Fortbildung - Kirchenkreis Leverkusen

kirchenkreis.leverkusen.de

Fortbildung - Kirchenkreis Leverkusen

Fortbildung

Schulreferat

Schuljahr

2011/2012 - 2


Evangelischer Kirchenkreis Leverkusen

Schulreferat:

Otto-Grimm-Str. 9, 51373 Leverkusen

Postfach 10 74 44, 51307 Leverkusen

telefax: 0214-382-210

Schulreferent: Pfarrer Dr. Bruno Schmidt-Späing

telefon 0214-8505370

telefon 0214-382-206

e-Mail: schmidt-spaeing@netcologne.de

Sekretariat:

Gabriele Neuenhaus

telefon: 0214-382-207

E-Mail: gabriele.neuenhaus@kirche-leverkusen.de

Bibliothek und Montag bis Mittwoch und Freitag:

Mediothek: 09.00 – 12:00 Uhr

Donnerstag: 13:00 – 17:00 Uhr

Internet:

www.schulreferat-leverkusen.de

Bezirksbeauftragte für Berufskollegs:

Pfarrerin Annemarie Becker

telefon: 02173-964234

Referat Kindertageseinrichtungen:

Nadja Georgi

telefon: 0214-382-207

Jugendreferat: Veronika Kuffner

telefon: 0214-382-401

Suchtberatung u. Suchtprophylaxe:

(Suchthilfe gGmbH Kirchenkreis/Stadt Leverkusen)

Telefon: 0214-870921-0

telefax: 0214-870921-11

Erziehungsberatung:

Telefon: 0214-382-500

telefax: 0214-382-503


Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen!

Mit der Jahreslosung 2012 möchte ich Sie herzlich grüßen.

„Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig“

(2. Kor. 12,9)

Stärken und Schwächen unserer Schülerinnen und Schüler zu

sehen, gehört zu den diagnostischen Kompetenzen unseres

Lehrerberufes. Eine schwierige Aufgabe nicht nur deswegen, weil

sie über Biographien entscheidet, sondern auch weil sie unsere

Wahrnehmungsfähigkeit fordert.

Wer richtig diagnostiziert, der sieht den Momentanstand u n d

das Potential, das noch nicht ausgeschöpft ist. Die Schwächen,

das sind die noch nicht genutzten Stärken.

Der Apostel Paulus beschreibt im Brief an die Gemeinde in

Korinth seine „Schwachheiten“, die Situationen, wo seine Gegner

versuchten, ihn zu töten, die Folterungen im Gefängnis, die

Todesängste, die er ausgestanden hat. Und er fügt die paradoxe

Schlussfolgerung hinzu: wenn ich schwach bin, so bin ich stark.

Es gibt Stärken, die entfalten sich gerade dort, wo wir an unsere

Grenzen kommen. Potentiale, die nicht aus unserem Repertoire

stammen. Wirkungen, die uns andere gar nicht zugetraut haben.

Paulus beruft sich auf die „Kraft Christi“. Sie ist es, die Grenzen

zwischen Stärken und Schwächen relativiert und verschiebt. Und

die uns verbietet, Menschen auf ihren Ist-Zustand zu fixieren.

Davon – da bin ich mir sicher – profitieren nicht nur Schülerinnen

und Schüler, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer.

Ihr

Bruno Schmidt-Späing

3


Terminübersicht

12. Januar 2012 Kernlehrplan Gymnasium

19. Januar 2012 Neues vom Internet

im Religionsunterricht

26. Januar 2012 Facharbeiten im Fach Religion

26. Januar 2012 Schöpfung-Evolution-Kreationismus

Materialbörse und Unterrichtsmodelle

(Berufskolleg)

31. Januar 2012 Arbeitsgemeinschaft Philosophie/Religion

ab 8. Februar 2012

Kreativitäts- und Kommunikationstraining

8. Februar 2012 Die unendliche Geschichte

23. Februar 2012 Geschichten vom Heilwerden

ab 27. Februar 2012

Konvent der Pfarrerinnen und Pfarrer

1. März 2012 Perlen des Glaubens

5. März 2012 Interreligiöser Religionsunterricht

(Berufskolleg)

15. März 2012 Du sollst nicht Angst haben. Barmen 1934

22. März 2012 Info-Börse mündliches Abitur

26. März 2012 Kernlehrplan Gymnasium

17. April 2012 Ausweichtermin von Interreligiöser

religionsunterricht (Berufskolleg)

19. April 2012 Arbeitspläne und Aufgabenkultur

(Arbeitspläne II)

7. Mai 2012 Berufsschultag (Berufskolleg)

8./22. Mai 2012 Licht und Schatten und Zweifel

in allen Beleuchtungen

Der spannendste aller Jesuitenschüler

23. Mai 2012 Philosophieren und Theologisieren

mit Kindern und Jugendlichen

23. Mai 2012 Berufsschule im Vergleich (Berufskolleg)

21. Juni 2012 Planung des nächsten Fortbildungszyklus

(Berufskolleg)

19./20. September 2012 Kraft schöpfen im Unterricht

27. September 2012 Neuer Neigungsfachkurs 2012/2013

4


Fortbildungstermine für

Unterrichtende an Berufskollegs

Schöpfung – Evolution – Kreationismus

Materialbörse und Unterrichtsmodelle

Donnerstag, 26. Januar 2012

Interreligiöser Religionsunterricht

Montag, 5. März 2012

(Ausweichtermin: Dienstag, 17. April 2012)

Referent: A. Obermann, stv. Direktor Bibor-Institut

Berufsschultag

Montag, 7. Mai 2012, 10:00 – 16:00 Uhr

PTI Bonn – Bad Godesberg

Berufsschule im Vergleich

Begegnung mit Besucherdelegation aus Tansania

Mittwoch, 23. Mai 2012

Planung des nächsten Fortbildungszyklus

Donnerstag, 21. Juni 2012

Die Referenten standen zum Zeitpunkt der

Drucklegung teilweise noch nicht fest.

Zeit:

jeweils 14:15 – 15:45 Uhr

Ort: Berufskolleg Opladen, Fürstenbergstr. 1

Leitung:

Anne Becker, Bezirksbeauftragte

5


Kernlehrplan gymnasium

Im laufenden Schuljahr ist der neue kompetenzorientierte

Kernlehrplan für das Gymnasium

Sekundarstufe I implementiert worden. Die fachschaften

evangelische religion an den Schulen

haben nun die aufgabe, beginnend mit den

Jahrgangsstufen 5 und 6, ein eigenes schulinternes

curriculum zu entwickeln.

unsere fortbildungsveranstaltungen wollen die

fachschaften bei dieser aufgabe unterstützen.

an konkreten Beispielen sehen wir, wie die

lehrplanvorgaben umgesetzt werden können. Dabei

werden die bisherigen unterrichtserfahrungen

eine rolle spielen.

Zielgruppe:

termine:

ort:

referent:

leitung:

Anmeldung:

unterrichtende der Sekundarstufe I am

Gymnasium

donnerstag, 12. Januar 2012, 17:00 – 19:30 uhr

Montag, 26. März 2012, 17:00 – 19:30 uhr

evangelischer Kirchenkreis

Otto-Grimm-Str. 9, 51373 leverkusen

ulrich Kämmerer,

Fachleiter, Schulreferent,

Mitglied der Lehrplankommission, Aachen

Dr. Bruno Schmidt-Späing

Bitte melden Sie sich

bis zum 09.01.2012 (Januarveranstaltung)

bzw. bis zum 19.03.2012 (Märzveranstaltung)

im Schulreferat verbindlich an.

6


In Zusammenarbeit mit dem Studienseminar

für lehrämter an Schulen – Köln

neues vom internet im

religionsunterricht

Zwischen aufbruch, ernüchterung und realitätsanpassung:

Wer die Bedeutung des Internets für

den religionsunterricht in den letzten Wochen

beobachtet, stößt auf der einen Seite auf eine hohe

akzeptanz des Mediums durch die lehrerinnen

und lehrer für die unterrichtsvorbereitung, auf der

anderen Seite auf erhebliche hemmschwellen, das

Medium im unterricht einzusetzen. Dabei hat sich

gerade religionspädagogisch in den letzten Jahren

sehr viel im Netz entwickelt.

Die Veranstaltung geht den aktuellen Möglichkeiten

des Internets für den religionsunterricht nach und

gibt hilfen und tipps.

Zielgruppe:

unterrichtende der Sekundarstufe I

termin: donnerstag, 19. Januar 2012

15:00 – 18:00 uhr

ort:

referent:

leitung:

evangelischer Kirchenkreis

Otto-Grimm-Str. 9, 51373 leverkusen

Dr. phil. hc. andreas Mertin

Kulturwissenschaftler, Publizist und Autor, Hagen

Dr. Bruno Schmidt-Späing

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 12.01.2012

im Schulreferat verbindlich an.

7


Veranstaltung des Schulreferates Bonn

Facharbeiten im Fach Religion

Facharbeiten stellen eine anspruchsvolle Aufgabe

für Oberstufenschüler dar und sind gleichzeitig eine

besondere Lernchance: Schülerinnen und Schüler

können hier nicht nur wissenschaftspropädeutisch

arbeiten, sondern sich auch vertieft mit einem

individuell gewählten Thema auseinandersetzen.

Vieles muss bedacht und geplant werden: Wie

gelingt es im Unterricht, möglichst selbstständiges

Arbeiten zu einem individuellen Spezialthema

vorzubereiten?

Wie können Schülerinnen und Schüler lernen, die

Anforderungen im Blick auf Thema, Methoden und

Selbstorganisation zu bewältigen? Wie können die

Lernprozesse unterstützt und begleitet werden? Wie

gelingt es trotz der individuellen Themenstellung

und den fachbedingten unterschiedlichen

methodischen Zugriffen, ein gewisses Maß an

Vergleichbarkeit zu gewährleisten – auch im Hinblick

auf die Bewertung der individuellen Leistung?

Diese Fortbildung hat Workshop-Charakter und

beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit

- Themenfindung und –formulierung

- Begleitung in den verschiedenen Arbeitsphasen

- Leistungsbewertung

- wissenschaftspropädeutischen Anforderungen

Zielgruppe: Unterrichtende der Sekundarstufe II

Termin: Donnerstag, 26. Januar 2012

16:00 – 18:30 Uhr

Ort:

Haus der Evangelischen Kirche

Adenauerallee 37, 53113 Bonn

Referenten: Prof. Dr. Michael Meyer-Blanck, Universität Bonn

Hiltrud Stärk-Lemaire,

wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Bonn

Leitung: Dr. Beate Sträter, Schulreferentin Bonn

Thomas vom Scheidt, Schulreferent Köln

Kosten: 4,00 €

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 20.01.2012

im Schulreferat Bonn verbindlich an.

Telefon: 0228-6880-180

8


In Zusammenarbeit mit dem Studienseminar

für Lehrämter an Schulen – Leverkusen

Arbeitsgemeinschaft

Philosophie/Religion

Zurzeit beschäftigen wir uns mit Texten

von Meister Eckhart und Ernesto Laclau

Zielgruppe:

Unterrichtende mit den Fächern

(Praktische) Philosophie, Evangelische bzw.

Katholische Religion an Gymnasien und

Gesamtschulen

Termin: Dienstag, 31. Januar 2012

dann ca. alle 6 Wochen

jeweils von 16:15 – 18:00 Uhr

Ort:

Anmeldung:

Evangelischer Kirchenkreis

Otto-Grimm-Str. 9, 51373 Leverkusen

Dr. H.-G. Neugebauer

telefon 02171 – 368021

Dr. Bruno Schmidt-Späing

telefon 0214 – 8505370

9


Kreativitäts- und

Kommunikationstraining

Stress beschreibt einen Zustand außergewöhnlich

starker körperlicher, seelischer oder geistiger

Anforderungen.

Er beeinträchtigt unser körperliches und seelisches

Wohlbefinden. Als Stress wird der Zustand

beschrieben, in dem man sich befindet. Stressoren

sind die Ursachen, die diesen Zustand auslösen.

Während der Tagungen sollen individuelle Stressoren

herausgefunden werden. Bekannte Stressoren

sind zum Beispiel Zeitnot, Verantwortung, Überforderung,

Konflikte mit Kollegen oder anderen

Bezugspersonen, Lärm, Schlafdefizit und vieles mehr.

Dabei soll überprüft werden, welche Stressoren

vermeidbar sind und welche Veränderungen im

jeweiligen Verhalten helfen, gelassener zu reagieren

und sensibel zu werden für die Botschaften, die der

Körper mit der Stressreaktion mitteilen möchte.

Zielgruppe:

Termin:

Ort:

Leitung:

Kosten:

Anmeldung:

Unterrichtende aller Schulformen

(maximal 10 Teilnehmende)

mittwochs

08.02.2012, 14.03.2012, 18.04.2012,

23.05.2012, 13.06.2012

15:00 – 18:30 Uhr

EKI-Haus

Monheim, Friedenauer Str. 17

Ute Obermauer, NLP-Master-Practitioner, Köln

50,00 € (incl. Material und Verpflegung)

Bitte melden Sie sich im Schulreferat verbindlich an.

10


Veranstaltung der Stadtakademie Düsseldorf

Die unendliche Geschichte

Thilo Sarrazins Thesen untersucht und gedeutet

Kürzlich beobachtete Wolfgang Benz, Leiter des

Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung,

Parallelen zwischen Antisemiten des 19. Jahrhunderts

und manchen „Islamkritikern“ des 21.

Jahrhunderts und löste damit eine überaus heftige

kontroverse Debatte aus. Seine These soll am

Beispiel Thilo Sarrazins überprüft werden. Kann

man dessen Argumentation im Kern rassistisch

nennen, übt er primär religiöse Kritik am Islam oder

geht es ihm vor allem um schlechte Schulleistungen

türkischstämmiger Kinder? Der Referent deutet

Sarrazin vor dem Hintergrund der in Deutschland

besonders virulenten eugenischen Tradition des 20.

Jahrhunderts. Dabei soll auch darauf eingegangen

werden, welche Eingriffe der Verlag vor dem

Erscheinen des Buches im Manuskript vornahm,

denn darüber hat Sarrrazin in Interviews freimütig

Auskunft erteilt.

Zielgruppe:

Unterrichtende aller Schulformen

Termin: Mittwoch, 8. Februar 2012

19:00 – 21:15 Uhr

Ort:

Haus der Kirche

Bastionstr. 6, 40213 Düsseldorf

Referent: Dr. Uwe Gerrens, Studienleiter

Leitung: Volker Neupert

Kosten: 5,00 €

Anmeldung: Bitte melden Sie sich im Schulreferat Düsseldorf

verbindlich an.

Telefon: 0211 – 95757742

11


geschichten vom Heilwerden

Zu unserem leben gehören Krankheit und

Gesundheit, Streit und Versöhnung, festhalten und

loslassen.

Was erzählen uns biblische Geschichten und

unsere eigene lebensgeschichte über den umgang

damit? Wie leben wir mit unserer Sehnsucht

nach heilwerden? Was können wir Kindern davon

weitergeben und wie können wir ihnen den Blick

öffnen für heillos-Sein und heil-Werden? Was

sollten sie darüber wissen, was können sie davon

spüren und erfahren?

Die Geschichte von der gebeugten frau (luk 13,

10-17) und das Bilderbuch „lauf kleiner Spatz“

werden exemplarisch entfaltet und in Beziehung

gesetzt zu Kompetenzerwartungen.

In der fortbildung wollen wir auch selbst Körpererfahrungen

machen. für die unterrichtspraxis

gibt es didaktisches Material.

Zielgruppe: unterrichtende der Primarstufe

termin: donnerstag, 23. Februar 2012

12:30 – 17:00 uhr

(Wir beginnen mit einem Mittagessen)

ort:

Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde

leverkusen-Steinbüchel

rudolf-Breitscheid-Str. 9

referentin: angelika Zöbeley, Plankstadt

Lehrerin an der Grundschule, Ausbilderin

leitung: Dr. Bruno Schmidt-Späing

Kosten: 5,00 €

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 16.02.2012

im Schulreferat verbindlich an.

12


Perlen des Glaubens –

Schülerwelt und Glaubenswelt

ins Gespräch bringen

Suchen Sie nach einer Methode, Ihren Schülerinnen

und Schülern „Perlen“ des christlichen Glaubens,

also das, was ihn kostbar macht, zu vermitteln?

Dann entdecken Sie mit uns an diesem Nachmittag

das sogenannte „Perlenband des Glaubens“, das

von dem Bischof der Evangelisch-Lutherischen-

Kirche in Schweden, Martin Lönnebo, entwickelt

wurde. Es ist ein Band mit 18 Perlen, die sich

in Farbe, Form und Größe unterscheiden und

ihre je eigene Bedeutung haben. Es gibt z. B.

Perlen für die Liebe, die Wüstenzeiten im Leben,

die Gelassenheit oder die dunklen Seiten, aber

auch Perlen als Symbol für Gott, das Ich oder die

Taufe. Mit Hilfe der Perlen werden Lebensfragen

angesprochen, die auch Schülerinnen und Schüler

beschäftigen und gleichzeitig zentrale Inhalte des

Wirkens Jesu beinhalten. Auf diese Weise können

eigene Lebensfragen mit der Botschaft der Bibel in

Beziehung treten.

An diesem Nachmittag werden wir gemeinsam

den didaktisch-methodischen Umgang mit dem

Perlenband erarbeiten und erproben und dabei

Texte aus Bibel und Theologie (D. Bonhoeffer, D.

Sölle u.a.) sowie meditative Übungen einbeziehen.

Das Material für ein Armband aus Glasperlen wird

zur Verfügung gestellt.

Zielgruppe: Unterrichtende der Sekundarstufe I

Termin: Donnerstag, 1. März 2012

15.30 – 18:30 Uhr

Ort:

Referentin:

Leitung:

Kosten: 5,00 €

Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde

Leverkusen-Steinbüchel, Rudolf-Breitscheid-Str. 9

Magdalene Otto, Lehrerin f. Deutsch und Ev.

Religionslehre, St. Ursula-Gymnasium, Brühl

Dr. Bruno Schmidt-Späing

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 23.02.2012

im Schulreferat verbindlich an.

13


Du sollst nicht Angst haben.

Barmen 1934

Die Barmer Theologische Erklärung ist Teil des

Zentralabiturs und gleichzeitig machen Lehrkräfte

die Erfahrung, wie schwer dieser Pflichtstoff im

Unterricht Schülerinnen und Schülern nahe zu

bringen ist. Die historischen Hintergründe sind fern,

die Sprache der Erklärung ist dichte Theologie.

Der Film bietet die Chance, die heutige Lebenswelt

mit der Erklärung zu vermitteln. Er ist eine

Spurensuche nach “Ursachen und Folgen“ von

Barmen 1934 – ein historisch und theologisch

fundiert recherchierter Film, der Dokumentation

(mit Originalaufnahmen z. B. von Karl Barth) und

szenische Umsetzung vereint.

Konfrontiert mit Orten ihrer Stadt versuchen

jugendliche Laienschauspieler herauszufinden und

nachzuvollziehen, was an der Barmer Erklärung so

besonders ist.

In der Fortbildung werden wir den Film kennen

lernen, um zu überlegen, wie der Film unterrichtlich

einsetzbar ist. Es gibt didaktisches Material. (Die

DVD kann im Schulreferat ausgeliehen werden).

Zielgruppe: Unterrichtende der Sekundarstufe II

Termin: Donnerstag, 15. März 2012

15:30 – 18:00 Uhr

Ort:

Evangelischer Kirchenkreis

Otto-Grimm-Str. 9, 51373 Leverkusen

Referentin: Beate Haude, Schulreferentin, Wuppertal/

Produzentin des Filmes

Leitung: Dr. Bruno Schmidt-Späing

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 08.03.2012

im Schulreferat verbindlich an.

14


Veranstaltung des Schulreferates Köln

Info-Börse mündliches Abitur

Texte, Aufgaben und Erwartungshorizonte

„Dieses Jahr stelle ich die Themen und Texte

fürs mündliche Abitur rechtzeitig zusammen!“

Diesen guten Vorsatz wollen wir unterstützen

und stellen uns gegenseitig Aufgaben aus verschiedenen

Themenfeldern vor. Die Teilnehmenden

sind eingeladen, eigene Texte, Aufgaben und

Erwartungshorizonte mitzubringen, auch wenn

diese noch im Entwurfsstadium sind. Gemeinsam

wollen wir uns darüber austauschen und Anregungen

von anderen holen. Bei Bedarf können

wir in einer Kleingruppe eine Prüfungssituation

simulieren.

Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, ob Sie

eigene Texte, Aufgaben und Erwartungshorizonte

mitbringen und ob wir diese den anderen

Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Kopie zur

Verfügung stellen können.

Zielgruppe:

Unterrichtende der Sekundarstufe II

Termin: Donnerstag, 22. März 2012

16:00 – 18:30 Uhr

Ort:

Leitung:

Haus der Evangelischen Kirche

Kartäusergasse 9-11, 50678 Köln

Thomas vom Scheidt

Dr. Beate Sträter

Kosten: 4,00 €

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 15.03.2012

im Schulreferat Köln verbindlich an.

telefon: 0221 – 3382-278

15


Arbeitspläne und Aufgabenkultur

(Arbeitspläne ii)

Gute arbeitspläne orientieren sich an den

besonderen Bedürfnissen der Schülerinnen und

Schüler, aber auch an der jeweiligen Schulkultur.

In den letzten fortbildungen zum thema

arbeitspläne ging es darum, diesen Bedürfnissen

mit ausgewählten themen zu begegnen, um die

vom lehrplan beschriebenen Kompetenzen zu

entwickeln und zu erweitern.

Die jetzige fortbildung wird sich mit der frage

beschäftigen, wie diese Kompetenzen durch herausfordernde

lernsituationen gefördert werden können.

Welche aufgaben ermöglichen es, Kinder mit

unterschiedlichen Interessen, Neigungen, Kenntnissen,

fähigkeiten und fertigkeiten gleichermaßen

zu fördern.

Wie muss nun das anforderungsniveau aussehen,

das differenziert die lernvoraussetzungen der

Schülerinnen und Schüler berücksichtigt?

Wie lässt sich die Leistung definieren, die in den

verschiedenen anforderungsbereichen erwartet wird?

Die fortbildung bietet unterrichtsbeispiele für

herausfordernde aufgaben und die Möglichkeit,

das Handeln in der eigenen Schule zu reflektieren

und zu erproben.

Zielgruppe: unterrichtende der Primarstufe

termin: donnerstag, 19. April 2012

12:30 – 17:00 uhr

(Wir beginnen mit einem Mittagessen)

ort:

Gemeindehaus der evangelischen

Kirchengemeinde leverkusen-Steinbüchel

rudolf-Breitscheid-Str. 9

referentin: Kirsten tang, stv. Schulleiterin, Moderatorin

leitung: Dr. Bruno Schmidt-Späing

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 12.04.2012

im Schulreferat verbindlich an.

16


Veranstaltung der Stadtakademie Düsseldorf

Kino und Theologie oder:

Regie als Religionskritik

Licht und Schatten und Zweifel

in allen Beleuchtungen

Ingmar Bergman, der Pfarrerssohn als

Religionskritiker

Der spannendste aller Jesuitenschüler

Theologie und Religion im Werk Alfred Hitchcocks

Im Werk vieler Regisseure spiegelt sich deren

Interesse an den Bedingungen und Abgründen

der menschlichen Existenz. Zwangsläufig geraten

manche von ihnen in eine lebenslange Auseinandersetzung

mit religiösen Themen, Motiven

und Phänomenen. Zuweilen wird dieses Gespräch

eher verborgen und am Rande geführt.

Bei anderen Filmschaffenden bilden Religion und

Theologie hingegen die expliziten Gesprächspartner

einer häufig auch persönlichen Suche.

Mit Bergman und Hitchcock werden zwei Künstler

betrachtet, wie sie unterschiedlicher kaum sein

können. Anhand von Filmausschnitten befasst

sich das Seminar an je einem Abend mit den

theologischen Aspekten ausgewählter Filme des

Betreffenden.

Zielgruppe: Unterrichtende aller Schulformen

Termin: Dienstag, 8. Mai 2012

19:00 – 20:30 Uhr

(Licht und Schatten und Zweifel in allen Beleuchtungen)

Dienstag, 22. Mai 2012

19:00 – 20:30 Uhr

(Der spannendste aller Jesuitenschüler)

Ort:

Haus der Kirche

Bastionstr. 6, 40213 Düsseldorf

Referent: Harald Steffes, Theologe, Wachtberg/Bonn

Leitung: Dr. Gabriela Köster, Studienleiterin

Kosten: 5,00 €

Anmeldung: Bitte melden Sie sich im Schulreferat Düsseldorf

verbindlich an.

Telefon: 0211 - 95757742

17


Philosophieren und

Theologisieren

mit Kindern und Jugendlichen

Schon Kinder im Grundschulalter stellen die

„großen“ Fragen der Philosophen und Theologen –

und haben überraschende eigene Antworten darauf.

Inzwischen gibt es –zig Bücher, in denen Fragen und

Antworten dokumentiert sind: Beweise dafür, dass

Erwachsene gegenüber den bedeutsamen Fragen

des Lebens und des Sterbens und des Lebens

„danach“ Kindern in keiner Hinsicht überlegen

sind! – Dieser Befund soll ausreichen, dass wir uns

mit dem Thema näher befassen und überlegen, wie

wir im Religionsunterricht gemeinsam mit Kindern

„philosophieren“ und „theologisieren“.

Der Referent stellt Material zur Diskussion, das für

den Religionsunterricht geeignet ist und nebenbei

auch manche erwachsene Lehrperson auf „andere“

Gedanken bringen kann.

Zielgruppe:

Unterrichtende der Primarstufe und Sekundarstufe I

Termin: Mittwoch, 23. Mai 2012

15:30 – 17:30 Uhr

Ort:

Referent:

Leitung:

Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde

leverkusen-Steinbüchel

rudolf-Breitscheid-Str. 9

Schulreferent i.R. Dr. Günter Meyer-Mintel

Dr. Bruno Schmidt-Späing

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 16.05.2012

im Schulreferat verbindlich an.

18


Realschullehrertagung – Vorankündigung

Kraft schöpfen im Unterricht

Ganztag, neue Qualitätsanforderungen an den

Unterricht, verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche,

Sekundarschule in NRW …

Die steigenden Anforderungen in der Schule

führen bei Unterrichtenden und bei Schülerinnen

und Schülern zu Erschöpfung und dem Gefühl des

Ausgepowertseins.

Wie können wir und die Kinder mitten im

Schulalltag Kraft schöpfen? Wie gelangen wir zu

Präsenz und Konzentration, die wir brauchen, um

lehren und lernen zu können?

Die Tagung bietet Möglichkeiten zu kollegialem

Austausch, Anregungen für stärkende Präsenzübungen

und Vorschläge für stressreduzierten

Berufsalltag.

Wie immer nutzen wir die Zeit für Begegnungen und

zum Gespräch mit Vertretern der Schulaufsicht.

Termin: Mittwoch, 19. September 2012, 14:30 Uhr –

Donnerstag, 20. September 2012, 14:30 Uhr

Ort:

Referentin:

Leitung:

Kath. Akademie „Die Wolfsburg“

falkenweg 6, 45478 Mülheim/Ruhr

Heidemarie Langer M.A., Hamburg

Kommunikationsberaterin und Theologin

Petra Proell, Schulreferentin Solingen

Dr. Bruno Schmidt-Späing, Schulreferent Leverkusen

Im Sommer ergehen gesonderte Einladungen an

die Schulen und Fachschaften.

19


Kollegiumsinterne Fortbildungen

sowie geschlossene Gruppen

Konvent der Pfarrerinnen

und Pfarrer im Schuldienst

Montag, 27. Februar 2012, 17:00 Uhr

Schellingstr. 13, 40789 Monheim

Neigungsfachkurs 2012/2013

in Kooperation mit den Schulreferaten

Düsseldorf, Lennep und Solingen

Im Jahr 2012/2013 wird ein Neigungsfachkurs

für Lehrkräfte durchgeführt. Er zielt auf die Berechtigung

und Befähigung, Evangelische Religion als

Schulfach in der Primarstufe und Sekundarstufe I

zu unterrichten.

Durch die Teilnahme an diesem Kurs mit anschließender

Vokation erwerben die Teilnehmerinnen

und Teilnehmer die Lehrerlaubnis zur Erteilung

von bis zu sechs Wochenstunden Evangelischer

Religionslehre an der eigenen Schule.

Der Kurs wird berufsbegleitend durchgeführt

und erstreckt sich über einen Zeitraum von ca. 13

Monaten. Vermittelt werden praxisbezogene

Grundkenntnisse in Theologie und Religionspädagogik.

Nähere Informationen und Anmeldung im

Schulreferat Düsseldorf, Telefon 0211 – 95757742

Termin:

Ort:

Leitung:

Donnerstag, 27. September 2012, 15:00-18:00 Uhr

Freitag, 28. September 2012, 09:00-15:00 Uhr

(Kursbeginn)

Schulreferat Düsseldorf

Bastionstr. 6, 40213 Düsseldorf

Petra Proell / Dr. Bruno Schmidt-Späing

20


Fit fürs Leben

Die Unterrichtsreihe „Fit fürs Leben“ ist ein Angebot an Lehrerinnen

und Lehrer aller Schulformen in der Sekundarstufe I. Sie besteht

aus neun Modulen, die aber auch einzeln einsetzbar sind.

Verschuldung, Überschuldung, Schuldenfallen sind zu einem

gesellschaftlichen Phänomen in allen Altersgruppen geworden.

Die entsprechende Finanzkompetenz kann erlernt werden.

Mit Unterstützung der Netzwerke Finanzkompetenz bietet das

Diakonische Werk für Schulen, Familienzentren, Kindergärten und

interessierte Lehrpersonen Konzepte an:

Unsere Angebote:

• Unterrichtsreihen zur Finanzkompetenz in allen Schulformen

(Fit fürs Leben, Alles im Griff, Fit fürs eigene Geld) durch

eigene geschulte Referenten

• Beratung zum Einsatz von geeigneten Unterrichtsmaterialien

zur finanziellen Allgemeinbildung für Lehrpersonen

• Elternabende zum Thema Taschengeld und Finanzbildung

• Ehrenamtlicher FinanzScout als Lotse für Prävention an

einem Schulstandort

• Ehrenamtlicher FinanzCoach als persönlicher Ansprechpartner

in verschiedenen Beratungsstellen in Leverkusen

Inhalte:

Bewältigung erster Hürden zur selbstständigen Lebensführung

im Privat- und Berufsleben.

Die Kurse bestehen aus verschiedenen Einheiten zu den Themen:

Rund ums Girokonto, Haushaltsbudget, Schulden- und Shoppingfallen,

Internet und Soziale Netzwerke, erste eigene Wohnung,

Verbraucherrechte, Behörden und Versicherungen, eigene Lebensplanung,

Gesundheit und Fitness.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten einen eigenen Ordner mit

Informationen und Übungen.

Ziel:

Ziel des Projektes ist das Erlernen einer grundsätzlichen Lebensund

Finanzkompetenz, um die ersten Hürden zur selbstständigen

Lebensführung im Privatleben und Beruf zu bestehen.

Das Projekt ist so konzipiert, dass die Jugendlichen mit Hilfe von neun

Unterrichtsmodulen in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten

einen Einblick in verschiedene Themenbereiche der

21


Finanz- und Konsumwelt erhalten. Der theoretische Teil bietet

eine Übersicht über die jeweiligen rechtlichen und formalen

Ausgangssituationen und nimmt parallel dazu in praktischen

Unterrichtsbausteinen Bezug auf die konkrete Lebenssituation

der Schülerinnen und Schüler.

Dabei wird methodisch in den Unterrichtseinheiten – je nach

Erfordernis – in Einzelsettings, Kleingruppen oder im Plenum

gearbeitet. Die Durchführung liegt in der Verantwortung

von erfahrenen Fachkräften aus der Sozialpädagogik bzw.

Verbraucherberatung, die nicht beim Schulträger angestellt sind.

Finanzierung:

Die Beratung durch die FinanzScouts und FinanzCoaches ist

grundsätzlich kostenlos.

Die Kurse an Schulen können und werden zum Teil durch externe

Refinanzierungsquellen unterstützt.

Ansprechpartner:

Thomas Raddatz, Diakonisches Werk Leverkusen

Telefon: 0214 – 382-731

E-Mail: Thomas.Raddatz@diakonie-leverkusen.de

22


Über die im Programm ausgedruckten

Fortbildungsveranstaltungen hinaus bieten wir Ihnen:

Beratung

bei allen Fragen und Problemen des

Religionsunterrichtes

Beschaffung

von Materialien zur Unterrichtsplanung und

-gestaltung

Auffinden

von didaktischer und theologischer Fachliteratur

Teilnahme

an Fachkonferenzen im Fachbereich Religion

Durchführung

von schulinterner Lehrerfortbildung und

Fortbildungskonferenzen an einer Schule oder

gemeinsam mit Nachbarschulen.

Dabei ist ein weites Themenspektrum denkbar.

Schülerbezogene Arbeit:

Planung und Durchführung besonderer Vorhaben

Schulgottesdienst:

Angebot der Mitarbeit bei der Planung und

Gestaltung von Schulgottesdiensten

23


Ausleihe:

Bücher, Medien, Unterrichtsentwürfe

Vereinbaren Sie bitte einen Termin im Schulreferat

zum „Stöbern“ in der Bibliothek/Mediothek oder

in der Schule für eine schulinterne Fortbildung

mit einem Thema Ihrer Wahl. Den Bestand der

Bibliothek/Mediothek des Kirchenkreises können

Sie im Internet einsehen unter:

www.kirche-leverkusen.de/bildung

Anmeldung:

per Postkarte, Telefon oder Telefax an den

Ev. Kirchenkreis Leverkusen – Schulreferat –

Otto-Grimm-Str. 9, 51373 Leverkusen

Telefax: 0214-382-210

Durchwahl Schulreferat: 0214-382-207

oder 0214-382-206

e-Mail: gabriele.neuenhaus@kirche-leverkusen.de

Sollte eine Veranstaltung ausfallen, werden wir

Ihnen Nachricht geben.

Beurlaubung: Mit Einverständnis der Schulaufsicht kann die

Schulleitung Lehrerinnen und Lehrern der Grund-,

Haupt- und Sonderschulen Unterrichtsbefreiung

nach der 2. Unterrichtsstunde gewähren.

Die Kolleginnen und Kollegen der anderen Schulformen

bitten wir, rechtzeitig die Beurlaubung mit

ihrer Schulleitung zu regeln, bzw. Sonderurlaub zu

beantragen.

Dienstunfall- Zur Gewährleistung des Dienstunfallschutzes

schutz: setzen Sie bitte Ihre Schulleitung von Ihrer Teilnahme

an Fortbildungen des Schulreferates in

Kenntnis; auch bei Nachmittagsveranstaltungen.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine