DIE MARIA HILF-KAPELLE IM MARIENHOSPITAL GELSENKIRCHEN

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DIE MARIA HILF-KAPELLE IM MARIENHOSPITAL GELSENKIRCHEN

Die Maria Hilf-Kapelle

im Marienhospital

Fotos:

Uwe von Schirp

Adresse:

Virchowstr. 135

45886 Gelsenkirchen

Kontakt und Information:

Mo, Di, Mi, Fr: 9.00-18.00 Uhr

Sa, So: 9.00-13.00 Uhr

Gerhard Flehmig

Tel.: (0209) 172-3171

E-mail: g.flehmig@marienhospital.eu

Die Maria Hilf-Kapelle

im Marienhospital

Gelsenkirchen

Weitere Kulturtankstellen in Gelsenkirchen:

- Kirche Hl. Kreuz

- Propsteikirche St. Augustinus

- Propsteikirche St. Urbanus

- Sieben-Schmerzen-Kapelle

Eine Übersicht aller spirituellen Kulturtankstellen finden Sie

unter: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

Impressum:

Dr. Michael Schlagheck

Katholische Akademie DIE WOLFSBURG

Falkenweg 6

45478 Mülheim an der Ruhr

Tel.: (0208) 99919-200

E-mail: kultur.2010@bistum-essen.de

Internet: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

Redaktion:

Dr. Angelika Büchse, Winfried Dollhausen,

Dr. Herbert Fendrich

Layout:

Markus Kossack, for mat gmbh


Berührung

mit dem Feuer

Man muss die Maria Hilf-Kapelle

des Marienhospitals in Gelsenkirchen-Ückendorf

schon

zielgerichtet suchen, sonst wird

man sie nicht sofort finden.

Denn sie ist sozusagen oben

auf das Dach gestellt, weit entfernt

vom Eingangsbereich.

Egal, ob architektonische oder

eventuell spirituelle Überlegungen

Ausschlag gebend dafür

waren: ihre Lage folgt der biblischen

Weisheit, dass nur derjenige,

der sucht, auch finden

wird (Lukasevangelium 11,9).

Das Marienhospital

1977 zog das 1869 erbaute

Marienhospital vom Zentrum

Gelsenkirchens an den Rand

der Innenstadt. Der Zeit entsprechend

wurde ein schlichter

Funktionsbau errichtet. Beim

Blick auf die helle Fassade fallen

farbig gestaltete Balkone

und christliche Symbole wie

das Kreuz und die Mariendarstellung

ins Auge.

Das Licht spielt in den gestalterischen

Elementen des Krankenhauses

eine entscheidende

Rolle. Neben dem hellen

Äußeren wurde es so gebaut,

dass alle Patientenzimmer

nach außen liegen und somit

durch große Fenster mit reichlich

Tageslicht versehen werden.

Auf der Ebene 10 angekommen

fällt der Blick sofort auf

eine doppelflügelige Tür. Im

Zentrum dieses Portals befindet

sich eine massive Bronzedarstellung

des Künstlers Josef

Welling. Die künstlerische

Gestaltung des „Brennenden

Dornbusches“ (Exodus 3,2) fesselt

den Blick des Besuchers.

Dem Einen oder Anderen mag

dabei das von Moses gehörte

Wort ins Gedächtnis kommen:

„Leg deine Schuhe ab, der Ort,

an dem du stehst, ist heiliger

Boden!“ (Exodus 3,5).

Wenn der Besucher das Portal

zur Kapelle öffnet, fällt sein

Blick unmittelbar auf das riesige,

strahlend rot leuchtende

Fenster an der Stirnwand. Hier

greift Josef Welling erneut das

Motiv des brennenden Dornbusches

auf. Licht und Stille können

dazu beitragen, dass die

Kapelle zum Ort einer besonderen

Raumerfahrung wird.

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