neue Jahr.

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neue Jahr.

Mit einem „etwas anderen Neujahrsempfang“ begrüßte die Kirchengemeinde St.

Petrus und Paulus am Sonntag das neue Jahr. Im kleineren Rahmen ohne

musikalische Begleitung mit wenigen kurzen Ansprachen wurde er dennoch zum

heiteren Miteinander der Gemeinde, das Pfarrer Johannes Broxtermann eröffnete. Er

verwies auf die ständige Veränderung der Lebensumstände, die zur Lebendigkeit

der Gemeinde gehöre. Eine Hoffnung auf einen Priester, der die verwaiste Gemeinde

im Honsel übernehmen könnte, konnte er nicht wecken. Im Bistum Essen war von

21 toten Priestern und keiner einzigen Priesterweihe im vergangenen Jahr berichtet

worden. Ein großer Segen bedeute die engagierte Gemeindearbeit von

Gemeindereferentin Marita Franzen. „Marita fängt viel auf, sie ist ein Juwel“, lobte

Broxtermann und appellierte an alle, Zuversicht, Freude und Gottvertrauen nicht zu

vergessen.

Foto 1: Beim Neujahrsempfang im Gemeindesaal von St. Petrus und Paulus zur Stelle: (v.l.)

Marita Franzen, Birgit Straube, Pfarrer Johannes Broxtermann, Dr. Walter Wortberg.

Dr. Walter Wortberg erläuterte im Namen des „Eine-Welt-Netz“ Lüdenscheid die

Bemühungen, den Status einer „Fairtraide-Stadt“ zu erreichen und auf fair

gehandelte Produkte zu achten. Ein Einkaufsführer wird in Kürze erstellt, der dabei

nützlich sein wird. Für das Gemeindeprojekt Dori in Burkina Faso erwirtschaftete man

im vergangenen Jahr 7 200 Euro durch Basare, Spenden und Kollekten.


Mit einer besonderen Ehrung zeichnete Gemeinderatsvorsitzende Birgit Straube fünf

Kommunion-Katechetinnen von „Petrus und Paulus“ aus. Birgit Bayer, Giuseppina

Wiedner, Dorothee Schiller, Alexandra Faust, Inge Turck bereiten seit vielen

Monaten die Kinder der Gemeinde auf ihre Erstkommunion am 7. und 14. April vor.

Sie erhielten als Dank je eine wertvolle Ehrenamtsplakette, ein Votivbild aus Bronze

mit den Aposteln Petrus und Paulus.

Foto 2: Fünf Kommunion-Katechetinnen erhielten eine Ehrenplakette aus Bronze von

Gemeinderats-Vorsitzender Birgit Straube (Mitte).

In der Messfeier vor Beginn des Neujahrsempfangs in der Kirche hatten sich zwei

Tagesmütter, Nicole Jung und Sandra Neuhaus, vom Verein „Tupf, Tages- und

Pflegeeltern“ vorgestellt. Da der Sonntag in der Weihnachtsoktav als „Fest der

Heiligen Familie“ gefeiert wird, bot es sich an, über die Familien mit Dauerpflege- und

Adoptivkindern zu informieren. Anrührend beschrieb eine Zehnjährige ihre Situation,

und wie gut sie sich in ihrer Pflegefamilie fühle.

Text und Fotos 1 - 3: A. Langenfeld


Foto 3: Zum Gemeinde-Essen waren anschließend alle eingeladen.

Foto 4: C. O. Nougrigat (LN)

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