Handlungskonzept Schule und Arbeitswelt - KIBB

kibb.de

Handlungskonzept Schule und Arbeitswelt - KIBB

Ministerium für Bildung und Frauen

Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa

des Landes Schleswig-Holstein

Handlungskonzept

S c h u l e

&

A r b e i t s w e l t

Tagung der Landesinstitute

Dresden

26. – 28. Mai 2008

Präventive und flankierende

arbeitsmarkt- und bildungspolitische

Maßnahmen gegen

Jugendarbeitslosigkeit und für mehr

Ausbildungs- und Berufsreife

Gefördert aus Mitteln des europäischen Sozialfonds (ESF)


Ausgangslage für das Handlungskonzept

• Koalitionsvereinbarung

– Konzept für unversorgte berufsschulpflichtige Jugendliche

• Schulgesetzänderung

– Neue Schulformen (Regionalschulen, Gemeinschaftsschulen, …)

– Flexible - Übergangsphase

– Zusammenarbeit von Schulen mit außerschulischen Einrichtungen

– „Meldeverfahren“

• Änderung der Berufsschulordnung

– JoA Umwandlung in BEK (§1 Abs.6)

• Neue ESF-Förderperiode (2007– 2013)


Zukunftsprogramm Schleswig-Holstein

Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung

Zukunftsprogramm

WIRTSCHAFT

EFRE

374 Mio.

Euro

Wissen und Innovation

stärken

Wettbewerbsfähigkeit der

Unternehmen erhöhen

und die

unternehmerische Basis

stärken

Ausbau der

wirtschaftsnahen

Infrastruktur und der

spezifischen regionalen

Potenziale

Zukunftsprogramm

ARBEIT

ESF

100 Mio.

Euro

A

Anpassungsfähigkeit

von Unternehmen und

Beschäftigten

(21 %)

B

Verbesserung des

Humankapitals

(58 %)

C

Arbeitsmarktintegration

(17 %)

Zukunftsprogramm

LÄNDL. RAUM

ELER

238 Mio.

Euro

Wettbewerbsfähigkeit

Kulturlandschaft

Lebensqualität

Zukunftsprogramm

FISCHEREI

EFF

16 Mio.

Euro

Bewirtschaftung

Fischbestände

Ausbau Aquakultur

Ausbau Fischereihäfen

Verbesserung

Verarbeitung und

Vermarktung

fischwirtschaftl. Produkte

Nachhaltige Entwicklung

Fischereigebiete

Querschnittsziele: Chancengleichheit, Nachhaltigkeit


Ziele im

Handlungskonzept Schule und Arbeitswelt und

im Zukunftsprogramm Arbeit:

Reduzierung des Anteils der Schulabgänger

ohne Abschluss

von 9,8 % (2005) auf 6,5 % (2013)

Verbesserung der Ausbildungsreife und

Beschäftigungsfähigkeit -

> Reduzierung der Jugendarbeitslosigkeit

von 13,5 % (2005) auf 6,4 % (2013)


Handlungskonzept :

Schule & Arbeitswelt

Jgg.

13

Berufliche Schulen

12

Berufliche Schulen

11

10

1 jähr.

BFS

Berufseingangs-

Klasse (BEK)

25

9

Flexphase

15...

8

60

7

6

5

Gymnasium

I

G

S

G

S

Realschule

Hauptschule

F

ö

S

4

MBF

MJAE


Handlungskonzept: Schleswig-Holstein Schule & Arbeitswelt

Hauptschule

Berufsschule

Berufseingangsklasse

Flex-Phase

Potenzialanalyse

Berufsfelderprobung

FöZ

Lernen

Potenzialanalyse

Qualifizierungsbaustein

Berufsfelderprobung

Coaching

Handlungskonzept Schleswig-Holstein :

Schule & Arbeitswelt

Ministerium für Bildung und Frauen Ministerium für Justiz, Arbeit und Europa


Berufseingangsklasse (BEK)

KONZEPTION


Strategisches Ziel einer BEK:

Möglichst geringe Verweilzeit und umgehende

Vermittlung in Ausbildung, berufliche Bildung

und Erwerbstätigkeit

tigkeit


Berufswegeplanung

abgebende Schulen

C

Regionale

Bildungsträger

Regionale

Bildungsträger

abgebende Schulen

O

BEK-Konferenz

Regionale

Bildungsträger

abgebende Schulen

A

C

durch Berufsschule(n)

Regionale

Bildungsträger

abgebende Schulen

h

Regionale

Bildungsträger

Jugendhilfe

Kammern

Berufsberatung


Erfüllung der Berufsschulpflicht

Um die Erfüllung der Berufsschulpflicht zu gewährleisten, übermitteln

die weiterführenden allgemein bildenden Schulen und die Förderzentren

der zuständigen Berufsschule die folgenden Daten der minderjährigen

Schülerinnen und Schüler, die die Schule oder das Förderzentrum nach

Erfüllung der Vollzeitschulpflicht verlassen:

1. Vor- und Familienname

2. Tag und Ort der Geburt

3. gesetzliche Vertreterin oder gesetzlicher Vertreter

(Vor- und Familienname sowie Anschrift)

4. Anschrift

5. Gesamtnoten und Ergebnisse der letzten beiden erteilten Zeugnisse

6. Zeitpunkt und Ergebnis der Abschlussprüfung.


BEK - Organisationsmodell

Einschulung

z. B. Sozialtraining

Potentialanalyse

Berufsfelderprobung

Qualibaustein I (198 h)

Praktikum

Qualibaustein II (222 h)

Praktikum

Berufsschule JoA (Pflicht)

Coaching

Praktikum : praktischer Tag / praktische Tage

Eingangsphase Übergangsmanagement Qualifizierungsphase I

Qualifizierungsphase II Ausgangsphase


Bildungswege für berufsschulpflichtige Jugendliche

Schulentlassung

AVJ

BVM

Bildungsangebot

nein

ja

mit HA

ja

nein

3-j. Berufsfachschule

(Sozialwesen)

J

o

A

BEK =

Übergangsmanagement

(Potenzialanalyse /

Berufsfelderprobung)

BEK =

Qualifizierung

Qualifizierungsbausteine /

Praktika

HA-Abschluss

2-j. Berufsfachschule

Ø= 3,5

1-j. Berufsfachschule

Duale Berufsausbildung


Stundentafel Berufseingangsklasse

Jugendliche ohne Ausbildung oder Berufsvorbereitung [JoA]

Berufsbezogener Lernbereich

Unterrichtsstunden

bezogen auf den

1-jährigen Bildungsgang

Fachkunde

Fachbezogene Mathematik

ggf. Technische Kommunikation

Fachpraxis

zusammen 120 1)

Berufsübergreifender Lernbereich

Wirtschaft/Politik

Deutsch mit Schriftverkehr

Sport/Gesundheitsförderung

Religionsgespräch

80

40

40

2)


Berufseingangsklasse (BEK)

• Zusatzunterricht zum Erwerb eines dem Hauptschulabschluss

gleichwertigen Abschlusses:

• Mathematik 80

• Deutsch 80

• 1) Die Schulen können innerhalb des Gesamtrahmens den

Unterrichtsumfang der einzelnen Fächer nach pädagogischen und

organisatorischen Gesichtspunkten selbstverantwortlich festlegen.

• 2) Nach den Bestimmungen der Rahmenstundentafel für Auszubildende

sind 10 Stunden im Schuljahr vorzusehen.


Pflicht und Kür

Pflicht + Kür Tage Std. Gesamt Sonst.

Berufsschulpflicht (U-Std.) 40 7,25 217,5 (+ 120 f. HA)

(160 Unterrichtsstd.)

Assessment 4 6 24,0 Herforder Modell

Berufsfelderprobung 4 8 32,0

Qualibaustein I 33 6 198,0

Praktikum I 10 6 60,0

Qualibaustein II 37 6 222,0

Praktikum II 10 6 60,0

Prakt. Tag/Tage 30 6 180,0

993,5 Zeitstunden

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine