Gemeindebrief 2/2013 (Internet-Version) - Kirchenkreis Leverkusen

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Gemeindebrief 2/2013 (Internet-Version) - Kirchenkreis Leverkusen

Gemeindebrief 2/2013

Sommer

Erntedankfest

Ende des Kirchenjahres

der Evangelischen

Johannes-Kirchengemeinde

Leverkusen-Manfort

„Gemeinde international“

Gemeindefest am 30.06., 11 - 18 Uhr

(Spenden / Mithelfen: Küsterin Altenburg)


Liebe Gemeindeglieder !

Nun liegt der Hamburger Kirchentag schon einige Wochen zurück, der

Alltag hat uns wieder – was bleibt von jenem fünftägigen Großereignis, wo

die Erinnerungen allmählich verblassen oder (wie auf diesem Foto – besten

Dank an Dieter von Kannen) durch andere Dinge überdeckt werden?

Das schöne Wetter machte gute Laune; die vielen Menschen ließen manche

Veranstaltungsorte schnell voll sein; die Großstadt mit ihrem pulsierenden

Leben faszinierte; gastfreundliche Menschen gab es z. B. in der „Gute-

Nacht-Kirche“ St. Martinus Eppendorf, die 1949 von Otto Bartning erbaut

wurde und deshalb als Brücke zur heimischen Johanneskirche diente.

Und dann dieses Motto mit Tiefgang: „Soviel du brauchst“ aus 2. Mose

16. Gerade erst war das Volk Israel aus der ägyptischen Sklaverei durchs

Meer in die Freiheit geführt worden, da fangen die Leute auch gleich schon

wieder an zu nörgeln: „Was sollen wir hier in der Wüste, da gibt es doch

nichts zu essen und zu trinken, damals in Ägypten war alles viel besser!“

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Mose übermittelt die Beschwerden an Gott. ER lässt Wasser aus einem Felsen

fließen. Am Abend fliegen Vögel ins Lager, leicht zu fangen. Und am

Morgen liegt weißes Zeug auf dem Boden (Was ist das? = Manna). Die

Männer sammeln, der eine mehr, der andere weniger. Aber am Ende hatte

jeder genau soviel er brauchte für sich und seine Familie. Ein theologistisches

Wunder!

Mittlerweile sind wir rund 3.300 Jahre weiter. Bei uns in Deutschland gibt

es Superreiche und solche, die mit kärglichem Geld über die Runden kommen

müssen. Jede/r hat soviel er/sie braucht? Von wegen.

Nun kann man sich der Kirchentagslosung auf zweierlei Weise nähern.

Von unten macht sie Mut, auf Gottes Fürsorge zu vertrauen. ER wird mir

geben soviel ich brauche, auch wenn ich fürchte, ich hätte zu wenig. Vielleicht

gibt ER es auf ungewohnte Weise, durch andere Menschen oder

durch unerwartete Glücksfälle. Vielleicht aber auch dadurch, dass ich mich

endlich dazu aufraffe, selbst etwas zur Verbesserung meiner Lage zu tun.

Von oben dürfte wohl die Perspektive der Mehrheit in Deutschland sein –

so, wie es das Mottolied von Mic Donet besingt:

Einer von vielen, das bin ich auch,

einer von viel´n, der mehr nimmt als er braucht.

Komm ich nicht auch mit wenig aus,

ich will dir geben, was immer du brauchst, soviel du brauchst!

Das ist für mich die bleibende Herausforderung des Hamburger Kirchentags:

Auszuloten, was ich wirklich brauche an materiellen oder ideellen Gütern,

mich zu beschränken und von meinem Überfluss abzugeben. Eine

reich gesegnete Sommerzeit wünscht Ihnen / Euch allen:

Jürgen Berghaus, Pfarrer

Der Inhalt diesmal:

Berichte vom Hamburger Kirchentag S. 4 Diakoniestation Schlebusch S. 26

Presbyter-Adressen S. 11 NABU und BUND aktuell S. 30

Aus dem Presbyterium S. 12 Kinder– und Jugendseiten S. 32

Gemeindekonzeption „Gottesdienst“ S. 13 Konfirmation am Pfingstsonntag S. 35

Nikolaus Schneider über den Papst S. 14 „Neuer Seniorentreff“ lädt ein S. 36

Internationales Frauenfrühstück S. 16 Orgel-Förderverein S. 37

Impressum S. 17 Gruppen und Kreise S. 38

Kultur-Drehscheibe LEV S. 18 Seniorengeburtstage S. 39

Neues aus unserer KiTa S. 19 Amtshandlungen / Notruf S. 41

Sammlung „Brot für die Welt“ S. 22 Gottesdienste S. 43

Evangelische Erwachsenenbildung S. 24 Ansprechpartner und Sprechzeiten S. 44

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Pfarrer Berghaus vor der „Strandkai“-Bühne bei einem Gospelkonzert

Religionsunterricht nach dem „Hamburger Modell“

Einzigartig in Deutschland ist der in Hamburg praktizierte „Dialogische

Religionsunterricht für alle“: Nach dem Zweiten Weltkrieg übertrug

das Land Hamburg seine Verantwortung für den Religionsunterricht

komplett an die evangelische Kirche. In den 60er- und 70er-Jahren kamen

Zuwanderer erst aus Südeuropa und dann aus der Türkei. Dadurch

veränderte sich auch die Zusammensetzung der Schülerschaft;

heute sind an nicht wenigen Schulen christliche Jugendliche in der Minderheit.

„Religionsunterricht für alle“, also ohne Aufteilung in unterschiedliche

Bekenntnisse, erschien vor diesem Hintergrund als durchaus sinnvoll.

Aktuell hat der Hamburger Senat Staatsverträge abgeschlossen auch

mit muslimischen Verbänden – unterstützt von den Eltern und fast ohne

Abmeldungen der Jugendlichen vom Religionsunterricht. In Zukunft soll

der bisher nur von evangelischen ReligionslehrerInnen verantwortete

Unterricht auch durch muslimische gestaltet werden.

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Ich halte den Religionsdialog als durchgängiges Unterrichtsprinzip für unzureichend

– denn religiöse Bildung „in Übereinstimmung mit den

Grundsätzen der Religionsgemeinschaften“ (Artikel 7.3 Grundgesetz)

erfordert evangelische, katholische, muslimische u. a. Sichtweisen und

Themen. Bevor ich in den Dialog mit Anderen eintrete, muss ich mit dem

Eigenen vertraut sein. Auch wenn also aus schulischer Sicht der

„Religionsunterricht für alle“ wünschenswert sein mag, so erscheint mir

eine Übernahme des „Hamburger Modells“ in Nordrhein-Westfalen nicht

möglich. Zweifellos sinnvoll jedoch ist eine verstärkte Kooperation der

verschieden-konfessionellen Religionsunterrichte. (jüb)

Was sagt die Bibel zur Schuldenkrise in Griechenland?

5. Mose 15, 1-11 war Grundlage der Bibelarbeit von Prof. Dr. Kerstin

Odenthal (Völkerrechtlerin in Kiel). In Athen war sie einer jungen Mutter

begegnet, die am Straßenrand Musik machte, um von den Passanten

einige Münzen zu erbetteln. Ihr Blick voller Trauer offenbarte das stille,

verzweifelte Leiden dieser jungen Frau – in Griechenland derzeit weit

verbreitet.

Die Referentin legte den Bibeltext in juristischer Denkweise aus mit beachtlichen

Ergebnissen :

(1.) Deutschland und die EU müssen Griechenland jene Teilschuld erlassen,

die aus der Aufnahme von Notkrediten bei diesen Institutionen

resultiert.

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(2.) Weitere Notkredite sind bei Bedürftigkeit zu gewähren – nicht aber für

Luxuswünsche.

(3.) Es gibt eine Pflicht zu nachhaltigen Bedingungen vor Schuldenerlass

oder Neukrediten. Offensichtliche Missstände sind unbedingt abzustellen,

Fehler gehören korrigiert.

(4.) Diese Bedingungen sollen bei den für die Misere Verantwortlichen

ansetzen, wobei nicht Ärmere für Reiche zahlen dürfen. Weder die griechische

noch die deutsche Bevölkerung darf dadurch ins Elend gestürzt

werden.

Mir hat diese handgreiflich-konkrete Bibelarbeit gut gefallen. Mögen die

Politiker hier wie dort ihre Verantwortung vor Gott und den Menschen erkennen!

(jüb)

Als Behinderter konnte ich, Dieter von Kannen, den Kirchentag miterleben.

Mit Hilfe des dicken Programmbüchleins und mit dem Internet habe

ich meinen Besuch vorbereitet. Hätte ich mich etwas früher vorbereiten

können, wären die Wege zu den Veranstaltungen kürzer ausgefallen.

Bei der Vorbereitung fiel meiner Frau das vielfältige Angebot an Musik

auf. Die Posaunisten haben mich beeindruckt, weil sie - soweit ihre Luft

reicht - sich damit auch im Alter beschäftigen können und nicht erneut

Lebensziele suchen müssen.

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Untergebracht war ich im Reeperbahn-Viertel mit einem herrlichen Blick

auf Elbe und die Werft „Bloom & Voss“.

Ergriffen wurde ich immer mehr vom Motto: „Soviel du brauchst.“

Die Zündkraft und der Multiplikationsfaktor beginnt aber erst im Alltag.

Leider habe ich die morgendliche Bibelarbeit versäumt. Der Eröffnungsgottesdienst

auf der Reeperbahn hatte für mich einige Einschränkungen.

Am Donnerstag besuchte ich das Altenzentrum des Kirchentags: Das Thema:

„Wie viel Religion verträgt der Staat?“ und das Raue Haus zogen

mich an. Das Festival der leisen Töne gefiel mir abends in der Messehalle.

Am Samstag sprach die bekannte Soziologin Prof. Dr. Eva Illouz, Jerusalem,

im Michel über „Einsamkeit, Zweisamkeit, Familie? Gefühle in Zeiten

des Kapitalismus“ in englischer Sprache. Toll die Technik. Deutsche Übersetzung

per Köpfhörer und dann noch in den Bänken mit Hörerschleife.

Die Organisation des Kirchentags bis auf kleine Ausfälle bewundernswert

und Vertrauen erweckend für Reisende, ob behindert, jung, alt oder gesund,

die sich 2015 auf den Weg nach Stuttgart machen wollen. In der

Fischauktionshalle war Heiner Geisler zur Elbvertiefung zu erleben. Obwohl

kein Wort von Gott fiel, spürte ich das Ringen um die Bewahrung der

Schöpfung und um die Verinnerlichung von „Soviel du brauchst“. Geislers

Auftritt gefiel mir. Mir begegneten Hörgeschädigte am Teetisch. Eine kleine

Kommunikation war möglich. Woher ich komme, wollten sie wissen.

Nicht verschweigen will ich meinen Ruheaufenthalt in der Bettenabteilung

und das belebende Gespräch mit einem jungen Helfer.

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Eine Meditation mit Clemens Bittlinger und Anselm Grün beendete den

Freitag. Sonntagmorgen wurde ich vom Fahrdienst versetzt. Leider

konnte ich deshalb am Abschluss-Festgottesdienst nicht teilnehmen.

Darüber war ich traurig und sauer.

Für die Hilfe, sich mit meinem defekten Koffer beim Ein- und Aussteigen

abzupuckeln, danke ich Pfarrer Berghaus und seinem Sohn Jonas. Verteilt

auf zwei Abteile waren wir wieder eine Kirchentagsgruppe. Es gäbe

noch vom Silbersack, von Eppendorf, dem abendlichen Lieblingsort vom

Pfarrer zu erzählen, von „halben Hafenrundfahrten“. Aus den Nachbarabteilen

des Sonderzuges hörten wir das Irische Segenslied: Möge die

Straße uns zusammen führen...., während Pfarrer Berghaus immer mehr

eintauchte in die ihn wieder einholende Arbeitswelt und seinen Beitrag

zum Gemeindebrief schrieb.

Wer nicht dabei gewesen ist,

entnimmt meinen dürren

Worten nicht, welche belebenden

Reize für Geist und

Seele ich in dieser Zeit aufgenommen

habe. Das ist

eben unsere menschliche

Unvollkommenheit, meinen

Mitmenschen die erlebte Fülle

rüber zu bringen.

Soviel du brauchst?

Zumindest immer wieder

mal einen neuen Aufbruch.

Dieter von Kannen

Als ich gefragt wurde, ob ich zum Kirchentag mitfahren wolle, ging

mir durch den Kopf, den Kirchentag könntest du brauchen. Mal ein paar

Tage weg aus dem Alltag, eintauchen in die Stadt an der Elbe, eintauchen

in die Vielfalt des Angebotes.

Schon im Vorfeld, als ich das Programm in den Händen hielt, war ich

erstaunt über die Vielzahl der unterschiedlichen Angebote. Es ist für Jeden

etwas dabei. Soviel du brauchst, nun man muss schon auswählen

und das war nicht einfach, da viele interessante Veranstaltungen parallel

liefen. Aber die Auswahl hat dann doch geklappt!

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Voller Erwartung ging es mit dem Sonderzug nach Hamburg. Quartier

und vor allem die Mitbewohnerin waren voll in Ordnung. Kirchentage sind

gut organisiert; u. a. standen an markanten Wegen Helfer bzw. Schilder.

Nach der Ankunft ging es zum Gottesdienst auf den Fischmarkt.

Weit und breit kein Fisch - dafür aber viele Menschen, Elbe, Schiffe und

ein Gottesdienst mit einer wunderbaren Atmosphäre unter freiem Himmel!

Dann zog es mich zum Abend der Begegnung. Hier waren unzählige

Menschen unterwegs essen, trinken, hören, staunen Da war es am

Abend gut, sich in einer Kneipe mit den anderen Kirchentagsbesuchern

aus Manfort zu treffen und den Tag ausklingen zu lassen.

Am nächsten Tag ging ich zu einer Podiumsdiskussion: „Vorgeburtliche

Diagnostik“, Streitgespräch zur Menschenwürde. Aus medizinischer Hinsicht

interessant, da man ja auch Leben retten kann, aber ich war erschrocken

über die Höhe der u. a. auch noch späten Schwangerschaftsabbrüche,

deren Embryos durchaus Teil der Gesellschaft hätten werden

können. Fazit der Diskussion war, dass sich Beratungsstellen, Ärzte und

nicht zuletzt die Gesellschaft gegenüber (zukünftigen) Eltern behinderter

Kinder ändern muss, damit diese sich ggf. dann auch für das Kind entscheiden!

Erbaulich waren die vielen akustischen Leberbissen. Blech, sprich Posaunenchöre

und anderes, wo man hinkam. Mein persönlicher Höhepunkt

war die Schiffswallfahrt auf der Elbe. Von Sonnen- und Schattenseiten

berichtete ein Hamburger Pastor. Der Gottesdienst mit Abendmahlfeier

war wunderbar. Im ganzen Schiff konnte man die Nähe Gottes spüren.

Tief bewegt ging ich von Bord. Etwas ganz Besonderes war auch der Abschlussgottesdienst

im Stadtpark!

Kora Winkel

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Kirchentag in Hamburg - und wir waren dabei: Brigitte und Alois Beljan.

Bei schönem Wetter haben wir tolle Tage erlebt. An jeder Ecke gab es Musik

und Ansprachen über Gott und die Welt. Alles kann man sich nicht merken,

doch von einem Erlebnis möchte ich mehr erzählen.

Mein Mann und ich waren auf der Arche Noah. Dort gab es viel zu sehen.

Das Schiff hat eine Länge von 70 Meter, ist 9,5 Meter breit und 13 Meter

hoch. 16 Monate hat Johan Huibers daran gebaut. Auf dem Schiff verbergen

sich viele tolle biblische Geschichten. Es gibt große Figuren und viele

Stoffstiere, sogar zum Anfassen. Es beginnt mit Adam und Eva und geht

über Kain und Abel bis hin zu König Salomo. Es gab auch ein Rätsel, das

ich gerne mitgemacht habe. Ein paar Fragen habe ich mir für Sie/Euch rausgesucht.

Viel Spaß beim Raten !

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1.) Wer waren der Bibel zufolge die ersten Menschen?

a) Maria und Josef b) Adam und Eva c) Abraham und Sarah

2.) Von welchem Moment an begannen sie Kleidung zu tragen?

a) Als ihnen kalt wurde.

b) Von dem Moment an, als sie von der Frucht gegessen hatten.

c) Als sie Angst hatten, dass die Nachbarn sie sehen.

3.) Von welchem Baum stammt die Frucht, die Eva in ihrer Hand hielt?

a) vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen

b) vom Baum des Lebens

c) vom Apfelbaum

4.) Durften Adam und Eva weiterhin im Paradies wohnen?

a) Ja b) Nein

5.) Wessen Söhne waren Kain und Abel?

a) Simson und Delila b) Aquila und Priszilla c) Adam und Eva

6.) Wer brachte wen um?

a) Kain den Abel b) Abel den Kain c) sie wurden beide umgebracht

7.) Wie hießen die Söhne von Noah?

a) Peter, Jan, Klaus b) Ales, Joseph, Abraham c) Sem, Ham, Jafet

9) Wer war König Salomo?

a) der Erbauer des Jüdischen Tempels b) Schafhirte c) Kaufmann

8.) Wer hat Moses gefunden, als er in seinem Korb auf dem Wasser trieb?

a) die Tochter des Pharaos b) Johannes der Täufer c) Julius Cäsar

10.) Wie viele Frauen hatte König Salomo?

a) 1 b) 450 c) 1000

Rätsellösungen können am 30.06.2013 beim Gemeindefest

abgegeben werden an Brigitte Beljan. Ein kleiner Preis wartet !!

So erreichen Sie das Presbyterium unserer Gemeinde:

Ursel Altenburg, Scharnhorststraße 40a Tel. 8707092

Pfarrer Jürgen Berghaus, Erfurter Straße 3b Tel. 5000-238

Vitalij Butenko, Kerschensteinerstraße 9 Tel. 3147708

Daniela Frühling, Romberg 46a Tel. 02171 / 948169

Thorsten Kottek, Blankenburg 31a Tel. 02171 / 582396

Jung-Eun Lee-Neumann, Eidechsenweg 14 Tel. 7079298

Pierre Ntwari, Gustav-Heinemann-Straße 36 Tel. (0173) 5224902

Peter Richmann, Norderneystraße 27d (Vorsitzender) Tel. 8336181

Karl Heinz Walter (Kirchmeister) Tel. 57674

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Aus dem Presbyterium

(Februar bis Mai 2013)

Als neue Reinigungskräfte für Jugendheim und Kindertagesstätte

werden Brigitte Beljan und Melanie Oellers eingestellt. Ab August

unterstützt uns Sabrina Rismondi als Anerkennungspraktikantin

in der Kindertagesstätte.

Nach der Kündigung von Agnes-Dorothee Koss formuliert das

Presbyterium eine Stellenausschreibung für eine/n C-

Kirchenmusiker/in mit 19,5 Wochenstunden (50 %).





Diskutiert werden Fragen zur konkreten Gestaltung unserer Internet-

Website www.kirche-manfort.de : Der Datenschutz verbietet die Veröffentlichung

persönlicher Angaben und verlangt bei Fotos eine

schriftliche Genehmigung der Abgebildeten.

Das Neue Kirchliche Finanzwesen (NKF) ist im Januar angelaufen;

es bereitet erhebliche Schwierigkeiten in der Anwendung und

beschert besonders dem Gemeindeamt Schlebusch jede Menge

Überstunden.

Die Vorarbeiten für das Großprojekt Fassadensanierung Gemeindezentrum

Johanneskirche sind so weit abgeschlossen; es fehlt

noch eine Entscheidung der Bezirksregierung Köln über unseren

Antrag auf Denkmalschutz-Fördermittel. Voraussichtlich im Juni/Juli

werden Einrüstung und Bauarbeiten beginnen und dann etliche

Monate lang andauern. Behinderungen von Gottesdiensten und Veranstaltungen

sind nicht völlig zu vermeiden.

Das Neubaugebiet „Schlebuscher Heide“ liegt weit von unserer

Johanneskirche entfernt, und nur wenige Gemeindeglieder von dort

machen sich auf den Weg hierher. Was tun? Der Posaunenchor ist

gelegentlich mit Liedern zur Weihnachts- oder Osterzeit vor Ort, und

über die Gründung eines Hauskreises wird nachgedacht. Hilfreiche

Ideen zu dieser Problematik sind sehr willkommen!

Kontroverse Diskussionen zur presbyterial-synodalen Ordnung

und zur Umsetzung der Gemeindekonzeption, die im Internet eingesehen

oder im Pfarrbüro angefordert werden kann. (jüb)

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Aus der GEMEINDEKONZEPTION des Presbyteriums

Wir wollen mit unseren Gottesdiensten Gott loben und Gemeinschaft im

Glauben erleben. Die Gottesdienste sollen Christen in ihrem Glauben bestärken

und Menschen, die der Kirche fern stehen, neu begeistern. Deshalb

wollen wir neben dem klassischen Sonntagsgottesdienst weitere

Gottesdienstformen etablieren und neue Formen in den klassischen

Sonntagsgottesdienst aufnehmen.

Sonntags-Gottesdienste

Die Gemeinde bietet jeden Sonntag einen Gottesdienst in klassischer

Form an. Der Gottesdienst findet unter der Leitung des/der Pfarrers/in

oder eines/r Prädikanten/in statt und fängt um 11.00 Uhr an. Am jeweils

ersten Sonntag im Monat feiern wir im Rahmen des Gottesdienstes das

Heilige Abendmahl. Einige Sonntags-Gottesdienste finden in besonderer

Form und unter Beteiligung von Gemeindegruppen statt: Fünf Gottesdienste

pro Jahr werden gemeinsam mit der Kindertagesstätte der Gemeinde

gestaltet.

Familien-Gottesdienste

Bereits im Jahr 2013 sollen einmal monatlich sonntägliche Gottesdienste

als Familien-Gottesdienst gestaltet werden. Dazu wird unter der Leitung

des/der Pfarrers/in ein Gottesdienst-Team mit mindestens drei Personen

etabliert, das die Familien-Gottesdienste vorbereitet und gestaltet. Die

Mitarbeitenden des Kindergartens der Gemeinde sollen ebenfalls an der

Gestaltung der Familien-Gottesdienste mitarbeiten.

Jugend-Gottesdienste

Bereits im Jahr 2013 sollen mindestens drei spezielle Jugend-Gottesdienste

in neuer Form unter der Leitung des/der Pfarrers/in in Zusammenarbeit

mit dem/der Jugendleiter/in durchgeführt werden.

Kinder-Gottesdienste

Bereits im Jahr 2013 soll zeitgleich mit dem klassischen Sonntags-

Gottesdienst ein Kinder-Gottesdienst etabliert werden. Dazu wird unter

der Leitung des/der Pfarrers/in ein Gottesdienst-Team mit mindestens

drei Personen etabliert, das die Kinder-Gottesdienste vorbereitet und gestaltet.

Diese Vorhaben lassen sich nur realisieren, wenn engagierte Gemeindeglieder

dabei mitmachen. Wer die eine oder andere Idee gern

einmal ausprobieren möchte, melde sich bitte bei Pfarrer Berghaus!

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Was ich mir wünsche

Der neue Papst Franziskus weckt Hoffnungen. Zum Beispiel

auf mehr ökumenische Gemeinsamkeit mit den Protestanten

von Nikolaus Schneider

(Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland)

Die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio zum Papst

fand weltweit größte Aufmerksamkeit und war begleitet von riesigem Jubel.

„Das hat was" und gleichzeitig „Das ist nicht meins" waren meine spontanen

Gefühle beim Betrachten der Fernsehbilder.

Fasziniert und gleichzeitig befremdet habe ich die Wahl und die Inthronisation

des neuen Papstes Franziskus in den Medien verfolgt. Wenige Wochen

nach seinem Amtsantritt bin ich mit Papst Franziskus in Rom zusammengetroffen.

Die Begegnung mit ihm war überaus herzlich und hat in mir

die Hoffnung geweckt, dass einiges in ökumenischer Gemeinsamkeit möglich

ist — auch im Hinblick auf das Reformationsjubiläum 2017.

Meine Skepsis gegenüber dem Papstamt bleibt jedoch bestehen. Schon

Philipp Melanchthon, Vertrauter und Professorenkollege von Martin Luther

in Wittenberg, bestritt im 16. Jahrhundert, dass sich aus der Bibel für den

Papst als Nachfolger Petri eine besondere Stellung gegenüber anderen

Bischöfen und Pfarrern ableiten lasse.

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Melanchthon argumentierte so: „Und wenn gesagt wird: ,Weide meine

Schafe' (Johannesevangelium 21,17), ferner: ,Liebst du mich mehr als diese?'

(Johannesevangelium 21,15), so folgt daraus noch nicht, dass dem

Petrus eine besondere Oberherrschaft gegeben sei. Er befiehlt nämlich zu

weiden, das ist: das Wort predigen und die Kirche mit dem Wort leiten, was

dem Petrus gemeinsam mit den übrigen Aposteln zukommt."

Protestantinnen und Protestanten akzeptieren den Anspruch des Papstes

nicht, er habe das letzte Wort über Glaubenswahrheiten, ethische

Grundsatzentscheidungen und kirchenrechtliche Urteile. Und reformatorisch

geprägte Menschen befremdet auch: Der Papst ist das Oberhaupt

eines Staates. Dass Kirche aber keine „staatliche Art" hat, ist für unsere

Kirche in der fünften These der Barmer Theologischen Erklärung aus dem

Jahr 1934 verbindlich formuliert.

Unsere römisch-katholische Schwesterkirche denkt theologisch anders ü-

ber das Amt des Papstes. Das haben wir zu respektieren in der Gewissheit,

dass wir bei aller Verschiedenheit als Kirche Jesu Christi zusammengehören.

Und wir suchen gern das geschwisterliche Gespräch mit den

Amtsinhabern.

Der neue Papst hat sich den Namen Franziskus gegeben. Das war überraschend

und weckt auch bei evangelischen Christinnen und Christen die

Hoffnung auf neue Aufbrüche. Der Name Franziskus, übernommen von

Franz von Assisi, der mit anderen den Armutsorden der Franziskaner gründete

(um das Jahr 1209), steht für eine Skepsis gegenüber Prunk und

Reichtum, für bescheidenes Auftreten, für die Perspektive der Armen, für

das Teilen materieller Güter bei der Suche nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit

und nicht zuletzt für den Respekt gegenüber der Natur als

Schöpfung Gottes.

Wie Papst Franziskus dieses Denken umsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Und ich bin gespannt, ob und wieweit er bereit sein wird, während seiner

Amtszeit die Frage der Gerechtigkeit etwa auf die Rolle der Frauen in der

Kirche zu beziehen. Nach meinem Besuch habe ich den Eindruck gewonnen,

dass ihn seine pastorale Grundhaltung zu manchen Neuaufbrüchen

leiten kann.

Ich hoffe und wünsche Papst Franziskus, dass es ihm gelingt, dies deutlich

zu machen: Der Kirche geht es in erster Linie um eine Einladung an die

Menschen, ihr Leben an Gottes Wort auszurichten und Jesus in seiner

Menschennähe und Menschenliebe nachzufolgen.

Nachzulesen in chrismon 05/2013 oder unter www.chrismon.de

Foto : Evangelische Kirche im Rheinland / EKD.de

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In der Karnevalszeit waren die Kinder der Kindertagesstätte wieder

im Internationalen Frauenfrühstück zu Besuch. Unter Anleitung

von Monika Müller wurden gemeinsam lustige Hüte aus Zeitungspapier

gebastelt und liebevoll verziert mit allem möglichen zur Dekoration

geeigneten Material.

Zum Schluss stellten sich die Kinder für ein Foto auf und neigten

ihre Köpfe, um die Hüte ins rechte Bild zu rücken.

Ein paar Dienstage danach war Entspannung angesagt. Die Frauen

lernten, sich gegenseitig eine Rückenmassage mit Tennisbällen

zu geben, eine sehr effektive und angenehme „Behandlung“, wie

man sieht.

Am Dienstag nach Pfingsten findet unser traditioneller Ausflug

statt. Da schulfrei ist, können auch die Schulkinder mitkommen.

Diesmal geht es ins Schulmuseum nach Bergisch Gladbach.

Bis zu den Sommerferien findet das Frauenfrühstück

noch fünfmal statt:

18.06. Wir kochen mit Ingwer

25.06. Redewendungen

02.07. Spiele im Freien (oder drinnen bei Regen)

09.07. Familienstammbaum

16.07. Spezialitätenfrühstück

Ulrike Hartwig

Herausgeber:

Evangelische Johannes-Kirchengemeinde Leverkusen-Manfort

Satz: Iris Skrypzak, Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen

Redaktion: Jürgen Berghaus (jüb), Iris Skrypzak,

Jeder mit Namen verfasste Beitrag gibt die Meinung des Verfassers wieder.

Im Gemeindebrief der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde werden regelmäßig Geburtstage

und kirchliche Amtshandlungen (Taufen, Konfirmationen, kirchliche Trauungen

und kirchliche Bestattungen) von Gemeindegliedern veröffentlicht. Gemeindeglieder, die

mit der Veröffentlichung ihrer Daten nicht einverstanden sind, können dem Presbyterium

oder dem Pfarrbüro rechtzeitig vor dem nächsten Redaktionsschluss ihren Widerspruch

schriftlich mitteilen.

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 20.10.2013

Der nächste Gemeindebrief erscheint am 20.11.2013

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3000 Bälle für die Kita

Große Umräumarbeiten standen im März in der Kindertagesstätte

an. Zum einen bekamen die Kinder einen neuen Bauteppich, der weicher

ist und die Kinder zum Bauen einlädt. Zum anderen wurde der

Nebenraum der Kita so umgestaltet und leer geräumt, dass das große

neue Bällebad Platz findet. Fast 1,80m hoch und über 2m breit

ist das überdachte Becken, in das mehr als 3000 Bälle passen.

Ballbäder haben einen sehr hohen Spielwert (nicht nur) für Kinder.

Die eigene Körperwahrnehmung wird gefördert. Das Bällebad lädt

zu aktiven Spielphasen wie Springen, Robben etc. ein, aber auch zu

ruhigeren Phasen, bei denen die Kinder zu Ruhe finden und versunken

zwischen den Bällen entspannen.

Dank der Artur und Aenne Köppen-Stiftung und unserem Träger

kann den Manforter Kindern dieses Angebot ermöglicht werden -

Vielen Dank !!!

N O T

AIDS-Hilfe Leverkusen

(0214) 401766/19411

DIAKONISCHES WERK:

Allgemeiner Sozialer Dienst

(0214) 382 - 719

Behindertenhilfe

(0214) 382 - 751

Betreuungsverein

(0214) 382 - 753

Familienpflege

(0214) 382 - 711

Schuldnerberatung

(0214) 382 - 730

Ev. Altenheime LEV

(0214) 85120

Beratung von Arbeitslosen und

Sozialhilfeempfängern

(0214) 382 - 735

R U F

Hilfe im Alter (Drehscheibe)

(0214) 69294

Krebs-Beratung „help“ e.V.

(0214) 44470

Möbelbörse der Caritas

(02171) 768282

Suchthilfe Leverkusen

(02171) 395-0

Ev. Telefonseelsorge

0800-1110111

Anrufe kostenlos

Kinder- und Jugendtelefon

0800-1110333 (kostenlos)

Hospiz-Verein

(0214) 402169

„Manforter Laden“

Gustav-Heinemann-Straße 36

(0214) 31129566

Manforter-Laden@diakonie-leverkusen.de

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Vorhang auf !

Im Rahmen ihrer Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin,

hat die Anerkennungsjahrpraktikantin Ramona Kalisch

ein Projekt durchgeführt. Über mehrere Wochen hinweg haben

acht Kinder der Kindertagesstätte mit ihr auf eine Theateraufführung

hingearbeitet. Die Projektgruppe entschied

sich zuerst einmal für die Geschichte, anschließend wurden

die Rollen verteilt, die Kulisse wurde sehr kreativ gestaltet

und die Kostüme zusammengestellt: ein längerer Gruppenprozess

mit Höhen und Tiefen. Die Rollen wurden getauscht und

die Kostüme umgestaltet, keine Probe verlief wie die andere –

Der Weg ist das Ziel !

Kurz vor der Aufführung waren die Besucheranmeldungen so

hoch, dass ein größerer Raum gesucht werden musste. Und

dann war es endlich soweit:

Der Tag der Hänsel und Gretel Aufführung !

Die Kita - Kinder und Erzieherinnen durften bei der Generalprobe

zuschauen, und letzte Kleinigkeiten wurden verändert.

Pünktlich um 15 Uhr standen alle beteiligten Eltern, Omas,

Tanten und der Fachlehrer von Frau Kalisch mit ihren Eintrittskarten

bereit. Der „Vater“ und die „Hexe“ öffneten den

Vorstellungsraum. „Hänsel“ begrüßte das Publikum, und schon

ging es los.

40 Minuten durften die Zuschauer eintauchen in ein wunderbar

inszeniertes Kinder –Theater. Der Ablauf verlief ohne

Komplikationen, und alle Kinder waren so gefestigt in ihren

Rollen, dass sie sogar einen großen Teil des Textes gesprochen

haben !

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Äthiopien

Wasser marsch!

Jahrelang kämpften sie vergeblich gegen die Dürre im Süden Äthiopiens.

Doch mit Hilfe der Mekane Yesus Kirche befreien sich die Konso nun aus

ihrer Not. Dank eines kilometerlangen Netzes von Bewässerungskanälen

haben bald rund 100.000 Menschen dauerhaft genug zu essen.

Die Sinfonie der Schaufeln kann

man lange hören, bevor man sie

endlich sieht. Hundertfach trifft Metall

auf Sand, sorgt für an- und abschwellendes

Knirschen, untermalt

von anfeuerndem Gesang und dem

rhythmischem Klatschen, das entsteht,

wenn eine Schippe Erde mit

dumpfem Plopp wieder auf der Erde

landet. Die Quelle dieser Komposition

liegt versteckt hinter dem goldgelben

Meer an Maispflanzen, einem

gigantischen Labyrinth des Überflusses,

denn überall reifen prächtige

Kolben. 500 Frauen und Männer

graben hier an einem Kanal von gigantischen

Ausmaßen: 1,2 Kilometer

lang, drei Meter tief, drei Meter breit.

Halgete Orano, Vorsitzender der

Bauernvereinigung von Jarso, wischt

sich mit dem T-Shirt den Staub vom

verschwitzten Gesicht: „Früher hätten

wir Probleme gehabt, Helfer zu

finden, die so hart und so schnell

arbeiten können wie wir heute. Die

Leute waren dünn wie ein Grashalm.“

Dass heute so viele Menschen hier

buddeln, hat damit zu tun, dass viele

tausend Bauern vor einigen Jahren

eine beispiellose Entscheidung getroffen

haben. Sie sind mit ihren

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Feldern umgezogen, von den Hügeln

ins Flachland. Aber nicht ganz freiwillig.

Die Dörfer der Konso hängen wie

Schwalbennester an den Bergkuppen,

darunter liegen ihre Felder. Terrassenförmig

angelegt nutzen sie das

spärliche Regenwasser optimal aus

und verhindern die Erosion der dünnen

Humusschicht. Doch in den letzten

Jahrzehnten wuchsen Mais und

Sorghum immer schlechter: Dürren

sorgten für häufige Ernteausfälle, der

Boden war ausgelaugt. „Alle litten an

Hunger“, erinnert sich Halgete Orano.

„Statt drei Mal am Tag wurde nur

noch einmal gegessen. Und an manchen

Tagen überhaupt nicht mehr.“

Doch die Konso gaben sich nicht einfach

geschlagen. „Wir haben versucht,

auch auf unserem traditionellen

Besitz im Flachland Mais anzubauen.

Es war dort aber viel zu trocken

– wir konnten nur Kühe und Ziegen

grasen lassen.“ Die Flüsse führen

nur nach den beiden kurzen Regenzeiten

Wasser, das ungenützt in

die Ebene floss. Mit den selbstgebauten

Wehren aus Ästen und Gestrüpp

ließ es sich nicht umleiten.

Also wandten sich die Bauern an ihren

ehemaligen Grundschullehrer,

der inzwischen für das Entwicklungsprogramm

der Mekane Yesus Kirche

arbeitete. Mit Unterstützung von „Brot

für die Welt“ und der Beratung von

Ingenieuren entstand ein beeindruckendes

Projekt zur Bewässerung

der Felder. Dank der fast 50 Kilometer

Kanäle, die sie in Handarbeit gegraben

haben, können die Bauern

nun auf 4.000 Hektar Mais anbauen.

Bald soll so die Ernährung von

100.000 Menschen gesichert werden

– nicht nur durch den Anbau von

Mais und Sorghum, sondern auch

durch den Verkauf von Chili, Sesam

und Tomaten. In Gärtnereien lernen

die Bauern den Umgang mit diesen

Pflanzen, die sie bisher gar nicht

kannten. Weil es nie genügend Wasser

gab, um sie anzubauen.

Text und Foto: Helge Bendl

Träger

Ethiopian Evangelical Church Mekane

Yesus (EECMY)

Finanzierung (drei Jahre)

„Brot für die Welt“: € 187.579,-

Was kostet wie viel?

Schaufel zum Graben von Kanälen:

€ 10,-

100 Kilogramm Zement für den Bau

von Wehren: € 20,-

Brunnen-Bohrung pro Meter: € 100

Weitere Informationen zu diesem

Projekt finden Sie im Internet unter

www.brot-fuer-die-welt.de/projekte/eecmy

Für dieses Projekt von BROT FÜR DIE WELT

ist unsere diesjährige Sommersammlung bestimmt - bitte geben

Sie das Geld unseren Mitarbeitenden, nutzen Sie den beiliegenden

Überweisungsträger oder

überweisen direkt auf nachfolgendes Konto:

EKK Kassel, BLZ 520 604 10, Konto-Nr. 3131

Verwendungszweck: SPENDE Ernährung, Kennziffer 2377

21


E V A N G E L I S C H E

Christlicher Glaube konkret – Gesprächsabende

mit Anregungen aus dem Ev. Erwachsenen-Katechismus

Monatlich mittwochs, 19.30 - 21.00 Uhr

im Clubraum der Johanneskirche

4. September : Der Mensch als Geschöpf Gottes

16. Oktober : Sünde und Schuld

13. November : Jesus von Nazareth - der Christus

18. Dezember : Die Rechtfertigung des Menschen

Im Zentrum des christlichen Glaubens steht die Sicht des Menschen

als Geschöpf Gottes; Sünde und Schuld jedoch trennen uns

vom göttlichen Ursprung. Jesus Christus ist in dieser Situation

Gottes Rettungsangebot zu unserer Rechtfertigung.

Dieser weit gespannte Bogen soll

an vier Gesprächsabenden

durchschritten werden.

Hilfreich dazu (aber nicht Voraussetzung

für die Teilnahme) ist

die Lektüre der entsprechenden

Abschnitte im aktuellen

Ev. Erwachsenen-Katechismus

(8. Auflage 2010, 1020 S., 30,- €)

Leitung: Pfarrer Jürgen Berghaus

22


E R W A C H S E N E N B I L D U N G

„Alles nicht so einfach“

Eltern und Kinder in der Pubertät

Gesprächsabend im Clubraum der Johanneskirche,

zugleich auch erster Elternabend der neuen Konfigruppe

am Mittwoch, den 9. Oktober, 19.30 – 21.00 Uhr

Leitung : Pfarrer Jürgen Berghaus

Bitte beachten Sie auch das Programm-Angebot

des Ev. Familien- und Erwachsenenbildungswerks

im Kirchenkreis Leverkusen !

„Der Tod ist nicht mehr sicher“

Die Botschaft vom neuen Leben

im Markusevangelium

Ökumenische Bibelwochen 2013

Mittwoch, 4.9., 15 – 17 Uhr

Montag, 9.9., 20.00 – 21.30 Uhr

Montag, 16.9., 20.00 – 21.30 Uhr

im Gemeindesaal der Johanneskirche

Jürgen Berghaus und Tom Döker

laden herzlich ein !

23


„Liebe“

So schlicht und einfach wie der Titel,

so anspruchsvoll, tief greifend und bewegend

war der Inhalt des Films, zu

dem das Ambulante Diakonische Palliativnetzwerk

ins Kommunale Kino im

Forum Leverkusen eingeladen hatte.

Dabei zog der mit einem Oscar bedachte

Film ca. 140 Menschen in seinen

Bann.

Nach einer Einleitung, in der in einer

kurzen Filmdokumentation Frau Martina

Rosenberg, Verfasserin des Buches

„Mutter wann stirbst Du endlich“

zu Wort kam, bereitete eine Podiumsdiskussion

auf den Film vor:

Die Frage, wie viel in der häuslichen

Pflege durch Angehörige geleistet werden

kann und warum diese ungeheuer

große Leistung oft so wenig Unterstützung durch Politik und Gesellschaft

erfährt, wurden von Dr. Hinrich Haag, Facharzt für Allgemeinmedizin

(Schwerpunkt: Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin) und

Schwester Edith Schmitz, Pflegedienstleiterin der Diakonie-Sozialstation

Leichlingen-Witzhelden, erörtert. Dass diese Pflege Familienangehörige

an ihre Grenzen und oft auch darüber hinaus führt, setzte der Film anschließend

in ergreifenden und bewegenden Bildern in Szene.

Ehe es im Anschluss an die Podiumsdiskussion aber mit diesen Bildern

weiter ging, hatten alle Gäste die Möglichkeit, sich bei einem Imbiss im

Foyer des Forums zu stärken. Bereits hier wurde intensiv diskutiert und

festgestellt, dass das Thema der häuslichen Pflege von generationsübergreifender

Bedeutung ist. Nicht erst, wenn ein Pflegefall diagnostiziert ist,

sollte dieses Thema in Familien angesprochen werden. Was ist, wenn die

körperlichen Kräfte nachlassen? Welche Erwartungen haben Eltern an

Ihre Kinder? Was können und wollen beruflich ausgelastete oder gar ü-

berlastete Kinder und Angehörige in der Begleitung und Pflege kranker

oder älterer Familienangehöriger leisten?

In ergreifenden und bewegenden, teils auch sehr zärtlichen Bildern wurde

diesen Fragen im Film nachgegangen. Die eigene Wahrnehmung sowie

persönliche Erfahrungen gaben die Möglichkeit, in offenen Szenen eigene

24


Interpretationen, vielleicht auch Ängste und Erwartungen, zu platzieren.

Kann und darf die Beanspruchung in der Pflege eines geliebten Menschen

dazu führen, aus Liebe zu töten? Darf vor dem Hintergrund der

nicht mehr zu leistenden täglichen Anforderungen auf diese Weise Leiden

beendet werden - das des Kranken und das des Pflegenden?

Nach zwei emotionalen Filmstunden verließen die Gäste, unter ihnen viele

Pflegekräfte des Ambulanten Diakonischen Palliativnetzwerkes, Pfarrer

Loerken als Superintendent des Kirchenkreises, einige Mitglieder des

Kreissynodalvorstandes sowie viele Menschen aus den Kirchengemeinden

unseres Kirchenkreises, den Kinosaal sehr nachdenklich. Die Anschaulichkeit

dieses Themas hatte bei nahezu allen eine tiefe Betroffenheit ausgelöst.

Die Gespräche, die dann folgten, ließen ahnen, dass unsere Gesellschaft

dieses Thema in den kommenden Jahren nicht mehr loslassen wird.

„Eigentlich hätten wir heute Abend unsere Kinder mitbringen müssen“ war

ein Kommentar. „Ich glaube, wir sollten in unserer Familie dieses Thema

auch einmal offen ansprechen“ lautete ein weiterer.

Wie weit sind wir in Deutschland (der Film spielt in Frankreich) in Sachen

unterstützender Pflege? Gibt es einen Zeitpunkt, an dem eine offene Thematisierung

nicht mehr „geht“? Müssen wir uns nicht möglichst frühzeitig

dieser schwierigen Thematik stellen?

„Wer weiß, was da eines Tages auf uns und die Gesellschaft zukommt!“

So und ähnlich klangen die besorgten Fragen und Kommentare. Einigkeit

bestand darin, dass dieses bedeutende Thema durch den Abend einen

weiteren Impuls erfahren hat, dem wir in den kommenden Jahren weiter

nachgehen sollten.

Andreas Winterberg, Geschäftsführer

Gemeinsame Diakoniestation Schlebusch . Manfort . Steinbüchel

Mitglied im Ambulanten Diakonischen Palliativnetzwerk

Gemeinsame Diakoniestation Schlebusch

Wir bieten: Grundpflege Pflege von Schwerstkranken

Behandlungspflege

Ambulante Hospizpflege

Pflegeberatung

Portversorgung

Martin-Luther-Straße 4a

51375 Leverkusen

Telefon: (0214) 5 66 40

Fax: (0214) 5 66 11

Homepage: www.diakoniestationschlebusch.de

E-Mail: regina.hill@ga-lev.de

Spendenkonto: Sparkasse Leverkusen (BLZ 375 514 40)

Kto.-Nr. 104 037 510

25


Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!

Unter diesem Motto starteten die Wohlfahrtverbände in NRW im April eine

landesweite Initiative, um sich für bessere Bedingungen in der häuslichen

Krankenpflege und vor allem für mehr Zeit für die pflegebedürftigen

Menschen einzusetzen. Dabei richtete sich die Kritik zunächst an die Politik,

welche dafür wirbt, dass die ambulante einer stationären Pflege vorzuziehen

ist, die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen aber nicht zur

Verfügung stellt. Aber auch die Krankenkassen tragen mit ihrer Blockadehaltung

und einer fehlenden angemessenen Vergütung der Pflegeleistungen

dazu bei, dass der Druck auf die Pflegedienste und ihre Pflegekräfte

von Jahr zu Jahr steigt und immer weniger Zeit für die zu betreuenden

Menschen zur Verfügung steht.

Für eine häusliche

Pflege, die sich der

M e n s c h e n w ü r d e

und hohen Qualitätsstandards

verpflichtet

fühlt, benötigen

die ambulanten

Pflegeeinrichtungen

einfach mehr

Geld. Denn eine

ausreichende finanzielle

Ausstattung

bedeutet mehr Zeit

für die Pflege und

kommt damit den zu

betreuenden Menschen

zugute.

Doch während die

Kosten der Pflegedienste

in den letzten

10 Jahren um

20 % gestiegen

sind, erhöhten die

Krankenkassen die

Vergütungen lediglich

um 7 %. Dies

reicht nicht, um kostendeckend

arbeiten

zu können. Die Folge:

Die Pflegekräfte

haben immer weniger

Zeit für die ihnen

anvertrauten Menschen.

Gemeinsam mit 4 weiteren Pflegediensten der freien Wohlfahrtspflege in

Leverkusen beteiligte sich auch die Gemeinsame Diakoniestation Schlebusch

. Manfort . Steinbüchel an einer entsprechenden Aktion. Mit insgesamt

15 Fahrzeugen und 30 Pflegekräften fuhren wir im Rahmen eines

Autokorsos zur Rathaus-Galerie, verteilten Flyer und klärten Passanten

über den vorhandenen Pflegenotstand auf. Den Abschluss bildete ein

Pressegespräch, um die Öffentlichkeit auf die problematische Situation

in der ambulanten Pflege aufmerksam zu machen.

26


Stellvertretend für die 175 Pflegekräfte der 5 Pflegedienste der freien

Wohlfahrtspflege in Leverkusen, welche 1.100 pflegebedürftige Menschen

versorgen, wurde erläutert, wie wenig Zeit den Pflegekräften bleibt, die

Klienten in schwierigen oder unangenehmen Situationen sensibel zu begleiten.

Von der zur Verfügung stehenden Zeit verbleiben nur etwa 60

Prozent für die Pflegetätigkeit, der Rest wird für die Pflegedokumentation

(30 Prozent) und die Fahrzeit (10 Prozent) benötigt. Viel zu wenig, um auf

Dauer eine fachlich qualifizierte, zuverlässige und dem Menschen zugewandte

Pflege sicherstellen zu können.

Angesichts der sich verschlechternden Rahmenbedingungen ist es für die

Pflegekräfte unserer Diakoniestation schwer, den verschiedenen Ansprüchen

gerecht zu werden:

Dem Anspruch der Trägergemeinden hinsichtlich einer sich finanziell

selbst tragenden Einrichtung sowie dem eigenen Anspruch eines wertschätzenden

Umganges mit den uns anvertrauten Menschen.

Angesichts dieser Situation ist es bewundernswert und nicht hoch genug

zu werten, dass unsere Mitarbeiterinnen Tag für Tag mit Engagement und

Freundlichkeit für eine qualitativ hochwertige Pflege sorgen und trotz aller

zeitlichen Reglementierungen auch die zwischenmenschliche Beziehungsebene

im Auge behalten.

Andreas Winterberg, Geschäftsführer

Gemeinsame Diakoniestation Schlebusch . Manfort . Steinbüchel

Wenn Sie als Betroffene/r oder als Angehörige/r von zu pflegenden Familienmitgliedern

Unterstützung und/oder Beratung wünschen und benötigen,

stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns unter der

Rufnummer 0214 5 66 40 (Pflegedienstleitung: Schwester Regina Hill).

Mit uns fahren Sie in der Pflege immer richtig!

Gemeinsame Diakoniestation Schlebusch . Manfort . Steinbüchel

Martin-Luther-Str. 4a, 51375 Leverkusen - Tel.: 0214 5 66 40

27


Freiheit ohne Halsband

Eine natürliche Umwelt mit Halsbandsittich & Co

Froh und munter fliegen sie hin

und her, vermitteln einen

Hauch von Exotik und setzen

smaragdgrüne Tupfer in unsere

Vogelwelt, die Halsbandsittiche,

auch Alexandersittiche genannt.

Sie sind nicht freiwillig hier. Als

ehemals beliebte Käfigvögel in

unseren Wohnungen, zoologischen

Gärten und Vogelparks

haben uns diese possierlichen

Gesellen erfreut.

Einigen ist offensichtlich der

Weg in die Freiheit gelungen

oder ermöglicht worden.

Das gilt auch für die meisten

anderen „invasiven Arten“, die

es als ehemalige Zier- und

Nutzpflanzen über den Zaun

geschafft haben oder zur Vermehrung

unseres jagdbaren

Wildes oder auch nur zur Bereicherung

unserer stark rückläufigen

Artenvielfalt angesiedelt

wurden.

Hierzu nur einige Beispiele:

Riesenbärenklau, japanisches

Springkraut, Waschbär, Damwild

und Fasan, die alle durch

den Menschen einen Weg in

die freie Natur gefunden haben.

28

Die Anpassungsfähigkeit der

Sittiche, die durch die allgemeine

Erderwärmung und den Klimawandel

begünstigt wird, gestattet

ihnen das Überleben in

den hiesigen Wintern. So konnten

sie eine stabile Population

in der Rheinebene zwischen

Darmstadt und Düsseldorf ausbilden.

Das ist umso erstaunlicher,

wenn man bedenkt, dass

diese Vögel aus viel wärmeren

Gefilden unserer Erde stammen.

Eine ihrer Futterpflanzen, die

Platane, war praktischerweise

schon hier. Ebenfalls durch

Menschenhand eingeführt, findet

man sie häufig in Parks und

Straßenalleen. Sowohl ihre

Knospen als auch die Rinde

werden gerne geknabbert.

Diese munteren Vögel benutzen

häufig verlassene Spechthöhlen

für ihre Gelege. Eine

Verdrängung der Spechte findet

dadurch jedoch nicht statt,

denn diese zimmern jedes Jahr

ein neues Quartier.

Allerdings werden die Sittiche

von einigen Menschen als Eindringlinge

angefeindet. Neben

der vermuteten Verdrängung

anderer Höhlenbrüter wirft man

ihnen vor, in Obstplantagen


einzufallen und zahlreiche

Früchte nur anzubeißen und damit

für den Menschen unbrauchbar

zu machen. Man erwägt

ihre Freigabe zum Abschuss.

Beide Vorwürfe scheinen nicht

sonderlich triftig, und was gegen

Stare hilft, wird auch bei den

Sittichen nicht versagen.

In vielen Fällen dieser sog.

„invasiven Arten“ kommt man

mit Nachdenken schnell zu dem

Schluss, dass dort, wo die heimische

Natur intakt ist, d. h.

Mischwälder und Parks mit altem

Baumbestand trotz Forstwirtschaft

und Freizeitnutzung

29

natürlich belassen sind, Flüsse

nicht begradigt werden, und die

Auen und Feuchtwiesen Bestand

haben in ihrer ursprünglichen

Ausdehnung und entsprechender

Biotopvernetzung, diese

„Einwanderer“ eher kein oder

zumindest kein großes Problem

darstellen.

Es lassen sich noch viele Beispiele

aufführen, in denen

„Zuwanderer“ nur Nischen besetzen

und Lücken füllen. Alte

Bäume bieten auch Platz für unsere

Sittiche.

So gesehen können wir sie fast

alle als Bereicherung unserer

Artenvielfalt betrachten, vor allem,

wenn wir bedenken, dass

sie sich meist fest integriert haben

und wir sie ohnehin nicht

mehr loswerden, auch die Sittiche

nicht ans Halsband legen

können.

Das ist die Sicht der meisten

Naturfreunde in NABU und

BUND, die sich jeden Tag für

eine natürliche Umwelt und das

Gleichgewicht in der Natur einsetzen.

Jede und jeder ist eingeladen,

sie hierin zu unterstützen.

Eine natürliche Umwelt mit

Halsbandsittich & Co.

Rainer Morgenstern

NABU– und BUND-Leverkusen


Während der Osterferien fanden bei uns Ferienspiele

statt. Mit 8 Kindern im Alter zwischen 5 - 11 Jahren

haben wir Ostereier gesucht und viel Spaß mit schönen

Spielen gehabt. Ein Ausflug in den Tierpark rundete

das Programm ab.

Brigitte Beljan

Am Erntedankfest, den 06. Oktober wird es im

Anschluss an den um 11 Uhr beginnenden Familiengottesdienst

wieder ein Essen geben - von

der Jugend gekocht. Für 5,- EUR gibt es

Hauptspeise, Nachtisch und Getränk.

Anmeldungen bitte bei Frau Altenburg unter

0214-8707092. Bei ihr kann auch das Menü erfragt

werden.

30


Ergänze die Wörter auf den Blütenblättern:

31


Komm mit ins Märchenland

Unter diesem Thema finden unsere

diesjährigen Ferienspiele vom

12. bis 23. August 2013 in der Johannes-Kirche

statt. Unser tägliches

Zusammentreffen mit Mittagessen,

Ausflügen und Spielen

beginnt um 10:00 Uhr und endet

um 15:00 Uhr. Der Unkostenbeitrag

für diese zwei Wochen

beträgt 50,- EUR. Anmeldung

bei Brigitte Beljan unter Tel.

0176-21948062 oder im Pfarrbüro

0214-8707090 (Anrufbeantw.).

Rätselecke

Entscheide, ob „das“ oder „dass“ eingesetzt werden muss.

1.) Peter glaubt, _ _ _ _ er das Spiel gewinnt.

2.) _ _ _ _ Boot gehört Frank.

3.) Klaus liest _ _ _ _ Buch schon ganz allein

4.) Maria hofft, _ _ _ _ die Hausaufgaben richtig sind.

5.) Oliver hat vergessen, _ _ _ _ Felix heute Geburtstag hat.

6.) Frank hat _ _ _ _ Fahrrad geschenkt bekommen.

Lösung: 1.) dass, 2.) das, 3.) das, 4.) dass, 5.) dass, 6.) das

32


Die Konfirmation

Am 19.05.2013 war es endlich soweit, die Konfirmanden

haben ein Jahr Konfirmandenunterricht hinter sich gebracht.

Jetzt war es Zeit Konfirmation zu feiern. Viele

Gemeindemitglieder und die Familien der Konfirmanden

waren gekommen, um am Pfingstsonntag die Konfirmation

mitzuerleben. Die Konfirmanden waren chic gekleidet

und einige auch etwas aufgeregt. Sie zogen gemeinsam

mit der Jugendleiterin und Herrn Richmann ein. Der Posaunenchor

machte den Gottesdienst noch stimmiger und

begleitete die Orgel und den Kirchengesang. Die Einsegnung

war das „Highlight“ und für die Konfirmanden eine

aufregende Angelegenheit. Sie erhielten ihre Urkunde

mit dem selbst ausgewählten Konfirmationsspruch. Anschließend

trug eine Konfirmandenmutter eine Rede vor;

danach kam das Grußwort der Jugendleiterin. Nach diesen

netten Worten kündigte Pfarrer Berghaus das A-

bendmahl an. Die Familien der Konfirmanden bildeten einen

Kreis um den Altar, und Prädikant Richmann sowie

Pfarrer Berghaus leiteten das Abendmahl. Selbst kleine

Kinder machten begeistert mit. Danach lasen Prädikant

und Jugendleiterin die Fürbitten vor und das Vater Unser.

Bei strahlendem Sonnenschein hielt man sich noch

einige Zeit auf der Kirchenwiese auf, bevor das Fest im

Familienkreise starten konnte. Mögt ihr unsere gemeinsame

Zeit in guter Erinnerung behalten !

Melanie Paul

33


Der Neue Seniorentreff

(alle zwei Wochen mittwochs

15 - 17 Uhr im Gemeindesaal)

lädt Interessierte herzlich ein !

34


Verein zur Erhaltung der Orgel

in der Ev. Johanneskirche Manfort

Nach dem Weggang von Agnes-Dorothee Koss hat das Presbyterium

die Stelle neu ausgeschrieben.

AUFGABENBESCHREIBUNG :

Sie sind eine engagierte Persönlichkeit, die zu begeistern und zu motivieren weiß.

Was zu tun ist :

- Orgelspiel und musikalische Gottesdienst-Gestaltung an Sonn- und Feiertagen

(14-tägig);

- Leitung und Ausbau der bestehenden Chorarbeit;

- Aufbau und Leitung eines Kinder-/Jugendchores;

- Organisation und Durchführung von Konzerten mit den Chören und der Orgel;

- verantwortliche Koordination aller kirchenmusikalischen Aktivitäten der Gemeinde.

WÜNSCHE / BEMERKUNGEN :

In der denkmalgeschützten Kirche stehen ein Klavier und eine Orgel aus dem Jahr

1956, die 2010 grundlegend umgebaut und saniert worden ist (29 klingende Register,

verteilt auf je 10 Register HW und SW sowie 9 Register PW). Es gibt es einen gemischten

Chor, einen Flötenkreis und einen Posaunenchor (mit eigener Leitung). Zum Gemeindezentrum

gehören auch eine Kindertageseinrichtung sowie Kinder-/Jugendräume.

Grund- und Hauptschule liegen dem Gemeindezentrum direkt gegenüber.

Wir freuen uns über eine großzügige Spende (Kto.-Nr.

100053636, BLZ 37551440 Sparkasse Leverkusen) und/oder

über Ihre Mitgliedschaft im Förderverein; Antragsformulare dafür

schicke ich gerne zu !

(Tel. 0214/5000-238).

Jürgen Berghaus, Pfarrer

35


Gruppen und Kreise für

Kinder, Jugendliche

und Erwachsene

Flötenkreis

montags 18:00—18:45 Uhr

Ulrike Hartwig

Frauenfrühstück

dienstags 9:00 Uhr – 11:00 Uhr,

Ulrike Hartwig

Chor

dienstags 20:00 Uhr,

Edmund Grümmer

(interimsweise)

Flötenkreis für Anfänger

mittwochs 16 - 16:45 Uhr

für Kinder ab der 1. Schulklasse

Daniela Richmann

Grundschultreff

für Leute ab 6

Geschichten, Basteln und mehr

mittwochs 15:00 – 17:00 Uhr

Brigitte Beljan

Jugendtreff

donnerstags 16:30 – 19:00 Uhr

freitags 17:00- 21:30 Uhr

Melanie Paul

Gymnastik für ältere

Gemeindeglieder

donnerstags 13:45 Uhr,

Frau Brahde

Posaunenchor

donnerstags 19:00 Uhr,

Martin Winkel

www.posaunenchor-manfort.de

Anonyme Alkoholiker (AA)

sonntags 18:30 Uhr – 20:30 Uhr,

Kontakt: Brigitte und Hans

(0214) 504585

Neuer Seniorentreff

vierzehntägig, mittwochs 15:00 Uhr

Leitung: Pfarrer Jürgen Berghaus

26.06.: Gedächtnistraining und

Gymnastik

10.07.: Kräutermärchen, Monika Müller

04.09.: Ökumenische Bibelwoche

„Markusevangelium“,

Pfarrer Berghaus

18.09.: Spielenachmittag,

Frau Klose u. a.

02.10.: AUSFLUG

„Thomashof Burscheid“,

Pfarrer Berghaus

16.10.: Basteln im Herbst (Hafer u. a.)

Frau Beljan, Frau Höhnke

30.10.: Reisebericht „Türkei“

von Ulrike Hartwig

13.11.: Wenn Medikamente nicht mehr

helfen, Frau Werner (pro Senior)

20.11.: 18:00 Uhr, Gottesdienst, Imbiss,

Gemeindeversammlung

Pfr. Berghaus u. a.

36


Gottesdienste in der Johanneskirche

sonntags um 11.00 Uhr, Scharnhorststraße 40 - falls nichts anderes vermerkt.

(FGD = besonders für Eltern mit Kinder gestalteter Familiengottesdienst)

So., 16.06. (3. So. n. Trinitatis)

So., 23.06. (4. So. n. Trinitatis)

So., 30.06. (5. So. n. Trinitatis)

So., 07.07. (6. So. n. Trinitatis)

So., 14.07. (7. So. n. Trinitatis)

So., 21.07. (8. So. n. Trinitatis)

So., 28.07. (9. So. n. Trinitatis)

Prädikantin Schmidt

Pfarrer Berghaus

Pfarrer Berghaus, FGD, Gemeindefest

Prädikant Richmann, Abendmahl

Pfarrer Dreyer

Prädikant Seyfarth

Pfarrer Berghaus

So., 04.08. (10. So. n. Trinitatis) Prädikant Richmann, Abendmahl

So., 11.08. (11. So. n. Trinitatis) Pfarrer Berghaus

So., 18.08. (12. So. n. Trinitatis) Pfarrer Böke

So., 25.08. (13. So. n. Trinitatis) Prädikant Seyfarth

So., 01.09. (14. So. n. Trinitatis) Prädikant Richmann, Abendmahl

So., 08.09. (15. So. n. Trinitatis) Pfarrer Berghaus

So., 15.09. (16. So. n. Trinitatis) Prädikantin Schmidt

So., 22.09. (17. So. n. Trinitatis) Pfarrer Berghaus

So., 29.09. (18. So. n. Trinitatis) Pfarrer Dreyer

So., 06.10. (Erntedankfest) Pfarrer Berghaus, Abendmahl

Familien-GD mit KiTa

Jubiläum / Jugend kocht

So., 13.10. (20. So. n. Trinitatis) Pfarrer Berghaus

So., 20.10. (21. So. n. Trinitatis) Prädikant Richmann

So., 27.10. (22. So. n. Trinitatis) Prädikant Richmann

So., 31.10. (Reformationstag)

19:00 Uhr Pfarrer Plewe, Presb. Radtke

Zentralgottesdienst in Schlebusch

So., 03.11. (23. So. n. Trinitatis) Pfarrer Berghaus, Abendmahl

So., 10.11. (Drittl. So. im KJ) Pfarrer Böke

So., 17.11. (Vorl. So. im KJ) Pfarrer Berghaus

Mi., 20.11. (Buß– und Bettag) 18:00 Uhr Prädikant Richmann

Gemeindeversammlung

So., 24.11. (Ewigkeitssonntag) Pfarrer Berghaus, Abendmahl

Versammlung „Deutsche aus Russland“: sonntags nach dem Gottesdienst

Schulgottesdienst Regenbogenschule: mittwochs um 8:15 Uhr

Ev. Gottesdienst in der Kapelle des Klinikums: samstags um 19:00 Uhr

37


Ansprechpartner und Sprechzeiten

in der Evangelischen Johannes-Kirchengemeinde Leverkusen-Manfort

51377 Leverkusen, Scharnhorststr. 40, Tel./Fax (0214) 8707090

www.kirche-manfort.de johanneskgm.manfort@ekir.de

Pfarrer:

Jürgen Berghaus, Erfurter Straße 3b

T./F. (0214) 5000-238, berghaus@ekir.de

Sprechzeit nach Vereinbarung

Prädikant / Peter Richmann, Norderneystraße 27d

Präses: Tel. (0214) 8336181

Pfarrbüro:

Iris Skrypzak

mittwochs 15:00 - 18:00 Uhr

Gemeindeamt Martin-Luther-Straße 4, 51375 Leverkusen

Schlebusch Leitung Andreas Winterberg, Tel. (0214) 8551014

Zentrale 855100

Küsterin:

KirchenmusikerIn:

Ursel Altenburg, Scharnhorststr. 40a

Tel. (0214) 8707092

außer dienstags und donnerstags ab 15:00 Uhr

Stelle z. Zt. vakant

Diakoniestation: Leitung Regina Hill, Martin-Luther-Str. 4a,

(Häusliche Pflege) Tel. (0214) 56640, Handy 0178-5656640

(werktags von 06:00 bis 20:00 Uhr)

Kinder- und Melanie Paul

Jugendarbeit Tel. (0214) 8707093

Kindertagesstätte: Leitung Kirsten Lorig, Tel. (0214) 8707094

E-Mail: ev-kita-manfort@gemeinde-lev.de

montags bis freitags 8:00 bis 9:00 Uhr

Betreuung für ältere

Gemeindeglieder:

in dringenden Fällen Küsterin Altenburg informieren

ACHTUNG: Unsere Bankverbindung hat sich geändert !!!

Sparkasse Leverkusen (BLZ 375 514 40) Kto. 100 097 377

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