Gefro Lecker

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natürlich soll das GEFRO Journal „Lecker & Gesund“ in erster Linie für Sie hilfreich sein. Interessante Informationen und tolle Tipps für Ihre Ernährung bieten. Mir persönlich hat Frau Dr. Hein, vor einiger Zeit, mit ähnlichen Informationen sehr geholfen, denn gerade das Thema „Histaminintoleranz“ habe ich sehr heftig am eigenen Leibe erfahren müssen. Vor einigen Jahren verbrachte meine Familie und ich einen wunderschönen Urlaub auf Zypern. In einem tollen Hotel, direkt am Meer, genossen wir unsere Urlaubstage in vollen Zügen. Aufgrund der brütenden Hitze war Bewegung Mangelware. Wir haben uns überreichlich den Genüssen der Mittelmeerküche hingegeben und auch vom guten Rotwein gerne getrunken. Das tolle Hotelbuffet hat alles geboten, was für uns Mitteleuropäer sonst nicht so frisch verfügbar ist. Leckere, fangfrische Fische, Garnelen und viele andere Meeresfrüchte. Auch das reichhaltige Angebot an Erdbeeren, Nüssen, Parmesan, Schinken und Salami haben wir gern angenommen. Von Lebensmittelallergien war ich, Gott sei Dank, bisher verschont geblieben.

Titel Wenn Lebensmittel nicht vertragen werden Endlich wieder richtig essen Histaminintoleranz Vors Das letzte GEFRO Journal zum Thema Lactose- und Fructoseintoleranz hat eine wahre Flut von Telefonanfragen, E-Mails und Briefen nach sich gezogen. Endlich weiß ich was mir fehlt, war der Satz, den ich in den letzten Wochen sehr häufig hören durfte. In vielen Fällen hat eine einfache Ernährungsumstellung bei den Betroffenen eine deutliche Besserung der Beschwerden gebracht. Noch sehr gut ist mir der Anruf einer älteren Dame in Erinnerung geblieben. Nach Jahren könne sie, ohne Angst vor den explosionsartigen Durchfällen, wieder das Haus verlassen und lange Spaziergänge an der frischen Luft genießen. Die folgenden Kapitel beschäftigen sich mit zwei weiteren Formen von Nahrungsmittelintoleranzen, der Gluten- und Histaminunverträglichkeit. Beide haben, bezogen auf das Beschwerdebild, viele Gesichter. Da sind das Völlegefühl und die Blähungen, der Bauch ist aufgetrieben wie ein Ballon, oft kommt es zu krampfartigen Durchfällen. Die Nase läuft, das Herz scheint grundlos zu stolpern oder der dumpfe Schmerz im Kopf kündigt die nächste Migräneattacke an. Die Patienten haben eine Odyssee von Arztbesuchen und Untersuchungen hinter sich. Körperliche und laborchemische Tests bleiben ohne Befund. Nur allzu oft spricht der Arzt von einer möglichen psychosomatischen Erkrankung. Hat der Patient wirklich ein psychisches Problem aus dem letztlich, als Hilferuf, ein körperliches Beschwerdebild entwickelt wird? Hier sind bei der Ursachenfindung detektivische Fähigkeiten erforderlich. Zusammenhänge werden auch deshalb nicht erkannt, weil bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten die Symptome oft erst Tage nach dem Verzehr bestimmter Nahrungsmittel auftreten. In den meisten Fällen kann aber durch eine dementsprechende Ernährungsumstellung das Beschwerdebild und die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessert werden. Mit einem einfachen Test selbst herausfinden, was der Körper nicht verträgt Schon 1956 wurde in dem Buch „The Pulse Test“ von Dr. Arthur F. Coca, der nach ihm benannte Puls- oder Coca-Test beschrieben. Gelangt ein für unseren Organismus nicht verträglicher Stoff in den Körper, reagiert das vegetative Nervensystem sehr schnell mit einer Erhöhung der Pulsfrequenz. Die Methode erfordert etwas Übung, kann aber durchaus helfen, Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln deutlich einzugrenzen. Ein Nachteil ist sicherlich, dass eine Mahlzeit aus mehreren Lebensmitteln zusammengesetzt ist. Das bedeutet, wenn der Test nach dem Essen positiv ausfällt, muss man anschließend die Mahlzeit in die einzelnen Komponenten zerlegen und dann in einem zeitlichen Abstand alle Zutaten einzeln testen. Sonst verzichtet der Betroffene möglicherweise auf seine Lieblingsspeise, obwohl nur eine einzige Zutat die unangenehmen Beschwerden hervorruft. Zur Vorbereitung auf den Test sollte man anfangs mehrmals täglich seinen Ruhepuls messen, um einen Durchschnittswert zu erhalten. Im zweiten Schritt ermittelt man den Puls ungefähr eine halbe Stunde nach dem Essen. Auch hier sollte man entspannt sein, um einen echten Vergleichswert zu erhalten. Ist der Puls jetzt um vier oder mehr Schläge erhöht, deutet das auf eine Allergie oder Unverträglichkeit hin. Journal-Archiv unter www.gefro.de/journal-archiv Im GEFRO-Online-Shop finden Sie alle Ausgaben des GEFRO-Journal. Histamine entstehen als Verderbnisprodukte bei leicht verderblichen Lebensmitteln, aber auch in Gärungsprozessen. Im rot hinterlegten Balken eine Auswahl histaminhaltiger Lebensmittel. Quelle: http://www.nahrungsmittel-intoleranz.com/ histaminintoleranz-informationen/histamingehaltevon-lebensmitteln.html Fotos: thinkstock / K&P 4 LECKER & GESUND Das neue GEFRO Journal

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