Innovation & Design im Einklang für mobile Technologien

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Innovation & Design im Einklang für mobile Technologien

H i n t e r g r u n d

EIN STÜCK

VON BOND

Innovation & Design im Einklang für mobile Technologien

Das digitale Zeitalter hat längst begonnen. Waren wir zunächst

noch an feste Strukturen gebunden, lösen sie sich immer weiter

auf: Mobile Computing heißt das Zauberwort, dass uns kabellos

an nahezu allen Plätzen arbeiten oder Freizeiterinnerungen

festhalten lässt. Heutzutage kann man zu Hause,

unterwegs oder bei einem Kaffee an seinem Lieblingsort arbeiten.

Mobile Technologie ist nun ständiger Begleiter auf Reisen,

als Home Office, Unterhaltungscenter für die ganze Familie

und als Fenster zur Welt.

Konzepte rund um die Zukunft der

mobilen Kommunikation präsentierte

Hewlett Packard auf seiner Innovation

& Design Tour am 11. Oktober

2006 im Haus der Gegenwart in München.

Wir leben in einem zunehmend ästhetisierten

Umfeld. Wodurch das Absatzpotential von

Markenprodukten in zunehmendem Maße von

ihrer äußeren Attraktivität und der Stärke ihrer

unmittelbaren Ansprache abhängt. Das gilt für

Industriegüter heute fast schon so wie für Konsumgüter.

Eine wirksame Profi lierung wie Differenzierung

von anderen Marken funktioniert

bei zunehmender technischer und funktionaler

Gleichstellung häufi g nur noch über die Ausbildung

markenspezifi scher Stereotype, so z.B.

bei der erfolgreichen Produkteinführung von

„iPAQ“ von Hewlett Packard

Die derzeitige mobile Umgebung nimmt an

Komplexität zu. So warten Notebooks, Mobiltelefone,

PDAs (Personal Digital Assistent) und

Digitalkameras mit immer mehr Funktionen,

Optionen und kabellosen Technologien auf.

Dem Design kommt dabei eine wesentliche

Bedeutung zu, denn optische Eleganz muss

im Einklang mit Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit

bei maximaler Mobilität stehen.

Das Industrial Design der Konzeptstudien von

Hewlett Packard verfolgt die Philosophie „Auf

integrierte Komplexität folgt minimalistische

Einfachheit“. Diese Konzepte sind eine Vision,

in der Produkte spezielle Funktionen aufweisen

und dafür sorgen, überall erreichbar zu sein

beziehungsweise Zugang zu Informationen zu

haben. Das Design zeichnet sich daher durch

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Bild: GIT VERLAG (e.palzer)

schlichte Eleganz und einfache Bedienung aus

und vermittelt dem Nutzer ein Gefühl von „genial

einfach“.

Q, give me a Gadget

Die Zukunft der Kommunikation „Always Connected”

von HP mutet fast wie Szenen aus

einem James Bond Film an. Wer erinnert sich

nicht an die skurril-genialen Erfi ndungen des

spleenigen Geheimdienst-Tüftler „Q“, der ständig

neue technische Spielereien, sog. Gadgets

für seine Aufträge entwickelt. Diese technischen

Hilfsmittel mit cleverer Funktionalität

und einem in der Regel außergewöhnlichen

Design waren traditionellerweise klein und

handlich und zum Mitführen konzipiert. Mittlerweile

sind Gadgets zu einem wichtigen Zweig

der digitalen Industrie geworden. Statt Q oder

Gadget Hackwrench (aus der Disney-Zeichentrickserie

Chip ‚n Dale Rescue Rangers) sind

es nun HP, Apple, Sony und viele andere bekannte

Firmen, die sich in der Konzeption von

Gadgets üben.

Auf der HP Innovation & Design Tour wurden

Einblicke in die Design- und Produktentwicklung

von Hewlett Packard gegeben. Die Basis

für das neue Design bildeten detaillierte

Verbraucher- und Trendforschung sowie die

Konzeption neuer Design-Philosophien. Das

Ergebnis der 18monatigen Forschungs- und

Entwicklungsarbeit sind nun drei Design-Philosophien,

die unter anderem im neuen Notebook-Design

umgesetzt wurden: „Fashtronika“,

„Thin is in“ und „Magical materials“.

Verbraucher erwarten von einem elektronischen

Gerät mehr als reine Funktionalität.

Sie wollen ein repräsentatives Accessoire, das

zur eigenen Persönlichkeit und zum Lebensstil

passt, eben ihr eigenes James Bond Gadget.

Nach den Vorstellungen der Designer sieht

das persönliche Gateway deshalb aus wie eine

Uhr, ist aber eine kabellose Kommunikationszentrale,

mit der sich auch verschiedene Geräte

wie Telefon, PC oder Notebook verbinden

und steuern lassen. Ein fl exibles, tragbares,

persönliches Display sieht aus wie eine Matte.

Es lässt sich einfach mit einem kabellosen

Hub wie der Uhr verbinden. Auf ihr lassen sich

Daten bearbeiten oder Spiele spielen. Sie ist

besonders für Anwendungen geeignet, die ein

größeres Display erfordern.

Tor zur virtuellen Welt

Ein Thin Client ähnliches Produkt, das dem

Trend webbasierender Lösungen entspricht,

also das Inhalte und Anwendungen aufs Internet

verlagert werden. Er ist schlanker und

leichter und verfügt über eine längere Akkulaufzeit.

Auf dem Gerät sind persönliche Daten

des Nutzers gespeichert − das persönliche Tor

zur virtuellen Welt.

Eine Weiterentwicklung des Trends der webbasierenden

Lösungen sind Thin Client-Architekturen

dessen direkten Vorgänger sie heutigen

ultradünne und leichte Notebooks sein

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werden. Ein Produkt, mit welchem zukünftig

Daten auf unterschiedliche Art und Weise eingegeben

werden können, wird dann wie ein

gewöhnlicher Stift aussehen. Oder mit der digitalen

Brieftasche lassen sich sämtliche Transaktionen

in Echtzeit überprüfen. Bspw. Kontostände,

Ausgaben über Bank- und Kreditkarten

und vieles mehr.

Aber nicht nur im mobilen Umfeld denkt man

die Konzepte zu Ende. Ein pfiffiges Regal ist

eine sprichwörtliche Ablage für Geräte und

Informationen. Das Regal liefert und sichert

Daten. Wird ein Produkt wie die Uhr oder die

Brieftasche dort abgelegt, dient das Regal in

erster Linie als Ladestation. Zusätzlich ermöglicht

es den Zugang zum Internet und ist außerdem

als externe Speicherlösung einsetzbar.

Oder der Kaffeetisch/Bistrotisch. Die Tischplatte

wird zum großen Display – für Arbeitsgruppen,

Freunde oder auch Einzelpersonen.

Außerdem dient der Bistrotisch bspw. auch als

Ladestation für Thin Clients.

Bindeglied digitaler und physischer Welten

Beliebige Oberflächen, Objekte oder Dokumente

können mit digitalen Informationen versehen

werden. Die Forscher in den HP Labs haben

z.B. einen drahtlosen Datenchip entwickelt,

der die bislang übliche Methode zum Festhalten

von Informationen auf Papier und anderen

physischen Objekten revolutionieren könnte.

Der winzige HP Memory Spot Chip – kleiner

als ein halbes Reiskorn – kann praktisch auf

jedem Objekt angebracht oder darin integriert

werden und Text-, Audio- und Videodaten aufnehmen.

Wenn Sie eine Ansichtskarte aus dem Badeurlaub

schreiben, könnten Sie gleich Fotos von

Ihrer Familie am Strand mitschicken. Ein Hochzeitsfoto

könnte Ausschnitte aus dem Hochzeits-Videofilm

oder auch eine Tonaufnahme

der Trauzeremonie enthalten. Der Chip könnte

in Armbänder von Krankenhauspatienten integriert

werden und die medizinischen Informationen

zu den Patienten speichern – um nur

einige wenige der zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten

zu nennen.

Die Technologie wurde in den vergangenen

vier Jahren von einem HP Labs-Team im englischen

Bristol entwickelt. Wie für RFID-Tags

(Radio Frequency Identification) sind für den

Memory Chip keine Batterien erforderlich,

denn er wird über Induktion von den Lesegeräten

mit Energie versorgt. Die Funktionsweise

des Memory Spot Chips entspricht jedoch eher

einem Mini-Computer als einem passiven Tag,

insbesondere im Hinblick auf die Datenübertragungsgeschwindigkeit,

die Datenspeicherung

und die Sicherheit. Der Chip kann auch

gelöscht und neu beschrieben werden.

Im Gegensatz zu RFID-Chips kann der Memory

Spot Chip Text, Audiodaten und kurze Videos

speichern. Der Memory Spot Chip könnte

eine größere Sicherheit bieten als ein typischer

RFID-Chip, der auf Grund seiner Reichweite

von circa drei Metern angreifbarer für unberechtigte

Zugriffe ist. Das Lesegerät muss den

Chip berühren oder sich in einer Entfernung

von maximal einem Millimeter vom Chip befinden,

damit die Daten übertragen werden. Und

diese Informationen sind zehnmal schneller als

über die Bluetooth Wireless-Technologie abrufbar.

Es wird aber noch einige Jahre dauern, bis

Memory Spot Chips auf dem Markt erhältlich

sein könnten.

Hoch oder quer in Form

Ein repräsentatives Accessoire, das zur eigenen

Persönlichkeit und zum Lebensstil passt,

eben ein eigenes James Bond Gadget ist jetzt

iPAQ-Modellen auf dem Markt. Sie sind klein,

schmal, leicht und können doch so viel. Sie

verbinden optische Eleganz mit Funktionalität

und Benutzerfreundlichkeit bei maximaler

Mobilität. Je nach Wunsch und Bedarf hat

der Anwender die Wahl zwischen zwei neuen

Modellserien, beide im neuen Design-Konzept.

Wer Telefon, Organizer, Fotoapparat und

drahtlosen Daten- und E-Mailtransfer in einem

Gerät wünscht, wird sich für den iPAQ rw6815

Personal Messenger im Hochformat entscheiden.

Wer sich seinen Gadget eher als Reisegefährten

mit Navigationssystem vorstellt, ist

mit der iPAQ rx5000 Serie Travel Companion

bestens bedient. Beide sind mit dem Betriebssystem

Microsoft Windows Mobile 5.0 ausgestattet,

verfügen über Bluetooth sowie optional

über WLAN.


Kontakt

Hewlett-Packard GmbH, Böblingen

Tel.: 07031/14-620

www.hp.com/de

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