Kirche auf dem Weg

kirchen.net

Kirche auf dem Weg

42. Jg. / Nr. 2 - 2013

Thalgauer

Pfarrbrief

www.pfarre-thalgau.at

Kirche auf dem Weg

Pfarr-Pilgerwanderung am 8. Juni

(Bericht siehe Seite 5)

Foto: Peter Radauer

Seite 2

Brief des Pfarrers

Seite 3

Dankbarkeit

Seite 4 - 5

Frauenwallfahrt

Ministrantenabschluss

Pilgerwanderung

Seite 6 - 7

Taizé-Fahrt

Jugendchortreffen

20 Jahre Eine Welt

Gruppe Thalgau

Seite 8

Jungschar- und

Ministrantenlager

Faires Café

Maiandacht - MIVA

Seite 9

Arbeitskreis

Weltkirche

Seite 10

Firmvorbereitung

Seite 11

Eltern-Kind-

Initiative

Seite 12 -13

Religionsraum in

der Volksschule

Gotteslob neu

Kreuz&Quer

Seite 14

Taufen -

Trauungen -

Tod

Seite 15

Termine

Seite 16

Kinderseite


Liebe Mitglieder

unserer Pfarrgemeinde!

Der Sommer und der Herbst sind Zeit der Ernte. Das,

was ihm Vorjahr oder im Frühling gepflanzt und vorbereitet

wurde, kann mit Gottes Segen nun eingebracht werden.

Ähnlich ist auch ein Schulabschluss, der Abschluss einer

umfangreichen Ausbildung wie eine Ernte und ich freue

mich mit allen und gratuliere allen, die heuer die Matura,

den Abschluss ihres Studiums, ihrer Lehre, ihrer Ausbildung

geschafft haben. Zu ihnen gehört auch Roman Eder,

der das Theologiestudium abgeschlossen hat und heuer

am Fest Christkönig, 24. Nov. 2013 um 15,00 Uhr in unserer

Pfarrkirche zum Diakon geweiht wird. So Gott will, dürfen

wir mit ihm im kommenden Jahr Primiz feiern.

Nachdem unsere Pfarre in Hans Mayrhofer einen Diakon

hat, und wir bei der Weihe zum Diakon heuer dabei

sein können, möchte ich ein paar Gedanken zum Diakonat

bringen. Die Entstehung dieses Amtes schildert uns die

Apostelgeschichte: „In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger

zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer

auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen

wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der

Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass

wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst

an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte

sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit;

ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. Wir aber

wollen beim Gebet und beim Dienst am Wort bleiben. Der

Vorschlag fand den Beifall der ganzen Gemeinde, und sie

wählten Stephanus, einen Mann,

erfüllt vom Glauben und vom Heiligen

Geist, ferner Philippus und

Prochorus, Nikanor und Timon,

Parmenas und Nikolaus, einen

Proselyten aus Antiochia. Sie ließen

sie vor die Apostel hintreten

und diese beteten und legten ihnen

die Hände auf“ (Apg 6,1-6).

In der frühen Kirche erscheint

der Diakonat als ein dem Bischof

zugeordnetes, von Männern ausgeübtes

geistliches Amt. Bei Ignatius

von Antiochien (Beginn 2.

Jh.) schrieben Diakone Briefe für

den Bischof, predigten oder wurden

von ihm als Legaten zu einer

anderen Kirche gesandt.

Im Laufe des 2. Jahrhunderts

entwickelte sich dann das in drei

Stufen hierarchisch geordnete

geistliche Amt: Diakon, Presbyter

und Bischof. Als die Presbyter

(Priester) mehr und mehr die Feier

der Eucharistie und die Leitung

der Gemeinden übernahmen,

wurden die Diakone nach und

nach zu Gehilfen der Priester und

unterstanden damit nicht mehr

unmittelbar dem Bischof. Im Laufe

der Zeit verkümmerte der Diakonat

in der katholischen Kirche

mehr und mehr bis er nur mehr

eine bloße Durchgangsstufe auf

dem Weg zum Priestertum

(9. Jahrhundert) war.

Erst das II. Vatikanische

Konzil hat den Diakonat

neu belebt, auch als eine

eigenständige Lebensform.

In der dogmatischen Konstitution

über die Kirche

heißt es: Mit sakramentaler

Gnade gestärkt, dienen die

Diakone dem Volke Gottes in der Diakonie der Liturgie,

des Wortes und der Liebestätigkeit in Gemeinschaft mit

dem Bischof und seinem Presbyterium. Sache des Diakons

ist es, je nach Weisung der zuständigen Autorität, feierlich

die Taufe zu spenden, die Eucharistie zu verwahren

und auszuteilen, der Eheschließung im Namen der Kirche

zu assistieren und sie zu segnen, die Wegzehrung den

Sterbenden zu überbringen, vor den Gläubigen die Heilige

Schrift zu lesen, das Volk zu lehren und zu ermahnen, dem

Gottesdienst und dem Gebet der Gläubigen vorzustehen,

Sakramentalien zu spenden und den Beerdigungsritus zu

leiten. Den Pflichten der Liebestätigkeit und der Verwaltung

hingegeben, sollen die Diakone eingedenk sein der Mahnung

des heiligen Polykarp: «Barmherzig, eifrig, wandelnd

nach der Wahrheit des Herrn, der aller Diener geworden

ist.»

Der Diakon hat somit auch Anteil am dreifachen Amt

der Kirche: der Verkündigung, der Feier

der Liturgie und der Liebestätigkeit. Der

Dienst am Nächsten, besonders am Armen,

der in irgendeiner Form der Hilfe bedarf,

ist wie die Weitergabe und die Feier

des Glaubens Grundauftrag des Herrn an

die Seinen. Bischof, Priester und Diakon,

allen drei ist die Sorge um die Armen besonders

ans Herz gelegt, nach dem Wort

des Herrn: „Was ihr dem geringsten meiner

Brüder getan habt, habt ihr mir getan“.

So ist der Liebesdienst nicht eine Art

Wohlfahrtsaktivität, die man auch anderen

überlassen könnte, sondern er gehört zum

Wesen der Kirche, ist unverzichtbarer Wesensausdruck

ihrer selbst. Unser neuer

Papst Franziskus wird nicht müde, darauf

hinzuweisen. Die Aufgabe des Diakons

liegt nicht in einer Verschönerung der Liturgie,

er ist auch kein „Minipfarrer“, sondern

die biblischen Zusammenhänge und

die Zeugnisse der Tradition legen nahe,

den Diakon als Stellvertreter der Armen zu

verstehen. Er hat seinen fixen Platz in der

Eucharistie, aber nicht um dem Pfarrer zu

dienen, sondern um den Armen zu dienen,

indem er mit seiner Person auf sie hinweist

und so der ganzen Gemeinde immer wieder

deutlich macht, Eucharistie, die nicht

praktisches Liebeshandeln wird, erfüllt

den Auftrag des Herrn nicht.

Euer Pfarrer Josef Zauner

All die Fülle ist in dir o Herr ….

… so beginnt ein bekanntes Lied. Für all die Fülle die

uns umgibt sind wir jeden Tag mehr oder weniger dankbar.

Dankbar zu sein für etwas hebt uns heraus aus der

Selbstverständlichkeit des „Alles haben“. Dankbarkeit

stellt mich in eine Verbindung zum Schenkenden und zum

Schöpfer, lässt mich Gemeinschaft erleben.

Dankbarkeit ist

der Maßstab

für die Kultur

des

Herzens.

Sprichwort

Dank

und

Liebe

bleiben

die großen

Mächte, die

mehr Siege

gewinnen als alle

Heere der Welt.

Friedrich von Bodelschwingh

Sagt Dank allezeit Gott unserem

Vater im Namen des Herrn Jesu.

Eph. 5, 20

Für eine Wohltat so groß wie ein

Wassertropfen gib zum Dank

eine sprudelnde Quelle zurück.

aus China

Jeder glückliche Augenblick ist eine

Gnade und muss zum Danke stimmen.

Th. Fontane

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind

die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Lasst uns

dankbar sein gegenüber

Menschen,

die uns glücklich machen.Sie

sind die liebenswerten

Gärtner,

die unsere Seele zum

Blühen bringen.

Marcel Proust

Seit jeher haben sich Menschen über die Dankbarkeit

Gedanken gemacht und versucht das Dahinterliegende in

Worte zu fassen. Mit Fotos aus unserer Pfarrkirche mit den

Gaben zum Erntedank vom letzten Jahr und verschiedenen

Sprüchen möchte ich zum Nachdenken und dankbar

werden einladen.

Mathilde Monz

In jede hohe Freude mischt sich eine Empfindung

der Dankbarkeit.

Marie von Ebner- Eschenbach

Wer dankbar jeden Sonnenstrahl genießt,

wird auch mit dem Schatten zu leben

wissen.

Sprichwort

Leider lässt sich eine wahrhafte Dankbarkeit

mit Worten nicht ausdrücken.

J. W. v. Goethe

Wer Dankbarkeit ernten möchte, sollte

vorher überlegen was er gesät hat.

Ernst Ferstl

2 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 3

Thalgauer Pfarrbrief 3


Frauenwallfahrt

vom Mittwoch 15. Mai 2013

Bei wunderbarem Wetter am Tag der

„Kalten Sophie“ starteten wir zu unserer

jährlichen Frauenwallfahrt nach

Maria Laab, Naarn im Marchland OÖ.

Nach der Abfahrt um 8.30 Uhr beim

Pfarrzentrum füllte sich der Bus bis

zur letzten Haltestelle. Auf der Autobahn

fuhren wir Richtung Linz, Abfahrt

Steyr-Enns bis Naarn.

In der Wallfahrtskirche „Maria Laab“

nahmen wir am Gottesdienst, den unser

Herr Dechant Zauner gestaltete,

teil. Diese Wallfahrtskirche ist ca. 500

Jahre alt und die Mauern des Langhauses

stammen noch aus der gotischen

Zeit. Im 17. Jahrhundert wurde

die Kirche mit einem barocken Flügelbau

erweitert. In den Jahren 1900/1901

und 1981/1982 wurde die Außen- u. Innenrenovierung

vorgenommen. In den

letzten Jahren kommen vermehrt Buswallfahrten

nach Maria Laab, da dies

eine wunderschöne Marien-Kirche ist.

Nach dem Gottesdienst stärkten wir

uns beim Mittagsbuffet im benachbarten

Gasthaus (das etwa so alt wie die

Kirche ist). Laut Auskunft von Nachbarn

war dieses Gebäude einmal der

Pfarrhof. Nach einem kurzen Spazier-

gang setzte sich unsere Reise fort

nach Steinerkirchen/Traun zum Benediktinerinnen-Kloster.

In drei Gruppen

wurden wir durch die Räumlichkeiten

des Klosters geführt. Dort befinden

sich die Paramentikwerkstätten, in

denen die kunstvoll bestickten und

bemalten Messgewänder für Priester,

sowie Fahnen für Vereine hergestellt

werden. Derzeit sind in diesem Orden

140 Schwestern, die im Mutterhaus

und in verschiedenen Diözesen tätig

sind. Seit 1970 arbeiten sie auch in

Brasilien.

Vor unserer kurzen Andacht in der Kapelle

des Klosters besuchten wir noch

das Grab der Klosterschwester Ottilie

Frenkenberger vom Lechnergut, um

dann die Rückreise nach Thalgau anzutreten.

Es war wieder eine wunderschöne

Wallfahrt!

Brigitte Greisberger

Foto: Elisabeth Sommerauer

Pilgerwanderung

„Wem Gott will rechte Gunst erweisen,

den schickt er in die weite Welt“, heißt

es in einen Volkslied. Das Ziel unserer

Wanderung war zwar nicht die weite

Welt, im Gegenteil, mit dem Auto wäre

unser Ziel St. Virgil in Salzburg schnell

erreichbar gewesen.

Wir hatten aber die Gunst an einem

der wenigen schönen Tagen in diesem

verregneten Frühjahr unser Ziel

erwandern bzw. „erpilgern“ zu können.

So machten sich ca. 30 Personen am

8. Juni auf den Weg.

Nachdem wir von unserem Pfarrer Josef

Zauner in der Pfarrhofkapelle auf

diesen Tag eingestimmt wurden und

den Pilgersegen erhielten, brachen wir

auf Nebenstraßen und Wanderwegen

auf in Richtung Salzburg. Über Plainfeld

ging es durch teils unwegsames

Gelände weiter in Richtung Koppl, wo

wir beim Kirchenwirt Mittagsrast hielten.

Dann führte der Weg weiter durch

das Koppler Moor, über die Gaisbergschulter,

durch Oberwinkl und bergauf

vorbei an der Mittereggalm. An drei

schönen Plätzen, teilweise bei Kapellen,

hielten wir eine Andacht, jeweils

zu einem Satz des „Vater Unser“, die

von Meinrad Föger, Luise Doppler und

Birgit Almhofer gestaltet wurden.

Schließlich hatten wir endlich

den höchsten Punkt

unserer Pilgerreise erreicht

und es ging nun steil bergab

nach St. Virgil. Dort angekommen

genehmigten

wir uns ein hochverdientes

kühles Getränk.

Zum Abschluss unserer

Pilgerwanderung feierten

wir mit Diakon Pejcic Djuka

einen unterhaltsamen

Wortgottesdienst.

So können wir auf einen

schönen und erlebnisreichen

Tag zurückblicken.

Nachdem wir sehr viele

positive Rückmeldungen

erhalten haben, möchten

wir eine Pilgerreise auch in

der Zukunft machen.

Über Vorschläge bezüglich

möglicher Ziele würde

sich der Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit

freuen.

Peter Radauer für den Arbeitskreis

Öffentlichkeitsarbeit

Ministrantenabschluss

Wie jedes Jahr feierten die Ministranten

auch heuer wieder ihren Jahresabschluss.

Nach einem Abend-Gottesdienst,

der extra hierfür auf 18:00

vorverlegt und von einigen Ministranteneltern

stimmungsvoll musikalisch

begleitet wurde, feierten die Ministranten

mit Anhang ihren Abschluss beim

Pfarrzentrum in Form von einer Grillfeier.

Dieses Fest wurde nach einigen

lustigen Stunden mit einer Fackelwanderung

beendet.

An diesem Abend beendeten auch,

die an dem Tag schon nicht mehr im

Amt gewesenen Oberministranten Jakob

Joseph Frenkenberger und sein

Stellvertreter Bernhard Frenkenberger

ihr Dasein als Leiter der Ministrantenschar

und übergaben ihr Amt mit einem

lachenden und einem weinenden

Auge an sicherlich würdige Nachfolger.

Oberministrant wurde Anton Schroffner

und sein Stellvertreter ist nun Michael

Schmidhuber.

Ein weiteres Ereignis an diesem Tag

war auch die Aufnahme jener Ministranten,

die seit einem Jahr ministrierten,

und die Einkleidung der

ganz frisch ausgebildeten neuen

Ministranten.

Ich wünsche den neuen Ministranten

und vor allem den neuen Oberministranten

viel Spaß, Glück und Erfolg in

ihrer weiteren Laufbahn!

Jakob Frenkenberger

Fotos: Peter Radauer

4 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 5


Mit Jugendlichen in Taizé

Gastfreundschaft war von

jeher ein wesentlicher Teil

des Lebens in Taizé. Dort hat

sich 1949 eine ökumenische

Mönchsgemeinschaft gegründet,

die sich in besonderer

Weise für die Verständigung

und Frieden zwischen

den Völkern und Konfessionen

einsetzt. Dabei laden sie

Jugendliche ein, das Leben

mit ihnen eine Zeit lang zu

teilen. Auf der Suche nach

Gott und den Menschen,

finden so das ganze Jahr über jede

Woche ca. 4000 Jugendliche aus den

europäischen Ländern und auch von

den anderen Erdteilen in den kleinen

Ort im französischen Burgund. Heuer

waren auch wir mit einer Gruppe von

25 Jugendlichen aus Faistenau,

Koppl und Thalgau

mit dabei.

Wir waren eingeladen, uns

auf den Rhythmus eines

gemeinsamen Lebens einzulassen:

Dreimal am Tag

mit den Brüdern zum Gebet

mit den weltbekannten Gesängen

aus Taizé zusammenkommen

und mit den

Jugendlichen anderer Länder

zusammenleben, bei

den Mahlzeiten, in kleinen

Gesprächsgruppen und bei den anfallenden

praktischen Arbeiten. Gerade

dadurch, dass das Leben in Taizé von

Schlichtheit geprägt ist (das Essen

und die sanitären Anlagen sind

einfach, übernachtet wurde

in den mitgebrachten Zelten),

konnten wir zu uns selber finden

und uns mit unserem Glauben

auseinandersetzen.

Wenn auch im Vorfeld der Tagesablauf

in Taizé mit den drei

Gebetszeiten von den Jugendlichen

kritisch gesehen wurde,

so gehörten sie bald zu den

Highlights und es wurde die

Frage gestellt: „Wann gehen

wir wieder beten?“ Wichtig war

auch das Erleben von Gemeinschaft:

In der eigenen Gruppe

sowie das Kennenlernen von gleichgesinnten

jungen Christen aus ande-

Pfarr-Mitarbeiter/innen-Grillen

Fotos: Peter Radauer

ren Ländern, wobei interessanterweise

die Kommunikation in Englisch und

auch mit Händen und Füßen irgendwie

ging. So konnten alle Teilnehmer

die Erfahrung machen: Wer glaubt, ist

nie allein!

Roman Eder

Jugendchortreffen

Am 28. Juni 2013 war es so weit. Das

langersehnte Jugendchortreffen in der

Pfarrkirche Thalgau fand statt. Neben

dem Jugendchor Thalgau kamen

auch der Jugendchor Abersee unter

der Leitung von Jakob Pejic und der

“Jugendchor“ der katholischen Jugend

Faistenau unter der Leitung vom Marlene

und Claudia durfte natürlich auch

nicht fehlen.

Nach langem Planen haben diese drei

Chöre das Projekt Jugendchortreffen

angepackt und sich am Nachmittag

des 28. Junis zum gemeinsamen

Proben im Pfarrzentrum Thalgau eingefunden.

Die externe Chorleiterin

Sabine, Studentin im Fach Kirchenmusik

in Salzburg, begleitete uns den

ganzen Nachmittag und brachte der

Truppe mit Elan neue, schwungvolle

Kirchenstücke bei.

Das Proben mit so vielen fremden

Gesichtern war für viele von uns eine

neue Erfahrung und schon nach kurzer

Zeit hatte jeder seinen Platz in der

großen Singgruppe gefunden.

Die Vorabendmesse rückte immer

näher. Ausgerüstet mit Klavier und

guten Sängern wanderten wir in Richtung

Kirche. Den Auftritt meisterte

der frisch gebildete Chor tadellos

und feierte den Erfolg anschließend

mit einer sommerlichen Grillfeier im

Pfarrzentrum.

Daniela Lichtmannsperger

Große

Anerkennung

Unser Pfarrer und Dechant Mag. Josef

Zauner wurde kürzlich von Erzbischof

Dr. Alois Kothgasser zum „Erzbischöflichen

Konsistorialrat“ ernannt.

Dies soll ein „Zeichen des Dankes

und der Anerkennung seines priesterlichen

Wirkens“ sein, wie es im Ernennungsdekret

heißt.

Im Namen des Pfarrgemeinderats

und der ganzen Pfarre gratuliere ich

ganz herzlich zu dieser ehrenvollen

Ernennung!

Christine Maiburger,

Pfarrgemeinderats-Obfrau

1993 – 2013

20 Jahre Eine Welt Gruppe Thalgau

Der Dank

Im Herbst diesen Jahres begeht die Eine Welt Gruppe

Thalgau ihr 20-Jahr-Jubiläum – Grund genug, wieder einmal

innezuhalten um zu erfassen, was geschah, wo man

steht und welche Orientierung sich für die Zukunft anbietet.

Die EWGT kann dankbar auf zwei Jahrzehnte zurückblicken,

die hinter ihr liegen. Hilfe und Unterstützung

– nicht nur in finanzieller, sondern auch personeller und

ideeller Hinsicht – sowie das entgegengebrachte Vertrauen

und die Wertschätzung haben zu allem, was bisher

erreicht und bewirkt werden konnte, wesentlich beigetragen!

Der große Dank geht hier an THALGAU als Dorf- und

Solidaritätsgemeinschaft.

Der Gedanke der Solidarität

Als Initiative war und ist die EWG Treffpunkt für Menschen,

die dazu beitragen wollen, dass der Gedanke der Solidarität

mit Benachteiligten in den Ländern des Südens lebt

und lebendig bleibt: in unseren Gemeinschaften von der

lokalen bis zur globalen Ebene.

Die Eine Welt

Der Name Eine Welt Gruppe wurde dabei bewusst von ihren

Gründern gewählt, um auf das verbindende Element auf

dieser Erde hinzuweisen: so vielfältig und unterschiedlich

sie sich auch darstellt – bevölkert wird sie von Menschen,

die im Grunde dieselben Beweggründe und Wünsche vereinen:

Befriedigung der Grundbedürfnisse, Entwicklung

und Wohlstand, Bildungschancen vor allem für die junge

Generation, Schutz und Bewahrung der Schöpfung und

des Lebensraumes sowie ein friedliches Zusammenleben

untereinander. Auch hängen wir nicht nur miteinander zusammen

sondern vor allem voneinander ab: Klima, Ressourcen,

weltweite wirtschaftliche Verflechtungen, politische

Bündnisse und Flüchtlingsströme sind nur einige der

Faktoren, die uns dafür die Augen öffnen.

Die Unterstützung

In den vergangenen 20 Wirkungsjahren der EWG konnte

auf dem Weg der finanziellen Unterstützung in den Projektregionen

in Bolivien, El Salvador, Ecuador, Indien und

Thailand einiges erreicht werden. Das waren (und sind!)

wichtige Schritte in Richtung einer Verbesserung der Lebenssituation

und Schaffung von Zukunftsperspektiven für

die Menschen vorort, so z.B. Investition in Ausbildungsund

Ernährungsprojekte sowie Frauenförderungsprogramme.

Einerseits.

Weit weg und doch nahe

Die Mitglieder der EWG – ehemalige wie aktive – vereint

aber die Erfahrung, dass es andererseits mindestens

ebenso wichtig ist, die Lebensrealität dieser Menschen in

unser Blickfeld zu rücken – Grenzen zu öffnen, um richtig

hinzusehen und sich berühren zu lassen. Was ist weit

weg und was ist nahe? Die Antwort darauf gibt oft nicht die

geografische Entfernung. Weit entfernt sind die Menschen

in den sogenannten Entwicklungsländern nämlich nur auf

den ersten Blick. Sehen wir auf unsere Kleidung, Schuhe,

Smartphones, Lithium-Ionen-Akkus, verzinkte Autokarosserien,

Goldringe und Silberketten, dann sind uns die Menschen

mit ihren Schicksalen gleich um vieles näher!

Die Blickrichtung

Ein Inder soll einmal gesagt haben: „Schickt uns nicht euer

Geld, sondern erzählt den Menschen in eurer Heimat von

uns!“ Sicher – spricht man von Entwicklung, muss man

auch vom Geld reden. Um aber nachhaltig, d.h. wirksam

etwas zu verändern, muss man bei sich selbst anfangen,

bei den eigenen Einstellungen und Gewohnheiten. Es

braucht den Willen zu einer Änderung der Blickrichtung.

Die EWG möchte sich daher auch in Zukunft bemühen, in

ihrem Wirkungsfeld den Blick über den Tellerrand zu ermöglichen

und Menschen, die weit entfernt leben, Stimme

und Gesicht zu geben. Bitte unterstützen Sie uns dabei

auch weiterhin. Neue Mitglieder in unserer aktiven Gruppe

sind jederzeit herzlich willkommen!

Birgit Almhofer

für die Eine Welt Gruppe Thalgau - www.ewgt.at

6 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 7

Mitglieder der Eine Welt Gruppe

Durch den Bau einer Gemeinschaftsküche in einem Dorf im Hochland von Ecuador

können Schüler mit einer warmen und nahrhaften Mahlzeit versorgt werden. (Fotos:EWGT)

Junge in einer Mine am Cerro Rico, Potosi, Bolivien


Jungschar- und Ministrantenlager 2013

Wie jedes Jahr waren die Erwartungen riesengroß

und die Vorfreude stieg jeden Tag an.

Heuer ging unsere Reise nach Krottendorf-

Gaisfeld in die Steiermark. Am Sonntag, den

4. August 2013 um 14 Uhr fuhren wir los.

Unser Quartier waren zwei gut ausgestattete

Häuser. Die Highlights waren der Pool, Volleyund

Fußballplatz. Trotz der Hitze machten wir

nicht nur Ausflüge ins Schwimmbad, sondern

z.B. fuhren wir in die Zotter Schokoladefabrik,

in den Tierpark Herberstein, oder auch nach Graz, wo wir

einen Stadtrundgang machten und den Uhrturm sowie den

Dom besichtigten.

Guter Erfolg beim

„fairen Cafè“

Auch im heurigen Frühling war das faire EZA-Café am Dorfplatz

bzw. in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank ein Erfolg.

Bewusst wurde wieder der Samstag vor dem Muttertag

als Termin gewählt, machen doch viele Kunden davon

Gebrauch, dass beim fairen EZA-Café eine große Auswahl

an herrlichen Kuchen und Torten angeboten werden.

Bereits nach Öffnungsbeginn kamen die ersten Kunden,

um sich mit fair gehandelten Produkten, diversen Mehlspeisen

einzudecken bzw. sich an Ort und Stelle ein kleines

Frühstück zu gönnen. Leider konnte einmal mehr der

Dorfplatz so gut wie nicht genützt werden, denn das Wetter

machte einem „Gartencafè“ einen Strich durch die Rechnung.

Aber auch in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank

konnten die zahlreichen Gäste nach ihren Wünschen bedient

werden.

Mehr als 30 verschiedene Torten und Kuchen wurden an

die Frau und an den Mann gebracht, aber auch eine zufriedenstellende

Zahl von fair gehandelten Produkten der

EZA (Kaffee, Gewürze, Schokolade, Trockenfrüchte, Spiele,

Taschen, Schmuck, Textilien etc.) konnten verkauft werden.

Insgesamt betrug der Reinerlös rund 700,- Euro, ein Betrag,

der wieder für die Projekte in Indien (Ishwari) und Brasilien

(Bischof Erwin Kräutler) zur Verfügung gestellt wird.

Die Mitglieder vom Ausschuss für Weltkirche danken einmal

mehr

• den Spenderinnen und Spendern von Kuchen und Torten

• der Raiffeisenbank für die Nutzung der Räumlichkeiten

• und allen Kunden und Gästen, die durch ihren Einkauf

bzw. ihre Konsumation einmal mehr ein solidarisches Zeichen

gesetzt haben.

Unsere Gemeinschaft

wurde

durch viele

Aktivitäten

gestärkt, und

konnte auch

durch kleine

Streitereien

und

Meinungsverschiedenheiten

nicht zerstört

werden. Die ganze Woche

begleitete uns Gott. Bei

Tischgebeten, Morgenund

Abendlob dankten wir

ihm für diese gelungene

Woche.

Wieder einmal war das

Jungschar- und Ministrantenlager

ein voller Erfolg.

Danke an ALLE Begleiter/innen,

vor

allem an Herbert

Brandstätter

(Busfahrer)

und an Roman

Eder für die

Organisation.

Andrea Schmidhuber,

Sophie

Greisberger

Fotos: Roman

Eder

Maiandachtssammlung

zugunsten der MIVA

272,82 Euro erbrachte das Spendenergebnis der Kollekte

bei der letzten Sonntags-Maiandacht.

Das ist ziemlich genau jener Betrag, den ein Fahrrad für

eine/n der vielen Katechisten kostet, die in Lateinamerika,

Afrika und Südostasien dafür sorgen, dass das Wort Gottes

bis in die letzten Winkel der Regionen, in denen sie tätig

sind, getragen wird.

Die MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft) sorgt

seit vielen Jahrzehnten dafür, dass Katechisten und Pastoralassistenten

mobiler sind und bei ihrem Dienst mit stabilen

Fahrrädern die oft abenteuerlichen Verkehrswege bewältigen

können. Die Schotterstraßen und Fahrwege sind

bei schlechter Witterung mit motorisierten Fahrzeugen gar

nicht zu schaffen, doch mit einem Drahtesel können Religionsunterricht,

Wortgottesdienst und andere pfarrliche

Aktivitäten auch in entlegenen Gegenden bewältigt werden.

Der Schwertl Dreigesang hat in dankenswerter Weise

diese Maiandacht musikalisch mit berührenden Marienliedern

umrahmt, und zusammen mit den Gebeten und

Texten zu einer stimmungsvollen Andacht werden lassen.

Wir, vom Ausschuss für Weltkirche, wollen allen, die etwas

zum Spendenergebnis beigetragen haben, ein herzliches

Vergelt`s Gott sagen.

Hans Bayer

Arbeitskreis

Weltkirche

Mit dem Erlös unserer Verkaufsaktivitäten werden verschiedene

Projekte unterstützt. Aktuell folgende:

Bischof Erwin Kräutler in Brasilien: Als Ordensmann der

„Missionare vom Kostbaren Blut“ arbeitet er am Xingu, einem

Nebenfluss des Amazonas in Brasilien. Selbst Morddrohungen

und Attentate ließen ihn nicht aufgeben. Egal ob

bei einer Predigt, bei einer Petition an die Regierungsspitze

Brasiliens oder in den diversen Medien, er macht sich stark

für die Unterdrückten, für die Rechtlosen, für jene, die keine

Lobby haben.

Miva: Mit der letzten Sonntags-Maiandacht jedes Jahr,

die immer im Zeichen der Weltkirche steht, sammeln wir

Spendengelder für die Fahrradaktion

der MIVA (Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft)

www.miva.at. (Siehe auch

nebenstehender Artikel).

Schwester Edith/ Bolivien: Die

Thalgauerin Sr. Edith Schmidhuber gehört

seit 1972 den Halleiner Schwestern

Franziskanerinnen (HSF) an und ist seit

1985 in Bolivien im Missionseinsatz.

Indisches Frauenprojekt „ISHWARI“: Ohne Ausbildung

haben Frauen im ländlichen Indien, wenn sie von ihrem

Mann geschieden bzw. verstoßen werden, kaum Überlebensmöglichkeiten.

Das Frauenprojekt Ishwari fängt solche

Frauen auf. Unter der Leitung von Sr. Rosalia erlernen

sie in neunmonatigen Kursen Grundfertigkeiten, mit denen

sie in der Lage sind, selbst für ihren Lebensunterhalt zu

sorgen.

Wir, die Gruppe „Weltkirche“ hat sich als Arbeitskreis

des Thalgauer Pfarrgemeinderates zum Ziel gesetzt, die

Gemeinschaft der Kirche zu leben, indem nachhaltige Projekte

in Ländern des Südens unterstützt werden und über

Die Motivationen der Arbeitsmitglieder sind vielfältig:

diese informiert wird. Zu diesem Zweck gibt es über das „Dass wir von unserem Wohlstand etwas abgeben und

Jahr verteilt folgende Aktivitäten:

andere Menschen auch faire Lebensbedingungen haben“

- EZA-Verkauf: Verkauf von fair gehandelten Produkten

(Elisabeth)

und tw. auch selbstgemachten Mehlspeisen am ersten Wochenende

jedes Monats, vor und nach der heiligen Messe, habe dort gesehen, wie arm und bescheiden die Leute trotz

„Ich war schon in einigen Ländern auf Urlaub, und ich

im Turmzimmer. Die fair gehandelten Lebensmittel und allem dort leben. Ich möchte mit meinem Engagement, einen

kleinen Beitrag dazu leisten, um diese Menschen zu

Handwerksartikel der Importorganisation EZA Fairer Handel

www.eza.cc bringen zweifache Unterstützung: einerseits

durch die fairen Handelsbeziehungen; andererseits „Ich arbeite gerne im Ausschuss für Weltkirche, weil es

unterstützen.“ (Juliane)

unterstützen wir mit der kleinen Handelsspanne, die uns viele engagierte Priester, Ordensschwestern, Bischöfe und

durch den Verkauf bleibt, zusätzlich noch weitere Projekte. andere kirchliche Mitarbeiter gibt, die in Ländern der sogenannten

3. Welt hervorragende Arbeit leisten. Sie überzeu-

- EZA-Kaffee: einmal jährlich wird ein EZA-Kaffee am

Marktplatz veranstaltet. Bei Schlechtwetter dürfen wir

gen mich durch ihr Engagement und gelebte christliche

dankenswerter Weise unter das Dach der Raiffeisenbank

Nächstenliebe.“ (Hans)

schlüpfen. Auch dort gibt es viele selbst gemachte Kuchen, „Ich arbeite beim AK Weltkirche so gerne mit, weil wir

wunderbaren Kaffee und Geschenksartikel und Lebensmittel

aus Fairem Handel, die zum Verweilen einladen. Spenden für unsere Mitmenschen in der ganzen Welt da

ein klein wenig beitragen können, mit den uns anvertrauten

zu sein.“ (Gabi)

- Weiters helfen wir auch mit, dass die Sternsinger der

Dreikönigsaktion gut versorgt sind (Mithilfe beim Ankleiden,

„Ich möchte Menschen, die es materiell schwer haben,

Taxidienst, Verpflegung, Kleiderreinigung).

mit meiner Zeit und den Kuchen meiner Frau helfen, ihre

Lebensumstände zu verbessern.“ (Martin)

„Ich arbeite mit, weil ich weiß, dass die Menschen in der

3. Welt durch den besseren Verkauf ihrer Waren einen fairen

Preis erhalten und sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen

können und dadurch die Verhältnisse menschenwürdiger

werden. Jeder soll einen kleinen Beitrag dazu

leisten!“ (Maria)

„Fairer Konsum ist ein so einfacher Beitrag für eine gerechtere,

lebenswertere Welt für uns alle. Da helfe ich gerne

mit!“ (Angelika)

„Weil ich hier genau weiß, was unsere Spenden bewirken!“

(Karin)

„Damit die Welt nicht so bleibt, wie sie ist.“ (Christl)

Der Arbeitskreis Weltkirche, unter

der Leitung von Juliane Dietmann (Tel.

Nr. 0664-4863087), besteht aus folgenden

Mitgliedern:

Die Mitglieder vom Arbeitskreis

Weltkirche v.l.n.r.: Christine Winkler,

Martin Dietmann, Juliane Dietmann,

Hans Bayer, Gabi Gruber, Angelika Leitner,

Karin Neumayer, Ingrid Lipusch,

Elisabeth Gattringer, Maria Dirnhammer,

Christel Stadel.

8 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 9


Reif werden für ein Leben mit

Gott und in der Kirche

Firmvorbereitung

– eine Begleitung auf dem

Glaubensweg

Kürzlich saß ich mit einem Priester, einem

Liturgiewissenschaftler, einer Pastoralassistentin,

einem Theologen und ich

als Religionslehrerin zusammen und es

wurde heftig das Thema „Sakrament der

Firmung“ über dem Tisch ausgebreitet. Es

war eine heiße Debatte - nicht nur weil es

über 30° Grad im Schatten hatte – die uns

mein Mann mit kühlen Sommergetränken

erfrischte.

Spannend für mich war, wie viele verschiedene

Zugänge es für eine gute Firmvorbereitung

gibt und wie unterschiedlich

die einzelnen Studienrichtungen dieses

Sakrament betrachten.

In den Neutestamentlichen Grundlagen

gehen schon die Meinungen auseinander.

Während Paulus davon spricht, dass wir

durch die Taufe in den Leib Christi eingegliedert

sind und teilhaben an demselben

Geist (Apg 2,38) – somit bräuchte es keinen

eigenen Initiationsritus mehr – so ist in der Apg 8,14-17

deutlich zwischen dem Taufbad und der Handauflegung

unterschieden, nicht zuletzt erkennbar durch die verschiedenen

Spender.

In der weiteren Entwicklung bis zum Zweiten Vatikanum

gibt es eine klare Unterscheidung des Wirkens des Geistes

Gottes bei den Initiationssakramenten: während bei der

Taufe der Geist zum Nachlass der Sünden gegeben wird,

ist die „virtus sakramenti“ bei der Firmung „die Mitteilung

des Heiligen Geistes zu kraftvollem Handeln“.

Die Reformatoren (evangelische K.) lehnten eine Sakramentalität

der Firmung ab. Weil aber weiterhin an der

Kindertaufe festgehalten wurde, schien es nötig zu sein,

Jugendliche, vor der neu entstandenen Feier der Konfirmation,

als Tauferinnerung einen Glaubenskurs zu unterziehen.

Nicht nur dies erinnert an das Projekt „Firmung ab

17“, sondern auch die Anhebung des Alters auf 18 Jahre.

Damit wird eine aktive Kirchenmitgliedschaft mit allen

Rechten und Pflichten begründet.

Im Zweiten vatikanischen Konzil wurde neu betont, dass

die Firmung zur christlichen Initiation gehört und seit den

siebziger Jahren wurde der Gedanke der Mündigkeit, der

Eigenverantwortlichkeit und selbstständigen Entscheidungsfreiheit

in den Vordergrund gestellt. Ausgedrückt

werden wird dies zum Teil in der Forderung nach Erhöhung

des Firmalters ins junge Erwachsenenalter. So könnte die

Firmung eine Tauferneuerung und echte freiwillige Glaubensentscheidung

sein.

Das Sakrament der Firmung heute soll eine Bestärkung

an einem Wendepunkt des Lebens sein. Sakramente sind

Heilszusagen an den konkreten Menschen in konkreten Lebenssituationen.

Die Firmung ist das Versprechen Gottes

des Beistandes bei den Herausforderungen des Lebens.

Von daher müssen wir die Lebenssituation der Firmlinge

ernst nehmen. Angelehnt an Initiationsriten, die auf der

ganzen Welt diesen Aufbau haben, ergeben sich für den

Firmweg 3 Phasen:

1. Trennungsphase: Abschied von der Kindheit

2. Schwellenraum: Lernphase für den neuen

Lebens abschnitt

3. Wiedereingliederung – festliche Aufnahme in den neuen

Status

In der Softwaresprache kann man auch von einem „update

– Aktualisierung“ sprechen, wobei diese Wortwahl für das

heilige Sakrament der Firmung dann doch dem Theologen

und dem Priester bei unserem Sommergespräch zu einseitig

war.

Zusammengefasst stellen sich schlussendlich zwei Fragen:

Wer empfängt den Geist Gottes?

Er kommt zu denen, die sich ihn innerlich verdienen und

nach ihm sehnliches Verlangen tragen. Der Geist Gottes

weht, wo er will und nicht, wo die Menschen wollen, dass

er wehen soll.

Wie/Wo zeigt sich, dass ich mit Gottes Geist „gesalbt“ bin?

In meiner Beziehung zu Gott – immer wieder zu ihm hinzugehen

und das Angebot seiner Liebe anzunehmen.

In der Liebe zum Leben und in Achtung/Ehrfurcht vor allem

Lebendigen.

Wir starten mit der

Firmvorbereitung neu im Herbst

1. Schritt:

Eingeladen zu einem Informationsnachmittag sind alle

Jugendlichen ab dem 14. Lebensjahr (4. Klasse HS oder

Gymnasium) am

Fr., 11. Oktober 2013, 17:00 im Pfarrzentrum Thalgau

Es gibt Informationen zum Firmweg, wie dieser konkret

aussieht und welchen zeitlichen Rahmen er umfasst. Der/

Die Jugendliche selbst entscheidet, ob er/sie schon bereit

ist, sich auf diesen Glaubensweg einzulassen.

2. Schritt:

Wenn der/die Jugendliche sich für den Vorbereitungsweg

zur Firmung entscheidet, werden die Eltern und Paten zu

einem Eltern/Paten-Informationsabend eingeladen, wo sie

die Anmeldung ihrer Kinder zur Firmung abgeben.

Mo., 28. Oktober 2013, 19:30 im Pfarrzentrum Thalgau

3. Schritt:

Wir beginnen den Firmweg mit einem gemeinsamen Jugendgottesdienst

in der Pfarrkirche

Thalgau, wo die Gruppeneinteilung bekannt

gegeben wird und die Arbeitsmappe

für die Zeit der Vorbereitung zur Firmung

ausgeteilt wird.

Vorabendmesse am Sa., 23. November

2013 um 19:00

Alle weiteren Informationen werden an den

Informationstagen bekanntgegeben.

Marie-Luise Doppler

Arbeitskreis Firmung

Eltern-Kind-Initiative

Thalgau – Herbstprogramm

Eltern-Kind-Gruppe im Pfarrzentrum

Wir freuen uns, dass wir ab Herbst eine zweite Eltern-Kind-

Gruppe im Pfarrsaal anbieten können. Die Gruppentreffen

finden wöchentlich statt. Zielgruppe sind Mütter bzw. Väter

mit Kindern im Alter von 1-3 Jahren. Die soziale Entwicklung

der Kinder wird durch Kinderreime, Lieder und Bewegungsspiele

gefördert. Für die Eltern ist der Austausch,

die Weiterbildung und die gegenseitige Unterstützung eine

wertvolle Hilfe im Familienalltag.

Starttermine:

Mittwoch-Gruppe: 25. September jeweils 09.00 – 10.50 Uhr

Donnerstag-Gruppe: 10. Oktober jeweils 09.00 - 10.50 Uhr

Nähere Auskünfte und Anmeldung bei Karoline Radauer

ab sofort unter 0664 / 460 7401 – die Plätze werden in der

Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

© Fotos Eltern-Kind-Gruppe: Mit freundlicher Unterstützung des Ateliers

„Lichtblicke“ Thalgau

NEU: Babymassagekurs Sanfte Hände

mit Dipl. Kinderkrankenschwester Margit Klaushofer

Für Babys von 0- ca. 6 Monaten.

Babymassage stillt das natürliche Bedürfnis des Kindes

nach Wärme, Vertrauen und Zuneigung. Das Kind entwickelt

ein Ur-Vertrauen in die Welt. In diesem Kurs erlernen

die TeilnehmerInnen Techniken und Griffe der Babymassage,

welche auch bei Bauchschmerzen, Blähungen,

Schnupfen usw. hilfreich eingesetzt werden können.

Termine: Sa, 28.9., Sa 5.10. und Sa 12.10.

jeweils von 10.00 – 11.20 Uhr

Kosten: 45 Euro pro Familie

Anmeldungen ab sofort unter 0664/ 460 7401 – Karoline

10 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 11

10 Thalgauer Pfarrbrief

Der Arbeitskreis Firmung überlegt das

Firmkonzept und organisiert die Firmvorbereitung.

Für die Firmgruppen sind viele

Begleiter/innen und Referent/innen zu suchen,

Projekte und Gottesdienste sind vorzubereiten.

Höhepunkt ist schließlich die

Feier der Firmung. Für und mit Jugendlichen

zu arbeiten, ist eine herausfordernde,

aber sehr dankbare Tätigkeit!

Im Bild vlnr.: Brigitte Salzmann, Meinrad

Föger (vorne); Margarete Maier, Birgit Almhofer,

Marie-Luise Doppler, Dechant Josef

Zauner.

Radauer

Die Spielothek KASI

Mit viel Eifer wurde der Kellerraum im Pfarrzentrum von einer

der vielen Jugendgruppen der Katholischen Jugend

ausgemalt. Frisches Weiß und einige bunte Farbkleckse

verschönern den Raum auf Anhieb. Die neuen Vorhänge

und natürlich das Mobiliar aus dem Altbestand der Volksschule,

sowie von der Firma Siemens, bilden nun einen

einladenden Raum der sich ideal für die Aktivitäten der

Spielothek eignet.

Nun ist es also an der Zeit, die leeren Regale mit entsprechenden

Spielen zu füllen, an dieser Stelle ein herzliches

Dankeschön an all unsere Sponsoren, die dies alles nun

ermöglichen! Wir möchten die Gelegenheit nutzen, und

bereits heute alle Sponsoren und Unterstützer recht herzlich

zu unserem Eröffnungsfest der Spielothek KASI,

am Samstag, den 19. Oktober ab 14.00 Uhr einladen!

Das Team der Spielothek KASI

Silvia Gschaider und Karoline Radauer


Der neue Religionsraum in der

Volksschule

Beim Neubau der Volksschule wurde ein eigener

Raum für den Religionsunterricht geschaffen. Die Kinder

selbst haben miteinander überlegt, wie wir diesen

„Raum für Gott und für uns“ gestalten könnten. Ein

neues, ansprechendes Kreuz aus Glas wurde gekauft.

Rund um das Kreuz hängen gebastelte Schmetterlinge.

Sie sind ein altes Symbol für die Auferstehung.

Jedes Kind hat ein Bild von sich selbst gemalt und

an die Pinwand gesteckt. Weiters befinden sich eine

Sonne, eine Regenwolke und ein Regenbogen an der

Wand. Sie sind Zeichen für den Bund Gottes mit den

Menschen und für unterschiedliche Lebenslagen. Es

gibt auch eine Arche Noah zum Spielen.

Lassen wir die Kinder sprechen: >>>

Text + Fotos:

Veronika Glück

Es gibt so tolle Polster und

ein sooo tolles Kreuz. Mir

gefällt eigentlich alles sehr

gut. Da mir alles so gut gefällt,

gehe ich gerne in den

Religionsraum. Pia

Ich finde es schön, dass es einen

Religionsraum gibt, weil alles

nur über Gott geht. Catalina

Ich finde die Arche Noah

sehr toll, weil da Tiere drin

sind und man die Stalltüren

aufmachen kann.

Jakob

Ich finde es gut, dass

wir einen Raum für Gott

haben. Benedikt

Im Religionsraum gibt es einen

runden, großen, gelben

Teppich, der sehr weich und

sehr gemütlich ist. Und dazu

gibt es viele bunte Polster.

Drum ist Religion sehr cool.

Sarah, Julia B., Julia H.

Die Kinder der 4c Klasse

haben die 10 Gebote sehr

schön gestaltet und auf buntes

Papier geklebt. Lena

Der Religionsraum ist toll, weil uns die

Religionslehrerin in Ruhe etwas von

Gott und Geschichten von Jesus erzählen

kann. Samuel

Die Sonne an der

Wand ist sehr schön.

Sie sieht gelb aus

und erinnert mich

an das Licht Gottes.

Stephanie

mit den Kindern der ehemaligen Volksschule Thalgauegg

KREUZ & QUER

durch unsere Pfarrkirche

Hast du mich

schon entdeckt?

Suche mich!

Marcel: „In der

Kirche ist es

nicht langweilig!“

An einem Mittwoch gingen wir nach Thalgau. Dort

mussten wir zur Kirche. Vor der Kirche wartete unsere

Religionslehrerin auf uns. Gemeinsam marschierten

wir in die Kirche. Dort versammelten

wir uns um das Taufbecken, wo uns der Diakon

begrüßte. Nun erklärte uns der Herr Diakon kurz

die Entstehungsgeschichte unserer Pfarrkirche.

Gleich nachdem der Diakon fertig war, teilte uns

die Religionslehrerin in vier Gruppen auf. Es waren

sechszehn Kinder. Jede Gruppe suchte sich einen

Partner aus. Man konnte sich Ingrid Mayer, Anita

Naglmayr, die Religionslehrerin Maria Föger oder

den Herrn Diakon aussuchen. Als sich jeder einen

Partner ausgesucht hatte, ging es los. Jetzt bekamen

wir die Zettel mit den Fragen. Wir durften in

den Altarraum, zum Lesepult und in alle Ecken unserer

Kirche schnuppern. Am besten gefiel es mir

bei der Orgel und im Chor. Hier war eine schöne

Aussicht. Von dort oben sah ich (fast) alles. Zum

Schluss versammelten sich alle unter dem Zeichen

des Hl. Geistes. Die Kirchenrallye war sehr lustig.

Es haben sicher viele etwas Neues über unsere

Kirche gelernt.

Natasha

Gotteslob neu

Ab dem 1. Adventsonntag 2013 werden wir für unser Singen

und Beten im Gottesdienst ein neues Buch verwenden,

das neue Gotteslob. Nach fast 40 Jahren wird unser

Gotteslob nun durch ein neues ersetzt.

Das neue Gotteslob, das für den deutschen Sprachraum

mit seiner Startauflage von 3,6 Millionen Exemplaren erscheint

(davon 543.000 für Österreich), gilt als Schatz,

den jede Pfarre in ihren Feiern heben kann. Ein Buch, das

auf dem besten Wege ist, ein Bestseller zu werden.

Das neue Gotteslob ist schon vom Buchdruck her ein

Projekt der Superlative. Für die 3,6 Millionen Exemplare

sind fast 3.000 Tonnen Papier auf rund 800 LKW nötig. Auf

1296 Seiten finden sich im neuen Gotteslob insgesamt

rund 1100 Lieder, Gesänge und Kehrverse.

Was ist das Neue am neuen Gotteslob?

Es enthält wie bisher einen gemeinsamen Stammteil für

Österreich, Deutschland und Südtirol. Neu ist, dass im

Österreich-Eigenteil alle neun Diözesan-Anhänge zusammengeführt

und verbunden sind. Die regionalen Besonderheiten

sind dennoch erhalten geblieben: Der Österreich-Eigenteil

enthält jetzt mehr Lieder, manche davon

mit unterschiedlichen Melodien. Kurz gesagt: Die Sprache

dieses neuen Gebets- und Gesangbuches ist in der heutigen

Zeit angekommen, Lieder, die nie gesungen wurden,

sind aus der Sammlung genommen, man kann sagen,

mancher Ballast wurde abgeworfen! Viele der „neuen“ Lieder

im Stamm- und Österreich-Eigenteil sind schon aus

anderen Liedersammlungen bekannt – wie etwa Gesänge

aus Taizé. Etliches, wofür bislang Kopien und Zusatzheft

notwendig waren, ist nun ins Gotteslob aufgenommen.

Das neue Gotteslob soll nicht nur in der Kirche aufliegen,

es will mehr sein: Ein Hausbuch, ein Glaubensbuch für

private Segensfeiern und für Adventfeiern zu Hause etwa.

Wer mit Kindern betet, wer Kranken beisteht, der findet

Wie heißt

das Lesepult

noch?

im neuen Gotteslob passende Gebete und Impulse. Wer über Feiern wie

etwa Fronleichnam mehr wissen will, findet hier präzise Antworten. Wer

das Leben in Taufe, Erstkommunion, Firmung und Hochzeit feiert, findet

hier einen reichen Schatz an Anregungen, passende Texte und Lieder. Es

ist darum sehr zu empfehlen, dass sich jede Familie auch ein Gotteslob

für Zuhause anschafft, damit dieses Buch auch das familiäre Beten und

Feiern bereichert. Auch ist es ein wertvolles Geschenk für verschiedene

Anlässe und Feiern, etwa Firmung, Hochzeit, Geburtstag, Schulabschluss

usw.

Die Einführung des neuen Gotteslobs kostet unserer Pfarre ca. 6.000,- Euro.

Wir erbitten dafür heuer bei der Erntedanksammlung eure Unterstützung.

12 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 13

12 Thalgauer Pfarrbrief

Fotos: Maria Föger

Thalgauer Pfarrbrief 13


Getauft mit dem Wasser des Lebens

02.03.2013 David Markus Dipl. Päd. Leitner Barbara u. Markus, Obertrum

02.03.2013 Anja Thevenet Larysa u. Martin, Ischlerbahnstr. 20

02.03.2013 Jana Thevenet Larysa u. Martin, Ischlerbahnstr. 20

03.03.2013 Viktoria Marie Schruckmayr Melanie u. Ing. Michael, Brandstattstr. 4

09.03.2013 Leon Sebastian Endl Claudia u. Edenstöckl Bernhard, Feichtlweg 13

16.03.2013 Amelie Katharina Sommerauer Birgit u. Ing. Peter, Tiefentalweg 14

01.04.2013 Lukas Franz Eder Stefanie u. Klaushofer Franz, Hausstattweg 8

14.04.2013 Mia Luisa Mag. Grubinger Adelheid u. Ing. Braun Christian, Lamprechtsh.

20.04.2013 Lorenz Haslacher Renate u. Kratzer Bernhard, Brunnbachweg 38

27.04.2013 Pia Anja Grubinger Stefan u. Grubinger-König Martina B.A.M.Sc,

Hans Schmidinger-Str. 30/a

04.05.2013 Lisa Christina Aichriedler Christina u. Johann, Kienbergweg 5/1

05.05.2013 Jakob Eisl Evelyn u. Schmitzberger Klaus, Braunau

12.05.2013 Theodor Cederic Trattner Eric u. Dr.iur. Kreiseder Ulrike, Salzburg

19.05.2013 Emelie Tamweber Astrid u. Friedl Robert, Kienbergweg 2/1

19.05.2013 David Thomas Scherrer Daniela u. Thomas, Mondseer Str. 59

01.06.2013 Emily-Sophie Schiefer Katharina, Hof bei Salzburg

09.06.2013 David Georg Alexander Dipl. Ing. Leixnering Judith u. Raffler Alexander, Hof

15.06.2013 Luca Nico Kahr Andreas u. Wilhalm Martina, Feichtlweg 13

16.06.2013 Miriam Egger Katharina u. Michael, Wartenfelserstraße 55

22.06.2013 Tobias Hagenauer Alexandra u. Reschreiter Markus, Mondseer Str. 4

23.06.2013 Julia Urthaler Erika u. Thomas, Oberweis

30.06.2013 Fabian Reifenauer Ursula u. Jörg, Sportplatzstr. 33

28.07.2013 Elias Andreas Grubinger Kathrin u. Klingseis Andreas, H. Schmidinger-Str. 30/d

17.08.2013 Larissa Maria Mag. rer.soc.oec Wörndl Thomas u. Daniela, Salzburger Str. 8

Trauungen - „Wir trauen uns“

18.05.2013 Pfarrkirche Gschaider Stefan u. DI Gschaider Größinger Gertraud geb. Größinger,

Seestraße 85

18.05.2013 Pfarrkirche Haslacher Christian u. Belinda geb. Schmidhuber, H. Schmidinger-Str. 30j

15.06.2013 Kreuzkapelle Lang Joachim u. Karin geb. Dunajtschik, Gallneukirchen

22.06.2013 Pfarrkirche Pitari Giovanni u. Stracquadanio Angela, Straßlach

13.07.2013 Pfarrkirche Grubmüller Manuel u. Katrin geb. Wörndl-Aichriedler,

Thalgauberger Str. 51

Wir beten für unsere Vestorbenen

Termine

September

Sonntag, 22. September, Erntedankfest

Samstag, 28. u. Sonntag, 29. September: Nach den Gottesdiensten:

Verkauf des „Benefizweines Pfarrhofkapelle

Thalgau“

Sonntag, 29. Sept., 20.00 Taizé-Gebet (Pfarrhofkapelle)

Montag, 30. September, 17.00 Segnungsfeier zum

Schutzengelfest für die Täuflinge 2012/2013 und

alle Kinder und Erwachsenen

Oktober

Dienstag, 1. Oktober, 14.00 Pfarrzentrum,

Seniorennachmittag

Freitag, 4. Oktober, 20.00 Pfarrkirche: PATER NOSTER

mit dem Salzburger Bachchor. Auf dem Programm

Vater-Unser-Kompositionen u. musikalische Mariengebete

mehrerer Jahrhunderte. Veranstaltung des

Kulturvereins Wakuum. Eintritt: VVK 15,-/ AK 17,-,

Jugendliche bis 18 Jahre frei.

Freitag, 11. Okt., 17.00 Pfarrzentrum, Informationsnachmittag

zur Firmung (siehe Seite 10)

Samstag, 12. Okt., 9.00 – 16.30 Gut Aich, Einkehrtag für

alle pfarrlichen Mitarbeiter mit P. Johannes Pausch

Sonntag, 13. Oktober, Fest des hl. Koloman, 8.30 Uhr

Pfarrgottesdienst in der Pfarrkirche, 10.00 Uhr Gottesdienst

in der Kolomanskirche

Sonntag, 20. Oktober, Sonntag der Weltkirche, Weltmissionssonntag,

10.00 Uhr Familiengottesdienst,

14.00 Uhr Guggenthal: Kapellenwanderung für

den Pfarrverband

Samstag, 26. Oktober, 11.00 Uhr Schober Bergmesse

(bei Schlechtwetter beim alten Schoberkreuz,

Gschwandtnerbauern, Thalgauegg)

19.00 Uhr, Jugendgottesdienst mit dem Jugendchor

Montag, 28. Okt., 19.30 Pfarrzentrum, Eltern-Paten-Informationsabend

zur Firmung

November

Freitag, 1. November, Allerheiligen 9.00 festlicher Gottesdienst,

14.00 Totengedenken mit Friedhofumgang

Samstag, 2. November, Allerseelen, 9.00 Uhr Gottesdienst

mit Friedhofumgang

Sonntag, 3. Nov., 20.00 Uhr Taizé-Gebet, Pfarrhof kapelle

Montag, 4. November, 16.00 Seniorenwohnhaus: Messfeier

mit Gedenken der im vergangenen Jahr im

Haus Verstorbenen

Dienstag, 5. November, 14.00 Seniorennachmittag im

Pfarrzentrum

Sonntag, 10. November, 10.00 Familiengottesdienst

Montag, 11. November, Fest des Hl. Martin, 09.00 Uhr

Gottesdienst

Donnerstag, 14. November, 20.00 Pfarrzentrum: Elternabend

für die Eltern der Erstkommunikanten mit

Austeilung der Anmeldeformulare

Sonntag, 17. November, 10.00 Uhr: Dankgottesdienst

für Ehejubilare, die heuer vor 25, 40, 50, oder 60

Jahren geheiratet haben. (Wir ersuchen Paare, die

nicht in Thalgau geheiratet haben, sich im Pfarrhof

Tel. 7227 oder in der Sakristei zu melden). Der

Besprechungsabend für die Jubelpaare findet am

Sonntag, 3. Nov. um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum statt!

Die Ehejubilare erhalten noch eigene Einladungen.

Samstag, 23. November, 19.00 Jugendgottesdienst mit

den Firmlingen

Sonntag, 24. November, Christkönig,

09.00 - 17.00 Uhr Buchausstellung im Pfarrzentrum

09.00 Pfarrgottesdienst mit Jungscharaufnahme

15.00 Pfarrkirche: Diakonatsweihe des Thalgauers

Roman Eder. Mitgestaltet vom Singkreis

Samstag, 30. November, 15.00 Adventkranzweihe

Dezember

Sonntag, 1. Dezember 19.00 Pfarrkirche: „Ein Licht geht

um die Welt“, Gedenkfeier und Wortgottesdienst für

verstorbene Kinder

Sonntag, 8. Dez., 9.00 Pfarrgottesdienst in der Pfarrkirche

Besinnlicher Adventgang zur Kolomanskirche

mit Messfeier: 15.30 Uhr erste Station beim

Heimkehrerkreuz

Die nächsten Taufgespräche:

Samstag, 28. September, 09. November, 14. Dezember

Die Taufgespräche beginnen jeweils um 14.30 Uhr im

Pfarrzentrum.

Bitte um vorherige Anmeldung im Pfarramt (Tel.: 7227).

Wichtige Sammelergebnisse:

Familienfasttag: 2.230,- Euro

Caritas-Haussammlung: 15.102,36 - davon blieben in der

Pfarre 6.032,36 Euro

MIVA-Christophorusopfer der Kraftfahrer: 1.750,- Euro

Liebe Pfarrbriefleserinnen und -leser!

In diesem Pfarrbrief liegt wieder wie jedes Jahr im Herbst

ein Zahlschein bei. Wir bitten Sie nach Ihrem Ermessen

eine Spende zur Verminderung der Druck- und Materialkosten

zu entrichten.

Mit herzlichem Dank im Voraus und viel Freude beim

Lesen!

Ihr Redaktionsteam.

Gesucht!

Unser Pfarrsaal in Thalgau ist ein wunderbarer Veranstaltungsraum.

Wir haben aber das Problem, dass Vorträge akustisch

oft nur schlecht verstanden werden können. Vielleicht hat jemand

eine Lautsprecheranlage, oder weiß jemanden, der

eine hat, die nicht mehr benötigt wird und der Pfarre überlassen

werden könnte. Sollte es diesen Glücksfall geben, bitten

wir um Kontaktaufnahme mit dem Pfarrhof (Tel. 06235-7227,

pfarre.thalgau@pfarre.kirchen.net).

Vergelt‘s Gott für Eure Hilfe.

Benefiz-Bilderauktion der

Eine Welt Gruppe

Samstag, 16. November ab 18 Uhr, K3-Saal

Besichtigungsmöglichkeit:

Freitag, 15.11., 17 - 19 Uhr, Samstag, 16.11., 10 - 16 Uhr

Im Anschluss 20-Jahr-Feier der Eine Welt Gruppe Thalgau

14 Thalgauer Pfarrbrief Thalgauer Pfarrbrief 15

14 Thalgauer Pfarrbrief

21.04.2013

Katharina

Winkler

Ferd. Zuckerstätter-Str.

19

83 Jahre

02.08.2013

Friedrich

Hitzl

Weidenweg

40/18

84 Jahre

07.06.2013

Johann

Wörndl

Enzersbergdörfl

17

83 Jahre

30.04.2013

Ing. Alfred

Nemetschke

Kolomanstr. 50

86 Jahre

09.06.2013

Gertrude

Leitner

Irlachstr. 18

57 Jahre

05.08.2013

Maria

Gebetsroither

Ferd. Zuckerstätter-Str.

19

89 Jahre

01.06.2013

Anton

Enzesberger

Schwertlweg 1

72 Jahre

02.06.2013

Hildegard

Schruckmayr

Ferd. Zuckerstätter-Str.

19

74 Jahre

29.06.2013

Johann

Stöllinger

Kolomanstraße

33

79 Jahre

12.08.2013

Katharina

Dornstauder

Ferd. Zuckerstätter-Str.

19

87 Jahre


Liebe Kinder!

Habt ihr schon mit den Herbstfrüchten, die man jetzt entlang der Straße

oder im Wald findet, etwas gebastelt? Ich habe schon fleißig Eicheln, Kastanien,

Hagebutten, Bucheckern und Blätter gesammelt und möchte damit

Kastanienraketen, Igeln, Männchen und Blättercollagen basteln.

Wenn das Wetter einmal nicht so schön ist, dann könnt ihr das Lesezeichen

bemalen, das ich für euch vorbereitet habe. Vielleicht findet ihr jemanden, der

es auch noch laminiert (in eine Folie verschweißt), dann könnt ihr es in euer

Buch, das ihr gerade lest, stecken.

Außerdem habe ich ein lustiges Erntedankrätsel für euch gefunden. Findet

ihr alle Gegenstände, die der Mesner vertauscht hat?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Rätseln, Basteln und Zeichnen!

Manuela

Warum soll ich immer Danke sagen?

Stell dir mal vor ...

Du hast deinen Eltern als Überraschung einen leckeren Kuchen

gebacken. Als du ihn servierst, essen deine Eltern ohne ein

Wort. Keinen Dank, nichts ...

Weil ein Freund Geburtstag hat, hast du dein Sparschwein geplündert

und ihm von deinem Taschengeld ein Spiel geschenkt.

Dein Freund nimmt es wortlos entgegen und stellt es zu den anderen

Geschenken. Keinen Dank, nichts ...

In der Schule hältst du zwei Mädchen die Tür auf. Sie gehen

vorbei, ohne dich auch nur anzusehen. Kein Danke, nichts.

Bei unhöflichen Menschen hat man das Gefühl, dass die anderen

für sie gar nicht existieren. Hallo, tschüss, bitte, danke ... all

diese Wörtchen sollen

nicht nur hübsch klingen!

Sie wurden erfunden,

um den anderen

sagen zu können, dass

man sie respektiert, und

um das Zusammenleben

zu erleichtern.

Die Welt, die andern und ich

Benoit Marchon

Redaktionsschluss für den nächsten Pfarrbrief: Sonntag, 27. Oktober 2013

Thalgauer Pfarrbrief: Informationsblatt der Pfarre Thalgau.

Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Pfarre Thalgau, Pfarrhofallee 7, 5303 Thalgau. Druck: Neumarkter Druckerei

Kontakt-mail: pfarrbrief-thalgau@gmx.at Für den Inhalt verantwortlich: Redaktionsteam des Öffentlichkeitsausschusses

Wir laden Sie herzlich ein, Beiträge für unseren Pfarrbrief zu gestalten. Die Veröffentlichung und eventuelle Änderungen behält sich das

Redaktionsteam vor. Interessierte mögen sich bitte im Pfarrhof melden: 06235/7227

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