Brücken bauen Nr. 5 2009 - Evangelischer Kirchenkreisverband ...

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Brücken bauen Nr. 5 2009 - Evangelischer Kirchenkreisverband ...

8. Jahrgang/ Nr. 5 August/ September 2009

Gemeindeblatt der Evangelischen Innenstadtgemeinde Görlitz

Monatsspruch September 2009

Wo euer schatz ist, da ist euer herz.

lukas 12,34


An (ge) dacht

Christus – das eine Wort Gottes

Lassen Sie mich einleitend ein Wort zur Situation

sagen. Es ist uns heute viel stärker als vor 40

Jahren bewusst, dass wir in einem beispiellosen

weltgeschichtlichen Wandel stehen. Dabei

denke ich nicht in erster Linie an das, was etwa

aus Deutschland in diesen vier Jahrzehnten

politisch geworden ist. Ich denke in erster Linie

an die atemberaubenden Umwälzungen auf

dem Gebiet der Wirtschaft und Technik, denen

wir uns gegenübersehen und deren Ende noch

nicht abzusehen ist. Fortschritte, wie sie früher

in Jahrhunderten gemacht wurden, vollziehen

sich in Jahrzehnten. Die Wirklichkeit überholt

die Fantasie, aber damit wachsen auch die

Weltprobleme. Gerade das Tempo des Wandels

verrät, wie tief der Umbruch der Zeiten ist, in

dem wir stehen. Das Zeitalter des erdverhafteten

und bodengebundenen Menschen, das mit dem

Übergang vom Nomadentum zur Sesshaftigkeit

begann, geht zu Ende. Das bedeutet einen

tiefen Wandel im Weltgefühl, der vielen als

zersetzende Auflösung erscheint.

Hitlers Blut- und Bodenmythologie war der

ebenso romantische wie wildverzweifelte und

vergebliche Versuch, dem Rad der Geschichte

in die Speichen zu fallen. Ein Ereignis markiert

in besonderer Weise den Umbruch, das ist

die Mondlandung. Ermöglicht wurde der

Schritt ins Kosmische durch die technischwissenschaftliche

Zivilisation. Mit ihr vollzieht

sich eine früher ungeahnte Weltbemächtigung.

Aber so gewiss die Wissenschaft, die hier ihre

Triumphe feiert, unaufgebbar ist, so gewiss

müssen wir auch ihre Zweideutigkeit sehen; sie

hat nicht nur ihre positive, sondern auch ihre

negative Seite.

Der medizinische Fortschritt, der den Tod

zurückdrängt, schafft zugleich die Bedrohung

durch den Hungertod. Der Mensch steuert

die kompliziertesten Apparaturen und wird

zugleich durch deren Leistung in seiner eigenen

Leistung fast verdrängt. Hier wird der Mensch

in seinem Humanum gefährdet. Die Atomkraft

ermöglicht ein Leben in einer Weltgesellschaft,

in der die früheren Nöte gebannt werden

können und bedroht zugleich die Menschheit

mit Selbstvernichtung und Auslöschung ihrer

Geschichte. Diese Ambivalenz (Zweiseitigkeit)

ist darum so bedrohlich, weil die rationale

Mündigkeit des Menschen in einem

erschreckenden Missverhältnis zu seiner

ethischen Unreife steht. In dieser Welt der

technisch-wissenschaftlichen Zivilisation ist

der Weltfriede zur Notwendigkeit geworden,

aber er kann nur errungen werden, wenn die

Menschheit die erforderliche ethische Reife

gewinnt. Hierin liegt eine Herausforderung

an die Kirche, die Heilsbotschaft so zu sagen,

dass die in ihr liegende Hilfe recht verstanden

werden kann.

Dass dieser Wandel auch die Kirche nicht

unberührt lässt, ist selbstverständlich. Die

große Epoche in unserer abendländischen

Geschichte, in der die Kirche der Mittelpunkt

der Gesellschaft war, ist unwiderruflich zu

Ende. Dies tritt im Bereich der sozialistischen

Weltanschauungsstaaten stärker zutage als in

den Demokratien des Westens. Wir erleben in

unserem Bereich unter der politischen Herrschaft

der Ideologie des dialektischen Materialismus

das Zusammenbrechen der Volkskirche von

früher. Die Statistiken über Taufe, Trauung,

Konfirmation, sogar über die kirchliche

Bestattung und über die Kirchenaustritte

sprechen eine beredte Sprache. Konnte es

2


An (ge) dacht

unmittelbar nach dem Zusammenbruch von

1945 für eine Zeit so aussehen, als ob sich

unter den notvollen Verhältnissen eine stärkere

Hinwendung zur Kirche vollziehen würde,

die über das Interesse an Hilfswerkpaketen

hinausging, zeigte sich doch bald, dass eine

innere Erneuerung versagt blieb. Was es

bedeutet, dass Gott im Zusammenbruch aller

Institutionen in unserem Vaterland uns die

Kirche erhielt, wurde nicht erkannt und die

Chance verspielt, dass in der sich ständig

vertiefenden Spaltung unseres Volkes gerade

die evangelische Kirche ein Band der Einheit

hätte sein können. Ich sage das nicht, weil ich

etwa meine, dass es die Aufgabe der Kirche sei,

politischen Wünschen zu dienen, gerade das

würde sie in ihrem Wesen korrumpieren. Man

kann Christus nur um seinetwillen und nicht

um anderer Zwecke willen wollen. Es anders

zu halten, ist eine trügerische Versuchung. Aber

ich sage das alles, weil die Erhaltung der Kirche

im Zusammenbruch 1945 ein echtes Angebot

von Gott war, am ersten nach dem Reiche

Gottes zu trachten und es Gott zu glauben,

dass er uns damit auch alles andere schenken

wird. Wir haben ohne alle Illusionen zu sehen,

dass wir zu einer Kirche der Minderheit in

einer atheistischen Umwelt geworden sind.

Wie wir damit fertig werden, daran wird sich

entscheiden, ob wir Kirche sind, die ihrem

Herrn allein vertraut und gehorcht oder den

Versuchungen der Zeit erliegt. Das, was wir einst

im Kirchenkampf gelernt haben, kann uns auch

heute eine echte Hilfe zu Glaube und Gehorsam

sein. Wir haben gelernt: Verkündigung und

Glauben gründen sich auf Christus allein.

Christus ist das e i n e Wort Gottes, so haben

wir es damals in Barmen bekannt. Damit ist uns

für die Begründung unseres Glaubens an Gott

in der Auseinandersetzung mit dem Atheismus

eine wichtige Hilfe gegeben. Von Seiten des

Atheismus wird ja unser Glaube an Gott immer

wieder im Sinne einer unwissenschaftlichen

Welterklärung missverstanden. Es wird uns

unterstellt, wir setzten überall dort, wo noch

Lücken in einer wissenschaftlichen Erklärung

der Welt seien, Gott als Mittel der Erklärung

ein. Damit wird Gott sozusagen in den Lücken

unserer Erkenntnis angesiedelt. Diesem Irrtum

haben wir freilich selbst Vorschub geleistet. Ich

will hier nur ein Beispiel nennen.

Es kommt auch heute noch vor, dass manche

Christen angesichts fortschreitender Erfolge

der Wissenschaft fast triumphierend feststellen:

„Aber das Wetter können sie noch nicht

machen“. Eine solche Feststellung soll dann

zur Begründung des Glaubens dienen, doch

das heißt, Gott zum Lückenbüßer machen

und gerade damit die irrige These von der

Unvereinbarkeit von Glaube und Wissenschaft

stützen. Aber, das haben wir im Kirchenkampf

gelernt, dass Gott für uns nicht in den Dingen

der Welt, weder in denen, die wir erklären, noch

in denen, die wir nicht erklären können, zu

finden ist, sondern allein in Jesus Christus.

Aus dem „Annenkirchenvortrag“ Bischof D.

Hans-Joachim Fränkels

Annenkirche Dresden, 8.11.1973

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gemeindekirchenrat

Klausurtagung in Karpacz 19. Juni - 21. Juni 2009

Einer längeren Tradition folgend, traf sich der

Gemeindekirchenrat auch in diesem Jahr wieder

zu einer Tagung in Karpacz, welche helfen sollte,

eingeschlagene Wege zu reflektieren, aber

auch vorauszuschauen und vorauszudenken,

wie sich das Leben in der Innenstadtgemeinde

weiter entwickeln kann und welche Schritte

notwendig, sowie möglich sind, die Entwicklung

der Gemeinde zu begleiten und mitzugestalten.

Dazu war diesmal ein Mentor eingeladen,

nämlich der Berliner Pfarrer Carsten

Schwarz, welcher unter dem Arbeitstitel „Leitlinien

kirchlichen Handelns in missionarischer

Situation“ sehr konzentriert und methodisch

gut strukturiert, alle Anwesenden dazu bringen

konnte, Wünsche, Hoffnungen und Träume hinsichtlich

der Frage „Wohin kann es mit der Innenstadtgemeinde

gehen?“, aber auch sichtbare

Kritikpunkte in Bezug auf die eigene Arbeit

im GKR zu bedenken und zu benennen. Recht

schnell konnte trotz allen Unterschieden eine

gemeinsame Tendenz herausgefiltert werden,

welche eindeutig den Wunsch zeigte, das enorm

hohe Potential, welches durch die vielen Kirchtürme

der Innenstadtgemeinde sowohl hinsichtlich

der örtlichen Situationen, als auch durch

die Vielfältigkeit der Gemeindemitglieder vorhanden

ist, für die Gemeindeentwicklung nutzbar

zu machen. Fragen nach einem fröhlichen

und berührenden Gemeindeleben wurden dabei

ebenso gestellt, wie Fragen nach einer positiven

Außenwirkung der Innenstadtgemeinde in der

Öffentlichkeit. Auch beschäftigte uns die Frage,

ob und wie man auch im Ehrenamt eine höchstmögliche

(im positiven Sinne) Professionalität

bei der Erledigung mancher gemeindlicher Aufgaben

erreichen kann. Auf Grund der Komplexität

aller Themen und der sich aufzeigenden

Schwierigkeit, manche Dinge in gebührender

Weise zu bewegen, Schlug Pfarrer Schwarz vor,

dass Gemeindemitglieder gemeinsam mit Mitgliedern

aus dem Gemeindekirchenrat an einem

so genannten „Gemeindeentwicklungstraining“

(GET) teilnehmen und unter Hilfestellung und

Anleitung über einen Zeitraum von drei Jahren

den Weg der Innenstadtgemeinde mitgestalten

könnten. Immerhin ein interessanter Gedanke,

welcher uns weiter beschäftigen wird.

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gemeindekirchenrat

Bei allem Nachdenken, Besprechen, Vorschlagen

und Verwerfen ist natürlich auch ein anderer

Punkt einer solchen Klausurtagung sehr

wesentlich: die Möglichkeit, sich außerhalb der

meist mit Tagesordnungspunkten bis zum Platzen

gefüllten Sitzungen kennenzulernen, zu sehen

und zu verstehen, wie der oder die Andere

sonst so denkt und redet, gemeinsam zu lachen,

zu essen und zu wandern. Dies ist unglaublich

wertvoll und hat uns als GKR mit Sicherheit enger

zusammenrücken lassen.

Die Wanderung zur „Teichbaude“ am Samstagnachmittag

sowie der Gottesdienstbesuch

in der Kirche Wang (Die Stabkirche Wang ist

eine mittelalterliche norwegische Stabholzkirche

aus Vang, die 1841 vom preußischen König

erworben und in Brückenberg bei Krummhübel,

heute Teil der polnischen Stadt Karpacz

im Riesengebirge, wieder aufgebaut wurde.)

am Sonntag, trugen mit dazu bei, dass dieses

Wochenende nicht nur zu einem arbeitsreichen,

sondern vor allem auch schönen und intensiven

Ereignis wurde.

Stefan Dedek

Herausgeber: Gemeindekirchenrat der

Evangelischen Innenstadtgemeinde Görlitz,

Bei der Peterskirche 9, 02826 Görlitz

Redaktionsanschrift: Pfr. Bochwitz,

Jochmannstraße 4, 02826 Görlitz

E-mail: buero@innenstadtgemeinde-goerlitz.info

Druck: Görlitzer Werkstätten, 02826 Görlitz

Gestaltung: Shirley Hoffmann

Auflage: 1.240 Exemplare

Internet: www.kkvsol.net/gemeinden/

goerlitzinnenstadt/gemeindeblatt/

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Jeder Autor ist für seinen Artikel selbst

verantwortlich.

Dieses Gemeindeblatt erscheint zweimonatlich.

Schreiben Sie uns Ihre Kritiken, Meinungen und

Vorschläge! Nach Redaktionsschluss eintreffende

Artikel/Briefe können leider nicht berücksichtigt

werden (Redaktionsschluss 06/2009: 8.9.2009). Die

Redaktion behält sich sinnwahrende Kürzungen

eingegangener Artikel und Leserbriefe vor.


Mit meinem Gott kann ich

über Mauern springen. (Psalm 18,30)

Im November 08 fand in Kassel die Ehrung

zweier Persönlichkeiten durch die Gesellschaft

für Bestattungs - und Friedhofskultur statt. Einer

der beiden war ein Görlitzer, ein schlesischer

Oberlausitzer. Horst Kranich, Bauingenieur

in seinen aktiven Berufszeiten, war oberster

Denkmalsschützer und Gebäudeaufseher

geworden in der etwas maroden Stadt Görlitz.

Er meinte, dass er stets mit einem Bein im

Gefängnis gestanden hätte auf diesem Posten,

falls etwas passierte, falls ein Haus einstürzte.

Seine Verantwortung war wohl größer als

die vieler seiner Mitbürger. Als er „in Rente

ging“, wie es in der DDR hieß, nahm er sich,

weil er nun eben Nachbar dieses Görlitzer

historischen Nikolaikirchhofes mit Pestacker

und Nikolaikirche war, nahm er sich dieses

alten Nachbarn an, bemerkte die Gefährdung

des Dachstuhls der Kirche und sorgte für seine

Rettung. Er scharte eine Gruppe von Rentnern

um sich, mit denen er sich um die Erhaltung

der etwa 400 Grabdenkmale des Kirchhofes

von St. Nikolai bemühte. Jacob Böhme liegt

hier begraben, den die Philosophen als den

ersten deutschen Philosophen preisen, den die

Christen aber als Theosophen bezeichnen, den

man in Görlitz freilich kaum kennt, dessen

Werke aber in Japan, Moskau, den Niederlanden

und in Amerika gelesen werden. Und der Maler

Avenarius hat hier sein Grab, der in Gerhart

Hauptmanns Villa Wiesenstein in Agnetendorf

nahe Hirschberg die Halle wunderbar ausgemalt

hat. Riccarda Huch, die alte Dame in unserer

Literatur hat den Nikolaikirchhof als einen der

schönsten Bergfriedhöfe Deutschlands benannt.

Ein heutiger Denkmalspfleger stellte unlängst

die Frage, ob wir wohl mit der Sanierung der

Denkmale in 300 Jahren oder vielleicht doch

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schon in 150 Jahren fertig würden. Er hatte

einen Scherz gemacht. Der Charme eines alten

Kirchhofes besteht in seiner Vergänglichkeit.

Und die ist nicht aufzuhalten.

Aber dann kam die Wende, das Westfernsehen,

das jetzt auch das Ostfernsehen ist. Und die

Journalisten des Fernsehens entdeckten Horst

Kranich, die Mauer zum Pestacker und seine

Leiter. Mit Hilfe dieser an die Mauer des

Pestackers gelehnten Leiter konnte Kranich

ohne Umschweife Unregelmäßigkeiten auf dem

Nikolaikirchhof aufklären. Es war dies zwar

Eindringen in fremdes Terrain, aber diesem

Mauerspringer sah man das nach. Als das

Fernsehen den Mauersprung aufnahm, - meine

Güte, wie oft hat er da wohl springen müssen!

Diese alltägliche Geschichte hat mich an

Haupt- und Staatsaktionen erinnert. In der

DDR-Zeit wurde ja jede gedruckte Zeile

zensiert. Und nun hatten die Herrnhuter einmal

wie üblich einen Jahrgang Losungen gezogen.

Wie Sie, liebe Leser, gewiss wissen, wird die

Losung aus einem Kelch, in dem sich mehr als

3500 alttestamentliche als „Lose“ bezeichnete

Bibelstellen befinden. Die Losung gilt als von

Gott bestimmt. Ihr wird von einem Bearbeiter

eine neutestamentliche Auslegung hinzugefügt.

Der Drittext ist entweder auch Erläuterung oder

Gebet. In jenem Jahr gab es also die Losung „Mit

meinem Gott kann ich über Mauern springen“.

Das für die Zensur zuständige Presseamt

beim Ministerpräsidenten der DDR war nicht

erfreut und wollte Veränderung der anstößigen

Losung. Als die Herrnhuter freundlich aber hart

erklärten, dass es dann weltweit keine Losung

geben würde, dachte das Presseamt beim

Ministerpräsidenten der DDR noch einmal

nach. Und das Losungsbüchlein erschien.


Mit meinem Gott kann ich

über Mauern springen. (Psalm 18,30)

Und noch eins aus Herrnhut! Der 17. Juni

ist nicht nur ein Datum des Widerstandes in

der DDR. Er bedeutet auch den Herrnhutern

viel. Für sie ist es der Erinnerungstag an die

Gründung von Herrnhut. Seit alter Zeit gibt

es diesen Spaziergang zum Gedenkstein. Er

erinnert daran, dass hier der Anführer der

Exulanten David die ersten Bäume zum Anbau

von Herrnhut geschlagen hat. Abgesicherte

Spaziergänge hat es zu DDR-Zeiten kaum

gegeben. Mit meinem Gott kann ich über

Mauern springen, sagt der Psalm 18,30. Ich

wünsche Ihnen ein gutes Nachdenken und

Besinnen.

Norbert Ernst

Copyright: Volkmar Pache für Denkmalschutzbehörde Görlitz

Biblische Erzählnacht am 12. September, Waidhausplatz

In diesem Jahr findet die nun schon zur Tradition

gewordene Biblische Erzählnacht zum 6. Mal

statt. Die uns aus den vergangenen Jahren

schon vertrauten Erzähler Susanne Niemeyer

und Jochen Westhof werden, am Vorabend

des Tages des Offenen Denkmals biblische

Geschichten zum Thema des Denkmalstages

„Mit allen Sinnen genießen“ erzählen. Mit

kleinen kulinarischen Genüssen wollen wir

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auch Zunge und Gaumen an diesem besonderen

Schmaus Anteil geben. Lassen Sie sich herzlich

einladen für Samstag, den 12. September 2009

ab 20.00 Uhr auf dem Waidhausplatz nahe der

Peterskirche. Die Gruppe „BlueXpress“ wird

uns durch diesem Abend musikalisch begleiten.

Wir freuen uns auf Sie.

Herzlichst grüßt Sie

die Evangelische Innenstadtgemeinde Görlitz


500. Geburtstag Johannes Calvins

Kritische Bemerkungen zum Reformator Johannes Calvin

Teil 2

Pfarrer Naumann ist zu danken, dass er im Gemeindeblatt

Juni/Juli 2009 den Reformator und

dessen Verdienste, seinen Lebensweg uns nahe

brachte.

Der heftige Kampf zwischen Anhängern und

Gegnern Calvins endete erst 1555 zugunsten

der neuen Lehre. Sein Hauptwirkungsort Genf

sollte ein Beispiel eines nach göttlichen Offenbarungen

gestalteten Gemeinwesens werden,

um jeden Preis. Nie zuvor und auch späterhin

wurden unter wesentlicher Mitwirkung eines

evangelischen Reformators mehr Justizmorde

verübt als in Genf und Umgebung, an Hexen,

Zauberern und an religiös Andersdenkenden.

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Allein in der Stadt wurden in nur 4 Jahren

(1542-1546) 58 Todesurteile allein wegen Hexerei

vollstreckt unter Berufung auf Gottes

Wort (2. Buch Mose 22.17). Im Gegensatz zu

Luther, der meinte mit dem Schwert könne man

niemand zum rechten Glauben zwingen, geht

Calvin für die „Ehre“ Gottes bisweilen auch

über Leichen und glaubte noch Jahrzehnte nach

Luther, dass z. B. die Pest eine Strafe Gottes

sei, der sich bei ihrer Verbreitung „Hexen und

Zauberer“ bediene und befürwortet, um deren

Geständnisse zu erhalten, großzügig Folter

und falsche Versprechungen, also ein Belügen

der Angeklagten, so berichtet im Prozess

gegen einen Arzt. Der „Kirchenmann“ Calvin

nötigt auch – ein besonders krasser Eingriff in

die staatliche Rechtssprechung - , den Rat von

Genf am 19.11.1545 die Hexenverfolgung noch

zu verschärfen, da in Peney noch viele Zauberer

leben würden. „Der Rat möge den Beamten den

Befehl erteilen, dass sie gesetzliche Untersuchungen

gegen solche Ketzereien anstellen, um

die Rasse der genannten Gegend auszurotten.“

Der Rat folgte der Bitte „Pastor“ Calvins.

Z. B. wurde Miguel Serveto einer der berühmtesten

Mediziner seiner Zeit, Entdecker des

Lungenkreislaufs, humanistisch durch Erasmus

von Rotterdam geprägt und theologisch als Antitrinitarier

positioniert unter aktiver Teilnahme

Calvins angeklagt und als Gotteslästerer hingerichtet.

Man lese den Roman von Rosemarie

Schuder „Serveto vor Pilatus“.

Wiederholt verschärfte Calvin Kirchenordnungen

und er arbeitete Sittengesetze mit vorherrschenden

Verboten, wie auffälliger Kleidung,

teueren Festen, aufwändigen Frisuren,

Theaterspielen, übermäßigen Alkoholgenuss

u. a. m., deren Verstoß hart geahndet wird.

Man findet hier zweifelsohne ein Sündenverständnis,

welches die Sünde häufig und über-


500. Geburtstag Johannes Calvins

wertig mit moralischen

Kategorien erklären will.

Diese Art mitmenschlicher

Disqualifizierung

hat Bonhoeffer in einem

Brief vom 8.07.1944

„Hinter den Sünden der

Menschen“ herschnüffeln

genannt. Aber Gott ist

kein „verdeckter Ermittler“

und gehört nicht zur

Sittenpolizei, ist nicht an

menschlicher Schwäche

und Unvollkommenheit

interessiert, denn dort ist

des Menschen Sünde nicht

zu suchen! Wohl aber ist

Gott daran interessiert, in

welche Richtung die Fahrt

meines Lebens geht – ob

ich auf die ohne eigene

Leistung von Gott empfangene Liebe mit Liebe

antworte!

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Wie freut, ja gnadlos wirkt die doppelte Prädestinationslehre

Calvins, die als unwiderstehlich

und zum großen Teil aus dem Lebenserfolg des

Menschen ablesbar galt; wie erlösend ist die

lutherische Theologie der grundsätzlichen Prädestination

zum Heil, die erkennt, dass Gott die

Errettung aller Menschen will (1. Timotheus 2,

4), eben kein Fatalismus, kein Kismet.

Wie praktisch bewährt und geradezu bedrückend

aktuell im Hinblick auf viele Länder

des Islam, ist Luthers Lehre von den zwei Reichen,

der konsequenten Trennung von Kirche

und Rathaus, gewissermaßen die Gefahren

erahnend; man denke an die Barmer Theologische

Erklärung speziell These 5, in jedem

Gesangbuch zu finden, denn nicht nur im Islam,

sondern auch im Mutterland der Reformation

maßten sich kirchliche Würdenträger, die

„Deutschen Christen“, basierend auf ihren Irrlehren,

teilweise staatliche Befugnisse an, mit

verheerenden Folgen.

Soweit Gedanken eines lutherisch geprägten

Christen, der natürlich anerkennt, dass noch

Karl Barth Modifizierungen calvinistischer Ansichten

vorgenommen hat und speziell nach der

Leuenberger Konkordie es keine Verurteilungen

– bei Trennung der Kirchen der Reformation,

bei Unterschieden im Detail - mehr gibt

und nie mehr geben darf, aber der doch kritische

Aspekte im Calvin-Jahr unbedingt für erforderlich

hält. So bedeutsam das Wirken dieses

Reformators ist, die für mich bedeutsamsten Erscheinungsformen

fehlen weitestgehend: Gnade,

Liebe, Güte.

Dr. med. Rudolf Grzegorek

19. Juni 2009


Veranstaltungen (Offene Kirche)

Überblick der Veranstaltungen in unseren Kirchen

Ausstellung in der Frauenkirche: „Paul

Schneider – der Prediger von Buchenwald“

bis zum 1. September

Highlight: Vortrag zur Person von Pfarrer Paul

Schneider am 14. August 2009 um 18.30 Uhr

Referentin: Brigitte Otterpohl eine exzellente

Kennerin der Geschichte von und um Paul

Schneider; Ende der Ausstellung mit Finissage

am 1. September 2009

Konzerte der Internationalen Sommerschule

der Künste:

Frauenkirche: Abendkonzerte am 24., 25. und

28.09 sowie am 01.10.2009

Lutherkirche: Gesprächskonzerte auf der Orgelempore;

Beginn: am 29. 09. vormittags, am

30. 09. 09 nachmittags und abends (genauere

Angaben entnehmen Sie bitte den Flyern);

Besondere Gottesdienst in der Frauenkirche

zum Thema Wende am 06.10.2009 um 18.00

Uhr mit Ausstellungseröffnung zur Wende (Ausstellungsdauer:

1 Jahr)

Bluesmesse mit der Blues Band „Engerling“

zum Thema „20 Jahre friedliche Revolution

1989/2009“; Termin: 09. 10. 2009 um 20.00 Uhr

Einlass und Vorprogramm ab 19.00 Uhr. Die

Engerling Blues Band -1975 in Ost-Berlin gegründet

und fester Bestandteil der Blueserszene

in der DDR gibt sich die Ehre.

1. Jubiläums-Tournee – Die Geschichte einer

Legende; Der berühmte Schwarzmeer Kosaken-

Chor unter Leitung von Peter Orloff; Termin: 20.

August 2009; Beginn: 19.30 Uhr, Lutherkirche

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Gemeindefest der Innenstadtgemeinde

am Erntedankfest; Termin: 04. 10. 2009;

Beginn: 9.30 Uhr mit Gottesdienst in der Frauenkirche

im Anschluss daran Fest in und um die

Lutherkirche

6. Biblische Erzählnacht im Rahmen des Patrimonium

Gorliciense am 12. September 2009;

Beginn: 20.00 Uhr auf dem Waidhausplatz am

Südportal der Peterskirche, Thema in diesem

Jahr “Geniessen mit allen Sinnen“

Neueinrichtung des Lesecafe im Martin-Moller-Haus;

Termin: 18. September 2009; Beginn:

voraussichtlich 19.00 Uhr, Ausführende: Stefan

Waldau (ehemaliger Leiter des Kulturamtes der

Stadt Görlitz) - Lesung; Dr. Stossiek - Musik

Benefizkonzerte

- Benefizkonzert für die Sanierung der Frauenkirche;

Termin: 27. 09. 2009 um 19.00 Uhr;

- Benefizkonzert für die Sanierung der Frauenkirche

mit dem Liedermacher Hartmut Naumann;

Termin: 30. Oktober 2009 um18.30 Uhr;

- Benefizkonzert für die Sanierung der Lutherkirche

– Chorkonzert des Chorensembles Berlin-Koepenick;

Termin: 10. September 2009 um

17.00 Uhr;

- Benefizkonzert für die Sanierung der Lutherkirche;

Ausführende: Chor, Jugendchor und Bläserchor

der Kirchengemeinde Lippstadt unter

Leitung von Kantorin Kirschbaum; Termin: 15.

Oktober 2009 um 19.30 Uhr;

Änderungen vorbehalten!!!!!

Bei Fragen oder Kartenwünschen kontaktieren

Sie bitte das Büro Offene Kirchen der Evangelischen

Innenstadtgemeinde Görlitz

Mollerhaus, Bei der Peterskirche 9,

02826 Görlitz

T: 03581/428 70 10 Fr. Lammert oder

T: 03581/428 70 12 Fr. Möschter


Das war Pfingsten in der Lutherkirche

Ein Korb voll guter Gedanken und Gebete - Pfingsten

Das Fest der „Ausgießung des heiligen

Geistes“.

Ein Familiengottesdienst in der Lutherkirche

wie wir ihn in Zukunft öfter haben

werden. Nicht nur Familien waren

der Einladung gefolgt. So erwartete uns

ein langes Seil von dem sich jeder ein

Stück abschneiden durfte und ein Korb

an dem viele Luftballons befestigt

waren. Ein jeder war nun aufgefordert

zu überlegen, durch was er sich

gehalten und gebunden fühlt und sein

Seil symbolisch dafür in den Korb zu

legen. Aufgestiegen war der Korb dann

nicht,was aber an dem über Nacht entwichenem

Helium der Ballons lag. So

wurden die Seile in die Taufschale gelegt

und symbolisch an Gott übergeben.

Ein Gottesdienst der zum Nachdenken

angeregt hat, denn etwas zum festhalten

braucht jeder. Der Dank dafür gilt

allen Beteiligten.

C.Banke

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100. Geburtstag Bischof Fränkels

Tagung zum 100. Geburtstag von Bischof D. Hans-Joachim

Fränkel und zum Gedenken an 75 Jahre Barmer Theologische

Erklärung

Bischof D. Hans-Joachim Fränkel gehört zu den

prägenden Gestalten der deutschen evangelischen

Kirchengeschichte des 20. Jahrhunderts.

Im Kirchenkampf während der Zeit des Nationalsozialismus

war ihm deutlich geworden,

welche befreiende und kritische Kraft das Bekenntnis

zu Jesus Christus als dem Herrn und

Heiland bedeutet und birgt. So konnte er dann

gerade auch unter den Bedingungen der DDR-

Gesellschaft Mut zum Glauben und zu einem

glaubwürdigen christlichen Leben machen.

Als Bischof der Evangelischen Kirche von

Schlesien hat er in den Jahren 1964-1979 den

Zusammenhalt der Gemeinden in der schlesischen

Oberlausitz gefördert, vielen Einzelnen

Beistand gegeben und dafür gesorgt, dass die

Kirche als Band der Einheit und als Ort der Versöhnungsbotschaft

erkennbar bleiben konnte.

„Es geht darum, dass wir dem Menschen von

heute, dem Menschen dieser säkularisierten,

fortschreitend sich wandelnden Welt das eine

gute Wort Gottes sagen, das zu hören, dem

im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu

gehorchen, zuletzt doch allein seine Hilfe sein

kann. Aber dass wir das nicht als leere Formel

sagen, sondern es so artikulieren, dass es verständlich

ist, darum muss es in unserer ganzen

missionarischen Bemühung gehen, bei der wir

auch etwas wagen dürfen. Eines sollten wir

uns gesagt sein lassen, dass wir in dem Maße

12

Dabei hat er das Evangelium immer in die konkrete

Situation hinein laut werden lassen und so

auch auf politische Situationsveränderungen reagiert.

In der Begegnung mit seinem Leben und

seinem Denken lässt sich etwas vom Abenteuer

des Glaubens lernen. In der Ev. Innenstadtgemeinde

Görlitz erinnert besonders der Fränkel-

Saal in der Jakobstraße an ihn. Nun wird unsere

Gemeinde auch der Ort zur Eröffnung der Tagung

anlässlich des 100.

Geburtstages von Hans-Joachim Fränkel sein.

In der Frauenkirche, seiner bevorzugten Predigtkirche,

beginnt am 28. August die Tagung

„Freiheit zum Dienst der Kirche. Hans-Joachim

Fränkel als Ausleger der Barmer Theologischen

Erklärung“. Mit ihr soll der besondere Beitrag

Fränkels zum Weg unserer Kirche, aber auch

zum Weg unserer Stadt Görlitz gewürdigt werden.

Im Mai 1993 wurde ihm ja die Ehrenbürgerwürde

unserer Stadt zureil. Bitte laden Sie

doch auch in ihrer Umgebung zum Abend in der

Frauenkirche und zu der gesamten Tagung ein.

Hans-Wilhelm Pietz

Tagung zum 100. Geburtstag von Bischof D. Hans-Joachim Fränkel und

zum Gedenken an 75 Jahre Barmer Theologische Erklärung

in Görlitz und Jauernick vom 28. – 30. August 2009;

Anmeldungen und Rückfragen an: Evangelisches Zentrum Görlitz, Frau Kerstin Jähne

Tel.: 03581/744-157, E-Mail: gensuptur@kkvsol.net

verständlich sein werden, als in unserer Existenz

als Christen und als Kirche die herrliche

Freiheit der Kinder Gottes angeschaut werden

kann. Ein in der Freiheit von der das Mark des

Charakters zerfressenden Menschenfurcht lebender

Glaube ist ein ausgezeichneter Ausleger

des biblischen Evangeliums.“

Bis heute ist für viele die Erinnerung an Hans-

Joachim Fränkel (31.08.1909–21.12. 1996)

mit solchen Worten theologischer Leidenschaft

und persönlicher Entschiedenheit verbunden.


Arbeit und Mission der Offenen Kirche

„Offene Kirchen der Evangelische Innenstadtgemeinde

Görlitz“ so liest man es und so hört

man es oft. Doch was genau heisst denn „Offene

Kirchen“? Offen für wen? Wann (ist) offen?

Wo sind diese Kirchen und wo ist diese Arbeit

zu finden?

Der Silbermond gesellt sich zum endlosen

Sternenzelt.

Zeit und Raum gehören zusammen.

Die Luft ist warm und weich. - Glühwürmchen

tanzen in lauer Nacht. -

Die Blätter der schlanken Birke schweben in

sanftem Wind.

Die Nacht ist friedlich und geheimnisvoll, als

gäbe es keinen Kummer, kein Leid. -

Der nächste Morgen ist ein Hauch, der Hoffnung

geben sollte, wenn die Nacht weicht

und das weite Land sonnendurchflutet erstrahlt.

Kein Traum !

Mit jedem Atemzug wartet das Leben auf dich !

Edeltraut Mummert

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Offene Kirchen hat vielfältige Aufgaben:

- Öffnung der 3 Innenstadtgemeindekirchen,

die sich im Altstadtbereich befinden: Dreifaltigkeitskirche,

Frauenkirche und Peterskirche

- Einteilung der Arbeiten und Begleitung der

Mitarbeiter im Bereich „Offene Kirchen“, die

uns zum einen durch die ARGE und zum anderen

durch die TAURIS-Stiftung vermittelt werden

- Vorbereitung, Begleitung und Durchführung

von Veranstaltungen, Konzerten, Ausstellungen,

besonderen Gottesdiensten, Veranstaltungen in

den Kirchen der Ev. Innenstadtgemeinde Görlitz

und ihren Gemeinderäumen

- Angebote zu besonderen Festen der Stadt Görlitz

wie z. B. „Tag der offenen Sanierungstür“,

Muschelminnafest“, „Tippelmarkt“, „Altstadtfest“,

„Tag des offenen Denkmals mit Patrimonium

Gorliciense“, „Christkindelmarkt“ und

andere

- Vorbereitung und Durchführung von Kirchenund

Orgelführungen für Gruppen (angemeldet)

- Organisation des Kirchencafés in der Dreifaltigkeitskirche

(täglich geöffnet von 12.00 bis

16.30 Uhr) einschl. Kuchenbäckerei von Gemeindemitgliedern,

also Ehrenamtlichen

- Erteilung des Pilgersegen und Vergabe des Pilgerstempels

und vieles andere.

Doch neben all diesen Aufgaben, geht es vor allem

darum den Menschen, Gemeindegliedern,

Besuchern, Neugierigen die Kirche als lebendigen

Ort nahezubringen. Offene Kirche als Angebot

Gottes Nähe zu suchen, IHN zu preisen,

Ruhe zu finden, Gottes Gegenwart zu spüren.

Kirche als lebendigen Ort des Austauschs zu

erleben, gemeinsam zu feiern und zu geniessen.

Kirche eben nicht nur als Bauwerk mit kunstgeschichtlichem

Wert wahrzunehmen sondern als

Zentrum kirchlichen Lebens in dem Zusammenhalt

und Freude in der Gemeinschaft und

mit Gott erfahren werden kann.

Shirley Hoffmann und Ruth-Andrea Lammert

(Mitarbeiterin im Bereich „Offene Kirchen“

Kontakt siehe Seite 10)

Vortrag in der Frauenkirche:

Festakt im Rahmen des Symposiums

anläßlich des 100. Geburtstags des 2.

Bischofs der Schlesischen Kirche nach dem

2. Weltkrieg D. D. Hans-Joachim Fränkel

(geb. 31.08.1909); Festvortrag: Bischof

Dr. Huber, Ratsvorsitzender der EKD und

Bischof der Ev. Kirche Brln. Brandenburg

schlesische Oberlausitz; Termin: 28. August

2009; Beginn: 19.30 Uhr


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Gottesdienste

August 2009

02.08.09 8. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 Pfn. Münch mit Abendmahl

Peterskirche 10.00 Pfr. Naumann mit Abendmahl

Krypta der Peterskirche 13.30 Pfr. Krolewicz ev.-polnischer Gottesdienst

09.08.09 9. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 Pfr. Ammer mit Abendmahl

Peterskirche 10.00 Pfn. Münch

16.08.09 10. So. n. Trinitatis

Peterskirche 10.00 Pfr. Bochwitz mit Abendmahl und mit Einsegnung

der Schulanfänger

23.08.09 11. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 Pfr. Bochwitz mit Abendmahl

Peterskirche 10.00 Pfn. Münch mit Taufgedächtnis

30.08.09 12. So. n. Trinitatis

Bühne Nikolaistrasse 10.00 Pfr. Bochwitz und Bewohner Nikolaistrasse

Gottesdienst zum Altstadtfest auf der Bühne Nikolaistrasse mit Bläsern u. mittelalterlicher Musik

(Bei Regen findet der Gottesdienst in der Peterskirche statt)

SEPTEMBER 2009

06.09.09 13. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 Pfr. Bochwitz mit Abendmahl

Peterskirche 10.00 Pfr. i. R. Minke mit Abendmahl

Gottesdienst zum Abschluß des Schlesischen Kirchentages:

Krypta der Peterskirche 13.30 Pfr. Krolewicz ev.-polnischer Gottesdienst

13.09.09 14. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 bes. Gottesdienst zum Tag des Offenen Denkmals mit Bläsern

Dreifaltigkeitskirche 09.30 Fr. OKR i. R. Kempgen Denk-Mal-Andacht

Frauenkirche 09.30 Hr. Winter Denk-Mal-Andacht

Peterskirche 10.00 Pfr. Bochwitz mit Taufe (gemeinsamer Deutsch-Polnischer

Gottesdienst)

20.09.09 15. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 Pfr. Bochwitz mit Kita Apfelbäumchen

Peterskirche 10.00 OKR i.R. Dr. Kühne mit Abendmahl

Krypta der Peterskirche 13.30 Pfr. Krolewicz evangelisch-polnischer Gottesdienst

27.09.09 16. So. n. Trinitatis

Lutherkirche 09.30 Pfr. Bochwitz mit Abendmahl und Chor

Peterskirche 10.00 Regionalbischof Dr. Pietz mit Abendmahl

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