Pfarrbrief Ostern 2013 - Erzdiözese Salzburg

kirchen.net

Pfarrbrief Ostern 2013 - Erzdiözese Salzburg

. seehamer pfarrbrief

Ostern 2013

www.pfarre-seeham.at


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013___________________________________________________________________________

Inhaltsverzeichnis

Osterliturgie

03 Papstrücktritt im Jahr des Glaubens

04 Pfarrkirchenrat - Kirchenrechnung

05 Information zur Kirchenrechnung

Caritas Haussammlung

06 Unsere Minis

07 Kinder - Kinder

08 Erstkommunion in Seeham

09 Firmung in Seeham

10 Benedikt XVI. – Was bleibt?

13 Unsere Jugend

14 Gottesdienste zu Ostern

Standesfälle

15 Einladung zur Pfarrwallfahrt

Terminkalender 2013

16 So schön ist unsere Kirche

In den Liturgien der Ostertage ist die ganze Dynamik

der Offenbarung Gottes konzentriert. Gott, der

einer von uns geworden ist, nimmt unsere Sünden

auf sich und geht den Weg des Kreuzes bis in den

Tod hinein. Auf diesem Weg wird der Abgrund

menschlicher Existenz und die Wirkungsbreite seiner

Freiheit sichtbar, welche in der uns gegenwärtig

so bekannten Blindheit des Menschen für Gott

münden kann. Es ist hier aber vor allem das Feuer

der Liebe Gottes spürbar, die den Menschen sucht

und dabei vor keiner Schwierigkeit zurückschreckt.

Die Bedingungslosigkeit der Liebe öffnet das Tor

des Lebens über den Tod hinaus und schenkt dem

Erblindeten die Chance des neuen Sehens.

Die Liturgie macht durch ihre Worte und Gesten,

durch ihre Schönheit und Stille aus dem historischen

ein gegenwärtiges Geschehen. Es ist Gott

selbst, der uns in der Lebendigkeit der Liturgie die

Möglichkeit gibt, an seiner lichtbringenden Liebe

teilzunehmen.

Ich freue mich auf die Begegnungen mit Gott

und mit Ihnen bei den liturgischen Feiern an

diesen Tagen! (Die genauen Termine entnehmen

Sie bitte „Seite 15“).

Ihr Pfarrprovisor

Zum Titelbild:

Der Papst spricht seinen letzten Segen:

"Ich habe auf die Freundschaft des Schöpfers

gezählt und auch auf eure Freundschaft. Ich bin

nicht mehr der Pontifex. Ab heute, 20 Uhr, bin ich

lediglich ein Pilger, der den letzten Schritt auf

seiner Reise antritt.

Mit diesen Worten verabschiedete sich Papst

Benedikt XVI. von Millionen Menschen auf der

ganzen Welt.

Wir alle danken ihm für sein langjähriges Wirken

in Güte und in Freundschaft!

Eigentümer und Herausgeber:

Pfarramt Seeham – Für den Inhalt verantwortlich:

Pfarrprovisor Ladislav Kučkovský

5164 Seeham, Pfarrgrabenstraße, 06217/7234

Redaktionsteam: Maria Fuchsberger,

Manuela Stegmann, Wolfgang Maislinger

Titelbild: Abschied von Papst Benedikt XVI.,

Foto: Pavol Talapka

Druck: Druckerei der Erzdiözese Salzburg

Seite 2


__________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Papstrücktritt

im Jahr des Glaubens

Der 11. Februar dieses Jahres hat

das Unvorstellbare Wirklichkeit werden

lassen: Papst Benedikt XVI. hat

mit einer sehr ruhigen Stimme den

Kardinälen seine Entscheidung mitgeteilt,

zum 28. Februar 2013 freiwillig

auf den Stuhl Petri zu verzichten.

Eine Schockwelle hat sich durch die

Welt – nicht nur die katholische –

verbreitet.

Dann haben sich die Gemüter etwas

beruhigt und man konnte von viel

Zuspruch und Verständnis für diese

Entscheidung erfahren: Es sei nachvollziehbar,

dass man mit fast 86

Jahren nicht genug Kraft habe für

das höchste Amt; es sei menschlich,

dass man die Verantwortung in jüngere

Hände legen wolle. Gewiss: die

Entscheidung ist menschlich verständlich

und in seiner Freiheit

voll zu respektieren. Allerdings

scheinen manche anerkennende

Worte für diesen Schritt, die von erbitterten

Gegnern des deutschen

Papstes jetzt laut und mit schwer zu

verdeckender Erleichterung deponiert

werden, ziemlich schwer verdaulich

zu sein.

Die Frage freilich bleibt: Was sagt

uns dieser unerwartete Schritt des

Papstes? Die Medien versuchen diesen

Schritt rein politisch zu deuten.

Das ist nun all zu verständlich. Denn

das sind die Kategorien, in denen sie

zu denken vermögen. Denn für die

Medien ist alles Politik. Es bedeutet

aber auch, dass sich der wirkliche

Inhalt dieses Ereignisses auf diese

Weise nicht entdecken lässt. Denn

nicht alles im Leben ist politisch. Vor

allem: In der Kirche ist nicht alles

politisch. Ganz besonders gilt aber:

Bei Papst Benedikt XVI. ist nicht alles

politisch, eigentlich nur sehr wenig.

Er denkt anders.

Als Gläubige müssen wir versuchen,

die tiefere Dimension dieses

Ereignisses zu erfassen. Was heißt

es, dass der Heilige Vater sich mitten

in dem von ihm selbst ausgerufenen

Jahr des Glaubens zurückzieht? Ist

es nicht auch eine unmittelbare Botschaft

für uns?

In der Tat: Wer nur ein wenig das

Denken von Joseph Ratzinger kennt,

weiß, dass seine Entscheidung auch

eine Glaubensbotschaft in sich trägt.

Es ist nicht zweitrangig, wenn der

Papst, der als Nachfolger des Apostels

Petrus von Christus die Aufgabe

bekommen hat, der Fels der Kirche

(Mt 16,18) – auch ein Fels in der

Brandung – zu sein und „seine Brüder

im Glauben zu stärken“ (Lk

22,32), mitten im Jahr des Glaubens

geht. Dieser Schritt reiht sich vielmehr

in die Logik seines ganzen Lebens

ein: als Priester, als Professor,

als Bischof und als Papst.

Joseph Ratzinger hat immer wieder

betont, dass die Zukunft des Glaubens

nicht in einer massenhaften, gut

organisierten religiösen Organisation

ist, sondern im Neuentdecken des

Wesentlichen des Glaubens. Schon

in seinem berühmten Buch

„Einführung in das Christentum“ aus

dem Jahre 1968 sagt er, dass es in

unserer geschichtlichen Stunde nicht

um zweitrangige Details geht, sondern

um das Wesentliche: Wie können

wir heute überhaupt glauben?

Das Wesentliche des christlichen

Glaubens aber ist die Person des

menschgewordenen Gottes, die

Person Jesu. Seine Einladung in

eine persönliche Beziehung mit

ihm zu treten und unsere Antwort

darauf sind die Eckpunkte, auf die

es ankommt. So scheint es, als ob

der Papst, der Petrus, der Fels, uns

in seinem Rückzug von Neuem zu

diesem wesentlichen Grund führen

möchte. Er hat es immer und immer

wieder gesagt – und wir haben es oft

und oft nicht gehört. Jetzt hat er uns

mit seiner unerwarteten Geste aber

geradezu auf dieses Fundament hin

verwiesen, damit wir unseren Glauben

wirklich auf der festen Realität

der Christusbeziehung gründen.

In der Zeit, in der ich diese Zeilen

schreibe, ist der neue Papst noch

nicht gewählt. Bei Ihrem Lesen aber

kennen Sie schon vermutlich den

neuen Nachfolger Petri. Christus hat

also einen neuen Felsen erwählt und

will uns als Kirche durch seinen

Dienst in einer nicht leichten Zeit

führen. Schenken wir dem neuen

Papst als Katholiken unsere Liebe

und versuchen wir ihm besser zuzuhören

als es bei seinem großen Vorgänger

mit unserer Muttersprache

der Fall war!

Gesegnete Ostern!

Seite 3


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013__________________________________________________________________

Pfarrkirchenrat

Kirchenrechnung 2012

Ordentlicher Haushalt Einnahmen Euro Euro Euro

Zinsen 45,10

Friedhof 1.975,00

Tafelsammlung, Opferkerzen, Anteil Messen f. Pfarre 17.053,84

Zuschüsse FIKA für Priesteraushilfen, Kanzleibeihilfen 5.593,00

Frühzahlerbonus Kirchenbeitrag 2.525,64

Ersatz Betriebskosten Pfarrer, Personal- und Sachaufwand 3.062,00

Spenden 2.661,52

Spenden für Kirchenheizung 1.950,00

Kanzleigebühren, Verkauf Kirchenführer 7,50

Reinerlös aus Veranstaltungen 0,00 34.873,60

Ordentlicher Haushalt Ausgaben

Priesteraushilfen, Hostien, Kerzen, Wein, Kirchenwäsche 6.224,70

Personalaufwand, Kirchenbedienstete, Chor, Organist 7.907,88

Kanzlei Bürobedarf, Formulare, Pfarrbrief,, Telefon, Porto Verwaltung 6.272,13

Versicherungen 749,00

Betriebskosten und lfd. Instandhaltung Pfarrkirche und Pfarrhof 11.377,52

Div. Aufwand 515,40 33.046,63 1.826,97

Außerordentlicher Haushalt Einnahmen

Zuschuss FIKA für Bauaufwand Pfarrkirche 20.000,00

Zuschuss FIKA für Bauaufwand Pfarrhof 60.000,00

Subvention Gemeinde für Kirchendach 10.000,00

Subvention Land für Bodensanierung 8.000,00

Vergütung von Versicherungen 482,40 98.482,40

Außerordentlicher Haushalt Ausgaben

Renovierung und Einrichtung Pfarrkirche 59.685,61

Renovierung Pfarrhof 73.689,29

Zinsen Darlehen 646,40 134.021,30 -35.538,90

E R G E B N I S G E S A M T H A U S H A L T -33.711,93

Liebe Seehamerinnen und

Seehamer!

Seite 4

Der Jahresabschluss 2012

ist fertig gestellt. Wie erwartet,

ist der ordentliche Haushalt

positiv, der außerordentliche

Haushalt jedoch

negativ. Der relativ niedrige

Überschuss bei

den ordentlichen Einnahmen

ergibt sich dadurch,

dass für 2012 die Spenden

für die Kirchenheizung bereits

im Dezember 2011 eingingen.

Im Dezember 2012

hingegen erhielten wir

kaum Spenden für die Kirchenheizung.

Der Abgang im außerordentlichen

Haushalt ergibt

sich aus den Investitionen

für die Kirche und den Pfarrhof.


__________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Pfarrkirchenrat

Information zur Kirchenrechnung

Pfarrkirche:

• Sanierung den Kirchenbodens

wegen Absenkung

• Montage einer Alarmanlage

• Erneuerung der Altarteppiche

Pfarrhof:

• Sanierung den Zaunes

und der Außenanlage

• Entfernen der baufälligen

Garage und Bau eines

Carports

Kirchenheizung:

Mit Stichtag 28. Februar

2013 konnte ein Eingang

der Spenden für die Kirchenheizung

von ca. 5%

der anfallenden Kosten verbucht

werden.

Da wir die Pfarrgemeinde

vor Weihnachten nicht mehr

mit Zahlscheinen belasten

wollten, haben wir entschieden,

mit diesem Anliegen

im Osterpfarrbrief an Sie

heranzutreten.

Wir alle durften im teilweise

sehr kalten Winter, die warmen

Bänke in der Kirche

genießen. Darum bitten wir

Sie um Ihre verlässliche,

anteilige Spende und legen

zur organisatorischen Vereinfachung

einen Zahlschein

bei.

Bei all jenen neun Seehamerinnen

und Seehamern,

die bereits gespendet haben,

bedanken wir uns ganz

herzlich.

Der Pfarrkirchenrat bestätigte

in seiner Sitzung am

19. Februar 2013 die Richtigkeit

der von Frau Evelyn

Illek ausgearbeiteten Kirchenrechnung.

Kirchenrechnung:

Die Kirchenrechnung liegt in

der Zeit von

4. bis 17.April 2013

zur Einsichtnahme, nach

telefonischer Vereinbarung

in der Pfarrkanzlei auf.

Für den Pfarrkirchenrat

Werner Dick

und

Walter Streitberger

Die Spenden der Haussammlung kommen bedürftigen Menschen,

die bei der Caritas oder in der Pfarre Hilfe suchen, zu Gute.

In den 217 Pfarren der Erzdiözese Salzburg wurden im Vorjahr

mehr als 1 Million Euro gesammelt.

40 Prozent des gesammelten Geldes bleiben direkt in der Pfarre und

bilden dort die finanzielle Grundlage für die Erfüllung der sozialen Aufgaben.

Die restlichen 60 Prozent werden in den vielen Beratungsstellen der

Caritas dazu verwendet, Menschen in Not in der Erzdiözese Salzburg

unbürokratisch und schnell zu helfen.

In unserer Pfarre betrug das Ergebnis 2012 Euro 5.542,00.

Caritas Haussammlung

01. bis 31. März 2013

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Spende und den

Sammlerinnen und Sammlern für den wertvollen,

ehrenamtlichen Einsatz.

Seite 5


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013__________________________________________________________________

Unsere Minis

Ministrantenaufnahme und Sternsingeraktion (Fotos: Manuela Stegmann)

Am 03.11.2012 war es soweit: Unsere

fünf neuen Minis Emma

Rosenstatter, Christina Modl, Leon

Shitay, Maximilian Uitz und Lukas

Haas wurden in den Ministrantendienst

aufgenommen.

Wie bei den Gottesdiensten zu sehen

ist, sind alle mit Eifer dabei und

freuen sich bei der heiligen Messe

aktiv mitwirken zu können.

Wir wünschen den Minis viele gemeinsame,

spannende, lustige und

interessante Stunden im Dienst des

Glaubens.

Auch heuer waren unsere Sternsinger sehr erfolgreich.

Es waren 28 Kinder zu 7 Gruppen in Seeham unterwegs. Dank der Spendenfreude der Seehamerinnen

und Seehamer konnte ein hervorragendes Ergebnis von 5.089,24 Euro erzielt werden.

Als Dank für die Mithilfe wurden alle, die zur erfolgreichen Durchführung der Sternsingeraktion beigetragen

haben, zu einem Mittagessen mit anschließendem Kegeln in Weikertsham eingeladen.

Seite 6


__________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Kinder-Kinder

Der Osterhase kommt ...

Seite 7


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013__________________________________________________________________

Erstkommunion in Seeham

Wir stellen uns vor ...

Emma Rosenstatter

Maximilian Uitz

Lukas Haas

Christina Modl

Was Dir auch immer begegnet

mitten in dieser Welt,

es gibt eine Hand, die Dich segnet,

es gibt eine Hand, die Dich hält.

Leonie Altendorfer

Leon Shytaj

Leo Le Masson-Robic

Lea Emminger

Anabelle Hirscher

Florian Wallner

Johanna Wallner

Valentina Haberl

David Gobl

Seite 8

Eleonora Kaiser


_________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Firmung in Seeham

Wir feiern mit euch am 20. April 2013

Foto: Matthias Hemetsberger

Foto: Gabi Haberl

Bei der Firmvorbereitung erleben die Firmlinge, wie

wichtig die „Kirche als Gemeinschaft“ ist.

Jeder von ihnen ist einzigartig und wird so angenommen,

wie er ist. Mit den Worten von Papst Benedikt

ausgedrückt: „Jeder ist gewollt, jeder ist geliebt, jeder

wird gebraucht!“

Das gemeinsame Reden und Beten in der Gruppe ist

wichtig.

Den Abschluss der Firmvorbereitung bilden die persönlichen

Einzelgespräche der Firmlinge mit dem Herrn

Pfarrer. Danach kann der eigentliche Höhepunkt kommen:

das Empfangen des Firmsakramentes.

Foto: Christine Winkler

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Firmhelferinnen

und Firmhelfern, welche unsere Kandidaten

auf ihrem Weg begleiten:

Gabi, Heidi, Burgi, Nico, Elfriede, Christine, Astrid

und Matthias.

Foto: Burgi Hemetsberger

Foto: Gabi Haberl

Seite 9


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013__________________________________________________________________

Benedikt XVI.

Was bleibt?

Predigt von Pfarrer Ladislav Kučkovský bei der Dankmesse

für Papst Benedikt XVI am 24. Februar 2013 in Seeham

Seite 10

Eigentlich wenig Neues... In den Zeitungsartikeln

und Fernsehsendungen

dieser Tage wird das durch eine ideologische

Brille verzerrte und bereits

tausend Mal Gesagte über Joseph

Ratzinger einfach wiederholt. Man

könnte mit den vielen negativen Namen

anfangen, welche Papst Benedikt

schon vor seiner Papstwahl bekommen

hat und die vor allem von den

deutschsprachigen Medien gerne immer

noch serviert werden: „Rottweiler

Gottes“, „Panzerkardinal“, u.a. Sein

einstiger Kollege und Freund Hans

Küng hat ihm – wahrscheinlich weil er

in ihm sein eigenes Spiegelbild zu

sehen meint – immer wieder vorgeworfen

ein „Machtmensch“ zu sein –

und das nur, weil er anders denkt und

die Lösung der Probleme der Kirche

anderswo sieht als der mediale

„Gegenpapst“, Prof. Küng. Diese Vorurteile

hat das Wirken Benedikts in

den Jahren des Pontifikats als lächerlich,

manchmal boshaft entlarvt. Wer

offene Augen hat, muss es heute

schon sehen. In der weltweiten Kirche

hat Joseph Ratzinger aber auch andere,

sehr positive Namen bekommen,

wie z.B. „Mozart der Theologie“ oder

„Der größte Kirchenlehrer auf dem

Stuhl Petri seit der Antike“ usw.

Wer ist nun dieser Mensch,

Joseph Ratzinger – Papst Benedikt

XVI.? Und was bleibt von seinem Pontifikat,

das so unerwartet und abrupt in

der kommenden Woche mit einer Geste

der Demut, des Nicht-Macht-Haben-

Wollens sein Ende findet? Ich will hier

nun keinen Vortrag über Leben und

Denken Joseph Ratzingers halten –

dazu ist eine Predigt nun wirklich nicht

geeignet. Sehr wohl ist es aber angebracht,

dass wir bei dieser Messe, bei

der wir für die fast acht Jahre des

deutschen Pontifikats danken wollen,

uns der Botschaft dieses alten Mannes

in Weiß zuwenden. Es werden

nur einige wenige Stichworte sein, die

ich hier nennen kann, doch, so scheint

es mir, werden sie das Wesentliche

und Bleibende und vor allem das Inspirierende

dieser Zeit benennen. Es

gäbe so viel zu sagen, Brüder und

Schwestern! Ich werde mich bemühen,

mich nur auf das Wichtigste zu konzentrieren.

Es können trotzdem viele

Gedanken werden, so dass Sie sich

alle gar nicht merken können. Wenn

Sie nur einen Gedanken mit nach

Hause nehmen, wäre es sehr schön.

Jeder, der ein wenig das Denken Benedikts

kennt weiß, dass er in seinem

Denken, wie in seinem Leben immer

die Priorität Gottes betonte. Was

heißt das? Er will uns sagen: Lasst

Gott in eurem Leben wirklich Gott sein,

macht ihn nicht zum Sklaven eurer

Erwartungen und Wünsche! Nicht, weil

es für Gott wichtig wäre – er kann

auch ohne unsere Anerkennung gut

auskommen –sondern weil es für uns

Menschen wichtig ist, weil wir Gott

brauchen, den wahren Gott und nicht

seine machtlose, sterile Karikatur.

Und das heißt auch: Wenn Gott wirklich

Gott ist, also die Voraussetzung

für alles, der Grund unserer Existenz,

die Quelle des Lebens, der Ausgangspunkt

und das Ziel von allem, dann

hat er in allem den Vorrang. Diese

Priorität Gottes muss dann auch in

unserem Leben und Denken sichtbar

werden, in dem wir uns demütig auf

ihn hin öffnen. Wahre Demut, welche

Papst Benedikt vor allem im persönlichen

so viel Sympathie einbringt,

macht den Menschen nicht klein, sondern

groß, weil sie ihn selbst als das,

was er wirklich ist – als ein auf Gott

angewiesenes Geschöpf und nicht als

Herr und als falsche Gottheit – erscheinen

lässt. Diese natürliche Demut

muss in allem in allem sichtbar

werden: in unserer Feier der Liturgie,

in der Gott und sein Lob und nicht

wir selbst und unsere Wünsche ins

Zentrum rücken muss, in der Theologie,

welche Gott nicht als bloßes Subjekt,

sondern als Grund und alles übersteigendes

Geheimnis annehmen

muss.

Glaube und Vernunft sind für Papst

Benedikt keine Konkurrenten, sondern

zwei Flügel, die einander brauchen

und erst miteinander den Menschen

auf die Höhe der Wahrheit bringen.

Wie kein anderer Pontifex vor ihm hat

er betont: Der Glaube brauche das

Korrektiv der menschlichen Vernunft,

damit er nicht an Fanatismus erkranke

und die menschliche Vernunft brauche

den Glauben, damit sie nicht einen

Betonbau ohne Fenster für das, was

sie übersteigt, errichte und so den

Menschen ins Gefängnis des eigenen

Egozentrismus verschließe.

Joseph Ratzinger hat immer schon –

auch als Theologieprofessor – einen

tiefen Respekt vor dem Glauben

einfacher Menschen gehabt und diesen

oft gegen die überhebliche Kritik

der akademischen Eliten verteidigt. In

einer Zeit, in der es mitunter ausschaut,

dass man zum Bibellesen und

zum Glauben einen akademischen

Abschluss braucht – weil alles durch

Exegese, Geschichte und Theologie ja

so kompliziert zu sein scheint, hat er

betont, dass der Glaube an Gott, der

in der Offenbarung menschliches Gesicht

angenommen hat, allen Menschen

zugänglich ist, weil er keine

intellektuelle Glanzleistung, sondern

eine existenzielle Beziehung

ist: einfach und tief. Das hat er immer

wieder mit dem Begriff


__________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Benedikt XVI.

Was bleibt?

Fortsetzung

„Freundschaft mit Christus“ auf

den Punkt gebracht. Schon bei seiner

Amtseinführung – und dann immer

wieder – hat er vor allem junge Menschen

zur Freundschaft mit Christus

eingeladen. Darin sieht er auch die

Größe und die Schönheit des Menschen:

„Wir sind nicht das zufällige

und sinnlose Produkt der Evolution.

Jeder von uns ist Frucht eines Gedankens

Gottes. Jeder ist gewollt,

jeder ist geliebt, jeder ist gebraucht.

Es gibt nichts Schöneres, als vom

Evangelium, von Christus gefunden

zu werden. Es gibt nichts Schöneres,

als ihn zu kennen und anderen die

Freundschaft mit ihm zu schenken.“

(24. April 2005)

In dieser Logik, die von Innen her,

von der Beziehung her denkt, versteht

er auch die Kirche, die für ihn

mehr als eine soziologische Größe

ist. Ihre Lage ist nicht mit Umfragen

nach den Wünschen ihrer Mitglieder

festzustellen. Vielmehr ist sie das

Geheimnis der Begegnung zwischen

Gott und Mensch, ein lebendiger Organismus,

in dem es verschiedene

Aufgaben und Dienste gibt, die jedoch

alle aus der einen Quelle Gottes

leben und durch ihre jeweilige Lebensform

Zeugnis von der einen Liebe

Gottes zur Welt ablegen. Die Kirche

sei nicht ein Produkt von Menschen,

sondern Gottes Schöpfung

und müsse sich immer in der Kontinuität

ihrer Geschichte auf den Ursprung

zurückbesinnen, um ihre eigene

Identität zu finden. Man dürfe sie

also nicht nach unserem Gutdünken

verändern. Der Dienst des Papstes

sei so wesentlich ein Dienst an der

Treue zum Ursprung.

Zugleich betont der Heilige Vater aber

immer wieder, dass die Kirche eine

„Ecclesia semper purificanda“ ist –

eine Kirche, die sich ständig erneuern,

reinigen muss. Er weiß nun all zu

gut auch um die dunklen Seiten der

Kirchengemeinschaft und hat schon

als Präfekt der Glaubenskongregation

dafür gekämpft, dass die Fehlentwicklungen

offen gelegt und nicht vertuscht

werden. Es ist eine traurige

Ironie der Geschichte, dass Papst

Benedikt angekreidet wird, dass er

nicht energisch genug gegen die

verabscheuungswürdigen Missbrauchsfälle

vorgegangen sei, wo er

doch seit Jahrzehnten eine Null-

Toleranz dieser Delikte in der Kirche

an den Tag gelegt hat. Der Papst wird

nicht müde zu betonen, dass die

größte Gefahr für die Kirche nicht von

Außen, sondern von Innen kommt,

von ihrem Herzen, von unserem Versagen,

von unseren Sünden und von

unserer Untreue – von Priestern und

Gläubigen: Wir seien es, die das Gesicht

der Kirche immer wieder verunstalten.

Bei seiner letzten Predigt hat

er noch einmal die „Sünden gegen

die Einheit der Kirche, die Spaltungen

im Leib der Kirche“ (13. Februar

2013) beklagt. Wie aktuell für uns in

Österreich, besonders für uns, österreichische

Priester!

Dies sind nur einige wenige Gedanken,

welche dieser Papst der Kirche

geschenkt hat. Denken wir noch an

die großartige und stets hochaktuelle

und doch sehr spirituelle Auslegung

der Bibeltexte in seinen Predigten

und Ansprachen, denken wir an seine

Begegnungen mit der akademischen

Welt, mit den getrennten Christen, mit

anderen Religionen, usw. Seine Worte

sind ein so großer Reichtum, dass

man lange brauchen wird, um sie zu

rezipieren.

Wie war also diese Zeit, die Zeit der

fast acht Pontifikatsjahre Benedikt

XVI.? Ich glaube, es war eine Zeit

der Gnade und der Vertiefung, eine

Zeit der Verwesentlichung des

Glaubens, eine Zeit der Reinigung

und der Erneuerung der Kirche.

Leider war es aber auch – gerade in

der deutschsprachigen Kirche – eine

Zeit der Taubheit, eine Zeit des In-

Sich-Verschlossen-Bleibens, eine

Zeit des Nicht-Mitgehen-Wollens.

Ja, leider war es auch eine Zeit des

vertieften Egozentrismus, in der wir,

Christen aus reichen Ländern der

Kirchensteuersysteme, nur unsere

uralte Pseudoreformagenda betont

und etwas überheblich auf die anderen

Teile der Weltkirche als zu einfach

geschaut haben. Ja, es war auch

eine Zeit der Prüfung und der Unterscheidung

der Geister. Und leider

war es bei uns auch eine Zeit des

Ungehorsams und der Ablehnung:

Viel zu wenig haben wir dem zugehört,

der als guter Hirte selbst ein

Meister des Zuhörens war.

Ähnliches müssen wir leider auch

manchen in der römischen Kurie

vorwerfen. Auch sie haben dem

Papst nicht wirklich zugehört, als er

von der Ohnmacht der Liebe und von

der Offenheit auf den demütigen Gott

hin gesprochen hat, während sie hinter

seinem Rücken weiter ihre kleinen

wie großen Machtspiele gespielt haben.

In diesem Punkt sind sie den

Ungehorsamen von uns gleich – auch

sie glauben nicht zuhören zu müssen,

weil sie sich selbst ganz unverschämt

für Experten halten, was aber nur

tragische Folgen haben kann – da

wie dort.

Seite 11


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013__________________________________________________________________

Benedikt XVI.

Was bleibt?

Fortsetzung

Seite 12

Was bleibt also von diesem Pontifikat?

Sehr viel, glaube ich. Es bleibt zuallererst

das Beispiel des weisen, treuen

und vor allem demütigen Hirten, der

im Glauben seiner Herde vorangeht

und sie zu frischen Wassern des Wortes

Gottes führt. Mit seiner Demut hat

Papst Benedikt für alle in der Kirche

Maßstäbe gesetzt. Wir alle, die wir

eine Verantwortung in der Kirche tragen,

müssen uns fragen, was uns motiviert

– ob es eine glühende Liebe zu

Christus ist, oder unser eigener Geltungsdrang.

„Wir alle“ heißt: Kardinäle,

Bischöfe, Priester, hauptamtliche Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, Laienchristen...

alle.

Es bleibt – zweitens – die Aufgabe

den Glauben zu vertiefen, seine Inhalte

immer besser zu verstehen, nicht

zufrieden zu sein mit einem

„Christentum light“ oder mit einer leeren,

unwirklichen, vernunftlosen Frömmigkeit,

mit einem selbstzusammengezimmerten

Glauben oder mit einem

viel zu einfachen Weg der Ghettoisierung

unter Gleichgesinnten. Es bleibt

die Aufgabe unseren Glauben zur

Sprache zu bringen überall dort, wo

der Herr uns hingestellt hat, ihn dialogfähig

zu machen, indem man über die

tieferen Gründe für den Glauben, aber

auch über die Vorwürfe der Kritiker

nachdenkt. Es bleibt die Aufgabe die

wahre Tiefe des Glaubens neu zu erfassen,

das Schweigen vor dem Geheimnis

neu zu erlernen und das

Schweigen Gottes in unserer Zeit auszuhalten,

denn, wie einst Joseph Ratzinger

schrieb: „Wir brauchen die Gottesfinsternis,

wir brauchen das

Schweigen Gottes, um wieder den

Abgrund seiner Größe zu erfahren,

den Abgrund unserer Nichtigkeit, der

sich auftun würde, wenn er nicht wäre.“

(Meditationen zum Karsamstag,

1969)

Und nicht zuletzt bleibt die Einladung,

die Liturgie der Kirche neu als Gottes

Geschenk und nicht als unser

Produkt, als unser Machen zu entdecken,

als Raum der Begegnung mit

dem Geheimnis des lebendigen Gottes,

als besonderen Ort der Priorität

Gottes, als Möglichkeit die Schönheit

und die Größe Gottes zu erfahren,

indem wir ihn allein und nicht unsere

Wünsche und Vorstellungen in die

Mitte der Feier hinstellen. Es bleibt die

Einladung die Liturgie als „Quelle und

Höhepunkt des ganzen christlichen

Lebens“ zu entdecken, eine Quelle,

ohne die wir nicht leben können, eine

Quelle, die uns Gott und gerade so

allen Menschen nahe bringt.

Der Papst geht und wir werden von

ihm nichts mehr hören – außer, dass

er gestorben ist – aber sein Werk

bleibt, ein Werk des vielleicht größten

Glaubenslehrers auf dem Stuhl Petri

seit der Antike.

Dafür danken wir heute und darüber

dürfen wir uns heute freuen..


__________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Eines Tages, ich war gerade das erste

Jahr auf der High School, sah ich einen

Jungen aus meiner Klasse nach

Hause gehen. Sein Name war Kyle. Er

trug einen Stapel Bücher in den Händen

und ich dachte mir: „Warum trägt

jemand am Freitag alle Bücher nach

Hause? Wo er sie doch am Montag

wieder braucht. Der wird wohl nicht

das ganze Wochenende lernen?“ Mein

Wochenende war nicht mit Lernen

verplant, sondern mit Partys und Fußball

spielen. Ich zuckte mit den Schultern

und wollte mich gerade abwenden,

als ich beobachtete, wie eine

Gruppe Kinder in seine Richtung liefen.

Sie rempelten ihn, schlugen ihm

die Bücher aus den Armen und stießen

ihn zu Boden. Seine Brille flog

durch die Luft und landete neben ihm

im Gras.

Er schaute auf und ich sah diese

schreckliche Traurigkeit in seinen Augen.

Mein Herz wurde weich. Also

ging ich zu ihm rüber. Er kroch am

Boden umher und suchte seine Brille.

Als ich ihm die Brille reichte, schaute

er mich an und sagte: „Danke!“. Jetzt

lächelte er. Es war eines jener Lächeln,

die wirkliche Dankbarkeit zeigten.

Ich half ihm seine Bücher aufzuheben

und fragte ihn, wo er wohnt. Es

stellte sich heraus, dass er ganz in

meiner Nähe wohnte und ich fragte

ihn: „Hast du Lust am Wochenende

mit meinen Freunden und mir Fußball

zu spielen?“ Er war begeistert und

sagte zu.

Wir verbrachten das ganze Wochenende

zusammen und je mehr ich Kyle

kennen lernte, desto mehr mochte ich

ihn. Meinen Freunden erging es ebenso.

Am Montagmorgen holte ich ihn zu

Hause ab. Kyle, mit seinem riesigen

Bücherstapel, kam mir entgegen. Ich

nahm ihm einen Teil der Bücher ab

und sagte: „Oh Mann, mit diesem Büchergeschleppe

wirst du eines Tages

noch richtige Muskeln bekommen." Er

Unsere Jugend

Wahre Freundschaft!

Wohl eine wahre Geschichte (Email, Ursprung unbekannt)

lächelte. Während der nächsten vier

Jahre wurden Kyle und ich richtig gute

Freunde. Als wir älter wurden, dachten

wir übers College nach. Kyle entschied

sich für Georgetown und ich

mich für Duke. Ich wusste, dass wir

immer Freunde sein werden und diese

Entfernung zwischen uns niemals ein

Problem darstellen würde. Kyle wollte

Arzt werden, und für mich kam nur

eine Fußballer-Karriere in Frage.

Das Ende der Schulzeit kam näher

und Kyle war Abschiedsredner unserer

Klasse. Ich neckte ihn die ganze

Zeit, indem ich sagte, er sei ein

Dummkopf. Er musste eine Rede für

den Schulabschluss vorbereiten. Ich

war so froh, dass ich nicht derjenige

war, der sie sprechen musste. Am

Abschlusstag traf ich Kyle vor der

Schule. Er sah großartig aus. Kyle war

einer von denen, die während der

High School zu sich selber fanden und

ihren eigenen Stil entwickelten. Er

hatte mehr Verabredungen als ich,

und alle Mädchen mochten ihn. Heute

am Abschlusstag war Kyle aber nervös.

Ich gab ihm einen freundschaftlichen

Klaps und sagte: „Hey, großer

Junge, du wirst großartig sein.“ Er sah

mich mit seinem „dankbaren“ Blick an

und lächelte.

Als er seine Rede begann, räusperte

er sich kurz und fing an zu sprechen:

„Der Abschluss ist eine Zeit, um denen

zu danken, die einem halfen, diese

schweren Jahre zu überstehen. Deinen

Eltern, deinen Lehrern, deinen

Geschwistern, vielleicht einem Trainer....

aber am meisten deinen Freunden.

Ich spreche aus eigener Erfahrung,

wenn ich sage, das beste Geschenk,

das ihr jemandem geben

könnt, ist eure Freundschaft. Lasst

mich euch eine Geschichte erzählen.“

Ich schaute meinen Freund etwas

ungläubig an, als er von dem Tag erzählte,

an dem wir uns das erste Mal

trafen. Denn genau an diesem Tag

wollte Kyle sich das Leben nehmen.

Er erzählte weiter, dass er seinen

Schrank in der Schule ausgeräumt

hatte und alle Bücher nach Hause

trug, damit es seine Mutter später

nicht tun musste.

Er schaute mich an und sagte lächelnd:

„Gott sei Dank, wurde ich gerettet.

Mein Freund hat mich vor diesem

letzten Schritt bewahrt und dafür

danke ich ihm.“ Ich konnte spüren, wie

die Masse den Atem anhielt, als dieser

gutaussehende, beliebte Junge uns

von seinem schwächsten Augenblick

im Leben erzählte.

Ich bemerkte, wie seine Eltern lächelnd

zu mir herüber sahen, genau

dasselbe, dankbare Lächeln, wie Kyle

es hatte. Niemals zuvor spürte ich so

eine tiefe Verbundenheit mit einem

Menschen.

So manchem von uns wird diese Geschichte

nahe gehen. Man sollte niemals

die Macht des Handelns unterschätzen.

Denn durch kleine Gesten

kann man das Leben eines anderen

ändern. Zum Guten - oder zum

Schlechten.

Diese Geschichte fand Gott sei Dank

ein schönes Ende. Sie zeigt, dass

Gott, vielleicht in einem unbemerkten

Augenblick uns Menschen an die Seite

stellt, von denen wir gebraucht werden

oder die wir brauchen - wir müssen

sie nur wahrnehmen!

Seite 13


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013_________________________________________________________________

Gottesdienste zu Ostern 2013

Dat. Tag Liturgischer Tag

23.o3. Sa Palmsonntag

24.o3. So Palmsonntag

28.o3. Do Gründonnerstag

29.o3. Fr Karfreitag

3o.o3. Sa Karsamstag

31.o3. So

Osternacht

HOCHFEST DER

AUFERSTEHUNG

DES HERRN

o1.o4. Mo Ostermontag

Uhrzeit

19.oo Vorabendmesse

o8.3o Feierlicher Gottesdienst mit Palmweihe

beim Schmidbauerhaus und Prozession

19.oo Kreuzweg in der Kirche

19.oo Abendmahlmesse mit Fußwaschung

anschl.

bis 21.oo Möglichkeit zur stillen Anbetung in Getsemani.

19.oo Die Feier vom Leiden und Sterben Christi

anschl.

bis 22.oo Anbetung vor dem ausgesetztem Allerheiligsten im Hl. Grab

o7.oo Gebet v. Laudes und Lesehore im Hl. Grab

anschl.

bis 1o.oo Anbetung des Allerheiligsten im Hl. Grab

Ostervigil mit Lichtfeier, Wortgottesdienst,

2o.oo !

Tauffeier und Eucharistiefeier

anschl. Speisensegnung

o9.oo ! Hochamt mit Chor

anschl. Speisensegnung

o8.3o Hl. Messe

Standesfälle

von 09.12.2012 bis 16.03.2013

Taufen

16.12.2012 Hannes Altendorfer

16.03.2013 Matthias Hofer

Todesfälle

09.12.2012 Margarethe Brandstätter im 75. Lebensjahr

10.12.2012 Johann Steiner im 88. Lebensjahr

13.02.2013 Anna Stockinger im 89. Lebensjahr

19.02.2013 Franz Stallegger im 75. Lebensjahr

Seite 14


__________________________________________________________________Ostern 2013 . seehamer pfarrbrief

Einladung zur

Pfarrwallfahrt

nach Mariazell und Admont

Im Rahmen des Jahres des Glaubens laden

wir alle Seehamerinnen und Seehamer

zur Pfarrwallfahrt nach Mariazell und

Admont ein.

Termin: 31. Mai – 01. Juni 2013

Programm:

Freitag, 31. Mai 2013

07:00 Uhr Abfahrt in Seeham, Fahrt nach

Mariazell, das berühmteste Marienheiligtum

in Mitteleuropa. Nach dem Mittagessen, um

13:45 Uhr hl. Messe auf dem Gnadenaltar

aus dem Jahr 1370, Besichtigungsmöglichkeiten

und Zeit zur freien Verfügung, kurze

Marienandacht in der Basilika, anschließend

Weiterfahrt nach Admont. Abendessen und

Übernachtung im neuen 4* Hotel Spirodom.

Samstag, 01. Juni 2013

Nach dem Frühstück, Führung durch das Stift

Admont und die prachtvolle, weltberühmte

Bibliothek, anschließend Messfeier in der

Stiftskirche. Nach dem Mittagessen in Admont

Heimfahrt nach Seeham, Rückkehr um

ca. 17:00 Uhr.

Reisekosten: Euro 95,00 (EZ-Zuschlag

Euro 15,00)

Dieser Betrag beinhaltet: Busfahrt, Abendessen,

Übernachtung und Frühstück im Hotel,

Eintritt und Führung im Stift Admont.

Anmeldung:

Bis 15. April bei Werner Höck, Tel. 06217

5290 oder 0664 5429164.

Mit der verbindlichen Anmeldung erbitten wir

die Zahlung der Reisekosten auf das Konto

Nr.: 16121 bei der Raiffeisenbank Seeham,

lautend auf Pfarre Seeham (BLZ 35009),

oder direkt in der Pfarrkanzlei zu den Öffnungszeiten.

Terminkalender

(Zum Ausschneiden und an die Pinnwand heften).

April 2013

Fr 05. 19:30 Emmauswanderung

Sa 06. 17:00 Firmtreffen

19:00 Gottesdienst mit Vorstellung der

IV Firmgruppe

Sa 13. 19:00 Familiengottesdienst

Mo 15. 19:30 Bibelrunde im Pfarrsaal

Do 18. 20:00 Elternabend Erstkommunion

Fr 19. 19:00 Firmprobe

Sa 20. 09:00 Firmung mit Prälat Dr. Hans Reißmeier

Mai 2013

Mi 01. 07:00 Pfarrwallfahrt - Andacht in der Pfarrkirche

11:00 Heilige Messe in Maria in Mösl (Arnsdorf)

19:00 Maiandacht in der Pfarrkirche

Fr 03. Erstbeichte für die Erstkommunionkinder

So 05. 19:00 Maiandacht bei der Edkapelle

Mo 06. 18:00 Bittgang - Kurze Andacht (Pfarrkirche)

19:30 Heilige Bittmesse vor der Friedenskapelle

Mi 08. 15:00 Probe für alle Erstkommunionkinder

Do 09. 09:00 Erstkommunion

Festtag Christi Himmelfahrt

19:00 Maiandacht in Fraham

So 12. 19:00 Maiandacht in der Friedenskapelle

(Kameradschaft)

Mo 13. 19:30 Glaubensgespräch

So 19. 09:00 Pfingssonntag - Hochamt mit Chor

19:00 Maiandacht in der Pfarrkirche (Senioren)

Mo 20. 08:30 Pfingsmontag - Feierl. Messe Ehejubilare

Sa 25. 19:00 Familiengottesdienst

So 26. 19:00 Dankandacht m. d. Erstkommunionkindern

Do 30. 08:30 Hochamt Fronleichnam und Prozession

Fr 31. Pfarrwallfahrt nach Mariazell

Juni 2013

Sa 01. Pfarrwallfahrt nach Mariazell

Mo 10. 19:30 Bibelrunde im Pfarrsaal

Sa 29. 19:00 Familiengottesdienst

So 30. 08:30 Pfarrpatrozinium - Hochamt mit Chor

Juli 2013

Fr 05. 08:00 Schulschlussgottesdienst

August 2013

Do 15. 08:30 Festtagsgottesdienst mit Kräuterweihe

September 2013

Mo 09. 08:45 Gottesdienst zum Schulbeginn

19:30 Glaubensgespräch

So 29. 08:00 Erntedank - Treffpunkt Friedenskapelle

Seite 15


. seehamer pfarrbrief Ostern 2013_________________________________________________________________

So schön ist unsere Kirche

Vier fleißige Hände — Hanni und Gabika (Fotos: Hanni Leitner)

An dieser Stelle und auf dieser Seite

sagen wir danke zu allen Seehamerinnen

und Seehamern für die zahlreichen

Blumen- und Geldspenden.

Ohne diese Spenden wäre es nicht

möglich so schöne Bilder entstehen

zu lassen.

In der Fasten– und Adventzeit erleben

wir unsere Kirche ungeschmückt. Umso

mehr können wir uns nach dieser

kargen, schmucklosen Zeit an der

Schönheit des Blumenschmucks erfreuen.

Selbstverständlich ist es aber nicht

und es beansprucht sehr viele Stunden,

dass diese Kunstwerke entstehen

können. Darum bedanken wir uns

heute auch ganz besonders bei Hanni

und Gabika, für die schöne Blumengestaltung

in unserer Kirche.

Wir bitten Sie auch weiterhin um Ihre

Blumen– oder Geldspenden damit unsere

Kirchen auch weiterhin den

schönsten Blumenschmuck im Umkreis

aufweist.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine