Alles Kunst ... ... oder was?

kirchennetz.info

Alles Kunst ... ... oder was?

Evangelische Kirche Wolfartsweier

Herbst 2013

Alles

Kunst ...

... oder

was?


Nachrichten aus der ev. Kirche Karlsruhe

Keine Todesmacht kann der Lebenskraft

Gottes widerstehen

Wenn ich mich an den Schrecken von

Hiroshima erinnere oder das Leid in

Syrien sehe, scheint Gottes Zusage

in weiter Ferne: dass er Zukunft gibt

und Hoffnung. Am Kreuz sehen wir,

dass Gott nicht mit Gewalt eingreift.

Er bleibt an der Seite der

Schwachen - Gedanken von

Jochen Cornelius-Bundschuh

im Schatten des 6.8.1945,

als die erste Atombombe die

Stadt Hiroshima zerstörte ...

Ein Ort zum Luftholen

Beim Radfahren zu wenig Luft.

Bitte nicht! Platte Reifen oder

selbst nicht genug Luft kriegen.

Da vergeht einem die

Lust aufs Radfahren. Ein

Ort zum „Luftholen“ ist die

Radfahrerkirche in Gaggenau-Hörden,

im badischen

Murgtal. Rundfunkpfarrer Wolf-Dieter

Steinmann hat Cornelia Becker getroffen,

sie meint: „Es kann einer Gemeinde

nichts Besseres passieren, als offene

Kirche zu sein.“

Christen und Muslime

feiern zusammen

Der badische Pfarrer

Rüdiger Scholz hat als erster

Militärseelsorger die

deutschen Soldaten in Westafrika

besucht, die dort den

Einsatz gegen Islamisten und

Separatisten im Norden Malis unterstützen.

In dem Staat wurde am

Sonntag ein neuer Präsident gewählt.

Im ekiba-Gespräch berichtet er vom Miteinander

der Religionen in einem überwiegend

islamischen Land.

Zu diesen und vielen anderen Themen

kann man Weiteres lesen auf

der Homepage der Landeskirche:

www.ekiba.de

Inhalt

Der Ältestenkreis informiert 4

Diakonische Nachbarschaftshilfe 5

Reden am Dienstag – Gesangbuch 6

Die evkiwo-Redaktion 7

Wahljahr 2013 in der Landeskirche 8

Gottesdienste – Freud und Leid 10

Köpfe unserer Gemeinde 12

Kunst und Kirche 13

Regiotauffest 14

Ich stelle mich vor: Anna Binkele 15

FrauenWEGE – Ökumen. Gespräche 16

Tom bastelt ein Hör-Memory 17

Terminvorschau 18

Impressum

V. i. S. d. P.: Pfarrerin Stefanie Heinlein

In Zusammenarbeit mit Gisela Kirchberg-

Krüger (inkl. Layout) · Wolfhart Schmitt ·

Ute Weilandt

Fotos: Michael Hornung · Peter Hornung ·

Jürgen Krüger · Reinhold Härdle · privat

Redaktionsschluss für den nächsten

evkiwo (4-2013) ist der 8. November.

Gedruckt bei der Gemeindebriefdruckerei:

www.gemeindebriefdruckerei.de

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KirchenKunstKirche

Johann Wolfgang von Goethe wird der

Satz zugeschrieben: „Die Kunst ist eine

Vermittlerin des Unaussprechlichen“.

Dieser Definition gemäß passen Kunst

und Kirche, schöpferische Tätigkeit und

Glaube gut zusammen, handeln sie

doch beide von der Vermittlung, dem

Verstehen dessen, was unaussprechlich,

über unsere

Vernunft hinaus gehend ist.

Kunst und Kirche bilden in

dieser Hinsicht ein, wie es

scheint, gutes Paar.

Das war nicht immer so.

Im alten Testament wird mit

dem zweiten der zehn Gebote

dem Verständnis entgegengetreten,

durch die

bildliche Darstellung gäbe es

eine gewisse Verfügbarkeit

des Dargestellten. Dieses

sogenannte Bilderverbot hat

jedoch gleichzeitig dazu geführt, dass

im Judentum, wie auch im Christentum

und übrigens auch im Islam bildlichen

Darstellungen häufig mit großer Skepsis

uns Ablehnung begegnet wurde.

Im frühen Christentum dann entdeckte

man die pädagogische Funktion von Bildern;

doch nur wenig später entbrannte

bereits vor allem in der Ostkirche

ein heftiger Streit darum, ob bildliche

Darstellungen in Kirchen und religiösen

Vollzügen erlaubt sind.

Im Zuge der Reformation stellte sich für

die Protestanten dann ebenfalls die Frage,

wie v.a. mit den Heiligenfiguren und

-darstellungen in Kirchen umgegangen

werden sollte.

Aus den Erfahrungen des verheerenden

Bildersturms heraus erlaubten Martin

Luther und seine Anhänger zumindest

solche Bilder, die den reformatorischen

Inhalten nicht widersprachen; der reformierte

Zweig der Reformatoren hingegen

lehnte sämtliche Bilder und Darstellungen

in Kirchen strikt ab.

Auch wenn diese Skepsis gegenüber

Ausschmückungen und bildlichen Darstellungen

auch heute noch viele reformierte

Kirchen prägt, so hat sich das

Verhältnis von Kunst und

Kirche in unserer protestantischen

Tradition im Laufe

der Jahrhunderte doch wesentlich

entspannt.

Kunstgespräche, der Dialog

mit Künstlern und vor

allem natürlich auch die

künstlerische Ausgestaltung

von Kirchen gehören

heute selbstverständlich

zur Agenda von Kirche und

Gemeinden.

Dass dieser Austausch

nicht frei von Diskussionen

und Widerständen ist, zeigt nicht zuletzt

auch die Kirchenkunst in der Jakobskirche:

1988 wurde die von Jürgen Goertz

gestaltete Altarwand eingeweiht und

prägt seither den Kirchenraum der Jakobskirche.

Viele werden sich noch daran erinnern,

dass das Kunstwerk bisweilen hohe Wogen

geschlagen hat und die Meinungen

darüber sehr auseinander gingen. Die

einen, die das Werk als herausragend

und einmalig würdigten, die anderen,

die sich schwer taten und sich so gar

nicht damit anfreunden konnten.

Gerade für die Skepsis gegenüber (moderner)

Kunst in Kirchen im Allgemeinen

und gegenüber dem Kunstwerk in

der Jakobskirche im Besonderen gibt es

ganz unterschiedliche Gründe.

Über Geschmack lässt sich nicht streiten,

über Kunst auch nicht?

Über alle Geschmacks- und Streitfragen

3


hinaus finde ich Goethes Beschreibung

von Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen

hierbei hilfreich.

Das heißt für mich vor allem: Kunst unterbricht

das gewohnte Denken und Tun,

Kunst regt zum Nachdenken an, jenseits

von Gefallen oder Nichtgefallen setzt

man sich mit dem Unaussprechlichen

auseinander.

In diesem Sinne: lassen Sie sich von

Kunst und ganz besonders von der

Kunst in unserer Kirche herausfordern

und anregen!

Herzliche Grüße

Ihre

Der Ältestenkreis informiert

Liebe Leser, liebe Leserinnen,

ich hoffe, sie hatten eine schöne Sommer-

und Urlaubszeit.

Zu unserem besonderen Gottesdienst

am 20. Oktober darf ich sie ganz herzlich

einladen. Wir feiern zusammen mit

der Jubelkonfirmation auch 25 Jahre

Kirchenkunst in unserer Jakobskirche.

Es gibt ein Kunstgespräch, eine Kirchenführung

und einen Sektempfang.

Für jeden ist also etwas dabei! Kommen

Sie und feiern Sie mit uns.

Seit diesem Sommer haben wir in unserer

Kirche Gesangbücher in Großformat.

Wenn Sie ihre Brille vergessen

haben, ist dies kein Problem, denn Sie

können mit diesem Großformat leicht

die Verse und Texte lesen.

Am 6.6. feierten wir unser Mitarbeiterdankfest.

Dieses Jahr war es ein besonderes

Fest, denn wir konnten bei herrlichem

Wetter im Schwimmbad „Wölfle“

direkt am Beckenrand feiern. Es gab

unter anderem leckere Cocktails und

Livemusik.

Der Höhepunkt an diesem Abend war

die Ernennung der Mitarbeiterin und

des Mitarbeiters des Jahres.

Mitarbeiterin des Jahres wurde Frau Ute

Wagner. Frau Wagner hilft seit vielen

Jahren im Küchenteam des Seniorennachmittags,

sie ist bei der Verteilung

des Gemeindebriefs immer dabei und

4

es gibt kein Gemeindefest ohne ihre Mithilfe.

Sie arbeitet gerne im Hintergrund,

deshalb bekam sie ein goldenes Heinzelmännchen

überreicht.

Mitarbeiter des Jahres wurde Herr Wolfhart

Schmitt. Herr Schmitt hilft im Gemeindewahlausschuss,

er ist im Redaktionsteam

unseres Gemeindebriefes,

hilft immer beim Gemeindefest mit und

war lange Zeit Kirchenältester. Also ein

echtes Allroundtalent. Deshalb bekam

er ein goldenes Mehrzweckwerkzeug

überreicht. Herzlichen Glückwunsch und

vielen Dank!

Natürlich ebenfalls vielen Dank allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern unserer

Gemeinde. Danke an Familie Walther

für die Überlassung des Freibads.

Schon jetzt lade ich Sie zum Hobby-

Künstler-Markt am 1. Advent in unser

Gemeindezentrum ein. An diesem Nachmittag

wird auch der große Gemeindesaal

in Jakobssaal feierlich umbenannt.

Ebenso findet an diesem Tag die Neuwahl

der Kirchenältesten statt.

Haushaltsicherungskonzept: Die

evangelische Kirche Karlsruhe baut jetzt

schon den veränderten Situationen der

Zukunft nicht nur in finanzieller Hinsicht

vor. In einem ersten Schritt erstellten wir

im Ältestenkreis einen Bericht über die

Situation in unserem Stadtteil, eine Milieustudie,

zu Stärken und Schwächen

unserer Kirchengemeinde und unseren


Perspektiven. Am 16 10. treffen sich alle

Ältestenkreise der Region Bergdörfer zu

einer gemeinsamen Sitzung, um weitere

Möglichkeiten der Zusammenarbeit neben

der schon sehr gut funktionierenden

gemeinsamen Jugendarbeit durch die

Jugenddiakonin zu erarbeiten. Über die

Ergebnisse werde ich dann weiter berichten.

Ich freue mich darauf, Sie nach den

Sommerferien wiederzusehen.

Ihr Hansjörg Kellner

ÄK-Vorsitzender

Diakonische Nachbarschaftshilfe

Hilfen im Alltag

Kennen Sie das: Sie haben sich den

Arm gebrochen und können gerade

nicht Staub saugen? Wir helfen gern!

Und das geht ganz einfach so: Sie rufen

Frau Bauer (Tel.: 9418598) an und nennen

Ihr Anliegen. Dann wird sie Ihnen

eine nette und patente (sind wir alle :-))

Helferin vermitteln und mit Ihnen die Details

besprechen, was genau eine Hilfe

wäre, z. B.:

- An welchem Wochentag um welche

Uhrzeit soll jemand kommen? (Staub

saugen, abwaschen, Bett beziehen

etc.)

- Brauchen Sie Begleitung beim Einkaufen

oder schicken Sie uns lieber mit einem

Einkaufszettel los?

- Ach ja, Autofahren geht ja auch gerade

nicht. Wäre eine Fahrt zum Arzt vielleicht

hilfreich?

- Blumengießen mit der schweren Kanne

ist in nächster Zeit auch nicht so einfach.

Da wäre es doch schön, wenn sich

jemand darum kümmern könnte.

Um dies alles zu tun und was sonst

in dieser für Sie eingeschränkten Zeit

entlastend sein könnte, dürfen Sie uns

gerne bitten. Und das 5-mal im Monat,

wenn Sie Mitglied in unserer DNW sind,

ohne dass damit Kosten für Sie verbunden

sind! Haben Sie sich so etwas nicht

schon manchmal gewünscht?! Greifen

Sie zu und nehmen Sie den Hörer in

die Hand. Wir freuen uns, wenn wir bei

solchen Engpässen unkompliziert und

schnell in der Gemeinde für Sie da sein

können. Nicht leisten können wir dauerhafte

Haushalts- oder Putzhilfe und

Krankenpflege.

Werden Sie zahlendes Mitglied in der

DNW (zurzeit 24 Euro/Jahr)! Oder haben

Sie vielleicht sogar Zeit und Lust, in

unserem Team mitzuarbeiten? In beiden

Fällen wenden Sie sich an Frau Bauer,

sie „weiß alles“!

Mehr von uns und unserem Einsatz erzählen

wir im nächsten evkiwo.

Dr. Christiane Olbrich

Wir gratulieren allen Gemeindegliedern,

die bis zum Erscheinen

des nächsten Gemeindebriefes

ihren Geburtstag feiern können.

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Reden am Dienstag ...

… so heißt die neue Veranstaltungsreihe gemeinsam veranstaltet von der ev. Kirchengemeinde

Wolfartsweier, vom m.o.s.a.i.k. e. V. und von der Diakonischen Nachbarschaftshilfe.

Unser Anliegen ist es, Menschen aller Generationen hier in Wolfartsweier

und darüber hinaus miteinander ins Gespräch zu bringen.

Im kommenden Winterhalbjahr finden 4 Abende zu ganz verschiedenen Themen

statt, zum ersten Mal am 22. Oktober mit dem Thema

„Kennen Sie den? - (wie) reden wir eigentlich mit unseren Nachbarn?“.

Beginn: 19.30 Uhr, ev. Gemeindezentrum.

Weitere Termine: 3.12.2013, 28.1.2014, 11.3.2014

Endlich wieder mitsingen!

Ab sofort auch in der Jakobskirche vorhanden:

das Evangelische Gesangbuch

im Großdruck für sehbehinderte Menschen

und alle, denen es schwerfällt,

die kleine Schrift des normalen Gesangbuchs

zu lesen - die Schrift ist in 18

Punkt gesetzt, sie ist fett gedruckt und in

serifenfreier Schrift. Um das Liederbuch

nicht zu unhandlich werden zu lassen

und da es vielen wesentlich Sehbehinderten

nicht möglich ist, gleichzeitig den

Text und das Notenbild eines Liedes

optisch zu erfassen, wurde in dieser

Ausgabe auf die Wiedergabe der Noten

verzichtet.

Sprechen Sie vor dem Gottesdienst die

diensthabenden Kirchenältesten an,

sie geben Ihnen gerne die Großdruck-

Ausgabe des Gesangbuchs, damit Sie

im Gottesdienst mitsingen und mitlesen

können!

6


Die

Nun liegt er Ihnen wieder vor: der evkiwo,

unser Gemeindebrief, Ausgabe Herbst

2013. Wir hoffen, dass die Aufmachung

dahingehend gelungen ist, Sie, liebe Leserin

und lieber Leser, für den Inhalt zu

interessieren.

Wir bemühen uns stets,

ein möglichst umfassendes

Spiegelbild unseres

Gemeindelebens

zu erstellen, ohne den

Blick auf unsere Nachbargemeinden

der Region

Bergdörfer zu vernachlässigen.

Der Leitartikel bzw.

das Grußwort obliegt

natürlich unserer

Pfarrerin. Gastbeiträge

zu besonderen

Themen sind immer

willkommen.

Ein Hauptanliegen

ist uns, die einzelnen

Gruppen und Kreise – von der Jugendarbeit

bis zur Seniorenbetreuung – in

der Gemeinde bekannt(er) zu machen,

über ihre Aktivitäten und Veranstaltungen

zu berichten und auch die Menschen

vorzustellen, die jeweils dahinter

stehen und mit Können und Engagement

erfolgreich wertvolle Arbeit für die

Gemeinde leisten. Damit würden wir

auch gerne Leserinnen und Leser erreichen,

die sich (noch) nicht so sehr in die

Gemeinde eingebunden fühlen und die

auf diese Weise vielleicht mehr „Lust auf

Gemeinde“ verspüren würden, um dann

da oder dort und wie auch immer mitzumachen

und dabei zu sein.

Alles, was in einem Vierteljahr zusammenkommt,

was an Beiträgen, Berichten,

Veranstaltungshinweisen und

-Redaktion

anderen Terminen im Gemeindebrief erscheinen

muss, bedarf der Koordination.

In enger Zusammenarbeit mit unserer

Pfarrerin (V. i. S. d. P.) gibt es mit Gisela

Kirchberg-Krüger bei uns eine „Chefredakteurin“,

die sich neben

dem Verfassen von

Beiträgen mit großer

Professionalität und viel

Arbeitsfreude um die Erstellung

des Gemeindebriefes

kümmert: von der

Text- und Bilderauswahl

über das Layout bis hin

zu den Druck- und Verteilungsterminen.

Sie ist

ein echter Glücksfall für

das Redaktionsteam.

Wolfhart Schmitt

Nicht unerwähnt bleiben

dürfen die beiden anderen

ehrenamtlichen Mitstreiter

des Redaktionsteams.

Wenn Ute Weilandt nicht selbst Artikel

verfasst – und das mit einer oft atemberaubenden

Geschwindigkeit –, kümmert

sie sich zuverlässig darum, dass andere

dies tun. Ggf. dürfen diese dann an ihrem

privatem Computer die Texte eingeben:

Artikelschreiben für den evkiwo mit

Familienanschluss!

Wolfhart Schmitt kümmert sich mit großer

Sorgfalt um das Verfassen von Texten,

wenn die Aktionen von z. B. Brot für

die Welt oder der Woche der Diakonie

beschrieben werden. Und mit Adleraugen

und dem ihm eigenen Witz prüft er

das fertig gestellte Layout nicht nur auf

Tippfehler, sondern sorgt gelegentlich

auch für die Verhältnismäßigkeit bei den

Formulierungen :-).

7


Wahljahr 2013 in der Landeskirche

8

2013 ist für alle kirchlich Interessierten

ein spannendes Jahr, denn inzwischen

wurden sowohl der neue Landesbischof

als auch der neue Dekan des Kirchenbezirks

Karlsruhe-Durlach gewählt und

im Dezember werden in allen Gemeinden

die Ältestenkreise neu gewählt.

Der Bischof wird von der Landessynode,

der Dekan von der Stadtsynode gewählt,

also von zwei Gremien, die die Interessen

der Mitglieder der Landeskirche

bzw. des Kirchenbezirks wahrnehmen.

Auch wenn man keinem dieser Gremien

angehört, kann man an Sitzungen der

Stadtsynode beobachtend teilnehmen,

die Wahl des Landesbischofs wurde im

Internet per Lifestream übertragen.

Beide Wahlen folgen einer ähnlichen

Wahlordnung: Es werden drei Wahlgänge

durchgeführt, sofern keine der vorgeschlagenen

Personen im ersten oder

im zweiten Wahlgang die erforderliche

Mehrheit (= zwei Drittel der abgegebenen

Stimmen) erhält. Erreicht auch im

dritten Wahlgang niemand die erforderliche

Mehrheit, scheidet im dritten und

in jedem weiteren Wahlgang die Person

aus, die im vorangegangenen Wahlgang

die geringste Stimmenzahl erhalten hat.

Bleibt nur noch ein Kandidat/eine Kandidatin

übrig, muss auch dieser/diese eine

Zweidrittelmehrheit der abgegebenen

Stimmen auf sich vereinigen.

Am 12.

Juli fand

z u n ä c h s t

die Dek

a n s w a h l

im Albert-

Schweizer-

Saal in

Karlsruhe

statt. Der

amtierende

Dekan unseres

Kirchenbezirks, Otto Vogel, geht

im Mai 2014 in den Ruhestand. Um seine

Nachfolge bewarben sich drei Kandidaten

(2 Männer und eine Frau), die

wir bereits im letzten evkiwo vorgestellt

haben. Es brauchte vier Wahlgänge, bis

Dr. Thomas Schalla zum neuen Dekan

gewählt wurde.

Dr. Schalla ist 50 Jahre alt und seit 2008

Landesjugendpfarrer. Zuvor war er Pfarrer

der Matthäusgemeinde in der Südweststadt.

Gleich eine

Woche später

wurde der

N a c h f o l g e r

von Landesbischof

Dr.

Ulrich Fischer

gewählt, der

am 1. Juni

2014 aus dem

Amt scheidet.

Der Wichtigkeit

und Würde

des Amtes

entsprechend

war das Verfahren auf zwei Tage angelegt.

Der Freitagnachmittag diente

der Kandidatenvorstellung und den Gesprächen

der Kandidat(inn)en mit den

Synodalen. Auch hier waren zwei Männer

und eine Frau vom Wahlausschuss

ausgewählt worden und auch hier waren

am Samstag vier Wahlgänge nötig, bis

Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh

zum neuen Landesbischof gekürt werden

konnte.

Prof. Dr. Cornelius-Bundschuh ist 56

Jahre alt und derzeit Leiter der Abteilung

Theologische Ausbildung und Prüfungsamt

in der Badischen Landeskirche.

Seine Biographie zählt den Dienst als

Gemeindepfarrer und als Direktor des

Predigerseminars in Hofgeismar auf.


Für die Wahl, die nun noch bevorsteht,

nämlich die der Ältestenkreise, müssen

wir uns nicht von einem Gremium vertreten

lassen. Hier kann jeder und jede

seine/ihre eigene Entscheidung treffen

und damit den Ausgang der Wahl beeinflussen.

Die Kandidat(inn)en für unseren

Ältestenkreis stellen sich am 27.

Oktober im der Gemeindeversammlung

nach dem Gottesdienst persönlich vor,

in einem „Extrablatt“ des evkiwo, das

kurz vorher erscheint, kann man sich

vorab informieren. Darin werden auch

die Wahlmodalitäten genau erklärt und

anderes Wisenswerte rund um die Wahl

erläutert

Die Gemeindeverantwortlichen freuen

sich, wenn möglichst viele Gemeindemitglieder

von ihrem Wahlrecht Gebrauch

machen. Denn was in einer Gemeinde

geschieht, was vorangebracht und bewirkt

wird – das obliegt dem Ältestenkreis,

dessen Mitglieder sich um so sicherer

in ihrem Tun fühlen, je stärker sie

durch die Wahlbeteiligung den Rückhalt

der Gemeinde spüren.

Deswegen möge es

für alle Wolfartsweierer Kirchenmitglieder heißen:

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Unsere Gottesdienste

finden um 10 Uhr in der Jakobskirche statt,

wenn es nicht anders angegeben ist.

15. September 16. Sonntag nach Trinitatis

10 Uhr Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

11.15 Uhr Minigottesdienst

22. September 17. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Annegret Lingenberg, Pfrin. i. R.

29. September 18. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

6. Oktober Erntedank

Gottesdienst für Große und Kleine mit Abendmahl

Stefanie Heinlein, Pfrin.

Anschließend Kirchencafé

13. Oktober 20. Sonntag nach Trinitatis

10 Uhr: Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

18 Uhr: Jugendgottesdienst im

ök. Gemeindezentrum Bergwald

20. Oktober 21. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst mit Feier der Konfirmationsjubiläen

und des Kirchenkunstjubiläums mit Abendmahl

unter Mitwirkung des Kirchenchores

Stefanie Heinlein, Pfrin.

27. Oktober 22. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst

Im Anschluss Gemeindeversammlung mit

Vorstellung der Kandidaten zur Kirchenwahl

Stefanie Heinlein, Pfrin.

Anschließend Kirchencafé

3. November 23. Sonntag nach Trinitatis

Gottesdienst mit Abendmahl

Lutz Kröhl, Prädikant

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10. November Drittletzter Sonntag im Kirchenjahr

10 Uhr Gottesdienst

Stefanie Heinlein, Pfrin.

11.15 Uhr Minigottesdienst

17. November Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr (Volkstrauertag)

10 Uhr Gottesdienst

Hans-Wilhelm Ubbelohde, Pfr. i. R.

20. November Buß- und Bettag

19.30 Uhr Gottesdienst in Grünwettersbach

Brigitte Weisbrod, Pfrin.

24. November Ewigkeitssonntag

Gottesdienst mit Verstorbenengedenken

Unter Mitwirkung des Kirchenchores

Stefanie Heinlein, Pfrin.

Anschließend Kirchencafé

1. Dezember 1. Advent (Kirchenwahlen)

Gottesdienst mit Abendmahl

Stefanie Heinlein, Pfrin.

8. Dezember 2. Advent

Gottesdienst

Dr. Edelbert Häfele, Prädikant

15. Dezember 3. Advent

Gottesdienst mit Einführung der neu gewählten

Kirchenältesten unter Mitwirkung des Kirchenchores

Stefanie Heinlein, Pfrin.

Freud und Leid

Aus den Kirchenbüchern

Es wurden getauft:

16. Juni Marlon Elias Rentsch

30. Juni Svea Marie Münchgesang

7. Juli Sandra Räther

21. Juli Andrej Jakob Iwan Braun

Es wurden bestattet:

11. Juni Emma Backenstos

21. Juni Fritz Klink

7. August Luise Lampertsdörfer

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Köpfe unserer Gemeinde

Heute: Jürgen Krüger

Auf verschlungenen Pfaden führte mich

mein Lebensweg nach Wolfartsweier.

Den ersten Teil bestimmten meine Eltern,

den

zweiten ich

selbst bzw.

zusammen

mit meiner

Frau.

Mit den Eltern

zog

ich durch

Deutschland

dahin,

wo mein

Vater Arbeit

fand: Friedrichshafen,

Schweinfurt, Dortmund, Bad

Kissingen. Nach dem Abitur suchte ich

den Weg selber: Studium in Würzburg.

Kunstgeschichte, Geschichte und Archäologie

führten mich nach Rom, in

eine faszinierende Stadt, die manche

meiner späteren Arbeiten bestimmte.

Inzwischen mit Frau und Kind kam ich

über Freiburg nach Karlsruhe.

Mein wichtigstes Arbeitsgebiet wurde

die Architekturgeschichte und darin vor

allem der Kirchenbau. Dabei arbeite ich

meist als „Generalist“ und versuche, die

großen Linien herauszuarbeiten. Mit

zwei Orten als Schwerpunkt: Rom und

Jerusalem (man muss Ziele haben!).

Neben dem Inhalt interessiert mich besonders

die praktische Frage der Wissensvermittlung:

Wie kann man mit

Studenten lernen, wie eine Ausstellung

gestalten? Wie gestalte und formuliere

ich einen Kirchenführer, den jeder versteht,

und wie vermittele ich das genau

so leicht verständlich einer Reisegruppe?

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Durch meine Biographie wurde mir ein

Thema geschenkt, das mich nun seit

vielen Jahren fasziniert: ausgehend von

der deutschen evangelischen Kirche in

Rom beschäftgie ich mich immer wieder

mit ethnischen und religiösen Minderheiten.

In diesem Umfeld habe ich nun auch

mein ehrenamtliches Engagement gefunden,

nämlich die Leitung der Deutsch-

Italienische Gesellschaft Karlsruhe e. V. ,

wo es neben Kultur und Geschichte auch

um ganz aktuelle Fragen, z. B. der Migration,

geht.

3 Fragen ...

1. Welche drei Dinge würden Sie auf

eine einsame Insel mitnehmen?

Zeit und Unmengen von Papier, um die

Bücher über Rom und Jerusalem zu

schreiben, die mir schon lange im Kopf

herumschwirren.

2. Was würden Sie, wenn Sie könnten,

in unserer Kirche oder Stadt ändern?

Ich würde eine italienische Bar neben

unserem Supermarkt einrichten, so

dass unser Dorf einen Ort der lebendigen

Kommunikation für alle erhält.

3. Mit welcher Person der Geschichte

würden Sie gerne ein Gespräch führen?

Mit Christian Carl Josias von Bunsen

über seine Zeit in Rom (1816-1838) und

seine Beweggründe, dort und in Jerusalem

eine evangelische Gemeinde zu

etablieren.


Die Kirche und die Kunst

Lange Zeit war die Kunst im Dienst der

Kirche. Als im Mittelalter die meisten

Leute nicht lesen und schreiben konnten,

wurden viele Bildzyklen der reich ausgestatteten

Kirchen auch „Biblia pauperum“,

Bibel für die Armen, genannt.Doch

ist das die einzige Rolle, die die Kunst in

einer Kirche spielt? Wenn es so wäre,

dann bräuchte man heute keine Künstler

mehr. Es würde genügen, wenn ein

Theologe die Glaubensinhalte bzw. die

biblischen Texte benennt, die von einem

Automaten in ein Bild umgewandelt werden.

Doch gerade heutzutage ist die Aufgabe

komplexer. Der Künstler will den

Betrachter zum Nachdenken anregen,

der sich eigene Gedanken machen soll.

Damit rückt das Kunstwerk in eine neue

Rolle: es „dient“ nicht mehr unbedingt.

Vielleicht provoziert es auch.

Außerdem werden Kirchen heute nicht

mehr so einheitlich wie ehedem ausgeführt.

Diese offenere Situation des Kirchenbaus

hat aber auch dem Künstler

mehr Möglichkeiten eröffnet. Eine solche

Situation haben wir in Wolfartsweier

vor uns.

Die alte, barocke Kirche war 1985 auf

originelle Weise erweitert worden. Anschließend

musste sie auch ausgestattet

werden. Dadurch, dass die „Orientierung“

der Kirche verändert wurde,

entstand aber ein großes künstlerisches

Problem. Die alte Kirche war nach Osten

orientiert, d. h. die Kirchenbänke waren

zur schmalen Turmseite hin ausgerichtet.

Der langgestreckte Raum wurde

auf ganz natürlich Weise auf eine kleine

Stelle hin konzentriert, den Altar.

Jetzt, nach dem Kirchenumbau, wurden

die neuen Kirchenbänke auf die breite

Nordwand der Kirche hin ausgerichtet,

vor der der neue Altar steht. Der Altartisch

selbst wurde achteckig gestaltet

und von der Wand abgerückt. Damit

ging man auf eine zentrale Forderung

der modernen evangelischen Liturgie

ein, dass die Gemeinde mit dem Pfarrer

zusammen einen großen Kreis um den

Altar in ihrer Mitte bilden soll, um das

Abendmahl gemeinsam zu feiern.

Doch wo bleibt nun das Altarbild? Auf

dem Altar bzw. an seiner Rückseite war

der althergebrachte Ort. Eine bildliche

Darstellung, soll sie den Gottesdienstablauf

nicht stören, brauchte in der

neuen Kirche eine andere Stelle, eben

die Wand hinter dem Altar. Und bedurfte

ganz anderer Dimensionen, denn ein

kleines Altarbild würde an dieser Wand

verloren wirken.

Der originelle Kirchenbau erforderte eine

ebenso originelle Lösung für die Gestaltung

eines „Altarbildes“. Doch es waren

nicht nur solche Fragen der Dimension

und Position, es ging natürlich auch um

das Problem, wie man eine christliche

Glaubensfrage ins Medium Kunst überträgt.

Als die Gemeinde Jürgen Goertz den

Auftrag gab, war sie sich bewusst, dass

die künstlerische Antwort ganz neu gedacht

werden würde. Moderne Künstler

wollen nicht Glaubenswahrheiten illustrieren,

sie wollen wachrütteln und provozieren.

Sie wollen, dass der Betrachter

Fragen stellt. Daraufhin entstehen in

den Köpfen der Betrachter die Antworten,

aus diesen Überlegungen erst entsteht

eine mögliche Glaubensaussage.

Dieser Prozess, der in jedem Betrachter

ablaufen muss, gehört zum Kunstwerk

notwendig dazu, er macht den Umgang

damit manchmal eben auch schwierig.

Aber es ist ein Vorgang, den es lohnt.

Dr. Jürgen Krüger

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Regiotauffest

Gottesdienst mit Taufen und Regiofest

im „Wölfle“ in Wolfartsweier

Unter dem Motto „Den Sprung wagen“

feierten die vier evangelischen Gemeinden

der Bergdörfer

am 7. Juli

2013 gemeinsam

ein großes

Fest im Freibad

in Wolfartsweier.

Allein die Wahl

dieses Ortes war

ein gewagter

Sprung – und er

hat sich gelohnt!

Am Beginn stand

der Gottesdienst

im schönen Freigelände. Hier spielte die

Blaskapelle des Musikvereins Wolfartsweier

zum Eingang und Ausgang und

begleitete eine überaus zahlreiche Gemeinde

bei den Liedern. Pfarrerin Weisbrod

führte mit Annalena Knorpp, der

Schwester eines der Täuflinge, den Anwesenden

vor Augen, wie das Wasser

uns trägt, wenn wir Hilfen wie Schwimmflügel

in Anspruch nehmen. Genauso ist

es für uns Christen: Gott hilft uns Glaubenden,

Neues zu wagen, mit Vertrauen

und Mut ungewohnte Schritte zu tun.

Und wie gut ist es doch, wenn uns dabei

Freunde und Verwandte helfen, also

gute Begleiter zur Seite stehen. Sie sind

uns Schwimmhilfe und Flossen!

Höhepunkt des Gottesdienstes waren

die Taufen von neun teilweise schon

größeren Kindern aus unseren vier

Gemeinden: Mina-Marie Adam, Moritz

Bachmann, Fabian Baier, Jana Hahn,

Katharina Knorpp, Joleen Koschorke,

Emma Mahr, Sandra Räther und Laura

Schmidt. Sie erhielten das Sakrament

der Taufe durch ihre Pfarrerinnen, Frau

Weisbrod,

Frau Heinlein

und

Frau Ritter.

Pfarrer

K r a t z e r t

war leider

verhindert,

ihn vertrat

Lehrvikarin

Mätzke.

Die Kinder gehören nun zur Kirche Jesu

Christi; in unseren Gemeinden wollen

wir das Unsere dazu beitragen, dass sie

sich wohlfühlen und lernen, auf Gott zu

vertrauen. Die überreichten Taufkerzen

und die bunten Kinderbibeln werden dabei

helfen.

Eine Freude war es zuzusehen, wie fünf

kleine Jungen und Mädchen die Kollekte

einsammelten, an diesem Sonntag

für das Jugendprojekt der Bergdörfergemeinden

bestimmt. Dabei konnte angekündigt

werden, dass für die derzeit

noch vakante Jugenddiakon/in-Stelle

bereits eine Person gefunden wurde,

die nach der Sommerpause halbtags

diese Aufgabe übernehmen wird. Es kamen

€ 761,90 zusammen. Allen Gebern

herzlichen Dank für die Unterstützung.

14


Im Anschluss an den Gottesdienst war

für das leibliche Wohl und für Spiel und

Spaß reichlich gesorgt. Neben einem

Sprung ins Wasser des „Wölfle“ gab es

auf der Wiese des Schwimmbads die

Möglichkeit, sich im Balancieren auf dem

Band in Geschicklichkeit und Körperbeherrschung

zu üben, ein Freundschaftsband

aus bunten Wollfäden zu knüpfen,

beim Pfadfinderstamm „Francesco“ aus

Wolfartsweier einen – alkoholfreien –

Cocktail wie „Caipi“ zu trinken oder im

Zelt einer von Markus Sieber vorgelesenen

Geschichte zuzuhören, wie der von

Löwe, Hase und Hyäne aus dem Buch

von Nelson Mandela „Meine afrikanischen

Lieblingsmärchen“, woraus zu

lernen war, woher es kommt, dass eine

Hyäne die Haare hat, die sie hat.

Es war ein sehr gelungenes Fest an einem

wunderschönen Sommertag in einer

ausgesprochen angenehmen Umgebung.

Allen Mitwirkenden, allen Helfern

und Helferinnen ein großes Kompliment

und ein herzliches Dankeschön für die

übergemeindliche Zusammenarbeit!

Dr. Ingward Bey

Ich stelle mich vor:

Anna Binkele

Nach den Sommerferien beginnt mein

Dienst als Kinder- und Jugenddiakonin

der Region Bergdörfer und ich freue

mich, mich Ihnen und Euch

heute vorstellen zu dürfen:

Aufgewachsen bin ich in

Durlach und habe in der

dortigen Kirchengemeinde

meine Begeisterung

für kirchliche Kinder- und

Jugendarbeit entdeckt.

Diese hat mich nach dem

Abitur nach Freiburg an die

evangelische Hochschule

geführt, wo ich Religionspädagogik

studiert habe.

Seit 6 Jahren leben mein Mann und ich

mit unseren drei Söhnen (10, 6 und 1

Jahre) in Hohenwettersbach und wir

fühlen uns in den Bergdörfern sehr wohl.

So habe ich mich gefreut, als sich die

spannende Möglichkeit ergab, hier Kinder-

und Jugenddiakonin zu werden und

die Bergdörfer nun auch zu meiner beruflichen

Heimat werden zu lassen.

Auf meinem bisherigen beruflichen Weg

durfte ich mehrere Stationen gehen und

ein breites Spektrum kirchlicher Arbeit

kennenlernen: zunächst als vertretende

Gemeindediakonin in Mühlburg, danach

wiederum als Vertretung in der Informationsstelle

für Weltanschauungsfragen

im Evangelischen Oberkirchenrat.

Seit 2010 war ich bis zum

Beginn meiner Elternzeit

letztes Jahr Referentin für

jüngere Frauen und Öffentlichkeitsarbeit

bei den

evangelischen Frauen in

Baden. Diese Arbeit hat

mir viel Freude gemacht,

trotzdem wurde mir klar,

dass ich gerne zurückkehren

möchte zur Arbeit mit

Kindern und Jugendlichen.

Mit Vorfreude sehe ich daher den vielfältigen

Möglichkeiten der kommenden

Zeit entgegen: dem Kennenlernen der

einzelnen Gemeinden und der Menschen,

die Kinder- und Jugendarbeit

hier prägen. Gut Bewährtes soll fortgesetzt

werden, dazu neue Impulse eingebracht

und gemeinsam Ideen entwickelt,

wie Kinder und Jugendliche sich in unseren

Gemeinden wohlfühlen können.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie

und ihr auf mich zukommen und wir ins

Gespräch kommen würden!

Anna Binkele

15


FrauenWEGE

Bewahre uns, Gott,

behüte uns, Gott,

sei mit uns auf unsern Wegen …“

Unseren Lebensweg mit dieser Bitte

im Herzen unverdrossen gehen - dazu

gibt uns der Frauentreff Anregung, Unterstützung

und Ermutigung: durch die

Themen, mit denen wir uns befassen,

aber auch durch die Vielfalt an Gedanken

und Sichtweisen in unseren Gesprächen

darüber. Fröhliches und Praktisches

kommt zu Wort, aber es ist auch

Raum da für die Seele.

Wir sind ein offener Kreis von Frauen

verschiedenen Alters, unterschiedlicher

Konfession und aus mehreren Orten der

Bergdörfer. Jeder Abend hat sein eigenes

Thema und ist in sich abgerundet.

Wir laden Sie/dich herzlich ein, einmal

bei uns vorbeizuschauen. Wir treffen

uns in der Regel einmal im Monat dienstags

von 20.00 bis 21.30 Uhr im ev. Gemeindehaus

in Grünwettersbach.

Die nächsten Termine sind: 8. Oktober,

12. November 2013, 14. Januar, 11. Februar

2014

Ein Flyer liegt in allen Kirchen der Bergdörfer

aus.

Ursula Bey

Ökumenische Gespräche

16

„Was wir glauben – wer wir sind –

was wir wollen“!

Unter dieser Überschrift lade ich herzlich

ein zu einem regelmäßigen Gespräch in

Stupferich in der evangelischen Kirche,

Rebgärtenstraße 27.

Wir beginnen am Donnerstag, 10. Oktober

2013 um 19.30 Uhr und treffen

uns dann vorerst weiterhin jeweils am 2.

Donnerstag im Monat in Stupferich.

Eingeladen sind alle, die über Fragen

des Glaubens mit anderen Menschen

ins Gespräch kommen wollen. Dazu gehört,

dass wir aufeinander hören und die

Verschiedenheiten der gewachsenen

Traditionen verstehen lernen.

Manchmal wissen wir viel zu wenig über

die besonderen Schwerpunkte unserer

Nachbarn in den Kirchengemeinden und

Gemeinschaften am Ort.

Ausgangspunkt unseres Gespräches

können die Leitsätze der Evangelischen

Landeskirche in Baden sein, die vor

mehr als zehn Jahren formuliert wurden:

„Was wir glauben – wer wir sind – was

wir wollen.“

Jede Frau und jeder Mann ist herzlich

willkommen, auch wer keiner Kirche

angehört. Meinungsverschiedenheiten

werden erwartet und sollen zu Wort

kommen. Zuhören, nachfragen, Unterschiede

erkennen, Gemeinsamkeiten

suchen – darauf kommt es an. Und wir

werden merken, dass uns manch eine

Information hilft, in der Zukunft mehr

Ökumene zu leben.

Die Leitung der Gespräche hat

Hans-Wilhelm Ubbelohde, Pfr. i. R.

Wiesentalstraße 12

76228 Karlsruhe- Stupferich

Tel.: 0721 94193202,

Mail: hans-w.ubbelohde@kabelbw.de


Quelle: Gemeindewerkstatt

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Terminvorschau

SENIORENNACHMITTAG

12. September: ökumenisch

Beginn in der Jakobskirche, dann ev. Gemeindezentrum

Am 10.10., 14.11. und am 12.12 im

ev. Gemeindezentrum, jeweils um 14.30 Uhr

KONFIRMATIONSJUBILÄEN UND KIRCHENKUNSTJUBILÄUM

20. Oktober, 10 Uhr

REDEN AM DIENSTAG

22. Oktober

„Kennen Sie den? –

(wie) reden wir eigentlich mit unseren Nachbarn?“

3. Dezember

Armut in Karlsruhe?!

Jeweils um 19.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum (s. auch S. 6)

HOBBY-KÜNSTLER-MARKT

1. Dezember, ab 14 Uhr

Ev. Gemeindezentrum

LEBENDIGER ADVENTSKALENDER

1. bis 24. Dezember, 17 Uhr

Nähere Informationen bei Heiderose Thiel (Tel.: 408205)

OFFENER KREATIVTREFF

Jeden Donnerstag um 19.30 Uhr

im ev. Gemeindezentrum

ERWACHSENENTREFF

Info und Anmeldung bei Frau Voß (Tel.: 491429)

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Adressen und Sprechzeiten

www.bergdoerfer.info – unsere Gemeinde im Netz

Evangelische Jakobskirche

Wettersteinstraße – beim alten Friedhof

Ev. Pfarrbüro KA-Wolfartsweier

Heubergstr. 2, 76228 Karlsruhe

Pfarrerin: Stefanie Heinlein

Sekretärin: Erika Gessner

Tel.: 94148-56, Fax: 94148-57

E-Mail: evkiwo@wolfartsweier-online.de

Bürozeiten: Di. – Fr., 9.30 – 12.00 Uhr

Konto der EVKIKA

Gemeinde Wolfartsweier

Sparkasse Karlsruhe, BLZ 660 501 01

Kto.-Nr. 10 656 569

Der Ältestenkreis –

Ihre Ansprechpartner/-innen

Susanne Hespos Tel.: 405865

Anton Huber Tel.: 43581

Hansjörg Kellner (Vorsitz) Tel.: 474303

Ulrich Möller Tel.: 9416917

Gebhard Seufert-Braun Tel.: 492297

Heiderose Thiel Tel.: 408205

Ev. Gemeindeverein Wolfartsweier/

Förderverein

Vorsitzender: Jürgen Morlock

Tel.: 964320 oder 49192

E-Mail: juergen.morlock@awm.de

Volksbank Karlsruhe, BLZ 661 900 00

Kto.-Nr. 32 409

Jugenddiakonin

Anna Binkele

E-Mail: anna.binkele@kbz.ekiba.de

Diakonische Nachbarschaftshilfe

Wolfartsweier (DNW)

Irene Bauer, Tel.: 9418598

Volksbank Karlsruhe, BLZ 661 900 00

Kto.-Nr. 1581104

Ev. Sozialstation Karlsruhe GmbH

Herrenalber Straße 45, 76199 Karlsruhe

Tel.: 988430-0, Fax: 988430-24

E-Mail: info@evsozka.de

Telefonseelsorge

Tel.: 0800 1110-111 oder 0800 1110-222

(kostenfrei)

Die Brücke

Offene Anlaufstelle für Gespräche

Kronenstr. 23, 76133 Karlsruhe, Tel.: 385038

Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr., 10 – 13 Uhr

und 15 – 18 Uhr, Mi., 16 – 20 Uhr

Unsere Jakobskirche ist

mittwochs

von 10 – 17 Uhr

geöffnet.

Keine Waschmaschine oder keine Zeit?

Der Wasch- und Bügelservice (WuBS)

des Diakonischen Werks hilft!

Neben dem Service und bezahlbaren Preisen schätzen die Kunden das Wissen,

mit diesem Auftrag Menschen mit einer chronischen psychischen Erkrankung

Beschäftigung zu ermöglichen. Anfragen und Aufträge für den Wasch und Bügelservice

nimmt Birgit Schmitt unter Tel. 0721/618 42 46 entgegen.

Eine Preisliste kann auch per E-Mail an hensel@dw-karlsruhe angefordert werden.

Diakonisches Werk Karlsruhe / Dienstleistungszentrum

Gerwigstraße 35, Karlsruhe-Oststadt (Parkplätze im Hof vorhanden)

Öffnungszeiten: MO - DO: 8 Uhr - 17 Uhr, FR: 8 Uhr - 15 Uhr


Im Gottesdienst

am 20.Oktober.

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