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mittendrin

Das Mitarbeitermagazin des Klinikums Ernst von Bergmann

und der Tochtergesellschaften Juni 2008 I Ausgabe 02/08

Unsere Betriebs-Kita

Erster Schritt zur betrieblich unterstützten Kinderbetreuung


2 Vorwort

Im Interview

Das Zentrum für Diagnostik existiert seit

Oktober 2007 und umfasst die Diagnostische

und Interventionelle Radiologie,

das Zentrallabor, die Apotheke und die

Pathologie. Wie die vielfältigen Aufgaben

zusammenpassen, erfahren Sie im Interview

mit dem Zentrumsleiter Prof. Dr.

Hierholzer auf Seite 8.

Familienfreundlich

Wie viele Kinder können in unserer Betriebs-Kita

betreut werden? Wie sind

die Betreuungszeiten? Welches Gebäude

wird für die Kita umgebaut?

Welche Kosten entstehen? Wer kann

die Kita in Anspruch nehmen? Wie soll

die Kita heißen? Die Antworten und

weitere Details finden Sie auf Seite 4.

Tierlieb

Hunde sind sprichwörtlich die besten

Freunde der Menschen. Die

beiden ausgebildeten Therapiehunde

Flupper und Corry sorgen mit

ihren Besuchen bei den Bewohnern

des Seniorenheims „Geschwister

Scholl“ für eine willkommene Abwechslung.

Seite 12

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

spielende Kinder, lachende Gesichter,

aber auch mal eine kullernde Träne – diese

neuen Impressionen werden schon im

Frühjahr 2009 auf unserem Klinikgelände

zu sehen sein. Denn dann wird die Betriebs-Kita

ihre Pforten öffnen. Es ist gut,

dass wir nach nunmehr einem Jahr Planungsphase

dieses Projekt realisieren

und Ihnen, unseren Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, die Betreuung Ihrer Kinder

in unserer eigenen Kita anbieten können.

Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer

betrieblich unterstützten Kinderbetreuung

und eine Weiterentwicklung der Familienfreundlichkeit

des Klinikums Ernst

von Bergmann. Der Spatenstich für den

Neubau der Kita ist für den Herbst 2008

geplant. Eine Übersicht zu den aktuellen

und anstehenden Baumaßnahmen finden

Sie in dieser Ausgabe oder im Internet.

Die Bauarbeiten bleiben natürlich nicht

unbemerkt. Wir als Mitarbeiter aber auch

unsere Patienten und deren Besucher

fühlen sich das eine oder andere Mal ge-

stört. In diesen Zeiten ist ein funktionierendes

Beschwerdemanagement unumgänglich.

Wie dies in unserem Haus funktioniert,

lesen Sie auf Seite 7. Mit einem

Beschwerdemanagement allein ist es

aber nicht getan. Meine Bitte an uns alle

lautet: Begegnen wir unseren Patienten

und Besuchern besonders in dieser Zeit

der Umbauten mit Feingefühl und Verständnis.

So können wir die Situation zusammen

meistern.

Auch organisatorisch bleiben wir in Bewegung,

um uns auch weiterhin den Herausforderungen

im Gesundheitsmarkt zu

stellen. Dazu gehört die Veränderung in

der Struktur des Pflegedienstes. Der Statusbericht

gibt einen Überblick über die

organisatorische Neuausrichtung, die

zum Jahreswechsel abgeschlossen sein

soll. Abgeschlossen ist bereits die Zentrumsbildung.

Wie es sich nun aber in

den Zentren arbeitet, erzählt Prof. Hierholzer,

Ärztlicher Zentrumsleiter, im Interview.

Dazu gibt er einen Einblick in das

Zentrum für Diagnostik.

Auf Grund zahlreicher Nachfragen zum

aktuellen Thema „Krankenhaus Forst“,

darf auch dieses Thema selbstverständlich

in dieser Ausgabe nicht fehlen. So finden

Sie in der „mittendrin“ Neuigkeiten

über die Ausgestaltung der Kooperation

und einige Zahlen, Daten und Fakten

zum Krankenhaus in Forst.

Neues gibt es auch von den Tochtergesellschaften

zu berichten. In „Was ist eigentlich…“

wird diesmal hinter die Kulissen

und in die Kochtöpfe der Cateringgesellschaft

geschaut. Im Seniorenheim

„Geschwister-Scholl“ freuen sich die Bewohner

neuerdings auf vierbeinige Besucher:

Die Therapiehunde „Flupper“ und

„Corry“ bringen Unterhaltung und Abwechslung

in den Alltag der Bewohner.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Steffen Grebner

Geschäftsführer


Inhalt

3

Liebe Leser,

Dieses ist nun bereits die 3. Ausgabe des Mitarbeitermagazins,

und wir als Redaktionsteam waren sehr gespannt, wie die ersten

Ausgaben bei den Lesern ankommen würden. Die Rückmeldungen,

die uns erreicht haben, waren insgesamt gut – „modernes,

frisches Erscheinungsbild“, „guter Themenmix“. Es gab

aber auch kritische Anmerkungen.

Wir sind dankbar für jede Art der Rückmeldung, denn nur so

kann eine „mittendrin“ entstehen, die gerne gelesen wird. Daher

hoffen wir weiterhin auf Ihre Mithilfe. Wir möchten mit dieser

Zeitung allen Mitarbeitern eine regelmäßige Informationsplattform

bieten. Unter dem Motto „Von Mitarbeitern für

Mitarbeiter“ tragen Ihre Themenvorschläge, Anregungen und

Ihr Feedback maßgeblich zur inhaltlichen Gestaltung bei.

Schicken Sie Ihre Wünsche und Textvorschläge an die Redaktionsmitglieder

oder an dhunsmann@klinikumevb.de.

In Bewegung

Auf dem Weg zu einer Betriebs-Kita 4

Wenn Baustellen zum Alltag gehören –

Modernisierung des Klinikums schreitet voran 6

Kooperation mit dem Krankenhaus Forst 7

Beschwerdemanagement im Klinikum als Instrument

zur Steigerung der Patientenzufriedenheit 7

Medizin & Pflege

„Das Öl im Getriebe des Klinikums“ –

Interview mit dem Ärztlichen Leiter des

Zentrums für Diagnostik 8

Die Neuorganisation des Pflegedienstes 10

Was ist eigentlich ...

… die Cateringgesellschaft? 11

Das Titelthema dieser Ausgabe ist der Betriebs-Kita gewidmet.

Wir waren uns alle schnell einig, dass dieses Thema auf ein reges

Interesse stoßen wird. Nach der ersten Recherche ergab

es sich erfreulicherweise, dass die Planungen auch schon weit

fortgeschritten sind und viele Details bekannt gegeben werden

können. So erfahren Sie auf den nächsten Seiten alles zum

Standort der Betriebs-Kita, zur Anzahl der Betreuungsplätze

und den Betreuungszeiten. Auch können wir Ihnen schon heute

einen kleinen Einblick in die architektonische Ausgestaltung

der Kita geben.

Ein großer Wehrmutstropfen ist allerdings, dass es noch keine

Antwort auf die wohl drängende Frage gibt: Wie und wann kann

ich mein Kind in der Kita anmelden? Allerdings hat man uns versichert,

dass alle Mitarbeiter auf verschiedensten Wegen informiert

und angeschrieben werden, sobald es die Möglichkeit

gibt, sein Kind anzumelden.

Im Namen des gesamten Redaktionsteams „mittendrin“,

Damaris Hunsmann

Kurz notiert

Besuch mit kalter Schnauze –

Hunde im Seniorenheim „Geschwister Scholl“ 12

Neu im WWW 12

Grosse Resonanz bei der Umfrage zu

Betriebssportgruppen 12

Für mehr Lebensfreude und Lebensqualität –

Laufkalender Sommer 2008 13

Rauchfrei-Kurse für Mitarbeiter 13

Persönlich

Abschied nach fast vierzig Jahren –

Pflegedirektorin Kuler geht in den Ruhestand 14

Unsere Jubilare 14

Neuer Chefarzt der Klinik für Dermatologie

und Allergologie 15

Abschied von Prof. Niedner 15

Chefarzt PD Dr. Markus Jungehülsing zum

Professor ernannt 15

Terminkalender 15


4 In Bewegung

Christian Beck und Inken

Müller von Wiechers Beck Gesellschaft

von Architekten mbH

mit einem Modell der zukünftigen

Betriebs-Kita.

Auf dem Weg zu einer Betriebs-Kita

Inbetriebnahme bereits für zweites Quartal 2009 geplant

Bereits im Mai 2007 fasste die Klinikumsleitung

den Beschluss zur

Gründung einer Betriebskindertagesstätte

(Betriebs-Kita). Auch der Betriebsrat

hat sich von der ersten

Stunde an für die Umsetzung dieses

Vorhabens stark gemacht. Für September

2008 ist der Baustart geplant.

Mitte 2009 sollen die ersten Kinder die

neuen Räumlichkeiten beziehen.

Hier die wichtigsten Fakten:

Wie viele Kinder können in unserer

Betriebs-Kita betreut werden?

Bei einer geplanten Gesamtkapazität

von 60 Plätzen sollen 20 Kinder im Alter

von 0-3 Jahren (2 Krippengruppen) und

40 Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintrittsalter

(2 Kindergartengruppen) betreut

werden. Eine Kapazitätserweiterung

um 20 Plätze in den folgenden Jahren

wurde beim Entwurf für den Kita-Neubau

bereits berücksichtigt.

Bei weiterem Platzbedarf ist die Zusammenarbeit

mit anderen Kitas in freier

Trägerschaft für einen eventuellen „Überhangbedarf“

angedacht.

Die Betreuungszeiten

Die Betreuungszeiten unserer zukünftigen

Betriebs-Kita sollen sich an den Bedürfnissen

unserer Mitarbeiter orientieren.

Die Kindertagesbetreuung findet im

Zeitraum von 5.45 Uhr bis 18.30 Uhr

statt. Gibt es seitens der Eltern den Bedarf

an Übernacht- und Wochenendbetreuung,

müssen diese Betreuungsfor-

men im Rahmen des Betriebserlaubnisverfahrens

durch den Träger separat beantragt

werden.

Dennoch: Die räumlichen Voraussetzungen

für eine Übernachtbetreuung, entsprechend

den Vorgaben des Landesjugendamtes,

sind mit zwei Schlafräumen

mit je sechs festen Betten und einem Betreuerschlafraum

im Bauplan im EG bereits

fest integriert. Bei der Übernachtbetreuung

ist eine Kernzeit

von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr

vorgeschrieben. Während

dieser Zeit sollten die Kinder

nicht abgeholt werden.

Nur so könne ein ausreichender

Schlaf gewährleistet

werden.

Um die Jahresschließzeiten unserer zukünftigen

Kita so kurz wie möglich zu gestalten,

werden Kooperationen mit anderen

freien Trägern von Kitas im näheren

Umkreis angestrebt.

Welches Gebäude wird für die Kita

umgebaut?

Da der Umbau vorhandener Gebäude zu

kostenintensiv wäre, und man die Attraktivität

der zukünftigen Kita gewährleisten

will, entschied man sich für einen Neubau.

Trotz enger Vorgaben und begrenzter

Mittel, gelang den Architekten des Architekturbüros

Wiechers Beck aus Berlin

der Entwurf eines sehr attraktiven Objekts

(siehe Kasten rechte Seite).

Als Standort ist der Bereich der Parkplätze

vor dem Gebäude X bis zur Zaunbegrenzung

Technikhof vorgesehen.

Welche Kosten entstehen?

Für die 60 geplanten Plätze wurde vom

Gesellschafter die Verwendung von Eigenmitteln

in Höhe von einer Million Euro

bewilligt. Dieses Budget steht für das

Herrichten des Grundstücks, für den Bau,

die Technik, die Einrichtung und Ausstattung,

für die Gestaltung des Außenspielbereiches,

die Spielgeräte und für die Kosten

der Bauplanung zur Verfügung.

>> Wenn man sich um der Kinder willen

keine Mühe gäbe, wie währt ihr groß geworden!


In Bewegung

5

Die Entgelte für die Übernacht- und Wochenendbetreuung

(außerhalb der Regelungen

des Kita-Gesetzes) müssen

gesondert kalkuliert werden. Hier hoffen

wir aber auf ein Entgegenkommen des

Jugendamtes Potsdam in Form eines

Bezuschussungsangebotes.

Versorgung

Für das leibliche Wohl der Kinder ist eine

Vollverpflegung angedacht, die von der

hauseigenen Cateringgesellschaft angeboten

werden wird.

Wäscheversorgung & Gebäudereinigung

Die Wäscheversorgung und Gebäudereinigung

sollen ebenfalls durch Dienstleistungen

der Tochterfirmen gewährleistet

werden.

Wie soll die Kita heißen?

Der endgültige Name der zukünftigen

Betriebskindertagesstätte steht noch

nicht fest. Er soll zusammen mit den Eltern,

den zukünftigen Kita-Kindern und

dem Kita-Personal festgelegt werden.

sz

Anmeldung für einen Kita-Platz:

Bitte haben Sie Verständnis dafür,

dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt

noch keine Anmeldungen Ihrer Kinder

für eine Betreuung in unserer zukünftigen

Kita entgegengenommen

werden können.

Alle Mitarbeiter (auch die inaktiven

Mitarbeiter) werden rechtzeitig über

den Zeitpunkt informiert, ab dem Sie

offiziell Ihre Kinder für einen Kitaplatz

anmelden können. Die entsprechenden

Formulare werden dann mit den

für Sie wichtigen Informationen (Elterngeldtabelle,

Verpflegungsgeld,

Kosten für die Übernacht- und Wochenendbetreuung

etc.) bereitgestellt.

Für Anregungen und Fragen rund

um die Kita steht Ihnen Jutta

Schimm, Büro Geschäftsführung,

zur Verfügung.

Telefon:

0331 / 241 4019

E-Mail:

jschimm@klinikumevb.de

Das geplante Gebäude

Kinder brauchen viel Platz zum

Spielen und zum Toben. Und das nicht

nur drinnen, sondern auch draußen. So

wird die neue Kita das „Draußen” nach

„Drinnen” holen: Eine großzügige Verglasung

der ebenerdigen Räume lässt

die Räume mit dem Außenspielbereich

verschmelzen. Betreten wird man die

neue Kita über einen zum Teil überdachten

Vorhof. Von hier gelangt man auf einen

„Rundlauf”, der sowohl durch das

Gebäude, als auch durch den Außenspielbereich

führt. Er passt sich den verschiedenen

räumlichen Besonderheiten

an und wird gleichzeitig Spielecke,

Elternsitzecke und Entdeckerpfad sein.

Im vorderen, eingeschossigen Teil des

Gebäudes werden sich zwei Krippenräume

und der „Bewegungsraum” befinden.

Der hintere, zweigeschossige Teil

bildet das „Kindergartenhaus”. In den

Gruppen-, Schlaf- und Funktionsräumen

werden die zwei Kindergartengruppen

genügend Platz zum Malen, Basteln,

Toben und Ruhen haben.

In der Mitte des Gebäudes werden die

Küche und das Büro der Kita-Leitung

liegen.

im

Das pädagogische Konzept

Vor der Inbetriebnahme der Kita wird vom Jugendamt der Stadt Potsdam für den

zukünftigen Betreibervertrag und vom Landesjugendamt für das Betriebserlaubnisverfahren

ein pädagogisches Konzept für die Kita gefordert. Gemeinsam mit Siegfried

Oeter, Inhaber der Sozial Consulting Management Unternehmensberatung, erarbeiten

die Verantwortlichen das pädagogische Konzept der neuen Kita. Siegfried Oeter ist

gelernter Erzieher und hat bereits Erfahrungen als Geschäftsführer einer Kita in freier

Trägerschaft gesammelt.

Natürlich kann das Konzept nur eine

grundsätzliche Richtung angeben. Vielmehr

soll es vom späteren Kita-Ausschuss

weiterentwickelt werden. Diesem

Ausschuss werden zu gleichen

Teilen Vertreter der Eltern, der Pädagogen

und des Trägers angehören.

Mehr Informationen unter: www.kitaberatung.com


6 In Bewegung

Wenn Baustellen zum Alltag gehören

Modernisierung des Klinikums schreitet voran

Seit einiger Zeit wird an oder in den

Gebäuden des Klinikums gewerkelt:

Mal wird ein ganz neues Haus errichtet,

mal werden Wände gedämmt, mal

die Außenfassade modernisiert.

Mit ihren knapp dreißig Jahren sind die

Bettenhäuser C, D, E und die Funktionsgebäude

A und B im Klinikumskomplex

die jüngsten Gebäude (vor Inbetriebnahme

des Gebäudes BB und F). Diese Gebäude

wurden vor fast dreißig Jahren gebaut

und in Betrieb genommen. Viele andere

Gebäude sind noch älter. Sanierung

und Renovierung sind notwendig.

Die Gründe sind vielfältig: völlig veraltete

Ver- und Entsorgungsanlagen, neue

Brandschutzbestimmungen oder der Einbau

moderner (Medizin)-Technik.

„Die gestiegenen Energiepreise sind hohe

Kostentreiber in der Unterhaltung des

Klinikums. Eine wärmedämmende und

energieeffiziente Sanierung ist einfach

notwendig“, erklärt Ulrich Verlohren, Projektleiter,

Referat Bauplanung.

Es gibt aber auch noch weitere Gründe,

die für den Umbau sprechen.

Gebäude

A

A

B 1

B 1

B 3

B 4

B 5

B

C / D / E

D

F (Neubau)

G 0

G 1

G 2

H 4

I

J (Poliklinik)

die größten Bauvorhaben

voraus. voraus.

Baubeginn Abschluss

Projektleiter*

Sanierung der Aufzüge, Funktionsergänzungen

und -änderungen, Bau von Haltestellen Innenhof

für drei Aufzüge im Geb. A Jan 08 Jun 09 Mielke

Umbau der Eingangshalle, Modernisierung

Empfangsbereich Mär 09 Dez 09 Gutschmidt

Neubau Aufnahmestation auf der Fläche der

ehemaligen Rettungsstelle Mär 08 Aug 08 Gutschmidt

Einbau eines CT

(Umsetzung aus dem Bereich O 2) Mär 08 Aug 08 Gutschmidt

Umbau des ehemaligen Behandlungszentrums

zu ambulanten Behandlungsräumen des Kopfzentrums

und interdisziplinären Behandlungsräumen

Apr 08 Okt 08 Gutschmidt

Umbau / Sanierung OP-Bereich mit 8 OP-Sälen Feb 08 Sep 08 Gutschmidt

Erneuerung / Umbau luft- und klimatechnischer

Anlagen Feb 08 Sep 08 Gutschmidt

Sanierung der Fassade (u. a. Erneuerung

Fenster, Wärmedämmung) Feb 08 Sep 08 Gutschmidt

Instandsetzung / Modernisierung zur Realisierung

der Zentrumsstruktur und Erhöhung des

Komforts für Patienten Jun 08 Dez 10 Verlohren

Instandsetzung und Modernisierung Bettenhaus Jun 08 Okt 08 Verlohren

Beginn des Neubezugs ab 13. Mai 2008 mit

Neonatologie Mai 08 Jul 08 Gutschmidt

Sanierung / Umbau Physiotherapie Feb 08 Jul 08 Voigt

Sanierung / Umbau für Mammographiescreening

und Med. Versorgungszentrum der

Poliklinik (amb.) Feb 08 Jun 08 Voigt

Umbau für Chefarztbereiche Kopfzentrum Jun 08 Okt 08 Voigt

Umbau für Bereich Palliativmedizin Mai 08 Okt 08 Zimmermann

Abbruch des Gebäudes nach Umzug Apotheke Herbst 08

Verlegung des Eingangsbereiches auf Ebene 0,

Realisierung von baulichen Brandschutzmaßnahmen

Okt 08 Apr 09 Zimmermann

„Nicht nur die Erwartungen der Patienten

hinsichtlich des Komforts während des

Klinikaufenthaltes sind in den letzten

Jahren kontinuierlich gestiegen“, sagt

Steffen Grebner, Geschäftsführer. „Auch

konkurrieren wir mit anderen Kliniken um

gut ausgebildetes Fachpersonal. Wir

sind ein moderenes Klinikum – und das

soll man auch sehen!“

Neben den bekannten Baustellen für

die Neubauten wurde im letzten Jahr in

zahlreichen Gebäuden mit Umbau- und

Sanierungsarbeiten begonnen.

Die nebenstehende Tabelle zeigt Ihnen

die wichtigsten geplanten und teils schon

begonnenen Bauvorhaben. Eine Übersicht

über die aktuelle Lage der Stationen

befindet sich im Intranet.

eh

* Die Projektleiter der Abteilung Technik und Einkauf,

Referat Bau koordinieren die Baumaßnahmen

und stehen Ihnen für Fragen und Auskünfte

zum Bauvorhaben zur Verfügung

K 1 (ehem. KIT) Umbau für onkologische Tagesklinik Okt 08 Dez 08 Voigt

L2

Umbau für Arztdiensträume Jul 08 Dez 08

Q (ehem.

DRK-Gebäude)

Fertigstellung für Verwaltungszentrum

(Klinikumsleitung, Personalwesen, Finanzund

Rechnungswesen) Okt 07 Jul 08 Verlohren

Z, Nr. 152

Einrichtung von 16 Apartments für Ärzte,

Patienten und deren Angehörige Mär 08 Aug 08 Verlohren


In Bewegung

7

Langfristige Sicherung des

Standortes und der Arbeitsplätze

Kooperation zwischen Klinikum Ernst von Bergmann

und dem Krankenhaus Forst

Seit dem 9. April ist es offiziell: Die

Verantwortlichen des Klinikums Ernst

von Bergmann und des Krankenhauses

Forst haben eine Vereinbarung

über eine zukünftige enge Zusammenarbeit

getroffen. Durch den Austausch

ärztlichen und administrativen Personals

wollen beide Häuser voneinander

lernen und gleichzeitig ihr Angebot

komplettieren.

Ziele dieser Kooperation: die langfristige

Sicherung des Krankenhauses Forst und

damit auch von Arbeitsplätzen in der Region.

Zudem soll – etwa durch den Austausch

ärztlicher und administrativer Leistungen

– auch die Versorgung von

Patienten in der Kreisstadt Forst verbessert

werden. So unterstützen künftig

Oberärzte und erfahrende Fachärzte aus

dem Klinikum ihre Kollegen im Krankenhaus

Forst in Spezialgebieten. Der jeweilige

Einsatz ist zeitlich begrenzt und wird

zunächst mit allen Beteiligten beider Seiten

besprochen und auch inhaltlich genau

festgelegt. Der Vorteil: Durch diese

zusätzlichen Experten kann das medizinische

Leistungsangebot vor Ort in Forst

gesichert und sogar mehr Leistungen als

bisher angeboten werden.

„Das Krankenhaus Forst ist ein idealer

Kooperationspartner, da durch die räumliche

Entfernung kein Konkurrenzverhältnis

existiert“, erklärt Steffen Grebner, Geschäftsführer

des Klinikums Ernst von

Bergmann. „Dies ist eine unabdingbare

Voraussetzung für eine gut funktionierende

partnerschaftliche Zusammenarbeit

und somit ein Gewinn für beide Parteien.“

Auch in der Krankenhausverwaltung erhält

das Krankenhaus Unterstützung aus

Potsdam: Wilhelm Kahle, Verwaltungsdirektor

des Klinikums Ernst von Bergmann,

wird die Forster Geschäftsführerin Dagmar

Klinke künftig auch in Managementaufgaben

zur Seite stehen. Die erste gemeinsame

Budgetverhandlung ist bereits

erfolgreich durchgeführt worden. Viele

andere Projekte, wie etwa eine Erweiterung

des ärztlichen Austauschs, sind geplant.

In einem späteren Schritt soll auch das

geplante MVZ (medizinisches Versorgungszentrum)

in Forst für die ambulante

Patientenversorgung von dieser Kooperation

profitieren. Dort kann Forst

besonders von der Erfahrung Herrn Kahles

als Geschäftsführer der Poliklinik

Ernst von Bergmann profitieren.

„Insbesondere in den Bereichen Neurologie,

komplexe Chirurgie und in Fällen

schwerer onkologischer Erkrankungen –

etwa in der Stammzell- oder Strahlentherapie,

Tumorkonferenz und Teleradiologie

– ergänzen sich die beiden Krankenhäuser

optimal. Komplexe Fälle, die

bisher von Forst nach Berlin verlegt werden

mussten, können nun im Klinikum

Ernst von Bergmann behandelt werden –

natürlich in enger Ansprache mit den zuständigen

Forster Ärzten“, so Wilhelm

Kahle. „Die ersten Patienten aus Forst

konnten hier im Haus bereits behandelt

werden. Zudem kann das Klinikum Ernst

von Bergmann von den Erfahrungen der

Kollegen in Forst bei der Etablierung eines

Beckenbodenzentrums profitieren.

Ein ähnliches Zentrum könnte hier in

Potsdam entstehen.“

Über das Krankenhaus Forst

Die Krankenhaus Forst GmbH verfügt

über 266 Betten und ist ein Haus der

Grundversorgung in kommunaler Trägerschaft.

Folgende Fachabteilungen gibt

es: Innere Medizin, Chirurgie, Geriatrie,

Gynäkologie/Geburtshilfe, Urologie, Intensivmedizin

(interdisziplinär), HNO-

Belegabteilung und Radiologie.

Insgesamt kümmern sich über 300 Beschäftigte

hier um durchschnittlich etwa

7.000 stationäre und 5.000 ambulante

Patienten pro Jahr.

2007 war ein bedeutendes Jahr für das

Forster Krankenhaus: Die Neubauten mit

Untersuchungs- und Behandlungstrakt

für die Kliniken Innere Medizin und Geriatrie,

neue Operationssäle, ein Funktionsbereich

Urologie sowie eine Intensivstation

und eine Notfallambulanz mit

Liegendkrankenanfahrt sind fertig gestellt

und in Betrieb genommen worden.

Übrigens: Die Leitung des Krankenhauses

verantworten Dagmar Klinke, Geschäftsführerin,

Dr. med. Lutz Schneider,

Ärztlicher Direktor und Andreas Eckert,

Pflegedienstleiter.

www.krankenhaus-forst.de

Beschwerdemanagement im Klinikum

Instrument zur Steigerung der Patientenzufriedenheit

Seit Anfang März befindet sich am

Empfangsbereich der Briefkasten für

das Beschwerdemanagement. Für

das Klinikum und unsere Tochterunternehmen

spielt die Zufriedenheit unserer

Patienten und deren Angehöriger

eine zentrale Rolle. Hierfür sind

wir auf Informationen über die Ansprüche

und Bedürfnisse unserer Patienten

angewiesen.

Das Beschwerdemanagement ist wichtiger

Bestandteil des Qualitätsmanagements

und wird durch Alexander Bartkowski

koordiniert und bearbeitet.

Ziele des Beschwerdemanagements:

• Steigerung der Patientenorientierung

und

• professioneller Umgang mit Kritik,

aber auch Lob und Anerkennung.

Fortsetzung auf S.8


8 Medizin & Pflege

Fortsetzung von S.7

Das Beschwerdemanagement ist ein

dauerhaft eingerichtetes System, das einen

Meilenstein auf dem Weg zur Zertifizierung

nach KTQ darstellt. Es bietet uns

die Möglichkeit zu erfahren, wie unser

Leistungsangebot, die medizinische und

pflegerische Versorgung durch unsere

Mitarbeiter und die Ausstattung von den

Patienten wahrgenommen werden.

Für die Patienten und deren Angehörige

liegen am Empfang und auf den Stationen

Flyer mit dem Titel „Ihre Meinung ist

uns wichtig“ aus, auf denen Lob und Kritik

geäußert, Anregungen gegeben und

um eine schriftliche Rückmeldung gebeten

werden kann. Diese Informationen

werden erfasst, ausgewertet und an die

entsprechenden Bereiche weitergeleitet.

Verantwortlich für die Beschwerden ist

der Verwaltungsdirektor für die kaufmännischen

Bereiche und die Tochtergesellschaften,

der Ärztliche Direktor für alle

medizinischen Belange und die Pflegedirektion

für alle pflegerischen Bereiche.

Jeder Vorgang und jede Anregung wird

individuell und vertraulich behandelt.

Selbstverständlich wird für eine schnelle

Rückmeldung an den Absender, in außergewöhnlichen

Fällen auch in einem persönlichen

Gespräch, gesorgt.

Die Hinweise der Patienten und deren

Angehörigen werden bei der Prozessoptimierung

im Klinikum berücksichtigt und

führen damit zu einer kontinuierlichen

Steigerung der Patientenzufriedenheit.

Die jährliche Zufriedenheitsbefragung

findet unabhängig vom Beschwerdemanagement

statt. Hier erhalten die Patienten

mit der Aufnahme einen Fragebogen,

den sie spätestens bei der Entlassung

wieder abgeben.

sf

Die Diagnostische und

Interventionelle Radiologie, die

Pathologie, das Zentrallabor

und die Apotheke gehören zum

Zentrum für Diagnostik.

„Das Öl im Getriebe des Klinikums“

Interview mit Prof. Dr. med. Johannes Hierholzer über

Gegenwart und Zukunft des Zentrums für Diagnostik

Die Aufgaben des Zentrums für

Diagnostik sind vielfältig, gehören

doch die Diagnostische und Interventionelle

Radiologie, das Zentrallabor,

die Apotheke und die Pathologie dazu.

mittendrin sprach mit dem Ärztlichen

Leiter des Zentrums, Prof. Dr. med Johannes

Hierholzer, über die Gegenwart

und die Zukunft des Zentrums.

mittendrin: Herr Prof. Dr. Hierholzer,

was ist das Zentrum für Diagnostik?

Prof. Dr. med Hierholzer:

Das Zentrum für Diagnostik vereint die

vier zentralen Dienstleister des Klinikums

Ernst von Bergmann gGmbH in einer

Organisationseinheit: die Diagnostische

und die Interventionelle Radiologie, das

Zentrallabor, die Apotheke sowie die Pathologie.

Für alle vier gelten dieselben

Pflichten und Herausforderungen: Zeitnahe

Terminvergabe, schnellstmögliche

Auftragserfüllung und die Kommunikation

der Ergebnisse zurück an die anfordernde

Stelle. Damit ist das Zentrum für

Diagnostik das Öl im Getriebe des Klinikums.

Denn: Stellen Sie sich einen Chirurgen

vor, der auf ein Röntgenbild, einen Laborbefund

oder ein entsprechendes Medikament

wartet, um den Patienten überhaupt

nach seinem individuellen Krankheitsbild

behandeln bzw. gar operieren

zu können. Wenn wir nicht funktionieren,

stockt unter Umständen der ganze Krankenhausbetrieb.

gen verstreut auf dem Klinikgelände.

Sie selbst können auch nicht überall

gleichzeitig sein. Wie stellen Sie da eine

zeitnahe Bearbeitung der Aufträge

sicher?

Entscheidend ist, dass die Arbeitsabläufe

in allen Bereichen einheitlich und übersichtlich

gestaltet sind. Die Einführung

des neuen RIS/PACS und des Soarian

spielt dabei eine große Rolle. Diese fachübergreifenden,

klinikweiten EDV-Systeme

ermöglichen es, den Austausch von

Informationen, wie etwa Patientendaten,

innerhalb des Klinikums aber auch mit

externen Partnern zu ermöglichen. Dies

schließt eine computerbasierte Anforderung

der Dienstleistungen ebenso ein wie

die klinikweite Bildverteilung und -archivierung

im Sinne des „filmlosen“ Krankenhauses.

Die vier Bereiche rücken also näher

zusammen. Sollen sie denn auch

räumlich „zusammenwachsen“?

Nein, das ist nicht unbedingt notwendig.

Die Dienstleistungen dieser Bereiche

sind so unterschiedlich, dass kaum Synergien

aus einer räumlichen Nähe zu erwarten

sind.

Um „Zusammenarbeit und Führung in

der Zentrumsstruktur“ ging es auch in

einem Workshop, an dem Mitarbeiter

im April teilgenommen haben. Was

waren die Ergebnisse?

Im Zentrum für Diagnostik arbeiten ca.

120 Mitarbeiter. Die vier Bereiche lie-

Ein Ergebnis war, dass die interne und

die externe Kommunikation des Zentrums


Medizin & Pflege

9

noch weiter vorangetrieben werden

muss. Und zwar in zweierlei Hinsicht:

Zum einen geht es dabei um die Weitergabe

von Patienteninformationen – wie

etwa die EDV-gestützte Anforderung von

Röntgenbildern. Die Arbeit würde sich

>> Ein wichtiges Aushängeschild ist, dass

der technische Standard aller vier Bereiche

des Zentrums für Diagnostik universitär

ist.


10 Medizin & Pflege

Die Neuorganisation des Pflegedienstes

Ein Statusbericht von der Neuausrichtung des Pflegedienstes

an der Zentrumsstruktur

Im Oktober 2007 wurde die Bildung

von Zentren eingeleitet. Mit der Zentrumsbildung

soll die Verbesserung

der medizinischen Versorgung der Patienten

sowie die Erschließung von

Synergien im ärztlichen und pflegerischen

Bereich erreicht werden.

Im Rahmen der Umsetzung der Zentrumsbildung

wurde die Neuorganisation

der Leitungsstruktur des Pflegedienstes

angeschoben. Diese betrifft nicht nur die

Ebene der Zentrumsleitungen der Pflege,

sondern auch die Zusammenführung

fachlich verwandter Stationen unter eine

Stationsleitung. Wie Sie sicherlich bei

Ansicht der Aushänge bemerkt haben, ist

in den letzten Wochen die Ausschreibung

für die Stationsleitungen erfolgt.

Erste Gespräche laufen zusammen mit

der stellvertretenden Pflegedirektorin,

der Personalabteilung und dem Betriebsrat.

Angedacht ist es, die neue Struktur

im 1. Quartal 2009 umzusetzen.

Organigramm der neuen Struktur des Pflegedienstes

in Anlehnung an die Zentrumsstruktur:

Pflegedirektorin

Pfl. ZL

Pfl. ZL Pfl. ZL Pfl. ZL Pfl. ZL Pfl. ZL Pfl. ZL Pfl. ZL

Zentrum für

Chirurgie

Zentrum für

Frauen- und

Kinderheilkunde

Zentrum für

Hämatologie,

Onkologie und

Strahlenheilkunde

Herz-Thorax-

Gefäßzentrum

Kopf- und

Hautzentrum

Zentrum für

Innere Medizin

Zentrum für

Anästhesie,

Intensivtherapie

und OP-Mgt.

Zentrum für

Psychiatrie, Psychotherapie

und

Psychosomatik

ACH

Kinder und

Jugendliche

Häma / Onko

KAR / ANG HNO / AUG NEP / ENK OIT PSY

UCH

URO

Neo/It

GYN

STR / NUK

KIT

ZNA /

Aufnahmest.

Dermatologie

und

Allergologie /

Neurologie /

Neuroch.

Hämodialyse

GAT / Endosk.

Intermediate

Care

Anästhesie

PSY

SGL / Geb.

GTC /

Lungenzentrum

INF

ZOP

Pfl. ZL

ACH

= Pflegerische Zentrumsleitung

= Einheit mit je einer Stationsleitung

KTZ

ZSVA

Fachlich verwandte Stationen (Einheiten)

werden – anders als bisher – unter

eine Leitung zusammengefasst. Jede

der 27 Einheiten erhält eine Stationsleitung

(siehe Organigramm). Für jede Einheit

wird i.d.R. ein Abwesenheitsvertreter

bestellt.

Die Funktion der Pflegerischen Zentrumsleitung

(Pfl. ZL) ist an die Funktion

der Stationsleitung gebunden. Für die

Einheit, deren Stationsleitung Pfl. ZL ist,

wird in jedem Fall für die Dauer der Ernennung

der Pfl. ZL ein Anwesenheitsvertreter

(ständiger Vertreter) ernannt.

In Einheiten, deren räumliche Anordnung

bzw. deren Bettenumfang eine Anwesenheitsvertretung

erfordern, wird ein Anwesenheitsvertreter

(ständiger Vertreter) ernannt.

mb


Was ist eigentlich…

11

Das 30-köpfigeTeam bereitet

täglich um die 3.750 Portionen

Speisen zu.

An die Töpfe, fertig los!

Unsere Cateringgesellschaft am Klinikum

Was ist eigentlich …

… die Cateringgesellschaft?

Ob Patienten, Mitarbeiter, hungrige

Bürger aus der Nachbarschaft des Klinikums

oder Veranstaltungsteilnehmer.

Sie alle werden vom 30-köpfigen

Team der Cateringgesellschaft versorgt,

sei es auf den Stationen, in der

Kantine, der Cafeteria oder in der Mittagspause

eines Seminars.

Die Mitarbeiter bereiten täglich 3.750

Portionen Speisen zu, stellen 375 Liter

Kaffee und ebenso viele Liter Tee

bereit und verarbeiten 25 Kilo pflanzliche

Fette.

Seit dem 1. Januar 2007 gibt es sie als

Tochtergesellschaft des Klinikums Ernst

von Bergmann - die Cateringgesellschaft

am Klinikum Ernst von Bergmann (CG).

Die 30 Mitarbeiter haben alle Hände voll

zu tun, die Patienten, externe Gäste und

uns täglich frisch mit ca. 1.250 warmen

Essen und der dazugehörigen Kaltverpflegung

(Frühstück/Abendbrot) zu versorgen.

Neben dem Klinikum erhalten das Seniorenheim

„Geschwister Scholl”, die

Psychiatrie und die Infektiologie die kalten

und warmen Speisen von unserer

CG. Wenn unser Betriebskindergarten

seine Arbeit aufnimmt, wird auch hierfür

das Essen geliefert.

Seit 1980 ist Uwe Wendland als Küchenchef

tätig und leitet die Firma. Gemeinsam

mit seinen Mitarbeitern gilt es die

Essenwagen zu bestücken, die Kantine

zu versorgen und die Cafeteria zu betreuen.

Daneben stehen immer mehr Cateringaufträge

für Veranstaltungen und Seminare

an. Die CG verfügt über eine 2002

umgebaute funktionale Großküche, die

keine Wünsche offen lässt. Die umfangreichen

Aufgaben der Planung, Kalkulation,

des Einkaufs, des Kochens und vieles

mehr in einer modernen Großküche

fordern Umsicht und Verantwortung. Um

so viele Essen zu kalkulieren braucht es

Erfahrung, Überblick und Zusammenarbeit.

Bevorzugte Urlaubszeiten, gemeldete

Patientenzahlen und jahreszeitabhängige

Mittelwertbildungen helfen bei

der Kalkulation des Einkaufs, dessen Risiko

die CG trägt.

Gekauft und verarbeitet werden weitgehend

Frischfleisch guter Qualität, frisches

Obst und Gemüse, Convenience

(vorbereitete Waren) und Tiefkühlprodukte.

Die Renner unter den Mittaggerichten

– egal ob auf Station, in der Kantine

oder im Speisensaal – sind Schnitzel

in jeder Variation, Steaks, frische Salate,

gebackener Schafkäse und panierter

Fisch. Themenwochen finden zwei bis

drei mal im Jahr statt, wir dürfen also gespannt

sein.

Ausblick

• Das Klinikum plant im Eingangsbereich

eine weitere Cafeteria,

und in der 8. Etage eine Privatstation.

Auch hier wird unsere CG

ihren Beitrag leisten.

• Übrigens:

Den Partyservice der CG kann

man auch offiziell buchen!

Um einen reibungslosen Arbeitsablauf zu

gewährleisten, gibt es Stammpersonal

sowohl in der kalten und warmen Küche

als auch in der Kantine. Die unabdingbaren

Aufgaben wie Putzen und Aufräumen

werden von allen gemeinsam erledigt.

Für zwei Mitarbeiter beginnt der Dienst

morgens um 5:15 Uhr mit Vorbereitungsarbeiten

und dem Kochen der Frühsuppen.

Um 6:00 Uhr beginnt der normale

Küchenbetrieb, der um 14.30 Uhr endet.

sh


12 Kurz notiert

Neu im WWW

Internetseite des Klinikums &

der Poliklinik Ernst von Bergmann

Besuch mit kalter Schnauze

Hunde im Seniorenwohnheim „Geschwister Scholl“

Informativ, übersichtlich, benutzerfreundlich

und aktuell – diesen Ansprüchen

wird der neue, zeitgemäße Internetauftritt

der Klinik und Poliklinik gerecht.

Ab Mitte Juli können Sie selbst sehen, wie

sich ein modernes Klinikum samt Poliklinik

übersichtlich und professionell im

Word Wide Web (www) präsentiert.

Neben der Neugestaltung des Designs verbirgt

sich auch technisch eine neue Infrastruktur

hinter dem Internetauftritt – ein so

genanntes Content Management System

(CMS). Ein großer Vorteil dieser Systeme ist,

dass die Inhalte der Seiten einfach, unkompliziert

und ohne die Hilfe eines Dienstleisters

aktualisiert werden können. Neuigkeiten

können also zeitnah auf die Internetseite gestellt

werden.

Patienteninformationen und die Darstellungen

der einzelnen Kliniken finden sich ebenso

auf der Homepage wie ein Pressebereich

und der Veranstaltungskalender, welche tagesaktuelle

Informationen rund um das Klinikum

bieten.

Surfen Sie vorbei unter www.klinikumevb.de

oder www.poliklinikevb.de –

ab Mitte Juli online.

Bald online: die Homepage im neuen Design

Seit November vergangenen Jahres

bekommen die Bewohner des Seniorenheims

„Geschwister Scholl“

zwei Mal im Monat besonderen Besuch:

Die beiden ausgebildeten Therapiehunde

Flupper und Corry sorgen

dabei nicht nur für Abwechslung in ihrem

Alltag. Sie schaffen es auch, dass

Bewohner, die bislang eher als verschlossen

galten und schwer Kontakt

zu ihren Mitbewohnern oder zum Pflegepersonal

bekamen, sich öffnen und

wieder aktiver am Leben teilnehmen.

Hunde sind sprichwörtlich die besten

Freunde der Menschen. Auch werden sie

als besonders treu, anhänglich und zuverlässig

bezeichnet. Eigenschaften, die

wir zeitweilig sogar an unseren Liebsten

oder besten Freunden vermissen. Und

tatsächlich vermögen Hunde „übermenschliches“

zu leisten: Als Blindenhunde

helfen sie Nichtsehenden, die

Orientierung im Alltag zu finden. Als Therapiehunde

finden sie Zugang zu kranken

oder verschlossenen Menschen;

schenken ihnen Lebensfreude; wirken

motivierend und integrierend.

So auch Flupper und Corry. In einer besonderen

Ausbildung haben die beiden

Labradore gelernt, auch auf Menschen

zuzugehen, die zunächst desinteressiert,

ängstlich oder gar ablehnend auf sie reagieren.

„Immer wieder kann man beobachten,

dass in dem Moment, in dem die Hunde

diese Menschen anschauen oder berühren,

etwas ganz Besonderes passiert“,

sagt ihre Besitzerin und Ausbilderin Eva-

Maria Tews. „Viele beginnen sofort die

Tiere zu streicheln, werden ruhiger. Einige

lächeln sogar das erste Mal seit Wochen.

Manche vertrauen sich den Hunden

auch im Gespräch an – geben die

doch keinen Widerspruch und behalten

jedes Geheimnis für sich!“

Bei der Ausbildung kommt es nicht nur

darauf an, möglichst schon zu Welpenzeit

mit der Schulung zu beginnen. Geeignete

Hunde haben auch einen ganz

besonderen Charakter: Sie dürfen keine

Kläffer, bissig oder nervös sein. Vielmehr

sollten sie besonders ruhig, ausgeglichen

und gehorsam sein. Darüber hinaus

müssen sie sich auch durch eine besondere

Lernfähigkeit auszeichnen. Denn:

Sie müssen den Anweisungen der Ausbilder

folge leisten und schnell umsetzen

können. Und das ist gar nicht so einfach:

Immerhin muss ein Therapiehund seinen

natürlich angeborenen Angriffs- bzw.

Fluchtinstinkt unterdrücken und seinem

Herrn absolutes Vertrauen entgegen

bringen können.

Eigenschaften, die die Hündin Corry und

der Rüde Flupper mitbringen.

„Der Besuch von beiden kommt bei unseren

Bewohnern sehr gut an“, so Heidrun

Winkler, Heimleiterin im Seniorenheim

„Geschwister Scholl“. „Viele von

ihnen haben selbst einmal mit Hunden

oder Katzen zusammen gelebt und können

es kaum abwarten, die beiden Vierbeiner

wieder zu sehen.“

Übrigens: Eva-Maria Tews, Flupper und

Corry arbeiten ehrenamtlich. Im Namen

der Bewohner, Mitarbeiter und der Geschäftsleitung

möchten wir uns an dieser

Stelle herzlich dafür bedanken!

Grosse Resonanz bei

Betriebssportgruppen-Umfrage

Einen herzlichen Dank an alle Teilnehmer

der Umfrage für die Betriebssportgruppe.

Bisher sind über 200 Fragebögen zurückgekommen.

Es haben sich viele Sportbegeisterte

für das Angebot interessiert und

neuen Idee eingebracht. Wir werden die

Umfrage auswerten und hoffen Ihnen einige

attraktive Angebote bis zum Herbst

unterbreiten zu können, und Sie über die

genauen Rahmenbedingungen zu unterrichten.

Die Top 3 der gewünschten Sportgruppen

sind bisher „Rückenschule“,

„Bauch-Beine-Po“ und „Volleyball“. Wir

freuen uns auf weitere Rückmeldungen.


Kurz notiert

13

Konsildienst für Psychiatrie,

Psychotherapie und

Psychosomatik am Standort

Charlottenstraße

Der psychiatrische Konsiliarius ist

von Montag bis Freitag von 13.00 Uhr

bis 16.30 Uhr am Standort Charlottenstraße

über Pieper 7512 oder in seinem

Arbeitszimmer (Raum-Nr. K210)

unter der Tel.-Nr.: 7512 zu erreichen.

Eine Konsilanforderung richten Sie bitte

in der Regel an das Chefsekretariat des

Zentrums für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik (Tel.-Nr.: 7501).

Verantwortlich für den Konsildienst ist

OA Dr. Simonn.

Für mehr Lebensfreude und Lebensqualität

Fit und gesund – Laufkalender Sommer 2008

Untersuchungen bestätigen, dass

allein unser Gehirn 20% des insgesamt

vom Körper benötigten Sauerstoffs

verbraucht. So ist verständlich,

dass dieses Organ dann über bessere

Arbeitsbedingungen verfügt, wenn es

ausreichend mit Sauerstoff versorgt

wird.

Wer sich fit und gesund fühlen möchte,

sollte deshalb regelmäßig ein Sport- und

Trainingsprogramm absolvieren, das

den Körper fordert, aber nicht überfordert.

Ob Jung oder Alt: Ein kurzfristiges

Auspowern des Körpers ist für den trainierten

Menschen nicht gesundheitsschädlich.

Bewegung bringt nicht nur

Herz, Kreislauf und Stoffwechsel in

Schwung. Vielmehr stärkt es das Immunsystem

und kräftigt die Muskulatur. Regelmäßige

Trainingseinheiten helfen,

vielen Krankheiten vorzubeugen. Fettstoffwechselstörungen,

Diabetes und

Bluthochdruck lassen sich ebenfalls

durch regelmäßigen Sport entschärfen.

Wenn Sie noch untrainiert sind, fangen

Sie langsam an. Sind Sie schon ausreichend

„lauf-fit“? Wie wäre es dann mit der

Teilnahme an einem der vielen Laufwettbewerbe,

die im Sommer in und um Potsdam

stattfinden? Hier eine Auswahl:

Inhaltlich neu sind:

1. der nunmehr ausreichende Zeitrahmen

für Untersuchung und anschließende

Fallbesprechung

2. die unkomplizierte Möglichkeit von

Wiederholungsvorstellungen, bis hin

zu kontinuierlicher psychiatrischer

Mitbehandlung

3. das Angebot einer motivierenden

Intervention bei Suchtkranken

ck

Lauftermine Sommer 2008

11. Juli 2008

16. Preußische Meile

Die Preußen Meile hat sich in den zurückliegenden

Jahren zu einer der beliebtesten

breitensportlichen Wettkampfveranstaltung

im Land Brandenburg entwickelt.

Der Innenstadtrundkurs durch

das schöne Potsdam, der ab 2008 auch

einen Abstecher zur Russischen Siedlung

Alexandrowka beinhaltet, weist eine

ganz besondere Atmosphäre auf und gehört

zu einem der schönsten City-Läufe

überhaupt.

www.potsdamer-laufclub.de

30. August 2008

Barmer-City Night

Nachtlauf für Staffeln 5x5 Kilometer rund

um das Holländer Viertel. Unser Ziel:

Wieder eine läuferisch ambitionierte

Staffel ins Rennen zu schicken und möglichst

in der Wertungsklasse „Firmenstaffeln“

einen guten Platz zu erlaufen.

Ein Trainingsplan für fünf Kilometer in einer

Zeit von 22 – 25 min kann per Email

angefordert werden. Infos und Fragen

an: hguse@klinikumevb.de

12. September 2008

Spendenlauf zu Gunsten der Stiftung

Altenpflege

Im Potsdamer Stadium „Luftschiffhafen".

Nähere Informationen werden zu einem

späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

27. / 28. September 2008

35. real-BERLIN-MARATHON

Das Lauffest der Superlative feiert sein

35-jähriges Jubiläum!

www.berlin-marathon.com

hg

Rauchfrei-Kurse für

Mitarbeiter

Im Herbst startet im Klinikum Ernst

von Bergmann erstmals ein Kurs zur Raucherentwöhnung

für Mitarbeiter. Zusammen

mit anderen Kollegen und unter erfahrener

Anleitung können Sie einen

Versuch ins rauchfreie Leben wagen. Der

Kurs geht über vierzehn Tage und insgesamt

acht Sitzungen und wird im Haupthaus

Charlottenstraße angeboten.

Haben Sie Interesse? Dann wenden Sie

sich einfach an den Kursleiter Matthias

Kusch, Zentrum für Psychiatrie, Psychotherapie

und Psychosomatik.

Telefon: (0331 / 241 7532),

E-Mail: mkusch@klinikumevb.de.


14 Persönlich

Herzliche Glückwünsche

an unsere Jubilare!

25

25-jähriges Arbeitsjubiläum im

März 2008

Martina Schrapel

Finanz- und Rechnungswesen

Sabine Klinkosz

Apotheke

April 2008

Ilse Mund

DLB Objektservice/-management

Sieglinde Krug

Catering

Mai 2008

Hans-Peter Schönheit

Technik und Einkauf

Dr. med. Klaus-Peter Flegel

Klinik für Dermatologie und Allergologie

Abschied nach fast vierzig Jahren

Pflegedirektorin Helga Kuler geht in den Ruhestand

40

40-jähriges Arbeitsjubiläum im

Nach fast vierzig Jahren im Klinikum

Ernst von Bergmann beendet nen Weg zu finden, der die Interessen

während der Abschiedsfeier. „Denn ei-

April 2008

Helga Kuler ihre berufliche Laufbahn. von Pflegekräften, Ärzten und Verwaltung

in Einklang bringt, ist gewiss nicht

Ruth Rügen

Zum Abschiedsempfang am 22. April

Klinik für Augenheilkunde

2008 kamen viele Wegbegleiter, um immer leicht gewesen.“

sich persönlich von ihr zu verabschieden.

Dank und Anerkennung gab es auch von

An dieser Stelle möchten wir auch alle

den Festrednern: „In alle neuen und

neuen Mitarbeiter des Klinikums

Ernst von Bergmann, Potsdamer Gesundheit

Service GmbH, Catering

Gesellschaft, Potsdamer Senioreneinrichtungen

Geschwister Scholl

gGmbH und des Gesundheitszentrums

Potsdam herzlich begrüßen.

Als Helga Kuler 1968 als Hilfsschwester

im Klinikum anfing, hätte sie sich nicht

träumen lassen, das Haus einmal nach

fast vier Jahrzehnten als Pflegedirektorin

zu verlassen. Und dabei war sie von Anfang

sehr zielstrebig: Neben ihrem Beruf

qualifizierte sie sich ständig weiter und

legte mit der Ausbildung

manchmal auch schwierigen Aufgaben

hat sich Helga Kuler schnell eingearbeitet

und mit ihrem Engagement zum Erfolg

des Klinikums beigetragen“, so die

Sozialdezernentin Elona Müller in ihrer

Festrede. „Sie war immer auf der Höhe

der Zeit und hat ständig ein offenes Ohr

Im Namen der Geschäftsleitung und

aller Kollegen wünscht Ihnen allen

die Redaktion Ihrer Mitarbeiterzeitung

einen guten Start und viel Erfolg!

zur Krankenschwester den

Grundstein für ihren beruflichen

Erfolg. 1972 übernahm

sie dann die Leitung

der Station in der Gastroenterologie

und wurde 1988

Oberschwester der Medizinischen

Klinik. 1991 kam

dann der nächste Schritt: Von einem Tag

auf den anderen wurde sie zur stellvertretenden

Leiterin des Pflegedienstes befördert.

Doch das sollte noch nicht die

letzte Station der engagierten, sportbegeisterten

Helga Kuler gewesen sein.

1993 übernahm sie den Posten der Pflegedirektorin,

den sie bis heute bekleidet.

„Mein Beruf hat mir immer Spaß gemacht.

Insbesondere möchte ich mich

auch bei meinen überaus engagierten

Kollegen und Mitarbeitern bedanken, ohne

die manche Aufgaben nicht zu bewältigen

gewesen wären“, so Helga Kuler

>> Mein Beruf hat mir immer Spaß gemacht.

Insbesondere möchte ich mich bei

meinen überaus engagierten Kollegen und

Mitarbeitern bedanken, ohne die manche

Aufgaben nicht zu bewältigen gewesen

wären.


Neuer Chefarzt der Klinik für

Dermatologie und Allergologie

Seit dem 1. April leitet Dr. med. Markus Krause die

Klinik für Dermatologie und Allergologie. Dr. Krause

war zuletzt als Oberarzt in der Abteilung Dermatochirurgie,

Klinik für Dermatologie an der Charité Berlin

tätig.

In der Zusammenarbeit im Kopf- und Hautzentrum sowie

mit dem Zentrum für Onkologie und Strahlenheilkunde

möchte er die Klinik für Dermatologie und Allergologie weiter

profilieren – insbesondere in den fünf Schwerpunkten

Dermatoonkologie, Allergologie, Phlebologie, Klassische

Dermatologie und Ästhetische Dermatologie. Das Ziel: Auf

allen diesen Gebieten qualitativ hochwertige Leistung zu

bieten – fachlich auf universitärem Niveau und mit modernsten

Diagnose- und Behandlungsmethoden. Dr. Krause ist

verheiratet und Vater von drei Kindern.

Verabschiedung Prof. Dr. Niedner

Prof. Dr. med. habil. habil. Roland Niedner verlässt

nach fünfzehn Jahren das Klinikum. Seit 1993 war er

als Chefarzt der Klinik für Dermatologie und Allergologie

tätig.

Seine Zeit als Chefarzt begann Prof. Niedner noch in der

Hautklinik in Güterfelde. Der Umzug der Klinik für Dermatologie

und Allergologie ins Haupthaus erfolgte dann im

Jahr 1994. Neue Impulse gab Prof. Niedner in dem Bereich

der topischen Dermatologie (Lokaltherapie). Des Weiteren

führte er die PDT, die Photodynamische Therapie bei Hauttumoren

bzw. deren Vorstufen, ein und baute den Bereich

der Phlebologie (Diagnostik und Spezialsprechstunde)

auf. Im Jahr 2000 fand unter der Leitung von Prof. Niedner

die 73. Jahrestagung der Norddeutschen Dermatologischen

Gesellschaft (NDG) erstmals in Potsdam statt. Wir

wünschen Prof. Niedner für die Zukunft alles Gute.

Chefarzt PD Dr. Markus Jungehülsing

zum Professor ernannt

Die Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität

Potsdam ernannte im April PD Dr. M. Jungehülsing

zum Professor.

Prof. Dr. Jungehülsing hatte bereits 2001 zum Thema „Onkogen-

und Zytokinprofile von Plattenepithelkazinomen

des Kopfes und des Halses“ an der Universität zu Köln,

Medizinische Fakultät habilitiert. Seine Antrittsvorlesung

wird er voraussichtlich am 19. Juni halten.

Mitarbeiterzeitung der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH

TERMINE

Persönlich

15

Sommerfest und Tag der offenen Tür

im Zentrum für Psychiatrie,

Psychotherapie und Psychosomatik

Wann: Mi. 25. Juni 2008 ab 14 Uhr

Wo: In der Aue, Potsdam-Babelsberg

Betriebssportfest für Mitarbeiter

und Familien

Wann: Sa. 28. Juni 2008 ab 10 Uhr

Wo: Sportplatz am Kirchsteigfeld

Einweihung Perinatalzentrum mit Tag

der Offenen Tür

Wann: Sa. 12. Juli 2008 ab 13 Uhr

Wo: Klinikum, Gebäude F

Mitarbeitersommerfest mit der

ganzen Familie

Wann: Sa. 6. September 2008 ab 15 Uhr

Wo: Klinikum, Innenhof Gebäude M /

Speisenversorgung

SEMINARE

Professionelle Kommunikation –

Basis-Seminar (2-Tages-Seminar)

12. - 13. September 2008 und

07. - 08. November 2008

Beschwerdemanagement

(1-Tages-Seminar)

23. Juni 2008

Bitte beachten Sie, dass diese Seminarangebote

allen Berufsgruppen offen stehen.

Die Seminare werden bewusst berufsgruppenübergreifend

besetzt.

Rechtzeitiges Anmelden sichert Plätze! Das

Anmeldeformular finden Sie im Internet unter

dem Punkt „Fortbildungen“.

IMPRESSUM

3. Ausgabe,

veröffentlicht im Juni 2008

Herausgeber

Steffen Grebner, Geschäftsführer

Klinikum Ernst von Bergmann

gemeinnützige GmbH

Charlottenstr. 72, 14467 Potsdam

Telefon: 0331/241-0

Telefax: 0331/241-4010

Chefredaktion & Projektleitung

Damaris Hunsmann,

Pressereferentin (-4009)

dhunsmann@klinikumevb.de

Redaktionsteam

Andrea Grothe (ag)

Elke Hinz (eh)

Stefanie Zoll (sz)

Daniela Pokorny (dp)

Heidrun Winkler (hw)

Holger Guse (hg)

Sandra Fischer (sf)

Sabine Handke (sh)

Autoren

Marion Bretag (mb)

Christian Kieser (ck)

Inken Müller (im)

Fotos

Elke Hinz (eh)

Stefanie Zoll (sz)

Sandra Fischer (sf)

Heidrun Winkler (hw)

Wiechers Beck

Klinikum Ernst von Bergmann

Gestaltung und Layout

stilblüte kommunikation, Berlin

Druck

Druckerei Eppler & Buntdruck, Berlin

Auflage

2.500 Stück

Alle Rechte vorbehalten. Die Redaktion behält

sich vor, eingereichte Texte stilistisch zu überarbeiten

und zu kürzen.


Wer kennt das nicht: Ein langer und hektischer

Arbeitstag geht zu Ende, die Kinder sind

endlich im Bett, es ist Zeit, seinen eigenen

Gedanken nach zu hängen. Jetzt, da die Sonne

auch abends noch wärmt, wäre es zu

schade, sich im Haus oder in der Wohnung

vor den Fernseher zu setzen. Wie wäre es

denn, sich für wenige Stunden in die Karibik

zu versetzen – ohne Palmen, aber vielleicht

mit entsprechender Musik und selbstgemixten

Cocktails?

Hier zwei ausgewählte Rezepte, die den

Urlaub in den Alltag holen – natürlich ohne

Alkohol!

Pink Cadillac

2 cl Kokosnuss-Sirup

2 cl Sahne

2 cl Grenadine

6 cl Kirschsaft

6 cl Ananassaft

Sommerzeit – Cocktailzeit!

Fruchtige Getränke bringen den Süden

nach Potsdam

Egal, ob am Wannseestrand oder auf der

heimischen Terasse – selbst

zubereitete fruchtige Cocktails sorgen

für Urlaubsstimmung auch zu Hause.

Alle Zutaten mit ausreichend Crushed Ice in

einen Shaker und drei Minuten gut schütteln.

Auch in Potsdam auf dem Theaterschiff zu bestellen.

Coco Loco

2cl Batida de Coco (alkoholfrei)

2cl Sahne

2cl Kokusnuss-Sirup

6cl Maracujasaft

6cl Orangensaft

6cl Ananassaft

Alle Zutaten in einem Shaker drei Minuten gut

schütteln. Ein Glas mit gecrushtem Eis füllen

und mit dem Cocktail aufgießen. Das Rezept

ist aus dem letzten Karibikurlaub importiert

worden.

Hätten Sie’s gewusst?

Was das Wort „Cocktail” bedeutet, ist nicht

eindeutig geklärt. Eine Ansicht führt es auf

die englische Bezeichnung für „Hahnenschwanz”

(Cock = Hahn / Tail = Schwanz) zurück.

Danach erhielt der Besitzer des Siegers

bei Hahnenkämpfen die bunten Schwanzfedern

des unterlegenen Tieres als Trophäe.

Mit diesen Federn wurde dann bei der anschließenden

Siegesfeier ein Trunk namens

„on the Cock`s Tail” garniert. Eine andere Erklärung

greift auf das französische Wort für Eierbecher

(coquetier) zurück. Danach wurden

die ersten Cocktails von dem Franzosen Antoine

Peychaud in New Orleans gemixt. Er

soll die Mixgetränke aus Whiskey und Absinth

in einem Eierbecher serviert haben. Da die

Amerikaner Schwierigkeiten beim Aussprechen

des Wortes Coquetier hatten, wurde

daraus einfach Cocktail.

sh

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