SOMMER! ZEIT!

kirchennetz.info

SOMMER! ZEIT!

Evangelische Kirche Wolfartsweier

Sommer 2013

SOMMER!

ZEIT!


Nachrichten aus der ev. Kirche Karlsruhe

Ein neuer Dekan oder

eine neue Dekanin für Karlsruhe

Susanne Labsch, Rainer Heimburger

und Thomas Schalla sind die Kandidaten

für das Amt der Dekanin / des Dekans

der Evangelischen Kirche in Karlsruhe.

Am Freitag, 12. Juni wählt die Stadtsynode

der Evangelischen Kirche in Karlsruhe

den Nachfolger bzw. die Nachfolgerin

von Amtsinhaber Otto Vogel.

Zur Wahl stehen drei Theologen:

Susanne Labsch, 55 Jahre alt, ist als

Kirchenrätin im Evangelischen Oberkirchenrat

in Karlsruhe tätig und leitet dort

die Abteilung „Mission und Ökumene“

im Referat 3 (Verkündigung, Gemeinde

und Gesellschaft).

Thomas Schalla ist Landesjugendpfarrer

der Evangelischen Landeskirche

in Baden. Der 50-jährige promovierte

Theologe war bis Sommer 2008 Pfarrer

der evangelischen Matthäusgemeinde

in der Südweststadt.

Der dritte Kandidat ist Rainer Heimburger

aus Weinheim, 54 Jahre alt. Er ist

seit 14 Jahren Dekan des evangelischen

Inhalt

Der Ältestenkreis informiert 4

Einladung zum Regio-Fest 4

Diakonische Nachbarschaftshilfe 5

Geburtstagsbesuchsregelung 6

Konfirmationsjubiläen 6

Ältestenkreiswahlen 7

Gottesdienste für den Augenblick 8

Tom baut eine Wetterstation 9

Gottesdienste - Freud und Leid 10

Köpfe unserer Gemeinde 12

„Glück kennt keine Behinderung“ 13

Schaulager im Wölfle 14

Bibelabende 2013 16

Ich stelle mich vor: Lucius Kratzert 17

Terminvorschau 18

Kirchenbezirk Ladenburg-Weinheim.

Alle drei Kandidaten halten den Wochenschlussgottesdienst

in der Christuskirche

am Mühlburger Tor. Der erste Gottesdienst,

mit Rainer Heimburger, findet

am Samstag, 22. Juni statt. Eine Woche

später, am Samstag, 29. Juni ist Thomas

Schalla zu Gast. Am Samstag, 6.

Juli feiert Susanne Labsch Gottesdienst

mit den Anwesenden. Alle Gottesdienste

beginnen um 19 Uhr.

Herzliche Einladung

an alle Interessierten.

Rainer Heimburger, Susanne Labsch,

Thomas Schalla (v. l. n. r.)

Impressum

V. i. S. d. P.: Pfarrerin Stefanie Heinlein

In Zusammenarbeit mit Gisela Kirchberg-

Krüger (inkl. Layout) · Wolfhart Schmitt ·

Ute Weilandt

Fotos: Dr. Ingward Bey · Sandor Jackal

(Fotolia) · Tobias Möller · Frauke Petersen

· privat

Redaktionsschluss für den nächsten

evkiwo (3-2013) ist der 5. August.

Gedruckt bei der Gemeindebriefdruckerei:

www.gemeindebriefdruckerei.de

2


Den Sprung wagen ...

Liebe Leserinnen und Leser!

Am schlimmsten beim Schwimmabzeichen

war für mich der Sprung vom

Dreimeterbrett: tauchen, schwimmen,

schnell oder weit – alles kein Problem.

Aber auf dem Sprungbrett zu stehen,

den „Abgrund“ vor Augen, gefühlte 10

statt nur 3 m hoch, das kostete

wirklich Überwindung.

Augen zu und durch bzw.

runter war die Devise für

mich – was macht man nicht

alles ...

Heute muss ich glücklicherweise

nicht mehr auf

Sprungtürme klettern, die

Jugendschwimmabzeichen

habe ich hinter mir und beeindrucken

will ich auch niemanden

mehr (zumindest

nicht durch Sprünge vom

Sprungturm).

Im übertragenen Sinn gibt es dieses Stehen

am Rand des Sprungbretts mit dem

Blick in die Tiefe immer noch und kommt

im Leben gar nicht so selten vor: eine

neue Aufgabe, die vor einem liegt, ein

unangenehmes Gespräch, das man zu

führen hat, ein Umzug, ein Schulwechsel,

eine Entscheidung, die man vor sich

herschiebt, eine Begegnung, der man

mit gemischten Gefühlen entgegensieht

– da fühlt man sich dann wieder wie auf

dem Sprungbrett mit wackeligen Knien

und klopfendem Herzen.

Den Sprung zu wagen, kostet manchmal

ganz schön viel Überwindung. Am liebsten

würde man sich dann eindecken mit

allen möglichen Hilfsmitteln: Schwimmflügel,

Rettungsring, Schwimmweste

und Nasenklammer – für den Sprung ins

Wasser kann das helfen.

Doch für das Leben und seine „Sprungbretter“

ist es ungleich schwerer, sich zu

wappnen.

Wir versuchen im Leben zwar auch möglichst

viele Vorkehrungen zu treffen, uns

zu versichern und abzusichern, aber oft

gibt es Situationen, in denen wir mit unseren

„Schwimmhilfen“ nicht weiterkommen.

Dann bleibt einem nur noch, den

Sprung zu wagen.

Augen zu und durch ...

... oder doch nicht ganz?! In

der Bibel gibt es ein schönes

Bild, das auch von solchen

Sprüngen, die es zu

wagen gilt, und Hindernissen,

die man überwinden

muss, spricht: „Mit meinem

Gott springe ich über Mauern“

– dieser Psalmvers

bringt die Erfahrung zum

Ausdruck, dass Gott einem

Auftrieb gibt, Mut, Kraft,

Zuversicht, die einen über

Mauern springen lässt – oder auch von

Sprungbrettern, im wörtlichen und übertragenen

Sinn.

Die Begleitung durch Gott und sein Versprechen,

keinen Menschen fallen zu

lassen, geben Kraft, sie sind so etwas

wie die Schwimmhilfe, der Auftrieb, der

dazu ermutigt, den Sprung zu wagen.

Mit Gott im Rücken kann es dann heißen:

„Augen auf und los“!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine

schöne und gesegnete Sommerzeit, mit

dem Mut, neue Wege zu gehen, dem

Auftrieb, Mauern zu überwinden, und

der Zuversicht, den Sprung zu wagen.

Augen auf und los!

Ihre

Bitte nächste Seite beachten!

3


Der Ältestenkreis informiert

Liebe Leserinnen und Leser,

ich lade Sie ganz herzlich zum Regio-

Fest, verbunden mit dem Tauffest, am

7. Juli in das Schwimmbad „Wölfle“ ein.

Dieses Regio-Fest ist gleichzeitig auch

unser Gemeindefest. Es besteht die

Möglichkeit, im wahrsten Sinne des

Wortes „baden“ zu gehen.

Am 1. Advent finden die Kirchenwahlen

statt. Bitte helfen Sie mit, geeignete

Kandidatinnen und Kandidaten zu

finden, die bereit sind, im Ältestenkreis

mitzuarbeiten. Es ist eine interessante

und schöne Aufgabe, Verantwortung zu

tragen, Entscheidungen zu treffen und

eigene Ideen zu verwirklichen. Wenn

Sie sich angesprochen fühlen oder jemanden

kennen, der geeignet wäre, teilen

Sie uns dies doch bitte mit.

Endlich ist es so weit! Grünes Licht für

eine neue, moderne Gasheizung für

unsere Jakobskirche. Die alte Elektrospeicherheizung

ist durch die hohen

Strompreise sehr teuer, sie ist sehr reparaturanfällig

und nicht mehr zeitgemäß.

Wir hoffen, dass der Umbau bis

zum Beginn der nächsten Heizperiode

abgeschlossen ist. Die größte Arbeit ist

die Verlegung der Gasleitung von der

Wettersteinstraße bis zur Kirche. Von

den geplanten Kosten (ca. 50.000 €)

müssen wir 20 % tragen. Es ist gut, dass

wir noch einen Überschuss aus dem Kirchenumbau

von vor 27 Jahren in unseren

Rücklagen haben.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommer-

und Urlaubszeit.

Hansjörg Kellner

Vorsitzender des Ältestenkreises

Den Sprung wagen ...

7. Juli 2013, 10 Uhr

Freibad Wölfle, Wolfartsweier

Die Gemeinden der Regio-Bergdörfer feiern in

diesem Jahr miteinander das Regio-Fest in

Wolfartsweier und laden ganz herzlich dazu ein.

Gottesdienst für Große und Kleine

mit Taufen

Im Anschluss gibt es ein kostengünstiges

Mittagessen, Kaffee und Kuchen sowie Spiele,

Geschichten und mehr, nicht nur für Kinder.

Der Zugang zum Gottesdienst und dem gesamten

Fest ist kostenlos; wer darüber hinaus gerne

schwimmen möchte, wird gebeten, den Eintritt

für das Schwimmbecken an der Kasse zu

entrichten.

4


Diakonische Nachbarschaftshilfe

Die Diakonische Nachbarschaftshilfe,

der ehemalige Krankenpflegeverein,

nimmt sich besonders der Menschen

an, die aus ganz unterschiedlichen

Gründen Rat und Hilfe suchen, und ist

ein wichtiger Bereich im sozialen Dienst

der evangelischen Kirchengemeinde

Wolfartsweier.

Bei unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung

am 11.04.13 fanden außerordentliche

Wahlen statt, d. h. alle

aufgestellten Kandidat(inn)en wurden

für ein Jahr gewählt. 2014 finden die offiziellen

Neuwahlen statt:

1. Vorsitzende: Irene Bauer

2. Vorsitzende: Dr. Christiane Olbrich

Schriftführer: Hansjörg Kellner

Schatzmeister: Matthias Huber

Beisitzerin: Christa Clemens

Beisitzerin: Hanna Postweiler

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit sind

Besuche und Hilfestellungen im Alltag.

Unsere Mitarbeiterinnen kommen gerne

zu Ihnen und besuchen Sie, erledigen

Einkäufe, begleiten Sie zum Arzt oder

zur Therapie, oder sie betreuen stundenweise

pflegebedürftige Menschen,

um Angehörige zu entlasten. Außerdem

besuchen sie viele Kirchengemeindemitglieder

zum Geburtstag.

Wenden Sie sich gerne an uns, wenn

Sie Hilfe brauchen oder sich informieren

wollen. Wenn Sie sogar selbst Lust bekommen

haben, bei uns mitzuarbeiten,

wenn Sie Freude am Umgang mit Menschen

haben und eine sinnvolle Tätigkeit

suchen, melden Sie sich bei Irene Bauer

Tel.: 9418598.

Irene Bauer

Unsere Mitarbeiterinnen:

Dr. Christiane Olbrich, Roswitha Bräuer, Sabine John, Irene Bauer,

Brigitte Becker, Else Bühler (v. l. n r. ) und Christel Kehr

5


Geburtstagsbesuchsregelung

Bin ich denn schon so alt ...

... denkt sich vielleicht so manch einer,

wenn am Geburtstag plötzlich „jemand

von der Kirche“ vor der Tür steht.

Wir möchten an dieser Stelle die Gelegenheit

nutzen, Ihnen kurz vorzustellen,

wie wir Besuche anlässlich von Geburtstagen

handhaben.

Besucht wird grundsätzlich jedes Gemeindeglied

ab 70 Jahren. Zu den runden

Geburtstagen (70, 75, 80, 85) und

ab 86 Jahren kommt in der Regel Pfarrerin

Heinlein zum Geburtstagsbesuch.

In den „Zwischenjahren“ überbringen

die Damen des Besuchsdienstes die

Geburtstagsgrüße der Gemeinde.

Da der Besuchsdienstkreis ebenso Besuche

im Rahmen der Diakonischen

Nachbarschaftshilfe macht, ist ein Geburtstagsbesuch

auch immer eine gute

Gelegenheit, die Besuchsdienstdamen

kennen zu lernen oder sich über die

Angebote der Diakonischen Nachbarschaftshilfe

zu informieren.

Wenn Sie gerne auch außerhalb des Geburtstages

oder auch schon vor Ihrem

70. Geburtstag besucht werden möchten

oder jemanden kennen, auf den das

zutrifft, dann melden Sie sich doch bitte

im Pfarramt oder bei Frau Bauer von der

Diakonischen Nachbarschaftshilfe – wir

kommen Sie gerne besuchen!

Immer wieder werden wir auch auf Besuche

im Rahmen von Ehejubiläen angesprochen.

Da wir als Kirchengemeinde

nicht automatisch Mitteilungen über

Ehejubiläen erhalten, wissen wir in der

Regel nicht, wer wann ein solch besonderes

Fest feiert. Gerne besuchen wir

natürlich auch zu einem solchen Anlass

die Ehepaare – wir sind allerdings darauf

angewiesen, dass Sie sich bei uns

melden, damit wir davon erfahren.

Und nein ... man ist nie zu alt oder zu

jung, um besucht zu werden, denn Besuche

machen Freude und tun gut –

egal in welchem Alter!

Stefanie Heinlein

Konfirmationsjubiläen

Wegen der Bundestagswahlen am 22. September 2013 wird der

Termin der Jubiläumskonfirmation verlegt auf

Sonntag, 20. Oktober 2013.

Zur Jubiläumskonfirmation sind die Konfirmationsjahrgänge 1988, 1963, 1953,

1943 und 1938 eingeladen. Wenn Sie gerne teilnehmen möchten, melden Sie sich

bitte im Gemeindebüro an. Hilfreich ist es für die Organisation, wenn die einzelnen

Jahrgänge einen Ansprechpartner benennen, über den wir die Adressen zur

persönlichen Einladung erfahren können.

6


Darf man denn erst ab 90? oder:

Auch Jüngste können Älteste sein!

Dass 2013 ein wichtiges Wahljahr ist,

das hat sich inzwischen herumgesprochen.

Im September können alle schon

mal üben - bei der Bundestagswahl. Zugegeben,

die ist wirklich für unser Land

wichtig.

Für unsere Badische Landeskirche

aber ist die Kirchenwahl am 1. Adventssonntag

mindestens ebenso wichtig.

Für die nächsten 6 Jahre werden dann

die Kirchenältesten gewählt. Sie leiten

zusammen mit dem Pfarrer bzw. der

Pfarrerin die Gemeinde. So steht es

im Art. 16 der Grundordnung, der Verfassung

der Badischen Landeskirche.

Und das ist auch wirklich so gemeint.

Die Kirchenältesten sind nicht die Erfüllungsgehilfen

des Pfarrers/der Pfarrerin,

der Ältestenkreis ist auch nicht eine Art

Beirat der Gemeinde; nein, die Ältesten

tragen zusammen mit den Pfarrerinnen

und Pfarrern die Verantwortung für die

Leitung der Gemeinde in allen Dingen:

Verwaltung, Geld, Seelsorge, Diakonie,

Gottesdienste, Verkündigung, Unterricht

und, und, und. Solche Verantwortung zu

übernehmen und mitzugestalten hat insbesondere

in den Kirchen der Reformation

einen ganz besonderen Stellenwert.

Und jeder kann sich genau mit seinen

Gaben einbringen.

Weil keiner/keine alles kann, auch Pfarrerinnen

und Pfarrer nicht, sind es ja

auch viele, die sich in der Gemeinde

engagieren. Und manche eben im Ältestenkreis.

Pfarrerinnen und Pfarrer

sind gerne bereit, die Ehrenamtlichen

zu begleiten und zu unterstützen und ihnen,

wo nötig, Hilfestellung zu geben in

diesem schönen und herausfordernden

Ehrenamt.

Und warum heißen die, die gewählt

werden, „Älteste“, wo sie doch gar nicht

die ältesten Gemeindeglieder sind, jedenfalls

in der Regel nicht? Im 1. Timotheusbrief

im Neuen Testament werden

„Presbyter“, das ist das griechische Wort

für „Älteste“, genannt. Sie haben offenbar

ein Leitungsamt in der Gemeinde.

An Timotheus schreibt Paulus, er solle

sich keine Gedanken machen, dass er

noch so jung sei (1. Tim. 4,12). Also gab

es auch schon zu neutestamentlicher

Zeit junge Älteste, die in der Gemeindeleitung

mitwirkten. Auch Frauen gab

es als Gemeindeleiterinnen. Dass sie in

der Minderheit waren, ist Spiegel der jeweiligen

Zeit - leider bis weit in das 20.

Jahrhundert hinein.

Und was muss ich machen, wenn ich

das 18. Lebensjahr vollendet habe und

mich im Ältestenkreis engagieren möchte?

Nehmen Sie einfach Kontakt auf mit

Pfarrerin Stefanie Heinlein oder einem

oder einer der jetzt amtierenden Ältesten.

Die helfen gerne weiter.

Und wir anderen: Wir notieren uns auf

jeden Fall den 1. Advent als das Datum

der Kirchenwahlen. Wählen darf

jedes Gemeindeglied sogar schon ab

14 Jahren. Die Wahl wird übrigens als

Briefwahl durchgeführt und alle Gemeindeglieder

bekommen die Wahlunterlagen

zugesandt. Die kann man dann in

Ruhe ausfüllen und auch schon vor dem

1. Advent im Pfarramt oder an anderen

noch bekannt zu machenden Orten abgegeben.

Auf jeden Fall aber kann man

am 1. Advent nach dem Gottesdienst

seinen Wahlumschlag loswerden. Und

das sollten möglichst viele in unseren

Gemeinden tun!

Dr. Michael Trensky

7


Gottesdienste für den Augenblick

Der Glaube macht vor Demenz nicht halt

Das Leben geht auch nach der Diagnose

„Demenz“ weiter. Eine Demenz

ist in der Regel eine sich langsam entwickelnde

Erkrankung. Sie verhindert

nicht zwingend eine Teilhabe am gesellschaftlichen

Leben, an kulturellen Ereignissen

und an den Beschäftigungen des

täglichen Lebens. Der Erkrankte spürt

sich selbst und was er will, er hat Vorlieben,

Hobbys und er bringt aus seiner

religiösen Sozialisation einige ihm lieb

und wert gewordene Gewohnheiten mit.

Allerdings verändert sie den Zugang

dazu und manches muss neu bedacht

werden.

Wer an Demenz erkrankt ist, zieht sich

immer mehr zurück, da er spürt, dass

etwas nicht mehr stimmt, entweder mit

ihm selbst oder mit dem Rest der Welt.

Dieses krankheitsbedingte Verhalten

verhindert, dass er noch wie bisher am

Leben teilnimmt. Deshalb ist es nötig,

Schnittstellen beider Welten zu schaffen.

Da ist der „Raum“, den ein Gottesdienst

bietet in vielerlei Hinsicht ideal, ist

er doch Schnittstelle von der Welt Gottes

zu uns Menschen und damit auch

zu einer sehr fragilen und beschränkten

Realität die auch unsere zerbrechliche

Menschenwelt ist. Zumindest hier behält

auch der demenzkranke Mensch,

ungeachtet seines möglichen anderen

Verhaltens, seine Würde als von Gott

angenommen. Bei diesem speziellen

Angebot darf er sein wie ihn die Krankheit

geformt hat und die ggf. begleitenden

Angehörigen müssen nicht laufend

eingreifen, zur Ruhe mahnen, bremsen

und vor allem, sie brauchen sich nicht

zu schämen. Gerade die Scham ist das

größte Hindernis, mit einem Demenzpatienten

in die Öffentlichkeit zu gehen.

Deshalb werden in diesem Jahr, unabhängig

von der Konfession, zwei Gottesdienste

für Menschen mit demenzieller

Erkrankung angeboten. Jeweils im Anschluss

daran ist Raum für gemütliche

Gespräche bei Kaffee und anderen Getränken.

Die Gottesdienste orientieren

sich zeitlich und inhaltlich an den Möglichkeiten

des Krankheitsbildes.

Die Termine sind in der evangelischen

Lukaskirche in der Weststadt (Hagenstraße

7) zum Thema Erntedank am

Samstag, dem 12. Oktober, um 10.30

Uhr und im Advent am Samstag, dem

7. Dezember um 10.30 Uhr.

Veranstalter ist der runde Tisch Seniorenarbeit

der Evangelischen Kirche in

Karlsruhe.

Kommen Sie und fühlen Sie sich wohl!

Monatsspruch Juli

Fürchte dich nicht!

Rede nur, schweige nicht!

Denn ich bin mit dir.

Apg 18,9.10

8


Unsere Gottesdienste

finden um 10 Uhr in der Jakobskirche statt,

wenn es nicht anders angegeben ist.

In den vergangenen Jahren hat es sich als gute Tradition bewährt,

in den Sommerferien eine gemeinsame Gottesdienstplanung

mit unserer Nachbargemeinde Hohenwettersbach-

Bergwald zu organisieren. In der Zeit von 4. bis 25. August wird

jeweils im Wechsel der gemeinsame Gottesdienst in einer der

Gemeinden, in Wolfartsweier oder in Hohenwettersbach/Bergwald,

um 10 Uhr stattfinden. Eine Mitfahrgelegenheit für die Gottesdienste

in Hohenwettersbach/Bergwald können Sie über das

Pfarramt erfragen.

30. Juni 5. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst mit Kirchenchor

Lutz Kröhl, Prädikant

Anschließend Kirchencafé

7. Juli 6. Sonntag nach Trinitatis

Regio-Fest der Bergdörfer im „Wölfle“, Wolfartsweier

10 Uhr Gottesdienst

Stefanie Heinlien, Pfrin.

14. Juli 7. Sonntag nach Trinitatis

10 Uhr Ökumenischer Festgottesdienst

75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wolfartsweier

Herrmann-Ringwald-Halle

Stefanie Heinlein, Pfrin. und kath. Vertreter

21. Juli 8. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

28. Juli 9. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

4. August 10. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst in Wolfartsweier

Stefanie Heinlein, Pfrin.

11. August 11. Sonntag nach Trinitatis

10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Ökum. Gemeindezentrum Bergwald

Pfr. i. R. Böhmig

10


18. August 12. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst in Wolfartsweier

Dr. Edelbert Häfele, Prädikant

25. August 13. Sonntag nach Trinitatis

10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl

Hohenwettersbach

Lucius Kratzert, Pfr.

1. September 14. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst mit Abendmahl

Stefanie Heinlein, Pfrin.

8. September 15. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

9. September 8.30 Uhr Ökumenischer Schulanfanggottesdienst

Jakobskirche

Stefanie Heinlein, Pfrin., und ev. und kath. Religionslehrerinnen

14. September 10 Uhr Gottesdienst zur Einschulung

St. Margaretha

Horst Nickles, Pfr., Stefanie Heinlein, Pfrin., und

ökumen. Team

15. September 16. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

11.15 Uhr Mini-Gottesdienst

Freud und Leid

Aus den Kirchenbüchern

Es wurde getauft:

21. 4. 2013 Jana Krogmann

Es wurden bestattet:

15. 3. 2013 Herr Wolfgang Frey

27. 3. 2013 Frau Anna Thiel, geb. Weik

27. 3. 2013 Herr Gerhard Herrmann

10. 5. 2013 Frau Annemarie Firl, geb. Raschke

11


Köpfe unserer Gemeinde

Heute: Martin Seith-Böhm

Ich lebe nun seit über 55 Jahren auf

diesem Planeten und habe die bislang

längste meiner Lebensphasen, verheiratet

und mit drei

Kindern im

e i g e n e n

B l o c k h a u s ,

in Straubenhardt-Conweiler

zugebracht.

Nach

Gymnasium

und Musikstudium

haben

sich die Lebensverhältnisse

nach

und nach einigermaßen

stabilisiert mit einer ersten

Haupttätigkeit als Eurythmiebegleiter

an der Waldorfschule in Pforzheim und

einer zweiten als Chorleiter von mittlerweile

ca. 6 regelmäßig probenden Laienchören.

Einer davon ist seit etwa 2

Jahren der ev. Kirchenchor in Wolfartsweier,

dessen Akteure eine unglaubliche

Begeisterungsfähigkeit aufweisen für

das gemeinsame Singen.

Für mich selbst war das Reproduzieren

bereits komponierter Musik nur die eine

Hälfte des Lebens, die andere ergab

sich in einer beständigen persönlichen

Tradition des Improvisierens an Klavier,

Cembalo und Orgel und des Komponierens

für allerlei Instrumente, für Klavier

und vor allem für meine Chöre. In den

letzten 10 bis 15 Jahren verstärkt hinzugekommen

ist die Beschäftigung mit

der menschlichen Stimme, wie man sie

schulen kann und was das für ganzheitlich-therapeutische

Effekte hat, wenn

Mensch mit seiner Stimme mehr und

12

mehr zu seinem ursprünglich angelegten,

umfassenden Klang (zurück-)finden

kann. Was tendenziell mit einer Art von

„Entwicklung“ der ganzen Person einhergeht.

Das ist schon eine Art Lebensphilosophie,

die sich auch auf weitere Bereiche

übertragen lässt. Hinzu kommt noch die

Bereitschaft für das Neue und das Staunen

über die Kräfte, die uns „begaben“,

wenn wir nur dahin gelangen können,

uns für sie zu öffnen. Dabei kann man

sich gegenseitig unterstützen und ergänzen,

z. B. beim Chorsingen.

3 Fragen ...

1. Welche drei Dinge würden Sie auf

eine einsame Insel mitnehmen?

Sofern es hier nicht um lebenspraktische

Dinge geht, wie z. B. einen Angelhaken

oder Ähnliches, muss Notenpapier und

Schreibzeug mit in einem wasserdichten

Koffer.

2. Was würden Sie, wenn Sie könnten,

in unserer Kirche oder Stadt ändern?

Als doch eher externes Gemeindeglied

möchte ich eigentlich Abstand nehmen

davon, etwas ändern zu wollen, was

ohne mich gewachsen ist. Stattdessen

möchte ich mich bedanken für die liebevolle

und offene Aufnahme nicht nur eines

Chorleiters, sondern meiner ganzen

Person.

3. Mit welcher Person der Geschichte

würden Sie gerne ein Gespräch führen?

Mit Rudolf Steiner.


„Glück kennt keine Behinderung“

Woche der Diakonie …

… so nennt sich jetzt die altbekannte

Opferwoche der Diakonie. In diesem

Jahr wird sie in Baden und Württemberg

erstmals ressourcenschonend gemeinsam

begangen.

Die Diakonie ist seit vielen Jahren ein

wesentlicher Vorreiter der Inklusion, wie

man heute sagt, wenn alle Menschen

ganz selbstverständlich, gleichberechtigt

und gleichwertig an der Gesellschaft

teilhaben, das heißt, aktiv mitmachen

können und dürfen. Vor sechs Jahren

wurde in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention

ratifiziert. Seither

wird die Inklusion von der Politik ernst

genommen. Gesetzesänderungen sind

auf den Weg gebracht, damit Menschen

mit was für Einschränkungen auch immer

nicht ausgegrenzt werden. Dabei ist

es letztendlich egal, ob es sich um Behinderung,

Migrationshintergrund, Armut,

Arbeitslosigkeit oder Krankheit handelt.

Auf der biblischen Grundlage, dass jeder

seine ganz eigene spezielle und wichtige

Begabung hat und wir alle ein Leib sind,

wie Paulus es im NT schreibt, ermöglicht

es die Diakonie seit Jahrzehnten Menschen,

ihren Platz in der Gesellschaft zu

finden.

Vor 25 Jahren gab es z. B. eine kleine

Freizeitwerkstatt der Diakonie in Kirchzarten,

die meiner Erfahrung nach schon

damals Inklusion lebte, weil die Teilnehmer

so bunt wie das Leben waren. Vom

Leistungssportler bis zu eigentlich bettlägrigen

Menschen war alles dabei. Wir

haben viele Rollstühle geschleppt und

viel Spaß gehabt. Es war einfach spitze!

Das Poster der Woche der Diakonie zeigt

zwei offensichtlich glückliche Menschen.

Einer von ihnen hat wie meine Tochter

Lea das Downsyndrom. Er ist bestimmt

glücklich, denn laut einer Statistik, auf

die sich eine SWR-Fernsehsendung am

21. März, dem Welt-Down-Syndrom-Tag

berief, sagen 99 % der Menschen mit

Downsyndrom von sich selbst, dass sie

ein glückliches Leben führen. Womit die

gesamte Pränataldiagnostik mit all ihren

Konsequenzen in Frage gestellt wäre.

Geschichten, die veranschaulichen, wie

Menschen mit Downsyndrom uns Otto

Normalmensch die wahren Tiefen des

Lebens zeigen, gibt es viele. Vom Jungen,

der einen murrigen Journalisten

zum Eis verführt, um am Ende mit ihm

lachend den Tag zu verbringen. Oder einer

Lea, die permanent einen Opa sucht,

weil ihrer tot ist, und sich dabei immer

genau die älteren Herren aussucht, die

gerade trauern, um ihnen ein Lächeln zu

entrücken.

Ute Weilandt

13


Schaulager im Wölfle

Fast drei Tage lang, vom 10. bis zum

12. Mai, herrschte im „Wölfe“ Lagerstimmung

vom Feinsten. Darüber waren sich

alle Teilnehmer einig, die ich am Sonntag

nach dem

Gottesdienst

befragte. Trotz

des schlechten

Wetters und

einiger ins Zelt

dringender

Regentropfen

habe man gut

geschlafen sowie

Spaß und

Freude am

gemeinsamen

Lager gehabt.

Wegen des

kühlen Regenwetters

hielt sich der Besucherstrom

in Grenzen. Der Stamm „John Rabe“

aus Gaggenau

besuchte mit

einzelnen Mitgliedern

neben

vielen Eltern,

Omas, Opas

und anderen

Angehörigen

das Schaulager.

Aber genau

dieser reduzierte

Besucherzufluss

ließ eine

einmalige Lagerstimmung

entstehen, wie

sie sonst nur bei Landes- und Bundeslagern

üblich ist. So war beispielsweise

ein Erwachsener problemlos in der

Lage, 20 bis 30 Kinder und Jugendliche

zu begleiten. Selbst die Jungpfadfinder

fühlten sich derart wohl, dass sie eine

14

Nacht länger blieben als geplant.

Als ehemalige Pfadfinderin konnte ich

all die lobenden, zufriedenen und glücklichen

Aussagen förmlich riechen. Lagerfeuerstim-

mung, eine

Jurte (großes

Zelt mit Feuermöglichkeit),

Kochzelt, Ausschank

für die

Gäste und

eine absolut

harmonische

S t i m m u n g ,

bei der alle

zu tätigenden

Aufgaben

Hand in Hand

erfolgten, entrissen

mich unverzüglich meiner Alltagssorgen.

Für alle Anwesenden

gab

es ein buntes

P r o g r a m m

mit Kerzenziehen,

Buttonpressen,

Nagelarbeiten,

Seifenh

e r s t e l l u n g

und Freundschaftsbänderknüpfen,

dazu Mittagessen

und

Kaffee und

Kuchen. Kurzum: Dieses Lagerleben

war gelebtes Lager!

Am Sonntag traf sich schließlich die

Kerngemeinde mit vielen Pfadfindern

und deren Sympathisanten zum Gottesdienst

im Schwimmbad. Im Mittelpunkt


stand Franz von Assisi, der, ehemals

reich geboren, die Schule besuchen

durfte und später Wohlstand und Macht

ablehnte, um in Armut zu leben. Die Natur

und alle Kreatur betrachtete er als

Bruder und Schwester, mit denen er in

Frieden und Einklang leben wollte. Wir

sangen „Laudato si“ (Sonnengesang),

hörten von der

E i n f a c h h e i t

des Lebens

des Franz’ von

Assisi, dem

Friedenstiften

und seiner bedingungslosen

Nachfolge

Jesu.

An diesen Idealen

orientiert

sich unser Pfadf

i n d e r s t a m m

F r a n c e s c o .

Einige Punkte

seien hier erwähnt:

So sehen die Mitglieder Franz

von Assisi als den ersten Umweltschützer,

dem sie nachfolgen wollen, oder als

Vorbild als Friedensstifter. Sie möchten

das einfache Leben in ihren Lagern

nachempfinden. Für andere ist es wichtig,

einmal auf allen gewohnten Luxus zu

verzichten, um andere Erfahrungen, wie

z. B. die der Gemeinschaft, des einfachen

Lebens mit einfachen Hilfsmitteln

(Donnerbalken) oder des Überlebens

(Gewitter auf der Wanderung) zu machen.

Als Pfadfinder stehen für sie die

Naturverbundenheit und eine intensive

Beziehung zu Mensch und Tier wie bei

Franz von Assisi an einer oberen Stelle.

Der Verzicht auf Computer und Handy

hilft ihnen, die Vielfalt dessen zu erkennen,

womit Gott die Menschen ausgestattet

hat.

Am Ende des Gottesdienstes gab es

noch richtig tolle Geburtstagsgeschenke

zum 10-jährigen

Bestehen

des Stammes.

Vom

Ältestenkreis,

der Nachbarschaftshilfe

und dem Gemeindeverein

wurden je 300

Euro gespendet.

Jetzt ist

die Jurte, die

alle auf dem

S c h a u l a g e r

b e w u n d e r n

konnten, finanziert.

Ich denke, ich darf hier einfach

mal ein ganz herzliches Dankeschön

schreiben!

Für alle, die mehr erfahren möchten,

liegt das Jahresprogramm des Stammes

im ev. Gemeindehaus aus.

Ute Weilandt

Fotos:

Jubiläumsbanner

Nächtliche Versprechfeier

Scheckübergabe

Monatsspruch August

Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt,

hast mir das Trauergewand ausgezogen und

mich mit Freude umgürtet.

Ps 30,12

15


Bibelabende 2013

Glauben – ein Weg mit Perspektive

So lautete das Motto der diesjährigen

ökumenischen Bibelabende in den Bergdörfern.

An drei Abenden in drei aufeinander

folgenden Wochen während der

Fastenzeit im März wurden Texte aus

dem Markusevangelium gelesen und

besprochen. Das Markusevangelium

ist das älteste und

auch das kürzeste

unter den Evangelien.

Es entstand

etwa um das Jahr

70 n. Chr. und stellt

Jesus Christus als

den Sohn Gottes

in den Mittelpunkt.

Nicht zufällig ist in

der Mitte des Evangeliums

das Gespräch

zwischen

Jesus und seinen

Jüngern über das

Wesen Jesu überliefert: Jesus fragt zunächst

die Jünger: „Für wen halten mich

die Menschen?“, um dann mit der ganz

persönlichen Frage fortzufahren: „Und

was meint ihr, wer ich bin?“, auf die Petrus

wie immer spontan und nicht auf den

Mund gefallen antwortet: „Du bist der

Messias“. Dies ist bis heute eine spannende,

wenn nicht die entscheidende

Frage in unserem persönlichen Zugang

zu Gott geblieben. Die gemeinsame Beschäftigung

mit dem Markusevangelium

hat einige neue Türen zu einem vertieften

Verständnis geöffnet.

Die drei Abende der Bibelarbeit fanden

dieses Jahr im Gemeindehaus Palmbach,

in der evangelisch-methodistischen

Kirche Grünwettersbach und in

der katholischen Kirche Hohenwettersbach

statt. Die Vorbereitung oblag je-

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weils einem eigenen kleinen ökumenischen

Team aus Gemeindemitgliedern

und Pfarrerin/Pfarrer. Zentral jedes Mal:

die Arbeit in Gruppen mit ausgiebigem

Gedankenaustausch zu den Themen

• Not-wendender Glaube? ( Mk 2,1-12)

• Was halten Sie von Jesus? (Mk 8,27-

9,1)

• Ostern – und jetzt? (Mk 16,1-8)

Erfreulich ist die

große Bereitschaft

der Teilnehmenden

zum

Gespräch in der

Gruppe. Jede/Jeder

kann hier die

eigenen Ansichten

und Fragen einbringen.

Die meisten

der Teilnehmer

empfinden

eine solche Gelegenheit

anregend,

fruchtbar und

stärkend. Das Gespräch miteinander

schafft Klarheit der eigenen Gedanken,

öffnet neue Perspektiven für den Glauben,

gibt Anregungen zur praktischen

Anwendung der christlichen Grundsätze

und Überzeugungen im Alltag. Es zeigt,

dass wir viel im persönlichen Austausch

voneinander lernen können, und es

lässt die konfessionellen Unterschiede

angesichts der Urbotschaften des Evangeliums

verblassen. Es besteht ganz

offensichtlich der Wunsch, diesen Weg

des Gesprächs über die Bibel in Zukunft

fortzuführen. Daran wollen und werden

wir anknüpfen.

Dr. Ingward Bey


Ich stelle mich vor:

Pfr. Lucius Kratzert

Zwischen Berg und tiefem Tal sitzen

nicht nur so manche Hasen, seit dem

Frühjahr sitze nun auch ich oben auf

dem Berg in Hohenwettersbach

und esse wie die

Hasen im Lied mein täglich

Gras. Ich sitze hier oben als

neuer Pfarrer der Gemeinden

Hohenwettersbach und

Bergwald und bin doch auf

so manches Tal hin orientiert:

auf Durlach, wo meine Kinder

in den Kindergarten und

in die Schule gehen; auf die

Innenstadt, in der meine Frau

arbeitet; und natürlich auf die

Ortschaften in den Tälern

rund um Hohenwettersbach

und Bergwald, auf Wolfartsweier, Grünwettersbach,

Palmbach und Stupferich,

mit deren Gemeinden ich gerne die Region

Bergdörfer lebe und erlebe.

Viel haben Sie in den letzten zehn Jahren

an regionaler Zusammenarbeit geschaffen,

einiges werde ich in den nächsten

zehn Jahren mitentwickeln. Die Jugenddiakonenstelle

wollen wir wiederbesetzen

und spannende Aktionen für Kinder

und Jugendliche aller Orte anbieten.

Gemeinsame Gottesdienste feiern wir

bereits, wir Pfarrpersonen vertreten uns

schon heute. Ganz besonders

würde ich mich aber

freuen, wenn jede Gemeinde

von den Stärken der anderen

profitieren könnte. Ich freue

mich, wenn Jugendliche aus

unseren Gemeinden eine

Heimat bei den Pfadfindern

in Wolfartsweier finden. Ich

finde es schön, wenn mir

Kinder hier von der Kinderbibelwoche

in Grünwettersbach

erzählen. Umso besser,

wenn zum Glaubenskurs

nach Palmbach auch Hohenwettersbacher

kommen. Und genauso:

Seien Sie eingeladen und kommen Sie,

z. B. zu unserem Jazzpel oder zu den

Vorträgen der Erwachsenenbildung.

Auf ein fröhliches Kennenlernen und ein

lebendiges Zusammenleben in der Region

freut sich

Ihr Lucius Kratzert

Wir gratulieren allen Gemeindegliedern, die bis zum Erscheinen des nächsten

Gemeindebriefes ihren Geburtstag feiern können:

Ich wünsche dir nicht

Und ich wünsche dir,

ein Leben ohne Mühe

mit einem alten Wort

und ohne Herausforderung.

wünsche ich es,

Aber ich wünsche dir,

dem Wort Segen,

dass deine Arbeit

dass hinter deinem Pflug

nicht ins Leere geht.

Frucht wächst,

Ich wünsche dir

Brot für Leib und Seele,

die Kraft der Hände

und dass zwischen den Halmen

und des Herzens.

die Blumen nicht fehlen.

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Terminvorschau

REGIOTAUFFEST IM WÖLFLE

7. Juli

SENIORENNACHMITTAG

11. Juli, 12. September

Ev. Gemeindezentrum, jeweils um 14.30 Uhr

KREATIVTREFF DER DNW

Jeden Donnerstag um 19.30 Uhr

im ev. Gemeindezentrum

ERWACHSENENTREFF

Info und Anmeldung bei Frau Voß (Tel.: 491429)

JUBELKONFIRMATION UND KIRCHENKUNSTJUBILÄUM

(25 JAHRE)

20. Oktober

ÄLTESTENKREISWAHLEN

1. Dezember 2013

JAZZPEL

Soul Gospelchor

16. Juli, 18 Uhr

Ev. Kirche in Hohenwettersbach

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Adressen und Sprechzeiten

www.bergdoerfer.info – unsere Gemeinde im Netz

Evangelische Jakobskirche

Wettersteinstraße – beim alten Friedhof

Ev. Pfarrbüro KA-Wolfartsweier

Heubergstr. 2, 76228 Karlsruhe

Pfarrerin: Stefanie Heinlein

Sekretärin: Erika Gessner

Tel.: 94148-56, Fax: 94148-57

E-Mail: evkiwo@wolfartsweier-online.de

Bürozeiten: Di. – Fr., 9.30 – 12.00 Uhr

Konto der EVKIKA

Gemeinde Wolfartsweier

Sparkasse Karlsruhe, BLZ 660 501 01

Kto.-Nr. 10 656 569

Der Ältestenkreis –

Ihre Ansprechpartner/-innen

Susanne Hespos Tel.: 405865

Anton Huber Tel.: 43581

Hansjörg Kellner (Vorsitz) Tel.: 474303

Ulrich Möller Tel.: 9416917

Gebhard Seufert-Braun Tel.: 492297

Heiderose Thiel Tel.: 408205

Ev. Gemeindeverein Wolfartsweier/

Förderverein

Vorsitzender: Jürgen Morlock

Tel.: 964320 oder 49192

E-Mail: juergen.morlock@awm.de

Volksbank Karlsruhe, BLZ 661 900 00

Kto.-Nr. 32 409

Diakonische Nachbarschaftshilfe

Wolfartsweier (DNW)

Irene Bauer, Tel.: 9418598

Volksbank Karlsruhe, BLZ 661 900 00

Kto.-Nr. 1581104

Ev. Sozialstation Karlsruhe GmbH

Herrenalber Straße 45, 76199 Karlsruhe

Tel.: 988430-0, Fax: 988430-24

E-Mail: info@evsozka.de

Telefonseelsorge

Tel.: 0800 1110-111 oder 0800 1110-222

(kostenfrei)

Die Brücke

Offene Anlaufstelle für Gespräche

Kronenstr. 23, 76133 Karlsruhe, Tel.: 385038

Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr., 10 – 13 Uhr

und 15 – 18 Uhr, Mi., 16 – 20 Uhr

Unsere Jakobskirche ist

mittwochs

von 10 – 19 Uhr

geöffnet.

Keine Waschmaschine oder keine Zeit?

Der Wasch- und Bügelservice (WuBS)

des Diakonischen Werks hilft!

Neben dem Service und bezahlbaren Preisen schätzen die Kunden das Wissen,

mit diesem Auftrag Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung

Beschäftigung zu ermöglichen. Anfragen und Aufträge für den Wasch und Bügelservice

nimmt Birgit Schmitt unter Tel. 0721/618 42 46 entgegen.

Eine Preisliste kann auch per E-Mail an hensel@dw-karlsruhe angefordert werden.

Diakonisches Werk Karlsruhe / Dienstleistungszentrum

Gerwigstraße 35, Karlsruhe-Oststadt (Parkplätze im Hof vorhanden)

Öffnungszeiten: MO - DO: 8 Uhr - 17 Uhr, FR: 8 Uhr - 15 Uhr


Sommerloch?

Mach was draus!

Die

-Redaktion wünscht allen Leserinnen und

Lesern eine erfrischende und einfallsreiche, vor allem aber

warme, sonnige und entspannende Sommerzeit!

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