Aktionsheft - Erzdiözese Salzburg

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Aktionsheft - Erzdiözese Salzburg

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Vorbereitung mit Begleitpersonen

Die Begleitpersonen erfüllen sehr wichtige Aufgaben: Sie geben Orientierung, betreuen die Kinder und können den

Spender/innen Auskunft z.B. über die Verwendung der Spendengelder geben. Grundlegende Informationen sind

im „Sternsinger-ABC für Begleitpersonen“ enthalten. Davon sollte für jede Begleitperson ein Stück bestellt und

zwecks Vorbereitung vor der Sternsingeraktion verteilt werden.

Bei einem Vorbereitungstreffen stehen inhaltliche und organisatorische

Punkte auf dem Programm – bitte aus den Vorschlägen unten das

passende auswählen. Wenn in der leider oftmals hektischen Adventzeit

kein eigenes Treffen möglich ist, sollten alle nötigen Informationen

zumindest in einem schriftlichen Infoblatt zusammengefasst werden,

das dann mit dem „Sternsinger-ABC für Begleitpersonen“ verteilt wird.

1. Gebet zum Beginn

Lieber Gott, dein Reich kommt dort,

wo sich Menschen in deinem Namen zusammentun.

3. Die Sternsingeraktion weiter entwickeln

Das 60er-Jubiläum ist auch ein guter Anlass, um über die gegenwärtige

Situation und die Zukunft der Sternsingeraktion nachzudenken.

Für diese Reflexion ist die Runde der Begleitpersonen sehr geeignet.

Als methodischen Vorschlag können folgende Analyse-Schritte dienen,

die natürlich auch abgewandelt werden können.

Diese Art der Erkenntnisgewinnung kann auch für die Nachbesprechung

im Sternsinger-Team der Pfarre angewandt werden!

Die Analyse-Schritte

Dein Reich kommt dort,

wo Menschen miteinander teilen.

Dein Reich kommt dort,

wo Menschen Hoffnung und Liebe in die Welt hinein säen.

Dein Reich kommt dort,

wo Menschen sich gemeinsam auf den Weg machen.

Dort, wo wir unterwegs sind,

um unsere Sendung zu erkennen und zu leben.

Auf Gegenwart bezogen

Aktuelle Stärken

Was läuft bei uns zur Zeit gut?

Was sind die Gründe dafür?

=> erhalten und pflegen

Auf Zukunft bezogen

Zukünftige Chancen

Wo liegen unsere

Entwicklungsmöglichkeiten?

Welches sind noch nicht

genutzte Chancen?

=> nutzen

2. Meine Geschichte mit der Sternsingeraktion

Die Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar feiert heuer die

60. Jubiläumsaktion. Diese erfolgreiche Geschichte war nur möglich,

weil sich im Laufe der Jahre so viele Menschen in den Pfarren dafür

eingesetzt haben.

Bei den erwachsenen Begleitpersonen und Helfer/innen gibt es manche,

die schon selbst als Kind dabei waren und danach die Sternsinger/

innen unterstützt haben. Andere sind vielleicht erst seit kurzem dabei.

Aktuelle Probleme

Wo gibt es Probleme?

Was verhindert eine

Verbesserung der Situation?

=> verändern

Mögliche Gefahren

für die Zukunft

Welche ungünstigen

Entwicklungen sind absehbar?

Was passiert, wenn nicht

gegengesteuert wird?

=> vermeiden & gegensteuern

In einem persönlichen Rückblick denkt jede/r einige Minuten nach, welche

Geschichte ihn/sie persönlich mit der Sternsingeraktion verbindet:

• Wann hat das Engagement für die Sternsingeraktion begonnen?

• Was war damals die Motivation? Was bewegt heute zum Dabeisein?

• Was schätze ich an der Sternsingeraktion?

• Was war ein schönes Erlebnis (oder mehrere)?

• Wie haben die Menschen im Dorf/Stadtteil auf uns reagiert?

• Was bedeutet die Sternsingeraktion für unsere Pfarre?

Danach wird eine Runde gemacht, bei der jede/r ein Statement zu

seiner Geschichte mit der Sternsingeraktion abgibt.

Alternativen dazu:

• Ein Symbol finden, das zusammengefasst für die Sternsingeraktion

steht (oder die Beschreibung einer imaginierten Landschaft, ein Bild

aus einem Postkarten-Fotoset, einen Gegenstand zur Auswahl, …)

• Die persönliche Geschichte in einer Zeitleiste mit markanten Erlebnissen

zeichnerisch festhalten

Mögliche Arbeitsschritte:

1. Stichworte auf Kärtchen zu den Feldern „Aktuelle Stärken“ und

„Aktuelle Probleme“ notieren (so konkret wie möglich)

2. Sammeln und Ordnen der Karten, Themen bearbeiten (nachfragen,

ergänzen, erläutern)

3. Stichworte auf Kärtchen zu den Feldern „Zukünftige Chancen“

und „Mögliche Gefahren“ notieren

4. Sammeln und Ordnen der Karten, Themen bearbeiten (nachfragen,

ergänzen, erläutern)

5. Schwerpunkte setzen (je nach Wichtigkeit Prioritäten setzen)

6. Diskussion und Festhalten der wichtigsten Punkte (auf Plakat):

Wie können wir „Probleme und Gefahren“ vermeiden und

gegensteuern? Wie können wir unsere Stärken erhalten und die

Chancen nutzen?

7. Konkretisieren der nächsten Schritte: Was? Wann? Wer?

f Material: Kärtchen, Stifte, Plakate

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