Das Kloster lieBfrauen in oBerhausen-sterKraDe offenes Kloster

kirchevorort.de

Das Kloster lieBfrauen in oBerhausen-sterKraDe offenes Kloster

Das Kloster

Liebfrauen

Baujahr:

1902

Anlass der Erbauung:

Starke Zuwanderung von katholischen

Industriearbeitern in das Sterkrader Pfarrgebiet

um 1900

Erbauer/Architekt:

Regierungsbaumeister Caspar Pickel

aus Düsseldorf

Nutzung:

Kirche und „Offenes Kloster“ der Gemeinde

Liebfrauen in der Großpfarrei St. Clemens

Offene Angebote: Liturgiefeier, Meditationen,

Stundengebete, Literaturlesungen, Ausstellungen,

Theateraufführungen, Singakademie,

Klostermusikschule, Konzerte in der Klosterkirche

und im Klosterinnenhof

Fotos:

Michael Dreher

Adresse:

Roßbachstr. 41

46149 Oberhausen

Kontakt und Information:

Kornelia Rohde

Gemeindebüro Liebfrauen (geöffnet Mi 10.00-11.00 Uhr)

Roßbachstr. 41

46149 Oberhausen

Tel.: (0208) 6999411

Fax: (0208) 6999410

E-mail: Liebfrauen.Oberhausen-Sterkrade@bistum-essen.de

Internet: www.liebfrauen-sterkrade.de

Anfahrt:

...mit dem Bus

Ab Oberhausen-Hauptbahnhof oder Oberhausen-Sterkrade-

Bahnhof fährt die Buslinie 122 in Richtung Goerdelerstr. bis

Haltestelle Roßbachstr.

...mit dem PKW

Autobahn A3, Ausfahrt Nr. 11, Oberhausen-Holten. An der Ausfahrt

in Richtung Oberhausen-Sterkrade über die Königstr. und

Biefangstr. bis Beginn Neumühler Str. fahren, dort links in die

Roßbachstr. abbiegen.

Das Kloster Liebfrauen

in Oberhausen-Sterkrade

Offenes Kloster

Weitere Kulturtankstellen in Oberhausen:

- Halde Prosper Haniel (Stadtgrenze Bottrop)

- Hospiz St. Vinzenz Pallotti

- Jugendkirche TABGHA

- Kirche Herz Jesu

- Kirche Hl. Familie (Tafel-Kirche)

- Kirche St. Bernardus

- Kirche St. Katharina

- Ökumenisches Kirchenzentrum im CentrO

- Propsteikirche St. Clemens

Eine Übersicht aller spirituellen Kulturtankstellen finden Sie

unter: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

Impressum:

Dr. Michael Schlagheck

Katholische Akademie DIE WOLFSBURG

Falkenweg 6

45478 Mülheim an der Ruhr

Tel.: (0208) 99919-200

E-mail: kultur.2010@bistum-essen.de

Internet: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

Redaktion:

Dr. Angelika Büchse, Winfried Dollhausen,

Dr. Herbert Fendrich

Layout:

Markus Kossack, for mat gmbh


Der Ambo

Lange Zeit war in katholischen

Kirchen die Kanzel der Ort, von

dem aus das Wort Gottes verkündet

wurde. Heute ist es der

Ambo, von dem aus Lesung

und Evangelium vorgetragen

werden. Die unmittelbare Nähe

des Ambo zum Altar weist auf

die unlösbare Verbindung von

Verkündigung und Eucharistiefeier

hin.

Das Kloster

Liebfrauen

“Durch die Bahnlinie von der

Sterkrader Mitte getrennt,

können die Gläubigen nicht

die Gottesdienste in der St.

Clemens-Kirche besuchen”.

Deshalb trat 1896 ein Komitee

zusammen, um den damaligen

Sterkrader Pfarrer

Wilhelm Kraneburg um die Errichtung

einer eigenen Kirche

auf der Schwarzen Heide zu

bitten. Für die Seelsorge konnten

Kapuziner aus Münster

gewonnen werden. Diese kamen

1901 nach Sterkrade und

halfen beim Aufbau von Kirche

und Kloster. Die offizielle

Kirchweihe erfolgte am 1. März

1903 durch den Münsteraner

Weihbischof Graf von Galen.

Die Klosterkirche wurde als

Saalkirche im neoromanischen

Stil erbaut. Das Kloster besteht

aus drei Bauflügeln, die sich

zur Kirche hin um den Klosterinnenhof

gruppieren. Das Erdgeschoss

des Klosters enthielt

neben den Wirtschaftsräumen

einige Empfangszimmer, das

Refektorium (Speise- und Versammlungsraum)

und die Sakristei.

Im Obergeschoss befanden

sich 24 Zellen für Patres

und Brüder, Gästezimmer, Bibliothek

und Hauskapelle.

Seit dem Weggang der Kapuziner

im Jahre 2004 werden

die Gebäude als „Offenes

Kloster“ genutzt: ein Ort der

Kultur und der Klostermusikschule

sowie geistliche Oase

in der Großstadt. Wo 100 Jahre

lang Kapuziner gelebt und

gewirkt haben, wird im Geiste

der franziskanischen Spiritualität

die Tradition der Kapuziner

fortgesetzt.

Der Ambo in der ehemaligen

Kapuziner-Klosterkirche Liebfrauen

verbindet Altes und Neues

und wurde von Willi Dirx geschaffen.

Das Holzbild war Teil

der alten Kanzel und stellt den

heiligen Franziskus dar, der den

Tieren predigt. Franz von

Assisi (1182-1226) gründete

den Franziskanerorden, aus

dem im 16. Jahrhundert der

Kapuzinerorden hervorging.

Franziskus wird als “Bruder aller

Geschöpfe” verehrt und wurde

1980 von Johannes Paul II.

zum Patron des Umweltschutzes

und der Ökologie ernannt.

Der Ambo und eine Reihe weiterer

Kunstwerke, die franziskanische

Heilige darstellen,

erinnern an das Wirken der Kapuziner,

die das kirchliche und

gesellschaftliche Leben auf der

„Schwarzen Heide“ in Sterkrade

über 100 Jahre prägten.

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