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St. Elisabeth-Krankenhaus

Katholisches Klinikum

Ruhrgebiet Nord GmbH

Meine Oberärzte und ich haben die fakultative Weiterbildung

„Spezielle Anästhesiologische Intensivmedizin“

und den Fachkundenachweis Rettungsmedizin.

Besondere klinische Schwerpunkte am Standort Dorsten

sind die geburtshilfliche Anästhesie, die Umsetzung von

Fast-Track-Konzepten in der Allgemeinchirurgie mit frühzeitiger

Mobilisation und Enteralisierung, die perioperative

Intensivmedizin mit einem besonderem Fokus auf

Beatmungstherapie und -entwöhnung inklusive minimalinvasiver

Beatmung sowie die Schmerztherapie bei

akuten und chronischen Schmerzzuständen.

Nachfolgend möchte ich Ihnen gern die Leistungen

unserer Abteilung vorstellen. Selbstverständlich

stehe ich Ihnen jederzeit zu weiteren Informationen

zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre

Wir über uns

Zur Krankenhausholding „Katholisches Klinikum Ruhrgebiet

Nord GmbH“ (KKRN) gehören das St. Elisabeth-

Krankenhaus Dorsten, das St. Sixtus-Hospital Haltern am

See, das Marien-Hospital Marl und das Gertrudis-Hospital

Westerholt. Die Krankenhausgesellschaft ist der größte

Klinikverbund im nördlichen Ruhrgebiet. Sie verfügt

über 23 medizinische Fachabteilungen mit knapp 1.000

Klinikbetten und versorgt jährlich mehr als 33.000

stationäre Patientinnen und Patienten. Mit rund 2.220

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – darunter allein 174

Ärztinnen und Ärzte – gehört die „Katholisches Klinikum

Ruhrgebiet Nord GmbH“ zu einem der größten Arbeitgeber

im Kreis Recklinghausen. Und sie ist auch einer der

größten regionalen Anbieter bei der Ausbildung junger

Pflegekräfte. An ihren beiden Zentralschulen in Dorsten

und Marl bietet sie insgesamt 400 Ausbildungsplätze

für den Pflegenachwuchs an.

Anästhesie / Schmerzambulanz

Sekretariat Professorin Dr. med. Gertrud Haeseler

Tel. 0 23 62 / 29 36 37 · Fax 0 23 62 / 92 17 037

g.haeseler@kkrn.de

St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten GmbH

Pfr.-Wilhelm-Schmitz-Straße 1 · 46282 Dorsten

Tel. 0 23 62 / 29 20 02 / 03 · Fax 0 23 62 / 29 17 02

dorsten@kkrn.de · www.kkrn.de

Klinik für

Anästhesiologie

im St. Elisabeth-

Krankenhaus

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem 01. Januar 2009 bin ich Leiterin der Klinik für

Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, Mitglied

der KKRN „ Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH“.

Vor meiner Ernennung zur Chefärztin habe ich über 12

Jahre lang als Oberärztin an der Klinik für Anästhesiologie

und Intensivmedizin der Medizinischen Hochschule

Hannover verschiedene klinische Bereiche geleitet und

mein klinisch-wissenschaftliches Interesse an der Schmerztherapie

ausgebaut. Meine Expertise umfasst das gesamte

Spektrum des Fachgebietes, insbesondere Anästhesie

von Säuglingen und Kleinkindern, Anästhesie in der

Allgemein- und Viszeralchirurgie, geburtshilfliche Anästhesie,

interdisziplinäres Notfallmanagement, perioperative

Medizin und Intensivtherapie. Ich habe die Zusatzweiterbildung

„Spezielle Schmerztherapie“ und

die Ermächtigung zur ambulanten Schmerztherapie

chronisch schmerzkranker Patienten.

Unsere Klinik betreut jährlich ca. 5.000 operative Patienten

der Fachdisziplinen Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie,

Frauenheilkunde und Geburtshilfe und Hals-

Nasen- Ohrenheilkunde, organisiert die perioperative

Intensivmedizin, die ambulante und stationäre Schmerztherapie

und stellt die Transfusionsverantwortliche und

Leiterin des Blutdepots des Krankenhauses.

Der Rettungsdienst der Stadt Dorsten wird von der

Klinik für Anästhesiologie organisiert, die personelle

Besetzung ist interdisziplinär.


Leistungen in der

operativen Anästhesie

• Alle Formen der Regionalanästhesie (Spinalanästhesie,

Epiduralanästhesie, Plexusanästhesien – letztere überwiegend

mit Katheter zur postoperativen Schmerztherapie)

• Allgemeinanästhesie (Vollnarkose), überwiegend als

total intravenöse Anästhesie (TIVA)

• Kombinationsanästhesien aus Regionalanästhesie mit

Kathetertechnik und Allgemeinanästhesie für große

abdominelle Eingriffe und schmerzhafte Eingriffe in

Orthopädie und Unfallchirurgie - zur schnelleren Mobilisierung

und sicheren Schmerztherapie postoperativ

• Postoperative Schmerztherapie, wenn nötig Pumpen

– unterstützt über Epidural – oder Nervenkatheter oder

intravenös mit hoch wirksamen Schmerzmitteln

• Geburtshilfliche Anästhesie und Analgesie

rund um die Uhr

• Aktive Wärmemaßnahmen (beheizte Wärmedecken

und Infusionswärmegeräte) zum Erhalt wichtiger

physiologischer Funktionen wie Blutgerinnung,

Organdurchblutung und Muskel-Energiestoffwechsel –

für einen sicheren intraoperativen Verlauf und eine

schnelle Erholung

• Überwachung der Narkosetiefe per automatisierter EEG-

Analyse (BIS-Monitor) für eine bedarfsadaptierte Dosierung

der Anästhetika und eine schnelle Aufwachzeit

• Kreislauf- und Beatmungsmonitoring standardmäßig

inklusive kontinuierlichem 5-Kanal-EKG mit ST-Segment-

Analyse zur Früherkennung einer Minderdurchblutung

im Herzmuskel an allen Arbeitsplätzen

• Monitoring von Herzzeitvolumen und Volumenstatus

über eine arterielle Kanüle (Vigileo-System) bei

schweren Vorerkrankungen und großen Eingriffen

für eine sichere Steuerung der Infusions- und

Katecholamintherapie

• Video-Bronchoskopie für ein sicheres Management des

schwierigen Atemwegs

• Fremdblutsparende Verfahren wie maschinelle Wiederaufbereitung

intraoperativer Blutverluste (Cell Saver) sowie

differenzierte Gerinnungstherapie

• Blutdepot mit immunhämatologischem Labor im Hause

• Dokumentierte Qualitätssicherung in der Hämotherapie

Leistungen in der Intensivmedizin

Infrastruktur des Hauses

• Bewährte Interdisziplinarität der verschiedenen Fachabteilungen

innerhalb des KKRN für eine erstklassige

intensivmedizinische Versorgung

• Labormedizin, Radiologie / Neuroradiologie mit MRT, Blutbank /

Blutdepot sowie Physiotherapie kontinuierlich verfügbar

• Mikrobiologie in Zusammenarbeit mit dem Hygieneinstitut

Gelsenkirchen zuverlässig und zeitnah verfügbar für eine

sichere Steuerung der Antibiotika-Therapie

Leistungen der Klinik für Anästhesie,

Intensivmedizin und Schmerztherapie

• Notfallversorgung stationärer Patienten rund um die Uhr

• Apparative Beatmung (invasiv und nicht-invasiv)

• Punktions-Tracheotomie

• Respiratorisches und hämodynamisches

Monitoring inklusive

PICCO-Technologie

• Extrakorporale Organersatzverfahren

in Zusammenarbeit

mit unseren Partnern innerhalb

des KKRN

• Bronchoskopie und

Ultraschalldiagnostik

Mit unserer perioperativen Betreuung möchten wir dafür

sorgen, dass unsere Patienten all diese Möglichkeiten der

Intensivmedizin gar nicht benötigen. Sollte dennoch einmal

eine Komplikation eintreten, sind sie auch dann bei uns

bestens aufgehoben.

Leistungen in der Schmerztherapie

Die Klinik organisiert einen perioperativen Akutschmerzdienst

über intravenöse Schmerzpumpen, Epiduralkatheter

oder periphere Nervenkatheter, betreut stationäre Patienten

konsiliarisch und betreibt eine Schmerzambulanz für

chronisch schmerzkranke Patienten.

Folgende Verfahren können wir in

der Akutschmerztherapie anbieten:

• Pumpenunterstützte perioperative

Schmerztherapie über Nervenkatheter

• Pumpenunterstützte intravenöse

perioperative Schmerztherapie

Folgende Verfahren können wir in der Therapie

chronisch schmerzkranker Patienten anbieten:

Neben einer sorgfältigen Beratung über eine eventuelle

Anpassung der Lebensgewohnheiten an die chronische

Schmerzkrankheit und einer aufbauenden medikamentösen

Einstellung können wir folgende

flankierende therapeutische Verfahren

anbieten:

• Therapeutische Leitungs-, Plexusund

rückenmarksnahe Anästhesien

• Triggerpunktinfiltrationen

• Sympathikusblockaden

• Ganglionäre Opioidapplikation

• Rückenmarksnahe Opioidapplikation

• Nervenwurzelblockaden

• Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

• Progressive Muskelrelaxation nach Jakobsen

• Psychosomatische Grundversorgung

In enger Zusammenarbeit mit Dr. Bielefeld, Facharzt

für Neurologie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie

bieten wir zusätzlich an:

• Psychotherapie

• Entzugsbehandlung bei Medikamentenabhängigkeit

(ggf. auch intensivmedizinische Betreuung möglich)

• Übende Verfahren (Autogenes Training)

• Hypnose

• Ernährungsberatung

Folgende Verfahren werden in enger Zusammenarbeit

mit der Abteilung für Physikalische Therapie PhysioMed

im St. Elisabeth-Krankenhaus angeboten

(siehe Leistungskatalog PhysioMed):

• Manuelle Untersuchungs- und Behandlungsverfahren

• Physikalische Therapie

• Krankengymnastik

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