Frauen im Internet - Katlenburg-Lindau

katlenburg.lindau.de

Frauen im Internet - Katlenburg-Lindau

Netzwelt KaLi e.V.

präsentiert

Internet-Infoabend

für Frauen

Dozentin:

Silke Dockendorf


Internet?

Definition:

Der Begriff „Internet“ ist vom

lateinischen „inter“ (zwischen) und

dem englischen „net“ (Netz)

abgeleitet und bedeutet übersetzt

„Zwischennetz“. Das Internet

verbindet einzelne, voneinander

unabhängige Netzwerke, wodurch ein

weltweiter Datenaustausch und eine

weltweite elektronische

Kommunikation möglich werden.


Internet

Besonders für Frauen öffnet das Netz Türen

3. Jan. 2001

Im Netz sind ebenso wie vor dem Computer generell die Männer nicht

mehr unter sich. Zwar sind es im Frühjahr 2000 erst 26,1 Prozent

Frauen, die das Netz nutzen, 1995 waren es aber nur 6,2 Prozent.,

fanden die Hamburger Fittkau und Maaß in ihrer Nutzeranalyse

„W3B“. Die alte Meinung „Der Rechner gehört dem Mann, die Frau

an den Herd“ ist also überholt. Das war lange anders.

1992 nahmen die Probanden der Sozialwissenschaftler Famulla,

Gut und Möhle den Computer noch durchweg als „männlich“ wahr.

Zu der scharfen Trennlinie zwischen den Geschlechtern trugen die

Mädchen und Frauen zu gleichen Teilen bei wie die Männer. Auch

heute noch meinen viele Frauen, dass exzessiver Computergebrauch

„ihren“ Haushalt leiden lasse. „Dafür hab ich gar keine Zeit“, sagen

aber immer weniger Frauen. Mehr Frauen im Netz Das „schwache“

Geschlecht ist auch besonders anfällig für die Internetsucht (Studie der

University of Hertfordshire,1998). Diese Leidenschaft passt ins Bild.

In einer Studie der Ball State University gaben mehr Frauen als

Männer an, dass der zumeist graue Kasten auf ihrem Schreibtisch

positive Auswirkungen auf ihr Leben habe. „Es gibt Anzeichen, dass

Frauen vertrauter mit der Technologie geworden sind und leichter

damit umgehen können“, sagt Charles Ray aus dem Forschungsteam.

Dieser Sinneswandel könnte auch daran liegen, dass der Computer

samt Internet Frauen ganz neue Chancen zur Selbstverwirklichung

bietet. Mehr als die Hälfte der entstandenen Frauen-Jobs in den

vergangenen 30 Jahren sind dem Computer zu verdanken (Studie der

Ohio State University, 2000). Gerade in Industrie und Handwerk habe

der Rechner Frauen ermöglicht, „Blaumann-Jobs“ zu ergreifen. Denn

sie müssen nicht mehr selbst Hand anlegen, sondern können dank

Computersteuerung Maschinen genauso gut bedienen wie die

körperlich stärkeren Männer. Familie und Job sind besser unter einen

Hut zu bringen, wo Telearbeit möglich ist. Und nicht nur mehr Jobs

bringt der Computer den Frauen. Die Wissenschaftler rechneten nach:

dank Computereinsatz springt auch mehr Lohn raus.


Arbeitswelt

Ohne Frauen wird's nicht gehen

7. Dez. 2000

Trotz der verzweifelten Suche der deutschen Informations- und

Telekommunikationsunternehmen nach qualifizierten Nachwuchskräften

sind Frauen in der zukunftsträchtigen Branche immer noch

unterrepräsentiert.

Laut Statistischem Bundesamt sind gegenwärtig gerade einmal 17 Prozent

der in Deutschland arbeitenden Computerfachleute weiblich.Obwohl

mittlerweile mehr Frauen als Männer ihre Schulzeit mit dem Abitur

beendeten und diese auch selbstverständlich mit dem Internet arbeiteten, sei

ihr Anteil in den IT-Ausbildungen seit den siebziger Jahren dennoch

rückläufig, hieß es in einem Positionspapier der Firma IBM.Unter den

zwanzig beliebesten Studienfächern bei Frauen tauche Informatik gar nicht

erst auf, in den IT-Lehrberufen seien sie mit einem Anteil von lediglich 13,6

Prozent ebenfalls unterrepräsentiert. „Es gilt vor allem, alte Rollenklischees

abzubauen. Dass Frauen weniger geeignet sein sollen, ist Quatsch“, betonte

Andrea Grimm, Leiterin des Anwendungsmanagements bei IBM. Dabei

komme die IT-Branche ohne Frauen auf absehbare Zeit gar nicht mehr aus.

„Wenn wir es nicht endlich schaffen, Frauen zu integrieren, haben wir keine

Chance, das geplante Wachstum umzusetzen“, sagte der Stuttgarter

Management-Berater Ulrich Ackermann

Text: @wiz, mit Material von dpa


Internet?

Organisation:

Eine organisatorische Besonderheit

des Internet ist, das es aus einer

Vielzahl eigenständiger Netzwerke

besteht und somit keinen Besitzer

hat, es „gehört“ niemandem. Es gibt

keine Person oder Institution, die

festlegt, was im Internet erlaubt ist

und was nicht. Es gibt auch keine

zentrale Organisation, die das

Internet als Ganzes überwacht.


Internet?

Es sind natürlich einzelne Gruppen

notwendig, die sich mit dem

laufenden Betrieb und der

Entwicklung im Internet befassen

und lenkend eingreifen, z.B.:

DENIC

(Deutsches Network Information

Center); die für die eindeutige

Vergabe von Rechner-Adressen

zuständig ist. In jedem Land ist eine

bestimmte Organisation

verantwortlich. Für Deutschland wird

die Verwaltung, Koordination etc.

vom DENIC übernommen


Wofür kann das Internet

genutzt werden?

• Informationsbeschaffung

• Kommunikation (E-Mail)

• Business und Marketing

• Forschen und Studieren

• Tools und Lösungen

• Einkaufen

• Homebanking

• Spielen


Aufbau und

Adressierung

Numerische Adressen:

Damit jeder Rechner im Internet

weltweit erreicht werden kann,

erhält er eine eindeutige Adresse,

die sog. IP-Adresse (Internet

Protocol-Address). Die IP-Adresse

ist eine numerisch Adresse aus vier

Zahlenkombinationen, die durch

einen Punkt getrennt sind, z.B.:

193.197.167.34.


Aufbau und

Adressierung

Symbolische Adressen:

Da es schwierig wäre,

sich die numerischen IP-Adressen

mehrerer Rechner zu merken,

wurden ergänzend zu den IP-

Adressen Namen für die Rechner

erfunden, z.B.:

www.netzwelt-kali.de


Grundlagen

Um eine Internet-Anbindung zu

erhalten, benötigen Sie:

• einen Computer

• eine Telefonleitung und ein

Modem (oder bei einem ISDN-Anschluß

einen ISDN-Adapter)

• eine Zugangsberechtigung

und

Internet-Software die den

Verbindungsaufbau

realisiert und einen Browser,

d.h. Software für die Nutzung des WWW,

z.B. Netscape Communicator


Was muss eigentlich passieren, damit eine

Internetseite - so wie die des

Internetvereins „Netzwelt KaLi e.V.“ hier

- auf dem Bildschirm zu sehen ist?


Zuerst braucht man einen Computer mit einem

Modem oder ISDN-Anschluss. Das Modem

oder der ISDN-Adapter sind mit der

Telefonleitung, dem Stromnetz und dem

Computer verbunden.


Dann muss noch ein Computerprogramm auf

dem Rechner installiert werden. Solche

Programme bekommt man von einem Provider:

So werden die Firmen genannt, die den

Computer über die Telefonleitung mit dem

Internet verbinden.


Der Provider hat einen sehr großen Rechner,

der über viele Kabel mit dem Telefonnetz

und dem Internet verbunden ist. Die Kosten

der Nutzung dieser Großrechner wird über

(Telefon-) Gebühren an den Provider

abgewickelt.


Weil das, was in den Computern passiert,

nicht zu sehen ist, demonstrieren wir es

hier mit Menschen ...

Ein Provider ist so etwas wie ein Laden,

der Internetseiten zur Verfügung stellt.

Da geht jetzt zum Beispiel ein Mann

namens Armin rein und sagt, welche Seite

er sehen möchte.


Zuerst muss der Provider überprüfen, ob

Armin wirklich Kunde bei ihm ist. Dafür gibt

es ein Kennwort, das nur der Provider und

Armin selbst kennen. Armin gibt dem

Provider seinen Namen und sein Kennwort:

"FRIKADELLE". Beides wird verglichen

und - wenn es übereinstimmt - wird er

"bedient".


Dann bekommt Armin eine Nummer. Die

Nummer wird vergeben, damit der

Computer des Providers Armins Computer

wiedererkennt, wenn die Daten aus dem

Internet eintreffen. Das passiert mit jedem

Computer. Der Kontakt zum Provider wird

in Wirklichkeit über das Modem und

die Telefonleitung hergestellt.


Vorher muss Armin dem Provider natürlich

sagen, was er sehen möchte. Armin schreibt den

Namen der Internetseite auf einen Zettel und

steckt ihn in einen roten Umschlag. Das macht

man in Wirklichkeit nicht in einem Laden,

sondern am Computer.

In das Adressenfeld des Programms tippt man

den Namen der Seite ein.


Der Provider weiß jetzt, welche Seite

gewünscht ist, aber er weiß noch nicht, wo

sie genau zu finden ist. Deshalb schickt er

jemanden los, der sich erkundigen soll.


. Und los geht's, bis zur Auskunft


Das ist so ähnlich wie bei der Telefonauskunft.

Im Internet ist das natürlich wieder ein

Computer, der alle Namen und Nummern der

anderen Computer kennt. In unserem Beispiel

sitzt hier der „Auskunftsmann".


Der "Auskunftsmann" schaut nun in seinem

Verzeichnis nach und sucht die richtige

Nummer zum Namen der Seite, denn die

eigentliche Adresse der Seite ist eine

Zahlenkombination. Warum ist das so ?


Computer können nur mit Zahlen umgehen. Wir

Menschen können uns aber leichter einen Namen

merken als so eine krumme Zahlenkombination.

Und deswegen verknüpft der Auskunftscomputer

den Namen mit der richtigen Zahlenkombination

und schickt sie zurück zum Provider.

http://149.219.195.86

bedeutet also dasselbe wie

http://www.katlenburg-lindau.de


Wenn der Provider jetzt die Zahlenkombination

hat, gibt es zwei Möglichkeiten, wie es

weitergeht...


Erste Möglichkeit: Die Seite wird oft

beim Provider verlangt. Deshalb hat der

Provider sich eine Kopie gemacht, damit

er die Kunden direkt beliefern kann

(Proxyserver).

Der Provider hat sie in unserem Fall

aber nicht, also wählt er die zweite

Möglichkeit: Die bestellte Seite ist neu

und muss erst von dem Computer geholt

werden, auf dem sie abgespeichert ist.


Dazu schickt er noch einmal eine

Nachricht los. Da steht jetzt die

Wartenummer des Kunden drin, welche

Seite er sehen möchte und welche

Zahlenkombination der Computer hat, auf

dem die Seite abgelegt ist. Diesen

Computer nennt man übrigens Server, das

heißt "Diener" oder "Servierer".


Die Nachricht weiß jetzt, wo sie hin muss,

aber sie kennt noch nicht den besten Weg

dorthin. Deswegen ist sie auf dem Weg

darauf angewiesen, dass ihr jemand sagt, wo

es lang geht. Das sind Computer, die werden

Router genannt. Das bedeutet "Wegweiser"

oder "Umleiter".


Die Router können die Nachricht

sogar umleiten, wenn mal eine

Leitung überlastet ist oder ein

wichtiger Internetrechner in

Reparatur ist.


Wegen dieser Umleitungen und Staus müssen

die Daten manchmal riesige Umwege machen.

Sie nehmen dann nicht immer den

kürzesten Weg, aber meistens den schnellsten.

So kann es passieren, dass die Daten in Köln

starten, über Frankfurt und

Hamburg geleitet werden, bis sie wieder in

einem anderen Computer in Köln ankommen.


Wenn die Nachricht den

Server erreicht hat,

...liest er sie durch und stellt alles

zusammen, was zu der Seite

gehört. In unserem Beispiel ist es

ein Mann im orangefarbenen

Overall, in Wirklichkeit ist es

natürlich wieder ein

Großrechner.

Wenn die Seite fertig ist,...

...schreibt der Server außen

drauf, für wen sie bestimmt

ist und schickt sie zurück an

den Provider.


Die Seite läuft jetzt durch das Internet zum

Provider zurück. Dabei nimmt sie häufig einen

ganz anderen Weg als die Nachricht auf dem

Hinweg genommen hat


Hauptsache ist, dass sie irgendwann

beim Provider ankommt.


Und dass Armin die Seite vom Provider

bekommt


Bis Sie eine Internetseite sehen

können, passiert also eine ganze

Menge. Und jedesmal wenn Sie auf

etwas klicken, wie zum Beispiel auf

den "Weiter - Pfeil"...


...dann geht es wieder von vorne los!