Portal 03 06 - KKRN

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Portal 03 06 - KKRN

Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten

Weihnachtsmesse, Familientreffen und gutes Essen

PORTAL-Umfrage: Wie feiern Sie Weihnachten und was wünschen Sie sich fürs Neue Jahr?

Die 5-jährige Robine Kock, hier im Bild mit ihrer

Mama Kerstin, hat ihren Wunschzettel schon fertig.

Ganz oben stehen viele neue Bauserien von Playmobil,

gefolgt von Holztieren und einem großen Schiff von

Polly Pocket. Am Heiligen Abend wird mit der ganzen

Patient Jürgen Kopriosek freut sich mit seiner Frau

schon heute auf den Weihnachtsbesuch der Tochter

Eva, die aus Berlin anreist. Nach dem Baumschmücken

und dem Weihnachtsgottesdienst in St. Nikolaus wird

bei schöner Musik das alljährliche (von Schwiegermutter

übernommene) Essen „Lachslasagne mit Bandnudeln“

eingenommen. „Für das Jahr 2007 wünschen

wir uns nichts sehnlicher, als dass es uns gesundheitlich

besser geht als im alten Jahr“.

Familie der Baum geschmückt, dann kommen Opa

und Oma und zusammen geht es in die Weihnachtsmesse.

Ob dann beim großen Weihnachtsessen (Ente

oder Gans) Hund Krümel auch etwas Besonderes

bekommt, steht bei Redaktionsschluss noch nicht

fest!

Für das Neue Jahr wünscht sich Hildegard Pohl aus

Kirchhellen „von dem lieben Herrgott Gesundheit“.

Die 94jährige wird sich Weihnachten selbst etwas

Leckeres kochen, wahrscheinlich ein Gericht mit

Kalbsschnitzel und – wie jedes Jahr – darf der selbstgebackene

Streuselkuchen nicht fehlen. Zur heiligen

Messe wird Hildegard Pohl an den Weihnachtstagen

in die Klosterkirche gehen.

Zwei große Wünsche hat Schülerin Melina vom

Mittelkurs: Gesundheit und eine erfolgreiche Zwischenprüfung

Anfang des Jahres.

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Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten · Weihnachten

André Schoppen, Pfleger auf der Station B3, braucht

dieses Jahr Weihnachten mal nicht arbeiten und wird

mit seiner Frau erst in die Weihnachtsmesse in St.

Nikolaus gehen und dann am Kamin bei Fondue oder

Raclette einen gemütlichen Heiligen Abend verbringen.

Für den ersten und zweiten Feiertag sind die Besuche

bei Eltern und Schwiegereltern geplant. Neben Gesundheit

hat das Ehepaar Schoppen einen ganz

privaten Wunsch für das Neue Jahr: „Wir wünschen

uns ein Kind“.

Irene Gertzmann, Mitarbeiterin in der Aufnahmeund

Informationsabteilung:

„Da ich den ersten und zweiten Feiertag arbeiten

muss, werden wir Heiligabend gemütlich feiern.

Erstmals nicht bei uns sondern bei den Schwiegereltern

meiner Tochter. Dort wird dann ein großes Familientreffen

– 12 Personen und 2 Hunde – stattfinden.

Mein Wunsch für das Neue Jahr: Gesundheit. a.r.

Das Weihnachtsrezept: Zimt-Mascarpone-Torte

Für den Boden:

200g Spekulatius

100g weiche Butter

Für den Belag:

6 Blatt weiße Gelatine

500g Mascarpone

500g Magerquark

200g Zucker

1 El. Zimt

4 El. flüssigen Honig

250ml Sahne

Zubereitung:

Spekulatius im Gefrierbeutel mit Teigrolle fein zerkrümeln, Brösel mit Butter vermengen, in

einem Springformrand (ohne Boden) auf eine Tortenplatte füllen und mit einem Esslöffel

glatt streichen. Für den Belag Gelatine einweichen. Mascarpone, Quark und Zucker verrühren,

bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Zimt und Honig unterrühren. Gelatine erst mit etwas

Creme verrühren, dann unter die restliche Creme geben. Sahne schlagen und unterheben.

Creme auf dem Boden verteilen, glatt streichen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag Springformrand lösen. Wer möchte, kann aus Pappe Sternschablonen

schneiden, auf die Torte legen und mit Zimt bestreuen. Eventuell den Tortenrand mit

Mandelsplitter verzieren.

Eingereicht von Annette Grümer

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Gesundheitszentrum · Gesundheitszentrum · Gesundheitszentrum · Gesundheitszentrum

DER COUNTDOWN läuft...

Das Bauschild steht – mit dem Baubeginn wird im Januar 2007 gerechnet

Die Planungen zur Errichtung des

Gesundheitszentrums von insgesamt

4.400 m 2 , 3.000 m 2 für das

Ärztehaus und 1.400 m 2 zur Nutzung

durch das St. Elisabeth-

Krankenhaus, sind weiter konkretisiert

worden. Der Bauantrag ist bei

der Stadt Dorsten eingereicht worden,

mit einer kurzfristigen Genehmigung

wird gerechnet. Die Zustimmung

des Generalvikariats Münster

liegt bereits vor, auch die Bezirksregierung

hat keine Einwände geltend

gemacht.

Die Genehmigung für die während

der Baumaßnahme erforderliche

Verlegung der Liegendanfahrt ist

bereits erteilt worden.

Ärztehaus

Über 2.000 m 2 sind bereits an 7

Facharztpraxen mit 15 niedergelassenen

Fachärzten und 4 Therapeuten

und Dienstleister vermietet bzw.

stehen kurz vor de Vermietung. Das

Behandlungsspektrum der Ärzte,

Therapeuten und Dienstleister und

das medizinische Angebot des St.

Elisabeth-Krankenhauses ergänzen

sich optimal. Durch die Anmietung

von Praxisflächen direkt am Krankenhaus

entstehen zahlreiche Synergieeffekte.

So können Einrichtungen

des Krankenhauses durch die

Mieter mitgenutzt werden, wie z.B.

Röntgengeräte, das Zentrallabor,

der Ambulanz-OP und die Zentralsterilisation.

Gleichzeitig werden

Dienstleistungen aus dem Bereich

Technik, EDV, Reinigung und Speiseversorgung

angeboten. Durch

die enge Kooperation verzahnen

sich – wie vom Gesetzgeber und

den Krankenkassen gewünscht –

ambulante und stationäre Behandlung

stärker miteinander und werden

so wirtschaftlicher. Auch die

Patienten profitieren: Die Wege für

sie werden kürzer, die Wartezeiten

reduziert.

v.l. Architekt Detlef Wiegand, Geschäftsführer Andreas Hauke,

stellvertr. Geschäftsführer Guido Bunten, stellvertr. Techn.-Leiter Dirk Rundmann,

Pflegedienstleiterin Hiltrud Hachmöller, Technischer Leiter Harald Hauke,

Ärztlicher Direktor Chefarzt Dr. Peter Tönnies

Etwa 1.000 m 2 Freifläche stehen

noch zur Verfügung.

Ambulanz-Operationszentrum

(ca. 250 m 2 ):

In der neu geschaffenen OP-Einheit

im Ambulanzbereich mit zwei Operationsräumen

und einem geräumigen

Aufwachraum wird der Trend

zu ambulanten Operationen gestärkt.

Besonderen Wert wird auf

eine optimale Patientenorientierung

gelegt sowie auf die Bedürfnisse

der ambulanttätigen Operateure

und Anästhesisten. Die Einheit wird

durch das Krankenhaus und die

operativ tätigen Mieter des Gesundheitszentrums

genutzt, kann aber

bei Bedarf auch von anderen niedergelassenen

Fachärzten angemietet

werden. Aufgrund der starken

Nachfrage sollten sich Interessenten

daher schon jetzt melden.

Zentrale Aufnahme

Einen derart optimalen Aufnahmebereich

findet man zurzeit in keinem

anderen Krankenhaus in NRW. Nach

dem Vorbild der St.-Josef-Klinik in

Regensburg wird im St. Elisabeth-

Krankenhaus eine „Zentrale Aufnahme“

geschaffen. Zusammen mit

dem neu geschaffenen ambulanten

OP-Zentrum wird diese Zentrale

Aufnahme rund 1.400 Quadratmeter

des insgesamt 4.400 qm großen

Anbaus an der Ostseite des Krankenhauses

umfassen. Die Zufahrt

wird neu gestaltet, damit zwei Krankenwagen

einfahren und die

„Schleuse“ auf der anderen Seite

ohne Wendemanöver verlassen können.

In der interdisziplinären Notaufnahme

behandeln Ärzte aus den

Fachrichtungen Chirurgie, Innere

Medizin und Gynäkologie gemeinsam

mit einem Team ausgebildeter

Pflegekräfte elektive stationäre, ambulante

und Notfall-Patienten. Bis

zu zwölf Patienten können zeitgleich

betreut werden.

Information und Kontakt:

Geschäftsführung des St. Elisabeth-

Krankenhaus, Herr Andreas Hauke,

Tel. 02362/29-4900 a.r.

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Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer

„Erfolgreiche Entwicklung ist Teamarbeit“

Großes PORTAL-Interview mit Geschäftsführer Andreas Hauke

Sie sind seit fast 5 Jahren Geschäftsführer

des St. Elisabeth-

Krankenhauses. Wie haben

sich die Bedingungen für die

Krankenhäuser seitdem verändert?

Andreas Hauke: Leider steht an

erster Stelle der finanzielle und

wirtschaftliche Druck auf die Krankenhäuser,

der sich gerade durch

die aktuelle Gesetzgebung enorm

verstärkt hat. So sind Krankenhäuser

angehalten, Prozesse innerhalb

der Häuser zu optimieren und

neue, bisher nicht zum Aufgabengebiet

gehörende Tätigkeitsfelder

zu erschließen. Dabei wird besondere

Bedeutung auf die Verzahnung

stationärer und ambulanter

Sektoren im Gesundheitswesen

Wert gelegt. Wir erfüllen diese

Anforderung u. a. durch die geplante

Errichtung eines Gesundheitszentrums,

in dem neben niedergelassenen

Ärzten und Therapeuten

auch Dienstleister eine

enge Kooperation mit dem Krankenhaus

eingehen. Weiterhin werden

von der Politik die Schwerpunkt-

und Zentrumsbildung in

der Medizin gefordert. Dieser Forderung

sind wir mit der Teilung

der Inneren Medizin in Gastroenterologie,

Kardiologie und Pneumologie,

in der Chirurgie mit der

Spezialisierung in Allgemein-, Viszeral-

und Unfallchirurgie usw.

bereits nachgekommen. Unser internes

Bauchzentrum und der operative

Standort im Brustzentrum

Emscher-Lippe sind ein Beweis,

dass wir auch die Zentrumsbildung

umsetzen.

Gleichzeitig werden wir unser Ambulanz-Operationszentrum

erweitern

und niedergelassenen

Operateuren und Anästhesisten

noch mehr Möglichkeiten zur Anmietung

anbieten. All diese Prozesse

in unserem Haus orientieren

sich noch stärker an den Bedürfnissen

unserer Patienten.

Sie haben in der Zeit vieles auf

die Wege gebracht. Worauf

sind Sie am meisten stolz?

Andreas Hauke: Lassen Sie mich

sofort etwas klarstellen: Alleine

habe ich nichts auf den Weg gebracht.

Die erfolgreiche Entwicklung

des Krankenhauses ist das

Ergebnis einer innovativen und

pragmatischen Teamarbeit. Die

seit dem Jahre 2000 permanent

ansteigende Patientenzahl, ein

Indiz für gute ärztliche und pflegerische

Behandlung sowie eine

geringe Mitarbeiterfluktation und

ein gutes Zusammengehörigkeitsgefühl

der Belegschaft machen

mich schon etwas stolz. Hinzu

kommt die immer besser werdende

Kommunikation und Zusammenarbeit

mit den niedergelassenen

Ärzten, die sich auch in der

positiven Annahme des Gesundheitszentrums

widerspiegelt. Auch

unser externes Qualitätssiegel,

KTQ, ein Erfolg des gesamten Hauses

und die offizielle Bestätigung

guter Behandlungsqualität im St.

Elisabeth-Krankenhaus, sind positive

Fakten. Ebenso freut mich das

steigende Ansehen unseres Hauses

in der Dorstener Bevölkerung und

die hervorragende Zusammenarbeit

mit den politischen Parteien

und Vertretern der Stadt Dorsten,

vorrangig mit Herrn Bürgermeister

Lütkenhorst.

Was sehen Sie als die wichtigsten

Aufgaben der Geschäftsführung

an?

Andreas Hauke: Meine zentralen

Aufgaben sind natürlich die Standortsicherung

des Krankenhauses,

damit der Dorstener Bevölkerung

auch weiterhin eine leistungsstarke

und zentrale Gesundheitseinrichtung

vorbehalten ist und gleichzeitig

die Sicherung der Arbeitsplätze

unserer Mitarbeiter/innen

gewährleistet bleibt. Darüber hinaus

müssen auch zukünftig neue

Geschäftsfelder im medizinischen

Umfeld geschaffen werden.

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Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer · Geschäftsführer

Was macht das Dorstener Krankenhaus

aus?

Andreas Hauke: Nun, wir sind

ein konfessionelles Haus und orientieren

uns besonders an christlichen

Werten. So steht die Würde

des Menschen bei unserer täglichen

Arbeit im Vordergrund.

Sehen wir einmal in die Zukunft,

was glauben Sie, wie

wird das St. Elisabeth-Krankenhaus

in 10 Jahren aussehen?

Andreas Hauke: Persönlich glaube

ich, dass die Trennung zwischen

dem stationären und ambulanten

Bereich immer mehr aufgehoben

wird, es über eine integrierte Versorgung

sektorübergreifende Behandlungsformen

gibt und dass

weitere Spezialisierungen das medizinische

Angebot erweitern werden.

Auch glaube ich, dass unser

Bildungsinstitut zu einem medizinisch-pflegerischem

Fortbildungszentrum

ausgebaut wird. Aufgrund

der demographischen

Entwicklung wird es eine verstärkte

Auswirkung auf die Pflege und

Betreuung älterer Menschen geben.

Hier wäre der Ausbau eines

palliativ-medizinisch-pflegerischen

Netzwerkes zur Optimierung der

Behandlung schwerstkranker Patienten

wünschenswert. Dazu bedarf

es einer engen Zusammenarbeit

zwischen niedergelassen

Ärzten, sozialen Einrichtungen,

dem Hospiz-Freundeskreis Dorsten

und dem Krankenhaus.

Sie sind Dienstvorgesetzter

von mehr als 600 Mitarbeiter/

innen, haben Sie eine bestimmte

Führungsphilosophie und

können Sie diese meistens umsetzen?

Andreas Hauke: Ich vertrete einen

mitarbeiterorientierten Führungsstil,

d. h., um Entscheidungen

und Projekte erfolgreich umzusetzen,

müssen die Ziele klar

definiert und in ausreichender

Form kommuniziert werden. Motivation,

Zufriedenheit und vertrauensvolle

Zusammenarbeit sind

Säulen einer erfolgreichen Geschäftspolitik.

In unserem Hause

haben wir viele kooperative Führungsgremien

gebildet, so z. B.

das Direktorium, die erweiterte

Hausleitung und die Strategiekonferenz.

Geschäftsprozesse werden

dort gemeinsam geplant und somit

auf eine breite Basis gestellt.

Besonders erwähnenswert ist die

vertrauensvolle und konstruktive

Zusammenarbeit mit unserem Kuratorium.

Ohne die Unterstützung

des Trägergremiums unseres Hauses

wären die vielen innovativen

und zukunftsweisenden Projekte

nicht umsetzbar. Vertrauen ist der

zentrale Begriff bei der Zusammenarbeit

des Geschäftsführers

mit der Krankenhausbelegschaft

und dem Kuratorium.

Was macht Ihnen bei Ihrer Arbeit

besonders Spaß, was nicht?

Andreas Hauke: Ich beschäftige

mich gerne mit der Entwicklung

von Strategien, die zur Standortsicherung

und zum Ausbau medizinischer

Leistungen des Krankenhauses

führen. Spaß macht mir

auch die Umsetzung von innovativen

Ideen, z. B. die Organisation

der Zentralen Aufnahme, der Ausbau

eines neuen EDV-Systems zur

papierlosen elektronischen Patientenakte

und die Planungen von

Baumaßnahmen in Zusammenarbeit

mit der technischen Abteilung.

Was mir dagegen überhaupt

nicht gefällt, sind unangenehme

Personalgespräche, die man als

Geschäftsführer leider hin und

wieder führen muss und die vielen

neuen Gesetze und Verordnungen,

die unweigerlich zu einem

steigenden Bürokratismus führen.

Was dürfen/sollten unsere Leser

über den Menschen Andreas

Hauke wissen?

Andreas Hauke: Natürlich dürfen

Sie wissen, dass ich 42 Jahre

alt bin, glücklich verheiratet bin

und zwei Kinder – Lisa und Steve

– adoptiert habe. Zusammen mit

unserem kleinen Hund Quipsy

wohnen wir in Marl.

Wo liegen Ihre Stärken, Ihre

Schwächen?

Andreas Hauke: Ich bemühe

mich, Mensch zu bleiben, zuzuhören

und den Humor nicht zu vergessen.

Während zu den dienstlichen

Schwächen eine gewisse

Ungeduld zählt, sind es im privaten

Bereich die schwankenden Gewichtsprobleme

und ab und an

eine übertriebene Ordnungsliebe.

Bleibt Ihnen bei der vielen Arbeit

noch Zeit für Hobbys und

wenn, für welche?

Andreas Hauke: Leider sehr wenige,

aber neben meiner Arbeit

im Krankenhaus steht an erster

Stelle meine Familie. Darüber hinaus

bin ich ein Fußballfan – natürlich

Schalke 04. Ich angel gerne

und beschäftige mich liebend gerne

mit Computern. Ausgiebige

Spaziergänge mit Familie und

Hund sind für mich Entspannung

pur.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Andreas Hauke: Es gibt für jedes

Problem eine Lösung!

Wenn eine gute Fee Ihnen drei

Wünsche frei geben würden,

was würden Sie sich wünschen?

Andreas Hauke: 1. Natürlich Gesundheit

und ein glückliches, langes

Leben für meine Familie und

mich. 2. Das Krankenhaus so erfolgreich

zu leiten, dass die Existenz

nicht gefährdet ist. 3. Über

einen längeren Zeitraum einen

wunderschönen Urlaub in Neuseeland

und Kanada. Wenn ich aber

noch einen Wunsch frei hätte,

würde ich mir wünschen, dass

Schalke 04 im Jahre 2007 Deutscher

Fußballmeister wird!

PORTAL bedankt sich sehr herzlich

bei Ihnen für dieses ausführliche

Interview.

a.r.

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Festwoche · Festwoche · Festwoche · Festwoche · Festwoche · Festwoche · Festwoche · Festwoche · Festwoche

50 Jahre Krankenpflegeschule

Über 700 Gäste feierten das Jubiläum im Festzelt vor dem Krankenhaus

Am 23.09.06 fand die Jubiläumsfeier

zum 50 jährigen Bestehen

der Krankenpflegeschule in Dorsten

statt An diesem Tag passte

alles. Bei strahlendem Sonnenschein

feierten die geladenen Gäste

und rund 700 ehemalige KrankenpflegeschülerInnen

dieses

Jubiläum.

Die Feier begann um 10.00 Uhr mit

einem Festgottesdienst, der von Weihbischof

Dr. Voss im Festzelt vor dem

St. Elisabeth-Krankenhaus gefeiert

wurde. Konzelebriert wurde der Gottesdienst

von Pfarrer Jesper

als Kuratoriumsvorsitzenden

und Pater Arnold als Guardian

des Franziskanerklosters.

Das Thema dieses

Gottesdienstes lautete:

„Hände, die schenken, erzählen

von Gott.“

Der Chor von St. Nikolaus

und das Flötenorchester aus

Ramsdorf gestalteten den

Gottesdienst musikalisch.

Die nigerianischen Ordensfrauen

brachten singend

und tanzend die

Opfergaben zum Altar.

Sogar Weihbischof Voß ließ

sich vom Rhythmus des

Gesanges und der Trommeln bewegen.

Schülerinnen des jetzigen Bildungsinstitutes

gestalteten das

„Vater unser“ mit Gebärden.

Anschließend hielten Andreas Hauke,

als Geschäftsführer des Bildungsinstitutes,

Weihbischof Dr. Voß, Bürgermeister

Lütkenhorst und Stefanie Riegert

als ehemalige Schülerin Festreden

mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten.

In allen Ansprachen wurden

die wesentlichen Inhalte der Ausbildung

in der Krankenpflegeschule,

dem jetzigen Bildungsinstitut, zum

Ausdruck gebracht.

Zum einen geht es um die Vermittlung

des theoretischen und praktischen

Wissens und der ethischen Haltung.

Zum anderen wurde aber auch deutlich,

dass die Schüler und Schülerinnen

während der drei Jahre auch in ihrer

Persönlichkeit gefordert und gefördert

werden. Daran großen Anteil haben

die Schulleitung, Sr. Annefried und

auch Sr. Eustachia, die sich um die

täglichen Belange der Schülerinnen

kümmert. Die offizielle Feierstunde

endete mit Gruß- und Dankesworten

von Sr. Etusulo, der Provinzoberin des

afrikanischen Ordens in Rheinbach.

Anschließend enthüllte Bürgermeister

Lütkenhorst mit Weihbischof Dr. Voß

eine Geschichtsstation der Stadt Dorsten

vor dem St. Elisabeth-Krankenhaus.

Den Ausklang bildete das

gemeinsame Mittagessen mit vielen

Begegnungen und Gesprächen.

Am frühen Nachmittag füllte sich das

Festzelt immer mehr, da sich viele

hundert Ehemalige auf den Weg nach

Dorsten gemacht hatten, um dieses

Ereignis mitzufeiern. Am Eingang des

Zeltes gab es oft ein lautes „Hallo“,

Umarmungen, Händeschütteln und

viele, herzliche Begegnungen. Mit

einem Namensbutton ausgestattet,

suchte jeder den vorbereiteten Tisch

seines Kurses, angefangen von 1956

bis zum Jahr 2006. Die vollen Tische

mussten bei manchen Kursen vergrößert

werden, damit alle SchülerInnen

des Kurses Platz fanden. Sr. Annefried

und Sr. Eustachia begrüßten alle ganz

herzlich, luden zu Kaffee und Kuchen

ein und wiesen auf die vorbereitete

Tombola des Unterkurses zum Erhalt

des Dorstener Frauenhauses und der

Versorgung von kriegsverletzten Kindern

im Krankenhaus hin.

„Du hast Dich nicht verändert“ oder

„Weißt Du noch damals“, ist an diesem

Nachmittag oft gesagt worden.

Es war überall die Freude des Wiedersehens,

des sich Erinnerns und der

vielen herzlichen Begegnungen bei

Kaffee, Kuchen und einem kühlen

Getränk vor und in dem Zelt zu spüren.

Abschließend wurde

das ausgebaute und renovierte

Bildungsinstitut

von allen bewundernd

begutachtet.

Die Jubiläumsfeier war

zugleich der Auftakt zur

Festwoche am St. Elisabeth-Krankenhaus.

Ein

voller Erfolg war vor allem

der Tag der offenen

Tür. Die vielen Besucher

aus Dorsten und Umgebung

nutzten die Gelegenheit,

verschiedene

Räumlichkeiten wie OP-

Säle und Aufwachraum

zu besichtigen. Zeitweise war das

Interesse an den sonst verschlossenen

Räumen so groß, dass sich lange

Schlangen bildeten. Aber auch auf

einzelnen Stationen, in den Ambulanzen

und in der PhysioMed konnten

sich die Besucher umsehen und Fragen

stellen. Überall erklärten Mitarbeiter

nicht nur die verschiedenen

Geräte und Hightech-Apparate, sondern

auch die Abläufe.

Hervorragend besucht waren ebenso

die Fachvorträge, gehalten von Chefärzten

des Krankenhauses sowie der

Senioren- und Pflegenachmittag und

der Nachmittag für die niedergelassenen

Ärzte. Die Festwoche endete

mit dem internen Betriebsfest.

b.b.

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Frauenheilkunde und Geburtshilfe · Frauenheilkunde und Geburtshilfe · Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Von der Geburt bis zum Lebensende

Die Oberärztinnen Dr. Simone Sowa und Klaudia Just sind ein eingespieltes Team

Die Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe am St. Elisabeth-Krankenhaus

deckt ein breites

Spektrum ab. Schwangere

und junge Mütter werden hier

ebenso umfassend betreut wie

Frauen mit allgemein gynäkologischen,

urogynäkologischen Erkrankungen

oder Krebspatientinnen.

Die beiden Oberärztinnen

Dr. Simone Sowa und Klaudia

Just haben unterschiedliche

Schwerpunkte, arbeiten aber eng

zusammen und sind ein eingespieltes

Team.

Dr. Simone Sowa, gleichzeitig Stellvertreterin

von Chefarzt Dr. Tönnies,

ist vor allem für die Operationen

zuständig. Dazu zählen allgemein

gynäkologische, endoskopische, urogynäkologische

und Tumor-Operationen

ebenso wie geplante Kaiserschnitte.

Dementsprechend fest verplant

ist auch ihr Tagesablauf. Den

überwiegenden Anteil ihrer Arbeitszeit

verbringt sie nach einem strikten

Zeitplan im OP. Ganz anders sieht

dagegen der Tagesablauf von Klaudia

Just aus. Sie ist für die Schwangerschaftsbetreuung,

den Kreißsaal

und die Wöchnerinnenstation zuständig.

Jeder Tag ist für sie eine

Überraschung. „Die Kinder kommen,

wann sie wollen und wenn es Probleme

bei der Geburt gibt, werde

ich gerufen“, so Klaudia Just, die im

Bildungsinstitut des St. Elisabeth-

Krankenhauses auch noch die zukünftigen

Schwestern und Pfleger

unterrichtet.

Immer wichtiger wird für Klaudia

Just die Betreuung der Schwangeren

und jungen Mütter. „Die Erwartungshaltung

der Eltern, ein gesundes

Kind zu bekommen, ist sehr

hoch. Trotz Ultraschall und Vorsorge

gibt es keine 100prozentige Sicherheit.

Es ist für die Eltern ein Schock,

wenn sich nach der Geburt des Kindes

herausstellt, dass etwas nicht in

Ordnung ist“, betont die Ärztin. Anders

ist die Situation, wenn sich

Dr. Simone Sowa und Klaudia Just verstehen sich nicht nur gut und arbeiten gerne

zusammen, sondern ihnen macht ihr Job auch Spaß:

„Wir können uns nichts anderes vorstellen.“

bereits während der Schwangerschaft

herausstellt, dass zum Beispiel

eine Fehlbildung vorliegt.

„Natürlich ist eine solche Nachricht

sehr schlimm für die Eltern. Aber sie

können sich auf diese Situation einstellen

und wir können schon vor

der Geburt gemeinsam besprechen,

welche therapeutischen Möglichkeiten

es gibt“, versichert die Oberärztin.

Freud und Leid liegen in der Klinik

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

ebenso eng beieinander wie Geburt

und Tod. Babygeschrei und

glückliche Eltern gehören hier ebenso

zum Alltag wie verzweifelte Krebspatientinnen

und ihre Angehörigen.

Dr. Simone Sowa engagiert sich daher

auch in der Palliativmedizin, für

die sie eine Zusatzqualifikation hat.

Zwar verfügt das St. Elisabeth-Krankenhaus

nicht über eine genehmigte

Palliativstation oder ein Hospiz, dennoch

werden die Patientinnen im

Rahmen des medizinischen Versorgungsauftrages

adäquat behandelt.

„Sie können in der ihnen bekannten

Umgebung bleiben. Sie kennen unser

Team, weil sie meist auch hier

operiert wurden. Für einige Frauen

ist das sehr hilfreich.“ Aus Zeitgründen

kann Dr. Sowa jedoch nur Palliativpatientinnen

der Gynäkologie

und Frauenheilkunde betreuen, denn

eine solche Betreuung sprengt ohnehin

die normale Arbeitszeit. „Die

Patientinnen werden ja nicht nur

medizinisch versorgt. Die psychosoziale

Betreuung ist mindestens genauso

wichtig und das schließt auch

die Angehörigen mit ein.“ Unterstützung

erhält sie dabei von Klaudia

Just, die sie nicht nur während des

Urlaubes vertritt. „Wir sind medizinisch

einer Meinung und es ist für

uns ganz klar, dass es hier nur darum

geht, was die Patientinnen wollen

und was für sie wichtig ist“, betont

Dr. Simone Sowa.

Aber nicht nur in der Palliativmedizin

messen die beiden Oberärztinnen

der Psyche einen hohen Stellenwert

ein. „Gerade in der Frauenheilkunde

ist die Psychosomatik sehr wichtig.

Die Behandlung kann nur über das

Gespräch funktionieren, denn nur

so lassen sich Bedürfnisse und Ängste

erkennen“, fasst Klaudia Just

zusammen.

s.m.

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Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal

Schneechaos sorgte für Babyboom

Hebammen stehen Frauen vor und nach der Geburt zur Seite

Vor einem Jahr saß halb Dorsten

frierend im Dunkeln. Schuld war

das außergewöhnliche Schneechaos.

Die Menschen rückten näher

zusammen – und das Ergebnis war

im August auf der Wöchnerinnenstation

des St. Elisabeth-Krankenhauses

zu sehen.

Mit mehr als 60 Geburten im August

waren die Hebammen im Dauerstress.

In normalen Monaten werden zwischen

50 und 55 Babys im Dorstener

Krankenhaus geboren. Der kleine

Boom im August ist für die leitende

Hebamme, Ruth van Schwartzenberg,

daher kein Zufall. „Das hat mit dem

Stromausfall zu tun. Keine Frage.“

Seit 37 Jahren hilft Sr. Ruth, Kinder

auf die Welt zu bringen, und einen

solchen abrupten Anstieg der Geburtenrate

hat sie schon lange nicht mehr

erlebt. Denn mittlerweile gibt es keine

typischen Geburtstermine mehr. Während

früher vor allem August und

Januar als die klassischen Babymonate

galten, ist der Kreißsaal heute das

ganze Jahr über gleichmäßig ausgelastet.

Das Dorstener Krankenhaus

zählt mit 679 Entbindungen im Jahr

2005 zu den Spitzenreitern im Kreis

Recklinghausen.

Das Kreißsaal-Team

Ruth van Schwartzenberg

(leitende Hebamme)

Ulla Metze

Ursula Föcker

Vivien Baumann

Alexandera Bogoslaw

Helen Krüger

Lena Semmler

Sabine Bentle

(zzt. im Mutterschutz)

Der Grund liegt sicherlich auch darin,

dass Chefarzt Dr. Peter Tönnies größten

Wert auf familiäre Rundumbetreuung

legt. In den angebotenen und

bestens genutzten Geburtsvorbereitungskursen

lernen die werdenden

Eltern die richtigen Atem- und Entspannungsübungen

und bekommen

Antworten zu Themen wie Geburt,

Stillen oder Neugeborenenpflege.

Ein besonderes

Angebot ist die geburtsvorbereitende

Akupunktur.

Diese Therapie hilft bei

Schwangerschaftsbeschwerden

wie Sodbrennen

und Wassereinlagerungen.

Außerdem

kann auf diese Weise

die Geburtsdauer verkürzt

werden, auf den

Zeitpunkt der Geburt hat

dies jedoch keine Auswirkungen.

Sieben Hebammen arbeiten derzeit

im St. Elisabeth-Krankenhaus im

Schichtdienst. Rund um die Uhr, an

365 Tagen im Jahr steht immer eine

Hebamme zur Verfügung. Wie ihr

Arbeitstag genau aussieht, lässt sich

kaum vorhersehen. Entbindungen

lassen sich nun mal nicht planen. Dem

Kreißsaal-Team sind zwar die meisten

errechneten Geburtstermine bekannt,

weil ein Großteil der Schwangeren

schon im Vorfeld den Kontakt zu den

Hebammen und Ärzten sucht, z. B.

über Geburtsvorbereitungskurse, Besichtigung

des Kreißsaals oder bei

vorgeburtlichen Gesprächen mit Chefarzt

Dr. Tönnies, doch in der Praxis

nutzt diese Information wenig. Ein

Kind kann bis zu zehn Tage vor oder

nach dem Termin kommen.

Gestiegen ist die Anzahl der Frauen,

die einen Kaiserschnitt möchten. Prominente

haben das vorgemacht. Ärzte

und Hebammen akzeptieren natürlich

den Wunsch nach einem Kaiserschnitt.

Wenn medizinische Gründe

dafür sprechen, ist die Operation notwendig.

Wenn die Schwangeren aber

diffuse Ängste haben, versuchen die

Hebammen durch intensive Gespräche

und Therapieangebote, ihnen

diese zu nehmen.

Viele Frauen wollen vor Einsatz der

Wehen eine möglichst natürliche Geburt

ohne Schmerzmittel erleben,

doch wenn es soweit ist, entscheiden

sich die meisten dann doch für die

Peridural-Anästhesie (PDA). Mit dieser

Anästhesieform wird der Wehenschmerz

weitgehend ausschaltet. Mit

einem Spezialkatheter bringt der Anästhesist

Betäubungsmittel in den

Periduralraum im unteren Bereich der

Wirbelsäule (nicht ins Rückenmark!)

ein. Die Nervenenden nehmen die

Mittel auf, nach etwa 20 Minuten

lässt der Schmerz nach. Die Wehen

werden nur noch als Druck empfunden.

Im St. Elisabeth-Krankenhaus können

Frauen zwischen verschiedenen Geburtsmethoden

wählen. Neben der

klassischen Geburt im Bett, die von

den meisten Frauen bevorzugt wird,

gibt es noch die Hockerentbindung

und die Wassergeburt. Eine PDA ist

bei der Wassergeburt allerdings nicht

möglich.

Entbindungen sind jedoch nur ein Teil

der Aufgaben der Hebamme. Viel Zeit

nimmt die umfassende Betreuung der

Frauen vor und nach der Geburt ein.

Bei Problemen in der Schwangerschaft

ist oft ein stationärer Aufenthalt notwendig.

Die Hebammen führen dann

regelmäßige CTG (Cardiotokographie)

Kontrollen durch. Das CTG-Gerät registriert

die Wehentätigkeit der Mutter

und zeichnet die kindlichen Herztöne

auf.

Hinzu kommen ambulante Kontrolluntersuchungen.

Dabei werden z. B.

Wehenbelastungstests durchgeführt.

Die Zeiten, in denen Frauen alleine

ihr Kind zu Welt brachten, sind längst

vorbei. Für Partner und zukünftige

Väter ist klar, dass sie bei der Geburt

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Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal · Kreißsaal

dabei sein wollen. Das Team des

Kreißsaals unterstützt diese Entwicklung.

Wenn Frauen keinen Partner

haben, begrüßen sie es, wenn die

Mutter oder eine Freundin dabei ist.

Für die Frauen ist es einfach entspannender,

wenn sie nicht alleine sind.

Auf die Frage von PORTAL, ob es

während der Weihnachtstage im

Kreißsaal ruhiger ist als zu anderen

Zeiten kommt von Sr. Ruth eine spontane

Antwort:

„Babys kennen keinen Kalender,

wenn die Zeit da ist, wollen sie auf

die Welt. Und ganz nebenbei, mein

eigener Sohn ist 1973 auch am Heiligabend

zur Welt gekommen!“

s.m.

Krankenhaus beteiligt sich an Stammzellenbank

Seit dem 01.11.06 nimmt die Klinik

für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

unter Leitung von Chefarzt

Dr. Tönnies Nabelschnurrestblut

für die Stammzellenbank

am Universitätsklinikum Düsseldorf

ab. Nach der Einwilligung

der Eltern wird nach der Geburt

das Blut aus der Nabelschnur entnommen.

Dieses Blut enthält so

genannte Stammzellen, die im

Gegensatz zu Organzellen noch

die Fähigkeit haben, sich in verschiedene

Gewebsarten zu differenzieren.

Diese Fähigkeit kann

genutzt werden, um neue Gewebe

herzustellen, insbesondere für

das blutbildende System bei beispielsweise

an Leukämie erkrankten

Patienten. Nach dem heutigen

Stand der Medizin ist mittelfristig

damit zu rechnen, dass es

auch für den Gewebsersatz bei

anderen Erkrankungen, wie zum

Beispiel Herzinfarkten, neurologischen

Erkrankungen, Augenerkrankungen

usw. genutzt werden

kann. Darum ist es außerordentlich

wichtig, ein weltweit agierendes

Netzwerk aufzubauen, das zur

Aufgabe hat, passende Stammzellen

für potenzielle Empfänger

bereitzuhalten.

PORTAL

gratuliert zur Geburt

Am 16.09.2006 gaben sich in der St. Ludgerius-

Kirche in Schermbeck Guido und Carolina Grömping,

ehem. Zipper, Mitarbeiterin der Personalabteilung,

das JA-WORT!

Eine glückliche Familie: Tanja und Guido

Bunten, stellvertr. Geschäftsführer, mit

Ihrem Sohn Bastian und der niedlichen

Sina, geboren am 08.09.2006.

PORTAL gratuliert nachträglich...

dem stolzen Papa Jörg Schreiber,

Krankenpfleger in der chirurgischen

Ambulanz, zu seiner süßen Tochter

Emma, geboren am 03.05.2006.

Am 05.09.2006. wurde die kleine Jette

geboren und ihre Eltern Sabine Bentele,

Hebamme, und ihr Ehemann Ulrich

sind mächtig stolz.

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Personalia · Personalia · Personalia · Personalia · Personalia · Personalia · Personalia · Personalia · Personalia

Agnes Bertenhoff,

seit dem 15.11.06

Dipl. Sozialarbeiterin

im Sozialdienst

Gesya Zeyf, seit dem 01.10.06

Assistenzärztin in der Klinik

für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

Malinowski, Detlef,

seit dem 16.10.06

ehrenamtlicher Mitarbeiter

des Patientenbegleit-Services

Ekaterini (Katrin) Kiriakidou,

seit dem 01.11.06

Krankenschwester im

Zentral-OP

Am 01.10.06 haben im St. Elisabeth Bildungsinstitut für

Gesundheitsberufe insgesamt 56 Schülerinnen und Schüler

ihre dreijährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin

oder -pfleger aufgenommen. Theoretisch werden

diese Auszubildenden in zwei Kursen am St. Elisabeth

Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe am Hülskampsweg

Die Schüler/innen für das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten:

in Dorsten unterrichtet. Den Hauptteil der praktischen

Ausbildung absolvieren 22 SchülerInnen im St. Elisabeth-

Krankenhaus Dorsten, 23 in der Marienhospital Bottrop

gGmbH und 11 in der Elisabethkrankenhaus GmbH

Recklinghausen.

Barbara Beckmann,

Juliana Blankenhagen,

Sr. Maria Chichebem,

Christina Fockenberg,

Eva-Maria Haveloh,

Christina Heidermann,

Stefanie Heidermann,

Michaela Höntzsch,

Stefanie Homölle,

Anna-Lena Igelbüscher,

Stefanie Mroß, Svenja Nauwartat,

Michael Nothelle,

Sr. Praus Nam Young-Hee,

Julia Richter, Carolin Schlechter,

Christina Schulte-Bocholt,

Anja Seidel, Lukas Tiemann,

Stephanie Webers, Jana Willing.

Mit im Bild Nina Rutert, seit

01.10.06 Auszubildende zur

medizinischen Fachangestellten.

Die Schüler/innen für die Marienhospital Bottrop gGmbH und die Elisabethkrankenhaus GmbH Recklinghausen:

Yasemin Basar, Judith Beckfeld,

Lioba Berghorn, Sr. Oluomachi

Enebeli, Kim-Denise Felderhoff,

Robin Güntner, Jennifer Hennecke,

Joliene Kobus, Svenja Korsten,

Bianca Landers, Eva-Lisa Leibelt,

Patricia Lopes Fernandes, Kamilla

Marzotko, Lisa Mozdzien,

Sr Chidiogo Osuagwu, Katrin

Potoczny, Melissa Scholz, Tim

Schürkamp, Sara-Susan Schulz,

Janine Schwartz, Xenia Elisabeth

Strelecki, Marietheres Thelen,

Lena Torz, Julia Bödeker,

Christopher Borgolte, Sebastian

Börner, Christina Demski, Johanna

Jurczyk, Kathrin Lueg, Sema

Özcan, Wiebke Schindler,

Marcel Schulze, Viktor Spolwind,

Christoph Wegener

Auf Wiedersehen: Sandrine Bentit, John Jung, Dieter Swadzba

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Aus der Medizin · Aus der Medizin · Aus der Medizin · Aus der Medizin · Aus der Medizin

Erkältung? Nicht mit mir!

Tipps für die kalte Jahreszeit von Dr. Martin Harbrecht und Dr. Peter Weghaus

Auch wenn der Herbst noch schöne

Tage hat, der Sommer verabschiedet

sich zusehends. Regen, Nebel und

Kälte gewinnen langsam die Oberhand.

Erkältungsgeplagte und Schnupfennasen

treten auf. Während so

manche relativ leicht damit fertig

werden, trifft es andere besonders

hart. Handeln sollte jeder sofort.

So wird es Zeit, das Immunsystem

zu trainieren, um das Winterhalbjahr

ohne Erkältung zu überstehen.

Denn Erkältungsviren

besitzen nur eine

Chance, die natürliche

Schutzbarriere des Körpers

zu durchbrechen,

wenn sie auf eine geschwächte

Abwehr treffen.

Eine gute Strategie

hält die Viren in Schach.

Am besten gelingt es

mit einer Kombination

aus unterschiedlichen

Maßnahmen wie Bewegung,

Abhärtung

und ausgewogener Ernährung.

Bei dem so genannten

Schmuddelwetter

muss man sich

überwinden, sich möglichst viel an

der frischen Luft zu bewegen. Doch

die frische Luft sorgt mit ihrer Feuchtigkeit

dafür, dass die Schleimhäute

vor allem der Nase nicht austrocknen

und so ihre Schutzfunktion

ausüben können.

Jeden Tag eine halbe Stunde in entsprechender

Kleidung spazieren und

dabei ruhig und tief durchatmen

regt den Kreislauf an, stärkt das

Immunsystem und steigert das

Wohlbefinden. Auch an bewölkten

Herbst- und Wintertagen lohnt der

Abstecher nach draußen, denn

selbst dann ist das Naturlicht noch

drei bis vier Mal so stark wie die

normale Zimmerbeleuchtung. Diese

Menge Sommerlicht reicht aus, um

v.l. Dr. Weghaus, Dr. Harbrecht, Patient Klaus Serowy

die Stimmung aufzuhellen. Körperliche

Aktivität in Form eines moderaten

Ausdauertrainings hilft mit.

Eine leicht in den Tagesablauf einzubauende

Methode sind kaltwarme

Wechselduschen, die den

Kreislauf ankurbeln und die Bildung

von Abwehrzellen fördern. Ebenso

sind Saunagänge zu empfehlen. Zu

beachten ist: Anfänger dürfen zuerst

nur kurz in die Sauna. Mit der Zeit

können sie die Dauer der Besuche

steigern.

Sinnvoll ist eine ausgewogene Ernährung

mit viel Vitaminen, Mineralund

Ballaststoffen. Man sollte jeden

Tag mehrmals Obst und Gemüse

zu sich nehmen. Der Verzicht auf

Nikotin und übermäßig viel Alkohol

trägt ebenso dazu bei, einen Infekt

zu vermeiden. Denken Sie daran,

ausreichend zu trinken, um die

Schleimhäute feucht zu halten.

Sollte Sie dennoch eine Erkältung

in Form eines Schnupfens oder gar

einer Nasennebenhöhlenentzündung

treffen, sind natürlich andere

Maßnahmen erforderlich.

Wenn Viren die Oberhand gewinnen,

ist der Schnupfen anfangs

wässrig und oft kommen Halsbeschwerden

und Husten hinzu. Die

Nase ist verstopft und rot. Die meisten

Erkältungen dauern eine Woche,

in einem Drittel der Fälle dauert

es länger. Einfache Maßnahmen

bringen meist schnelle Besserung.

Inhalationen mit Kamille oder Kochsalzlösung

und der Verzehr von

Zink- (Cornflakes, grüne Erbsen, Kakao,

Nüsse, Camembert) und Vitamin-C-haltigen

(Paprika, Zitrusfrüchte,

Beeren, Kartoffeln) Lebensmitteln

sind wichtig.

Abschwellendes Nasenspray bringt

eine freie Nase und die Nasennebenhöhlen

werden besser belüftet,

damit sich keine Bakterien

ansiedeln. Häufig

wird der Schnupfen eitrig

und gelb. Dann sind

Bakterien die Ursache.

Der Kopf und das Gesicht

schmerzen, die

Wangen sind druckund

klopfempfindlich

und manchmal drückt

es auf die Zähne. Beim

Bücken nach vorne verstärken

sich diese Beschwerden.

Auch hierbei

ist die Nase zu. In

jedem Fall sollten Inhalationen

mit Kochsalzlösung

durchgeführt

werden. Das Spülen der Nase mit

körperwarmer Kochsalzlösung verhindert

Krustenbildung und besitzt

einen reinigenden und abschwellenden

Effekt. Abschwellende Nasentropfen

bewirken das bessere Abfließen

des eitrigen Schleims. Sind

die Beschwerden zu stark oder werden

nicht besser, so ist ein Antibiotikum

notwendig.

Deshalb beugen Sie jetzt vor. Denn

wer eine Erkältung verschleppt,

muss mit schlimmeren Folgen wie

zum Beispiel einer chronischen Nebenhöhlenentzündung,

einer Bronchitis

oder gar einer Lungenentzündung

rechnen.

Dr. Martin Harbrecht, Dr. Peter Weghaus

Belegabteilung für HNO

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Innere Ambulanz · Innere Ambulanz · Innere Ambulanz · Innere Ambulanz · Innere Ambulanz

Mehr als nur eine Aufnahme

Team der inneren Ambulanz begleitet und umsorgt die Patienten

Für Patienten, die z. B. mit unklaren

Bauchschmerzen, Erkrankungen

der inneren Organe oder

Herzerkrankungen in das Krankenhaus

kommen, ist die innere

Ambulanz in der 2. Ebene die

erste Anlaufstelle.

In der inneren Ambulanz des St.

Elisabeth-Krankenhauses arbeiten

3 Arzthelferinnen und 8 Krankenschwestern

in Voll- und zwei Teilzeitstellen.

Es gibt drei Schichten.

Die Frühschicht dauert von 6:30 bis

15:00 Uhr, die Mittelsschicht von

8:30 bis 17:00 Uhr, die Spätschicht

beginnt um 12:00 Uhr. Daran an

schließt der Bereitschaftsdienst für

die Nacht. Am Wochenende gibt

es einen Bereitschaftsdienst, so dass

die innere Ambulanz immer besetzt

ist. Ein Arzt beziehungsweise eine

Ärztin ist von 8:00 bis 17:00 Uhr in

der Ambulanz. Zudem gibt es von

Montag bis Freitag einen ärztlichen

Spätdienst von 14:30 bis 23:00 Uhr.

Danach übernimmt der Bereitschaftsdienst

die Erstuntersuchung

der Patienten.

In der inneren Ambulanz werden

alle Patienten der inneren Medizin

und der Pulmologie aufgenommen,

das heißt die Daten werden erfasst

und Patientenakten angelegt. Neben

dieser dokumentarischen Tätigkeit

sind die Mitarbeiterinnen unter

anderem für das EKG, die Schrittmacherkontrolle,

Langzeit- und Belastungs-EKG

und Blutentnahmen

verantwortlich. Zu ihren Aufgaben

gehören auch die Assistenz bei Leberpunktion

sowie Lumbalpunktionen,

Beckenkammstanzbiospsien,

Punktionen an anderen Organen

und Ultraschalluntersuchungen.

Hinzu kommen

Transfusionen

bei

Anämieerkrankungen

und Bluterkrankungen.

Rund um die

Uhr sind zudem

eine Notfallversorgung

sowie die Betreuung

des

Schockraums

gewährleistet. Vom Team der inneren

Ambulanz werden auch die

EKG`s bei allen Bettlägerigen und

immobilen Patienten geschrieben.

Während der Urlaubszeiten und im

Bereitschaftsdienst übernehmen die

Mitarbeiterinnen auch Aufgaben in

der Endoskopie.

Die Mitarbeiterinnen in der Ambulanz

sind oft die ersten Ansprechpartner

und Kontaktpersonen im

Krankenhaus für die Patienten. Viele

sind nervös und aufgeregt. Ältere

Patienten, Kinder und Jugendliche

sind dabei meist besonders ängstlich,

so die Erfahrung des Teams.

„Wir erklären den Patienten die

Untersuchungen ganz genau. Das

ist meist auch die beste Methode,

um sie zu beruhigen“, betont Sr.

Cornelia Wienand. Viele Patienten

waren auch schon einmal in der

Ambulanz und sind mit den Abläufen

vertraut. „Sie kennen uns schon

und das macht es für sie auch einfacher.“

In der Ambulanz werden

sowohl Patienten, die für einen stationären

Aufenthalt kommen als

auch Patienten, die ambulant behandelt

werden, erstversorgt. Von

hier werden sie dann an die verschiedenen

Fachabteilungen weitergeleitet.

Oft entscheidet sich auch

erst in der Ambulanz, ob ein Patient

ambulant weiter behandelt werden

kann oder ob ein stationärer Aufenthalt

nötig ist. Für die Mitarbeiterinnen

ist es wichtig, dass sich die

Patienten in der Zeit, in der sie sich

in der Ambulanz befinden, aufgehoben

und umsorgt fühlen.

Das Team der inneren Ambulanz ist

eine eingeschworene Gemeinschaft,

die mit viel Herzblut bei der Sache

ist. „Wir haben ein sehr gutes Arbeitsverhältnis

untereinander und

es macht einfach Spaß, hier zu

arbeiten“, fasst Sr. Cornelia zusammen.

Nicht immer einfach ist es für

die Mitarbeiterinnen, sich untereinander

auszutauschen. Der Grund

sind die Schichtdienste. Umso wichtiger

ist für alle daher die morgendliche

und alle 4-6 Wochen stattfindende

Dienstplan- und Teambesprechung,

die mit einem gemeinsamen

Frühstück verbunden wird.

„Wir haben sonst wenig Gelegenheit,

uns auszutauschen. In diesem

Rahmen geht das. Wir sprechen

über den Tagesablauf und die anstehenden

Aufgaben, aber auch

mal über das, was uns bewegt“,

sagt Sr. Wiebke Bartels.

k.gk.

Mitarbeiternamen der

inneren Ambulanz:

Sr. Cornelia Wienand

Abteilungsleitung

Arzthelferin Tanja Skowronek

Arzthelferin Sabine Vosen

Arzthelferin Bärbel Webers

Pfleger Maik Zachan

Sr. Astrid Rathmer

Sr. Tanja Richter

Sr. Andrea Sprenger

Sr. Ingrid Rekers

Sr. Wiebke Bartels

Sr. Antje Berger-Bohle

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Ernährungs-Tipps · Ernährungs-Tipps · Ernährungs-Tipps · Ernährungs-Tipps · Ernährungs-Tipps

Mit Vitaminen gesund durch den Winter

Ernährungsberaterin Martina Wilkes zeigt, was in den Lebensmitteln steckt

Winter ist Erkältungszeit. Das Immunsystem

ist oft angeschlagen,

Viren haben so ein leichtes Spiel.

Umso wichtiger ist es daher, ausreichend

Vitamine zu sich zu nehmen.

Doch welche Vitamine stecken in

welchen Lebensmitteln? Ernährungsberaterin

Martina Wilkes hat für

PORTAL die Vitamine und ihre natürlichen

Quellen zusammengestellt:

Vitamin A ist gut für die Augen, regeneriert

die Zellmembranen und

sorgt für geschmeidige Haut sowie

widerstandsfähige Schleimhäute. Es

ist wichtig beim Aufbau von Zähnen,

Knochen und Gewebe sowie für die

Blutbildung und Schilddrüse.

Quellen: Möhren, Spinat, Broccoli,

Milch(produkte), Fisch.

Vitamin B1 wird auch „Gute-Laune-

Vitamin“ genannt, weil es für die

körperliche und geistige Leistungsfähigkeit

verantwortlich ist. Es sorgt

dafür, dass Gehirn, Nerven und Muskelfähigkeit

optimal zusammenspielen.

Ohne das Vitamin würden weder

Herzmuskel noch Verdauung funktionieren

und es gäbe auch keine

roten Blutkörperchen.

Quellen: Bierhefe, Vollkorn, Hülsenfrüchte,

Schweine- und Geflügelfleisch.

Vitamin B2 unterstützt den gesamten

Stoffwechsel und ist somit wichtig

für die Energiegewinnung und

Sauerstoffverwertung. Es dient der

Abwehr von freien Radikalen und

schützt die Augenlinse.

Quellen: Milch, Joghurt, Camembert,

Fisch.

Vitamin B12 ist lebenswichtig für

die Bildung der roten Blutkörperchen,

für den Sauerstoffwechsel der

Nervenzellen, den Aufbau des

Glückshormons Serotonin und der

Zellkerne.

Gute Quellen: Seelachs, Rindfleisch,

Eier, Milch(produkte), Sauerkraut.

Vitamin B 3 (Niacin) ist Bestandteil

lebenswichtiger Co-Enzyme und regt

die Aufnahme von Eiweißen, Fetten

und Kohlenhydraten an. Es erhält

die geistige Gesundheit und

sorgt für eine gesunden Haut

sowie elastische Schleimhäute

und Gewebe.

Quellen: Fisch, Fleisch, Grünkohl,

Champignons.

B5 (Pantothensäure) hat

zentrale Bedeutung für den

Stoffwechsel. Es fördert die

Schutzwirkung gegen Arteriosklerose

und unterstützt

die Wundheilung. Weil es in

Stresssituationen Cortisol

produziert, gilt es auch als

Antistress-Vitamin.

Quellen: Vollkornprodukte,

Hülsenfrüchte, Milch.

Vitamin B 6 ist wichtig für

den Eiweiß-Stoffwechsel und unterstützt

viele Funktionen im zentralen

Nervenssystem. Vor allem bildet es

Serotin, das eine beruhigende Wirkung

hat.

Quellen: Weizenkeime, Bohnen,

Fisch, Hefe, Nüsse, Vollkornprodukte,

Bananen.

Vitamin C stärkt die Abwehr und

ist für die Bildung von Kollagen (hält

Haut, Gewebe, Knorpel, Knochen

und Bänder zusammen, kräftig die

Gefäße) verantwortlich. Es sorgt für

eine optimale Zellatmung, aktiviert

Folsäure und unterstützt die Aufnahme

von Kalzium.

Quellen: Zitrusfrüchte, Kiwi, Paprika,

Tomate, Kartoffeln.

Köstlicher Obstsalat:

1 filetierte Orange,

1 säuerlicher Apfel,

1 Birne, 1 Banane, 1 Kiwi,

Saft einer Zitrone,

Honig nach Geschmack

sowie Pinienkerne,

Haferflocken, Mandelblätter

oder Walnusshälften.

Reicht für 2 Portionen.

Vitamin D ist wichtig für Wachstum

und Entwicklung. Es fördert den

Knochenaufbau und kräftigt Zähne,

Martina Wilkes empfiehlt, Gemüse nicht zu lange

zu kochen, denn das zerstört die Vitamine.

Besser ist das Garen im Wok oder kurzes

Dämpfen. Obst und Gemüse in Konserven

enthalten übrigens kaum mehr Vitamine

– im Gegensatz zu Tiefkühlwaren.

Sehnen und Bänder. Das Vitamin ist

somit lebensnotwendig für Kleinkinder,

Schwangere, Stillende und ältere

Menschen.

Quellen: Sonne, fettreiche Fische,

Eier, Milch.

Vitamin E schützt Zellwände und

unterstützt zusammen mit Selen die

Bildung von Antikörpern und Fresszellen

der Abwehr.

Quellen: Weizenkeimöl, Nüsse,

Grünkohl.

Vitamin K ist zuständig für die Blutgerinnung

und sorgt somit bei Verletzungen

für eine schnelle Wundheilung.

Es festigt die Knochen und

ist ein wichtiger Schutz vor Osteoporose.

Quellen: Blattgemüse, Salat, Blumenkohl,

Tomaten, Sauerkraut, Vollmilch.

Folsäure trägt zur Erneuerung von

Haut- und Schleimhaut bei. Es unterstützt

die Blutbildung und den Einweißaufbau.

Quellen: grünes Blattgemüse,

Vollkornprodukte, Sojabohnen,

Kartoffeln.

Biotin verhindert Harrausfall und

Hautentzündungen. Es ist wichtig

für gesunde Schleimhäute und die

Leber. Außerdem dient es der Energiegewinnung

und der Ernährung

des Gehirns.

Quellen: Milch, Sojabohnen, Haferflocken,

Innereien.

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Impressionen der Festwoche

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Fotocollage · Fotocollage · Fotocollage · Fotocollage · Fotocollage · Fotocollage · Fotocollage

und vom Betriebsfest

Bundesweiter

Aktionstag

am 04.12.2006

gegen die Gesundheitsreform – auch im St. Elisabeth-Krankenhaus

informierten niedergelassene Ärzte und das Krankenhaus die Patienten

über die geplanten Änderungen.

Der Obstvorrat für den Winter...

544,60 Euro€ erhielt das Frauenhaus Dorsten e.V.,

Frau Marika Hegazy und Frau Carla Horstkamp und

269,90 Euro€gingen an kriegsversehrte Kinder, die kostenlos

im Krankenhaus behandelt werden, stellvertretend an die

Stationsleiterin Gabriele Hötting.

Diese Beträge kamen anlässlich einer Tombola am 23.09.

und 24.09.06 während der Festwoche des St. Elisabeth-

Krankenhauses zusammen.

Spendenübergabe am 11.10.2006

Schüler/innen des Bildungsinstituts hatten die Tombola

vorbereitet und durchgeführt.

Stellvertretend hier im Bild:

· Udo Rudde · Gabriele Risthaus

· Jessica Schubert · Sarah Dutschke

· Sandra Meemken · Silwana Risthaus

· Kathrin Wiegand · Christopher Koppers

· Annika Wiersbitzky

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Mitarbeiterportrait · Mitarbeiterportrait · Mitarbeiterportrait · Mitarbeiterportrait · Mitarbeiterportrait

Filigrane Karten für jeden Anlass

Reinhilde Zapka fertigt in ihrer Freizeit kunstvolle Unikate

Eigentlich ist Reinhilde Zapka als

Sekretärin in der Klinik für Frauenheilkunde

und Geburtshilfe

bei Chefarzt Dr. Tönnies voll ausgelastet,

doch am Abend und

am Wochenende legt sie mit

Schere, Kleber und Karton noch

einmal richtig los. Seit zwei Jahren

gestaltet Reinhilde Zapaka

wunderschöne Grußkarten - und

die kleinen Kunstwerke sind

längst kein Geheimtipp mehr.

Wie sind Sie zu Ihrem Hobby

gekommen?

Während einer Kur habe ich dieses

Hobby kennen gelernt. Die filigrane

Arbeit hat mich sofort fasziniert und

so bin ich bis heute dabei geblieben.

die Karten?

Weihnachten steht

ja vor der Tür. In

letzter Zeit habe

ich daher viele

Weihnachtskarten

und kleine

Geschenkboxen

gebastelt. Die Boxen

sind ideal, um

Geldpräsente oder

Schmuck hineinzulegen.

Sonst gestalte

ich für jede

Gelegenheit Karten

wie zum Beispiel

für Geburtstage,

Hochzeiten,

Geburt und Taufe.

Mit der Produktion der Weihnachtskarten hat

Reinhilde Zapka bereits im Sommer angefangen.

Aus was für Materialien bestehen

die Karten?

Das Grundmaterial ist Kartenkarton.

Mit 3D-Bildern, Pailletten, Bordüren,

Stickern, Perlen und Strasssteinen

kann ich die Karten dann noch aufwendig

verzieren.

Welche Techniken verwenden

Sie?

Natürlich die 3D-Technik. Die Gestaltung

einer Karte mit einem 3D-

Motiv ist sehr zeitintensiv und dauert

je nach Aufwand bis zu 1,5 Stunden.

Das 3D-Motiv wird in immer

kleiner werdenden Motiven ausgeschnitten

und dann zu einem 3D-

Bild zusammengefügt. Dieses wird

dann auf ein Hintergrundpapier

aufgesetzt und mit viel Zubehör

umrahmt. Außerdem gibt es die

Embossingtechnik. Dabei werden

Motive mit einer Metallplatte auf

ein Papier geprägt. Eine weitere

Möglichkeit ist die Prickeltechnik,

bei der mit einer Prickelnadel ein

Muster ausgestochen wird.

Zu welchem Anlass gestalten Sie

Machen Sie auch Wunschmotive?

Ja, ich habe schon Karten mit Motorrädern

für Motorradfans oder

Hochzeitskarten mit den Namen

der Brautleute gestaltet.

Wo verkaufen Sie diese Karten?

Ich verkaufe diese Karten im privaten

Kreis, aber auch Mitarbeiter im

Haus kommen auf mich zu. Ansonsten

verbringe ich je nach Saison

meine Sonntage auch oft auf Frühlings-,

Oster- oder Weihnachtsmärkten

und stelle meine Karten dort

vor.

Wie viele Karten haben Sie jetzt

in der Weihnachtszeit gestaltet?

Ich habe ungefähr 200 Karten, Geschenk-Boxen

und Geschenkanhänger

gemacht. Jedes Stück ist ein

Unikat. Und ich habe bereits im

Sommer damit angefangen.

Gibt es eine Hobbygruppe, der

Sie angehören um dort gemeinsam

zu basteln?

Nein, ich bastele allein zu Hause.

Haben Sie spezielles Werkzeug?

Ja, für die filigrane Arbeit brauche

ich auch filigranes Werkzeug. Unter

anderem ein Bastelmesser, ein so

genanntes Cuttermesser, Silhouette-

Scheren, die besonders scharf, kurz

und spitz sind, sowie Prickelnadeln

für die Prickeltechniken, Prägenadeln,

Motivstanzer und Bordürenstanzer.

Welches sind Ihre Lieblingsmotive?

Meine Favoriten sind natürlich Geburts-

und Taufkarten. Ich arbeite

ja auch in der Abteilung der Geburtshilfe.

Beileidskarten fertige ich

dagegen nicht so gerne. Aber das

Basteln macht mir generell viel Spaß.

Es ist meine Entspannung nach der

Arbeit im Krankenhaus und die Zeit

verfliegt dabei wie im Flug. Manchmal

schaue ich auf die Uhr und

dann ist es schon weit nach Mitternacht.

Und natürlich ist es auch

schön, wenn meine Arbeiten anderen

gefallen. Über Nachbestellungen

freue ich mich daher besonders.

k.gk.

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