GOLF TIME Adam Scott (Vorschau)

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16. JAHRGANG | AUSGABE 3 | MAI 2013

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INTERVIEW 12 FRAGEN AN DANNY WILLETT

www.

DOWN

UNDER

GANZ

OBEN

UNICREDIT

LADIES OPEN

Welche Mädels

in Gut Häusern aufteen

U.S. OPEN

Härtetest im Merion GC –

Alptraum für die Pros

PUTT-CHALLENGE

ODYSSEY und GOLF TIME

suchen die besten Putter

BMW INT. OPEN

Paul Azinger kommt zum

größten dt. Golf-Turnier

ADAM SCOTT

DER NEUE HELD – AUSTRALIENS ERSTER MASTERS-SIEGER

DEUTSCHLANDS

TOP 100

Wer sie sind, was sie können,

was sie bewegen.

Und: Wo steht Marcel Siem?

ROBO-TEST: 10 DRIVER

AUF DEM PRÜFSTAND

Die neuesten Prügel

im Visier: Welcher ist

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EDITORS INTRO

Oskar Brunnthaler,

Chefredakteur

»Je größer der Druck

von außen war,

desto sturer hielten

die Männer in Grün

an ihren Statuten fest«

FRAUENQUOTE Jetzt ist die Masters-Week schon wieder

Wochen vorbei, und doch gibt es im Nachgang noch ein

Thema, das völlig untergegangen ist: Die Präsenz zweier

neuer Mitglieder im Augusta National Golf Club, nämlich

die Damen Condoleezza Rice und Darla Moore. Es sind dies

die ersten weiblichen Mitglieder in dem 1931 gegründeten bis

dato reinen Männer-Club, und das Thema Frauen und Augusta

war bislang ein beliebter Dauerbrenner penetranter Frauen-Rechtlerinnen oder

pseudo-aufmüpfiger Journalisten. Tatsächlich interessierten niemand wirklich

die beiden Damen, die unter dem Oaktree oder im traditionellen Clubhaus

in ihren – eng taillierten – Green Jackets eine absolut gute Figur machten.

Das Thema Augusta und die vermeintliche Frauen-Feindlichkeit ist durch.

Ähnlich heißes Thema an der Washington Road für Jahrzehnte: „No Blacks“

im 1932 eröffneten Südstaaten-Golfclub. Hier wurde der Bann im Oktober 1990

DAS ANDERE AUGUSTA

gebrochen, als Ron Townsend als erstes farbiges Mitglied im mit 298 Members

nicht gerade großen Club aufgenommen wurde. Spätestens mit dem Auftauchen

Tiger Woods’ (mit jeweils einem weißen Caddie) wäre das Tabu

ohnedies nicht mehr aufrechtzuerhalten gewesen.

Der Augusta National Golf Club hat Statuten, an denen eisern festgehalten

wird. Wenn dann ein Chairman wie Billy Payne im Falle der Aufnahme

weiblicher Mitglieder es versteht,

die selbst auferlegten Regeln zu

ändern, dann wird eben geändert.

Interessant: Je größer der Druck

von außen, desto sturer hielten

die Männer in Grün an ihren Regeln

fest.

Bestes Beispiel: Als im Jahre

2002 Frauenrechtlerin Martha Burk

wegen der mangelnden Frauenquote die Herren in die Knie zwingen wollte,

indem sie versuchte, imageschädigend die Sponsoren mit in die Diskussion

einzubinden, trennten sich die Augusta-Verantwortlichen kurzerhand für zwei

Jahre von allen Sponsoren. Erpressen lassen sich Johnson, Payne und Co.

schon gar nicht.

Was bei dem perfekt organisierten Business „Masters Tournament“ allerdings

auch kein Kunststück ist.

Ihr

Mittendrin: Condoleezza Rice im Green

Jacket mit Graeme McDowell in Augusta

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 3


3 | 2013

INHALT

COVER-STORY

22 Das 77. Masters Tournament Wir waren wie jedes

Jahr live für Sie vor Ort und haben einen spannenden

Hintergrundbericht über den Sieger Adam Scott und

die Protagonisten des ersten Major-Turniers des Jahres

im Gepäck.

42 Die Top 100 Alles über die 100 wichtigsten Köpfe im

deutschen Golfsport.

TURNIERE

34 Die 112. U.S. Open Freuen Sie sich auf den

knackigsten Härtetest im Profigolf. Schafft der Sieger

ein Ergebnis unter Par?

22

Great Scott!

Adam Scott macht

den ersten Aussie-

Sieg in Augusta

perfekt!

36 UniCredit Ladies German Open Es ist wieder

Damenwahl in Gut Häusern, wenn die besten Spielerinnen

Europas – und der Welt – in München abschlagen.

40 BMW International Open Zum 25-jährigen Jubiläum

kehrt das einzige European Tour Event in Deutschland nach

München-Eichenried zurück und hat einige Überraschungen

im Gepäck.

PORTRÄT

54 Greg Norman Der „Great White Shark“ kann auf

eine bewegte Karriere zurückblicken, die von einem

mysteriösen Major-Fluch überschattet wird.

60

Die

zehn heißesten

Driver der Saison im

Härtetest

42

Die Top 100

im deutschen

Golf

DIE

TOP

100

Die wahren Top 100 im deutschen Golf

Wer sie sind, was sie können, was sie bewegen.

4 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Bad Birnbach – wo Bayern am

102

schönsten ist, kann man wunderbar

Seele und Golfschläger baumeln lassen

PRODUKTE

66 Golfmode-Spezial Die schönsten Fairway-Textilien

für mehr Ästhetik auf dem Golfplatz.

74 Produkt-News Die wichtigsten Neuheiten auf dem

Golfmarkt.

REISE

98 Kitzbühel Das Grand Tirolia Golf & Ski Resort und

der Golfplatz Eichenheim stellen sich vor.

102 Bayern In Bad Birnbach ist die (Golf-)Welt noch

in Ordnung.

102 Schweiz Das weltberühmte Kulm Hotel in

St. Moritz ist ein Traumrefugium für anspruchsvolle Golfer.

STANDARDS

3 Editors Intro

6 Mailbox

8 Foto-Time

10 Quick-Tipp

12 News

14 Köpfe

16 Rankings

18 Events

20 Statement

52 Uli Kaiser

122 St. Pauli News

109 Götz-Zitat

125 Börsen-Time

128 Impressum

129 Cartoon

130 Time Out

54

Greg Norman –

tragischer

Gewinner oder

erfolgreicher

Verlierer?

TRAINING

104 Mark Duncan von der David Leadbetter Golf

Academy gibt Tipps für die Balance. Kollege Danny

Wilde analysiert Adam Scott in unserer Schwungstudie.

Jonathan Taylor weiß, wie man mit Schräglagen

umgeht. Dr. Christian Haid erklärt das muskuläre

Körpergefühl. Sabana Crowcroft wiegt die richtige Menge

Sand im Bunker ab. Frank Drollinger erklärt seinen

7-Stufen-Plan. Sven Jacob von der Martina Eberl Golf

Akademie schwört auf die Vorzüge der Thai-Massage.

Cliff Potts vermittelt die hohe Schule des Lob-Shots.

66

So

wird das Fairway zu

Ihrem Catwalk! Heiße Tipps

zum „Gutaussehen“!

SOCIETY

120 Tea Time Die Eagles läuten 2013 erfolgreich ein.

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 5


ZOOM MAILBOX

Präsident und Präsident

NEWS 2/13 Ich möchte Sie freundlichst

darauf hinweisen, dass Ihnen in der aktuellen

Ausgabe der Zeitschrift GOLF TIME

vom März/April 2013 ein kleiner Fauxpas

unterlaufen ist. So schreiben Sie in dem

Artikel „Fundstück des Monats“:…Augusta

National. Präsident Billy Payne ...“

Der Präsident von Augusta National ist und

bleibt Robert Tyre Jones, er war der erste

Präsident und bleibt Präsident für die

Ewigkeit. Ich habe Ihnen zur Dokumentation dieser Behauptung

einen an mich gerichteten Brief beigelegt, der im Briefkopf Bobby

Jones als „President for Perpetuity“ ausweist, der von Ihnen genannte

William Porter Payne ist „nur“ der Chairman des Clubs.

Dieses Beispiel zeigt, wie stark die Traditionen in diesem Club

gepflegt werden und passt wunderbar zu der Story mit dem

„Grünen Jackett“.

Bernhard Voß, Courses Manager G & CC Fleesensee

Anm. d. Red. Natürlich haben Sie recht, aber Billy Payne ist der amtierende

Chairman, was dem aktiven Präsidenten gleichkommt.

Korrektur

TIME OUT 2/13 Herr Trittin

hat sich ja nun korrigiert, leider

bleibt dann immer noch etwas

von der Aussage als Imageschaden

bestehen. Aber dieses

Vorurteil besteht in allen gesellschaftlichen

Gruppen und

kann m. E. nur langsam ausgeräumt

werden, wenn die Golfer

diese Leute zu einem Besuch

auf den Golfplatz einladen.

Ein begeisterter (grüner) Golfer

vom Ostsee Golf Resort Wittenbeck.

Uwe Wiek, per E-Mail

Reise-Schock

ZOOM MAILBOX 1/13 Die

Äußerungen des Herrn Georg

Walte kann ich absolut nachvollziehen.

Auch meine Golftruppe

kann „ein Lied“ von Air

Berlin singen. Aber nicht nur

das. Auch ihr Partner H&H

hat uns sehr enttäuscht. Ich

habe für unsere sechs Damen

als Frühbucher im Juni 2012 für

sieben Tage eine Golfreise nach

Belek gebucht. Als mir die Reiseunterlagen

Anfang Februar 2013

zugesandt wurden, kam der

Schock.

Anreisetag am 26. Februar

2013. Ankunft im Hotel ca.

21.00 Uhr! Rückreise am 05.

März 2013. Abreise aus dem

Hotel ca. 07.00 Uhr.

Das heißt, es werden uns

zwei volle Tage von sieben genommen.

Die Ironie ist noch,

dass wir für sieben Tage Vollpension

gebucht haben, aber

nur fünf nutzen konnten.

H & H reagierte nach telefonischer

Rücksprache sehr patzig,

so nach dem Motto: Wen

interessiert das?!

Das sollte auch mal der

Golfgemeinde zur Kenntnis gebracht

werden.

Gisela Terhorst, per E-Mail

SAGEN

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Der GEWINNER

aus Heft 2/2013

heißt Peter Laschka.

GOLF TIME gratuliert.

Locker

TRAINING DR. HAID

2/13 Der Artikel

Lockerheit & Leichtigkeit

spricht mir aus der

Seele. Er versteht es wie

kein anderer, Fakten aus

der Physik (Drehmoment,

Zentripetalkraft, Doppelpendel

usw.) anschaulich

und bildhaft zu übertragen.

In einem seiner Seminare

konnte ich erfahren,

wie viel weiter man schlägt,

wenn man physikalische Gesetzmäßigkeiten

in seinem

Schwung umsetzt und zwar

mit deutlich weniger Krafteinsatz.

Selbst nach 2 bis 3 Stunden

intensiven Trainings auf

der Range fühlte sich mein

Rücken immer noch locker und

weich an. Angewandte Physik

verschafft gesundheitliche Vorteile.

Michael Hemberger,

64711 Erbach/Bullau

Prägnant

NEWSLETTER Beim GOLF TIME

Newsletter fiel es mir wieder auf:

Klare Ansage, prägnante Zusammenfassungen,

Meinung. Prima,

das schätze ich.

Mona Vogelsang, per E-Mail

Quiz mit Harke & Öse

REGELTIME 2/12 Bei der Frage 2 ist es absolut

richtig, dass ein Ball straflos erneut fallen gelassen

werden darf, wenn er außerhalb des Bunkers zu

droppen, dann aber im Bunker (Hindernis) zur Ruhe

kommt. Bei Ihrem angenommenen Fall kommt der

Ball jedoch knapp außerhalb

an einer Harke zum Liegen.

Wenn ich die Harke entferne

und es bewegt sich dabei der

Ball, so muss ich ihn zurücklegen,

darf ihn aber nicht fallen

lassen (Regel 24-1 a).

K.-H. Meyer, 88483 Burgrieden

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FOTO TIME LOVESTORY

Das neue Traumpaar der Sportwelt: Weltklasse-Skirennfahrerin Lindsey Vonn und Superstar Tiger Woods

Fotos: GettyImages

Mal offen zur Schau gestellt, mal dezent kaschiert: Lindsey Vonn mit Knie-Orthese in Augusta

Hat gut lachen: Von(n) wegen Beziehungskrise

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TIGER &

LINDSEY

Hübsche blonde Damen

im Publikum sind

kein seltener Anblick,

wenn Tiger Woods

Golf spielt. Beim U.S.

Masters in Augusta

agierte die alte und neue Nummer 1

jedoch unter dem wachsamen Blick

seiner Lebensgefährtin Lindsey Vonn,

die trotz Knie-Orthese zur Unterstützung

des kaputten Kreuzbands

die Fairways des Augusta National

abschritt. Das öffentliche Bekenntnis

zu ihrem neuen Kuschelkater lässt

Das offizielle „Ja, wir sind ein Paar“-Bild das Brodeln in der Gerüchteküche

effektiv verstummen, die Tiger unbedingt

andichten wollte, er sei auch

Lindsey schon untreu geworden. Ein

dickes Fell hinsichtlich der Klatschpresse

besaß die Olympiasiegerin

sicher schon vor der Liaison mit Tiger

Woods, an der Seite des Skandalgolfers

wuchs das Interesse der amerikanischen

Supermarkt-Blättchen und

Online-Gossiper jedoch sprunghaft.

Aktuell wird Lindseys Kindheit ins

Visier genommen, die aufgrund der

frühen Scheidung ihrer Eltern angeblich

traumatische Auswirkungen auf

die spätere Weltklasse-Skifahrerin

gehabt haben soll. Dann meldete sich

Lindseys Ex-Ehemann Thomas Vonn

zu Wort, der Tiger Woods’ Regelverletzung

beim Masters süffisant

mit den Worten „Behaltet diesen

Schummler besser im Auge“ auf

Twitter kommentierte. Doch Lindseys

entspanntes Lächeln beweist, dass

sie sich von derlei Störfeuer nicht die

gute Laune verderben lässt.

Moralische Unterstützung: Tiger & Lindsey

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QUICK-TIPP MIT TINO SCHUSTER

Schau genau!

Übungen I: Breaks lesen Tipps mit nicht unerheblicher

Zielstellung: Wie lese ich Grüns bzw. Breaks richtig?

Felix Lubenau, Jahrgang

‘75, PGA Pro mit

Stützpunkt im

GC Schloss Egmating

sowie Head Coach

im Hartl Resort

Center of Excellence

3

1 2

Eigentlich heißt es ja, dass,

einmal auf dem Grün angekommen,

der schwierigste

Part hinter einem liegt. In der

Regel mag das auch stimmen.

Es kann jedoch auch vorkommen, siehe

77. Masters, dass dann die Probleme

erst richtig anfangen. Dann nämlich,

wenn stark ondulierte und pfeilschnelle

Grüns ins Spiel kommen.

Das Wichtigste ist in diesem Fall,

den Rollweg des Balls korrekt zu bestimmen,

also das sogenannte „Break“,

sofern natürlich vorhanden, richtig zu

lesen. Im Grunde geht es beim Putten

nur um zwei Faktoren: Die richtige

Richtung und die korrekte Geschwindigkeit

zu finden. Wenn das Break einmal

richtig gelesen ist, muss man sich

nur noch auf die korrekte Geschwindigkeit

des Putts konzentrieren.

1 Uhr: Suchen Sie die Linie, über

die der Ball ohne Break gerade zum

Loch rollt. Auf Bild 1 mit dem gelben

Stick markiert. Die Bälle verlängern

diese Linie über das Loch hinaus.

Die orangenen Sticks markieren den

„3- bzw. 9- Uhr-Horizont“.

2 Breaks: Ansicht von der Seite, aus

der 9-Uhr-Position, das Grün fällt von

links nach rechts. Die Bälle entlang der

3- bzw. 9-Uhr-Sticks zeigen den Rollweg

des Balls ins Loch.

3 Geschwindigkeit: Wenn Sie einmal

das Break richtig gelesen haben,

konzentrieren Sie sich nur noch auf

die richtige Ausrichtung bzw. Startrichtung

des Balls (Bild 3, gelber Stick)

entsprechend der gewählten Geschwindigkeit.

Wenn Sie alles richtig gemacht

haben, rollt der Ball direkt ins Loch

(Tees).

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10 GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


S TIFTUNG W ARENTEST


Siem siegt und verliert

News

FACTS_TIPPS_TRENDS

BITTER Marcel Siem hätte eine Einladung nach Augusta verdient

gehabt. Zwei Wochen vor dem ersten Major des Jahres

gewann er mit einem beeindruckenden Start-Ziel-Sieg bei der

Trophée Hassan II seinen dritten Titel auf der European Tour,

doch leider schnappte ihm Henrik

Stenson als Nummer 50 der Welt

den letzten Masters-Startplatz

weg. Bei der Valero Texas Open

musste nun ein Sieg her, doch

Marcel begann schwach, da halfen

auch drei brillante Runden nichts.

Bilanz: Siem hat großen Eindruck

hinterlassen.

Die neue Nummer 1

THRONFOLGE Die Südkoreanerin Inbee Park ist die neue

Nummer 1 im Damengolf und beendet damit die nur vier Wochen

andauernde Regentschaft der Amerikanerin Stacy Lewis.

Parks zweiter Majorsieg bei der Kraft Nabisco Championship

beförderte sie an den

Platz an der Sonne,

den vor Lewis Yani

Tseng über 109 Wochen

besetzt hatte. Die

Taiwanesin hatte nach

einer „Tiger-artigen“

Dominanzperiode

plötzlich Form und

Faden verloren, konnte

seit März 2012 nicht

mehr gewinnen. Park

ist die achte Spielerin

(und zweite Koreanerin),

die als Nummer 1

gelistet wird, seit das

Rolex Ranking 2006

eingeführt wurde.

Beschwerde-

Ge-TwiTTer

Matt Every war

ziemlich angefressen,

dass er beim

Masters 2013 nicht

mitspielen durfte

und twitterte deshalb:

„Es sollte nur

ein Startplatz an

Amateure vergeben

werden. Der Rest

sollte an Spieler

gehen, die wenigstens

eine Chance

haben.“ Und Charlie

Beljan (Foto)

setzte noch einen

drauf: „Muss trotz

Tour-Sieg draußen

bleiben. Aber

14-Jährige sind

willkommen.“ Hintergrund:

Amateur

Guan Tianlang

qualifizierte sich als

Asian-Pacific-Champion

trotz seines

jugendlichen Alters –

und schaffte den Cut!

Tiger & Jack

Dufnering

TRENDING Alles begann mit

Jason Dufners Wohltätigkeitsbesuch

bei einer amerikanischen

Grundschule. Offenbar empfand

der Golfstar den Vortrag

der Lehrerin

als nur wenig

unterhaltsam

und verfiel

deshalb in

einen Zustand

wachkomatöser

Ganzkörpererschlaffung.

Dufners Tour-

Kollegen, darunter

Keegan

Bradley, Dustin

Johnson und

Brandt Snedeker

fanden

den Schnappschuss

dazu so witzig, dass sie

Dufners Lümmelpose nachstellten.

Daraus entwickelte sich

ein regelrechter Internet-Trend,

genannt „Dufnering“, der schon

unzählige witzige Parodien auf

Jason Dufner in der Rolle des

„gelangweiltesten Grundschülers

aller Zeiten“ hervorgebracht hat.

»Tiger puts his balls

in the wrong place again«

Schlagzeile auf dem Titel

der New York Post nach Woods’

fehlerhaftem Drop beim Masters

SPRACHLOS Golflegende

Jack Nicklaus plauderte nach

dem traditionellen ersten

Abschlag beim Masters 2013

aus dem Nähkästchen. Der

18-fache Major-Sieger erzählte

der Fachpresse unter anderem,

dass er und Tiger Woods noch nie eine Unterhaltung miteinander

geführt hätten, die länger als wenige Augenblicke

gedauert habe. Erstaunlicherweise haben die beiden auch

noch nie über das Thema „Major-Rekord“ gesprochen. Allerdings

zeigte sich Nicklaus verständnisvoll: „Er setzt seinen

Fokus auf sein Spiel und ich respektiere sein Verhalten.“

12 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Die Schwächen der Top-Stars

FEHLERQUELLE Sie sind die drei besten Spieler der Welt,

doch wie jeder Superheld haben auch sie ihre Schwachstellen,

die dafür sorgen, dass sie nicht alles gewinnen:

Adam Scott: Der frischgebackene Masters-Champion

rangiert bei Schlägen aus 45 bis 110 Metern Entfernung im Tourvergleich ganz weit

hinten (2012: Platz 160) und am Putter gab es vor seinem Masters-Sieg auch ca.

140 Spieler, die das (trotz überlangem Broomstick-Putter) besser konnten als er.

Rory McIlroy (Foto): Aus einem bis zwei Metern Entfernung schiebt die ehemalige

Nummer 1 zuviele Putts daneben, ca. zwei von zehn Versuchen schlagen fehl.

Tiger Woods: Wenn er am Wochenende immer so gut wäre wie am Donnerstag

und Freitag, würde der Tiger noch mehr Turniere gewinnen. 2012 bspw. benötigte

er nach dem Cut durchschnittlich zwei Schläge pro Runde mehr als unter der

Woche. Und bei den letzten fünf Major-Turnieren spielte Woods am Finaltag

keine Runde unter 70 Schlägen (74, 73, 73, 73, 70). Sind es doch die Nerven?

DGV Verbandstag 2013

VERSAMMLUNG Der 94. Ordentliche Verbandstag des Deutschen

Golf Verbands stellte u. a. die Themen „Golf soll noch

sportlicher werden“ und „Olympia 2016“ in den Fokus. Ehrengast

Dr. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen

Sportbunds: „Richten Sie den Blick auf Rio 2016 und freuen

Sie sich auf diese neue Dimension für den Golfsport.“ Ähnlich

wie zur „World Golf Hall of Fame“ wurde erstmals die Goldene

Ehrennadel des DGV nach einem festgelegten Punktesystem

an Karolin und Moritz Lampert (Foto) sowie Sophia Popov

verliehen. Moritz Lampert meinte hinsichtlich seiner Olympia-Vorbereitung:

„Wer eine Goldmedaille will, muss schlicht alles andere zurückstellen.“

Golf-Aktien im Vergleich

Business Wie die Golf-Kurse an der Börse stehen.

GOLF TIME hat elf interessante Golf-Aktien herausgesucht. Wie sie sich in

den vergangenen neun Jahren entwickelt haben.

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Adams Dollar 1,53 1,37 10,79 10,80

Adidas/TaylorMade** Euro 118,75 35,49 65,45 79,08

Aldila Dollar 15,25 16,59 2,37 3,95

Amer Group (Wilson) Euro 12,81 17,80 11,14 12,75

Hugo Boss Euro 23,50 37,95 80,68 87,28

Bridgestone Euro 14,30 12,05 18,44 28,80

Callaway Golf Dollar 13,50 13,53 6,31 6,37

Fila Korea (Acushnet, Titleist) Dollar 77,18 74,07 56,17 63,81

Mizuno Corporation Euro — 5,49 3,58 3,17

Puma Euro 202,30 267,91 222,23 232,99

SRI Sports Ltd.* Euro 12,12 14,95 10,84 9,51

* ehemals Srixon, Cleveland ** Splitting Juni 2006 Quelle: GOLF TIME

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Köpfe

MENSCHEN, ÜBER

DIE MAN SPRICHT

Ü-50 wird siegen!

OLDIES Sowohl Bernhard Langer

als auch Fred Couples spielten am

Sonntag noch um den Sieg beim Masters

mit und ließen dabei zahlreiche

deutlich jüngere Golf-Stars ziemlich alt

aussehen. Langer, der aktuell auf der

Champions Tour in absoluter Traumform

spielt, philosophierte im Anschluss über die Major-Siegchancen

der Seniorengolfer: „Tom Watson hat es fast geschafft, Fred Couples

könnte es jederzeit schaffen und ein paar von uns haben ebenfalls

noch das Zeug dazu. Früher oder später wird’s passieren.“

Britneys Golffreund

ROMANZE David „Lucky“ Lucado lebt den

heimlichen Traum so manchem Golfers. Er

gab Pop-Star Britney Spears eine private

Unterrichtsstunde auf dem Golfplatz und

schon war es um die berühmte Sängerin

geschehen. Caroline Harrison, eine gute

Freundin Lucados, erzählte der Klatschpresse,

dass Britney alles andere als unbegabt

sei, wenn es um Golf geht. Seit

der Begegnung mit David Lucado sieht

man sie sogar regelmäßig auf der

Driving Range beim Trainieren. „Sie

hat sich sofort in ihn verknallt, was

mich nicht wundert, denn alle mögen

David. Er hat sie brav nach ihrer

Nummer gefragt und zu einem Date

eingeladen. Der Rest ist Geschichte ...“

Britneys Vater Jamie Spears ließ

umgehend Lucados Leben durchleuchten,

bevor er grünes Licht für weitere

Golfstunden gab. Papa Spears hat noch

immer die Vormundschaft über seine

berühmte Tochter.

GreAT scOTT!

Kennen sie Adam

scott? den Golfer sicherlich,

aber wahrscheinlich

nicht den

schauspieler. der

nicht sehr bekannte

Mime erhielt nach

Adam scotts Masters-sieg

unzählige

Mails von Menschen,

die ihm gratulieren

wollten. Als ihn dann

auch noch U.s.-

Talker conan O‘Brien

zu seiner show einlud

und ihm grinsend

ein grünes Jackett

überstreifte, hatte

scott von scott so

ziemlich die schnauze

voll.

Mega-Play-off

BÄRENSTARK Schon in Heft 2

von GOLF TIME haben wir Super-

Rookie Maximilian Kieffer

über den grünen Klee gelobt

und orakelt, dass wir 2013 noch

eine Menge Spaß mit ihm haben

werden. Bei der Open de España

bescherte er den Golf-Zuschauern

im April ein paar enorm unterhaltsame

Stunden, als er das

Stechen erreichte und sich dem

Franzosen Raphael Jacquelin

erst nach 9(!) Extra-Löchern

geschlagen geben musste. Die

Tourkarte 2014 ist somit sicher!

Bitte vormerken!

DURCHSTARTER Der Amerikaner

Jordan Spieth wird in den

USA als das

größte Talent

seit Tiger

Woods gehandelt.

2012

schaffte er

als bester

Amateur den

geteilten 21. Platz bei der U.S.

Open, in diesem Jahr kommt der

19-Jährige bei sechs Tour-Starts

als Profi auf drei Top-15-Ergebnisse

und verdiente schon über

500.000 Dollar an Preisgeld

Super-Blogger Kaymer

FLEISSIG Martin Kaymer hat sich in den letzten Jahren

hinsichtlich der „Community-Pflege“ gewaltig gewandelt.

Gab es lange Zeit nicht einmal eine eigene Webseite,

kommuniziert der Major-Sieger von 2010 mittlerweile

auf allen Kanälen mit seinen Fans. Vor

dem Masters kündigte er auf Facebook an,

Tag für Tag eine der zehn interessantesten

Fragen an ihn zu beantworten. Martin hielt Wort

und postete sich fortan täglich die Finger wund.

Derzeit kann man pro Woche ca. ein bis zwei Beiträge

von ihm lesen und bekommt erstaunliche

Einblicke in den Alltag des deutschen Golfstars.

14 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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Fotos : GettyImages

Die Top 10

im Race to Dubai E

1. Sergio Garcia 774,010

2. Angel Cabrera 662,628

3. Richard Sterne 650,782

4. Thorbjorn Olesen 647,125

5. Charl Schwartzel 635,994

6. Graeme McDowell 529,187

7. Scott Jamieson 525,497

8. Louis Oosthuizen 497,315

9. Jamie Donaldson 462,737

10. K. Aphibarnrat 440,411

# Spielerin Punkte

1. Jutanugarn, Moriya 236

2. Uehara, Ayako 108

3. Masson, Caroline 88

4. Ernst, Austin 64

5. Arimura, Chie 27

6. Iacobelli, Daniela 21

T7. McCloskey, Lisa 10

Pancake, Brooke 10

Juneau, Sara Maude 10

T10. Doughtie, Lauren 5

Die Top 5 der Treffsichersten

Tim Clarke, Bernhard Langer, David Toms, Brandt Snedeker

und John Huh: Diese Pros trafen beim 77. Masters vom Abschlag aus die

meisten Fairways:

John

huh

45/56

80,36%

Brandt

snedeker

45/56

80,36%

Rankings

RANGLISTEN_HANDICAPS_TOP-TEN

Stand: 27.04.2013

David

Toms

45/56

80,36%

Louise Suggs Rolex Rookie

of the Year Rangliste

(LPGA Tour 2013)

Bernhard

Langer

46/56

82,14%

Tim

Clark

47/56

83,93%

Die sChwierigsTen

LöCher Beim

masTers 2013

# Loch Durchschnittl. score

1. 4 (Par 3) 3,3896

2. 1 (Par 4) 4,2922

3. 11 (Par 4) 4,2760

4. 7 (Par 4) 4,2403

5. 5 (Par 4) 4,2273

6. 17 (Par 4) 4,2208

7. 12 (Par 3) 3,2175

8. 10 (Par 4) 4,2013

9. 18 (Par 4) 4,1818

10. 6 (Par 3) 3,1071

11. 9 (Par 4) 4,1071

12. 14 (Par 4) 3,2175

13. 16 (Par 3) 3,0552

14. 3 (Par 4) 4,0097

15. 13 (Par 5) 4,7532

16. 2 (Par 5) 4,7143

17. 8 (Par 5) 4,6786

18. 15 (Par 5) 4,6396

Official World

Ranking

# Spieler P.i.D.*

1. Tiger Woods 12.06

2. Rory McIlroy 10.91

3. Adam Scott 8.01

4. Justin Rose 6.81

5. Luke Donald 6.64

6. Brandt Snedeker 6.38

7. L. Oosthuizen 7.79

8. G. McDowell 5.57

9. Steve Stricker 5.54

10.

...

Matt Kuchar 5.33

33. Martin Kaymer 3.17

51. Marcel Siem 2,36

* Punkte im Durchschnitt

16 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


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©2013 Callaway Golf Company. Callaway, the Chevron Device, OptiFit, X Hot, Hyperbolic Face and Speed Frame and VFT are trademarks and/or registered trademarks of Callaway Golf Company.


Events

Final-Venue: Ryder cup 2014 austragungsort Gleneagles

Der (Golf)Tag geht ...

. . . DIE SIE NICHT

VERPASSEN SOLLTEN

TURNIERSERIE Die Traditionsmarke Johnnie Walker

(Firma Diageo) startet dieses Jahr in Sachen Golfturnier-Engagement

durch: Die „Johnnie Walker

Amateur Open“ tourt im Rahmen von Men‘s Days

und Monatspreisen durch zehn Clubs.

Dabei gilt es, Brutto- und Netto-Punkte zu sammeln –

gewertet werden die besten drei Ergebnisse der Saison –

und am Ende als einer von drei Qualifikanten pro Partneranlage

zum Finale am 28. September

im Golf Valley München zu

reisen, um eine Einladung für einen

exklusiven Golfteam-Trip nach Gleneagles

zu gewinnen. Das Ganze kommendes Frühjahr,

also im Ryder Cup-Jahr 2014. Ab Mai startet die

„Johnnie Walker Amateur Open“ in den Golfclubs:

GC Beuerberg, GC Bergkramerhof, GC Weimarer Land,

GC Valley München, GC München-Eichenried, GP Aschheim,

GC Oberfranken, GC Lichtenau, GC Wörthsee,

GC München Riedhof. Die Anmeldungen erfolgen über

die jeweiligen Partnerclubs.

VolVo

Match play

PREMIERE Erstmals

wird das „pebble Beach

Europas“, die preisgekrönte

anlage thracian

cliffs in Bulgarien, als

Bühne für ein Event der

European tour genutzt.

Die Volvo Match play

championship findet

vom 16. bis 19. Mai

2013 statt und 24 der

besten Spieler der Welt

werden dort im Duell

Mann gegen Mann gegeneinander

antreten.

Unter anderem werden

die Ryder cup-Stars

Graeme McDowell,

Ian poulter, peter

hanson oder Nicolas

colsaerts die Schläger

kreuzen.

www.volvomatchplaychampionship.com

Stuttgolf

TURNIERWOCHE Die Stuttgarter

Golftage laden Golfer aus ganz

Deutschland ein, das Schwabenland

und seine Golfplätze zu entdecken.

Bei sieben Veranstaltungen

innerhalb einer Woche präsentiert

sich jeweils ein anderer Club als

Austragungsstätte eines Turniers

der Stuttgarter Golftage-Turnierserie.

Los geht‘s am

25. Mai 2013 in

Hechingen/

Hohenzollern,

in den folgenden

Tagen geht es bspw.

nach Schloss Nippenburg,

nach Kirchheim/

Wendlingen oder auf die Anlage

von Schloss Monrepos. Wie jedes

Jahr gibt es auch den Charity-

Contest „Golfer mit Herz & Seele“

zugunsten hilfebedürftiger Kinder

in der Region Stuttgart.

www.stuttgarter-golftage.de

18 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DER NEUE VERSA

VON ODYSSEY

GENAUE AUSRICHTUNG DURCH

STARKEN KONTRAST

EIN GRAD

DANEBEN

IST EIN GRAD

VORBEI.

VERSA #1

DURCH BESSERE

AUSRICHTUNG ZUM

BESSEREN HANDICAP

ODYSSEYGOLF.COM/VERSA

©2013 Callaway Golf Company. Odyssey, the Swirl Device,

#1 Putter in Golf and Versa are trademarks and/or registered

trademarks of Callaway Golf Company. All other trademarks

are the property of their respective owners. odysseygolf.com


Statement

Saisonziele. Analysiert von Dr. Holger Bahr

Die Tage werden spürbar länger,

die Sonne gewinnt an Durchschlagskraft

und als Golfer

wartet man sehnsüchtig auf

frostfreie Nächte, die endlich

das Ende der Wintergrüns

einläuten. Dann gilt es bald wieder, bei vorgabewirksamen

Turnieren die Handicap-Ziele –

oder analog dazu die Ziele bei der Geldanlage

– mutig anzugehen.

Zuletzt dürfte sich das Golfspiel wohl überwiegend

im Kopf abgespielt haben. Winterzeit

ist eine leidige Unterbrechung des ambitionierten

Bälleschlagens, die immerhin zur Vorbereitung

auf die neue Golfsaison vielfältig genutzt

werden kann: Zu Weihnachten gab es vielleicht

den neuen Kalender, der einem – wundervoll

in Szene gesetzt – vor Augen führt, auf welchen

Plätzen man schon immer spielen wollte.

An Silvester fasste man gute Vorsätze: Sei es

regelmäßiger auf die Range zu gehen und das

Übungsgrün dabei häufiger zu besuchen, sei

es die Literatur zur mentalen Stärke beim Golfspiel

aufzusaugen, sei es die Ausrüstung auf

den eigenen Schwung anzupassen, sei es mit

mehr Stretching und Jogging seine körperliche

Fitness golfförderlich zu erhöhen. Vor wenigen

Tagen kam schließlich die neue Clubkarte mit

dem für 2013 eingravierten Start-Handicap,

sodass man sich Gedanken machen kann,

inwieweit man sich in diesem Jahr gerne

herunterspielen möchte.

Wer nun also voller Vorfreude steckt und

gleichermaßen gut vorbereitet ist, der wird sich

doch auch dem Wettstreit im vorgabewirksamen

Turnier stellen, oder? Kurzum, die gesetzten

Ziele wird der Golfer angehen, und zwar konsequent

und entschlossen. Was wäre das denn

auch für eine Golfsaison, bei der man aus Angst

nur Privatrunden spielt oder gleich ganz zu

Hause bleibt, nur weil ein Abschlag ins Wasser

gehen könnte oder man in einem Turnier eben

doch noch nicht einmal die Schonung erreicht.

Was für den Golfer klar ist, scheint vielen

Sparern nicht so klar zu sein. Noch immer liegt

ein großer Teil der Kapitalanlagen in täglich

verfügbaren Produkten mit einer kaum erkennbar

niedrigen Rendite. Böse Zungen behaupten:

„Habenzinsen sind abgeschafft worden.“

Dabei haben die Wertpapiermärkte im vergangenen

Jahr eindrucksvoll gezeigt, was bei

Anlageklassen wie Aktien (DAX mit einem Plus

von 29% in 2012), Unternehmensanleihen,

Gewerbeimmobilien oder Emerging Markets

trotz Euro-Staatsschuldenkrise alles positiv

geht. Man sollte für das Jahr 2013 eine konstruktive

Rendite-Anforderung an sein Portfolio

stellen. Wer eine Wertsteigerung von vier bis

fünf Prozent vor Augen hat, muss realistischerweise

dem Geldmarkt den Rücken kehren.

Nach Analyse des eigenen Portfolios sowie

der konjunkturellen Entwicklung und nach

dem Austausch mit seinem Anlageberater

sollte man auch eine Entscheidung treffen:

Das Portfolio neu aufstellen, um dem Renditeziel

gerecht zu werden.

Aktuell sind die Perspektiven hinreichend,

dass eine moderate globale Expansion, mit

speziell in Deutschland überdurchschnittlich

günstigen Wachstumsaussichten, für aktive

Anlage-Entscheidungen in ein breit gestreutes

Wertpapierportfolio sprechen. Die gedankliche

Vorbereitungszeit ist vorbei, jetzt gilt es, an den

Zielen sowohl für die Golfsaison als auch für

den Vermögensaufbau mit Zuversicht und ohne

Zaudern zu arbeiten.

DR. HOLGER BAHR,

Leiter Volkswirtschaft der

DekaBank, Hcp –14,3

»Jetzt gilt

es, eine

konstruktive

Rendite-

Anforderung

sowohl für sein

Handicap als

auch für sein

Portfolio

zu erstellen«

20 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


www.golfhouse.de

Wir Golfer wissen, Golf ist mehr als nur ein Sport.

Es ist eine Lebenseinstellung, die Fairness, Freundschaft, das gemeinsame

Erleben in der Natur und Entspannung verbindet. Wir teilen diese Einstellung

und sind für die Golfgemeinschaft da. Mit Leidenschaft, Know-how,

innovativen Produkten und professionellen Tipps für ein schönes Spiel.

Willkommen im Club – willkommen bei uns.


COVER 77. MASTERS

Am Ziel seiner Träume:

Der „ewige Zweite“ Adam

Scott lässt sich im Green

Jacket feiern

22 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DOWN UNDER

GANZ OBEN

Von Oskar Brunnthaler

77. Masters Die Australier haben

schon alles gewonnen – nur nicht

das Masters. Jetzt ist Adam Scott

auf dem besten Weg, in Greg

Normans Fußstapfen zu steigen.

Fotos: GettyImages

Diese 77. Masters

gehen in

die Golf-Geschichte

unter

dem Aspekt

„Down

under“ ganz oben ein. Zweifellos

aber nicht nur die Australier

betreffend, die mit Adam

Scott den ersten Masters-Sieger

aller Zeiten stellten.

Da verblüffte die Golf-

Welt ein 14-jähriger Chinese,

ein gewisser Tianlang Guan,

und wird nach seinem geschafften

Cut bereits als der

neue Tiger Woods gehandelt.

Und der Weltranglisten-Erste

wiederum zeigte, dass er

trotz zwei aufgebrummten

Strafschlägen, unglücklichem

Spiel und schlechtem Putten

noch immer ganz vorne mitspielen

kann.

Und dann galt es einen

55-jährigen Deutschen zu

bestaunen, der wie ein Junger

aufspielte und vor dem Turnier

den wenigen deutschen

Journalisten vor Ort erklärte,

er sei hier nicht, um einfach

nur mitzuspielen und vielleicht

den Cut zu schaffen,

sondern er sei hier, um – wörtlich

– „zu gewinnen“. Aber

fangen wir vorne an: E

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 23


COVER 77. MASTERS

»Ich dachte ›nein, nicht

schon wieder‹ ...«

Adam Scott über den Augenblick,

als feststand,

dass es ins Stechen geht

Adam Scott im Augenblick

des Masters-Sieges:

Am zweiten Extra-Loch

gewann er im Stechen

gegen den Argentinier

Angel Cabrera

24 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Adam Scott, 32 Jahre, Schlägen Vorsprung Führende vier

erfolgreich, charmant, Bogeys in Folge und verlor den schon als

bildhübsch, höflich, gute sicher abgehakten Major-Sieg an Oldie

Kinderstube und Junggeselle

– kurz der Traum- wie er nach über zehn Jahren wieder ein

Ernie Els, der gar nicht so recht wusste,

Schwiegersohn einer Major, nämlich sein viertes, gewonnen

jeden Mutter. Der Herzensbrecher gilt

seit sieben Jahren fix liiert mit Marie

Kojzar, beim vergangenen Presidents

Cup tanzte er allerdings mit Ana Ivanovic

hatte. Und mein Editorial wanderte

in den berühmten Papierkorb und

musste neu geschrieben werden.

Adam Scott war nach der Niederlage

als offizielle Begleitung an. bei den Open schwer angeschlagen,

Solange er nicht im Rampenlicht, also

nicht wirklich in exponierter gesellschaftlicher

Stellung steht, interessiert

das reichlich wenig.

Jetzt aber, als der neue Masters-Sieger

und erste Australier überhaupt, der

in das Green Jacket schlüpfte, wird das

ganz schnell ganz

anders werden. Tiger

Woods kann

aber nicht gebrochen. „Ich weiß, dass

ich es drauf habe, ein Major zu gewinnen,

und es wird die nächste Chance

kommen, und die werde ich dann

auch wahrnehmen“, rang der Aussie in

Lytham/Großbritannien nach der unvorstellbaren

Niederlage um Fassung.

Die bereits von

ihm am Vorabend

signierten Opendavon

nach seinen

Fahnen wurden

Eskapaden und der

Trennung von seiner

Frau Elin ein

Lied singen.

Der Weg zum

golferischen Olymp,

von seinem Haupt-

Sponsor Mercedes-

Benz eingemottet.

Jetzt aber haben

die Fahnen, nach

dem sensationell

zu seinem ersten

im Stechen gewonnenen

Major-Titel, war

Mas-

für den als eines

ters-Sieg gegen

der größten Talente

Angel Cabrera,

seiner Generation

plötzlich wieder

gehandelten Aus-

an Bedeutung und

tralier lang und Fairer Verlierer: Cabrera umarmt Adam Scott Sammel-Wert gewonnen.

steinig. Immerhin

trat er als Siebter der Weltrangliste und

mit 20 Turnier-Siegen an der Magnolia

Lane an, aber mit mehreren zweiten

Plätzen bei Major-Turnieren (2012

bei den British Open, 2011 beim Masters)

haftete ihm bis zu seinem Masters-

Sieg der Makel an, der ewige Zweite zu

sein.

Bestes Beispiel: The Open im vergangenen

Juli. Ich hatte an diesem

besagten Sonntag bereits mein Editorial

über dieses dritte Major-Turnier der

Saison geschrieben und abgesegnet, so

klar war eigentlich schon vor dem Finale,

Planspiel. So bereitete Adam Scott sich

auch ganz besonders auf dieses erste

Major dieser Saison vor, war vor dem

Masters nach Augusta gereist, um ausgerechnet

mit Ernie Els, der ihm den sicher

geglaubten Claret Jug „gestohlen“

hatte, im Augusta National Golf Club zu

trainieren.

Schließlich standen an diesem Masters-Sonntag

wieder einmal die Chancen

nicht schlecht, dass zumindest einer

von den vier in Augusta am Abschlag

stehenden Australiern das Green Jacket

dass der Führende Adam Scott end-

gewinnen würde: Neben

lich auch sein erstes Major gewinnen

Adam Scott lauerten

würde. Denkste!

hinter dem

Bekanntlich spielte

der noch am

14. Loch mit vier

Führenden Angel

Cabrera noch Jason

Day und Marc E

MASTERS 1






www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 25


COVER 77. MASTERS

Masters-Sieger Adam Scott mal drei: Mit Titel-Verteidiger Bubba Watson, in Aktion in Augusta und mit Freundin Ana Ivanovic beim Presidents Cup

Leishman und auch John

Senden in Wartestellung, das

erste Masters in Australiens

Geschichte zu gewinnen.

Australier haben schon alle

Majors gewonnen, nur das

Masters eben noch nicht. Insgesamt

landeten die „Down

Ergebnisse 77. Masters 2013

Under“-Golfer siebenmal in

Augusta auf zweiten Plätzen,

neben Scott und Day (2011)

gleich dreimal Greg Norman

(1986, 1987 – im Stechen

verloren – und 1996) sowie

Bruce Crampton (1972) und

Jack Newton (1980).


1. Adam SCOTT (AUS) 69 72 69 69 279 1.104.379

2. Angel CABRERA (ARG) 71 69 69 70 279 662.628

3. Jason DAY (AUS) 70 68 73 70 281 417.210

4. Marc Leishman (AUS) 66 73 72 72 283 269.959

Tiger WOODS (USA) 70 73 70 70 283 269.959

6. Thorbjem OLESEN (DEN) 78 70 68 68 284 213.207

Brandt SNEDEKER (USA) 70 70 69 75 284 213.207

8. Sergio GARCIA (ESP) 66 76 73 70 285 177.928

Matt KUCHAR (USA) 68 75 69 73 285 177.928

Lee WESTWOOD (ENG) 70 71 73 71 285 177.928

11. Tim CLARKE (RSA) 70 76 67 73 286 147.251

John HUH (KOR) 70 77 71 68 286 147.251

13. Fred COUPLES (USA) 68 71 77 71 287 111.665

Ernie ELS (RSA) 71 74 73 69 287 111.665

Dustin JOHNSON (USA) 67 76 74 70 287 111.665

David TOMS (USA) 70 74 76 67 287 111.665

Nick WATNEY (USA) 78 69 68 72 287 111.665

25. Bernhard LANGER (GER) 71 71 72 76 290 42.979

35. Martin KAYMER (GER) 72 75 74 70 291 31.598

Vorbild. Unmittelbar nach

dem Sieg erinnert Scott an

sein großes Vorbild Greg

Norman, der sich auch um

die Ausbildung und Karriere

Adams gekümmert hat. Scott:

„Es ist unglaublich, dass ich

jetzt der erste Australier bin,

der das Masters gewonnen

hat. Da bin ich wirklich

stolz. Wenn ich

daran denke, wie ich

als Zehnjähriger vor

dem Fernseher hing

und Greg zuschaute

und mir wünschte,

auch hier einmal zu

gewinnen, kann ich

gar nicht glauben, dass

ich jetzt hier im Green

Jacket sitze. Wahnsinn.“

Dabei hing der Sieg

von Scott tatsächlich

an dem sprichwörtlich

seidenen Faden. Als

der in Crans sur Sierre/

Schweiz beheimatete

Aussie an der 18 seinen

8-Meter-Putt zum

Birdie lochte, riss er

die Arme hoch und rief

gen Himmel „C‘mon Aussie“

und fiel seinem Caddie

Steve Williams, einst der

Koffer-Träger von Tiger

Woods, in die Arme.

Der Australier später bei

der Pressekonferenz: „Da

war ich mir sicher, das Masters

schon gewonnen zu

haben.“ Und nach einer kleinen

Pause sagt er: „... aber

man sollte sich im Golf nie

zu früh freuen.“

Denn der Argentinier

Angel Cabrera, im Schlussflight

hinter Scott, legte aus

160 Meter im strömenden

Regen seinen Ball mit einem

Eisen sieben einen halben

Meter an die von ihm nicht

einsehbare Fahne, spielte

ebenfalls ein Birdie und zwang

den bereits im Siegestaumel

am Grün seinen vermeintlichen

Sieg feiernden Scott

ins Stechen. Adam Scott: „Ich

dachte, die Welt geht unter ...

nicht schon wieder ...“

Nein, diesmal nicht. Diesmal

behielt er die Nerven

und auch den – bereits zelebrierten

– Major-Sieg.

26 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


COVER 77. MASTERS

Masters-Sieger Adam Scott mal drei: Mit Titel-Verteidiger Bubba Watson, in Aktion in Augusta und mit Freundin Ana Ivanovic beim Presidents Cup

Leishman und auch John

Senden in Wartestellung, das

erste Masters in Australiens

Geschichte zu gewinnen.

Australier haben schon alle

Majors gewonnen, nur das

Masters eben noch nicht. Insgesamt

landeten die „Down

Ergebnisse 77. Masters 2013

Under“-Golfer siebenmal in

Augusta auf zweiten Plätzen,

neben Scott und Day (2011)

gleich dreimal Greg Norman

(1986, 1987 – im Stechen

verloren – und 1996) sowie

Bruce Crampton (1972) und

Jack Newton (1980).


1. Adam SCOTT (AUS) 69 72 69 69 279 1.104.379

2. Angel CABRERA (ARG) 71 69 69 70 279 662.628

3. Jason DAY (AUS) 70 68 73 70 281 417.210

4. Marc Leishman (AUS) 66 73 72 72 283 269.959

Tiger WOODS (USA) 70 73 70 70 283 269.959

6. Thorbjem OLESEN (DEN) 78 70 68 68 284 213.207

Brandt SNEDEKER (USA) 70 70 69 75 284 213.207

8. Sergio GARCIA (ESP) 66 76 73 70 285 177.928

Matt KUCHAR (USA) 68 75 69 73 285 177.928

Lee WESTWOOD (ENG) 70 71 73 71 285 177.928

11. Tim CLARKE (RSA) 70 76 67 73 286 147.251

John HUH (KOR) 70 77 71 68 286 147.251

13. Fred COUPLES (USA) 68 71 77 71 287 111.665

Ernie ELS (RSA) 71 74 73 69 287 111.665

Dustin JOHNSON (USA) 67 76 74 70 287 111.665

David TOMS (USA) 70 74 76 67 287 111.665

Nick WATNEY (USA) 78 69 68 72 287 111.665

25. Bernhard LANGER (GER) 71 71 72 76 290 42.979

35. Martin KAYMER (GER) 72 75 74 70 291 31.598

Vorbild. Unmittelbar nach

dem Sieg erinnert Scott an

sein großes Vorbild Greg

Norman, der sich auch um

die Ausbildung und Karriere

Adams gekümmert hat. Scott:

„Es ist unglaublich, dass ich

jetzt der erste Australier bin,

der das Masters gewonnen

hat. Da bin ich wirklich

stolz. Wenn ich

daran denke, wie ich

als Zehnjähriger vor

dem Fernseher hing

und Greg zuschaute

und mir wünschte,

auch hier einmal zu

gewinnen, kann ich

gar nicht glauben, dass

ich jetzt hier im Green

Jacket sitze. Wahnsinn.“

Dabei hing der Sieg

von Scott tatsächlich

an dem sprichwörtlich

seidenen Faden. Als

der in Crans sur Sierre/

Schweiz beheimatete

Aussie an der 18 seinen

8-Meter-Putt zum

Birdie lochte, riss er

die Arme hoch und rief

gen Himmel „C‘mon Aussie“

und fiel seinem Caddie

Steve Williams, einst der

Koffer-Träger von Tiger

Woods, in die Arme.

Der Australier später bei

der Pressekonferenz: „Da

war ich mir sicher, das Masters

schon gewonnen zu

haben.“ Und nach einer kleinen

Pause sagt er: „... aber

man sollte sich im Golf nie

zu früh freuen.“

Denn der Argentinier

Angel Cabrera, im Schlussflight

hinter Scott, legte aus

160 Meter im strömenden

Regen seinen Ball mit einem

Eisen sieben einen halben

Meter an die von ihm nicht

einsehbare Fahne, spielte

ebenfalls ein Birdie und zwang

den bereits im Siegestaumel

am Grün seinen vermeintlichen

Sieg feiernden Scott

ins Stechen. Adam Scott: „Ich

dachte, die Welt geht unter ...

nicht schon wieder ...“

Nein, diesmal nicht. Diesmal

behielt er die Nerven

und auch den – bereits zelebrierten

– Major-Sieg.

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COVER 77. MASTERS

Gut drauf: Martin Kaymer

mit Caddie Craig Connelly

MARCEL

SIEM

Fast voll zufrieden ...

Gastkommentar. Marcel Siem

über seinen dritten European

Tour Sieg und das Masters.

Über meinen dritten European

Tour Sieg bei der

Trophée Hassan II habe ich

mich riesig gefreut. Das war

ein richtig cooles Turnier und

die Trophäe – ein echter Säbel –

hat bei mir einen besonderen

Platz erhalten. Was mich aber

ganz besonders an diesem Sieg

gefreut hat, war die Tatsache,

dass ich nicht acht Jahre – wie

zwischen meinem ersten und

zweiten Sieg – sondern nur

acht Monate darauf warten

musste.

Bitter war in diesem Zusammenhang

eigentlich nur der

knapp verpasste Startplatz fürs

Masters. Ein Platz niedriger in

der Weltrangliste und ich wäre

dabei gewesen. Aber was soll’s,

dann eben nächstes Jahr ...

Ein weiteres, persönliches

Highlight war für mich die

Ernennung zum „Spieler des

Monats März“ von der European

Tour. Das war meine erste

Auszeichnung dieser Art und es

ist schon etwas ganz Besonderes,

wenn man theoretisch nun

auch die Chance hat, zum

Spieler des Jahres gewählt zu

werden. Aber das sind natürlich

nur Spekulationen.

Ich konzentriere mich jetzt

erst einmal auf die nächsten

Wochen, dann die U.S. Open

und direkt danach die BMW

International Open. Dort

möchte ich dann endlich

versuchen, meinen Heimvorteil

zu nutzen.

Bis dahin,

Ihr

www.marcel-siem.de

Mit seinen

drei Birdies

auf den ersten

drei Löchern

am

Schlusstag

der 77. Masters lag Bernhard

Langer mit –5 an geteilter

dritter Stelle im wohl imageträchtigsten

Major-Turnier der

Welt. Er wird doch nicht

wirklich wahr machen, was

er schon Tage zuvor angekündigt

hatte: „Ich bin hier, um

zu gewinnen. Alles andere

interessiert mich nicht.“ Hut

ab vor diesem 55-Jährigen,

der, wie auch immer, mit

den Jungen nach wie vor mithalten

kann. Auch wenn er

schon etwas resignierend feststellt:

„Mit dem Driver lassen

die mich 80 Meter kurz, wo

die dann mit dem 8er-Eisen

das Grün angreifen, brauche

in das Rescue.“ So geschehen

an den ersten beiden Tagen,

als Langer im Flight mit Henrik

Stenson spielte und zum

ersten Mal seit 2005 wieder

Ein verzweifelter

Bernhard Langer:

Trotz großartigen Spiels

an der 13 fünf Schläge

liegen gelassen

den Cut beim Masters schaffte.

Dabei feierte der Anhausener

sein 30. Jubiläum beim Masters,

das er bereits zweimal gewonnen

hat (1985 und 1993).

So scherzte Langer nach

der zweiten Runde: „Beim

ersten Mal trug ich eine rote

Hose, beim zweiten Sieg eine

grüne Hose, am Sonntag

werde ich eine schwarze Hose

anziehen, die passt am besten

zum Green Jacket ...“

Pechsträhne. Lag’s daran,

dass Bernhard am Schlusstag

dann eine graue Hose

trug – jedenfalls setzte mit

dem einsetzenden Regen

am Sonntag Nachmittag in

Augusta die Glückssträhne

aus. Speziell an der 13, als

„mein bester Schlag des Turniers“

(Langer) einen Ast

streifte und ins Wasser kullerte,

anstatt zum möglichen

Eagle am Grün des Par 5

zu landen. „Das Missgeschick

kostete mich fünf Schläge“,

ärgerte sich Langer.

Unmittelbar nach der

Runde und mit einem beachtlichen

geteilten 25. Platz zog

der fünftbeste Europäer im

Turnier-Ranking Bilanz: „Ich

wollte das Turnier wirklich

gewinnen. Einfach hier zu

28 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Ich seh was Besseres.

spielen und zu hoffen, den Cut

zu schaffen, das macht keinen

Spaß.“ Ob der „Absturz“ gegen

Ende des Turniers vielleicht konditionelle

Gründe gehabt haben

könnte? Langer: „Keineswegs.

Plötzlich ging alles daneben, die

Grüns waren wegen des Regens

langsamer und dann kam auch

noch Pech dazu.“ Und abschließend:

„Es war eine tolle Woche,

es hat großen Spaß gemacht.“

Auch der zweite Deutsche

am Start fand noch ein versöhnliches

Finale. Mit fünf Birdies en

suite an den letzten fünf Löchern

bewies Martin Kaymer, der im

sechsten Anlauf nunmehr zum

zweiten Mal den Cut geschafft

hat, dass er auch den ungeliebten

Augusta National-Course in

den Griff bekommen kann, wenn

er, ja wenn er nur locker an das

Masters-Turnier rangeht. Mit dem

schließlich geteilten 35. Rang erzielte

der Mettmanner sein bisher

bestes Ergebnis an der Washington

Road und wer weiß, vielleicht

ist mit diesem Abschneiden Kaymers

Augusta-Komplex endgültig

überwunden. Drauf hat er es

jedenfalls, auch das Masters einmal

zu gewinnen.

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COVER 77. MASTERS

RAFAEL

CABRERA-

BELLO

GER vs. ESP

Gastkommentar. Der Spanier

über den sportlichen Vergleich

beider Länder.

Der sportliche Vergleich

zwischen Deutschland

und Spanien ist momentan

in aller Munde. In der UEFA

Champions League mussten

sowohl der FC Barcelona als

auch Real Madrid bittere Niederlagen

im Halbfinale hinnehmen.

Auch im Profi-Golf haben

die Deutschen im Vergleich

zu meiner Nation die Nase

etwas vorne. In dieser Saison

konnte sich noch keiner meiner

Landsleute in die Siegerliste

eintragen. Mit Marcel Siem bei

der Trophée Hassan II feierte

bereits ein deutscher Spieler

einen Turniersieg und bei der

Open de España belegte Max

Kieffer, nach einem historischen

Stechen über neun Löcher, einen

hervorragenden zweiten Platz.

Gerade bei diesem Turnier

waren wir Spanier alle hoch

motiviert, doch nur Nacho

Elvira und Sergio Garcia

konnten unsere Ehre mit dem

geteilten 12. Platz etwas retten.

Auch in der Weltrangliste

wird die Luft für uns Spanier,

im Vergleich zu Deutschland,

etwas dünner. Mit Sergio

Garcia auf Rang 14 und

Gonzalo Fernández-Castaño

auf Platz 31 liegen wir zwar

noch vorne, jedoch sind uns

Martin Kaymer (33.) und

Marcel Siem (51.) dicht auf

den Fersen. Wenn wir nicht

aufpassen, verlieren wir auch

im Golfsport unsere Dominanz,

wie es im Fußball auf Vereinsebene

bereits

geschehen ist.

Ihr

Die Nummer 1

der Welt kann

noch so viel

Pech haben

und/oder unglücklich

spielen,

für einen Platz ganz

vorne im Klassement reicht

es für Tiger Woods noch allemal.

Der diesmal als klarer

Favorit in sein 19. Masters-

Turnier gestartete Ausnahme-

Golfer hat nicht nur zu seiner

alten Form zurückgefunden,

er war auch mit seiner neuen

Liebe Lindsey Vonn (Ski-Abfahrts-Weltcupsiegerin

2013) in Augusta, was

seiner Form sicherlich

nicht abträglich sein

sollte. Dennoch: Ein

unglücklicher Bounce

seines Balls am zweiten

Spieltag an der 15

(Par 5), wo nach seinem

dritten Schlag der

Ball den Fahnenstock

traf und zurück über das gesamte

Grün ins Wasser kullerte,

droppte der Profi etwas

nachlässig nicht korrekt zu

weit hinter der Stelle, von der

er zuvor geschlagen hatte.

Diskussion. Fazit: Tiger

hatte nach der Runde zugegeben,

falsch gedroppt zu

haben, jedoch die Score-Karte

ohne die dabei fälligen zwei

Strafschläge zu berücksichtigen,

unterschrieben.

Normalerweise hätte dies

die Disqualifikation Woods‘

Woods’ Score am 2. Spieltag: Nachträglich eine 8

MASTERS 3

Ein genervter Tiger Woods: Trotz Strafschlägen und unglücklichem Spiel ein geteilter 4. Rang beim Masters

beim Masters bedeutet, das

Regel-Committee hatte sich

jedoch damit begnügt, dem

genervten Woods im Nachhinein

zwei Strafschläge aufzubrummen.

Zweifellos waren

sich die Regel-Herren im

klaren, was eine Disqualifikation

Tigers für das Turnier

und die mediale Berichterstattung

bedeuten würde.

Wäre dieser Fauxpas zum

Beispiel einem 14-jährigen

Amateur passiert, wäre dieser

zweifellos disqualifiziert

worden (siehe nebenstehenden

Bericht).

Trotz des verpassten

Major-Sieges heißt

Tigers großes Ziel, Jack

Nicklaus‘ Rekord von

18 Major-Siegen zu

knacken. Dazu hat der

37-Jährige noch genügend

Zeit, Nicklaus

gewann sein 18. Major

mit 46 Jahren.

30 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


gann er mit zehn Jahren, sein

Vater Han Wen, ein Arzt, steht

auch hier in Augusta stets an

der Seite seines Sohnes. Auch

er konnte aber nicht verhindern,

dass seinem Sohn ein

Strafschlag wegen langsamen

Spiels verpasst wurde – nach

dreimaliger Verwarnung und

den Regeln entsprechend gerechtfertigt,

aber menschlich

gesehen ein krasser Fehlgriff:

Einen 14-Jährigen, der unter

widrigen Umständen (böige

Windverhältnisse) zum ersten

Mal bei einem Major-

Turnier am Start ist, derart

zu belangen, beweist zweifellos

ungeschicktes Vorgehen.

Flight-Partner Ben Crenshaw

sichtlich entsetzt: „Ein Kind

derart zu behandeln, unglaublich.“

Souverän. Guan steckte

allerdings die Strafe, verhängt

an der Bahn 17, weg, als wäre

nichts Besonderes geschehen

– dabei wäre er fast wegen des

einen Schlages am Cut gescheitert.

„Ich weiß, dass ich

gegen die Regeln verstoßen

habe, aber es waren auch außerordentlich

schlechte Be-

Golf-Geschichte: Tianlang Guan, 14, bester Amateur beim Masters

So viel kann heute

schon gesagt werden:

Der Chinese

Tianlang Guan,

bei seinem Major-

Debut exakt 14

Jahre, fünf Monate und 17

Tage jung, hat in Augusta

Golf-Geschichte geschrieben:

Er ist der jüngste Amateur,

der je beim Masters am Start

war und auch der jüngste, der

je den Cut geschafft hat.

Der Cut lag bei + 4, Tianlang

schaffte nach zwei Runden

sensationelle +3, am

Schluss hieß es +12 und ein

58. Rang (wurde honoriert

mit einer Silberschale bei der

Masters-Sieger-Ehrung).

Es kommt nicht von ungefähr,

dass Vergleiche Woods-

Guan angestellt werden: Der

Youngster aus der chinesischen

Provinz Guangzhou

wird bereits als der neue

Tiger Woods gehandelt. Tiger

Woods war erstmals mit 19

Jahren beim Masters-Turnier,

hatte schon mit zwei Jahren

mit dem Golfspielen begonnen.

Guan machte seine

ersten Golfschläge mit vier,

so richtig zu trainieren bedingungen“,

sagte der

Youngster im besten Englisch.

Kein Jammern, kein

Klagen. Richtig professionell.

Ben Crenshaw zu dem Regel-

Poker: „Ein Tiger Woods wäre

in der gleichen Situation

wegen langsamen Spiels

sicherlich nicht bestraft

worden ...“

Guan hatte sich als

Sieger der Asia-Pacific

Amateur Cham-

pionship im vergangenen

November für das Masters

qualifiziert. Sein absolutes

Vorbild ist – na wer schon?

– Tiger Woods, und Guan

spielte bereits als Zwölfjähriger

in Shanghai ein Loch mit

seinem Idol. Spannend: Wo

steht Guan in fünf Jahren?

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Souverän!

Beeindruckend Marcel Siem feiert

in Marokko seinen dritten Titel.

Vom ersten

Turniertag

an bis hin

zum Sonntag

Abend dominierte

Marcel

Siem bei der Hassan II Trophy

in Marokko das Leaderboard.

Erstmals in seiner Karriere gelang

dem Düsseldorfer ein souveräner

Start-Ziel-Sieg. „Ich bin

total glücklich und sehr stolz

darauf, dass ich die Ruhe bewahren

konnte.“ Siem schlief

trotz vier Schlägen Vorsprung

nach drei von vier Runden nicht

besonders gut auf seinem vermeintlich

bequemen Polster und

holte sich vor der Runde noch

Tipps bei Bernhard Langer, wie

er die Finalrunde angehen sollte.

Und kurzzeitig sah es wirklich

so aus, als könne Mikko Ilonen

den Deutschen noch gefährden,

der mit einem frühen Bogey in

die Runde gestartet war, während

der Finne ein Birdie-Feuerwerk

abbrannte. Doch Siem ließ sich

nicht beeindrucken und erreichte

die Ziellinie schließlich mit drei

Zählern Vorsprung.

Weltrangliste erhalten eine Einladung

zum ersten Majorturnier des Jahres,

und am Ende war es (sehr zum Leidwesen

Siems) der Schwede Henrik

Stenson, der dank eines zweiten Platzes

in Texas mit hauchdünnem Vorsprung

ins Starterfeld rutschte.

Sofort reagierten die Veranstalter

der Valero Texas Open und luden den

deutschen Golfprofi zu ihrem Turnier

nach Amerika ein, denn der Sieger

durfte ebenfalls als Last-Minute-Kandidat

in Augusta spielen. Doch schon

nach Runde 1 sah es so aus, als würde

Marcel sang- und klanglos am Cut

scheitern. Eine suboptimale 76 machte

alle Masters-Träume zunichte. Dann

jedoch beeindruckte der Deutsche das

amerikanische Golf-Publikum mit seinem

Kämpferherz und spielte an den

folgenden drei Tagen mit elf Schlägen

unter Par das drittbeste Ergebnis im

Startfeld und wurde geteilter Zehnter.

Die European Tour honorierte

Siems Leistungen mit dem Titel

„Spieler des Monats März“. Und sollte

Marcel Siem sich seine Top-Form

erhalten, wird er das Masters 2014

sicher nicht mehr vom Fernseher aus

verfolgen müssen ...

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Majorträume. Obwohl die Trophäe

und der Preisgeldscheck genug

Grund zum Feiern boten, blieb

es für Marcel doch noch bis in

die Nacht hinein spannend. Denn

gleichzeitig lief in den USA die

Shell Houston Open, bei der sich

herausstellen würde, ob Siems Sieg

wertvoll genug war, um das begehrte

Ticket zum Masters in Augusta zu

lösen. Nur die 50 besten Spieler der

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U.S. Open im Merion GC

Live-Sendezeiten auf Sky Sport:

1. Tag Donnerstag, 13. Juni 19.00 – 0.00 Uhr

2. Tag Freitag, 14. Juni 19.00 – 0.00 Uhr

3. Tag Samstag, 15. Juni 19.00 – 0.00 Uhr

4. Tag Sonntag, 16. Juni 19.00 – 0.00 Uhr

Hinweis: Sky überträgt das Turnier auch in HD-Qualität in

seinem Paket „Sky Sport HD". Sendezeiten wie Sky Sport.

Das „U.S. Open Rough“

von Gregor Biernath

Im Vorfeld einer U.S. Open hat es schon

Tradition, dass man über das Rough

fachsimpelt, das aus diesem Grund

bereits einen eigenen Spitznamen hat:

„U.S. Open Rough“. Die Philosophie der

USGA sieht vor, dass die Austragungsplätze

zum „härtesten“ Test des Jahres im Golfsport

werden und die Sieger möglichst „nicht“

unter Par am Sonntag ins Clubhaus kommen.

Neben harten und schnellen Grüns erreicht

man dies auf eine relativ unkomplizierte

Art und Weise, indem man nämlich das

Rough einfach vor sich hin sprießen lässt.

Da die Beschwerde-Rufe der Spieler immer

lauter wurden, führte

der Verband 2006 den

„Intermediate Cut“

ein. Diese Zwischenlänge

sollte die Plätze

etwas entschärfen und

leichte Fehlschläge nicht

allzu sehr bestrafen. Im

Merion GC werden die

Pros im Juni auf einen

Kompromiss treffen. Da

die Anlage einige recht

kurze Spielbahnen besitzt, verzichtet man

hier auf das Intermediate, belässt es aber auf

den längeren Löchern.

Persönlich sehe ich die Weltklasse Golfer

zwar gerne aus schwierigen Lagen spielen,

aber das unkontrollierte ‚Heraushacken‘ aus

dem Rough sagt in meinen Augen nichts

über die spielerische Klasse aus und ist

überdies für die Handgelenke noch immens

verletzungsgefährdend. Dennoch bin ich gespannt

auf das diesjährige Layout bei „Golf‘s

Toughest Test“.

Ihr

Der Härte-Test 2013

U.S. Open Der Merion GC ist die perfekte Bühne,

um die Golfstars an die Grenzen zu führen.

Die U.S. Open wird wie

(fast) jedes Jahr die Golffans

in zwei Lager spalten.

Die einen können es

kaum erwarten, die besten

Golfer der Welt auf

einem Golfplatz zu beobachten, der einzig

zu dem Zweck präpariert wurde, der

Weltelite ein Maximum

an Schmerz zuzufügen.

Die anderen empfinden

es als widersinnig, wenn

Tiger, Rory und Co.

selbst bei nahezu perfekter

Spielweise ein ums

andere Mal nur knapp

das Par retten.

Klassiker. Der Merion

GC hat schon viele

große Meisterschaften

erlebt. Mit der U.S. Open

2013 wird der East

Course der Anlage (erbaut

1910) schon das fünfte Mal für eine

U.S. Open genutzt, letztmalig 1981.

Seither ist viel passiert auf dem Platz, der

von Anfang an als Reminiszenz an die

großen Linksplätze Großbritanniens erbaut

wurde. In den letzten Jahren wurde

die Anlage um ca. 500 Meter verlängert,

und obwohl es keine sonderlich lange

Wiese ist, werden die extraschmalen

Fairways, das hohe und dichte Rough,

die vielen Bäume und die zahlreichen

Bunker dazu führen, dass die Spieler auf

dem Abschlag vornehmlich zu langen

Eisen und kurzen Hölzern

greifen werden.

Favoriten. Neben den

üblichen Verdächtigen

werden vor allem die

präzise spielenden Shotmaker

in Merion ihre

Vorteile ausspielen können.

Wenn Luke Donald

irgendwann einmal ein

Major gewinnen möchte,

hier ist seine Gelegenheit.

Auch Rickie Fowler,

Webb Simpson mit Frau: Gewann

überraschend die U.S. Open 2012

der hier mit dem U.S.

Team den Walker Cup

2009 gewann, wird voller Erwartungen

nach Haverford Township reisen. Freuen

Sie sich auf dieses großartige Spektakel,

bei dem die Birdie-Gewitter-Wahrscheinlichkeit

bei nahezu null liegt.

Der Merion GC: Hart und

(fast) unfair – das Set-up

einer traditionellen U.S. Open

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TURNIERE LADIES

2012: Großes Publikumsinteresse

dank Top-Golf

und Top-Wetter

Top-Niveau beim Finale

UniCredit Ladies German Open Obwohl der Titelsponsor sein Engagement

aufgibt, verspricht man zum Abschluss ein großes Finale.

Owohl die Hypo

Vereinsbank ab

2014 nicht mehr

als Titelsponsor

für die Ladies

German Open

fungieren wird, setzt Vorstandsmitglied

Jürgen Danzmayr alles

daran, einen würdigen Abschluss

zu schaffen. „Wir werden alles

daransetzen, die bis her erreichten

Standards zu übertreffen“,

betonte Danzmayr,

der auch Turnierpräsident

des LET-Events ist.

„Wir sind das allen

Partnern schuldig,

mit denen wir innerhalb

kürzester

Zeit das Turnier

zu einem der

Spitzen turniere

auf der Ladies

European Tour

entwickelt

haben. Mit

einem großen

Finale unseres

Sponsorships

wollen wir

auch den Weg

für eine erfolgreiche Zukunft des

Turniers be reiten.“

Turnier-Info

TERMIN:

30. Mai bis 2. Juni

AUSTRAGUNGSORT:

Golfpark Gut Häusern

bei München

EINTRITT:

Do. + Fr. kostenlos

Sa. + So. 15,– Euro

(im Online-Vorverkauf

10,– Euro)

Kinder, Jugendliche

(bis 18 Jahre),

Schüler, Studenten

kostenlos

PROGRAMM:

29.5.:

Pro-Am

30. + 31.5.:

Runde 1 + 2 mit

120 Proetten

1. + 2.6.:

Runde 3 + 4 mit

60 Proetten

An allen Tagen

vielfältiges

Rahmenprogramm

Vorfreude. Seit 2008 wird die

UniCredit Ladies German Open

im Golfpark Gut Häusern bei

München ausgetragen. Schon

nach der ersten Auflage hatte

sich das LET-Turnier bei den

Tour-Spielerinnen als Top-Event

mit familiärem Charakter etabliert.

Turnierdirektor Nikolaus

Peltzer weiß um den guten Ruf

der Veranstaltung, der allein

häufig schon ausreicht, um viele

Top-Stars des Damengolfs

nach Gut Häusern zu locken.

„Zudem gibt es dieses Jahr wertvolle

Punkte für die Qualifikation

zum Solheim Cup 2013 zu

gewinnen, der im August in den

USA ausgetragen wird.“

Doch neben warmer Worte

und Qualifikationspunkten übt

natürlich auch die gut gefüllte

Turnierbörse von insgesamt

350.000 Euro eine große Anziehungskraft

aus. Dazu gibt

es auch in diesem Jahr wieder

einen Audi R8 Spyder für ein

Hole in One auf Bahn 15 zu gewinnen.

Alle Organisatoren hoffen

darauf, dass in diesem Jahr

erst mals einer Spielerin dieser

Schlag gelingt.

Staraufgebot. Langsam aber

sicher komplettiert sich das

Starterfeld. Natürlich können

die Zuschauer die Titelverteidigerin

Anna-Lise Caudal aus Frankreich

und die „Grande Dame“ des

Golf, Laura Davies aus England

erleben. Besonderer Publikumsmagnet

wird zudem Cheyenne

Woods, die 22-jährige Nichte

des Superstars Tiger Woods sein,

die erstmals in Deutschland

mitspielen wird. Sie schätzt ihre

Chance realistisch ein und hofft,

den Cut zu überstehen.

Neben den Favoritinnen Carlotta

Ciganda (Spanien) oder

Gwladys Nocera (Frankreich)

gehen auch viele deutsche Top-

Spielerinnen an den Start. Ob

Caroline Masson auch wieder

dabei ist, steht jedoch noch in

den Sternen. Sie hat ihren Saisonschwerpunkt

auf die LPGA

gelegt und entscheidet erst kurzfristig

über eine Teilnahme.

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TURNIERE LADIES

CAROLINE

MASSON

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„Meine Step-Visite zu Hause“

Gastkommentar Caro Masson über ihr hektisches Tour-Leben.

Meine ersten vier Turniere in den USA habe

ich mittlerweile hinter mir, und nach einem

eher schwachen Start in Phoenix und Carlsbad

konnte ich beim Kraft Nabisco Championship, dem

ersten Major des Jahres, auch endlich wieder ein paar

Runden unter Par abliefern. Mit dem Papa als Caddie

an der Tasche ist mir ein guter 13. Platz gelungen, der

mir jetzt erstmal Auftrieb für die nächsten Wochen

gibt. Denn obwohl es beim Putten nach wie vor ein

wenig hakt, bin ich mit meinem Spiel momentan ganz

zufrieden.

In Palm Springs hat mich neben meinem Vater noch

der Damen-Bundestrainer Stephan Morales begleitet.

Eine super Sache, denn so konnte er einmal hautnah

miterleben, was bei einem Major Turnier so abgeht und

was unsere Nationalspielerinnen in Zukunft erwarten

könnte. Ziel ist es schließlich, in den nächsten Jahren

noch einige weitere Nationalspielerinnen auf die Tour

zu bringen und sie optimal auf die Anforderungen des

Tourlebens vorzubereiten.

Nach der Kraft Nabisco Championship ging

es für mich dann zum ersten Mal nach vier

Wochen in den USA nach Hause. Und wenn

auch nur für vier Tage, so hab ich es doch

sehr genossen, mal wieder im eigenen Bett zu

schlafen. Die Zeit in Deutschland habe ich

dann gleich genutzt, um mal wieder ein paar

neue Fotos zu machen, die ihr euch auf meiner

Website caroline-masson.com auch gleich

anschauen könnt. Außerdem war ich für meinen

Sponsor Mercedes-Benz beim Kick-off des diesjährigen

Mercedes-Benz After Work Golf Cup im

Einsatz. Eine tolle Turnierserie vor allem für Berufstätige,

die nach der Arbeit Lust auf eine 9-Loch-Runde

in entspannter Atmosphäre haben. Marcel Siem, der

ja ebenfalls Markenbotschafter von Mercedes-Benz ist,

war auch dabei und es war wie immer ein großer Spaß,

den Tag mit ihm zu verbringen. Der AWGC stand

unter dem Motto „Golf meets Fußball“, weshalb

auch einige Fußball Stars am Start waren. Das

war natürlich für mich als glühender Fan des FC

Schalke 04 eine klasse Gelegenheit, mit Andy Möller

mal über seine Zeit bei Schalke zu quatschen und mit

Robin Dutt, Christian Ziege und Thomas Berthold ein

wenig über den Fußball zu fachsimpeln.

Zurück ging es dann gleich nach Hawaii zur

Lotto Championship und es war echt schön! Einen

freien Nachmittag hatte ich am Strand verbracht, aber

dann hieß es wieder volle Konzentration auf Golf. Leider

haben mir einige Putts mein ansonsten solides

Spiel verhagelt. Aber

was soll’s? Es geht

weiter! Drückt

mir weiter die

Daumen :).

Eure

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MAXIMILIAN

KIEFFER

Der Krimi von Spanien

Gastkommentar. Max Kieffer

über sein Marathon-Stechen

bei der Open de España.

Als ich nach Spanien

zur Open de España

aufbrach, hätte ich

nicht gedacht, dass dies mein

emotionalstes und bestes

Turnier in meiner bisherigen

Profi-Karriere werden würde.

Nach einer schwachen ersten

Runde, während der ich dreimal

aus dem Busch droppen

musste, wollte ich erst einmal

nur den Cut schaffen. Die

zweite Runde lief dann mit

einer 68 deutlich besser.

Am Moving Day spielte ich

mich mit einer weiteren guten

Runde in eine hervorragende

Position für Sonntag. Ich durfte

mich auf den vorletzten Flight

mit David Howell und Paul

Waring freuen. Der Verlauf

der Finalrunde war dann

ein echter Krimi. Nervenaufreibende

letzte 18 Loch mit viel

Kampf und Druck, dann ein

unfassbares Stechen mit Felipe

Aguilar und Raphael Jacquelin.

Am dritten Extra-Loch

hielt mich ein Monster-Putt

aus dem Vorgrün zum Birdie

im Wettbewerb – was für ein

geiles Gefühl. Nach insgesamt

9(!) Extralöchern und knapp

zweieinhalb Stunden Play-off

konnte sich Raphael schließlich

mit einem tollen Birdie

durchsetzen. Zuerst war ich

natürlich etwas enttäuscht,

denn wenn man im Stechen

steht, will man auch gewinnen.

Doch der zweite Platz und die

damit verbundene Tourkarte

2014, die ich jetzt sicher habe,

ließen mich die „Niederlage“

schnell vergessen.

Ihr

Pressekonferenz zur BMW International Open: Paul Azinger

Rückkehr

BMW International Open Zur

25. Auflage zurück in München.

Seit 1989 kennt der Golffan

die Marke BMW

nicht nur als Premium-

Automobil, sondern auch als

Ausrichter der einzigen European

Tour-Veranstaltung auf

deutschem Boden. In diesem

Jahr wird die BMW International

Open 25 Jahre alt und

geht nach dem Ausflug nach

Lärchenhof 2012 wieder auf

dem Gelände des Golfclubs

München Eichenried über

die Bühne. Anlässlich des Jubiläums

können die Veranstalter

aus dem Vollen schöpfen,

denn das Turnier findet

nicht wie schon so oft in der

Woche nach der U.S. Open

statt (weshalb viele Top-Stars

die Folgewoche zur Erholung

nutzten).

„Bis zum Startschuss ist

noch etwas Zeit“, erklärt Turnierdirektor

Marco Kaussler,

„aber wir haben bereits jetzt

schon ein sehr attraktives

Teilnehmerfeld beisammen.

Und bis zum Turnier werden

wir sicher noch den ein oder

anderen prominenten Namen

bekannt geben können.“

Klassefeld. Bislang haben

neben den deutschen Speerspitzen

Martin Kaymer, Marcel

Siem, Maximilian Kieffer,

Bernhard Langer und Moritz

Lampert auch der Open

Champion von 2012, Ernie

Els, Dustin Johnson und

Sergio Garcia fest zugesagt.

Zudem wird Paul Azinger,

Sieger von 1990 und 1992,

erwartet, der schon im Vorfeld

die winterlich verschneiten

umgebauten Bahnen des

Golfclubs München Eichenried

in Augenschein nehmen

konnte. An der 16. und 18.

Spielbahn wurden bspw. die

Wasserhindernisse an den

Grüns vergrößert, sodass diese

zukünftig schwerer anzuspielen

sind.

Info: www.bmw-golfsport.com

Foto: Sammy Minkoff

Info

BMW Int. Open

TERMINE:

18. Juni 2013

Opening Show Event

(TOP 6 Spieler: 9-Loch-Runde/

„Back Nine“ moderiert,

Show-Down-Contest „Nearest

to the Pin“ an Loch 18)

19. Juni 2013

PRO-AM Experience

(18-Loch-Runde ausgewählter

Spitzenprofis mit jeweils drei

Amateuren)

20. bis 23. Juni 2013

BMW International Open

(4 Turnierrunden, Cut nach

der 2. Runde, Siegerehrung

am Sonntag nach dem letzten

Putt direkt am 18. Grün)

AUSTRAGUNGSORT:

Golf Club München Eichenried

TURNIERPRÄSIDENT:

Roland Krüger (Leiter Vertrieb

Deutschland BMW Group)

TURNIERDIREKTION:

Marco Kaussler, Mike Stewart

(PGA ET)

PREISGELD:

2,0 Mio. Euro

TITELVERTEIDIGER:

Danny Willett (England)

EINTRITTSPREISE:

18. bis 21. Juni 2013

Eintritt frei (für Kinder bis 15

Jahren an allen Tagen frei)

22. Juni, 23. Juni 2013

Tageskarte zu je 30 Euro

(inkl. MwSt.)

22. und 23. Juni 2013

Dauerkarte zu je 45 Euro

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17 Euro sind für Jugendliche

ab 16 Jahren, Schüler,

Studenten und Behinderte

nur an der Tageskasse gegen

Vorlage eines entsprechenden

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Wer sie sind, was sie können, was sie bewegen.

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DIE TOP 10 SPIELER

12

Marcel

Siem

Unsere neue Nummer

1: Erst der Sieg

im Juli 2012 bei der Alstom Open de

France, vor wenigen Wochen dann

Titel Nr. 3 bei der Trophée Hassan II

in Marokko. Von der European

Tour zum Spieler des Monats März

2013 gewählt und erstmals auch der

Sprung unter die Top 50 in der Weltrangliste

geglückt. Einfach nur top.

2Bernhard

Langer

2012 präsentierte sich der Anhausener

wieder in Bestform: Zwei Siege und

fünf 2. Plätze, insgesamt 17 Top 3-

Resultate. Und die neue Saison sieht

noch vielversprechender aus: Top-

Leistung beim Masters und auch

dieses Jahr schon zwei Siege auf der

Champions Tour geholt. Dort seit

108 Turnieren keinen Cut verpasst.

Neu

2

2

2

Neu

1

4

5

6

7

8

9

Caroline Masson Der Durchbruch erfolgte bei der South African

Women‘s Open 2012, sicherte sich die LPGA Tour-Karte für 2013.

Maximilian Kieffer Überzeugt in seinem ersten Jahr auf der European

Tour: Acht von zehn Cuts geschafft, darunter zwei Top 5-Platzierungen.

Sandra Gal Spielte 2012 auf der LPGA Tour knapp 600.000 U.S.-Dollar

ein, was den respektablen 25. Platz in der Geldrangliste bedeutete.

Moritz Lampert Deutschlands zweiter Neuzuwachs auf der European

Tour. Nach starkem Start heißt es dort nun Zähne zusammenbeißen.

Anja Monke Schloss die Saison 2012 auf der Ladies European Tour als

zweitbeste Deutsche auf dem 46. Rang ab.

Nina Holleder War Mitglied des „silbernen“ DGV-Damen-Teams bei der

WM, rangiert auf der LET derzeit auf dem geteilten 28. Platz.

Dominic Foos Der Durchstarter auf Deutscher Amateurebene: Der erst

10 15-Jährige gewann zuletzt die Int. Französische Jugendmeisterschaft.

Neu

3Das Krisenjahr 2012 wurde durch den

gelochten Putt zum Sieg beim Ryder

Cup sowie dem Titel bei der Nedbank

Golf Challenge in Südafrika gerettet.

Bis dato anhaltende Formschwankung.

2

Martin Kaymer

Legende:

2

1

Zeigen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 43


DIE TOP 10 TRAINER

DIE TOP 10 FUNKTIONÄRE

1

Günter

Kessler

Eines seiner Pferde im Stall

ist immer irgendwie im

Rampenlicht: Wenn mal

nicht Martin Kaymer, dann umso mehr Marcel Siem

oder LPGA Tour-Neuzugang Caroline Masson.

1

Hans Joachim

Nothelfer

Überzeugt unverändert als

Präsident des Deutschen

Golf Verbands. Sorgte

gleich früh während seiner Amtszeit für Reformen

innerhalb des Präsidiums. Mit seinem Stellvertreter

Dieter Dunkerbeck weiß er sich durchzusetzen.

2

Willi

Hofmann

Der langjährige Coach von

Bernhard Langer konnte mit

seinem Eleven 2012 wieder

durchstarten: Zwei Siege

wurden auf der Champions

Tour eingefahren, soviele

wie schon jetzt in der neuen Saison 2013.

2

Dr. Wolfgang

Weikert

Der promovierte Historiker

und langjährige Ratsherr

in Münster feiert in seinem

dritten Amtsjahr

das 20-jährige Jubiläum

des VcG. Geschäftsführer

Marco Paeke lenkt das

Operative.

3

1 4

2 5

6

1 7

1 8

9

10

5

Peter

Wolfenstetter

Der Pro vom GC Wörthsee

gewann mit seinem Schüler

Thongchai Jaidee 2012 die

ISPS Handa Wales Open auf

der European Tour.

Danny Wilde Gewann nach seinem Wechsel als Coach

der Herren- und Jungen-Teams des GC St. Leon-Rot

prompt die Dt. Meisterschaften, betreut u. a. Lampert.

Marcus Neumann Holte mit den Damen 2012 WM-

Silber in Belek, wurde von seinen Kollegen der PGA of

Germany zum Pro des Jahres 2012 gewählt.

Uli Zilg Gewann 2012 mit den Herren Bronze bei der

Amateur-Mannschafts-Weltmeisterschaft in Belek, der

größte Erfolg eines DGV-Herren-Teams bei einer WM.

Martin Hasenbein Der Ausbildungskoordinator der

PGA of Germany und Coach des „Golf Team Germany“

bereitet werdende Golfpros auf den harten Alltag vor.

Felix Lubenau Betreut u. a. als Leiter des Center of

Excellence Bad Griesbach sowie im Stützpunkt im GC

Schloss Egmating Top-Amateure und Mannschaften.

Frank Adamowicz Der langjährige Head-Pro des GC

St. Leon-Rot konzentriert sich seit 2012 auf gezielte

Talentsuche und -förderung. Betreut u. a. Karo Lampert.

Jonathan Taylor Der Leiter der The Move Academy

(6 Stützpunkte) und Buchautor avancierte 2012 verstärkt

zum Golf-TV-Kommentator.

3

4

5

6

7

8

9

10

Neu

Norbert

Löhlein

DGV-Vize und Präsident

des größten deutschen

Landesgolf-Verbands

(Bayern). Heidrun Klump

führt die BGV-Geschäfte.

Stefan Quirmbach Seit über zehn Jahren Präsident

der PGA of Germany. GF Rainer Goldrian wurde ins

Board of Directors der PGAs of Europe berufen.

Detlef Hennings Der Präsident des Golf Management

Verbands Deutschland kann auf über 650 Mitglieder

blicken. Andreas Dorsch ist Geschäftsführer.

Jörg Schlockermann Der 50-jährige Diplomsportwissenschaftler

ist seit Beginn 2013 der neue Leiter der

Kommunikationsabteilung des DGV.

Alexander Freiherr von Spoercken Vorsitzender

des Bundesverbands Golfanlagen e.V. (BVGA) mit ca.

160 Mitgliedern. Geschäftsführer ist Thomas Hasak.

Frank Thonig Der DGV-Vize und GM im Wittelsbacher

GC ist seit 2012 auch Präsident der Leading

Golf Courses. Andreas Dorsch ist auch hier GF.

Marion Thannhäuser Die DGV-Vizepräsidentin und

ehemalige EGA-Präsidentin ist im Verwaltungs-

Ausschuss der IGF (International Golf Federation).

Hubert Kleinert Mit seinem Vize Gert Schulte-

Bunert steht der Präsident des GVD (Greenkeeper

Verband Deutschland) über dem Heer der Greenkeeper.

44 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DIE TOP 10 MANAGER

DIE TOP 10 SPONSOREN

1

2

Erwin Langer

Unverändert die Nummer

eins im deutschen Golf.

Bringt zum dritten Mal die

European Senior Tour mit

der Berenberg Bank Masters nach Deutschland.

Dieses Jahr spielen Gary Player, Titelverteidiger

Tim Thelen, Bernhard Langer & Co. Anfang August

wieder im G&LC Köln.

Nikolaus Peltzer

Der Chef der Deutschen

Golf Sport (DGS) hat angesichts

der sechsten Austragung

der UniCredit Ladies

German Open presented

by Audi, Ende Mai, derzeit

nur ein Ziel: Eine weitere

erfolgreiche Veranstaltung.

Danach gilt es, einen neuen Hauptsponsor zu finden.

1

2

Norbert

Reithofer

BMW ist nach wie vor der

größte Sponsor im Golf,

verpflichtete aktuell Kieffer

und bringt Paul Azinger zur BMW International

Open nach München. Zudem Top-Events im Amateurbereich

wie der BMW Golf Cup International.

Jürgen

Danzmayr

Der Österreicher ist

Mitglied des Vorstands

HypoVereinsbank und

Ende Mai 2013 das letzte

Mal als Turnierpräsident

der UniCredit Ladies German

Open presented by

Audi, im Golfpark Gut Häusern im Einsatz.

3

4

5

6

7

8

9

10

Neu

Neu

Marco Kaussler

Als Turnierdirektor aller

BMW-Golfevents im

Amateur- wie Profisektor

hat der Münchner alle

Hände voll zu tun, die Stars

zu verpflichten.

Richard Rayment Hat mit Max Kieffer einen echten

Volltreffer gelandet. Zudem Cabrera-Bello, Eberl-Ellis

unter Vertrag. Betreut Firmen wie Miles & More etc.

Irek Myskow Der Sky-Kommentator mit den Top-

Beziehungen zu den Tourstars ist neuer Manager mit

Partner Carlos Rodrigues von Sergio Garcia.

Klaus Wäschle Die PR-Ikone in Golf-Deutschland.

Managt unter anderem die UniCredit Ladies German

Open presented by Audi und die PON Senior Open.

Martin Suiter Der Allgäuer ist mit seiner Consulting

Firma bestens vernetzt, betreut unter anderem die Golfund

WellnessReisen Messe in Stuttgart.

Ulrich Jordan Der Gründer von JG Golf ist ein echter

Golf-Mäzen, saniert Firmen und bringt sie auf die Spur.

Eröffnete im Herbst 2012 den Jordan Golfdom in Köln.

Michael Jacoby Mister Rheingolf hat mit seinem

Standortwechsel zum 15. Jubiläum der Rheingolf ins

Areal Böhler in Düsseldorf alles richtig gemacht.

Tino Schuster Umtriebig und erfolgreich: Der Stuttgarter

mit Wohnsitz München betreut als Consultant

Firmen und Resorts im Golf, darunter Costa Navarino.

7

3

4

4

5

6

2 7

8

2 9

10

Dr. Dieter Zetsche

Riesenengagement als

Partner beim Masters, der

PGA Championship und

der Open Championship.

Seit 2012 mit drei Amateur-

Turnierserien am Start.

Rupert Stadler Tolle weltweite Amateurserie, starke

Auftritte von Audi als Presenter unter anderem bei der

UniCredit Ladies German Open.

Dr. Hans-Walter Peters Zum dritten Mal kommt die

Berenberg Bank Mas ters und damit die European Senior

Tour nach Deutschland. 2013 wieder nach Köln.

Mark Hopman Als verlängerter Arm der Pon-Familie

steuert der WinstonGolf-Chef unter anderem die

Geschicke der Pon Senior Open.

Franz S. Waas Der DekaGolfcup gehörte auch 2012

mit 70 Turnieren zu den wichtigsten Golf-Ereignissen,

insgesamt werden 270 Golf-Events gesponsort.

Claus-Dietrich Lahrs Hugo Boss ist bei drei European

Tour Turnieren als Ausstatter dabei. Elf Vertragsspieler,

darunter Martin Kaymer, sind verpflichtet.

Martin Winterkorn Seit 2003 ist das Volkswagen

Masters eine beliebte Turnierserie in Deutschland;

2012 wurden national 40 Events veranstaltet.

Dirk U. Hindrichs Interne Wechsel brachten das

Engagement des Solar- und Fensterherstellers 2012 ins

Stocken. Laufende Verträge werden noch erfüllt.

Legende:

2

1

Zeigen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.

GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 45


DIE TOP 10 CHARITY

DIE TOP 10 BETREIBER

DIE TOP 10 HÄNDLER

1

1

Eagles Charity

Golf Club e. V.

Die Promi-Golfer mit Präsident

Frank Fleschenberg

feiern 2013 ihr 20-jähriges Jubiläum.

Seit Gründung wurden über 17 Mio. Euro

an Spendensummen eingespielt.

1

Hartl Resort

Bad Griesbach

Das Golf-Dorado von Hans-

Dieter Cleven weiter im

Rampenlicht: Volker Schwartz leitet

das Mega-Resort, das Anfang Juli Austragungsort

der Challenge Tour sein wird.

1

Golf House

Direktversand

U. a. durch die Übernahme

von „Golf Zone“ in Österreich

konnte Frank Ewers den Umsatz weiter

steigern. 16 Filialen in Deutschland umfasst

das Golf House-Netzwerk.

1

2

Beckenbauer

Stiftung

2012 feierte Franz Beckenbauer

das 30-jährige Bestehen

seiner Stiftung. Seit 1982 wurden rund

27.000 Anträge bearbeitet, über 15 Mio.

Euro an Spendengeldern investiert.

2

GolfRange

Deutschland

Zehn Anlagen im Portfolio haben

Geschäftsführer Dr. Florian

Bosch und Hans Peter Thomßen. Zum

Jahreswechsel von der Österreichischen

Murhof-Gruppe übernommen.

2

G6 Golf

Der Zusammenschluss der

Fachhändler wird endlich

seinem Namen wieder gerecht:

Golf Life kam 2012 zu EGM, Golf

Götze, Hohmann Golf Sport, Golf

Partner und Ballgreen dazu.

3

Laureus Sport

for Good

Die „All Stars“, angeführt

von Franz Beckenbauer

und Boris Becker, sammeln für elf

Projekte in Deutschland und Österreich

und haben bereits mehr als

50.000 Kinder und Jugendliche erreicht.

3

Golfanlagen

Weiland

Dr. Hermann Weiland Nach

der Übernahme der GA Rennbahn

Frankfurt Niederrad in 2012 sind

es nun neun Anlagen, von denen die

rund 7.000 Mitglieder unter der Marke

„Golf absolute“ profitieren.

3

Karstadt

Sports

18 Filialen bieten Golf an,

eine weniger als 2011, allerdings

in Folge eines auslaufenden Pachtvertrags.

Das Team um Peter Poniewaz

arbeitet umtriebig, um die Vorgaben von

CEO Andrew Jennings zu erfüllen.

1

1

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4

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9

10

GOFUS e. V. In den letzten sechs

Jahren wurden 80 „Platz da!“-Projekte

mit € 2,5 Mio. unterstützt.

Clean Winners e. V. Allein bei der

Clean Winners Charity 2012 konnte

Charly Steeb € 215.000 sammeln.

Deutsche Krebshilfe Geschäftsführer

Gerd Nettekoven konnte

sich 2012 über 295.000 Euro freuen.

Herman van Veen Veranstalter

Hans-Werner Neske spielte beim

6. Charity Cup 325.000 Euro ein.

KIO Olympiasieger Klaus Wolfermann

organisiert Golfturniere zugunsten

der Kinderhilfe-Organisation.

Deutsche Sporthilfe In 23 Jahren

haben Dr. Michael Ilgner und Gerd

Klein über 1 Mio. Euro eingespielt.

GRK Golf Charity Masters Nach

eigenen Angaben 2012 an einem

Abend eine Mio. Euro eingesammelt.

2

3

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10

Münchner Golf Eschenried 5 Plätze,

darunter der Austragungsort der

LGO, verwaltet Thomas Heitmeier.

G&CC Fleesensee Sponsor von

Max Kieffer, Thomas Döbber-Rüther

ist Chef über 72 Löcher.

GC St. Leon-Rot Solheim Cup

2015, DGV-Stützpunkt: GF Eicko

Schulz-Hanßen gibt Vollgas.

WINSTONgolf Austragungsort der

Pon Senior Open, unter Leitung von

Mark Hopman und Jenny Elshout.

A-Rosa Scharmützelsee Das Top-

Resort im Südosten Berlins. Neuer

Golfmanager ist Andreas Bauer.

Drei Thermen Golfresort Tolles

Schloss und insgesamt vier Anlagen

unterstehen Heinz Wolters.

Red Golf Geschäftsführer Kai

Flint hält’s simpel. „Pay & Play“

auf vier Anlagen mit 39 Löchern.

1

1

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10

Golfversand Hannover All4golf

GF Stefan Kirste bleibt die Nr. 1

im Direktversand inkl. 500 m²-Shop.

Golfstore Die Schweden um GF

Johan Thellmark betreuen

231 Shops, davon bundesweit 50.

Golf24 Seit drei Jahren ist Ernst

von Randow mit drei Filialen und

starkem Online-Shop vertreten.

Secotex Inhaber Michael und

Sohn Tim Seitz mit neuem Chervò-

Outlet in München. Zwei Shops.

Golfoutletstore Powerfrau Susann

Strüwing bietet Kompetenz, sehr

stark auch im Online-Handel.

Fairway Golf-Shop Seine Basis hat

Helmut Kretschmer im Hamelner

GC, groß auf Messen und im WWW.

Golf Maul Der Münchner Traditions-Shop

von Ralph Spöttel

feierte 2012 sein 25-Jähriges.

46 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de

Legende:

2

1

Zeigen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.


PRÄZISIONSGEFRÄST MIT MODERNSTER LASERTECHNOLOGIE

DIE NEUE SCHLAGFLÄCHE FÜR SPIN PUR

Die neuen 588 RTX Rotex Wedges von Cleveland Golf, dem Marktführer bei innovativen Wedges


16 % größere Grooves für stärkeren Kontakt und mehr Reibung im Treffmoment


Verbessertes Laser Milling für zusätzliche Rauheit und Robustheit


Einzigartige Richtungsfräsung – optimiertes Rotex-Schlagflächentechnologie für maximalen Spin

588 RTX Blade 588 RTX CB Cavity Back

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Pro Person können maximal 3 alte Wedges beim Kauf von 3 neuen 588 Cleveland Golf Wedges angerechnet werden.

Diese Angebot gilt bis zum 30.Juni 2013. Für Verkaufsbedingungen und Konditionen gehen Sie auf www.clevelandgolf588.eu.

*

*Nur für teilnehmende Geschäfte.


DIE TOP 10 HERSTELLER/DISTRIBUT0RS

DIE TOP 10 PROMIS

2

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9

10

3

1

Herbert Hainer

TaylorMade konnte an das

Rekordjahr 2011 erfolgreich

anknüpfen, übernahm

zudem die Traditionsmarke

Adams Golf. Im Verbund wird TaylorMade CEO

und Präsident Mark King die Expansion auch 2013

zuversichtlich vorantreiben.

Michael Hayes

Nach einem Jahr Einarbeitung

hat der Titleist Chef

den Überblick und den

Laden im Griff. Unverändert

enorme Marktanteile

mit Bällen, im Acushnet-

Verbund mit FootJoy zudem

mit Schuhen und Apparel.

Seit 2012 sind Titleist und FootJoy DGV-Sponsor.

Neil Howie

Der GF von Callaway Golf

EMEA steht in engem

Kontakt zu Neu-CEO Chip

Brewer, mit dem Ziel,

Callaway wieder auf Kurs zu

bringen. Eduard Eckrodt

folgte in die Fußstapfen

von Hauke Lipp als Sales

Manager Central and East Europe.

Dieter Kartmann Never change a winning team: Ping

ist seit Jahrzehnten konsequenter Hersteller von starken

Produkten, davon profitiert auch u. a. Bubba Watson.

Alexander Hagen Die Übernahme von Cobra durch

Puma fruchtet, Hagen fungiert als Head of Cobra Puma

Golf DACH, trotz Top-Zahlen ruht er nicht.

Manfred Erhard Nike hat die Nummer 1 und 2 der

Welt unter Vertrag, ist mit neuem Equipment am

Durchstarten. Unverändert top in Apparel und Schuhen.

Thomas Reiter Mit Partner Ralf Niesing ist GolfTech

Europas größter Distributeur von u. a. Max-Trolleys,

Williams Golf etc. Ein leiser Riese mit viel Innovation.

Karsten Klische Nach Einarbeitung in der neuen

Rolle bei Wilson Staff als Sales Manager Deutschland

angekommen. Die steigenden Zahlen sprechen für sich.

Björn Klöpfer Der neue Mizuno Golf-Verkaufsleiter

hat wegen plötzlichem Managementwechsels einiges an

Arbeit vor sich, um neue Strukturen zu etablieren.

Peter Stollenwerk Mit Partner Markus Heeßel

erfolgreich: GreenGrass-Golf vertreibt u. a. Golf Buddy,

JG Golf, PowaKaddy, Clickgear und – neu – Röhnisch.

6

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10

Franz

Beckenbauer

Der Kaiser ist und bleibt

auch im Golf Deutschlands

Vorzeige-Promi Nummer

eins. Spielt gerne und so oft er kann bei diversen

Charity-Veranstaltungen. Neben seiner eigenen

Stiftung u. a. auch für Laureus sehr aktiv.

Boris Becker

Man mag von ihm halten,

was man möchte – Bobbele

ist unverändert der Dauergast

bei den Charity-Veranstaltungen

dieser Welt,

vor allem der Golfwelt. Mit

seinem Namen lassen sich

wunderbar Spendengelder

sammeln.

Dietmar Hopp

Der SAP-Mitbegründer

treibt im GC St. Leon-Rot

den Förder- und Leistungssport-Gedanken

auf

höchs tem Niveau voran.

Neue Indoor-Halle und

Driving-Range eröffnet.

Seit 2012 auch DGV-Stützpunkt.

Nicht zu vergessen der Solheim Cup 2015.

Elmar Wepper Der Schauspieler und Eagles-Vorstand

erholt sich am besten von seinen Dreharbeiten auf

dem Golfplatz, gerne auch in entfernten Gefilden.

Sonja Zietlow Die Dschungel-Camp-Moderatorin hat

im Australischen Outback stets ein 9er-Eisen am Mann

– man weiß ja nie, was um die Ecke gekreucht kommt.

Wladimir Klitschko Geht auf dem Golfplatz wesentlich

sanfter mit seinen Gegnern um als im Ring. Nicht

so allerdings mit dem Rasen.

Oliver Kahn Es ist etwas ruhiger geworden um den

ehemaligen Torwart-Titan, ward 2012 noch seltener

bei Charity-Turnieren gesehen.

Stefan Reuter Welt- und Europameister im Fußball,

zudem ein talentierter Golfer. Ruhig, bescheiden, zielstrebig.

Wird als künftiger Eagles-Präsident gehandelt.

Willi Bogner Der Inhaber der deutschen Edelmarke

setzt mit seiner Golflinie Akzente. Markenbotschafter

ist Deutschlands Legende Bernhard Langer.

Uli Hoeneß Der einstige Vorzeige-Bayern-Manager im

Fadenkreuz von Justiz und Medien: Da wird nicht viel

Zeit für die ein oder andere Runde Golf bleiben.

48 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de

Legende:

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Zeigen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.


DIE TOP 10 HERSTELLER/DISTRIBUT0RS

DIE TOP 10 PROMIS

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Herbert Hainer

TaylorMade konnte an das

Rekordjahr 2011 erfolgreich

anknüpfen, übernahm

zudem die Traditionsmarke

Adams Golf. Im Verbund wird TaylorMade CEO

und Präsident Mark King die Expansion auch 2013

zuversichtlich vorantreiben.

Michael Hayes

Nach einem Jahr Einarbeitung

hat der Titleist Chef

den Überblick und den

Laden im Griff. Unverändert

enorme Marktanteile

mit Bällen, im Acushnet-

Verbund mit FootJoy zudem

mit Schuhen und Apparel.

Seit 2012 sind Titleist und FootJoy DGV-Sponsor.

Neil Howie

Der GF von Callaway Golf

EMEA steht in engem

Kontakt zu Neu-CEO Chip

Brewer, mit dem Ziel,

Callaway wieder auf Kurs zu

bringen. Eduard Eckrodt

folgte in die Fußstapfen

von Hauke Lipp als Sales

Manager Central and East Europe.

Dieter Kartmann Never change a winning team: Ping

ist seit Jahrzehnten konsequenter Hersteller von starken

Produkten, davon profitiert auch u. a. Bubba Watson.

Alexander Hagen Die Übernahme von Cobra durch

Puma fruchtet, Hagen fungiert als Head of Cobra Puma

Golf DACH, trotz Top-Zahlen ruht er nicht.

Manfred Erhard Nike hat die Nummer 1 und 2 der

Welt unter Vertrag, ist mit neuem Equipment am

Durchstarten. Unverändert top in Apparel und Schuhen.

Thomas Reiter Mit Partner Ralf Niesing ist GolfTech

Europas größter Distributeur von u. a. Max-Trolleys,

Williams Golf etc. Ein leiser Riese mit viel Innovation.

Karsten Klische Nach Einarbeitung in der neuen

Rolle bei Wilson Staff als Sales Manager Deutschland

angekommen. Die steigenden Zahlen sprechen für sich.

Björn Klöpfer Der neue Mizuno Golf-Verkaufsleiter

hat wegen plötzlichem Managementwechsels einiges an

Arbeit vor sich, um neue Strukturen zu etablieren.

Peter Stollenwerk Mit Partner Markus Heeßel

erfolgreich: GreenGrass-Golf vertreibt u. a. Golf Buddy,

JG Golf, PowaKaddy, Clickgear und – neu – Röhnisch.

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Franz

Beckenbauer

Der Kaiser ist und bleibt

auch im Golf Deutschlands

Vorzeige-Promi Nummer

eins. Spielt gerne und so oft er kann bei diversen

Charity-Veranstaltungen. Neben seiner eigenen

Stiftung u. a. auch für Laureus sehr aktiv.

Boris Becker

Man mag von ihm halten,

was man möchte – Bobbele

ist unverändert der Dauergast

bei den Charity-Veranstaltungen

dieser Welt,

vor allem der Golfwelt. Mit

seinem Namen lassen sich

wunderbar Spendengelder

sammeln.

Dietmar Hopp

Der SAP-Mitbegründer

treibt im GC St. Leon-Rot

den Förder- und Leistungssport-Gedanken

auf

höchs tem Niveau voran.

Neue Indoor-Halle und

Driving-Range eröffnet.

Seit 2012 auch DGV-Stützpunkt.

Nicht zu vergessen der Solheim Cup 2015.

Elmar Wepper Der Schauspieler und Eagles-Vorstand

erholt sich am besten von seinen Dreharbeiten auf

dem Golfplatz, gerne auch in entfernten Gefilden.

Sonja Zietlow Die Dschungel-Camp-Moderatorin hat

im Australischen Outback stets ein 9er-Eisen am Mann

– man weiß ja nie, was um die Ecke gekreucht kommt.

Wladimir Klitschko Geht auf dem Golfplatz wesentlich

sanfter mit seinen Gegnern um als im Ring. Nicht

so allerdings mit dem Rasen.

Oliver Kahn Es ist etwas ruhiger geworden um den

ehemaligen Torwart-Titan, ward 2012 noch seltener

bei Charity-Turnieren gesehen.

Stefan Reuter Welt- und Europameister im Fußball,

zudem ein talentierter Golfer. Ruhig, bescheiden, zielstrebig.

Wird als künftiger Eagles-Präsident gehandelt.

Willi Bogner Der Inhaber der deutschen Edelmarke

setzt mit seiner Golflinie Akzente. Markenbotschafter

ist Deutschlands Legende Bernhard Langer.

Uli Hoeneß Der einstige Vorzeige-Bayern-Manager im

Fadenkreuz von Justiz und Medien: Da wird nicht viel

Zeit für die ein oder andere Runde Golf bleiben.

48 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de

Legende:

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Zeigen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr.


TURNIERSERIE

Sind Sie

Germany‘s

best Putter?

Putter-Experte ODYSSEY und GOLF TIME suchen Deutschlands

beste(n) Putter(in). Haben Sie das Zeug zu „Germany‘s best Putter?“

50 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Putten ist der

wahrscheinlich

einfachste Part

beim Golfen,

gleichzeitig aber

auch einer der

wohl am meisten unterschätzten

und leider auch

am wenigsten geübten. Ohne

Zweifel ist aber gerade das

Grün der Bereich, auf dem

die meisten Schläge auf der

Scorekarte eingespart werden

können. Wenn es Ihnen

gelingt, statt beispielsweise

36 Putts pro Runde nur

noch 30 zu benötigen – oder

sagen wir einfach nur alle

Dreiputts zu eliminieren, hat

alleine das schon eine signifikante

Verbesserung – nicht

zuletzt Ihres Handicaps –

zur Folge.

Wirft man hierzu einen

Blick auf die Statistiken der

weltbesten Golfer, so liegt

der Durchschnitt bei rund

28 Putts pro Runde.

Das wirklich Positive

am Putten, aus technischer

Sicht, ist aber vor allem, dass

wirklich jeder gut darin sein

kann, egal, ob groß oder

klein, jung oder alt. Das

jedoch gleichzeitig daraus

resultierende Übel: Es gibt

eigentlich keine Ausreden,

kein guter Putter zu sein.

Aus diesem Grund, weil

wir der unverbesserlichen

Überzeugung sind, dass

dem Putten wesentlich mehr

Aufmerksamkeit geschenkt

werden sollte, haben sich die

Nummer eins unter den Putter-Herstellern,

ODYSSEY,

und GOLF TIME zusammengetan

und rufen diese Saison

Deutschlands erste bundesweite

Putting-Turnierserie

ins Leben: Wir suchen „Germany‘s

best Putter“, kurz

„GbP“.

Das Format.

Als erste Qualifikationsstufe

stehen Putt-Turniere in

bundesweit rund 200 Golfanlagen

auf dem Programm.

Die Turniere werden auf dem

Putting-Grün der jeweiligen

Anlage ausgetragen, im Zählwettspiel

brutto über neun

„Löcher“. Bei Gleichstand

mehrerer Teilnehmer gehen

diese im Anschluss in zugelosten

Paarungen in „Sudden

Death“- Stechen, bis letztlich

ein Sieger pro Anlage feststeht.

Aus dieser „Stage One“

halten 200 Qualifikanten

Einzug in die nächste Stufe,

zu den Regionalfinalen, wo

nach demselben Format

gespielt wird. Diese werden

im August bzw. September

ausgetragen im GC München

Eichenried, in WINSTONgolf

und im Hardenberg Golf

resort. Letztlich geht es für

die fünf Besten pro Regionalfinale

weiter zum großen

Deutschland-Finale in den

GC St. Leon-Rot, Austragungsort

des Solheim Cup 2015.

Um was wird gespielt?

Neben kleinen Startgeschenken

für alle Teilnehmer

sowie wertvollen Preisen von

ODYSSEY bei allen Regionalturnieren

und dem Deutschlandfinale,

winkt dem Gesamtsieger,

also „Germany‘s

best Putter“, ein einwöchiger

Trip für zwei Personen in

ein exklusives Golfresort

inklusive Flug. Zudem wird

„Germany‘s best Putter“

medial von GOLF TIME und

später Sky begleitet. Alle

Informationen und aktuelle

Updates finden Sie auch im

Internet.

www.germanysbestputter.com

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 51


STORY LESESTOFF

ULRICH

KAISER

Jahrgang 1934, lebt als freier Journalist

in Gröbenzell bei München.

Kolumnist, Kabarett-Schreiber, Filmautor.

GOLF TIME-Autor seit 1999

Psycho

BUCH-TIPP

Was Sie schon immer über den

dicken Schorsch wissen wollten:

Das witzige Opus von GT-Autor Uli

Kaiser gibt’s beim GOLF TIME

Verlag, Tel. 089/42718181

oder Internet: www.golftime.de

Preis: € 19,90 + € 3,– Porto

Was den alten Freund

anbetrifft, der bei

uns im Club nur

als dicker Schorsch

bekannt ist, so

sollte man unbedingt

erwähnen, dass es sich bei ihm

um einen außerordentlich freundlichen

Menschen handelt, der jeden verlorenen

Ball mit großem Eifer sucht – selbst

dann, wenn es sich um den Ball eines

Mitspielers handelt, der es nicht besser

kann. Der dicke Schorsch hat trotz seiner

offenen Freundlichkeit, die er gerne

zur Schau stellt, im Keller eine beachtliche

Sammlung von silbernen Töpfen,

Kannen, Schachteln und Figuren ausgestellt,

die vom großen Geschmack der

Stifter Zeugnis ablegen. Wenn es dem

dicken Schorsch gelingt, diese Sammlung

wieder um ein Stück zu erweitern,

bedankt er sich überschwänglich, sodass

jeder feststellen muss, welch ein

netter Mensch der

dicke Schorsch ist.

Das Geheimnis

um die Erfolge des

dicken Schorsch liegt

übrigens auch in der

strengen Befolgung der

Etikette, die er gerne

und fantasiereich ausdehnt,

sodass sich die

entsprechenden Mitspieler

beschämt fühlen

und sich lieber

einen Schlag mehr aufschreiben,

als auch

nur den Gedanken an

etwas Unkorrektes zu

verschwenden. Wenn

beispielsweise der Mitspieler

sich in voller

Konzentration dem nächsten Schlag hingibt,

bringt der dicke Schorsch es fertig,

mit beschwörerisch leiser Stimme darauf

hinzuweisen, dass der besagte Mitspieler

doch auf das Wasser an der linken Seite

des Fairways achten soll, weil dort immer

wieder dumme Leichtfertigkeiten passieren.

Der Mitspieler, der gar nicht bemerkte,

dass sich dort ein Wasser befindet,

toppt den Ball daraufhin mit

großem Dampf in das Schilf, weil eine

Gefahr immer erst dann sich als Gefahr

ausweist, wenn man sie kennt. Der

dicke Schorsch sagt dann, dass er es

doch gleich gesagt habe, und der schusselige

Mitspieler bedankt sich auch noch

für das, was man auch als böse Hinterlist

bezeichnen kann.

Dieses Spiel ist voll von solchen

Grausamkeiten, die selbst die Meister

heimsuchen. Es spielt einer heute wie

der Champion oder was er für den

Champion hält, und

am nächsten Tag wie

der verregnete Pilzesammler.

Das Schlimme

ist, dass man

nicht weiß, warum

heute so und morgen

so. Der dicke Schorsch

sitzt im Clubhaus

und gibt seine Weisheiten

zum Besten,

und die fleißigen Bewunderer

seiner Kunst

stehen im strömenden

Regen auf der

Übungswiese und turnen

im Hinblick auf

das nächste Turnier

am Wochenende. Was

sie dabei mit Sicherheit

lernen, sind die

Illustration: Steffen Köpf

52 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


logisches

wunderbaren Bezeichnungen, die da

irgendwelche Inselbewohner für jede Art

von Katastrophe erfunden haben, die auf

einem Golfplatz geschehen können. Der

dicke Schorsch kennt sie alle: slice, hook,

shank, press, sway, dip, quit usw. Der

dicke Schorsch erklärt seinen Zuschauern

im Clubhaus indessen, dass dieses Spiel

so schwierig ist, weil es gilt, eine negative

Zahl zu erreichen: Wer am wenigsten

Schläge erreicht, hat gewonnen! Richtig

ist, dass man beim Fußball eine positive

Zahl erreichen muss, und das gilt für alle

anderen sportlichen Übungen, mit denen

man die Zeit vertreiben kann. Kein Mensch

vermag bei diesem Spiel eine Beständigkeit

zu erreichen, mit der man wirklich

rechnen kann – selbst die größten aller

Meister streuen in ihr Meisterleben seltsame

Resultate, die dafür sorgen, dass

die Zeitungsseiten gefüllt werden. Wenn

der dicke Schorsch davon berichtet, vergisst

er nie, darauf hinzuweisen. Seine

Zuhörer sind gerührt und laden ihn zu

einem Drink ein.

Zu den bevorzugten Freundlichkeiten

des dicken Schorsch gehört die Gratulation,

die jeder Mitspieler gerne über

sich ergehen lässt. Der dicke Schorsch

geht bei einem engen Match auf den

Mitspieler zu und gratuliert: Du warst

heute der Bessere – ich kann dir nur

gratulieren – du wirst die letzten zwei

Löcher auch noch gewinnen – sicher!

Der solcherart Belobigte wird mit einiger

Sicherheit zwei Dreifach-Bogeys fabrizieren.

Ähnlich funktioniert die Sache

mit dem Schwung – der wichtigsten Angelegenheit

überhaupt, die es bei diesem

Spiel zu beherzigen gilt.

Es gibt ungefähr fünftausend Möglichkeiten,

den Schwung durchzufüh-

ren, und da das nicht ausreicht, gibt es

die größten Weltmeister, die sich plötzlich

entscheiden, sich einen weiteren

Schwung zuzulegen. Dann gewinnen

sie zwei oder drei Jahre überhaupt nichts

und leben vom Ersparten. Manchmal

hört man nie mehr von ihnen, manchmal

kommen sie mit neuem Schwung

wieder und kriegen noch einmal hundert

Millionen und machen einigen

Blödsinn damit.

Der dicke Schorsch hat ein andersartiges

Verhältnis zum Schwung, mit

dem man keine Millionen gewinnen

kann, sondern höchstens ein etwas größeres

Abendessen. Die Angelegenheit

wickelt sich ungefähr wie folgt ab: Der

dicke Schorsch sucht sich ein Opfer von

der Übungswiese, man gerät in ein Gespräch,

das damit endet, dass man ein

freundschaftliches Match verabredet.

Damit es ein wenig spannender wird,

setzt man ein Fläschchen vom Besseren

aus. Der neue Mitspieler hatgegen

den dicken Schorsch schon verloren.

Eine Weile läuft die Angelegenheit noch

relativ ordentlich. Dann beginnt der

dicke Schorsch mit seinem psychologischen

Vernichtungswerk: Er lobt den

anderen – das heißt, er lobt den unglaublich

harmonischen Schwung, den

weichen und doch so athletischen Übergang

von Aufschwung und Abschwung –

die Melodie des kerzengerade fliegenden

Balls. Kurz gesagt: Das hält kein Mensch

aus! Ein Mensch ist nämlich auch ein

eitler Mensch, und wenn man ihn auf

den wunderschönen Schwung hinweist,

wird er einen Schwung hinlegen, wie

ihn die Welt noch nie gesehen hat, der

Ball wird in einer Wildnis landen und

der dicke Schorsch wird zufrieden nach

Hause gehen.

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PEOPLE SERIE

Fotos: GettyImages

Finalsonntag Masters 1996:

Greg Norman verliert ein

sicher geglaubtes grünes

Jackett, da seine Nerven

erneut bei einem Major-

Finale versagen

54 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DIE GRÖSSTEN GOLFER ALLER ZEITEN

DER GROSSE

WEISSE HAI

Greg Norman Er gewann 89 Profi-Golfturniere in vier Jahrzehnten und

gilt trotzdem als der größte Serien-Verlierer in der Golf-Historie.

Von Götz Schmiedehausen

Wenn ein Profi-Golfturnier schon nach drei

Runden beendet werden würde, müsste

Tiger auf seiner Major-Rekordjagd heute

vielleicht keinen Bären, sondern einen Hai

erlegen. Denn der Australier Greg Norman

nimmt in der Kategorie „Vergeigen

von Major-Turniersiegen“ einen einsamen Spitzenplatz in der

Golfgeschichte ein. Dreißigmal befand er

sich unter den Top 10, zwanzigmal fand

man ihn unter den Top 5 und vierzehnmal

stand er auf dem Treppchen. Neunzigmal

startete Norman bei einem Major,

am Ende sprangen nur zwei Weinkaraffen

bei den Open Championships 1986 und

1993 heraus.

Spätzünder. Als Greg Norman mit 108

Schlägen im australischen Virginia Golf

Club seine erste offizielle Scorekarte zur

Bestätigung des Mindesthandicaps einreichte,

war er schon 15 Jahre alt. Doch

schon achtzehn Monate nachdem er

seinen ersten Golfschlag vollführt hatte,

erreichte er Handicap 0. Sein offensichtliches

Talent inspirierte den Top-Amateur Idol: Presidents Cup-Kapitän Greg Norman

zu der Idee, sich als Playing Pro zu versuchen. Doch die Statuten

der PGA New South Wales sahen vor, dass man erst eine

dreijährige Ausbildung als Golflehrer zu absolvieren hatte.

Nach zwei frustrierenden Lehrjahren gewann Greg die

Meisterschaft der Golflehrer-Azubis mit fünfzehn Schlägen

Vorsprung, was dazu führte, dass man ihm eine Spielberechtigung

für die australische Tour zugestand. Schon bei seinem

Profidebüt im Sommer 1976 belegte er

den dritten Platz bei der Queensland

Open und gewann kurz darauf die West

Lakes Classic. Doch schon bei diesem

Turnier deutete sich die latente Nervenschwäche

des Blondschopfes bei bedeutenden

Turnieren an. Am Sonntag ging

er mit zehn Schlägen Vorsprung auf die

Runde, zitterte sich dann aber mit einer

74er-Runde gerade noch so zum Sieg.

Nach einigen weiteren Triumphen in

seiner Heimat wählte Greg Norman nicht

die direkte Route gen PGA Tour, sondern

entschied sich für den Umweg über

Europa. Dort gelangen ihm weitere Erfolge,

was 1981 dazu führte, dass er erstmals

einen Einladungsbrief aus Augusta in

seinem Briefkasten fand. Am Ende des E

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 55


PEOPLE SERIE

Australian Open 1978: Der junge Greg Norman (23)

Das Stechen beim Masters 1987, bei dem Larry Mize mit einem Sonntagsschuss gewann

ersten Tages lag er in geteilter

Führung und die amerikanischen

Reporter wollten natürlich

mehr über den unbekannten

Australier wissen. „Mögen

Sie Haie?“, wurde Norman

gefragt, der am Great Barrier

Reef aufgewachsen war. „Nein“,

antwortete er, „die fressen mir

nur die Fische weg, die ich mit

meiner Harpune erlegt habe.

Ich würde gerne mal einen

abschießen.“ Am nächsten Tag

wurde der verhinderte Hai-Jäger

in den Zeitungen als „Great

White Shark“ bezeichnet.

Am Sonntag belegte Norman

einen beachtlichen vierten

Platz auf dem Leaderboard.

Major-Fluch. Zwischen 1981

und 1983 war Greg Norman

der Top-Golfer auf der European

Tour. In einem Interview

bezeichnete er seine Tour-

Kollegen als „talentierte, aber

feige Golfer, denen die innere

Stärke fehlen würde, um zu

siegen“. Vielleicht beschwor er

mit diesem unbedachten Ausspruch

seinen Major-Fluch herauf?

In jedem Fall war es wenig

Greg Norman

Geboren: 10.2.1955 in

Mount Isa, Australien

Erfolge:

British Open: 1986,

1993

89 Siege als Profi

World Golf Hall of Fame:

2001

Presidents Cup-Teilnahmen:

1996, 1998, 2000

Komplette Saison als

Nummer 1 der Welt:

1996

Erster Golfer, der die

1 Mio. Dollar-Preisgeldmarke

schaffte (1986)

verwunderlich, dass niemand

Norman eine Träne nachtrauerte,

als er 1984 gen USA abreiste.

„Junge, du bist nicht gut

genug, um hier mitzuspielen

...“, wurde Greg bei seinem

ersten Turnier als Mitglied

der PGA Tour von J. C. Snead

„freundlich“ begrüßt, doch der

Australier ließ sich nicht einschüchtern.

Er siegte in seiner

Rookie-Saison bei der Kemper

Open und verwies bei der

Canadian Open 1984 sogar

Jack Nicklaus auf die Plätze.

1986 gelang der große

Durchbruch, Norman gewann

zehn Turniere, doch trotz dieser

Erfolge fühlte er sich wie ein

Verlierer. Beim Masters ging er

mit vier Schlägen Vorsprung in

den Finalsonntag, aber ausgerechnet

der 46-jährige Jack Nicklaus

triumphierte sensationell

mit einem Schlag Vorsprung.

Bei der U.S. Open verdaddelte

Norman dann am Sonntag erneut

seine Führung, diesmal

hieß der Sieger Raymond Floyd

und war 43 Jahre alt. „Ich habe

gegen die beiden ältesten Major-

Sieger aller Zeiten verloren“,

jammerte Norman. Bei der

Open Championship brachte

er seine fünf Schläge Vorsprung

ins Ziel und durfte sich endlich

als Major-Champion feiern lassen.

Doch schon bei der folgenden

PGA Championship war

es Bob Tways sensationelles

Chip-in-Birdie auf der letzten

Bahn, das Norman, der mit vier

Schlägen Puffer in den Sonntag

gestartet war, das Herz brach.

1987 ging Norman dann

ausnahmsweise mal nicht als

Führender in die Finalrunde

beim Masters und stand prompt

nach 18 Löchern ganz oben auf

dem Leaderboard – allerdings

gemeinsam mit Larry Mize

und Severiano Ballesteros. Seve

spielte im Stechen sogleich

ein Bogey und war damit aus

dem Rennen. Auf dem zweiten

Extraloch, der 11. Bahn des

Augusta National, lag Norman

dann auch deutlich besser als

Mize. Doch der Lokalmatador

aus Augusta chippte seinen

Ball aus unmöglicher Lage zum

Birdie ein und Norman hatte

erneut das Nachsehen. „Ich war

mir fast sicher, dass Larry aus

56 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Zweifacher Open Champion: 1993 in Royal St. Georges, England und 1986 in Turnberry, Schottland

dieser Lage nicht mit zwei

Schlägen ins Loch kommen

würde. Nun, es war nur ein

Schlag“, sagte Norman später.

Dann kam das Masters

1996: Bei seiner 15. Teilnahme

spielte Greg am ersten Tag

mit 63 Schlägen Platzrekord

und führte am Finalsonntag

mit sechs Schlägen vor Nick

Faldo. Seinen ersten Drive

hookte Norman in die Bäume

und meinte dann zu seinem

Caddie: „Junge, das wird heute

ein hartes Stück Arbeit!“

In der Folge vollführte er

so ziemlich jeden im Golf

bekannten Fehlschlag und

nach neun Bahnen trennten

Norman und Faldo nur noch

zwei Zähler. Und auch zwischen

Bahn 10 und 18 wurde

es nicht besser, Norman

machte Drei-Putts oder wässerte

seinen Ball zweimal.

Faldo hingegen spielte solides

Golf und gewann schließlich

mit vier Schlägen Vorsprung.

Tapfer stellte sich der Verlierer

anschließend der Presse:

„Ich werde wegen dieser

Niederlage nicht untergehen“,

stellte er klar. Trotz dem Erreichen

seines emotionalen

Tiefpunkts bewahrte Norman

nach außen Haltung und

Würde, was auf viele seiner

Kollegen und Fans inspirierend

wirkte. „Vielleicht war

diese Erfahrung am Ende

doch für etwas gut“, reflektierte

Norman den Zuspruch

der Golfwelt und machte sich

gleichzeitig Mut. „Ich werde

hier gewinnen. Auf mich wartet

noch etwas ganz Großes

im Golf. Ich muss weiter

daran glauben, sonst könnte

ich auch gleich die Schläger

an den Nagel hängen.“

1999 hatte Greg erneut

eine realistische Chance auf

ein grünes Jackett, als er

am Finalsonntag mit nur

einem Schlag Rückstand auf

José María Olazàbal auf die

Runde ging. Erneut erlebte er

eine Enttäuschung und wurde

Dritter.

Geschäftsmann. Neben seinem

vollen Tourkalender startete

Norman in den Neunzigerjahren

die Firma „Great

White Shark Enterprises“.

Unter deren Dach betreibt er

die erfolgreiche Modelinie

„Greg Norman Collection“,

die Restaurant-Kette „Greg

Norman Grille“ (die er auch

gleich von seiner Gourmet-

Metzgerei „Greg Norman

Australian Prime“ beliefern

lässt), sein Wein-Label „Greg

Norman Estate Wines“ oder

»Ich habe es versaut«

Norman im Interview nach dem Masters 1996

seine „Greg Norman Turf

Company“, die Grasbepflanzungen

für Sportstätten anbietet.

Zudem war er lange an

den Schlägermarken Cobra

und an MacGregor Golf beteiligt.

Sein Vermögen wird

nach Scheidungen mit Rekordabfindungen

auf mehrere

Hundert Mio. Dollar geschätzt.

Ein grünes Jackett kann er sich

davon auch nicht kaufen.


www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 57


PRODUKTE NEWS

Gruppenfotos: Sieger und Platzierte im GC Stenerberg, Bremer GC Lesmona, GC Wasserburg Anholt und GP Wagenfeld (v.l.)

Upgrade

Samsonite Club Tour presented by Diners Club Die bundesweite

Turnierserie in über 100 Golf Clubs mit neuen Hauptsponsoren am Start.

Es hat sich einiges

getan seit der vergangenen

Ausgabe:

Mit Diners

Club und Samsonite

als neue

Hauptsponsoren sowie ersten

Turnier-Ergebnissen nimmt

die „Samsonite Club Tour

presented by Diners Club“

Fahrt auf. Nach anfänglichen

Wetterkapriolen steht nun die

Mehrzahl der rund 340 Turniere

in über 100 Golf Clubs

unmittelbar bevor, jetzt geht

es richtig los.

Worum geht es? Jeder

Partner-Club veranstaltet bis

Ende Juli mindestens drei

Turniere über 18 Loch Stableford

und in fünf Klassen. Er

fungiert dabei als „Quali-

Stützpunkt“ und schickt am

Ende der Qualifikationsphase

fünf Sieger in den fünf

Klassen auf die nächste Stufe:

Zu einem von vier im August

auszutragenden Regional-Finals.

Dort werden wiederum

die Finalisten ausgespielt,

die schließlich zum großen

Finale, am Ende des Jahres,

fliegen. Als Traumdestination

geht es hier für die insgesamt

20 Besten auf Einladung ins

5-Sterne Constance Belle

Mare Plage auf Mauritius im

Indischen Ozean.

Modus. Gespielt wird nach

den offiziellen Regeln des

DGV über 18 Löcher, Stableford,

und in den fünf Klassen

Brutto Damen, Brutto

Herren, Netto A, B, C. Jeder

Golf Club trägt bis zum Ende

der Qualifikationsphase (31.

Juli 2013) mindestens drei

Turniere aus. Die Ergebnisse

der einzelnen Turniere werden

dabei im Verlauf addiert

und in Ranglisten pro Golf

Club geführt. Je öfter also

mitgespielt wird, umso größer

die Chancen. Am Ende

der Qualifikationsphase ste-

58 GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


www.deutschegolfliga.de

hen die Sieger in den einzelnen Klassen

fest und werden zu einem von vier

Regional-Finals eingeladen. Bei Punktegleichstand

entscheidet hier das Los.

Termin

Austragungsort

08.05. Golfclub Hofgut Scheibenhardt

Turnierkalender (Auszug)

09.05. Golfclub Lichtenau-Weickershof

10.05. Münchener Golf Club

11.05. Golfclub Chemnitz

11.05. Golf & Country Club Gut Bissenmoor

11.05. Golf Club Wasserburg Anholt

11.05. GC Gelstern Lüdenscheid-Schalksmühle

11.05. Golf-Club Worms e.V. Golfanlage Hamm

11.05. Golfclub Miltenberg

11.05. Deggendorfer Golfclub

12.05. Öffentlicher Golfplatz Deichgrafenhof

12.05. Golfclub Ostfriesland

12.05. West Golf

12.05. Golf Club Schloss Miel

12.05. Golf Club Wiesensee

12.05. Golf Club Varmert

12.05. Drei Thermen Golfresort Markgräflerland

12.05. Golf-Club Starnberg

12.05. Golf- und Landclub Karwendel

12.05. Bremer Golfclub Lesmona

15.05. Land- und Golf-Club Öschberghof

18.05. Schloss Krugsdorf Hotel & Golf Resort

18.05. Golf Club Stenerberg

18.05. Golfclub Bad Bramstedt

18.05. Golf Club Schloss Guttenburg

18.05. Golfclub Repetal Südsauerland

19.05. Golfpark Strelasund

19.05. Rethmar Golf Links

19.05. Open 9 Golf Eichenried

19.05. Golfclub Gut Thailing

19.05. Golf- und Landclub Königstein

20.05. Golf Club Höslwang im Chiemgau

Turnier-Homepage. Alle Informationen

rund um die „Samsonite Club Tour

presented by Diners Club“ finden Sie

im Internet: Angefangen vom Turnierkalender

über die Austragungsorte,

Turnierausschreibung sowie die

Ranglisten der Partneranlagen. Auch

werden hier die aktuellen Turnier-

Reportagen samt Bildmaterial der

Partneranlagen veröffentlicht. Reinschauen

lohnt also allemal.

www.golftime-clubtour.com

DIE

KRAMSKI

DEUTSCHE

GOLF LIGA

STARTET

Alle Infos zur neuen Liga...

deutschegolfliga.de

Schnell

ins Web

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Liga-Sponsor

Liga-Supplier


ROBOTEST drIvEr 2013

ABSCHLÄGER

Robotest Driver 2013 Zehn driver der führenden Schlägerhersteller auf

dem Prüfstand durch Mensch und Maschine.

Text: Marcus Brunnthaler, Fotos: Sammy Minkoff

60 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Das war wieder einmal

ein viel zu langer Winter

und es hat ein wenig

gedauert, bis wir anständige

Testbedingungen

für unseren Robo-Drivertest

vorfanden und endlich loslegen

konnten. Als es dann soweit war, wollten

Robo und das Testteam nicht mehr

aufhören: Drei Tage lang wurde getestet

und ausgewertet, inklusive Justierung

wurden knapp 1.000 Bälle geschlagen.

Das Ergebnis sind einmal mehr höchst

interessante Daten: Wenn Sie sich ein

wenig mit den Tabellen beschäftigen,

können Sie bald aus Daten wie Abflugwinkel,

Spin Rate, maximale Flughöhe,

Carry und Roll die Flugbahn eines Balls

vor dem geistigen Auge visualisieren.

Das hilft bei einem evtl. Kauf, denn

Sie können sich schon vorher ein Bild

davon machen, wie der Driver grob

funktionieren sollte. Den Gegencheck

machen Sie dann auf der Driving Range.

Testverfahren. Jeder Driver schlug, in

den Miya Shot Robo V-Schwungroboter

eingespannt, insgesamt 50 Bälle. Davon

zehn im Sweetspot mit perfekt „square“

ausgerichtetem Schlägerblatt, zehn im

Sweetspot mit geöffnetem Schlägerblatt

(6°), um Slices zu simulieren, sowie

weitere zehn im Sweetspot mit geschlossener

Schlagfläche (6°), um Hooks zu

simulieren. Hinzu kamen zehn außerhalb

des Sweetspots, nahe des Schafts (Heel)

getroffene Schläge, sowie zehn weitere,

die außerhalb des Sweetspots, nahe der

Schlägerspitze (Toe) getroffen wurden.

Damit wurde die Fehlertoleranz der

Driver bei unsauber getroffenen Bällen

simuliert – alles also überaus wertvolle

Informationen, nicht nur für Anfänger.

Die Schwunggeschwindigkeit betrug

bei jedem Schlag einheitlich 90 mph

(~145 km/h). Alle Modelle waren zudem

mit Grafitschäften mit „Regular

Flex” versehen. Als Ball wurde der

Callaway HX Diablo Tour verwendet.

Schlägertest-Profis: Das Test-Team

um Jonathan Taylor und den

Miya Shot Robo V-Schwungroboter

Fokus. Welche Kriterien spielen bei der

Wahl eines Drivers eine wichtige Rolle,

welches sind dabei eher subjektive

Eigenschaften? Zunächst sollte ein

Driver eine möglichst hohe Ball Speed

im Treffmoment generieren, wodurch

der Energietransfer auf den Ball verdeutlicht

wird. Beim Abflugwinkel

und auch bei der maximalen Höhe der

Flugbahn des Balls ist dies eine andere

Sache: Beide Faktoren sind eher subjektiv,

werden dabei maßgeblich von der

Spin Rate des Balls – ein wiederum bedeutender

Faktor – beeinflusst.

Darunter verstehen wir den Spin,

den der Ball nach dem Treffmoment

aufnimmt. In der Regel gilt: Je höher

die Spin Rate, desto höher die Flugbahn,

da sich der Ball dadurch höher

in den Himmel „schraubt“. Dies geht

jedoch zu Las ten der Carry-Länge sowie

des Rolls und damit der Gesamtdistanz.

Zu wenig Spin wiederum bzw. eine zu

flache Flugbahn resultieren meist ebenfalls

in einem kurzen Carry, jedoch in

der Regel verbunden mit einem längeren

Roll. Der Ball „stürzt“ hier regelrecht

ab. Das perfekte Zusammenspiel ist einmal

mehr das A und O – nicht zuletzt

natürlich der Ball bzw. dessen Spin-

Eigenschaften.

Bei den Fehlertoleranz-Kategorien ist

dies hingegen eine ganz einfache Sache.

Hier gilt: Je geringer die Abweichung

von der Ideallinie null, desto besser (ein

Minus bedeutet links oder kürzer, kein

Minus rechts davon bzw. weiter).

Experten-Team. Nicht zuletzt möchten

wir Sie auf eine kleine Veränderung

in Zusammenhang mit unseren Fitting-

Experten hinweisen: Johannes Herbig

(ClubmateGolf) wird ab dieser Ausgabe

mit seiner eigenen Fitting-Kolumne

an den Start gehen (Seite 82). Davon

unberührt bleiben die Tipps und Tricks

im Rahmen unserer Robotests von

Pro Jens Müller (Golf House) sowie

Santiago Mari, internationaler Equipment-Berater

und Club-Fitter.

Sie haben Fragen zu den GOLF TIME

Robotests? Senden Sie gerne eine E-Mail

an robotest@golftime.de. Alle Testdaten

und die ausführlichen Tipps unserer

Experten finden Sie zudem im Internet

unter www.robogolf.com. GT

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 61


ROBOTEST drIvEr 2013

Schwung-Geschwindigkeit:

Driver

90 mph (~ 145 km/h)

Callaway

rAZr Fit Xtreme

Loft: 10,5°

Schaft: Aldila Trinity

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.5“

Linkshänder: Ja

Preis: € 449,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 54

Callaway

X Hot

Loft: 10,5°

Schaft: Project X velocity

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 46.0“

Linkshänder: Ja

Preis: € 329,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 36

Cobra

AMP Cell

Loft: 10,5°

Schaft: Fujikura Fuel 57

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.75“

Linkshänder: Ja

Preis: € 299,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 54

Fazit: Stark bei geslicten Bällen und unsauber

getroffenen im Heel-Bereich. der rAZr Fit

Xtreme schickt den Ball mit hoher Ball Speed

auf eine mittlere Flugbahn mit vergleichsweise

langem Carry. Es empfiehlt sich ein „Low-

Spinning Golfball“.

www.callawaygolf.com

Fazit: Wie schon der rAZr Fit Xtreme, ist auch

der X Hot eine heiße Empfehlung für Golfer

mit Slice-Problemen. die Flugbahn ähnelt der

des rAZr Fit Xtreme, wenngleich etwas kürzer.

Golfer mit ordentlich Zug hinter dem Ball

werden das Maximale herausholen können.

www.callawaygolf.com

Fazit: der Cobra AMP Cell schickt den Ball

auf eine hohe Flugbahn, um genau zu sein,

die zweithöchste des Tests. Top-Werte erzielt

das Modell vor allem beim distanzverlust bei

unsauber getroffenen Bällen im Heel-Bereich

sowie beim Hook.

www.cobragolf.de

Ball Speed

(km/h)

Abflugwinkel

(°)

Spin Rate

(U/min)

Maximale Höhe

(m)

213,5 Titleist 913 d2 14,7 Cobra AMP Cell 2478 Wilson Staff d-100 SL 23,3 Mizuno JPX 825 191,6 Ping G25

213,4 Ping G25 14,4 Mizuno JPX 825 2609 Titleist 913 d2 22,7 Cobra AMP Cell 187,5 Mizuno JPX 825

211,5 Nike vr_S Covert 14,2 Ping G25 2671 TaylorMade rBZ Stage 2 22,0 Ping G25 186,8 Titleist 913 d2

211,1 TaylorMade r1 13,8 Callaway rAZr Fit Xtreme 2673 TaylorMade r1 21,7 Callaway rAZr Fit Xtreme 186,7 Callaway rAZr Fit Xtreme

210,7 Callaway rAZr Fit Xtreme 13,7 Callaway X Hot 2685 Ping G25 21,6 Nike vr_S Covert 186,4 Nike vr_S Covert

210,5 Mizuno JPX 825 13,5 Wilson Staff d-100 SL 2912 Cobra AMP Cell 21,1 Callaway X Hot 186,0 Cobra AMP Cell

208,4 TaylorMade rBZ Stage 2 13,3 Nike vr_S Covert 2972 Callaway rAZr Fit Xtreme 19,2 TaylorMade r1 185,0 TaylorMade r1

207,8 Cobra AMP Cell 13,1 TaylorMade r1 3040 Callaway X Hot 19,0 Titleist 913 d2 182,7 Callaway X Hot

207,3 Callaway X Hot 12,9 Titleist 913 d2 3098 Mizuno JPX 825 17,9 Wilson Staff d-100 SL 180,0 TaylorMade rBZ Stage 2

205,3 Wilson Staff d-100 SL 12,0 TaylorMade rBZ Stage 2 3143 Nike vr_S Covert 17,1 TaylorMade rBZ Stage 2 177,7 Wilson Staff d-100 SL

Carry

(m)

62 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Mizuno

JPX 825

Loft: 10,5°

Schaft: Fujikura Orochi Blue Eye

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.5“

Linkshänder: Ja

Preis: € 329,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 24

Fazit: dynamik, die beeindruckt: Trotz mittlerer

Ball Speed, eines hohen Abflugwinkels, hoher

Spin rate und der höchsten Flugbahn des

Tests, generiert der Mizuno JPX 825 das zweitlängste

Carry des Tests, verbunden mit dem

kürzesten roll – Punktlandung sozusagen.

www.mizuno.eu

Nike

vr_S Covert

Loft: 10,5°

Schaft: MrC Kuro Kage

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.5“

Linkshänder: Ja

Preis: € 299,95

Empfohlenes Hcp: 0 – 54

Fazit: das Zusammenspiel aus hoher Ball

Speed, niedrigem Abflugwinkel sowie der

höchsten Spin rate des Tests schickt den Ball

auf eine lange, relativ hohe Flugbahn. Top-

Werte bei der Abweichung beim Hook sowie

Testsieger bei Miss-Hits im Toe-Bereich.

www.nike.com

Ping

G25

Loft: 10,5°

Schaft: TFC 189d

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.75“

Linkshänder: Ja

Preis: € 379,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 54

Fazit: der Weitenjäger des drivertests 2013:

der Ping G25 generiert das längste Carry und

insgesamt auch die längste Gesamtdistanz.

Gleichzeitig rangiert das Modell fast in jeder

Fehlertoleranz-Kategorie in den vorderen rängen,

ist hier sogar zweimal Testsieger. Top!

www.ping.com

JENS MüLLEr

Drei Punkte, auf die Sie beim Kauf

eines Drivers achten sollten!

Roll

(m)

Gesamtdistanz

(m)

29,2 TaylorMade rBZ Stage 2 215,7 Ping G25

28,4 Wilson Staff d-100 SL 214,0 Titleist 913 d2

27,2 Titleist 913 d2 211,5 TaylorMade r1

26,5 TaylorMade r1 209,2 TaylorMade rBZ Stage 2

24,1 Ping G25 209,1 Callaway rAZr Fit Xtreme

22,4 Callaway rAZr Fit Xtreme 208,0 Nike vr_S Covert

22,2 Callaway X Hot 208,0 Mizuno JPX 825

21,8 Cobra AMP Cell 207,8 Cobra AMP Cell

21,6 Nike vr_S Covert 206,1 Wilson Staff d-100 SL

20,5 Mizuno JPX 825 204,9 Callaway X Hot

Bei fast keinem anderen Schläger sind die Emotionen beim Schlagen so

gewaltig wie beim driver. Beim Kauf sollten einige dinge berücksichtigt

werden, die natürlich nicht zwangsläufig allgemeingültig sind, aber

zumindest immer beachtet werden sollten, um möglichst viele „Glücksmomente“

zu haben. Ich werde auf die folgenden drei Punkte einmal

etwas genauer eingehen – Loft, Schaft und Schlägerkopf.

Loft: Spieler mit niedrigen Schwunggeschwindigkeiten sollten darauf

achten, dass der Loft eher hoch ist. So gelingt es besser, mehr Spin zu

erreichen und den Ball länger in der Luft zu halten. Ebenfalls ist es einfach

leichter, den Ball gerade die Bahn hinunterzuschicken (hoher Loft ist ca.

12/13, niedriger Loft 9/10).

Schaft: Beim Schaft ist ebenfalls die Schwunggeschwindigkeit entscheidend.

Hier sollte der Schaft härter gewählt werden, wenn der Spieler hohe

Schwunggeschwindigkeiten erreicht. driver sind normalerweise mit Grafitschäften

ausgestattet, die je nach Spielertyp ausgesucht werden und sich

in der Flexibilität unterscheiden.

Schlägerkopf: Fast alle Köpfe haben heute 460cc, was auch die richtige

Größe für die meisten Spieler ist. viele Spieler haben zudem Ballflugtendenzen,

weshalb moderne driver die Möglichkeit bieten, die Schlägerkopfstellung

zu verändern, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken.

der driverkauf sollte auf keinen Fall dem Zufall überlassen werden.

Unsere Profis vom Golf House können dank neuster Technik genau analysieren,

welcher driver für Ihren Spieltyp geeignet ist!

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 63


ROBOTEST drIvEr 2013

Schwung-Geschwindigkeit:

Driver

90 mph (~ 145 km/h)

TaylorMade

r1

Loft: 10,5

Schaft: Aldila rIP Phenom

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.5“

Linkshänder: Ja

Preis: € 449,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 54

Fazit: der TaylorMade r1 erwies sich als der

drittlängste driver im Test und zudem als die

erste Wahl bei der Abweichung von geslicten

Bällen. Ein weiterer Testsieg bei der Abweichung

von unsauber getroffenen Bällen im

Toe-Bereich, alles in allem sehr fein.

www.taylormadegolf.eu

TaylorMade

rBZ Stage 2

Loft: 10,5°

Schaft: Fujikura rocketfuel 50

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 46.0“

Linkshänder: Ja

Preis: € 329,–

Empfohlenes Hcp: 0 – 36

Fazit: Auffällig ist beim TaylorMade rBZ Stage 2

vor allem die flache Flugbahn, genauer gesagt

die flachste des Tests. In Kombination mit

einem langen roll tut dies der Länge jedoch

keinen Abbruch. Zudem der Testsieg bei unsauber

getroffenen Bällen im Heel-Bereich.

www.taylormadegolf.eu

Titleist

913 d2

Loft: 10,5°

Schaft: Aldila rIP Phenom

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 45.0“

Linkshänder: Ja

Preis: € 429,95

Empfohlenes Hcp: 0 – 36

Fazit: Ein Weitenjäger aus dem Hause Titleist:

der 913 d2 präsentierte sich als äußerst

dynamisches Modell. Mit langem Carry und

roll erzielte der driver die zweitlängste Gesamtdistanz

dieses Tests. das Ganze bei einer

vergleichsweise flachen Flugbahn.

www.titleist.de

Heel

Toe

Treff-Zonen auf dem Schlägerblatt bei der Simulierung diverser

Schlagvarianten:

Sweetspot (grün): Maximaler Energietransfer bei „square“ ausgerichtetem

Schlägerblatt im Treffmoment.

Heel: Typische Treff-Zone bei Anfängern. durch das Treffen

nahe des Schafts schließt sich das Schlägerblatt, der Ball

erhält in der regel eine Abweichung nach links (bei rechtshändern).

Toe: Typische Treff-Zone bei Anfängern. durch das Treffen nahe

der Schlägerkopf-Spitze öffnet sich die Schlagfläche. der Ball

erhält in der regel eine Abweichung nach rechts (bei rechtshändern).

Abweichung Slice

(m)

Distanzverlust Slice

(m)

Abweichung Hook

(m)

16,5 TaylorMade r1 -4,6 Wilson Staff d-100 SL -4,6 Ping G25

17,0 Callaway X Hot -5,4 TaylorMade r1 -5,0 Nike vr_S Covert

17,2 Callaway rAZr Fit Xtreme -6,8 TaylorMade rBZ Stage 2 -5,1 Titleist 913 d2

18,6 Ping G25 -7,5 Callaway X Hot -5,9 Wilson Staff d-100 SL

18,6 Wilson Staff d-100 SL -9,2 Nike vr_S Covert -7,8 Cobra AMP Cell

18,7 Mizuno JPX 825 -9,3 Titleist 913 d2 -10,0 Mizuno JPX 825

19,3 Cobra AMP Cell -9,8 Callaway rAZr Fit Xtreme -11,5 TaylorMade rBZ Stage 2

20,7 TaylorMade rBZ Stage 2 -10,2 Ping G25 -12,4 Callaway rAZr Fit Xtreme

23,7 Nike vr_S Covert -11,3 Cobra AMP Cell -15,1 TaylorMade r1

24,8 Titleist 913 d2 -11,7 Mizuno JPX 825 -15,1 Callaway X Hot

64 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


SANTIAGO

MArI

Welchen Sinn macht ein Driver-Fitting?

Wilson Staff

d-100 Superlight

Loft: 10,5°

Schaft: Matrix OZIK Hd4.1

Schaft-Flex: regular

Schaftlänge: 46.0“

Linkshänder: Ja

Preis: € 279,99

Empfohlenes Hcp: 0 – 54

Fazit: der Wilson Staff d-100 Superlight macht

seinem Namen alle Ehre als einer der leichtesten

driver des Tests. Es empfiehlt sich ein

„high-spinning Golfball“, um der sehr flachen

Flugbahn entgegenzuwirken. dann performt

das Modell auf Top-Niveau.

www.wilsonstaff.com

der Abschlag mit dem driver zählt zu

den wohl wichtigsten Schlägen auf der

runde, denn das Layout eines regulär

designten Golfplatzes bietet in der regel um

die 14 Löcher, bei denen der driver sinnvoll

eingesetzt werden kann. dabei ist es nicht

unbedingt notwendig, den Ball so weit wie

nur möglich zu schlagen, sondern vielmehr,

ihn ins Spiel zu bringen und sich die Möglichkeit

zu eröffnen, das Grün mit dem zweiten

Schlag anzugreifen.

Länge spielt also eine rolle, mindestens

ebenso wichtig aber ist die Präzision. Um

beides zu erreichen, ist es unbedingt notwendig,

ein paar driver-relevante Faktoren

im rahmen eines Fittings genauer unter

die Lupe zu nehmen: Unter anderem die

Ballgeschwindigkeit im Treffmoment, den

Abflugwinkel des Balls, den Spin, den er

aufnimmt. Natürlich die Carry-Länge und den

roll. Nicht zu vergessen die Kontrolle, denn

der weiteste Abschlag nützt nur wenig, wenn

der darauffolgende Schlag aus dem rough

oder gar Wald erfolgt.

Bei meiner Arbeit als Clubfitter mit Tour-

Pros achten wir vor allem auf drei Faktoren,

die perfekt auf den Spieler angepasst sein

müssen: Loft, Schlägerkopf-design und

Schaft. Bei der Wahl des optimalen Lofts

achten wir darauf, eine maximale Carry-

Länge zu generieren. viele Golfer sind irrtümlich

der Meinung, dass ein niedriger Loft

zwingend mehr Länge bedeutet. Hier spielt

der „dynamische Loft“, also der tatsächliche

Winkel des Schlägerblatts im Treffmoment,

die tragende rolle. In der regel liegt der

korrekte Loft für einen Golfer wesentlich

höher, als er zunächst annehmen mag, nicht

zuletzt kommt hier leider oft auch das Ego

ins Spiel – vor allem bei den Herren der

Schöpfung.

Bei der Wahl des passenden Schlägerkopfes

achten wir besonders auf ein gutes

Gefühl beim Ansprechen des Balls und auf

die Fehlerverzeihung: Selbstvertrauen spielt

hier eine große rolle, gleichzeitig sind manche

Schlägerköpfe fehlerverzeihender als andere,

besonders bei unsauber getroffenen Bällen.

Last but not least spielt der richtige

Schaft die wohl wichtigste rolle – er ist so

etwas wie der treibende Motor. Hierfür geht

es nicht anders, als sich eines professionellen

Fittings mit einem TrackMan, einem

FlightScope-System o. ä. zu unterziehen.

Santiago Mari, Jahrgang ’80, Class A Member der PGA of America, Club-Fitter und

Equipment-Experte. Seit 2011 ist der Wahl-Hamburger mit eigener Schlägermarke (Advance

Short Game Systems) vertreten. www.santiagomari.com, www.advancegolf.de

Distanzverlust Hook

(m)

Abweichung Heel

(m)

Distanzverlust Heel

(m)

Abweichung Toe

(m)

Distanzverlust Toe

(m)

-0,4 Cobra AMP Cell -7,5 TaylorMade rBZ Stage 2 -15,5 Ping G25 6,9 TaylorMade r1 0,2 Nike vr_S Covert

-0,5 Ping G25 -8,9 Callaway rAZr Fit Xtreme -18,8 Cobra AMP Cell 7,6 Ping G25 -4,0 Mizuno JPX 825

0,8 TaylorMade r1 -9,6 Nike vr_S Covert -19,3 Mizuno JPX 825 8,7 TaylorMade rBZ Stage 2 -4,7 Ping G25

1,3 Titleist 913 d2 -10,5 Wilson Staff d-100 SL -19,5 Callaway rAZr Fit Xtreme 8,9 Callaway X Hot -5,6 Callaway rAZr Fit Xtreme

1,6 Callaway rAZr Fit Xtreme -11,2 Ping G25 -20,7 Wilson Staff d-100 SL 9,9 Titleist 913 d2 -6,1 Callaway X Hot

2,0 TaylorMade rBZ Stage 2 -11,3 Cobra AMP Cell -21,8 Nike vr_S Covert 11,8 Cobra AMP Cell -7,1 TaylorMade r1

2,7 Wilson Staff d-100 SL -15,5 Callaway X Hot -22,9 Callaway X Hot 12,6 Callaway rAZr Fit Xtreme -7,6 Titleist 913 d2

3,3 Mizuno JPX 825 -15,7 Titleist 913 d2 -22,9 TaylorMade r1 16,4 Mizuno JPX 825 -8,4 TaylorMade rBZ Stage 2

3,5 Nike vr_S Covert -17,0 Mizuno JPX 825 -23,7 Titleist 913 d2 16,4 Nike vr_S Covert -8,5 Wilson Staff d-100 SL

13,5 Callaway X Hot -19,7 TaylorMade r1 -26,8 TaylorMade rBZ Stage 2 19,2 Wilson Staff d-100 SL -9,2 Cobra AMP Cell

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 65


MODE CATWALK

MODE CATWALKCCHERVÒ.

LAUFSTEG

Die italienische Prestige-Marke für Sportbekleidung stellt hier ihre

AQUA-BLOCK ® -Technologie vor, die nicht nur effektiv vor Wasser, sondern

auch vor Wind schützt. Die Hi-Tech-Membrane LAMINATED-PLUS weist

höchste Wind- und Wasserresistenz auf, und die verschweißten wasserabweisenden

Nähte sowie die haltbare Beschichtung sorgen dafür,

dass kein Tröpfchen zu Ihnen vordringen kann. Früher hatten derartig

hochwertige Funktionsbekleidungen immer den Nachteil, dass sie bei jeder

Bewegung unangenehm raschelten, doch die Mikrofaser und die spezielle

Applikationstechnik für die Membrane bewirken, dass die Kleidungsstücke

geräuscharm sind, aber trotzdem weich und pflegeleicht bleiben.

www.chervo.de

66 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Fashion Der Score hätte ja besser sein können,

das Outfit hat jedoch einen Preis verdient.

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 67


MODE CATWALK

B

BRAX GOLF.

Bei der Herren-Kollektion setzt BRAX Golf auf elegante Stickereien,

Pipings oder All-over Drucke für die Oberbekleidung. Dazu trägt

man Hosen mit kontrastigen Knopflöchern und farbigen Besätzen,

um Farbakzente zu setzen, sowie farbige Ledergürtel.

Und falls der Sommerregen einsetzt, bietet BRAX Golf die hochmodische

und innovative Rain Gear für Männer und Frauen an, damit man auch

an Tagen mit suboptimalem Wetter elegant und stilsicher gekleidet

die Fairways beschreitet und nicht wie ein begossener Pudel über den

Platz schleicht.

Bei der Damen-Kollektion von BRAX Golf liegt der Fokus auf einer

besonders figurschmeichelnden Silhouette sowie femininen Details

wie Kräuselungen und Raffungen, sportiven Prints oder raffinierten

Nahtverläufen. Dazu gibt es praktische Lösungen wie bspw.

Tee-Holder in der Seitennaht oder kurze Röcke mit innerer Hose –

eben genau die gewissen Extras, die man auf dem Platz benötigt.

Die Kollektion von BRAX Golf und ihre Farbinspirationen 2013:

Französisches Flair (Wasserblau, hellgrünes Lime, klassisches Grey)

Italienischer Look (Glutrot, elegante Beigetöne, Black & White)

Naturtöne (Blue Night, Lagoon Grün, Provence Blau, Shell Rose).

www.brax.com

68 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


S SPOON.

In der Damen-Kollektion findet man neben O-Shapes und taillierten Polos

schlichte Bermudas, weite, asymmetrisch gefaltete, knielange Röcke sowie

schmale Chinos, die zu farbigen Nylon Capes und superleichten Westen

kombiniert werden. Blumenstickereien und neue Kragenlösungen unterstreichen

das Feminine, während Polos mit Lederkragen und funktionelle Stoffe den

sportiven Charakter betonen.

Bei den Herren präsentiert SPOON sich mit dezent verzierten Polos sowie

tonalen Glenn-Checks auf Hosen und Shorts. Akzente setzen innovative Kragenlösungen

und Bermudas mit Echt-Leder-Einsätzen. Der neu entwickelte

„Magic Stretch Bund“ soll hohen Tragekomfort garantieren. Lässiges Baumwollpiqué

in Grau-Melange kombiniert SPOON mit leichten Shorts in Knallfarben

und eleganten Polo-Shirts mit Five-Pocket Hosen in Bi-Stretch-Qualitäten.

www.spoon-golf.de

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 69


MODE CATWALK

DDUCA DEL COSMA.

Die elegante Modemarke mit dem italienischen Flair gibt klare, volle

Farbakzente vor. Für die Damen dreht sich bei Duca Del Cosma in

diesem Jahr alles um die weibliche Note – strassbesetzte Polos, feminintaillierte

Schnitte. Auf den Hosen wiederholt sich das Strass-Thema,

die Beinkleider der Saison sind zudem durch Teflonbeschichtung

schmutz- und wasserabweisend. Um auch immer die richtige Bodenhaftung

zu haben, trägt die Golferin von Welt die Spikeless-Modelle wie

den brandneuen Airplay IV und macht auf der Shoppingmeile und auf

dem Fairway eine hervorragende Figur.

www.ducadelcosma.com

70 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


RRÖHNISCH.

Starke Farben und schöne Muster – so lautet das Credo

des schwedischen Sportbekleidungsherstellers, der

1945 vom schwedischen Olympiasieger im Turnen

Hellmut Röhnisch gegründet wurde. Seit 2002 produziert

man auch Golfmode für Damen und setzt in diesem Jahr

auf selbstbewusste Farben, ausgefallene Kontraste und

sportliche Schnitte.

www.rohnisch.com

JETZT MITGLIED WERDEN

UND JUBILÄUMSGESCHENK SICHERN!

2013 ist ein Jubeljahr fürs clubfreie Golfen in Deutschland.

Denn die Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG) feiert ihren

20. Geburtstag und schenkt jedem Neumitglied eines

von 20 attraktiven Jubiläumspräsenten.* Welches Sie

aktuell erhalten, erfahren Sie unter: www.20-jahre-vcg.de

*Nur gültig für Neumitglieder, die erstmals im Jahr 2013 für den regulären Kalenderjahresbeitrag in Höhe von 195,- € in die VcG eintreten, nur solange der Vorrat reicht.


MODE CATWALK

KKJUS.

Die KJUS Golf-Kollektion 2013 stellt die nächste Generation außergewöhnlicher

Golfmode ohne Kompromisse vor. Die Kleidungsstücke sind aus High-Tech-

Stoffen mit unverwechselbarem, modischem Schnitt gefertigt, sind extrem

leichtgewichtig und weich, dazu völlig geräuschlos, und weisen hohen Tragekomfort

auf. Jacken, Westen, Hosen oder Polo-Shirts werden in Schweizer

Präzisionsfertigung hergestellt und sind aus japanischen Premium-Qualitätsmaterialien

gefertigt. Die gesamte Kollektion ist auf maximalen Spiel- und

Tragekomfort ausgelegt und bringt einige patentierte Tragelösungen zum Einsatz,

die wie das KJUS Waist-Adjustment-System dafür sorgen, dass der Spieler

auch bei wechselnden Wetterbedingungen jederzeit optimal gekleidet ist.

www.kjus.com

H

72 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


HAJO POLO & SPORtSwEAR.

Die hajo-Poloshirts aus doppelt mercerisierter Baumwolle

gefertigt, sind unverwechselbar durch ihren

edlen Glanz, die Lebendigkeit der Farben, die perfekte

Form sowie die hervorragende Pflegeleichtigkeit

(bügelleicht) und den hervorragenden Tragekomfort.

Die Stay Fresh ® -Technologie verwendet Mikrofasern,

die viermal feiner sind als Baumwolle, dreimal feiner

als Wolle und sogar feiner als Seide. Preis: E 45,95

www.hajo-mode.com

Golf Time 03-2013 220x133_Layout 1 17.04.13 14:36 Seite 1

Hightech Turbo-Hybrid

S4 Die Edelschmiede aus München lässt Träume wahr werden!

Das MF-II Hybrid ist das erste Hybrid, das mit der Weite eines

Drivers mithalten kann! Gegenüber marktüblichen gegossenen

Köpfen entschieden sich S4 & die TU München für eine bessere

Energieübertragung durch einen 100% geschmiedeten Kopf.

Das Geheimnis ist der „Cup Face“ aus einer neuen und sogar

kugelsicheren Legierung: Mit nur 1,0 mm Dicke (Mitbewerber

2,5 – 3,0 mm) sorgt die Schlagfläche für explosive & unerreichte

Längen! Die CNC gefräste Power „V“ Sohle garantiert eine perfekte

äußere Verteilung der Masse & null Bodenwiderstand für

schnurgerade Schläge. Durch die extreme Länge des MF-II Hybrids

sind Fairwayhölzer ab heute passé! Erhältlich in 14°, 16°, 20° &

24° (entspricht Fairwayholz: #2, #3, #5, #7) mit 5 Stern Graphit

oder mit Turbo Plus 6 Stern Graphit 39 g/2.5° Torsion Platinum

Schaft (für noch mehr Länge mit weniger Aufwand).

Preis: € 289,– Platinum Graphit 6-Stern // € 219,– Graphit 5-Stern

www.s4golf.de

K3 440cc DRIVER

Full-Titanium Driver

für mehr Länge

DER Weitenjäger!

in 9°, 11° & 13°

erhältlich

nach außen verlagertes

Cavity Back für mehr

Fehlerverzeihbarkeit

Schaft & Schlägerkopf

perfekt aufeinander

abgestimmt

Germany 4/13

höchste CARRY Länge 228,5 m

Für mehr Informationen zu unserem neuen Golfprogramm

besuchen Sie unsere Homepage unter: www.komperdell-golf.com

K3 IRONS

5 - SW erhältlich


PRODUKTE NEWS

Kontrastreich

ODYSSEY Eine Grundvoraussetzung, wenn nicht

die Grundvoraussetzung, für mehr gelochte Putts ist

korrektes und präzises Zielen. Diesem an und für sich

selbsterklärenden Prinzip haben sich die Entwickler

bei Odyssey ausführlicher gewidmet und es bei den

Puttern der Versa-Serie bis ins letzte Detail verinnerlicht.

Das fängt mit starken Kontrastfarben an, die ein

besseres Visualisieren ermöglichen sollen und damit

präziseres Putten. Hinzu kommt ein neues „White Hot

Insert“, das gegenüber den Vorgängervarianten eine

zusätzliche Verbesserung in Hinblick auf die Rückmeldung

und den Klang im Treffmoment beinhalten soll.

„Wir haben uns zum Ziel gesetzt, ein hocheffektives

Zielsystem für einen Putter zu entwickeln“, so Austie

Johnson, Principal Designer Odyssey Golf, „das

menschliche Auge reagiert sehr präzise auf farbliche

Kontraste und kantige Strukturen. Wir haben unter

anderem diese beiden Eigenschaften beim Design

der Versa Putter berücksichtigt und bis zu einem

Maximum umgesetzt.“

Erhältlich sind die neuen Versa Putter von Odyssey

in 13 verschiedenen Varianten, von klassischen Blade-

Designs über Mallet-Versionen hin zu Two-Ball-Formen.

Der Preis, z. B. Odyssey Versa No. 1: 1 179,95.

www.odysseygolf.com

74 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


uncompromising golfwear

Klassiker und Innovationen

KRAMSKI Die Pforzheimer Edelputter-

Schmiede ist Titelsponsor der diese

Saison startenden und bereits mit Spannung

erwarteten „Deutschen Golf Liga“,

setzt sich damit perfekt in Szene.

„Wir haben nun die Möglichkeit, mit

der Deutschen Golf Liga unser gesamtes

Fertigungsspektrum der Bereiche

Stanzen und Kunststoffbearbeitung zu

kommunizieren. Zwei starke Partner, mit

dem gleichen Verständnis von Präzision

und strategischer Zukunftsausrichtung,

haben sich zusammengetan. Mit großer

Freude blicken wir auf die Herausforderungen

und kommenden Erfolge in den

nächsten Jahren“, so Andreas Kramski,

Geschäftsführer der Kramski GmbH.

Nicht mehr ganz neu, dafür ab sofort

weltweit erhältlich und auch für andere

Puttermarken verwendbar, sind die High

Precision Grips. Sie heben sich durch

ihre innovative und fehlerverzeihende

Form ab. Eine Veränderung z. B. des

Griffdrucks mit den Händen oder das

Kürzerfassen des Griffs verändert nicht

die Schlagflächen-Ausrichtung. Der Grip

definiert sich also über eine deutlich

präzisere, konstante Spielleistung auch

unter wechselnden Bedingungen.

Fast schon als Klassiker kann inzwischen

der Kramski High Precision Putter

HHP 325 TP herhalten. Der präzisionsgefräste

und farbeloxierte Malletputter

mit Gewichteinsätzen aus Hartmetall

wird nach wie vor ohne Grooves auf

der Schlagfläche hergestellt, da diese

nachweislich mehr Spin auf den Ball im

Treffmoment übertragen.

Preis HHP 325 TP: 1 745,–;

Preis High Precision Grip: 1 39,90.

www.kramski-putter.de

© kjus.com

uncompromising performance

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 75


PRODUKTE NEWS

Wenn‘s genauer sein soll ...

NIKON Der neue Laser-Entfernungsmesser „Coolshot“

ist der Nachfolger des hochgepriesenen Nikon Golf-

Entfernungsmessers „350G“. Die neue Marke Coolshot

besticht durch ein ultraschnelles Messsystem bis zu

550 Metern/600 Yards und einer 0,5 Meter/Yards

Entfernungsanzeige.

Die 6-fach mehrschichtenvergüteten Linsen, die

große Okularlinse und das breitere Sichtfeld garantieren

ein einfaches und schnelles Erfassen des Ziels. Das

kompakte, leichte und stylische ergonomische Design

lässt sich bequem in der Hand halten und ermöglicht

eine einfache und präzise Messung.

Der Coolshot verfügt über den Messmodus „Nahzielpriorität“

und misst mit nur einem Knopfdruck kontinuierliche

acht Sekunden lang. Diese beiden Funktionen

ermöglichen eine schnelle und problemlose Messung

der Entfernung zur Fahne. Ein weiteres Feature des Coolshot

stellt die LED-Beleuchtung für eine klare Anzeige

des Displays auch bei ungünstigen Lichtbedingungen dar.

Der Preis: 1 319,–

www.golftech.de









Aus einem Guss

ADAMS GOLF Nach Übernahme durch TaylorMade

erweitert Adams Golf die eigene Produktpalette: Die

neue Super S Serie umfasst einen Multi-Compound

Driver, Fairwayhölzer, Hybrids und Eisen. Das ist somit

das erste Mal, dass Adams Golf eine komplette Serie

unter einem Namen auf den Markt bringt.

„Die neue Super S Serie ist vollgepackt mit den

unterschiedlichsten Technologien“, so Tim Reed, Vize-

Präsident R&D bei Adams Golf. „Unser Ziel war es, in

diesem Zuge auch einen Driver auf den Markt zu bringen,

der in jeder Kategorie außergewöhnlich gut performt.“

Außerordentlich gut sollen dabei – laut Hersteller –

auch die Fairwayhölzer funktionieren, mit Weiten beinahe

wie ein Driver, dabei wesentlich leichter zu spielen. Beim

ersten Test im Rahmen des Demo-Days der PGA Show

in Orlando konnten wir uns bereits von den Vorzügen der

neuen Fairwayhölzer überzeugen.

Preis Driver: 1 299,99; Preis Fairwayholz: 1 199,99;

Preis Hybrid-Eisenset: 1 599,99 (Stahlschaft),

1 699,99 (Grafitschaft).

www.adamsgolf.com

76 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


PRODUKTE NEWS

Neuartige Falttechnik

MOTOCADDY Der neue M1 PRO Lithium eignet sich ideal für

Golfer mit wenig Platz: Durch seine neuartige 4-Falttechnik

reduziert sich der M1 PRO Lithium auf ca. 1/7 der Ausgangsgröße

und kommt somit auf ein Packmaß im Kofferraum von

unter 100 cm³. Die höhenverstellbare Doppelrohrkonstruktion

mit dem ergonomischen Doppelhandgriff sorgt für beste

Fahreigenschaften auch bei schwierigen Platzverhältnissen.

Der M1 PRO Lithium verfügt – wie alle Motocaddy PRO

Modelle – auch über ein Display mit Anzeige von Akkukapazität

und Geschwindigkeit sowie eine USB-Schnittstelle

für die Stromversorgung von Smartphone/GPS und eine Vorlauffunktion

von 15-30-45 m, die den M1 PRO selbstständig

zum Ziel fahren und stoppen lässt. Lieferbar in den Farben

Schwarz und Weiß. Preis: 1 1.199,–

www.motocaddy.de

Zellengenossen

COBRA PUMA GOLF Mehr Spaß mit mehr

Länge: Die neuen AMP Cell-Driver von

Cobra Puma Golf treten mit einem ganzen

Bataillon an Technologien an den Abschlag:

MyFly-Technologie – ein Driver, sechs

Einstellungen. Stellen Sie den Loft ein, um

Ihre Maximal-Distanzen zu erzielen, die

Flugkurve an Wetter und Bodenverhältnisse

anzupassen und treten Sie mit dem

Schläger an, der zu Ihrem Spiel passt.

SmartPad-Technologie: Erlaubt eine

Loftverstellung ohne Veränderung des

Schlagflächenwinkels. Egal, welcher Loft

gewählt wird, die Schlagfläche bleibt

square. Zur gezielten Schlaggestaltung

erlaubt SmartPad zusätzlich ein leichtes

Öffnen oder Schließen des Schlägerkopfs

in der Ansprechposition.

AMP Cell und E9-Technologie: Erlaubt

die zusätzliche Umverteilung von Gewicht.

Das Resultat: Eine effektiv um zwölf Prozent

größere Treffzone liefert höhere Ballgeschwindigkeiten,

selbst bei nicht ganz

mittig getroffenen Bällen.

Gesehen bei all4golf für 1 269,90,–.

www.all4golf.de

78 GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de


Leisetreter mit Grip

FOOTJOY Der Golfschuh- und Golfhandschuh-Experte

baut seine Präsenz

bei Golfschuhen ohne Spikes weiter

aus und stellt als neueste Ergänzung zu

seinem Programm den brandneuen

DryJoys Tour SL (‚spikeless‘) vor.

Dieser traditionell gestylte Golfschuh

ist nach den gleichen konstruktionstechnischen

Prinzipien gebaut wie der

weltweit populäre DryJoys Tour. Damit

wird eines der bekanntesten Premium-

Golfschuhmodelle nun in einer Version

ohne Spikes erhältlich sein, perfekt für

einen soliden Auftritt auf dem Platz und

abseits davon.

„Die ,DryJoys Tour‘-Linie ist seit

langer Zeit sozusagen das Synonym für

FootJoy und wird von vielen FJ-Markenbotschaftern

rund um den Globus

getragen; unter ihnen sind der Open

Champion 2001, Louis Oosthuizen,

sowie die US-Ryder-Cup-Stars und mehr-

fachen PGA-Tour-Sieger Steve Stricker

und Zach Johnson”, erklärt Russell

Lawes, European Marketing Manager

von FootJoy.

„Da der Markt für Hybrid-Golfschuhe

wächst, dieser Typus immer populärer

wird und wir uns auch auf den enormen

Erfolg unserer bisherigen Modelle ohne

Spikes stützen, denken wir, dass es

jetzt, zu Beginn der Saison, ein perfekter

Zeitpunkt ist, um den DryJoys Tour SL

im Markt einzuführen. Die positive

Reaktion des Handels auf einen hochwertigen

Lifestyle-Schuh, der mit besten

Materialien und in bester Verarbeitung

das repräsentiert, wofür FootJoy seit

100 Jahren steht, ist uns ein zusätzlicher

Ansporn.“ Dem haben wir nichts

hinzuzufügen ...

Der Preis: 1 189–

www.footjoy.de

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 79


PRODUKTE NEWS

Individualisiertes Muskelpaket

JORDAN GOLF Um Innovationen ist man im Hause Jordan Golf noch

nie verlegen gewesen, so verwundert es nicht, wenn das neue

Evolution 1 Cartbag der Kölner Golfequipment-Schmiede mit jeder Menge

an besonderen Features ausgestattet ist:

Rainstop Technologie für umfassenden Schutz gegen Regen

Soft- oder Locktop, durchgehende Schlägertrennung bis zum Bagboden

Große Kühltasche mit Magnet Verschluss für schnellen Zugriff

Abnehmbarer Rucksack mit 3-fach unterteiltem Samt-Organizerfach

Six Pack – ein 6-fach Ballköcher

Integrierter Magnethalter für Ballmarker

Zusätzlich besteht die besondere Möglichkeit, das Bag zu personalisieren.

Die beiden großen Seitentaschen können mit jeder Art von Namen/

Logo oder Ähnlichem versehen werden. Diesen Sonderservice bietet

JG Golf schon beim Kauf nur eines Bags an. Das JG Cartbag Evolution 1

ist in vielen verschieden Farben erhältlich und kostet als Softtop-Version

€ 239,–, in der Locktop-Version 1 249,–.

www.jg-golf.com

Für die Tiger von morgen

KOMPERDELL Dass Kinder und Jugendliche die Stars von morgen sind,

weiß auch der österreichische Golfequipment-Produzent Komperdell und

widmet sich dem Thema mit einem eigenen Kinderset. Dieses beinhaltet

einen Driver mit 16° Loft, einen Putter sowie – je nach Alter und Größe

des Jugendlichen – zwei bzw. drei Eisen. Komplettiert wird das Kinderset

durch ein extraleichtes Standbag, in dem die Schläger und weiteres

Equipment reichlich Platz finden.

Doch damit nicht genug: Komperdell geht mit einem speziell entwickelten

Fitting-Schläger ans Maßnehmen und stellt damit sicher, dass

der Nachwuchs von Anfang an das optimale Equipment erhält.

Komperdell ist zudem Partner der Aktion des Österreichischen

Golfverbands „Hello Juniors“ und unterstützt damit aktiv die Jugendarbeit

auf Nachwuchs-Amateurebene.

www.komperdell-golf.com

80 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Golf genial

GRUNDKURS Alexander und Sohn Jonas Kölbing legen

mit diesem Werk einen Golf-Kompaktkurs mit Schwungtechnik-Bilderserien

und allen essentiellen Grundlagen

vor. Während Plus-Handicapper Jonas die Übungen

vorführt, untermauert sein Vater die Bewegungsabläufe

mit den neuesten Erkenntnissen zu Biomechanik und

Schwungbewegung. Dazu kommen mentale Aspekte des

Spiels sowie häufige Probleme beim Golf und deren

Lösungen. Auch die richtige Wahl der Kleidung oder die Zusammenstellung der

Golfausrüstung werden thematisiert. Zudem erklärt endlich mal jemand, was man

sich im Golf selbst beibringen kann und wann man professionelle Hilfe benötigt.

BLV Buchverlag, 160 Seiten, ISBN: 3835409545, € 19,99

www.blv.de

Die 77 weltbesten Golf-

Tipps vom Golfflüsterer

HILFESTELLUNG Die in diesem Buch von Joachim

Skambraks zusammengestellten 77 Golftipps sollen

jedem Golfer helfen, durch einen entspannten Golfschwung

bessere Ergebnisse zu erzielen. Im Mittelpunkt

der Übungen steht nicht der technische Aspekt,

vielmehr stellt er die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

für die eigene Bewegung in den Fokus. Zudem

stellt Skambraks sein „Golf Audio Training“ vor. Es

werden vier verschiedene Übungen angeboten, die

ohne technische Verwirrung helfen sollen, den eigenen

harmonischen Schwung in einem nachvollziehbaren

Rhythmus via Kopfhörer auf der Range zu trainieren.

FQL Publishing, 82 Seiten, ISBN: 3940965430, € 9,80

Audio-Buch: 52 Minuten, ISBN: 9783981585100, € 27,00

www.golftraining.de







Golf-Deutschland in

einem Werk versammelt

STANDARDWERK Seit 29 Jahren erscheint jährlich der

neue Albrecht Golfführer Deutschland. Das aktuelle

Werk bildet über 700 bespielbare Golfplätze, Range- und

Kurzloch-Anlagen in Deutschland ab. Darüber hinaus

findet man auch die Ansprechpartner in den Clubs, die

Spielbedingungen, Hotelinformationen, Greenfee-Preise,

Infos zur Platzcharakteristik oder Anfahrtsbeschreibungen.

Besonderer Bonus sind die 568 Greenfee-Gutscheine

im Gesamtwert von 18.000 Euro, mehr als in jedem anderen

Golfführer oder Gutscheinbuch. Die Gutscheine haben

ab März eine Gültigkeit von 15 Monaten.

Albrecht Golf Verlag, 810 Seiten, ISBN: 3870143231,

€ 29,90 www.1golf.eu



www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 81


CLUBFITTING DRIVER

JohannEs

hERbIg

Johannes Herbig, Jahrgang ‘61, ist Inhaber der

Fitting-Schmiede Clubmate Golf in Pfungstadt

sowie im Jordan Golfdom in Köln

Clubfitting-Profi Johannes Herbig bei der Arbeit: Präzision als tägliches Handwerk.

Muss passen

Driver-Fitting Worauf sie beim Kauf eines

Drivers unbedingt achten sollten. Teil 1.

Ausnahmefällen realisieren. Wenn Sie

wissen wollen, wie präzise Sie Ihren Driver

treffen, dann besorgen Sie sich sog.

Impact Labels oder Malkreide. Schlagfläche

bekleben/einfärben und dann

mal das Treffermuster kontrollieren.

Wenn dieses sehr wild ist, kann ein

kürzerer Schaft durchaus eine Verbesserung

bedeuten.

Ein Wort vorweg – für uns

bei Clubmate Golf ist der

Fittingprozess ein Zusammenspiel

mehrerer messbarer

Faktoren, die den Ballflug

beeinflussen. Einige

davon sind sehr wichtig, andere sind erst

nachrangig zu betrachten. Den optimalen

Ballflug zu ermitteln ist also keine

angewandte Magie, sondern „lediglich“

die Optimierung bestimmter Messgrößen.

Was Sie hierbei beachten sollten

und welche Marketing-Mythen dabei

nicht gerade hilfreich sein können, werden

wir hier versuchen zu verdeutlichen.

1. Länger = weiter

Es ist noch gar nicht so lange her, da

spielte ein gewisser Tiger Woods einen

Driver mit einer Schaftlänge von 43.5

Inches und war damit sehr erfolgreich.

Die Durchschnittslänge der Driver auf

der PGA Tour hat sich seit einigen Jahren

auch kaum verändert und liegt bei

44.5 Inches. Viele Anbieter sind aber in

den letzten Jahren dazu übergegangen,

die Driver ab Werk in Längen zwischen

45.5 und 48 Inches auszuliefern. Die

Argumentation ist so einfach, wie einleuchtend:

Ein längerer, leichterer Schaft

ermöglicht es, den Schläger auf höhere

Geschwindigkeiten zu beschleunigen.

In Tests mit Robotern wird nachgewiesen,

dass jedes Inch mehr Schaftlänge

ca. 8 Yards (7 Meter) mehr Weite

bedeutet. Nachteil an dieser Argumentation

ist der Faktor Golfer: Die wenigsten

sind in der Lage, mit diesen extrem

langen Schlägern den Sweetspot zu finden

und diesen konstant zu treffen. Jede

Abweichung vom Sweetspot bedeutet

aber auch bei modernen Drivern eine

deut-liche Längeneinbuße.

Ein weiterer Nachteil der langen

Schäfte ist eine meist deutliche Einbuße

an Präzision: Aus unseren Fittings wissen

wir, dass bei Driverlängen über 44,5“

die Schlaggenauigkeit deutlich abnimmt

(pro 1“ ca. 10 m Abweichung von der

Ideallinie). Insofern ist die Argumentation

zwar physikalisch korrekt, lässt

sich aber so in der realen Welt nur in

2. Sweet-Spot wird immer größer

Ein Sweetspot ist und bleibt ein Spot –

und zwar von überschaubarer Größe.

Auf der gesamten Schlagfläche gibt es

bei jedem noch so modernen Driver

nur einen Punkt, der perfekte Resultate

generiert. Jede Abweichung von

diesem verschlechtert die erzielten Ergebnisse.

Sicherlich ist es richtig, dass

bei manchen Schlagflächendesigns die

Geschwindigkeitsverluste durch Offcenter-Treffer

geringer sind, als noch vor

einigen Jahren. Aber auch bei diesen

Designs kann man deutliche Einbußen

bei der Ballgeschwindigkeit messen,

wenn man den optimalen Punkt nicht

getroffen hat.

Achten Sie beim Fitting auf den

sogenannten Smash-Faktor: Je öfter Sie

es schaffen, auf Werte in der Nähe von

1.5 (Smashfaktor = Ballgeschwindigkeit

: Schlägerkopfgeschwindigkeit) zu

kommen, desto besser funktioniert die

Schlagfläche für Sie in Kombination mit

dem verwendeten Schaft.

www.clubmategolf.com

82 goLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


DESiGN THE GAME

GOLFSPIELZEUG.DE Der online shop für golf-Individualisten

präsentiert rechtzeitig zum beginn der golf saison

2013 einige brandneue golfspielzeuge direkt von der Pga

show in orlando.

Die stylischen, farbenfrohen

und äußerst strapazierfähigen

silikongürtel des neuen Labels

CLaZIC zum beispiel sind perforiert

und tragen sich äußerst

angenehm an heißen Tagen. Mit

der witzigen, hochwertig emaillierten

Jumper-Koppelschließe sind

die bunten CLaZIC gürtel ein Must

have für die neue saison und der

Clou ist: sie lassen sich einfach

mit einem schnitt auf jede

beliebige Länge

bringen!

Für alle Freunde einzigartiger headcovers

sind die kuscheligen handgehäkelten

Lieblinge von aMIMono ein

superheißer geheimtipp!

auch beim Putten im büro

können neue akzente gesetzt

werden mit PUTT a RoUnD,

dem ballfänger mit den beiden

scheiben aus hochwertig

eloxiertem aluminium, die beim Fangen des balls

ein „Klock“ erzeugen, als ob der ball ins Loch gefallen

wäre! Ein hingucker in büro oder Wohnzimmer

mit integriertem statement-

Zielfähnchen, ein ideales

geschenk für Vater- oder

Muttertag!

Wem das alles zu verspielt

ist, der findet auch einen

äußerst praktischen neuen helfer für

das Vorhaben, die schläger immer

sauber im Einsatz zu haben: Das

spotless swing Towel! Es macht schluss

mit verdreckten Lappen, die unschön

am bag hängen. Das schnelltrocknende

Tool aus Mikrofaser ist geschnitten

wie eine haube, der schmutzige schläger wird einfach

reingesteckt und ist dank der genialen Microbrush

Putzfläche schnell und gründlich gereinigt. außen

bleibt das Tuch sauber und man kann sich auch

mal hände oder gesicht damit abwischen. Einer

der neuen Lieblinge des golfspielzeug-Teams!

auch von den bunten g/FoRE Cabretta-Lederhandschuhen

gibt es coole neue Farben und

selbstverständlich sind die allseits beliebten Tin

Cups in großer auswahl verfügbar.

www.golfspielzeug.de




Der von uns in U.K. designte GoKart Elektro-Trolley ist hart im

Nehmen, gleichzeitig leicht und einfach zu bedienen. In sechs

Farben erhältlich. Golf Bag auch in 6 Farben. Preis ab €439

mit Blei Batterie, ab € 659 mit Lithium Batterie (inkl.Transport)


oder per Telefon unter +31(0)162-430080

goLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 83


PRODUKTE NEWS

Sportlich

Delta4x4 Gestern, heute, morgen

– Tradition verpflichtet.

Die Geschichte von delta4x4 begann in einer

kleinen Garage in Utting am Ammersee im

Jahre 1980. Damals ahnte noch keiner, dass

sich aus der winzigen „Urzelle“ einmal eine der

renommiertesten Firmen für Geländewagenzubehör

in ganz Europa entwickeln sollte. Die

Begeisterung der Firmengründer für geländegängige Fahrzeuge

war von Anfang an die treibende Kraft hinter dem Unternehmen.

Und diese Begeisterung hat man sich bis heute erhalten

und sie spiegelt sich in allen delta4x4-Produkten wider.

Ford Ranger Side Beadlock black

VW Amarok fr BeadlockPolished 18x9 FrontBar

Das bayrische Unternehmen bietet hochqualitative Accessoires

für alle Geländewagen und SUV-Fahrzeuge, die mit

Hilfe modernster Technologie hergestellt werden. Vom 12 cm

Höherlegungssatz für Pickups oder Rallyescheinwerfern von

höchster Leistung und Lebensdauer, über 23-Zoll-Alufelgen

und Felgen in Hohlspeichentechnologie bis hin zu Kompressor-

und Edelstahlauspuffanlagen. Das reichhaltige delta 4x4-

Sortiment erfüllt jeden Traum, egal ob es gilt, ein Rennen in

der Sahara zu fahren, oder einfach nur ganz entspannt auf den

Prachtstraßen dieser Welt cruisen zu wollen, delta4x4 liefert

das notwendige Equipment.

Suzuki LJ80DAKAR UweFischer

Delta Geländesport und Zubehör Handels GmbH

Dorfstr. 20 · D-85235 Unterumbach, Tel. +49(0 )81 34/93 02-0

Mail: info@delta4x4.de · www.delta4x4.com

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 – 17.00 Uhr

Toyota LandcruiserV8 Front Side

84 GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


ANZEIGE

Einsatzbereich: 50 %

Straße, 50 % Gelände

(ATZ 60 % / 40 %)

Baja Radial ATZ.

Polyester und Stahllagen,

schwarze

Seitenwandschrift.

Verbesserte Seitenprofil-Technologie

– Hightech

Reifenkonstruktion

– 3-lagige Seitenwand und

6 Profillagen für mehr Haltbarkeit

und Pannensicherheit

MICKEY THOMPSON BAJA RADIAL ATZ

Mit „Mickey Thompson Tires“ verbindet delta4x4 eine 30-jährige

Freundschaft. Von der Rennfahrerikone Mickey Thompson

vor fast 50 Jahren gegründet, ist der kleine Reifenhersteller aus

Ohio (der nur Reifen für Geländewagen, Dragster und Muscle-

Cars herstellt) inzwischen eine Institution im amerikanischen

Renn- und Reifensektor. Mickey Thompson Tires gewann 2010

den Geländewagenreifen-Vergleichstest des größten amerikanischen

Off-Road-Magazins.

Man kann die Reifenleidenschaft

von

Mickey Thompson Tires

in drei Sätze zusammenfassen:

Mickey Thomson

Tires baut Reifen für

die Beschleunigungskünstler

der US-Rennszene,

die ihre Fahrzeuge in weniger als vier Sekunden auf über

500 km/h beschleunigen. Rennfahrer Matt Hagan benutzte

Mickey Thompson-Reifen, als er sich und sein Raketenvehikel

2011 innerhalb von 3,99 Sekunden auf 518 Stundenkilometer

katapultierte und einen neuen Weltrekord aufstellte.

Mickey Thomson Tires baut Reifen für die schnellsten Landfahrzeuge

der Welt, die mit Weltrekord-Geschwindigkeiten von

bis zu 1.200 km/h auf dem Salzsee von Bonneville eingesetzt

werden.

Und natürlich fertigt Mickey Thompson drei der hochwertigsten

Geländewagenreifen der Welt: den Mickey Thompson

Baja ATZ, MTZ und Baja Claw.

CHAMPAGNER KONTOR DELTA4X4. 1944 kehrte der französische

Winzer Armand Goutorbe verwundet und dadurch

gehbehindert aus der Kriegsgefangenschaft auf sein Champagner-Gut

zurück. Er begann, die von seinen Vorfahren seit

vier Generationen in den besten Lagen der Champagne bewirtschafteten

Weinberge wieder in Gang zu bringen und edle Jahrgänge

zu keltern.

Dies war mit seiner Behinderung ein schwieriges Unterfangen

und er beantragte bei der Präfektur der Region Épernay

ein Fahrzeug, um seiner Arbeit nachgehen zu können. Ihm wurde

ein in den Kriegswirren übrig gebliebener Jeep zugesprochen.

Die Robustheit und die universelle Einsatzfähigkeit des

Fahrzeugs beeindruckten ihn so, dass die beiden unzertrennlich

wurden. Wo Armand war, war auch der Jeep und umgekehrt.

Der Winzer war überall in der Champagne mit diesem für

Friedenszeiten ungewöhnlichen Gefährt bekannt und wurde

deshalb von den Bewohnern von Épernay „Jeeper“ genannt.

Nach Jahrzehnten wurde das Fahrzeug durch ein neues

Modell der Marke „Jeep“ ersetzt. Als das Champagnergut umbenannt

werden musste, um Verwechslungen mit anderen Weingütern

gleichen Namens zu vermeiden, wurde Armands Spitzname

„Jeeper“ für das jahrhundertealte Weingut gewählt. Bis

heute, zwei Generationen später, ist es immer noch selbstverständlich,

dass auf dem Weingut ein Jeep zum Fuhrpark gehört.

Die JEEPER-Cuvée: delta 4x4 führt die exklusive Cuvée

„Grande Réserve

Brut“. Dieser

JEEPER Champagner

wird in bester

Tradition in einer

außergewöhnlichen

Assemblage von

mehr als elf Lagen

aus 100 Prozent

Chardonnay-

Trauben gekeltert,

die ausschließlich

von eigenen Weinbergen stammen. Ein fein gebrauter, sehr

harmonischer Brut-Champagner, der mit seiner zarten, ausgeglichenen

Cuvée und dem lang anhaltenden Duft an Blumen

mit leichten Spuren von Honig erinnert und im Abgang mit

einem subtilen, fruchtigen Schlussbukett überrascht.

Armand Goutorbe und sein Champagner-Jeep

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de 85


BUSINESS INTERVIEW

Ausgeruht wird späte

Georg Tsvetanski Der Inhaber des Thracian Cliffs Golf & Beach Resorts ist

Championship, des ersten European Tour Turniers in Bulgarien. GT im Interview

Eigentlich macht

er ja Urlaub, was

selten genug vorkommt

im umtriebigen

Arbeitsleben

des

Georg Tsvetanski. Aber gegen

ein Interview, hier am Argata

Beach des Thracian Cliffs

Golf & Beach Resorts – seinem

Resort – bei rund 25

Grad Celsius im Schatten und

mit einem Glas eisgekühltem

Rosé in der Hand, hat er

nichts einzuwenden.

Der 46-jährige Bulgare,

der aus London die Geschicke

seiner 36 Firmen steuert, hat

zusammen mit Partner und

Medienmogul Krassimir

Guergov 2011 ein Golfresort

am Schwarzen Meer entstehen

lassen, das seitdem international

mit Lobeshymnen

überschüttet wird. Das spektakuläre

Design, 18 Löcher

mit Meerblick entlang der

zerklüfteten Küste, stammt

aus der Feder von Altmeister

Gary Player. Es sollte nicht

lange dauern, bis die European

Tour auf das Venue aufmerksam

wurde.

Das Resultat: Vom 16.

bis 19. Mai wird in Thracian

Cliffs die Volvo World Match

Play Championship ausgetragen

und damit gleichzeitig

auch das erste European

Tour Event auf bulgarischem

Boden.

? Herr Tsvetanski, Gratulation

zur Austragung der

Volvo World Match Play

Championship. Hatten Sie

diese Vision bereits vor

Baubeginn?

! Danke und, um ehrlich zu

sein, ja. Wenngleich damals,

als mein Partner Krassimir

Guergov und ich uns konkret

mit dem Projekt auseinandersetzten,

dies zwar angedacht

war, zu dem Zeitpunkt

jedoch natürlich noch nicht

ausgereift vorlag.

? Was hat Sie dazu bewogen,

ausgerechnet hier

den Bau eines Top-Resorts

zu planen? Viel rauer geht

es wohl nicht mehr ...

! Genau das hatte uns an

dieser Region fasziniert. Die

schroffen Küstenabschnitte

hier, rund ums Kap Kaliakra

und dennoch nur 45 Minuten

vom Flughafen Varna

entfernt, boten den perfekten

Gegensatz zu einem außergewöhnlichen,

saftig-grünen

Golfplatz. Dass dieser derart

spektakulär ausfallen sollte,

hatten wir zwar insgeheim

geplant. Dass er aber tatsächlich

so spektakulär ausgefallen

ist, haben wir ganz allein

Herrn Player und seinem

Team zu verdanken, die

einfach großartige Arbeit

auf ganzer Linie

geleistet haben.

? Warum ausgerechnet

Gary Player und kein

anderer Designer?

! Wir haben uns darüber in

der Planungsphase lange

den Kopf zerbrochen und

uns schließlich für Gary

Player entschieden, weil er in

unseren Augen den perfekten

Golf-Botschafter darstellt.

Relaxt:

Georg Tsvetanski

am Argata Beach

des Thracian

Cliffs Golf & Beach

Resorts

86 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


, viel später!

Mitte Mai Gastgeber der Volvo World Match Play

mit dem smarten Geschäftsmann.

„Qualität bleibt

bestehen, wenn

der Preis längst

vergessen ist.“

(H. Gordon Selfridge)

Nach ersten Gesprächen

wurde man sich dann auch

schnell einig.

? Wie sieht Ihr Team

vor Ort aus?

! Golf Manager und

sozusagen mein verlängerter

Arm ist Perry Einfeldt, der

mit seiner Erfahrung viel

zum Erfolg des Resorts

beigetragen hat. Er war es

auch, der die ersten Kontakte

zur European Tour herstellte.

? Was bedeutet die Austragung

der Volvo World

Match Play Championship

für Sie persönlich, was

für den bulgarischen

Golfsport?

! Wir sind natürlich stolz

darauf, das erste Turnier der

European Tour nach Bulgarien

zu holen. Das bedeutet

für den Golfsport und den

Tourismus allgemein hierzulande

einen enormen

Imagegewinn und für

Thracian Cliffs ganz besonders.

Ich persönlich freue

mich darüber, die weltbesten

Golfer in unserem Resort

willkommen zu heißen und

ihnen aus der Nähe über die

Schulter schauen zu können.

? Wie sieht die nächste

Vision aus?

! Eins nach dem anderen.

Zunächst beenden wir die

Bauprojekte rund um das

Resort, darunter das Clubhaus,

und auch ein weiteres

Hotel ist angedacht. Was den

Platz angeht, so haben wir

bereits genug Grund für

weitere neun Löcher. Sie

sehen also, wir ruhen

nie, es gibt eben

immer etwas zu

tun. Und wir

packen‘s an.

KIFFE Spirit

Elektrocaddys von KIFFE.

Qualität zahlt sich aus.

KIFFE Golf GmbH

+49/7721/800360

info@kiffe-golf.de

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 87

www.kiffe-golf.de


PRODUKTE NEWS

Markenbotschafter des Mercedes-Benz After Work Golf Cups: Die beiden erfolgreichen deutschen Tour-Pros Caroline Masson und Marcel Siem

Kick-off geglückt

Mercedes-Benz After Work Golf Cup Auftakt am 11. April mit Siem,

Masson, Berthold, Möller, Ziege und Dutt im GC St. Urbanus in Köln.

Der Mercedes-

Benz AWGC

ist gestartet,

Deutschlands

größte Turnierserie

über

9 Löcher geht in die zweite

Runde. Beim Kick-off-Event

im Köllner GC St. Urbanus,

Anfang April, gaben sich dabei

gleich zwei von Deutschlands

besten Golf-Profis die Ehre:

Marcel Siem, der kurz zuvor

noch seinen dritten European

Toursieg bei der Trophée

Hassan II in Marokko feiern

konnte, sowie LPGA Tour

Neu-Mitglied Caroline Masson,

selbst Siegerin auf der

Ladies European Tour.

Unterstützt wurden die beiden

Mercedes-Benz Markenbotschafter

dabei von Ballexperten

mit weltmeisterlichem

Hintergrund: Thomas Berthold,

Andreas Möller, Christian

Ziege und DFB-Sportdirektor

Robin Dutt gaben sich

beim ersten Golfturnier des

Mercedes-Benz AWGC in dieser

Saison von insgesamt über

2.800 in 220 Partneranlagen

in Deutschland die Ehre.

Marcel Siem und Caro

Masson stellten sich den Teilnehmern

bei den Sonderwertungen

„Nearest to the Line“

(Siem) und „Nearest to the

Pin“ (Masson), waren dabei

jedoch nur schwer zu schlagen.

Vor allem Siem, der diese

Woche nur um Haaresbreite

einen Startplatz beim 77.

Masters in Augusta, Georgia,

verpasst hatte, zeigte sich in

absoluter Top-Form.

So auch beim abendlichen

Small-Talk der beiden Tour-

Pros zusammen mit und

Robin Dutt, charmant moderiert

von Claudia Merzbach

(Mercedes-Benz), über Ge-

88 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


www.mercedes-benz.de/golf

Beat the Pro beim Kick-off-Event im GC St. Urbanus, Anfang April, in Köln: Marcel Siem beim „Nearest to the Line“-Contest

meinsamkeiten und Unterschiede zwischen

dem kleinen weißen und dem etwas

größeren, ledernen Ball.

„Fußball und Golf haben durchaus

Parallelen“, so Robin Dutt, Sportdirektor

des Deutschen Fußball Bunds. „Man

kann es als Leistungs- oder Freizeitsport

betreiben, benötigt Ballgefühl und ist bei

beiden Sportarten an der frischen Luft.

Bedingt durch meinen zeitlich aufwendigen

Beruf ist 9-Loch-Golfen eine echte

Alternative in meiner Freizeit.“

Dem stimmte auch Christian Ziege

zu: „So kann ich auch Golf-Turniere

unter der Woche spielen, als perfektes

Herunterkommen nach der Arbeit. Das

ist ein sehr gutes Konzept und macht

daher umso mehr Spaß.“

Tour-Proette Caro Masson dazu: „Der

Mercedes-Benz After Work Golf Cup ist

eine tolle Idee, gerade für Berufstätige,

denn 18 Löcher dauern doch einige

Stunden, und das ist für viele unter der

Woche einfach nicht machbar.“

Und Marcel Siem ergänzt: „Nur neun

Löcher Zeit für einen guten Score zu

haben, ist nicht einfach, und eine spannende

Herausforderung für jeden Golfer.

Da heißt es, sofort voll da zu sein und

ab dem ersten Abschlag konzentriert zu

spielen. Sonst ist – ehe man es sich versieht

– die Runde vorbei und damit auch

die Chance auf gute Ergebnisse.“

Mercedes-Benz AWGC: Zahlen & Fakten

Über 2.800 Turniere in rund 220 Golf Clubs in Deutschland

Erstes offizielles Turnier (Saisonbeginn): 15. April

Austragungsdauer: 23 Wochen, bis 20. September

Format: 9 Loch, Stableford, vorgabewirksam (Hcp –4,5 bis –54)

Attraktive Jahres-, Monats- und Wochenpreise

Spannende Ranglisten (Brutto und Netto) mit Jahresend-Siegern

Alle Infos: www.awgc.de

Mitmachen. Nutzen auch Sie die Möglichkeit,

nach einem langen Tag im

Büro abends noch entspannt am Handicap

zu feilen und tolle Preise im Gesamtwert

von mehr als 150.000 Euro

zu gewinnen. Melden Sie sich dabei für

die einzelnen Turniere direkt in Ihrem

Golfclub an oder aber im Internet unter

www.awgc.de.

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 89


CLUBS TURNIERSERIE

Dynamisches Duo: Stefan Marquard und Marco Schmuck

Cook mal

AEG Golf & Cook Cup Ausgekocht

in die neue Saison starten.

Marke AEG wie dem Pro-

Combi Multidampfgarer,

dem CuliSense Multifunktionsbackofen

oder dem

MaxiSense Induktionskochfeld.

Außerdem haben die

Hobbyköche die einmalige

Gelegenheit, Marquard nach

seinen Tipps rund um die

Zubereitung der kreativen

Menüs zu befragen.

Wertvoll. Marco Schmuck

wird auch in dieser Saison

mithilfe seines Scope-Video-

Systems jeden noch so ausgefallenen

Schwungfehler

analysieren. Beim Contest

„Schlag den Schmuck“ können

die Gäste das erlernte

Wissen sofort anwenden

und um wertvolle Sachpreise

spielen.

Der Startschuss fällt in

diesem Jahr am 30. Mai im

Colony Club Himberg bei

Wien, der ersten 36-Loch-

Anlage in Österreich. Nach

insgesamt sieben Veranstaltungen

steigt das Finale der

Turnier-Serie am 24. August

Alle Termine 2013 im Überblick

30. Mai, Himberg (Wien)

Colony Club Gutenhof,

www.colonygolf.com

in Donaueschingen im

Schwarzwald.

Auch Klaus Wührl, Geschäftsführer

Electrolux

Deutschland und Österreich,

fiebert dem ersten Abschlag

entgegen: „Mit der Kombination

aus Golfen und Kochen

haben wir den Zahn der Zeit

getroffen. Im vergangenen

Jahr hatten wir mehr als tausend

Teilnehmer mit an Bord.

Grund genug, in eine weitere

Saison zu starten.“

Die Anmeldung für die

Turniere erfolgt über die jeweils

austragenden Golfclubs.

Optional besteht auch die

Möglichkeit, nur an der Golf-

Trainingsstunde oder der

Kochshow und dem anschließenden

Dinner teilzunehmen.

Wer nicht bis zum

30. Mai warten will, kann

bereits jetzt die AEG Golf

& Cook App auf sein iPhone

laden. Die App steht im Apple

iTunes Store zum kostenlosen

Download bereit.

Info: www.aeg.de/golf

Am 30. Mai

2013 geht der

AEG Golf &

Cook Cup

zum fünften

Mal auf seine

große Golf-Schleife durch

Deutschland und Österreich.

Unter dem Motto „Abschlagen,

Chippen, Putten – und

Genießen“ werden die Gäste

vom „Freibeuter der Küche“

Stefan Marquard erstklassig

bekocht, während Teaching

Professional Marco Schmuck

wertvolle Tipps für delikate

Schläge auf dem grünen

Rasen in petto hat.

Vor Ort demonstriert

Fernseh- und Sternekoch

Stefan Marquard in seiner

Freestyle-Kochshow, wie raffinierte

Köstlichkeiten spielend

leicht zubereitet werden.

Der bekannte TV-Koch wird

die Gäste erneut im Rahmen

der Abendveranstaltungen

mit seiner interaktiven Freestyle-Kochshow

begeistern.

Dabei kreiert er raffinierte

Köstlichkeiten mit dem hochwertigen

Equipment der

22. Juni, Habsberg bei Ingolstadt

Jura Golf, www.juragolf.de

29. Juni, Atzenbrugg (Wien)

Diamond Country Club,

www.countryclub.at

6. Juli, Mülheim an der Ruhr

Golfclub Mülheim an der Ruhr, www.gcmuelheim.com

13. Juli, Heilbronn-Hohenlohe

Golfclub Heilbronn-Hohenlohe, www.golfclub-heilbronn.de

20. Juli, Schloss Maxlrain bei Rosenheim

Golfclub Maxlrain, www.golfclubmaxlrain.de

Golfclub am Habsberg:

Deutschland-Start

24. August, Donaueschingen/Schwarzwald

Golf Hotel Öschberghof, http://golf.oeschberghof.com

90 GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


CLUBS NATIONAL




QUALIFIKATIONSTURNIERE

IN BERLIN-BRANDENBURG

24.05.

Golfclub Gross Kienitz

21.06.

Märkischer Golfclub

05.07.

Golfclub Kalin

26.07.

Potsdamer Golfclub

09.08.

Golf- & Landclub Semlin am See

16.08.

Golfpark Schloss Wilkendorf

Kaiserwetter: Die meisten

Turniere finden

im Sommer statt

Tolle Serie!

GOLFODO Golf spielen, Gutes tun und tolle Preise

abräumen – diese Turnierserie hat alles!

Die GOLFODO-Firmengründer

Peter Freunde des Deutschen Herzwie

die Gesellschaft der

Friedrich und John zentrums Berlin e. V., vertreten

Malone haben eine Vision:

durch Prof. Dr. Roland

Golf soll in Deutschland genauso

Hetzer, die ACHSE, vertreten

wie in USA, Kanada durch Eva Luise Köhler, Gattin

oder Japan Breitensport werden.

des Bundespräsidenten a. D.

Im Portfolio des rasant Horst Köhler oder der Regine

wachsenden Unternehmens Sixt Kinderhilfe. Bei jedem

findet man deshalb neben Turnier finden Versteigerungen

Turnieren und Golfreisen

und Tombolas statt, die

auch Trainings- und Platzreifekurseven

Erlöse kommen den karitati-

Einrichtungen zugute.

2013 startet erstmals die

GOLFODO Open, eine bundesweite

Afrika-Finale. Die GOLFODOaus

Turnierserie, die Open ist ein offenes Turnier

der Idee entstand, durch für Spieler ab 35 Jahren. Bei

Golf Gutes zu bewirken.

Die 24 Turniere

der GOLFODO-Serie

sollen jedoch nicht nur

für zufriedene Golfermienen

sorgen, sondern

auch benachteiligten

Menschen helfen. Jedes

Turnier steht unter der

Schirmherrschaft einer

karitativen Einrichtung Start am 1. Juni: GOLFODO zu Gast in Abenberg

















den 24 Qualifikationsturnieren

gibt es in den vier Nettoklassen

je zwei Finalqualifikationen

für das Finalturnier

in Afrika zu gewinnen. Insgesamt

werden 256 Gewinner

um den Titel des GOLFODO

Open Champion kämpfen.

Die Spieler auf den Plätzen 3

bis 10 können sich über

einen Punkteschlüssel qualifizieren.

Die Gäste können sich

zudem auf Barbecue, Livemusik

sowie viele hochwertige

Preise wie bspw. Golfhouse-

Gutscheine im Gesamtwert

von 500 Euro bei jedem

Turnier, hochwertige

Golfreisen oder Preise

von JuCad und Hirzl

freuen. Tipp: Auf der

Webseite kann man

Startplätze zu den

Qualifikations-Turnieren

gewinnen.

Info & Anmeldung:

www.golfodo.de

QUALIFIKATIONSTURNIERE

IN KÖLN-DÜSSELDORF

16.06.

KOSAIDO Int. GC Düsseldorf

07.07.

Golfclub Waldbrunnen

14.07.

Golfclub Burg Zievel

21.07.

G & CC An der Elfrather Mühle

03.08.

Golfclub am Lüderich

10.08.

Golfclub Dreibäumen

QUALIFIKATIONSTURNIERE

IN MÜNCHEN

14.06.

Golfanlage Iffeldorf

22.06.

Golf Valley München

13.07.

G & LC Bergkramerhof

26.07.

Golfanlage Harthausen

11.08.

GC München-West Odelzhausen

24.08.

Golfclub Gut Thailing

QUALIFIKATIONSTURNIERE

IN NÜRNBERG

01.06.

Golfclub Abenberg

08.06.

Golf- und Landclub Königstein

29.06.

GC Schloss Reichmannsdorf

10.08.

Golfclub Lauterhofen

24.08.

Jura Golf Hilzhofen

07.09.

GC Gerhelm Nürnberger Land

92 GOLF TIME 3-2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


y

Das Rennen

ist gestartet

GT-AWARDS Das GT Race to Fame by COBRA-PUMA Golf ist eröffnet:

Erste Beiträge stehen online, jeder veröffentlichte Beitrag wird prämiert.

Neue Golfsaison, neues Glück:

Die 2. Runde des „GOLF

TIME Race to Fame by COBRA-

PUMA Golf“ ist eingeläutet,

die ersten Beiträge sind eingetrudelt und

online zum Voting freigegeben.

Wir suchen in fünf Kategorien den

bestaussehenden, originellst gekleideten,

selbstlosesten bzw. engagiertesten

Golfer im deutschsprachigen Raum.

Hinzu kommt der „Sensationsschlag“

schlechthin – absichtlich oder durch

Zufall – sowie das beste, lustigste oder

schlicht kurioseste Golffoto des Jahres.

Neu ist seit diesem Jahr zudem die

Kategorie „Ian vs. Rickie“, bei der Sie ein

Team wählen und uns, entsprechend

gekleidet, Fotos von sich im Ian-Poulteroder

Rickie-Fowler-Style zusenden.

Das Beste daran: Sie stehen im Mittelpunkt

der Aktion und Sie entscheiden

auch gleichzeitig, wer am Ende in die

engere Auswahl für die Aufnahme in die

GOLF TIME Ruhmeshalle“ kommt.

Jeder kann mitmachen. Neben einer

gesetzten Jury entscheiden zunächst Sie

mittels eines Online-Abstimmungs-Verfahrens

unter www.race-to-fame.com, wer

Style-Ikone:

Rickie Fowler

Ihre Favoritin oder Ihr Favorit in den

einzelnen Kategorien sein soll.

Bewerben kann sich jeder mit Foto

sowie einem kurzen Text, der beschreibt,

worum es geht, was passiert ist bzw. warum

gerade Sie der Meinung sind, in einer

der fünf Kategorien an den Start gehen

zu können. Selbstverständlich können

Sie auch jemanden nominieren und

es ist zudem auch möglich, sich oder

jemand anderen in mehreren Kategorien

gleichzeitig zu nominieren. Alle Einsendungen

gehen beim „GOLF TIME Race

to Fame by COBRA-PUMA Golf“ an den

Start und werden von uns – auch das ist

neu – mit einem exklusiven Golfgürtel

belohnt.

Da die ersten Bewerbungen bereits

vorliegen, beginnt ab sofort die Voting-

Phase, das Rennen um die Plätze für

den Einzug in die „Golf-Ruhmeshalle“

94 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


nimmt seinen Lauf. Ab sofort kann

jeder online seine Stimme vergeben

und sieht dabei auch gleich anhand

der Stimmenauswertungen, wer das

„Race to Fame“ in den einzelnen

Kategorien anführt.

Am Ende der Abstimmphase, am

31.12.2013, werden die Top 10 in jeder

Kategorie in die engere Wahl genommen,

und unter diesen 50 Personen

entscheidet dann die Jury, welche fünf

Golfer(innen) am Ende das „Race to

Fame 2013“ gemacht haben.

Umdenken. Grundsätzlich steht beim

GOLF TIME Race to Fame by COBRA-

PUMA Golf“ nicht der (leistungs-)

sportliche Gedanke im Vordergrund,

dafür werden Turniere ausgerichtet. Es

interessieren vielmehr die Geschichten,

Szenarien und Situationen jenseits von

Brutto- und Nettopunkten, jenseits des

Handicaps und jenseits von Longest

Drive oder Nearest to the Pin. Dass

diese dabei jedoch stets Golf-Bezug

haben müssen, ist zwingende Voraussetzung

für eine Nominierung.

Und das sind die Kategorien:

1 Kategorie „Bester/originellster Look“:

Sie tragen stets das stylischste Outfit,

kennen jemanden, der in traditionell

schottischem Knickerbocker-Style auf

die Runde geht oder haben einen Golffreund

bzw. eine Golffreundin, der/die

einfach umwerfend aussieht? Keine

falsche Scheu, schicken Sie uns das Foto.

2 Neu: Kategorie „Ian vs. Rickie“:

Welches Team wählst du? Sende uns

ein Bild von dir oder einem Freund, in

coolem Ian-Poulter-Style oder flippigem

Rickie-Fowler-Outfit. Es winken ein

Clubfitting sowie eine Einladung zum

exklusiven COBRA-PUMA Golf-Event.

3 Kategorie „Soziales Engagement“:

Sie tragen ein Golfturnier zugunsten

eines guten Zwecks aus, kennen jemanden,

der sich vorbildlich für die Golfjugend

engagiert oder im Stillen freiwillige

Dienste für das allgemeine Wohl der

Club-Mitglieder leistet? Höchste Zeit,

dass er oder sie gebührende Anerkennung

dafür erhält.

4 Kategorie „Sensationsschlag 2013“:

Ihnen ist ein Hole-in-One geglückt, Sie

haben aus 180 Metern eingelocht oder

der Ball fand über diverse Umwege das

Loch? Das gehört auf die große Bühne.

5 Kategorie „Golffoto des Jahres“:

Schicken Sie uns das Foto, wie Sie die

Chinesische Mauer hinunterputten oder

vor dem Eiffelturm ein Sandwedge gen

Himmel strecken. Ein Mitspieler ist

mit seinem Cart im Teich verschwunden

oder Sie haben einen traumhaften

Sonnenuntergang auf der Runde in Thailand

erlebt? Wir hoffen, Sie hatten Ihre

Kamera dabei.

Awards. Am Ende des Jahres stehen die

Sieger in den Kategorien fest und werden

zur exklusiven „Race to Fame“ Award-

Verleihung eingeladen. Es winken sensationelle

Preise, darunter Equipment

von Cobra-Puma Golf sowie einwöchige

Trips ins Thracian Cliffs Golf & Beach

Resort, Bulgarien.

Alle Informationen, Teilnahmebedingungen

und Möglichkeiten zum Abstimmen

unter www.race-to-fame.com.

Ihre Nominierungen mit Foto, kurzem

Beschreibungstext und Ihren Kontaktdaten

schicken Sie bitte an

go@race-to-fame.com. Diese werden dann

umgehend online gestellt.

Mal klassisch, mal

flippig, dabei immer

cool: Ian Poulter

Top-Trips winken: Ins Thracian Cliffs

Golf & Beach Resort, Bulgarien

Drei Sterne für Innovationskraft und Qualität

Perfektion zum fairen Preis




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PGA CATALUNYA RESORT, BARCELONA –

ERSTKLASSIGES GOLF

UND LUXURIÖSES WOHNEN

Das PGA Catalunya Resort in Barcelona wurde erneut zum besten Golfplatz Spaniens*

gekürt und beherbergt Europas luxuriöseste Auswahl an Immobilien.

Lediglich zehn Autominuten

von Girona und 50

Minuten von Barcelona

entfernt, bleibt dieser

36-Loch-Komplex auch weiterhin

die beliebteste Anlage unter

Schweizer Golfern mit hohen

Ansprüchen.

Dieses sich über 300 Hektar erstreckende

Resort ist umgeben

von Pinienhainen, liegt ganz in der

Nähe der 160 Kilometer langen

Sandstrände der Costa Brava,

wo eine Vielzahl an Wassersportarten

angeboten wird, und auch

die Skiresorts der Pyrenäen sind

in nur 90 Minuten erreichbar.

Inmitten der eindrucksvollen Naturlandschaft

Kataloniens, die

bereits Salvador Dalí inspiriert

hat, werden die Besucher des

Resorts von zwei erstklassigen

Golfplätzen erwartet: dem

preisgekrönten Stadium Course,

Austragungsort der Spanish

Open 2009 und einer der beiden

Golfplätze Spaniens, die es ins

Ranking der World Top 100 Golf

Courses der Fachzeitschrift Golf

World geschafft haben, sowie

dem Tour Course, ein entspannender

Golfplatz im Resort-Stil,

der jeden Herbst gemeinsam

mit dem Stadium Course Austragungsort

der Qualifying School

Final Stage der European Tour ist.

Die Costa Brava bietet eine breite

Palette an Unterkünften. Ob Fünf-

Sterne-Hotels oder Ferienwohnungen,

die Besucher haben die

Wahl zwischen Barcelona, der

pulsierenden Hauptstadt Katalaniens,

Girona, einer Stadt voller

Kultur, oder aber einer der zahlreichen

idyllischen Küstenstädtchen

dieser Region. Das PGA

Catalunya Resort bietet auch

verschiedene Mietobjekte an, die

an Stil und Luxus nur schwer zu

übertreffen sind.

Nur wenige Gehminuten vom Eingang

des Resort Hotels entfernt

liegen zwei der besten Golfplätze

Europas, welche sowohl von den

Profis der European Tour als auch

von internationalen Amateurteams

hoch geschätzt werden. Zudem

beherbergt das Resort die weltweit

erste Junior Golf Academy

von Sergio Garcia.

PGA Catalunya Resort verfügt über

ein 2.000 Quadratmeter großes

Putting Green mit Chipping Area.

Diese beeindruckende Übungsanlage,

eine der größten Europas,

ist umgeben von unterschiedlichsten

Bunkern mit Sand aus

aller Welt: Augusta National, St.

Andrews Links, Vulkansand aus

Hawaii, Pebble Beach und Sand

des PGA Catalunya Stadium Course.

Nun haben Golfbegeisterte die

Möglichkeit, noch mehr Zeit in

diesem World Top 100 Resort zu

verbringen. Als bestes „European

Golf Development“ bei den prestigeträchtigen

International Property

Awards ausgezeichnet, bietet

das PGA Catalunya Resort

eine aufregende Auswahl an Immobilien:

großzügig angelegte Grundstücke

mit atemberaubender

Aussicht, zeitgenössische Designer-Villen,

elegante Doppelhaushälften

und moderne Apartments.

Immobilienbesitzer kommen in

den Genuss des privaten, exklusiven

Resident‘s Club, eines Sportund

Wellnesskomplexes, der über

eine weitläufige Sonnenterrasse

mit Pools verfügt und mit einem

topmodernen Fitnessraum, Fitnessbecken,

Dampfbad und Trockensauna

ausgestattet ist.

Auch außerhalb des Resorts gibt

es viel zu sehen. Die historische

Stadt Girona ist mit ihrem Flughafen

und dem brandneuen

Hochgeschwindigkeitszug, der

Barcelona (37 Minuten) und

andere europäische Hauptstädte

in Windeseile erreicht, eine Metropole

für Kultur und Gastronomie,

die noch dazu zu den europäischen

Städten mit dem höchsten

Lebensstandard zählt.

Wird es nicht langsam Zeit, sich

das PGA Catalunya Resort einmal

aus der Nähe anzusehen?

www.pgacatalunya.com

* Ranking 2013 von Top100golfcourses.co.uk

Kontakt Golf: PGA Catalunya Resort

Kontakt Immobilien: Engel & Völkers Resorts GmbH

+34 972 472 577 | reserves@pgacatalunya.com | www.pgacatalunya.com Herr Ludwig Burg | +49 - 40 - 36 13 14 34 | Ludwig.Burg@engelvoelkers.com


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Inmitten der eindrucksvollen Naturlandschaft

Kataloniens, die

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Golfplätzen erwartet: dem

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Open 2009 und einer der beiden

Golfplätze Spaniens, die es ins

Ranking der World Top 100 Golf

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Golfplatz im Resort-Stil,

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Final Stage der European Tour ist.

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Palette an Unterkünften. Ob Fünf-

Sterne-Hotels oder Ferienwohnungen,

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Wahl zwischen Barcelona, der

pulsierenden Hauptstadt Katalaniens,

Girona, einer Stadt voller

Kultur, oder aber einer der zahlreichen

idyllischen Küstenstädtchen

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Catalunya Resort bietet auch

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übertreffen sind.

Nur wenige Gehminuten vom Eingang

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Europas, welche sowohl von den

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REISE INTERNATIONAL

Grand Tirolia Kitzbühel: Der exklusive Spa-Bereich, die modernen Superior Rooms sowie der Leading Golf Course des GC Eichenheim

In exklusiven Kreisen

Grand Tirolia Kitzbühel Aufnahme in „The Leading Golf Courses“.

Das Grand

Tirolia Kitzbühel

liegt

eingebettet

in dem hoteleigenen

18-

Loch Golfplatz Eichenheim

(Par 71, 6.092 m), der zu

den schönsten Plätzen Österreichs

zählt.

Wer das Luxus-Resort besucht,

wird sich auf Anhieb

wohlfühlen. Hier vereinen

sich Tradition und Moderne,

Luxus und urige Bodenständigkeit

zu einem einzigartigen

Gesamtkonzept. Sieben

Zimmer – und Suitenkategorien

– erfüllen jeden Übernachtungswunsch,

und nach

einem erfolgreichen Spiel lädt

das Grand Alps SPA auf 1.500

m² zur Entspannung ein.

Auch kulinarisch überzeugt

das Grand Tirolia: ob

im Golf-Bistro, im Hotelrestaurant

Eichenheim oder im

Gourmetrestaurant „Petit

Tirolia“, wo Steve Karlsch eine

junge, moderne Küche präsentiert,

bei der hochwertige

Produkte aus der Region im

Mittelpunkt stehen. 2012 wurde

das Grand Tirolia mit dem

SENSES Award als „Best Spa &

Sport Resort“ ausgezeichnet.

Kein Wunder, dass sich

in diesem Ambiente auch

der „Laureus Sports for Good

Medienpreis“ zuhause fühlt.

Leidenschaft. Zur Aufnahme

in den exklusiven Kreis der

Leading Golf Courses erklärt

Grand Tirolia Eigentümerin

Elena Baturina: „Ich konnte

mich schon immer für Sport –

allem voran Golf – begeistern.

Diese Leidenschaft spiegelt

sich auch in meiner Art,

meinem natürlichen Wettbewerbsinstinkt

wider. Golf ist

viel mehr als Sport, es ist ein

Gedankenspiel, eine persönliche

Herausforderung, die

Konzentration und Selbstbeherrschung

erfordert, den

Spieler zu unkonventionellen

Entscheidungen ermutigt und

vorausschauend denken lässt.

Ich bin besonders stolz, dass

Golf Eichenheim jetzt ein

Teil der europäischen ‚Leading

Golf Courses’ Familie ist.

Alle, die gutes Golf lieben,

werden den hohen Stellenwert

durch die Aufnahme bei

der ‚Leading Golf Courses’ zu

schätzen wissen. Ich heiße

alle leidenschaftlichen Golfspieler

willkommen, ihrer

Passion am wunderschönen

Golfplatz Eichenheim nachzugehen.“

Turnier-Highlight zum

Saisonstart 2013 im Golf

Eichenheim: Der Elite Partner

Single Cup Kitzbühel am

7. und 8. Juni.

HIGHLIGHT 2013

Golf Unlimited – 2 Nächte

• 2 Übernachtungen im

Doppelzimmer Comfort

• Frühstück und erweiterte

Halbpension (4 Gang

Menü und kleine Jause am

Nachmittag)

• Täglich unlimitierte Greenfee

am Hotel eigenen 18-

Loch-Golfplatz Eichenheim

• Nutzung des 1.500 m²

Grand Alps SPA

• Teilnahme am Aktivprogramm

• Garagenplatz für Ihr Auto

• Falls der Golfplatz unbespielbar

ist erhalten Sie

50 % Ermäßigung auf

1 Spa-Behandlung pro

Person und Tag

Preis pro Person im Doppelzimmer

ab € 299,–

Info: Tel. +43 (0)5356/666 15

Fax +43 (0)5356/666 15 559

info@grand-tirolia.com

www.grand-tirolia.com

98 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Durchstarten

LeisureBREAKS Saisonstart: Mit dem

10. Guide for Free Golf neue Golfclubs erkunden.

Traumhafte Ausblicke: GC Bayreuth

Nördlich des Bodensees: GC Sigmaringen

Endlich ist sie da, die neue Golfsaison,

höchste Zeit also, auf Entdeckungsreise

zu gehen. Am besten

mit dem neuen Guide for Free Golf

von LeisureBREAKS, den Pionieren des

„2 for 1“-Prinzips. Die 10. Ausgabe verfügt

über 209 Partneranlagen, darunter

in Deutschland 159 sowie weitere 50

in Österreich, Italien, Tschechien und

Skandinavien.

Einer der schönsten Plätze Oberfrankens

bietet auch unvergessliche

Blicke auf Bayreuth, das Festspielhaus,

die Fränkische Schweiz und das Fichtelgebirge:

Der GC Bayreuth mit seinen

27 Löchern auf rund 120 ha Natur pur.

Beste Basis für einen Top-Golftag im

Bergischen Land ist der Golfclub Dreibäumen.

Gemessen an der Topografie

der Region, verlaufen die harmonisch in

die Landschaft eingebetteten 18 Löcher

angenehm flach mit herrlichen Ausblicken

aus nahezu allen Ball-Lagen.

30 Autominuten nördlich des Bodensees

liegt die 18-Loch-Anlage des GC

Sigmaringen Zollern-Alb im Naturpark

Obere Donau. Die naturnah gebauten

Bahnen sind sehr abwechslungsreich und

wurden gerade mit zusätzlichen Teichen

und Blumenwiesen optisch aufgewertet.

Erhältlich ist der 10. Guide for Free

Golf in allen teilnehmenden Golfclubs,

im Buchhandel oder direkt bei Leisure-

BREAKS. Der Preis: € 59,90.

Info: www.leisurebreaks.de

Golferische

Herausforderung: Der

GC Dreibäumen

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 99


TRAVEL LESERREISE

Golf & Kultur, Vietnam-Rundreise

Termin: 24.11. – 9.12.2013

Wie wäre es zur Abwechslung einmal

mit einem exotischen Fernreiseziel

in einmaliger Kombination von Golf

und Kultur, das Ganze nach Vietnam? Insgesamt

stehen sieben Runden Golf auf Plätzen

rund um Hanoi, Danang und Saigon auf

dem Programm. Hinzu kommen kulturelle

Leckerbissen wie eine Dschunkenausfahrt

durch die Halong Bucht, Besuch diverser

Altstädte sowie lokaler Märkte, inklusive

ab € 5.095,–

„Red Bridge Cooking Class“, und u. a. eine

Tagestour zur alten Kaiserstadt Hue.

Diese Leserreise wird in Kooperation mit

den Vietnam-Golfexperten von TangerTravel

durchgeführt und begleitet. Zudem wird

auch hier ein Mitglied der GT-Chefredaktion

es sich nicht nehmen lassen, die 14 Tage

mit dabei zu sein. Besser lässt sich Vietnam

aus golferischer und kultureller Sicht nicht

erkunden.

LEISTUNGEN

Pauschalangebot:

• 13 ÜN inkl. Frühstück in sechs

unterschiedlichen 5-Sterne-

Hotels

• 3 x Abendmenü, 2 x Lunch

• 7 x Greenfee inkl. Caddies

auf 7 unterschiedlichen Top-

Plätzen Vietnams

• Reservierte Startzeiten

• 6 x Sightseeing Touren inkl.

deutschsprachigen Guides,

Red Bridge Cooking Class

• Flüge Frankfurt – Hanoi, Saigon

– Frankfurt mit Vietnam

Airlines (Economy Deluxe),

inkl. Golfgepäck und Rail &

Fly-Ticket

• Inlandsflüge Hanoi-Danang,

Danang-Saigon (Economy)

• Visagebühren

• Alle Transfers lt. Programm in

klimatisierten Fahrzeugen

• Betreuung: GOLF TIME,

Vietnam-golf.de

• Preis p. P.: € 5.095,– im DZ

EZ-Zuschlag: € 1.175,

Aufpreis Business Cl.

(Langstr.): € 1.195,–

• Direkt-Buchung:

TangerTravel Ltd.

Tel. +49(0)38306/21181

Fax +49(0)38306/23953

info@vietnam-golf.de

www.vietnam-golf.de

• Weitere Infos:

www.leserreisen.golftime.de

100 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


1


REISE INTERNATIONAL

Edel

Kulm Hotel St.

Moritz Prachtvolle

Tradition.

Grüner Daumen

Bad Birnbach Dank robustem Festuca-Gras startet

die Saison im Bella Vista Golfpark schon früher.

Schon am 22. März und

damit ca. vier Wochen

früher als in vielen anderen

Clubs in Deutschland,

wurde auf der Anlage des

Bella Vista Golfpark in Bad

Birnbach das Golfjahr 2013

eingeläutet. Als Ehrengast

schlug der zweifache Biathlon-Weltmeister

und Olympiasieger

Fritz Fischer den

ersten Abschlag der Saison.

Den frühen Start nach

dem viel zu langen und kalten

Winter verdanken die

Bad Birnbacher der besonders

robusten Grassorte, die

man auf den Grüns angesät

hat. Das extrem widerstandsfähige

Festuca-Gras findet

man auch auf den Links im

schottischen St. Andrews

oder auf der Anlage von

Turnberry. „Diese spezielle

Rasensorte benötigt 50 Prozent

weniger Wasser sowie

15 Prozent Stickstoff und ist

äußerst krankheitsresistent,

was zudem den Einsatz von

Spritzmitteln stark minimiert“,

erläutert Golfpark-

Manager Robert Sammereier.

Umweltfreundlich. Auch

die Bad Birnbacher selbst

konnten es kaum erwarten,

beim ersten Frühlingshauch

auf den Platz zu strömen.

„Wir haben unter unseren

Einwohnern mehr Golfer

als Fußballer.“ Obwohl der

Opening: F. Fischer beim Abschlag

Frühstart:

Bella Vista Golfpark

Platz erst 2007 fertiggestellt

wurde, zählt der Club bereits

700 Mitglieder am Ort sowie

450 Fernmitglieder.

Der Bella Vista Golfpark

ist außerdem einer der umweltfreundlichsten

18-Loch-

Plätze der Republik. So beherbergt

die Anlage mehr als

10.000 Bäume und Sträucher

sowie diverse neu angelegte

Biotope. Auf 68 Hektar bietet

der Bella Vista Golfpark eine

Driving Range mit 40 teilweise

überdachten Abschlägen,

eine Golfschule und einen

9-Loch-Kurzplatz für Einsteiger

sowie einen 18-Loch-

Kurs, und je zwei Puttingsowie

zwei Chipping- und

Pitchinggreens. Auch Nichtgolfer

sind auf dem Gelände

gerne als Nordic Walker oder

Spaziergänger gesehen. Abgerundet

wird das Angebot

durch die Rottal-Therme und

die zahlreichen Wellness-

Optionen.

Info: www.badbirnbach.de

Seit 157 Jahren gehört

das Kulm Hotel im

weltbekannten Kurort

St. Moritz zu den bekanntesten

Hotels der Welt. Das historische

Gemäuer aus dem

19. Jahrhundert liegt direkt

am Ufer des St. Moritzersee

im südlichsten Hochtal der

Schweizer Alpen. In den vergangenen

zehn Jahren erfuhr

das Kulm Hotel eine Komplettsanierung,

insgesamt

investierte die Eigentümerfamilie

53 Millionen Euro,

um alle 173 Zimmer zu renovieren.

Besonders stolz ist man

auf die mit edlen Hölzern

gestaltete Präsidentensuite in

der fünften Etage mit Blick

auf die imposante Schweizer

Bergwelt. Neben umfassenden

Modernisierungsmaßnahmen

wurde das Kulm Hotel zusätzlich

um die Miles Davis

Lounge bereichert, in der

man zu jazzigen Klängen

stilvoll edle Rauchwerke verköstigen

kann.

Kürzlich wurde das 2.000

Quadratmeter umfassende

Kulm Spa St. Moritz eröffnet.

Die zahlreichen Wellness-

Angebote richten sich nach

einem individuell für jeden

Gast zusammengestellten

Drei-Säulen-Konzept (Entspannung,

Entschlackung,

Regeneration). Highlights

sind ein Open-Air-Pool,

Dampfbad, Solegrotte, verschiedene

Saunen sowie ein

20-Meter-Schwimmbecken

mit Unterwassermusik.

102 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Kulm Golf St. Moritz:

Kostenfrei für Hotel-Gäste

Das Kulm Hotel ist traditionell

ein El Dorado für

Golfer, Hotelgäste können

den 9-Loch-Platz „Kulm Golf

St. Moritz“ sogar kostenfrei

nutzen. Der 18-Loch-Platz im

nahen Zuoz ist ein reinrassiger

Alpenplatz mit zahllosen

Hügeln und Schräglagen.

Im benachbarten Samedan

hingegen spielt man einen

relativ flachen, aber höchst

anspruchsvollen Par-72-Platz

im englischen Parkland-

Design.

Info: www.kulm.com

Anz_Strelasund_GT313.pdf09:42:08 April 21, 2013

High-End dtp-service Hellmuth Tel.: 0821/564958

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Schloss Pichlarn in der Steiermark

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oder telefonisch: 026 34/962 60 70

Täglich von

8.00 - 22.00 Uhr


TRAINING LEADBETTER

MARk

DuncAn

1

Mark Duncan, Jahrgang ‘79, Leiter der David

Leadbetter Golf Academy im Golf Valley München

Balance

Akt

1 Ansprechposition: Hier fängt die ganze

Bewegung an. Sie sollten die Balance

genau in der Mitte Ihrer Füße haben. Gute

Körperwinkel sind dabei auch sehr wichtig,

wie Sie im Bild sehen können.

2 Rückschwung: Während sich die

rechte Hüfte (als Rechtshänder) dreht,

verlagert sich das Gleichgewicht in die

rechte Ferse. Dies ermöglicht die richtige

Bewegung der Hüfte.

3 Übergang: Ein sehr wichtiger Abschnitt

des Golfschwungs. Meiner Meinung nach

eines der größten Unterschiede zwischen

einem Hobby- und einem Berufsgolfer. Wie

Sie am Bild sehen können, sind beide Füße

stabil am Boden mit dem Schwerpunkt in

der Wölbung Ihrer Fußsohle. Insgesamt

ist der Körperschwerpunkt ein kleines

bisschen weiter links als rechts. Einer der

häufigsten Fehler, die ich dabei sehe,

ist der, dass das Gleichgewicht in den

vorderen Teil der Füße, quasi in die

Zehnenspitzen, verlagert wird.

Fotos: David Leadbetter Golf Academy

Schwungbalance.

nur wer in Balance

schwingt, schwingt

optimal.

Das versteckte Fundament:

Es geht nicht nur

darum, seine Balance

zu halten, sondern die

Balance in einer dynamischen

Art und Weise

zu bewegen. Mit der richtigen Balance

zu schwingen kann Ihre Körper- und

Schlägerbewegung verbessern und so

den Schwung kräftiger und effizienter

werden lassen. Außer Balance zu sein

resultiert meist in weniger Power und

Konstanz. Wie man seine Balance beim

Schwung richtig einsetzt, sehen Sie auf

diesen Seiten.

Golfkurs „Der Flightplan – 10 m weiter“:

Driver-Fitting, um optimale Launchbedingungen

zu ermitteln, mit Schwunganalyse

und Training für eine effiziente Schwungbewegung.

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1 2

104 GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


4

0

4 Treffmoment: Im Treffmoment verlagert

sich das Gleichgewicht von der Wölbung

der Fußsohle zu der Ferse des linken

Fußes. Dies bewirkt einen Katapult-Effekt

des Körpers und somit des Schlägers und

damit verbundene maximale Kraftübertragung

auf den Ball. Zu diesem Zeitpunkt

wollen wir 85 Prozent Ihres Gleichgewichts

in der linken Ferse sehen. Das bedeutet,

dass die Hüften sich geöffnet haben und

der Körperschwerpunkt sich verlagert hat.

Ein häufig gesehener Fehler hierbei ist,

dass das Gewicht noch zu sehr auf dem

rechten Fuß hängen bleibt oder dass sich

der Schwerpunkt zu weit vorne, auf den

Fußballen, befindet.

5 Finish: Ein guter Schwung endet

normalerweise in Balance. Dies ist wie

Ihre Unterschrift für den Schwung und

zu diesem Zeitpunkt ist das ganze Gleichgewicht

unter der linken Ferse.

0 TIPP: Um ein gutes Gefühl für Ihre

Balance zu bekommen, schließen Sie ihre

Augen und schwingen Sie den Schläger.

Fühlen Sie dabei, wie sich Ihr Gleichgewicht

verlagert. Es sollte wie auf Bild 6

dargestellt wandern: Von der Mitte der

Füße zur rechten Ferse, zurück zur Mitte

der Füße, hin zur linken Ferse.

Wichtig ist dabei, zu erkennen, dass

das Gewicht nie weiter vorne liegt, als die

Mitte der Fußsohle. Fangen Sie mit langsamen

Schwüngen an und schwingen Sie

erst schneller, wenn sich Ihr Empfinden

für das Gleichgewicht gestärkt hat.

3 5

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 - 2013 www.golftime.de 105


TRAINING SCHWUNGSTUDIE

DANNY

WILDE

Danny Wilde, Jahrgang ‘75, PGA G1 Professional,

A-Trainer DGV/DOSB, TPI Golf Instructor 3,

Headcoach der 1. Herren- und der Jungen-

Mannschaften im Golf Club St. Leon-Rot

Great

Scott

Adam Scott Der frischgebackene

Masters-

Champion unter die

Lupe genommen.

Adam steht etwas mehr als schulterbreit am Ball,

das Gewicht ist mittig verteilt. Der Ball liegt deutlich

innerhalb der linken Ferse, die Arme schmiegen

sich eng an den Oberkörper an. Ein insgesamt sehr

kompaktes, sportliches Setup

Oberkörper und Arme drehen als eine Einheit,

die rechte Hüfte knickt leicht ein. Adam verlagert

sein Gewicht leicht auf den rechten

Fuß, auch sein Kopf dreht etwas mit

Fotos: Visions In Golf

Eigentlich erstaunlich, irgendwie

aber dann doch nicht:

Adam Scott hat mit Bravour

das Masters gewonnen und

das – laut Statistiken –, obwohl

er im Hinblick auf die

Länge und Genauigkeit vom Abschlag

im Augusta GC eher auf den mittleren

Rängen zu finden war. Nun ist ja bekannt,

dass sich in Augusta alles auf den

Grüns entscheidet, nicht umsonst heißt

es besonders hier einmal mehr „Drive

for show, putt for dough“, was frei übersetzt

soviel heißt wie „Abschläge für den

Ruhm, aber das Geld wird mit gelochten

Putts verdient“.

Wie dem auch sei: Wie der frischgebackene

Masters-Champion seinen Ball

ins Spiel bringt, möchten wir uns auf

den folgenden Seiten etwas näher ansehen.

Sie haben Fragen? Wenden Sie sich

gerne direkt an mich: dw@golftime.de

An und für sich ein Bilderbuch-Setup: Das Gewicht

befindet sich auf den Fußballen, leicht vorne,

die Hände haben gut eine Handbreit Abstand zum

Körper. Adam hält seinen Rücken relativ gerade,

alles in allem gute Körperwinkel

Schön zu sehen, wie durch das Einknicken der

Hüfte Platz für die Arme gemacht wird. Der

Oberkörper dreht um die Achse der Wirbelsäule,

das linke Knie knickt leicht ein

106 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


Am höchsten Punkt hat Adam die maximale

Eindrehung des Oberkörpers erreicht, der

linke Arm ist gestreckt, der linke Fuß ist

hingegen leicht eingeknickt: Er ist jetzt „voll

aufgeladen“, bereit, die Energie abzugeben

Im Übergang vom Rück- zum Durchschwung

verlagert Adam sein Gewicht schon wieder

auf den linken Fuß, sein Oberkörper ist zu

90 Grad eingedreht

Dies erfolgt durch ein aktives Abdrücken vom

rechten Bein, verbunden mit der Rotation der

Hüfte. Der gestreckte linke Arm ermöglicht das

Ausnutzen eines größtmöglichen Radius‘ für

maximale Energie im Treffmoment

Adam drückt sich vom rechten Fuß ab, seine Hüfte

dreht dabei vergleichsweise langsam, die Position

seiners Unterkörpers ist in dieser Schwungphase

beinahe identisch mit der im Setup

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 107

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STÖCKE GEGEN SCHLÄGER

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TRAINING SCHWUNGSTUDIE

Kurz vor bzw. im Treffmoment entlädt sich

die aufgestaute Energie mit maximaler Kraft

auf den Ball. Die Hüften drehen dabei weiter

in Richtung Ziel, der Kopf bleibt hinter dem

Ball

Nach Treffen des Balls hat sich das Gewicht auf

den linken Fuß verlagert, der nun gestreckt ist,

der rechte Fuß ist schon fast aufgestellt. Die

Hände releasen, der Kopf bleibt weiterhin hinter

der ursprünglichen Ballposition

Adam fängt die freigesetzten Kräfte durch starkes

Eindrehen des Oberkörpers auf. Gleichzeitig

liegt das Gewicht nun fast zu 100 Prozent auf

dem vorderen Fuß. Der rechte Fuß ist aufgestellt,

die Gürtelschnalle zeigt zum Ziel, perfekt

Gut zu sehen, wie sich Adam im Treffmoment

von seinem rechten Fuß abdrückt. Die Arme

haben genug Platz, um ungebremst am Körper

vorbeischwingen zu können

Weiteres Abdrücken vom rechten Fuß, die Hüfte

dreht weiter in Richtung Ziel. Der Kopf dreht

sich mit dem Oberkörper für maximale Kraftübertragung

auf den Ball

Einem Bilderbuch-Setup folgt ein Bilderbuch-

Finish: Das Gewicht liegt auf dem linken Bein,

das rechte sorgt für Balance. Der Oberkörper

ist ob der enormen Kräfte stark eingedreht,

alles in allem jedoch solide und ausbalanciert

108 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


TRAINING PLAY BETTER GOLF

JOnaThan

TayLOr

Der Engländer und GOLF TIME-Buchautor hat zunächst

„The Move“ und schließlich „Swing Simply“

entwickelt, ist Fellow of the English PGA sowie

G1 Class Professional der PGA of Germany

GANZ SCHÖ

Hanglagen Einen Ball auf schrägem Untergrun

Schlägen. hinzu kommt, dass hanglagen auch

Jon Taylor gibt Ihnen konkrete Tipps, wie Sie Ihr

Fotos: Marcel Brunnthaler

Bergauf, bergab: Stand öffnen (l.) bzw. schließen, Schläger square, Schultern parallel zum Boden

Ball unter bzw. über den Füßen: Schläger länger (l.) bzw. kürzer greifen, Stand öffnen (l.) bzw. schließen

Insgesamt gibt es vier

verschiedene Hanglagen:

Bergauf oder

bergab sowie Ball

tiefer als die Füße

oder Ball höher als

die Füße. Eines haben alle

vier Lagen gemeinsam: Die

Schwerkraft und die Gravitation

werden Sie beim Schwingen

„talwärts“ ziehen. Als

Allererstes müssen Sie sich

diesen Kräften widersetzen.

Ein einfacher Weg wäre, einfach

weniger weit auszuholen;

ein dreiviertel oder halber

Schwung kann bereits die Lösung

sein, um einen Schlag in

Hanglage möglichst einfach

zu machen. Natürlich müssen

Sie die Schlägerwahl dann

entsprechend anpassen, da Sie

mit einem dreiviertel Schwung

natürlich nicht so weit schlagen

werden wie normalerweise

mit Ihrem vollen Schwung.

Schauen wir uns die vier

Hanglagen Lage für Lage an.

Downhill Lie. Wenn Sie

bergab stehen und einen Ball

schlagen, müssen Sie sich der

Tendenz widersetzen, Ihren

Körper lateral in Richtung

Tal zu bewegen. Einige Pros

empfehlen genau aus diesem

Grund, den Ball etwas weiter

links anzusprechen. Ich ziehe

es vor, den Ball „ganz normal“

anzusprechen und die

laterale Bewegung auf andere

Art und Weise zu verhindern.

Ich schließe meinen Stand

einfach und setze meinen lin-

110 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


N SCHRÄG

d zu schlagen zählt zu den schwierigsten

relativ schwer trainiert werden können.

Spiel in der Schräge verbessern können.

ken Fuß (für Rechtshänder)

etwas nach vorne. Mein Stand

ist somit nach rechts vom Ziel

hin ausgerichtet.

Wichtig dabei ist, dass meine

Schultern und natürlich der

Schläger dennoch in Richtung

Ziel hin ausgerichtet sind. Auf

diese Weise blockt mein linker

Fuß die Tendenz, nach vorne

zu fallen, und gibt mir automatisch

mehr Stabilität. Zusätzlich

richte ich meine Hüfte

und Schultern parallel zum

Hang hin aus und nehme

einen oder zwei Schläger weniger

als normal. Der veränderte

Stand verringert den

Loft, was zu mehr Länge

führt, die die entsprechende

Schlägerwahl ausgleicht. Wenn

ich nicht voll aushole, kann

es sein, dass ich meinen

Schläger nicht dem veränderten

Loft anpassen muss.

Uphill Lie. Genau das Gegenteil

ist der Fall, wenn ich

bergauf schlage. Ich spreche

den Ball wie gewohnt an und

muss darauf achten, dass

ich nicht lateral nach rechts

„falle“. Dafür platziere ich

meinen linken Fuß etwas weiter

hinten und öffne damit

den Stand. Meine Füße sind

also nach links vom Ziel ausgerichtet.

Die Schultern und

der Schläger sind jedoch absolut

square. Der Körper ist

parallel zur Neigung ausgerichtet.

Der Loft des Schlägers

wird so größer, sodass

ich einen oder zwei Schläger

länger wähle. Wenn ich nicht

voll schwinge, muss ich ggf.

noch eine Länge mehr wählen.

Right Side Hill Lie. Wenn

der Ball unterhalb der Füße

liegt, müssen Sie aufpassen,

dass Sie die Schwerkraft nicht

nach vorne zieht und Sie

womöglich ein Socket schlagen.

Holen Sie ggf. wieder

nur dreiviertel oder halb aus.

Achten Sie vor allem darauf,

die Neigung der Wirbelsäule

während des Schwungs beizubehalten.

Sie werden dazu

tendieren, aufrechter zu stehen,

wenn der Ball unterhalb

Ihrer Füße liegt. Greifen Sie

den Schläger etwas länger

und nehmen Sie evtl. einen

längeren Schläger. Zielen Sie

zudem etwas nach links vom

Ziel, da der Ball etwas nach

rechts starten wird. Verlagern

Sie zudem das Gewicht leicht

nach hinten in Richtung der

Fersen, um zu verhindern,

dass Sie beim Schwingen

nach vorne fallen.

Left Side Hill Lie. Wenn

der Ball höher liegt als Ihre

Füße, wird Sie die Schwerkraft

nach hinten ziehen, was dazu

führen kann, dass Sie den

Ball mit der Spitze des Schlägers

treffen. Verlagern Sie

das Gewicht etwas in Richtung

Ihrer Fußballen, um

dem entgegenzuwirken, und

zielen Sie nach rechts vom

Ziel. Greifen Sie den Schläger

zudem etwas kürzer.

DREIMAL SwING SIMpLY

„Golf lernen ist wirklich einfach! Lassen Sie sich nicht verwirren durch

komplizierte Golftechnik – wir lehren den leichtesten weg“, ist Jonathan

Taylor überzeugt. Der Erfolgs-Coach hat seine innovative Teachingphilosophie

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TRAINING SPORTPHYSIO

Dr.

ChrIsTIan

haID

Biomechaniker,

Universitätsklinik

Innsbruck

Den Körper wa

Motorik Wenn wir unseren Körper mit all seinen Mu

funktioniert auch der Golfschwung besser.

Wir möchten

unseren

Golfschwung

verbessern.

Dazu müssen

wir wissen, wie wir uns

derzeit bewegen und welche

Veränderungen notwendig

sind. Bewegungen abzuändern

ist leichter möglich,

wenn wir unseren Körper mit

all seinen Muskelspannungen

wahrnehmen.

Als Vorbereitung zum

eigentlichen Golftraining gehört

daher, die Bewegungswahrnehmung

zu schulen.

Das Schöne daran ist, dass

dies fast überall und jederzeit

möglich ist. Wir optimieren

dadurch die Voraussetzungen,

schneller einen guten

Golfschwung zu erlernen.

Schöne Schläge verbessern

die Stimmung. Golf

kann Freude am Spiel mit

Gesundheit und Erholung

vereinen. Daher ist die Verbesserung

der Voraussetzungen

schon ein großer Schritt

in die richtige Richtung.

Die Machbarkeit des Trainings

hängt oft mit zeitlichem

Aufwand zusammen.

Die meisten von uns leiden

unter Zeitnot oder unter zu

großen örtlichen Abständen.

Daher müssen wir jede Gelegenheit

nützen, Golftraining

im Alltagsleben einzubauen.

Der Schwung von

Dustin Johnson: Es ist schön

zu erkennen, wie stark die

Rotation des Beckens der

Rotation des Schultergürtels

vorauseilt. Entscheidend ist

die Bewegungsübertragung

durch die angespannte

Rumpfmuskulatur

Beobachtung. Eine Grundvoraussetzung

zur Nutzung

unserer Muskelkraft im Golfschwung

ist es, die Körperbewegung

derart zu gestalten,

dass die Arme der Rumpfbewegung

gewissermaßen

„nachfolgen“. Diese Tatsache

spiegelt sich in Ausdrucksweisen

wie „der Körper bewegt

die Arme“. Häufig wird auch

der sogenannte „X-Faktor“

ins Spiel gebracht.

Beobachten wir uns, wenn

wir etwas Schweres anheben:

Wir machen das unter dem

Aspekt der Bewegungswahrnehmung.

Daher versuchen

wir Einzelheiten möglichst

gut zu spüren. Wir bücken

uns zu dem Gegenstand und

spannen die Rumpfmuskulatur

schon vor dem Hebevorgang

an. In der Hebebewegung

wird im ersten Ansatz

112 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


hrnehmen


skelverspannungen besser kennen,

dann die bereits angespannte

Muskulatur gedehnt. Da sie

darauf vorbereitet ist, reagiert

sie richtig und wird in der

Folge mehr Kraft entwickeln.

Bemühen wir uns diesen Vorgang

zu verinnerlichen: das

Vorspannen der Muskulatur,

dann die zusätzliche Belastung

durch die Streckbewegung

der Beine während des

Anhebens.

Ein analoges spürbares

Bewegungsverhalten entsteht

bei Drehbewegungen, wie beim

Golfschwung. Wir drehen uns

im Rückschwung vom Ziel

weg. Das entspricht der Bewegung

des Bückens, um einen

Gegenstand anzuheben.

Wir bremsen die Rückdrehbewegung

ab und spannen

die Rumpfmuskulatur an, um

uns beschleunigt Richtung

Ziel zu drehen. Diese beschleunigte

Bewegung entspricht

dem Bewegen einer Last. Die

bereits vorgespannte Muskulatur

kann auf diese Belastung

richtig reagieren und

entwickelt mehr Kraft. Die

Drehbewegung erfolgt aus

den Beinen, das entspricht

der Streckbewegung beim

Heben, und somit ist eine

gute Drehbewegung möglich.

Es gelingt uns auf diese

Weise, die Drehbewegung mit

den Beinen einzuleiten. Das

Becken beginnt sich Richtung

Ziel zu drehen, die vorgespannte

Rumpfmuskulatur

„zieht“ den Schultergürtel in

die Drehbewegung mit. So

stimmt die Bewegungsabfolge,

die auch „kinematische Kette“

genannt wird. Setzen wir

unsere Muskeln derart ein,

dann entwickeln wir unser

Kraft-Maximum.

Lehrreich. Es mag übertrieben

kompliziert erscheinen,

Bewegungen derart zu zerpflücken.

Wir lernen jedoch

dabei, unseren Körper wahrzunehmen.

Wir müssen auch

nicht immer so ins Detail

gehen, aber Bewegungen

einige Male durchzuführen

und die Muskelspannungen

zu spüren, ist sehr lehrreich.

Der Aufbau der Muskelspannung

am Ende des Rückschwungs

ist die Voraussetzung

für einen guten Beginn

des Durchschwungs.

Beherrscht man den Spannungsaufbau,

dann entsteht

im Golfschwung der perfekte

Rhythmus.

Einzelbewegungen, bei

denen man einfach nur versucht,

den Körper zu spüren,

lassen sich sehr gut üben.

Wir benötigen dazu keinen

Golfplatz, das gelingt an

jedem noch so engen Ort. Es

müssen auch nicht immer

golfspezifische Bewegungen

sein. Wir nehmen unseren

Körper deutlich wahr und

wir werden dadurch Verbesserungen

an unserem Golfschwung

schneller durchführen

können.







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TRAINING MENTAL

SABANA

CROWCROFT

PGA Professional,

Ex-European Tourspielerin,

Management Trainerin,

Gründerin von KAGAMI

Golf & Leadership Academies

Effektives Bunkerspiel

Sicherheit Wie viel Sand muss denn nun wirklich mit?

Bunkerschläge sind ein perfektes

Beispiel dafür, wie der

Geist dem Körper folgt – ein

Kernprinzip der KAGAMI-

Methode. Viele Golfer fühlen

sich im Bunker unsicher. Sie

haben Angst, den Ball über das Grün hinweg

zu schlagen oder ihn nicht aus dem Bunker

herauszubekommen.

Ergebnis der Unsicherheit sind seltsame

Schwünge, die sonst nicht auftreten. In

meinen Workshops

habe ich folgende

Haupt-Schwungfehler

beobachtet:

nicht durch den

Ball schwingen,

keine Gewichtsverlagerung

auf den

vorderen Fuß, den

Schläger strangulieren,

zu schnell

hochschauen.

Schlägerkopfgeschwindigkeit notwendig, als

wenn derselbe Schlag vom Gras aus gespielt

wird. Wichtig ist, Vertrauen in seinen eigenen

Schlag zu haben. Dieses erlangen Sie durch

positive Erfahrungen, die Ihnen die KAGAMI-

Übungen vermitteln.

Aufbau des Vertrauens. Zeichnen Sie eine

Linie in den Sand. Diese kennzeichnet den

Ball. Um die Linie herum zeichnen Sie etwa

Handlängen-große Schnitzel (siehe Bild 1).

Fotos: Drika Bester www.photosbydrika.co.za

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Die folgenden

beschriebenen

Übungen helfen

Ihnen, die Wurzel

dieser Schwungfehler

zu beheben,

Ihre Unsicherheiten

zu eliminieren und

bessere Ergebnisse

zu erzielen. Sie brauchen

dafür einen

Bunker mit ausreichend trockenem, weichem

Sand. Bei nassem oder hartem Sand ist ein

anderer Schlag notwendig.

Mentale Herausforderung. Der ausschlaggebende

Faktor für einen kurzen Schlag aus

einem Bunker ist, wie viel Sand Sie rund

um den Ball mitnehmen. Der Sand sorgt für

Widerstand im Treffmoment. Daher ist für

einen vier Meter langen Sandschlag mehr

1 2

Machen Sie einen Vollschwung mit Ihrem

Sandwedge neben dem Bunker, mit leicht

geöffnetem Schlägerblatt, sodass Ihr Stand

offen ist (siehe Bild 2). Nehmen Sie exakt

diese Ansprechposition und diesen Schwung

mit in den Bunker, um die Schnitzel herauszuschlagen.

Beobachten Sie, wie viele Schnitzel

Sie mit jedem Schwung herausschlagen, ohne

zu versuchen, die Ergebnisse zu beeinflussen.

Kommen Sie zu früh oder zu spät in den

Sand oder genau am Anfang des Schnitzels?

114 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


»Der Schlag aus dem Sand heraus ist der leichteste

beim Golf. Schließlich ist er der einzige,

bei dem man den Ball nicht treffen muss!«

Walter Charles Hagen

BEOBACHTEN Sie nur, was passiert –

dies gibt dem Teil des Gehirns, das für das

natürliche Lernen zuständig ist, genug

Informationen, um alle notwendigen

Anpassungen durchzuführen – ohne dass

sich Ihr Intellekt einmischt und überkompensiert.

Physische Herausforderung. Gehen Sie

nach ein paar Schlägen aus dem Bunker

heraus und machen Sie mehr Pitchschläge.

Beobachten Sie die Unterschiede und was

Sie tatsächlich tun, ohne sich selbst Anweisungen

zu geben. Fokussieren Sie sich auf

einen Bereich Ihres Schwungs, der sich am

meisten von Ihrem Pitch-Schwung unterscheidet.

Um Vertrauen aufzubauen, bedarf

es der Übung ohne Ball, bis Sie jedes

Schnitzel sauber mit einem rhythmischen,

entspannten, aber vollen Schwung herausschlagen.

Erst dann sollten Sie zur nächsten

Phase übergehen.

Der Test. Statt entlang der Linie platzieren

Sie Bälle in der

Mitte der Schnitzel

(siehe Bild 3).

Während Sie sich

auf Ihren Griffdruck,

Ihre Gewichtsverlagerung

oder Ihren Rhythmus

konzentrieren,

machen Sie

die gleichen

Schwünge durch

den Sand wie

vorher – zielen Sie

auf das Schnitzel

rund um den Ball.

Gehen Sie zurück

auf das Gras, um

dort mit einem

vollen Schwung

zu prüfen, ob es

einen Unterschied

gibt.

3 4

So können Sie vergleichen, ob es irgendwelche

Unterschiede gibt zwischen Ihrem

Schwung außerhalb des Bunkers und dem

durch den Sand. Wenn ja, inwiefern ist

er anders? Prüfen Sie der Reihe nach Ihre

Gewichtsverlagerung, Ihren Griffdruck, den

Rhythmus und ob Sie das Sand-Divot sofort

nach dem Schlag sehen oder nicht.

Wie Sie auf Bild 4 sehen, wird der Ball auf

einem Sandteppich auf das Grün transportiert

– fast wie auf einem magischen Teppich.

Dies passiert ganz natürlich, sobald Sie die

mentale Herausforderung gemeistert haben,

einen Vollschwung im Bunker durchzuführen

und sich selbst ZUTRAUEN, die richtige

Menge an Sand mitzunehmen. Sobald Sie

dieses Vertrauen entwickelt haben, können

Bunkerschläge großen Spaß machen und für

Ihr Spiel sehr wirksam sein.

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de 115


GOLF-BIOMECHANICS

Insider Tipps

7-Stufen-Plan Tipps und Tricks auf Grundlage der Free-

Release-Methode. Das Ziel: Mehr Konstanz, niedrigere Scores.

Frank Drollinger,

Jahrgang ‘62, Golf-

Biomechaniker mit

Academy-Sitz in

Birkenfeld. Entwickler

der „Free-Release-

Methode“ und Buch-

Autor „Golf:

Das neue Testament“

ler übertrifft. Hierbei vergleichen wir

u. a. Ballimpactwinkel, Spin, Flugdauer

und -höhe, Sideline und Ballachse während

des Flugs. Wenn man es schafft,

bei meinem 7-Stufen-Trainingsplan für

Golfer bis zur Optimierung der Ballachse

während des letzten Drittels des Flugverlaufs

zu kommen, dann arbeitet man

auf höchstem Niveau.

Tipp 1: Ausrichtung zum Ziel

Achten Sie darauf, dass Füße, Knie,

Hüfte, Schultern und Augenachsen parallel

sind. Hierdurch verbessern Sie Ihre

Zielpräzision und Wiederholbarkeit und

vermeiden Blockaden der Gelenke und

Muskeln. Wer seinen linken Fuß ausstellt,

macht sein Alignment kaputt.

und Wiederholbarkeit. Allein wegen der

Anpassung dieser Winkel bedarf es eines

persönlichen biomechanischen Fittings

nach der Free-Release-Methode.

Tipp 6: Verletzungsrisiko minimieren

Gesundheitsmanagement – hierfür setze

ich immer den „Turning Shoe“ ein –,

der genauso wie ein Helm in anderen

Sportarten nichts mit dem Schwung zu

tun hat – reduziert jedoch aktiv Gewalteinwirkungen

von ca. 250.000 Nm während

einer Trainingseinheit auf nahezu

0,0 Nm. Laut den olympischen Regeln

müssen wir im Golf alles dafür tun, um

das Verletzungsrisiko zu reduzieren.

Golflehrer haben Schutzpflichten ihren

Schülern gegenüber.

Foto: GettyImages

Harmonisch: Ein guter Schwung resultiert

stets in einem wohl ausbalancierten Finish

Die Vorteile der Free-

Release-Methode bewerten

Biomechanik-Experten

mit Parametern

der Sportwissenschaft

von plus 1.000 Prozent

(1:10). Aktuell arbeite ich mit einem

jungen Top-Talent. Nach drei Monaten

sind wir schon auf einem Niveau, das die

Durchschnittswerte der PGA Tour-Spie-

Tipp 2: Becken-Innenkurve

Motorisches Üben der dynamischen

Becken- und Armachse im Rückschwung

und eine Reduktion der doppelten Armrotation

erfolgt durch signifikant verbesserte

Bewegungsvektoren.

Tipp 3: Ganzkörper-Bewegung

Aktive Beinarbeit und diagonale Bauchmuskeln

beschleunigen das Becken;

hierfür üben Sie den Drehabstoß und

im Athletic-Training diagonale Bauchmuskeln.

Tipp 4: Spin sorgt für Präzision

Setzen Sie im Rückschwung den 90 Grad

Lag-Winkel aktiv – nur so können Sie

die „Früchte“ wie Spin, Power und Ballflughöhe

im Ballimpact ernten; der richtige

Lag-Winkel erzeugt bei einem Eisen

6 rund 6.300 Umdrehungen pro Minute.

Tipp 5: Koordinaten erforderlich

Standardisierte und personalisierte Winkel

von Knie, Becken, Wirbelsäule und

Kopf ermöglichen angenäherte Balance

Tipp 7: Vertikal vs. horizontal

Wir messen bei der herkömmlichen

Methode in der Setup-Phase bis zum

Ball-Impact ca. 180 Prozent dreidimensionale

Gewichtsschwankungen und

reduzieren diesen Wert mit der Free-

Release-Methode – da andere Bewegungsvektoren

von Becken- und Schultergelenken

– auf unter 20 Prozent.

Jeder Schüler erhält von mir einen chronologischen

Trainingsplan, und immer

wieder wird der Verbesserungsprozess

mit Hilfe von Messgeräten überprüft.

Messen allein genügt jedoch nicht –

man braucht die richtige Methode.

Ohne das richtige biomechanische

Bewegungskonzept, Gesundheitsmanagement,

motorisches Training und gezieltes

Athletic-, Cardio- und Entspannungstraining,

aber auch Ernährungsund

Wassermanagement – zumindest

vor und während eines Turniers –, sind

konstante Leistungen nicht möglich.

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116 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


TRAINING MASSAGEN

SVEN

JAcOb

Sven Jacob, Jg. 1966, ist Golf Physio

Trainer, Sportphysiotherapeut, staatl.

gepr. Masseur, Wirbelsäulentherapeut

nach Dorn, Rückenschultherapeut,

Lehrer für Gesundheit, Fitness und

Sportrehabilitation und

Lehrer für Kinesiologie in der

Martina Eberl Golf Akademie

Für mehr Beweglichkeit im Schwung: Dehnübungen im Rahmen einer Thai-Massage

Entspannt golfen

Sportphysio Die erstaunlichen Vorzüge von Thai-Massagen – die

perfekte Ergänzung für einen gesunden Körper und Geist im Golfsport.

Mit vorsichtigem Druck: Punktuelle Massage

Muskulatur bedingte

Schwungbilder

wie beispielsweise

eine Flat Shoulder

Plane (flache Schulterebene

im Rückschwung),

Loss of Posture (Auflösen

des Hüftwinkels) und die sogenannten

„Chicken Wings“, also angewinkelte Ellenbogen

im Schwung, sind Ihnen bekannt?

Erleichtern Sie die Arbeit Ihres

Pros, indem Sie etwas für Ihre Beweglichkeit

tun, und nutzen Sie die positiven

Wirkungen der Thai-Massage.

Die Thai-Massage besteht aus, dem

Yoga entnommenen, Streck- und Dehnbewegungen,

Gelenkmobilisationen und

Druckpunktmassagen. Mit sanfter Dehnung

und Druck von Handballen,

Daumen, Knien, Ellbogen und Füßen

werden alle Muskeln gleichmäßig behandelt.

Das Resultat: Die generelle

Körperhaltung optimiert sich, die Wirbelsäule

wird gestreckt, und somit eine

Verbesserung der Beweglichkeit erzielt.

Die Muskulatur entspannt und regeneriert

sich für eine gute Rotation in der

Wirbelsäule. Weitere positive Begleiterscheinungen

der Thai-Massage sind

die Linderung von Rückenschmerzen,

Schwindel, Knieschmerzen und Kopfschmerzen,

die Anregung der Blutzirkulation,

der Durchblutung, des Lymphflusses

und des Stoffwechsels sowie eine

enorme Tiefenentspannung der inneren

Organe.

All das biete ich im Rahmen der

Services der Martina Eberl Golf Akademie

an. Probieren Sie doch einmal

eine Thai-Massage als „erweitertes Golftraining“

aus. Ich versichere Ihnen, es

wird Ihnen gut tun.

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TRAINING LOB-SHOT

CLIFF

POTTS

Der Erfolgsautor unterrichtet in der

Cliff Potts Golf Academy in Ascona

und wurde 2005 mit dem Fellow of the

PGA Award ausgezeichnet.

Die hohe Kunst

Faktor Lob-Shot Das große und ewige Missverständnis

Handgelenk noch abgewinkelt, der Schläger schwingt nach unten und leicht von innen. Hände sind vor dem Ball, die linke

Fotos: Cliff Potts Golf Academy, GC Patriziale Ascona

Ich denke, es herrscht

mehr Verwirrung über

die Ausführung des

hohen Lob-Schlags

als über irgendeinen

anderen Teil des Spiels.

Grundsätzlich sollten Sie

diesen kniffligen Schlag nur

dann ausführen, wenn Sie

keine andere Möglichkeit mehr

haben, bspw. wenn es gilt,

einen Bunker zu überwinden,

um eine kurz gesteckte Fahne

anzuspielen. Ansonsten ist

der etwas flacher gehaltene

Chip die deutlich stressfreiere

Variante, um zielgerichtet

das Grün zu attackieren.

Wenn Sie diesen kurzen,

vollen Schlag dann doch einmal

benötigen, sind Sie gut

beraten, zu dem Schläger in

Ihrem Bag zu greifen, der das

Maximum an Loft aufweist.

Eine stärker geneigte Schlagfläche

vereinfacht die Angelegenheit

ungemein, wenn es

gilt, den Ball kurz aber hoch

zu schlagen. Leider tendieren

die meisten Spieler bei der

Ausführung zu einem steilen

Rückschwung, um dann von

oben an den Ball zu kommen

und enorme Divots auszuheben.

Das führt in der Mehrzahl

der Fälle dazu, dass sich

der Schläger in den Boden

gräbt und der Ball fett getroffen

wird, oder man toppt den

Ball, sodass dieser mit Karacho

weit über das Grün hinaus

saust.

Anhand der abgebildeten

Fotos können Sie erkennen,

wie es richtig geht:

Beide Knie sind noch gebeugt und bewegen sich Richtung Ziel. Der rechte Arm hat sich völlig gestreckt. Ausbalanciertes

118 GOLF TIME 3-2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


des Lob-Shots




rund um den hoch und kurz geschlagenen Ball.

Hüfte rotiert. Beim Impact bilden der linke Arm und der Schlägerschaft eine Linie

Zuerst einmal öffnen Sie

die Schlagfläche in der Ansprechposition

ein wenig,

sodass der Schläger tendenziell

auf der hinteren Kante

ruht, zudem belasten Sie den

vorderen Fuß nur ein wenig

mehr als gewöhnlich, ein Gewichtsverhältnis

von 55 zu

45 Prozent wäre ideal.

Die Aufgabe besteht darin,

den Schläger unter dem

Ball hindurchgleiten zu lassen,

ohne unbedingt ein

Divot ausschlagen zu müssen:

Sie bürsten nur das Gras!

Bürsten Sie das Gras und graben

Sie keine Löcher! Drehen

Sie im Rückschwung die

Hüfte, den Brustkorb und die

Schultern, was ebenfalls verhindert,

dass Sie zu steil an

den Ball kommen.

Wie Sie auf den Bildern

sehen, sind meine Handgelenke

kurz vor dem Treffmoment

immer noch abgewinkelt,

doch der rechte Arm

und das Handgelenk stehen

kurz vor der Streckung, was

Finish, Körper und Kopf zeigen zum Ziel, das Griffende zeigt zur Körpermitte

die entscheidende Beschleunigung

des Schlägerkopfes

unter dem Ball und durch

den Ball bewirken wird.

Wenn Sie genau hinschauen,

sehen Sie, dass sich der

Schaft kurz vor dem Treffmoment

in einem leichten Bogen

nach hinten biegt. Dies zeigt,

mit welcher Beschleunigung

die Handgelenke den Schläger

nach vorne katapultieren

und Druck auf den Schaft des

Schlägers ausüben.

Auf dem Bild, das kurz

nach dem Treffmoment aufgenommen

wurde, können

Sie sehen, wie der Schlägerkopf

unter den Ball und darüber

hinaus geschwungen

wurde. Der Ball befindet sich

über meinem linken Fuß,

während der Schlägerkopf

ihn schon überholt hat. Dies

verdeutlicht, wie konsequent

der Schläger durch den Ball

geschwungen werden muss.

Es fällt auf, dass der Ball

sehr hoch startet, dann auf der

Zielseite des Schafts erscheint,

der nach dem Treffmoment

an Fahrt verliert, doch im

gesamten Durchschwung in

einer Linie mit dem Dreieck

der Arme bleibt. Dieser

Schwungedanke hilft Ihnen,

den Loftwinkel im Treffmoment

nicht zu verändern.

Achten Sie auch darauf,

dass die Knie während des

gesamten Schlags schön gebeugt

bleiben und der Kopf

sich erst am Ende des Durchschwungs

in Richtung des

Balls dreht.

www.cliff-potts-golfacademy.com

www.facebook.com/golftime GOLF TIME 3-2013 www.golftime.de 119

Un' esperienza unica!


SOCIETY TEA TIME

Lebensaufgabe

Golf

Schauspieler Michael Roll hat

seinen golferischen Ehrgeiz

vom Sport hin zur guten

Sache verlagert.

Früher war ich ein ehrgeiziger

Golfer, der verbissen

um jeden Schlag gekämpft

hat. Mittlerweile habe ich

erkannt, dass Golf eine unlösbare

Aufgabe darstellt, eine

optimale Leistung ist somit

unerreichbar. Deshalb freue

ich mich heute viel mehr über

ein Maximum an karitativem

Erfolg bei meinen Veranstaltungen

rund um den Tabaluga

Golf Cup.

Nicht nur EAGLES und

geladene Gäste nehmen teil,

jeder Golfer kann am 4. September

in Tutzing dabei sein –

man muss sich lediglich qualifizieren.

Am 1. Mai hatte

man in Bad Wörishofen die

Chance, weiter geht’s am

15. Juni in Wilhelmshaven

und am 27. Juli in Bad Birnbach.

Bis dahin freue ich mich

über die Teilnahme an vielen

weiteren EAGLES-Turnieren,

bei denen ich versuche, mit

Demut an den Abschlag zu

treten. Denn wenn man es

auf dem Platz mit der kleinen

weißen Kugel zu tun hat,

helfen die Rettungsstrategien,

die man im realen Leben

anwenden kann, nicht weiter,

und es gibt keine Ausreden,

wenn etwas misslingt.

Euer

MICHAEL

ROLL

20 Jahre EAGLES Charity Golf Club. Der

EAGLES Charity Golf Club e. V. ist ein gemeinnütziger

Verein, der im Jahr 1993 in München

gegründet wurde. Bekannte Sportler, Schauspieler,

Entertainer und Journalisten stellen

sich, verbunden mit Spaß am Golfspielen, in

den Dienst der guten Sache und unterstützen

diejenigen, die auf der Schattenseite des

Lebens stehen. Rund 17 Mio. Euro konnten

so, begleitet von einem großen öffentlichen

und medialen Interesse, in den vergangenen

20 Jahren an Hilfsbedürftige weitergereicht

werden.

Der Vorstand des Vereins setzt sich aus fünf

ehrenamtlichen Mitgliedern zusammen. Der

Präsident ist Frank Fleschenberg, die Vizepräsidentensind

Christian Neureuther und

Elmar Wepper sowie Karl Hopfner und

Herbert Jung. Erstes und bislang einziges

Ehrenmitglied ist Terry Schoenian, die zugleich

zum Gründungsstab der EAGLES zählt.

Die Jubiläumsausgabe und die Jubiläumsfeier,

im Rahmen des Hermes EAGLES Präsidenten

Golf Cups vom 12. – 15. Sept., sind die

Highlights in diesem besonderen Jahr. Das

Jubiläumsmagazin ist ein Jahresmagazin und

wurde im April

veröffentlicht.

Felix

Neureuther

Der Verein ist stolz

auf die Unterstützung

seiner derzeit

107 prominenten

Mitglieder, die Jahr

für Jahr Tausende

von Kilometern unterwegs sind, um für den

guten Zweck an den Start zu gehen.

Die jüngsten Neumitglieder auf einen Blick:

Felix Neureuther, Ski-Rennläufer, Olympia-Gold

mit der Mannschaft 2005, fünf

Weltcup-Siege.

Marc Marshall, Sänger, Entertainer, über

1.500 Livekonzerte, mehr als 3.000.000 verkaufte

Tonträger als Sänger und Produzent.

Silke Rottenberg, DFB Torwart-Trainerin,

ehem. Profi-Fußballspielerin, Welt-Torhüterin

des Jahres 2003, Weltmeisterin 2003 und

2007.

Norbert Dobeleit, Film und TV Produzent,

ehem. Leichtathlet, Europameister über 400

Meter 1990.

Norbert

Dobeleit

Silke

Rottenberg

Marc

Marshall

TERMINE:

06.05. „Europa Park EAGLES Golf Cup“, Golfpark Breisgau, Europa Park

10.05. „Thüringer Charity Open“, GC Mühlberg, Viktors Residenz Hotel

12./13.05. „2. Diners Club GGH Hauptstadt Golf Cup“, GC Berlin Wannsee, Van der Valk Hotel

19.05. „Rudi Kappés EAGLES Charity Golf Cup“, GC Wendelinus St. Wendel

www.eagles-charity.de

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Die Kiez-Kapitäne Kosta, Andreas (AC) und Hanjo (v.l.)

Golfteam Sankt Pauli

powered by Aldiana

Expedition erfolgreich

Kiez-Käptän Hanjo

Die „Kiez-Käptäns-Kolumne“

2013 wird historisch

Freunde des gepflegten Feierns, viel

spektakulärer hätte die GC Sankt

Pauli Saison kaum starten können:

Beim berühmt-berüchtigten 69er

Season Opener machten

sich rund 100 Leichtmatrosen

mit bunten

Golfbällen auf die tiefverschneiten

Fairways

des GC Timmendorfer

Strand. Klar haben wir

da gleich unsere

offizielle Ski-Sektion

im GCSTP gegründet,

um das erste Fairway

des Südplatzes auf

Skiern runterzudüsen.

Am 13.04. wurde es erneut

HISTORISCH: Unser erster GOLF-

TEAM Wettkampf powered by Aldiana

gegen die 1. Mannschaft des GC

Teutoburger Wald wurde zum echten

Fight gegen die TeutoBURGER. Und

wieder HISTORISCH: der erste Punkt

ging an Sankt Pauli mit Coach Sven

Strüver! Und die Reise geht immer

weiter ...!!!

. Euer

Eine echte St.

Pauli Golferin

Ohne Worte

Astra

arschkalt

im Anflug

Butterweiche Fairway-Pisten

Termine:

11.05. Kiez Golf Tour, GC Hof Loh Soltau

12.05. GCSTP Masters, GC Bad Bevensen

14.06. GCSTP goes Helgoland, GC Büsum

und Düne auf Helgoland

Info: www.gc-stpauli.de

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SOCIETY TEA TIME

Hut ab vor den

deutschen Golfern

Gastkommentar. Stefan Blöcher

über die derzeit gar nicht so

schlechten deutschen Golfer.

Wir jammern ja so gerne,

dass im deutschen Golf

nichts weitergeht, aber hallo –

was ich da gerade verfolge,

und Sie sicherlich auch, also

Hut ab vor den Ergebnissen

der vergangenen Wochen.

Maxi „Kiwi“ Kieffer verliert

in seinem ersten Jahr auf der

European Tour nach neun

Extra-Löchern im Stechen,

Bernhard Langer siegt auf

der Champions-Tour, Marcel

Siem gewinnt in Marokko

die Hassan Trophy II, Martin

Kaymer nicht zu vergessen, der

immerhin beim Masters seinen

Augusta-Komplex abgelegt zu

haben scheint, und dann sind

da noch Ritthammer, Lampert

und der Junior Voss, die von

sich reden machen. Und bei

den Mädels sorgen Caro Masson

und Sandra Gal ebenfalls für

gute Ergebnisse.

Ich finde, das sollte auch

einmal gesagt werden: Da tut

sich endlich was im deutschen

Golf. Sind wir endlich soweit,

die Früchte jahrelanger intensiver

Arbeit ernten zu können?

Ich finde gerade zur rechten

Zeit, wenn wir auf das große

Ziel Olympia 2016 schauen.

Ich weiß, wovon ich spreche:

Drei Jahre Vorlaufzeit bis Rio

sind gerade richtig. Jedenfalls

von jenem hohen Sockel, auf

dem die Jungs bereits stehen.

Bis zum nächsten Mal,

Ihr

STEFAN

BLÖCHER

12 Fragen an ...

Interview Danny Willett über ein Stechen über

vier Löcher, Cowboys und Pool-Billard.

1. Ihr Leben steht auf dem Spiel,

es gilt, einen Putt aus drei Metern mit

starkem Break zu lochen. Wen wählen

Sie für diese Aufgabe?

Tiger Woods.

2. Ihr emotionalster Golf-Moment?

Das war mein Sieg bei der BMW International

Open, mein erster Sieg auf der

European Tour. Das Stechen gegen

Marcus (Fraser, Anm. d. Red.) ging über

vier Löcher und ich war am Ende einfach

nur überglücklich.

3. Ihr emotionalster Moment abseits

des Golfsports?

Immer wenn ich nach langen Turnierwochen

on the Road endlich wieder

nach Hause komme.

4. Ihre Top-3-Golfer?

Jack Nicklaus, Arnold Palmer und

Seve Ballesteros.

5. Ihr(e) Lieblingsschläger im Bag?

Mein Callaway X Hot Driver.

6. Ein Schlag, auf den Sie stolz sind?

Das ist bis dato mein Chip im Stechen

bei der BMW International Open zum

späteren Tap-in und Sieg.

7. Wir nehmen Sie mit zu einer Faschingsparty.

Als was verkleiden Sie sich?

Als Cowboy.

8. Was wären Sie geworden, wenn

nicht Golf-Pro?

Am liebsten professioneller Pool-Billard-

Spieler.

9. Was sind Ihre persönlichen Stärken

auf dem Platz?

Ich bin mental sehr stark und habe

Fun-Talk: M. Brunnthaler (GT), Danny Willett

@ Goodwood Golf & Racing, England

inzwischen gelernt, Situationen besser

einschätzen zu können. Wenn ich früher

volles Risiko gespielt habe, so weiß ich

heute, auf meine Chancen zu warten

und sie dann aber auch zu nutzen.

10. Ein Schlag, den Sie gerne noch

einmal versuchen würden?

Schläge, die ich gerne noch einmal versuchen

würde, gibt es nicht. Die werden

alle sofort gelöscht.

11. Das Beste am Leben als Pro?

Dass ich es geschafft habe, mein Hobby

und meine Leidenschaft zu meinem

Beruf zu machen. Dass ich damit die

Gelegenheit habe, die schönsten Golfplätze

der Welt zu spielen.

12. Das Unangenehmste daran?

Man ist schon ziemlich viel unterwegs,

was gerade am Anfang doch sehr viel

Kraft gekostet hat. Wenn ich also auf

eines verzichten könnte, dann wäre das

wohl das viele Reisen.

Daniel John Willett, Jahrgang ’87: Ehemalige Nummer

eins der Amateur-Weltrangliste (2008), Sieger der

BMW International Open 2012.

124 GOLF TIME 3 -2013 www.golftime.de www.facebook.com/golftime


STORY

GÖTZ

SCHMIEDE-

HAUSEN

Seit 2011 bei GOLF TIME, Autor des Golfbuchs

„Golf oder gar nichts“. Versucht

seit Jahr und Tag, mit den völlig falschen

Klischeebildern zum Thema „Golf“ aufzuräumen.

Schweigen

ist Golf

»Note

„ungenügend“ –

rudimentäres

Basiswissen über

das gewählte

Sujet wäre ohne

Frage beim

Erstellen der Nachricht/Kolumne/

Brandrede hilfreich

gewesen –

Themaverfehlung«

Wenn Deutschlands größte

Tageszeitung eine Golfmeldung

veröffentlicht,

hat entweder Martin

Kaymer ein Major-

Turnier gewonnen oder

es geht um Tigers „Schniedelwutz“. Und so

enthüllte die BILD-Redaktion exklusiv,

dass Tiger Woods seine neue Freundin,

Ski-Star Lindsey Vonn angeblich schon mit

seiner Ex-Frau Elin betrogen haben soll.

Der Beitrag wurde von der BILD-Redaktion

mit dem Quellennachweis „National

Enquirer“ abgesichert, einer US-Supermarkt-

Zeitschrift, die sich schon mit Schlagzeilen

wie „Mann verlässt Krankenhaus nach

Nierenoperation als Frau“ oder „Hillary

Clinton adoptiert Alien-Baby“ als seriöser

Nachrichtenlieferant einen Namen machen

konnte. Abschließend kommentierte

„Deutschlands beste Sportredaktion“, dass

Tiger wohl „in den nächsten Wochen und

Monaten nicht mit Golf für Schlagzeilen

sorgen können wird“. Da lag Tigers Sieg

bei der Arnold Palmer Invitational gerade

einmal zehn Tage zurück, durch den er

wieder die Nummer 1 der Welt wurde.

Der Kolumnist Hajo „Achim Achilles“

Schumacher hingegen bevorzugt andere, nicht

minder ausgetretene Pfade. In seinem kürzlich

auf „SPIEGEL Online“ veröffentlichten Beitrag

skizziert der renommierte Journalist den

Golfer (wie schon so viele uninspirierte

Spaßmacher vor ihm) als übergewichtigen,

ewig alkoholisierten und krankhaft geltungssüchtigen

„Honk“ (Abkürzung für „Hauptschüler

ohne nennenswerte Kenntnisse“).

Der laut Artikel „vorurteilsfreie Mensch“

kam nach einer angeblich selbst erlebten

Urlaubsreise zu der Erkenntnis, dass

90 Prozent der Golfer „röhrende Mitläufer“

sind, denen es nicht um Sport, sondern um

„eine niedrigschwellige Brückenbeschäftigung

zwischen zwei promillehaltigen Orgien“ gehe.

Die überwiegende Mehrzahl der Golfer besteht

laut Schumacher zudem aus neureichen,

charakterlosen „Bewegungsuntalenten“,

die scharenweise in Elektrokarren durch

Landschaftsschutzgebiete heizen.

Als Golfer kann man sich über den eigentlichen

Inhalt der Kolumne kaum richtig

aufregen, vielmehr verärgert die lieblos

hingeschluderte Themaverfehlung als solche.

Rudimentäres Basiswissen über das Objekt der

Satire wäre ohne Frage hilfreich gewesen, es ist

ja nicht so, dass der Golfer wenig Angriffsfläche

zu bieten hätte. Doch der gehetzte Autor

zog es eben vor, eine blendende Schicht origineller

Formulierungen über seinen schlichten

Windbeutel der eigenen Anspruchslosigkeit

zu kleistern und sich nicht etwa die Mühe zu

machen, uns Golfer wirklich treffend aufs

Korn zu nehmen.

Obwohl jeder Ski- oder Snowboardurlaub

in einer Woche mehr kostet als die Mehrzahl

der Clubgolfer im ganzen Jahr für ihr Hobby

ausgibt, gilt Golf nach wie vor als Tummelplatz

sexsüchtiger, neureicher Unsympathen.

In der Realität buhlen viele Clubs hingegen

händeringend um Neugolfer, um überhaupt

überleben zu können.

Trotzdem sorgen schlampig arbeitende

Journalisten und Politiker entweder aus

Kalkül oder schlichter Dummheit weiterhin

dafür, dass viele potentielle Kunden aufgrund

falscher Vorstellungen den Golfsport

meiden.

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Chefredaktion Oskar Brunnthaler (14,8)

Stellvertr. Chefredakteure Marcus Brunnthaler (8,7),

Götz Schmiedehausen (9,8)

Autoren Ulrich Kaiser (23,2),

Klaus Wondratschek (12,8)

Redaktion Lothar Hellmuth (54), Steffen Köpf (14,7),

Rudi Kopp (11,2), Ulli Timmer (45)

Freie Mitarbeiter Frank Adamowicz (Pro), Stefan Blöcher (3,6),

Rafael Cabrera-Bello (Pro), Alex Cejka (Pro),

Sabana Crowcroft (Proette), Frank Drollinger,

Martina Eberl-Ellis (Proette), Perry Einfeldt (8,8),

Helmut J. Geelink, Max Kieffer (Pro), Carlo Knauss (Pro),

Felix Lubenau (Pro), Caro Masson (Proette), Cliff Potts (Pro),

Florian Schömer, Tino Schuster (Pro), Marcel Siem (Pro),

Michael Specht (5,4), Jon Taylor (Pro), Danny Wilde (Pro)

Fotos Sammy Minkoff, Ltg.; GettyImages;

Marcel Brunnthaler (16,6)

Biomechanischer Beirat Dr. Christian Haid (12,7)

Verlagsleitung Evelyn Grund (37)

Anzeigen Susanne Kirmaier, Eva-Carina Eder (27,5),

Jürgen Haß (9,7); Österreich: Josef Schönhuber (31,6)

Marketing/Events Claudia Schäfer (3,4)

Kleinanzeigen Isabell Schittek

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Office-Management Natascha Brunnthaler (12,6),

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Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht un bedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine

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Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt im Sinne des Pressegesetzes:

Marcus Brunnthaler

Es gilt die Preisliste Nr. 19 vom 1. Januar 2013

GOLF TIME erscheint acht Mal pro Jahr (von Februar bis Dezember)

in der G.O.L.F.-TIME Verlag GmbH (Gesellschafter der GmbH sind zu je 50%:

Oskar Brunnthaler und Marcus Brunnthaler, beide Redakteure, München)

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Für die Mitglieder des A-ROSA Golf Club e. V., Sporting Club Berlin e. V., Donau GC

Passau-Raßbach e. V., GC am Habsberg e. V., Jura Golf Hilzhofen e. V., GC St. Pauli e. V.,

Golf & Country Club Fleesensee e. V., GC Aldruper Heide e. V., GC Schloss Egmating e. V.,

Golfclub Aschheim e. V., Golfpark Strelasund e. V. und GC Hummelbachaue e. V.

ist der Bezug von GOLF TIME (8 Ausgaben p.a.) im Mitgliedsbeitrag enthalten.

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»Hast du schon vertikutiert?“ – „Nee, nur ein bisschen chippen geübt!«

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TIME OUT WUNDERBALL

BALLZAUBER Wer von uns Super-Golfern slicet, ohne slicen

zu wollen? Wer von uns Super-Golfern hookt, ohne hooken

zu wollen? Blöde Frage? Mag sein, aber ich habe hier Bälle

vor mir liegen, die „50 % self-correcting“ versprechen. Also

einen Ball, der nicht mehr rechts im Wald verschwindet,

und einen Ball, der nicht mehr links ins Wasser kullert. Wie

das? Ganz einfach: Man nehme den Polara-Ball XDS (steht

für „Extra Distance & Speed“), Zusatz-Bemerkung „Ultimate

Straight Technology“. Wer ein bisserl Deutsch kann, versteht

schon, worum es geht: um einen Ball, der geradeaus fliegt.

Garantiert. Versprochen. Erwiesen. Der Ball-Hersteller verspricht gar die berühmte

100%-Money-back-Garantie, wenn man nicht zu 100 Prozent zufrieden ist.

Ein verbales Fressen für Golf-Journalisten, die für gewöhnlich in der Gegend

umherballern. Frei nach dem Motto: Dem werden wir‘s schon geben, diesem

WUNDERBALL GIBT ES KEINEN

»Erstaunlich: Der Ball

ist zwar nicht offiziell

zugelassen und fliegt

auch nicht so weit,

aber gerade fliegt er

noch allemal«

Polara, wäre doch gelacht, wenn wir mit diesem „Wunderball“ keinen schönen

Slice zusammenbrächten ...

Also aufgeteet, wie so schön vorgeschrieben mit dem Strich auf dem Äquator

des Balles in Richtung Ziel, und draufgehauen. Da wird nicht lange herumgefummelt,

druff und weg. Ohhh!? Der Ball fliegt schnurgerade Richtung

Ziel. Verwundertes, verwirrtes Kopfschütteln: „... kann nicht sein.“

Oh doch: So blöd das auch klingen mag, der Polara fliegt gerade, nach

etlichen Tests eindeutig „gerader“.

Das Geheimnis: Die Dimples entlang des Äquator-Strichs fehlen

komplett, am Rand sind sie abgeflacht. Somit

entsteht eine Art Luftkanal, dessen Strömung den

Ball auf einer geraden Bahn hält.

Kein Geheimnis: So einen ähnlichen Ball gab’s

schon in den 70er-Jahren. Kein Geheimnis: Er ist

nicht Turnier tauglich. Und kein Geheimnis: Beim

Abschlag mag der Effekt funktionieren, wie spiele

ich den Ball aber weiter, wenn ich ihn dann vom

Fairway nicht wieder zur Zielrichtung ausrichten

kann/darf (außer mit Strafschlag)? Außerdem festgestellt:

Der Polara fliegt zwar gerader, aber durch

die Dimple-Konstruktion auch kürzer.

Fazit: Ein Gag mit garantiertem Aha-Effekt – aber richtiger ist noch

immer der Gang zum Pro bzw. auf die Driving Range. Da wird der Slice und/oder

Hook abgestellt. Garantiert.

Die nächste erscheint am 17. Juni 2013

Dreierpack Polara-Ball XDS

Oskar Brunnthaler

ob@golftime.de

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