Gemeindebrief

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Gemeindebrief

Gemeindebrief

der Markusgemeinde

Ausgabe 04/2010

Inhalt

Gottesdienste

in der Markuskirche ....................2

Editorial.......................................3

Neues vom Ältestenkreis.............4

Im Porträt:

Winfried Ehrhardt........................7

Im Porträt:

Franziska Löber,

Yvonne Rentz und Ute Weiß........8

Konfirmandenfreizeit 2010........10

Sternstunde ..............................12

Thema: Weihnachtskrippe.........15

Ökumenische Gemeindereise....17

Brot für die Welt........................18

Aus den Kirchenbüchern.......... 19

Termine & Infos:

von A bis Z................................20

Die Geschichte einer Kerze....... 23

Foto: Bernd Elsner


Gottesdienstplan

Editorial: Die Botschaft wahr sein lassen

Gottesdienst in der Markuskirche

Sonntags

10.00 Uhr

Besondere Gottesdienste in der Markuskirche

28.11.2010 10.00 Uhr Gottesdienst zum Pfrin. Bruinings

1. Advent

1. Advent mit Abendmahl (Wein)

5.12.2010 10.00 Uhr Gottesdienst mit Taufen Pfrin. Bruinings

2. Advent

anschließend Kirchenkaffee & Weltverkauf

12.12.2010 10.00 Uhr Singgottesdienst gleichzeitig Diakin. Schröter &

3. Advent

Kindergottesdienst

Sternstunden-Team

19.12.2010 17.00 Uhr Meditativer Abendgottesdienst Pfrin. Bruinings

4. Advent

mit Erwachsenentaufe

24.12.2010 16.00 Uhr Familiengottesdienst mit Pfrin. Bruinings

Krippenspiel

17.30 Uhr Christvesper Pfrin. Bruinings

31.12.2010 18.00 Uhr Altjahresabend-Gottesdienst zum Pfrin. Bruinings

Jahresschluss mit Abendmahl (Saft)

2.1.2011 10.00 Uhr Gottesdienst zum Neuen Jahr Pfrin. Bruinings

Sprechzeiten im Pfarramt

Hübschstraße 8 · 845405 · 8419 20

Pfarrerin Ulrike Bruinings Freitag 15.00 –17.00 Uhr u. n. Vereinbarung

Diakonin Elisabeth Schröter Mittwoch 14.30–16.00 Uhr

8317560

Sekretärin Katharina Bieber Dienstag und Freitag 09.00–12.00 Uhr

Mittwoch

15.00 –18.00 Uhr

Bankverbindung Markusgemeinde

Sparkasse Karlsruhe

Konto-Nr.: 22 49 1963 · BLZ: 660 501 01

Bankverbindung des Gemeindevereins

Sparkasse Karlsruhe

Konto-Nr.: 90 21 072 · BLZ: 660 501 01



















Liebe Menschen in der

Markusgemeinde,

etwas Geheimnisvolles

steckt in der Adventsund

Weihnachtszeit. Was

es genau ist – vermutlich

kommt kein Mensch dem

ganz auf die Spur, wie

viele Weihnachtsfeste sich

irgendwann auch als

Erfahrung aneinanderreihen.

Es steckt etwas Geheimnisvolles

in der Botschaft

von Weihnachten. Sie

wahr sein lassen, heißt,

sich nicht zu sehr mühen

mit Erklärungen. Sie

wahr sein lassen, heißt,

sich öffnen für den Duft

von Weihnachten, für das

Geheimnis, das dahinter

steckt, für Kerzenschein


letztlich für Gott selbst.

Und wir haben eine

Vorbereitungszeit. Die

Adventszeit. Gott kommt.

Jeden Augenblick und

erst in einiger Zeit.

Manchmal direkt spürbar,

manchmal wie ein Windhauch,

der sich hinterher

erklärt.

Zu gemeinschaftlichen

Momenten des Geheimnisses

laden wir dieses

Jahr zum zweiten Mal

ein: zu Sternstunden vor

der Markuskirche. Mit

Adventskalender, Adventsliedern

und kurzen

Texten. Mit Glühwein

und Kinderpunsch. Mit

Lichtern und der Möglichkeit,

es einfach wahr

sein zu lassen. Dass Gott

kommt.

Auf geheimnisvolle

Begegnungen freut sich

Ihre

Ulrike Bruinings

Foto: Joachim Faber

2 3


Aus dem Ältestenkreis

Konfi‘s, KiWi-Haus und Feste

Aus den Protokollen des Ältestenkreises

jahr

hat begonnen! Zu

den Aufgaben des Ältestenkreises

gehört, den inhaltlichen

und zeitlichen

Ablauf nach Vorgabe der

Pfarrerin zu beschließen.

In diesem Jahr haben wir


sam

mit Frau Bruinings

und Team waren sie zur


Hauenstein in der Pfalz.

Vielleicht haben Sie Kontakt

gehabt mit den jungen

Menschen? Sie haben

in verschiedenen Gemeindegruppen

ein

„Praktikum“ abgeleistet

und dabei teilweise interessante

Kontakte geknüpft.

Die Leitung unseres

Kindergarten KiWi-Haus,

Andreas Deecke, hat im

Ältestenkreis das Konzept

der generationenübergreifenden

Arbeit

vorgestellt. Regelmäßig


zwischen dem „Wichernhaus“

und dem Kindergarten

„Kinder-Wichern-

Haus“ statt. Beide Seiten

takten,

so dass es für alle

eine zufriedenstellende

Arbeit ist. Das KiWi-Haus

hat aufgrund seiner Angebotsformen

(Kinder ab

6 Monate) viele Anmeldungen,

die leider nicht

alle berücksichtigt werden

können.

Unsere aus dem Ältestenkreis

Beauftragten für

die KiTa‘s, Matthias

Knorre für die Markuszwerge

und Armin Zell

für das KiWi-Haus, haben

regelmäßig Kontakt zu

den Einrichtungen und

stehen als erste Ansprechpartner

zur Verfügung.

Planung, Koordination

und Auswertung von

verschiedenen Gemeindeaktivitäten

sind feste

Programmpunkte der

Ältestensitzungen. Ausgewertet

wurde das neue

Gemeindefest: Markus

feiert Erntedank.

Geplant und koordiniert

wird derzeit der

Adventsmarkt am 27. November

2010. Wenn Sie

noch Ideen haben oder

selber einen Stand betreiben

wollen (Standmiete:

10 und ein Kuchen), so

melden Sie sich bitte im

Pfarramt! Wir freuen uns

über Ihr Kommen!

Jutta Scheele-Schäfer

Foto: Hartmut Schäfer

Glocken schweigen

Vielleicht haben Sie es schon gemerkt und sich darüber

gewundert? Die Glocken der Markuskirche sind derzeit

ausgeschaltet. Die Turmuhr läutet nicht mehr zur vollen

Stunde. Und auch die Glocken, die jeden Sonntag zum

Gottesdienst rufen, schweigen.

Der Grund: Feuchtigkeits- und Korrosionsschäden am

Glockenstuhl.

Abschied

Herr Manke verlässt die Markusgemeinde

Vielen ist er inzwischen

bekannt. Herr Manke,

Mitarbeiter einer Arbeitsförderungsmaßnahme

nimmt nach einem Jahr

tatkräftiger Mithilfe Abschied

von der Markusgemeinde.

Lieber Herr Manke,

herzlichen Dank für Ihre

Mithilfe und Unterstützung.

Wir haben Sie

schätzen gelernt und werden

Sie vermissen.

Jutta Scheele-Schäfer

„Kein Glockenläuten“, so lautet die Empfehlung des

Ingenieurbüros. Evtl. wird es noch vor Weihnachten

eine provisorische Lösung geben, bevor die eigentliche

Sanierung (der ganze Glockenstuhl muss möglicherweise

von einem Autokran angehoben werden!) im Frühjahr 2011

durchgeführt werden kann.

Wir bitten um Ihr Verständnis und werden uns dafür einsetzen,

dass Weihnachten die Glocken wie gewohnt zum

Gottesdienst rufen.

4 Jutta Scheele-Schäfer 5


Aus dem Ältestenkreis

Neues Gemeindefest

erfolgreich

Im Porträt:

Winfried Ehrhardt

Engagierte Gemeindeglieder

Markus feiert Erntedank

Mitten im Gemeindesaal

Strohballen – das gab es

noch nicht in der Markusgemeinde.

Doch am

3.Oktober 2010 war es soweit:

Bunt geschmückt

mit Erntegaben lud diese

Mitte zum Feiern rund

um das Erntedankfest ein

(siehe Bild: Der reich geschmückte

Altar aus

Strohballen im Gemeindehaus).

Angelockt von

Leierkastenmusik fanden

die Besucher morgens um

10 Uhr den Weg in das

Gemeindehaus.

Hier gab es Frühstück,

Mittagessen und das traditionelle

Kuchenbüfett.

Zum ersten Mal feierte

die Markusgemeinde das

Erntedankfest als Gemeindefest.

Junge und

alte Menschen tanzten gemeinsam

um den Gabentisch,

lauschten einem

Schattenspiel und einem

Mundartgedicht und

hörten von der Kantorei

gesungene Herbstlieder.

Gespendetes Obst und

Gemüse konnten wie

selbstgekochte Marmelade

und Apfelmus erworben

werden. Eine

Tombola mit vielen schönen

Gewinnen rundete

das Angebot ab. Schnell

war es 16 Uhr und gemeinsam

ging es in die

Kirche, um den Erntedank-Gottesdienst

zu feiern.

Insgesamt ein runder

und schöner Tag – ein

Tag, an dem wir gut und

gerne DANKE sagen!

Der Ältestenkreis bedankt

sich bei allen Helfern

und Unterstützern!

Ohne ihre tatkräftige

Unterstützung wäre

vieles nicht möglich.

Resümee: Auch im

nächsten Jahr wird es

wieder heißen: Markus

feiert Erntedank!

Jutta Scheele-Schäfer

Jeder, der in den letzten

Jahren bei einem Gemeindefest

der Markusgemeinde

war, kennt ihn:

Er ist der Mann an der

Kasse.

Wer ihn besser kennt,

den verwundert das nicht

weiter, hatte es Winfried

Ehrhardt doch auch be-


und Widmann“ vor allem

mit Zahlen und Bilanzen

bis zu seiner Pensionierung

im Jahr 2001 zu tun.

Danach wurde er für

und in der Markusgemeinde

aktiv – wieder aktiv,

um genau zu sein.

Denn schließlich lebt

Winfried Ehrhardt seit

seiner Geburt Ende der

30iger-Jahre auf Gemeindegebiet,

wurde hier ge-


feierte im Oktober 2004

mit Pfarrerin Huth die


Heute ist Winfried Ehrhardt

an vielen Stellen in

der Markusgemeinde zu

treffen, ob beim Treff 66,

im Glaubensseminar oder

bei der Zukunftswerkstatt

und der daraus entstandenen

Werkstattgruppe

„Alt und Jung“.

Die Jugendarbeit und

die Finanzen hatten es

ihm schon immer besonders

angetan: Nicht nur

als Mitglied der Jungenschaft

Gideon, sondern

später auch als Präses der

Markusjungenschaft und

als langjähriger Zuständiger

für die Finanzen auf

Bezirks- und Landeseben.

Und doch gilt eine

große Leidenschaft dem

Liebhaber deutscher

Weine noch etwas anderem,

im wahrsten Sinn

außerhalb der Gemeinde:

dem Reisen. Geweckt

wurde dieses Interesse

bei der ersten Großfahrt

der Markusjungenschaft

nach Korsika 1960.

Es folgten ungezählte

Studienfahrten, darunter

nach Polen, in die Sowjetunion

und in den Nahen

Osten, bei denen er auch



ausgiebig nachgehen

konnte.

Weltoffen und doch

fest verwurzelt, voller

Neugierde unterwegs

und doch genauso zufrieden

mit einem guten

Buch zu Hause, ist Winfried

Ehrhardt alles andere

als rast- und ruhelos –

außer in seinem Engagement

für die Markusgemeinde.

Iris Koch

6 7


Engagierte Gemeindeglieder

Im Porträt:

Franziska Löber, Yvonne Rentz und Ute Weiß

Am 21. November ist es

wieder soweit: Kinder

kommen in den Altarraum,

kleben einen Stein

in das Bild von der Kirche

(siehe Foto) und feiern

anschließend ihren eigenen

Gottesdienst.

Ute Weiß gehört zum

KiGo-Team. Die 36-jährige

Grundschullehrerin

ist seit 1 ½ Jahren dabei.

Abwechselnd mit Franziska

Löber und Yvonne

Rentz gestaltet sie den

Kindergottesdienst. Vorbereitet

wird er gemeinsam,

gefeiert wird er

während des Hauptgottesdienstes

in der Hübschstraße

8. Sie sei direkt angesprochen

worden, so

Das KiGo-Team: Ute Weiß, Franziska Löber und Yvonne Rentz (v. r.), Foto: Armin Zell

Ute Weiß, und da ihr das

Wohl von Kindern besonders

am Herzen liegt, engagiert

sie sich gern in

der Markusgemeinde für

Kinder.

Gute Erfahrungen mit

Kirche hat Franziska Löber

in ihrer Kindheit und

Jugend gemacht. Die 33-

jährige studierte Germa-

nistin war auf der Suche

nach gemeindlichen Angeboten

für ihre eigenen

Kinder. Sie erkundigte

sich im Pfarramt und

ruck zuck war sie im

KiGo-Team. Begeistert erzählt

sie, dass es für sie

als Kind eine Selbstverständlichkeit

war, sonntags

in die Kirche zu gehen.

Sie hätte, so Franziska

Löber weiter, immer

das Gefühl gehabt, auch

als Kind zur Gemeinde

zu gehören. Und so ist es

für die Mutter von Marlene

(6 Jahre), Christoph

(4 Jahre) und Therese

(2 Jahre) ganz klar, dass

die Kinder mit in den

Gottesdienst gehen.

Yvonne Rentz ist mit

37 Jahren eine der Jüngsten

im Ältestenkreis der

Markusgemeinde. Schnell

erkannte die Erzieherin,

dass es keine Angebote

für Kinder gibt. Kurzerhand

und tatkräftig engagierte

sie sich für den

KiGo. Ihre eigenen Kinder

Ben (9 Jahre) und

Smilla (7 Jahre) gehören

zu den treuen Besuchern.

Die vierjährige Emma

entwickelt sich noch zu

einem KiGo-Kind!

„Eine Kirche aus lebendigen

Steinen“, so das

Team einmütig, dazu

wollen sie beitragen. Und

weiter sagen sie „Kirche

muss nicht langweilig

sein“. Ute Weiß hat in ihrer

Kindheit andere Erfahrungen

gemacht als

Franziska Löber. Mit ihrem

Einsatz will sie Kirche

für Kinder erlebbar

machen. Auch ihre beiden

Kinder Simon (5 Jahre)

und Paul (3 Jahre) sollen

es so erleben. Und das

Zusammensein mit Kindern

mache ihr einfach

großen Spaß.

Die Vermittlung von

christlichen Inhalten,

Gottesdienst, Liedern

und biblischen Geschichten

als etwas Vertrautes,

so Franziska Löber

über ihre Motivation.

Alle betonen deutlich,

dass es schön ist, wenn

Kinder einen festen Platz

in der Gemeinde und Kirche

haben.

Nach ihren Wünschen

befragt, heißt es ebenso

eindeutig: Wir brauchen

det

der KiGo einmal monatlich

statt. Ziel ist eine

verbindliche Regelmäßigkeit.

Doch das können

diese drei jungen Frauen

nicht leisten. Wer Lust

hat, melde sich bitte im

Pfarramt. Alle drei stehen

zur weiteren Information

bereit, auch ein „Schnuppern“

ist möglich!

Die Markusgemeinde

dankt dem KiGo-Team

sehr herzlich für ihre Bereitschaft

und ihr Engagement.

Ohne sie wäre diese

Arbeit nicht möglich.

Herzliche Einladung

zu den nächsten Kindergottesdiensten:

Am

21. November um 10 Uhr

wird eine eigene KiGo-

Kerze gebastelt und am

3. Advent wird gefeiert.

Jutta Scheele-Schäfer

8 9


Konfirmationszeit

Geld oder Glaube

Was Konfirmandinnen und Konfirmanden zur Konfirmation bewegt

„Geld oder Glaube“ – so

heißt der Titel eines

Filmes von Heidi und

Bernd Umbreit aus

Oberstenfeld.

Sie zeigen darin Bilder


gruppe; begleiten einen

schwäbischen Pfarrer und





mation

selbst, Meditatives,

Lustiges, Ernstes.

Immer wieder kommen


Wort, erzählen, was sie

sich denken, was ihnen

wichtig ist, und warum

sen

wollen.

freizeit

der Markusgemeinde

dieses Jahr vom

15.–17. Oktober in Hauenstein

in der Pfalz haben

wir diesen Film am Sams-

tagabend zusammen angeschaut.

Und ich bin mir sicher

– jeder und jede der Jugendlichen

macht sich die

eigenen ernsthaften Ge-

mation

für sie oder ihn

bedeutet. Diese Jugendlichen

sind selbst- und

weltkritisch unterwegs,

wollen Spaß haben, aber

auch Antworten auf Fragen

bekommen, die sich

ihnen zunehmend in ihrem

Leben stellen.

Sie zu begleiten, ist

eine tolle Aufgabe, und

bringt immer wieder Anregungen

für die eigenen

Gedanken und Fragen.

Ich bin dankbar dafür,

jedes Jahr wieder. Und in

diesem Jahr ist es jetzt,

freizeit,

so richtig losgegangen

mit der neuen


2011“. In der Gemeinde

sind sie schon bekannt

geworden durch ihr Helfen

beim Erntedankfest.

In den letzten zwei Wochen

haben sie darüber

hinaus bei verschiedenen

Veranstaltungen, Angeboten

und Einrichtungen

unserer Gemeinde Praktika

gemacht, und so reingeschnuppert

in Gemeindearbeit

in ihrer Vielfalt.

-

manden

– sind dabei ein

ganz wichtiger Teil der

Gemeinde: Der Teil nämlich,

der sich für eine Phase

von fast einem Jahr

ganz intensiv mit Gott

und dem Glauben auseinandersetzt.

Ihr werdet zu Expertinnen

und Experten in

Fragen der eigenen Entscheidung

und in Fragen

des Glaubens.

Die Alternative – Geld

oder Glaube – ich bin davon

überzeugt, dass sie

so nicht wirklich besteht.


-

manden

euch nach dem

Jahr der Auseinandersetzung

mit Glauben, Kirche

und Gott auf ein Fest

freuen könnt, an dem ihr

reich beschenkt werdet.

Bis dahin aber freue ich

mich auf die weitere –

sicherlich spannende –

Zeit mit euch!:

Rebecca Busse

Sophia Crome

Hannah Decker

Clara Dürrschnabel

Paul Ebel

Fedele Friede

Marielena Heydmann

Lena Kinkelmoor

Jakob Klemm

Jonatan Lindner

Alexander Merkle

Sophia Wagner

Lea Wössner

Ulrike Bruinings

10 11


Sternstunde: Sternstunden im Advent

Sternstunde bei Markus

– einmal am Tag im

Advent

Türchen-Öffnen am Markus-Adventkalender

Sternstunde auf dem

Kirchplatz unserer Markusgemeinde.

Wenn ich

daran denke, dann kommen

ganz schöne Erinnerungen:

Kurze Blitzlichter,

die nach einem

Jahr noch ganz klar sind.

Die ersten Überlegungen

beim Zukunftstag im letzten

Jahr, die konkreten

Planungen, als die Einladungskarten

im Pfarramt

ankamen, die Zusagen

der Menschen, die uns

musikalisch beim Liedersingen

unterstützen wollten,

das Bestücken des

Kalenders mit den gemalten

Bildern aus den

Gruppen, der erste Glühweingeruch,

und dann

der erste Abend mit der

Aufregung, ob wohl Leute

kommen, die Kugel,

die durch die Reihen

ging, wer das Türchen

vom Adventskalender

öffnen darf.

Für mich waren es Momente,

in denen ich das

Gefühl hatte, Gott ist nah,

er möchte zu uns kommen.

Inmitten des Trubels

im Alltag war es möglich,

eine halbe Stunde am Tag

begreifen, was Advent

bedeutet.

Sternstunde auf dem

Yorckplatz – es passt einfach.

Denn die Straßen

laufen alle sternförmig

auf den Kirchplatz zu.

Und war so beeindruckend,

zu erleben, wie Alt

und Jung fünf Minuten

vor Beginn mit Kinderwagen,

Rollator, zu Fuß

oder mit dem Fahrrad zusammen

kamen.

Es werden auch in diesem

Jahr wieder viele

Markusleute bei der

Sternstunde mitwirken

oder einfach dabei sein.

Wir laden alle ein – zur

Sternstunde im Advent.

Elisabeth Schröter



















12 13


Thema: Die Weihnachskrippe

„Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu,

du mein Leben“

Weihnachtskrippen als Anschauung der Weihnachtsbotschaft

Mittlerweile gibt es Weihnachtskrippen

in den unterschiedlichsten

Stilen

und Formen: Aus Holz

gar

aus Weingummi. Aus

Figuren, die so groß sind

wie echte Menschen,

Foto: Bernd Elsner

manchmal sogar als Freiluftvariante.

In Kirchen, in Wohnzimmern.

Die einen

muten ganz modern an,

andere zeitlos. Ganz verschiedene

Kulturen bilden

dabei auch den Hintergrund

für die Weihnachtsgeschichte.

Eine

kleine lateinamerikanische

Krippe habe ich

einmal auf einem Weihnachtsmarkt

gesehen, die

passte in eine kleine hölzerne

Kiste. Lateinameri-

kanisch sahen die Menschen

aus – Josef, Maria

und das Jesuskind genauso

wie die Hirten und

Weisen.

Die berühmten Krippen

mit Alpenhüttenställen

sind viel verkauft und

viel gesehen.

Manche versuchen

auch so gut wie möglich,

die orientalische Welt

nachzustellen, in die hinein

Jesus vor über 2000

Jahren geboren wurde.

Das Material variiert dabei

schon von Anfang an:

Die frühen Krippen-


oder einer Schwarzmehl-

Leimwasser-Masse gefertigt,

später aus Ton oder

Terrakotta. Aus Holz geschnitzte

kamen auf, daneben

wächserne oder

schließlich solche aus

Pappmaché. Figuren aus

Glas genauso wie solche

aus Blech oder Metall. Sogar

Papier- und Stein-

ßen

auch solche aus Eis

oder Schnee.

Wissen

Meistens werden sie

heutzutage – vor allem zu

Hause – einige wenige

Tage vor dem Christfest

Die Weihnachtskrippe

Die heutigen Weihnachtskrippen gehen bereits

auf das Frühchristentum zurück, doch zeigten

die Darstellungen der ersten Jahrhunderte nur

das Jesuskind mit den zwei Tieren Ochse und

Esel. Die Figur der Maria kam erst im Mittelalter

dazu (laut Mitteilung des Wiener Diözesanmuseums),

der Hl. Josef sogar noch später. Hingegen

gab es um 500 bereits bildliche Darstellungen, wo

die „drei Weisen“ ihre Geschenke dem Gotteskind

darbringen. Alles allerdings bildliche Darstellungen.

Von einer aufgestellten Weihnachtsdarstellung

in Prag wurde zuerst 1562 berichtet, die

erste Nennung einer Krippe im heutigen Sinne.

In den folgenden Jahren wurde in Kirchen das

Aufstellen von Krippen zur Weihnachtszeit fast

Prestigesache.

Zu den berühmtesten Krippen zählen bis heute

die Neapolitanischen Krippen. Nach ihrem Vorbild

wurden im Barock auch viele Krippen in

Österreich und Süddeutschland (Bayern, Allgäu,

Schwaben) geschaffen.

Quelle: Wikipedia

14 15


Thema: Die Weihnachskrippe

aufgebaut. In der Kirche

beginnen wir am 1. Advent

mit den von ferne

auf ihre Reise startenden

Weisen, und den Tieren

im Stall. Nach und nach

kommen dann immer

mehr Figuren hinzu, bis

zuletzt an Heiligabend

das Jesuskind in die Futterkrippe

gelegt wird.

Die Weihnachtskrippe ist

dabei ein Versuch, das,

was damals zwischen

Gott und der Welt geschehen

ist, wieder sichtbar

zu machen. Und da geht

es dann nicht um historische

Genauigkeit. Sondern

darum, das Geheimnis

der Weihnachtsbotschaft,

der Menschwerdung

Gottes, ins eigene

Leben zu übersetzen. Was

heißt es für mich, dass

Gott sich als Mensch auf

den Weg gemacht hat?

Was bedeutet es für

mich, dass ich in Gott

einen habe, der mich in

allem, was meinen Weg

ausmacht, begleitet, und

dem nichts Menschliches

mehr fremd ist?
















Diese Antwort muss jeder

und jede letztlich für sich


Das Betrachten der

Krippe kann dabei helfen

– weil wir Menschen eben

nicht nur denkende, sondern

auch sehende, hörende,

riechende und

schmeckende Wesen sind.

Die Krippe spricht viele

Sinne an.

Vielleicht schauen Sie ja

mal vorbei bei unserer

Krippe – in der Offenen

Kirche?

Oder gehen in die Aus-


Stadtkirche, in der es in

der Weihnachtszeit jedes

Jahr eine besondere Krippenausstellung

gibt.

Da irgendwo steckt irgendwie

das Geheimnis.

Sichtbar und eben wieder

nicht zu sehen.

Die Menschwerdung

Gottes.

Ulrike Bruinings

In fünf Tagen durch drei

Länder

Ökumenische Gemeindereise 2010

Unglaublich, was man in

nur fünf Tagen (22.–26.

September 2010) alles erfahren,

erlaufen, besichtigen

und an neuen Eindrücken

aufnehmen

kann.

Rheinimpressionen

Gemeinde unterwegs: Ökumenische Gemeindereise

Chagallfenster in

Mainz, Schifffahrt auf

dem Rhein, Busfahrt zum

Deutschen Eck in

Koblenz, nach Bonn und

Rhöndorf. Es waren sonnige

Herbsttage! Dafür

hat es in der alten Kaiserstadt

Trier geregnet.

Zwei Nächte waren

wir vorzüglich untergebracht

in Boppard und

zwei Nächte in Luxemburg.

Das Großherzogtum

mit alten und neuen

Bauwerken war eine ganz

andere Welt, ebenso die

Fahrt in die Ardennen.

Mit den Chagallfenstern

in Metz ging eine schöne

harmonische Reise zu

Ende.

Herr Kranz hat uns

viele ganz verschiedenartig

schöne Kirchen gezeigt

und wir haben so

einige interessante Städte

und etliche sehr eigenwillige

Museen erkundet.

Ihm, Frau Hein und

Herrn Dr. Krieger möchten

wir für alle Mühe

herzlich danken.

Ulrike Vrint

16 17


Brot für die Welt

Es ist genug für alle da!

51. Aktion von „Brot für die Welt“

Gerade den Menschen,

die von diesem „genug“

nichts zu spüren bekommen,

kann BROT FÜR

DIE WELT durch unsere

Mitarbeit und Spenden

helfen.

Die Projekte, die hier als

Beispiel für die Arbeit

von BROT FÜR DIE

WELT vorgestellt werden,

machen deutlich,

dass das Motto „Es ist genug

für alle da“ für Menschen

in den unterschiedlichsten

Situationen gilt

und auf verschiedene Ar-


kann.

Indien –

Bildung als Basis

Nicht in allen Teilen des

boomenden Indien

kommt der Aufschwung

an. Um die Kluft in der

Bevölkerung nicht noch

größer werden zu lassen,

bietet der Lutherische

Weltdienst Indien mit Unterstützung

durch BROT

FÜR DIE WELT ein umfassendes

Entwicklungsprogramm,

das sich unter

anderem Bildung für Kinder

und Erwachsene zur

Aufgabe gemacht hat.

Kinder und Jugendliche,

die beispielsweise


die Schule abbrechen

mussten, bekommen die

Möglichkeit, ihr Wissen

aufzufrischen und wieder

Anschluss an das staatli-


erhalten. Mit 10 Euro

jährlich für Bücher kann

der Weg dorthin geebnet

und die Ausbildung eines

Kindes gesichert werden.

Auch für Erwachsene

lohnt sich das Projekt: Die


lernt beispielsweise seit

einem Jahr lesen und

schreiben, Kosten zu kalkulieren

und ein Budget

zu verwalten. Seitdem

nimmt sie gemeinsam mit

anderen Frauen die

Schulspeisung der Kinder

selbst in die Hand. So

kommt Bildung letztlich

der gesamten Gemeinschaft

zugute, denn sie

verhilft den Menschen zu

Selbstorganisation und

Unabhängigkeit.

Äthiopien –

Wasser marsch!

Immer wieder haben die

Menschen im Süden Äthiopiens

mit Dürren zu

kämpfen. In einem großen

Projekt unter der Zusammenarbeit

von BROT

FÜR DIE WELT und der

Mekane Yesus Kirche

werden nun von den

Bauern selbst große

Kanäle gebaut. Die Er-

Aus den Kirchenbüchern

(Stand 2.November 2010)

Taufen

Fuchs, Mia · Kriegsstr. 131

Merta, Emilie · Weinbrennerstr. 13

Wessels, Thilo · Herderstr. 12

Graf, Liam-Pfilipp · Bernsteinstr. 10

Lambrecht, Mathis · Sophienstr. 143

Scheefer, Line · Yorckstr. 17

Scheefer, Meike · Yorckstr. 17

Treutle, Leon · Wichernstr. 9

Treutle, Linus · Wichernstr. 9

Trauungen

Paul Böhler geb. Popa & Anna Böhler ·

nährung von 100.000

Menschen wird am Ende

gesichert sein, wenn nach

den zwei jährlichen

Regenzeiten Wasser aus

den Flüssen Yanda und

Segen auf die Felder abgeleitet

werden kann.

Doch nicht nur das Be-


den Bauern, sich und ihre

Familien zuverlässig zu

versorgen. In einem weiteren

Bereich des beeindruckenden

Projektes

lernen die Bauern in Gärtnereien

Obst- und Gemüsesorten

kennen, für

deren Anbau bisher nicht

genügend Wasser vorhanden

war. Für viele erschließt

sich dadurch ein

neues Standbein, denn

die bewässerten Felder

sind oft so fruchtbar, dass

ein großer Teil der Erträge

auf dem Markt verkauft

werden kann.

Herzlichen Dank für

Ihr Engagement, mit dem

Sie BROT FÜR DIE

WELT unterstützen!

Volker Erbacher

Pfr., Diakonie Baden

Spendenkonto:

Diakonie Baden, EKK Karlsruhe

BLZ 52060410; Konto: 4600

Kennwort: „Brot für die Welt“

Bestattungen

Neugebauer, Elfriede · Sophienstr. 159

Kreisch, Eleonore · Gustav-Heller-Platz 1

Rüssel, Anna · Gustav-Heller-Platz 1

Kämpfer, Gertrud · Volzstr. 7

Windecker, Ingeborg · Gustav-Heller-Platz 1

Rowedder, Elfriede · Wichernstr. 4

Brandmeier, Ilse · Bissingerstr. 12

Renkert, Karl · Schwindstr. 10

Heidenreich, Brunhilde · Hopfenstr. 3

Kappes, Rudolf · Gustav-Heller-Platz 1

Grimm, Gabriele · Kriegsstr. 165

Schmidt, Renate · Gustav-Heller-Platz 1

18 Schillerstr. 50

19


Termine & Infos von A bis Z

Alt und Jung – Hand in Hand

Kinderbetreuung durch Seniorinnen montags 9.30–11.30 Uhr in der Hübschstr. 8

Diakoniesammlung

Die Diakoniesammlung ergab 635,13 Euro. Dafür herzlichen Dank.

Fit bis 100

platz

mit Frau Piri.

Frauenkreis


Programm hängt im Schaukasten aus.

Gemeindebücherei

Die Bücherei am Yorckplatz hat geöffnet: montags 15–18 Uhr, mittwochs 17–19 Uhr

und sonntags eine Stunde nach dem Gottesdienst.

Gemeindecafé: Café unter‘m Turm

Bei Kaffee und Kuchen werden sich beim nächsten Gemeindecafé am

Mittwoch, 24. November 2010 ab 15.30 Uhr im Gemeindesaal am Yorckplatz die


Sterben“ unterhalten und austauschen.

Glaubensseminar

„Mit der Bibel im Gespräch“ alle zwei Wochen mittwochs von 18–19.30 Uhr im

Saal in der Hübschstraße. Unter der Leitung von Pfarrerin Bruinings. Wer möchte,

kann gerne mal reinschauen!

Termine: 19. Januar, 2. Februar, 2., 16. und 30. März, 13. April 2011

Kirchencafé

Jeden ersten Sonntag im Monat laden wir herzlich zum Nachgespräch und

Verweilen mit Kaffee und Keksen in den Saal in der Hübschstraße 8 ein.

Krabbelgruppe

Freitags von 10–11.30 Uhr und seit neuestem auch dienstags von 15.30–17.30 Uhr

treffen sich Mütter oder Väter mit ihren Kleinen im Saal der Hübschstraße 8.

Herzliche Einladung an Interessierte!

Termine & Infos von A bis Z

Markus-Anker

Das aus dem Feriencafé entstandene monatliche Treffen mit Thema, Liedern und

Frühstück am Mittwochmorgen von 10–11.30 Uhr in der Hübschstraße 8.

Termine: 15. Dezember 2010, 12. Januar und 16. März 2011

Ökumenische Bibelwoche

Dieses Jahr am Montag, 14. Februar um 15 Uhr und Mittwoch, 16. Februar um

10 Uhr zum Frühstück, Gottesdienst am 18. Februar um 18 Uhr. Gemeinsam mit

der Gemeinde von St Bonifatius unseren Räumen der Markusgemeinde.

Ökumenischer Adventsnachmittag

men

von der Bonifatiusgemeinde unser gemeinsamer Adventsnachmittag statt.

Ökumenischer Kreuzweg der Jugend

Am Freitag vor dem Palmsonntag, am 15. April, ist wieder ein Jugendkreuzweg

geplant. Diesmal mit den katholischen Gemeinden und der ev. Lukasgemeinde.

Offene Kirche

Montags bis samstags zwischen 8 und 19 Uhr und sonntags nach dem Gottesdienst

bis zum Gottesdienst der afrikanischen Gemeinde um 13 Uhr, steht unsere

Kirche offen.

Posaunenchor

Die Posaunenchöre der Markus- und der Philippuskirche proben gemeinsam und

zwar dienstags um 20 Uhr. Im Januar, April, Juli & Oktober im Gemeindesaal der

Markuskirche. In den anderen Monaten im Stephanussaal der Philippuskirche.

Tauftermine in der Markuskirche


Sternstunde


kirchen-Adventskalender an jedem Tag in diesen ersten Adventstagen eine Kurzandacht

mit Adventsliedern, meditativem Text, Kerzen und Adventskalender

statt. Willkommen sind alle – Groß und Klein!

Treff 66

ist eine Gruppe von beweglichen Menschen im und um den (Un)Ruhestand:

20 21


Termine & Infos von A bis Z

Wanderungen – Besichtigungen – Geselligkeit. Nähere Informationen bei Herrn

Wolfgang Schröter, 5164544.

Die nächsten Termine sind: 14. Dezember 2010, 18. Januar 2011, 15. Februar 2011,

15. März 2011.

Weihnachtskonzert der Markuskantorei


Beginn ist um 19 Uhr.

Weltgebetstag der Frauen


kasten.

Weltverkauf

Waren der Zweidrittelwelt werden jeden ersten Sonntag im Monat nach dem

Gottesdienst im Vorraum der Kirche verkauft.



Zur Zeit sind in der Gruppe wieder

Plätze für Kinder frei.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte

an Frau Diakonin Elisabeth Schröter,

8 31 75 60 oder kommen Sie

einfach montags vorbei.

Impressum

Redaktionsteam

Ulrike Bruinings, Katharina Bieber,

Iris Koch, Brigitte Kubath, Jutta Scheele-

Schäfer, Elisabeth Schröter

Layout und Satz

Iris Koch

Jahreslosung 2011

Lass dich nicht vom

Bösen überwinden,

sondern überwinde

das Böse mit Gutem.

Römer 12,21

ViSdP

Pfarrerin Ulrike Bruinings

E-Mail

pfarramt@markusgemeinde-karlsruhe.de

Homepage

www.markusgemeinde-karlsruhe.de

Die Geschichte einer Kerze

Jetzt habt ihr mich angezündet und schaut in mein Licht.

Ihr freut euch an meiner Helligkeit, an der Wärme, die ich spende.

Und ich freue mich, dass ich für euch brennen darf.

Wäre dem nicht so, läge ich vielleicht in einem alten Karton herum –

zu nichts von Nutzen.

Sinn bekomme ich erst dadurch, dass ich brenne.

Aber – ich weiß es nur zu gut – je länger ich brenne umso kürzer werde ich,

umso mehr neige ich mich meinem Ende zu.

„Abgebrannt“, werdet ihr sagen und das was von mir übrig blieb

wegwerfen …

Ich weiß, es gibt immer diese beiden Möglichkeiten für mich: Entweder ich

bleibe im Karton – unangerührt, vergessen, im Dunkeln – oder ich brenne,

werde kürzer, gebe alles her, was ich habe, zugunsten des Lichtes und der

Wärme.

Somit führe ich mein eigenes Ende herbei.


als kalt zu bleiben und im düsteren Karton zu liegen …

Schaut, so ist es auch mit euch Menschen! Entweder ihr zieht euch zurück,

bleibt für euch, erhaltet euch – und es bleibt kalt und leer – oder ihr geht

auf die Menschen zu und schenkt ihnen von eurer Wärme und Liebe –

dann erhält euer Leben Sinn. Es ist ausgefüllt.

Aber, ihr wisst es, dafür müsst ihr etwas von euch selbst hergeben, etwas

von eurer Freude, von eurer Herzlichkeit, von eurem Lachen, vielleicht

auch von eurer Traurigkeit. Ich meine, ihr sollt nicht ängstlich darauf

bedacht sein euch selbst zu bewahren.

Ich meine, nur wer sich verschenkt wird reicher. Nur wer andere froh

macht wird selbst froh. Nur wer Licht ist für andere wird selbst Licht

empfangen. Je mehr ihr für andere brennt, umso heller wird es in euch

selbst.

Ich glaube bei vielen Menschen ist es nur deshalb so düster, weil sie sich

scheuen für andere da zu sein; anderen Licht zu bringen. Sie klagen und

murren in einem fort über die dunklen Zeiten. Sie haben immer noch nicht

begriffen: ein einziges Licht das brennt ist mehr wert als alle Dunkelheit

der Welt. Also – lasst euch ein bisschen Mut machen von einer winzigen

kleinen Kerze …

von Frau Kerber in einer Zeitung gefunden und uns zur Verfügung gestellt

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