Aktionsheft - Erzdiözese Salzburg

kirchen.net

Aktionsheft - Erzdiözese Salzburg

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Katholische Jungschar der Erzdiözese Wien

Stephansplatz 6/6.18, 1010 Wien

Tel: 01/515 52-3396

E-Mail: dlwien@jungschar.at

Kontakt: Katharina Metzbauer

Katholische Jungschar der Diözese St. Pölten

Klostergasse 15, 3100 St. Pölten

Tel: 02742/324-3361

E-Mail: stp.sternsingen@kirche.at

Kontakt: Thomas Banasik

Katholische Jungschar der Diözese Linz

Kapuzinerstraße 84, 4020 Linz

Tel: 0732/7610-3342

E-Mail: dka@dioezese-linz.at

Kontakt: Heinrich Brandstetter

Katholische Jungschar der Erzdiözese Salzburg

Kaigasse 26, 5020 Salzburg

Tel: 0662/8047-7580

E-Mail: kath.jungschar.sbg@kirchen.net

Kontakt: Diözesanleitung der Katholischen Jungschar Salzburg

Katholische Jungschar der Diözese Innsbruck

Riedgasse 9, 6020 Innsbruck

Tel: 0512/2230-4662

E-Mail: dka@dibk.at

Kontakt: Mag a . Eva Muther

Katholische Jugend & Jungschar Vorarlberg

Unterer Kirchweg 2, 6850 Dornbirn

Tel: 05522/3485-7133

E-Mail: dka@kath-kirche-vorarlberg.at

Kontakt: Katholische Jugend & Jungschar Vorarlberg

Katholische Jungschar der Diözese Gurk-Klagenfurt

Tarviser-Straße 30, 9020 Klagenfurt

Tel: 0463/5877-2481

E-Mail: ka.kjs-dka@kath-kirche-kaernten.at

Kontakt: Mag a . Anneliese Michael

Dreikönigsaktion, Hilfswerk der Kath. Jungschar

Bischofplatz 4, 8010 Graz

Tel: 0316/8041-279

E-Mail: dka@graz-seckau.at

Kontakt: Mag a . Julia Radlingmayer

Katholische Jungschar der Diözese Eisenstadt

St.-Rochus-Straße 21, 7000 Eisenstadt

Tel: 02682/777-289

E-Mail: rebecca.gerdenitsch@martinus.at

Kontakt: Mag a . Rebecca Gerdenitsch-Schwarz

Bundesbüro

Wilhelminenstraße 91/II f, 1160 Wien

Tel: 01/481 09 91

E-Mail: office@dka.at

Impressum:

Katholische Jungschar Österreichs, 1160 Wien, Wilhelminenstraße 91/IIf; Redaktion: Georg Bauer;

Illustrationen: Radaelli, Fuchs; Fotos: Bauer, Boroviczény, Heiling, Herret, Kubelka, Misereor, MIVA, Zinclar;

Gestaltung: Fuchs; Druck: Gugler GmbH.

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Liebe Pfarrverantwortliche

der Sternsingeraktion!

Zum 60. Mal sind die Sternsinger/innen unterwegs …

… auch in der Hofburg beim Herrn Bundespräsidenten

Die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar wird 60 Jahre alt.

Das ist ein Anlass zum Feiern und es ist ein Grund, den gewaltigen Einsatz

in den österreichischen Pfarren zu würdigen. Ohne die Generationen

von Sternsinger/innen, Begleitpersonen und Sternsinger-Pfarrverantwortlichen

wäre es nicht möglich gewesen, diese einzigartige Kombination

von Brauchtum, Verkündigung der Weihnachtsbotschaft und

solidarischem Einsatz für Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika

auf die Füße zu stellen und am Laufen zu halten.

Seit den Anfängen konnten unglaubliche 350 Millionen Euro ersungen

werden. Jährlich werden über 500 Hilfsprojekte in den Ländern des Südens

unterstützt. Eine Million Menschen werden von den Sternsinger-

Spenden direkt erreicht. Hinter diesen Zahlen steht das Schicksal vieler

unserer Geschwister auf der südlichen Halbkugel, denen unsere Unterstützung

das Leben zum Besseren gewendet hat.

Die Anerkennung für die Sternsingeraktion kommt von oberster Staatsspitze,

Bundespräsident Heinz Fischer gratuliert so zum Jubiläum:

„Ich bin sehr stolz auf die Sternsingerinnen und Sternsinger. Sie

schauen hinaus in die Welt und setzen sich aktiv dafür ein, jenen

Menschen zu helfen, denen es aus verschiedenen Gründen nicht so

gut geht wie uns. Das ist gelebte Solidarität, und dafür danke ich

ganz herzlich!“

Die Wertschätzung wird aber auch an vielen kleinen Szenen spürbar,

die wir beim Sternsingen so oft erleben. Ein Beispiel dafür ist ein E-

Mail, das die Sternsinger/innen von der Kinderabteilung eines Spitals

erhalten haben: „Ich möchte mich für den wunderschönen Nachmittag

gestern bedanken. Ihr wart großartig. Das Lindern der Leiden

von den Kindern liegt in Gottes Hand. Aber ihr habt es gestern

geschafft, dass das Leid für ein paar Stunden vergessen wurde.

DANKE, dass ihr einfach da wart.“

Wir wünschen euch für die 60. Sternsingeraktion in eurer Pfarre

viel Begeisterung und Freude!

… und bringen Segen in die ganze Welt, z.B. nach Brasilien

Die Diözesanleitung der Katholischen Jungschar

Inhalt

4 Zum Sternsingen motivieren

5 Wann? Wo? Wie? – Tipps aus der Pfarrpraxis

6 Die Botschaft in Pfarre und Ort verbreiten

7 Zeitplan zur der Sternsingeraktion

8 Drei Partnerprojekte der Dreikönigsaktion

10 Vorbereitung mit den Sternsinger/innen

15 Sternsingerlied und -spruch

16 Vorbereitung mit Begleitpersonen

17 Materialien zur Vorbereitung

18 Bausteine für den Gottesdienst

20 Hilfswerk & steuerliche Absetzbarkeit

21 Pfarrliste für Spendenbestätigungen

Das Aktionsheft umfasst Ideen und Anregungen zur Sternsingeraktion

2014. Alles Grundlegende zur Organisation der Sternsingeraktion

ist im „Leitfaden zur Sternsingeraktion“ enthalten

(bitte bei Bedarf im diözesanen Jungscharbüro bestellen).

Der „Leitfaden“ und viele weitere Infos und Materialien sind auch

unter www.sternsingen.at zu fi nden. Natürlich ist es auch

möglich und erwünscht, persönlichen Kontakt zum diözesanen

Jungscharbüro aufzunehmen.


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Zum Sternsingen motivieren

Die Sternsingeraktion ist eine wunderbare Gelegenheit, dass sich

Kinder, Jugendliche und Erwachsene für eine gute Sache einsetzen.

In vielen Pfarren ist die Beteiligung sehr gut, manche aber

müssen das Sternsingen stärker bewerben. Dazu haben sich die

Pfarrverantwortlichen Folgendes einfallen lassen:

Eine Pfarre hat

uns berichtet, dass sie

Sternen-Kekse backen und damit

zum Sternsingen einladen.

Weitere Kreativ-Ideen bitte an

office@dka.at mailen

(zwecks Verbreitung) –

Danke!

Vorjahres-Sternsinger/innen frühzeitig anfragen: Persönlich, mit Einladungsbrief,

per E-Mail oder SMS

Kinder sollen im Freundeskreis Werbung machen

„Mach mit!“-Plakate aufhängen: In Pfarrschaukästen, Schulen, am Gemeindeamt,

in Sportvereinen, Musikschulen, Geschäften, …

„Mach mit!“-Handzettel verteilen: Bei den Gottesdiensten, der Adventkranz-

Segnung und der Kindermette, in Schulen, bei Kindergruppen, …

In Pfarrzeitung und auf Pfarr-Homepage und in lokalen Medien einladen:

Text und Inserat auf www.sternsingen.at/medienservice

Schul-Kooperation mit Lehrer/innen und Direktor/in: Plakate aufhängen,

Handzettel verteilen, im Religionsunterricht von der Sternsingeraktion berichten

(Materialien wie Fotos oder Film siehe Seite 17), Unterrichtsmaterialien auf

www.sternsingen.at/schule bewerben, Artikel und/oder Inserat in der Schüler/innen-Zeitung

Kinder- und Jugendgruppen inner- und außerhalb der Pfarre besuchen:

Jungschar, Ministranten/innen, Erstkommunions-Kinder, Pfadfinder/innen,

Musikschule, Kinderchöre, Sportvereine, Landjugend, Jungfeuerwehr,

Kinderfreunde, …

Sternsingen als eine soziale Firm-Aktion: Ein Firmstunden-Modell für die

inhaltliche Vorbereitung auf www.sternsingen.at/firmung

Bei anderen Pfarren anfragen, ob sie Teile des Pfarrgebietes übernehmen

könnten (das gilt natürlich auch umgekehrt, wenn man selbst zu viele Kinder

hat und bei den Nachbarpfarren aushelfen könnte).

Jugendliche und Erwachsene an der Sternsingeraktion beteiligen: Als

Begleitpersonen oder mit „Spezialaufträgen“ (z.B. auf Geschäftetour, an öffentlichen

Plätzen, Bahnhöfen, Einkaufszentren, bei einer Lokaltour am Abend, …)

oder wenn zu wenig Kinder mitmachen, um das Pfarrgebiet zu bewältigen.

Sternsinger/innen-News (Infos und Spielerisches) an

interessierte Kinder verteilen

Begleitpersonen als

„Vierte Könige“:

• Direkt ansprechen: Begleitpersonen des

Vorjahres, ehemalige Sternsinger/innen,

Jungschar-Gruppenleiter/innen, Jugendgruppen,

ältere Ministranten/innen,

PGR-Mitglieder, Eltern und Großeltern der

Kinder, Jugend-, Firm-, Frauen-, Seniorenoder

Gebetsgruppen oder andere aktive

Menschen

• Verlautbarungen in der Messe, Handzettel

für danach

• Mitmach-Plakat in der Pfarre aufhängen

• Einladung in der Pfarrzeitung, Pfarr-Homepage

und in lokalen Medien

• Kinder gestalten ein Plakat, mit dem sie die

Erwachsenen um Unterstützung beim

Sternsingen bitten

• Motivation zum Mitmachen mit anschaulichen

Materialien (siehe Seite 17) unterstützen,

z.B. Powerpoint zur Projektarbeit bei

PGR oder Pfarrgruppen


Wann? Wo? Wie? – Pfarrpraxis-Tipps

5

Wann gehen wir Sternsingen?

Der Segen soll möglichst vielen Menschen überbracht werden. Die Pfarren legen Tage und

Uhrzeiten daher so fest, dass möglichst viele Leute zu Hause sind. Oft werden die Zeiten auch

auf den Plakaten, im Pfarrbrief und in den Lokalmedien angekündigt.

• An Werktagen (speziell in den Städten) eher später (z.B. zwischen 15:30 und 19:30 Uhr)

• Am Wochenende und an Feiertagen in der Früh und am Abend

• In Gebieten mit guten Erfahrungen zu günstigen Zeiten gehen

• Auch nach dem 6. Januar nachmittags, weil die Leute (und viele Sternsingerkinder) wieder

vom Urlaub zurück sind (die liturgische Weihnachtszeit endet ja erst am Sonntag nach

dem Dreikönigstag)

• Auf Wunsch nachträglich zu Familien kommen, die bei der normalen

Sternsinger-Tour nicht zu Hause waren

Wo gehen wir zusätzlich Sternsingen?

Zusätzlich zu den traditionellen Häuserrouten sind die Sternsinger/innen

auch an anderen Orten unterwegs:

• Bei Einrichtungen wie Amtsstuben, Polizeistation, Krankenhaus,

Seniorenheim, Einrichtung für Menschen mit Behinderung, ... (mit

besonderer Vorbereitung und in Absprache mit der Leitung).

• Die Menschen an den Arbeitsstätten aufsuchen (in Geschäften, Bürohäusern, Fabriken, …)

• Sternsingen an öffentlich frequentierten Orten (Einkaufszentren oder -straßen, Haupt- oder

Kirchenplatz, Zugstationen, Flughafen, an touristischen Orten, in Restaurants, …)

• Eine Abendtour durch die Restaurant- und Lokalszene bzw. durch öffentliche Einrichtungen,

in denen Menschen abends und in der Nacht Dienst machen müssen, z.B. Feuerwehr,

Rettung oder die Polizeistation

Wie treten wir an Firmen und Betriebe heran?

Auch Firmen können einen solidarischen Beitrag für Menschen in den Entwicklungsländern

leisten (diese ist steuerlich absetzbar!). Viele kleine Betreibe liegen sowieso auf der „normalen“

Sternsingertour. Um an größere Firmen heranzutreten, werden Kontakte von Pfarrmitgliedern

genutzt und/oder mit einem Brief, per Mail oder telefonisch Kontakt aufgenommen – vom

Sternsinger-Verantwortlichen und/oder vom Pfarrer (siehe Briefvorschlag auf

www.sternsingen.at/planung).

Ideal ist es, wenn der Besuch von der Firmenleitung in einem internen Mail angekündigt wird.

Von der Firmenleitung wird meistens ein Scheck oder ein Kuvert mit einer höheren Geldsumme

überreicht, zusätzlich bekommt man Spenden von der Belegschaft, die sich über die Sternsinger

und über eine willkommene Abwechslung im Arbeitsalltag freuen. Die Freude liegt

übrigens auch bei den Kindern, weil das Ganze oft erst am ersten Arbeits- und Schultag nach

dem Dreikönigstag stattfindet (in den Firmen herrscht dann wieder Hochbetrieb nach den

Weihnachtstagen). Wenn der Besuch vormittags stattfindet, bekommen die Kinder eine

Entschuldigung (natürlich ist das mit den Eltern und der Schule abgesprochen).

Für den Ablauf gibt es zwei Varianten: Entweder die Sternsinger/innen (besser sind mindestens

zwei Gruppen) singen zuerst bei dem/der Chef/in und gehen dann erst zu den Leuten in den

Büros, wobei z.B. am Gang jeweils für einen Stock gesungen und abgesammelt wird (jedes

Kind hat eine eigene Kassa). Oder die Belegschaft wird ins Foyer oder in einen großen Raum

eingeladen, jemand von der Geschäftsführung spricht einige Worte, der Pfarrer oder der/die

Sternsinger-Verantwortliche erzählt etwas über das Sternsingen und die Kinder präsentieren

ihren normalen Sternsinger-Auftritt (eventuell mit mehreren Liedern).

Wie gehen wir auf Menschen zu, die „Sternsingen“ nicht kennen?

Die Sternsinger/innen verbreiten die Friedensbotschaft zu allen Menschen, die sich zum Jahreswechsel

in Österreich aufhalten – auch an die zahlreichen Touristen/innen und an Menschen

mit Migrationshintergrund.

ê Tipp:

Wenn niemand zu Hause ist, Sternsinger-

Flugzettel mit Erlagschein im Postkasten

hinterlegen (in manchen Diözesen gibt

es dafür ein Sternsinger-Kuvert und den

Segensspruch zum Aufkleben). Bei „Bitte

keine Werbung“-Kleber darauf verzichten

(außer es ist der Begleitperson bekannt,

dass die Info erwünscht ist).

ê Tipps:

1. Der Ablauf an öffentlichen Plätzen

ist anders als beim „normalen“ Sternsingen:

z.B. sind es oft zwei Sternsingergruppen

oder Jugendliche/Erwachsene,

um Präsenz und Sangeskraft zu stärken,

oft auch mit Unterstützung durch Instrumente.

Während die einen noch singen,

verteilen die anderen Flugzettel und

sammeln ab (jede/r mit einer Kassa).

2. Bei der Abendtour gehen Jugendliche

oder Erwachsene durch die Lokale und

Restaurants. Zuerst sollte jemand im

Lokal fragen, ob die Sternsinger/innen

auftreten dürfen. Wenn die Musik abgedreht

ist, folgt ein Sternsinger-Lied (wenn

möglich mit Instrumenten-Begleitung),

ein kurzer Infospruch zum Sternsingen,

dann wieder ein Lied. Anschließend wird

der Flugzettel verteilt und abgesammelt,

wobei jede/r eine Kassa hat.

ê Tipps:

Fotos machen und an Firma schicken

bzw. auch an Lokalmedien weitergeben

(diese können in Absprache mit der Firma

auch eingeladen werden).

Auch wenn ein Besuch der Sternsinger/innen

nicht möglich ist, können die Firmen

um eine Spende für die Projekte der

Dreikönigsaktion gebeten werden.

ê Tipps für Tourismusregionen:

• Besuch in Hotel oder Pension in der

Früh oder am Abend in Absprache mit

Chef/in

• Besuch zu Mittag in Skihütten und

Gaststätten

• Abendtour durch die Lokale und

Restaurants

• Vor dem Auftritt Sternsinger-Flugzettel

und/oder fremdsprachige Kurzinfos

verteilen (in 7 Sprachen als pdf zum

Download und Kopieren auf

www.sternsingen.at/materialien)


6

Die Botschaft verbreiten

Printmedien

TV-Tipp:

„Die Sternsinger –

60 Jahre Hilfe für die

Armen der Welt“

am 01. 01. 2014,

17:05 Uhr, ORF 2

Das Pfarrblatt

Das Pfarrblatt ist unverzichtbar, um die Inhalte der Sternsingeraktion

zu präsentieren: Artikel zur 60. Sternsingeraktion, Fotos zu den Partnerprojekten

im globalen Süden oder mit Sternsinger/innen, Einladung

von Kindern und Erwachsenen zum Mitmachen, Infos zu den Zeiten

und Routen, Interview mit dem/der Sternsinger-Pfarrverantwortlichen

oder mit Sternsinger/innen, Danke-Artikel mit dem Pfarrergebnis, ...

ê Tipps: Artikel, Fotos, Inserate, Illustrationen sowie Hintergrundinfos

zum Beispielprojekt gibt es auf www.sternsingen.at/medienservice

und auf der Sternsinger-Pfarr-DVD (bitte im Jungscharbüro

bestellen). Bitte frühzeitige Infos an Pfarrblatt-Verantwortlichen

(Redaktionsschluss beachten!)

Lokalzeitungen

Fotos und Texte werden oft auch den lokalen Redaktionen übermittelt.

Diese Medien sind auch dankbar für jeden „Aufhänger“, z.B. Infos zur

60. Sternsingeraktion, eine Sternsingergruppe begleiten, Interviews

mit den Kindern oder dem/der Sternsinger-Pfarrverantwortlichen, den

Besuch bei dem/der Bürgermeister/in oder im Krankenhaus, den Besuch

der Redaktion, Fotos mit Sternsingergruppen des Ortes und die

Bekanntgabe des Ergebnisses. Allgemeine Medieninfos zur Sternsingeraktion

fi nden sich auch auf www.sternsingen.at/presse.

ê Tipp: Manche Pfarren stellen die Video-Animation oder den Sternsingerfi

lm für das lokale Kabel-TV bzw. den Radiospot für Lokalradios

zur Verfügung – alles auf www.sternsingen.at/medienservice.

Digitale Medien

Pfarrhomepage

• Fotos und Texte für das Pfarrblatt werden auch für die Pfarr-Homepage

verwendet. Zusätzlich gibt es aber noch andere Möglichkeiten

(bitte frühzeitig mit den Homepage-Verantwortlichen absprechen),

die alle auf www.sternsingen.at/medienservice zum Download

bereit gestellt sind:

• Link der Pfarr-Homepage auf die diözesane Jungschar-Homepage

und auf www.sternsingen.at

• Link zum Sternsinger-Internet-Spiel für Kinder (spiel.sternsingen.at)

• Link zum Film, der von Sternsinger/innen selbst gestaltet wurde

• Powerpoint-Präsentationen zu Partnerprojekten und zur Arbeit der

Dreikönigsaktion

• Internet-Banner zur Sternsingeraktion

• Video-Animation zur Sternsingeraktion

• Der Radiospot zur Sternsingeraktion

YouTube – der eigene TV-Kanal

Pfarren begleiten ihre Sternsinger/innen bei der Tour und stellen Videos

ihrer Lieder und Sprüche online.

ê Tipp: Bitte den Link per Mail an office@dka.at schicken, dann

kann das Pfarrvideo auf www.sternsingen.at eingebunden werden.

Die größte Sternsingergruppe der Welt!

Auf www.sternsingen.at bilden wir online die größte Sternsingergruppe

der Welt. Alle Sternsinger/innen, Begleitpersonen und Helfer/innen

aber auch alle Spender/innen sind eingeladen, sich einzutragen.

Mobile Website

Ab heuer werden Infos zur Sternsingeraktion auch zum Surfen mit

Smartphones aufbereitet – unter m.sternsingen.at.

Info an die besuchten Menschen

Sternsingerplakate

Plakate unterstützen das Auftreten der Sternsinger/innen, sei es das

„Aktionsplakat“ (in unterschiedlichen Formaten) oder das „Textplakat“

(mit mehr Infos) – im Pfarr-Schaukasten, in der Kirche, im Pfarrsaal

und/oder im Pfarrbüro. Oft werden diese auch in Geschäften,

Wirtshäusern, Cafés, Arztpraxen und Schulen verteilt und aufgehängt.

Infos und Spiel für besuchte Kinder

Für die besuchten Kinder gibt es ein A5-Blatt mit Spielerischem und

der Einladung zum Mitzumachen – als pdf-Datei zum Download und

Kopieren auf www.sternsingen.at. Außerdem können auch die Sternsinger-Lesezeichen

als kleine Geschenke überreicht werden.

Flugzettel zur Sternsingeraktion

Bitte für jeden Haushalt auf der Route einen Sternsinger-Flugzettel

mitnehmen. Die Menschen erhalten wichtige Informationen zur Sternsingeraktion

und zum wirksamen Einsatz ihrer Spenden. Bei unbesetzten

Haushalten bitte mit Erlagschein in den Postkasten – bitte

nicht vor die Tür legen, weil das im Falle einer Urlaubs-Abwesenheit

ein Hinweis für Einbrecher/innen sein könnte.

Sternsinger-Ausweis

Damit falsche Sternsingergruppen keine Chance haben, ist es sehr

wichtig, mit dem von der Pfarre gestempelten Sternsinger-Ausweis

die Berechtigung zum Sammeln sichtbar zu machen.

Info an Mitglieder und Gruppen der Pfarre

Um in der Pfarre den Sinn der Sternsingeraktion zu vermitteln und

zur Mitarbeit zu bewegen, gibt es folgende Maßnahmen:

• Inhaltliche Verlautbarungen in den Messen

• „Textplakat“ bestellen und gut sichtbar aufhängen

• Infomaterial zur Sternsingeraktion aufl egen (z.B. beim Zeitschriftenstand

in der Kirche)

• Wandzeitung selbst gestalten (z.B. mit Jungschargruppe oder bei

Sternsinger-Vorbereitung)

• Filmabend (oder -nachmittag beim Seniorentreff) mit einer der

ORF-Dokus (siehe Seite 17)

• Unterschiedliche Pfarrgruppen besuchen und Infos präsentieren

(z.B. mit der Powerpoint Präsentation)

• Einladung für alle zu den spirituellen Feiern zur Sternsingeraktion

(Sendungsfeier, Dankfeier, thematischer Gottesdienst am

Dreikönigstag)


Zeitplan zur Sternsingeraktion

7

Oktober

November

Dezember

Ende Dez.

Anfang Jän.

Planungstreffen des Sternsingeraktions-Teams

Aktionsplan: Wer ist grundsätzlich bis wann wofür zuständig?

Erkenntnisse des Vorjahres berücksichtigen.

Bei Unklarheiten das diözesane Jungscharbüro kontaktieren.

Routen & Zeiten festlegen

Wann genau sind heuer die meisten Leute zu Hause anzutreffen?

Welche Routen haben sich bewährt? Änderungen zum Vorjahr?

Material sichten

Gewänder, Kronen, Sterne, Kassen, … in Ordnung?

Wer sorgt für notwendige Reparaturen oder Herstellung bzw. Beschaffung?

Wie gelangen Aktionsunterlagen vom diözesanen Jungscharbüro in die Pfarre?

Pfarrblatt und Lokalmedien ansprechen

Kontaktaufnahme und Redaktionsschluss beachten!

Kinder zum Sternsingen motivieren (siehe Seite 4)

Jugendliche und Erwachsene zum Mitmachen bewegen (siehe Seite 4)

Gestaltung der Hausbesuche organisieren

Auswahl der Sprüche und Lieder, Raum zum Ankleiden, für Transporte und

Verpfl egung sorgen

Information an Pfarrer und Pfarrgemeinderat

Z.B. zum Stand der Planung, zum aktuellen Beispielprojekt oder Anfrage

wegen Unterstützung

Sternsingeraktion ankündigen:

Mit Plakaten, Messverlautbarungen, Medienarbeit, ... (siehe Seite 6)

„Spezielle“ Hausbesuche vereinbaren:

Firmen, Einrichtungen, Ämter, Redaktionen, ... kontaktieren und Termine ausmachen

(siehe Seite 5)

Gestaltung der Vorbereitungstreffen für Sternsinger/innen und Begleitpersonen

Inhaltliche Vorbereitung, Lieder- und Gewandprobe, Gruppeneinteilung (siehe Seite 10)

Sendungsfeier

Sternsingen gehen

Viel Glück und gutes Gelingen!

Gestaltung des Gottesdienstes am 6. Jänner

(siehe Seite 18)

Das Engagement würdigen.

Das Großartige an der Sternsingeraktion

ist, dass sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene

ehrenamtlich für Mitmenschen

im Süden der Welt einsetzen. Alle, die

sich aktiv am Gelingen der Sternsingeraktion

beteiligen, verdienen eine Würdigung

ihres Einsatzes. Dieser Dank sollte

auch deutlich ausgesprochen werden:

Bei der Sternsingermesse, im Pfarrblatt,

auf einem Plakat, …

Als Dankeschön für die Kinder gibt es

folgende Möglichkeiten:

• Das „Danke-Geschenk“ für jedes

Kind (Bestellung im diözesanen Jungscharbüro)

• Die Süßigkeiten von den Leuten

gerecht aufteilen

• Eine Sternsingerjause, Palatschinkenessen,

Spielenachmittag, … unmittelbar

nach der Sternsingeraktion

• Einen Filmabend, Sternsinger-Ausfl ug,

Abenteuernacht … im Frühjahr, Sommer

oder Herbst (schon als Motivation

für die kommende Sternsingeraktion)

• Foto der Sternsingergruppe/n (als

persönliches Geschenk und/oder auf

einer Wandzeitung)

Apropos „Würdigung des Einsatzes“:

Geld sollte als Motivation für die

Kinder keine Rolle spielen. Das sollte

auch von den besuchten Leuten

respektiert werden. Alle Gelder werden

nämlich dringend benötigt und

sind für die engagierten Projekte der

Dreikönigsaktion bestimmt.

Jänner

Dankfeier und/oder Sternsingertreffen

Abrechnung und Überweisen der Spenden auf das Diözesankonto

der Jungschar

Sammelergebnis und Dank öffentlich machen:

Auf den Plakaten (Danke-Kleber auf Plakate), in der Pfarrzeitung/dem Pfarrbrief

und in den lokalen Zeitungen

Wertschätzung an Kinder, Begleitpersonen und Helfer/innen vermitteln

Materialien überprüfen und gut einlagern

Nachbesprechung mit dem Sternsingeraktions-Team

• Was ist gut gelaufen?

• Was kann im kommenden Jahr verbessert werden?

• Zu welchem Punkt gibt es eine Rückmeldung an das diözesane Jungscharbüro?

• Eigenen Einsatz würdigen und Abschluss feiern.


8

Nepal

Brasilien

Kenia

Drei Partnerprojekte der Dreikönigsaktion

Seit den Anfängen der Sternsingeraktion zum Jahreswechsel 1954/55 hat die Katholische Jungschar

das Schicksal der Mitmenschen in Afrika, Asien und Lateinamerika im Blick gehabt. Unser Ziel ist eine

Welt, in der alle gut leben können – dafür wollen wir mit der Sternsingeraktion unseren Beitrag leisten.

Die österreichische Bevölkerung hat das immer mitgetragen und seit Beginn rund 350 Millionen Euro

gespendet.

Die vielen engagierten Partnerprojekte –

rund 500 sind es pro Jahr – verändern ganz

konkret das Leben der Menschen vor Ort.

Dabei arbeiten wir eng mit unseren lokalen

Projektpartnern/innen zusammen, die mit viel

persönlichem Einsatz und Know how positive

Veränderungen bewirken.

Die Dreikönigsaktion, das Hilfswerk der

Katholischen Jungschar, ist in folgenden

Bereichen tätig:

• Für Kinder und Jugendliche, die eine faire

Chance auf eine bessere Zukunft erhalten

• Für Bildung, damit die Betroffenen ihre

Lebenssituation eigenständig verbessern

• Für gesicherte Lebensgrundlagen durch

nachhaltige Landwirtschaft, die Armut

überwindet

• Für die Stärkung von Menschenrechten

und Zivilgesellschaft

• Für eine Kirche im Dienst an den Menschen,

die sich für ganzheitliches Heil

einsetzt

Drei Beispielprojekte in drei Ländern

veranschaulichen den wirksamen Einsatz

der Spenden der Sternsingeraktion:

Nairobi in Kenia:

Mädchen schützen und

fördern!

60.000 Kinder leben in Nairobi auf der Straße.

Ihnen fehlt der Schutz durch Eltern, sie haben

keine regelmäßige Verpfl egung und keine

medizinische Betreuung. Statt die Schule zu

besuchen, kämpfen die Straßenkinder mit

Schuhe putzen, Müll durchwühlen, Betteln

oder Kinderprostitution ums Überleben.

Unsere Partnerorganisation „Rescue Dada“ –

das bedeutet „Rette die Schwester!“ – versorgt

Mädchen, die besonders diskriminiert

sind, mit Nahrung, Kleidung und einem Schlafplatz.

Besonders wichtig sind Schulbesuch

und berufl iche Ausbildung, um längerfristig

der Armut zu entkommen.

Die achtjährige Rose ist eines der Mädchen

von „Rescue Dada“ (auf dem Foto die 2. von

links). Wegen des Todes ihrer Eltern hat sie auf

der Straße gelebt und vom Müllsammeln

gelebt. Rose ist froh, nun Schutz und Geborgenheit

zu erfahren: „Jetzt habe ich viele

Freundinnen, ein Bett zum Schlafen und vier

Mal am Tag genug zu essen. Ich kann zur

Schule gehen, am liebsten habe ich Mathe,

Englisch und Sozialkunde.“


9

Lábrea in Brasilien:

Rechte der indigenen

Völker stärken!

Dolakha in Nepal:

Nahrung und Einkommen

sichern!

Nepal ist das ärmste Land in Asien, der lange

Bürgerkrieg hat tiefe Wunden geschlagen.

Auch in der Projektregion Dolakha herrscht

bittere Armut. Viele Menschen haben zu wenig

zu essen und keine medizinische Betreuung.

Die Schulbildung ist äußerst mangelhaft, nur

wenige können lesen und schreiben.

Unsere Partnerorganisation „Rural Reconstruction

Nepal“ unterstützt die Bauernfamilien

dabei, die Versorgung mit Nahrung zu verbessern:

Durch neue Ideen für Ackerbau und

Viehzucht, durch Errichten von Bewässerungsanlagen

und durch das Anlegen von

Gemüsegärten.

Balkumari Khadka ist eine der aktiven Frauen

von Dolakha, die landwirtschaftliches Know

how erworben und eine Starthilfe erhalten hat.

Sie berichtet von ihren Erfolgen: „Ich baue

seitdem Tomaten an, wir haben ein kleines

Gewächshaus und eine Bewässerung gebaut.

Unsere letzte Jahresernte waren fast 1.000 kg

Tomaten, mehr als ich mir je erträumt habe.

Meiner Familie geht es seitdem viel besser.

Durch das stete Vordringen der großen Konzerne

im Amazonas-Gebiet ist das Überleben

der Ureinwohner/innen bedroht. Abholzen des

Regenwaldes, Bau von Mega-Staudämmen,

Verseuchung des Wassers durch das Quecksilber

der Goldgräber, Brandrodungen mit

anschließendem Soja-Anbau für den Export

(auch in die EU).

Unsere Partnerorganisation CIMI (Indianerpastoral

– Vorsitzender ist Bischof Erwin Kräutler)

unterstützt die indigenen Völker dabei, den

Anspruch auf ihr Land rechtlich durchzusetzen.

Medizinische Betreuung und Bildung, die

traditionelles Wissen einschließt, sorgen für

eine selbstbestimmte Zukunft.

Die Spenden an die Sternsinger/innen kommen

besonders dem Volk der Madihadeni –

das bedeutet „friedliche Menschen“ – zu

Gute. Mit der Unterstützung können sie ihr

Land behalten und sich selbst mit allem

versorgen, was sie zum Leben brauchen.

Bienenzucht und der Verkauf von Honig hilft

ihnen dabei, sich das zum Leben Notwendige

zu kaufen.

Rückschau auf die

Sternsingeraktion 2013

Bei der Sternsingeraktion 2013 wurden

Partnerprojekte aus Äthiopien vorgestellt.

Daniel Keftassa, Kooperationspartner

der Dreikönigsaktion in

Äthiopien berichtet, was sich seitdem

getan hat:

„Mit Unterstützung der Spenden der

Sternsingeraktion haben wir ein Bildungszentrum

aufgebaut. Die Bauern

und Bäuerinnen können mit verbesserten

landwirtschaftlichen Techniken

mehr Ertrag erzielen. Der Anbau von

unterschiedlichsten Gemüse- und Getreidesorten

verbessert die Ernährungssituation.

Jugendliche lernen, aus

lokalen Materialien Baumaterialien herzustellen

und die Gestaltung der Häuser

zu verbessern. Dadurch wachsen Kinder

in einer gesünderen Umgebung auf.

Zusätzlich werden Häuser mit kleinen

Solarpanelen ausgerüstet, um so Strom

zu bringen. Die Kursteilnehmer/innen

erfahren, wie sie kostbares Wasser

sammeln und trinkbar machen können.

Durch eure Unterstützung haben wir

hier schon viel erreicht, doch es gibt

noch sehr, sehr viel zu tun! Gemeinsam

mit der Dreikönigsaktion arbeiten wir

weiter an einer Strategie für unser

Engagement in Äthiopien. Es ist wichtig

zu sehen, was wir schon alles gemeinsam

geschafft haben und zu planen,

wie wir in Zukunft noch mehr positive

Veränderung erreichen können. Letztendlich

geht es bei unserem Einsatz

um Gerechtigkeit für alle, um gleiche

Chancen und um Solidarität. Das sind

ja auch unsere ganz tiefen christlichen

Werte.“


10

Vorbereitung mit den Sternsinger/innen

Hintergrund/Ziel

In der Vorbereitung befassen sich die Kinder

auf kindgerechte Weise mit den Inhalten

der Sternsingeraktion. Ziel ist es, bewusst

zu machen, dass sie etwas Wichtiges

und Gutes tun und solidarisch handeln.

Für die Kinder ist es besonders wichtig,

dass die Vorbereitung spielerisch gestaltet

ist. Auch das Sternsingen selbst soll ja

den Kindern Spaß machen und ein Erlebnis

sein.

Aufbau

Die Methoden zur inhaltlichen Vorbereitung

sind als Bausteine zu sehen, die je nach

Anzahl und Alter der Kinder, bzw. zeitlichen

und räumlichen Möglichkeiten eingesetzt

werden. Natürlich können auch nur Teile

daraus verwendet bzw. die Teile auch anders

zusammengesetzt werden. In manchen

Pfarren wird das Programm auch auf

zwei Termine aufgeteilt (entweder wegen

der großen Anzahl der Sternsinger/innen

oder weil der eine Termin für Inhalte und

Spielerisches, der andere für Lieder- und

Gewandprobe vereinbart wird).

Raumgestaltung

Der Raum sollte groß genug für die gesamte

Gruppe sein, die Stationen können auch

in unterschiedlichen Räumlichkeiten stattfi

nden. Sehr nett ist es, wenn der Raum mit

Sternsingeraktions-Plakat/en und -Utensilien

oder sonst zum Thema passend gestaltet

wird.

1. Beim Eintreffen der Kinder

Es ist ein großes Plakat vorbereitet, auf dem in der Mitte „60 Jahre

Sternsingen – Wir machen mit!“ bunt aufgemalt ist. Wenn die Kinder

der Reihe nach eintrudeln und ihr Gewand abgelegt haben, umranden

sie auf dem Plakat mit ihrer Lieblingsfarbe ihre Hand und schreiben ihren

Namen hinein (wenn ausreichend Zeit ist, kann der Handumriss

auch bemalt werden). Das Plakat wird im Raum aufgehängt und kann

später auch für andere Anlässe (z.B. den Gottesdienst oder den Schaukasten)

verwendet werden.

f Material: Plakat (ein Bogen Packpapier oder Plakate geklebt),

bunte Stifte

Meteoriteneinschlag vermeiden

Die Kinder stehen rund um einen Kreis, der

mit einem Seil markiert ist (Durchmesser

ca. 6 m), jede/r bekommt einen Bogen mit

Zeitungspapier, mit dem ein „Wurfball“ als

Meteorit geformt wird. In der Mitte des Kreise

ist ein „Planet“ (ein gerolltes A3-Papier, mit

einem Klebestreifen fi xiert, der Höhe nach aufgestellt

), der von zwei Kindern „beschützt“ wird (Abstand ca. 1 m zum

„Planeten“, auch dieser kleine Kreis wird mit Seil markiert). An diesen

beiden Kindern vorbei versuchen nun die anderen, den „Planeten“ umzuschießen.

Wenn das gelingt, werden andere Kinder zu den „Beschützer/innen“.

Um zu den „Wurfbällen“ zu gelangen, dürfen die rundherum

stehenden Kinder innerhalb des Kreises „fi schen“.

Kugelsternhaufen bilden

Es werden mehrere Kleingruppen zu je 5 bis 8 Kindern gebildet. Dann

wird eine bestimmte Anzahl an Händen und Füßen genannt (es ist sinnvoll,

je nach Gruppengröße vorher ein paar Varianten zu überlegen). Die

Gruppen stellen sich so auf, dass sie nur mit der genannten Zahl von

Füßen und Händen den Boden berühren (da ist Überlegung und Kooperation

gefragt!). Nach einigen Durchgängen kann man die Gruppen zum

Abschluss auffordern, in dieser Aufstellung eine gewisse Strecke zu bewältigen

(ohne durcheinander zu purzeln, aber auch das ist dann lustig).

2. Bewegungsspiele zum Austoben

Sternschnuppen fangen

Die Kinder verteilen sich im Raum, eine/r (oder zwei) melden sich als

Fänger/in. Wird ein Kind abgeschlagen, bleibt es mit gegrätschten Beinen

stehen und kann „erlöst“ werden und weiterlaufen, wenn ein anderes

Kind zwischen den Beinen durchrutscht. Wenn die Fänger/innen es

nicht schaffen, alle zu „versteinern“, sollte nach ein paar Minuten abgebrochen

werden und ein neuer Durchgang mit anderen Fänger/innen

beginnen (je mehr von diesen, desto leichter ist es, alle zu „versteinern“).

Das Spiel kann auch - statt als Fangspiel - mit einem Softball

gespielt werden.

Umkreislaufbahn beschleunigen

Die Kinder stellen sich im Kreis auf und fassen sich an den Händen.

Zwei Kinder öffnen kurz die Hände und es wird ein Hula-Hoop-Reifen

zwischen die beiden gegeben. Alle Kinder steigen nun der Reihe nach

durch den Reifen durch, ohne ihre Hände zu lösen. Es kann die Zeit gestoppt

werden, die für eine ganze Runde benötigt wird. In einem zweiten

Durchgang in die andere Richtung wird dann versucht, diese Zeit zu

unterbieten.

f Material: Hula-Hoop-Reifen, Stoppuhr

3. Inhaltliche Einleitung

Inhaltliche Einleitung:

Die Kinder sitzen im Kreis. Der/die Gruppenleiter/in (GL) erklärt den

Sinn des heutigen Treffens und führt spielerisch in die Inhalte zur


11

Sternsingeraktion ein. In der Mitte liegen fünf A4-Blätter, mit der Schrift

nach unten. Jeweils 4 Kinder, die sich melden, gehen zu einem Startplatz

(am Rande des Kreises). Dort wird eine leichte Feder (aus dem

Bastelsortiment, alternativ ist auch eine Wattefl ocken möglich) in die

Luft geworfen und die Gruppe versucht, ohne dass die Feder zu Boden

fällt, diese auf einem der Blätter landen zu lassen. Dieses Blatt wird

dann von dem/der GL aufgedeckt, vorgelesen und kurz erklärt, was es

bedeutet (siehe unten). Es können die Kinder auch gefragt werden, was

sie glauben, was es bedeutet und es kann sich jeweils auch ein kurzes

Gespräch dazu entwickeln.

60 Jahre Sternsingen

Heuer ist eine ganz besondere Sternsingeraktion. Die Katholische

Jungschar hat nämlich vor 60 Jahren damit begonnen, Sternsingen

zu gehen und Spenden für Menschen in Afrika, Asien und

Lateinamerika zu sammeln. Beim ersten Mal konnten drei Motorräder

fi nanziert werden. Wie viel, glaubt ihr, wurde in diesen 60

Jahren insgesamt von den Sternsingern ersungen? (die Kinder

schätzen lassen) – rund 350 Mio. Euro für notleidende Menschen.

Christus mansionem benedicat

Wer weiß, was das C+M+B bedeutet, dass wir auf die Türstöcke

schreiben? (Kinder antworten lassen). Es ist die Abkürzung für

„Christus mansionem benedicat“ und heißt: „Christus segnet

dieses Haus“. Wir bringen den Segen und die Friedensbotschaft

von der Geburt Jesu zu den Menschen in Österreich. Viele Menschen

freuen sich schon auf unseren Besuch, weil wir ihnen viel

Glück und Frieden für das kommende Jahr wünschen.

500 Partnerprojekte in Afrika, Asien und Lateinamerika

Wie viele Projekte, glaubt ihr, können mit den Spenden an die

Sternsinger/innen pro Jahr fi nanziert werden? (Die Kinder

schätzen lassen.) Es sind rund 500 Partnerprojekte der Sternsingeraktion,

ca. eine Million Menschen wird damit erreicht – z. B.

Straßenkinder in Kenia, Ureinwohner/innen im brasilianischen

Regenwald und Bauernfamilien in Nepal. (Dazu kann auch das

Textplakat oder das Fotoset bzw. die Powerpoint Präsentation zu

den Projektbeispielen gezeigt werden – siehe Seite 17).

Der etwas andere Reichtum

Die sogenannten Entwicklungsländer sind bei uns eher bekannt

für Armut und Not. Es gibt es aber auch viel Reichtum, den man

nicht mit Geld kaufen kann. Z. B. haben die Bewohner/innen des

Regenwaldes eine ganz intensive Beziehung zur Natur und wissen

sehr viel über die Pfl anzen und Tiere. Oder: Viele halten als

Großfamilie oder als Gemeinschaft ganz eng zusammen und unterstützen

sich gegenseitig. Oder: Bei der Musik oder anderen

Kunstrichtungen wird Großartiges vollbracht. Als Land in Europa

können wir also auch viel von den Entwicklungsländern lernen.

Abenteuer und Gemeinschaft

Das Sternsingen dient aber nicht nur einer guten Sache, es ist

auch ein echtes Abenteuer, das ihr gemeinsam unternehmt. Bei

jedem Wetter zieht ihr von Haus zu Haus, steigt Tausende von

Treppen und überrascht die Leute mit euren Liedern und Sprüchen.

Mit all diesen Anstrengungen seid ihr ein wirkliches Vorbild

für viele Erwachsene, weil ihr euch für andere Menschen einsetzt.

Übrigens: Ihr könnt gerne auch eure Freunde und Freundinnen

zum Sternsingen einladen, die noch nicht dabei sind.

4. Sternsinger/innen-Parcours

Der Sternsinger/innen-Parcours besteht aus vier Stationen. Je nach

Größe der Gesamtgruppe werden Kleingruppen (zu je ca. 6 bis 10 Kindern)

gebildet (mit einem Spiel oder die Kinder wählen selbst). Die vier

Kleingruppen teilen sich zu Beginn auf die vier Stationen auf. Jede

Kleingruppe benötigt für jede Station ca. 10–15 Minuten, danach wird

gleichzeitig jeweils zur nächsten Station gewechselt.

Es bleibt der/dem GL überlassen, Variationen im Ablauf und Gruppenzusammenstellung

zu fi nden, je nachdem, wie groß die Gesamtgruppe ist

und wie viel Zeit zur Verfügung steht. So wird z.B. eine kleine Gesamtgruppe

von nur 10 Kindern die Stationen gemeinsam und hintereinander

durchgehen. Für eine „Riesengruppe“ von 80 Sternsinger/innen

werden eventuell alle Stationen zweimal aufgebaut oder es werden zusätzliche

ausgedacht. Jede Station sollte von einer/m Spielleiter/in betreut

werden, der/die das Spiel erklärt. Natürlich können die Spiele

auch abgewandelt werden, wenn das nötig erscheint.

Station 1: 60 Jahre – 60 Sterne

Der Stern von Bethlehem hat die Heiligen Drei Könige auf den richtigen

Weg zum neugeborenen Jesus geführt. Heute zeigt er uns den Weg zu

einem Leben, das vom Glauben an Jesus, von liebevollem Miteinander

und Frieden bestimmt sein soll.

Die Kinder zeichnen den Stern von Bethlehem auf ein A4-Blatt (das Papier

sollte etwas dicker sein – 120 bis 140g oder zwei normale Blätter

zusammenkleben). Dann überlegt sich jede/r einen Wunsch an Gott, wie

unsere Welt für alle Menschen besser werden könnte. Dieser wird auf

den Stern geschrieben (ein Wort oder 2–3 Wörter), der dann (auf beiden

Seiten) gestaltet wird (nur mit Farben ausgemalt oder mit Sternsinger-

Zeichnungen, mit biblischen Motiven oder was den Kindern sonst zur

Sternsingeraktion einfällt). Wenn es keine 60 Sterne sind (diese sollen

auf die 60. Sternsingeraktion hinweisen), dann können von den Kindern

mehrere gestaltet werden oder man ergänzt mit selbst ausgeschnittenen

Sternen (Kopien auf Buntpapier). Und natürlich ist die Zahl 60 nur

ein Vorschlag, sollten es weniger sein, ist das genauso OK.

Die Sterne werden ausgeschnitten und auf eine Schnur geklammert.

Die Kinder bestaunen zum Abschluss ihre Werke, die Wünsche können

auch laut vorgelesen werden.

Die 60 Sterne können in Folge auch für andere Anlässe (z.B. den Gottesdienst

am Dreikönigstag oder die Sendungsfeier) verwendet werden

(nette Idee: in unterschiedlichen Höhen mit Schnüren an Hauptstrang

befestigt). Manche Texte können auch als Fürbitten vorgelesen werden.

f Material: A4-Blätter, evtl. Kopie eines Sternes als Vorlage, Malstifte,

Scheren, Schnur, Wäscheklammern

Station 2: Codewort gesucht!

Die Kinder setzen sich im Kreis und schließen die Augen. Der Reihe

nach werden sieben Gegenstände (in der richtigen Reihenfolge, siehe

unten) hinter ihrem Rücken und ohne zu sprechen durchgegeben, die

Kinder dürfen die Gegenstände keinesfalls sehen. Nach jedem Gegenstand

öffnen die Kinder die Augen, reihum gibt jede/r einen Tipp ab,

was das gewesen sein könnte. Nach dem Beratschlagen einigen sich

die Kinder auf einen Begriff und der/die GL notiert diesen auf einem

Zettel.

Die Anfangsbuchstaben der richtigen Begriffe (z.B. Puppe oder Papier,

Armbanduhr oder Apfel, Radiergummi, Teebeutel oder Tasche,

Nagel oder Nuss, Ei, Ring) bilden dann zum Schluss das Lösungswort

„Partner“ (natürlich sind auch andere Gegenstände möglich, sie


12

P A R T N E R

müssen nur mit dem richtigen Buchstaben beginnen). Sollten die Kinder

Hilfe brauche, ist diese natürlich zu leisten.

Der/die GL stellt dann kurz den inhaltlichen Zusammenhang her: Die

Spenden an die Sternsingeraktion kommen Menschen in den Entwicklungsländern

zu Gute. Diese Menschen haben viel Kraft und viele

Fähigkeiten. Was ihnen aber oft fehlt, sind die finanziellen Mittel, ihre

guten Ideen auch umzusetzen. Auf jeden Fall sind sie unsere Partner/innen.

An einem Ende der Partnerschaft stehen die Sternsinger/innen

in Österreich, am anderen Ende unsere Geschwister z.B. in Brasilien,

Nepal oder Kenia.

Station 3: An der Nase herumführen

Die „Weisen aus dem Morgenland“ haben sich auf eine schwierige

Reise begeben, weil sie eine Ahnung von der Geburt Jesu hatten. Sie

brachen auf, ohne zu wissen wohin, und sie hatten auf ihrer Reise zum

Stall nach Bethlehem viele Abenteuer zu bestehen. Doch sie vertrauten

darauf, dass der Stern sie auf den richtigen Weg führen würde. Um

Geführt-Werden und um Vertrauen geht es auch in diesem Spiel.

Es werden Zweiergruppen gebildet. Ein Kind führt den/die Partner/in,

indem es in ca. 5–10 cm Abstand den Zeigefinger vor dessen/deren

Nase hält und ihn/sie damit lotst – durch den Raum oder durch einen

Teil, in dem „Hindernisse“ aufgebaut sind (Stühle, Tische, Kartons etc.).

Es ist alles erlaubt (unter Tischen hindurch, auf dem Boden kriechen,

etc.), nur darf es den/die Geführte nicht überfordern und es muss die

Sicherheit gewährleistet sein (aufeinander aufpassen!).

Nachdem alle wieder am Ausgangspunkt angelangt sind, können die

Kinder kurz etwas darüber sagen, wie es ihnen ergangen ist.

Danach beginnt die „Rückrunde“, und die „Geführten“ werden zu den

„Führern/innen“.

f Material: Tische, Sessel, Kartons, …

Station 4: Sternsinger-Rätsel knacken

Die Kinder überlegen gemeinsam Fragen zu einem Sternsinger-Rätsel,

der/die GL unterstützt und visualisiert auf einem Plakat (Lösungs-Kästchen

aufmalen, Vorschläge aufgreifen und zu Lösungen verhelfen, siehe

Beispiel weiter unten). Das Lösungswort ist „TEILEN“. Mit der Überschrift,

den Fragen und den notwendigen freien Felder gestaltet dann

jede/r das Sternsinger-Rätsel auf einem schön gestalteten A4-Blatt und

nimmt es nach Hause mit.

Es ist die Aufgabe der Eltern (oder anderer Bezugspersonen wie z.B.

Großeltern), die Fragen zu beantworten und das Rätsel zu lösen. Nett

ist es auch, wenn die Kinder am Ende auch einen Neujahrswunsch für

die Eltern aufschreiben. Ein Beispiel dafür (auch zu den Fragen, sollten

keine eigenen gefunden werden) siehe weiter unten.

f Material: A4-Blätter, bunte Stifte, Plakat

Könnt ihr das Sternsinger-Rätsel knacken?

Stern

Melchior

Kreide

Kamele

Weihrauch

Segen

1. Wer hat den Heiligen Drei Königen den Weg erleuchtet?...............................................

2. Wie heißt einer der Heiligen Drei Könige?....................................................................

3. Was ist das wichtigste Schreibgerät der Sternsinger/innen?.....................

4. Welche Reittiere hatten die Heiligen Drei Könige?...........................

5. Welche ist eine der Gaben der Heiligen Drei Könige?....................................................

6. Was bringen die Sternsinger/innen?...............................................

wirkt Wunder!

Das wünsche ich euch für das Neue Jahr:

Unterschrift:


13

5. Vorbereitung auf den Hausbesuch

Die Vorbereitung auf das Sternsingen selbst wird entweder im Anschluss

an den Spieleteil durchgeführt oder es wird ein Extra-Termin

vereinbart. Folgende Punkte sind dabei wichtig:

Das Sternsinger-Lied aussuchen

Entweder es ist ein Lied vorgegeben, oder die Kinder können aus einem

Dreier-Vorschlag auswählen: Den Kindern werden drei in Frage kommende

Lieder vorgespielt (von der „Lieder-CD“) oder die Erwachsenen

singen die Lieder vor. Das Lied mit den meisten Stimmen ist das aktuelle

Sternsingeraktions-Lied der Pfarre. Alle Lieder befi nden sich im

„Lieder- und Sprüche-Heft“ (plus CD) bzw. zum Downloaden (Texte mit

Noten und MP3-Files) auf www.sternsingen.at/materialien

Den Auftritt proben

Das Üben sollte spielerisch und mit Freude an der Sache passieren.

Das Lied wird einige Male gemeinsam gesungen, damit die Kinder auch

sicher und selbstbewusst singen können. Geübt wird auch der gesamte

Auftritt mit den Sprüchen und mit eventuellen „Regieanweisungen“

für den Hausbesuch, z.B. Hervortreten des Sternträgers und des jeweils

sprechenden Königs, Pausen und betontes Sprechen, passende Gestik

(z.B. auf den Stern zeigen, wenn von ihm die Rede ist). Vielleicht fällt ja

auch den Kindern etwas dazu ein!

Gruppeneinteilung und Rollenverteilung

Besonderes Augenmerk ist darauf zu legen, wer mit wem in einer

Gruppe ist und wer welche Rolle übernimmt. Die Gruppeneinteilung

kann vorher schon auf Plakaten durch die Kinder selbst erfolgt sein.

Beim Vorbereitungstreffen wird das dann nochmals besprochen und

fi xiert: Alle Kinder sollten mit der Einteilung zufrieden sein! Ähnliches

gilt für die Rollenverteilung, die ja auch gewechselt werden kann.

Wichtig ist auch das Zuteilen und Kennenlernen der Begleitpersonen.

Schriftliches Infoblatt und „Sternsinger/innen-News“

Alle relevanten Infos (Termine, Ausrüstung, …) sollten für Kinder und

deren Eltern auf einem Infoblatt zusammengefasst werden. Für zu

Hause bekommen die Kinder auch die „Sternsinger/innen-News“ und

das Abziehbild zur Sternsingeraktion 2014. Wegen der darin enthaltenen

Infos ist es wichtig, die „Sternsinger/innen-News“ vor der Sternsingeraktion

auszuteilen. Vor allem wenn es zu wenige Kinder gibt,

kann man den Kindern auch einen „Mach mit!“-Handzettel (auf

www.sternsingen.at) mitgeben, um Freunde/innen damit einzuladen.

6. Gebet zum Abschluss:

Guter Gott,

ich will helfen, wo man mich braucht.

Ich will teilen, wo etwas fehlt.

Ich will Mut machen, wo Angst ist.

Ich will trösten, wo geweint wird.

Ich will lachen, wo Friede ist.

Amen.


14

Bausteine für eine

Sendungsfeier

Nach Möglichkeit werden alle Kinder – verkleidet

– und Begleitpersonen zu der Sendungsfeier am

ersten Tag der Sternsingeraktion eingeladen.

Einleitung

In einer kurzen Begrüßung durch den/die Pfarrverantwortliche bzw.

Pfarrer/Kaplan wird nochmals auf die ganzheitliche Dimension des

Sternsingens hingewiesen:

So wie ihr machen sich in den nächsten Tagen 85.000 Kinder in ganz

Österreich auf den Weg. Ihr alle zeigt der Welt damit etwas ganz Besonderes,

etwas Großes: Wir stellen uns – freiwillig in unseren Ferien –

auf die Seite der Armen. Wir setzen uns ein für Gerechtigkeit und

Frieden auf unserer Erde. Wir sagen Nein zu Ausbeutung und Unterdrückung.

Und wir bringen die Botschaft von der Geburt Gottes. Wir

glauben an die befreiende Kraft seiner Liebe. Dieser Auftrag, für den

Ihr euch in den nächsten Tagen – bei jedem Wetter – stark macht, ist

etwas Besonderes. Nicht umsonst tragt ihr die Kronen auf euren

Köpfen! Ihr seid die Heiligen Könige! Und nicht zuletzt: Sternsingen soll

auch Spaß machen! Sternsingen bedeuten Tage der Gemeinschaft,

des Lachens und der Süßigkeiten!

Das Projekt

Mit den Spenden, die durch euren Einsatz gesammelt werden, erreicht

die Dreikönigsaktion pro Jahr eine Million bedürftige Menschen in den

Entwicklungsländern – z. B. Straßenkinder in Kenia, Ureinwohner/innen

im brasilianischen Regenwald und Bauernfamilien in Nepal.

Segen

Guter Gott,

segne diese Kinder, ihre Begleiter/innen und Helfer/innen.

Halte Deine Hände über sie, denn sie wollen ihr Leben teilen.

Sie strahlen in ihrem königlichen Auftrag, sie sind die Botschafter/innen

von Frieden und Liebe.

Segne auch die Kinder, Frauen und Männer, die ihnen begegnen und

unsere Gemeinde.

Lass die Spenden, die diese Mädchen und Buben sammeln, ein Stück

beitragen zum Aufbau einer gerechten Welt.

Segne unsere Schwestern und Brüder in den Entwicklungsländern

und all die anderen Ausgestoßenen, die „dürsten nach

deiner Gerechtigkeit.

Amen.


Sternsingerlied und -spruch

15

Sternsinger-Lied: Das geht uns etwas an!

Sternsinger-Spruch

Das geht uns etwas an!

Zum 60 jährigen Jubiläum der Sternsingeraktion Österreich

T.+ M.: Stephanie Reitlinger

beschwingt




Ref. 1.- 3. Str.: Das

"Jubiläumsteil":





1.

2.

3.


Den

Auf

Wir


Das

Schon


E H 7


geht


uns


fei - ern heut'


Se -

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gen

len



zu


et - was


ein

brin -

C m (E)


an!

Fest,


gen

We - gen



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Wir

das


und

mit

A




ma - chen uns


H 7


da - ran:

uns dank - bar sein lässt:

E H 7 C m (E) A H 7

E


lässt


uns

sech - zig

Ge - rech - tig - keit

und


Ist

Ist

Ist



sind





kei - ne

Jah - re

ver - bun - den


Ruh!

lang,



Wir

geh' n


wir


vom

uns


von


Licht


zu

Got - tes

H 7 C m (E) A H 7



soll

mit


es

den


ge - ben

Men-schen


bit - ten euch: Hört



Ort


weit und

hier und


E H 7 C m(E) A H 7 E



das fair? Für

das fair? Für

das fair? Für



vie - le

vie - le


vie - le bleibt der Tel - ler

sind

ist


das




leer.

die Ta - schen leer.

Le - ben schwer.


Ist

Ist

Ist

zu



das

das

das




sin - gen!

Se - gen.



zu!

Ort

breit!

dort.

ruhig

E C m (E) A H 7 E C m (E)

A H





H 7



an -

an -

d're

d're

ha - ben viel

ha - ben Geld

und

wie

woll'n

Sand

noch

am

mehr!

Meer!

Das

Das

ist

ist

nicht

nicht

fair!

fair!

Welt braucht Frie - den, ja sie braucht ihn sehr! Ab jetzt wird's fair!

Nach 3. Strophe zum "Jubiläumsteil"

Das Lied von Stephanie Reitlinger wird am 28.12.2013 um 13:30 Uhr gleichzeitig bei

Sendungsfeiern in allen Diözesen gesungen. Es kann aber auch als Sternsinger-Lied bei

der Pfarrtour eingesetzt werden (zum Anhören auf www.sternsingen.at/materialien).


fair?

fair?

fair?




fine

Und

Und

Die

Zum 60er-Jubiläum

Sternträger/in:

60 Jahr’ gibt’s das Sternsingen schon,

fast immer treffen wir den richtigen Ton.

Aber wichtiger als das schönste Singen,

ist das, was wir euch bringen.

Caspar:

Wir bringen den Segen für’s Neue Jahr,

er schütze euch vor jeder Gefahr.

Melchior:

Auch singen wir für Menschen in Not,

die Welt ist leider aus dem Lot.

Balthasar:

Uns’re Stimme wollen wir erheben,

gegen Armut und für ein besseres Leben.

Kassaträger/in:

Vielen Dank für eure Spende,

sie kommen in die richtigen Hände.

Alle:

Frieden und Glück im Neuen Jahr,

wünscht euch allen die Sternsingerschar.

© Georg Bauer

ê Tipp:

Weitere Sprüche und Lieder gibt es im

„Lieder- und Sprüche-Heft“ (im Jungschar-Diözesanbüro

bestellen) oder auf

www.sternsingen.at/materialien.

Wir sind auch immer wieder auf der

Suche nach neuen Liedern und Sprüchen:

Bitte an das Jungschar-Diözesanbüro

übermitteln oder an office@dka.at

mailen. Vielen Dank!


16

Vorbereitung mit Begleitpersonen

Die Begleitpersonen erfüllen sehr wichtige Aufgaben: Sie geben Orientierung, betreuen die Kinder und können den

Spender/innen Auskunft z.B. über die Verwendung der Spendengelder geben. Grundlegende Informationen sind

im „Sternsinger-ABC für Begleitpersonen“ enthalten. Davon sollte für jede Begleitperson ein Stück bestellt und

zwecks Vorbereitung vor der Sternsingeraktion verteilt werden.

Bei einem Vorbereitungstreffen stehen inhaltliche und organisatorische

Punkte auf dem Programm – bitte aus den Vorschlägen unten das

passende auswählen. Wenn in der leider oftmals hektischen Adventzeit

kein eigenes Treffen möglich ist, sollten alle nötigen Informationen

zumindest in einem schriftlichen Infoblatt zusammengefasst werden,

das dann mit dem „Sternsinger-ABC für Begleitpersonen“ verteilt wird.

1. Gebet zum Beginn

Lieber Gott, dein Reich kommt dort,

wo sich Menschen in deinem Namen zusammentun.

3. Die Sternsingeraktion weiter entwickeln

Das 60er-Jubiläum ist auch ein guter Anlass, um über die gegenwärtige

Situation und die Zukunft der Sternsingeraktion nachzudenken.

Für diese Reflexion ist die Runde der Begleitpersonen sehr geeignet.

Als methodischen Vorschlag können folgende Analyse-Schritte dienen,

die natürlich auch abgewandelt werden können.

Diese Art der Erkenntnisgewinnung kann auch für die Nachbesprechung

im Sternsinger-Team der Pfarre angewandt werden!

Die Analyse-Schritte

Dein Reich kommt dort,

wo Menschen miteinander teilen.

Dein Reich kommt dort,

wo Menschen Hoffnung und Liebe in die Welt hinein säen.

Dein Reich kommt dort,

wo Menschen sich gemeinsam auf den Weg machen.

Dort, wo wir unterwegs sind,

um unsere Sendung zu erkennen und zu leben.

Auf Gegenwart bezogen

Aktuelle Stärken

Was läuft bei uns zur Zeit gut?

Was sind die Gründe dafür?

=> erhalten und pflegen

Auf Zukunft bezogen

Zukünftige Chancen

Wo liegen unsere

Entwicklungsmöglichkeiten?

Welches sind noch nicht

genutzte Chancen?

=> nutzen

2. Meine Geschichte mit der Sternsingeraktion

Die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar feiert heuer die

60. Jubiläumsaktion. Diese erfolgreiche Geschichte war nur möglich,

weil sich im Laufe der Jahre so viele Menschen in den Pfarren dafür

eingesetzt haben.

Bei den erwachsenen Begleitpersonen und Helfer/innen gibt es manche,

die schon selbst als Kind dabei waren und danach die Sternsinger/

innen unterstützt haben. Andere sind vielleicht erst seit kurzem dabei.

Aktuelle Probleme

Wo gibt es Probleme?

Was verhindert eine

Verbesserung der Situation?

=> verändern

Mögliche Gefahren

für die Zukunft

Welche ungünstigen

Entwicklungen sind absehbar?

Was passiert, wenn nicht

gegengesteuert wird?

=> vermeiden & gegensteuern

In einem persönlichen Rückblick denkt jede/r einige Minuten nach, welche

Geschichte ihn/sie persönlich mit der Sternsingeraktion verbindet:

• Wann hat das Engagement für die Sternsingeraktion begonnen?

• Was war damals die Motivation? Was bewegt heute zum Dabeisein?

• Was schätze ich an der Sternsingeraktion?

• Was war ein schönes Erlebnis (oder mehrere)?

• Wie haben die Menschen im Dorf/Stadtteil auf uns reagiert?

• Was bedeutet die Sternsingeraktion für unsere Pfarre?

Danach wird eine Runde gemacht, bei der jede/r ein Statement zu

seiner Geschichte mit der Sternsingeraktion abgibt.

Alternativen dazu:

• Ein Symbol finden, das zusammengefasst für die Sternsingeraktion

steht (oder die Beschreibung einer imaginierten Landschaft, ein Bild

aus einem Postkarten-Fotoset, einen Gegenstand zur Auswahl, …)

• Die persönliche Geschichte in einer Zeitleiste mit markanten Erlebnissen

zeichnerisch festhalten

Mögliche Arbeitsschritte:

1. Stichworte auf Kärtchen zu den Feldern „Aktuelle Stärken“ und

„Aktuelle Probleme“ notieren (so konkret wie möglich)

2. Sammeln und Ordnen der Karten, Themen bearbeiten (nachfragen,

ergänzen, erläutern)

3. Stichworte auf Kärtchen zu den Feldern „Zukünftige Chancen“

und „Mögliche Gefahren“ notieren

4. Sammeln und Ordnen der Karten, Themen bearbeiten (nachfragen,

ergänzen, erläutern)

5. Schwerpunkte setzen (je nach Wichtigkeit Prioritäten setzen)

6. Diskussion und Festhalten der wichtigsten Punkte (auf Plakat):

Wie können wir „Probleme und Gefahren“ vermeiden und

gegensteuern? Wie können wir unsere Stärken erhalten und die

Chancen nutzen?

7. Konkretisieren der nächsten Schritte: Was? Wann? Wer?

f Material: Kärtchen, Stifte, Plakate


17

Materialien zur Vorbereitung

Fotoset (A4) und Powerpoint-Präsentation zu drei Partnerprojekten

der Dreikönigsaktion

In 14 Fotos werden Partnerprojekte in Wort und Bild vorgestellt, dazu

gibt es Fotos zur 60-jährigen Geschichte des Sternsingens.

„Unterwegs, um Zeichen zu setzen“ (Powerpoint-Präsentation)

85.000 Kinder gehen jedes Jahr Sternsingen. Es macht ihnen Spaß,

unterwegs zu sein, anderen Menschen zu begegnen, viel zu erleben.

In dieser Powerpoint-Fotostory erklären beteiligte Kinder die Aktion aus

ihrer Sicht und laden zum Mitmachen ein.

60er-Jubiläumspaket mit Informationen zu den Partnerprojekten und

den drei Ländern, Methoden für Kinder und Anschauungsmaterial (kann

im diözesanen Jungscharbüro ausgeliehen werden, eine Textfassung

gibt es auch auf www.sternsingen.at/materialien).

Die Powerpoint-Präsentation zur Arbeit der Dreikönigsaktion,

Hilfswerk der Katholischen Jungschar.

3. Die Partnerprojekte der Sternsingeraktion

Bei der heurigen Sternsingeraktion werden drei Partnerprojekte in drei

Ländern kurz vorgestellt, um die umfassende Projektzusammenarbeit

der Dreikönigsaktion darzustellen. Nähere Infos befi nden sich auf

den Seiten 8/9 in diesem Aktionsheft. Noch besser ist es, wenn das

auch mit Fotos veranschaulicht wird:

• Das Fotoset mit 14 A4-Fotos und eine entsprechende Powerpoint-

Präsentation machen die Projekte mit Bildern anschaulich.

• Zur Arbeit der Dreikönigsaktion gibt es eine Powerpoint-Präsentation

(beides auf www.sternsingen.at/materialien und auf der

Pfarr-DVD) und eine Broschüre zur Arbeit der Dreikönigsaktion

(zum Bestellen im diözesanen Jungscharbüro).

• Zur Projektzusammenarbeit der Dreikönigsaktion kann auch einer

der ORF-Filme von Gernot Lercher (siehe Materialien auf Seite 17)

gezeigt werden.

f Material:

Kopien von Beschreibung des diözesanen Beispielprojektes

Kopien vom Projektpartnerinterview

Bildmaterial zum diözesanen Beispielprojekt

4. Organisatorische Punkte

Aus dem „Sternsinger-ABC für Begleitpersonen“ können bei der Vorbereitung

die wichtigsten Punkte heraus gegriffen und besprochen

werden. Besonders wichtig ist es, auf den Umgang mit der Spendenabsetzbarkeit

hinzuweisen.

Die Broschüre zur Arbeit der Dreikönigsaktion,

Hilfswerk der Katholischen Jungschar.

Filme zur Vorbereitung

„A Steansinga Füm :)“ Neuer Sternsingerfilm

(für Kinder aber auch Erwachsene, 24 min)

Was sie zum Sternsingen motiviert, erzählt eine Gruppe aus Niederösterreich

in diesem selbst gestalteten Film. Die begeisterten Sternsinger/

innen zeigen den Brauch in Bildern und stellen zwei Beispiele aus

Kolumbien und Indien für die Verwendung der Spendengelder vor.

Auch auf www.sternsingen.at zu sehen.

„Sternsingen“ (Geeignet für Kinder ab 8 Jahren, 12 min)

Kinder am Wort: Österreichische Sternsinger/innen erzählen, wieso sie

als biblische Könige verkleidet von Haus zu Haus ziehen. Kinder aus

Sternsingerprojekten im Süden unserer Welt berichten von ihrem Leben

und ihren Hoffnungen. Zur Vorbereitung auf die Sternsingeraktion bietet

der Film kindgerechte Einblicke, wie Menschen von den Sternsingerspenden

unterstützt werden. Auch auf www.sternsingen.at.

Die ORF-Filme von Gernot Lercher geben einen ausgezeichneten

Einblick in die Projektarbeit des jeweils besuchten Landes. Neben

den lebendigen Bildern wird auch der Bezug zur Sternsingeraktion

in Österreich hergestellt. Die Filme sind eher für Erwachsene und

Jugendliche gestaltet.

• „Ägypten im Ringen um Versöhnung“ (ORF 2013, 24 min)

• „Für ein Nepal in tiefer Armut“ (ORF 2012, 24 min)

• „Für Gerechtigkeit in Guatemala“ (ORF 2011, 24 min)

Auch die weiteren organisatorischen Fragen müssen mit

den Begleitpersonen geklärt werden:

• Zeiten und Routen

• Gruppeneinteilung

• Betreuung der Kinder

• Aktuelle Lieder und Sprüche

• Ablauf des Hausbesuches

• Die Spender/innen mit Infos versorgen

(mit dem „Flugzettel“ und mündlich)

• Bei unbesetzten Haushalten „Flugzettel“ mit

Erlagschein hinterlassen

• Info zur Spendenabsetzbarkeit (Listen mitnehmen!)

Alle Materialien

können im diözesanen

Jungscharbüro angefordert

werden. Die DVDs werden entweder

gratis verliehen oder gegen

einen Unkostenbeitrag von

5 Euro pro DVD weitergegeben.

Zu bestellen auch unter

www.sternsingen.at.

• Zwei Filme auf einer DVD:

„Im Abseits von Südafrika“ (ORF 2010, 30 min) und

„Für ein leidgeprüftes Äthiopien“ (ORF 2009, 27 min)

• Drei Sternsingerfi lme auf einer DVD:

„Hilfe unter gutem Stern – Die Dreikönigsaktion“

(ORF 2006, 26 min – Projekte in Afrika, Asien und

Lateinamerika)

„Die Sternsinger – 50 Jahre Hilfe für die Armen

der Welt“ (ORF 2005, 45 min – Projekte in Afrika,

Asien und Lateinamerika)

„Auf dem Weg zur Hoffnung“ (ORF 2003, 30 min –

Projekte in Kenia und Uganda)


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Bausteine für einen Sternsinger-Gottesdienst

Zur Einführung:

Jeder von uns hat Visionen für sein Leben. Jeder hat Sterne, denen er

gerne folgen möchte. Manchmal sind sie deutlich sichtbar, manchmal

aber auch verdeckt. Die „Weisen aus dem Morgenland“ sind auch einem

Stern gefolgt, der sie zu etwas Besonderem hingeführt hat. Zu dem Kind

in Betlehem, zum Messias, dem Herrn.

Einzug

Die Sternsinger/innen ziehen gemeinsam mit dem Priester und den

Ministranten/innen durch das Hauptportal ein und stellen sich vorne für

alle gut sichtbar auf.

Kyrie-Litanei

Z.: Gott, unser Vater, dein Sohn Jesus Christus ist auf die Erde gekommen

und wurde als kleines Kind in Bethlehem geboren. Ein Stern, für alle

Völker sichtbar, hat die Spur dorthin gezeigt. Die Kinder haben als Sternsinger

den Segen Christi in die Häuser getragen.

1. Sternsinger: Du bist für uns Mensch geworden.

A.: Herr, erbarme dich (unser).

2. Sternsinger: Du hast unter den Armen und Ausgeschlossenen gelebt.

A.: Christus, erbarme dich (unser).

3. Sternsinger: Du hast die Kinder zu dir gerufen.

A.: Herr, erbarme dich (unser).

Tagesgebet

Gütiger Gott.

Du hast am heutigen Tag

allen Menschen Deinen Sohn gezeigt.

Die Weisen folgten dem Stern,

und fanden Jesus in seinem Glanz.

Hilf auch uns, Deine Herrlichkeit zu sehen.

Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herrn.

Amen.

1. Lesung: Jes 60,1–6

2. Lesung: Eph 3,2-3a.5–6

Evangelium: Mt 2,1–12

Nach dem Evangelium:

Sternsinger sprechen und singen ihre „Türl“-Sprüche

(Text von Thorsten Schreiber)

Balthasar werde ich genannt,

trag Weihrauch hier in meiner Hand.

Etwas Besonderes ist in diesen Tagen geschehen,

etwas Göttliches kann ich in dem Kinde sehen.

Auf meiner weiten Reise zu dir,

sah ich Elend, Krankheit, Armut und Gier.

Doch Jesus wird einmal Worte sagen,

die wir dann tröstend in unseren Herzen tragen.

Caspar werde ich genannt,

trag Myrrhe hier in meiner Hand.

Nicht allein göttlich ist er, nein,

ein Mensch wie wir wird er auch sein.

So soll die edle Myrrhe nun

als Medizin ihm selbst guttun.

Einst wird er einmal Kranke heilen,

in Scharen werden sie zu ihm eilen.

Melchior werde ich genannt,

trag feines Gold hier in der Hand.

Gekleidet bin ich in Samt und Seide,

meine Paläste sind eine Augenweide.

Doch muss ich erkennen, dass im einfachen Stalle

ein König wurde geboren für uns alle.

Einst wird er große Wunder vollbringen,

in fernen Tagen wird man noch davon singen.

Sternträger: Den Armen wird er die Füße waschen,

seine großen Taten werden uns überraschen.

Er wird uns hören, wenn wir ihn bitten,

wird Hoffnung tragen in unsere Mitten.

Wird Menschen berühren, ihnen nahe sein, wird uns erlösen

von Krankheit und Pein.

Er wird uns lehren, zu vergeben,

er wird uns lehren, recht zu leben.

Alle: Wir ziehen heuer von Tür zu Tür,

für Ihre Spende danken wir.

Wir wünschen Glück und Gottes Segen,

möge Er schützend die Hand über dieses Haus legen.

Predigtvorschlag

Von Dekanatsjugendseelsorger Pfr. Mag. Lukasz Wojtyczka

Liebe Sternsinger, Schwestern und Brüder!

Es ist ein Spruch, der die Zuschauerinnen und Zuschauer im österreichischen

Fernsehen seit mittlerweile über einem Jahr wie ein Ohrwurm

begleitet und zum Teil auch fast schon belästigt: „Ich habe nichts zu

verschenken“. Inzwischen weiß wohl ganz Österreich, dass Niki Lauda,

die einstige Legende der Formel 1, zu den Menschen gehört, die keine

Geschenke machen. Der kleine Hansi wollte auch einmal Geld sparen und

ist – anstatt mit dem Bus von der Schule nach Hause zu fahren – dem

Bus hinterher gelaufen. Stolz erzählte er dann seinem Vater, dass er

dadurch 1,50 € gespart hatte. Daraufhin sagt ihm der Vater: „Du Depp!

Wärest du hinter einem Taxi hergelaufen, hättest du 10 € gespart!“.

Ja, liebe Schwestern und Brüder, wenn es ums Geld geht, da setzt unsere

Logik manchmal aus und auch die Menschenwürde wird auf einmal zur

Ansichtssache.

Wir feiern heute die Erscheinung des Herrn – ein Fest, das wir im Volksmund

„Die Heiligen Drei Könige“ nennen. Österreichweit endet an diesem

Tag die Dreikönigsaktion – das Sternsingen. Und auch unsere Sternsingerinnen

und Sternsinger haben sich uns heute kurz präsentiert. Mit

dieser Sternsingeraktion setzen wir ein wichtiges Zeichen. Ein Zeichen,

das genau den Gegenpol zur Devise von Herrn Lauda bildet. Er hat nichts

zu verschenken. Christinnen und Christen in Österreich haben – ganz im

Gegenteil – doch etwas zu verschenken. Die wenigsten von ihnen leben

im Überfluss. Die meisten – auch wohl die meisten von uns – könnten

das Geld gut gebrauchen. Und doch verschenken wir es, unter anderem

auch im Rahmen der Dreikönigsaktion.

Ich verschenke Geld, weil ich weiß, dass es Menschen gibt, die dieses


19

Herzlichen Dank an Thorsten Ph. Schreiber (Diözesanseelsorger der Jungen Kirche der Diözese Graz-Seckau), der die Gottesdienst-Elemente zusammengestellt hat.

Geld mehr brauchen als ich; Menschen, die mit meinem kleinen

Geschenk eine große Freude haben. Ich glaube an Jesus, der gekommen

ist, um menschliche Not zu wenden und ich glaube, dass Teilen notwendig

sein kann. Ich bin überzeugt, dass der Einsatz Hunderter, ja

Tausender Kinder, von Jugendlichen und Erwachsenen in der Weihnachtszeit

in Österreich Menschen in anderen Ländern unserer Erde hilft.

Ich bin froh, dass es in unserer Pfarre Menschen gibt, die noch etwas zu

verschenken haben. Und besonders froh bin ich, weil einige von diesen

Personen dazu beigetragen haben, dass wir heuer € __ (Betrag) sammeln

konnten – eine Geldsumme, die den Armen zu Gute kommen wird.

Mit diesem Geld werden Projekte verwirklicht und unterstützt, die die

Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Menschen verbessern. Mit diesem

Geld wird ihre Ernährungssituation verbessert, vielen Jugendlichen

und vor allem Mädchen wird der Schulbesuch ermöglicht, es werden

Bedingungen geschaffen, die ein sauberes Trinkwasser garantieren und

durch Kleinkredite werden Menschen in den Gemeinden und auch

Familien in der Lage sein, sich selbst zu helfen.

Durch die Sternsingeraktion wird die christliche Nächstenliebe greifbar

und konkret. Und Nächstenliebe ist immer ein Schenken, weil sie auf die

anderen und nicht auf mich selbst ausgerichtet ist. Nächstenliebe ist die

Verwirklichung der Botschaft Gottes, der Botschaft Jesu. Sie zeigt Gott

unserer Welt. Durch sie können Menschen Gott in unserer Welt spüren

und erfahren. Nächstenliebe ist eine wahre Erscheinung des Herrn.

Amen.

Fürbitten

Es wird ein Weihrauchgefäß vor den Altar gestellt und nach jeder Fürbitte

ein Weihrauchkorn auf die glühende Kohle gelegt.

Z.: Bei den Fürbitten sagen wir Gott, wofür und für wen wir beten.

Menschen, die bereit sind zu geben und zu schenken, werden selbst

reich beschenkt. So teilen wir Gott unsere Bitten mit:

1. Kind: Ich bitte, dass wir in den Menschen am Rand der Gesellschaft

Jesus entdecken können.

2. Kind: Ich bitte darum, dass wir den Leuten, die wir besuchen,

wirkliche Freude bringen.

3. Kind: Ich bitte, dass die Projekte, die von der Dreikönigsaktion

gefördert werden, gut funktionieren und helfen.

4. Kind: Ich bitte darum, dass immer mehr Menschen sich für andere

einsetzen.

Präfation aus dem Kinderhochgebet 3

Schlussgebet

Allmächtiger Gott,

wir danken dir für die Gaben, die wir empfangen haben.

In ihnen haben wir Jesus Christus gefunden,

der dein Licht für unsere Welt ist. Nun lass uns wie die Weisen den Weg

zu den Menschen gehen und ihnen durch unsere Taten und Worte

von deiner großen Liebe künden.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

Bei den Verlautbarungen

Ein herzliches Dankeschön an alle – Kinder, Jugendliche und Erwachsene

–, die sich so für die Sternsingeraktion einsetzen. Nur durch ihr Engagement

und durch die Spenden der Leute ist es überhaupt möglich, dass

jedes Jahr rund 500 Projekte in 20 Ländern unterstützt werden können.

Heuer sind das zum Beispiel Straßenkinder in Kenia, Bauernfamilien in

Nepal und Ureinwohner/innen in Brasilien. Danke an alle Beteiligten!

Segen

Aus: Liturgische Institute Salzburg, Trier, Zürich; [Hrsg.]: Benediktionale,

Studienausgabe für die katholischen Bistümer des deutschen Sprachgebietes,

Herder 2004, 40.

Z.: Der Name des Herrn sei gepriesen.

A.: Von nun an bis in Ewigkeit.

Z.: Lasset uns beten.

Herr, unser Gott, du hast die Weisen aus dem

Morgenland durch einen Stern zu Jesus geführt.

Sie fanden ihn, und ihre Freude war groß.

Segne + diese Sternsinger, die diese

Freude Christi in die Häuser unserer

Gemeinde tragen wollen.

Öffne die Herzen und Hände der Menschen,

dass sie durch ihre Spenden mithelfen,

das Licht des Glaubens in alle Welt

zu tragen. Darum bitten wir durch

Christus, unseren Herrn.

A.: Amen.

Z.: Guter Vater im Himmel, wenn wir so wie Jesus Zeichen setzen und

uns einsetzen für andere, dann strahlt auch heute das Licht von

Weihnachten auf. Dafür danken wir dir durch Christus, unseren

Bruder und Herrn. Amen.

Gabenbereitung (Sternsinger/Kinder bringen die Gaben zum Altar)

Gabengebet

Barmherziger Gott, die Weisen haben in dem Kind in der Krippe

den Erlöser der Welt gefunden und ihm ihre Gaben gebracht.

Wir bringen dir als unsere Gaben Brot und Wein.

Nimm mit ihnen auch uns selber an, dann werden wir den Weg

zu Jesus Christus nicht verfehlen und einmal für immer in seiner Gemeinschaft

glücklich sein, der mit dir lebt und herrscht in Ewigkeit.

Amen.


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Hilfswerk & steuerliche Absetzbarkeit

60 Jahre Sternsingen: Danke für euren Einsatz!

Vor 60 Jahren hat es ganz klein begonnen: Auf Initiative des MIVA-

Geschäftsführers, Karl Kumpfmüller, wird die 1. Sternsingeraktion

durchgeführt. Mit den 3.080 Euro werden „drei Motorräder für die

Mission“ fi nanziert.

Sternsingen und Epiphanie-Kollekte

Zwischen der Dreikönigsaktion als Hilfswerk der Katholischen Jungschar

und Missio, den Päpstlichen Missionswerken, besteht eine positive Zusammenarbeit

im Bemühen, die Weltkirche zu fördern. Die Sternsinger/

innen besuchen die Haushalte, das ist konkretes Handeln, zeugnishafte

Verkündigung und gelebtes Brauchtum. Mit den Spenden der Sternsingeraktion

werden gezielt kirchliche Projekte der Entwicklungszusammenarbeit

gefördert. Die Epiphaniekollekte als Kirchensammlung am

6. Jänner wird von Missio für die Ausbildung von Priestern und Ordensleuten

verwendet. Die Regelung zwischen der Dreikönigsaktion und

Missio besagt, dass alles, was im Rahmen der Sternsingeraktion „ersungen“

wird, an die Dreikönigsaktion geht, das Ergebnis der Kirchensammlung

am 6.1. hingegen an Missio.

Sternsingerspenden sind steuerlich absetzbar!

Bitte jeder Begleitperson eine Spendenliste mitgeben!

Die Spenden an die Katholische Jungschar Österreichs als Trägerin der

Dreikönigsaktion sind steuerlich absetzbar. Dokumentation und Weitergabe

der Informationen bedeuten für uns alle einen höheren Aufwand.

Durch den Spendenanreiz können wir aber Menschen in Afrika, Asien und

Lateinamerika noch intensiver unterstützen.

60 Jahre später bildet die Sternsingeraktion ein österreichweites

Netz der Solidarität und Nächstenliebe. Die Basis dafür legen 85.000

Sternsinger/innen, 30.000 aktive Erwachsene und die besuchten Österreicher/innen.

Die Dreikönigsaktion, das Hilfswerk der Katholischen

Jungschar, ist das Bindeglied zu den Projektpartner/innen im Süden

der Welt. Unsere gemeinsame Vision ist ein Leben in Würde für alle

Menschen dieser Erde.

Spenden für Menschen in Entwicklungsländern

Spenden zu sammeln hat viel mit Vertrauen zu tun. Die Spender/innen

müssen sicher sein, dass alle gesammelten Gelder auch wirklich für

die wichtige Arbeit der Dreikönigsaktion verwendet werden – so wie

in der Öffentlichkeitsarbeit dargestellt und von der Bischofskonferenz

bestätigt: „Alle Pfarren haben die anlässlich der Sternsingeraktion

gesammelten Beträge an die Diözesanstellen einzusenden.“

Transparenz und Spenden-Garantie

Die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar setzt die gesammelten

Spenden wirksam und zielgerichtet ein. Die gesamte Finanzabwicklung

wird jährlich von unabhängigen Wirtschaftsprüfer/innen

kontrolliert.

Das „Spendengütesiegel“ garantiert Transparenz

und Sicherheit bei der gesamten Spendenabwicklung.

Im Jahresbericht und auf

www.dka.at werden alle wichtigen Daten zur

Verfügung gestellt.

eIhre Spende ist steuerlich abs

tzbar.

Wir stellen unseren Spender/innen auf deren Anfrage gerne eine

Spendenbestätigung aus (werden über den Jahres- oder Einkommenssteuerausgleich

geltend gemacht). Auf Grund des administrativen

Aufwandes ist das jedoch aus unserer Sicht bei Kleinbeträgen (unter

10 Euro) wenig sinnvoll. Wir empfehlen, die Spendenabsetzbarkeit in

diesen Fällen nicht offensiv anzubieten. Bei höheren Spenden (auch von

Freiberufl er/innen, Kleinunternehmen und Firmen) kann sich die Spendenabsetzbarkeit

aber positiv auf das Spendenergebnis auswirken.

Spendet jemand beispielsweise 80 Euro, so werden 30 Euro (im Falle

eines Steuersatzes von 36,5 %) vom Staat refundiert, die Spende

„kostet“ dem/der Spender/in also nur 50 Euro.

So kommen die Spender/innen zu ihrer Bestätigung:

1. Die Begleitperson jeder Sternsinger-Gruppe hat Listen mit (Kopiervorlage

auf der Folgeseite oder auf www.sternsingen.at/materialien)

2. Wenn ein/e Spender/in eine Spendenbestätigung will, werden die

Daten in die Liste eingetragen.

3. Die Listen werden in der Pfarrkanzlei gesammelt – abgestempelt –

unterzeichnet (und für die Pfarre kopiert).

Am Ende der Sternsingeraktion bitte die Listen möglichst rasch mit

der Post an das diözesane Jungscharbüro (Adresse auf Seite 2)

schicken.

4. Die Kopien der Listen bitte sieben Jahre lang in der Pfarre aufbewahren.

Dies dient als Sicherheit, falls etwas auf dem Postweg

verloren geht. Bitte einen eigenen Ordner anlegen!

5. Die Spendenbestätigungen werden von der Dreikönigsaktion der

Katholischen Jungschar an die Spender/innen übermittelt.


Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar: Spendenbestätigung

Sternsinger-Pfarrverantwortliche/r oder Pfarrer

E-Mail für Rückfragen

Datum und Unterschrift (unbedingt erforderlich)

Pfarrstempel (unbedingt erforderlich)

Folgende Personen beanspruchen einen Beleg für ihre steuerlich abzugsfähige Spende (gemäß §4aZ3aEStG) an die Dreikönigsaktion

(Katholisches Jugendwerk Österreichs – Bundesstelle für kirchliche Kinder- und Jugendarbeit – Zweigverein Katholische Jungschar

Österreichs, Registriernummer 1210)

Name:

Betrag:

Adresse:

Unterschrift:

Name:

Betrag:

Adresse:

Unterschrift:

Name:

Betrag:

Adresse:

Unterschrift:

Name:

Betrag:

Adresse:

Unterschrift:

Name:

Betrag:

Adresse:

Unterschrift:

Name:

Betrag:

Adresse:

Unterschrift:

Bitte alle Eintragungen gut leserlich vornehmen (lassen). Bitte alle Listen sammeln und die Originale an das diözesane Jungscharbüro schicken

(Kopien bleiben in der Pfarre). Infos auf www.sternsingen.at


22

Wichtig!

Spenden an die Sternsingeraktion sind steuerlich absetzbar.

Bitte jeder Begleitperson eine Spendenliste mitgeben! Danke!

Info dazu im Heftinneren und im „Sternsinger-ABC“ (für Begleitpersonen).

Jede Tasse verbindet Genuss mit dem

Engagement für eine bessere Welt.

Mit dem Kauf des Dreikönigstees

unterstützen Sie Teepflückerfamilien

in Assam/Indien – www.dka.at. Danke!

IN KOOPERATION MIT

Sonnentor Logo

www.dka.at

Segensreicher

Dreikönigstee

Früchte-Gewürzteemischung

„Lebenszeichen“ –

Zeitschrift der

Dreikönigsaktion

Die Zeitschrift der Dreikönigsaktion erscheint

4 x im Jahr mit aktuellen Infos zur Arbeit

des Hilfswerkes und zu entwicklungspolitischen

Themen. Wir schicken die „Lebenszeichen“

bei Interesse gerne zu: Bitte unter

office@dka.at bestellen!

Die „Lebenszeichen“ am Jahresende 2013

sind eine Sondernummer zur 60. Sternsingeraktion.

Diese kann gerne auch in höherer

Aufl age für die Pfarre (zum Verteilen) bestellt

werden (Bestellung an offi ce@dka.at oder

über das diözesane Jungscharbüro bis

spätestens 3. November 2013!).

Partner/in unter

gutem Stern

Die Projektpartnerschaft mit Menschen

in Afrika, Asien und Lateinamerika

Mit „Partner/in unter gutem Stern“ entscheiden

sich Spender/innen bewusst für ein engagiertes

Partnerprojekt und unterstützen gezielt

Menschen vor Ort. Das Angebot des solidarischen

Handelns wird von unterschiedlichen

Gruppen genutzt: Von aktiven Pfarrleuten, die

einen Dauerauftrag einrichten oder eine Benefi

z-Aktion auf die Füße stellen. Von Schulklassen,

die sich im Unterricht mit entwicklungspolitischen

Themen beschäftigen. Von Firmen,

die ihre globale Verantwortung wahrnehmen.

Fordern Sie den Folder zu „Partner/in unter

gutem Stern“ an – für Sie selbst und zum

Verteilen

Weitere Infos: www.dka.at/pugs

Kontakt: projektpartnerschaft@dka.at

Tel. 01/481 09 91-49

Segensreicher

Dreikönigstee

Zur 60. Sternsingeraktion bieten wir mit

der Firma Sonnentor gemeinsam einen

Bio-Jubiläumstee an. Der „Segensreiche

Dreikönigstee“ kann bei unterschiedlichen

Anlässen verkauft (oder verschenkt) werden:

Bei Adventmärkten, als Geschenke der

Pfarre und Weihnachtsgeschenke von

Firmen oder nach dem Gottesdienst.

Mit dem Kauf des Jubiläums-Tees wird ein

Partnerprojekt der Dreikönigsaktion für Teepfl

ückerfamilien in Assam/Indien unterstützt.

Vielen Dank!

Nähere Informationen bei

www.sternsingen.at/dreikoenigstee

Zuverlässige Partner für Flüge in „Eine Welt“

www.world-tour.at

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