DIE PROPSTEIKIRCHE ST. CLEMENS IN OBERHAUSEN

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DIE PROPSTEIKIRCHE ST. CLEMENS IN OBERHAUSEN

Die Propsteikirche

St. Clemens

Fotos Titel und Innenseite:

Markus Eichelberg

Foto Innenseite links:

Sterkrader Klosterladen GmbH

Adresse:

Großer Markt 3

46145 Oberhausen

Die Propsteikirche

St. Clemens

in Oberhausen

Kontakt und Information:

Andreas Möhlig

Steinbrinkstraße 225

46145 Oberhausen

Tel.: (0208) 9985010

Fax: (0208) 9985009

E-Mail: andreas.moehlig@stclemens.de

Weitere Kulturtankstelle im historischen Zusammenhang:

- Kloster Saarn Mülheim an der Ruhr

Weitere Kulturtankstellen in Oberhausen:

- Halde Prosper Haniel (Stadtgrenze Bottrop)

- Hospiz St. Vinzenz Pallotti

- Jugendkirche TABGHA

- Kirche Herz Jesu

- Kirche Hl. Familie (Tafel-Kirche)

- Kirche St. Bernardus

- Kirche St. Katharina

- Kloster Liebfrauen

- Ökumenisches Kirchenzentrum im CentrO

Eine Übersicht aller spirituellen Kulturtankstellen finden Sie

unter: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

Impressum:

Dr. Michael Schlagheck

Katholische Akademie DIE WOLFSBURG

Falkenweg 6

45478 Mülheim an der Ruhr

Tel.: (0208) 99919-200

E-mail: kultur.2010@bistum-essen.de

Internet: www.kultur-im-bistum-essen-2010.de

Redaktion:

Dr. Angelika Büchse, Winfried Dollhausen,

Dr. Herbert Fendrich

Layout:

Markus Kossack, for mat gmbh


Das Gnadenbild

der Mutter

vom Guten Rat

In eine Säule der Clemenskirche

eingelassen hat das Gnadenbild

der Mutter vom Guten

Rat seinen heutigen Platz.

Es zeigt Maria als jugendliche

Frau, die den Blick des Betrachters

auf ihren Sohn lenkt.

Der Ursprung der Verehrung

dieses Bildes geht auf das Jahr

1738 zurück: In der Nacht zum

26. August soll das eigentlich

an der Wand befestigte Marienbild

aufrecht im Zimmer des

Türschließers der Abtei gestanden

haben. Dieses Wunder

wiederholte sich in der darauffolgenden

Nacht. Seit der

Übertragung des Bildes in die

Kirche wurden weitere Wunder

und Heilungen überliefert: Menschen

in Krankheit und Not haben

Trost und Hilfe erfahren.

Noch heute pilgern Gläubige

zum Gnadenbild und verehren

in ihm Maria, die Mutter vom

Guten Rat, die jedem aufträgt:

„Was ER euch sagt, das tut!“

(Johannesevangelium 2,5b).

Denn Jesus ist die Quelle des

guten Rates.

Das Sterkrader Marienbild ist

eine Nachbildung des Gnadenbildes

„Mariahilf ob Passau“.

Dieses wiederum ist eine Kopie

des um 1537 von Lukas Cranach

d. Ä. angefertigten Marienbildes,

das noch heute im

Innsbrucker Dom verehrt wird.

Die Propsteikirche

St. Clemens

Auch wenn die heutige

Propsteikirche St. Clemens

erst in der Mitte des 20. Jahrhunderts

errichtet wurde, kann

sie auf eine lange Geschichte

zurückblicken: Bis 1809 befand

sich an dieser Stelle die Zisterzienserinnenabtei

„Maria ad

rivulum“. Ihr Konvent war 1240

auf dem Gut Defth (Kirchhellen)

von Kloster Duissern aus

gegründet worden und um

1248 nach Sterkrade umgesiedelt.

1255 wurde dem Konvent

das Patronatsrecht der Kirche

sowie eine „Mühlstätte“ nebst

Fischteich vermacht. Am 15.

Juli 1809 wurde die Abtei im

Rahmen der Säkularisierung

aufgehoben. Zu dieser Zeit

gehörten dem Konvent neben

der Äbtissin noch fünf weitere

Stiftsdamen an.

Bereits vor 1248 dürfte der

erste Kirchbau im romanischen

Stil mit einem Westturm

errichtet worden sein, der

1872 durch einen dreischiffigen

neoromanischen Bau ersetzt

wurde. Dieser wurde im

Zweiten Weltkrieg stark zerstört

und 1952/53 durch den

heutigen Bau ersetzt, der einer

römischen Basilika nachempfunden

ist. 1987/88 wurde der

frei stehende Glockenturm errichtet,

der auch die 1495 und

1553 gegossenen Marienglocken

beherbergt.

Das Altarmosaik der heutigen

Kirche, die Auferstehung und

Himmelfahrt Christi, wurde

1957 von Ludwig Baur (Telgte)

geschaffen.

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