Amtsblatt Ausgabe 46/2013 - Gemeinde Königsbach-Stein

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Amtsblatt Ausgabe 46/2013 - Gemeinde Königsbach-Stein

14

Nummer 46

Donnerstag, 14. November 2013

Parlamentes zu besichtigen, sondern auch interessante Fragen

loszuwerden: „Was ist die Gurkenverordnung?“ „Warum sollen

Staubsauger auf unter 1600 Watt gedrosselt werden – das

erinnert mich ein wenig an mein Mofa?!“ „Wie wird im Parlament

über die Verfassungsänderung in Ungarn debattiert? Hält

das EU-Parlament diese Vorgänge noch für demokratisch?“ So

wurde manches „Märchen“, das über die EU kursiert, entlarvt.

Nach so viel „Fortbildung“ in Sachen Europa nutzten die Jugendlichen

die restliche Zeit bei einem Bummel durch die reizvollen

Gässchen der Elsass-Metropole.

„Die Resonanz auf diese Aktion war durchweg positiv – sowohl

von den Teilnehmern als auch von den Organisatoren“, erklärt

Moritz Haupt, Kreisjugendreferent beim Enzkreis. „Es ist daher

durchaus wahrscheinlich, dass wir eine solch interessante Aktivität

wiederholen: Der Bundestag in Berlin ist sicher nicht minder spannend.“

Mit dieser Meinung ist Moritz Haupt jedenfalls nicht allein.

Am Montag, 25. November:

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Anlässlich des Internationalen Tages „Nein zu Gewalt an Frauen“

laden die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises, Martina

Klöpfer, die Kreisrätin Elisabeth Vogt, das Ispringer Frauenform

und die Gemeinde Ispringen am Montag, 25. November,

von 9.30 bis 10.30 Uhr zu einer Fahnenaktion am Rathaus in

Ispringen ein. Im Beisein von Bürgermeister Volker Winkel wird

die Fahne „frei leben ohne Gewalt“gehisst. Interessierte Frauen

und Männer sind herzlich eingeladen.

An der Fahnenaktion werden auch Karl–Heinz Lucke, Opferschutzkoordinator

der Polizei Pforzheim, Kirsten Himbert von

der „Fachstelle gegen häusliche Gewalt“ sowie weitere Vertreterinnen

und Vertreter von Beratungseinrichtungen teilnehmen.

Sie möchten darüber informieren, an wen sich von Gewalt

betroffene Frauen (und Männer) im Enzkreis wenden können

– aber auch, wo Täter (und Täterinnen) Beratung und Hilfe finden.

Auch in Mühlacker wird am 25. November am Rathaus

die Fahne „frei leben ohne Gewalt“ wehen. Allerdings sind dort

keine weiteren Aktionen geplant.

Der von der UNO seit 1990 offiziell anerkannte Gedenktag geht

zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal, die am

25. November 1960 in der Dominikanischen Republik nach

monatelanger Folter vom militärischen Geheimdienst getötet

wurden. Martina Klöpfer: „Der Mut der Frauen steht heute als

Symbol, sich für ein gewaltfreies Leben einzusetzen.“

MITTEILUNGEN ANDERER ÄMTER

Deutsche Rentenversicherung

(DRV BW) Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg

warnt erneut vor Trickbetrügern. Es haben sich bei dem

gesetzlichen Rentenversicherungsträger Rentenempfänger gemeldet

und mitgeteilt, dass sie von angeblichen Mitarbeitern

der Rentenversicherung angerufen worden seien. Die Rentnerinnen

und Rentner sollten Überweisungen wegen angeblicher

Überzahlungen tätigen. Die Deutsche Rentenversicherung weist

ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei den Anrufern nicht

um Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung handelt.

Auf keinen Fall sollten Betroffene am Telefon persönliche Daten

angeben oder aufgrund eines Anrufes Überweisungen vornehmen.

Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und

Altersvorsorge gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung

Baden-Württemberg, im Regionalzentrum Nordschwarzwald

und dessen Außenstellen sowie bei den ehrenamtlich tätigen

Versichertenberaterinnen und -beratern im ganzen Land, über

das kostenlose Servicetelefon unter 0800 100048024 und im

Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.

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