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Stadtmagazin Oktober 2011 - Knittelfeld

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Amtliche Mitteilung<br />

Zugestellt durch Post.at<br />

Aktuelles, informatives und interessantes aus unserer gemeinde nr.3 | <strong>Oktober</strong> 11<br />

ein schönes stück Park<br />

eröffnung der neugestaltung des eibeggerparks s.15<br />

Klima:aktiv Auszeichnung s.4<br />

miteinander Wohnen – so geht’s konfliktfrei! s.24<br />

sonderpreis beim Blumenschmuckwettbewerb s.5 Frei.Rat – Der stadtjugendrat s.50


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Inhalt<br />

Mit<br />

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Noch nie gab es so viele<br />

Gründe das Konto zu wechseln.<br />

Der Bürgermeister 3<br />

Allgemeines 4<br />

Asphalt & Co 9<br />

Roseggerschule – Vorbereitung auf die<br />

Neue Mittelschule 11<br />

Unsere Kirche ist in die Jahre gekommen 13<br />

Neueröffnung des Faschingsmuseums 14<br />

Information & Services 20<br />

Umwelt 22<br />

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Sechs Mal mehr Plastik als Plankton<br />

in den Weltmeeren 22<br />

Klimafest der Stadtgemeinde 23<br />

soziales 24<br />

Diabetiker Infos – Termine 26<br />

Wir gratulieren 32<br />

generation 50+ 34<br />

Heilpflanzen – die grünen Helfer 34<br />

Tipps vom Gemeindearzt 35<br />

Kultur 36<br />

Hineinspaziert ins Kulturhaus 36<br />

Karim El-Gawhary war zu Gast 43<br />

sport 44<br />

Tolle Ausbeute des Atus <strong>Knittelfeld</strong> 44<br />

Raiffeisen Grand-Prix <strong>2011</strong> 46<br />

Kinder/Jugend 48<br />

Das war der Kindersommer 48<br />

Mädchenzimmer 49<br />

Veranstaltungen 51<br />

sonderbeilage stadtarchiv<br />

zum Sammeln<br />

Flößerei und Schifffahrt auf der Mur<br />

Titelseite: Der Wasserlauf im neu gestalteten Eibeggerpark.<br />

imPRessUm: medieninhaber und Herausgeber: Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong>, Hauptplatz 15,<br />

8720 <strong>Knittelfeld</strong>. Redaktion: Mag. (FH) Marietta Wolf; layout: GMK – Gesellschaft für Marketing<br />

& Kommunikation mbH & Co KG; Für Anzeigen zuständig: Andreas Mayer 0664/75018009;<br />

Druck: Gutenberg Druck GmbH, 8720 <strong>Knittelfeld</strong>, Bahnstraße 9; Richtungs- und erscheinungsweise:<br />

Amt- und Informationsblatt der Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong>, 4 x jährlich kostenlos an jeden<br />

Haushalt der Gemeinde.


www.knittelfeld.at<br />

DeR BÜRgeRmeisTeR<br />

Liebe <strong>Knittelfeld</strong>erinnen,<br />

liebe <strong>Knittelfeld</strong>er,<br />

liebe Jugend!<br />

Ich hoffe, dass Sie in diesem Sommer<br />

einen schönen Urlaub hatten, sich<br />

erholen konnten und wieder Kraft<br />

für den Arbeitsbeginn im Herbst gesammelt<br />

haben. Arbeitsreiche Monate<br />

bis zum Jahresschluss liegen<br />

vor uns. Einige Themen aus jüngster<br />

Vergangenheit und der Gegenwart<br />

beschäftigen uns alle.<br />

Bezirkszusammenlegung<br />

Über die Bezirkszusammenlegung<br />

von Judenburg und <strong>Knittelfeld</strong> wurde<br />

in den Medien schon viel berichtet.<br />

Vermutungen, Pläne und Stellungnahmen<br />

wurden abgedruckt.<br />

Was zusammengelegt wird und wie<br />

die Zusammenlegung vor sich gehen<br />

soll, das weiß keiner ganz genau.<br />

Mein Standpunkt ist klar. In<br />

die Verwaltungsreform, die nur eine<br />

Strukturreform ist, gehört auch der<br />

Bezirk Murau eingebunden. In jeder<br />

BH soll es eine Servicestelle geben,<br />

wobei vorher zu klären ist, welche<br />

Aufgaben sie hat. Außerdem sollten<br />

die Ressorts gerecht aufgeteilt werden.<br />

Ein Kompetenzzentrum in jeder<br />

BH muss vorhanden sein. Das würde<br />

die Bevölkerung und auch die direkt<br />

betroffenen Personen und Organisationen<br />

zufriedenstellen. Dieser<br />

Ansicht sind im Großen und Ganzen<br />

auch alle Bezirksbürgermeister. Leider<br />

hat man uns bisher kaum Gehör<br />

geschenkt.<br />

Gemeindekooperation<br />

Bisher wurde von Gemeindekooperation<br />

und nicht von Zusammenlegung<br />

der Gemeinden gesprochen. Seit einigen<br />

Tagen ist das anders. Um das<br />

Thema schüren sich wieder Gerüchte.<br />

Bei einer Info-Veranstaltung von<br />

LH Voves und LHStv. Schützenhöfer<br />

konnten zwar Gerüchte entkräftet<br />

werden, aber ganz konkrete Vorstellungen<br />

seitens der Landesbehörde<br />

sind noch nicht vorhanden. Es gibt<br />

seitens des Gemeindevertreterverbandes<br />

schon vernünftige Vorschläge:<br />

Die Bevölkerung soll über einen<br />

längerem Zeitraum von einem Fachleuteteam<br />

in dieser Angelegenheit<br />

betreut, alle Folgen von Zusammenlegungen<br />

sollen aufgelistet, diskutiert<br />

und auch Lösungsvorschläge<br />

erarbeitet werden. Darüber hinaus<br />

könnte man so wie in der Schweiz<br />

auch an eine direkte Abstimmung in<br />

der betroffenen Bevölkerung denken.<br />

Kleinregion<br />

Alle Gemeinden des Bezirkes haben<br />

sich bereits zu einer Kleinregion<br />

zusammengeschlossen. Bei uns<br />

funktioniert die Kooperation im<br />

Abfallwirtschafts- und im Sozialhilfeverband,<br />

in dem alle Bezirksgemeinden<br />

vertreten sind, bestens.<br />

Im Wasser- und Abwasserverband<br />

sind auch mehrere Gemeinden eines<br />

anderen Bezirkes vertreten. In der<br />

Kleinregion arbeiten wir momentan<br />

an einem Bezirksprojekt, in dem die<br />

Beleuchtung unserer Gemeinden auf<br />

das neue LED-Programm umgestellt<br />

werden soll. Der Vorteil liegt auf der<br />

Hand: Wenn alle Gemeinden sich<br />

beteiligen, wird alles kostengünstiger.<br />

Außerdem haben wir hier beste<br />

Qualität, Stromeinsparungen und<br />

die Finanzierung gesichert. Wohl ein<br />

Projekt, das derzeit einmalig ist.<br />

FPÖ-Flugblatt<br />

Wir haben in <strong>Knittelfeld</strong> einen relativ<br />

hohen Anteil an Bewohner/innen<br />

mit nichtösterreichischer Muttersprache.<br />

Die Stadtgemeinde bemüht<br />

sich, das Zusammenleben der Mitbürger/innen<br />

positiv zu beeinflussen.<br />

Das Flugblatt der FPÖ trägt<br />

dazu nicht bei. Als Bürgermeister<br />

weise ich auch die Anschuldigung<br />

über eine fehlende Informationspflicht<br />

schärfstens zurück. Anfragen<br />

im Gemeinderat wurden behandelt<br />

und beantwortet. Es gab einen Tag<br />

der offenen Tür im neu errichteten<br />

Kulturzentrum, bei dem die Funktionäre<br />

der FPÖ trotz Einladung gefehlt<br />

haben. Auch bei der Bauverhandlung,<br />

bei der die FPÖ als Anrainer<br />

geladen war, ist niemand von dieser<br />

Partei erschienen. Die Islamische<br />

Religionsgemeinschaft ist in Österreich<br />

staatlich anerkannt und die<br />

Religionsfreiheit in der Verfassung<br />

verankert. Gebäude, auch von Religionsgemeinschaften,<br />

können nur<br />

nach unseren Gesetzen errichtet<br />

werden. Wie schon öfters erlebt,<br />

werden mit solchen Flugblättern nur<br />

Ängste geschürt. Ängste in der gesamten<br />

Bevölkerung.<br />

Neugestaltung des<br />

Eibeggerparks<br />

Nach vielen Vermutungen und Gerüchten<br />

bei den Anrainern/innen<br />

des Parks ist dieser nun fertiggestellt.<br />

Es sind neue Wege in der Gestaltung<br />

beschritten worden. Von<br />

allen Seiten wird das Neue gelobt.<br />

Ich wünsche allen viel Freude und<br />

bedanke mich bei unserem Sponsor,<br />

für die großzügige Unterstützung.<br />

Ihr Bürgermeister<br />

Siegi Schafarik<br />

Bürgermeister<br />

Siegfried Schafarik,<br />

Sponsor Dr. Werner<br />

Ranegger (re.)<br />

und Stadtgärtnermeisterin<br />

Claudia<br />

Quinz eröffneten<br />

den Eibeggerpark.<br />

Wie immer für sie da:<br />

Telefonisch 0664/80047 210, beim Sprechtag<br />

jeden Dienstag von 16 bis 17 Uhr oder nach<br />

telefonischer Terminvereinbarung, per E-Mail<br />

bgm@knittelfeld.at und auf Facebook.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 3


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Klima:aktiv Auszeichnung<br />

für Stadtgemeinde<br />

Im Rahmen der klima:aktiv mobil Länderkonferenz wurde die Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong><br />

von Umweltminister DI Niki Berlakovich für das Jugendprojekt „Bahn fahren Clever sparen“<br />

ausgezeichnet. Die Verleihung fand am 19. September in Weiz statt.<br />

Bei der Verleihung in Weiz: v.l.: Helmut Mödlhammer (Präsident des Österreichischen Gemeindebundes),<br />

Jugendreferent GR Heinz Hartleb, BM DI Nikolaus Berlakovich, BGM Siegfried Schafarik,<br />

Jugendbeauftragter GR Adrian Ulbing und LR Johann Seitinger.<br />

Bahn fahren<br />

Clever sparen<br />

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www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Sonderpreis beim Blumenschmuckwettbewerb<br />

Der Abfallwirtschaftsverband <strong>Knittelfeld</strong> wurde ausgezeichnet<br />

Der 52. Landesblumenschmuckwettbewerb „Die Flora <strong>2011</strong>“ ging in Fernitz bei Graz über die<br />

Bühne. Unter den 38.000 Teilnehmern war auch der Abfallwirtschaftsverband <strong>Knittelfeld</strong><br />

vertreten. Und zwar mit dem Sonderprojekt „Blühendes Abfallsammelzentrum“.<br />

Die Gewinner/innen für besondere Leistungen im Einzelbewerb.<br />

Unter ihnen ganz links GF des Abfallwirtschaftsverbandes Ing. Helmut Underrain mit LR Johann Seitinger (re) und der Blumenkönigin Lisa l (2.v.re).<br />

Sind stolz auf die Blumenpracht im ASZ-Pausendorf:<br />

GF Ing. Helmut Underrain<br />

und Stadtgärtnermeisterin Claudia Quinz.<br />

Ein Blick vom „Rosengärtlein“ auf die Türme der Kläranlage.<br />

Dass <strong>Knittelfeld</strong> mittlerweile unter<br />

den Blumenschmuckfreunden<br />

ein Begriff ist, wundert wenig. Hat<br />

sich doch die Stadt in den letzten<br />

Jahren mit ihren üppigen Blütengewächsen,<br />

Stauden und Gräsern<br />

richtig herausgeputzt. Nun<br />

suchten Bürgermeister Siegfried<br />

Schafarik und Stadtgärtnermeisterin<br />

Claudia Quinz eine neue florale<br />

Herausforderung. Die Bepflanzung<br />

von Arealen, an denen man normalerweise<br />

keinen Blumenschmuck<br />

erwartet. So wurden das Abfallsammelzentrum<br />

in Pausendorf<br />

und die <strong>Knittelfeld</strong>er Kläranlage<br />

mit Blumentrögen, Kisterln sowie<br />

Duftpflanzen verschönert. Und es<br />

hat sich gelohnt. Die Jury von „Die<br />

Flora <strong>2011</strong>“ war von der Idee und<br />

der Umsetzung begeistert. Belohnt<br />

wurde die Arbeit bei der Prämierung<br />

mit einem Sonderpreis.<br />

Ing. Helmut Underrain, GF des Abfallwirtschaftsverbandes<br />

<strong>Knittelfeld</strong>,<br />

dazu: „Ich freue mich sehr<br />

über die Auszeichnung und bin<br />

froh, dass wir das Projekt durchgeführt<br />

haben. Das Abfallsammelzentrum<br />

hat dadurch einen besonderen<br />

Stellenwert bekommen.“ Auch die<br />

Stadtgärtnermeisterin ist stolz auf<br />

die Prämierung. „Weil wir heuer als<br />

Stadt nicht teilgenommen haben,<br />

konnten mein Team und ich an den<br />

beiden spannenden Projekten arbeiten.<br />

Und es ist jedes Mal eine<br />

große Freude, wenn man durch eine<br />

Auszeichnung belohnt wird.“<br />

Für den Blumenschmuck des Abwasserverbandes<br />

<strong>Knittelfeld</strong> mit<br />

seinem „Rosenduftgärtlein“ gab’s<br />

eine Anerkennung. Die Ideen für<br />

das nächste Jahr sind bereits in<br />

den Köpfen, ob die Stadt am Wettbewerb<br />

wieder teilnimmt, ist noch<br />

unklar. Eines steht aber fest: Auch<br />

2012 wird es in <strong>Knittelfeld</strong> wieder<br />

blühen.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 5


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Pax eröffnete neue Servicestelle<br />

Nach sechsmonatiger Umbauzeit übersiedelte das Bestattungsunternehmen von der<br />

Anton-Regner-Straße in die Kärntner Straße 92. Die helle und freundliche Servicestelle<br />

wurde feierlich eröffnet.<br />

Pax Bestattung und<br />

Grabstättenfachbetrieb<br />

GmbH<br />

Stadtrat Franz Probst (links) überreichte im Namen der Stadtgemeinde einen Stich einer Kapelle<br />

an die beiden Pax-GF. Mag. Walter Egger und Andreas Waldher (2. u. 4. vl.).<br />

Weiters im Bild: Vizebürgermeister Ing. Markus Schöck und Standortleiterin Sonja Mandl.<br />

Kärntner Straße 92,<br />

8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Tel.: 03512/47000<br />

(rund um die Uhr)<br />

Fax: 03512/47000 – DW 47<br />

E-Mail: info@pax.at<br />

www.pax.at<br />

Büroöffnungszeiten:<br />

Mo – Fr: 8 – 16 Uhr<br />

Auf rund 750m² bietet die Pax-Servicestelle<br />

mit Aufnahmebüro und<br />

Sarg-Schauraum alle Formen der<br />

Bestattungen und der Trauerbewältigung<br />

an. Zehn Mitarbeiter/innen<br />

geben den Angehörigen bestmögliche<br />

Hilfestellung und Entlastung in<br />

schweren Zeiten des Todes eines geliebten<br />

Menschen. Sie erledigen unter<br />

anderem auch alle Formalitäten<br />

und Behördenwege, organisieren<br />

die Trauerfloristik, kümmern sich<br />

um die Gestaltung und den Druck<br />

von Parten, Gedenkkärtchen und<br />

Danksagungen. Je nach Kundenwunsch<br />

gibt es die Möglichkeit, in<br />

einem großen, lichtdurchfluteten<br />

Raum Verabschiedungs- und Trauerzeremonien<br />

sowohl im kleinen<br />

Kreis als auch für ca. 150 Personen<br />

zu arrangieren. Der Firmenphilosophie<br />

entsprechend, ermöglicht Pax<br />

eine würdevolle Bestattung im stilvollen,<br />

persönlichen Rahmen. Der<br />

neue Standort (nahe des Friedhofs)<br />

ist leicht zu finden und verfügt über<br />

genügend Parkmöglichkeiten. Das<br />

Gebäude ist barrierefrei und kostete<br />

300.000 Euro.<br />

Yilmaz Multimedia<br />

Geschäftsverlegung hat Yilmaz<br />

sein Sortiment um ein vielfaches<br />

erweitert. Neu im Angebot sind<br />

Computer, Note- und Netbooks,<br />

LCD-Fernseher, Handy, Smart- und<br />

i-phones, Navigation, Festnetz, Zubehör,<br />

SAT-Anlagen uvm. „Mit der<br />

Angebotserweiterung möchten wir<br />

für unsere Kunden der Multimedia-<br />

Anbieter mit viel persönlichem Service<br />

sein“, so Yilmaz. Sein Bruder<br />

Yunas und Ehefrau Yagmur unterstützen<br />

ihn dabei. Bei der Eröffnung<br />

Ende September gratulierten<br />

Bürgermeister Siegfried Schafarik<br />

und Stadtrat Franz Probst.<br />

Stadtrat Franz Probst, Familie Yilmaz, Yagmur, Enver und Yunus,<br />

sowie Bürgermeister Siegfried Schafarik.<br />

„Yilmaz Multimedia – Einfach immer<br />

günstig“, lautet das Credo von<br />

Geschäftsinhaber Enver Yilmaz.<br />

Er übersiedelte mit seinem Handy-Fachgeschäft<br />

auf den neuen<br />

Standort Hauptplatz 19. Mit der<br />

Yilmaz Multimedia<br />

Hauptplatz 19, 8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Tel. und Fax: 03512/90117<br />

Mobil: 0660/5211012<br />

E-Mail:<br />

support@yilmazhandyshop.at<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Fr. 8 – 12.30 und 14 – 18 Uhr<br />

Sa. 8 – 12.30 Uhr<br />

6 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Design<br />

Chic und elegant aus zweiter Hand<br />

Design – Chic und<br />

elegant aus zweiter Hand<br />

Herrengasse 2, 8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Tel.: 0650/5019066<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di – Fr. 9.30 – 12.30 Uhr<br />

Di, Mi, Do. 15 – 18 Uhr<br />

oder auf Anfrage<br />

Die <strong>Knittelfeld</strong>er Herrengasse hat<br />

wieder ein Secondhand-Geschäft.<br />

Nach einer kurzen Umbauzeit und<br />

mit viel Liebe zum Detail, hat Christine<br />

Kuchinka ihr neues „Lädchen“<br />

eröffnet. Sie bietet modische und<br />

elegante Damen- und Herrenmode<br />

in Markenqualität, Tracht, Accessoires,<br />

Schuhe, Taschen und<br />

Schmuck. Angenommen werden pro<br />

Person nur fünf frisch gewaschene,<br />

geputzte, gebügelte, vollkommen<br />

intakte und schöne Stücke, am<br />

besten Kombinationen. „Ich trage<br />

selbst immer wieder Secondhand-<br />

Ware und ich lege großen Wert<br />

auf gepflegte Stücke zu günstigen<br />

Preisen“, so Kuchinka. Die gelernte<br />

Verkäuferin übernahm das Geschäft<br />

Stadtrat Franz Probst (li) und Franz Rattenegger,<br />

Vertreter der <strong>Knittelfeld</strong>er Wirtschaft, gratulierten der<br />

Geschäftsinhaberin Christine Kuchinka.<br />

von Vorgängerin Herta Gritzbauch.<br />

Bei der Eröffnung gratulierte<br />

Stadtrat Franz Probst im Namen der<br />

Stadtgemeinde und überreichte ein<br />

Bild mit einer <strong>Knittelfeld</strong>er Ansicht.<br />

Home Sweet Home<br />

Alles, was das Herz für ein schönes Heim begehrt, findet man<br />

seit Juni in der <strong>Knittelfeld</strong>er Frauengasse 18.<br />

Geschäftsführerin Sandra Schrey<br />

bietet in ihrem entzückenden kleinen<br />

Laden Geschenksartikel, Wohnaccessoires<br />

und weststeirische<br />

Home Sweet Home<br />

Frauengasse 18, 8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Mobil: 0664/5552328<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo – Fr: 8.30 – 12<br />

und 14.30 – 18 Uhr<br />

Sa: 8.30 – 12 Uhr<br />

Spezialitäten für jeden Geschmack.<br />

Figuren, Windlichter, Kerzenhalter,<br />

Tisch- und Wanddekoration sowie<br />

Schmuckes fürs Bad sind nur ein<br />

Teil des auserlesenen Angebots.<br />

Mit sehr viel Chic und Kreativität<br />

gestaltet die sympathische Jungunternehmerin<br />

ihr Geschäft, das zum<br />

Schmökern, Gustieren und natürlich<br />

auch zum Kaufen einladet.<br />

Wer gerne schenkt, findet bei Sandra Schrey<br />

bestimmt das Richtige.<br />

Auf die Frage, warum sie die Selbstständigkeit<br />

gewählt hat, antwortet<br />

Sandra Schrey: „Ich komme aus einer<br />

Unternehmerfamilie und wollte<br />

schon immer etwas Kreatives und<br />

Eigenständiges machen. Mit Home<br />

Sweet Home kann ich mich verwirklichen.“<br />

Massagepraxis Waltraud eröffnet<br />

<strong>Knittelfeld</strong> ist um ein neues Fachinstitut<br />

für Heilmassagen reicher.<br />

Fürs körperliche Wohl bietet Waltraud<br />

mit ihrem Team umfangreiche<br />

Behandlungen an. Lymphdrainage,<br />

Heil-, Fußreflex-, Bindegewebe-,<br />

Segment-, Gelenk-, Lomi Lomi<br />

Nui-, Honig- und Classic Premiummassagen,<br />

Ayurveda Behandlung,<br />

Dorn-Breuss Behandlung sowie<br />

APM- Meridian- und Akupressurpunktbehandlung.<br />

Elektro- und<br />

Ultraschall-Therapie, Moorpackungen<br />

und Kneippwickel ergänzen das<br />

Angebot. Die Massagepraxis ist am<br />

Dienstag, Donnerstag und Freitag<br />

oder nach telefonischer Vereinbarung<br />

geöffnet.<br />

Massagepraxis Waltraud<br />

Bahnstraße 26, 8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Tel.: 0664/4368208<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di., Do. und Fr. oder<br />

nach telefonischer Vereinbarung<br />

Wirtschaftsstadtrat Franz Probst gratulierte der<br />

Neo-Unternehmerin im Namen der Stadtgemeinde<br />

mit einem Bild als Präsent.<br />

Foto: Peter Haslebner<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 7


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Neuer LKW für Bauhof <strong>Knittelfeld</strong><br />

Der Fuhrpark des Städtischen<br />

Bauhofs hat Zuwachs bekommen.<br />

Direkt aus der Fertigung ist der<br />

funkelnagelneue LKW am Bauhofgelände<br />

eingetroffen. Nach einer<br />

kurzen Begutachtung und dem Probesitzen<br />

im Führerhaus überreichte<br />

Bürgermeister Siegfried Schafarik<br />

die Autoschlüssel an Horst Biela,<br />

der das Fahrzeug steuern wird. Der<br />

multifunktionelle Lastwagen wird<br />

für den Straßen- und Winterdienst<br />

sowie für Baustellen eingesetzt.<br />

Stadtchef Siegfried Schafarik und<br />

Bauhofleiter Ing. Bernd Rehschützecker<br />

sind stolz auf die neue Errungenschaft.<br />

Der Vorteil liegt im<br />

flexiblen Einsatz der Anschaffung.<br />

Mit den drei unterschiedlichen Aufbauten<br />

kann Salz gestreut werden.<br />

Außerdem ist es möglich, Container<br />

zu transportieren sowie Container<br />

mit der Kranvorrichtung auf- und<br />

abzuladen. Der 3-Achser ist für 26<br />

Tonnen Gesamtgewicht ausgelegt<br />

und kostet rund 260.000 Euro. Der<br />

21 Jahre alte LKW hat ausgedient<br />

und wird verkauft.<br />

v.l.: Vizebürgermeister Ing. Gerald Schmid, BGM Siegfried<br />

Schafarik, Bauhofleiter Ing. Bernd Rehschützecker,<br />

Straßenmeister Ferdinand Hörbinder, Markus Baumgartner<br />

(Scania), Siegi Wolf und Rudolf Hammerl (KFZ-Mechaniker<br />

Bauhof), Walter Erhart (Scania) und Rene Schwarz (Gsodam).<br />

Wochenendhaus zu vermieten<br />

Wohnhäuser saniert<br />

Die mit April dieses Jahres gestarteten<br />

Sanierungsarbeiten an den<br />

Balkonen der Wohnhäuser Freiheitsallee<br />

44, 46 und 48 neigen<br />

sich dem Ende zu. Die Balkone<br />

wurden neu errichtet. Die Außendämmung<br />

wurde erneuert und die<br />

Fassade gefärbelt. Um die Parkprobleme<br />

zu lindern, hat man zwölf<br />

Carports errichtet. Weiters werden<br />

die Grünanlagen neu angelegt. Für<br />

die Bewohner/innen der Häuser<br />

ergibt sich nun eine neue Wohnqualität.<br />

Das Objekt befindet sich in idyllischer, sonniger<br />

Einzellage im Revier des Städtischen<br />

Forstamtes in der Gemeinde Rachau. Das Haus<br />

ist rund 100 m² groß, mit Küche, Wohnraum,<br />

Schlafraum, Bad, WC, Balkon und Sauna. Preis<br />

auf Anfrage. Ab 1. Jänner 2012 zu vermieten,<br />

Besichtigungstermine ab 1. November <strong>2011</strong>.<br />

nähere informationen:<br />

Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong>,<br />

Oberförster Ing. Gerhard Gruber<br />

Tel.: 0664/800 47 358<br />

Weitere Fotos: www.knittelfeld.at<br />

Bürgermeister Siegfried Schafarik und Stadtrat Horst Kapfer<br />

freuen sich über das neue Erscheinungsbild der Häuser.<br />

8 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Asphalt & Co<br />

Die Straßenbaustellen der Stadt<br />

Die Großbaustelle in der Kärntner Straße ist abgeschlossen,<br />

weitere Straßen- und Gehwegsanierungen sind noch bis Ende<br />

dieses Jahres geplant. Wo und wann Sie mit Verkehrsbehinderungen<br />

rechnen müssen, haben wir für Sie zusammengefasst.<br />

Die Autofahrer/innen brauchten<br />

heuer im Stadtgebiet viel Geduld.<br />

Eine Umleitung nach der anderen<br />

jagte die Verkehrsteilnehmer/innen<br />

quer durch <strong>Knittelfeld</strong>. Mit der<br />

Kanalsanierung in der Kärntner<br />

Die modernisierte Busbucht<br />

beim Sorgerpark.<br />

Straße ist es nun vorbei, die Straße<br />

wurde im Teilbereich zwischen<br />

Schmittstraße und Dr.-Hans-Klöpfer-Straße<br />

neu asphaltiert. Zusätzlich<br />

wurden vier Busbuchten (beim<br />

Gymnasium und beim Sorgerpark)<br />

modernisiert und Randleisten barrierefrei<br />

errichtet. Damit ist nun<br />

das Einsteigen in die Busse einfacher.<br />

In der Roseggergasse wurden<br />

die Gehwegrandleisten saniert. Der<br />

Gehweg wurde teilweise asphaltiert.<br />

Aber das ist noch nicht alles<br />

für heuer. Straßen müssen erneuert,<br />

Gehwege saniert und winterfit<br />

gemacht werden. Und es gäbe noch<br />

viel zu tun. Allein die aufgezählten<br />

Projekte kosten insgesamt um die<br />

1,15 Mio. Euro. Und da nicht alles<br />

auf einmal zu bewerkstelligen ist,<br />

zeigen wir Ihnen die im Herbst geplanten<br />

Baustellen.<br />

Die Kärntner Straße im neuen Glanz.<br />

neue einbahnregelungen<br />

straßenprojekte <strong>Oktober</strong> bis Dezember <strong>2011</strong><br />

Schubertstraße, Unterbau und Asphaltierung<br />

Mitte bis Ende <strong>Oktober</strong> (Woche 42 – 44)<br />

Mozartstraße, Unterbau, Asphaltierung und Sanierung<br />

der Gehwegrandleisten<br />

Ende <strong>Oktober</strong> bis Mitte November (Woche 44 – 46)<br />

Freiheitsallee (Bereich zwischen Parkstraße und Sandgasse)<br />

Unterbau und Asphaltierung<br />

Ende <strong>Oktober</strong> bis Mitte November (Woche 44 – 46)<br />

Ingeringweg, Gehwegerrichtung<br />

Unterbau, Asphaltierung und Gehwegrandleisten<br />

Mitte <strong>Oktober</strong> bis Anfang November (Woche 42 – 45)<br />

Bitte auf die neu<br />

angebrachten Einbahnschilder achten.<br />

Die Einbahnregelung in der Billrothstraße<br />

hat sich bewährt. Seit kurzem sind auch die<br />

Mozartstraße von der Parkstraße Richtung<br />

Kameokastraße und die Ferdinand-Hanusch-<br />

Straße von der Billrothstraße Richtung Mozartstraße<br />

nur in einer Richtung befahrbar.<br />

Mit der Maßnahme will die Stadtgemeinde den<br />

Verkehrsfluss regeln und die Parkplatzsituation<br />

entschärfen.<br />

Lust auf neue<br />

Schuhe?!<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 9


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Die schnellsten „Pinguine“ der Steiermark<br />

Die kommen wieder einmal aus der<br />

Kärntnervolksschule. Der Jubel war<br />

groß, als sich die Schulmannschaft<br />

beim Landesfinale des Pinguin Cups<br />

in Feldbach nach dem Rettungsschwimmen<br />

zum zweiten Mal hintereinander<br />

den Sieg holen konnte.<br />

Auf ihren Pokal können die Kinder<br />

zu Recht stolz sein, galt es doch, 36<br />

Mannschaften hinter sich zu lassen.<br />

Nicht nur Betreuerin Traude Neugebauer<br />

freute sich, auch die gesamte<br />

Schule war aus dem Häuschen. In einer<br />

kleinen Feier wurde dieser Erfolg<br />

natürlich entsprechend gewürdigt.<br />

Natalie Zechner, Hannah Radlingmayr, Armin Buterin, Lukas Milcher und Julia Schwendinger<br />

freuen sich mit Betreuerin Traude Neugebauer über ihren Sieg beim Landesfinale.<br />

Fröhliche Tage auf der Alm<br />

Ein Kindergartenjahr im HPK endet nie ohne fröhliche und entspannte Tage auf der Alm. Wie in den letzten<br />

Jahren verbrachten die Kinder des Heilpädagogischen Kindergartens <strong>Knittelfeld</strong> drei unbeschwerte Tage auf<br />

der Reiterhube in Obdach.<br />

Das Team des HPK mit ihren Schützlingen.<br />

Knirpse walkten<br />

Durch Zuwendungen vieler Menschen<br />

mit dem Bedürfnis, zu helfen,<br />

war es dem Team um Andrea<br />

Weitenthaler möglich, die Therapiewoche<br />

für Eltern der Kinder im<br />

HPK kostenlos zu halten. Dafür<br />

bedankt sich der Kindergarten bei<br />

seinen Sponsoren. So hatte Oberst<br />

Manfred Mayer (Fliegerhorst Zeltweg)<br />

mit seinen Kameraden einen<br />

Teil der Einnahmen des Fliegerballs<br />

gespendet. Ebenfalls schüttete<br />

GR in Edith Pirker das Füllhorn aus.<br />

Auch durch die langjährige freundschaftliche<br />

Verbindung mit dem<br />

Verein Sitt und Tracht, der wieder<br />

einen Glühweinstand in der Adventzeit<br />

unter dem Motto „Hilfe für den<br />

Heilpädagogischen Kindergarten“<br />

öffnete, kam eine beträchtliche<br />

Geldsumme zusammen. Aber selbst<br />

die größten finanziellen Zuwendungen<br />

könnten nicht helfen ohne<br />

den Einsatz der Pädagoginnen,<br />

Helferinnen und Therapeutinnen.<br />

Sie leisten Großartiges. Wer sieht,<br />

wie sehr die Kinder diese Tage genießen,<br />

kann von therapeutischem<br />

Fortschritt sprechen. Danke an<br />

alle, die geholfen haben!<br />

Ganz wie die „Großen“ fühlten sich<br />

die 19 Kinder der Kärntnervolksschule<br />

beim 6. Gaaler Walkingtag. Sie waren<br />

die erste Schulgruppe mit den jüngsten<br />

Teilnehmer/innen, die die 6,8 km<br />

und 3,6 km langen Strecken bewältigten.<br />

Damit auch alle gleich gestylt<br />

loszogen, sponserten die Raiffeisenbank<br />

<strong>Knittelfeld</strong> und die Firma Leiner<br />

Judenburg Kappen sowie T-Shirts.<br />

Das Sportreferat der Stadtgemeinde<br />

übernahm das Nenngeld.<br />

Elternvereinsvertreterin Yvonne Rampitsch<br />

organisierte die Gruppenteilnahme der Schule.<br />

10 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Roseggerschule – Vorbereitung<br />

auf die Neue Mittelschule<br />

Beratung · Planung · Verkauf · Verlegung<br />

Fliesen<br />

Ab dem Schuljahr 2012/2013 wird<br />

aus der Roseggerhauptschule eine<br />

Neue Mittelschule. Die umfangreichen<br />

Vorbereitungen laufen<br />

bereits auf Hochtouren. In zahlreichen<br />

Fortbildungsveranstaltungen<br />

werden die Lehrerinnen und<br />

Lehrer auf dieses Schulmodell,<br />

das eine neue Lernkultur und geänderte<br />

Unterrichtsformen in die<br />

Schulstube bringen wird, bestens<br />

vorbereitet. Die schon seit einigen<br />

Jahren österreichweit laufenden<br />

NMS-Modellversuche zeigen eindeutig<br />

den großen Erfolg dieser<br />

zeitgemäßen modernen Schule, in<br />

der für alle Kinder und Jugendlichen<br />

nicht Gleichmacherei das Ziel<br />

ist, sondern Leistung, individuelle<br />

Begabungsförderung und mehr<br />

Chancengerechtigkeit.<br />

Die Neue Mittelschule wird alle<br />

Kinder optimal fördern und fordern,<br />

damit sie ihre individuelle<br />

Bestleistung erreichen und möglichst<br />

hohe Bildungsziele erlangen<br />

können. Dazu bedarf es neben<br />

bestens pädagogisch-methodisch<br />

geschulten Lehrern/innen aber<br />

auch entsprechender räumlicher<br />

Voraussetzungen.<br />

Herbert Oberlassnig GmbH<br />

Parkstraße 27<br />

8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Telefon 0 35 12 / 82 300<br />

Bürgermeister Schafarik mit Direktor Peter Eisenschmied freut sich<br />

mit den Kindern der 1. Klasse über die Lernateliers, die neues Lernen<br />

in angenehmer Umgebung ermöglichen.<br />

Neue Mittelschule Podiumsdiskussion<br />

Wichtige Informationen über die Neue Mittelschule erhalten alle am<br />

weiteren Bildungsweg ihrer Volksschulkinder interessierten Eltern und<br />

Lehrer/innen in der Podiumsdiskussion<br />

Die Neue Mittelschule<br />

Kinder finden ihren Weg<br />

Mittwoch, 19. <strong>Oktober</strong>,<br />

19 Uhr, Kulturhaus <strong>Knittelfeld</strong>, Weißer Saal<br />

Es diskutieren:<br />

BSI Wolfgang Schnelzer, MSc NMS-Koordinator (Neue Mittelschule) Graz<br />

OSR Martin Kaucic, Direktor der NMS Köflach<br />

Mag. Sylvia Höfler, Lerndesignerin NMS Graz Puntigam<br />

BSI Marion Schlager, MEd. Moderation<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 11


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Euro Bus in unserer Stadt<br />

Bereits zum zehnten Mal tourte der<br />

Euro Bus durch ganz Österreich.<br />

Im August machte er in <strong>Knittelfeld</strong><br />

Halt. Die Bevölkerung hatte die<br />

Möglichkeit, kostenlos Schilling in<br />

Euro zu tauschen. Und sie nahm es<br />

an. Es wurden 606 Kundenkontakte<br />

verzeichnet und rund 343.000<br />

Schilling in Euro gewechselt. Die<br />

eingetauschten Schilling-Münzen<br />

und Banknoten waren an durchaus<br />

kuriosen Fundorten versteckt wie<br />

zum Beispiel:<br />

Schilling im Gendarmerie-<br />

Mantel<br />

Jahrelang hing der alte Gendarmerie-Mantel<br />

eines <strong>Knittelfeld</strong>er Polizisten<br />

unbenützt im Kasten. Erst<br />

kürzlich, in Erinnerungen schwelgend,<br />

probierte der Beamte den<br />

Mantel wieder an, und entdeckte dabei<br />

in der Manteltasche 56 Schilling.<br />

Der Postkasten-Fund<br />

Nachdem Gottfried N. den Schlüssel<br />

für seinen an der Hausmauer<br />

angebrachten Postkasten verloren<br />

hatte, montierte er einen neuen<br />

am Gartenzaun. Jahrelang hing<br />

der alte, vermeintlich leere Briefkasten<br />

unbenützt neben der Eingangstür.<br />

Erst als sich Herr N. dazu<br />

entschloss, ihn abzumontieren,<br />

fiel ihm ein Brief seiner Tante vor<br />

die Füße: Neben Glückwünschen<br />

zum Geburtstag war auch ein 1.000<br />

Schilling-Schein beigelegt.<br />

Euro-Shop-Tour: „Euro-Checker“ jetzt auch bei Juwelier Wölle.<br />

Beide Beträge wurden umgetauscht.<br />

Der Aktion angeschlossen<br />

war ein Gewinnspiel. Die glücklichen<br />

Gewinner erhielten jeweils ein<br />

Münzset. Ein weiterer Schwerpunkt<br />

war, die Handelsangestellten über<br />

die Euro-Sicherheitsmerkmale zu<br />

informieren.<br />

Fotos: OeNB<br />

Montagsakademie Termine<br />

<strong>Oktober</strong> bis Dezember<br />

Jeweils montags um 19 Uhr,<br />

Stadtbibliothek <strong>Knittelfeld</strong><br />

Leitthema: Mobilitäten<br />

v.l.: Katharina Hobiger (Euro-Tour Team), Glücksengerl Melissa,<br />

Sandra Prasch (Euro-Tour Team), Gewinnerin Elsa Zechner,<br />

Valentin Schoier (OeNB) und Hannah Perkonigg (Euro-Tour Team).<br />

Stachelige Gesellen glänzten<br />

LAbg. Vbgm. Ing. Gerald Schmid, die<br />

Kakteenzüchter/innen Peter Gschwend,<br />

Inge Mairitsch, Herta Moltner und<br />

Organisator Helmut Papsch.<br />

Bereits zum neunten Mal fand die<br />

internationale Kakteenausstellung<br />

im <strong>Knittelfeld</strong>er Kulturhaus statt.<br />

Bekannte Kakteenexperten und<br />

Züchter präsentierten ihre Pflanzen.<br />

Ob Kakteen, Sukkulenten oder<br />

blühende Gewächse, die Wüstenschönheiten<br />

glänzten um die Wette.<br />

Neben der Verkaufsausstellung<br />

konnten sich die Kakteenliebhaber/<br />

innen in zahlreichen Fachvorträgen<br />

informieren und weiterbilden. Auch<br />

LAbg. Vizebürgermeister Ing. Gerald<br />

Schmid war von der Pflanzenvielfalt<br />

und -schönheit begeistert. In seiner<br />

Begrüßung erwähnte er: „Wir sind<br />

stolz, internationale Kakteenexperten<br />

wie die Veranstaltungsorganisatoren<br />

Wolfgang und Helmut Papsch<br />

in unserer Region beheimatet zu<br />

haben. Sie und die Aussteller/innen<br />

können Kakteenfreunden nützliche<br />

Tipps und Tricks im Umgang mit den<br />

Pflanzen geben.“<br />

Geld bewegt die Welt<br />

Montag, 17. <strong>Oktober</strong><br />

Ein soziologischer Blick auf Kursrallys, Seifenblasen<br />

und Börsencrashs<br />

Vortragender: Univ. Prof. Dr. Klaus Kraemer, Institut<br />

für Soziologie, Universität Graz<br />

Die Rechnung bitte!<br />

Montag, 7. November<br />

Welche Mobilität wollen/können wir uns leisten?<br />

Vortragender: Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Karl Steininger,<br />

Institut für Volkswirtschaft und Wegener Center für<br />

Klima und Globalen Wandel, Universität Graz<br />

Die Welt in der Tasche?<br />

Montag, 21. November<br />

Revolution in unserer Informationsgesellschaft durch<br />

mobile Kommunikation<br />

Vortragender: Ao. Univ. Prof. Mag. Dr. Otto Petrovic,<br />

Institut für Informationswissenschaft und Wirtschaftsinformatik,<br />

Universität Graz<br />

Leben ist Bewegung<br />

Montag, 12. Dezember<br />

Erhaltung der Mobilität durch orthopädische<br />

Intervention<br />

Vortragender: Priv.-Doz. OA Dr. Gerald Gruber,<br />

Universitätsklinik für Orthopädie und orthopädische<br />

Chirurgie Graz, Medizinische Universität Graz<br />

12 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Unsere Kirche ist in die Jahre gekommen<br />

Notwendige Renovierung der Stadtpfarrkirche<br />

Seit Mitte Mai wird die <strong>Knittelfeld</strong>er Stadtpfarrkirche innen restauriert. Eine mehr als notwendige<br />

Maßnahme, denn in den vergangenen 56 Jahren seit dem Wiederaufbau, wurde nur einmal<br />

ausgemalt und der Volksaltar errichtet.<br />

In den letzten Monaten ist viel geschehen.<br />

So wurden um Kosten zu<br />

sparen, die Kirchenbänke in Eigenregie<br />

abgebaut, zerlegt, geschliffen,<br />

lackiert und wieder zusammengesetzt.<br />

Die Taufkapelle bildet nun<br />

eine Ebene mit dem Kirchenraum.<br />

Der Boden in der Katharinenkapelle<br />

wurde um eine Stufe erhöht, sodass<br />

diese nun behindertengerecht<br />

zugänglich ist. In beiden Kapellen<br />

wurde eine Fußbodenheizung verlegt,<br />

wodurch eine Trockenlegung<br />

der Wände leichter möglich ist.<br />

Die restliche Kirche bekommt eine<br />

Bankheizung.<br />

Wände, Decken und Figuren waren<br />

derart stark verschmutzt, dass sie<br />

zuerst gereinigt werden mussten<br />

bevor man ausmalen konnte. Der<br />

Altar wird in Zukunft weiter im<br />

Kirchenraum stehen. Es wird mit<br />

Glas, Stahl und Lehm gearbeitet,<br />

damit die Kirche hell und freundlich<br />

erscheint, so wie es von vielen<br />

Bürger/innen gewünscht wird. Das<br />

alles sind notwendige Erneuerungen,<br />

wie sie jede/r von uns in gewissen<br />

Abständen bei sich zu Hause<br />

vornimmt, wenn auch nicht erst<br />

nach fünf Jahrzehnten. Der einzige<br />

etwas größere bauliche Eingriff<br />

war das Versetzen des Fensters<br />

vom Chor nach vorne zur Empore.<br />

Alle Arbeiten werden nach Möglichkeit<br />

von heimischen Firmen<br />

durchgeführt.<br />

Die Gesamtkosten für die Innenrestaurierung<br />

belaufen sich auf ca.<br />

EUR 500.000,–. Die Pfarre hat bis<br />

jetzt EUR 110.000,- beigetragen,<br />

die Diözese unterstützt mit EUR<br />

160.000,– und das Denkmalamt mit<br />

EUR 15.000,–. Den Restbetrag von<br />

rund EUR 200.000,– muss die Pfarre<br />

durch Spenden und den Erlös von<br />

Veranstaltungen aufbringen.<br />

In der Taufkapelle wurde der Boden<br />

dem des Kirchenraumes angeglichen.<br />

Die Kfz-Versicherung<br />

mit 3 Jahren Prämiengarantie*.<br />

Die Kfz-Versicherung von Wüstenrot bietet Ihnen volle<br />

Sicherheit zu fairen Preisen: von der Haftpflicht- über<br />

die Kasko- bis zur Rechtsschutzversicherung.<br />

* Für Neuabschlüsse in der Kfz-Versicherung<br />

ausgenommen Fahrzeugwechsel und<br />

Umstufungen im Bonus-Malus-System.<br />

Der Kirchenraum mit dem Altarbereich<br />

wird in frischen hellen Farben ausgemalt.<br />

Die Arbeiten werden im November<br />

beendet, am Christkönigssonntag,<br />

20. November, wird der neue<br />

Altar durch Weihbischof Dr. Franz<br />

Lackner geweiht.<br />

Nähere Informationen:<br />

Die Stadtpfarrkirche ist nicht nur eine Angelegenheit der Kirchgeher, sondern<br />

ein Ort für alle, die Ruhe suchen. Sie ist vor allem durch ihre bewegte<br />

Geschichte ein Denkmal für <strong>Knittelfeld</strong> und geht somit uns alle an.<br />

Pfarrer Mag. Rudolf Rappel und die geschäftsführende Vorsitzende des<br />

Pfarrgemeinderates Brigitte Wrezounik bedanken sich bei allen Helfer/innen.<br />

Wenn sie die Kirchenrenovierung unterstützen möchten, verwenden<br />

sie den beigelegten erlagschein, die Kirche ist für jede finanzielle Unterstützung<br />

dankbar.<br />

Richard Obermeier<br />

Dipl. Finanzberater<br />

Mobil 0664/251 64 60<br />

richard.obermeier@wuestenrot.at<br />

Ing. Robert Laposcha<br />

gepr. Finanzberater<br />

Mobil 0680/203 91 40<br />

robert.laposcha@wuestenrot.at<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 13


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Neueröffnung des Faschingsmuseums<br />

Nach rund 8-monatiger Umbauzeit ist das Faschingsmuseum an seinen neuen Standort,<br />

Hauptplatz 12, übersiedelt. Die Eröffnung fand am 9. September statt.<br />

Unter der Narrenkappe:<br />

Mario Krenn,<br />

Alois Penz (beide Faschingsmuseum),<br />

BGM<br />

Siegfried Schafarik und<br />

Sepp Hölzl (Tourismus).<br />

Faschingskostüme<br />

in der Zentrale der<br />

Narren.<br />

Das seit 2004 bestehende 1. Österreichische<br />

Faschings- und Brauchtumsmuseum<br />

<strong>Knittelfeld</strong>, das<br />

„Alois Penz Museum“, platzte mit<br />

seinen 5.000 Exponaten und 2.000<br />

Faschingsorden am alten Standort<br />

aus allen Nähten. 2010 beschlossen<br />

die Verantwortlichen, in die leerstehenden<br />

Privat- und Lagerräume der<br />

ehemaligen Eisenhandlung Minich<br />

umzuziehen. Nach mehrmonatiger<br />

Renovierung ist es nun möglich, auf<br />

400 m² die Exponate des internationalen<br />

und österreichischen Faschingstreibens<br />

noch attraktiver zu<br />

präsentieren. Faschingsuniformen,<br />

Tanzkostüme, geschnitzte Masken,<br />

Hexenkostüme, Orden, Kappen und<br />

vieles mehr zählen zu den Ausstellungsstücken.<br />

Neben dem Verkauf<br />

von Faschingsorden, haben Kinder<br />

die Möglichkeit, sich vor Ort zu<br />

verkleiden und zu schminken. Das<br />

Museum ist Dienstag und Mittwoch<br />

sowie nach telefonischer Voranmeldung<br />

zu besichtigen.<br />

Faschings- und<br />

Brauchtumsmuseum<br />

Hauptplatz 12,<br />

8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Tel.: 03512/86464 oder für<br />

Voranmeldungen 0664/1417865<br />

www.faschingsmuseum.at<br />

Sponsoringmöglichkeit auf<br />

Anfrage:<br />

Mario Krenn<br />

Tel.: 0664/141 78 65<br />

E-Mail: krenn.mario@aon.at<br />

Öffnungszeiten:<br />

Di – Mi, 9 bis 11 Uhr<br />

und gegen Voranmeldung<br />

Eintritt: Erwachsene EUR 3,–<br />

Kinder, Schüler und Studierende<br />

EUR 1,–<br />

14 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Ein schönes Stück Park<br />

Der Eibeggerpark inmitten der ruhigen Wohngegend rund um die Billrothstraße und Mozartstraße<br />

wurde neu gestaltet. Nach vier-monatiger Bauzeit erfolgte Ende September die Eröffnung.<br />

Die Stadtgemeinde ist stets bemüht,<br />

die Wohn- und Lebensqualität<br />

der Bürgerinnen und Bürger<br />

zu verbessern. Dazu zählt auch die<br />

Gestaltung von Parks und Grünstreifen.<br />

Mit Unterstützung eines<br />

großzügigen Sponsors, konnte der<br />

Max-Eibeggerpark neu gestaltet<br />

werden. Auf einer Fläche von 600<br />

m² wurden im Zentrum des Parks<br />

ein flacher Hügel mit einem Wasserlauf,<br />

Staudenbeete und eine<br />

überdachte Sitzfläche errichtet.<br />

Weiters sorgt ein begehbarer Rosengarten<br />

mit Stauden und Gehölzen<br />

für Duft und Blüte. Der vorhandene<br />

Zierkirschenbestand wurde<br />

gelichtet und mit Moorbeeten ergänzt.<br />

Im Zuge der Gestaltung sind<br />

die Gehwege teilweise neu gepflastert,<br />

der Baumbestand aufgestockt<br />

und Parkbänke neu angeordnet<br />

worden. Der Wasserlauf entspricht<br />

der ÖNorm, damit sich keine Algen<br />

bilden, ist er mit Mikroorganismen<br />

versetzt. Im nächsten Jahr wird<br />

Blühender Schanigarten<br />

Einen besonders schönen, blühenden<br />

Schanigarten haben wir in<br />

diesem Sommer beim Schnitzeleck,<br />

Gaaler Straße, Ecke Badgasse<br />

entdeckt. In leuchtenden Farben<br />

noch eine Wildblumenwiese angelegt.<br />

Stadtgärtnermeisterin Claudia<br />

Quinz hat mit ihrem Team inmitten<br />

der Stadt eine Oase geschaffen,<br />

wo sich Jung und Alt entspannen<br />

und erholen können.<br />

strahlten die Blüten um die Wette.<br />

Ein nachahmenswertes, positives<br />

Beispiel, das zur Stadtverschönerung<br />

beiträgt. Ein herzliches Danke<br />

an die Wirtsleute!<br />

Seltene Orchidee<br />

Wer ein ruhiges schattiges Platzerl sucht,<br />

ist im überdachten Salettl gut aufgehoben.<br />

Rund 50 Sorten verschiedenster Orchideen hat<br />

der ehemalige Gärtner Heinz Galla in seinem Gewächshaus.<br />

Besonders schön blühen derzeit die<br />

Aristolochia, deren Blüte 25 cm hoch ist sowie<br />

die bis zu 70 Jahre alte Stonhopea mit hängenden<br />

Blüten. Wer Orchideenliebhaber ist, oder sich die<br />

Prachtexemplare ansehen möchte, kann sich bei<br />

Heinz Galla anmelden. Tel.: 0664/3053539.<br />

Die Stonhopea hat Galla<br />

schon von seinem Vater geerbt.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 15


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Kurz notiert<br />

Tierheim<br />

Jugend braucht Raum<br />

Wann können Katz & Co. nun das Tierheim in<br />

<strong>Knittelfeld</strong> beziehen? Auf die Anfrage im Büro<br />

von Landesrat Johann Seitinger hieß es: „Das<br />

Tierheim befindet sich bereits im 2. Bauabschnitt,<br />

im Winter sollen sämtliche Innenarbeiten<br />

erfolgen. Mit einer Eröffnung wird im<br />

Frühjahr 2012 zu rechnen sein.“<br />

Gesangstalent<br />

beim ORF<br />

Marie Luise Valtan, 11,<br />

ist in der Castingshow<br />

des ORF „Nutze deine<br />

Chance!“ vertreten.<br />

Show-Juror, Deutsch-<br />

Rapper Sido bezeichnete<br />

sie als „Rohdiamant“.<br />

Marie Luise hatte noch<br />

nie Gesangsunterricht.<br />

Im zarten Alter von 9<br />

Jahren hat sie bereits im<br />

Tonstudio der zone4u erste Gesangsproben für<br />

den Kiddy Contest aufgenommen und anschließend<br />

in Wien ihre erste Bühnenerfahrung gesammelt.<br />

Man darf also gespannt sein, wohin<br />

ihr Weg noch führt.<br />

Tagesmutter/vater<br />

gesucht?<br />

Unter www.suche-tagesmutter.at finden Sie<br />

alle freien Tagesmutterplätze der Volkshilfe<br />

Steiermark auf einen Klick. Informationen zur<br />

Tagesmutterbetreuung für die Bezirke <strong>Knittelfeld</strong>,<br />

Judenburg und Murau erhalten Sie auch im<br />

Sozialzentrum <strong>Knittelfeld</strong>, Tel.: 03512/71629<br />

Wollen Sie Tagesmutter/vater werden?<br />

Dann bietet die Volkshilfe eine Ausbildung im<br />

eigenen Institut connect zur Tagesmutter/<br />

vater an. Die Ausbildung wird nach den Richtlinien<br />

der steirischen Landesregierung regelmäßig<br />

durchgeführt.<br />

Adrian Ulbing bei einer Kinderbastelaktion.<br />

In unserer mehrteiligen Serie „Beauftragte stellen sich vor“<br />

ist diesmal Jugendbeauftragter Adrian Ulbing an der Reihe.<br />

Er beschreibt seine Arbeit und stellt Jugendprojekte vor.<br />

Adrian Ulbing, 35, verheiratet,<br />

hat zwei Kinder und ist seit 2010<br />

Jugendbeauftragter der Stadtgemeinde<br />

<strong>Knittelfeld</strong>. Der ÖBB-<br />

Angestellte und Betriebsrat arbeitet<br />

viel mit einheimischen jungen<br />

Musikern zusammen. Er vermittelt<br />

gerne sein technisches Wissen<br />

und unterstützt die Nachwuchskünstler/innen<br />

bei Veranstaltungen.<br />

Die Verbindung von Musik und<br />

Jugend war für ihn ausschlaggebend,<br />

sich in der Stadtgemeinde für<br />

die Jugendarbeit einzusetzen. „Ich<br />

finde, junge Menschen brauchen<br />

Platz und das bietet die Gemeinde<br />

in verschiedensten Formen. Ob es<br />

die zone4u ist, tolle Sportangebote,<br />

der Dirtebike-Park, der Jugend-<br />

Keller im Kulturhaus, das Tonstudio<br />

in der zone oder die Proberäume<br />

für junge Bands in den Schulen,<br />

junge kreative Menschen können<br />

dort ihre Begabungen ausleben und<br />

sich einbringen“, so Ulbing. Neben<br />

zahlreichen Projekten erwähnt er<br />

die Aktion der Stadtgemeinde, dass<br />

<strong>Knittelfeld</strong>er Jugendliche beim<br />

Kauf der ÖBB-Vorteilscard


www.knittelfeld.at<br />

Allgemeines<br />

Kilos weg mit Wellness-Coach<br />

Wellness-Coach Dominique<br />

Moharitsch hat sich auf die<br />

Fahnen geheftet, Menschen<br />

zu helfen, auf gesunde Art<br />

und Weise Übergewicht zu<br />

eliminieren und ihr Körpergewicht<br />

für immer zu kontrollieren.<br />

Dass die Auswahl<br />

unserer Nahrungsmittel heute<br />

mit der von vor 25 oder<br />

30 Jahren nicht mehr verglichen<br />

werden kann, steht<br />

außer Frage. Doch was kann<br />

man tun? Worauf muss man<br />

achten? Macht Fett wirklich<br />

fett? Was ist nun mit den<br />

Kohlenhydraten und welche<br />

sollte ich meiden?<br />

Wo kann ich als Normalverbraucher den Hebel ansetzen? Wo und<br />

wie kann ich meine Ernährung so umstellen, dass ich trotz aller<br />

Diäten, die ich in meiner Verzweiflung schon ausprobiert habe,<br />

endlich meine Kilos loswerde? Ein klein wenig „Disziplin“ – nicht<br />

viel – aber es kann nur der abnehmen, der auch bewusst isst, Gewohntes<br />

ablegt und für Neues offen ist.<br />

Das bietet der Wellness-Ernährungskurs:<br />

• 12-Wochen-Programm mit wöchentlichen Ernährungsworkshops.<br />

• Lerne mehr über gesundes Verdauungssystem, Proteine,<br />

Kohlenhydrate und Fette.<br />

• Wie bringe ich meinen Stoffwechsel in Schwung?<br />

• Sicherheitsregeln beim Einkaufen.<br />

• Niedriges Cholesterin und meine Blutzuckerkurve.<br />

• Gesund ins hohe Alter.<br />

• Jede/r Teilnehmer/in bekommt ihre/seine individuelle<br />

Körperanalyse.<br />

Wenn Sie nun Lust auf weniger Kilos haben, dann informieren<br />

Sie sich oder melden sich zum Ernährungskurs an: In der Gruppe<br />

macht‘s gleich mehr Spaß!<br />

Teilnahmegebühr für 12 Wochen: 59 Euro.<br />

Helga Trunkl von<br />

Volkshilfe ausgezeichnet<br />

Helga Trunkl (4.v.l.) mit Volkshilfe-Schirmherrin Margot<br />

Fischer, Volkshilfevertreter/innen und Preisträgerinnen.<br />

Die <strong>Knittelfeld</strong>erin engagiert sich seit 1990 ehrenamtlich<br />

im Bezirksverein <strong>Knittelfeld</strong> und hat in ihrem<br />

Umfeld für viele positive Veränderungen gesorgt. Unter<br />

ihrer hauptamtlichen Leitung wurde eine Kinderbetreuungseinrichtung<br />

(ehemaliges Isolierhaus beim<br />

LHK <strong>Knittelfeld</strong>) installiert. Sie hat das Projekt „Tagesmütter“<br />

in den Bezirken <strong>Knittelfeld</strong>, Judenburg und<br />

Murau etabliert. In ihrer ehrenamtlichen Funktion berät<br />

Helga Trunkl in regelmäßigen Sprechstunden Menschen,<br />

die sich in finanzieller Not befinden. Besonders<br />

am Herzen liegt ihr die jährliche Seniorenurlaubswoche,<br />

die sie mit viel persönlichem Einsatz mitgestaltet<br />

und betreut.<br />

Wickeltisch im Rathaus<br />

Mütter und Väter können ihre Babys im <strong>Knittelfeld</strong>er<br />

Rathaus wickeln. Der eingerichtete Wickeltisch<br />

steht im 2. Stock im Garderobenraum vor<br />

dem großen Sitzungssaal. Während der Rathaus-<br />

Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 8 bis 16<br />

Uhr können dort die Windeln gewechselt werden.<br />

Wellness-Coach<br />

Dominique Moharitsch<br />

Lobmingerstraße 12<br />

8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Tel.: 0676/979 42 73<br />

E-Mail: dominique.moharitsch@ainet.at<br />

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<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 17


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Gärtnerei samstags bis 17 Uhr geöffnet<br />

Dekoration<br />

Hochzeitsfloristik<br />

Hydrokultur<br />

Fleurop<br />

Eisenwaren und WerkzeugFachhandel<br />

Inhaber: Markus Pölzl<br />

Bahnstraße 9<br />

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Bilder aus dem Feuerwehralltag<br />

Allgemeines<br />

1<br />

2<br />

1. Auf der S 6 passieren immer wieder Unfälle bei Tag … | 2: … und auch bei Nacht. | 3: Chemieunfall in Trieben. Das <strong>Knittelfeld</strong>er Spezialteam muss<br />

Salpetersäure absaugen, in Behälter füllen und Messungen durchführen.<br />

3<br />

4<br />

4. Der Inhalt eines leck gewordenen LKW-Treibstofftanks muss umgepumpt werden. | 5. Eine Grünschnitt-Sammelstelle brennt.<br />

6. Ein Wohnhaus in der Gemeinde Gaal steht in Flammen.<br />

Branddienstleistungsprüfung<br />

5<br />

6<br />

Um für schwere und gefährliche<br />

Einsätze optimal vorbereitet zu<br />

sein, braucht es eine fundierte<br />

Ausbildung der Feuerwehrmänner<br />

und -frauen. Eine Stufe davon ist<br />

die Branddienstleistungsprüfung.<br />

Im theoretischen Teil müssen die<br />

„Prüflinge“ Fragen zur Einsatztaktik<br />

im Branddienst beantworten,<br />

im praktischen Teil führt die<br />

Gruppe einen „Nassangriff“ (Löschen)<br />

durch. Simuliert wird ein<br />

Scheunenbrand, Holzstapelbrand,<br />

Flüssigkeitsbrand oder ein Zimmerbrand.<br />

Mittels Los wird festgelegt,<br />

welche Gruppe welchen Brand zu<br />

löschen hat. Die 14 Kameraden/<br />

innen der Stadtfeuerwehr haben<br />

sich auf dieses Ausbildungsziel intensiv<br />

vorbereitet, um beim Bewerb<br />

gut gerüstet an den Start gehen zu<br />

können. Die Belohnung: das entsprechende<br />

Leistungsabzeichen in<br />

Bronze, Silber, oder Gold.<br />

Die erfolgreichen Teilnehmer/innen waren:<br />

HBI Reinhard Pirkwieser und OLM d. V. Petra Pirkwieser, beide Gold.<br />

Silber erreichten: BI d. F. Arnold Schlick, BM Klaus Wallner, LM David<br />

Prettner, LM Dieter Prall, LM d. F. Gottfried Reiter, LM Wolfgang<br />

Schatzer, OFM Martin Pirkwieser, OFM Thomas Gangl, OFM Patricia<br />

Leitold, OFM Mario Hengstler und OFM Roland Leitold. Das bronzene<br />

Abzeichen ging an OFM Alexander Biela.<br />

Die erfolgreichen Teilnehmer/innen der Branddienstleistungsprüfung,<br />

die im Rahmen des Bezirksfeuerwehrtages in Seckau<br />

durchgeführt wurde.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 19


Allgemeines<br />

www.knittelfeld.at<br />

Information & Services<br />

Service<br />

Bürgermeister geht durch die Stadt<br />

mittwoch, 9. november, 14 – 16 Uhr<br />

Die Innenstadtroute führt vom<br />

Hauptplatz über die Frauengasse,<br />

den Kapuzinerplatz,<br />

die Herrengasse, Kirchengasse<br />

in die Turnergasse. Weiter in<br />

die Theodor-Körner Gasse,<br />

Bahnstraße, Stadthügel in<br />

die Marktgasse und über die<br />

Schützengasse, Frauengasse zurück zum Hauptplatz.<br />

Bürgermeisterstammtisch<br />

Donnerstag, 20. <strong>Oktober</strong>, 18.30 Uhr, Paul‘s Cafe, Kapuzinerplatz 9<br />

ATV-Magazin<br />

sendezeiten: täglich 9.30,<br />

14, 18.30 und 22.30 Uhr<br />

Neuer Apothekenruf 1455<br />

24-stunden-Auskunft in ganz Österreich<br />

Unter der Kurznummer 1455 erhält jede/r Anrufer/in zum<br />

Ortstarif rasch und unbürokratisch Auskunft über die nächstgelegene<br />

dienstbereite Apotheke, auf Wunsch sogar mit<br />

Wegbeschreibung.<br />

Gemeinderatssitzung<br />

montag, 7. november, 18 Uhr, gemeinderatssitzungssaal, 2. stock,<br />

Rathaus<br />

<strong>Knittelfeld</strong> auf Facebook<br />

Die Stadtgemeinde hat eine Fanpage <strong>Knittelfeld</strong><br />

auf Facebook eingerichtet. Gepostet<br />

werden Veranstaltungen, Aktuelles und vieles<br />

mehr. Wir freuen uns auf ein „gefällt mir“.<br />

INJOY<br />

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INJOY<br />

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!<br />

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INJOY <strong>Knittelfeld</strong> ist anders<br />

Yoga Pilates und vieles mehr<br />

20 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Chronik<br />

Neu geboren<br />

Mehmet Bagci<br />

Gheorge Belciu<br />

Eduard Boncea<br />

Vera Bytyçi<br />

Anamaria Čelam<br />

Mateo Čelam<br />

Tobias Dorfer<br />

Joshua erhabor<br />

Melisa ertem<br />

Andreas Feichtinger<br />

Luca ionita<br />

Pia Jappel<br />

Benjamin Klade<br />

Lara Kneißl<br />

Andreas Koch<br />

Sara Krivic<br />

Anna-Lena Kussian<br />

Isabella Kussian<br />

Josua lazar<br />

Luca leitner<br />

Pietro liebminger<br />

Niklas mader<br />

Benjamin müller<br />

Ensar Osmani<br />

Lukas Pichler<br />

Dijona Plava<br />

Magdalena Pranjic<br />

Dior Rexhepi<br />

Boris sajic<br />

Andreas schindler<br />

Raphael schlacher<br />

Leon shabani<br />

Emily steinhuber<br />

Hannah Todorovic<br />

Elson Trolli<br />

Julian zaharia<br />

Nicole zandler<br />

Fabian zinsmeister<br />

Allgemeines<br />

Frisch verheiratet<br />

Simone Feyel und Markus Hyden<br />

Lydia sturm und Günter Högler<br />

Angela Laura Truta und Adrian-Gheorge mancas<br />

Astrid gruber und Harald Freigassner<br />

Mag. Andrea eichberger und Gerhard Fiausch<br />

Margit Karlbauer und Helmut Hölzler<br />

Anna Herrmann und Steffen Puhlemann<br />

Tanja Oberauer und Michael Freitag<br />

Karin steindacher und Karl-Heinz Biela<br />

Danijela Petrovic und Zelimir zujkic<br />

Andrea Rabl und Rainer Turnovsky<br />

DI (FH) Nina neugebauer und<br />

DI (FH) Jürgen neumayer<br />

Helga Reiter und Andrei-Vlad neag<br />

Patricia leitold und Bernhard Wachter<br />

Kürzlich verstorben<br />

Liselotte Korbel, 84<br />

Gertraut Hyden, 83<br />

Andreas Haas, 42<br />

Konrad Binder, 83<br />

Johann Diethart, 83<br />

Margareta gugl, 87<br />

Christine Pager, 87<br />

Martin gangl, 29<br />

Franziska Pichler, 93<br />

Franz mühlberger, 65<br />

Anna Krassnitzer, 88<br />

Hedwig Reiter, 87<br />

Herma simbürger, 82<br />

Sofie Fuchs, 87<br />

Aloisia lackner, 92<br />

Stefanie Peißl, 86<br />

Maria gruber, 99<br />

Johann Bartak, 73<br />

Maria Angerer, 90<br />

Maria mostbauer, 89<br />

Paula stine, 95<br />

Franz stückler, 76<br />

Agnes Pelzmann, 88<br />

Johann Kreuzthaler, 86<br />

Werner Pachler, 67<br />

Roman Hußauf, 71<br />

Johann Pirker, 88<br />

Martha Rosenauer, 89<br />

Rosina schoahs, 91<br />

Amanda Frei, 81<br />

Ernest lerner, 85<br />

Johann strasser, 77<br />

Hilde Jauck, 86<br />

Manfred stadler, 46<br />

Franz genger, 70<br />

Josepha Kaiba, 97<br />

Stefanie Kohl, 77<br />

Anna Pichler, 91<br />

Rudolf Jonke, 86<br />

Gertrud matuschek, 89<br />

Josef Pöltl, 93<br />

Antonia zechner, 76<br />

Franz moser, 61<br />

Friedrich Kainz, 91<br />

Eleonore lamisch, 79<br />

Hilda gößler, 87<br />

Franz Pressl, 92<br />

Wieder gefunden<br />

August und September <strong>2011</strong><br />

Kontakt:<br />

Bürgerbüro der Stadtgemeinde<br />

Tel.: 03512/83211 DW 502 oder 503<br />

E-Mail: stadtgemeinde@knittelfeld.at<br />

1 Handy Samsung schwarz<br />

1 Ehering in Gold mit Gravur<br />

2 Lesebrillen<br />

1 Ring silber mit Gravur<br />

1 Handy Samsung rot aufklappbar<br />

1 Pulsuhr Pulsar<br />

1 Fahrrad Nakita orange<br />

1 Mountainbike Mistral weißschwarz<br />

1 Motorradhelm<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 21


Umwelt<br />

www.knittelfeld.at<br />

Sechs Mal mehr Plastik als<br />

Plankton in den Weltmeeren<br />

Die Menge des Kunststoffs, der in den vergangenen 100 Jahren produziert wurde, würde reichen,<br />

um den gesamten Erdball sechsmal einzupacken. Ein Umdenken hat kaum stattgefunden.<br />

Mit dem Kauf von Getränken in Mehrwegflaschen<br />

wird gleichzeitig das Klima geschont und die Regionalität gefördert.<br />

Immer noch werden zum Beispiel jedes<br />

Jahr 144 Milliarden PET-Flaschen<br />

produziert. Dabei hat die einmalig<br />

verwendete Plastik- längst die Glasoder<br />

Mehrweg-PET-Flasche vom<br />

Markt verdrängt. Auch in Österreich<br />

gelangen jährlich rund 37.000 Tonnen<br />

Plastikflaschen in den Handel.<br />

Der Mehrweganteil sank dabei von<br />

1994 bis 2009 von 96 auf 18,1 Prozent.<br />

500 Teilnehmer/innen zwischen<br />

18 und 65 Jahren wurden nun<br />

vom Institut marketagent.com zu ihrem<br />

Getränkekonsum sowie Umweltbewusstsein<br />

in Bezug auf die Plastikflaschen-Problematik<br />

befragt.<br />

Das fehlende<br />

Umweltbewusstsein<br />

Laut Umfrage fallen bei mehr als<br />

einem Fünftel der österreichischen<br />

Haushalte pro Woche 11 bis 20 oder<br />

sogar mehr leere Plastik-Getränkeflaschen<br />

an. Bei weiteren 30 Prozent<br />

sind es sechs bis zehn Flaschen. Nur<br />

in fünf Prozent der Haushalte fallen<br />

gar keine Plastik-/PET-Flaschen an.<br />

Dabei sind sich laut Umfrage die Österreicher/innen<br />

der Umweltbelastung<br />

bewusst: 77 Prozent gaben als<br />

größten Nachteil der PET-Flasche<br />

die Verursachung von viel Müll an.<br />

Auch der hohe Ressourcenverbrauch<br />

bei der Plastikflaschenherstellung<br />

(47 Prozent) sowie die Belastung<br />

der CO 2<br />

-Bilanz (44 Prozent) wurden<br />

von vielen Befragten genannt.<br />

Auf die Frage, was die Vorteile seien,<br />

gab es vier Spitzenreiter: Leichtes<br />

Gewicht mit 69 Prozent, Praktikabilität,<br />

vor allem für unterwegs,<br />

mit 62 Prozent, die Möglichkeit,<br />

die Flasche wieder zu verschließen<br />

mit 56 Prozent sowie die Nicht-Zerbrechlichkeit<br />

mit 54 Prozent. Über<br />

die Umweltprobleme sowie den hohen<br />

Ressourcenverbrauch für Produktion<br />

und Recycling wussten die<br />

meisten der Befragten jedoch nicht<br />

Bescheid. So war beispielsweise für<br />

mehr als zwei Drittel der Studienteilnehmer/innen<br />

(68 Prozent) neu,<br />

dass drei Liter Wasser benötigt werden,<br />

um einen Liter Wasser in eine<br />

PET-Flasche abzufüllen.<br />

Die Nachteile<br />

141 Milliarden Plastikflaschen und<br />

Aluminiumdosen werden weltweit<br />

jährlich nicht recycelt und trotz<br />

steigender Recycling-Zahlen in Europa<br />

werden auch dort nur 48,4 Prozent<br />

der PET-Flaschen eingesammelt.<br />

Peter Molnar, Geschäftsführer<br />

von Klimabündnis Österreich, berichtet<br />

von den Auswirkungen:<br />

„80 Prozent des Kunststoffmülls<br />

gelangen über Flüsse oder gleich<br />

direkt in die Ozeane. Laut einer<br />

Studie des Umweltprogramms der<br />

Vereinten Nationen (UNEP) treiben<br />

bis zu 46.000 Plastikteile in jedem<br />

Quadratkilometer der Weltozeane.“<br />

In den Weltmeeren ist heute sechs<br />

Mal mehr Plastikmüll zu finden als<br />

Plankton.<br />

„Zwischen Hawaii und dem amerikanischen<br />

Festland treibt eine Plastikinsel<br />

so groß wie Mitteleuropa, die<br />

drei Millionen Tonnen wiegt“, informiert<br />

Christian Pladerer, Vorstandsmitglied<br />

des Österreichischen Ökologie<br />

Instituts. Fische und andere<br />

Meerestiere halten die Teilchen mit<br />

einem Durchschnittsgewicht von 1,8<br />

Milligramm für Plankton und fressen<br />

sie. Die Folge: Das Plastik verstopft<br />

die Mägen der Tiere. So ist es<br />

nicht mehr weit, bis der Plastikmüll<br />

schlussendlich auf die Teller gelangt.<br />

Die Lösung<br />

Solange es keinen Willen seitens<br />

der Politik bzw. der Wirtschaft gibt,<br />

einen verpflichteten Mehrweganteil<br />

einzuführen und diese Vorgabe<br />

auch zu kontrollieren, und auch die<br />

Einführung eines Pfandsystems auf<br />

ökologisch bedenkliche Verpackungen<br />

nicht dem Vorhaben der Produzenten<br />

entspricht, liegt es in der<br />

Hand der Konsument/innen, selbst<br />

die richtige Entscheidung zu treffen.<br />

Und da die Ökobilanz von Aludosen<br />

noch schlechter ausfällt als<br />

die von Einweg-Kunststoffflaschen,<br />

bleibt nur der Griff zur Mehrweg-<br />

Glasflasche als umweltschonende<br />

Alternative.<br />

22 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

UmWelT<br />

Klimafest der<br />

Stadtgemeinde<br />

1<br />

2<br />

15 Jahre Klimabündnisgemeinde<br />

waren ein guter Grund, um das<br />

erste Klimafest der Stadtgemeinde<br />

<strong>Knittelfeld</strong> zu feiern. Neben einer<br />

Ausstellung von Klimabündnis<br />

gab es noch weitere Attraktionen:<br />

Die Rosegger-Hauptschule konnte<br />

mittels eines Langzeit-Projektes<br />

Vernetzungen anschaulich machen,<br />

die Produzenten über verschiedenste<br />

Zwischenstationen<br />

mit Konsumenten verbindet. Dabei<br />

wurde verdeutlicht, wie sich das<br />

Konsumverhalten jedes Einzelnen<br />

auswirken kann und wie wichtig der<br />

Griff nach fair produzierten und ge-<br />

handelten Waren („Fair Trade“) ist.<br />

Unterstützung fanden die engagierten<br />

Schüler/innen und Lehrer/<br />

innen dabei vom Welthaus der Diözese<br />

Graz-Seckau. Heimische Biobauern<br />

präsentierten ihre Produkte:<br />

Regionalität und Nachhaltigkeit<br />

standen dabei im Vordergrund. Karl<br />

Pirsch, steirischer „Fair-Trade-Pionier“,<br />

berichtete im Rahmen einer<br />

fesselnden Diashow über sein Lebenswerk.<br />

Und als Abendprogramm<br />

gab es zwei besondere akustische<br />

Schmankerln: Die Gruppe „Gnackwatschn“,<br />

Sieger des größten österreichischen<br />

Bandwettbewerbs,<br />

und Willi Resetarits mit „Stubnblues“<br />

heizten am Abend die<br />

Stimmung im Kulturhaus kräftig<br />

auf. Insgesamt hätte sich<br />

diese gemäß den Kriterien von<br />

„G’scheit Feiern“ abgehaltene<br />

Veranstaltung besseres Wetter<br />

und somit auch mehr Besucher<br />

verdient.<br />

1. Schüler/innen und<br />

Pädagog/innen der HS<br />

Rosegger engagieren<br />

sich für fairen Handel.<br />

2. Weltberühmt in<br />

Österreich: Urgestein<br />

Willi Resetarits zeigte<br />

vollen Einsatz.<br />

Feiertagsregelung der müllabfuhr<br />

Für Dienstag, den 1. November (Allerheiligen),<br />

erfolgt die Abfuhr am Freitag, den 4. November.<br />

Mobilitätswoche und Fahrradbörse<br />

Die Fahrradbörse ist bereits eine<br />

fixe Institution im Veranstaltungskalender<br />

von <strong>Knittelfeld</strong> geworden.<br />

Bereits zum neunten Mal fand im<br />

Rahmen der Mobilitätswoche die<br />

vom Umweltausschuss der Stadt<br />

<strong>Knittelfeld</strong> initiierte Börse statt.<br />

Insgesamt fanden heuer bei beiden<br />

Fahrradbörsen im Frühjahr und im<br />

September knapp 150 Räder neue<br />

Besitzer. „Als Vorsitzender des<br />

Umweltausschusses freut es mich<br />

ganz besonders, wenn fahrbereite<br />

Räder weiterverwendet werden<br />

und die Möglichkeit besteht, diese<br />

Räder kostengünstig zu erwerben.<br />

Die Verkäufer freuen sich über neu<br />

geschaffenen Platz in Garage oder<br />

Keller, die Käufer hingegen über<br />

ein günstiges Fahrrad. Damit können<br />

wir alle eine Initiative für den<br />

verantwortungsvollen Umgang mit<br />

Ressourcen setzen“, so GR Mag.<br />

Guido Zeilinger. Wer diesmal die<br />

Aktion verpasst hat, kann sich übrigens<br />

schon den Termin für die<br />

nächste Fahrradbörse im Frühjahr<br />

vormerken.<br />

nächste Fahrradbörse<br />

Samstag, 31. März 2012,<br />

mit der Fahrradcodieraktion durch die Polizei.<br />

Die Mitglieder des Umweltausschusses: GR in Elisabeth Lammer, GR in Regina Biela, Nicole Ginter<br />

(Klimabündnis Steiermark), Franz Maringer, LAbg. Vbgm. Ing. Gerald Schmid, GR Mag. Guido Zeilinger<br />

und GR in Barbara Großschädl.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 23


sOziAles<br />

www.knittelfeld.at<br />

Miteinander Wohnen – so geht’s konfliktfrei!<br />

Der Arbeitskreis Integration der Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong> hat in Form einer Informationstafel und eines Folders die<br />

wichtigsten Regeln für ein konfliktfreies Miteinander Wohnen erstellt. Die Informationen sind mehrsprachig und in<br />

Bildern dargestellt und werden in allen Gemeindebauten sowie in bestimmten Wohnanlagen der OWG veröffentlicht.<br />

Das gemeinsame Leben in Wohnanlagen<br />

ist oft nicht ganz konfliktfrei.<br />

Unterschiedliche Lebensstile und<br />

Kulturen treffen aufeinander, auch<br />

sprachliche Barrieren können zu<br />

Missverständnissen führen. Um ein<br />

respektvolles Zusammenleben zu<br />

gewährleisten, braucht es Regeln,<br />

die alle verstehen und befolgen,<br />

aber auch eine lebendige Kommunikation<br />

zwischen den Nachbarn.<br />

Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis<br />

Integration in einem Projekt<br />

eine einfach erklärte Hausordnung<br />

und einen Folder erstellt.<br />

Dargestellt sind leicht verständliche<br />

Piktogramme mit einer kurzen<br />

Erklärung in Deutsch, Kroatisch,<br />

Rumänisch und Albanisch. Somit<br />

verstehen auch jene Mitbewohner/<br />

innen, die aus dem nicht deutschsprachigen<br />

Raum zugezogen sind,<br />

die Regeln.<br />

Die Idee kommt aus der Schweiz<br />

und wurde bereits mehrfach erfolgreich<br />

umgesetzt. Piktogramme sind<br />

leicht zu verstehen und bringen die<br />

Regeln auf den Punkt.<br />

Die Informationen werden in den<br />

Gemeindehäusern und bestimmten<br />

Wohnanlagen der OWG im Eingangsbereich<br />

angebracht, zusätzlich erhalten<br />

alle Bewohner/innen jener<br />

Häuser einen Infofolder zugesendet.<br />

Für Bürgermeister Siegfried Schafarik<br />

und Integrationsbeauftragte<br />

GR in Anica Lassnig ist das Projekt<br />

ein wichtiger Schritt in Richtung<br />

konfliktfreies Wohnen. Denn die<br />

Stadtverantwortlichen sind immer<br />

wieder bemüht, die Wohn- und Lebensqualität<br />

der Bürgerinnen und<br />

Bürger zu verbessern. Wenn alle<br />

mitmachen, wird der Alltag in den<br />

<strong>Knittelfeld</strong>er Wohnanlagen ein etwas<br />

einfacherer!<br />

Nachtruhezeiten zwischen 22 und 6 Uhr:<br />

Bitte nicht zu laut.<br />

Vrijeme noćnog mira je od 22 do 6 sati:<br />

Molimo Vas da ne budete previše glasni.<br />

Pastrati linistea noptii intre orele 22 si 6:<br />

Va rugam nu faceti galagie.<br />

Ju lutem mbani qetësi nga ora 22 – 6.<br />

Kein Müll neben Container.<br />

Ne ostavljajte otpad pored kontejnera.<br />

Niciun gunoi langa container.<br />

Asnjë mbeturine pranë Kontenave.<br />

Bitte im Stiegenhaus nicht rauchen und<br />

keinen Müll entsorgen.<br />

Molimo na stepeništu ne pušite i ne bacajte<br />

smeće.<br />

Va rugam in casa scarii nu fumati si nu<br />

aruncati gunoaie.<br />

Ndalohet pirja e Duhanit dhe hedhja e<br />

Mbeturinave në shkallë.<br />

Keine Möbel, Spielgeräte usw. im Stiegenhaus.<br />

Nemojte ostavljati namještaj, igračke itd.<br />

na stubištu/stepeništu.<br />

In casa scarii nu se pastreaza mobilier, jucarii<br />

si altele.<br />

Mos vendosni Mobilje, Lodra et. në shkallët<br />

e Pallatit.<br />

Im Stiegenhaus nicht spielen.<br />

Zabranjeno je igranje na stubištu/stepeništu.<br />

Nu va jucati pe casa scarii.<br />

Mos luani në shkallët e Pallatit.<br />

Abfall trennen:<br />

Bioabfall, Glas, Papier, Plastikflaschen.<br />

Odvojite otpad/smeće:<br />

organski otpad, staklo, papir, plastične boce.<br />

Separati gunoaiele: gunoi degradabil, sticla,<br />

hartie si sticle de plastic.<br />

Sortoni Mbeturinat:<br />

Biologjike, Qelqin, Letrën, Plastikën.<br />

24 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

sOziAles<br />

Kroatische Kulturtage<br />

Teppichklopfen und ausschütteln am Balkon<br />

ist verboten.<br />

Zabranjeno je udarati i otresati tepihe na<br />

balkonu.<br />

Este interzisa scuturarea covoarelor de pe<br />

balcon.<br />

Ndalohet shkundja e Tapetave në Ballkon.<br />

Radabstellplätze benutzen.<br />

Koristite biciklistički prostor za bicikl.<br />

Folositi doar rastelele de biciclete.<br />

Shfrytëzoni vendin e vendosjes së Biçikletave.<br />

Bereits zum siebenten Mal besuchten<br />

die kroatischen Gäste unsere<br />

Stadt, um mit den <strong>Knittelfeld</strong>er<br />

Freunden Kultur und Folklore auszutauschen.<br />

Die Veranstaltung<br />

begann mit einem abendlichen<br />

Kirchenkonzert in der rumänischorthodoxen<br />

Kirche. Die kroatischen<br />

Solisten Aida Vidovic-Krilanovic<br />

(Mezzosopran) und Milo Krilanovic<br />

(Klavier) sowie der Chor des BG/<br />

BRG unter der Leitung von Prof. in<br />

Ingrid Kaltenegger sorgten für<br />

den musikalischen Kulturauftakt.<br />

Tags darauf präsentierten sich<br />

die ostslawonischen Freunde am<br />

Hauptplatz mit Tanzvorführungen,<br />

Handwerk und kroatischen Spezialitäten.<br />

Im Rathaus wurde die<br />

Ausstellung „Aus dem Fundus der<br />

Galerie Vladimir Filkovac“ eröffnet.<br />

Das Abendprogramm im Kulturhaus<br />

stand ganz im Zeichen kroatischer<br />

und steirischer Folklore. Es tanzten<br />

und spielten das Folklore-Ensemble<br />

„Josip Kozarac“ und der <strong>Knittelfeld</strong>er<br />

Kultur- und Volkstänzerverein<br />

„Steirerherzen“. Für Tanz und Unterhaltung<br />

sorgten „Die lustigen<br />

Breitenegger“ sowie die Kroatische<br />

Tanzmusik „Anto Matkovic Grgic“.<br />

Beratungsstunden des Österreichischen<br />

integrationsfonds in <strong>Knittelfeld</strong><br />

Volkshaus, Hans-Resel-Gasse 2, 8720 <strong>Knittelfeld</strong><br />

Termine:<br />

19. <strong>Oktober</strong>, 16. November, 14. Dezember,<br />

jeweils Mittwoch von 12 bis 14 Uhr.<br />

Hundekot bitte wegräumen.<br />

Molimo Vas da odstranite pseći izmet.<br />

Va rugam inlaturati excrementele de caine.<br />

Ju lutem pastroni jashtëqitjen e Qenit.<br />

Die neun wichtigsten Regeln sollen ein<br />

konfliktfreies Wohnen ermöglichen.<br />

Wir beraten sie zu den Themen:<br />

• Arbeit und Bewerbung<br />

• Sprache bzw. Deutschkurse<br />

• Förderungen des ÖIF<br />

Kontakt:<br />

Integrationszentrum Steiermark<br />

Mag. Božana Miloš<br />

Reitschulgasse 19, 8010 Graz<br />

Tel.: 0316/841720-112, Fax: 0316/841720-109<br />

E-Mail: bozana.milos@integrationsfonds.at<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 25


sOziAles<br />

www.knittelfeld.at<br />

Diabetiker-infos – Termine<br />

Vortrag<br />

18. <strong>Oktober</strong>, 18.30 Uhr, Vortragssaal des Pfarrheimes <strong>Knittelfeld</strong>,<br />

Kirchengasse 7, Thema: „Herausforderung Demenz“, Referentin:<br />

DGKS Ingeborg Holzer, Volkshilfe Judenburg<br />

Diabetes-Aktionstag<br />

4. November, 13 bis 18 Uhr, Rathaus, 2. Stock, Diabetes-Info-<br />

Nachmittag in Zusammenarbeit mit dem Forum Gesunde Stadt<br />

<strong>Knittelfeld</strong>. Vorträge mit namhaften Fachreferenten, Gesundheitsstraße,<br />

Augen, Füße, Blutdruck- und Blutzucker-Messungen,<br />

Infostände, Ausstellung von Diabetikerneuheiten, Büchern sowie<br />

Rezepten für Diabetiker und vieles mehr. Eintritt frei!<br />

Diabetiker Treffen<br />

Nächster Termin: 28. Februar 2012<br />

Bei den monatlichen Treffen sind Diabetiker, deren Angehörige<br />

und Interessierte, bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.<br />

Kontakt:<br />

Margarethe Nagele<br />

Hauptschulstraße10/12, 8724 Spielberg<br />

Tel.: 03512/75694, Mobil: 0664/4627221<br />

Geburtstagsfeier zum 75er<br />

im Rathaus<br />

Tipps zur Fitness<br />

Norbert Berchtaler<br />

INJOY <strong>Knittelfeld</strong><br />

Reine Diäten machen<br />

nicht schlank, sondern<br />

dicker: Die heutigen<br />

Menschen besitzen<br />

aufgrund von Bewegungsmangel<br />

eine reduzierte<br />

muskelmasse.<br />

Gleichzeitig kennt<br />

der Körper eine „Diät“<br />

überhaupt nicht. Vielmehr<br />

baut er zuerst<br />

Muskelmasse ab, wenn<br />

wir weniger Nahrung<br />

zu uns nehmen, da er<br />

„denkt“, es kommen<br />

harte Zeiten auf ihn zu. Denn: Muskeln verbrauchen<br />

mehr Energie als Fett! Nicht weniger Essen<br />

ist also der Weg zum Glück, sondern gezieltes Training<br />

der Muskulatur. Die Muskulatur ist das größte<br />

Organ, das Fett verbrennt: Eine aktive Muskulatur<br />

ist für eine erfolgreiche Fettverbrennung unerlässlich,<br />

denn die menschliche Skelettmuskulatur<br />

ist der ideale Gesund- und Schlankmacher und<br />

kann durchaus als ,,Fettverbrennungsmaschine“<br />

bezeichnet werden.<br />

Muskeln sind Fettverbrennungsmotoren<br />

Bei zu wenig Bewegung beginnt der physiologische<br />

Muskelabbau bereits ab dem 25. bis 30. Lebensjahr<br />

um jeweils ca. 1% pro Jahr. Eine größere<br />

Muskelmasse hat eine gesteigerte Fettverbrennung<br />

nicht nur unter Belastung, sondern auch in<br />

Ruhe zur Folge. Durch mehr Muskeln können Sie<br />

effektiv Ihren Grundumsatz erhöhen und 24 Stunden<br />

am Tag Fett verbrennen. Mit richtigem Krafttraining<br />

und gesunder Ernährung ist die Fettverbrennung<br />

eine Leichtigkeit.<br />

Haben sie überhaupt noch genügend muskeln,<br />

um Fett zu verbrennen?<br />

Wenn nein, dann sollten Sie gleich zum Telefonhörer<br />

greifen und einen kostenlosen Beratungstermin<br />

inkl. Körpersubstanzanalyse im inJOY<br />

<strong>Knittelfeld</strong>, Tel. 03512/44910 vereinbaren!<br />

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Die 75er-Jubilare der Monate Juli und August feierten gemeinsam<br />

mit Vizebürgermeister Ing. Gerald Schmid und Sozialreferentin<br />

Edith Pirker.<br />

Wir gratulierten: Johann Hoffelner, Horst Weninger und August<br />

Fellner. Außerdem wurde Traute Brandner und DI Heinrich Werzer<br />

zum 90. Geburtstag gratuliert.<br />

Danke!<br />

Ich möchte mich für die liebevolle<br />

Hilfeleistung der Angestellten im Bürgerservice<br />

herzlich bedanken.<br />

Ilona Gerl<br />

26 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


Geschichte und Geschichten<br />

rund um <strong>Knittelfeld</strong><br />

Aus dem Stadtarchiv <strong>Knittelfeld</strong><br />

Flößerei und Schifffahrt<br />

auf der Mur Folge 33 – september 11<br />

Einer der ältesten Berichte<br />

über die Flößerei<br />

Die Flößerei, vorwiegend für<br />

den Holztransport, ist ein sehr<br />

altes Gewerbe. Bereits im Alten<br />

Testament (1. Könige 5) wird berichtet,<br />

dass Hiram, der König<br />

von Tyros (Das antikes Tyros<br />

lag auf einer kleinen Insel im<br />

Libanon und war eine der wichtigsten<br />

Städte der Phönizier),<br />

Zedern und Wacholderholz mit<br />

Flößen über das Meer liefern<br />

ließ: „… Und Hiram sandte zu<br />

Salomo und ließ ihm sagen: Ich<br />

habe die Botschaft gehört, die<br />

du mir gesandt hast; ich werde<br />

deinen Wunsch nach Zedernholz<br />

und nach Wacholderholz<br />

ganz erfüllen. Meine Knechte<br />

sollen es vom Libanon ans Meer<br />

hinabbringen, ich werde dann<br />

auf dem Meer Flöße daraus<br />

machen und sie bis an den Ort<br />

bringen lassen, den du mir angeben<br />

wirst, und dort will ich sie<br />

auseinandernehmen lassen …“<br />

Flüsse waren jahrhundertelang<br />

wichtige Verkehrswege<br />

Bis zum Bau der Eisenbahn und<br />

vor allem der damals schlecht<br />

ausgebauten Straßen boten<br />

sich die größeren Flüsse Jahrhunderte<br />

hindurch als wichtige<br />

Verkehrswege an. Deshalb kam<br />

in der Steiermark neben der<br />

Enns auch der Mur eine besondere<br />

Bedeutung zu, weil sie das<br />

holz- und eisenreiche Oberland<br />

mit dem weinreichen Unterland<br />

verbindet. An Wasserfahrzeugen<br />

kamen damals drei Arten<br />

zum Einsatz: Schiffe, Plätten<br />

und Flöße.<br />

1380 ältester urkundlicher<br />

Nachweis über die<br />

Murschifffahrt<br />

Der Schiffsverkehr auf der Mur<br />

ist seit 1380 urkundlich nachgewiesen.<br />

Damals erhielten die<br />

Chorherren des Stiftes Seckau<br />

vom Herzog Leopold III. die Befugnis,<br />

mit einem Schiff Wein<br />

von ihren Besitzungen aus dem<br />

Unterland zu transportieren.<br />

Ein solches Murschiff war etwa<br />

20 Meter lang und 6,5 Meter<br />

breit, hatte auf der Hinterseite<br />

einen Aufbau und war in der<br />

Regel aus Lärchenholz gefertigt.<br />

Damit wurden flussabwärts<br />

Nägel, Roheisen und fertige Eisenwaren,<br />

aber auch Salz nach<br />

Graz, in die südliche Steiermark<br />

bis nach Radkersburg geliefert.<br />

Flussaufwärts wurden diese<br />

Schiffe mit drei und mehr<br />

Pferdegespannen gezogen und<br />

brachten hauptsächlich Wein<br />

und Getreide in das Oberland.<br />

Für die Zugpferde war hart am<br />

rechten Murufer ein eigener<br />

„Treppelweg“ angelegt. Eine<br />

Talfahrt dauerte zwei bis drei<br />

Tage und für eine Bergfahrt bis<br />

nach Leoben wurden 12 bis 14<br />

Tage benötigt. Bei hohem Wasserstand<br />

wurden von Leoben<br />

aus zeitweise Murschiffe bis<br />

<strong>Knittelfeld</strong> gezogen. Mit Ende<br />

des 17. Jahrhunderts endete die<br />

GH Neumann, Repro Rehsmann<br />

Floß nahe der<br />

Gobernitzerbrücke.


Aus dem Stadtarchiv <strong>Knittelfeld</strong> Folge 33<br />

aus Archiv Purgstaller<br />

Flößer auf der Mur.<br />

Schifffahrt auf der Mur gänzlich.<br />

Übrig blieb nur mehr der<br />

Plätten- und Floßverkehr.<br />

Plätten für den<br />

Militärtransport<br />

Die Plätten waren kleine kiellose<br />

Schiffe mit einer Länge<br />

von zirka sechs Klaftern (= 11,4<br />

m) und einer Breite von rund<br />

drei Klaftern (= 5,7 m). Solche<br />

Wasserfahrzeuge waren aus so<br />

genannten Bodenladen gezimmert<br />

und oft mit einem Dach<br />

versehen. Sie wurden auf der<br />

Mur nur für die Talfahrt verwendet.<br />

Besonders im 16. und<br />

17. Jahrhundert wurden Material<br />

und Lebensmittel ans Militär,<br />

das sich an der Militärgrenze<br />

gegen die Türkei befand, geliefert.<br />

Damals ergingen mehrfach<br />

Anordnungen des Landesfürsten<br />

an die Magistrate,<br />

Flöße und Plätten bereitzuhalten,<br />

damit die Transporte für<br />

das Heer sichergestellt werden<br />

können. So genannte Salzplätten<br />

wurden in der Gegend von<br />

<strong>Knittelfeld</strong> und St. Lorenzen<br />

hergestellt. Hier wurden sie mit<br />

Holzkohle, die aus dem hiesigen<br />

Waldreichtum in Kohlenmeilern<br />

produzierte, für die Vordernberger<br />

Radwerke (Hochöfen)<br />

beladen und nach Leoben<br />

transportiert. Dort wurden die<br />

Plätten entladen und mit Salz<br />

beladen. Zum Schutz vor Nässe<br />

waren die Salzstöcke unter einem<br />

niederen Bretterdach auf<br />

Stroh gelagert. Eine Ladung betrug<br />

je nach Wasserstand 150<br />

bis 200 Wiener Zentner (= 8.400<br />

bis 11.200 kg). Die Mannschaft<br />

auf den Plätten, bestehend<br />

aus einem „Vorfahrer“, einem<br />

„Nachzieher“ und vier gemeinen<br />

Floßknechten, stellten die<br />

„Salzversilberer“ (Beamte, die<br />

den Salzhandel verwalteten)<br />

bei. Das Salz wurde zu den Niederlagen<br />

nach Graz, Ehrenhausen<br />

und Wernsee (ehemalige<br />

Untersteiermark, heute Slowenien)<br />

befördert. Aus dem oberen<br />

Murtal fuhren jährlich etwa<br />

500 Plätten stromabwärts. Für<br />

den Verkehr oberhalb von Leoben<br />

und vor allem für den<br />

Holztransport stand in erster<br />

Linie der Floßverkehr zur Verfügung.<br />

Flößerei eine angesehene<br />

Gilde<br />

Die Flößerei spielte im Verkehrsgeschehen<br />

in der Steiermark auf<br />

den Flüssen Enns und Mur eine<br />

große Rolle. Daher waren auch<br />

in <strong>Knittelfeld</strong> Jahrhunderte hindurch<br />

Flößer ansässig. Davon<br />

betrieben Familien durch mehrere<br />

Generationen hindurch<br />

erfolgreich die Flößerei und<br />

brachten es zu Wohlstand und<br />

Ansehen. Als angesehene Floßmeister<br />

waren zum Beispiel zu<br />

Beginn des 18. Jahrhunderts die<br />

Angehörigen der Familie Ebner<br />

in <strong>Knittelfeld</strong> bekannt. Von dieser<br />

Familie übernahm Franz Joseph<br />

Huber den Besitz und die<br />

Floßfahrergerechtsame, die er<br />

33 Jahre ausübte. Huber bekleidete<br />

gleichzeitig bis 1788 das<br />

letzte Stadtrichteramt in <strong>Knittelfeld</strong>.<br />

Eine interessante und mit<br />

besonderem Unternehmergeist<br />

beseelte Persönlichkeit am Ende<br />

des 18. Jahrhunderts war Josef<br />

Weninger – 1788 bis 1795 erster<br />

freigewählter Bürgermeister<br />

von <strong>Knittelfeld</strong> – dessen Vater<br />

Peter Weninger bereits 1757 die<br />

Flößerei betrieben hatte.<br />

„Einbindplätze“ oder<br />

„Floßländ“<br />

Das Zusammenbauen eines Floßes<br />

nannte man „Einbinden“. Es<br />

erfolgte an so genannten „Einbindplätzen“<br />

oder auch „Floßländ“<br />

genannt. Im Bereich von<br />

<strong>Knittelfeld</strong> waren diese Plätze<br />

am rechten Murufer in Gobernitz<br />

flussabwärts nahe der<br />

Gobernitzerbrücke, Apfelberg<br />

auf der Höhe des heutigen Hundeabrichteplatzes<br />

und in St. Lorenzen<br />

flussabwärts im Nahbereich<br />

der Murbrücke.<br />

Der Zusammenbau eines Floßes<br />

erforderte von den Männern<br />

viel Kraft und Geschicklichkeit.<br />

Nach und nach wurden<br />

die Floßbäume (Holzbloche) in<br />

das Wasser gerollt. In der Regel<br />

wurden für ein Floß 20 bis 24,<br />

manchmal auch mehr, Floßbäume<br />

benötigt. Zusammengehalten<br />

wurden die Floßbäume<br />

mit Holzblochen, die an beiden<br />

Enden des Floßes quer darüber<br />

gelegt wurden, so genannten<br />

Jochen. Die Befestigung erfolgte<br />

mit Holznägeln, Wieden (geflochtene<br />

Bänder aus Weidengerten<br />

oder Fichtenschlingen)<br />

oder auch mit Seilen. Zusätzlich<br />

wurden manchmal auch die inneren<br />

Floßbäume mit Wieden<br />

zur Verbesserung der Stabilität<br />

verkeilt. Für die Steuerung des<br />

Floßes waren auf der Vorderund<br />

Hinterseite abhängig von


September <strong>2011</strong><br />

Aus dem Stadtarchiv <strong>Knittelfeld</strong><br />

der Größe des Floßes je ein, zwei<br />

oder drei Ruder mit Wieden auf<br />

Stützen befestigt.<br />

Bemannung eines Floßes<br />

Für eine sichere Floßfahrt waren<br />

bis zu acht Mann notwendig.<br />

An erster Stelle der Fahrer,<br />

der vorne das Granselruder<br />

(Grans, Gransen = Schiffsschnabel)<br />

bediente und gleichzeitig<br />

die übrige Mannschaft befehligte.<br />

Am hinteren Floßende<br />

wurde das Steuerruder vom<br />

Nachzieher bedient. Für die<br />

richtige „Ausrichtung“ des<br />

Floßes, das heißt seinen Bau<br />

und für die Beladung war der<br />

Ausrichter verantwortlich. Zusätzlich<br />

waren bis zu fünf Floßknechte<br />

mit Stangen ausgerüstet<br />

um bei Gefahrenstellen das<br />

Floß nicht auffahren zu lassen.<br />

Die Flößer, sehnige, braungebrannte<br />

Burschen, waren wie<br />

die Köhler und Sensenschmiede<br />

in der Steiermark ein vertrauter<br />

Berufsstand, die keine Gefahr<br />

scheuten. Hin und wieder<br />

zerschellte ein Floß, und dabei<br />

machten sich die Bloche selbständig.<br />

Mit großer Mühe versuchten<br />

dann die Flößer, die<br />

herumschwimmenden Bloche<br />

einzuholen, denn die wertvolle<br />

Fracht mußte gerettet werden.<br />

In einer solchen Situation dachten<br />

sie mehr an ihren Verdienst<br />

anstatt an ihre Gesundheit und<br />

ihr Leben. Die Flößer vertrauten<br />

ihre Arbeit dem heiligen<br />

Nikolaus an, dem Schutzpatron<br />

insbesondere der Seeleute<br />

und auch der Flößer. An diese<br />

Zeit erinnert heute noch die St.<br />

Nikolaus-Kirche in Bruck an<br />

der Mur. Sie wurde Ende des 14.<br />

Jahrhunderts von Murflößern<br />

und Schifferleuten der Stadt<br />

errichtet, die sich in der Nicolaibruderschaft<br />

(Bruderschaft:<br />

genossenschaftlicher Zusammenschluss<br />

zu religiösen Zwecken)<br />

vereinigt hatten.<br />

Auch Personen bedienten<br />

sich der Floßfahrt<br />

In erster Linie dienten die Flöße<br />

zum Transport von Holz. Es<br />

wird unter anderem auch berichtet,<br />

dass das Holz für den<br />

Dachstuhl des Landhauses in<br />

Graz von <strong>Knittelfeld</strong> aus geflößt<br />

wurde. Neben Holz wurden zum<br />

Beispiel Eisenwaren, Häute, leere<br />

Startinfässer (1 Startin etwa<br />

520 Liter) für den Weintransport<br />

so genannte Assacher,<br />

Getreide und Wild in Fässern<br />

auf Flößen transportiert. Die<br />

Beladung eines Floßes betrug<br />

je nach Größe bis zu 10 Klafter<br />

Holz (etwa 34 Raummeter), oder<br />

500 Laden, oder 100 leere Startinfässer.<br />

Damit kam eine Beladung<br />

auf etwa 250 Pfundzentner<br />

(14 Tonnen) zu liegen.<br />

Hin und wieder nahmen Personen<br />

die Floßfahrt ebenfalls als<br />

Reisemittel in Anspruch. Auch<br />

hochgestellte Persönlichkeiten<br />

vertrauten sich der Floßfahrt<br />

nach Graz an, wie zum Beispiel<br />

der Seckauer Propst Lorenz<br />

Spielberger. Dazu vermerkte er<br />

folgendes: „1581 den Januari 8.<br />

reis ich zu Seckau aus in Landtag<br />

und komm um 9 Uhr auf<br />

dem Fluß glücklich gen Graz.“<br />

Genauso reisten die Stadtrichter<br />

von <strong>Knittelfeld</strong> nach Graz, um<br />

dort den „Bannbrief“ zu holen.<br />

Einen Floßtransport in das Unterland<br />

zu bewerkstelligen, dazu<br />

brauchten die Flößer etwa 10<br />

Tage um ein Floß zusammenzubauen,<br />

zu beladen, ins Unterland<br />

zu führen und über die Gleinalm<br />

zu Fuß zurückzukehren. Zum<br />

Beispiel dauerte eine Floßfahrt<br />

von Judenburg bis Graz – eine<br />

Strecke von 18,5 Meilen (Österreichische<br />

Postmeile), rund 140<br />

km – zwei bis drei Tage.<br />

Klimatische Verhältnisse und<br />

die damit im Zusammenhang<br />

stehenden Schwankungen des<br />

Wasserstandes der Mur beeinträchtigten<br />

die ganzjährige<br />

Floßfahrt. Auch die Hochwässer<br />

im Frühjahr, verursacht durch<br />

die Schneeschmelze, verhinderten<br />

den Floßverkehr. Besonders<br />

der niedere Wasserstand<br />

der Mur in den Wintermonaten<br />

erzwang die Einstellung des<br />

Floßverkehres. Der regelmäßige<br />

Floßverkehr begann meistens<br />

im April und endete in den letzten<br />

Novembertagen.<br />

Floß beim<br />

Einbindplatz<br />

Apfelberg, 1938/39.


Aus dem Stadtarchiv <strong>Knittelfeld</strong> Folge 33<br />

Rehsmann<br />

der Verdienst für die Flößer zurück<br />

und somit war auch die<br />

Rentabilität in Frage gestellt.<br />

Der Floßbetrieb ließ nach, bis<br />

er 1940 von <strong>Knittelfeld</strong> aus<br />

vollkommen eingestellt wurde.<br />

1950 fuhr das letzte Floß auf der<br />

Mur vom Achtsnitgraben bei St.<br />

Michael nach Hinterberg.<br />

Erinnerungen an die einstige<br />

Murflößerei<br />

An den einstigen blühenden<br />

und wichtigen Wirtschaftszweig<br />

für <strong>Knittelfeld</strong> – die<br />

Murflößerei – erinnert heute<br />

noch beim Seiteneingang in<br />

die Friedhofskirche der Grabstein,<br />

auf dem ein Floß dargestellt<br />

ist. Es ist der Grabstein<br />

des Floßmeisters und letzten<br />

Stadtrichters von <strong>Knittelfeld</strong>,<br />

Franz Joseph Huber, gestorben<br />

am 4. Juni 1804. Weiters erinnern<br />

an diese Zeit Straßen- und<br />

Gassennamen: Floßländ, Flößergasse,<br />

Floßmeistergasse und<br />

Lendgasse.<br />

Floßfahrt auf der<br />

Mur um 1939.<br />

Niedergang und Neubelebung<br />

der Mur als Verkehrsweg<br />

Weil die Schifffahrt (Plätten) auf<br />

der Mur schon im 17. Jahrhundert<br />

durch den besseren Ausbau<br />

der Straßen an Bedeutung<br />

verloren hatte, stand die Flößerei<br />

bis ins beginnende 19. Jahrhundert<br />

in hoher Blüte. Mit der<br />

Verbesserung der Straßen stieg<br />

auch die Leistungsfähigkeit der<br />

Pferdefuhrwerke an. Damit verlor<br />

die Flößerei und Plättenfahrt<br />

auf der Mur an Bedeutung. Der<br />

Bau und die Inbetriebnahme<br />

der Eisenbahn im Jahr 1868<br />

führte weitgehend zum Erliegen<br />

des Wasserverkehrs auf der<br />

Mur. Die letzten Plätten und Flöße<br />

verschwanden mit dem Bau<br />

der Wasserkraftwerke an der<br />

Mur um 1900.<br />

Als nach dem Ersten Weltkrieg<br />

die Bahn-Frachttarife stark angezogen<br />

hatten, kam man für<br />

den Holztransport auf die Flößerei<br />

zurück. Da sich die holzverarbeitenden<br />

Fabriken in Niklasdorf<br />

und Hinterberg bei Leoben<br />

im Umkreis das Schleifholz sicherten,<br />

kam es wieder zur Belebung<br />

der Flößerei auf der Mur.<br />

Fast jeden Vormittag legte am<br />

rechten Murufer flussabwärts<br />

nahe der Gobernitzerbrücke ein<br />

Floß mit Holz beladen ab. Dieses<br />

übernahm gleichzeitig die<br />

Führung, denn es reihten sich<br />

weitere Flöße an, die in Raßnitz,<br />

Fentsch, St. Lorenzen und das<br />

letzte in Preg bereitstanden. So<br />

trieb eine kleine „Flottille“ mit<br />

Baumstämmen die Mur zu den<br />

Zellstofffabriken flussabwärts.<br />

Auch der Einbindeplatz in Apfelberg<br />

gewann neu an Bedeutung.<br />

Aus dieser Zeit wird auch<br />

berichtet, dass auf den Flößen<br />

hin und wieder Passagiere mitgenommen<br />

wurden. Eine geübte<br />

Praxis war weiters, dass die<br />

Flößer ihre Fahrräder mitnahmen<br />

und sich so das Fahrgeld<br />

von Leoben oder Hinterberg<br />

nach <strong>Knittelfeld</strong> ersparten und<br />

damit ihren Lohn etwas aufbessern<br />

konnten.<br />

Das Ende der Murflößerei<br />

Das Hochwasser im Frühjahr<br />

1938 mit seinen Verwüstungen<br />

legte die Floßfahrt für einige<br />

Zeit komplett lahm. Das Flussbett<br />

der Mur war an einigen<br />

Stellen derart in die Breite getrieben<br />

worden, dass sich dort<br />

naturgemäß ein niederer Wasserstand<br />

ergab, der eine Vollbeladung<br />

der Flöße nicht mehr<br />

möglich machte. Damit ging<br />

Quellen:<br />

Dr. Ferdinand Tremel: Zur<br />

Geschichte der Murflößerei, Bl.<br />

f. Heimatkunde Jg. 19, 1941<br />

www.marineverband.at, Karl<br />

Ferstl: Schifffahrt auf der Mur<br />

– damals und heute, Marinekameradschaft<br />

„Prinz Eugen“,<br />

Bruck/Mur<br />

Rudolf Maier: Frachtverkehr<br />

und Mauten auf der Mur, Tagespost<br />

Nr. 27, 27. Jänner 1935,<br />

STLA, K165, H5<br />

Lois Hammer: Aus <strong>Knittelfeld</strong>s<br />

Vergangenheit<br />

Hubert Köhler: Flöße auf der<br />

Mur, Elektrobote (STEWEAG)<br />

19 (1972), 101 – 104<br />

Walter Brunner: Die Bedeutung<br />

der Mur, 4 Naturschutzbrief<br />

1/2001<br />

www.st-lorenzen-knittelfeld.<br />

at: Vom Schiffsverkehr und der<br />

Flößerei auf der Mur<br />

Zeitzeugen


September <strong>2011</strong><br />

Aus dem Stadtarchiv <strong>Knittelfeld</strong><br />

Die Fahrzeuge im<br />

Eisenbahnmuseum<br />

Der Staatsvertrag von 1955<br />

verpflichtete die Republik Österreich,<br />

an die Sowjetunion<br />

Ablösezahlungen zu leisten.<br />

Neben DDSG, Mineralölverwaltung<br />

mussten auch die Lokfabriken<br />

Voith, Floridsdorf und<br />

Jenbach verschiedene Loktypen<br />

für Russland bauen. Jenbach<br />

entwarf die 200 PS (Spur 1524)<br />

starke 2-achsige Dieselhydraulische<br />

Verschublok. Die MG<br />

1001 verließ Jenbach am 28.<br />

August 1956. Geliefert wurden<br />

51 Stück dieser Type.<br />

Teure Kohlenimporte ließen<br />

auch die ÖBB von Dampf- auf<br />

Dieselloks umrüsten. Die für<br />

Russland entwickelte DH 200<br />

von Jenbach ist schon ab 1954<br />

auch als 2060 für die ÖBB geliefert<br />

worden. 80 Loks gingen<br />

ab 1954 bis 1958 von Jenbach<br />

an die ÖBB. Obwohl am 3. März<br />

1958 die stärkere Reihe 2062<br />

an die ÖBB geliefert wurde (65<br />

Stück), bestellten diese noch 20<br />

Loks der Reihe 2060 nach. Die<br />

2060.81-100 sind 1962 mit besserer<br />

Schalldämmung, höherem<br />

und breiterem Vorbau, geänderten<br />

Gussschildern und 3-Licht<br />

Spitzensignal von der ÖBB in<br />

Betrieb genommen worden. Die<br />

ersten Serien (2060.01-73) bekamen<br />

Vielfachsteuerung. Zwei<br />

an den Führerhausseiten angebrachte<br />

Steuerwellen (Kardanwellen)<br />

mussten miteinander<br />

verbunden werden. Das Abstellen<br />

des Motors erfolgte mit Hilfe<br />

eines Seilzuges, der von einer<br />

Lok auf die andere wirkte. Für<br />

die Überwachungsstromkreise<br />

war eine 12-polige Kupplung<br />

vorhanden. Der Tandembetrieb<br />

kam selten zur Anwendung,<br />

was wohl auf die umständliche<br />

Handhabung zurückzuführen<br />

war. Die Zugförderung <strong>Knittelfeld</strong><br />

ist 1956 mit der 2060.40<br />

beteilt worden. Die Reihe 2060<br />

fand größtenteils im Verschubdienst<br />

Verwendung. Die Clubeigene<br />

Diesellok der Reihe<br />

2060.57 ist betriebsfähig und<br />

war jahrelang der Zugförderungsleitung<br />

<strong>Knittelfeld</strong> zugeteilt.<br />

Sie besitzt zusätzlich eine<br />

Kleinwagenkupplung.<br />

Loktype DH 200 B (ÖBB 2060),<br />

Achsfolge B (zwei angetriebene<br />

Achsen). 1 Dieselmotor, 4 Zylinder,<br />

Turbogetriebe von Voith,<br />

27.4 Tonnen, 6,7 m Länge, 144<br />

KW Leistung, V/max 30 km/h<br />

Verschubdienst, 60 km/h im<br />

Streckendienst. Anstrich: Tannengrün<br />

mit cremefarbigen<br />

Absatzstreifen, Aufstiegstangen<br />

und Kühler verchromt. Lokund<br />

Firmentafeln gegossen.<br />

Dietmar Rauter<br />

2060. Einschulung im Heizhaus <strong>Knittelfeld</strong>, 1956.<br />

Diesellokparade 1989 im Heizhaus Linz.<br />

Die Clubeigene Diesellok 2060.57 in <strong>Knittelfeld</strong>, 1999.


Soziales<br />

www.knittelfeld.at<br />

Herzliche<br />

Wir gratulieren...<br />

Glü<br />

... zum Geburtstag 80, 85, 90 und 95 Jahre<br />

Josef Pickl-Herk, 80 Antonia Reiter, 80 Josefine Stocker, 80 Hedwig Ruß, 80 Harald Steinkellner, 80<br />

Margarete Dunst, 80<br />

Susanna Luckner, 80<br />

Oswald Ritzmeier, 80<br />

Eva Oppelz, 85<br />

Hubert Strasser, 85<br />

Juliane Klingsbigl, 85<br />

Erna Oblasser, 85<br />

Anna Koptik, 85<br />

Maria Lang, 85<br />

Anna Minich, 85<br />

Christine Muhrer, 85<br />

Martha Pustoslemschek, 85<br />

Josef Edlinger, 85<br />

Maria Kanzler, 90<br />

Pauline Nagler, 90<br />

Anton Schatzer, 90<br />

Helene Weidlinger, 90<br />

Maria Fiedler, 90<br />

Maria Winkler, 90<br />

Edeltraut Duller, 90<br />

32 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

sOziAles<br />

ckwünsche<br />

… zur „Goldenen Hochzeit“<br />

… zur „Diamantenen“<br />

Margarete Fröhlich, 90<br />

Dr. Lucia und. Dr. Hubert Spadiut<br />

Johanna und Reinhard Islitzer<br />

Christine Kapfer, 90<br />

Anna und Josef Lugmayr<br />

Ilsa und Stefan Raunig<br />

… zur „Eisernen“<br />

Klara Schurp, 90<br />

Maria und Anton Schatzer<br />

Martha Graf, 90<br />

Helga und Oswald Ritzmeier<br />

… zur „Gnadenhochzeit“<br />

Herma Grossegger, 90 Rosa Mayr, 90<br />

Anna und Johann Hayer<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 33


geneRATiOn 50+<br />

www.knittelfeld.at<br />

Serie Teil 6<br />

Heilpflanzen –<br />

die grünen Helfer<br />

In unserer Heilpflanzenserie stellen wir Ihnen diesmal die Heilwirkung und Anwendung<br />

des echten Salbeis vor.<br />

rischem Öl mit Thujon und Kampfer<br />

als Hauptkomponenten. Daneben<br />

sind zwei bis sechs Prozent Lamiaceengerbstoffe<br />

enthalten, vor<br />

allem Rosmarinsäure, sowie Flavonoide<br />

und das Triterpen Ursolsäure.<br />

Bitterstoffe wie Carnosol<br />

verursachen den leicht bitteren<br />

Geschmack.<br />

Die Pflanze gehört zu den<br />

Lippenblütlern und blüht<br />

zwischen Mai und Juli.<br />

Echter Salbei<br />

(Salvia officinalis)<br />

Salbei lindert Zahnfleischentzündungen<br />

und kann – innerlich angewendet<br />

– auch gegen übermäßiges<br />

Schwitzen helfen. Schmale Sofie<br />

oder Zahnblatt, so heißt der echte<br />

Salbei ebenfalls. Die Pflanze schaut<br />

mit ihren violetten Blüten nicht nur<br />

hübsch im Garten aus, ihre Blätter<br />

schmecken auch köstlich als Gewürze<br />

zu Pasta oder Fleisch.<br />

Salbei ist eine altbekannte Heilpflanze,<br />

wie ihr lateinischer Name<br />

verrät: Salvia leitet sich von salvare<br />

ab, und das bedeutet heilen. Die<br />

Ägypter nutzten das Kraut als Mittel<br />

gegen Unfruchtbarkeit. Seit der<br />

Antike kennen Heilkundige die positiven<br />

Effekte von Salbei bei Verdauungsproblemen<br />

oder Zahnweh.<br />

Heute kommt der echte Salbei bei<br />

Zahnfleischentzündungen, Halsweh<br />

und Heiserkeit, aber auch<br />

übermäßigem Schwitzen und Blähungen<br />

zum Einsatz.<br />

merkmale: Der Salbei ist ein aromatisch<br />

riechender Halbstrauch, der<br />

bis zu 70 Zentimeter hoch wächst.<br />

Stängel wie Blätter sind filzig behaart.<br />

In den oberen Blattachseln<br />

befinden sich die hell- bis blauvioletten<br />

Blüten, die deutlich zweilippig<br />

sind.<br />

standort und Verbreitung: Der<br />

echte Salbei stammt aus dem Mittelmeergebiet.<br />

Er wächst auf trockenen<br />

Hängen.<br />

Wirksame Pflanzenteile und inhaltsstoffe:<br />

Salbeiblätter bestehen<br />

zu 1 bis 2,5 Prozent aus äthe-<br />

Heilwirkung und Anwendung: Die<br />

in Salbeiblättern enthaltene Ursolsäure<br />

wirkt Entzündungen entgegen.<br />

Das ätherische Öl hemmt das<br />

Wachstum von Viren, Bakterien und<br />

Pilzen. Extrakte aus Salbeiblättern<br />

sowie das reine ätherische Öl helfen<br />

daher als Gurgellösung, Bonbon<br />

oder Tee bei Zahnfleischentzündungen<br />

genauso wie bei Halsschmerzen<br />

und Heiserkeit. Aber auch Verdauungsprobleme,<br />

wie Blähungen<br />

und Völlegefühl, lindert Salbei.<br />

Wichtige Hinweise: Das rein ätherische<br />

Öl sowie der alkoholische<br />

Extrakt sollten nicht über einen<br />

längeren Zeitraum, etwa über mehrere<br />

Monate, regelmäßig verwendet<br />

werden. Außerdem darf das Öl<br />

nur äußerlich eingesetzt werden.<br />

Kleinkinder, Schwangere und Stillende<br />

sollten auf Salbei verzichten.<br />

Freuen Sie sich auf eine<br />

weitere Heilpflanze in unserer<br />

nächsten Ausgabe!<br />

Vorankündigung<br />

Weihnachtsfeier<br />

Die Weihnachtsfeier für alle Senioren/innen findet am Dienstag, 13. Dezember, um 15 Uhr im Kulturhaus, großer<br />

Saal statt. Wir laden Sie dazu recht herzlich ein. Auf Ihr Kommen freuen sich Bürgermeister Siegfried Schafarik,<br />

Sozialreferentin Edith Pirker und das Team vom Bürgerservice Soziales.<br />

34 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at Generation 50+<br />

Tipps vom Gemeindearzt<br />

Herbst- bzw. Winterblues<br />

So behalten Sie Ihre gute Laune auch in den kalten Monaten<br />

Bei fast jedem Dritten sinkt das<br />

Stimmungsbarometer, wenn das<br />

Wetter schlecht ist und die Tage<br />

grau sowie kalt sind. Besonders<br />

Frauen leiden unter dem saisonalen<br />

Seelentief. Es fällt einem Betroffenen<br />

schwer, sich zu konzentrieren,<br />

man ist ständig müde und energielos.<br />

Manche haben in dieser Zeit<br />

Heißhunger auf Süßigkeiten. Dieses<br />

so genannte SAD-Syndrom (Saisonal<br />

Abhängige Depression) ist ein<br />

vorübergehendes Stimmungstief<br />

und beruht meist auf die geringe<br />

Sonneneinstrahlung. Der Lichtmangel<br />

beeinflusst den Hormonhaushalt<br />

des Menschen. Das schlaffördernde<br />

Hormon Melatonin wird bei<br />

Dunkelheit ausgeschüttet und baut<br />

sich bei Licht wieder ab. Fehlt die<br />

Lichteinwirkung, dann verlängert<br />

sich die nächtliche Melatonin-Ausschüttung<br />

und man fühlt sich ver-<br />

stärkt schlapp und müde. Zusätzlich<br />

gelangt durch eine geringere<br />

Sonneneinstrahlung in der kälteren<br />

Jahreszeit weniger Sonnenlicht<br />

über die Augen in das Gehirn. Somit<br />

wird die Produktion von Serotonin<br />

vermindert. Dies ist ein Botenstoff,<br />

der stimmungsaufhellend wirkt und<br />

die körperliche Aktivität anregt.<br />

Symptome sind verminderter Antrieb,<br />

Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen,<br />

Schuldgefühle,<br />

Schlafbedürfnis, Heißhunger<br />

auf Kohlenhydrate und Schokolade<br />

sowie eine negative Sicht auf die<br />

Zukunft. Einige Betroffene möchten<br />

sich durch das Stimmungstief am<br />

liebsten von der Umwelt abkapseln<br />

und möglichst nichts unternehmen.<br />

Viele Körperfunktionen arbeiten im<br />

Winter im Schongang.<br />

Maßnahmen zur Vorbeugung einer Winterdepression.<br />

Die entscheidenden Faktoren sind Licht, Bewegung und Ernährung.<br />

• Viel Tageslicht ist die beste Therapie für eine saisonale Depression.<br />

Selbst wenn der Himmel bedeckt und es schwierig ist, den inneren<br />

Schweinehund zu überwinden, hilft ein täglicher Spaziergang von 30 bis<br />

60 Minuten gegen das Seelentief. Denn ein bewölkter Wintertag bietet<br />

immer noch etwa zehnfach mehr an Lichteinheiten als eine normale Zimmerbeleuchtung.<br />

Gute Ergebnisse konnten auch mit Lichttherapiegeräten<br />

erzielt werden, die teilweise in ihrer spektralen Zusammensetzung<br />

dem natürlichen Sonnenlicht entsprechen. Belebende Farben können<br />

ebenfalls die Stimmung heben. Empfehlenswert sind Orange,- Gelb- und<br />

Rottöne, die das Sonnenlicht nachahmen.<br />

• Achten Sie auf Ihre Ernährung. Diese sollte abwechslungsreich und<br />

vollwertig sein und ausreichend Omega-3-Fettsäuren enthalten. Ausreichend<br />

Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise in Seefisch, Oliven, Walnuss-<br />

und Distelöl enthalten. Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse.<br />

Ab und zu darf man sich auch ein Stück Schokolade gönnen, denn Zucker<br />

kurbelt die Produktion von Serotonin an und hebt die Stimmung.<br />

• Gönnen Sie sich Entspannung mit einer Massage oder einem Bad. Anstatt<br />

sich daheim vor dem Fernseher zu verkriechen, treffen Sie sich mit<br />

Freunden auf ein Glas Wein oder machen Sie einen Theater- oder Kinobesuch.<br />

Tun Sie sich bewusst etwas Gutes, bewahren Sie Ihren Humor<br />

und lächeln Sie die schlechte Stimmung einfach weg. Die persönliche<br />

Einstellung spielt eine wichtige Rolle.<br />

• Wer ständig niedergeschlagen und bedrückt ist, sollte sich professionelle<br />

Hilfe suchen. Depressionserkrankungen sind inzwischen gut mit<br />

einer Kombinationsbehandlung aus Medikamenten und Psychotherapie<br />

zu behandeln.<br />

Dr. Heimo Korber, Gemeindearzt<br />

Neue Termine (jeweils Dienstag)<br />

Besuchen Sie unser Tanzkaffee für Junggebliebene!<br />

<strong>2011</strong><br />

18. <strong>Oktober</strong><br />

29. November<br />

2012<br />

31. Jänner<br />

14. Februar<br />

27. März<br />

24. April<br />

29. Mai<br />

von 16 bis 20 Uhr, Kulturhaus, Weißer Saal<br />

Für Stärkung mit Getränken und Brötchen wird gesorgt.<br />

Alle Seniorinnen und Senioren, die sich gerne<br />

unterhalten und das Tanzbein schwingen, sind<br />

herzlich eingeladen.<br />

Ausflug für Seniorinnen<br />

und Senioren<br />

Der Senior/innen-Ausflug für die Bewohner/innen<br />

des Pensionistenwohnhauses in der Mozartstraße<br />

und des Seniorenwohnhauses in der Portniggstraße<br />

führte zum Wallfahrtsort Maria Schutz am Semmering.<br />

Nach einem Spaziergang gab es Stärkung bei<br />

Kaffee und den berühmten riesigen Maria Schutz-<br />

Krapfen.<br />

Besuch der Wallfahrtskirche<br />

Maria Schutz.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 35


Kultur<br />

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Hineinspaziert ins Kulturhaus<br />

Programm <strong>Oktober</strong> – Dezember <strong>2011</strong><br />

Dienstag, 18. <strong>Oktober</strong>, 19.30 Uhr<br />

Benefizveranstaltung Lions Club<br />

Judenburg-<strong>Knittelfeld</strong><br />

Mit: Hot black shoes – Stepptanzgruppe, Jimmy goes to Funky<br />

Town, Andrea Schmalzmeier und weitere Musiktalente der<br />

Fohnsdorfer Musikschule, Ensemble Clarinax, Schulchor des<br />

BG/BRG <strong>Knittelfeld</strong>, Paul Pizzera – Gewinner des Kleinkunstvogels<br />

<strong>2011</strong>, Styrian Harmonists und Bigband der Stadtkapelle<br />

<strong>Knittelfeld</strong>. Der Reinerlös dieser Veranstaltung kommt dem<br />

Hospizarbeitskreis Oberes Murtal zu Gute.<br />

Samstag, 29. <strong>Oktober</strong>, 19.30 Uhr<br />

Jubiläumskonzert<br />

135 Jahre Stadtkapelle <strong>Knittelfeld</strong><br />

Donnerstag, 3. November, 19.30 Uhr<br />

Trekkingträume –<br />

5 Jahre zu Fuß die Welt erlebt<br />

Diashow – Doris & Hubert Neubauer<br />

Donnerstag, 20. <strong>Oktober</strong>, 19.30 Uhr<br />

Faszinierendes Äthiopien<br />

Panoramavision von Sepp Wohlmuth<br />

Der Profifotograf und Abenteurer Sepp Wohlmuth berichtet<br />

über seine Reisen durch eines der letzten authentischen<br />

Länder Afrikas.<br />

Dienstag, 25. <strong>Oktober</strong>, 19.30 Uhr<br />

Salonorchester Alcazar<br />

Konzert<br />

Die Abenteurer führen die Besucher/innen zum Dach Afrikas,<br />

den Kilimanjaro mit seinen noch riesigen Gletschern,<br />

durch dichte Regenwälder in die brütend heiße Savanne der<br />

Serengeti mit ihrer einzigartigen Tierwelt und in viele weitere<br />

Regionen der Erde.<br />

Samstag, 5. November, 19 Uhr<br />

„Music & Dance Night“<br />

Eisenbahnermusikverein <strong>Knittelfeld</strong><br />

Musik aus den 20er- und 30er-Jahren. Gespielt wird in<br />

Originalbesetzung.<br />

Mittwoch, 26. und Donnerstag 27. <strong>Oktober</strong>, 19.30 Uhr<br />

„Reblaus trifft Poesie“<br />

PHOENIX – das andere theater<br />

Literarisch Heiteres zum Thema Wein mit Musik und gehaltvollen<br />

Schmankerln aus dem Weinkeller.<br />

Dienstag, 8. November, 19.30 Uhr<br />

„Mary, Mary“<br />

3. Wunschabo-Veranstaltung – Der Grüne Wagen<br />

Eine brillante und berührende Beziehungskomödie in drei<br />

Akten von Jean Kerr<br />

Die Dialoge des Stückes sind glänzend pointiert. Mit Witz<br />

und Frechheit, mit Charme und Übermut werden moderner<br />

Kunstbetrieb, American way of life und alle nur möglichen<br />

menschlichen Schwächen liebevoll ironisiert. Die spröde,<br />

aber warmherzige Mary ist eine Frauenfigur unserer Tage,<br />

im Spannungsfeld zwischen Gefühl und Verstand.<br />

36 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


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Kultur<br />

Mittwoch, 9. November, 19.30 Uhr<br />

Sterben ohne Angst<br />

Buchpräsentation und Vortrag<br />

Woher kommen und wohin gehen wir? Was geschieht während<br />

des Sterbevorganges und danach? Im Vortrag wird erklärt,<br />

wie jeder das zeitlose Wissen des Buddhismus nutzen kann,<br />

um besser zu leben und zu sterben. Dies erleichtert nicht nur<br />

den Übergang in das Leben nach dem Tod, sondern ermöglicht<br />

es auch, andere helfend zu begleiten.<br />

Dienstag, 22. November, 19.30 Uhr<br />

Louis Spohr-Sinfonietta<br />

4. Wunschabo-Veranstaltung<br />

Donnerstag, 17. November, 15 Uhr<br />

Hänsel und Gretel<br />

Märchenoper nach Engelbert Humperdinck<br />

Das österreichisch/deutsche Kammerorchester „Louis Spohr<br />

Sinfonietta“ gastiert mit dem Weltklassegeiger Dan Zhu aus<br />

New York und dem italienischen Pianisten Andrea Rucli mit<br />

Werken von F. Mendelssohn, W. A. Mozart, O. Resphighi u.a. in<br />

<strong>Knittelfeld</strong>.<br />

Donnerstag, 1. Dezember, 19.30 Uhr<br />

Ägypten – Eine Zeitreise zwischen<br />

Vergangenheit und Gegenwart<br />

Diashow von Christian Kovacs<br />

Junge Kammeroper Köln, ab 5 Jahre<br />

Die romantische Musik Engelbert Humperdincks mit ihren<br />

eingängigen und volksliedhaften Motiven schafft seit der<br />

Uraufführung musikalische Räume für Phantasien und Zauber<br />

von Jung und Alt. Alle zittern mit, wenn die Geschwister im<br />

Lebkuchenhaus auf die Hexe treffen und alle atmen erleichtert<br />

auf, wenn die Böse am Ende selbst zum Lebkuchen wird<br />

und Hänsel und Gretel sich mit ihren Eltern versöhnt in den<br />

Armen liegen.<br />

Freitag, 18. November, 19.30 Uhr<br />

„Fräulein Kathi“<br />

Music Night in der Atriumbar:<br />

Katharina Schicho und<br />

ihre dreiköpfige Live-Band<br />

bieten einen geballten<br />

musikalischen Act in Mundartmusic.<br />

Orientalische Basare, geheimnisvolle Pyramiden, göttliche<br />

Tempelanlagen und kilometerlange Sandstrände. Christian<br />

Kovacs bereiste das Land mehrere Monate lang mit den öffentlichen<br />

Verkehrsmitteln, zu Fuß und auf dem Kamel.<br />

Digitale Diashow in HDAV-Qualität.<br />

Samstag, 3. Dezember, 20 Uhr<br />

Nik P. & Band<br />

Seit 13 Jahren gastiert der Ausnahmekünstler<br />

mittlerweile schon im <strong>Knittelfeld</strong>er<br />

Kulturhaus. In all den Jahren ist<br />

er seinen <strong>Knittelfeld</strong>er Freunden immer<br />

treu geblieben. Heuer wird Nik P. mit<br />

seiner Band wieder das Publikum<br />

begeistern. Mit im Gepäck seine Hits<br />

wie „Ein Stern der deinen Namen trägt“<br />

„Der Mann im Mond“, „Come On Let’s<br />

Dance“, „Gloria“, „Was wär“ uvm., gemixt mit dem einen oder<br />

anderen Weihnachtslied.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 37


Kultur<br />

www.knittelfeld.at<br />

Donnerstag, 8. Dezember, 17 Uhr<br />

<strong>Knittelfeld</strong>er Advent <strong>2011</strong><br />

Besinnliches zum Nachdenken und Einstimmen in die Weihnachtszeit.<br />

Wie immer führt Rudolf Leitenmüller durch das<br />

Programm. Dieser Abend wird vom ORF-Radio Steiermark<br />

aufgezeichnet und gesendet.<br />

Samstag, 24. Dezember, 10 Uhr<br />

Ein ganz besonderer Tag<br />

Theater für Kinder ab 3 Jahre – Theater Heuschreck<br />

Das neueste Heuschreck-Musical erzählt davon, wie wichtig<br />

es ist, auf die Natur zu hören, und wie einfach es sein kann,<br />

glücklich zu sein! Für Groß und Klein!<br />

Samstag, 31. Dezember, 19.30 Uhr<br />

Silvesterkonzert mit den „Walzerperlen“<br />

Das erste Damensalonorchester mit Herren.<br />

Die Wiener Musik von Johann Strauß, Franz Lehar, Emmerich<br />

Kalman und anderen namhaften Walzer- und Operettenkomponisten<br />

bringen die zehn Musiker/innen verstärkt<br />

durch eine Gesangssolistin dem Publikum näher. Als in<br />

Graz beheimatetes Ensemble, liegt den „Walzerperlen“ der<br />

berühmte Komponist Robert Stolz sehr am Herzen. Beim<br />

traditionellen <strong>Knittelfeld</strong>er Auftritt werden sie ein heiter<br />

beschwingtes Programm bieten.<br />

„jazz’s cool bigband“ zeigte…<br />

Jazz ist cool!<br />

Unter dem Motto „Magic of Music“ spielte die Bigband der <strong>Knittelfeld</strong>er Musikschule<br />

(Leitung von Mag. Martin Pösner) wieder im Kulturhaus.<br />

Dr. Helmut Wolkner/Tenorsaxophon,<br />

Walter Rath/Posaune, Julian<br />

Weghofer/Altsaxophon, Lisa Pink/<br />

Altsaxophon, Gernot Nowak/Gitarre,<br />

Floribert Neumann/Trompete,<br />

Erich Mensator/Baritonsaxophon,<br />

Karl König/Posaune, Gerald Weghofer/Schlagzeug).<br />

Angelika Berr<br />

rundete mit ihrer ausdrucksstarken<br />

Stimme den Klang der Bigband perfekt<br />

ab. Nach zweijähriger Abstinenz<br />

hatte Mag. Martin Pösner das<br />

Konzert wieder geleitet.<br />

Angelika Berr begleitete als<br />

Gesangssolistin die Bigband.<br />

Zeitlose Musik aus mehreren Jahrzehnten<br />

wurde von den Bigband-<br />

Musiker/innen bei ihrem alljährlichen<br />

Konzert zum Besten gegeben.<br />

Für die einen war es eine Erinnerung<br />

an die Jugendzeit, für die<br />

anderen Musik, die „cool“ klingt<br />

und Spaß macht, sie zu interpretieren.<br />

Ein swingender Abend mit<br />

vielen Klassikern, wie „String of<br />

Pearls“ (Glenn Miller), begeisterte<br />

das Publikum. Ein rockiges „Mercy,<br />

Mercy, Mercy“ von Joe Zawinul<br />

oder die Popballade „Don’t Know<br />

Why“ (Norah Jones) lockerten den<br />

Abend ebenso auf wie die solistischen<br />

Einlagen vieler Musikerinnen<br />

und Musiker. (Horst Michael Schaffer/Trompete,<br />

Viktor Palic/Percussion,<br />

Martin Pösner/Altsaxophon,<br />

Die Bigband:<br />

Rund 25 Mitglieder – aktive und<br />

ehemalige Musikschüler/innen<br />

sowie Musiklehrer – im Alter zwischen<br />

14 und 71 spielen in der<br />

Band. 2004 hat Martin Pösner<br />

von Peter Schreibmaier die Band<br />

übernommen und neu aufgebaut.<br />

Zwischen 2008 und 2010 leitete<br />

Jan Balac die Gruppe. Seit seiner<br />

Rückkehr aus China ist Martin<br />

Pösner wieder der künstlerische<br />

Leiter.<br />

38 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


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KUlTUR<br />

Aktuelles<br />

Musicalfahrt ins Ronacher Wien<br />

SISTER ACT<br />

Aktuelles aus dem Kulturamt<br />

Das Erfolgsmusical vom Londoner West End, basierend<br />

auf dem Kultfilm SISTER ACT mit Whoopi Goldberg.<br />

Dienstag, 15. November, Abfahrt 15.30 Uhr beim Schulzentrum<br />

Leitnerstraße<br />

Kosten: Eine Karte in der Kategorie II (Parkett) inkl.<br />

Busfahrt nach Wien € 87,–. Dauer der Aufführung: rund<br />

3 Stunden, Ankunft in <strong>Knittelfeld</strong>: um ca. 01.30 Uhr<br />

Kartenbestellungen werden ab<br />

sofort vom Kulturamt entgegengenommen.<br />

Auf Grund der großen<br />

Nachfrage und der begrenzten Anzahl<br />

an Karten bitten wir Sie, Ihre<br />

Kartenwünsche rechtzeitig bekanntzugeben.<br />

Die Karten werden<br />

nach Einlangen der Reservierungen<br />

vergeben.<br />

Das neue Wunschabo für die Saison <strong>2011</strong>/2012 ist da!<br />

Die Möglichkeiten:<br />

„5 aus 10“ – „8 aus 10“ – „Alle 10“<br />

Infos und Kartenbestellung:<br />

Kulturamt <strong>Knittelfeld</strong>, Gaaler Straße 4, Tel.: 03512/86621 und kulturamt@knittelfeld.at<br />

Vorankündigung<br />

„Music & Dance Night“<br />

Der Eisenbahner Musikverein <strong>Knittelfeld</strong> veranstaltet<br />

am samstag, 5. november, im großen Saal des Kultur- &<br />

Kongresshauses <strong>Knittelfeld</strong> ein Konzert nach dem Motto<br />

„Music & Dance Night“, zu dem herzlich eingeladen wird.<br />

Der EMV <strong>Knittelfeld</strong> präsentiert sich<br />

bei diesem Konzert optisch wie auch<br />

musikalisch in einer völlig anderen<br />

Art. In einer lockeren, ungezwungenen<br />

und gemütlichen Atmosphäre<br />

spielt man Musikstücke passend<br />

zum Thema. Wer gerne das Tanzbein<br />

schwingt, ist eingeladen, zu Titeln<br />

wie „Beautiful Maria of My Soul“<br />

oder „It‘s Raining Men“ zu tanzen.<br />

Anschließend an das Konzert gibt<br />

es Musik aus den Bereichen Jazz,<br />

Swing und Bossa Nova mit der Gruppe<br />

„Gentle Game“. Zu einer musika-<br />

lischen Zeitreise von 1930 bis in die<br />

Gegenwart werden erlesene südsteirische<br />

Weine angeboten. Außerdem<br />

wird der aktuelle Weltmeisterkäse<br />

verkostet. Auch für das leibliche<br />

Wohl ist also während der gesamten<br />

Veranstaltung bestens gesorgt.<br />

Lassen Sie sich dieses interessante<br />

Ereignis nicht entgehen und merken<br />

Sie sich diesen Termin heute schon<br />

vor!<br />

Der EMV <strong>Knittelfeld</strong> freut sich auf<br />

Ihr Kommen!<br />

Karten:<br />

Vorverkaufskarten ab sofort bei allen EMV-Musiker/<br />

innen sowie im Kulturamt <strong>Knittelfeld</strong>.<br />

Vorverkaufspreis: € 12,–<br />

Abendkasse: € 15,–<br />

Vorbestellungen unter Tel.: 0664/9656122 oder per<br />

E-Mail an emv-knittelfeld@gmx.at.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 39


Kultur<br />

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Kulturreise 2012<br />

Türkei<br />

1001 Attraktionen<br />

zwischen Orient und<br />

Okzident!<br />

Sa., 31. März, bis Do., 5. April 2012 – 6 Tage Flug- und Busreise<br />

1. Tag, Sa., 31. März<br />

Anreise – <strong>Knittelfeld</strong> – Wien – Antalya<br />

Busfahrt von <strong>Knittelfeld</strong> zum Flughafen Wien. Flug nach Antalya.<br />

Nach der Ankunft in Antalya erfolgt der Transfer zu Ihrem<br />

**** Hotel. Danach Check-in und Abendessen. Nächtigung.<br />

2. Tag, So., 1. April<br />

Konya – Mevlana Museum – Karawanserei – Kappadokien<br />

Nach dem Frühstück fahren Sie von Antalya nach Kappadokien.<br />

Die Fahrt führt Sie über die Taurus Berge mit romantischen<br />

Passstraßen. Mittags erreichen Sie dann Konya – eine Stadt, die<br />

für ihre „Tanzenden Derwische“ bekannt ist. Sie besuchen auch<br />

das Mevlana Museum. Am Nachmittag fahren Sie zur bekannten<br />

Karawanserei der Seldschuken Periode. Am Abend kommen<br />

Sie dann in Kappadokien an und checken in Ihr **** Hotel ein.<br />

Abendessen im Hotel.<br />

3. Tag, Mo., 2. April<br />

Kappadokien – Kirchental Göreme – Tuffkegel<br />

Nach dem Frühstück besichtigen Sie Kappadokien, eine aus vulkanischem<br />

Tuffstein geformte Erosionslandschaft, in der sich<br />

der Mensch seit Jahrtausenden Wohnhöhlen, Kirchen, Klöster<br />

und unterirdische Städte geschaffen hat. Danach fahren Sie weiter<br />

ins Kirchental Göreme, wo Sie die wunderbaren christlichen<br />

Wandmalereien besichtigen. Nach dem Abendessen verbringen<br />

Sie den Abend in einem Tuffkegel, den man extra für Abendprogramme<br />

umgebaut hat. Hier werden Sie mit Derwisch- und Folkloretänzen<br />

unterhalten. Danach Nächtigung in Ihrem Hotel.<br />

4. Tag, Di., 3. April<br />

Pasabag – Derinkuyu – Besuch einer Teppichknüpferei<br />

Nach dem Frühstück werden Sie die Umgebung kennenlernen.<br />

Unter anderem den Pasabag und die unterirdische Stadt Derinkuyu,<br />

die Christen in Gefahrenzeiten als Unterkunft diente. Danach<br />

werden Sie die Kunst des Teppichknüpfens kennenlernen.<br />

Zum Abendessen kommen Sie wieder in Ihr Hotel.<br />

5. Tag, Mi., 4. April<br />

Rückfahrt nach Antalya über das Taurusgebirge<br />

Frühstück und Check-out im Hotel. Danach treten Sie den Rückweg<br />

nach Antalya an. Sie fahren über das sehenswerte Taurusgebirge<br />

zurück an die Mittelmeerküste. Danach Check-in und<br />

Abendessen im Hotel.<br />

6. Tag, Do., 5. April<br />

Transfer zum Flughafen – Rückflug<br />

Frühstück und Check-out im Hotel. Der Vormittag steht Ihnen<br />

zur freien Verfügung. Mittags geht es mit zahlreichen neugewonnenen<br />

Eindrücken zum Flughafen, wo Sie den Rückflug nach<br />

Wien antreten. Heimfahrt mit dem Bus nach <strong>Knittelfeld</strong>.<br />

Leistungen:<br />

• Bustransfer <strong>Knittelfeld</strong> – Flughafen Wien – <strong>Knittelfeld</strong><br />

in einem Springer-Komfortbus<br />

• Flug Wien – Antalya – Wien, 20 kg Freigepäck, Bordservice<br />

• Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen<br />

• 2 Nächte im **** Stadthotel in Antalya in Doppelzimmern<br />

mit Bad/Dusche, WC<br />

• 3 Nächte im Hotel Burcu Kaya **** in Kappadokien in<br />

Doppelzimmern mit Bad/Dusche, WC<br />

• Basis Halbpension im Hotel (Frühstück und Abendessen)<br />

• Reise in einem komfortablen klimatisierten Reisebus<br />

• Deutschsprachig staatlich geprüfte Reiseleitung<br />

• 4 x Mittagessen unterwegs<br />

• 1 x Abendprogramm mit Derwischtanz<br />

• inkl. Flughafentaxen und Sicherheitsgebühren<br />

(Änderungen vorbehaltlich!)<br />

• Gruppen-Komplettschutz der Europäischen Reiseversicherung<br />

• Trinkgelder<br />

Pauschalpreis: € 955,– pro Person im DZ<br />

Einzelzimmerzuschlag pro Person: € 105,–<br />

40 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


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Kultur<br />

Städteflug 2012<br />

Madrid<br />

Hauptstadt von Spanien<br />

Mi., 6. Juni bis So., 10. Juni 2012<br />

5 Tage Flug- und Busreise<br />

1. Tag, Mi., 6. Juni<br />

Anreise – <strong>Knittelfeld</strong> – Wien – Madrid<br />

Busfahrt von <strong>Knittelfeld</strong> zum Flughafen Wien. Abendflug mit<br />

Iberia nach Madrid. Transfer in Ihr **** Stern Hotel Agumar.<br />

Danach Check-in und Nächtigung.<br />

2. Tag, Do., 7. Juni<br />

Halbtägige Stadtrundfahrt<br />

Nach dem Frühstück im Hotel werden Sie sich durch eine halbtägige<br />

Stadtrundfahrt einen ersten Überblick über die spanische<br />

Hauptstadt verschaffen. Der Nachmittag steht zur freien<br />

Verfügung. Danach Nächtigung.<br />

3. Tag, Fr., 8. Juni<br />

Ganztagesausflug Toledo<br />

Frühstück im Hotel. Heute machen Sie einen ganztägigen Ausflug<br />

nach Toledo, wo Sie die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennenlernen<br />

werden. Am Abend Rückfahrt ins Hotel und Nächtigung.<br />

4. Tag, Sa., 9. Juni<br />

Freizeit<br />

Frühstück im Hotel. Den heutigen Tag können Sie individuell genießen<br />

und frei nach Ihren Wünschen gestalten.<br />

5. Tag, So., 10. Juni<br />

Ganztagesausflug El Escorial & Heimreise<br />

Nach dem Frühstück und dem Check-out steht ein Ganztagesausflug<br />

nach El Escorial am Programm. Sie besichtigen unter anderem<br />

das weltbekannte Kloster sowie viele weitere Sehenswürdigkeiten,<br />

die diesen historischen Ort auszeichnen. Danach Transfer<br />

zum Flughafen und anschließend Rückflug nach Wien. Von Wien<br />

aus bringt Sie der Springer-Bus wieder nach <strong>Knittelfeld</strong>.<br />

Leistungen:<br />

• Bustransfer <strong>Knittelfeld</strong> – Flughafen Wien – <strong>Knittelfeld</strong><br />

in einem Springer-Komfortbus<br />

• Linienflug ab/bis Wien nach Madrid mit einer Maschine<br />

der Iberia<br />

• 23 kg Freigepäck, Bordservice<br />

• Transfer Flughafen – Hotel – Flughafen<br />

• Unterbringung im **** Hotel Agumar im Doppelzimmer<br />

mit Dusche, WC<br />

• Basis 4 x Nächtigung/Frühstück<br />

• Halbtägige Stadtrundfahrt in Madrid mit örtlicher,<br />

deutschsprachiger Reiseleitung<br />

• Tagesausflug nach Toledo mit örtlicher, deutschsprachiger<br />

Reiseleitung (inkl. Eintritte für Sto Tome, San Juan de los<br />

Reyes, Sta Maria la Blanca<br />

• Tagesausflug nach El Escorial mit örtlicher, deutschsprachiger<br />

Reiseleitung (inkl. Eintritt Escorial Monastery)<br />

• inkl. Flughafentaxen und Sicherheitsgebühren<br />

(Änderungen vorbehaltlich!)<br />

• Gruppen-Komplettschutz der Europäischen Reiseversicherung.<br />

• Trinkgelder<br />

Pauschalpreis: € 965,– pro Person im DZ<br />

Einzelzimmerzuschlag pro Person: € 186,–<br />

Für beide Reisen gilt:<br />

Anmeldungen ab SOFORT – beschränktes Kontingent!<br />

Bei der Anmeldung zur Reise sind das Geburtsdatum und die<br />

Reisepass- bzw. Personalausweisnummer erforderlich!<br />

Kulturamt <strong>Knittelfeld</strong>, Tel.: 03512/86621, Gaaler Straße 4, 8720<br />

<strong>Knittelfeld</strong>, kulturamt@knittelfeld.at<br />

Änderungen im Programmablauf bzw. bei der Unterkunft bleiben dem<br />

Veranstalter vorbehalten.<br />

Es gelten die „Allgemeinen Reisebedingungen“, herausgegeben von der<br />

Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft, Fachverband der Reisebüros,<br />

Sektion Fremdenverkehr, in ihrer letzten Fassung. Preis- und Programmänderungen<br />

vorbehalten.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 41


Kultur<br />

www.knittelfeld.at<br />

Kreative Jugend<br />

Jugendkunstpreis <strong>2011</strong> vergeben<br />

Bereits zum siebenten Mal wurde der Jugendkunstpreis der Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong><br />

vergeben. 23 Teilnehmer/innen reichten in den Sparten Malerei und Skulpturen sowie<br />

Fotografie und Video, 27 Exponate ein. Sieben Preise wurden verliehen.<br />

Die Gewinnerinnen in<br />

der Sparte Malerei/<br />

Skulpturen Elisabeth<br />

Gruber und Simone<br />

Trimmel mit dem Bürgermeister<br />

und dem<br />

Kunstpreis-Team.<br />

Die Werke wurden von einer unabhängigen<br />

Jury, bestehend aus Ingeborg<br />

Plepelits, Heidemarie Ott und<br />

Elfriede Bilweis, bewertet. Bilweis,<br />

die bei der Verleihung anwesend<br />

war, lobte die Vielfältigkeit der<br />

eingereichten Werke. „Es war nicht<br />

leicht zu bewerten“, so die Jurorin,<br />

die selbst Künstlerin ist. Bürgermeister<br />

Siegfried Schafarik betonte<br />

in seiner Ansprache, dass gerade<br />

in Zeiten des Sparstiftes auf die<br />

Verleihung des Jugendkunstpreises<br />

nicht verzichtet wird. „Dadurch<br />

haben junge kreative Menschen die<br />

Möglichkeit, dass ihre Talente entdeckt<br />

werden“, so Schafarik. Auch<br />

die bildnerischen Erzieher/innen<br />

stehen der Jugend dabei hilfreich<br />

zur Seite. Sie ermöglichen es, während<br />

des Kreativ-Unterrichts an<br />

den Werken zu arbeiten oder nehmen<br />

mit einer Klassenarbeit gemeinsam<br />

am Wettbewerb teil. Insgesamt<br />

wurden Preise im Wert von<br />

300 Euro vergeben.<br />

Die Gewinner/innen:<br />

Jurorin Elfriede Bilweis (li.) und<br />

Kulturreferentin Heide Krainz-<br />

Papst gratulieren Kristijan<br />

Milicevic, dem Sieger in der Sparte<br />

Fotografie.<br />

Ganz links: Bürgermeister<br />

Siegfried Schafarik.<br />

Sparte Malerei/Skulpturen:<br />

Jeweils 1. Platz, Elisabeth Gruber<br />

und Simone Trimmel.<br />

2. Platz Sarah Maria Schmidt.<br />

3. Platz Allgemeine Sonderschule<br />

unter SOL Sabine Binderbauer mit<br />

Anja Gschaider, Nicole Ebner, Thomas<br />

Wallner, Lukas Hubmann, Madlein<br />

Hanna, Zahra Khalili und Mimoza<br />

Krasniqi.<br />

Sparte Fotografie & Video:<br />

1. Platz Kristijan Milicevic –<br />

Fotografie.<br />

2. Platz Tobias Steiner – Video.<br />

3. Platz Eva Maria Gstattmann –<br />

Fotografie.<br />

42 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Kultur<br />

Karim El-Gawhary war zu Gast<br />

Der bekannte ORF-Korrespondent und Journalist Karim El-Gawhary war im Kulturhaus zu Gast.<br />

Er erzählte von seinen spannenden Erlebnissen und Eindrücken in der Zeit als Berichterstatter<br />

während der Arabischen Revolution.<br />

Monatelang berichtete er fast<br />

nonstop in Facebook-Postings,<br />

Twitter-Tweets, in seinem Blog, in<br />

Zeitungsreportagen und natürlich<br />

im TV. In dieser Zeit ist er zum Gesicht<br />

der Arabischen Revolution im<br />

ORF geworden. Als Zeitzeuge hat er<br />

in seinem druckfrischen Buch den<br />

Wandel im arabischen Raum festgehalten.<br />

Was als Lesung aus dem „Tagebuch<br />

der Arabischen Revolution“<br />

geplant war, wurde als spontanes<br />

Interview durchgeführt. Kulturreferentin<br />

Heidi Krainz-Papst stellte<br />

die Fragen. El-Gawhary berichtete<br />

über die Vorboten der Revolution,<br />

das erste Aufflammen in Tunesien,<br />

die Tage des Zorns auf dem Tahrir-<br />

Platz und den Kampf der libyschen<br />

Rebellen um Freiheit und Würde.<br />

Er schilderte hautnah erlebte,<br />

packende Szenen. Die Aufständischen<br />

organisierten ihre Zusammenkünfte<br />

und Demonstrationen<br />

vorwiegend über Facebook. Voller<br />

Mut und Furchtlosigkeit hielten<br />

sie auch in Zeiten durch, in der die<br />

Polizei versuchte, die Revolten niederzuschlagen.<br />

Aber das Durchhaltevermögen<br />

hatte sich gelohnt und<br />

die Freudentränen waren nach dem<br />

Sturz der Diktatoren groß. Auf eine<br />

Publikumsfrage, wie der Alltag nun<br />

in Ägypten und in Tunesien nach<br />

der Befreiung aussieht, antwortete<br />

der Arabien-Experte: „Die Demokratie<br />

greift durch, zum Beispiel<br />

rechts: El-Gawhary<br />

erzählte spannende und<br />

packende Geschichten.<br />

ist in Kairo an der Universität für<br />

Geisteswissenschaften eine Frau<br />

zum Dekan gewählt worden. Oder<br />

in einem staatlichen Krankenhaus<br />

wurde ein Betriebsrat gewählt, der<br />

alte korrupte Direktor wurde entlassen.“<br />

Diese und viele andere Beispiele<br />

zeigen den Aufbruch. Auch<br />

das Buch schließt mit den Monaten<br />

nach der Revolution in Ägypten, wo<br />

sich entscheiden wird, ob der demokratische<br />

Neubeginn in der arabischen<br />

Welt Bestand haben kann.<br />

Nachzulesen im „Tagebuch der Arabischen<br />

Revolution“, erhältlich bei<br />

Morawa.<br />

Das Buch<br />

„Tagebuch der Arabischen<br />

Revolution“<br />

zu kaufen bei Morawa, 22 Euro<br />

zu entlehnen in der<br />

Stadtbibliothek<br />

Karim El-Gawhary<br />

mit seinem Verleger<br />

Mag. Martin<br />

Scheriau (li.) und<br />

den Organisatoren<br />

und Veranstaltern<br />

Kulturreferentin<br />

Heidi Krainz-Papst,<br />

Barbara Pernthaler<br />

(Morawa 3.v.l.) sowie<br />

Kulturamtsleiter<br />

Hannes Ott (re.).<br />

Galerie im Forum Rathaus <strong>Oktober</strong> bis November <strong>2011</strong><br />

Ausstellungen<br />

Volkskunstgilde <strong>Knittelfeld</strong><br />

Bis 5. Jänner, 2. Stock, Foyer, Rathaus<br />

Die Arbeiten sind während der Öffnungszeiten des<br />

Rathauses am Mo., Di., Do. von 8 bis 16 Uhr sowie<br />

Mi. und Fr. von 8 bis 12 Uhr zu besichtigen.<br />

Dieter Tomitsch<br />

9. November bis 5. Jänner<br />

Vernissage:<br />

Di., 8. November, um 19 Uhr<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 43


Sport<br />

www.knittelfeld.at<br />

Österreichische Leichtathletikmeisterschaften<br />

Tolle Ausbeute des ATUS <strong>Knittelfeld</strong><br />

Felix sensationell in U20, Tatjana überrascht in U16<br />

Felix im Zielsprint.<br />

Felix Ramprecht holte bei den österreichischen<br />

Leichtathletikmeisterschaften<br />

in Wolfsberg zweimal<br />

Gold, Tatjana Krawanja überraschte<br />

mit Silber und Christina Rathmayer<br />

erreichte Bronze.<br />

Besser hätten die österreichischen<br />

Meisterschaften der Klassen U16<br />

und U20 nicht beginnen können.<br />

Gleich im ersten Wettkampf der<br />

U16-Klasse überraschte die erst<br />

11-jährige Tatjana Krawanja bei ihrem<br />

Premierenstart bei österreichischen<br />

Leichtathletikmeisterschaften.<br />

Mit persönlicher Bestleistung<br />

von 29,55 m konnte sie sich schließlich<br />

über den österreichischen Vizemeistertitel<br />

im Hammerwurf freuen.<br />

In der männlichen U16-Klasse<br />

erreichte Andreas-Julian Krawanja<br />

den 10. Platz im Hammerwurf. Bei<br />

den Burschen der U20-Klasse war<br />

mit Felix Ramprecht vom ATUS<br />

<strong>Knittelfeld</strong> über die Mitteldistanzstrecken<br />

einer der Mitfavoriten auf<br />

den Titel am Start. Über die 5.000 m<br />

war es Felix, der von Beginn an das<br />

Tempo vorgab. Die Konkurrenz<br />

Die strahlende Vizemeisterin<br />

Tatjana Krawanja.<br />

musste ihn bald nach dem Start<br />

ziehen lassen. Gleichmäßige Rundenzeiten<br />

bis zum Schluss bedeuteten<br />

schließlich eine Endzeit von<br />

15:57 min. (persönliche Bestleistung)<br />

und somit seinen langersehnten<br />

ersten österreichischen Meistertitel.<br />

Über die 1.500 m-Distanz<br />

war mit U18-WM-Starter Nikolaus<br />

Franzmaier (ULC Linz) wohl der zu<br />

erwartende starke Konkurrent am<br />

Start. Gleich von Beginn an setzten<br />

sich Franzmaier und Ramprecht<br />

vom übrigen Feld ab und bauten gemeinsam<br />

ihren Vorsprung aus. Auf<br />

der Zielgeraden konnte Felix dann<br />

aber den Linzer Athleten überspurten<br />

und siegte ebenfalls über<br />

die 1.500 m in neuer persönlicher<br />

Bestzeit von 4:01,02 min. „Zweifacher<br />

Österreichischer Meister, ich<br />

freue mich riesig. Auch die Zeiten<br />

waren für ein Meisterschaftsrennen<br />

ausgezeichnet. Ich glaube, ich bin<br />

der Möglichkeit, bei den Crosslauf-<br />

Europameisterschaften im heurigen<br />

Herbst zu starten, damit näher<br />

gekommen“, so ein überglücklicher<br />

Felix. Bei den U20-Mädchen durfte<br />

sich Christina Rathmayer über<br />

Bronze im Diskuswurf freuen. Im<br />

Hammerwurf belegte sie den sechsten<br />

Platz. Jeweils Platz fünf im<br />

Hammer- und im Diskuswurf ging<br />

an Claudia Ebner.<br />

Medaillen in U18 und U23<br />

Claudia Ebner beim<br />

Hammerwurf.<br />

Mit einigen Überraschungen und<br />

Medaillen kamen die <strong>Knittelfeld</strong>er<br />

ATUS-Leichtathleten von den Ös-<br />

terreichischen Meisterschaften der<br />

U18 und U23 aus dem Ländle zurück.<br />

In der weiblichen U18-Klasse<br />

durfte sich Claudia Ebner gleich<br />

über zwei Medaillen freuen. Beim<br />

Hammerwurf erreichte sie Platz<br />

drei und konnte außerdem das<br />

Diskusfinale für sich entscheiden.<br />

Die Überraschung im Diskuswurf<br />

lieferte Madlen Berger. Im dritten<br />

Versuch erzielte sie mit 31,10 m<br />

neue persönliche Bestleistung, was<br />

in der Endabrechnung dann sogar<br />

Platz drei in der österreichischen<br />

Wertung bedeutete.<br />

Bei den U23-Burschen gab es Jubel<br />

über dreimal Silber. Daniel Rathmayer<br />

holte Platz zwei im Hammerwurf.<br />

Felix Ramprecht überzeugte<br />

sowohl über die 3.000 m als<br />

auch im 1.500 m Lauf. Felix bewies<br />

Sprintfähigkeiten und sicherte sich<br />

Platz zwei in 9:03 min. (persönliche<br />

Bestzeit). Auch über die 1.500 m<br />

musste sich Felix nur einem Athleten<br />

geschlagen geben. Mit seinen<br />

Leistungen war Felix aber durchaus<br />

zufrieden, zumal er noch in der<br />

U20-Klasse startberechtigt ist.<br />

44 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

Sport<br />

5. <strong>Knittelfeld</strong>er HAGE-<br />

Speed-Trophy<br />

Bei der 5. <strong>Knittelfeld</strong>er HAGE-<br />

Speed-Trophy duellierten sich mehr<br />

als 60 Schwimmer/innen des ATUS<br />

<strong>Knittelfeld</strong> mit den besten Nachwuchsschwimmern/innen<br />

Österreichs<br />

um den <strong>Knittelfeld</strong>er Delfin.<br />

Insgesamt waren 260 Teilnehmer<br />

von 17 verschiedenen Vereinen am<br />

Start. An dieser Stelle ein großes<br />

Dankeschön an den ASKÖ Ortsverband,<br />

an die Stadtgemeinde und<br />

insbesondere an das Sportreferat<br />

mit dem Schwimmbadteam für die<br />

große Unterstützung bei dieser<br />

größten Schwimmveranstaltung<br />

der Obersteiermark!<br />

Die Sieger/innen des ATUS <strong>Knittelfeld</strong><br />

50 m Rücken weiblich<br />

Kinder III Jennifer Rohrleitner<br />

Kinder II<br />

Johanna Brandner<br />

Masters<br />

Manuela Mühlhans<br />

50 m Rücken männlich<br />

Kinder III Jan Fessl<br />

Kinder I<br />

Simon Fessl<br />

Masters<br />

Herwig Rattinger<br />

50 m Brust weiblich<br />

Kinder II<br />

Sarah Holzer<br />

Masters<br />

Manuela Mühlhans<br />

50 m Brust männlich<br />

Kinder III Jan Fessl<br />

Kinder I<br />

Simon Fessl<br />

Masters<br />

Herwig Rattinger<br />

50 m Freistil weiblich<br />

Masters<br />

Manuela Mühlhans<br />

50 m Freistil männlich<br />

Kinder I<br />

Simon Fessl<br />

Masters<br />

Wolfgang Hubmann<br />

50 m Schmetterling weiblich<br />

Schüler<br />

Sara Skardelly<br />

Masters<br />

Manuela Mühlhans<br />

Von der Bambinigruppe bis zu der Wettkampfgruppe und den Masters<br />

waren alle bei der Hage-Speed-Trophy im <strong>Knittelfeld</strong>er Schwimmbad vertreten.<br />

50 m Schmetterling männlich<br />

Kinder III Jan Fessl<br />

Kinder I<br />

Simon Fessl<br />

Masters<br />

Herwig Rattinger<br />

Sieg für ATUS <strong>Knittelfeld</strong> in der Freistil-Staffel<br />

4 x 50 m – Kinder I<br />

ATUS <strong>Knittelfeld</strong> auf der<br />

Erfolgswelle<br />

Diesen Sommer öffnete sich die<br />

Grazer „Auster“ für die Landesmeisterschaften<br />

<strong>2011</strong> im Schwimmen.<br />

Mit 5 x Gold, 4 x Silber und<br />

14 x Bronze schnitt der ATUS <strong>Knittelfeld</strong><br />

großartig ab – bestes Ergebnis<br />

in der Vereinsgeschichte<br />

und erfolgreichster Verein hinter<br />

den Grazer Schwimmhochburgen.<br />

Und in der Klasse U12 männlich unangefochten<br />

die Nummer 1 in der<br />

Steiermark!<br />

Die erfolgreichsten Schützlinge<br />

waren Simon Fessl (4 x Gold) und<br />

Niklas Skardelly (1 x Gold, 1 x Silber).<br />

Beide dominierten zusammen<br />

mit Luca Kirchmair (1 x Silber, 2 x<br />

Bronze), Christoph Mühlhans (1 x<br />

Silber) und Elias Köll (1 x Bronze)<br />

die U12 Nachwuchsklasse. Weitere<br />

Medaillen des <strong>Knittelfeld</strong>er Wettkampfteams<br />

erreichten: Silber:<br />

Marco Milcher; Bronze: Mira Fessl<br />

(3 x), Doris Eckstein, Dr. Manuela<br />

Mühlhans, Carmen Grintschler,<br />

Marco Milcher (2 x).<br />

Der sportliche Leiter und Trainer Hubert Fessl<br />

mit seinen „Goldschwimmern“ Simon Fessl<br />

sowie Niklas Skardelly.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 45


Sport<br />

www.knittelfeld.at<br />

Raiffeisen-Grand-Prix <strong>2011</strong><br />

Der Radclub ARBÖ ASKÖ RAPSO veranstaltete im September das Österreichische Cuprennen<br />

und gleichzeitig die Landesmeisterschaften für Nachwuchsfahrer/innen (Straße Einzel) in der<br />

Rennsaison <strong>2011</strong>. Die Stimmung war toll.<br />

1 2 3<br />

238 Rennfahrer/innen, darunter 35 Mädchen, stellten<br />

sich dem selektiven Rundkurs. Die Qualität des Rennens<br />

war durch den österreichischen Cup schon hoch, dazu kamen<br />

noch die starken Mannschaften aus Italien und Slowenien.<br />

Zugleich wurden die Landesmeister ermittelt.<br />

Dementsprechend groß waren die Starterfelder der jeweiligen<br />

Kategorien. Nicht nur die Elite des österreichischen<br />

Nachwuchses war am Start, mit G:S Caneva machte<br />

in der Juniorenklasse auch ein italienisches Spitzenteam<br />

mit. Von den slowenischen Vereinen Perutina und Bled<br />

kamen die besten Nachwuchssportler.<br />

Als Starter fungierten der Sportreferent GR Dr. Heimo<br />

Korber; GR LAbg. Ing. Gerald Schmid, ASKÖ Präsident<br />

Mag. Gerhard Widmann und LRV Präsident Gerd Grandl.<br />

Im ersten Startblock mit U15, U13/Mädchen U14 und Unlizenzierten<br />

zeigte der <strong>Knittelfeld</strong>er Nachwuchs gleich<br />

mit tollen Leistungen auf. Bei den Unlizenzierten hatte<br />

Katharina Gruber bei den Mädchen und Thomas Hackenberg<br />

bei den Burschen die Nase vorn.<br />

Die Mädchen von U14 und U16 belegten fast alle Stockerlplätze.<br />

In der U13 Klasse dominierten die Gäste aus<br />

Slowenien. Im Bewerb U15 wurde ein toller Schnitt von<br />

38 km/h für den Sieger gestoppt. In der U17 Klasse siegte<br />

der Birkfelder Lukas Schlemmer.<br />

Wie vorauszusehen, wurde das Juniorenrennen mit der<br />

Beteiligung des italienischen Teams zu einer Tempobolzerei<br />

(Schnitt 42 km/h), das letztendlich Petelin<br />

(ITA) vor Matzner (RLM Wien) und Mühlberger (RC ARBÖ<br />

Walding) für sich entschied. Auch bei den Amateuren war<br />

fast ausschließlich die Crème de la Crème am Start. Die<br />

RAPSO-Mannschaft mit Nestler, Matoschek und Schaffer<br />

kontrollierte stets das Feld. Nur beim Zielsprint hatten<br />

die drei nicht mehr die schnellsten Beine.<br />

Alles in allem präsentierte sich der <strong>Knittelfeld</strong>er Radclub<br />

nicht nur als toller Veranstalter, sondern er rückte mit<br />

hervorragenden Ergebnissen wieder in den Mittelpunkt<br />

der Radsportszene. Dank gebührt aber auch der Exekutive<br />

und der Rettung, die bestens für Sicherheit sorgten.<br />

1. Siegerehrung U13 Landesmeisterschaft: Alfred Hammerl (RAIBA <strong>Knittelfeld</strong>),<br />

LRV-Präsident Gerd Grandl, Siegerpodest: 1. Florian Friedrich, 2. Dominik<br />

Schicho, 3. Mergim Begaj, ASKÖ Präsident Mag. Gerhard Widmann und<br />

Vbgm. LAbg. Ing. Gerald Schmid.<br />

2. Siegerehrung Cuprennen Mädchen U14: Alfred Hammerl (RAIBA <strong>Knittelfeld</strong>),<br />

Siegerpodest: 1. Jennifer Daniel, 2. Julia Wilding, 3. Jennifer Pesendorfer,<br />

LRV Präsident Gerd Grandl, LAbg. Ing. Gerald Schmid und ASKÖ-Präsident<br />

Mag. Gerhard Widmann.<br />

3. Durchfahrt 1 Runde U15.<br />

Ergebnisse<br />

Die unlizenzierten Klassensieger<br />

Jg. 97/98 Philipp Kuchler<br />

Jg. 99/00 Thomas Hackenberg<br />

Jg. 99/00 Katharina Gruber<br />

U13<br />

1. David Kosovel (Slo)<br />

2. Peter Sranic (Slo)<br />

3. Matic Smit (Slo)<br />

U14 Mädchen und<br />

Landesmeisterschaften<br />

1. Jennifer Daniel<br />

(Rapso <strong>Knittelfeld</strong>)<br />

2. Julia Wilding (Rapso)<br />

3. Jenniffer Pessendorfer (Rapso)<br />

U15 Burschen<br />

1. Lukas Schlemmer (Birkfeld)<br />

12. Georg Gursch (Rapso)<br />

13. Christian Dallinger (Rapso)<br />

U15 Mädchen<br />

1. Katrin Schweinberger (Tirol)<br />

15. Melanie Dallinger (Rapso)<br />

17. Sandra Präsent (Rapso)<br />

U17<br />

1. Lukas Schlemmer (Birkfeld)<br />

34. Thorsten Gratzer (Rapso)<br />

39. Christof Hochfelner (Rapso)<br />

Junioren<br />

1. Charly Petelin (ITA)<br />

9. Patrick Dolleschall<br />

16. Andreas Waibl<br />

19. Christoph Brandstätter<br />

26. Dominik Gratzer (alle Rapso)<br />

Ergebnisse (Fortsetzung)<br />

Amateure<br />

1. Alexander Kronister (NÖ)<br />

16. Christian Schaffer (Rapso)<br />

22. Leo Matoschek (Rapso)<br />

35. Uwe Nestler (Rapso)<br />

Ergebnisse Landesmeisterschaften<br />

U13<br />

1. Florian Friedrich<br />

2. Dominik Schicho (Rapso)<br />

3. Mergin Bergaj (Rapso)<br />

U15 Burschen<br />

4. Georg Gursch (Rapso)<br />

5. Christian Dallinger (Rapso)<br />

U15 Mädchen<br />

1. Eva Berger (Trieben)<br />

2. Melanie Dallinger (Rapso)<br />

3. Jennifer Pesendorfer (Rapso)<br />

U17<br />

6. Thorsten Gratzer<br />

8. Christof Hochfelner<br />

(beide Rapso)<br />

Junioren<br />

3. Patrick Dolleschall<br />

5. Andreas Waibl<br />

7. Christoph Brandstätter<br />

9. Dominik Gratzer (alle Rapso)<br />

46 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

sPORT<br />

7. <strong>Knittelfeld</strong>er Tennis-Bezirksmeisterschaft<br />

Die 7. <strong>Knittelfeld</strong>er Tennis-Bezirksmeisterschaft wurde auf der Anlage des Hauptveranstalters<br />

ATUS <strong>Knittelfeld</strong> im August durchgeführt. 108 Spieler/innen haben 204 Nennungen abgegeben.<br />

Stefan Stoxreiter wurde Bezirksmeister <strong>2011</strong>.<br />

Dank strahlendem Sonnenschein<br />

und sommerlichen Temperaturen<br />

herrschte prächtiges Tenniswetter.<br />

Alle Spiele in den Bewerben Herren<br />

A und B, Herren Doppel und Mixed,<br />

die Jugendbewerbe sowie alle<br />

Halbfinal- und Finalspiele konnten<br />

vom Hauptveranstalter ATUS wie<br />

geplant durchgeführt werden. Der<br />

ESV <strong>Knittelfeld</strong> richtete als Mitveranstalter<br />

alle Herren-Senioren-<br />

Bewerbe, der TUS Spielberg alle<br />

Damen-Bewerbe aus. Die Meisterschaftsspieler/innen<br />

waren bester<br />

Laune und es wurde Tennis vom<br />

Feinsten geboten.<br />

man sich um den Nachwuchs im<br />

Tennissport keine Sorgen machen.<br />

Hier ist besonders Thomas Gruber<br />

von TUS Spielberg zu erwähnen,<br />

der den Bewerb U16 mit toller Leistung<br />

für sich entschieden hat. Den<br />

Bezirksmeistertitel <strong>2011</strong> in der Königsdisziplin<br />

Herren A, errang Stefan<br />

Stoxreiter, ebenfalls vom TUS<br />

Spielberg. Das gut organisierte Turnier<br />

leiteten Bernd Hoffmann und<br />

Rudolf Poisel.<br />

Angesichts der Leistungen, die die<br />

Spielberger Jugend männlich U12<br />

(1. Platz Christoph Wielender) und<br />

Jugend weiblich U12 (1. Platz Verena<br />

Zechner) gezeigt haben, braucht<br />

1 2 3<br />

Trainingscamp<br />

Gelebte Partnerschaft „SCHULE–<br />

VEREIN“ und „TEAMGEIST PUR“<br />

beim Trainingscamp <strong>2011</strong> des ATUS<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Sektion Schwimmen!<br />

Mehr als 50 Mädchen und Buben<br />

bereiteten sich in Bad Radkersburg<br />

auf die neue Schwimmsaison vor.<br />

Mitten drin bereits der 2. Jahrgang<br />

des RLZ für Schwimmen der HS Lindenallee<br />

<strong>Knittelfeld</strong>.<br />

1. Turnierleiter Bernd Hoffmann mit dem Bezirkstennismeister<br />

Stefan Stoxreiter.<br />

2. Tolle Leistungen im Bewerb U16 von Thomas Gruber und<br />

Florian Worsch.<br />

3. Bernd Hoffmann, Verena Zechner (erste im Bewerb Jugend<br />

weiblich U12) und ATUS-Obmann Franz Huber.<br />

Die Teilnehmer/innen des Trainingscamps in Bad Radkersburg.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 47


KinDeR<br />

www.knittelfeld.at<br />

Das war der little Knittel Kindersommer <strong>2011</strong><br />

In der „Schule am Bauernhof“ bei Familie<br />

Brandstätter lernten die Kinder die Tiere und<br />

deren Nahrung besser kennen.<br />

Rettung: „Früh übt sich, wer richtig helfen will!“<br />

Besuch beim Tierarzt: Zum ersten Mal durften<br />

wir den Alltag der „Tierarztpraxis Spadiut“<br />

kennenlernen.<br />

Bunte Stadt – Hydrantenbemalung: Mit Pinsel<br />

und Farbe bewaffnet verschönerten die kleinen<br />

Künstler/innen die Stadt.<br />

„Wasser marsch“ hieß es heuer beim aufregenden<br />

Besuch der regionalen Feuerwehr.<br />

Beim Filmworkshop von little Knittel lernten<br />

die Kinder den Umgang mit der Kamera kennen<br />

und wie man sich davor präsentiert.<br />

Kinderflohmarkt: Es wurde gefeilscht,<br />

getauscht, ver- und gekauft!<br />

Bei der Veranstaltung „Ein Tag in Indien“ wurden<br />

die kleinen Gäste mit der indischen Kultur<br />

vertraut gemacht und erlebten einen atemberaubenden<br />

Nachmittag.<br />

Foto und Styling: „Only for girls“ lautete das<br />

Motto für diesen glamourösen Nachmittag.<br />

Von Schminken bis zum professionellen Fotoshooting<br />

war alles dabei.<br />

48 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell<br />

Minigolfturnier: Nach einem spannenden Turnier<br />

ging niemand mit leeren Händen nach Hause.


www.knittelfeld.at<br />

KinDeR<br />

sicherheitshinweise<br />

„Der Ton macht die Musik“ – Ab sofort wird der<br />

Besuch bei der Stadtkapelle ein Fixpunkt im<br />

little Knittel Kindersommer.<br />

Spaß im Wasserpark Eisenwurzen ist garantiert.<br />

Neben den Attraktionen im Wasser wurden auch<br />

Freundschaften geschlossen.<br />

Umweltfreundliche<br />

Schultasche<br />

• Achten Sie beim Kauf besonders auf gute<br />

Materialqualität. Beachten Sie aber auch<br />

unbedingt Gesundheitsaspekte (geringes<br />

Gewicht) und Verkehrssicherheitsaspekte<br />

(Rückstrahler)!<br />

• Als umweltfreundlichstes Schreibmittel erhält<br />

der Bleistift aus Naturholz die Note 1.<br />

• Einwegkugelschreiber ersetzen Sie durch<br />

nachfüllbare Füllfedern.<br />

• Ein Lineal aus Holz mit Stahlschiene hält ein<br />

ganzes Schülerleben.<br />

• Die umweltfreundliche Alternative zu Kunststoffradierern,<br />

die oft aus PVC bestehen und<br />

gesundheitsschädliche Weichmacher enthalten,<br />

sind Radiergummis aus Naturkautschuk.<br />

• Empfehlenswert sind Hefte, Ringbucheinlagen<br />

usw. aus Umweltschutzpapier.<br />

• Ein verschließbarer Behälter für die Jause<br />

und eine nachfüllbare Trinkflasche sollten in<br />

einer umweltfreundlichen Schultasche nicht<br />

fehlen.<br />

Einen interessanten Einblick in den Alltag des<br />

Polizeidienstes konnten die Kinder an diesem<br />

Tag gewinnen.<br />

<strong>Knittelfeld</strong>er Rätselrallye: Erstmalig konnten<br />

sich die Kids auf einer lustigen Tour durch<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Wissenswertes erarbeiten.<br />

Vom Ursprung des Lebens bis hin zur Reise in<br />

die Milchstraße war beim Besuch des Sternenturms<br />

in Judenburg alles dabei.<br />

Verkehrssicherheitstraining: Eine wertvolle<br />

Aktion, die das Gefahrenbewusstsein der Kinder<br />

geweckt und zur Sicherheit im Straßenverkehr<br />

beigetragen hat.<br />

Sommernachtsmärchen : Justine Sundl verzauberte<br />

wieder die kleinen Kinderherzen mit<br />

spannenden Märchen und Liedern.<br />

„Auf zum Ziegelteich!“ – In der Abenddämmerung<br />

wurde gegrillt, gespielt und gesungen.<br />

<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 49


Jugend<br />

www.knittelfeld.at<br />

FREI.Rat – Der Stadtjugendrat<br />

Der Stadtjugendrat der Stadtgemeinde<br />

<strong>Knittelfeld</strong> wurde im Juni<br />

ins Leben gerufen. Die Idee dazu<br />

war jedoch bereits beim „Open<br />

Space <strong>2011</strong>“ entstanden. Dort hatten<br />

einige Jugendliche den Wunsch<br />

geäußert, mehr Mitspracherecht<br />

in der Gemeinde zu haben. Ziel des<br />

FREI.Rats ist es, eine aktive Betei-<br />

Mädchenzimmer<br />

Alle Girls sind in diesem Schuljahr<br />

wieder eingeladen, das Mädchenzimmer<br />

im 1. Stock des Referates<br />

für Kinder, Jugend und Familie der<br />

Stadtgemeinde zu besuchen, sich<br />

auszutauschen oder einfach nur<br />

Drittes Treffen des Stadtjugendrats <strong>Knittelfeld</strong>.<br />

ligung der Jugendlichen sicherzustellen,<br />

sodass die verschiedenen<br />

Projektideen, die beim Open Space<br />

genannt wurden, auch realisiert<br />

werden können. Junge <strong>Knittelfeld</strong>er<br />

Bürger/innen sollen hier zu<br />

Wort kommen, in einen aktiven<br />

Dialog mit Politiker/innen treten<br />

und ihre Wünsche äußern. Sie köngemeinsam<br />

zu plaudern. Es werden<br />

regelmäßig verschiedene Aktionen<br />

und kleinere Veranstaltungen stattfinden.<br />

Geplant ist sowohl ein Workshop<br />

zum Thema Integration als auch<br />

eine Informationsveranstaltung für<br />

nen somit direkt an der Umsetzung<br />

verschiedener Projekte mitwirken.<br />

Wichtig für die Jugendlichen ist<br />

auch die Erfahrung, dass sich durch<br />

eigenes Engagement und Kooperation<br />

mit anderen, sowie mit den<br />

zuständigen Politiker/innen etwas<br />

in der Gemeinde verändern lässt. Es<br />

sind alle Jugendlichen ab 14 Jahren<br />

herzlich eingeladen, am nächsten<br />

Treffen teilzunehmen. Jüngere<br />

Bürger/innen können sich – wenn<br />

Interesse besteht – beim Kindergemeinderat<br />

einbringen. Der Termin<br />

für das nächste Treffen des Stadtjugendrats<br />

wird auf der Homepage<br />

der Stadtgemeinde <strong>Knittelfeld</strong>,<br />

aber auch auf der Facebook-Seite<br />

des Stadtjugendrats (siehe FREI.<br />

Rat) bekannt gegeben.<br />

Die Öffnungszeiten<br />

vom Jugendtreff<br />

Montag von 15 bis 19 Uhr<br />

Donnerstag von 14 bis 19 Uhr<br />

weibliche Jugendliche und Eltern<br />

zum stark diskutierten HPV-Virus<br />

(Virus, das zu Gebärmutterhalskrebs<br />

führen kann). Details zu den zukünftigen<br />

Veranstaltungen findet ihr auf<br />

der Homepage der Stadtgemeinde.<br />

50 | <strong>Knittelfeld</strong> Aktuell


www.knittelfeld.at<br />

VeRAnsTAlTUngen<br />

Veranstaltungen <strong>Oktober</strong> - Dezember <strong>2011</strong><br />

Freitag, 28. <strong>Oktober</strong><br />

Gedenken zu Allerheiligen<br />

Kranzniederlegung<br />

9 Uhr, Bahnhofsplatz<br />

Totengedenkfeier am Heldenfriedhof<br />

18.30 Uhr, Friedhof, Denkmal<br />

montag, 7. november, Parkstraße<br />

Leonhardimarkt<br />

Informationen unter Stadtgemeinde: Tel.: 03512/83211-126<br />

samstag, 12. november,<br />

20.30 Uhr, Kulturhaus<br />

Oberlandler Ball <strong>2011</strong><br />

Informationen unter Großbauer<br />

Herbert Herk:<br />

Tel.: 0664/3245870<br />

Freitag, 18. november, 18 – 22 Uhr, innenstadt und Kärntner straße<br />

Adventzauber-Abendshopping<br />

Stadtmarketing & Tourismus <strong>Knittelfeld</strong>: Tel.: 03512/86464-0<br />

Donnerstag, 24. november, 19 Uhr, Kulturhaus <strong>Knittelfeld</strong>, großer saal<br />

Gemeindeversammlung<br />

Informationen unter Stadtgemeinde: Tel.: 03512/83211-0<br />

samstag, 26. november, 20 Uhr, Kulturhaus<br />

Maturaball des BG/BRG <strong>Knittelfeld</strong><br />

Informationen BG/BRG <strong>Knittelfeld</strong><br />

7. bis 24. Dezember,<br />

jeden Do und Fr von 15 – 20 Uhr und sa, 10 – 20 Uhr, Hauptplatz<br />

<strong>Knittelfeld</strong>er Weihnachtsmarkt<br />

Stadtmarketing & Tourismus <strong>Knittelfeld</strong>: Tel.: 03512/86464-0<br />

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<strong>Knittelfeld</strong> Aktuell | 51


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