarreisekretariat:

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag

8.00–11.30 und 14.00–17.30

Freitag

8.00–11.30 und 14.00–17.00

Telefon: 041 329 81 81

Fax: 041 329 81 80

Mail: e.ruetsch@kath-kriens.ch

www.kath-kriens.ch


12 Gottesdienste

Pfarrei St. Gallus

Pfarrei Bruder Klaus

Freitag, 3. Februar – Herz-Jeu-Freitag

09.00 Eucharistiefeier; anschliessend Anbetung

09.30–10.00 Beichtgespräch

Samstag, 4. Februar

18.30 Familiengottesdienst mit

Kerzen-/Blasius- und Brotsegnung

Sonntag, 5. Februar

09.30 Eucharistiefeier mit

Ruedy Sigrist und Karl Abbt

Kerzen-/Blasius- und Brotsegnung

Kollekte: Augenklinik Emmaus, Afrika

Samstag, 11. Februar

18.30 Eucharistiefeier mit Karl Abbt

Sonntag, 12. Februar

09.30 Eucharistiefeier mit Karl Abbt

Kollekte: Aufgaben des Bistums

Dienstag, 14. Februar – Valentinstag

19.00 Segensfeier mit Karl Abbt

Mittwoch bis Samstag um 09.00 Eucharistiefeier

Mittwoch, 1. Februar

09.00 Eucharistiefeier in der Kapelle

Donnerstag, 2. Februar

09.00 Frauengottesdienst in der Kapelle

Freitag, 3. Februar – Herz-Jesu-Freitag

18.30 Eucharistiefeier in der Kapelle

Samstag, 4. Februar

17.00 Gottesdienst plus mit Rita Gemperle

Kerzensegnung und Blasiussegen

Sonntag, 5. Februar

10.00 Chenderfiir in der Kapelle

11.00 Gottesdienst plus mit Rita Gemperle

Kerzensegnung und Blasiussegen

Musik: Benno Egli, Saxophon;

Stefan Quaderer, Orgel

Kollekte: Casa Farfalla, Emmenbrücke

Mittwoch, 8. Februar

09.00 Eucharistiefeier in der Kapelle

Freitag, 10. Februar

18.30 Eucharistiefeier in der Kapelle

Samstag, 11. Februar

17.00 Eucharistiefeier mit Stephan Brändli

und Fritz Dommann

Alters- und Pflegeheime

Grossfeld und Zunacher

Grossfeld: Mittwoch, 10.00; Sonntag, 09.30

Zunacher: Samstag, 10.00

Sonntag, 12. Februar

11.00 Eucharistiefeier mit Stephan Brändli

und Fritz Dommann

Kollekte: Aufgaben des Bistums

Mittwoch, 15. Februar

09.00 Eucharistiefeier in der Kapelle

Wallfahrtskirche Hergiswald

Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen um 10.00;

Mittwoch und Freitag um 15.00; Donnerstag um 19.30,

mit anschliessender Anbetung bis 21.00


Gottesdienste 13

Pfarrei St. Franziskus

Samstag, 4. Februar

18.00 Eucharistiefeier mit Hans Jürgen Zahnen

Sonntag, 5. Februar

10.00 Eucharistiefeier mit Hans Jürgen Zahnen

und Peter Nicola

Kerzensegnung und Blasiussegen

(2. Februar: «Darstellung des Herrn/

Lichtmess»; 3. Februar: «Hl. Blasius»)

10.00 Chenderfiir im Forum

Kollekte: Verein Kirchliche Gassenarbeit Luzern,

aufsuchende Sozialarbeit

19.00 Jugendgottesdienst, Taizé-Gebet

mit Michael Zingg und Tanja Metz

Gott segne dich!

Er segne dich – und auch mich

Er segne uns – und auch die anderen

Gott segne uns alle!

Dienstag, 7. Februar

09.15 Eucharistiefeier

Samstag, 11. Februar

18.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

mit Peter Nicola

Sonntag, 12. Februar

10.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

mit Peter Nicola

Kollekte: Aufgaben des Bistums

Dienstag, 14. Februar

09.15 Eucharistiefeier

Er segne uns

mit seiner ganzen Kraft und seiner Weite

und mit seiner lichten Klarheit

Durch alle Mächte seines guten Reiches

segne Gott uns alle

und schenke uns seine Gnade!

Amen.

(Foto: Gregor Gander-Thür, Schenkon)


14 Katholische Pfarreien Kriens

Taufen

Pfarrei St. Gallus

Perla, des Andreas und

der Jeannine Schöpke-Marchena

Saavedra.

Pfarrei Bruder Klaus

Janic, der Petra und

des Philipp Schnyder.

Nina, der Dana Dadejova und

des Rastislav Dadej.

Pfarrei St. Franziskus

Jocelyn, der Lilliam Jennifer und

des Jhon Carlos Fajardo Maldonado.

John Ivan, der Lilliam Jennifer und

des Jhon Carlos Fajardo Maldonado.

Todesfälle

Pfarrei St. Gallus

Kurt Amrein-Leimgruber, 1945

Alois Muri-Brügger, 1922

Hedy Graber-Salquin, 1928

Johann Bossard, 1914

Pfarrei Bruder Klaus

Agatha Sidler-Suter, 1919

Kollekten

Pfarrei St. Gallus

Friedensdorf Broc 535.—

Inländische Mission 756.85

St-Charles, Pruntrut 370.35

Pfarrei Bruder Klaus

Centre St-François 459.55

Kinderspital Bethlehem 2911.05

Stiftung Der rote Faden 702.70

Interteam 489.00

Pfarrei St. Franziskus

Friedensdorf Broc 274.70

Epiphanieopfer Inl. Mission 254.45

Solidaritätsfonds für

Mutter und Kind;

SOS – werdende Mütter 149.70

Gedächtnisse

Pfarrei St. Gallus

Mittwoch, 1. Februar, 09.00

Jzt. für Berta Rösli und ihre Eltern

Kaspar und Anna Rösli-Braun und Sr.

Maria Lucretia Rösli.

Samstag, 4. Februar, 09.00

Jzt. für Pfarrer Joseph Lang; Emilie

Banz-Lang; Elisabeth Bucher-Bachmann;

Alois und Katharina Burri-

Schwarzentruber; Familie Disler; Annalise

Löffel-Sager; Yvonne Peter-Fraschina;

Marguerite und Peter Peyer-

Morisod.

Jgd. für die verstorbenen Mitglieder

der Brandcorpsgesellschaft Kriens.

Mittwoch, 8. Februar, 09.00

Jzt. für Familie Huber-Muri.

Samstag, 11. Februar, 09.00

1. Jgd. für Margrith Zumbühl-Schmid.

Jzt. für Fritz und Bertha Bucheli-Lustenberger;

Emma Knüsel-Simoncic.

Pfarrei Bruder Klaus

Samstag, 4. Februar, 17.00

Jzt. für Pfarrer Ernst Wüest.

Jzt. für Ottilia Stöckli-Gunz.

Sebastiano Ricci: Befreiung des heiligen Petrus durch einen Engel

(San Pietro, 1710).

Freitag, 10. Februar, 18.30

Jzt. für Margrith und Otto Rohrer­

Durrer.


www.kath-kriens.ch Pfarreien Magazin 15

Betriebsbesichtigung

bei Andritz Hydro

Ein Angebot der Kolpingfamilie

Donnerstag, 9. Februar, Besammlung

um 14.00 auf dem Parkplatz

Besichtigung der Andritz Hydro

(ehemals Bell) in Kriens

Anmeldung an Beatrice Hüsler

bis Dienstag, 7. Februar,

Tel. 041 310 03 43.

Wir freuen uns auf eine rege

Teilnahme.

Kaffee-Höck

Ein Angebot der Kolpingfamilie

Donnerstag, 23. Februar, ab 09.00

im Café Hug

Vergessen Sie unsern Kaffee-Höck im

Café Hug nicht. Kommen Sie auch?

Infoveranstaltung

zur Wanderwoche 2012

Frohes Alter 60 plus

Dienstag, 7. Februar, 14.00 Uhr,

im Gallus-Treff

Informationen zur Wanderwoche

in Lenk vom 18.–24. August

(siehe auch S. 4/5)

Fasnachtnachmittag

Frohes Alter 60 plus

Dienstag, 14. Februar ab 14.00

im Pfarreiheim Bruder Klaus

(siehe auch S. 4/5)

Sinfoniekonzert: «einfach …»

Orchester Kriens-Horw

Samstag, 4. Februar, 19.30

Katholische Kirche, Horw

Sonntag, 5. Februar, 17.00

Johanneskirche, Kriens

Programm:

J. P. Vanhal, Sinfonie a-moll;

G. F. Händel, Oboenkonzert g-moll;

B. Britten, Simple Symphony

Leitung: Mark Albisser

Solist: David Kummer

Kollekte

Buchtipps

Vom Aussteigen

und

Ankommen

Besuche

bei Menschen,

die ein einfaches

Leben

wagen

von Jan Grossarth

RIEMANN (2011)

Ein Buch über Aussteiger und

ihr unkonventionelles Leben.

Es gibt sie auch heute noch: Menschen,

die die Hektik unserer Zeit

nicht mehr akzeptieren, Reissaus

nehmen vor privaten und beruflichen

Zwängen oder ganz einfach

eine andere Lebensphilosophie haben

und einen angemesseneren Umgang

mit der Natur pflegen wollen.

Sie sind bereit, auf vieles zu verzichten,

auf das der Durchschnittsbürger

nicht zu verzichten bereit ist. Jan

Grossarth, Wirtschaftsredakteur bei

der FAZ hat sie aufgesucht, hat ihnen

zugehört und mit ihnen gelebt, um

ihr Lebensgefühl zu ergründen. Und

er nimmt den Leser mit auf diese

Erkundungsreise. Ob es das Ökodorf

in der Altmark ist, in dem man gegen

Gebühr ein Wochenendseminar buchen

und als «Baugast», also Arbeiter,

das Aussteigerleben kennen lernen

kann, oder der Waldmensch im Westerwald,

Grossarth stellt Menschen

vor, die zu unserer Zivilisation quer

liegen. Er sympathisiert mit ihnen,

aber er romantisiert sie nicht. Sein Erfahrungsbericht

ist nicht unkritisch,

vor allem aber ist er mit viel Humor

unterlegt, ohne überheblich zu sein.

Walter Brunhuber

borromäusverein.de

Was will ich?

Mut zur

Entscheidung

von Anselm Grün

VIER TÜRME (2011)

Verlässliche Entscheidungshilfen

finden und in täglichen Ritualen

einüben.

Die richtige Entscheidung treffen –

das ist nicht immer leicht. Und das

gilt bei profanen Dingen wie dem

neuen Paar Schuhe ebenso wie bei

lebensprägenden Entscheidungen

(z. B. die richtige Berufswahl), oder

geht sogar in die psychologische Tiefe,

wenn wir uns unbewusst «entscheiden»,

immer Opfer zu sein oder

selbstbestimmt zu leben. In seinem

neuesten Buch macht Anselm Grün

auf seine bewährte bedachtsame,

wissende und mitfühlende Art Mut

dazu, unsere Fähigkeit der richtigen

Wahl zu stärken und ihr zu vertrauen.

Er zeigt auf, dass wir uns unserer

wahren Wünsche und Bedürfnisse

bewusst werden müssen, um dann

die für uns richtige Entscheidung zu

treffen. Er zeigt die verschiedenen Arten

von Entscheidungen auf. Er gibt

uns Tipps, wie wir Entscheidungshilfen

finden und in täglichen Ritualen

einüben können. Und er gibt uns

auch Gebete vor, in denen wir Gott

um seinen Beistand bitten können. –

Anselm Grüns neuestes Buch ist wieder

ein Ratgeber, der für jeden gut zu

lesen ist, mitten ins Leben greift und

gleichzeitig spirituelle Tiefe besitzt. In

diesem Buch wird jeder, der vor einer

schwierigen Entscheidung steht, Rat

und Hilfe finden.

Günter Bielemeier

borromäusverein.de


16 Veranstaltungen

Treffpunkte

Tagung über Kindstod

In der 4. Vater­Wolf­Tagung zum Thema

«Wenn am Anfang der Abschied

steht – Kindstod in der Schwangerschaft

und kurz nach der Geburt»

referieren der Theologe Detlef Hecking

und die Psychologin Barbara

Schlochow. Rudolf Albisser, Priester

in der Pfarrei St. Urban, verbindet

heutige Erfahrungen mit jenen des

Ehepaares Niklaus und Barbara Wolf­

Müller von Rippertschwand.

Anmeldung:

rudolf.albisser@bluewin.ch

041 241 14 87

Sa, 4. Februar, 13.30–17.30

St. Urban

Gottesdienst für Gehörlose

Ich bin das Licht der Welt

An Lichtmess bringt man Kerzen für

die Kirchen, aber auch für den häuslichen

Gebrauch zur Segnung. Diese

sollen in der dunklen Jahreszeit Licht

in unser Leben bringen. Kommunion

feier mit anschliessendem Beisammensein,

organisiert von der

Kath. Behindertenseelsorge Luzern.

Sa, 4. Februar, 14.00

Kapelle St. Josef­Maihof, Luzern

Sternstunde Religion

Jerusalem-Pilger

Die vier Schweizer Theologen Esther

Rüthemann, Hildegard Aepli, Christian

Rutishauser und Franz Mali pilgerten

zwischen Pfingsten und Weihnachten

2011 zu Fuss 4300 Kilometer

weit von Zug nach Jerusalem – sogar

durch gefährliche Gebiete Syriens.

Sie wollen die Tradition des Pilgerns

verstärkt nutzen für die Friedensarbeit

und den Dialog der Religionen.

So, 12. Februar, 10.00

Schweizer Fernsehen SF1

Im Fasten Sinne erfahren

und Sinn finden

Heilfasten nach der Methode von

Hildegard von Bingen und Kontemplation

konzentrieren unser Leben auf

das Wesentliche. Mit Caroline Gasser

(Kontemplationslehrerin).

26. Februar–4. März

(So, 18.30–So, 13.00)

VIA CORDIS­Haus, Flüeli­Ranft

041 660 50 45, info@viacordis.ch

Ringvorlesung

50 Jahre Konzil –

40 Jahre Synode

(Foto: jesus.ch)

1. März: «Ein Konzil, das Zukunft

hat». Weihbischof DDr. Helmut

Krätzl, Wien (Konzilsstenograph)

8. März: «Das Konzil erreicht die

Ortskirche. Synoden im deutschen

Sprachraum». Prof. Dr. Markus Ries,

Luzern

15. März: «Die Beteiligung der Öffentlichkeit

an der Synode 72». Dr. Rolf

Weibel, Stans

22. März: «Kirche als messianisches

Volk Gottes». Prof. Dr. Eva­Maria

Faber, Chur

29. März: «Die Synode 72 in der

Schweiz». DDr. h. c. Ivo Fürer, em.

Bischof von St. Gallen

Info: www.unilu.ch

Jeweils Do um 18.15 Uhr

Universität Luzern (hinter KKL)

Fasten mit Ex-Bruder Benno

Loslassen von allem –

genährt mit allem

(Foto: viacordis.ch)

Wir orientieren uns in einer kurzen,

aber intensiven Zeit am Leben des

heiligen Bruder Klaus und seiner

Frau Dorothea. Wir werden zwei Tage

vollfasten und unsern vertrauten Sofabereich

des Alltags verlassen. Mit

Benno Kehl.

2.–4. März (Fr, 18.30–So, 13.00)

VIA CORDIS­Haus, Flüeli­Ranft

041 660 50 45, info@viacordis.ch

Die Kunst, Abschied zu nehmen

(Foto: engels-homepage.de)

Wer die Kunst des Loslassens lernt,

lernt abschiedlich zu leben. Tagung

mit Christa Bettex, Lisette Eicher,

Peter Eicher, Andrea Jenny, Annett

Kuhr, Vera Markus, Ruth Marx, Klara

Obermüller, Annemarie Pieper, Elisabeth

Zahnd Legnazzi.

Sa, 3. März, 10.30–20.30

RomeroHaus Luzern

Weitere Veranstaltungen finden

Sie unter: www.pfarreiblatt.ch


Thema 17

Freiwilliger Jahreseinsatz bei Strassenkindern in Osteuropa

Eintauchen in eine andere Welt

Bei CONCORDIA engagieren sich

junge Erwachsene, die ein Jahr lang

mit Strassenkindern und verlassenen

Menschen leben wollen. Mit

der Hilfe von Volontären verbessert

CONCORDIA die Situation der Jungen

und Alten in Rumänien, in Bulgarien

und in der Republik Moldau.

Wer ein Leben rettet

«Wer ein Leben rettet, rettet die ganze

Welt.» So lautet das Motto von CON­

CORDIA, dem Hilfswerk für Strassenkinder,

das der Jesuitenpater Georg

Sporschill vor 20 Jahren gegründet

hat. Ihm folgen jedes Jahr an die

60 Jugendliche aus Westeuropa, mit

dem Wunsch, denen zu helfen, die es

nicht so gut getroffen haben. Privilegierte

junge Erwachsene machen

sich auf den Weg, um dort zu helfen,

wo sie gebraucht werden. Und reich

beschenkt an Erfahrungen kommen

sie wieder nach Hause zurück.

Wenn Privilegierte den Ärmsten in Europa begegnen.

Breite Aufgabenpalette

Freiwillige helfen im Kinderhaus, im

Sozialzentrum oder in der Suppenküche

mit. Sie unterstützen die Kinder

und Jugendlichen bei den Hausaufgaben,

beim Werken, beim Basteln.

Sie sind beim Sport dabei und

beim Theater. Oder sie sprechen mit

den alten Menschen und bringen

diesen täglich eine warme Suppe.

«Meine Aufgabe war es, acht alte

Menschen im Dorf mit Essen zu versorgen.

Diese waren zu krank und zu

schwach, um ihre Häuser verlassen

zu können, und so waren die Suppen

ihre einzige Mahlzeit und mein Besuch

meist die einzige Möglichkeit

für ein Gespräch. Die grosse Dankbarkeit,

die ich Tag für Tag erleben

durfte, war für mich wunderschön»,

erzählt Mascha, Volontärin bei CON­

CORDIA in Moldawien.

Ausbildung und Begleitung

Sechs Wochen lang erhalten die Freiwilligen

bei CONCORDIA eine Ausbildung.

Sie lernen die Sprache und

nehmen an Seminaren und Workshops

zu den Themen Sozialarbeit,

Pädagogik, Erste Hilfe und Arbeitssicherheit

teil. Einzelgespräche und

Gruppenreflexion bietet CONCOR­

DIA auch während des Jahres regelmässig

an. CONCORDIA stellt Unterkunft

und Verpflegung zur Verfügung.

Nur die Versicherung übernehmen

die Freiwilligen selbst.

Dankbar für Hilfe

CONCORDIA ist sehr dankbar, dass

sich junge Erwachsene dafür entscheiden,

mal eine ganz andere Lebenserfahrung

zu machen, ehe sie in

der Heimat ihre weitere Ausbildung

(Foto: zvg)

beginnen. Sie arbeiten mit uns daran,

verlassenen Kindern und Senioren

eine Perspektive zu geben, und kämpfen

mit uns gegen Ungerechtigkeit.

Unser Dank gilt auch den vielen

Menschen, die diese sozialen Einsätze

mit Spenden finanziell ermöglichen.

Es ist mehr als nur ein Tropfen

auf den heissen Stein. Unsere Präsenz

bei den Menschen am Rande

löst in den osteuropäischen Gesellschaften

einen Bewusstseinsprozess

aus. Nämlich, dass Menschen nicht

aus Faulheit arm und ausgegrenzt

sind, sondern weil auch die politischen

und sozialen Systeme fehlen

oder versagen.

CONCORDIA

Hochstettergasse 6

AT­1020 Wien

office@concordia.or.at

Verwaltungs­ und Privat­Bank

Vaduz, BLZ 08805

Konto­Nummer: 289.189.240


18 Luzern – Schweiz – Welt

Kirchen-News

Schweiz

Bischof Huonder contra

Churer Professoren

Bischof Vitus Huonder will zwei ehemaligen

Priesteramtskandidaten, die

an der Theologischen Hochschule in

Chur studieren, eine künftige Mitarbeit

im Bistum verbieten. Die Professoren

wehren sich jedoch für die

beiden jungen Theologen. Die Rektorin

Eva­Maria Faber und die Professoren

fordern den Bischof in einem

Brief auf, seine Meinung zu überdenken.

Boris Becker muss bezahlen

(Foto: www.heute.at)

Zwei Jahre nach seiner Hochzeit in

St. Moritz muss Boris Becker die

Extra kosten vom freischaffenden reformierten

Pfarrer Brent Fisher entschädigen,

aber nicht im geforderten

Umfang von 9600 Franken. Ursprünglich

wurden für die Hochzeit

2100 Franken vereinbart. Fisher begründete

die Differenz mit dem erheblichen

Zusatzaufwand der Promi­

Hochzeit. Das Zuger Kantonsgericht

hat nun entschieden, dass Becker

3400 Franken zahlen muss. Weil der

Pfarrer 2935 Franken von Beckers

Anwaltskosten übernehmen muss,

bleiben ihm nun noch 465 Franken

Honorar.

Kommentar der Redaktion:

Anwälte sind offenbar nicht erst bei

Scheidungen die lachenden Dritten …

HSG-Professor für neue

Basis der Kirchensteuerpflicht

Weil in der Bevölkerung der Anteil

an Mitgliedern von Landeskirchen

schwindet und die Kirchensteuer

juristischer Personen nach 130 Jahren

immer öfters angefochten wird,

will der St. Galler Professor für öffentliches

Recht, Ulrich Cavelti, die Beitragspflicht

in den Kantonen vereinheitlichen

und auf eine neue Basis

stellen. In Italien und Spanien können

natürliche und juristische Personen

bestimmen, ob Kirchen oder

Organisationen wie Greenpeace die

Kultussteuer erhalten. Cavelti plädiert

für konkrete Leistungsvereinbarungen

der Kirchen zu Gunsten der

Gesamtgesellschaft. Zudem sollen im

neuen System die anderen Konfessionen

und Religionen den Landeskirchen

gleichgestellt sein.

Stadt Bülach lädt Islamischen

Zentralrat aus

Die Stadt Bülach hat den Islamischen

Zentralrat Schweiz (IZRS) für die geplante

Veranstaltung vom 25. Februar

in der Stadthalle von Bülach ausgeladen.

Der bereits abgeschlossene

Mietvertrag wurde gekündigt. Der

Zentralrat kritisiert das Vorgehen des

Stadtrats, zumal er bereits eine Anzahlung

geleistet und eine hohe fünfstellige

Summe für Werbung, Bühnendekor,

Honorare, Reisetickets und

Hotelreservationen ausgegeben habe.

Der Stadtrat begründete die Absage

mit der Befürchtung, dass es zu Demonstrationen

oder Störaktionen gekommen

und die Stadtpolizei nicht in

der Lage gewesen wäre, die Sicherheit

der Veranstaltung zu gewährleisten.

International

Vatikan tritt für Migranten ein

Papst Benedikt XVI. hatte in den letzten

Wochen mehrmals zu mehr Solidarität

mit Migranten aufgerufen. Im

Dezember trat der Heilige Stuhl zudem

der Internationalen Migrationsorganisation

in Genf bei.

(Foto: saturnic-lifejournal.com)

Der Vatikanvertreter bei der UNO in

Genf, Erzbischof Silvano Tomasi, betont,

der Heilige Stuhl wolle «etwas

Spezifisches einbringen: die ethische

Stimme». Und er wolle darauf aufmerksam

machen, «dass das Phänomen

Migration auch in Zeiten der

Wirtschaftskrise nicht unbeachtet

bleiben darf und dass es weiter anwachsen

wird».

Tipps zum Jahr des Glaubens

Zum 50­jährigen Konzilsjubiläum

hat Papst Benedikt XVI. ein «Jahr des

Glaubens» ausgerufen. Und die

Glaubenskongregation publizierte

zahlreiche pastorale Hinweise. Von

der römischen Bischofssynode im

Oktober und vom Weltjugendtag in

Rio im Juli 2013 erwarte man wichtige

Impulse für die Neu­Evangelisierung.

Die Bischfskonferenzen werden

ermutigt, die Dokumente des Zweiten

Vatikanischen Konzils und des Katechismus

in erschwinglichen Taschenbuchausgaben

neu aufzulegen. Die

Bistümer sollen u. a. Tagungen zur

liturgischen Tradition und zum Katechismus

sowie Bussgottesdienste abhalten.

Und in den Pfarreien sollen

alle Gläubigen eingeladen werden,

bewusst, tätig und fruchtbar an der

Eucharistie teilzunehmen.

Weitere und aktuelle News finden

Sie unter: www.pfarreiblatt.ch


www.jugend-kriens.ch Katholische Pfarreien Kriens 19

Taizéreise – Taizégebet

Schon bald ist es so weit und wir

reisen wieder ins schöne Burgund

zu den Brüdern von Taizé.

Eine Reise nach Taizé

Eingeladen für diese Reise sind alle

Firmlinge von Kriens sowie Jugendliche

ab 15 Jahre.

Diese Reise vom 15.–22. April 2012

kostet Fr. 250.–.

Im Preis inbegriffen ist alles ausser

dem Taschengeld.

Der Infoabend findet am 8. März um

19.00 in der Kirche St. Franziskus

statt. Wenn du noch nie in Taizé warst,

ist dieser Infoabend für dich obligatorisch.

Anmelden kannst du dich ab sofort

über unsere Website www.jugendkriens.ch

unter dem Menüpunkt Taizé.

Anmeldeschluss ist der 8. März.

Sollten auch Erwachsene Interesse an

dieser Reise haben, sollen sie sich mit

Michael Zingg in Verbindung setzen.

Für Personen, welche älter als 30 Jahre

sind, gelten andere Konditionen!

Taizégebet im Senti

Wenn du schon vor dieser Reise wissen

möchtest, wie die Gebete in Taizé

sind, bist du herzlich eingeladen, unser

Taizégebet zu besuchen. Dieses

findet während der Schulzeit jeden

1. und 3. Sonntag um 19.00 in der

Pfarrei St. Franziskus statt.

Weitere Infos dazu findest du auf

www.jugend-kriens.ch oder du kannst

auf Facebook der Gruppe «Taizégebet

Kriens» beitreten und du bekommst

vor jedem Taizégebet eine Einladung.

Text und Fotos: Michael Zingg


Vierzehntägliche Erscheinungsweise. Redaktionsschluss für den überpfarreilichen Teil: für Nr. 6/2012 am Donnerstag, 16. Februar (erscheint Mitte

März) und für Nr. 7/2012 am Donnerstag, 1. März (erscheint Ende März). Zuschriften an Redaktion Kantonales Pfar reiblatt, Waldstätterstrasse 9, 6003

Luzern, Telefon 079 395 72 56, E­Mail pfarreiblatt@mailworld.ch. Druck und Versand: Brunner AG, Druck und Medien, Telefon 041 318 34 34.

Worte auf den Weg

(Foto: www.en-wikipedia.org)

Wer nicht weiss,

dass er eine Maske trägt,

trägt sie am vollkommensten.

Theodor Fontane

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