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PC Magazin Premium XXL Filme & Serien kostenlos (Vorschau)

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DVD<br />

9<br />

2011<br />

POWER<br />

APPS<br />

Test: Die neuen 3D-Notebooks<br />

PRAXIS TECHNIK TESTS<br />

Deutschland<br />

5 <br />

Österreich 5,80<br />

Schweiz sfr 9,80<br />

Belgien 5,80<br />

Luxemburg 5,80<br />

Niederlande 6,40<br />

Finnland 7,80<br />

Griechenland 7,70<br />

Italien 6,80<br />

Portugal (cont.) 6,80<br />

Slowakei 7,90<br />

Spanien 6,80<br />

Ungarn Ft 2.030,-<br />

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Vista und XP<br />

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AUF DVD • Office, Multimedia, Internet & Sicherheit<br />

S. 30<br />

<strong>Filme</strong> & <strong>Serien</strong> <strong>kostenlos</strong><br />

• Kino.to-Nachfolger – Alle <strong>Filme</strong> gratis im Web<br />

• Bundesliga live! – Gratis mit Tool auf DVD<br />

• Youtube-Ländersperre umgehen – So geht’s!<br />

Vollversion<br />

Quicken<br />

2011<br />

auf DVD<br />

Gratis: Die Top-<br />

Finanz-Software Gratis: Tuning-<br />

Tool auf DVD<br />

S. 42<br />

Windows<br />

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NEU: 12 Vollversionen auf DVD<br />

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Service<br />

EDITORIAL<br />

3<br />

Die dritte Dimension<br />

Brillenträger Wer in letzter Zeit auf Computer- oder Unterhaltungselektronikmessen<br />

unterwegs war, der konnte Seltsames beobachten: Überall versammelten sich Menschen<br />

mit überdimensionierten Brillengestellen auf der Nase und starrten auf Bildschirme<br />

mit farbstichigen Bildern. Diese surreale Szenerie wird sich bald wiederholen, wenn die<br />

Elektronikhersteller auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin ihre neuesten<br />

Produkte präsentieren.<br />

Trendsetter Die klobigen 3D-Brillen braucht man (vorerst noch) zum Genuss von<br />

räumlich dargestellten Inhalten – und 3D ist das Trendthema schlechthin. Vor allem die<br />

Hersteller von Fernsehern profitieren von dem Boom, der vom Hollywood-Epos „Avatar“<br />

losgetreten wurde. Die Kunden lechzen nach Dreidimensionalem und so werden neben<br />

Monitoren, Notebooks, All-in-One-Rechnern nun auch Tablets, Smartphones und Spielekonsolen<br />

mit 3D-Technik angeboten.<br />

Rot-Grün ist Geschichte Mancher Hersteller reibt sich angesichts der Nachfrage<br />

verwundert die Augen, der 3D-Markt entwickelt sich schneller als von den Analysten<br />

erwartet. Zum Glück schreitet auch die Technikentwicklung rasant voran. Vorbei sind<br />

die Zeiten, wo man zur Rot-Grün-Brille gleich eine Kopfschmerztablette bekam. Moderne<br />

3D-Displays nutzen Shuttertechnik oder Polarisation. Die neuesten Geräte kommen sogar<br />

ohne Brillen aus, etwa der Spiele-Handheld Nintendo 3DS oder einige neue Smartphones<br />

und Notebooks.<br />

Inhalte gesucht Bleibt die Frage nach den Inhalten für die 3D-Gerätschaften. Wer<br />

auf Blockbuster wie „Pirates of the Caribbean“ steht, hat erstmal keine Sorge. Getrieben<br />

vom Avatar-Erfolg werden alleine in diesem Jahr etwa 40 neue 3D-<strong>Filme</strong> auf den<br />

Markt kommen. Ansonsten steht die große Content-Welle erst noch aus. Ab 2013 soll es<br />

Bundesligaspiele in 3D geben, immerhin! Mehr zum Thema 3D und einen Test brandneuer<br />

3D-Notebooks finden Sie in dieser Ausgabe ab Seite 86.<br />

Viel Spaß beim Lesen!<br />

Wolfgang Koser<br />

Chefredakteur <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong><br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


4<br />

Ausgabe 9/2011<br />

INHALT<br />

[ 30 ]<br />

Täglich grüßt<br />

das Google-Tier<br />

[ 18 ] Google kann viel mehr als<br />

nur suchen: Für jeden Anwender ist<br />

ein passendes Tool dabei.<br />

Tests in dieser Ausgabe<br />

SOFTWARE<br />

72 QuickVerein Plus 2012<br />

74 IDimager V5<br />

74 Opera 11.50<br />

75 Premiere Pro 5.5<br />

75 Nuance OmniPage<br />

Professional 18<br />

HARDWARE<br />

92 Dell XPS 17<br />

92 LG A520<br />

93 Sony VAIO F21<br />

93 Toshiba Qosmio X770-107<br />

97 Kamera Sony NEX-C3<br />

97 Festplatte Samsung<br />

HN-M101MBB<br />

97 Headset Roccat Kulo<br />

98 KVM-Switches von Aten<br />

und Lindy<br />

98 Devolo dLAN 200 AV USB<br />

Extender Kit<br />

99 Fujitsu Stylistic Q550<br />

99 HP Pavilion dm1-3101eg<br />

NIE wieder<br />

installieren<br />

Sparen Sie jede Menge Zeit mit Software, die man nicht erst<br />

installieren muss: Die <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite umfasst 200 hochkarätige<br />

Programme, die stets zu Diensten sind und dabei<br />

kaum Ressourcen vergeuden. So bleibt Ihr Windows auf Dauer<br />

schlank und schnell.<br />

AKTUELL<br />

8 Kinofilme im Browser<br />

Vom Umgang mit Streaming-Seiten<br />

10 Google+ und Facebook<br />

Duell der Giganten<br />

12 iPhone 4 geknackt!<br />

Unlock für jedes iPhone 4<br />

14 Toshiba-Laptop: 3D ohne Brille<br />

14 Entertain über Satellit<br />

16 IT-Gerüchteküche<br />

16 3D-TV-Entwicklung<br />

16 20 Megapixel in<br />

der Westentasche<br />

SOFTWARE<br />

18 Täglich grüßt das Google-Tier<br />

Die besten Google-Tools<br />

24 Neue Version des Movie Studio<br />

24 Adressmanager und<br />

CRM-Programme<br />

24 Anti-Diebstahl-Software<br />

26 Kostenlos: Sport-TV<br />

per P2P-Streaming<br />

28 Anti-Tracking-Funktion in IE 9<br />

Mehr Sicherheit beim<br />

Internet Explorer<br />

30 Nie wieder installieren<br />

200 einsatzbereite Programme<br />

36 Windows Tuning<br />

Betriebssystem beschleunigen<br />

38 HDR-Workshop<br />

Spektakuläre Effekte<br />

42 YouTube ohne Zwangskorsett<br />

So verhindern Sie Ländersperren<br />

46 Microsoft Webmatrix<br />

Werkzeug für die Webentwicklung<br />

49 Tipps und Tricks zu IrfanView<br />

52 <strong>PC</strong>-Analyse<br />

Software auf der DVD<br />

56 WLAN weck Dich!<br />

Computer fernsteuern<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


5<br />

[ 8 ]<br />

Kino.to-Nachfolger<br />

Kino.to ist zwar down, doch<br />

das Streaming von TV-<strong>Serien</strong><br />

und Kinofilmen geht weiter.<br />

Kein Wunder: Zum einen ist<br />

nicht klar, ob sich Nutzer von<br />

Streaming-Seiten strafbar<br />

machen, zum anderen können<br />

Anbieter Millionen verdienen.<br />

[ 86 ] Unterwegs in die dritte Dimension<br />

3D wird wieder eines der Top-Themen auf der IFA in Berlin sein.<br />

Neben Fernsehern werden viele andere Geräte mit 3D-Displays<br />

zu sehen sein: Monitore, Notebooks und sogar Smartphones.<br />

Einige davon kommen sogar ohne Brille aus.<br />

[ 64 ] Handy-Daten synchronisieren<br />

Smartphones sind vergleichsweise<br />

preiswert geworden,<br />

doch mit dem<br />

neuen Gerät allein ist es<br />

nicht getan. Eine der ersten Hürden ist, die Kontakte<br />

vom alten auf das neue Handy zu übertragen.<br />

60 Finanzen analysieren<br />

mit Lexware Quicken<br />

62 Kostenloser Virenschutz<br />

zum Download<br />

64 <strong>PC</strong> und Handy synchronisieren<br />

So übertragen Sie die Daten<br />

70 Free- und Shareware<br />

Kostenlose Programme vorgestellt<br />

HARDWARE<br />

76 Die besten Hardware-Tricks<br />

aus dem <strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Testlabor<br />

82 Acer Iconia Tablet<br />

82 Mainboards mit FM1-Sockel<br />

84 MacBook mit Sandy Bridge<br />

84 WD-Flachmann mit 1 TByte<br />

84 Testliste NAS-Systeme<br />

86 Unterwegs in die<br />

dritte Dimension<br />

Neue Geräte mit 3D-Displays<br />

91 Test: 3D-Notebooks<br />

96 Chromebook: das erste Notebook<br />

mit Googles Cloud-OS<br />

IT PROFESSIONAL<br />

102 Bankkonten erfolgreich managen<br />

Electronic Banking<br />

106 Schutz für Programme<br />

und Komponenten<br />

Lizenzen und Signaturen<br />

für C#-Komponenten<br />

110 Twitter per Programm nutzen<br />

So profitieren Sie von der Twitter-API<br />

[ 54 ]<br />

IT-MARKEN-Studie 2011:<br />

Gewinnen Sie tolle Preise<br />

bei unserer Marken- und<br />

Werbebekanntheitsstudie!<br />

114 Webshop in 90 Minuten<br />

118 Profitipps Betriebssysteme<br />

124 Profitipps Webtechnik<br />

142 Spiele, Web-Tipps, Multimedia,<br />

Lese-Tipps<br />

RUBRIKEN<br />

3 Editorial<br />

81 Mitmachen & gewinnen:<br />

<strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Umfrage<br />

126 Markt/Seminarführer<br />

148 <strong>Vorschau</strong>/Impressum<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


6<br />

DVD<br />

hIghlIghts<br />

DVD FILM CD<br />

HigHligHt<br />

Zentrale Registrierung für Heft-Vollversionen<br />

Auf unserer neuen Registrierungsseite<br />

http://dvd.pc-magazin.de bieten wir Ihnen<br />

die Möglichkeit, alle Vollversionen der <strong>PC</strong>-<br />

<strong>Magazin</strong>-DVDs freizuschalten. Sobald Sie<br />

sich registriert und mit Ihrem neuen Benutzernamen<br />

und Passwort angemeldet haben,<br />

wählen Sie im oberen Textfeld die Ausgaben-Nummer<br />

aus. Geben Sie dann den<br />

Code Ihres Datenträgers ein (dieser befindet sich unten auf der DVD bzw. CD) und klicken<br />

Sie auf Suchen. Nach Eingabe des Datenträger-Codes erhalten Sie eine Übersicht über die<br />

zu registrierende Software. Klicken Sie auf Jetzt registrieren, sehen Sie in einer Übersicht<br />

entweder die <strong>Serien</strong>nummer oder den Link zu der Webseite des Herstellers. Bereits registrierte<br />

Programme werden hier auch aufgelistet. Wenn Sie häufiger Heft-DVD-Programme<br />

registrieren, erhalten Sie über die Schaltfläche Meine Registriercodes eine Übersicht. tr<br />

Sprache: , Registrierung erforderlich<br />

DVD FILM CD<br />

VollVersion<br />

Backup Outlook<br />

Ein Backup von Daten ist schnell gemacht.<br />

Aber wie sieht es mit der Sicherung<br />

Ihrer Outlook-Dateien aus? In dem<br />

E-Mail-Client und Kommunikationsmanagement-Tool<br />

sind unschätzbare Werte<br />

an Informationen gespeichert. Ein spezielles<br />

Outlook-Backup<br />

hat den Vorteil, dass<br />

Sie nach dem Zurückspielen<br />

der gesicherten<br />

Daten sofort wieder<br />

auf Ihre E-Mails<br />

und ein konfiguriertes<br />

Outlook zugreifen<br />

können. Das Programm<br />

Backup Outlook<br />

sichert und stellt Outlook-Dateien<br />

mit wenigen Klicks wieder her. Sichern<br />

Sie all Ihre Outlook-Einstellungen, inklusive<br />

aller E-Mails, Kontakte, Aufgaben,<br />

Kalender, Notizen, Journaleinträge, E-<br />

Mail-Konten, Outlookregeln und Signaturen.<br />

tr<br />

Betriebssystem: Windows Xp, Vista, 7<br />

Registrierung erforderlich;<br />

Sprache:<br />

DVD/CD-Inhalt Im ÜberblICk<br />

DVD-hotlIne<br />

02 21 / 350 08 33<br />

Probleme mit der Installation<br />

von DVD-Software? Unsere<br />

DVD-Hotline hilft sofort!<br />

Mo. – Do. 15 – 18 Uhr &<br />

Fr. 13 – 16 Uhr<br />

DVD fehlt, ist zerkratzt oder<br />

nicht lesbar:<br />

www.pc-magazin.de/<br />

cdreklamationen<br />

DVD-Support-Forum unter<br />

www.pc-magazin.de/forum<br />

Die Hotline beantwortet nur<br />

Fragen zur <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong>-DVD<br />

und -CD! Bei produktbezogenen<br />

Fragen zu den Programmen<br />

(z.B. Vollversionen)<br />

wenden Sie sich bitte direkt<br />

an den jeweiligen Hersteller<br />

bzw. Programmautor.<br />

DVD FILM CD<br />

FIlme<br />

The Big Easy Mord, Korruption und Sex mit einer Spur Ironie ●<br />

PowerPoint 2010 Video-Training Teil 2 30 Minuten PowerPoint-Training ●<br />

e-books<br />

50 Hammertipps Word Jörg Schiebs verrät seine besten Tipps für Word ●<br />

HDR-Workshop Mit HDR gelingen spektakuläre Effekte. ●<br />

Buch-<strong>Magazin</strong> Nr. 36 Neue Lese- und Hörbücher ● ●<br />

Reise-Inspirationen Reisetipps für Kuba und Lichtenstein ● ●<br />

Remote-Access-Tools So klappt die Hilfe aus der Ferne ●<br />

Business & IT 7/2011 Wie sicher sind Smartphone & Co? ● ●<br />

top-soFtware<br />

1-abc.net File Replacer 3 Hält Daten auf verschiedenen Laufwerken synchron ● ●<br />

AppBooster 2.0 Advanced Schaltet nicht benötigte Prozesse, Dienste und Funktionen ab ●<br />

AquaSoft PhotoAlbum 3 Erzeugt Fotoalben als Diaschau oder PDF-Datei ●<br />

Ashampoo Red Ex Effekt-Tool, um rote Augen auf Fotos zu ersetzen ● ●<br />

Ashampoo Undeleter Findet gelöschte Dateien auf Festplatten und anderen Speichermedien ● ●<br />

Backup Outlook Komplettbackup von Outlook ●<br />

DataErase Basic Sicheres Löschen ●<br />

Deutschland spielt – Beetle Ju 3 Kurzweiliges Schiebespiel ●<br />

MAGIX <strong>PC</strong> Check & Tuning 2010 Hardware-Analyse und Leistungssteigerung ● ●<br />

Bitte beachten Sie: Die DVDs können nur in <strong>PC</strong>-DVD-Laufwerken oder DVD-Playern (Kinofilm) abgespielt werden. CD-ROM-Laufwerke sind dafür nicht geeignet.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


7<br />

DVD FILM CD VollVersion DVD FILM CD VollVersion DVD FILM CD Film<br />

SynchPST für Outlook<br />

SynchPST für Outlook gleicht verschiedene<br />

Outlook-PST-Daten-Dateien (Persönliche<br />

Ordner) miteinander ab. Das<br />

Programm beherrscht auch die Synchronisation<br />

von PST-Dateien mit Ihrem<br />

Exchange-Postfach. In der Oberfläche<br />

wählen Sie die gewünschten Postfächer,<br />

dann legen Sie die Unterordner fest, die<br />

synchronisiert werden sollen und klicken<br />

zum Abschluss auf die gewünschte Abgleichrichtung.<br />

tr<br />

Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7<br />

Sprache: ;<br />

Registrierung erforderlich<br />

DataErase Basic<br />

Wussten Sie, dass sich in den meisten<br />

Fällen die Daten auf gelöschten Datenträgern<br />

in wenigen Augenblicken wiederherstellen<br />

lassen? Wenn dies nicht<br />

gewünscht ist, da zum Beispiel der <strong>PC</strong><br />

zum Verkauf ansteht, ist eine sichere<br />

vollständige Löschung erforderlich. DataErasePro<br />

hilft beim Vernichten der Daten.<br />

Dabei haben Sie die Wahl zwischen<br />

freiem Speicher, Dateien und Ordnern<br />

und Datenträgern und Partitionen. tr<br />

Betriebssystem: System: Windows XP,<br />

Vista, 7, Registrierung nicht erforderlich<br />

Sprache:<br />

Video2Brain -<br />

PowerPoint 2010<br />

Video-Training<br />

Der halbstündige Ausschnitt<br />

des Lernvideos stammt von<br />

dem Video-Traing Präsentationen,<br />

die sich einprägen<br />

von video2brain (ISBN: 978-<br />

3-8273-6354-1, 39,80 Euro).<br />

Samuel Woitinski zeigt, wie Sie mit Ihren<br />

Folien Aufmerksamkeit erregen, Wirkung<br />

erzielen und Ihre Ziele erreichen. Er zeigt<br />

Ihnen, wie Sie Folien so erstellen, dass<br />

Ihre Botschaften ins (Unter-)Bewusstsein<br />

Ihres Publikums gelangen, Sie somit die<br />

gewünschte Wirkung erzielen und vertieft<br />

dies mit vielen Beispielen.<br />

tr<br />

Registrierung nicht erforderlich;<br />

Sprache:<br />

DVD FILM CD<br />

OptimalDisk Advanced Defragmentierer ●<br />

Quicken 2011 Jahresvollversion der Online-Banking-Software ●<br />

Smideo HD 2011 Baut aus Fotos effektreiche Diaschauen ● ●<br />

SynchPST für Outlook Synchroniser PST-Dateien von Outlook ●<br />

WashAndGo 2010 Putz-Software für Windows ●<br />

Xilisoft Video Converter Standard 6 Wandelt Audio- und Videodateien in viele Formate ●<br />

toolpakete<br />

3D-Tools Damit bekommen Sie 3D-Material ● ●<br />

Free- und Shareware Free- und Shareware frisch ausgepackt ● ●<br />

Firefox-Add-ons Firefox-Add-ons ● ●<br />

Fritzbox-Tools Wake-on-Lan-Tools ● ●<br />

Google-Tools Google+-Add-ons ● ●<br />

Handy-Tools Umzug aufs neue Handy ● ●<br />

Hardware-Paket Analyse- und Hardware-Tuning-Tools ●<br />

HDR-Tools HDR-Foto-Tools ● ●<br />

IE 9 Add-ons Internet Explorer Add-ons ● ●<br />

Internet-Tools Internet-Tools frisch ausgepackt ● ●<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite 200 Windows-Programme ohne Installation ●<br />

System Essentials Grundausstattung für Ihren <strong>PC</strong> ●<br />

YouTube-Paket YouTube-Angebote managen ●<br />

Die Programme auf der Film-DVD befinden sich nicht alle auf der DVD. <strong>Premium</strong>-DVD, Software-DVD und Pocket-CD sind nur teilweise identisch.<br />

The Big Easy<br />

New Orleans, in einem<br />

Brunnen auf der Piazza<br />

d‘Italia wird die Leiche<br />

eines Mannes entdeckt.<br />

Offenbar hat die Drogenmafia<br />

die Hände im Spiel.<br />

Die ganze Stadt scheint von<br />

den mächtigen Unterwelt-<br />

Bossen beherrscht zu sein.<br />

Als die junge Staatsanwältin<br />

Anne Osborne (Ellen<br />

Barkin) sich für den Fall<br />

interessiert, wird für<br />

Lieutenant Remy McSwain<br />

(Dennis Quaid) alles noch<br />

komplizierter.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


8<br />

Aktuell<br />

Kino.to-nachfolger<br />

kiNofilme im Browser<br />

kino.to-Nachfolger<br />

Das für viele Nutzer überraschende Ende<br />

der Streaming-Site Kino.to (www.kino.to)<br />

hat es bis in die überregionale Presse, Nachrichtenmagazine<br />

und Abendnachrichten geschafft.<br />

Kein Wunder, der letzte große Schlag<br />

gegen organisierte Raubkopierer gelang<br />

2004, als FTPWelt.com ausgehoben wurde.<br />

Während regelmäßige Besucher der Seite mit<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

Entsetzen auf das Aus reagierten und sofort<br />

den langen Arm der Jurisdiktion fürchteten,<br />

kam der Applaus von einer Seite, mit der niemand<br />

gerechnet hatte: Release-Gruppen und<br />

Szene-Insider freuten sich mehr oder weniger<br />

offen, dass den Kino.to-Machern, die scheinbar<br />

Millionen einsackten, das Handwerk gelegt<br />

wurde. Schließlich hatten die Betreiber<br />

Kino.to ist zwar down, doch das<br />

Streaming von TV-<strong>Serien</strong> und Kinofilmen<br />

geht weiter. Kein Wunder: Zum<br />

einen ist nicht klar, ob sich Nutzer<br />

von Streaming-Seiten strafbar<br />

machen, zum anderen können Anbieter<br />

Millionen verdienen. von HANs Bär<br />

Der „offizielle“<br />

Nachfolger:<br />

KinoX.to setzt<br />

den Dienst<br />

des illegalen<br />

Netzes Kino.to<br />

mit ähnlichen<br />

Strukturen fort.<br />

die wichtigste Regel der Warez-Szene missachtet:<br />

Raubkopien sind nicht da, um Geld<br />

damit zu verdienen.<br />

Dabei spielt es keine Rolle, ob gekrackte Raubkopien<br />

von Windows 7 auf dem Schulhof verkauft,<br />

von Release-Gruppen um die deutsche<br />

Tonspur erweitere Blu-Ray-Rips auf kostenpflichtigen<br />

Webseiten angeboten oder die von<br />

Fans in zeitraubender Arbeit übersetzten Untertitel<br />

zweckentfremdet werden. Und genau<br />

die beiden letztgenannten Faktoren stellten<br />

die Grundlage des Geschäftsmodells dar. Die<br />

Eigenleistung der Macher bestand darin, Dritte<br />

zu rekrutieren, und sie für das Hochladen<br />

von <strong>Filme</strong>n zu bezahlen. Bevorzugt wurden<br />

die Dateien auf File-Hostern vorgehalten, die<br />

sich teilweise im Besitz der Kino.to-Betreiber<br />

selbst befanden. Auf diese Weise konnten sie<br />

doppelt abkassieren.<br />

Angesichts dieser kriminellen Energie ist es<br />

kein Wunder, dass die Staatsanwaltschaft<br />

Dresden schwere Geschütze auffährt: Nicht


9<br />

weniger als der Verdacht der Bildung einer<br />

kriminellen Vereinigung zur gewerblichen<br />

Begehung von Urheberrechtsverletzungen<br />

wird den mutmaßlichen Tätern zur Last gelegt.<br />

Steuerhinterziehung, Geldwäsche und<br />

diverse andere Vergehen dürften es ebenfalls<br />

auf die Liste der Anklagepunkte schaffen.<br />

Die Streaming-Szene lebt<br />

Ehemalige Besucher von Kino.to haben längst<br />

andere Streaming-Angebote für sich entdeckt.<br />

Als „offizieller Nachfolger“ von Kino.to empfiehlt<br />

sich derzeit KinoX.to: „Denkt ihr wirklich,<br />

ihr könnt uns stoppen, nur weil ihr haufenweise<br />

Geld habt?“, heißt es auf der Seite, die<br />

sich dem Anschein nach der Reststrukturen<br />

des aufgeflogenen, illegalen Netzes bedient.<br />

Stark im Trend liegt auch video2k.tv, eine Seite,<br />

die Kinofilme und TV-<strong>Serien</strong> anbietet. Die<br />

Raubkopien stehen in Deutsch, Englisch mit<br />

Untertiteln sowie Türkisch zur Auswahl.<br />

Gleich auf mehreren Servern sind die <strong>Filme</strong><br />

und TV-<strong>Serien</strong>, die movie2k.to anbietet, abgelegt.<br />

Besucher, die sich etwa den aktuellen Kinofilm<br />

X-Men: Erste Entscheidung im Browser<br />

ansehen wollen, können selbst entscheiden,<br />

ob sie lieber Stream2k, Movshare oder Novamod<br />

bevorzugen.<br />

Speziell auf Fernsehserien hat sich serien.cc<br />

spezialisiert. Angefangen bei Aliens in America<br />

bis hin zu Zone of Separation – alle deutschen<br />

und US-amerikanischen TV-<strong>Serien</strong> der<br />

letzten Jahre lassen sich direkt im Browser<br />

ansehen. Brandaktuell ist das Angebot aber<br />

nicht. Weder die bereits in Deutschland laufende<br />

Steven-Spielberg-Serie Falling Skies<br />

noch die vierte Staffel des US-Vampirspektakels<br />

True Blood sind verlinkt. Die Qualität der<br />

angebotenen Streifen variiert. Denn da die<br />

Betreiber – wie bereits erwähnt – lediglich die<br />

von Release-Gruppen veröffentlichten Raubkopien<br />

uploaden und verlinken, steht und<br />

fällt die Qualität mit der Güte der Releases.<br />

Einige Streifen sind gut, andere sind kaum anzusehen.<br />

Zudem verzichten einige Streaming-<br />

Angebote auf genaue Angaben zu Bild- und<br />

Tonquelle oder – wie movie2k.to – machen<br />

falsche Angaben. Beispielsweise wird der<br />

aktuelle Kinofilm Kung Fu Panda 2 als Kung.<br />

fu.panda.german.ts.ld angepriesen, wobei ld<br />

für Line Dubbed steht. Tatsächlich wurde die<br />

Tonspur per Mikrofon aufgenommen, da es<br />

sich bei diesem Streifen um das Release Kung.<br />

Fu.Panda.2.TS.MD.German.XviD-CinePlexx<br />

handelt. Für alle Spiele der Fußballbundesliga<br />

gibt es noch ein spezielles Tool: Sopcast, das<br />

wir auf Seite 26 eigens beschreiben.<br />

Ob sich Besucher der Streaming-Angebote<br />

strafbar machen, ist nicht eindeutig geklärt.<br />

Für die eine Seite ist es ein Rechtsbruch, da<br />

Streaming von US-Seiten<br />

Während sich hierzulande legale und <strong>kostenlos</strong>e Streaming-Angebote auf die Mediatheken<br />

der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten beschränken, können US-<br />

Amerikaner und Kanadier aus dem Vollen schöpfen. Bekanntester Streaming-Service<br />

ist Hulu.com, ein Portal, das bereits seit vier Jahren auf Sendung ist und Inhalte von<br />

über 260 Filmstudios und TV-Sendern anbietet. Ebenfalls sehr großer Beliebtheit<br />

erfreut sich Vevo.com, das Streaming-Portal für Musikvideos. Und auch hinter Vevo.<br />

com stehen namhafte Unternehmen, unter anderem die Universal Music Group und<br />

Sony Music Entertainment. Deutsche Surfer müssen aber draußen bleiben, da die<br />

Streaming-Services den Zugang verbieten. Wer sich nicht ausschließen lassen möchte,<br />

muss seine IP-Adresse verschleiern, indem er diese Streaming-Seiten über eine<br />

VPN-Verbindung besucht. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich der Nutzer für eine<br />

softwarebasierte Lösung wie CyberGhost (cyberghostvpn.com/) oder einen VPN-Anbieter<br />

wie Golden Frog (www.goldenfrog.com/DE) entscheidet. Wichtig ist nur, dass<br />

seine deutsche IP-Adresse durch eine US-amerikanische ersetzt wird, um den Geo-IP-<br />

Filter zu umgehen.<br />

während des Streamens Teile des Films im Arbeitsspeicher<br />

abgelegt werden. Gegner argumentieren,<br />

dass die temporär im RAM gespeicherten<br />

Daten den Tatbestand des illegalen<br />

Kopierens aber nicht erfüllen. Es handelt sich<br />

also um eine weitere Grauzone, die auf eine<br />

höchstrichterliche Entscheidung wartet. Surfer,<br />

die ganz sicher gehen wollen, verschleiern<br />

ihre IP-Adresse, etwa indem sie über eine<br />

VPN-Verbindung im Web unterwegs sind (siehe<br />

Kasten). Ferner vermeiden sie es, auf den<br />

Nicht zu fassen: 959 Personen<br />

haben auf den „Gefällt mir“-<br />

Button geklickt und die eventuell<br />

strafbare Nutzung von<br />

movie2k.to in ihren Facebook-<br />

Profilen öffentlich gemacht.<br />

von Streaming-Seiten unter jedem Film platzierten<br />

Facebook-Button zu klicken. Denn da<br />

nahezu alle Facebook-Mitglieder unter ihrem<br />

echten Namen angemeldet sind, dürfte es den<br />

Strafverfolgungsbehörden nicht schwer fallen,<br />

sie zu ermitteln. Überraschenderweise ist<br />

es vielen Besuchern dennoch egal, ob sie die<br />

Nutzung von Streaming-Angeboten auf ihrer<br />

Facebook-Seite veröffentlichen. Immerhin 959<br />

Personen haben den Gefällt mir-Button unter<br />

dem Film Der Mandant angeklickt ... whs<br />

Die Qualität der <strong>Filme</strong><br />

reicht von Blu-ray-Rip<br />

mit AC3-Sound bis hin<br />

zu Cam-Mitschnitten<br />

mit Mikrofonton.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


10<br />

aktuell<br />

GooGle-facebook-Duell<br />

Es kommt selten vor, dass<br />

Facebook die PR-Maschine<br />

bemüht und bezahlt. Wozu auch, das<br />

Netzwerk gewinnt jeden Tag siebenhunderttausend<br />

Teilnehmer hinzu und alle Medien<br />

berichten so oder so darüber. Zuckermanns<br />

Werk ist sprichwörtlich in aller Munde, sodass<br />

Facebook keine PR nötig hat, um ins TV zu<br />

kommen. Neuigkeiten verbreiten sich rasant<br />

innerhalb der Community, jeder klickt den<br />

Teilen-Button, dann berichten Blogger und<br />

Twitterer die News. So war es bislang.<br />

Dann plötzlich eine Pressemeldung, Facebook<br />

macht Gruppen-Chat mit Video, Skype<br />

ist mit im Boot. Eigentlich keine große Sache.<br />

Doch der überraschte Empfänger fragt sich,<br />

wird Face book nervös? Grund gäbe es, denn<br />

seit Tagen sprechen Makro- und Micro-Blogger<br />

nur noch über eins: Google+, den großen<br />

neuen Konkurrenten von Facebook.<br />

Eine der Neuerungen von Google+ ist ein Video-Chat,<br />

Hangout genannt. Dass Facebook<br />

postwendend mit der Skype-Integration darauf<br />

reagiert, zeigt, wie ernst Zuckermann Google+<br />

nimmt. Google ist ein mächtiger Gegner mit<br />

über 36,7 Milliarden Dollar Finanzreserven in<br />

der Kriegskasse (laut Quartalsbericht April).<br />

Und schon länger ist Facebook ein Dorn im<br />

Auge von Brin und Page. Der Börsenwert von<br />

Google liegt derzeit bei über 170 Milliarden<br />

Dollar. Facebook ist nicht an der Börse, der<br />

Wert der Firma wird aber beim anstehenden<br />

Börsengang auf 100 Milliarden geschätzt. Immer<br />

noch ein guter Abstand und beide Firmen<br />

wachsen rasant, aber Facebook holt Quartal<br />

für Quartal schnell auf. Im März lagen die<br />

Schätzungen noch bei 65 Milliarden.<br />

Außerdem führt Facebook neue Werbeformen<br />

ein, auf die Google als größter Werbevermarkter<br />

im Netz noch keine Antwort hat: die<br />

persönliche Werbung. Facebook-Nutzer empfehlen<br />

sich gegenseitig Marken und Produkte<br />

(Gefällt mir/Like), und zwar auch Dinge, bei<br />

denen es um viel Geld geht, wie Autos, Herrenuhren<br />

oder Urlaubsorte. Facebook will<br />

diese guten Empfehlungen unter Freunden<br />

vermarkten und sie beispielsweise auch außerhalb<br />

von Facebook einblenden. Viele Experten<br />

sehen darin die einträglichste Werbeform<br />

im Netz. Das Kerngeschäft von Google.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

GooGle+ unD facebook<br />

Duell der Giganten<br />

Google startet den Angriff auf Facebook: Mit dem sozialen Netz<br />

Google+ fällt der Internetkonzern in die Gefilde von Facebook<br />

ein und der Platzhirsch reagiert nervös. von Wolf HosbacH<br />

Googles erste Antwort darauf war der Button<br />

1+, der sich auf manchen Blogs und Newsseiten<br />

nun findet, ähnlich dem Facebook-Like.<br />

Aber so richtig gezogen hat diese Alternative<br />

nicht, insbesondere da sie nicht mit einer<br />

Community verknüpft ist. Eine 1+-Empfehlung<br />

bleibt irgendwo im leeren Raum hängen. Derzeit.<br />

Mit Google+ könnte es anders werden.<br />

Tatsächlich hat es der Konzern aus Mountain<br />

View mit seinem neuen Dienst geschafft, die<br />

Blogosphäre wochenlang zu beschäftigen.<br />

Facebook, der vorherige Liebling, ist out, und<br />

kreise in Google+<br />

Aberwitz: Das<br />

Profil des Facebook-Gründers<br />

Mark Zuckerberg<br />

hat in Google+<br />

die meisten<br />

Anhänger.<br />

Google glänzt mit Einfachheit.<br />

Während bei Facebook<br />

im Laufe der Zeit alles immer<br />

komplizierter wurde,<br />

trumpft Google bei seinem<br />

neuen Dienst mit seiner<br />

größten Stärke auf: Schlichtheit.<br />

Damit haben Brin und<br />

Page schon einmal einen<br />

Markt abgeräumt: den der<br />

Suche. Bestechend ist das<br />

neue Konzept der Gruppen,<br />

der so genannten Circles/<br />

radikale Webzwonuller haben ihm<br />

komplett den Rücken gekehrt. Abgemeldet.<br />

Das ist ein schwerer Schlag für Facebook,<br />

denn die Firma kämpft mit einem weiteren<br />

Problem: Die Zahl der Neuanmeldungen<br />

stagniert. Das Interesse der Menschen scheint<br />

sich zu sättigen, wer drin ist, ist drin, alle anderen<br />

wollen nicht. Wenn nun zahlreiche<br />

Mitglieder Facebook verlassen, schrupft die<br />

Community, der Höhenflug hätte seinen Zenit<br />

erreicht. Das wiederum hätte Auswirkungen<br />

auf den erwarteten Börsengang.<br />

Dass Facebook nervös wird, zeigte sich noch<br />

eine andere PR-Kampagne aus dem Mai. Zuckermann<br />

beauftragte die politisch erfahrene<br />

Agentur Burson-Marsteller mit einer Schmutzkampagne<br />

gegen Google. Die Medienprofis<br />

sollten Google wegen Datenschutzmängeln<br />

eine schlechte Presse bereiten. Das Vorhaben<br />

flog auf und beide Parteien mussten mit<br />

knirschenden Zähnen vor die Öffentlichkeit<br />

treten. Der Hohn erfolgt postwendend in Form<br />

von eben Google+, dessen Mitglieder persönliche<br />

Informationen systembedingt im Griff<br />

behalten, während bei Facebook genau das<br />

Gegenteil der Fall ist.<br />

whs<br />

Persönliche Informationen ordnet der Anwender von<br />

Google+ bestimmten Kreisen von Kontakten zu.<br />

Kreise, in die das Mitglied seine Kontakte einordnet. Gruppen gibt es bei Facebook<br />

zwar auch, aber die sind schlecht zu bedienen. Bei Google+ stehen sie im Zentrum.<br />

Der Anwender füttert gezielt seine Kreise mit Infos, Bildern oder Links, während alle<br />

anderen Kontakte ausgeschlossen sind. So streut er seine persönlichen Informationen<br />

nach Vertrautheitsgraden, statt sie wie mit der Gießkanne über die komplette Breite<br />

der Öffentlichkeit auszugießen.


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12<br />

Aktuell<br />

iphone geknackt<br />

unlock für jedes iPhone 4<br />

iPhone 4 geknackt!<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> hat’s ausprobiert: Für rund 30 Euro lässt sich jedes iPhone 4 mit jeder SIM-Karte<br />

nutzen – egal, welche Firmware- und Betriebssystem-Version darauf läuft.<br />

Wer ein iPhone 4 zusammen mit einem<br />

Mobilfunkvertrag erwirbt, ist<br />

mindestens zwei Jahre an seinen Mobilfunk-Provider<br />

gebunden. Eine andere SIM-<br />

Karte einlegen, günstiger telefonieren und<br />

surfen – das klappt nicht. Lediglich unter<br />

der ältesten Modem-Firmware des iPhone<br />

4, dem Baseband 01.59.00, lässt sich die<br />

Provider-Sperre aushebeln. Das Unlock-<br />

Verfahren mittels spezieller Software ist<br />

allerdings ziemlich kompliziert und verbietet<br />

spätere Firmware-Updates.<br />

Mit der Gevey Ultra SIM gibt es seit Anfang<br />

Juni die erste und bislang einzige Lösung,<br />

um die Provider-Sperre bei jedem iPhone 4<br />

zu entfernen. Es spielt keine Rolle, welche<br />

Modem-Firmware- und welche Betriebssystem-Version<br />

installiert sind. Die Gevey Ultra<br />

SIM ist ein Ersatz-Einschub für den SIM-Karten-Schacht<br />

des iPhone 4. In den Einschub<br />

setzt man die eigentliche SIM-Karte ein.<br />

Einzige Voraussetzung, damit die Gevey Ultra<br />

SIM funktioniert: Das iPhone muss über<br />

einen Jailbreak verfügen.<br />

Jailbreak bedeutet: Das iPhone wird von der<br />

Zwangsanbindung an den App-Store befreit,<br />

sodass sich auch Apps installieren lassen,<br />

die Apple nicht offiziell freigegeben hat.<br />

Genau das ist nötig, um die Hilfs-Software<br />

der Gevey Ultra SIM aufspielen zu können.<br />

Nachteil des Jailbreak: Die Garantie des<br />

iPhone erlischt, da es sich laut den Garantiebedingungen<br />

um einen unerlaubten Eingriff<br />

handelt.<br />

von tony tulles<br />

Kein 112-Anruf mehr nötig<br />

Im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin, der Gevey<br />

SIM, lässt sich die neue Gevey Ultra SIM<br />

deutlich gefahrloser nutzen. Die alte Gevey<br />

SIM wählte zur Aktivierung die Notrufnummer<br />

112, was in jedem Fall strafbar ist. Die<br />

neue Gevey Ultra SIM tut dies nicht mehr,<br />

weshalb sie für die tägliche Nutzung durchaus<br />

infrage kommt. Trotzdem ist der Unlock<br />

des iPhone in Deutschland nicht erlaubt,<br />

da er mit dem geltenden Urheberrecht kolidiert.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> hat zu Testzwecken eine<br />

Gevey Ultra SIM beim amerikanischen Versender<br />

Applenberry bestellt. Die Hardware<br />

kostet 28 US-Dollar zuzüglich Versandkosten.<br />

Bei einer normalen Lieferzeit von 10 bis<br />

15 Werktagen sind das etwa zehn US-Dollar.<br />

Somit kostet der Unlock in Summe rund<br />

30 Euro. Nach kurzem Zwischenaufenthalt<br />

beim Kölner Zoll traf die Gevey Ultra SIM<br />

Ende Juni bei uns ein. Wir haben den Unlock<br />

erfolgreich mit einem iPhone 4 unter<br />

Baseband 04.10.01 (Modem-Firmware) und<br />

Betriebssystem-Version 4.3.3 durchgeführt.<br />

Der Hersteller verspricht, dass seine Lösung<br />

unter allen Basebands (01.59.09, 02.10.04,<br />

03.10.01, 04.10.01) sowie allen iOS-4-Versionen<br />

von 4.0.0 bis 4.3.3 läuft. Die Funktionstüchtigkeit<br />

unter dem künftigen iOS<br />

5 wurde in Aussicht gestellt, ist aber noch<br />

nicht gesichert.<br />

Mit der Gevey Ultra SIM steht eine kostengünstige<br />

Lösung bereit, um jedes iPhone 4<br />

mit jeder beliebigen SIM-Karte zu nutzen.<br />

Nichtsdestotrotz ist das Knacken der SIM-<br />

Sperre nicht erlaubt und wir raten davon ab.<br />

whs<br />

unlock schritt für schritt<br />

schritt 1 Zuerst haben wir beim Test-iPhone den<br />

Jailbreak durchgeführt. Dafür kam die Software<br />

redsn0w unter Mac OS zum Einsatz. Sie installierte<br />

auch gleich den alternativen App-Store<br />

Cydia, über den sich Apps aufspielen lassen,<br />

die Apple nicht offiziell freigegeben hat. Fürs<br />

Jailbreaken gibt es auch andere Lösungen. Anleitungen<br />

finden sich im Web zuhauf, zum Beispiel<br />

in Form von YouTube-Videos.<br />

schritt 2 Nachdem das iPhone von der Zwangsanbindung<br />

an den App-Store befreit war, installierten<br />

wir über Cydia die notwendige Software<br />

für Gevey Ultra SIM. Dazu fügten wir die Quelle<br />

http://cydia.furiousmod.com in Cydia hinzu.<br />

Nach einem Neustart musste das Test-iPhone<br />

ausgeschaltet werden.<br />

schritt 3 Mithilfe einer Schablone, die der Gevey<br />

Ultra SIM beiliegt, schnitten wir unsere Test-<br />

SIM-Karte des Prepaid-Providers FONIC zurecht.<br />

Von der SIM-Karte muss eine kleine Ecke abgetrennt<br />

werden, damit sie in den neuen SIM-<br />

Karten-Einschub passt. Mit einer Fingernagelschere<br />

gelang das leicht.<br />

schritt 4 Nun konnten wir die FONIC-SIM in<br />

die Gevey Ultra SIM einlegen und den neuen<br />

SIM-Karten-Einschub ins Test-iPhone einsetzen.<br />

Wie vom Hersteller beschrieben, dauerte<br />

es nach dem Einschalten des Gerätes einige<br />

Minuten, bis ein Signal vorhanden war. Fortan<br />

besteht die Verbindung dauerhaft, solange das<br />

iPhone nicht abgeschaltet wird oder ihm der<br />

Strom ausgeht.<br />

schritt 5 Damit das Highspeed-Surfen unterwegs<br />

funktioniert, muss der Provider entsprechende<br />

Optionen anbieten. Bei unserem Test-Provider<br />

FONIC nutzten wir das Highspeed-Internet-Paket<br />

für 10 Euro pro Monat, das sich per SMS zu<br />

jeder Prepaid-Nummer dazu buchen lässt. Nachdem<br />

das Paket freigeschaltet war, mussten wir<br />

im iPhone nur noch die Punkte 3G aktivieren,<br />

Mobile Daten und Daten-Roaming unter Einstellungen/Allgemein/Netzwerk<br />

aktivieren.<br />

Die Gevey Ultra SIM ist ein<br />

Einschub für den SIM-Karten-<br />

Slot des iPhone 4. Hier sieht<br />

man die Elektronik.<br />

Damit die Test-SIM-Karte in die<br />

Gevey Ultra SIM passt, muss<br />

eine kleine Ecke abgeschnitten<br />

werden.<br />

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14<br />

AKtuell<br />

3d-laptop + entertain per satellit<br />

toshiba Qosmio F750 laptop<br />

3D ohne Brille<br />

Highlight<br />

karten“ kennt. Diesen Bildern waren<br />

Linsen vorgesetzt. Toshiba<br />

hat es geschafft,<br />

Linsen vor jeden<br />

einzelnen Bildpunkt<br />

zu legen<br />

und diese elektrisch<br />

zu steuern. Die Laptop-Kamera<br />

registriert die Bewegungen des Kopfes bzw.<br />

der Augen und gibt die entsprechenden Steuersignale,<br />

damit die Linsen das Bild an die<br />

Augenposition anpassen. Diese Technik funktioniert<br />

freilich nur für eine Person und erfordert<br />

auch hohe Rechen- und Grafikleistung.<br />

Deshalb hat Toshiba das 15,6-Zoll-Notebook<br />

auch mit hochwertigen Komponenten bestückt:<br />

Intel Core i7-2630QM CPU, Nvidia Ge-<br />

Force GT540 mit zwei GByte DDR5 Speicher, 8<br />

GByte DDR3 RAM, Blu-ray BD-XL Laufwerk, TV<br />

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Für jedes Auge wird ein seperates<br />

Bild ausgestrahlt, um den 3D-<br />

Effekt zu erzeugen.<br />

Eye-tracking: Die Position der<br />

Augen muss erfasst werden für<br />

optimale 3D-Darstellung.<br />

Vollbild-3D-Darstellung: Spielefans<br />

werden von der Umwandlung von<br />

2D in 3D profitieren.<br />

Das Qosmio F750 kann mit der<br />

Active Lense Technik 2D- und 3D-<br />

Bilder simultan darstellen.<br />

■ Toshiba wird auf der IFA in Berlin das erste<br />

<strong>Serien</strong>­Notebook für Europa vorstellen,<br />

das über eine 3D­Technologie verfügt, die<br />

ohne eine Brille funktioniert. Das Qosmio<br />

F750 erlaubt es sogar, 2D- und 3D-Inhalte<br />

simultan nebeneinander darzustellen. Text<br />

kann ganz normal gelesen werden, während<br />

eine Animation in 3D abläuft. Die Technik des<br />

dreidimensionalen Bildes nennt Toshiba „Active<br />

Lens“-Technologie. Active Lens erzeugt<br />

zwei Bilder mit unterschiedlichen Perspektiven<br />

für das rechte und das linke Auge und<br />

so entsteht das 3D-Bild. Besser bekannt ist<br />

das Verfahren unter dem Begriff Lenticular 3D,<br />

das man noch gut von den „Wackelbildpostab<br />

september entertain über satellit<br />

telekom greift nach den Sternen<br />

■ Der „rosa Riese“ kommt richtig in Bewegung. Zum IFA Start wird<br />

die Deutsche Telekom „Entertain“ auch Kunden zur Verfügung stellen,<br />

die ihr TV­Signal über Satellit empfangen. Am 30. April 2012<br />

wird die analoge TV-Ausstrahlung über Astra eingestellt. Bis dahin<br />

sollte man sich auf digitalen Empfang eingestellt haben. Das digitale<br />

TV-Signal kann man über Kabel,<br />

Internet, DVB-T und bei<br />

der Telekom ab September<br />

auch über Satellit empfangen.<br />

Das Satelliten-Entertain<br />

wird in den ersten<br />

12 Monaten vergünstigte<br />

39,95 Euro kosten und alle<br />

Dienste beinhalten, die das<br />

„klassische“ Entertain auch umfasst inklusive aller HD+-Sender, allerdings<br />

ohne „Liga Total“ und das Pay-TV-Angebot, so die Telekom.<br />

Den passenden Receiver kann man im ersten Jahr für monatlich 5,95<br />

Euro dazu mieten. Der „Media Receiver 500 Sat“ kann aber auch für<br />

400 Euro gekauft werden. Das Gerät ist mit einer 500-GByte-Festplatte<br />

für TV-Aufzeichnungen ausgerüstet, einem Smartcard-Slot für<br />

HD+-Karten, es unterstützt Dolby Digital und natürlich verfügt es über<br />

Timeshift zum Anhalten, Rück- und Vorspulen des TV-Programms.<br />

Wer über ein iPhone verfügt, kann sich die Programm-Manager-App<br />

herunterladen und beispielsweise den Video-Tip des Tages zur Aufnahme<br />

programmieren.<br />

ok<br />

[ www.telekom.de ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


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16<br />

aktuell<br />

Gerüchte + 3D-tV + SyStemkamera<br />

mit SpannunG erwartet<br />

It-Gerüchteküche<br />

■ Das gibt es nicht. Noch nicht. In unserer<br />

IT-Gerüchteküche erzählen wir von neuen<br />

Produkten, die es lange noch nicht geben<br />

wird und deren Informationsgehalt deshalb<br />

mit Vorsicht zu genießen ist. Die Smartphone-Branche<br />

munkelt gerne über das<br />

Apple iPhone 5, das in diesem<br />

Herbst erwartet wird. Das<br />

heißeste Gerücht: Das<br />

Telefon arbeitet mit dem<br />

A5-Prozessor, der mit 2x<br />

1 GHerz taktet und derzeit<br />

noch viel zu heiß wird,<br />

als dass man das Smartphone<br />

in die Hände der<br />

Kunden geben könnte.<br />

Außerdem: Es soll zwei<br />

eingebaute Kameras ha-<br />

ben, die 3D-Bilder und<br />

womöglich auch Videos<br />

aufzeichnen können. Außerdem<br />

könnten iPhone<br />

und iPad ihren „Home-<br />

Knopf“ zugunsten neuer<br />

Gestensteuerung verlieren.<br />

Ambitionierte Fotofreunde erwarten<br />

schon sehnsüchtig die Canon-5D-Mark-<br />

II-Nachfolgerin, die eigentlich auch diesen<br />

Herst kommen sollte. Es scheint jedoch,<br />

dass die Katastrophe in Fukushima die Finalisierung<br />

verzögert. Als neuer Erscheinungstermin<br />

wird März 2012 immer wahrscheinlicher.<br />

Die 5D Mark III (oder 6D?) soll dann<br />

32 Megapixel aus einem Kleinbild-Sensor<br />

zaubern, hervorragende Full-HD-Videoaufzeichnung<br />

mit nachführendem Autofokus<br />

haben, ein neues 11-Punkt-AF-System und<br />

den DIGIC 5 Bildverarbeitungsprozessor. ok<br />

[ www.canonrumors.com ]<br />

3D-tV-entwicklunG<br />

Quo vadis 3D-tV?<br />

■ Vor zwei Jahren hat die IFA einen neuen TV-<br />

Trend eingeläutet: 3D. Inzwischen hat fast<br />

jeder Hersteller TV-Geräte im Programm, die<br />

die dritte Dimension ins Wohnzimmer des<br />

kleinen Mannes bringen. Aber wo geht die<br />

3D-Reise hin? Vorherrschend sind derzeit<br />

zwei 3D-Verfahren: Active-Shutter- und Polarisation.<br />

Die meisten Hersteller haben zunächst<br />

auf Active-Shutter gesetzt, da es die<br />

volle Auflösung liefert. Dann hat man aber<br />

verstanden, dass viele Konsumenten das<br />

„Geflimmere“ als unangenehm empfinden.<br />

Und so kommt es, dass jetzt verstärkt auf das<br />

passive Polarisationsverfahren gesetzt wird.<br />

LG Electronics adaptiert die Kinotechnik und<br />

bringt das neue Line-up „Cinema 3D“ zur IFA.<br />

Philips lässt dem Kunden die Wahl zwischen<br />

„3D Max“ mit Active-Shutter-Brille und<br />

Ambitionierte Fotofreunde erwarten Der Motte aufs Auge gesehen:<br />

Philips stellt einen Flachbildfernseher<br />

mit Motten-Augen-Filter vor.<br />

„Easy 3D“ mit Polarisationsbrille. Richtig<br />

cool ist die Splitscreen-Gaming-Technik, bei<br />

der jedem Mitspieler per spezieller Brille das<br />

volle TV-Bild angezeigt wird. Das sollte man<br />

sich unbedingt ansehen, wenn man auf der<br />

IFA ist. Lästigen Spiegelungen begegnet Philips<br />

mit einem Filter, den man sich von Mottenaugen<br />

abgekupfert hat. Zu sehen ist dieser<br />

Effekt im Philips 46PFL9706K (2700 Euro), der<br />

zudem einen unerreichten Kontrast von 150<br />

Mio. zu 1 haben soll. Auch Toshiba wird auf<br />

Highlight<br />

der IFA mit der VL863G-Serie ihre erste 3D-<br />

Fernsehreihe zeigen, die Polarisationsfilter-<br />

Technologie verwendet. Bei den Vorreitern in<br />

Sachen 3D ohne Brille (Qosmio F750) tut sich<br />

auch im TV-Segment etwas. Wie uns Sascha<br />

Lange von Toshiba verraten hat, wird es auf<br />

der IFA ein TV-Gerät zu sehen geben, das 3D<br />

ohne Brille darstellt und das wird dann wohl<br />

den Trend für das nächste Jahr einläuten und<br />

die Konkurrenz gebührend herausfordern. ok<br />

[ www.ifa-berlin.de ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

SamSunG nX200 SyStemkamera<br />

20 Megapixel in der Westentasche<br />

■ Samsung bringt zur IFA drei neue Kameras.<br />

Darunter die Nachfolgerin der NX100. Die<br />

NX200 ist eine so genannte EVIL-Kamera, also<br />

eine Systemkamera mit Wechselobjektivsystem<br />

in besonders Platz sparender Bauweise<br />

durch den Verzicht auf einen Schwenkspiegel<br />

und zugehörigem Pentaprisma. Das Spannende<br />

an der neuen NX200 ist der Sensor.<br />

Er wurde von Samsung selbst entwickelt und<br />

fängt 20 Millionen Bildpunkte ein. Das ist<br />

für einen Sensor in APS-C Format Weltrekord<br />

verdächtig. Viele große Spiegelreflexkameras<br />

müssen heute mit deutlich weniger Auflösung<br />

auskommen. Dabei ist der Body der NX200<br />

ähnlich klein und leicht wie eine Kompakte.<br />

Beeindruckend sind auch die übrigen Kameradaten,<br />

wie z.B. Full-HD-Videoaufzeichnung<br />

mit AF-Nachführung, 7 Bilder/s, eingebautes<br />

GPS und Schwenkpanorama-Fotografie. Im Kit<br />

mit 20-50mm-Objektiv und einem Aufsteckblitz<br />

soll die NX200 UVP 699 Euro kosten. ok<br />

[ www.samsung.com ]


18<br />

sofTware<br />

Die besten GooGle-tools<br />

Die besTen TooLs<br />

Täglich grüßt<br />

das google-Tier<br />

Suchen ist bei Weitem nicht alles, was Google kann. Ob Facebook-Alternative, 3D-Modelling oder<br />

Reise zum Mars – für jeden Anwender ist etwas dabei.<br />

Sie können mit Google alles machen, nur<br />

nicht in der Nase bohren. Aufbauend auf<br />

seiner hervorragenden Such-Technologie bietet<br />

das Unternehmen eine Menge von kleinen<br />

und größeren Werkzeugen, die den User gegen<br />

allerlei Netzleiden feien. Fast alle diese<br />

Dienste sind <strong>kostenlos</strong>, das Geschäftsmodell<br />

basiert auf den kleinen, allgegenwärtigen<br />

Anzeigen, die sich zum Klicken anbieten. Für<br />

Nutzer, die bei Google ein Konto einrichten,<br />

bietet das Unternehmen einen Webmail-<br />

Dienst, Office-ähnliche Anwendungen zur<br />

Textverarbeitung oder Tabellenkalkulation,<br />

einen Website-Editor und vieles mehr. Ein<br />

Apps genanntes Angebot konkurriert durch<br />

eine Reihe von Anwendungen in der Cloud<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

mit herkömmlichen Office-Lösungen für den<br />

Desktop-<strong>PC</strong>. Mit Google+ stößt der Konzern<br />

nun auch direkt ins Social Networking vor<br />

und will eine echte Alternative zu Facebook<br />

etablieren.<br />

Viele weitere Applikationen sind ebenso<br />

auf Zusammenarbeit ausgerichtet. Andere<br />

Google-Nutzer lassen sich unkompliziert zur<br />

Live-Mitarbeit an Textdokumenten oder Websites<br />

einladen, Bilder, Kalender, Bücherregale<br />

lassen sich für die gesamte Netzgemeinde<br />

öffentlich zugänglich machen. Im Lab zeigt<br />

Google sich experimentierfreudig. In Zukunft<br />

könnte zum Beispiel der menschliche Körper<br />

in einem 3D-Modell zu erkunden sein. Es<br />

geht Google um den universellen Zugang zum<br />

von Thomas Lang<br />

menschlichen Wissen. Die Macht, die ein einzelnes<br />

Unternehmen gewinnt, wenn es diesen<br />

Zugang kontrollieren kann, ist nicht unproblematisch.<br />

Der einzelne Nutzer sollte sich überlegen,<br />

ob er sein gesamtes virtuelles Leben,<br />

von Suchanfrage über Mails bis hin zum sozialen<br />

Netzwerk einem einzigen Dienstleister<br />

anvertrauen will.<br />

Die meisten der Google-Tools überzeugen vor<br />

allem durch ihre Handhabbarkeit. Wermutstropfen<br />

sind die Hilfe-Seiten und Video-Tutorials.<br />

Sie sind oft nur auf Englisch verfügbar und<br />

wirken unsystematisch. Beim Kartendienst<br />

und bei den Büchern macht sich außerdem<br />

bemerkbar, dass die USA für Google der erste<br />

Markt sind.<br />

whs


DVD FILM CD<br />

Google-tools<br />

19<br />

Community<br />

Ringelpiez<br />

GooGle+<br />

Brandneu ist Googles Facebook<br />

namens Google+. Die<br />

neue Quasselbude wartet mit<br />

ein paar schönen Ideen auf.<br />

Circles etwa ist eine Funktion,<br />

mit der sich die eigenen Kontakte<br />

in Gruppen einteilen lassen<br />

– Familie, Freunde (Un-)<br />

bekannte etwa. So lässt sich<br />

der eigene Informationsfluss<br />

leichter regeln. Ein Tool namens<br />

Huddle soll die SMS-Kommunikation<br />

in eine Art Gruppenchat<br />

verwandeln und ein Sofort-<br />

Upload es ermöglichen, Fotos<br />

vom Handy unmittelbar auf<br />

die Google-Plattform zu laden.<br />

Sparks hilft einem, interessant<br />

zu werden – einfach ein Thema<br />

aussuchen, schon bekommt<br />

man Infos, Bilder, Feeds etc.<br />

und kann sich bestens informiert<br />

zeigen. Im Stream tummeln<br />

sich die neuesten Posts<br />

befreundeter Nutzer, das eigentliche<br />

Herz des Netzwerkdienstes.<br />

Ein externes Tool,<br />

das Anwendern den Export<br />

ihres Facebook-Netzwerks auf<br />

die neue Plattform vereinfachen<br />

sollte, wurde angeblich<br />

von Facebook ausgeknockt.<br />

[ plus.google.com ]<br />

Google Maps<br />

Das eigentlich Tolle an diesem Kartendienst<br />

ist die Eingabemaske. Die Echtzeit-Ergänzung<br />

der eingetippten Zeichenfolge<br />

erleichtert einem die Suche<br />

in der Regel enorm, schon weil es so<br />

schnell geht. Wo andere Kartendienste<br />

immer noch kaum fehlertolerant sind<br />

oder auf korrekten Länderangaben<br />

etc. bestehen, kann der Anwender bei<br />

Google Maps alle Daten in einer beliebigen<br />

Reihenfolge (Stadt/Straße, Straße/Stadt)<br />

eingeben und erhält fast<br />

immer präzise Treffer.<br />

[ maps.google.de ]<br />

Picasa<br />

Picasa ist eine Desktop-Anwendung<br />

von Google. Einmal installiert, durchsucht<br />

sie den gesamten <strong>PC</strong> des Nutzers<br />

nach Bildern. Fotos lassen sich direkt<br />

in Picasa optimieren, etwa um rote Augen<br />

wegzubekommen. Zu den Merkmalen<br />

eines zeitgemäßen Bildarchivs gehören<br />

auch das Einfügen von Geo-Tags,<br />

die Fotos ihrem geografischen Kontext<br />

in einer Google-Karte zuordnen, oder<br />

die Gesichts-Erkennung. Nettes Zusatz-<br />

Feature: das Face-Movie, in dem sich<br />

Fotos von einer Person in Überblenden<br />

zu einer filmartigen Diaschau zusammenstellen<br />

lassen. In Verbindung mit<br />

Google+ teilt Picasa Fotos mit entsprechenden<br />

Namentags automatisch mit<br />

den getagten Anwendern.<br />

[ picasa.google.de ]<br />

+me<br />

Wer aller Welt zeigen will, dass er die Community<br />

gewechselt hat, erstellt sich mit dem Online-<br />

Dienst +me ein Profilbild mit Google-Plus-Optik.<br />

Verwendet er dies bei Facebook oder StudiVZ,<br />

wissen alle, dass er die Seiten gewechselt hat.<br />

Beim Erstellen des Bildes hat er die Wahl, wo er<br />

die bunte Leiste haben möchte.<br />

[ turhan.me/+me/ ]<br />

Beautify G+<br />

Nicht schön genug? Die Chrome-Erweiterung<br />

bietet eine Reihe von Tweaks, beispielsweise<br />

lassen sich die Menüleiste oben und die beiden<br />

Seitenleisten von Google+ fixieren, was die Navigation<br />

erleichtert. Außerdem gibt es auf Wunsch<br />

einen Sound für neue Nachrichten: einen Gong<br />

mit Erinnerungsfunktion.<br />

[ chrome.google.com/webstore ]<br />

Extended Share for Google Plus<br />

Bislang fehlt in Google+ die Möglichkeit, Statusmeldungen<br />

für andere Communities zweitzuverwerten.<br />

Das Chrome-Plug-in baut diese<br />

Funktion in den Browser ein. Der Anwender<br />

postet nun in Google+, Facebook, Twitter und<br />

Tumblr gleichzeitig. Mit einem Häkchen wählt<br />

er die gewünschten Dienste aus.<br />

[ chrome.google.com/webstore ]<br />

Sparks<br />

Viele Neulinge finden die Plus-Funktion Sparks<br />

mysteriös. Dabei handelt es sich um dasselbe<br />

wie die Google Alerts. Das heißt, der Anwender<br />

abonniert eine bestimmte Google-News-Suche,<br />

beispielsweise zum Thema Hacker. Dabei kann<br />

er die komplette Suchsyntax der Suchmaschine<br />

verwenden, etwa +Hacker -Cracker.<br />

[ plus.google.com/sparks ]<br />

Doodle<br />

Zu bestimmten Anlässen wartet die<br />

Google-Suchseite mit verspielten Varianten<br />

ihres Logos, den Goolge-Doodles<br />

auf, die dann im Nichts des Vergessens<br />

verschwinden. Aber nein, sie sind alles<br />

noch da. Aktuelle Doodles soll man<br />

trotzdem nicht verpassen.<br />

[ google.com/logos ]<br />

Übersetzer<br />

Beeindruckend groß ist mit über 50 die<br />

Zahl der angebotenen Sprachen zwischen<br />

Afrikaans und Weißrussisch.<br />

[ translate.google.de ]<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


20<br />

software<br />

Die besten GooGle-tools<br />

text und tabellen<br />

Globaler Zugriff und problemlose Zusammenarbeit<br />

sind die wichtigsten<br />

Stichworte für Googles Arbeitsanwendungen<br />

in der Cloud. Die Programme<br />

bieten alle wesentlichen Grundfunktionen<br />

von ausgereiften Office-Anwendungen.<br />

Dokumente lassen sich im Excel-<br />

oder Word-Format ebenso wie als<br />

OpenOffice-Dateien speichern sowie in<br />

HTML oder PDF konvertieren. Andere<br />

Nutzer lassen sich gezielt zur Mitarbeit<br />

an den Dokumenten einladen, wer will,<br />

kann seine Dateien auch veröffentlichen.<br />

Zu den Nachteilen gehört, dass<br />

der Nutzer keinen eigenen Schriften<br />

installieren kann. Auch Anwendungen<br />

zum Erstellen von Präsentationen und<br />

zum Zeichnen gehören mit in dieses<br />

Paket.<br />

[ docs.google.com ]<br />

talk<br />

Ein Hauch von Skype: Talk erlaubt<br />

Benutzern die Installation eines Plugins<br />

für Video-Chat. Nutzer ohne eigene<br />

Kamera können immer noch den<br />

Voice-Dienst nutzen. Datei-Übertragung,<br />

Chatten und Instant-Messaging<br />

gehören ebenso zu den Leistungen wie<br />

Audio-Konferenzen.<br />

[ www.google.de/talk ]<br />

Google Kalender<br />

Eines der besten Tools in Googles Werkzeugschrank<br />

ist der Kalender. Er lässt<br />

gegenüber einer Software wie Outlook<br />

nichts zu wünschen übrig und ist mit<br />

Outlook-Kalendern sogar synchronisierbar.<br />

Kalender lassen sich für andere<br />

Benutzer freigeben, entweder rein<br />

zum Lesen oder auch zum Bearbeiten.<br />

Neu ist neben dem moderat veränderten<br />

Design das Feature Zeitblöcke.<br />

Es ermöglicht, Zeiträume an einem Tag<br />

anderen zur Verfügung zu stellen. Die<br />

können sich dann im betreffenden Kalender<br />

einen Termin reservieren.<br />

[ www.google.com/calendar ]<br />

Chrome<br />

Chrome bringt Geschwindigkeit beim<br />

Laden von Seiten und Ausführen von<br />

Skripts. Bequem ist die Möglichkeit, in<br />

der Statuszeile sowohl Webadressen als<br />

auch Suchbegriffe einzugeben.<br />

[ google.de/chrome ]<br />

Wissen<br />

Wem die Erde zu eng wird, der<br />

kann sich mit Google auf den<br />

Mars begeben. Welches Gerät<br />

wo schon mal gelandet ist,<br />

zeigt die Karte ebenso an wie<br />

die Orte von Kratern, Höhenzügen,<br />

Dünen usw. Das Zoomen<br />

in die seltsamen Strukturen<br />

ist möglich sowie eine<br />

3D-Ansicht mit Google Earth.<br />

Manche Orte sind außerdem<br />

mit Artikeln verlinkt, die dazu<br />

passende Auskünfte geben.<br />

[ www.google.com/mars ]<br />

3D-MoDelling<br />

Google Mars<br />

Mit Maus on Mars<br />

Raumwunder<br />

ReisefühReR<br />

sketchup<br />

Citytours<br />

Anhaltspunkte<br />

3D-Modelling leicht gemacht. In der <strong>kostenlos</strong>en<br />

Basisversion bietet die Desktop-Software<br />

einen recht intuitiven Einstieg in die Welt<br />

des dreidimensionalen Zeichnens. Anwender<br />

zeichnen Baupläne damit oder gestalten Figuren<br />

für Animationen, Games und <strong>Filme</strong>. Fortgeschrittene<br />

können aus Fotos, die Google bereitstellt,<br />

Modelle von Gebäuden erstellen und<br />

diese in Google Earth einfügen. In der fast 400<br />

Euro teuren Pro-Version lassen sich auch architektonische<br />

Details planen, Präsentationen<br />

erstellen und die eigene Arbeit im übergreifenden<br />

DXF- bzw. DWG-Format exportieren.<br />

[ sketchup.google.com ]<br />

Das Feature schlägt kleine<br />

Touren für verschiedene Städte<br />

der Welt vor. Ein Kartenausschnitt<br />

zeigt in der von Google<br />

Maps gewohnten Weise die<br />

interessanten Stellen an. In<br />

den Pop-up-Fenstern gibt es<br />

einen Vorschlag für die Aufenthaltsdauer,<br />

gegebenenfalls<br />

Öffnungszeiten und ein<br />

Rating. Und natürlich Links zu<br />

korrelierenden Websites, Fotos<br />

etc. Eine schnelle Art, sich<br />

einen Überblick vor einer Reise<br />

zu verschaffen. Alternative:<br />

hernehmen und loslaufen.<br />

[ citytours.googlelabs.com/ ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


5000<br />

500Mbit/s<br />

Das<br />

schnellste<br />

Heimnetzwerk aller<br />

Zeiten!<br />

Internet,<br />

HD-<br />

und 3D-Streams in jedem<br />

Raum<br />

500 Mbit/s<br />

dLAN® 500 AVmini – Starter Kit<br />

• Ultraschnelle Datenübertragung mit bis zu 500 MBit/s –<br />

ganz einfach über<br />

die<br />

Stromleitung<br />

• Überträgt<br />

zuverlässig mehrere HDTV-Streams und sogar<br />

3D-<strong>Filme</strong><br />

–<br />

so schnell<br />

und sicher<br />

wie ein Kabelnetzwerk und stabiler<br />

als<br />

WLAN<br />

• Für<br />

alle bandbreitenintensiven Anwendungen wie T-Homeoder Maxdome<br />

• Automatischer Phasensprung – funktioniert in jedem gewünschten Raum,<br />

in jeder Wohnung, in jedem Haus: Egal ob Neu- oder Altbau<br />

• Kompatibel zu allen dLAN® 200 AV-Adaptern (HomePlug AV)<br />

• Deutsche Qualität – dLAN® sind die meistgekauften<br />

Powerline Adapter in Deutschland<br />

Mehr Infos unter:<br />

www.devolo.de<br />

devolo AG • Charlottenburger Allee 60 • 52068 Aachen • Tel +49 241 18279-0


22<br />

software<br />

Die besten GooGle-tools<br />

Google Mail<br />

7600 MByte Speicherplatz sollten ausreichen,<br />

um sämtliche E-Mails eines gewöhnlichen<br />

Nutzers zu speichern. Zur<br />

Ablage bedient sich der Dienst nicht<br />

der klassischen Postfächer, sondern<br />

gewöhnungsbedürftiger Labels. Eine<br />

Mail kann mehrere Labels haben, also<br />

gleichzeitig in unterschiedlichen Zusammenhängen<br />

erscheinen. Anwender<br />

können sich mit Buzz gegenseitig zum<br />

Lesen ihrer Mails zulassen. Firefoxoder<br />

IE-Anwender nutzen Mail oder<br />

Kalender offline. Mails lassen sich beantworten,<br />

die Zustellung erfolgt erst,<br />

wenn der Anwender wieder online ist.<br />

[ www.google.com/mail ]<br />

aardvark<br />

Das Erdferkel mit seiner klebrigen Zunge<br />

steht Pate für diese Idee, Aardvark,<br />

nur auf Englich verfügbar, verspricht<br />

zu beliebigen Fragen binnen kurzer<br />

Zeit Experten ausfindig zu machen.<br />

Für die Frage nach der Krümmung der<br />

Banane konnte das Tool allerdings keinen<br />

Ansprechpartner benennen.<br />

[ vark.com ]<br />

Webdesign<br />

nase vorn<br />

schreibhilfe<br />

Für alle, die nicht gern ausformulieren,<br />

lohnt sich ein Blick<br />

Google für webmaster<br />

scribe<br />

nie wieder grübeln<br />

Diese kleine Werkzeugkiste<br />

hilft nicht nur Webmastern,<br />

sondern sicher auch Google<br />

bei der Verbesserung der<br />

Such ergebnisse. Das Prinzip<br />

ist einfach: Webmaster übergeben<br />

die Adresse ihrer Site<br />

an Google, dort wird sie durchgecheckt.<br />

Der Dienst zeigt an,<br />

wie viel Nutzer die Site per<br />

Google ge- und anschließend<br />

besucht haben und checkt die<br />

Verzeichnisse auf Schad-Software.<br />

Interessant ist es zu verfolgen,<br />

wie Google<br />

die Site indexiert<br />

und rankt. Auch<br />

die Site-<strong>Vorschau</strong><br />

auf Google lässt<br />

sich abgleichen<br />

mit der zu diesem Zeitpunkt<br />

tatsächlich vorhandenen Site<br />

im Web. Es lassen sich sogar<br />

alte Seiten, die unter ihrer<br />

Domain womöglich gar nicht<br />

mehr zu finden sind, aus dem<br />

Google-Cache entfernen. Das<br />

Crawlen und Indexieren von<br />

Seiten können Webmaster<br />

beeinflussen bzw. verhindern.<br />

Schließlich informiert Google<br />

ausführlich darüber, wie sich<br />

googlefreundliche Websites<br />

gestalten lassen.<br />

[ www.google.com/intl/de/<br />

webmasters ]<br />

auf das Experiment Scribe.<br />

Basierend auf Google Text besteht<br />

dieses Feature<br />

im Wesentlichen<br />

aus einem<br />

Vorschlagsgenerator.<br />

Der Anwender<br />

tippt den<br />

Anfang eines<br />

Wortes, Scribe<br />

schlägt ein ganzes<br />

Wort oder<br />

auf Wunsch auch<br />

mehrere vor. Programmierer<br />

kennen dieses<br />

Autovervollständigen aus Programmierumgebungen:<br />

Code<br />

completion. Scribe bietet auf<br />

der Ebene echter Sprache sogar<br />

Fügungen, Anschlüsse mit<br />

Relativsätzen usw. an. Schön<br />

ist auch eine kleine Toolbar<br />

mit den wichtigsten Werkzeugen<br />

zur Formatierung. Sie<br />

poppt nebenan auf, sobald<br />

eine Passage im Dokument<br />

markiert wird.<br />

[ scribe.googlelabs.com ]<br />

earth<br />

Blicke, die man im Leben nicht so<br />

leicht haben kann, ermöglicht Google<br />

Earth. Vom All auf die Erde schauen<br />

und sich runterzoomen, bis man sogar<br />

Bäume in 3D anschauen kann. Schon<br />

gibt es Leute, die sagen, der Grand<br />

Canyon sei in Earth das größere Erlebnis<br />

als in der Natur.<br />

[ earth.google.com ]<br />

scholar<br />

Für die Schlauen filtert Scholar bei<br />

Suchanfragen wissenschaftliche Publikationen<br />

aus. Für das Ranking ist u.a.<br />

wichtig, wie oft ein Text in der wissenschaftlichen<br />

Literatur zitiert wurde.<br />

[ scholar.google.de ]<br />

suche<br />

Alles wissen<br />

Google Bücher<br />

Das Wissen der Welt lag lange<br />

in den Büchern und ein<br />

guter Teil davon ist heute<br />

noch nirgendwo anders zu<br />

finden. Google digitalsiert<br />

seit Jahren Bibliotheksbestände,<br />

um dieses Wissen<br />

verfügbar zu machen. Sind<br />

die Titel urheberrechtlich<br />

geschützt, lässt sich nur<br />

eine begrenzte Zahl an Seiten<br />

anschauen. Gemeinfreie<br />

Titel dagegen lassen<br />

sich als PDFs runterladen. Als<br />

zusätzlicher Service finden<br />

sich Links zu Online-Buchhändlern<br />

sowie lokalen Buchhandlungen.<br />

Über die Site<br />

worldcat.org läst sich mit<br />

etwas Glück das richtige<br />

Buch in einer Bibliothek in<br />

der Nähe finden. Googles<br />

Büchersuche funktioniert<br />

als Volltextsuche. Der Vorteil<br />

von Google Bücher ist<br />

neben PDF als Leseformat<br />

vor allem die Menge der<br />

Bücher. 15 Millionen sollen<br />

es derzeit sein und Ziel<br />

des Konzerns ist es, alle<br />

gedruckten Bücher digital<br />

zugänglich zu machen.<br />

[ books.google.de ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


Multitalente für<br />

höchste Ansprüche<br />

Samsung SyncMaster<br />

Die neuen Samsung Monitore der Serie 7lassen keine<br />

Wünsche offen: brillante Bilder auch in 3D, enormer<br />

Funktionsumfang und Multifunktionsmodelle mit innovativer<br />

Smart Hub-Benutzeroberfläche.<br />

ANZEIGE<br />

Abb.: Samsung SyncMaster T27A750 LED<br />

Die schlanken Gehäuse derSamsung<br />

3D-Monitore Serie 7stecken voller<br />

faszinierender Talente: Das 120 Hz<br />

UltraClear Full-HD-Panel mit<br />

100% sRGB-Farbraumunterstützung bietet<br />

Ihnen eine exzellente Bildqualität mit lebendigen<br />

Farben, starken Kontrasten und<br />

gestochen scharfen Details. Auf Wunsch<br />

in atemberaubender 3D-Qualität dank<br />

Samsung 3D HyperReal Engine – auch in<br />

Echtzeit aus herkömmlichen 2D-Inhalten<br />

konvertiert. Doch das ist erst der Anfang<br />

einer fantastischen Vielfalt an Multimedia-<br />

Möglichkeiten.<br />

Die intelligenten Multitasker<br />

Die Multifunktionsmodelle (SyncMaster<br />

T27A750 LED und T23A750 LED) verfügen<br />

über eine übersichtliche Benutzeroberfläche<br />

für die volle Kontrolle: Greifen Sie<br />

mit der Samsung SmartHub-Oberfläche<br />

ganz intuitiv auf alle angeschlossenen<br />

Quellen und eine ganze Welt von Multimedia-<br />

Funktionen zu. Unter anderem haben Sie<br />

mit der mitgelieferten Fernbedienung und<br />

Abb.: Samsung SyncMaster T27A750 LED<br />

einem vorhandenen Internetzugang Zugriff<br />

auf zahlreiche Applikationen (z.B.<br />

Facebook und YouTube), ohne dass Sie<br />

Ihr Notebook bzw. Ihren <strong>PC</strong> einschalten<br />

müssen. Oder Sie holen sich mit dem integrierten<br />

HDTV-Tuner das gesamte TV-<br />

Programm auf den Monitor – dank Picturein-Picture-Funktion<br />

auch kombiniert mit<br />

Inhalten vom <strong>PC</strong>oder Audiogeräten. So<br />

wird echtes Multitasking leicht gemacht.<br />

Samsung SyncMaster T27A750 LED / T23A750 LED S27A750D LED<br />

Bildschirmgröße 68,58 cm (27 Zoll) / 58,42 cm (23 Zoll) 68,58 cm (27 Zoll)<br />

Auflösung 1.920 x1.080 Pixel 1.920 x 1.080 Pixel<br />

Helligkeit 300 cd/m 2 / 250cd/m 2 300cd/m 2<br />

Kontrast Mega DCR Mega DCR<br />

Reaktionszeit 3ms 2ms (G/G)<br />

Betrachtungswinkel [h/v] 170°/160° 170°/160°<br />

Signaleingang analog/digital analog/digital<br />

Signalanschlüsse 2x HDMI (v1.4), Scart, Component, Composite Video HDMI (v1.4), DisplayPort (v1.2)<br />

HDTV-Tuner DVB-C (HD), DVB-T2, analog –<br />

Besonderheiten<br />

Samsung Smart Hub, Samsung 3D HyperReal Engine,<br />

2D-zu-3D-Konvertierung in Echtzeit, Rekorderfunktion<br />

(PVR), ConnectShare via USB 2.0, SRS ® Theater Sound<br />

HD, Dolby Digital Plus & Pulse, dts2.0 + Digital Out<br />

UVP [inkl. MwSt.] 749,– Euro / 599,– Euro 589,– Euro<br />

Samsung 3D HyperReal Engine,<br />

2D-zu-3D-Konvertierung in Echtzeit,<br />

ECO Light Sensor, Eco Motion<br />

Sensor, Multiscreen-Software<br />

Abb.: Standfuß mit Neigefunktion<br />

Die flexiblen Verbindungskünstler<br />

Mit denMultifunktionsmodellen derSerie7<br />

haben Sie zahlreiche Anschlussmöglichkeiten:<br />

Denn insgesamt stehen sieben Anschlüsse<br />

(2 x HDMI, 2x USB, Composite,<br />

Component und Scart) zur Verfügung.<br />

Dank der integrierten AllShare-Funktion<br />

(DLNA) können Sie ganz einfach auf andere<br />

kompatible Geräte in Ihrem Heimnetzwerk<br />

zugreifen oder Sie verbinden andere<br />

WIFI-Geräte über einen zusätzlichen WIFI-<br />

Dongle mit dem Monitor. Auch der direkte<br />

Weg ist möglich: Mit ConnectShare, einer<br />

USB-Schnittstelle mit integriertem Media-<br />

Player, können <strong>Filme</strong>, Bilder und Musik von<br />

anderenGeräten undSpeichermedienabgespielt<br />

werden. Egal aus welcher Quelle<br />

Sie Ihre Inhalte abspielen, Sie können sich<br />

immer ganz auf hervorragende Bildqualität<br />

und fantastischen Hörgenuss verlassen<br />

–mit den leistungsstarken Lautsprechern<br />

und SRS TheaterSound HD.<br />

Mehr Informationen finden Sie unter<br />

www.samsung.de


24<br />

software<br />

Video + Sicherheit + KontaKte<br />

VideoS Schneiden und nachbearbeiten<br />

GPU-turbo für den schnitt<br />

anti-diebStahl-Software<br />

Haltet den Dieb!<br />

Mächtiges Werkzeug:<br />

Das Movie<br />

Studio von Sony<br />

Creative Software<br />

liefert verblüffend<br />

viele professionelle<br />

Schnittwerkzeuge.<br />

Die Oberfläche wurde<br />

überarbeitet.<br />

■ Bis zu 20 Prozent schnellere Bearbeitung<br />

von AVCHD-Material verspricht Sony Creative<br />

Software für die 11er-Generation von<br />

Movie Studio: Für die GPU-beschleunigte<br />

AVC-Codierung eignen sich ATI- und Nvidia-<br />

Grafikkarten gleichermaßen. Weitere Kaufargumente<br />

der mit 69 Euro sehr preiswerten<br />

Schnitt-Software sind zusätzliche Vorlagen,<br />

verbesserte Schnittwerkzeuge und die erweiterte<br />

Formatunterstützung.<br />

Vegas Movie Studio HD Platinum 11 Production<br />

Suite kostet 99 Euro und enthält gegenüber<br />

der Standard-Edition Sound Forge Audio<br />

Studio 11 Audio-Editor zum Bearbeiten und<br />

Mastern von Audiomaterial. Mit ins Paket<br />

wanderte ein Stimmentfernungs-Tool. Zudem<br />

finden sich im Studio NewBlueFX-Übergänge,<br />

Effekte und 3D-Titel sowie 400 lizenzfreie Musik-Soundtracks.<br />

pk<br />

[ www.hlaudio.de ]<br />

■ Snuko 2011 schützt nach Aussage des<br />

Herstellers <strong>PC</strong>s, Netbooks und Notebooks<br />

vor Diebstahl.<br />

Zudem bietet das Programmpaket Datenwiederherstellung<br />

für Windows. Ist Snuko<br />

installiert und das Gerät abhanden<br />

gekommen oder als gestohlen gemeldet,<br />

schießt Snuko heimlich Fotos des<br />

Nutzers. Dies setzt allerdings eine funktionierende<br />

Webcam im Gerät voraus.<br />

Zudem erstellt Snuko Geodaten sowie<br />

IP-Protokoll-Ortungsinformationen.<br />

Sie<br />

adreSS- und crM-PrograMMe<br />

Kontaktpflege automatisch<br />

■ Die komplett überarbeitete <strong>Serien</strong>mail-<br />

Funktion und neue Schnittstellen liefern<br />

Adressmanager und CRM-Programme von<br />

cobra in der 2011er-Generation. Großen Wert<br />

legte das Konstanzer Softwarehaus nach eigener<br />

Aussage auf eine optimierte Oberfläche<br />

und eine überarbeitete Archivierung der Daten.<br />

Mit den neuen Versionen 2011 ist ein zeitgesteuerter<br />

E-Mail-Versand möglich. Zudem<br />

lassen sich einzelne Kunden in der cobra-Da-<br />

tenbank mit einem Sperrvermerk versehen,<br />

wenn sie etwa keine <strong>Serien</strong>mails erhalten<br />

wollen. cobra hat die Suche innerhalb aller<br />

Datenbereiche durch eine Schnellsuchleiste<br />

und eine phonetische Suche verbessert. Für<br />

Suchabfragen gibt es erweiterte Filtermöglichkeiten.<br />

cobra Adress PLUS kostet 355,81 Euro, CRM<br />

PLUS 832 Euro. Es gibt Staffelpreise. pk<br />

[ www.cobra.de ]<br />

Professionelle<br />

Mailings inklusive<br />

Sperrvermerke<br />

und<br />

zeitversetzte<br />

Aussendungen<br />

zählen zu den<br />

wichtigsten<br />

Neuerungen der<br />

neuen cobra-<br />

Programme<br />

Adress Plus und<br />

CRM Plus sowie<br />

CRM Pro.<br />

Diebstahl-Sperre: Snuko 2011 sperrt<br />

gestohlene Computer und fotografiert<br />

unbefugte Nutzer.<br />

erfasst zusätzlich Screenshots der Aktivitäten<br />

der unbefugten Person.<br />

Auch das Verschlüsseln der wichtigsten<br />

Dateien und Daten zählt zum Funktionsumfang.<br />

Schließlich sperrt Snuko das Gerät vor<br />

weiterem unbefugten Zugriff.<br />

Snuko dient auch als Online-Backup-Lösung<br />

und speichert alle Ihre wichtigsten<br />

Informationen über einen nach Herstelleraussage<br />

sicheren Remote-Server. Dies<br />

bedeutet, dass Anwender die Möglichkeit<br />

haben, ihre Daten zu jedem beliebigen<br />

Zeitpunkt auf Ihrem aktuellen Gerät oder<br />

auf einem anderen wiederherzustellen.<br />

Die <strong>kostenlos</strong>e Version unterstützt IP-<br />

Protokolle, schießt Web-Kamera-Bilder<br />

und erlässt eine Computersperre. Die<br />

Vollversion kostet 2,95 Euro monatlich.<br />

Snuko läuft unter Windows ab XP. pk<br />

[ www.snuko-ag.com ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


NEU!<br />

Die neue Software von Haufe für<br />

professionelles Talentmanagement.<br />

Demografischer Wandel und Fachkräftemangel sind derzeit starke Strömungen in der Personalarbeit. Hier sind Sie gefordert, Lösungen zu<br />

erarbeiten. Mit einem optimalen Bewerber- und Talentmanagement können Sie die richtigen Mitarbeiter gewinnen, produktiv einsetzen,<br />

weiterentwickeln und binden.<br />

Mit der modular aufgebauten Prozesslösung Haufe Talent Management erleichtern Sie das Zusammenspiel von Führungskräften,<br />

Mitarbeitern und HR. So sorgen Sie für Zufriedenheit und Motivation – denn zufriedene Mitarbeiter bilden erfolgreiche Unternehmen!<br />

www.haufe.de/talentmanagement


26<br />

Aktuell<br />

SopcaSt<br />

DVD FILM CD<br />

SopCast im<br />

YouTube-Paket<br />

Wer jedes Bundesligaspiel live sehen will, muss tief in die<br />

Tasche greifen. Oder in die Trickkiste. Mit unserem Trick<br />

sparen sich Fußballfans das Geld fürs Pay-TV.<br />

Sind 18 Euro GEZ-Gebühr pro Monat nicht<br />

genug? Scheinbar nicht! Wer in Deutschland<br />

Bundesliga-Fußball live sehen will,<br />

muss richtig löhnen. Fürs passende Paket<br />

verlangt der Pay-TV-Anbieter Sky fast 30 Euro<br />

pro Monat, für HD-Qualität noch mal 10 Euro<br />

mehr. Und wer den notwendigen Receiver<br />

nicht nur ausleihen, sondern selbst besitzen<br />

will, muss ein weiteres Mal in die Tasche<br />

greifen. Kein Wunder, dass viele Fußballfans<br />

da nicht mitmachen. Sie wandern aus. Entweder<br />

in die bierselige Premiere-Kneipe an<br />

der Ecke oder ins Internet. Dort bietet sich<br />

nämlich die Möglichkeit, Video-Streams aus<br />

dem Ausland zu gucken – live und gratis.<br />

Der Trick: TV-Streams per P2P<br />

Genauso wie Radiostationen ihr Programm<br />

im Netz senden, tun das TV-Sender. Die heimischen<br />

Bezahlsender sucht man im Netz<br />

aber vergebens. Fündig werden Fußballfans<br />

im Ausland. So zeigen chinesische TV-Sender<br />

so gut wie alle denkbaren Sportereignisse live<br />

und in voller Länge. Doch wie soll man TV aus<br />

China und anderen weit entfernten Ländern<br />

empfangen?<br />

Die Lösung heißt P2P-Streaming. Mithilfe spezieller<br />

Software sind Fernsehsender und Internetnutzer<br />

gleichermaßen in der Lage, Video-<br />

2<br />

koStenloS: Sport-tv per p2p-StreAming<br />

Bundesliga<br />

made in China<br />

1<br />

von Sven HäHle<br />

und Audio-Inhalte übers Web zu verteilen.<br />

Dazu existiert eine Vielzahl unterschiedlicher<br />

Lösungen, von denen ein System namens<br />

SopCast derzeit besonders interessant ist.<br />

Über SopCast senden sowohl Fernsehsender<br />

als auch private Fernsehmacher. Letztere verteilen<br />

zum Teil urheberrechtlich geschützte Inhalte,<br />

indem sie TV-Sendungen einfach weiter<br />

streamen. Sie handeln also nach dem Motto:<br />

Was der Sender nicht freiwillig in alle Welt<br />

überträgt, übertragen wir. Um P2P-TV-Streams<br />

Nach einigen Versuchen ist der TV-Kanal mit<br />

Fußball auf dem Computerbildschirm.<br />

3<br />

4<br />

Der SopPlayer im<br />

Überblick:<br />

Senderliste 1 ,<br />

aktueller Sender 2 ,<br />

Wiedergabesteuerung<br />

3 und<br />

Fensteroptionen 4 .<br />

anzusehen, braucht man nichts weiter als<br />

eine geeignete Player-Software – für SopCast<br />

beispielsweise den <strong>kostenlos</strong>en SopPlayer.<br />

Zum Ausprobieren lädt man den SopPlayer<br />

von der offiziellen Website www.sopcast.org<br />

herunter. Ein Setup-Assistent führt durch die<br />

Installation. Achten Sie darauf, anstatt der<br />

Typical installation die Custom installation zu<br />

verwenden, und die Häkchen vor I accept the<br />

following (...) und Set my home page to Ask.<br />

com zu entfernen. Anderenfalls wird eine Toolbar<br />

der Suchmaschine Ask.com mit installiert<br />

Mit der Option Anonymes Anmelden können<br />

Sie den SopPlayer testen. Die meisten TV-Kanäle<br />

stehen ohne die <strong>kostenlos</strong>e Benutzerregistrierung<br />

zur Verfügung.<br />

In der Desktop Firewall müssen Sie die Kommunikation<br />

für die SopCast Main Application<br />

zulassen, damit ein Empfang von TV-Streams<br />

möglich ist. Dagegen funktionierte der Sop-<br />

Player im Test auch einwandfrei, wenn die<br />

Komponente SopCast Adver geblockt wurde.<br />

Die Funktion dient offenbar der Steuerung von<br />

Werbung. Um die Funktionalität des SopPlayers<br />

zu testen, doppelklicken Sie auf dem Reiter<br />

Live Programme auf einen Sender. Wenn<br />

etwas nicht funktioniert, prüfen Sie erneut die<br />

Firewall-Einstellungen, bevor Sie im Forum auf<br />

der SopCast-Website um Hilfe bitten.<br />

Hinweis: Während der Installation wird der Internet<br />

Explorer geöffnet. Das Setup installiert<br />

ein Browser-Plug-in, das die Wiedergabe von<br />

TV-Streams im Internet Explorer ermöglicht.<br />

Entscheiden Sie selbst, ob Sie dieses aktivieren<br />

oder nicht. Es funktioniert nur bei deaktivierter<br />

ActiveX-Filterung (Menü Sicherheit,<br />

ActiveX-Filterung).<br />

Die Programmauswahl im Web<br />

Wie Sie sehen, können Sie ganz einfach<br />

fernsehen, indem Sie einen Sender auf dem<br />

Reiter Live Programme per Doppelklick auswählen.<br />

In der Liste sind aber nur einige Sender<br />

aufgelistet – es gibt noch viele weitere.<br />

Auf der Website www.myp2p.eu sind etliche<br />

aufgelistet. In der Rubrik Live TV finden Sie<br />

Angebote nach Genre und Ländern geordnet.<br />

Für Fußball- und andere Sportfreunde ist die<br />

Website-Rubrik Live Sports nützlich. Sie zeigt,<br />

welche spannenden Übertragungen gerade<br />

laufen. Man klickt unter Now Playing auf eine<br />

Live-Sendung und anschließend in der Stationsliste<br />

auf den Link Play hinter SopCast<br />

– kurz darauf beginnt auch schon die Wiedergabe<br />

im SopPlayer. In der Liste stehen auch<br />

Streaming-Links für andere Player bereit, zum<br />

Beispiel PPMate (www.ppmate.com) oder UU-<br />

See (www.uusee.com). Unter Software bietet<br />

die Website eine Übersicht zu solchen Programmen.<br />

whs<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


28<br />

software<br />

Sicherheit<br />

tracking Protection im internet exPlorer 9<br />

verfolgerjagd<br />

Wer sich beim Websurfen nicht ausreichend<br />

schützt, wird ständig beobachtet.<br />

Nutzer des Internet Explorer 9 jagen<br />

ihre Verfolger mit der Anti-Tracking-<br />

Funktion in die Flucht. von sven HäHle<br />

Die größten Spione auf dem Rechner<br />

sind nicht Spyware oder Trojaner. Vielmehr<br />

sammeln Webseiten fleißig Informationen<br />

über das Surfverhalten der Anwender.<br />

Schlimmer noch: Nicht nur die gerade geöffneten<br />

Webseiten ziehen unbemerkt Daten<br />

ab, sondern auch eine Vielzahl anderer Seiten,<br />

die der Nutzer meistens gar nicht wahrnimmt.<br />

Schuld daran ist das Konzept vieler<br />

moderner Websites, die Inhalte anderer Sites<br />

und Dienste automatisch einbeziehen.<br />

„Die persönlichen Online-Aktivitäten können<br />

über mehrere Webseiten hinweg von<br />

Dritten aufgezeichnet werden, ohne dass der<br />

Nutzer dies direkt wahrnimmt“, erklärt Frank<br />

Mänz, Produktmanager bei Microsoft. Diese<br />

Aufzeichnung des Surfverhaltens wird als<br />

Tracking bezeichnet. Der verwendete Webbrowser,<br />

die IP-Adresse des Computers, die<br />

Uhrzeit des Zugriffs, die Verweildauer auf einer<br />

Webseite – all das und vieles mehr können<br />

über mehrere Seiten hinweg getrackt werden.<br />

„Oft kommen dabei ActiveX-Steuerelemente<br />

oder Browser-Add-ons zum Einsatz“. Aus diesem<br />

Grund habe sich Microsoft entschieden,<br />

im aktuellen Internet Explorer 9 eine spezielle<br />

Anti-Tracking-<br />

Funktion einzubauen.<br />

Abhilfe:<br />

Tracking Protection<br />

Die Funktion namens Tracking<br />

Protection muss vom Anwender<br />

selbst aktiviert, richtig eingerichtet<br />

und gepflegt werden. Bei optimaler<br />

Konfiguration verspricht Microsoft zuverlässigen<br />

Schutz der Privatsphäre. Dabei kann<br />

jeder Nutzer individuell festlegen, welchen<br />

Websites er vertraut und welchen nicht.<br />

Das Konzept des Tracking-Schutzes im Internet<br />

Explorer 9 ähnelt dem Prinzip von Sperrlisten,<br />

wie sie zum Beispiel von Anti-Spam-<br />

Tools genutzt werden. Die so so genannten<br />

Tracking Protection Lists, kurz TPL, arbeiten<br />

im Hintergrund, sobald der Anwender mit<br />

dem IE online ist. Nutzer können erstens auf<br />

im Web frei verfügbare Listen zurückgreifen,<br />

die bereits bekannte Tracking-Sites beinhalten<br />

und regelmäßig gepflegt werden. Der Internet<br />

Explorer 9 sucht automatisch Updates<br />

für diese Listen, um sie stets auf dem aktuellsten<br />

Stand zu halten. Zweitens lassen sich<br />

eigene Listen zusammenstellen. Und drittens<br />

erstellt der Browser selbst eine personalisierte<br />

Liste auf Basis besuchter Websites. Dabei<br />

erkennt er, wenn ein Dienst auf vielen Seiten<br />

immer wieder erscheint, etwa Google Analytics<br />

oder Facbooks Social Plugin. Der landet<br />

dann auf der personalisierten Liste, die der<br />

Beispiel für den aufbau einer tPl<br />

msFilterList<br />

# oberhalb: Header<br />

# Expires: legt die Gültigkeitsdauer der Liste fest<br />

(danach Reload durch den Browser)<br />

: Expires = 3<br />

# erlauben: www.pc-magazin.de<br />

+ D www.pc-magazin.de<br />

# blockieren: alles mit der Zeichenfolge „spam_ads“<br />

- Spam_ads<br />

# blockieren: www.treyresearch.net<br />

-D treyresearch.net<br />

# blockieren: bad_script.js von www.xyz.com<br />

-D www.xyz.com bad_script.js<br />

Zu den <strong>kostenlos</strong>en Tracking Protection Lists für den Internet Explorer 9<br />

gehören unter anderen die des EasyList-Projekts.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


29<br />

Anwender als Grundlage für eigene Listen<br />

ausbaut.<br />

Wie schon erwähnt, ist der Tracking-Schutz im<br />

Internet Explorer 9 nicht automatisch aktiv.<br />

Um ihn einzuschalten, wählen Sie im Browser<br />

den Menüpunkt Sicherheit und dort den Eintrag<br />

Tracking-Schutz. Die Add-on-Verwaltung<br />

wird gezeigt, wobei unter Add-on-Typen der<br />

Punkt Tracking-Schutz aktiviert ist.<br />

Aktiveren Sie nun zunächst die personalisierte<br />

Liste, die der Browser automatisch anhand<br />

besuchter Webseiten erstellt. Klicken Sie<br />

dazu rechst auf Ihre personalisierte Liste und<br />

dann unten auf Aktivieren. Der grundlegende<br />

Tracking-Schutz ist damit schon aktiv. Allerdings<br />

kann es sein, dass Teile der von Ihnen<br />

besuchten Webseiten nun nicht wie gewohnt<br />

dargestellt werden, weil sie blockiert wurden.<br />

Andererseits ist es mit der personalisierten<br />

Liste allein möglich, dass das Tracking durch<br />

erstmalig von Ihnen besuchte Websites nicht<br />

sofort erkannt wird. Um die ungewünschte<br />

Blockade bestimmter Inhalte zu vermeiden,<br />

können Sie die personalisierte Liste per Klick<br />

auf Einstellungen individuell anpassen –<br />

mehr dazu später. Bevor Sie diesen Schritt<br />

gehen, empfiehlt sich aber das Einbinden<br />

vorgefertigter Tracking Protection Lists. Damit<br />

übersieht der Internet Explorer 9 praktisch<br />

keinen Tracking-Vorgang. Die vorgefertigten<br />

Listen sind also eine perfekte Ergänzung zur<br />

persönlichen TPL.<br />

Vorgefertigte Listen einbinden<br />

Verschiedene Firmen und Organisationen<br />

haben TPLs für den IE 9 erstellt, die Nutzern<br />

helfen sollen, ihre Privatsphäre zu schützen.<br />

Unter iegallery.com/en/trackingprotection<br />

lists/ sind diese Listen aufgeführt. Per Klick<br />

auf den Add-Button lässt sich jede TPL direkt<br />

von dieser Webseite aus installieren. Die Seite<br />

erreichen Sie auch nach Klick auf Sicherheit/<br />

Tracking-Schutz/Liste für den Tracking-Schutz<br />

online abrufen im IE.<br />

Einen erstklassigen Schutz erhalten Sie mit<br />

der Installation der beiden TPLs des EasyList-<br />

Projekts (https://easylist.adblockplus.org/<br />

de/). Die EasyList Standard Tracking Protection<br />

List ist sozusagen ein Muss für sicheres<br />

und werbefreies Surfen. Über die Liste werden<br />

Werbung und andere, in der Regel unwillkommene<br />

Elemente zuverlässig entfernt, einschließlich<br />

unerwünschter Frames, Bilder und<br />

Objekte. Die EasyPrivacy Tracking Protection<br />

List ergänzt die Standard-Liste hervorragend:<br />

Sie jagt die meisten unsichtbaren Dienste zum<br />

Ausspähen des Surfverhaltens in die Flucht.<br />

Einen Nachteil hat die EasyList Standard Protection<br />

List: Sie beschränkt sich auf englischsprachige<br />

Webseiten. Die auf ihr basierende<br />

Fortgeschrittene Nutzer<br />

können individuell<br />

festlegen, welchen<br />

Webdiensten sie vertrauen<br />

und welchen<br />

nicht.<br />

Der ActiveX-Filter sorgt für zusätzlichen Schutz<br />

beim Surfen. Er wird über den Menüpunkt<br />

„Sicherheit“ aktiviert.<br />

Zusatzliste EasyList Germany gibt es derzeit<br />

noch nicht für den Internet Explorer, sondern<br />

nur für das Firefox- und Google-Chrome-Addon<br />

Adblock Plus. Noch ärgerlicher: Leider gibt<br />

es derzeit auch von anderen Anbietern keine<br />

einzige eigenständige Liste, die aufs deutschsprachige<br />

Web ausgerichtet ist. Wir empfehlen<br />

daher die Kombination verschiedener vorgefertigter<br />

TPLs mit der personalisierten Liste,<br />

wobei jeder Anwender selbst entscheiden<br />

muss, welche offiziellen Listen für ihn nützlich<br />

sein könnten.<br />

Personalisierte Liste anpassen<br />

Wer etwas tiefer in die Materie einsteigen will,<br />

kann selbst Schutzlisten anlegen oder erst<br />

einmal die automatisch angelegte, personalisierte<br />

Liste individuell anpassen. Die Nach<br />

Klick auf Sicherheit/Tracking-Schutz/personalisierte<br />

Liste/Einstellungen öffnet sich das<br />

entsprechende Fenster. Wählen Sie einen Inhaltsanbieter<br />

aus und bestimmen Sie mit den<br />

Grundlegender Schutz,<br />

auf den Sie nicht<br />

verzichten sollten:<br />

die personalisierte<br />

Liste der Tracking<br />

Protection.<br />

Schaltflächen Zulassen und Blocken über dessen<br />

Rechte. Auf diese Weise lassen sich auch<br />

aus Versehen geblockte Dienste reaktivieren.<br />

Zum Erstellen einer TPL braucht man neben<br />

genügend Zeit nichts weiter als einen Texteditor.<br />

TPLs sind Unicode-Textdateien (UTF-8), die<br />

aus einem Header, einigen Einstellungsvorgaben<br />

sowie einer beliebigen Folge von Regeln<br />

bestehen, die bestimmen, ob bestimmte Webinhalte<br />

erlaubt sind oder blockiert werden.<br />

Durch Voranstellen einer Raute (#) können<br />

Kommentare in die TPL eingefügt werden. Ein<br />

Beispiel sehen Sie im Kasten links.<br />

Zusatzschutz: der ActiveX-Filter<br />

Neben der Tracking Protection bietet der Internet<br />

Explorer 9 eine weitere Sicherheitsfunktion,<br />

die für den Schutz der Nutzerdaten<br />

sorgt: den ActiveX-Filter. Ist der ActiveX-Filter<br />

einmal aktiviert (Sicherheit/ActiveX-Filter),<br />

werden alle ActiveX-Module blockiert, egal,<br />

auf welche Webseiten man surft. Damit können<br />

schädliche Programme fremder Websites<br />

nicht mehr verwendet oder auf dem <strong>PC</strong> installiert<br />

werden. Doch was ist mit erwünschten<br />

ActiveX-Inhalten? Liegen solche Inhalte vor,<br />

kann der Nutzer den Filter durch Anklicken<br />

des entsprechenden Symbols in der Adresszeile<br />

des Internet Explorer 9 gezielt aufheben.<br />

Ob er eine Website als vertrauenswürdig einstuft<br />

oder nicht, muss der Anwender dabei<br />

selbst entscheiden. Geprüft werden sollte,<br />

ob Informationen bereitgestellt werden, wozu<br />

das ActiveX-Element erforderlich ist und welche<br />

Auswirkungen es hat.<br />

whs<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


30<br />

SOFTWARE<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite<br />

Sparen Sie jede Menge Zeit<br />

mit Software, die man nicht erst<br />

installieren muss: Die <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong><br />

Suite umfasst 200 hochkarätige<br />

Programme, die stets zu Diensten sind<br />

und dabei kaum Ressourcen vergeuden.<br />

So bleibt Ihr Windows auf Dauer schlank und<br />

schnell.<br />

Von MichAEl Rupp<br />

200 EiNSATzbEREiTE pROgRAMME<br />

NiE wieder<br />

installieren<br />

Noch immer gilt: Nur ein frisch installiertes<br />

Windows ist ein schnelles Windows.<br />

Mit jedem Programm, das Sie auf Ihrem<br />

Rechner installieren, kommen Dateien,<br />

Software-Bibliotheken und Registry-Einträge<br />

hinzu. Weil die meisten Windows-Nutzer<br />

Jäger und Sammler sind, landen binnen<br />

Sie finden die Tools<br />

übersichtlich sortiert<br />

nach Rubriken, etwa<br />

Internet, Brennen,<br />

Audio/Video,<br />

System,<br />

Sicherheit, auf<br />

der Heft­DVD.<br />

kurzer Zeit oft Hunderte von Anwendungen<br />

und Tools auf dem Rechner – schließlich<br />

könnte man all die Helferlein ja mal brauchen.<br />

Die ganze Installiererei kostet nicht<br />

nur jede Menge Zeit, sondern verschlingt<br />

auch einiges an System-Ressourcen: Der<br />

Umfang der Windows-Registry wächst an,<br />

der „Programme“-Ordner auf dem Windows-Laufwerk<br />

wird immer größer und beim<br />

Hochfahren lädt Windows überflüssige Programme<br />

mit. Solche Autostarts sorgen dann<br />

meist dafür, dass der Windows-Startvorgang<br />

erheblich verzögert wird.<br />

Mit der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite entfällt der ganze<br />

Stress: Keine Autostarts, keine versteckten<br />

Windows-Dienste, keine Treiber, kein Setup-<br />

Durcheinander. Sogar das Startmenü bleibt<br />

sauber. Fast alle Windows-Tools, die man im<br />

Alltag brauchen kann, stecken als vorinstallierte<br />

Software in der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite. Einmal<br />

auf die Festplatte kopiert, lassen sich so 200<br />

nützliche Programme ohne vorherige Installation<br />

starten – vom Internet-Browser bis zum<br />

Foto-Verkleinerer oder Datenrettungshelfer.<br />

Die vorkonfigurierten Programme entlasten<br />

das Betriebssystem, da sie viele Software-<br />

Installationen überflüssig machen.<br />

Solange Sie die vorinstallierten Programme<br />

in der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite nicht verwenden,<br />

beanspruchen sie lediglich Speicherplatz auf<br />

der Festplatte. Im Unterschied zu herkömmlichen<br />

Anwendungen landen die Dateien der<br />

Suite jedoch nicht kreuz und quer auf dem<br />

Datenträger, sondern ordentlich in einem<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


31<br />

zentralen Ordner. Den können Sie bei Bedarf<br />

einfach auf ein anderes Laufwerk verschieben<br />

oder auf einen anderen Rechner kopieren und<br />

von dort ohne weitere Anpassung nutzen.<br />

Weiterer Vorteil: Die Tools aus der Suite lassen<br />

sich nahezu risikolos und rückstandsfrei<br />

ausprobieren. Sie hinterlassen nämlich in der<br />

Regel keine Reste in anderen Verzeichnissen<br />

und in der Registry.<br />

200 Programme ohne Installation<br />

In der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite finden Sie alles, was<br />

Sie an Hilfsprogrammen brauchen, übersichtlich<br />

sortiert nach Rubriken wie Netzwerk, Internet,<br />

Audio- und Video, Brennen, System<br />

und Sicherheit. Das schicke Auswahlmenü<br />

der Suite funktioniert ähnlich wie der App<br />

Store auf einem Smartphone oder Tablet-<strong>PC</strong>:<br />

Sie wählen in der gewünschten Kategorie<br />

ein Programm aus und starten es direkt aus<br />

dem Menü heraus. Ein separates Setup für<br />

jedes Tool entfällt. Insgesamt stehen 200 Programme<br />

zur Auswahl, die zudem <strong>kostenlos</strong><br />

sind.<br />

Auch unterwegs leistet die Suite hilfreiche<br />

Dienste: Auf einem USB-Stick abgelegt, stehen<br />

alle Tools des Pakets am Notebook oder<br />

einem anderen Rechner zur Verfügung. Kopieren<br />

Sie dazu einfach den Hauptordner der<br />

Suite auf einen USB-Stick ab 1 GByte Kapazität<br />

oder auf einen externen Datenträger.<br />

Als Basis der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite dient die Lupo<br />

PenSuite (www.lupopensuite.com/de/) mit<br />

ihrem zugehörigen Menüprogramm AStart.<br />

Die Lupo PenSuite ist als Tool-Paket für USB-<br />

Sticks konzipiert und enthält ausschließlich<br />

portable Programme für alle Zwecke. Die Redaktion<br />

hat die Zusammenstellung angepasst,<br />

optimiert, wichtige Utilities ergänzt und drei<br />

kleine Module entfernt, die bei Virenscannern<br />

häufig einen Fehlalarm verursachen.<br />

Portable Programme bieten gegenüber ihren<br />

fest auf Festplatte installierten Pendants<br />

große Vorteile, da sie ohne spezifische Anpassung<br />

auf dem Windows-Rechner laufen.<br />

Auf einem neuen <strong>PC</strong> oder im Falle einer Neuinstallation<br />

von Windows sind die Programme<br />

daher sofort wieder einsatzbereit. Wenn Sie<br />

auf Ihrem Rechner verschiedene Windows-<br />

Versionen verwenden, können Sie aus jeder<br />

Windows-Installation heraus auf dieselben<br />

Programme zugreifen. Auch das Aktualisieren<br />

eines vorinstallierten Programms ist schnell<br />

erledigt, weil man lediglich die neue portable<br />

Version aus dem Netz herunterladen und in<br />

den entsprechenden Programmordner entpacken<br />

muss – fertig. Zusätzlich zur <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong><br />

Suite finden Sie auf der Heft-DVD auch die<br />

originale Lupo PenSuite, bei der unsere spezifischen<br />

Komfortanpassungen fehlen.<br />

Highlights der Redaktion<br />

In der Kategorie Brennen finden sich fünf Programme,<br />

die überladene und zudem kostenpflichtige<br />

Brennpakete überflüssig machen.<br />

Mit AmoK CD/DVD Burning und CDBurnerXP<br />

stehen gleich zwei Brennwerkzeuge parat, mit<br />

denen Sie CDs und DVDs erstellen. Während<br />

der Fokus bei CDBurnerXP auf einer einfachen,<br />

an den Explorer angelehnten Bedienung und<br />

Blu-ray-Medien liegt, glänzt AmoK CD/DVD<br />

Burning mit einer vollständigen Ausstattung<br />

und allen notwendigen Einstellmöglichkeiten<br />

für CDs und DVDs. Noch mehr Anpassungsparameter<br />

kennt ImgBurn, das sich zudem<br />

als schnelle Lösung zum Brennen von Image-<br />

Dateien in allen populären Abbildformaten<br />

anbietet. Zum Anfertigen eigener CD- und<br />

DVD-Abbilder haben wir den LC ISO Creator in<br />

die Suite gepackt.<br />

Die Rubrik Internet enthält ein komplettes<br />

Surf-Paket, angefangen vom freien Browser<br />

Firefox über das Mailprogramm Thunderbird<br />

und den Instant Messenger Pidgin bis hin zu<br />

Internet-Kommunikation: Der Multiprotokoll-Messenger<br />

Pigdin beherrscht nahezu alle<br />

verbreiteten Chat-Netzwerke.<br />

Komplettpaket: Die <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite umfasst<br />

200 sofort einsatzbereite Programme mit<br />

einem komfortablen Auswahlmenü.<br />

HTTrack. Die Software spiegelt Bereiche einer<br />

Webseite oder komplette Webpräsenzen auf<br />

die Festplatte. Damit lassen sich Inhalte aus<br />

dem Web dauerhaft archivieren und später<br />

offline lesen oder auf CD brennen. Dem Messenger<br />

Pidgin fehlt es in der neuesten Version<br />

an nichts – die Kontaktliste zeigt sogar die Minifotos<br />

der Gegenstellen an. Auf einen Blick<br />

erkennen Sie, wer gerade online ist, welches<br />

Protokoll der jeweilige Chat-Partner benutzt,<br />

und mit wem Sie bereits kommuniziert haben.<br />

Einen Schwerpunkt bilden die Programme zum<br />

Dateiaustausch: Filezilla ist ein FTP-Client mit<br />

guten Sicherheitsfunktionen, mit dessen Hilfe<br />

Sie Verbindungen zu einem oder mehreren<br />

FTP-Servern aufnehmen und Dateien sowie<br />

Ordnerstrukturen übertragen. Der Free Download<br />

Manager koppelt sich an den Browser<br />

und sorgt für eine optimale Auslastung der<br />

Bandbreite und schnelle Downloads aus<br />

HTTP- und FTP-Quellen. Der BitTorrent-Client<br />

uTorrent ist ideal für Nutzer, die gelegentlich<br />

große Dateien austauschen möchten. Er lädt<br />

Foto-Helfer: Die Suite<br />

enthält leistungsstarke<br />

Grafik-Tools wie<br />

den schnellen Bildbetrachter<br />

Faststone<br />

Image Viewer.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


32<br />

SOFTWARE<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite<br />

Kategorie<br />

Administration<br />

Brennen<br />

Desktop<br />

Erste Hilfe<br />

Foto und<br />

Grafik<br />

Internet<br />

Musik­ und<br />

Video<br />

Netzwerk<br />

Suite: Die besten Tools<br />

Auswahl der Redaktion<br />

• FlashCookiesView findet und löscht Flash-Cookies<br />

• AlternateStreamView sucht und verschiebt<br />

ADS-Inhalte auf NTFS-Laufwerken<br />

• DiskSmartView Infos zum Gesundheitszustand<br />

von Laufwerken<br />

• OpenedFilesView alle geöffneten Dateien im Blick<br />

• FileTypesMan Dateitypen neu verknüpfen<br />

• AmoK CD/DVD Burning kompaktes und<br />

übersichtliches Brennproramme<br />

• CDBurnerXP schreibt CD-, DVD- und Blu-ray-Medien<br />

• DeepBurner brennt Daten-CDs,<br />

Audio-CDs sowie bootfähige Discs<br />

• ImgBurn brennt ISO-, BIN- und NRG-Abbilddateien<br />

• LC ISO Creator erstellt ISO-Dateien<br />

• 7­Zip vielseitiges Pack- und Archivprogramm<br />

• HD Tune prüft Festplatten-Leistungsmerkmale<br />

• Q­Dir Datei- und Verzeichnis-Manager<br />

• Easy Duplicate Finder Suchmaschine für doppelt<br />

vorhandene Dateien<br />

• FastCopy Schnellkopierer für große Dateien<br />

• allSnap Programmfenster richtig andocken<br />

• ClipX erweitert die Zwischenablage<br />

• DesktopOK speichert und rekonstruiert die<br />

Anordnung der Desktopsymbole<br />

• Volumouse Lautstärkeregelung mit dem Mausrad<br />

• VirtuaWin richtet virtuelle Desktops ein<br />

• Recuva stellt gelöschte Daten wieder her<br />

• Unlocker entsperrt blockierte Dateien<br />

• PhotoRec verloren gegangene Dateien<br />

wiederherstellen<br />

• Roadkil's Unstoppable Copier rettet Daten von<br />

defekten Datenträgern<br />

• <strong>PC</strong> Decrapifier entfernt vorinstallierte Demoversionen<br />

• Faststone Photo Resizer vergrößert oder verkleinert<br />

Fotos<br />

• PicPick Schnappschüsse erstellen und bearbeiten<br />

• PhotoFiltre Bilder bearbeiten und optimieren,<br />

• XnView schneller Bildbetrachter mit<br />

Konvertierfunktionen<br />

• PhotoFilmStrip erstellt aus Fotos Videoclips<br />

• Firefox schneller, sicherer und anpassbarer Browser<br />

• Thunderbird sicheres Mailprogramm<br />

• Pidgin Chat-Programm für zahlreiche Netze<br />

• Free Download Manager lädt Dateien sicher herunter<br />

• HTTrack spiegelt Webseiten auf die Festplatte<br />

• Audacity umfassendes Schnittprogramm für Musik<br />

• CDex rippt Audio-CDs<br />

• MP3Tag komfortables Bearbeiten von MP3-Metatags<br />

• VLC spielt <strong>Filme</strong>, Musik und Streams ab<br />

• XMedia Recode Konverter für Videos und Musik<br />

• CurrPorts zeigt alle geöffneten Ports an<br />

• eToolz Sammlung wichtiger Netzwerkprogramme<br />

• WirelessNetView liefert Infos zu Funknetzwerkverbindung<br />

• NetWorx Netzwerkmonitor<br />

• NetMeter zeigt den Datendurchsatz im Netz an<br />

Zum unwiederbringlichen<br />

Beseitigen<br />

persönlicher<br />

Dokumente ziehen Sie<br />

die Dateien auf das<br />

Programmfenster von<br />

CyberShredder.<br />

Kategorie<br />

Office<br />

Sicherheit<br />

Dateiorganisation<br />

<strong>PC</strong>­Information<br />

Sysinternal­<br />

Tools<br />

System<br />

Windows<br />

optimieren<br />

Prozessor­<br />

Check: CPU­Z<br />

zeigt die<br />

Bezeichnung<br />

der CPU nebst<br />

technischen<br />

Infos wie Taktrate,<br />

Stepping<br />

und Revision<br />

an.<br />

Suite: Die besten Tools<br />

Auswahl der Redaktion<br />

• AbiWord handliches Textprogramm<br />

• Foxit Reader schnelle PDF-Anzeige<br />

• EssentialPIM verwaltet Termine, Kontakte und<br />

Aufgaben<br />

• LingoPad Begriffe im Wörterbuch nachschlagen<br />

• Tomahawk PDF+ erstellt PDF-Dokumente<br />

• SIW Wissenswertes zu Hard- und Software<br />

• CPU­Z verrät Details zum Prozessor<br />

• BluetootheView findet Bluetooth-Geräte in der<br />

Umgebung<br />

• <strong>PC</strong> Wizard zeigt Übersicht der <strong>PC</strong>-Komponenten an<br />

• CrystalDiskInfo Festplatten-Infoprogramm<br />

• Virustotal prüft Dateien online<br />

• Cybershredder löscht persönliche Daten vollständig<br />

• KeePass erstellt und archiviert Passwörter<br />

• WipeDisk löscht Datenträger komplett<br />

• Truecrypt verschlüsselt Dateien in Containern<br />

• Autoruns bändigt automatisch startende Programme<br />

• Process Explorer Task-Manager-Ersatz<br />

• Process Monitor Details zu laufenden Programmen<br />

• Disk2vhd Festplatten-Images erstellen<br />

• PortMon zeigt offene Ports an<br />

• SystemExplorer erweiterte Version des Taskmanagers<br />

• RegScanner schnelle Suche in der Registrierungsdatenbank<br />

• DTaskManager bändigt Prozesse unter Windows<br />

• USB Disk Ejector Laufwerke auswerfen<br />

• TeamViewer <strong>PC</strong>s fernsteuern<br />

• 7plus erweitert den Explorer<br />

• CCleaner löscht überflüssige Dateien<br />

• Defraggler defragmentiert Dateien, Ordner und<br />

Laufwerke<br />

• Revo Uninstaller löscht nicht benötigte Anwendungen<br />

• ShellExView zeigt Shell-Erweiterungen an<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


33<br />

mehrere Torrents parallel, die Suchroutine<br />

nimmt Kontakt zu Torrent-Seiten auf und dank<br />

des integrierten Zeitplaners lassen sich Daten<br />

zeitgesteuert abrufen.<br />

Desktop, Dateien und Sicherheit<br />

Windows XP, Vista und Windows 7 stecken<br />

voller Potenzial für bequemes und flottes Arbeiten,<br />

das Sie mit den Programmen aus der<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite ausschöpfen können. Auf<br />

dem Desktop sorgen Rocketdock und HotKeyz<br />

für Komfort. Rocketdock blendet eine an das<br />

Dock von Apple-Systemen angelehnte Programmleiste<br />

ein, über die Sie schnellen Zugriff<br />

auf häufig verwendete Verzeichnisse haben.<br />

Über HotKeyz richten Sie neue Tastenkombinationen<br />

zum direkten Öffnen von Programmen<br />

ein. DesktopOK macht Schluss mit der<br />

Unordnung wegen durcheinander geratener<br />

Icons auf dem Desktop. Dazu speichert es die<br />

Position der Symbole – auf Wunsch dauerhaft<br />

– und stellt die Anordnung im Bedarfsfall<br />

wieder her. VirtuaWin schafft mehr Platz beim<br />

Arbeiten mit vielen gleichzeitig geöffneten<br />

Programmen, indem es bis zu neun virtuelle<br />

Desktops einrichtet. Statt immer wieder Fenster<br />

zu schließen und bei Bedarf neu zu öffnen,<br />

platzieren Sie mit dem Tool Ihre Anwendungen<br />

auf jeweils eigenen Desktop-Schirmen. Nutzen<br />

Sie beispielsweise einen für Büroarbeiten,<br />

einen weiteren zum Surfen und einen dritten<br />

Desktop für die Bildbearbeitung. Zwischen<br />

den einzelnen Desktops schalten Sie mit der<br />

Maus oder über ein Tastenkürzel um.<br />

Startmenü anpassen: Das Aussehen der <strong>PC</strong><br />

<strong>Magazin</strong> Suite lässt sich individuell anpassen<br />

und erweitern.<br />

Bei vielen Dateien und Ordnern ist perfektes<br />

Dateimanagement wichtig. Die Utilities zur<br />

Dateiorganisation aus der Suite sorgen dafür,<br />

dass Sie diese Aufgabe leicht bewältigt<br />

bekommen. Das <strong>kostenlos</strong>e Tool Q-Dir stellt<br />

dazu ein Vierfach-Fenster zur Verfügung.<br />

Durch die Vierteilung haben Sie vier Ordner<br />

gleichzeitig im Blick, so dass Sie Datenoperationen<br />

leicht mit der Maus ausführen können.<br />

Q-Dir beherrscht Ordnerfavoriten, Markierungsfilter<br />

und eine Bildervorschau. Praktisch<br />

ist die Möglichkeit, verschiedene Dateitypen<br />

farblich hervorheben zu lassen. FastCopy<br />

merzt die Temposchwäche des Explorers<br />

beim Kopieren großer Datenmengen aus und<br />

ist in der Redaktion überaus populär. Das Tool<br />

wartet im Hintergrund darauf, dass Sie Dateien<br />

und Ordner kopieren oder verschieben.<br />

Wenn Sie diese Dateioperationen mit FastCopy<br />

durchführen, werden möglichst viele Daten<br />

an einem Stück gelesen und dann ins Ziel<br />

geschrieben. Windows verarbeitet normalerweise<br />

immer nur sehr kleine Dateifragmente,


34<br />

SOFTWARE<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite<br />

wodurch der Schreib-Lese-Kopf der Festplatte<br />

häufig hin- und herfahren muss, was viel Zeit<br />

beansprucht. Mit FastCopy geht es deutlich<br />

schneller.<br />

Schutz für Ihre Daten versprechen die Programme<br />

in der Kategorie Sicherheit. Der Cybershredder<br />

löscht vertrauliche Dateien so<br />

gründlich, dass niemand sie heimlich wiederherstellen<br />

kann. Dazu überschreibt die<br />

Software die Dateien vor dem Löschen mit belanglosen<br />

Zufallsdaten. Ähnlich funktioniert<br />

WipeDisk, mit dem sich ganze Laufwerke vor<br />

der Weitergabe bereinigen lassen, sodass<br />

eine Wiederherstellung mit forensischen<br />

Programmen ausgeschlossen ist. Der Anwender<br />

kann zwischen 14 unterschiedlichen<br />

Überschreibungsmethoden wählen. Gut: WipeDisk<br />

unterstützt neben echten Festplatten<br />

und SSDs auch logische Laufwerke, etwa<br />

virtuelle Festplatten. Natürlich fehlt auch<br />

der Klassiker Truecrypt nicht. Die <strong>kostenlos</strong>e<br />

Verschlüsselungs-Software chiffriert Dateien<br />

in dynamischen Containern, deren Größe<br />

wächst, je mehr Daten sie enthalten. Außer<br />

einzelnen Dateien und ganzen Festplatten<br />

kann Truecrypt auch externe Speichermedien<br />

wie USB-Sticks verschlüsseln.<br />

Programme zur Systempflege<br />

Mit mehr als sechzig Programmen bietet die<br />

Sysinternals-Software-Sammlung viele nützliche<br />

Helfer, etwa Autoruns, mit dem Sie alle<br />

Autostarts von Windows an zentraler Stelle<br />

konfigurieren, oder den Process Explorer.<br />

Diese und alle weiteren Tools rufen Sie über<br />

den Menüpunkt Microsoft Sysinternals auf.<br />

Für einige Sysinternals-Tools benötigen Sie<br />

bei der Ausführung Administratorrechte. Aus<br />

diesem Grund können Sie mit dem Eintrag Sysinternals-Ordner<br />

öffnen das Verzeichnis mit<br />

allen Modulen des Microsoft-Toolkits aufrufen<br />

und dort per Rechtsklick und Als Administrator<br />

ausführen einzelne Programme mit Administratorrechten<br />

aufrufen. Bei manchen der<br />

Sysinternals-Tools handelt es sich übrigens<br />

um Helfer für die Kommandozeile. Die englischsprachige<br />

Datei readme.txt gibt einen<br />

guten Überblick über den Funktionsumfang<br />

der einzelnen Module.<br />

So richten Sie die Suite ein<br />

Die Einrichtung der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite beschränkt<br />

sich auf das Entpacken einer Archivdatei<br />

von der Heft-DVD. Am einfachsten geht<br />

das über das Menü der Heft-DVD. Klicken Sie<br />

dazu auf Installieren. Unter Vista und Windows<br />

7 bestätigen Sie zunächst die Sicherheitsabfrage<br />

der Benutzerkontensteuerung.<br />

Danach geben Sie den gewünschten Zielordner<br />

auf der Festplatte an oder übernehmen<br />

Aufklappmenü: Auf Wunsch schalten Sie den<br />

Starter mit Klassisches Menü verwenden auf die<br />

Optik des Windows Startmenüs um.<br />

die Vorgabe. Standardmäßig wird die Suite<br />

in den Ordner <strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Suite auf dem Systemlaufwerk<br />

kopiert, das ist auf den meisten<br />

Windows-Rechnern das Laufwerk C:\. Wichtig:<br />

Als Zielpfad sollten Sie möglichst einen<br />

Ordner im Root-Verzeichnis des ge-<br />

wünschten Laufwerks mit maximal<br />

35 Zeichen angeben.<br />

Ansonsten funktioniert<br />

das Büropaket Open<br />

Office aus der Suite<br />

nicht richtig. Die vorinstallierte<br />

Version von<br />

Open Office verwendet<br />

eine Verzeichnisstruktur<br />

mit Pfaden, die bereits so<br />

lang sind, dass hinsichtlich<br />

der Windows-Limitierung von<br />

255 Zeichen nicht mehr viel Spielraum<br />

verbleibt.<br />

Das Startprogramm der <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite landet<br />

bei der Einrichtung als Icon auf dem Desktop.<br />

Es hilft bei der Auswahl der Software-Titel.<br />

So geht die Übersicht trotz des beachtlichen<br />

Umfangs nicht verloren. Das Startprogramm<br />

erreichen Sie über ein Icon rechts unten im<br />

Taskleistenbereich. Erscheint das Icon nur<br />

nach einem Klick auf den kleinen Pfeil nach<br />

oben in der Taskleiste, stellen Sie das Symbol<br />

per Klick auf den Pfeil und Anpassen so ein,<br />

dass es immer sichtbar bleibt (Einstellung:<br />

Symbol und Benachrichtigungen anzeigen).<br />

Zum Schließen nutzen Sie das X rechts unten.<br />

Komfort-Einstellungen für die Suite<br />

Die <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> Suite lässt sich individuell<br />

anpassen und erweitern. Die entsprechenden<br />

Einstellungen erreichen Sie im Startprogramm<br />

mit einem Klick auf Optionen. So können Sie<br />

dem Starter durch ein anderes Gestaltungsschema<br />

eine komplett andere Optik verpassen.<br />

Die entsprechende Einstellung finden Sie<br />

unter Verschiedenes, Theme. Wenn Sie im selben<br />

Fenster Klassisches Menü verwenden aktivieren,<br />

präsentiert sich das Startprogramm<br />

als Aufklappmenü. Mit der Option Erweitert,<br />

Aktiviere MRU merkt sich der Starter die zuletzt<br />

aufgerufenen Programme und zeigt sie unten<br />

im Fenster an. So lassen sich häufig genutzte<br />

Helfer besonders schnell erreichen. Mit dem<br />

Schieber legen Sie fest, wie viele Einträge sich<br />

der Starter merken soll. Damit die <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong><br />

Suite beim Hochfahren von Windows geladen<br />

wird, setzen Sie ein Häkchen vor Anzeige, ASuite<br />

mit Windows starten.<br />

Auch die Menüpunkte im Startpro-<br />

gramm lassen sich über einen<br />

eingebauten Editor verändern.<br />

Klicken Sie im Starter rechts<br />

oben auf<br />

ASuite, dann sehen<br />

Sie die derzeitigen<br />

Programmeinträge in einer<br />

Baumansicht. Wie im Windows-Explorer<br />

klicken Sie<br />

sich durch die Menüstruk-<br />

tur. Ein Rechtsklick auf einen<br />

Eintrag öffnet das Kontextme-<br />

nü. Mit<br />

Eigenschaften passen Sie<br />

die Beschriftung und den hinterlegten<br />

Programmaufruf an. Einen neuen Menüpunkt<br />

erzeugen Sie mit Kategorie hinzufügen, einen<br />

Programmeintrag über Software hinzufügen.<br />

Achten Sie bei neuen Programmeinträgen<br />

unbedingt darauf, den automatisch eingetragenen<br />

Pfad zur ausführbaren Datei zu korrigieren<br />

und relativ anzugeben. Beispielsweise lautet<br />

die richtige Pfadangabe für das Brenn-Tool<br />

ImgBurn ..\Apps\ImgBurn\ImgBurn.exe und<br />

nicht C:\<strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Suite\Apps\ImgBurn\<br />

ImgBurn.exe. Dadurch lässt sich das Paket jederzeit<br />

verschieben.<br />

pw<br />

Startprogramm:<br />

Sie erreichen es<br />

über ein Symbol<br />

im Taskleistenbereich,<br />

das Sie<br />

dauerhaft anzeigen<br />

sollten.<br />

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TCP / IP, LPR, DHCP<br />

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Notebookfestplatte S-ATA 250 GB<br />

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13.50 TECHNAXX 3472 24.00 TECHNAXX IDESATA 9.95 TECHNAXX PS01<br />

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Festplatte SATA-II 2.0 TB<br />

• Speichergröße: 2000 GB<br />

• Schnittstelle: SATA II<br />

• Cache: 64 MB<br />

• 5400 - 7200 U/min<br />

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300 MB/s<br />

Externe Festplatte, 500 GB<br />

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Externe Festplatte, 2 TB<br />

• Speichergröße: 2000 GB<br />

• Bauform: 8,89 cm (3,5”)<br />

• Transferrate: ate:<br />

480 MB/s<br />

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• SATA mit 1,5 Gbit/s<br />

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und 3,0 Gbit/s<br />

• urDrive-Software<br />

• lesen<br />

• Kennwortschutz<br />

• drehbarer Deckel<br />

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250 MB/s<br />

KVR533D2N4/1G<br />

KVR533D2N4/2G<br />

1 GB<br />

2 GB<br />

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DT101G2/4GB<br />

DT101G2/8GB<br />

5.20<br />

4 GB DTL+/4GB 4 GB<br />

8 GB<br />

8.40 DTL+/8GB<br />

8 GB<br />

11.80<br />

16.95<br />

• schreiben<br />

64 GB: 145 MB/s<br />

128 GB: 230 MB/s<br />

SV100S2/64G<br />

SV100S2/128G<br />

64 GB<br />

128 GB<br />

64 G 92.10<br />

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Hersteller.Abbildungen ähnlich. Druckfehler, Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten. reichelt elektronik GmbH & Co. KG, Elektronikring 1, 26452 Sande (HRA 200654 Oldenburg)


36<br />

software<br />

tricks & tools<br />

windows-tuning<br />

abgespeckt<br />

Windows-Tuning leicht gemacht. Mit unseren Tricks<br />

und den vorgestellten Tools befreien Sie das Betriebssystem<br />

von unnötigem Ballast und beschleunigen es<br />

gründlich.<br />

von Manuel Masiero<br />

Windows möchte gehegt und gepflegt<br />

werden. Sobald Sie das Betriebssystem<br />

sich selbst überlassen, läuft es schon<br />

bald nicht mehr rund und arbeitet schließlich<br />

immer langsamer. Diesen Prozess können<br />

Sie aber schnell stoppen und sogar ins<br />

Gegenteil verkehren. Dazu braucht es nur<br />

etwas Know­how sowie die richtigen System­<br />

Tools. Im Folgenden stellen wir Ihnen vor, an<br />

welchen System­Stellschrauben Sie drehen<br />

und welche Tools Sie dabei einsetzen.<br />

Systemeinstellungen sichern<br />

Vor dem Tuning sollten Sie in jedem Fall eine<br />

Sicherheitskopie Ihrer aktuellen Systemkonfiguration<br />

anlegen. Das lohnt sich in jedem<br />

Fall, denn wenn Sie Registry­Einträge verändern,<br />

Dienste deaktivieren oder Treiber entfernen<br />

kann ein falscher Mausklick das System<br />

komplett lahmlegen. Mit dem Backup in der<br />

Hinterhand können Sie dagegen auch solche<br />

Aufgaben gefahrlos durchführen.<br />

Die Windows­Sicherung rufen Sie in Windows<br />

Vista und Windows 7 auf, indem Sie in der<br />

Systemsteuerung auf System und Sicherheit/<br />

Sichern und Wiederherstellen klicken. Unter<br />

Windows XP funktioniert das über die Startmenü­Befehlsfolge<br />

Alle Programme/Zubehör/<br />

Vorbereitung: Mit der<br />

Windows-Sicherung<br />

sollten Sie vor dem<br />

Tuning ein Backup<br />

der Systemdateien<br />

anlegen.<br />

Systemprogramme/Sicherung. Klicken<br />

Sie dann im ersten Fenster des<br />

XP­Assistenten auf die Option Erweiterter<br />

Modus/Sicherungs-Assistent<br />

(Erweitert)/Nur die Systemstatusdaten<br />

sichern. Das Zurückspielen<br />

funktioniert übrigens auch im<br />

abgesicherten Modus. Wer die<br />

Windows­Tools nicht einsetzen<br />

will, findet viele leistungsfähige und<br />

<strong>kostenlos</strong>e Alternativen, um die Systemkonfiguration<br />

oder sogar das komplette Betriebssystem<br />

zu sichern. Dazu gehören zum<br />

Beispiel Paragon Backup & Recovery Free<br />

Edition und DriveImage XML.<br />

Nicht mehr benötigte<br />

Dateien finden und löschen<br />

Eine der grundlegendsten Tuning­Methoden<br />

besteht darin, unnötige Dateien ausfindig zu<br />

machen und von der Festplatte zu löschen,<br />

um so mehr freien Speicherplatz zu erhalten.<br />

Prominente Beispiele sind nicht mehr benötigte<br />

Backups von Windows­Updates und<br />

Service Packs sowie temporäre Dateien, die<br />

oft mehrere Hundert Megabyte belegen.<br />

Mit der Datenträgerbereinigung bringt Windows<br />

ein passendes Helferlein mit, um diese<br />

Files sowie weitere überflüssige Dateien und<br />

Ordner loszuwerden. Rufen Sie das Tool im<br />

Startmenü über Programme/Zubehör/Systemprogramme/Datenträgerbereinigung<br />

auf,<br />

wählen Sie das zu analysierende Laufwerk und<br />

starten Sie den Assistenten. Das Programm<br />

listet nun sämtliche Dateien wie temporäre<br />

Internetdateien und Setup­Protokolle auf,<br />

die gefahrlos gelöscht werden können. Noch<br />

mehr Optimierungspotenzial verbirgt sich im<br />

Register Weitere Optionen. Dort können Sie<br />

unter dem Menüpunkt Systemwiederherstellung<br />

sämtliche Wiederherstellungspunkte<br />

und Schattenkopien bis auf den letzten Punkt<br />

entfernen und dadurch noch mehr freien Festplattenplatz<br />

herausholen.<br />

Die Suche nach unnötigen Dateien umfasst<br />

ferner neben verwaisten Dateien und Ordnern<br />

im weiteren Sinne auch überflüssige Browser­<br />

Cookies, ungültige Programm­Verknüpfungen,<br />

ungenutzte Programmbibliotheken<br />

und fehlerhafte Registry­Einträge. Wollen Sie<br />

all diese Punkte berücksichtigen, gerät das<br />

Tuning schnell zur mühsamen und zeitaufwändigen<br />

Angelegenheit. Das gilt ganz besonders<br />

dann, wenn Sie nicht nur Windows,<br />

sondern auch Programme von Drittanbietern<br />

durchforsten wollen. Deutlich einfacher geht<br />

es mit Spezial­Tools, die solche Aufgaben auf<br />

Knopfdruck erledigen. Drei davon finden Sie<br />

auf der Heft­DVD als Vollversionen, die wir im<br />

folgenden beschreiben.<br />

whs<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/software-1946.html<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


DVD FILM CD<br />

Vollversionen AppBooster 2.0 Advanced,<br />

OptimalDisk Advanced und WashAndGo 2010<br />

37<br />

Gründlicher Aufräumer: WashAndGo 2010<br />

■ WashAndGo 2010 bietet seine Tuning-<br />

Künste in verschiedenen Kategorien an: Der<br />

Systemreiniger löscht temporäre Dateien,<br />

behebt Registry-Fehler, entfernt Log-Dateien<br />

und korrigiert Uninstall-Einträge. Der<br />

Programm-Reiniger sorgt für mehr Privatsphäre,<br />

indem er die Spuren aus Programmen<br />

löscht, etwa die Liste der Programme,<br />

an denen Nutzer von Microsoft Office und<br />

OpenOffice.org kürzlich gearbeitet haben<br />

oder die Liste der Begriffe, die Sie im Suchfenster<br />

des Windows-Explorers eingeben<br />

haben. Der Internet Reiniger löscht die<br />

Cookies, die angelegte Historie besuchter<br />

Webseiten sowie den Cache in gängigen<br />

Webbrowsern wie Internet Explorer, Firefox,<br />

Opera, Safari und Chrome. Wollen Sie die Tuning-Maßnahmen<br />

nicht einzeln durchführen,<br />

bietet das Programm über das Startcenter und<br />

den Befehl Jetzt reinigen eine 1-Klick-Wartung<br />

an, die alle Optimierungs-Kategorien berücksichtigt.<br />

Nach Abschluss der Tuning-Arbeiten präsentiert<br />

WashAndGo 2010 eine Ergebnisseite, die<br />

per Kuchendiagramm aufschlüsselt, welche<br />

Arten von Dateien das Tool gelöscht hat und<br />

wie viel Speicherplatz dadurch freigeräumt<br />

wurde. Tipp: Alle Änderungen des Programms<br />

können Sie wieder rückgängig machen, da es<br />

vor jeder Optimierung ein Backup anlegt.<br />

Festplattenputz: WashAndGo 2010 räumt die<br />

Windows-Partition gründlich auf und berücksichtigt<br />

dabei viele Dateitypen.<br />

Auto-Tuning mit AppBooster<br />

■ Beim Hochfahren holt sich Windows aus<br />

der Registry Informationen darüber ab, welche<br />

Programme es zum Systemstart laden<br />

soll. Dabei handelt es aber nicht nur um normale<br />

Anwendungen wie einen Virenscanner<br />

oder Programme wie Skype, sondern auch<br />

um Treiber und Dienste, die unbemerkt im<br />

Hintergrund ihre Arbeit verrichten und Programme<br />

mit den passenden Funktionen<br />

versorgen. Diese beanspruchen ebenso<br />

Speicherplatz und Prozessorzeit wie die<br />

herkömmlichen Applikationen und können<br />

daher das System ausbremsen.<br />

Normalerweise ist die Suche nach verdächtigen<br />

Autostart-Einträgen und überflüssigen<br />

Diensten eine Wissenschaft für sich,<br />

denn schaltet man die falschen Dienste ab,<br />

startet Windows im schlimmsten Fall nicht<br />

mehr. Das Tool AppBooster ist eine clevere<br />

und vor allem sichere Alternative, die passenden<br />

Autostarts ausfindig zu machen. Im<br />

so genannten Booster-Modus deaktiviert<br />

das Programm laufende Prozesse, Dienste<br />

und Funktionen nur vorübergehend, nimmt<br />

also keine permanenten Änderungen an<br />

den Sys temeinstellungen vor. Startet man<br />

den <strong>PC</strong> neu oder beendet man den Booster-<br />

Modus, werden alle temporären Modifikationen<br />

automatisch rückgängig gemacht.<br />

Über seine integrierte Datenbank stellt das<br />

Programm Ihnen eine umfangreiche Liste<br />

von Programmen und Diensten zur Verfügung,<br />

die sich automatisch deaktivieren lassen.<br />

Bei der Kategorie Geräteunterstützung<br />

können Sie zum Beispiel einstellen, ob App-<br />

Booster den Druck- und Faxdienst von Windows<br />

ausschalten oder Hilfsprogramme für<br />

ATI-Grafikkarten deaktivieren soll. Bei den<br />

Windows Funktionen können Sie etwa die<br />

Windows-Suche, die Fehlerberichterstattung<br />

und den Netzwerkfreigabedienst zeitweilig<br />

ausschalten. Haben Sie Ihre Auswahl getroffen,<br />

können Sie die Konfiguration in einem<br />

Profil speichern und ihr einen beliebigen<br />

Namen geben. Sie können so ein Profil auch<br />

mit einer Anwendung verknüpfen.<br />

Behutsam: AppBooster schaltet<br />

Prozesse, Dienste und<br />

Funktionen nur temporär aus<br />

und dadurch auch keinerlei<br />

Schaden am System anrichten.<br />

OptimalDisk<br />

überwacht Festplatten<br />

■ Die besten Tuning-Maßnahmen bringen<br />

wenig, wenn die Festplatte plötzlich nicht<br />

mehr startet. OptimalDisk überwacht den<br />

Gesundheitszustand der angeschlossenen<br />

Laufwerke und schlägt Alarm, sobald ein<br />

Festplatten-Wert eine kritische Schwelle<br />

erreicht. Das Tool klinkt sich ebenso wie<br />

AppBooster mit einem praktischen Sidebar-Gadget<br />

in das System ein, sodass der<br />

Anwender den aktuellen Zustand der Platten<br />

stets im Blick behält. Das Gadget liest<br />

die SMART-Informationen der Festplatten<br />

aus – SMART steht für Self-Monitoring,<br />

Analysis and Reporting Technology, eine<br />

Selbstdiagnosefunktion, die alle aktuellen<br />

Laufwerke einsetzen. Diese SMART-Werte<br />

fasst OptimalDisk in den drei Kategorien<br />

Gesundheit, Leistung und Temperatur zusammen.<br />

Bei zu hohen Temperaturen oder<br />

Gesundheits- und Leistungswerten deutlich<br />

unter hundert Prozent ist Vorsicht angesagt,<br />

denn dann könnte ein Plattendefekt<br />

bevorstehen. In so einem Fall sollten<br />

Sie zügig ein Backup der darauf gespeicherten<br />

Daten anlegen. OptimalDisk geht<br />

auch als waschechtes Tuning-Tool durch<br />

mit Defragmentierer und Aufgabenplaner.<br />

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38<br />

software<br />

BildBearBeitung<br />

Bild: Oliver Ketterer<br />

HDr-worksHop<br />

Malen mit<br />

der kamera<br />

HDR ermöglicht dem gewöhnlichen Fotografen spektakuläre Effekte. Licht und Details erwachsen<br />

in Bildpartien, wo selbst Spitzenkameras komplett versagen. Jeder kann solch beeindruckende<br />

Bilder mit wenig Know-how, einer preiswerten Kamera und Software anfertigen. Photomatix<br />

erlaubt sogar Effektvarianten mit nur einem Knopfdruck.<br />

von oliver ketterer<br />

Die noch recht junge HDR-Technologie<br />

ist eine fantastische Sache. Die fertigen<br />

Bilder beeindrucken durch ihren enormen<br />

Tonwert- und Kontrastumfang und das<br />

prächtige Farbenspiel, so wie einst die Gemälde<br />

von Monet, Renoir, Cézannes oder<br />

anderer impressionistischer Maler die Gemüter<br />

verzückten. Anstelle von Pinsel und<br />

Leinwand setzt der HDR-Fotograf eine präzise<br />

Foto-Aufnahmetechnik und ein Hilfsprogramm<br />

für die spätere Verarbeitung ein.<br />

Es gibt etliche Tools für die Verarbeitung<br />

von Bildreihen. Luminance HDR ist eine<br />

Freeware, die man <strong>kostenlos</strong> aus dem Netz<br />

laden kann. Jedoch sind die Tone-Mapping-<br />

Möglichkeiten sehr überschaubar. Wer Adobe<br />

Bridge und Photoshop CS5 hat, kann<br />

damit Bildreihen verarbeiten. Gute Ergebnisse<br />

zu erzielen ist aber besonders dann<br />

schwer, wenn man „Geisterbilder“ eliminieren<br />

muss. Eine weitere Alternative ist HDR<br />

Efex Pro von Nik Software. Allerdings kostet<br />

das Programm 160 Euro. Wir haben uns für<br />

diesen Workshop entschlossen, Photomatix<br />

Pro 4.0 im Detail zu erklären. Das Programm<br />

ist vielfach ausgezeichnet, leistet enorm<br />

viel, insbesondere beim passgenauen Überlagern<br />

der Bilder, beim Herausrechnen von<br />

Geis terbildern und bei der Qualitätserhaltung.<br />

Zudem ist es derzeit unter www.pixxsel.de<br />

als Download für 69 Euro zu haben.<br />

Mit unseren Bildreihen auf DVD können Sie<br />

also sofort loslegen.<br />

High Dynamic Range Image<br />

HDRI steht für High Dynamic Range Image.<br />

Das sind Bilder, die so viel Kontrast- und Tonwertumfang<br />

haben, dass normale Drucker<br />

und Monitore sie gar nicht darstellen können.<br />

Gewöhnliche Bilder werden im HDR-Umfeld<br />

als LDR-Bilder bezeichnet und das steht für<br />

Low Dynamic Range. Digitalkameras können<br />

nur LDR-Bilder erfassen mit einem begrenzten<br />

Kontrast- bzw. Tonwertumfang, der erheblich<br />

unter dem liegt, was das menschliche Auge<br />

wahrnimmt und auch nicht einmal annähernd<br />

an das heran kommt, was wir von einem HDR-<br />

Bild erwarten.<br />

kontrast- und tonwertumfang<br />

Kontrastumfang: Der Kontrastumfang<br />

ergibt sich aus dem Unterschied<br />

zwischen dem hellsten und dem dunkelsten<br />

Bildpunkt.<br />

Tonwertumfang: Der Tonwertumfang<br />

ist ein Maß für die Anzahl der verschiedenen<br />

Tonwerte, die in einem<br />

Bild dargestellt werden.<br />

Zusammenhang: Kontrast- und Tonwertumfang<br />

hängen zusammen, da die<br />

Tonwertsprünge in einem Bild größer<br />

werden, je größer der Kontrastumfang<br />

wird, wenn nicht auch gleichzeitig der<br />

Tonwertumfang erhöht wird. Hier liegt<br />

das Problem der Digitalkameras, denn<br />

der Tonwertumfang lässt sich nicht erhöhen.<br />

Im Bild äußert sich dies durch<br />

enorm viele Detailverluste und zwar<br />

besonders deutlich sichtbar in dunklen<br />

oder hellen Bildteilen.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


DVD FILM CD<br />

HDR-Tools, HDR-Bildreihen<br />

zum Ausprobieren<br />

39<br />

Um ein HDR-Bild mit einer „LDR-Kamera“ anzufertigen,<br />

bedient man sich deshalb eines<br />

Tricks, um den Kontrast- und Tonwertumfang<br />

drastisch zu erhöhen. Man nimmt von ein und<br />

derselben Situation mehrere unterschiedlich<br />

belichtete Bilder auf. Und zwar so, dass man<br />

gezielt Zeichnung für einen kritischen Bildbereich<br />

einfängt, also beispielsweise für die<br />

schattigen Bildbereiche und anschließend für<br />

die sehr hellen Bildpartien. Natürlich braucht<br />

man auch ein „normal“ belichtetes Bild als<br />

Grundlage. Anschließend werden die unterschiedlich<br />

belichteten Bilder überlagert und<br />

zu einem HDRI zusammengesetzt, welches<br />

dann die Bildinformationen aller LDR-Bilder<br />

beinhaltet.<br />

Mit dem Tone-Mapping-Verfahren generiert<br />

man dann aus dem HDRI ein „normales“ Bild,<br />

das sich durch viele Details und hohen Kontrast-<br />

und Tonwertumfang auszeichnet. Für<br />

das automatische Überlagern der Bilder und<br />

das notwendige Tone Mapping gibt es verschiedene<br />

Programme<br />

Technische Ausrüstung<br />

Grundsätzlich kann man mit jeder Kamera<br />

Bildreihen erstellen, die man als HDR verarbeiten<br />

kann, solange die Kamera Über- und<br />

Unterbelichtung erlaubt. Das können heute<br />

meist sogar schon sehr preisgünstige Kompaktkamaras.<br />

Allerdings wird man die besseren,<br />

qualitativ hochwertigeren Ergebnisse mit<br />

einer digitalen Spiegelreflexkamera erzielen.<br />

Das gilt insbesondere, wenn man möglichst<br />

„natürliche“ Bilder haben möchte. Wir beschreiben<br />

hier den Weg zu hochwertigen<br />

Bildreihen. Wenn Sie mit einer Kompaktkamera<br />

arbeiten, versuchen Sie einfach, möglichst<br />

viele der DSLR-Vorgaben zu erfüllen, die wir<br />

im Kasten rechts beschreiben. Was Sie nicht<br />

einstellen können, lassen Sie einfach weg.<br />

Freilich wird es Ihnen auch gelingen, mit einer<br />

Kompaktkamera Belichtungsreihen zu erstellen,<br />

die Sie später für die HDR-Verarbeitung<br />

verwenden können. Es ist nur – je nach Kameramodell<br />

und Ausstattung – weniger komfortabel<br />

und im Ergebnis nicht so präzise. Woran<br />

liegt das?<br />

Die besten HDR-Resultate erzielt man mit<br />

Bildreihen, bei denen die einzelnen Fotos<br />

vollkommen identisch sind bis auf die Helligkeit,<br />

die man mit unterschiedlicher Belichtungszeit<br />

steuert.<br />

Problematik mit Kompaktkameras<br />

Bei einer Kompaktkamera, die nicht über eine<br />

Halbautomatik mit Blendenvorwahl verfügt,<br />

kann man keine feste Blende für alle Bilder der<br />

Belichtungsreihen einstellen. Man arbeitet in<br />

einem automatischen Programm-Modus und<br />

Belichtungsreichen für HDR-Verarbeitung erstellen<br />

1 Das oberste Gebot beim Anlegen einer<br />

4 Diverse Kameraeinstellungen: Wählen<br />

Belichtungsreihe von HDR tauglichen<br />

Bildern ergibt sich aus der Tatsache, dass<br />

man sie später übereinander verschmelzen<br />

will. Sie müssen also entweder bei<br />

den Aufnahmen ein Stativ verwenden<br />

oder die Kamera auf einen festen Untergrund<br />

ablegen. Zwar sind HDR-Tools<br />

in der Lage, leichte Verwackelungen und<br />

minimale Motivbewegungen auszugleichen,<br />

für Freihandaufnahmen gilt dies<br />

jedoch nicht.<br />

Sie im Kameramenü einen spezifischen<br />

Weißabgleich. Dies kann beispielsweise<br />

Tageslicht sein; es darf nur nicht die Automatik<br />

sein, da diese sich von Bild zu<br />

Bild ändern kann. Stellen Sie einen möglichst<br />

geringen ISO-Wert ein. Hohe Empfindlichkeiten<br />

verursachen für gewöhnlich<br />

mehr Bildrauschen und dies ist bei<br />

der HDR-Verarbeitung ohnehin schon ein<br />

Problem. Bei der Belichtungsmessung<br />

sollte man auf Spotmessung verzichten,<br />

Integralmessung<br />

2 Stellen Sie an<br />

Ihrer Kamera die<br />

Halbautomatik<br />

mit Blendenvorwahl<br />

ein. Eine<br />

feste Blende ist<br />

von Vorteil, weil<br />

dadurch sicher gestellt ist, dass das Motiv<br />

sich nicht durch die Veränderung der<br />

Schärfentiefe verändert. Wählen Sie eine<br />

Blende, die der automatischen Verschlusszeit<br />

genügend Spielraum lässt.<br />

Bei sehr lichtstarken Objektiven und sehr<br />

hellen Motiven kann es passieren, dass<br />

die Verschlusszeit nicht kurz genug gewählt<br />

werden kann bei offener Blende.<br />

3 Wählen Sie an Ihrer Kamera die Belichtungsreihe.<br />

Diese Aufnahmeart versteckt<br />

sich häufig hinter der Abkürzung<br />

AEB oder Bracketing (engl. Belichtungsreihe).<br />

Wenn Sie mit Photomatix arbeiten<br />

wollen, empfehlen wir Aufnahmeschritte<br />

im Abstand von zwei „Exposure Value“<br />

(EV). Die meisten DSLRs erlauben leider<br />

nur maximal drei Aufnahmen mit maximal<br />

zwei EV Unterschied von einem zum<br />

nächsten Bild. Das kann in extremen Situationen<br />

(Innenraumaufnahme mit<br />

Fensterblick in sonnige Landschaft) zu<br />

wenig sein. Erstellen Sie dann eine manuelle<br />

Belichtungsreihe mit der halbautomatischen<br />

Blendenvorwahl der Kamera<br />

und fünf unterschiedlichen Belichtungszeiten,<br />

die Sie manuell einstellen.<br />

oder Mehrfeldmessung<br />

erfassen<br />

die Lichtverhältnisse<br />

ausgewogener.<br />

5 Sie können die Kamera automatisch<br />

scharf stellen lassen, sollten dann aber<br />

den Autofokus abschalten, da dieser<br />

sonst womöglich für jede Einzelaufnahme<br />

versucht, die Schärfe nachzuführen.<br />

Für die Auslösung empfiehlt es sich, einen<br />

kurzen Timer (2 Sekunden) zu verwenden,<br />

um das Verwackeln der Kamera<br />

durch das Handanlegen zu vermeiden.<br />

Die Lupenfunktion einiger DSLRs erlaubt<br />

ein sehr präzises Scharfstellen und ist im<br />

Gegensatz zum AF absolut zuverlässig.<br />

Während der<br />

Belichtungsreihe<br />

schaltet man den<br />

Autofokus der<br />

Kamera besser<br />

aus.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


40<br />

software<br />

BildBearBeitung<br />

Verarbeitung der Bildreihen mit Photomatix Pro 4.0<br />

ww<br />

1 Laden Sie eine Belichtungsreihe (Strg + G) und wählen<br />

Sie drei Bilder auf einmal, indem Sie die Steuertaste gedrückt<br />

halten. Es können auch mehr als drei Bilder sein.<br />

Mehr als drei Bilder sind nötig, wenn der Kontrastunterschied<br />

im Motiv extrem groß ist. Die Option „Zwischenergebnis<br />

32-bit-HDR-Bild anzeigen“ ist nur dann sinnvoll anzuwählen,<br />

wenn Sie ein 32-Bit-Bild beispielsweise im<br />

Radiance oder OpenEXR speichern wollen, um es später verschieden<br />

Tone-Mapping-Prozeduren zu unterziehen.<br />

1<br />

2<br />

2 Stellen Sie die gewünschten Vorverarbeitungsoptionen<br />

ein. Für die allermeisten Aufnahmesituationen ist eine Ausrichtung<br />

der Ausgangsbilder empfehlenswert. Sobald sich<br />

etwas im Motiv bewegt, wie etwa die Blätter von Bäumen,<br />

wählen Sie die merkmalsbasierte Korrektur; sie korrigiert<br />

Verdrehungen und Verschiebungen im Bild. Die verschiebungsbasierte<br />

Korrektur geht schneller, verändert aber nicht<br />

die Bildinhalte. Selbst bei felsenfesten Motiven ist auch wenigstens<br />

diese Korrektur zu empfehlen, denn<br />

auch die Kamera selbst bewegt sich von einer<br />

zur nächsten Aufnahme, wenn auch nur minimal.<br />

„Bilder beschneiden“ entfernt entstandene<br />

Bildränder nach einer Bildausrichtung. „Geisterbilder<br />

reduzieren“ ist eine praktische Funktion,<br />

um beispielsweise Personen, die während<br />

der Belichtungsreihenaufnahme durchs Bild<br />

gelaufen sind, von ihren „Schatten“ zu befreien.<br />

Photomatix Pro bietet hier die Möglichkeit<br />

einer „halbmanuellen“ Korrektur, die besonders<br />

für Personen sehr zu empfehlen ist, da<br />

man die Korrekturstelle in einem Zwischenschritt<br />

exakt angibt. Bei einer Batch-Verarbeitung steht diese<br />

Funktion nicht zur Verfügung.<br />

Die HDR-Verarbeitung verstärkt für gewöhnlich das Bildrauschen.<br />

Deshalb gibt es eine Funktion, dem Rauschen entgegen<br />

zu wirken. Empfohlen wird, die Rauschreduzierung für<br />

die Quellbilder anzuwenden, insbesondere für RAW-Dateien,<br />

da hier der bessere Algorithmus zum Einsatz kommt. Ähnliches<br />

gilt für die chromatische Aberration. Auch diese Korrektur<br />

sollte man bemühen.<br />

3 tone Mapping<br />

Photomatix bietet verschiedene Wege, aus dem HDRI ein<br />

Bild zu entwickeln. Das Programm erlaubt im Tone Mapping<br />

Menü auch die simple Bildfusion, auf die wir hier nicht<br />

eingehen. Für ganze Fotoserien mit ähnlichen Aufnahmesituationen<br />

ist es enorm praktisch, dass Photomatix einmal<br />

gewählte Einstellungen auch speichern kann. Alle Regler<br />

genau zu besprechen würde den Rahmen dieses Workshops<br />

sprengen und ist auch nicht nötig, da man am Anfang ohnehin<br />

nicht darum herum kommt etwas zu experimentieren.<br />

Wir erläutern die wichtigen Einstellungen.<br />

Photomatix Pro 4.0 erlaubt es, über die „Filmleiste“ voreingestellte<br />

Prozesse der Tone-Mapping-Verfahren anzuwenden. Das ist<br />

enorm praktisch, da sich die Vorgaben noch verfeinern lassen.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


41<br />

4 Tone Mapping mit Tone Compressing<br />

Mit dem „Tone Compressing“-Verfahren generiert man HDR-<br />

Bilder, die im Ergbnis natürlicher wirken können, so dass<br />

Laien nicht unbedingt den HDR-Entsthungsprozess sehen<br />

müssen. Wenn Sie bei der Methode Tone Compressing auswählen,<br />

stehen Ihnen sieben Regler zur Verfügung, um das<br />

Bild zu gestalten. Die Helligkeit regelt die gesamte Bildhelligkeit.<br />

Schiebt man den Tonwertkompressions-Regler nach<br />

rechts, werden in hellen und dunklen Bildpartien mittlere<br />

Tonwerte verstärkt. Der Regler für Kontrastanpassung betont<br />

entweder die Farben (rechts) oder den natürlichen Eindruck<br />

des Bildes (links). Schwarz- und Weißpunkt-Regler<br />

beschneiden die Tonwerte am linken bzw. rechten Ende des<br />

Histogramms. Schwarze oder weiße Bildpartien können mit<br />

diesen Reglern von Struktur bzw. Graustufen befreit werden<br />

und das Bild gewinnt ein Stück an Natürlichkeit zurück.<br />

Zieht man den Farbtemperatur-Regler nach links, wird das<br />

Bild kühler, d.h. Blau wird mehr betont. Das Blau eines Himmels<br />

wird damit beispielsweise schön verstärkt. Nach rechts<br />

geschoben, gewinnt das Bild an Wärme.<br />

5 Tone Compressing mit Details Enhancer<br />

Die Methode „Details Enhancer“ bietet dem Nutzer die größten<br />

Möglichkeiten der Bildgestaltung, insbesondere auch für<br />

kreative, künstlerische Effekte. Der Details Enhancer beeinflusst<br />

die einzelnen Bildpunkte und hat damit einen größeren<br />

Einfluss auf das Ergebnis. Es stehen dem Anwender<br />

insgesamt 15 Einstellregler zur Seite, die in vier Gruppen<br />

angeordnet wurden.<br />

Mit der Stärke regelt man den Tone-Mapping-Effekt, der<br />

Grundwert liegt bei 70. Der Mikrokontrastschieber regelt<br />

die Stärke der lokalen Details. Mit „Glätten“ regelt man den<br />

Kontrastunterschied innerhalb des Bildes. Wenig Glättung<br />

verstärkt den künstlichen, viel Glättung den natürlichen Effekt<br />

des Bildes.<br />

Im Block „Tonwerte“ findet man die Gammaeinstellung, welche<br />

die Tonwerte der Mitteltöne heller oder dunkler macht.<br />

Der Einfluss auf das gesamte Bild ist so groß, dass es sich<br />

empfiehlt, hier im direkten Zusammenspiel mit dem Helligkeitsregler<br />

zu arbeiten.<br />

Bei den Farbeinstellungen muss man für gewöhnlich etwas<br />

experimentieren, um ein Bild mit genügend Dynamik, Helligkeit<br />

und einer angenehmen Farbtemperatur zu erhalten.<br />

„Diverse Einstellungen“ zählen zu den wichtigsten Reglern.<br />

Mit der Mikrokontrastglättung wird die lokale Kontrastverstärkung<br />

abgemildert, d.h. sie verringert Bildrauschen in<br />

homogenen Bildteilen (z.B. Himmel) und nimmt einem Bild<br />

ggf. einen zu starken Tone-Mapping-Effekt. Der Standardwert<br />

ist 2. Der Schieber „Lichter glätten“ regelt die Kontrastverstärkung<br />

der Lichter und kann Halos abschwächen.<br />

Außerdem sollten Sie ihn einsetzen, wenn Himmel zu grau<br />

bzw. zu dunkel wird.<br />

6 Wenn Sie mit dem Ergebnis des Tone Mapping zufrieden<br />

sind, lassen Sie das Bild verarbeiten und speichern es anschließend.<br />

Für die Weiterverarbeitung, beispielsweise mit<br />

Photoshop, empfiehlt sich das Tiff-Format.<br />

Nur wer das Verfahren „Tone<br />

Mapping“ auswählt, kann<br />

auch ein HDR-Bild aus mehr<br />

als zwei Fotos entwickeln.<br />

Der Details Enhancer bietet<br />

die weitaus breiteren Gestaltungsmöglichkeiten.<br />

Wer<br />

es poppig und künstlerisch<br />

mag, wählt diese Methode.<br />

die Kamera bestimmt eine Kombination von<br />

Blende und Verschlusszeit. Ändert sich die<br />

Blende, was gewöhnlich der Fall ist, wenn man<br />

über- bzw. unterbelichtet, dann verändert sich<br />

auch der Schärfe- und Helligkeitsverlauf im<br />

Bild. Ähnliches gilt für automatische Einstellungen<br />

von Weißabgleich und Empfindlichkeit<br />

(ISO-Wert), die sich von Aufnahme zu Aufnahme<br />

verändern können. Für künstlerische HDR-<br />

Bilder mögen diese Ungenauigkeiten nicht so<br />

entscheidend sein, aber für realitätsnahe Resultate<br />

sind sie hinderlich.<br />

Ein Problem beim manuellen Anfertigen von<br />

Bildreihen mit Kompakten ist auch die Tatsache,<br />

dass man zwischen den Aufnahmen an<br />

der Kamera hantieren muss, um die Unterund<br />

Überbelichtung einzustellen. Die Gefahr,<br />

die Kameraposition zu verändern, ist groß und<br />

nicht jeder wird ein standfestes, schweres<br />

Stativ einsetzen, welches selbst minimale Veränderungen<br />

verhindert. Hinzu kommt, dass<br />

die manuelle Einstellung mehr Zeit benötigt<br />

als eine automatische Belichtungsreihe. Das<br />

Motiv kann sich verändern, z.B. dadurch, dass<br />

Leute durchs Bild laufen oder ein Windstoß<br />

durchs Blumenfeld streift.<br />

ok<br />

HDR-Fotografie<br />

39,80 Euro 410 Seiten<br />

[ Autor ] Fructuoso Navarro<br />

Verlag: Addison-Wesley Verlag<br />

ISBN: 978-3-8273-3068-0<br />

Internet: http://fructuosonavarro.com<br />

Erschöpfend ■ Wie man selbst beeindruckende<br />

HDR-Bilder erstellt, kann man auf<br />

vier Seiten erklären. Oder auf 400, so wie<br />

Fructuoso Navarro. Sein Buch beschreibt alle<br />

Aspekte des Themas HDR ausführlich: Dem<br />

Bildrauschen hat er vier Seiten gewidmet,<br />

den HDR-Speicherformaten fünf und dem<br />

Thema „Architektur und HDR“ ganze zwölf<br />

Seiten. Navarro lässt kaum Themen offen,<br />

wenn es um HDR geht. Wer sich intensiv mit<br />

HDR befassen möchte, sollte sich das „Lexikon“<br />

ansehen. Mit HDR gleich loszulegen<br />

geht aber auch ohne das Buch.<br />

ok<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


42<br />

software<br />

Youtube ohne Ländersperre<br />

alle Videos laden, speichern, KonVertieren<br />

Youtube ohne<br />

Zwangskorsett<br />

Von gleicher Behandlung aller Internetznutzer hält YouTube nichts. Ländersperren verhindern,<br />

dass bestimmte Videos in Deutschland laufen. Sie zahlen regelmäßig Ihre GEMA-Gebühren?<br />

Das hilft nicht. Pfiffige Tools und Browser-Plug-ins dagegen schon.<br />

von thomas joos<br />

Um YouTube besser zu nutzen, also um<br />

zum Beispiel lästige Ländersperren zu<br />

umgehen oder Videos herunterzuladen und<br />

zu konvertieren, gibt es im Internet mittlerweile<br />

zahlreiche Tools. Viele davon stehen<br />

<strong>kostenlos</strong> zur Verfügung. Wir zeigen die besten<br />

und bekanntesten Tools und Browser­<br />

Plug­ins. Achten Sie bei der Installation der<br />

Tools aber generell immer darauf, möglichst<br />

nicht die beigepackten Toolbars mit zu installieren.<br />

Die Programme laufen auch ohne<br />

diese zusätzlichen Funktionen der Toolbars,<br />

die die Browser eher ausbremsen als helfen.<br />

Verwenden Sie andere Add­ins für Webbrowser<br />

als wir hier vorstellen, sehen Sie<br />

sich vorher die Bewertungen an. Oft sind<br />

die Erweiterungen veraltet oder sie funktionieren<br />

nicht richtig. Dass es viele Tools<br />

gibt, heißt nicht automatisch, dass auch<br />

alle problemlos funktionieren. Verwenden<br />

Sie möglichst nur beliebte Tools, die gute<br />

Bewertungen haben.<br />

1 YouTube-Ländersperre mit allen<br />

Browsern umgehen<br />

Aus verschiedenen Gründen, meistens wegen<br />

eines fehlenden Lizenzabkommens mit der<br />

GEMA, sperrt YouTube viele Videos, wenn Sie<br />

diese über eine IP­Adresse aus Deutschland<br />

aufrufen. Damit Sie solche Videos dennoch<br />

sehen können, müssen Sie lediglich verhindern,<br />

dass YouTube feststellen kann, dass<br />

Ihr Computer in Deutschland steht. Dazu verwenden<br />

Sie einen Proxyserver im Internet Explorer<br />

oder einen Dienst im Internet, der die<br />

Anfrage über ausländische Server umleitet.<br />

Ein solcher Dienst ist www.hidemyass.com.<br />

Geben Sie auf der Seite den Link des You­<br />

Tube­Videos ein, das Sie sehen wollen, und<br />

klicken dann auf Hide My Ass!. Den Link des<br />

gesperrten Videos kopieren Sie mit STRG+C<br />

in die Zwischenablage. Mit STRG+V fügen Sie<br />

ihn im Hide My Ass­Fenster ein. Anschließend<br />

sollten Sie das Video im Fenster sehen. Ist die<br />

grafische Darstellung und Qualität des Videos<br />

nicht optimal, verwenden Sie einfach eine andere<br />

Seite, die den gleichen Dienst anbietet.<br />

Auch hier kopieren Sie den Link des Videos,<br />

welches Sie sehen wollen, und tragen ihn in<br />

das entsprechende Feld ein:<br />

http://vtunnel.com<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


43<br />

1 Ländersperre in YouTube umgehen.<br />

http://anonymouse.org/anonwww_<br />

de.html<br />

http://proxy.org/cgi_proxies.shtml<br />

http://unblockyoutube.org<br />

Nicht alle Videos werden von den einzelnen<br />

Seiten optimal dargestellt. Testen Sie in diesem<br />

Fall einfach verschiedene Seiten, bis<br />

eine davon optimal funktioniert. In den meisten<br />

Fällen finden Sie eine Seite über die Sie<br />

Videos darstellen können.<br />

2 YouTube-Videos und andere <strong>Filme</strong><br />

direkt im Browser herunterladen<br />

Oft möchte man einen Film nicht nur über das<br />

Internet sehen, sondern ihn auf den <strong>PC</strong> laden,<br />

um ihn später auch offline betrachten zu können.<br />

Hier bieten die verschiedenen Browser<br />

Add­ons und Tools, die mit wenigen Klicks<br />

einen Download von Videos ermöglichen.<br />

Diese Add­ons funktionieren auch für andere<br />

Seiten und Videos die Sie im Internet finden.<br />

Ein bekanntes Add­in für Firefox ist Download-<br />

Helper (http://www.downloadhelper.net).<br />

Dieses Add­on laden Sie über die Add­ons­<br />

Erweiterung im Firefox herunter. Dazu drücken<br />

Sie die Alt­Taste und wählen aus dem Menü<br />

Extras\Add­ons aus. Suchen Sie nach DownloadHelper<br />

und installieren die Erweiterung.<br />

Starten Sie anschließend Firefox neu. Sobald<br />

das Add­on auf einer Internetseite ein Video<br />

findet, ist das Icon animiert und Sie können<br />

über das kleine Dreieck beim Add­on die gefundenen<br />

Videos anzeigen und mit einem<br />

Klick herunterladen. Sie sehen bei YoutTube­<br />

Videos auch die verschiedenen Qualitätsstufen<br />

und können diese einzeln oder komplett<br />

herunterladen.<br />

Alternativen gibt es zwar für Firefox, diese finden<br />

aber kaum Verbreitung und bieten auch<br />

keine vergleichbare Qualität und Bedienung.<br />

Suchen Sie nach Alternativen, geben Sie in<br />

der Add­On­Verwaltung des Firefox den Begriff<br />

„Download“ ein. Lesen Sie aber vorher<br />

die Bewertungen durch. Einige Downloadhelper<br />

erhalten schlechte Bewertungen wegen<br />

Verdachts auf Malware und funktionieren<br />

auch nicht mehr in den neuen Versionen von<br />

Firefox. Eine der bekanntesten Alternativen<br />

ist der Complete YouTube Saver (http://www.<br />

completeyoutubesaver.com). Auch dieser<br />

blendet nach der Installation ein Symbol links<br />

neben der Adressleiste ein, über das sich Videos<br />

herunterladen lassen.<br />

Für den Internet Explorer 9 gibt es zwar auch<br />

ein Add­on mit der Bezeichnung YouTube­<br />

Downloader (http://ieaddons.com/en/add<br />

ons/detail.aspx?id=442), allerdings sollten<br />

Sie hier besser das Free Studio verwenden,<br />

das wir nachfolgend beschreiben. Laden Sie<br />

das Tool Free YouTube Download herunter<br />

(http://dvdvideosoft.com/products/dvd/<br />

Free-YouTube-Download.htm).<br />

Kopieren Sie die URL des Videos, das Sie<br />

herunterladen wollen, in die Zwischenablage<br />

und dann in das Eingabefeld des Free YouTube<br />

Downloaders. Legen Sie vorher über die<br />

Schaltfläche Optionen auf der Registerkarte<br />

Ausgabe fest, in welches Verzeichnis Sie das<br />

Video herunterladen wollen. Bei Videoqualität<br />

legen Sie fest, in welchem Format Sie das<br />

Video herunterladen wollen, mit Herunterladen<br />

startet der Download des Videos.<br />

Auch für Google Chrome gibt es einen Downloader<br />

für YouTube­Videos. Dieser trägt die<br />

Bezeichnung YouTube Downloader. Nach der<br />

Installation des Add­Ons, erscheint in You­<br />

Tube un terhalb des Videofensters noch die<br />

Schaltfläche Download. Über diese Schaltfläche<br />

können Sie das Video herunterladen.<br />

3 YouTube-Videos in MP3 verwandeln,<br />

konvertieren oder ganze Videos laden<br />

Wollen Sie YouTube­Videos in MP3 verwandeln,<br />

also nur die Tonspur verwenden, ist das<br />

Free Studio mit dem Tool Free YouTube to MP3<br />

3 Herunterladen von YouTube-Videos mit dem<br />

„YouTube Downloader“ für Google Chrome<br />

2 Herunterladen von Videos in Firefox: Das Add-on DownloadHelper erlaubt es, YouTube-Videos<br />

per Mausklick auf die lokale Festplatte abzulegen, und zwar in verschiedener Qualität.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


44<br />

software<br />

Youtube ohne Ländersperre<br />

4 Das Freestudio Programm<br />

ist ein sehr mächtiges<br />

Programm, welches neben<br />

dem Herunterladen von<br />

YouTube-Videos auch diverse<br />

Konvertierungsfunktionen<br />

an Bord hat. Das Programm<br />

wird <strong>kostenlos</strong> als direkter<br />

Download angeboten und<br />

umfasst knappe 30 MByte.<br />

5 Schnelle Suche nach YouTube-Videos in<br />

Google Chrome<br />

Converter die beste Wahl. Sie laden das Tool<br />

von der Seite http://www.dvdvideosoft.com/<br />

de/free-dvd-video-software.htm. Nach der Installation<br />

starten Sie das Tool. Zunächst legen<br />

Sie im Feld Ausgabeordner fest, wo das Tool<br />

die MP3-Datei speichern soll. Bei Voreinstellungen<br />

stellen Sie ein, in welcher Qualität das<br />

MP3-File zur Verfügung stehen soll. Über die<br />

Schaltfläche Optionen können Sie weitere<br />

Einstellungen vornehmen, das ist aber nicht<br />

notwendig, damit das Tool funktioniert. Sie<br />

müssen jetzt nur noch den Link des Videos<br />

in das Fenster Eingabe-URLs einfügen und<br />

auf Herunterladen klicken. Auf diesem Weg<br />

können Sie auch mehrere Videos auf einmal<br />

herunterladen lassen.<br />

Anschließend steht das Video als MP3 zur<br />

Verfügung. MP3s, die Sie auf diesem Weg erstellen,<br />

funktionieren auf allen MP3-Playern,<br />

auch auf iPods, iPhones und iPads sowie den<br />

verschiedenen Android-Geräten. Starten Sie<br />

das Free Studio, können Sie aus der Auswahl<br />

weitere <strong>kostenlos</strong>e Tools herunterladen, die<br />

den Umgang mit YoutTube extrem erleichtern.<br />

So stehen Tools zum Download ganzer Videos<br />

zur Verfügung, Konvertierungs-Tools von Videos<br />

zu iPod und iPhone und vieles mehr.<br />

Das bekannteste Tool ist aber der YouTube<br />

to MP3 Converter. Der Hersteller aktualisiert<br />

das Tool ständig. Lässt sich ein Video nicht<br />

herunterladen, aktualisieren Sie den Converter<br />

und versuchen Sie es noch einmal. Achten<br />

Sie bei der Installation aber darauf, nicht die<br />

verschiedenen Toolbars des Herstellers zu<br />

installieren. Das Tool funktioniert problemlos<br />

auch ohne diese Tools.<br />

Natürlich gibt es auch bei diesem Tool Alternativen.<br />

Eine der bekanntesten dazu ist der<br />

No23 Recorder von Ivan Bishof von der Seite<br />

http://www.no23.de/no23web/. Beide Tools<br />

laufen auch parallel zueinander, sodass Sie<br />

so gut wie jedes Video herunterladen können.<br />

Ein ebenfalls weitverbreitetes Freeware-Tool<br />

ist VDownload (http://vdownloader.com).<br />

Auch dieses Tool kann die Audiospur auf die<br />

Festplatte laden und in MP3 umwandeln. Neben<br />

den Audio-Downloads kann VDownloader<br />

auch komplette Videos in den Formaten<br />

avi, mkv, mp4, mpg, vcd, svcd, dvd und flv<br />

herunterladen. Auch der Export in iPod- oder<br />

andere kompatible Formate ist möglich. Von<br />

der Freeware-Version gibt es auch eine kostenpflichtige<br />

Variante für etwa 29 Euro. Diese<br />

bietet zusätzlich ein Plug-in direkt für den<br />

Webbrowser sowie mehr Konvertierungsmöglichkeiten.<br />

Die Freeware-Version reicht den<br />

meisten Anwendern aber vollkommen.<br />

4 Nützliche Browser-Add-ins für You-<br />

Tube in Google Chrome, Firefox und IE<br />

Für Google Chrome gibt es sehr viele Add-ins<br />

für YouTube, die sich auch schnell und einfach<br />

installieren lassen. In Firefox gibt es in dieser<br />

Hinsicht weit weniger gut bewertete Add-ins<br />

mit vergleichbaren Funktionen. Einige der Erweiterungen,<br />

die es für Chrome gibt, stehen<br />

auch in einer Version für Firefox zur Verfügung,<br />

aber längst nicht alle. Für den Internet Explorer<br />

9 gibt es so gut wie keine funktionsfähigen<br />

Add-ins für YouTube. In diesem Fall müssen Sie<br />

auf eigenständige Tools wie das Free Studio<br />

setzen. Wer gerne und viel YouTube-Videos ansieht,<br />

sollte in Google Chrome das Add-in Turn<br />

Off the Lights installieren. Sobald Sie das Addin<br />

installiert haben, erscheint in der Adressleiste<br />

am rechten Rand ein kleines Symbol einer<br />

Lampe. Klicken Sie auf das Symbol dunkelt das<br />

Tool den Bildschirm ab, bis auf das Video. Auf<br />

diese Weise können Sie wesentlich entspannter<br />

und ungestörter Videos anschauen, da Sie<br />

vom Hintergrund nicht abgelenkt werden. Das<br />

Add-in gibt es auch für Firefox.<br />

Mit Fast YouTube Search können Sie in Google<br />

Chrome über ein eigenes Symbol nach YouTube-Videos<br />

suchen, ohne gleich komplett auf<br />

die YouTube-Seite wechseln zu müssen.<br />

Das Add-in Stop AutoPlay für YouTube schaltet<br />

den automatischen Start von YouTube-Videos<br />

ab und puffert erst den Film. Vor allem<br />

bei langsamen Internetleitungen haben Sie<br />

auf diesem Weg den Vorteil, ein Video erst<br />

puffern zu lassen und später anzusehen. Einen<br />

anderen Weg geht das Add-in AutoReplay<br />

for YouTube. Dieses startet ein Video automatisch<br />

neu, sobald der Film abgelaufen ist.<br />

Das kann sinnvoll sein, wenn Sie einen Film<br />

erneut ansehen oder ein Lied anhören wollen,<br />

aber nicht am <strong>PC</strong> sitzen, sondern noch andere<br />

Tätigkeiten durchführen, oder sich in einem<br />

anderen Browser-Fenster befinden.<br />

Wer vor allem Lieder in YouTube ansieht, kann<br />

mit dem Add-in Music Video Lyrics for YouTube<br />

für das aktuell abgespielte Lied den Songtext<br />

anzeigen lassen. Eine Alternative zu diesem<br />

Add-in ist Lyrics for YouTube.<br />

5 Videos für Smartphones konvertieren<br />

Neben den bereits beschrieben Tools gibt es<br />

auch Freeware-Programme, die heruntergeladene<br />

Videos oder Audiodateien in andere<br />

Formate umwandeln können. Diese bieten<br />

eine meist bessere Qualität als Tools, die<br />

alle Funktionen auf einmal beherrschen. Ein<br />

solches Beispiel ist die Freeware XMedia Recode<br />

(http://www.xmedia-recode.de). Diese<br />

beherrscht eine Vielzahl an Formaten, die Sie<br />

auf der Webseite einsehen können. Natürlich<br />

sind die gängigsten dabei. Das Tool funktioniert<br />

sehr einfach: Sie wählen die Quelldatei<br />

aus, legen das Format fest und den Codec,<br />

mit dem Sie die Datei umwandeln wollen.<br />

Anschließend wählen Sie noch Kodieren und<br />

die Umwandlung startet. Das Tool kann auch<br />

Blue-rays öffnen und Profile speichern, sodass<br />

Sie Formate für iPhone und Co schneller<br />

finden und Dateien effizient umwandeln können.<br />

ok<br />

6 Konvertieren von Multimediadateien<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


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46<br />

software<br />

Webdesign<br />

Microsoft webMatrix<br />

Meisterwerkstatt<br />

Microsoft sorgt für eine gelungene Überraschung: Die <strong>kostenlos</strong>e Software Webmatrix entpuppt<br />

sich als ein leistungsstarkes und leicht zu bedienendes Werkzeug für die Webentwicklung. Wir<br />

zeigen an einem Beispiel, was mit Webmatrix alles möglich ist.<br />

von sven HäHle<br />

Eine <strong>kostenlos</strong>e Webdesign-Software von<br />

Microsoft? Das kann ja gar nichts Besonderes<br />

sein, so die erste Reaktion einiger Webentwickler,<br />

die wir mit Webmatrix konfrontierten.<br />

Ihre Meinung änderte sich allerdings ganz<br />

schnell, als sie das Entwicklungswerkzeug<br />

zum ersten Mal in Aktion sahen. Zugegeben:<br />

Beim ersten Test waren wir selbst überrascht,<br />

was die Gratis-Software Webmatrix alles leistet<br />

und wie einfach sie zu bedienen ist.<br />

Webmatrix ist eine vielseitige Entwicklungsumgebung<br />

für Websites und Webapplikationen.<br />

Von einfachen statischen Websites über<br />

Weblogs und Shopping-Systeme bis hin zu<br />

komplexen dynamischen Websites auf Basis<br />

von Content-Management-Systemen lässt<br />

sich mit Webmatrix praktisch jede Online-<br />

Anwendung realisieren. Dabei spielt es keine<br />

Rolle, ob von Grund auf neu oder an einer bereits<br />

vorhandenen Anwendung weiter entwickelt<br />

werden soll.<br />

Neue Websites lassen sich sowohl auf Basis<br />

von Templates als auch mit Hilfe bekannter<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

Open-Source-Frameworks erstellen. Mehr<br />

als 50 Frameworks können direkt aus Webmatrix<br />

heraus installiert und genutzt werden,<br />

zum Beispiel die CM-Systeme Joomla,<br />

Drupal, DotNetNuke und SilverStripe CMS,<br />

die Blog-Systeme Wordpress, BlogEngine.<br />

NET, Mayando und Concrete5, sowie diverse<br />

notwendigen Webserver für die lokale Installation<br />

der Frameworks liefert Webmatrix mit.<br />

Die Software legt zudem alle Datenbanken<br />

für dynamische Webanwendungen automatisch<br />

an und gestattet es, diese Datenbanken<br />

einfach zu verwalten und zu bearbeiten. Der<br />

Übergang von der Entwicklung zur Produktion<br />

ist ebenfalls recht einfach, da Webmatrix<br />

die Webserver-Einstellungen, Datenbanken<br />

sowie das verwendete Framework auf den<br />

Webspace automatisiert übertragen kann,<br />

ohne dass der Benutzer komplizierte Einstellungen<br />

manuell vornehmen muss.<br />

Auch Entwickler spezieller Online-Anwendungen,<br />

denen kein Framework zugrunde<br />

liegen soll, bekommen mit Webmatrix ein<br />

hervorragendes Werkzeug an die Hand.<br />

Vor allem die Nutzung von Datenbanken ist<br />

leicht. Webmatrix beinhaltet die Datenbank<br />

SQL Server Compact, mit der sich unkompliziert<br />

offline entwickeln lässt. Beim Veröffentlichen<br />

der Webanwendung kopiert man<br />

einfach die Datenbankdatei vom lokalen<br />

Rechner auf einen beliebigen Webserver –<br />

SQL Server Compact läuft in der Regel ohne<br />

weitere Installation und Einstellungen. Alternativ<br />

lässt sich die Datenbank mitsamt<br />

Inhalt ohne große Mühe auf SQL Server migrieren,<br />

etwa dann, wenn mit umfangreichem<br />

Traffic zu rechnen ist.<br />

Profi-Entwickler werden auch die Möglichkeit<br />

schätzen, ASP.NET und PHP-Anwendungen<br />

parallel programmieren, testen und bereitstellen<br />

zu können. Der leistungsstarke Code-<br />

Editor von Webmatrix kennt die Syntax aller<br />

wichtigen Auszeichnungs- und Programmiersprachen.<br />

Auch der zukünftige Webstandard<br />

HTML5 sowie die neueste Stylesheet-Variante<br />

CSS3 werden unterstützt.


Die Benutzeroberfläche von Webmatrix ist<br />

stark an die von Microsoft Office 2010 angelehnt.<br />

Das macht die Bedienung nicht nur für<br />

Einsteiger einfach – auch Profis profitieren<br />

von der gewohnten optischen Umgebung. Besonderes<br />

Augenmerk gilt dem Arbeitsbereich<br />

unten links im Programmfenster. Über die dortigen<br />

Schaltflächen erfolgt der Wechsel zwischen<br />

den vier Arbeitsbereichen von Webmatrix<br />

(Workspaces): Site, Dateien, Datenbanken<br />

und Berichte. Die Vierteilung des Programms<br />

soll Entwicklern helfen, sich auf den jeweiligen<br />

Aufgabenbereich zu konzen trieren. Je nach<br />

gewähltem Workspace stehen die gerade notwendigen<br />

Funktionen vorrangig zur Verfügung.<br />

Lesen Sie dazu auch den Kasten unten.<br />

Beispiel-Projekt:<br />

Weblog mit Wordpress<br />

Beim ersten Programmstart begrüßt das<br />

Schnellstart-Fenster den Anwender mit vier<br />

Auswahlmöglichkeiten: Meine Websites führt<br />

zur Verwaltung vorhandener Sites, die mit<br />

Webmatrix erstellt wurden. Website aus Vorlage<br />

startet den Template-basierten Erstellungsmodus<br />

für eine neue Website. Website<br />

aus Ordner ermöglicht das Bearbeiten eines<br />

vorhandenen Webauftritts. Website aus Web<br />

Gallery führt schließlich zur Erstellung einer<br />

neuen Online-Anwendung auf Basis eines<br />

Open-Source-Frameworks. Für unser Beispiel-<br />

Projekt wählen wir diese Option.<br />

Schritt 1: Framework installieren<br />

Mehr als 50 Open-Source-Frameworks stehen<br />

als Grundlage für die neue Website bereit. Zu<br />

Demonstrationszwecken wollen wir ein Weblog<br />

mit Wordpress erstellen. Wählen Sie unter Alle<br />

oder unter Blogs Wordpress aus und geben Sie<br />

47<br />

Für unser Beispiel nutzen wir ein Wordpress-<br />

Blog als Grundlage.<br />

bei Websitename eine Bezeichnung für das<br />

Blog ein, zum Beispiel Testblog. Nach Klick auf<br />

Weiter wählen Sie die Art der Datenbank aus,<br />

im Falle von Wordpress mySQL. Stimmen Sie<br />

der lokalen Installation des Datenbankmoduls<br />

zu und vergeben Sie im nächsten Schritt ein<br />

Administratorkennwort für das Datenbankmodul,<br />

in unserem Fall also für alle mySQL-Datenbanken.<br />

Wichtig: Verwenden Sie ein sicheres<br />

Kennwort, das niemand außer Ihnen kennt.<br />

Nachdem Sie die Lizenzbedingungen durchgelesen<br />

und akzeptiert haben, läuft der erste<br />

Teil des Wordpress-Setups automatisch ab. Es<br />

kann mehrere Minuten dauern, bis der Dialog<br />

Anwendungsparameter angezeigt wird.<br />

Geben Sie nun alle notwendigen Parameter<br />

wie Datenbankname, Datenbankbenutzername<br />

und Datenbankkennwort ein. Ändern<br />

Sie nicht den Datenbank-Server localhost.<br />

Detaillierte Hilfe zur Installation und Installationsparametern<br />

von Wordpress finden Sie<br />

bei Bedarf unter codex.wordpress.org/Instal<br />

ling_WordPress. Nach Abschluss des zweiten<br />

Installationsteils erhalten Sie eine entsprechende<br />

Meldung.<br />

Schritt 2: Wordpress einrichten<br />

Nach der Installation des Wordpress-Frameworks<br />

müssen Sie das Blog fertig einrichten.<br />

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für<br />

Workspaces: Die Arbeitsbereiche von Webmatrix<br />

Über die Schaltflächen unten links im<br />

Programmfenster lässt sich zwischen den<br />

vier Arbeitsbereichen von Webmatrix<br />

hin- und herwechseln. Je nachdem, welchen<br />

Arbeitsbereich Sie auswählen, erscheinen<br />

in der Menü leiste<br />

verschiedene Funktionen, die<br />

für den jeweiligen Bereich<br />

gebraucht werden. Der Arbeitsbereich<br />

Site liefert einen<br />

Überblick zu den verschiedenen<br />

Webprojekten, die sich<br />

bearbeiten lassen. Über Einstellungen<br />

können Parameter<br />

der gerade ausgewählten<br />

Website geändert werden,<br />

Die vier Arbeitsbereiche<br />

von Webmatrix,<br />

auch Workspaces<br />

genannt.<br />

und unter Anforderungen lassen sich<br />

Lese- und Schreibzugriffe auf die Website<br />

nachverfolgen. Der Arbeitsbereich Dateien<br />

zeigt die Ordner- und File-Struktur<br />

der Website und gestattet den Aufruf und<br />

das Bearbeiten einzelner Dateien<br />

im Editor. Der Workspace<br />

Datenbanken gewährt<br />

Zugriff auf die in den Webprojekten<br />

verwendeten Datenbanken.<br />

Über den Arbeitsbereich<br />

Berichte können<br />

Entwickler auf umfangreiche<br />

Analysen zu Website-Traffic,<br />

Suchmaschinen-Optimierung,<br />

Fehlern usw. zugreifen.<br />

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48<br />

software<br />

Webdesign<br />

Klicken Sie dazu in Webmatrix auf die lokale<br />

Adresse des Blogs, damit die Einrichtungs-<br />

Seite im Webbrowser geöffnet wird. Die Adresse<br />

hat die Form http://localhost:xxxxx.<br />

Füllen Sie unter Information needed alle<br />

Felder aus und bestätigen Sie mit Klick auf<br />

Install Wordpress. Hat alles geklappt, können<br />

Sie sich über Log In mit den gewählten<br />

Kenndaten anmelden, um das Weblog<br />

zu administrieren, Beiträge zu schreiben<br />

usw.<br />

Tipp: Legen Sie die Login-Adresse der Form<br />

http://localhost:xxxxx/wp-admin.php als Lesezeichen<br />

ab, um später schneller auf die<br />

Weblog-Administration zugreifen zu können.<br />

Dabei muss Webmatrix immer geöffnet sein,<br />

damit der Webserver- und Datenbankzugriff<br />

gewährleistet ist.<br />

Schritt 3: Mit Wordpress arbeiten<br />

Wie in Schritt 2 erklärt, administrieren Sie das<br />

Wordpress-Weblog im Wesentlichen über den<br />

Admin-Bereich im Browser. Wenn Sie noch<br />

nie mit Wordpress gearbeitet haben, sollten<br />

Sie sich dazu die Anleitung unter doku.word<br />

press-deutschland.org/Hauptseite ansehen.<br />

Mit Webmatrix wird die Administration des<br />

Blogs insofern einfacher, als dass sich einzelne<br />

Dateien sowie Datenbankeinträge außerhalb<br />

des Wordpress-Admin-Bereichs bearbeiten<br />

lassen. Dabei ist natürlich Vorsicht<br />

geboten: Verändern Sie mit Hilfe von Webmatrix<br />

bitte nur Dateien und Datenbankbestandteile,<br />

bei denen Sie genau wissen, dass<br />

sie keinen Einfluss auf die Funktionsfähigkeit<br />

des Blogs haben. So können Sie zum Beispiel<br />

Teile des HTML-Codes, Stylesheets (CSS) und<br />

Bloginhalte bearbeiten, während Sie die Datenbankstruktur<br />

nicht verändern sollten.<br />

Beispiel 1: Bearbeiten Sie CSS-Dateien zur<br />

Formatierung des verwendeten Wordpress-<br />

Templates in Webmatrix. Wählen Sie den<br />

Workspace Dateien unten links im Programmfenster.<br />

Suchen Sie die CSS-Datei über die<br />

Ordnerstruktur am linken Fensterrand. Die<br />

Stylesheets für Templates finden Sie im jeweiligen<br />

Theme-Ordner unter wp-content/<br />

themes. Bei Verwendung des Standard-Templates<br />

twentyten wählen Sie zum Beispiel die<br />

Datei style.css durch Doppelklick aus. Editieren<br />

Sie die CSS-Datei nach Ihren Wünschen,<br />

Nach der Installation<br />

des Wordpress-<br />

Frameworks mit<br />

Hilfe von Webmatrix<br />

müssen Sie das<br />

Weblog im Browser<br />

einrichten.<br />

Schritt 4: Weblog veröffentlichen<br />

Ist Ihr Blog reif fürs Web? Mit Webmatrix ist<br />

das Veröffentlichen der lokal entwickelten<br />

Website auf vorhandenem Webspace einfach.<br />

Die Einstellungen für den Remotespeicherort<br />

müssen nur einmal vorgenommen werden.<br />

Als Vorbereitung erstellen Sie über den Admin-Bereich<br />

Ihres Webspace eine neue Datenbank.<br />

Notieren Sie sich den Datenbank-Server<br />

und den Datenbanknamen sowie Benutzernamen<br />

und Passwort, welches Sie in der Regel<br />

selbst bestimmen. Ist die Datenbank angelegt,<br />

klicken Sie in Webmatrix den Workspace<br />

Site an und wählen aus der Menü leiste den<br />

Eintrag Veröffentlichen. Entscheiden Sie sich<br />

für ein Protokoll – Web Deploy (www.iis.net/<br />

download/WebDeploy) oder FTP. Web Deploy<br />

wird nicht von jedem Webhoster unterstützt,<br />

hat allerdings den Vorteil, dass alle Datenbanken<br />

automatisch übertragen werden.<br />

FTP ist Standard für den Upload der lokalen<br />

Website-Daten auf den Webspace, kann allerdings<br />

nicht alle Datenbanken übertragen.<br />

Unter Umständen müssen Sie Datenbanken<br />

manuell nachtragen. Wenn möglich, sollten<br />

Sie deshalb Web Deploy verwenden.<br />

Egal, ob Web Deploy oder FTP: Geben Sie die<br />

Benutzerdaten für Ihren Webspace ein und<br />

nach Klick auf Verbindungszeichenfolge die<br />

Eigenschaften der zuvor angelegten Datenbank.<br />

Mit Verbindung überprüfen testen Sie,<br />

ob alle Angaben korrekt sind. Bestätigen Sie<br />

mit Speichern. Webmatrix will die Verbindung<br />

durch Upload und anschließendes Löschen<br />

einiger Dateien testen (Veröffentlichungskompatibilität).<br />

Sie können das zulassen<br />

oder den Schritt überspringen. Schließlich<br />

wird eine <strong>Vorschau</strong> der zu veröffentlichenden<br />

Dateien und Datenbanken angezeigt.<br />

Überprüfen Sie, ob alles korrekt ist, und bestätigen<br />

Sie mit Weiter. Die Website wird veröffentlicht.<br />

Blog-Inhalte ohne Wordpress-Administration schnell bearbeiten – mit Webmatrix kein Problem.<br />

Speichern Sie das File und überprüfen Sie das<br />

Ergebnis im Webbrowser.<br />

Beispiel 2: Verändern Sie schnell Weblog-<br />

Inhalte mit Webmatrix, ohne die Administrationsoberfläche<br />

von Wordpress zu gebrauchen.<br />

Wählen Sie den Workspace Datenbanken<br />

und suchen Sie die passende Datenbank zur<br />

Wordpress-Installation in der Auswahlliste am<br />

linken Fensterrand. Doppelklicken Sie unter<br />

Tabellen auf den Eintrag [Datenbankname].<br />

wp-posts. Rechts sehen Sie nun alle Datensätze.<br />

In der Spalte post_content stehen die<br />

Inhalte des jeweiligen Posts, die sich editieren<br />

lassen.<br />

Fazit<br />

Das Beispiel zeigt das Grundprinzip von Webmatrix,<br />

das die Software für Webentwickler<br />

besonders interessant macht: Eine Website<br />

entsteht lokal auf Basis eines Open-Source-<br />

Frameworks und lässt sich später einfach<br />

und sicher auf vorhandenen Webspace übertragen.<br />

Im Entwicklungsprozess vereinfacht<br />

Webmatrix das Bearbeiten des Website-<br />

Gerüsts und der Inhalte gegenüber den herkömmlichen<br />

Möglichkeiten des Frameworks.<br />

Quellcode- und Datenbankeditor leisten darüber<br />

hinaus auch bei der Entwicklung offener<br />

Projekte gute Dienste.<br />

whs<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/software-1946.html<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


Tipps & Tricks zu irfanView<br />

schnell im Bild<br />

Der Bildbetrachter IrfanView bietet neben einer schnellen<br />

Anzeige unterschiedlichster Dateiformate Stapelkonvertierung,<br />

Diashows und einige praktische Bearbeitungs-Optionen.<br />

von peter Knoll<br />

it professional<br />

software<br />

49<br />

Programmierung<br />

bildbearbeitung<br />

profitipps<br />

Haben Sie auch gelegentlich das Gefühl in einer Flut von Bildern<br />

unterzugehen? Programme wie IrfanView helfen, den<br />

Überblick zu bewahren. Zudem sind mit IrfanView einige grundlegende<br />

Eingriffe möglich. Die folgenden Tipps helfen dabei.<br />

IrfanView zählt – zusammen mit XnView, das noch mehr Dateiformate<br />

unterstützt und zusätzliche Bildbearbeitungsmöglichkeiten<br />

bietet – zu den besten frei erhältlichen Bildbetrachtern. Gegen über<br />

professionellen Asset-Management-Programmen wie Portfolio, Canto<br />

Cumulus oder Fotostation fehlen High-End-Optionen wie überwachte<br />

Ordner und einige Suchoptionen. Dafür lässt sich IrfanView<br />

besonders einfach bedienen.<br />

Neben diesem Vorzug ist es nicht zuletzt die schnelle Anzeige der<br />

<strong>Vorschau</strong>bilder, die IrfanView weiterhin eine Existenzberechtigung<br />

neben dem mit Photoshop mitgelieferten Zusatzprogramm Bridge<br />

gibt. Auch Bridge hat einige schöne Optionen zur Weiterbearbeitung<br />

im Stapelbetrieb und kann zudem, anders als IrfanView, auch CMYK-<br />

TIFFs im 16-Bit-Modus richtig darstellen.<br />

TIpp 1<br />

Programmsprache auf<br />

Deutsch umstellen<br />

Nach der Installation begrüßt Sie IrfanView voreingestellt mit<br />

einer englischsprachigen Oberfläche, wenn Sie die Version aus<br />

dem Internet herunterladen. Diese lässt sich leicht umstellen.<br />

Wählen Sie Options/Change language...<br />

Unter Language aktivieren Sie Deutsch.dll via Pfeiltaste oder durch<br />

Anklicken. Wenn Sie mit Dokumenten arbeiten, die auch nicht-lateinische<br />

Buchstaben im Dateinamen enthalten, sollten Sie gleich die<br />

Option Load Unicode Plugin at program start (Unicode-Plugin bei<br />

Programmstart laden) aktivieren.<br />

Bestätigen Sie die Wahl via OK-Schaltfläche, erscheint sofort die<br />

deutschsprachige Oberfläche.<br />

TIpp 2<br />

Zusätzliche Thumbnails<br />

anzeigen<br />

Die von IrfanView unterstützten Dateiformate lassen sich deutlich<br />

erweitern.<br />

Die Webseite des Anbieters liefert Hinweise für praktische Erweiterungs-Pakete.<br />

Wer beispielsweise die CRW- oder die CR2-Dateiformate<br />

von Canon benötigt, muss dazu zusätzliche DLLs von Canon installieren.<br />

Generell ist es ratsam, gleich alle Plug-ins zu installieren.<br />

Um Video-<strong>Vorschau</strong>en zu erzeugen, bietet sich die Unterstützung<br />

durch den <strong>kostenlos</strong>en Apple QuickTime-Player an (www.apple.<br />

com/de/quicktime/download/) – nehmen Sie die aktuelle Version.<br />

Installieren Sie – wenn nicht bereits geschehen – die quicktime.dll<br />

in den Ordner Plugins von Irfanview (z. B. unter c:\Programme(x86)\<br />

IrfanView\Plugins).<br />

Über eine DLL-Umstellung erhalten Sie in IrfanView eine deutschsprachige<br />

Oberfläche.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


50<br />

software<br />

bildbearbeitung<br />

TIpp 4<br />

Screenshots mit Mauszeiger<br />

schießen<br />

Schöner schießen:<br />

IrfanView<br />

ist für Bildschirmfotos<br />

eine hervorragende<br />

Wahl.<br />

Der Mauszeiger<br />

wird auf Wunsch<br />

miterfasst.<br />

Hilfestellung: Mit<br />

Hilfe von QuickTime<br />

erscheinen einige zuvor<br />

ignorierte Video-Dateiformate<br />

in der <strong>Vorschau</strong><br />

von IrfanView.<br />

Photoshop bietet bis heute keine eigene Schnappschuss-Funktion.<br />

IrfanView ist diesbezüglich umso leistungsfähiger.<br />

Vielfältige Möglichkeiten, Bildschirmfotos zu schießen, liefert Irfan-<br />

View über Optionen Fotografieren. Über Fotografieren lassen sich<br />

etwa Objekte oder Fenster gezielt und mit Mauszeiger einfangen.<br />

Ist diese Option aktiv, starten Sie den Screenshooter mit der eingestellten<br />

Tastenkombination; voreingestellt ist Strg-F11. Klicken Sie<br />

ins gewünschte Fenster oder Objekt.<br />

TIpp 3 Thumbnails<br />

schneller darstellen<br />

Der Aufbau der <strong>Vorschau</strong>-Bilder kann bei großen Bildarchiven<br />

länger dauern. Diese Wartezeit verkürzen Sie, indem Sie die<br />

Neuberechnung abschalten.<br />

Unter Optionen/Einstellungen finden Sie einige Schalter, mit denen<br />

sich IrfanView deutlich beschleunigen lässt. Klicken Sie in den<br />

Bereich Vollbildmodus / Slideshow. Stellen Sie hier unter anderem<br />

die Option „Resample“ Funktion für die erste Anzeige benutzen aus.<br />

Es macht auch meist wenig Sinn, unter den Anzeige-Optionen (der<br />

obere Bereich mit den kreisförmigen Klickfeldern) etwas anderes als<br />

Nur große Bilder/Videos anpassen einzustellen. Auch der Anzeige-<br />

Multiplikator sollte in der Regel bei je 100% bleiben. Ausnahme: Sie<br />

wollen sehr kleine Web-Videos genauer unter die Lupe nehmen. In<br />

diesem Fall machen etwa 200 oder gar 300 Prozent Sinn.<br />

Im Bereich Blättern/Bearbeiten ist es in der Regel ratsam, die Option<br />

Versteckte Dateien laden nicht anzuklicken. Besitzt Ihr <strong>PC</strong> nicht<br />

allzu viel Arbeitsspeicher und bearbeiten Sie große Dateien, sollten<br />

Sie zumindest testweise unter Blättern/Bearbeiten die Einstellung<br />

„Rückgängig“ Option benutzen deaktivieren.<br />

TIpp 5<br />

Anzeigehilfe Tastatur<br />

IrfanView zeigt die <strong>Vorschau</strong>en an, die gerade im Modul Thumbnails<br />

aktiviert sind. Mit der Tastatur lässt sich die Auswahl in der<br />

Thumbnail-Ansicht variabel wechseln.<br />

Die <strong>Vorschau</strong>fotos lassen sich entweder der Reihe nach vergrößert<br />

darstellen. Alternativ können Sie die gewünschten Fotos mit einem<br />

Mausklick oder der Tastatur wählen – praktisch sind dazu auch die<br />

Pfeiltasten der Tastatur. Wenn insbesondere in größeren Ordnern<br />

sehr viele Fotos bereitstehen, macht es oft Sinn, die Thumbnail-Wiedergabegröße<br />

zu verringern. Dazu gehen Sie im Thumbnail-Modul<br />

(= IrfanView Thumbnails) auf Optionen/Thumbnail-Optionen ändern.<br />

Mit Strg-N oder mit einem Doppelklick auf das <strong>Vorschau</strong>bild<br />

sehen Sie sofort das Foto groß im IrfanView-Hauptprogramm.<br />

Starthilfe:<br />

Mit<br />

angepassten<br />

Voreinstellungen<br />

sparen<br />

Sie sich<br />

in IrfanView<br />

Rechenzeit.<br />

Wahlfreiheit: Im Modul Thumbnails lässt sich in den Thumbnails-<br />

Optionen die Größe der <strong>Vorschau</strong>bildchen umstellen.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


it professional<br />

Programmierung<br />

51<br />

Tipp 6<br />

Stapelweise konvertieren<br />

Praktisch sind IrfanViews vielseitige Optionen für die Stapelkonvertierung.<br />

Im Stapelbetrieb können Sie „in einem Rutsch“ viele einfache<br />

Bildbearbeitungs-Optionen auf Ordner anwenden, sogar inklusive<br />

Unterverzeichnissen. Rufen Sie Datei/Batch(Stapel)-Konvertierung/<br />

Umbenennung auf. (Der Batch-Modus lässt sich auch im Thumbnails-Modul<br />

starten.)<br />

Tipp 7<br />

Showtime<br />

Die beliebten Dia-Shows unterstützt IrfanView vorbildlich. Wer<br />

will, kann die Show gleich auf CD brennen.<br />

Das Slideshow-Fenster rufen Sie über Datei/Slideshow auf. Hier<br />

wählen Sie beispielsweise, wie lange die einzelne Datei zu sehen ist<br />

und ob Sie IrfanView nach der Show automatisch beenden wollen.<br />

Die Show lässt sich auch auf CD als Video-CD (VCD) oder als Daten-<br />

CD brennen. Ratsam sind die weiter gehenden Einstell-Optionen für<br />

den Vollbildmodus. Meist ist die Orientierung an der Bildschirmhöhe<br />

sinnvoll. Im Idealfall skalieren Sie Ihre Fotos schon vorab (etwa<br />

mithilfe der Stapelkonvertierung) auf die richtige Größe. Hochformatige<br />

Bilder machen sich auf dem breitformatigen Bildschirm vor<br />

schwarzem Hintergrund besser. Diese Hintergrundfarbe ist in Irfan-<br />

View voreingestellt.<br />

Schneller wandeln: Die Stapelkonvertierung enthält auch weniger<br />

gebräuchliche Optionen, darunter die Möglichkeit, alle Fotos voeingestellt<br />

zu beschneiden.<br />

Bei der Stapelkonvertierung lassen sich leicht unterschiedliche Maximalgrößen<br />

für Höhe und Breite sowie die gewünschte Komprimierung<br />

für JPEGs eingeben.<br />

Im Fenster Batch/Stapelkonvertierung versehen Sie Bildersammlungen<br />

mit Hilfe der Option Batch-Konvertierung + Umbennen auch<br />

gleich noch mit einem eindeutigen Namen; ratsam ist die Trennung<br />

von Namensbestandteilen mit einem Unterstrich (_).<br />

Vielseitig: irfanView ist ein guter partner für ansprechende Slideshows.<br />

Für den Vollbildmodus sollten Sie die erweiterten Voreinstellungen<br />

anpassen.<br />

Tipp 8<br />

Darstellungsprobleme lösen<br />

Gelegentlich erscheinen Thumbnails in IrfanView mit hässlichen<br />

Darstellungsfehlern. Daegen hilft ein Refresh.<br />

Sehen Sie in der <strong>Vorschau</strong> Darstellungsfehler wie graue Balken im<br />

Thumbnail, hilft die Funktion Ansicht/Aktualisieren oder die Taste F5. Das<br />

Problem tritt etwa beim Vergrößern/Verkleinern von Fenstern auf. pk<br />

Seltsame <strong>Vorschau</strong>:<br />

Beim<br />

Skalieren<br />

von Fenstern<br />

reagiert irfan-<br />

View öfters<br />

mit Darstellungsfehlern.<br />

Ein Refresh<br />

hilft.<br />

Namhaft: Aussagekräftige Namen verkürzen die Such-Zeit.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


52<br />

software<br />

<strong>PC</strong>-AnAlyse<br />

Der Hausmeister für Ihren <strong>PC</strong><br />

Es ist lästig, jeden Tag irgendein Problem zu beheben, das<br />

den Rechner verlangsamt. Diese Software aus dem Hause<br />

Magix hält automatisch Ordnung in Ihrem System –<br />

ganz ohne „Nebenkosten“.<br />

von Holger leHmann<br />

Schritt 1 Registrierung<br />

Die uneingeschränkte Anwendung<br />

<strong>PC</strong> Check & Tuning<br />

2010 von Magix finden Sie<br />

auf ihrer heft-DVD unter der<br />

Software-rubrik Vollversionen.<br />

Damit Sie die Software ohne Zeit- und Funktionsbeschränkungen<br />

nutzen können, müssen Sie sich <strong>kostenlos</strong> über das Internet bei<br />

Magix registrieren. Sie erhalten dann an die bei der Registrierung<br />

angegebene E-Mail-Adresse eine <strong>Serien</strong>nummer geschickt. Diese<br />

benötigen Sie, um nach der Installation, beim Erstaufruf des Programms,<br />

die Vollversion frei zu schalten. Bewahren Sie die E-Mail<br />

für eine eventuelle Neuinstallation sicher auf.<br />

Yahoo für Ihren Browser zulassen, bleibt Ihnen überlassen. Damit<br />

sind alle vorbereitenden Einstellungen getätigt und mit einem Mausklick<br />

auf Beginnen starten Sie die Installation des Programms.<br />

Über eine Fortschrittsanzeige<br />

(Zeitbalken) informiert<br />

Sie das Programm<br />

über den Ablauf der Installation.<br />

Zum Beenden<br />

der Installation klicken<br />

Sie auf den Schaltknopf<br />

Fertigstellen. Starten Sie<br />

danach den <strong>PC</strong> neu.<br />

Grüne Balken und<br />

laufende Dateieinträge<br />

zeigen den Fortschritt<br />

der installation.<br />

Schritt 2 Installation<br />

Nach <strong>kostenlos</strong>er<br />

registrierung<br />

im internet<br />

erhalten Sie die<br />

<strong>Serien</strong>nummer<br />

für die Vollversion<br />

von <strong>PC</strong><br />

Check & Tuning<br />

2010 von Magix<br />

per E-Mail.<br />

Nachdem Sie die <strong>Serien</strong>nummer sicher verwahrt haben, können<br />

Sie mit der Installation des Programms beginnen. Während der<br />

Installationsroutine müssen Sie die Annahme der Lizenzbedingungen<br />

bestätigen sowie in einem folgenden Fenster die Installationsart<br />

festlegen. Hier setzen Sie im Normalfall ein Häkchen vor<br />

Gemeinsam und gewähren so allen Benutzerkonten die gleichen<br />

Programmberechtigungen.<br />

Über Individuell lassen sich bei Bedarf für jedes Benutzerprofil eigene<br />

Programmeinstellungen und Benutzerdateien definieren. In<br />

einem weiteren Fenster legen Sie die Zielpfade (= Speicherorte) für<br />

die Programmdateien, die Vorlagen und Effekte sowie die Benutzerdateien<br />

fest. Dann lassen Sie noch eine Programmverknüpfung<br />

(Start-Icon) auf dem Desktop zu. Ob Sie die integrierte Toolbar von<br />

Schritt 3<br />

Schritt 4<br />

Der erste Programmstart<br />

Wenn Sie <strong>PC</strong> Check & Tuning des erste Mal über das Programm-<br />

Icon auf Ihrem Desktop starten, erscheint zwar sofort das Bedienungsfenster,<br />

das aber durch die Eingabemaske für die<br />

<strong>Serien</strong>nummer blockiert wird. Kombinieren Sie nun die E-Mail-<br />

Adresse, die Sie für die Anmeldung bei Magix angegeben haben,<br />

mit der zugeschickten <strong>Serien</strong>nummer. Zwei grüne Häkchen neben<br />

den Eingabefeldern bestätigen die richtigen Angaben. Drücken Sie<br />

den Schaltknopf Jetzt Online registrieren und frei schalten.<br />

Im Anschluss werden Sie zu einer Aktualisierung des Programms<br />

über das Internet aufgefordert. Lassen Sie dieses Update zu, denn<br />

ein Überprüfungs- und Reparaturprogramm sollte immer auf dem<br />

neuesten Stand sein. Nach der Aktualisierung können Sie nun daran<br />

gehen, das Programm zu nutzen.<br />

Die Erstüberprüfung des <strong>PC</strong>s<br />

Nachdem Sie die Software mit allen Aktualisierungen aufgespielt<br />

haben, sollten Sie einen ersten Komplett-Check Ihres <strong>PC</strong>s durchführen.<br />

Dafür klicken Sie unter der Schaltfläche <strong>PC</strong> untersuchen auf<br />

den Button Einstellungen. Hier sollten Sie für den Erst-Check alle<br />

Punkte bis auf Treiber aktualisieren, Systemlaufwerk defragmentieren<br />

sowie Windows-Registry defragmentieren mit einem Häkchen<br />

aktivieren. Die drei Ausnahmen benötigen in der Regel viel Zeit<br />

und lassen sich ohne Probleme für den ersten Systemcheck nach-<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


it professional<br />

DVD FILM CD<br />

Programmierung<br />

<strong>PC</strong> Check&Tuning 2010<br />

53<br />

Wenn <strong>PC</strong> Check & Tuning Probleme im Programmfenster anzeigt,<br />

sollten Sie diese so schnell wie möglich vom Programm beseitigen<br />

lassen. Sie können die aufgeführten Unstimmigkeiten einzeln oder<br />

aber alle in einem Rutsch angehen. Für eine Einzelbehebung klicken<br />

Sie in der Spalte Lösungsvorschläge auf den blauen Vorschlag neben<br />

der entsprechenden Fehlermeldung der Spalte Statusbericht.<br />

Möchten Sie alle gefundenen Unzulänglichkeiten in einem Durchholen.<br />

Nach dieser Einstellung klicken Sie auf OK. Starten Sie dann<br />

im Register <strong>PC</strong> Check die Erstuntersuchung Ihres Rechners über die<br />

Schaltfläche <strong>PC</strong> untersuchen. Der erste Check nimmt etwas Zeit in<br />

Anspruch. Haben Sie Geduld und lassen Sie dem Programm Zeit,<br />

alle aktuellen Unzulänglichkeiten Ihres Systems zu analysieren.<br />

Nach Abschluss der Untersuchung zeigen rote Informations-Icons<br />

die Felder an, bei denen es Nachbesserungsmöglichkeiten gibt.<br />

Neben den Statusberichten finden Sie die Lösungsvorschläge zu<br />

den gefundenen Problemen gelistet.<br />

schritt 5<br />

Die Problembeseitigung<br />

Eine statusanzeige<br />

hält sie über<br />

den Fortschritt<br />

der Problembeseitigung<br />

auf<br />

dem Laufenden.<br />

Ein sattes Grün<br />

zeigt an, dass die<br />

Programmroutine<br />

alleProbleme<br />

beseitigt hat.<br />

gang beseitigen, wählen Sie die große Schaltfläche Alle Probleme<br />

lösen, die Sie über der Spaltenüberschrift Lösungsvorschläge finden.<br />

Nach der Bearbeitung der Probleme werden Sie vom Programm<br />

aufgefordert, den <strong>PC</strong> – wenn es geht – sofort neu zu starten. Folgen<br />

Sie wenn möglich dieser Aufforderung zeitnah, um eine erneute<br />

„Verschmutzung“ des Systems vor dessen grundlegender Säuberung<br />

zu vermeiden.<br />

schritt 7<br />

Die Funktion<br />

<strong>PC</strong> Check – Live<br />

Nach der Säuberung und dem Neustart des <strong>PC</strong>s erscheint über<br />

der unteren Taskleiste eine Benachrichtigung über die Aktivität<br />

der Programmfunktion <strong>PC</strong> Check – Live. Sie können die Optionen<br />

der „Live“-Überwachung konfigurieren, indem Sie das Werkzeug-<br />

Icon in der rechten unteren Taskleiste mit der rechten Maustaste anklicken<br />

und den Menüeintrag Einstellungen aktivieren. Hier lassen<br />

sich die verschiedensten Überwachungsoptionen konfigurieren.<br />

Sie legen damit beispielsweise fest, wie oft Ihr <strong>PC</strong> überprüft werden<br />

soll, was für Meldungen gezeigt werden oder was überprüft wird.<br />

Sie können die Standardeinstellungen mit „Abbrechen“ übernehmen,<br />

Meldungen zurücksetzen oder die eigene Konfiguration Übernehmen.<br />

pk<br />

Eine kurze Einblendung über der unteren taskleiste informiert sie beim<br />

systemstart, dass die Pc check Live-Überwachung ihres Pcs aktiviert ist.<br />

schritt 6<br />

1<br />

2 3 4 5 6 7 8<br />

9<br />

Die Programmoberfläche der Software <strong>PC</strong> Check & Tuning von Magix<br />

1 hilfemenü: hier finden sie die wichtigsten<br />

Optionen rund um das Programm.<br />

2 Pc check: Machen sie einen kompletten<br />

systemcheck und finden sie Probleme ihres Pcs.<br />

3 Leistung erhöhen: Optimieren sie ihren Pc<br />

hinsichtlich startzeit, Leistung und stabilität.<br />

4 speicherplatz freigeben: Gewinnen sie neuen<br />

speicherplatz, optimieren sie die Datenhaltung.<br />

5 Daten sichern: sichern sie ihre Daten und<br />

Festplatten vor ungewolltem Datenverlust.<br />

6 Windows konfigurieren: Passen sie das<br />

Erscheinungsbild von Windows ihren Bedürfnissen<br />

an.<br />

7 info – Mein Pc: hier finden sie die Bestandteile<br />

ihres Pcs und dessen Aktivitäten.<br />

8 Pc hilfe & Glossar: Zeigt tipps und zahlreiche<br />

hilfestellungen zu gängigen Problemen.<br />

9 Programmfenster: hier werden die Funktionen<br />

der jeweiligen Bereiche angezeigt. im<br />

hauptfens ter sehen sie die Bereiche, die auf<br />

Probleme überprüft werden und den jeweiligen<br />

„Behandlungs-status“.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


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56<br />

software<br />

<strong>PC</strong>-Praxis<br />

wake on lan<br />

wlan weck Dich!<br />

Den Rechner per Fernbedienung einschalten: Statt die Starttaste Ihres <strong>PC</strong>s zu drücken, können<br />

Sie per Wake on LAN (WoL) den Computer auch direkt über das lokale Netzwerk oder sogar<br />

über das Internet aufwecken.<br />

von Manuel Masiero<br />

Mit der Funktion Wake On LAN (WoL) lässt<br />

sich der <strong>PC</strong> aus der Ferne einschalten.<br />

Stehen zum Beispiel mehrere Rechner im<br />

heimischen Netzwerk, können Sie jeden einzelnen<br />

davon mit einem WoL-Weckruf starten.<br />

Die Rechner fahren anschließend genauso<br />

hoch als hätte man den Einschaltknopf gedrückt.<br />

Das funktioniert auch mit Apps für<br />

iPhones und Android-Smartphones, sodass<br />

der Rechner bereits hochgefahren und startklar<br />

ist, wenn Sie nach Hause kommen.<br />

Da so gut wie jede aktuelle Netzwerk-Karte<br />

und Onboard-Netzwerkchip WoL unterstützt,<br />

lässt sich die Funktion in fast allen Fällen sofort<br />

nutzen. Um den Rechner aufzuwecken,<br />

braucht es zudem noch einen Router oder<br />

Vorbereitung: Mit der<br />

Option Gerät kann<br />

den Computer aus dem<br />

Ruhezustand aktivieren<br />

machen Sie die<br />

Netzwerkkarte fit für<br />

Wake on LAN.<br />

Switch im lokalen Netzwerk, der das Wecksignal<br />

sendet. In den meisten Fällen steht<br />

so ein Gerät aber schon bei Ihnen zu Hause,<br />

denn DSL-Router wie die Fritzbox übernehmen<br />

genau diese Aufgabe. Mit der Fritzbox können<br />

Sie <strong>PC</strong>s dann auch von außen über das Internet<br />

aufwecken.<br />

Schritt 1: <strong>PC</strong> für WoL vorbereiten<br />

Damit der <strong>PC</strong> sich über Wake On LAN einschalten<br />

lässt, wird die Netzwerkkarte auch<br />

dann mit Strom versorgt, wenn der komplette<br />

Rechner heruntergefahren ist. Im ersten<br />

Schritt sollten Sie deshalb überprüfen, ob die<br />

WoL-Funktion Ihres Rechners eingeschaltet<br />

ist. Dazu wechseln Sie in den Windows-Gerätemanager<br />

und öffnen den Eintrag des Netzwerkadapters.<br />

Im Reiter Energieverwaltung<br />

muss ein Häkchen bei der Option Gerät kann<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


DVD FILM CD<br />

Fritzbox-Tools<br />

57<br />

Seit Vista verwendet Windows statt des Ruhezustands<br />

den hybriden Standby-Modus. Dies können<br />

Sie in der Systemsteuerung zurücksetzen.<br />

den Computer aus dem Ruhezustand aktivieren<br />

gesetzt sein. Je nach Netzwerkchip und<br />

Treiber kann im gleichen Reiter außerdem die<br />

Option Nur Magic Packet kann Computer aus<br />

dem Ruhezustand aktivieren erscheinen. In<br />

diesem Fall setzen Sie neben diesen Eintrag<br />

ebenfalls ein Häkchen und stellen damit sicher,<br />

dass der Rechner nicht durch einfache<br />

LAN-Aktivität aufwacht, sondern erst mit dem<br />

Weckruf. Der oberste Eintrag Computer kann<br />

das Gerät ausschalten, um Energie zu sparen<br />

dürfte keine negativen Auswirkungen auf die<br />

WoL-Funktion haben. Läuft es nicht wie gewünscht,<br />

entfernen Sie dort das Häkchen.<br />

Für WoL müssen Mainboard und das Betriebssystem<br />

das Advanced Configuration and Power<br />

Interface (ACPI) unterstützen, einen Industriestandard<br />

für die Energieverwaltung. Dazu<br />

muss sich der Rechner entweder im ACPI-Modus<br />

S1, S3 oder S4 befinden (siehe Tabelle).<br />

Denn Windows-<strong>PC</strong>s, die man per WoL wecken<br />

will, dürfen nicht komplett ausgeschaltet sein.<br />

Wählen Sie im Windows-Startmenü daher<br />

nicht Herunterfahren, sondern beenden Sie<br />

die Sitzung mit Energie sparen oder versetzen<br />

Sie den <strong>PC</strong> in den Ruhezustand. Bei einigen<br />

Mainboards klappt das Aufwecken per WoL<br />

übrigens selbst dann, wenn der Rechner ganz<br />

normal heruntergefahren ist (ACPI-Modus S5)<br />

– hier heißt die Devise schlicht: ausprobieren.<br />

Vorsicht beim Standby<br />

Leider verrät Windows bei Energie sparen<br />

nicht, ob das System in den ACPI-Modus S3<br />

oder S1 geschaltet wird und gerade letzterer<br />

Zustand kann einiges an Stromkosten verursachen.<br />

Je nach Version und Hersteller können<br />

Sie diese Funktionen im BIOS ein- und<br />

ausschalten. Zum Beispiel gelingt das beim<br />

Phoenix-BIOS unter Power Management Setup<br />

mit der Einstellung ACPI Standby State,<br />

den Sie auf S1 oder S3 festlegen können. Eine<br />

Strom sparende Alternative zum Standby-Modus<br />

ist der Ruhezustand und obendrein ist er<br />

etwas sicherer. Weil die Daten auf Festplatte<br />

statt im flüchtigen RAM liegen, gehen sie auch<br />

bei einem Stromausfall nicht verloren. Vorsicht:<br />

Bei Windows Vista und Windows 7 steht<br />

der Ruhezustand im Normalfall nicht über das<br />

Windows-Startmenü zur Verfügung, weil das<br />

Betriebssystem stattdessen den hybriden<br />

Standby-Modus verwendet, eine Kombination<br />

aus Standby-Modus und Ruhezustand. Dabei<br />

speichert Windows geöffnete Dokumente<br />

und Programme sowohl im Arbeitsspeicher<br />

als auch auf der Festplatte und versetzt den<br />

<strong>PC</strong> in einen Zustand mit niedrigem Energieverbrauch.<br />

Im Gegensatz zum Standby-Modus<br />

gehen damit auch nach einem Stromausfall<br />

keine Daten verloren, und Windows kann fast<br />

ebenso schnell wieder starten.<br />

Sollte der hybride Modus bei der WoL-Konfiguration<br />

Probleme bereiten, können Sie ihn<br />

durch den Ruhezustand ersetzen. Die dazu<br />

nötigen Einstellungen stehen in der Systemsteuerung<br />

unter System und Sicherheit und<br />

Energieoptionen bereit. Klicken Sie dort neben<br />

dem aktivierten Energiesparplan hintereinander<br />

auf Energiesparplaneinstellungen<br />

ändern, Erweiterte Energieeinstellungen ändern,<br />

Energie sparen und Hybriden Standbymodus<br />

zulassen. Wollen Sie den Ruhezustand<br />

herbeiholen, ändern Sie Hybriden Standbymodus<br />

zulassen auf Aus.<br />

Sollte die Option nicht zur Verfügung stehen,<br />

kann das mehrere Ursachen haben: Windows<br />

ACPI-Modi im Überblick<br />

S0<br />

S1<br />

S2<br />

S3<br />

S4<br />

S5<br />

blendet einige Systemeinstellungen aus,<br />

wenn Sie nicht als Administrator angemeldet<br />

sind. Außerdem muss der Standby-Modus<br />

sowohl im BIOS aktiviert sein als auch von<br />

der Grafikkarte unterstützt werden, was Sie<br />

bei dieser gegebenenfalls durch ein Treiber-<br />

Update nachrüsten können.<br />

Schritt 2: <strong>PC</strong> aufwecken<br />

Während sich der <strong>PC</strong> im Ruhezustand befindet,<br />

überwacht dessen Netzwerkkarte den<br />

Netzverkehr und schaltet den Rechner ein,<br />

sobald er ein WoL-Wecksignal empfängt. Das<br />

enthält ein so genanntes Magic Packet: In<br />

diesem Paket wird die MAC-Adresse (Media<br />

Access Control) des Netzwerkadapters sechsmal<br />

wiederholt übermittelt. Weil sich anhand<br />

der MAC-Adresse das Gerät nicht nur identifizieren<br />

lässt, sondern auch weltweit nur ein<br />

einziges Mal vorhanden ist, können Sie mit<br />

dem magischen Paket einen Rechner auch<br />

über LAN-Grenzen hinweg aufwecken, also<br />

auch außerhalb des heimischen Netzwerks.<br />

Um die MAC-Adresse unter Windows zu ermitteln,<br />

rufen Sie die Eingabeaufforderung über<br />

die Tastenkombination [Windows] + R und Eingabe<br />

von cmd auf. Der Befehl ipconfig /all gibt<br />

eine Liste aller auf dem Rechner gefundenen<br />

Netzwerkadapter mitsamt MAC-Adresse aus.<br />

Diese hat das Format 12:34:56:78:AB:CD und<br />

enthält sowohl Buchstaben als auch Zahlen.<br />

Nachdem Sie die MAC-Adresse des Rechners<br />

kennen, benötigen Sie lediglich noch ein Programm,<br />

das ein Magic Packet erzeugt und ihn<br />

darüber aufweckt. Wir empfehlen das Wake<br />

Eingeschalteter Zustand: Das System ist voll funktionsfähig und einsatzbereit.<br />

Magic Packet-Sender:<br />

Das Wake On Lan Tool<br />

2 erkennt alle Rechner<br />

im lokalen Netzwerk<br />

und weckt sie auf<br />

Knopfdruck auf.<br />

Der einfachste Schlafmodus. Die CPU wird angehalten und einige wenige Funktionen abgeschaltet.<br />

Verbraucht fast so viel Energie wie S0.<br />

Erweiterter Schlafmodus, in dem noch mehr Komponenten wie Cache der CPU abgeschaltet<br />

sind.<br />

Standby-Modus (Suspend to RAM, STR). Fast die komplette Hardware ist abgeschaltet und der<br />

aktuelle Betriebszustand im RAM abgelegt.<br />

Ruhezustand (Suspend to Disk, STD), wie S3, allerdings speichert der Rechner den aktuellen<br />

Betriebszustand auf Festplatte.<br />

Ausgeschalteter Zustand: Nur das Netzteil wird mit Strom versorgt und der Rechner kann per<br />

Starttaste eingeschaltet werden.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


58<br />

software<br />

<strong>PC</strong>-Praxis<br />

<strong>PC</strong>s fernsteuern<br />

Ihren <strong>PC</strong> können Sie nicht nur über<br />

das Internet einschalten, sondern sogar<br />

komplett steuern, so als säßen Sie<br />

direkt davor. Das ist besonders dann<br />

praktisch, wenn Sie den Rechner aus<br />

der Ferne administrieren wollen und<br />

ein Segen für <strong>PC</strong>-Nutzer, die ein Computerproblem<br />

nicht lösen können, aber<br />

auf schnelle Hilfe angewiesen sind.<br />

Möglich machen das Remote-Access-<br />

Tools wie das Windows-Bordmittel Remote<br />

Desktop oder bekannte Software<br />

wie Teamviewer, Mikogo, RealVNC, UltraVNC<br />

oder TightVNC: Einmal auf dem<br />

Rechner installiert, erlauben sie dem<br />

entfernten Anwender die komplette<br />

Kontrolle über den <strong>PC</strong>, denn er sieht<br />

den anderen Rechner in einem Fenster<br />

auf seinem <strong>PC</strong> und steuert ihn mit seiner<br />

Maus und seiner Tastatur. In Ausgabe<br />

05/2011 haben wir die Remote-<br />

Access-Tools ausführlich vorgestellt<br />

und den Bericht zur besseren Übersicht<br />

auch direkt auf die aktuelle Heft-DVD<br />

gepackt.<br />

On Lan Tool 2 (www.oette.info), denn es klingelt<br />

den Rechner nicht nur per Knopfdruck aus<br />

dem Schlaf, sondern ermittelt vorher ganz automatisch<br />

dessen MAC-Adresse. Klicken Sie<br />

nach Programmstart im Menü zuerst auf Bearbeiten<br />

und Neue Hosts suchen, um alle Rechner<br />

im lokalen Netzwerk zu ermitteln. Alle<br />

gefundenen Geräte listet das Wake On Lan<br />

Tool 2 anschließend mit Namen, IP- und MAC-<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

Adresse auf und zeigt unter Status an, ob der<br />

Rechner ein- oder ausgeschaltet ist. Jetzt geht<br />

es ganz schnell: Klicken Sie in der Liste auf<br />

denjenigen <strong>PC</strong>, dem Sie ein WoL-Wecksignal<br />

schicken wollen, und klicken Sie dann in der<br />

Menüleiste auf Aufwecken.<br />

<strong>PC</strong> über das Internet starten<br />

Befinden sich Sender und Empfänger des<br />

Magic Packet nicht im gleichen Netzwerksegment<br />

wie im Heimnetzwerk, ist etwas mehr<br />

Konfigurationsarbeit beim Router oder Switch<br />

erforderlich. Im Folgenden zeigen wir Ihnen<br />

am Beispiel der Fritzbox Fon WLAN 7390, wie<br />

Sie einen Rechner über das<br />

Internet aufwecken. Die Vorgehensweise<br />

bei anderen Fritzbox-Modellen<br />

ist fast immer<br />

gleich, kann aber aufgrund<br />

unterschiedlich aufgebauter<br />

Benutzermenüs leicht abweichen.<br />

Hardware-Voraussetzungen<br />

gibt es nur wenige: Der<br />

<strong>PC</strong> muss direkt an der Fritzbox<br />

hängen oder über einen Netzwerk-Hub beziehungsweise<br />

-Switch damit verbunden sein.<br />

Außerdem muss der <strong>PC</strong> die ACPI-Modi S3,<br />

S4 oder S5 beherrschen – WoL über S5 unterstützt<br />

allerdings nicht jedes Mainboard.<br />

Das Weck-Prinzip über die Fritzbox läuft in<br />

zwei Schritten ab. Im ersten Schritt rufen Sie<br />

die Benutzeroberfläche der Fritzbox über<br />

das Internet auf und wählen dort im zweiten<br />

Schritt den Rechner aus, der aufwachen soll.<br />

Zur Konfiguration der Fritzbox geben Sie im<br />

Browser die Adresse fritz.box ein.<br />

Damit die Fritzbox jederzeit über das Internet<br />

erreichbar ist, benötigen Sie eine feste<br />

Webadresse. Bei einer herkömmlichen DSL-<br />

Internet-Weckruf: Einen an der Fritzbox angeschlossenen <strong>PC</strong> können Sie auch über das Internet<br />

aufwecken. Dafür müssen Sie in der Fritzbox-Benutzeroberfläche eine Dynamic-DNS-Verbindung<br />

einrichten und die Fernwartung aktivieren.<br />

Das magische<br />

Paket macht<br />

müde Rechner<br />

munter<br />

Verbindung ändert sich diese mit jeder neuen<br />

Einwahl, doch über einen DynDNS-Dienst<br />

bleibt das DSL-Modem selbst dann erreichbar,<br />

wenn Sie deren IP-Adresse nicht kennen.<br />

In diesem Fall übermittelt die Fritzbox die<br />

aktuelle IP-Adresse des Rechners einfach an<br />

den DynDNS-Anbieter, dessen Domainname<br />

immer gleich bleibt. Um den DynDNS-Dienst<br />

einzurichten, aktivieren Sie zunächst die Expertenansicht<br />

der Fritzbox, indem Sie auf<br />

System und Ansicht klicken, ein Häkchen bei<br />

Expertenansicht aktivieren setzen und mit<br />

Übernehmen speichern.<br />

Wechseln Sie nun im Hauptmenü über Internet<br />

und Freigaben zu Dynamic<br />

DNS. Dort setzen Sie ein Häkchen<br />

bei Dynamic DNS benutzen.<br />

Wählen Sie dann einen<br />

Dynamic DNS-Anbieter aus der<br />

Liste, zum Beispiel das <strong>kostenlos</strong>e<br />

dyndns.org und klicken<br />

Sie auf Neuen Domainnamen<br />

anmelden. Auf der Webseite<br />

des DynDNS-Anbieters vergeben<br />

Sie nun einen feststehenden Namen, unter<br />

dem die Fritzbox aus dem Internet erreichbar<br />

sein soll, etwa meinefritzfox.dyndns.org.<br />

Außerdem legen Sie einen Benutzernamen<br />

und ein Kennwort fest. Tragen Sie den Domainnamen<br />

und die Anmeldedaten nun ins<br />

Fritzbox-Menü ein. Ab jetzt übermittelt sie die<br />

aktuelle IP-Adresse an den DynDNS-Dienst.<br />

Schalten Sie noch die Fernwartung der Fritzbox<br />

ein. Diese finden Sie bei aktivierter Expertenansicht<br />

unter Internet/Freigaben/<br />

Fernwartung. Setzen Sie dort ein Häkchen<br />

bei Fernwartung freigeben und vergeben Sie<br />

einen Benutzernamen samt Kennwort. Nach<br />

einem Klick auf Übernehmen zeigt die Fritzbox<br />

unten im Menüfenster die verfügbaren<br />

Adressen zur Fernwartung an. Bei aktiviertem<br />

DynDNS stehen dort zwei Einträge: ein<br />

HTTPS-Link der aktuellen IP-Adresse und der<br />

Domainname des DynDNS-Anbieters.<br />

Die Benutzeroberfläche der Fritzbox können<br />

Sie nun über das Internet durch Eingabe der<br />

DynDNS-Adresse aufrufen. Eine Übersicht<br />

aller an das Gerät angeschlossenen Rechner<br />

rufen Sie über den Menüeintrag Heimnetz auf.<br />

Wählen Sie nun aus der Liste der Geräte und<br />

Benutzer den Rechner aus, den Sie per Wake<br />

on LAN starten wollen, und klicken Sie auf das<br />

nebenstehende Symbol. Im nächsten Fenster<br />

genügt nun ein Klick auf Computer starten,<br />

damit der <strong>PC</strong> aufwacht und hochfährt. Nun<br />

können Sie ihn mit einem Tool fernsteuern<br />

(siehe Kasten <strong>PC</strong> fernsteuern).<br />

whs<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/software-1946.html


STRATO PRO<br />

Vergleichen lohnt sich richtig!<br />

Anbieter Hetzner SERVER4YOU<br />

Server EQ4 EcoServer LARGE X5 HighQ-Server SR-7<br />

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§ 8 GB RAM<br />

§ 8 GB RAM<br />

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Remotezugriff (einmalig)<br />

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Sofortige Neuinstallation<br />

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mit Wechsel des Betriebssystems<br />

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inklusive (30 Domains)<br />

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auf max. 10 MBit/s. Freischaltung jeweils <strong>kostenlos</strong> über den Kundenservicebereich). Preise inkl. MwSt.


60<br />

software<br />

Finanzanalyse<br />

finanzen anaLysieren mit Quicken von Lexware<br />

stresstest für die<br />

Haushaltskasse<br />

Die Finanzanalyse gehört zu den Schokoladenseiten von Quicken<br />

Deluxe 2012. Unser Workshop zeigt, wie Sie mithilfe des Finanzplaners<br />

Licht ins Dickicht der Haushaltskasse bringen. von Björn Lorenz<br />

Aus dem Quicken-Startfenster gelangen<br />

Sie über das Symbol Berichte & Grafiken<br />

zu Meine Auswertungen. Diese bietet nicht<br />

nur einen direkten Zugriff auf alle gespeicherten<br />

Berichte, sondern lässt sich zudem individuell<br />

anpassen. Klicken Sie in der Kopfzeile<br />

auf die Schaltfläche Bericht/Neuer Bericht<br />

und wählen Sie die grafische Aufbereitung<br />

der Einnahmen und Ausgaben.<br />

Sobald der Bericht am Bildschirm erscheint,<br />

können Sie ihn in Meine Auswertungen ablegen.<br />

Vergeben Sie im Speicherdialog einen<br />

sinnvollen Namen und legen Sie fest, in<br />

welchem Abschnitt der Report anschließend<br />

erscheinen soll. Wählen Sie hierfür am besten<br />

das Register Quickbericht. Beenden Sie<br />

anschließend den Dialog. Der neue Bericht<br />

erscheint nun an der gewünschten Stelle.<br />

Sollten Sie im Eifer des Gefechts die falsche<br />

Berichtsgruppe erwischt haben, ist das kein<br />

Problem: Berichte lassen sich durch einfaches<br />

Ziehen mit der Maus komfortabel verschieben.<br />

Um einen gespeicherten Bericht zu<br />

öffnen, genügt ein Doppelklick darauf. Wenn<br />

Sie es mit vielen Auswertungen zu tun haben,<br />

sollten Sie mit zusätzlichen Berichtsgruppen,<br />

Spalten und Ansichten für Ordnung in Meine<br />

Auswertungen sorgen. Die entsprechenden<br />

Befehle finden Sie in der Kopfzeile unter Berichtsgruppen<br />

oder Ansicht.<br />

Die schnelle Info zwischendurch –<br />

Startseite und Miniberichte<br />

Während Meine Auswertungen vorrangig<br />

für detaillierte Finanzreports steht, sind für<br />

die tägliche Arbeit oft Einzelinformationen<br />

interessant. Ist auf einem Konto genügend<br />

Deckung vorhanden? oder Wie viel haben wir<br />

bereits für Lebensmittel ausgegeben? sind<br />

typische Fragen, die Meine Finanzen und Miniberichte<br />

liefern.<br />

Meine Finanzen stellt die wichtigsten Kennzahlen<br />

tabellarisch oder als Grafik bereit<br />

– zum Beispiel die größten Ausgabeposten<br />

oder die aktuellen Kontenstände. Über Minireports<br />

können Sie aus der Buchung heraus<br />

Die zahlreichen<br />

Detaileinstellungen<br />

von Quicken 2012<br />

erlauben es, Berichte<br />

gezielt zuzuschneiden.<br />

Statistiken zu Zahlungsempfängern oder zu<br />

den Kostenkategorien abrufen. Um sich beispielsweise<br />

einen Überblick über einzelne<br />

Einnahmen und Ausgaben zu verschaffen,<br />

gehen Sie wie folgt vor:<br />

Öffnen Sie ein beliebiges Konto. Gehen Sie<br />

anschließend in eine Buchung und setzen Sie<br />

den Cursor in das Feld Kategorie. Klicken Sie<br />

am Ende des Feldes auf das Symbol. Quicken<br />

blendet daraufhin den aktuellen Saldo nebst<br />

den letzten Buchungen zur betreffenden Kategorie<br />

ein. Die gleiche Prozedur funktioniert<br />

auch im Feld Zahlungsempfänger.<br />

Mit Zahlen jonglieren – so stellen Sie<br />

Berichte selbst zusammen<br />

Auswertungen lassen sich mithilfe zahlreicher<br />

Parameter detailliert zuschneiden. Wechseln<br />

Sie über Berichte & Grafiken zu Meine Auswertungen.<br />

Öffnen Sie einen beliebigen Bericht,<br />

etwa den Summenbericht.<br />

Mit Klick auf das jeweilige Aufklappmenü wählen<br />

Sie den Berichtszeitraum oder Buchungen,<br />

zeigen Summen an oder blenden zusätzliche<br />

Zeilen und Spalten ein. Standardmäßig<br />

berücksichtigen die Auswertungen sämtliche<br />

Kontenbewegungen. Weil dies bei Detailanalysen<br />

eher hinderlich ist, lässt sich der Fokus<br />

der Berichte eingrenzen. Klicken Sie hierzu<br />

auf die Schaltfläche Filter ändern, worauf auf<br />

fünf Ebenen eine Vielzahl unterschiedlicher<br />

Filter erscheint. Im ersten Abschnitt können<br />

Sie unter Gewählte Konten einzelne Konten<br />

von der Analyse ausschließen.<br />

Per Buchungsfilter lässt sich die Auswertung<br />

auf bestimmte Empfänger, Kategorien oder<br />

Vorgänge beschränken. Wechseln Sie anschließend<br />

in den Bereich Kategorien. Hier<br />

können Sie mithilfe der Ankreuzfelder einzelne<br />

Einnahmen und Ausgaben ein- oder ausschließen.<br />

Weitere Ankreuzfelder schließen bestimmte<br />

Vorgangsarten wie Umbuchungen zwischen<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


DVD FILM CD<br />

Vollversion<br />

Quicken Deluxe 2011<br />

61<br />

Auf DVD zu dieser Ausgabe<br />

Bei der Formatierung<br />

der Berichte von<br />

Quicken haben Anwender<br />

Gestaltungsfreiheit.<br />

Beispielsweise<br />

bestimmen sie, ob und<br />

wo die Berichtsansicht<br />

Linien aufweisen soll.<br />

Quicken Deluxe gehört zu den führenden<br />

Lösungen der privaten Finanzplanung.<br />

Die Software ist mit Kontenverwaltung,<br />

Online-Banking, Wertpapierverwaltung<br />

sowie einem professionellen Berichtswesen<br />

ausgestattet.<br />

Auf unserer DVD bekommen Sie die<br />

Version 2011 für ein Jahr gratis. Die<br />

aktuelle Version Quicken Deluxe 2012<br />

kostet 74,99 Euro. [ www.lexware.de ]<br />

verschiedenen Konten aus. Die Abschnitte<br />

Klassen und Kategoriengruppen werden auf<br />

gleiche Weise bedient.<br />

Optisch aufgepeppt – so geben Sie<br />

Ihren Berichten das perfekte Outfit<br />

Quicken-Berichte lassen sich nicht nur inhaltlich,<br />

sondern auch optisch anpassen. Auch<br />

hier sind die wichtigsten Funktionen in der<br />

Kopfzeile des Reportdesigners untergebracht.<br />

Klicken Sie auf die Schaltfläche Darstellung,<br />

um den Titel des Berichtes zu ändern und<br />

Nachkommastellen ein- oder auszublenden.<br />

Ist das Feld Betrag als % aktiviert, wird der<br />

prozentuale Anteil einzelner Werte an den<br />

Gesamtkosten in einer weiteren Spalte angezeigt.<br />

Der größere Teil der Werkzeuge befindet sich<br />

im Einstellungsdialog unter Einstellungen.<br />

Die Berichtsansicht fasst die verschiedenen<br />

Optionen für die Aufbereitung der Zahlen<br />

zusammen, etwa ob negative Werte rot dargestellt<br />

werden oder der Verwendungszweck<br />

bei Kontoauszügen in voller Länge erscheint.<br />

Im Punkt Formatierung legen Sie zum Beispiel<br />

Hintergrundfarben und Schriftschnitte für Buchungs-<br />

und Summenzeilen fest. Der Punkt<br />

Grafiken ist hingegen der Formatierung von<br />

Diagrammen vorbehalten. In einigen Punkten<br />

ähneln Quicken-Berichte den Arbeitsblättern<br />

einer Tabellenkalkulation.<br />

Erwähnenswert ist zudem der intuitive Drilldown<br />

der Berichtszeilen. Auf diese Weise<br />

können komprimierte Diagramme mit wenigen<br />

Klicks bis auf die Belegebene aufgelöst<br />

werden, was bei der Analyse auffälliger Kostenpositionen<br />

hilfreich ist.<br />

Datenübergabe an Excel – Berichte<br />

drucken und exportieren<br />

Die schnelle Bildschirmanalyse nützt nichts,<br />

wenn die Finanzplanung an Dritte weitergereicht<br />

werden soll. Dann gilt es, Berichte zu<br />

drucken oder per E-Mail zu verschicken. Die<br />

aktuelle Version ist mit einem komfortablen<br />

neuen Druckassistenten ausgestattet. Die<br />

Druckvorschau ist direkt im Einstellungsdialog<br />

untergebracht. Optional lassen sich Wasserzeichen<br />

sowie individuelle Kopf- und Fußzeilen<br />

ergänzen.<br />

Außerdem können Quicken-Berichte in gängige<br />

Microsoft Office-Formate exportiert<br />

werden. Wählen Sie hierfür im oberen linken<br />

Die Startseite informiert über die aktuellsten Finanzkennzahlen.<br />

Dia logbereich unter Einstellungen die Option<br />

Export nach…. Mögliche Exportformate sind<br />

PDF, RTF, Excel sowie verschiedene Grafikformate.<br />

In Excel werden die Berichte ohne Zwischenspeicherung<br />

direkt in der Tabellenkalkulation<br />

geöffnet. Sämtliche Formatierungen bleiben<br />

dabei erhalten.<br />

tr/pk<br />

Vielseitig: Quicken 2012 bietet im Druckdialog viele Ausgabe-Optionen an.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


62<br />

Software<br />

<strong>PC</strong>-SChutz<br />

PreMiuM-Produkte bieten Mehr Schutz<br />

Permanent<br />

Avira gewährt jedem einen <strong>kostenlos</strong>en Virenschutz zum Download!<br />

Warum sollten Sie also noch Geld für eines der beiden<br />

Bezahlprodukte <strong>Premium</strong> Suite und Security Suite ausgeben?<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> gibt die Antwort.<br />

von Peter Stelzel-Morawietz<br />

Egal in welche Liste der Top-Downloads<br />

man hineinschaut: Avira AntiVir Personal<br />

ist immer dabei. Kein Wunder, denn zum<br />

einen gibt es den Virenschutz unter www.<br />

free-av.de <strong>kostenlos</strong>, zum anderen aber<br />

bietet es einen guten Grundschutz gegen<br />

Schadcode aus dem Internet.<br />

Doch der Hersteller hat zwei weitere Sicherheitspakete<br />

für den Heim-<strong>PC</strong> im Programm:<br />

AntiVir <strong>Premium</strong> und die <strong>Premium</strong> Security<br />

Suite. Die Preise für die <strong>Premium</strong>-Version<br />

des Virenschutzes beginnen bei knapp 20<br />

Euro pro Jahr, für das Komplettpaket bei<br />

knapp 40 Euro.<br />

Wer ein Abonnement über zwei oder drei<br />

Jahre abschließt, bekommt einen Preisnachlass<br />

(mehr Informationen im Kasten<br />

rechts). Das gleiche gilt für den Kauf einer<br />

3er- oder 5er-Lizenz. Die Frage aber bleibt:<br />

Lohnt sich diese Investition gegenüber der<br />

Gratisversion überhaupt?<br />

<strong>Premium</strong>-Version und Security<br />

Suite leisten mehr<br />

Schon die <strong>Premium</strong>-Version hat deutlich mehr<br />

Funktionen als die Gratisvariante. Dazu zählen<br />

insbesondere der Phishing-Schutz, die<br />

proaktive Erkennung von neuem Schadcode,<br />

für den noch keine Signatur vorliegt, und die<br />

Überprüfung von Websites und Downloads,<br />

wie sie auch andere Hersteller offerieren.<br />

Avira nennt diese Komponente WebGuard.<br />

Darüber hinaus sind zwei weitere Funktionen<br />

zu nennen: Zum einen der Schutz vor Driveby-Downloads<br />

und, ebenfalls ganz wichtig,<br />

ein Scanner für E-Mails, der die ein- und ausgehenden<br />

Nachrichten auf schädliche Inhalte<br />

überprüft.<br />

Weniger wichtig dagegen ist die Möglichkeit<br />

in der <strong>Premium</strong>-Version, aus dem Programm<br />

eine Rescue-CD zu brennen, die Rootkits<br />

und besonders versteckten Schadcode<br />

unabhängig von Windows aufspüren soll.<br />

Schließlich bietet Avira diese Option unter<br />

der URL www.avira.com/de/support-down<br />

load-avira-antivir-rescue-system ohnehin<br />

zum Download.<br />

Dieses Notfallsystem ist ausgesprochen komfortabel.<br />

Denn zum einen gibt es hier nicht<br />

nur die übliche ISO-Datei. Wer die EXE-Version<br />

herunterlädt, brennt die Notfall-CD einfach<br />

per Doppelklick mit der Maus. Zum zweiten<br />

erscheint die Scheibe nach dem Booten mit<br />

grafischer Oberfläche komplett auf Deutsch:<br />

Die Funktion Scanner starten untersucht die<br />

automatisch gemounteten Festplatten. Und<br />

drittens lädt sie sich über Update die aktuelle<br />

Signaturdatenbank in den Speicher nach.<br />

Firewall und mehr in der<br />

kompletten Suite<br />

Noch mehr Funktionen bietet die Security Suite.<br />

Insbesondere hat die Suite eine Firewall<br />

integriert, man muss sich also nicht mehr auf<br />

die Windows-Komponente verlassen. Damit<br />

schützt die Software auch vor der Übernahme<br />

des eigenen Rechners in ein Botnetz.<br />

Drei weitere Pluspunkte bieten nicht unmittelbar<br />

mehr Sicherheit gegen Gefahren aus dem<br />

Internet, sind aber trotzdem nützlich. Avira hat<br />

in der Security Suite ein Backup-Programm<br />

integriert, um wichtige Daten zu sichern. Der<br />

Game-Modus unterdrückt alle Programmmeldungen<br />

und erlaubt so ungestörtes Spielen<br />

oder Anschauen von <strong>Filme</strong>n. Die Kindersicherung<br />

schließlich erlaubt es Eltern nachzusehen,<br />

was Sohn oder Tochter so alles am <strong>PC</strong><br />

machen. Und einschränken lassen sich deren<br />

Aktivitäten damit natürlich auch.<br />

Nicht immer so<br />

offensichtlich wie<br />

in diesem Beispiel:<br />

Eine E-Mail mit<br />

infiziertem Anhang.<br />

Bequemer geht es kaum: Der<br />

Avira-Download brennt die Notfall-<br />

CD per Doppelklick automatisch.<br />

Die Security Suite bietet zusätzlich<br />

ein Backup-Programm zum Sichern persönlicher<br />

Daten.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


63<br />

Bevor wir im Folgenden einige praktische Dinge<br />

zum Komplettpaket von Avira zeigen, möchten<br />

wir noch einen Tipp geben: Weit günstiger<br />

als beim Hersteller gibt es die Security Suite<br />

im Internet. Online-Händler bieten die aktuelle<br />

Box-Version, also mit CD und Handbuch,<br />

für rund 20 Euro inklusive Jahreslizenz. Das ist<br />

gerade einmal die Hälfte der unverbindlichen<br />

Preisempfehlung. Noch etwas günstiger gibt<br />

es Produktschlüssel inklusive Rechnung vom<br />

Händler bei eBay. Hier muss man sich die<br />

Software beim Hersteller also selbst herunterladen.<br />

Wir haben es ausprobiert, es funktioniert!<br />

Der Key kam bei unserem Test-Händler<br />

nach dem Bezahlen per Paypal sofort per Mail<br />

in den Briefkasten.<br />

Die Firewall verlangt ab und an eine<br />

Entscheidung, insbesondere nach Neuinstallationen<br />

von Software.<br />

Die Sicherheits-Suite in der Praxis<br />

Wichtig vor der Installation ist Folgendes: Avira<br />

prüft beim Aufspielen nicht, ob bereits eine<br />

andere Sicherheits-Software auf dem Rechner<br />

läuft. Demensprechend gibt es auch keine<br />

Möglichkeit, ein vorhandenes Programm automatisch<br />

zu deinstallieren. Das müssen und<br />

sollten Sie manuell tun, weil sich zwei so tief<br />

ins System eingreifende Tools ansonsten gegenseitig<br />

behindern und damit Ihren Rechner<br />

ausbremsen.<br />

Die eigentliche Installation des Software-Paketes<br />

ist einfach: Beim Setup stehen die beiden<br />

Varianten Express und Benutzerdefiniert<br />

zur Verfügung. Letztere Option erlaubt, Installationspfad<br />

und Komponenten selbst zu wählen.<br />

Wer das Produkt zunächst ausprobieren<br />

möchte, kann es zudem als Testversion einen<br />

Monat ohne Einschränkungen nutzen.<br />

Nach der Installation startet der Konfigurationsassistent<br />

automatisch, in dem sich einige<br />

grundlegende Einstellungen vornehmen lassen.<br />

Dazu gehört die Empfindlichkeit, wann<br />

die Heuristik bei neuem Schadcode Alarm<br />

geben soll. Die Voreinstellung heißt Erkennungsstufe<br />

mittel, sie lässt sich später jederzeit<br />

ändern. Wer die hohe Erkennungsstufe<br />

wählt, bekommt häufiger einen Fehlalarm.<br />

Ähnliches gilt für die nächste Einstellung, die<br />

erweiterte Gefahrenkategorie. Avira hat hier<br />

eine Vorauswahl (Standardwerte) getroffen,<br />

bei der es die Ausführung von Programmcode<br />

verhindert. Scherzprogramme beispielsweise<br />

zählen standardmäßig nicht dazu. Jede Kategorie<br />

lässt sich hier einzeln ein- oder ausschalten,<br />

den umfassendsten Schutz gibt es<br />

über die Option Alle aktivieren.<br />

Voreingestellt sind im nächsten Schritt des<br />

Assistenten die beiden Optionen Zugriff gemeinsame<br />

Ressource wie Daten und Drucker<br />

und Netzwerkzugriff für signierte Anwendungen.<br />

Extra: Die Kindersicherung aktivieren<br />

Wer beim Setup die benutzerdefinierte Option<br />

wählt und die Liste der zu installierenden<br />

Komponenten genau durchschaut, sucht<br />

die erwähnte Kindersicherung an dieser<br />

Stelle vergebens. Sie lässt sich erst im Konfigurationsassistenten<br />

aktivieren. Sämtliche<br />

Leseraktion:<br />

Exklusives Angebot für <strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-<br />

Leser: Avira <strong>Premium</strong> Security Suite kaufen<br />

(39,95 Euro) und einen ferngesteuerten<br />

Mini-Hubschrauber im Wert von<br />

59,90 Euro GRATIS dazu bekommen.<br />

Der 38 Gramm leichte Mini-Heli verspricht<br />

jede Menge Spaß für Anfän-<br />

ger und Profis. Das kleine technische<br />

Wunderwerk zeichnet sich durch bemerkenswerte<br />

Flugstabilität und präzise<br />

Lenkbarkeit aus. Er verfügt über eine<br />

3-Kanal-Steuerung, sechs bis acht Meter<br />

Die Sicherheits-Suite<br />

bietet drei Empfindlichkeitsstufen<br />

für die<br />

heuristische Erkennung<br />

neuer Viren.<br />

Windows-Konten werden an dieser Stelle mit<br />

Kind, Jugendlicher oder Erwachsener markiert.<br />

Die Feineinstellungen lassen sich später<br />

im Programmpunkt Kinderschutz vornehmen.<br />

Im letzten Schritt des Avira-Assistenten sollte<br />

man ein Passwort festlegen, ohne das sich<br />

wichtige Einstellungen im Sicherheitsprogramm<br />

nicht verändern lassen. Am Schluss<br />

startet das System automatisch neu, der<br />

Rechner ist nun geschützt.<br />

Im <strong>PC</strong>-Alltag wird immer mal wieder ein Firewall-Fenster<br />

erscheinen, das eine Entscheidung<br />

von Ihnen erwartet, einen bestimmten<br />

Prozess zu erlauben oder zu verbieten. Bei<br />

signierten Anwendungen lautet die Empfehlung<br />

Erlauben. Dann empfiehlt es sich auch,<br />

die Option Aktion für diese Anwendung speichern<br />

zu aktivieren. Bei vertrauenswürdigen<br />

Anbietern wie großen Software-Herstellern<br />

kann man zudem das Feld Diesem Anwender<br />

immer vertrauen ankreuzen.<br />

tr<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/software-1946.html<br />

Avira kaufen und Hubschrauber geschenkt bekommen<br />

Reichweite, zwei Flug-Geschwindigkeiten<br />

und ein Trimmregler zur<br />

Abstimmung<br />

des<br />

Rotors.<br />

Alle weiteren Infos unter www.magnus.de/hubschrauber<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


64<br />

software<br />

pc und handy synchronisieren<br />

Handy-daten syncHronisieren<br />

alte freunde<br />

Smartphones sind vergleichsweise preiswert geworden, doch mit dem neuen Gerät allein<br />

ist es nicht getan. Eine der ersten Hürden ist, die Kontakte vom alten auf das neue Handy zu<br />

übertragen. Wir zeigen, wie es funktioniert.<br />

Für das iPhone 4 verlangt Apple weiterhin<br />

mehr als 600 Euro. Der Straßenpreis für<br />

Geräte mit Windows Phone 7 hat hingegen<br />

die Schwelle von 150 Euro erreicht. Handys<br />

mit Android 2.2, dem Betriebssystem von<br />

Google, starten ab 100 Euro, mit Version 2.3<br />

gibt es von 180 Euro an aufwärts.<br />

Moderne Smartphones sind also längst ein<br />

erschwingliches Massenprodukt und damit<br />

zur zentralen Kommunikationseinheit mitsamt<br />

allen persönlichen oder geschäftlichen<br />

Kontakten avanciert.<br />

O2, die Deutsche Telekom und Phone House bieten einen<br />

Handy-Übertragungsservice vor Ort.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de<br />

Neues Smartphone, was nun?<br />

Doch genau da beginnt das Problem: Wer<br />

einhundert oder mehr Datensätze mit verschiedenen<br />

Rufnummern und Mail-Adressen<br />

auf seinem Handy gespeichert hatte, möchte<br />

all diese Daten nicht über die Handy-Tastatur<br />

oder den Touchscreen ins neue Gerät eintippen.<br />

Das wäre stupide und würde obendrein<br />

zu unnötig vielen Fehlern führen.<br />

Also muss eine automatische Lösung her,<br />

doch die eine Lösung für alle Systeme existiert<br />

nicht. Schließlich buhlen mehrere Dutzend<br />

Von Peter stelzel-Morawietz<br />

Hardware-Hersteller mit den unterschiedlichsten<br />

Geräten und Betriebssystemen um<br />

die Kunden.<br />

Die einfachste Möglichkeit ist, einen Vor-Ort-<br />

Service in Anspruch zu nehmen, der die Daten<br />

vom alten auf das neue Gerät überträgt. Einen<br />

solchen Dienst bieten die beiden Mobilfunk-<br />

Provider O2 und Telekom und der Filialist The<br />

Phone House, der in Deutschland mit rund<br />

200 Shops vertreten ist. Alle setzen dazu<br />

eine Hardware von Cellebrite ein. Dieses Set<br />

besteht im Wesentlichen aus dem Datenaustauschmodul,<br />

einem Gerät mit Display, sowie<br />

vielen Dutzend Kabeladaptern.<br />

Im Shop läuft der Datentransfer so ab, dass<br />

der Mitarbeiter beide Handys an das Modul<br />

anschließt und die Übertragung startet. Übertragbar<br />

ist im Prinzip alles, angefangen von<br />

den Kontaktdaten, über SMS bis zu Bildern,<br />

Videos und Klingeltönen.<br />

Während O2 die Cellebrite-Hardware nach<br />

Angaben der Händler in allen Filialen einsetzt,<br />

beschränkt sich die Deutsche Telekom<br />

auf größere Shops. Hier muss man also unter<br />

Umständen erst nachfragen. Bei O2 kostet<br />

das Überspielen knapp 10 Euro, Phone House<br />

nimmt knapp 15 Euro und die Deutsche Telekom<br />

knapp 20 Euro. Auf jeden Fall lohnt es


65<br />

Das Datenaustauschmodul in den Provider-<br />

Shops unterstützt sehr viele Handy-Modelle.<br />

Daten mit Dropbox synchronisieren<br />

Dropbox, der Dienst zur Synchronisierung<br />

von Dateien beliebigen Typs, ist<br />

auch als App für drei Mobilfunkplattformen<br />

verfügbar: für iOS, Android und<br />

Blackberry. Diese <strong>kostenlos</strong>en Apps gibt<br />

es über die Seite www.dropbox.com/<br />

anywhere, von wo Sie sie direkt oder über<br />

eine Weiterleitung zu iTunes herunterladen<br />

können.<br />

Dropbox synchronisiert automatisch gewünschte<br />

Ordner und hält diese Dateien<br />

auf mehreren Rechnern sowie auf Smartphones<br />

stets auf dem aktuellen, identischen<br />

Stand. Kostenlos bei Dropbox<br />

sind derzeit zwei GByte Speicherplatz,<br />

sich nachzufragen, ob es für Kunden des betreffenden<br />

Providers einen Rabatt gibt.<br />

Im Internet können Sie über den Direkt-Link<br />

http://tinyurl.com/68jdxle vorab nachschauen,<br />

welche Handys und Smartphones<br />

unterstützt werden. Verglichen mit anderen<br />

Lösungen ist die Hardware-Unterstützung des<br />

Datenaustauschmoduls ausgesprochen groß.<br />

Ein solcher Transferservice ist zwar bequem,<br />

kostet aber eben auch Geld. Außerdem muss<br />

man mit beiden Mobilfunkgeräten in den<br />

nächsten Shop fahren und dort gegebenenfalls<br />

warten. Schneller funktioniert das Gleiche<br />

mit Software am <strong>PC</strong> – vorausgesetzt man<br />

hat ein geeignetes Programm, das altes und<br />

neues Handy synchronisieren kann.<br />

Absolut nicht mehr zeitgemäß sind die beiden<br />

Programme Copy Station und Mobile Master<br />

(www.mobile-master.de), weil sie praktisch<br />

keine aktuellen Smartphones unterstützen.<br />

„Nicht unterstützt werden … Blackberry,<br />

iPhone, Android/Google-Geräte …“. – „Ja,<br />

was denn dann?“, mag man sich da fragen.<br />

Praktisch abgeschaltet hat Vodafone auch<br />

seinen Synchronisierungsservice, der den<br />

früheren Backup-Dienst Zyb.com integriert<br />

hatte: Vodafone360 lässt sich nur noch von<br />

denjenigen aufrufen, die sich bereits früher<br />

dort registriert haben. Doch auch hier ist es<br />

nicht schade drum, denn viele moderne Geräte<br />

fehlten auch hier.<br />

Deutlich mehr Möglichkeiten bietet die Synchronisierung<br />

von Memotoo (www.memotoo.<br />

com): Dort lassen sich nicht nur die klassischen<br />

Kontakte übertragen, vielmehr bietet<br />

der Cloud-Dienst auch die Möglichkeit, zentral<br />

auf die Mail-Dienste von G-Mail, Hotmail<br />

und anderen Anbietern zuzugreifen. Auch die<br />

Synchronisierung mit einer installierten Outlook-Version<br />

sowie mit Facebook oder Xing<br />

meistert Memotoo.<br />

So praktisch dies ist, alle Inhalte zentral zu<br />

organisieren, so zeigt sich doch gerade bei<br />

höchst vertraulichen Daten wie Telefonnummern<br />

und E-Mails das Problem, diese der<br />

Cloud anzuvertrauen. Was ist die Aussage<br />

des Anbieters „Die Vertraulichkeit und Sicherheit<br />

Ihrer Informationen sind garantiert“<br />

wirklich Wert angesichts der Tatsache, dass<br />

in den vergangenen Monaten mal eben rund<br />

100 Millionen Sony-Konten sowie unzählige<br />

andere wichtige Internet-Seiten geknackt wurden?<br />

Die Datenschutzerklärung von Memotoo<br />

liegt zudem nur in französischer Sprache vor.<br />

Ferner gibt es selbstverständlich keinerlei<br />

Garantie für das Backup, schließlich kostet<br />

der Dienst ja nichts. Gehen die Daten aus irgendeinem<br />

Grund auf dem Server verloren,<br />

sind sie weg.<br />

Wer mit diesen grundsätzlichen Bedenken leben<br />

kann, findet mit diesem Dienst ein durchaus<br />

leistungsfähiges Werkzeug. Insbesondere<br />

die Liste der unterstützten Geräte (http://<br />

memotoo.com/index.php?rub=infoSyncML)<br />

ist ausgesprochen lang, selbst neue Geräte<br />

wie das HTC Sensation sind dabei. Neben<br />

einer Beschreibung, wie der Transfer funktioniert,<br />

zeigt die Internet-Seite zu jedem einzelnen<br />

Mobiltelefon, was synchronisiert werden<br />

Die Synchronisierung läuft bei Memotoo vollständig<br />

über das Internet.<br />

Per Dropbox hat man<br />

Dateien beliebigen Typs<br />

auch auf dem Handy<br />

immer verfügbar.<br />

allerdings vertraut man auch hier seine<br />

Daten einem (amerikanischen) Cloud-<br />

Dienst an.<br />

Die Cloud-Synchronisierung von Memetoo unterstützt<br />

viele brandneue Geräte, darunter das<br />

Sensation von HTC.<br />

kann: beispielsweise die Kontakte, der Kalender,<br />

SMS, Bilder, Videos und andere Dateien,<br />

während Lesezeichen außen vor bleiben.<br />

Allround-Programme<br />

Vergleichsweise einfach gestaltet sich die<br />

Datensynchronisierung auch, wenn das alte<br />

und das neue Handy vom gleichen Hersteller<br />

kommen. Denn viele Hersteller bieten für<br />

Ihre Geräte eine Synchronisierungs-Software<br />

für den Computer. Diese dient in erster Linie<br />

dazu, das eigene Handy oder Smartphone zu<br />

verwalten und die Inhalte vom Mobilgerät mit<br />

dem Rechner abzugleichen. Sind die Daten<br />

am Computer aber erst einmal aktualisiert,<br />

lassen sie sich von dort eben auch wieder mit<br />

einem anderen Mobiltelefon synchronisieren<br />

– vorausgesetzt, dieses wird von der Software<br />

erkannt.<br />

Nokia bietet zu diesem Zweck die Ovi Suite,<br />

bei Samsung heißt die Software zur Datensicherung<br />

und -synchronisierung Kies, Blackberry<br />

nennt sein Tool Blackberry Desktop-<br />

Software und bietet sie in zwei Versionen an,<br />

nämlich für den Windows-<strong>PC</strong> und den Mac.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


66<br />

software<br />

pc und handy synchronisieren<br />

Daten beim synchronisieren über outlook nicht löschen!<br />

Wir haben im Text bereits das Problem<br />

der Kontaktkollision erwähnt, wenn Sie<br />

<strong>PC</strong> und Handy längere Zeit nicht miteinander<br />

synchronisiert haben. Haben Sie<br />

in der Zwischenzeit sowohl auf dem mobilen<br />

Gerät als auch auf dem Windows-<br />

Rechner etwas geändert, steht das Synchronisierungsprogramm<br />

vor dem<br />

Problem, dass es zwei Varianten vorfindet.<br />

Im Idealfall weist es Sie daraufhin,<br />

Outlook startet in einem<br />

neuen Windows-Konto ohne<br />

bestehende Kontakte, so dass<br />

diese auch nicht versehentlich<br />

überschrieben werden.<br />

Die Ovi Suite von Nokia organisiert nicht nur<br />

die Handy-Inhalte, sondern synchronisiert auch<br />

Daten.<br />

Daneben existieren die Sony Ericsson <strong>PC</strong><br />

Suite und HTC Sync für Geräte dieser beiden<br />

Hersteller, iTunes muss man eigentlich gar<br />

nicht mehr erwähnen. LG macht die Sache<br />

insofern komplizierter, als man zunächst das<br />

Programm LG Mobile Updater installieren<br />

muss, bevor man dann weitere Software oder<br />

Firmware-Updates laden kann. Bei all diesen<br />

Programmen läuft die Synchronisierung<br />

klassisch über USB-Kabel (oder Bluetooth),<br />

weshalb in vielen Fällen noch eine Treiberinstallation<br />

für das Mobiltelefon erforderlich ist.<br />

Zwar ist diese klassische Synchronisierung<br />

weniger komfortabel als über die Cloud, weil<br />

man zunächst beide Geräte miteinander verbinden<br />

muss.<br />

Aber unter dem Aspekt des Datenschutzes<br />

liegen zwischen „irgendwo im Internet“ und<br />

„auf meinem <strong>PC</strong>“ Welten. Für den Umstieg<br />

von altem auf ein neues Handy synchronisiert<br />

und Sie müssen dann entscheiden, welcher<br />

Eintrag gelten soll, beziehungsweise<br />

die Änderungen aus beiden Einträgen<br />

manuell zusammenführen.<br />

Fatal wäre es nun, wenn Sie beim Übertragen<br />

der Kontakte vom alten auf das neue<br />

Mobiltelefon über Outlook irgendwelche<br />

wichtigen Einträge löschen. In Foren berichten<br />

Anwender immer wieder, dass Sie<br />

Daten beim „Hin- und Herübertragen“<br />

überschrieben haben. Ein ganz einfache<br />

Möglichkeit, dieser Gefahr völlig aus dem<br />

Weg zu gehen, ist folgende: Sie richten<br />

unter Windows schnell ein neues Benutzerkonto<br />

ein und starten dann Outlook<br />

ohne jegliche Einträge neu. Dieses leere<br />

Outlook-Konto verwenden Sie zum Synchronisieren<br />

der Handy-Daten, so werden<br />

definitiv keine vorhandenen Einträge<br />

überschrieben.<br />

man also zunächst das alte mit dem <strong>PC</strong>, anschließend<br />

den <strong>PC</strong> mit dem neuen.<br />

Tipp<br />

Je länger Sie pC und Handy nicht synchronisiert<br />

haben, desto wahrscheinlicher sind<br />

doppelte Einträge auf beiden Geräten,<br />

die dann beim Datenabgleich kollidieren.<br />

Schließen Sie ihr Handy deshalb mindestens<br />

einmal pro Woche an den Rechner an,<br />

damit das Chaos nicht zu groß wird. Aktivieren<br />

Sie zudem die Warnfunktion, sofern<br />

das programm zum Abgleichen ihres Mobiltelefons<br />

eine solche bietet.<br />

Spezielle Tools … sonst hilft Outlook<br />

Im Prinzip ist auch die Software My Phone<br />

Explorer als Hardware-spezifisches Synchronisierungs-Tool<br />

einzuordnen, nämlich für<br />

die Handys von Sony Ericsson. Allerdings<br />

sticht dieses hervorragende Tool in zweierlei<br />

Hinsicht hervor. Zum einen stammt es nicht<br />

von einem Telefonhersteller, sondern von<br />

einem unabhängigen Entwickler. Zum zweiten<br />

erlaubt My Phone Explorer mittlerweile<br />

auch die Synchronisierung mit allen Android-Smartphones.<br />

Damit eignet sich das Tool<br />

Nutzen Sie die Warnfunktion der Synchronisierungs-Tools<br />

bei Kontaktkollisionen.<br />

Das ausgezeichnete Tool My Phone Explorer<br />

unterstützt inzwischen auch Android-Geräte.<br />

Die Android-App SBP Migration Tool für den<br />

Datentransfer kostet etwa sieben Euro.<br />

insbesondere für diejenigen, die von einem<br />

Sony Ericsson auf ein Gerät mit dem Google-<br />

Betriebssystem umsteigen.<br />

My Phone Explorer finden Sie auch in unserem<br />

Software-Paket, das wir auf der Heft-DVD für<br />

Sie zusammengestellt haben.<br />

Für den Umstieg entweder von Symbian oder<br />

Windows Mobile auf Android-Geräte eignet<br />

sich das SPB Migration Tool. Diese Android-<br />

App überträgt neben den Kontakten noch weitere<br />

Inhalte. Übersichtlich gestaltet die zugehörige<br />

Internet-Seite www.migratetoandroid.<br />

com: Dort kann man sein altes und sein neues<br />

Mobiltelefon auswählen und weiß so schon<br />

vor dem Kauf der App für umgerechnet etwa<br />

sieben Euro, ob man sie sinnvoll einsetzen<br />

kann. Die Daten lassen sich entweder über<br />

das Web oder eine MicroSD-Karte übertragen.<br />

So weit, so gut. Was aber, so mögen Sie fragen,<br />

machen Sie, wenn Ihre Umstiegskombination<br />

nicht dabei ist? Wenn Sie beispielsweise<br />

von einem Nokia aufs iPhone oder von<br />

einem Sony Ericsson auf ein Blackberry umsteigen?<br />

Fast immer lässt sich dazu Outlook<br />

als Zwischenspeicher zur Migration verwenden.<br />

Denn der Großteil der oben genannten<br />

Synchronisierungs-Tools der Handy-Hersteller<br />

bietet eine Abgleichoption zum Mail- und Kontaktprogramm<br />

von Microsoft – einfach weil es<br />

sich als Standard etabliert hat. Das bedeutet<br />

zugleich wieder, dass Sie Outlook quasi zum<br />

Zwischenspeichern der Kontaktdaten verwenden<br />

können.<br />

Beim Umstieg vom Nokia- zum Apple-Handy<br />

bedeutet dies, dass Sie zunächst die Ovi Sui-<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


Das DVD-HigHligHt 9/11<br />

DENNis QuaiD EllEN BarkiN JoHN gooDmaN<br />

9/11<br />

Das wahre New OrleaNs:<br />

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Bildformat: Widescreen 1,78:1<br />

Ton: Deutsch – Dolby Digital 2.0<br />

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lEiCHtsiNN<br />

New Orleans, im Süden der USA. In einem<br />

Brunnen auf der Piazza d‘Italia wird die<br />

Leiche eines Mannes entdeckt. Offenbar<br />

hat die Drogenmafia die Hände im Spiel.<br />

Lieutenant Remy McSwain von der Mordkommission<br />

steht vor einer schwierigen<br />

Aufgabe. Die ganze Stadt scheint von den<br />

mächtigen Unterwelt-Bossen beherrscht<br />

zu sein. In diesem Hexenkessel aus Gewalt<br />

und Korruption kann McSwain niemandem<br />

trauen – nicht mal den eigenen<br />

Leuten. Als die junge Staatsanwältin Anne<br />

Osborne sich für den Fall interessiert, wird<br />

für McSwain alles noch komplizierter.<br />

Denn McSwain, berüchtigt wegen seiner<br />

unkonventionellen Methoden, verliebt<br />

sich in die ehrgeizige und prinzipientreue<br />

Juristin....<br />

DENNIS QUAID ELLEN BARKIN „THE BIG EASY“ NED BEATTY JOHN GOODMAN<br />

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MUSIC SCORE BY BRAD FIEDEL FILM EDITOR MIA GOLDMAN WRITTEN BY DANIEL PETRIE JR<br />

PRODUCED BY STEPHEN FRIEDMAN DIRECTED BY JIM MCBRIDE<br />

Diese Produktion ist nur für private, nicht für kommerzielle Vorführungen freigegeben.<br />

Überspielung, Tausch oder Vervielfältigung, öffentliche Vorführung und Sendung, sonstige<br />

nicht genehmigte Nutzung oder deren Duldung sind strengstens untersagt und werden zivilund<br />

strafrechtlich verfolgt. © 2010 3L Film GmbH & Co. KG. Alle Rechte vorbehalten.<br />

DVD-Cover zum Heraustrennen


Action- & Outdoor-Solar-Handy<br />

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lieben.Nämlich die Freiheit,nichtmehr länger auf Ihr Handy aufpassen<br />

zu müssen.Und die Unabhängigkeit von einer anderen<br />

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Im abnehmbarenImpact-Protectorüberstehtdas XT-520 sogar<br />

einen Sturz aus 2 Metern. Auch vom Regen lässt es sich nicht<br />

beeindrucken.Ideal für alle,die viel im Freien sind.<br />

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Standby-ZeitvonübereinerWoche.SobaldIhrXT-520ansTageslichtkommt,tanktesneueEnergie.Einfachundumweltfreundlich<br />

über seine Solarzelle.<br />

Technik pur ohne Schnickschnack: Das XT-520 bietet das,was<br />

Sieim Alltagbrauchen.BequemesTelefonieren undSMSschreiben.FürdiePausengibtesExtraswieRadio,WeckeroderTaschenlampe.Und<br />

wenn das XT-520 in die Zivilisation zurückkehrt,wird<br />

es zum„Normalo“.<br />

Der Impact-Protector lässt sich einfach abnehmen.<br />

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3 Nachtaktiv:hintergrundbeleuchtete Tasten<br />

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Rechner,Wecker,Vibrationsalarm<br />

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69<br />

te installieren und darüber die Kontakte von<br />

Ihrem bisherigen Nokia-Handy mit dem <strong>PC</strong><br />

synchronisieren. Sind die Daten dann in Outlook<br />

gespeichert, nutzen Sie das zweite Tool<br />

zum Abgleichen. Lesen Sie unbedingt den<br />

Tipp „Daten beim Synchronisieren über Outlook<br />

nicht löschen!“ links auf Seite 66.<br />

Microsoft und Google nur über die Cloud<br />

Bei Google ist es nicht anders zu erwarten,<br />

aber bei Microsoft! So war der Aufschrei gewaltig,<br />

als Microsoft den Anwendern mit Windows<br />

Phone 7 die Möglichkeit nahm, Kalender,<br />

Kontakte und so weiter per Kabel oder<br />

Bluetooth mit der eigenen Büro-Software am<br />

<strong>PC</strong> abzugleichen – also das, was bei der Vorgängerversionen<br />

Windows Mobile eine der<br />

Stärken war.<br />

Das Abgleichen der Daten über den Cloud-<br />

Dienst Windows Live und die Software Zune<br />

ist zwar nicht schwierig und Microsoft fasst<br />

die verschiedenen Möglichkeiten für Kontakte<br />

und andere Inhalte wie Bilder, Musik und Videos<br />

im Internet (Direkt-Link http://tinyurl.<br />

com/6bg4dr4) sogar gut auf Deutsch zusammen.<br />

Trotzdem gibt es viele, viele Threats in<br />

diversen Foren, die mit „Wenn man halt über<br />

USB synchronisieren könnte …“ oder ähnlich<br />

überschrieben sind.<br />

Dass der Datenabgleich beim Internet-Konzern<br />

Google ausschließlich über die Cloud läuft,<br />

ist wenig verwunderlich. Schließlich lässt sich<br />

ein Android-Smartphone ohne Google-Konto<br />

ohnehin nur äußerst eingeschränkt nutzen.<br />

Weil die Geräte mit Google-OS eine größere<br />

Verbreitung gefunden haben, zeigen wir im<br />

Mini-Workshop Outlook-Kontakte auf Android-Handys,<br />

wie der Transfer 1;Format:(210.00 funktioniert. x 95.00 tr mm);21. Jul 2011 _065CU_Franzis_<strong>PC</strong>M_09.pdf;S: 09:59:22<br />

Mini-Workshop Outlook-Kontakte auf Android-Handys<br />

So übertragen Sie Ihre Kontakte aus Outlook auf ein Smartphone mit dem Betriebssystem<br />

von Google.<br />

1 Im ersten Schritt synchronisieren Sie am <strong>PC</strong> die Kontakte von Ihrem alten Handy<br />

mit Outlook, dazu verwenden Sie das Verwaltungsprogramm des Handy-Herstellers<br />

und aktivieren darin die „Outlook“-Option zum Datenabgleich.<br />

2 Exportieren Sie diese Daten nun, indem<br />

Sie in Outlook auf „Datei, Öffnen,<br />

In Datei exportieren, Microsoft Excel,<br />

Kontakte“ klicken und diese Daten anschließend<br />

als XLS-Datei speichern.<br />

Öffnen Sie diese Excel-Datei und speichern<br />

Sie sie im CSV-Format erneut.<br />

3 Loggen Sie sich nun am <strong>PC</strong> mit ihrem<br />

Google-Konto in Google Mail ein<br />

und klicken Sie auf „Kontakte, Weitere<br />

Aktionen, Importieren“. Importieren<br />

Sie auf der Webseite über die<br />

Schaltfläche „Durchsuchen“ die so eben<br />

konvertierte CSV-Datei und bestätigen<br />

Sie die Übernahme in die Cloud mit<br />

„Importieren“. Damit stehen die Datensätze zugleich auf Ihrem Android-Handy zur<br />

Verfügung.<br />

4 Entweder unmittelbar beim Import<br />

oder später auf der Webseite von<br />

Google Mail können Sie bestimmte<br />

Kontakte in die Rubrik „Starred in<br />

Android“ übernehmen: Das ist nichts<br />

anderes als die Favoriten auf dem<br />

Handy.<br />

Die Dunkelkammer für Ihre HDR-Fotos<br />

HDR 4.0 Darkroom ermöglicht echte HDR-Fotografie ohne Sie mit zu viel Technik zu belasten. Sie haben die Wahl<br />

zwischen natürlich wirkenden HDR-Fotos, die einfach besser sind als die Ausgangsbilder, und surrealistischen<br />

HDR-Bildern mit einer ausgeprägten „HDR-Aura“.<br />

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So einfach war HDR noch nie!<br />

ISBN 978-3-645-70162-4<br />

EUR 69,– UVP<br />

www.franzis.de


70<br />

SOFTWARE<br />

FREEWARE<br />

TOOLS<br />

Sicheres Cloud-Backup<br />

Duplicati 1.2.1 ist ein Backup-Tool,<br />

mit dem man seine Daten bequem lokal<br />

oder im Internet sichert. Als Speicherziel<br />

entscheidet man sich entweder<br />

für einen lokalen Ordner oder für<br />

Speicherplatz im Internet. Möglich<br />

sind FTP- und SSH-Server, WebDAV-<br />

Speicherplatz, Amazon S3 und Cloud-<br />

Files. Beim Online-Speichern auf fremden<br />

Servern kommt die integrierte<br />

Verschlüsselung der Backups zum<br />

Zug: Duplicati versieht die Sicherung<br />

mit einer 256-Bit-AES-Chiffrierung.<br />

Ein ausreichend sicheres Kennwort<br />

vorausgesetzt, sind die Daten damit<br />

außer Haus gut geschützt.<br />

Autor: Team Duplicati, <strong>kostenlos</strong><br />

Sprache: [ www.magnus.de/<br />

download/6059 ]<br />

Festplatten-Check<br />

Ist eine Festplatte oder SSD einmal<br />

im Betrieb, schadet ein gelegentlicher<br />

Blick auf den Zustand des Datenträgers<br />

nicht. CrystalDiskInfo 4.0.2a gibt<br />

schnell und übersichtlich alle wichtigen<br />

Informationen samt geschätzter<br />

Lebenserwartung aus. Angezeigt werden<br />

Modell, Temperatur, Firmware-<br />

Revision, <strong>Serien</strong>nummer, Cache-Größe<br />

und protokollierte Fehler. Interessant<br />

sind die Angaben zur Laufzeit und<br />

wie oft das Gerät bereits eingeschaltet<br />

wurde. Ob SSD-Laufwerke das Trim-<br />

Kommando unterstützen, wird hier<br />

ebenfalls angezeigt. Gut: Auch externe<br />

Festplatten werden geprüft.<br />

Autor: Hiyohiyo, <strong>kostenlos</strong><br />

Sprache: [ www.magnus.de/<br />

download/5388 ]<br />

KOSTENLOS Dimin Viewer 5.4.0<br />

Mächtiger Bildbetrachter mit Panoramafunktion<br />

Panoramabilder überfordern<br />

mit ihren teils beachtlichen<br />

Ausmaßen viele herkömmliche<br />

Bildbetrachter. Nicht so<br />

den Dimin Viewer, der speziell<br />

auf die monitorfüllende<br />

Darstellung und Panoramen<br />

abgestimmt ist. Dazu bietet er<br />

einen Vollbildmodus, den Sie<br />

über die Symbolleiste aktivieren.<br />

Zunächst erscheint eine<br />

verkleinerte Miniatur des Panoramas<br />

mit einem manuell<br />

verschiebbaren Rechteck, das<br />

den sichtbaren Ausschnitt<br />

des Fotos markiert. Ein Druck<br />

auf die [F11]-Taste startet<br />

das Autoscrolling, bei dem<br />

das Tool den Bildausschnitt<br />

automatisch von links nach<br />

rechts oder von oben nach<br />

unten bewegt und so einen<br />

guten Eindruck der gesamten<br />

Aufnahme in maximaler<br />

Darstellungsgröße vermittelt.<br />

Für Rundumaufnahmen mit<br />

WERBEFINANZIERT OnlineTV 6.0<br />

Streaming-Empfänger für TV- und Radio-Sender<br />

Fernsehen, Radio, Musikvideos,<br />

Webcams: OnlineTV liefert<br />

ein abwechslungsreiches<br />

Unterhaltungsprogramm<br />

auf den Desktop. Das auf<br />

den Medienempfang über<br />

Internet-Streams spezialisierte<br />

Tool steckt voller<br />

Funktionen, ist aber recht<br />

übersichtlich organisiert.<br />

Im Bereich OnlineTV und<br />

Radio finden Sie eine Senderliste,<br />

über die Sie die<br />

Wiedergabe der verschiedenen<br />

Stationen starten. Die<br />

Liste hält das Programm per<br />

Online-Update aktuell. Während<br />

die Wiedergabe läuft,<br />

einer Motivfläche von 360<br />

Grad gibt es einen nahtlosen<br />

Anzeigemodus. Zur übrigen<br />

Ausstattung zählen Thumbnail-Anzeige<br />

mit Cache, Bildbearbeitungsfunktionen,<br />

Batchmodus zum Umbenennen<br />

und Formatkonvertieren,<br />

Diashow mit Übergangseffekten<br />

sowie das Lesen und<br />

Schreiben von Meta-Tags.<br />

Öffnen lassen sich mit dem<br />

Bildbetrachter alle wichtigen<br />

Grafikformate einschließlich<br />

verschiedener Raw-Typen der<br />

wichtigsten Kamerahersteller.<br />

Sogar Videos kann die<br />

Software abspielen.<br />

Autor: Dmitry V. Fedorov Levit, kostenl. (Privatn.), Sprache: [ www.magnus.de/download/6063 ]<br />

lassen sich Sendungen mit<br />

einem Klick auf Manuelle<br />

Aufnahme auf der Festplatte<br />

mitschneiden. Ebenfalls Teil<br />

der Software sind aktuelle<br />

Popmusik-Videos. Steckt ein<br />

TV-Adapter am <strong>PC</strong>, macht<br />

sich OnlineTV auch als<br />

Fernseh-Software nützlich.<br />

Einige Funktionen sind der<br />

Plus-Version (20 Euro) vorbehalten,<br />

dennoch fühlt sich<br />

die Gratis-Version nicht beschnitten<br />

an.<br />

Autor: Concept-Design, <strong>kostenlos</strong>, Sprache: [ www.magnus.de/download/2247 ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


Mehr Downloads, Treiber &<br />

Tools täglich frisch unter<br />

[ www.pc-magazin.de ]<br />

71<br />

KOSTENLOS DirPrintOK 2.92<br />

Datei- und Verzeichnislisten ausgeben<br />

Mit DirPrintOK drucken Sie<br />

Verzeichnislisten aus oder<br />

exportieren sie zur Weiterverarbeitung<br />

in zahlreichen<br />

Dateiformaten. Nach dem<br />

Programmstart sehen Sie<br />

eine Ordnerübersicht wie<br />

im Windows Explorer und<br />

daneben eine <strong>Vorschau</strong><br />

der Verzeichnisausgabe.<br />

Über das Menü Treelist/<br />

Spalten anpassen legen<br />

Sie die Darstellung der<br />

Spaltenansicht entsprechend<br />

Ihren Wünschen fest. Über die<br />

mit den Zahlen 0 bis 8 sowie<br />

mit dem Stern versehenen<br />

Buttons in der Symbolleiste<br />

bestimmen Sie, wie viele Verzeichnisebenen<br />

ausgeklappt<br />

werden. Die Ausgabe bringen<br />

Sie mit Drucken<br />

zu Papier. Die Druckvorschau<br />

zeigt, ob das<br />

Ergebnis Ihren Vorstellungen<br />

entspricht. Über<br />

den Button X-port speichern<br />

Sie die Listen im<br />

TXT-, CSV-, HTML- oder<br />

XLS-Format.<br />

Autor: SoftwareOK, <strong>kostenlos</strong>, Sprache: [ www.magnus.de/download/6057 ]<br />

KOSTENLOS Gridy Windows Snapper 0.4.7<br />

Cleveres Fenster-Management<br />

Gridy Windows Snapper ist<br />

ein kleines Tool, mit dem Sie<br />

die Fenster auf Ihrem Desktop<br />

schnell an einem frei definierbaren<br />

Raster ausrichten.<br />

So teilen sich etwa Textbearbeitung,<br />

Mailprogramm und<br />

Browser den Platz auf der<br />

Windows-Arbeitsfläche in<br />

optimaler Weise. Anders als<br />

bei der Windows-Funktion<br />

Aero Snap haben Sie dabei<br />

die volle Kontrolle über die<br />

Fensterplatzierung. Über eine<br />

Tastenkombination legen Sie<br />

das aktive Fenster auf einem<br />

zuvor definierten Raster ab<br />

– etwa in der Ecke rechts unten<br />

oder als Streifen in der<br />

gewünschten Größe. Einmal<br />

gespeichert stellt Gridy die<br />

Fensterposition beim nächsten<br />

Start wieder her. Ferner<br />

können Sie die Transparenz<br />

eines Fensters ändern oder<br />

es permanent im Vordergrund<br />

halten. Eine Übersicht zeigt<br />

alle Hotkeys auf einen Blick.<br />

Autor: Danny Ben Shitrit, <strong>kostenlos</strong>, Sprache: [ www.magnus.de/download/6060 ]<br />

SHAREWARE BookPrint 2.2.03<br />

Druckassistent zur Buchausgabe<br />

Mit BookPrint drucken Sie<br />

Ihre Dokumente beidseitig so<br />

angeordnet auf einem oder<br />

mehreren Blatt Papier<br />

aus, dass sich das Ergebnis<br />

nach simplem Falten<br />

wie ein Buch durchblättern<br />

lässt.<br />

Bis zu 32 Seiten pro Blatt<br />

kann man auf einem<br />

Bogen ausgeben, wobei<br />

eine so hohe Anzahl<br />

Seiten selbst bei Verwendung<br />

des A3-Formats<br />

Autor: Walter Eckel, 15 Euro, Sprache: [ www.magnus.de/download/6058 ]<br />

kein gut lesbares Buch liefert.<br />

Das beste Resultat erzielen<br />

Sie bei Verwendung von beidseitigem<br />

Druck. Das Ganze<br />

funktioniert aus jeder Anwendung<br />

heraus ohne das Ausschneiden<br />

und in richtiger<br />

Reihenfolge wieder<br />

Zusammenheften der<br />

Seiten nur durch Knicken<br />

der Druckbögen.<br />

Außer dem Drucken im<br />

Buchformat unterstützt<br />

Sie die Shareware auch<br />

beim Erstellen von<br />

Postern, CD-Einlegern<br />

und Grußkarten.<br />

Findet ähnliche Freeware<br />

AlternativeTo ist kein Tool, sondern<br />

ein praktischer Webdienst zur Suche<br />

nach Alternativen für Ihre Software.<br />

Der Dienst liefert nach Eingabe oder<br />

Auswahl eines Programms funktional<br />

ähnliche Software. Damit finden Sie<br />

etwa Gratis-Alternativen zu kostenpflichtigen<br />

Utilities, neuere Programme<br />

zu eingestellter Software oder Helfer,<br />

die mehr können als Ihre bisherigen<br />

Tools. Dabei ist jede Software mit einer<br />

kleinen Beschreibung, Betriebssystem-<br />

Hinweisen, Benutzerkommentaren und<br />

einer Bewertung versehen.<br />

Autor: 27Kilobyte, <strong>kostenlos</strong><br />

Sprache: [ http://alternativeto.net ]<br />

Mülleimer für das Tray<br />

Windows 7 erlaubt es, allerlei Programmverknüpfungen<br />

auf der Superbar-Taskleiste<br />

abzulegen, den Papierkorb kann<br />

man jedoch nicht dahin befördern. Diese<br />

Aufgabe erledigt MiniBin 2.2, das<br />

den Papierkorb über den Tray-Bereich<br />

neben der Windows-Uhr zugänglich<br />

macht. Ein neues Icon zeigt an, ob sich<br />

Daten im Papierkorb befinden. Leeren<br />

kann man den Löschpuffer über das<br />

Kontextmenü. Lohnend ist das Tool für<br />

alle, die Ordnung auf dem Desktop halten<br />

wollen und für Anwender, die häufiger<br />

in den Papierkorb sehen.<br />

Autor: E-Sushi, <strong>kostenlos</strong>,<br />

Sprache: [ www.magnus.de/<br />

download/6061 ]<br />

Desktop-Nachrichtenticker<br />

Die von Nachrichtensendern bekannte<br />

Laufleiste zur Darstellung aktueller<br />

Meldungen macht sich Software News<br />

0.5 für den Windows-Desktop zunutze.<br />

Als Nachrichtenquelle greift das Ticker-<br />

Tool RSS-Feeds ab, die man in einer<br />

Liste angibt oder über eine Textdatei<br />

einlesen kann. Durch die permanent<br />

sichtbare, aber dezent gehaltene Infoleiste<br />

kann man bestimmte Nachrichten<br />

ohne größere Ablenkung im Auge<br />

behalten. Über die Programmoptionen<br />

lassen sich so ziemlich alle relevanten<br />

Darstellungsparameter anpassen, darunter<br />

Scroll-Geschwindigkeit, Schrift<br />

und Transparenz des Newstickers.<br />

Autor: Emmanuel Thomas-Mauri,<br />

<strong>kostenlos</strong>, Sprache:<br />

[ www.magnus.de/download/6062 ]<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


72<br />

software<br />

TEST<br />

1&1MOBILE<br />

VereinsVerwaltung<br />

QuickVerein Plus 2012<br />

Ohne Verwaltungsstress ■ QuickVerein Plus<br />

2012 von Lexware richtet sich an kleine Vereine.<br />

Einsteiger, die nur wenig über Buchhaltung<br />

und Vereinsrecht wissen, werden von<br />

der Software optimal unterstützt. So erklären<br />

Videos die wichtigsten Funktionen, und<br />

Assis tenten helfen bei komplexen Aufgaben<br />

wie Jahreswechsel, Datensicherung oder dem<br />

monatlichen Einzug der Vereinsbeiträge. Effiziente<br />

Prozesse wie die Bestandsmeldung via<br />

1&1<br />

Der neue Beitragsmanager übernimmt die<br />

Beitragsanlage, Zuweisung von Beiträgen und<br />

Beitragsänderungen.<br />

Internet, der Beitragseinzug per Lastschrift<br />

oder die parallele Beitragserhöhung für mehrere<br />

Mitglieder helfen, den Verwaltungsaufwand<br />

zu begrenzen. Zudem ist die Buchhaltung<br />

flexibel gestaltet und trennt zwischen<br />

Zweckbetrieb, Vermögensverwaltung und<br />

ideellem Vereinsbereich. Funktionen wie das<br />

Online-Banking und der komfortable Abgleich<br />

offener Posten sorgen in der Version 2012 für<br />

eine zusätzliche Entlastung bei der Vereinsverwaltung.<br />

Neu in dieser Version ist zudem<br />

der Versand der Beitragsrechnung per <strong>Serien</strong>-<br />

E-Mails.<br />

Fazit: Die Mischung aus Assistenten, Videos,<br />

und einer Vereinsbibliothek online machen<br />

Quick Verein Plus 2012 für Einsteiger perfekt. Intelligente<br />

Funktionen sorgen dafür, dass mehr<br />

Zeit fürs Vereinsleben bleibt. Björn Lorenz<br />

TESTURTEIL<br />

QuickVerein Plus 2012<br />

99,90 Euro www.lexware.de/shop<br />

Betriebssysteme: Windows XP, Vista, 7<br />

Besonderheiten: Effiziente Verwaltungsabläufe;<br />

gute Anwenderunterstützung; faires Preis-<br />

Leistungs-Verhältnis; umfangreiche Online-Infothek;<br />

Muster und Vorlagen; 2 <strong>PC</strong>-Lizenzen<br />

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74<br />

software<br />

TEST<br />

BIlDVerwaltung<br />

IDimager V5<br />

Fotosammler ■ Der IDimager V5 bietet umfangreiche<br />

Bildverwaltungs-Optionen. Im<br />

Test erkannte das Programm zwar nur 25<br />

von 50 getesteten Dateiformaten. Doch<br />

überzeugt die Unterstützung von RAW-Dateiformaten<br />

– hier zeigte der IDimager alle<br />

Thumbnails an. Stärken des Programms sind<br />

die Verschlagwortung und die Suchfunktionen,<br />

etwa nach Metadaten. Suchabfragen<br />

lassen sich verknüpfen, die Stapelverarbeitung<br />

bietet sich für Kataloge an. Einfache Filter<br />

für Retusche- und Verfremdungsarbeiten<br />

sind in IDimager enthalten, die Weitergabe<br />

in soziale Netze gelingt leicht.<br />

Leider ist das Programm an einigen Stellen<br />

nicht übersetzt worden, die Performance<br />

und die Dokumentation sind ausbaufähig.<br />

FAZIT: Der IDimager V5 ist ein nützliches und<br />

leistungsfähiges Programm zur Bildverwaltung.<br />

pk<br />

Feine Filter: Der IDimager liefert gute Filter<br />

für Verfremdungen mit.<br />

Treffsicher: Die Suche von IDimager gestattet<br />

verknüpfte Suchkriterien.<br />

TESTURTEIL<br />

IDimager V5<br />

69 Euro www.franzis.de<br />

Betriebssysteme: Windows XP/Vista/7<br />

Besonderheiten: Backup-Funktionen integriert<br />

Wertung befriedigend<br />

weBBrowser<br />

opera 11.50<br />

Profi-Surfbrett ■ Nach dem ersten Start<br />

zeigt eine Slideshow, welche Neuheiten der<br />

Browser Opera in der Version 11.50 bietet. Eine<br />

gute Idee! Wichtigste Verbesserung ist die<br />

„Dynamische Live-Schnellwahl“. Die bereits<br />

mit Version 9.20 eingeführte „Schnellwahl“<br />

gibt einen optischen Überblick über häufig<br />

aufgerufene Webseiten und ermöglicht es,<br />

die se Seiten mit einem Klick erneut zu starten.<br />

Jetzt können anstelle der <strong>Vorschau</strong>bilder auch<br />

dynamische Webinhalte angezeigt werden,<br />

zum Beispiel Newsfeeds, eine Diashow oder<br />

der aktuelle Wetterbericht. Die Inhalte werden<br />

automatisch aktualisiert, ohne dass der<br />

Nutzer etwas tun muss. Eine große Auswahl<br />

an „Live-Modulen“ gibt es im Erweiterungskatalog<br />

– zum Beispiel: Aktienkurse, Webradio,<br />

Kalender, Uhren usw.<br />

Alles synchronisieren<br />

Die zweite wichtige Neuerung in Opera 11.50<br />

ist die Passwort-Synchronisation. Während<br />

der norwegische Browser bislang nur Lesezeichen,<br />

Schnellwahl- und Suchmaschinen-<br />

Einstellungen zwischen mehreren Computern<br />

sowie mobilen Geräten synchronisieren konnte,<br />

lassen sich mit Version 11.50 auch Passwörter<br />

automatisch abgleichen. Dabei kommt<br />

der Synchronisations-Dienst Opera Link zum<br />

Einsatz, der für die Passwortübertragung um<br />

spezielle Sicherheitsmechanismen erweitert<br />

wurde. Im Test funktionierte die Synchronisation<br />

prima.<br />

Minuspunkt: Die Passwörter lassen sich nur<br />

zwischen Desktop-Rechnern abgleichen (<strong>PC</strong><br />

oder Mac) – die Synchronisation mit Opera<br />

Mobile und Opera Mini auf dem Smartphone<br />

ist leider nicht möglich.<br />

Optischen Feinschliff an der Opera-Benutzeroberfläche<br />

gab es mit Version 11.50 auch. Am<br />

auffälligsten sind die umgestaltete Adressleiste<br />

und die ebenfalls überarbeitete Statuslei-<br />

ste, die uns gut gefallen. Aber auch Toolbar-<br />

Icons und weitere kleinere Elemente wurden<br />

optisch ansprechender gemacht. Hinter den<br />

Kulissen hat sich ebenfalls einiges getan. So<br />

wurde beispielsweise der Support für die zukünftigen<br />

Web-Standards HTML5 und CSS3<br />

weiter verbessert.<br />

FAZIT: Opera hat nicht umsonst eine große<br />

Fangemeinde. Der Browser besticht durch<br />

hohe Geschwindigkeit, durchdachte Bedienbarkeit<br />

und viele Zusatzfunktionen, die andere<br />

Browser nicht bieten.<br />

Mit der dynamischen Live-Schnellwahl ist in<br />

Version 11.50 eine weitere solche Funktion<br />

hinzugekommen. Die neue Passwort-Synchronisation<br />

könnte noch besser sein, wenn<br />

mobile Geräte unterstützt würden.<br />

sven Hähle/whs<br />

TESTURTEIL<br />

opera 11.50<br />

<strong>kostenlos</strong> www.opera.com<br />

Betriebssysteme: alle Windows-Versionen, Mac<br />

OS X<br />

Besonderheiten: „Dynamische Live-Schnellwahl“<br />

mit großer Auswahl an Erweiterungen;<br />

Passwort-Synchronisation zwischen mehreren<br />

Desktop-Rechnern; verbesserte Unterstützung<br />

für HTML5 und CSS3<br />

Wertung sehr gut<br />

Die Schnellwahl: Jetzt<br />

lassen sich auch dynamische<br />

Inhalte einfügen,<br />

zum Beispiel<br />

der Wetterbericht.<br />

Erster Start: Ein kleiner Film zeigt wichtige<br />

Neuerungen der Version 11.50 des norwegischen<br />

Browsers Opera.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


Programm für Videoschnitt und -nachbearbeitung<br />

Premiere Pro 5.5<br />

Kompromiss-Kandidat ■ Das Videoschnitt-<br />

Programm Premiere Pro 5.5 unterscheidet sich<br />

durch sinnvolle Detailverbesserungen vom<br />

Vorgänger 5.03. So hat Adobe die Funktion<br />

ergänzt, verschachtelte Sequenzen (aus mehreren<br />

Spuren) anzulegen. Die Unterstützung<br />

der beliebten RedOne-Kameras wurde verbessert:<br />

Anders als die Vorversion erkannte<br />

Premiere Pro 5.5 alle getesteten R3D-Dateien<br />

einwandfrei. Doch reine Freude kommt bei<br />

der Arbeit mit hoch auflösenden R3D-Dateien<br />

weiterhin nicht auf – vor allem bei mehreren<br />

Videospuren übereinander reagiert Premiere<br />

Pro langsam. Im Test (8 GByte RAM, Kingston<br />

KVR667D2D8P5, 2 x AMD Opteron 8347, nVidia<br />

Quadro 3700, Windows 7 Prof., 64 Bit) erfolgte<br />

dagegen die Verarbeitung von AVCHD-<br />

Material nahezu verzögerungsfrei.<br />

Die Bedienung des mit Filtern gut ausgestatteten,<br />

nicht immer optimal übersetzten Programms<br />

ist intuitiv, Service und Support sind<br />

noch ausbaufähig. In der Hilfe finden sich z.B.<br />

viele Hinweise für ältere Programmgenerationen,<br />

eine gedruckte Dokumentation fehlt.<br />

Mit Premiere Pro wird das mächtige DVD- und<br />

BD-Authoring-Programm Encore sowie der<br />

überarbeitete Media Encoder ausgeliefert.<br />

75<br />

Fazit: Premiere Pro ist ein gelungener Kompromiss<br />

zwischen Funktionsumfang und Bedienung.<br />

Das Programm bietet sich primär für<br />

ambitionierte Amateure und für Web-<strong>Filme</strong><br />

an.<br />

pk<br />

TESTURTEIL<br />

adobe Premiere Pro 5.5<br />

1010 Euro www.adobe.de<br />

Betriebssysteme: 64-Bit-Versionen von<br />

Windows Vista und 7; Mac OS X 10.5.8 (ohne<br />

GPU-Beschleunigung) oder 10.6.3<br />

Besonderheiten: nVidia-Quadro-GPU für Echtzeitbeschleunigung<br />

empfehlenswert<br />

Wertung gut<br />

ocr-software<br />

nuance omniPage Professional 18<br />

Schnell-Leser ■ Das Zeichenerkennungs-Programm<br />

OmniPage Professional verarbeitete<br />

im Test die einzulesenden Vorlagen rasant.<br />

Optimalen Vorlagen wie einspaltige, mit einer<br />

gut lesbaren Schrift ausgegebene Sitzungsvorlagen,<br />

erkennt OmniPage nahezu fehlerfrei.<br />

Nach wie vor schwer fällt die korrekte<br />

Erkennung von kleiner Schrift (etwa in kleinen<br />

Anzeigen) und kontrastarme Textstellen.<br />

Auch bei Tabellen ergaben sich gelegentlich<br />

Leseschwächen, teilweise wurden mehrere<br />

Buchstaben übereinandergeschoben statt<br />

die Tabellenzellen anzupassen. Stärken von<br />

OmniPage bleiben dagegen die eingängige<br />

Benutzerführung, die Stapelverarbeitung (auf<br />

Wunsch mit überwachten Ordnern) und die<br />

umfangreiche Auswahl an Ausgabe-Optionen.<br />

OmniPage unterstützt viele Sprachen.<br />

Fazit: OmniPage Professional spart viel Tipparbeit.<br />

Die neue Version überzeugt durch Performance<br />

und Erkennungsgenauigkeit. Die<br />

Formattreue könnte besser sein. pk<br />

TESTURTEIL<br />

nuance omniPage Professional 18<br />

69 Euro www.nuance.de<br />

Betriebssysteme: Windows XP SP3/Vista SP2/7<br />

Besonderheiten: PaperPort (Dokumentenverwaltung)<br />

und PDF-Tool PDF Create enthalten;<br />

Cloud-Speicher<br />

SUPERGÜNSTIG<br />

MOBIL<br />

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Schriftprobe: Die Genauigkeit des OCR-Programms<br />

hängt von den verwendeten Fonts ab.<br />

Wertung gut<br />

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1 GB steht eine Bandbreite von max. 64 kBit/s zur Verfügung. 24 Monate<br />

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76<br />

Hardware<br />

Die besten HarDware-tricks aus Dem Pc-magazin-testLabor<br />

tiPPs von den Profis<br />

Hilfe in der not<br />

Normalerweise passiert es im unpassendsten Moment: Der Rechner hängt, stürzt unvermittelt<br />

ab oder versagt gar vollständig den Dienst. Wie Sie im Fall der Fälle systematisch Hardware-<br />

Fehler eingrenzen, erkennen und beheben, klärt der folgende Beitrag.<br />

von Günter PicHl<br />

Plötzlich, ganz ohne Vorankündigung, ist<br />

der Bildschirm schwarz. Wo sich vorher<br />

noch prächtig gerenderte 3D-Männchen auf<br />

dem virtuellen Schlachtfeld bekriegten, kündet<br />

nun die BIOS-POST-Meldung mit minimalistischer<br />

ASCI-Grafik vom Totalabsturz.<br />

Wenn der Rechner zickt, streikt oder unvermittelt<br />

neu startet, kann das viele Ursachen<br />

haben. Die Liste der potenziellen Übeltäter<br />

ist lang und reicht von einfachen Treiberproblemen<br />

bis hin zum physischen Defekt<br />

ganzer Komponenten. Um hier nicht die Übersicht<br />

zu verlieren, ist es wichtig, den Fehler<br />

einzugrenzen, um dann mit Hilfe geeigneter<br />

Tools die Ursache ausfindig zu machen. „Die<br />

Hardware funktioniert stets solange fehlerfrei,<br />

bis Software ins Spiel kommt“ lautet eine<br />

alte Weisheit. Von großem Nutzen ist diese<br />

Erkenntnis freilich nicht, da Computer-Hardware<br />

ohne Software allenfalls als Staubfänger<br />

taugt. Und so ist auch schon, noch bevor<br />

Betriebssystem oder Anwendungs-Software<br />

die Kreise der Hardware stören, jede Menge<br />

Software im Spiel. Zunächst wäre da das bereits<br />

erwähnte BIOS, das während des Systemstarts<br />

dafür sorgt, dass die CPU in Kontakt<br />

mit der Peripherie kommen kann. Erst das<br />

BIOS – eine Software – sorgt dafür, dass der<br />

Prozessor Chipsatz, Speicher, Festplatten,<br />

Steckkarten etc. ansprechen kann. Entsprechend<br />

ist das BIOS stets das Fundament eines<br />

Rechners. Liegt es hier bereits im Argen,<br />

steht auch der Rest auf wackeligen Beinen.<br />

Wenn sich der Rechner merkwürdig verhält<br />

– insbesondere nachdem Veränderungen an<br />

Hardware oder Betriebssystem vorgenommen<br />

wurden – sollte die erste Maßnahme darin<br />

bestehen, das BIOS auf den neuesten Stand<br />

zu bringen. Keine Angst: Trotz wüstester Horrorgeschichten<br />

über fehlgeschlagene BIOS-<br />

Updates ist dieser Eingriff eher unkritisch, so<br />

man ein paar Punkte beachtet.<br />

Heute schon geblitzdingst?<br />

Regel Nummer eins: BIOS und Mainboard<br />

müssen 100-prozentig zusammenpassen.<br />

Falls der Rechner noch startet, laden Sie sich<br />

das <strong>kostenlos</strong>e Tool CPU-Z (www.cpu-z.de)<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


77<br />

herunter. CPU-Z muss nicht installiert werden.<br />

Einfach entpacken und starten, das ist alles.<br />

Schauen Sie unter dem Reiter „Mainboard“<br />

nach dem Hersteller und der genauen Typenbezeichnung.<br />

Nun laden Sie auf den Herstellerseiten<br />

des Mainboards das passende BIOS-<br />

Update. Sollten mehrere Revisionsnummern<br />

zur Auswahl stehen (z.B. „Rev. 2.00“) muss<br />

auch diese übereinstimmen. Sollte – wider<br />

Erwarten – CPU-Z keine Auskunft geben,<br />

müssen Sie den Rechner öffnen und den entsprechenden<br />

Aufdruck auf dem Mainboard<br />

suchen. Oft findet sich diese Information<br />

zwischen zwei Erweiterungs-Slots, manchmal<br />

aber auch irgendwo am Rand der Platine.<br />

Nun benötigen Sie noch die Software, die<br />

das BIOS-Update auf das Mainboard schreibt<br />

(neudeutsch: flasht). Das Update-Tool finden<br />

Sie ebenfalls auf den Herstellerseiten. Stehen<br />

mehrere Versionen zur Auswahl, nehmen Sie<br />

ruhig ein Windows-Tool. Die Zeiten, in denen<br />

man besser auf ein DOS-Tool mit umständlicher<br />

Boot-Diskette oder -CD vertraut hat, sind<br />

endgültig vorbei.<br />

Nach geglücktem BIOS-Update ist es ratsam,<br />

zunächst mal die Standard-Einstellungen (Default<br />

Settings) zu laden. In der Regel findet<br />

sich dieser Menüpunkt entweder unter „Save<br />

and Exit“ oder gleich im Hauptmenü z.B. als<br />

„Load Optimized Defaults“. Sinn der Übung<br />

ist es, die Einträge in den Registern des BIOS<br />

auf einen funktionsfähigen Stand zu bringen.<br />

Mitunter nämlich verweisen Register nach<br />

dem Update plötzlich auf andere Speicherstellen,<br />

so dass dann unsinnige Einträge für<br />

einen instabilen Zustand des Motherboards<br />

sorgen. Wählen Sie nun „Sichern und Beenden“<br />

(„Save and Exit“) und nehmen Sie erst<br />

dann Änderungen im BIOS-Setup vor.<br />

Drehzahlbegrenzer<br />

Ein weiterer wichtiger Tipp zum Thema „solide<br />

Basis“ lautet: Seien Sie zurückhaltend, was<br />

die diversen Overclocking-Funktionen des<br />

BIOS-Setups angeht. Nicht selten erweisen<br />

sich diese als Zeitbomben. Zunächst läuft der<br />

übertaktete Rechner einwandfrei. Mit der Zeit<br />

– das können Wochen, Monate oder gar Jahre<br />

sein – kommt es jedoch zu merkwürdigen<br />

„Hängern“ oder Systemabstürzen. Gemeinerweise<br />

hat man bis dahin oftmals schon<br />

vergessen, dass man im jugendlichen Überschwang<br />

an den Speed-Schrauben des Motherboards<br />

gedreht hat. In jedem Fall lautet<br />

hier unsere Empfehlung: Setzen Sie zunächst<br />

die BIOS-Einstellungen auf die Standardwerte<br />

(Default Settings) zurück. Nicht selten lösen<br />

sich dadurch alle Probleme von selbst.<br />

Kommt während des Bootvorgangs sporadisch<br />

die Meldung „CMOS Checksum Error“,<br />

GPU-Z ist ein nützliches Tool, das bei der Hardware-Bestimmung<br />

nützliche Dienste leistet. Oft<br />

hilft aber trotzdem nur das Öffen des Gehäuses.<br />

können Sie das Demenz-erkrankte BIOS in<br />

den meisten Fällen mit einer neuen Lithium-<br />

Batteriezelle heilen. Das Problem leerer Lithium-Batterien<br />

trifft vor allem ältere Boards.<br />

Bei der Ersatzbeschaffung achten Sie auf den<br />

Typ. In der Regel wird das der Standard-Typ<br />

„CR 2032“ sein, wobei die „20“ für den Durchmesser<br />

in Millimeter und „32“ für die Dicke (in<br />

1/10-Millimetern) steht. Notfalls tut es auch<br />

eine dünnere Knopfzelle (z.B. CR2016) mit<br />

entsprechend weniger Kapazität.<br />

Erste-Hilfe-Kasten<br />

Aus der unüberschaubaren Anzahl gelungener<br />

oder weniger gelungener Freeware-Tools<br />

haben sich in paar äußerst<br />

nützliche Helfer herauskristallisiert:<br />

Um zunächst einmal einen Überblick zu<br />

gewinnen, welche Hardware im Rechner<br />

steckt, hat sich CPU-Z (www.cpu-z.de)<br />

bewährt. Als kongenialer Partner empfiehlt<br />

sich das Grafikkarten-Gegenstück<br />

GPU-Z (www.gpu-z.de).<br />

Sehr nützlich ist es, eine aktuelle Version<br />

einer Linux-Live-Distribution griffbreit<br />

auf CD- bzw. DVD zu haben. Als<br />

gut geeignet zeigt sich im Laborbetrieb<br />

Ubuntu, das in der Regel nicht allzu exotische<br />

Hardware problemlos erkennt und<br />

einbindet. Hier findet sich auch das Tool<br />

Memtest, das alternativ auch als bootfähiges<br />

ISO oder zur Installation auf USB-<br />

Sticks von www.memtest.org geladen<br />

werden kann. Thermischen Problemen<br />

oder einer zu schwachen Stromversorgung<br />

Die Revisionsnummer des Mainboards ist nicht<br />

immer einfach zu finden – ganz im Gegensatz<br />

zur leicht erkennbaren Lithium-Batterie.<br />

Kaputt ist kaputt<br />

Gegen physikalische Defekte des Motherboards<br />

helfen BIOS-Einstellungen eher weniger<br />

– nur manchmal lassen sich defekte<br />

Bauteile durch geänderte Settings deaktivieren<br />

oder umgehen. Leider sind Mainboarddefekte<br />

keine Seltenheit. Abhilfe schafft nur<br />

der Ersatz. Häufiger Grund für den Tod der<br />

Hauptplatine sind gealterte Kondensatoren,<br />

überhitzte Spannungsregler und manchmal<br />

Kontakt-Probleme an Erweiterungsslots für<br />

Steckkarten oder Speichermodule.<br />

Bevor Sie, gleichsam als Ultima Ratio, den<br />

Boardtausch vornehmen, sollten Sie andere<br />

Ursachen so weit wie möglich ausschließen.<br />

Versuchen Sie, das System im abgesicherten<br />

Modus zu booten. Gelingt das, können auch<br />

Treiberprobleme oder ein „zerschossenes“<br />

Betriebssystem vorliegen. Um diesen Fall auszuschließen,<br />

laden Sie sich das ISO-Image<br />

einer freien Linux-Distribution (z.B. Debian,<br />

Fedora oder Ubuntu) herunter, brennen diese<br />

kommen Sie mit einem Burn-In-Test auf<br />

die Schliche. Für ordentliche Belastung<br />

der Grafikkarte sorgen Furmark und<br />

Unigines „Heaven“ (unigine.com). Allerdings<br />

halten beide die CPU-Auslastung in<br />

Grenzen. Die CPU fordert Prime95 (ma<br />

jorgeeks.com). Wer seinen Rechner bzw.<br />

sein Netzteil so richtig hart rannehmen<br />

will, lässt Prime95 und Unigine Heaven<br />

gemeinsam laufen. Die Überwachung von<br />

Temperatur und Lüfterdrehzahl gelingt<br />

mit SpeedFan (www.almico.com).<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


78<br />

Hardware<br />

Die besten HarDware-tricks aus Dem Pc-magazin-testLabor<br />

auf eine DVD und starten Linux ohne Installation<br />

von der DVD. Arbeitet der Rechner nun<br />

fehlerfrei, liegt die Ursache erfahrungsgemäß<br />

nicht beim Mainboard, sondern eher bei Treibern<br />

oder Ihrem Windows.<br />

Läuft auch Linux nicht korrekt, entfernen Sie<br />

– mit Ausnahme der Grafikkarte – alle Steckkarten.<br />

Falls der Rechner danach wieder einwandfrei<br />

läuft, deutet das auf eine defekte<br />

Steckkarte bzw. Treiberprobleme hin. Hilft das<br />

nicht, trennen Sie alle unnötigen USB-Geräte<br />

vom Rechner. Mitunter können defekte USB-<br />

Geräte die Spannungsversorgung des Mainboards<br />

aus dem Tritt bringen.<br />

Speichersorgen<br />

Bei gängigen Linux-Live-Distributionen findet<br />

sich im Bootmenü das Programm „Memtest“.<br />

Memtest ist ein mächtiges und verlässliches<br />

Tool zur Prüfung des Arbeitsspeichers. Ein<br />

vollständiger Prüflauf erfordert aber einige<br />

Zeit. Das Freeware-Tool ist mehr oder weniger<br />

selbsterklärend. Liefert Memtest Fehler ist auf<br />

alle Fälle etwas im Argen. Zunächst sollten Sie<br />

die Speichertimings im BIOS-Setup überprüfen.<br />

Viele moderne Boards übertakten in der<br />

automatischen Overcklocking-Einstellung<br />

den Speicher schon mal „auf Verdacht“. Das<br />

kann gut gehen, muss aber nicht. Versuchen<br />

Sie es bei Speicherproblemen zunächst mit<br />

langsameren Timings. Gerne machen auch<br />

gemischte Module Probleme. Ganz ungünstig<br />

sind Module verschiedener Hersteller oder<br />

Bauart im Dual-Channel-Betrieb. Aber auch<br />

auf zwei verschiedenen Speicher-Kanälen<br />

ist die Verwendung unterschiedlicher Speichermodule<br />

eine potenzielle Fehlerquelle.<br />

Als tückisch erweist sich defekter Speicher<br />

insofern, als er als einer der wenigen Defekte<br />

zu völliger Funkstille des Mainboards führen<br />

kann. Ebenso wie bei einer defekten CPU<br />

ertönt dann weder der obligatorische kurze<br />

Piepton beim Starten, noch eine Reihe von<br />

Pieptönen als Fehlermeldung. Außer einem<br />

kurzem Anlaufen der Lüfter passiert nichts.<br />

Memtest ist der Klassiker<br />

im Bereich der<br />

Diagnose-Software.<br />

Findet das Freeware-<br />

Tool Fehler, sind<br />

entweder die Timings<br />

zu scharf oder der<br />

Arbeitsspeicher reif<br />

für die Tonne.<br />

Piep-Show<br />

Apropos Piep-Code: Erklingt eben dieser<br />

merkwürdige Morsecode aus dem Gehäuse-<br />

Lautsprecher, hilft ein Blick in das Handbuch<br />

des Mainboards weiter. Hier sollten zum Piep-<br />

Code (z.B. ein mal lang, zwei mal kurz) die entsprechenden<br />

Fehlbeschreibungen zu finden<br />

sein. Klar, dass das nur funktioniert, wenn<br />

am Mainboard-Anschluss ein Lautsprecher<br />

hängt. Besondere Beachtung verdient der<br />

Code für eine nicht korrekt erkannte Grafikkarte.<br />

Gerade bei preiswerten Rechnergehäusen<br />

kann es vorkommen, dass die Grafikkarte<br />

nicht zuverlässig und satt in ihrem Steckplatz<br />

sitzt. Manchmal ist aber auch der Steckplatz<br />

selbst das Problem. Hier können Sie die Grafikkarte<br />

testweise in einen anderen Slot – so<br />

auf dem Board vorhanden – einsetzen.<br />

Schlechte Karten<br />

Nicht selten ist es aber auch die Grafikkarte<br />

selbst, die zu Kalamitäten führt. Ein deutliches<br />

Indiz für Grafikkarten-Probleme ist ein<br />

Absturz in der Endphase des Betriebssystem-<br />

Starts, kurz bevor die Begrüßungsmeldung<br />

erscheint. In dem Fall sollten Sie zunächst<br />

versuchen, das System im abgesicherten Modus<br />

zu starten. Gelingt der Start, entfernen<br />

Sie den Grafikkartentreiber („Systemsteuerung“<br />

-> „Programme und Funktionen“ bzw.<br />

„Software“ bei Win XP). Starten Sie das System<br />

neu. Nun sollte Windows wieder starten,<br />

wenn auch mit Standard-VESA-Treiber. Laden<br />

Sie sich den neuesten Grafikkarten-Treiber<br />

beim Hersteller des Grafikkarten-Chips (AMD,<br />

Nvidia, Intel). Tritt trotz frisch installierten Treibern<br />

das Problem wieder auf, weist das auf einen<br />

Defekt der Grafikkarte hin.<br />

Treten Probleme nur bei vereinzelten Anwendungen<br />

– vornehmlich Spielen – auf, sollten<br />

Sie ebenfalls zunächst die aktuellsten Treiber<br />

einspielen. Zudem kann es bei vereinzelten<br />

Anwendungen zu Unverträglichkeiten kommen.<br />

Oft hilft erst der passende Patch des<br />

Spieleherstellers. Manchmal hilft auch gar<br />

nichts. Zudem sollten Sie thermische Probleme<br />

und mangelnde Stromzufuhr in Betracht<br />

ziehen. Doch davon später mehr.<br />

Plattenspiel<br />

Heintückisch, unangenehm und gar nicht so<br />

selten ist der schleichende Festplatten-Tod.<br />

Er macht sich zunächst kaum bemerkbar. Anfangs<br />

reagiert der Rechner allenfalls träger als<br />

gewohnt. Dann verweigert er den Zugriff auf<br />

die eine oder andere Datei. Schließlich wollen<br />

Programme oder gar das Betriebssystem<br />

nicht mehr starten. Wie in der Humanmedizin<br />

gilt auch hier: Je früher Sie diesen Defekt<br />

erkennen, umso besser. Vermeiden Sie zunächst<br />

Virenscans oder langwierige Oberflächentests.<br />

Denn das Fehlerbild deutet auf<br />

den gefürcheten Headcrash hin. Ursache ist<br />

ein unsanfter Kontakt zwischen Schreib-Lesekopf<br />

und Plattenoberfläche. Dabei schlägt der<br />

Kopf kleine Partikel aus der Plattenoberfläche,<br />

die dann wie Schmirgel langsam immer mehr<br />

der Plattenoberfläche zerstören. Anfangs<br />

werden solche Fehler weitgehend von der<br />

Plattenelektronik abgefangen und laufen deshalb<br />

zunächst unbemerkt ab. Dabei werden<br />

defekte Datenblöcke durch funktionsfähige<br />

Fehlerquelle<br />

Mainboard<br />

Fehlerwahrscheinlichkeit mittel<br />

Häufige Symptome:<br />

Probleme beim Bootvorgang, BIOS-Fehlermeldungen,<br />

Unverträglichkeiten mit neuer<br />

Hardware, Totalausfall<br />

Abhilfe:<br />

BIOS-Update, BIOS-Einstellungen auf Standardwerte<br />

setzen, Batteriewechsel, Austausch<br />

Fehlerquelle<br />

Speicher<br />

Fehlerwahrscheinlichkeit mittel<br />

Häufige Symptome:<br />

Rechner bootet nicht, Absturz mit Bluescreen,<br />

unvermittelte Systemabstürze,<br />

Totalausfall<br />

Abhilfe:<br />

langsamere Speicher-Timings im BIOS wählen,<br />

gemischte Module vermeiden, Austausch<br />

Fehlerquelle<br />

Netzteil<br />

Fehlerwahrscheinlichkeit hoch<br />

Häufige Symptome:<br />

Absturz bzw. merkwürdiges Verhalten bei<br />

hoher Systemlast, Totalausfall<br />

Abhilfe:<br />

Korrekte Lastverteilung über die einzelnen<br />

Spannungsschienen (Rails), Kontaktprobleme<br />

beseitigen, Austausch<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


79<br />

Fehlerquelle<br />

Festplatte<br />

Fehlerwahrscheinlichkeit hoch<br />

Häufige Symptome:<br />

Fehlender oder extrem langsamer Zugriff<br />

auf Dateien, unvermittelte Abstürze, Fehler<br />

beim Starten des Betriebssystems<br />

Abhilfe:<br />

IDE- bzw. SATA-Kabel prüfen, sofortige Datensicherung,<br />

Austausch<br />

Fehlerquelle<br />

Kühlung<br />

Fehlerwahrscheinlichkeit mittel<br />

Häufige Symptome:<br />

Unvermittelte Abstürze bei hoher Systemlast<br />

bzw. bei hohen Zimmertemperaturen<br />

oder längerem Rechnerbetrieb<br />

Abhilfe:<br />

Lüfter und Kühlrippen von Staub befreien,<br />

Austausch<br />

Fehlerquelle<br />

Grafikkarte<br />

Fehlerwahrscheinlichkeit hoch<br />

Häufige Symptome:<br />

Absturz bei Betriebssystemstart, Absturz bei<br />

hoher Grafiklast, fehlerhafte Bilddarstellung<br />

Abhilfe:<br />

Treiber erneuern, Overclocking abschalten,<br />

Stromversorgung verbessern, Kühlung überprüfen,<br />

Austausch<br />

Reserveblöcke ersetzt. Erst mit wachsender<br />

Zerstörung gehen der Platte diese – für das<br />

Betriebssystem unsichtbaren – Reserven aus.<br />

Bekommt das Betriebsystem Wind von defekten<br />

Blöcken, sind in der Regel schon viele Daten<br />

verloren. Wer nun noch zusätzlich einen<br />

Virenscan- oder Oberflächentest laufen lässt,<br />

treibt das zerstörerische Werk noch weiter<br />

voran. Sinnvoller ist es, ein entsprechendes<br />

Diagnose-Tool zu verwenden und dann – falls<br />

tatsächlich Anzeichen für einen Headcrash<br />

vorliegen – sofort alle Daten zu sichern.<br />

Einen guten Hinweis auf das beschriebene<br />

Szenario geben die S.M.A.R.T.-Werte, die jede<br />

halbwegs moderne Platte protokolliert und<br />

die sich mit der passenden Software auslesen<br />

lassen. Solch ein Diagnose-Tool hat jeder Plattenhersteller<br />

in seinem Download-Bereich. Allerdings<br />

müssen diese Programme meist auf<br />

eine Boot-CD/DVD gebrannt werden.<br />

S.M.A.R.T. sein hilft<br />

Einfacher und nicht weniger aufschlussreich<br />

ist HDDScan (hddguru.com). Unter Windows 7<br />

verlangt dieses Freeware-Tool Administartorrechte.<br />

Wählen Sie die verdächtige Platte und<br />

klicken Sie auf „S.M.A.R.T.“<br />

Von Bedeutung sind die Punkte „Reallocation<br />

Sector Count“ und „Uncorrectable Sector<br />

Count“. Bei beiden Einträgen sollten in der<br />

Spalte „Raw (hex)“ nur Nullen zu sehen sein.<br />

Alles andere deutet stark auf das oben beschriebenen<br />

Szenario hin.<br />

Leider wieder häufiger zu beobachten sind<br />

plötzliche Totalausfälle der Festplatte. Hinter<br />

vorgehaltener Hand räumen dies auch<br />

die Plattenhersteller ein. Die neuen Platten<br />

sind zwar größer und billiger denn je, dafür<br />

aber auch nicht mehr so ausfallssicher wie<br />

vor einigen Jahren. Nach unserer Erfahrung<br />

treten häufig Controller-Defekte zu Tage, die<br />

sich durch wiederholte „Klack-“Geräusche<br />

unmittelbar nach dem Plattenstart (Spin-Up)<br />

bemerkbar machen. Dabei fährt der Schreib-<br />

Lesekopf bei der vergeblichen Suche nach<br />

Spur-0 wiederholt an den mechanischen Endanschlag.<br />

Dieser sanfte Kastagnetten-Klang<br />

aus dem Festplattengehäuse ist in aller Regel<br />

deren Todesmelodie – totaler Datenverlust<br />

inklusive. Eine gewisse Chance auf Rettung<br />

besteht darin, eine Platte mit identischem<br />

Controller zu erwerben. Wichtig: Damit bei<br />

der Platinen-Verpflanzung überhaupt eine<br />

Chance auf Erfolg besteht, müssen Hersteller,<br />

Plattentyp, Kapazität und Revisionsnummer<br />

der Controllerplatine exakt übereinstimmen.<br />

Aber selbst dann ist der Erfolg noch nicht garantiert,<br />

da mitunter im Werk während der Initialisierung<br />

der Platte individuelle Daten auf<br />

die Controller-Platine geflasht werden. Der<br />

Platinenwechsel selbst, ist dafür eher einfach<br />

zu bewerkstelligen – so Sie einen Satz passender<br />

Torx-Schraubendreher besitzen.<br />

Versorgungslücke<br />

Macht der Rechner beim Anschalten gar keinen<br />

Mucks, gerät das Netzteil unter Verdacht.<br />

Und das zu Recht: Die Erfahrung im Testlaborund<br />

Redaktionsalltag zeigt, dass die Stromspender<br />

allzu oft Ursache eines Totalausfalls<br />

sind. Richtig sicher geht man – zumindest<br />

ohne teures Spezialequipment – nur mit der<br />

Trial&Error-Methode. Sprich: Verdächtiges<br />

Netzteil abstecken, funktionstüchtiges Netzteil<br />

anstecken und schauen, ob der Rechner<br />

Das Freeware-Tool „HDDScan“ kann die<br />

S.M.A.R.T.-Daten der Festplatte auslesen.<br />

nun startet. Freilich hat nicht jeder ein Reserve-Netzteil<br />

im Regal – auch wenn das kein<br />

Fehler wäre. Sichere Alternativen zur Fehlereingrenzung<br />

via Trial&Error gibt es nicht, da<br />

schwerwiegende Fehler bei Mainboard, Speicher,<br />

CPU oder Grafikkarte ebenfalls zum <strong>PC</strong>-<br />

Generalstreik führen können. Zudem tun sich<br />

selbst ausgemachte Elektronik-Versteher mit<br />

der Messung eines <strong>PC</strong>-Netzteils schwer, denn<br />

so eine Messung führt nur unter Last zu aussagekräftigen<br />

Ergebnissen. Möglicherweise<br />

gelingt es Ihnen, einen Freund oder Bekannten<br />

zu einem Netzteilwechsel zu überreden.<br />

Zeigt sich der Rechner gelegtlich zickig, kann<br />

auch das am Netzteil liegen. Treten die Probleme<br />

vor allem unter hoher Last auf, lohnt eine<br />

genauere Untersuchung. Eine hohe CPU-Last<br />

auf allen Kernen lässt sich mit dem Programm<br />

Prime95 erzeugen. Prädestiniert für hohe Grafiklast<br />

ist dagegen der Benchmark „Heaven“<br />

von Unigine. Lässt man beides gemeinsam<br />

laufen, liegt man recht nahe am „worst case“<br />

für das Netzteil. Stürzt dabei der Rechner<br />

schon nach kurzer Zeit ab, deutet das auf ein<br />

zu schwaches Netzteil hin. Dann führt nur<br />

der Austausch gegen ein leistungsfähigeres<br />

Modell zum Erfolg. Glück im Unglück haben<br />

Sie möglicherweise, falls Ihr Netzteil für die<br />

Spannungsversorgung der Grafikkarte noch<br />

eine weitere, ungenutzte Strippe bietet. Dann<br />

könnte es sein, dass ein und die selbe Stromschiene<br />

sowohl für die Grafikkarte als auch<br />

für den Prozessor benützt wird. Im Ex tremfall<br />

spricht dann die Strombegrenzung des Netzteils<br />

an, obwohl eigentlich genug „Saft“ zur<br />

Verfügung stünde. Hier käme dann die brachliegende<br />

Strippe ins Spiel, die – mit etwas<br />

Glück – getrennt abgesichert ist. Auskunft<br />

über die Stromschienen (Rails) des Netzteils<br />

finden Sie im Netzteil-Handbuch.<br />

Kampf dem Hitzekollaps<br />

Der oben erwähnte Burn-In-Test kann allerdings<br />

auch ganz anders geartete Probleme zu<br />

Tage fördern. Gerade wenn der Rechnerausfall<br />

erst nach längerem Burn-In zu Tage tritt, dürf-<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


80<br />

Hardware<br />

Die besten HarDware-tricks aus Dem Pc-magazin-testLabor<br />

te ein Hitzeproblem vorliegen. Zwar verfügt<br />

jeder halbwegs moderne <strong>PC</strong> über eine ganze<br />

Reihe von Temperatursensoren, nicht immer<br />

sind sie aber zuverlässig oder schnell genug,<br />

um Schlimmeres zu verhindern. Ein Tool zum<br />

Auslesen dieser Sensorwerte sollte sich auf<br />

der DVD des Mainboards finden. Allerdings<br />

erfreuen die meist knallbunten Ergüsse taiwanesischer<br />

Programmierer nicht jedes Auge.<br />

Ein brauchbares, herstellerunabhängiges<br />

Universal-Tool ist „Speedfan“ das bei www.<br />

almico.com zum <strong>kostenlos</strong>en Download bereit<br />

steht. Es braucht zunächst ein Weilchen,<br />

bis es sich alle Adressen der Temperatur- und<br />

Drehzahlsensoren zusammengesucht hat.<br />

Welche maximale Temperatur welche Komponente<br />

gerade noch haben darf, ist pauschal<br />

nicht zu beantworten. Während manch<br />

Athlon oder Core 2 Duo schon bei 70 Grad in<br />

Schwierigkeiten gerät, rechnet der eine oder<br />

andere Mobil-Prozessor noch bei 100 Grad<br />

munter weiter. Dabei muss freilich zwischen<br />

CPU- und Core-Temperatur unterschieden<br />

werden. Erstere entspricht dabei der weniger<br />

aussagekräftigen Außentemperatur, die von<br />

den Mainboard-Sensoren unterhalb der CPU<br />

gemessen wird. Zweitere zeigt die Temperatur<br />

im Inneren des Chips, die von Sensoren im<br />

Prozessor ermittelt wird. Normalerweise liegt<br />

die Core-Temperatur deutlich über der CPU-<br />

Temperatur. Speedfan zeigt – im Unterschied<br />

zu so manchen Mainboard-Tool – beides an.<br />

SpeedFan gibt auch Auskunft über die Temperaturen<br />

im Inneren der CPU (Core 0 bis Core 4).<br />

Verstaubte Kühlrippen oder erlahmte Lüfter<br />

können ältere Rechner zum Zicken bringen.<br />

Kühlen Kopf bewahren<br />

Grundsätzlich gilt: Je niedriger die Temperatur,<br />

desto besser ist das für die Stabilität<br />

und Lebensdauer. Die praktische Erfahrung<br />

im Labor zeigt, dass CPU-Temperaturen oberhalb<br />

von 60 Grad bzw. Core-Temperaturen von<br />

über 75 Grad gerne zu Problemen führen. Wird<br />

es der CPU richtig heiß, hat das Betriebsystem<br />

bestenfalls noch Zeit, einen Bluescreen<br />

anzuzeigen. Oft schaltet sich der Rechner<br />

aber auch einfach nur grußlos ab. Häufige<br />

Überhitzung führt zur rapiden Alterung und<br />

damit schlimmstenfalls zum vorzeitigen Tod<br />

der CPU. Auf die Schliche kommen Sie Hitzeproblemen<br />

recht schnell, in dem Sie die CPU<br />

per „Prime95“ voll belasten und währenddessen<br />

per „SpeedFan“ die Core-Temperaturen<br />

überwachen. Einen schönen Überblick gibt<br />

Ihnen dabei ein Klick auf „Show the magic“<br />

unter dem Reiter „Exotics“. Wird die CPU offenkundig<br />

zu heiß, sollten Sie die Einstellungen<br />

im BIOS kontrollieren. Möglicherweise<br />

wird die CPU übertaktet. In dem Fall reicht es,<br />

die Standard-Timings wieder herzustellen, um<br />

das Problem zu beseitigen. Ansonsten sollten<br />

Sie das Gehäuse öffnen und den CPU-Lüfter<br />

nebst Kühlkörper einer Untersuchung unterziehen.<br />

Verstaubte Kühlkörper lassen sich<br />

mit Druckluft aus der Dose (erhältlich im Fotofachhandel)<br />

befreien. Bei Drehzahl-unwilligen,<br />

alterschwachen Lüftern ist Austausch<br />

angesagt.<br />

Für Grafikprozessoren geben die meisten<br />

Hersteller Temperaturen um 90 Grad an. Darüber<br />

treten erfahrungsgemäß auch hier Probleme<br />

auf. Bestenfalls sind dann Grafikfehler<br />

erkannbar, meist kommt es aber auch hier<br />

zum unvermittelten Absurz. Aufschluss gibt<br />

ein „Burn-In“ mit „Heaven“ und die Überwachung<br />

durch „Speedfan“. Auch hier können<br />

Overclocking oder defekte Lüfter die Ursache<br />

des Übels sein.<br />

Deutlich weniger Hitzestress sollten Festplatten<br />

ausgesetzt werden. Als Faustformel gilt:<br />

Mit Prime95 lassen<br />

sich alle Kerne eines<br />

Prozessors auslasten.<br />

Wählen Sie unter „Options“<br />

den Menüpunkt<br />

mit dem passenden<br />

Namen „Torture Test“<br />

Lässt sich eine Platte nicht mehr schmerzfrei<br />

anfassen, ist sie zu heiß. Für ein langes Plattenleben<br />

sollten Sie Temperaturen von 45 Grad<br />

oder weniger anstreben. Darüber ist auch hier<br />

mit rapider Alterung zu rechnen. Überhitzte<br />

Platten zeigen nach unserer Erfahrung mitunter<br />

das oben erwähnte „Klack-Phänomen“.<br />

Mit etwas Glück gibt sich das nach einer längeren<br />

Abkühlphase wieder. Allerdings sollten<br />

Sie das als finales Alarmzeichen werten und<br />

die Kühlung der Platte verbessern.<br />

Ganz ohne Sensoren müssen die Spannungsregler<br />

auf dem Board auskommen. Liegen sie<br />

im Abluftstrom des Prozessorlüfters, reicht<br />

das in der Regel für den problemlosen Betrieb.<br />

Problematisch wird es jedoch, wenn passive<br />

Kühler oder Wasserkühlung zum Einsatz<br />

kommt. Sorgt auch sonst kein Lüfter für Luftbewegung<br />

im Gehäuse, wird es selbst bei üppig<br />

dimensioneirten Kühlkörpern eng für die<br />

Spannungsregler. Gleiches gilt für passiv gekühlte<br />

Grafikkarten. Auch sie werden gänzlich<br />

ohne Luftunwälzung im Gehäuse sehr schnell<br />

zu heiß. Falls Sie leistungsfähige Komponenten<br />

einsetzen, sollten Sie bei wiederholten<br />

thermischen Problemen das Gehäuse als<br />

potenzielle Problemquelle mit einbeziehen.<br />

Gerade beim Einsatz von High-End-Gamer-<br />

Grafikkarten ist ein gut durchlüftetes Gehäuse<br />

dringend anzuraten. Notfalls helfen ein oder<br />

mehere zusätzliche Lüfter, die der Grafikkarte<br />

ausreichend Frischluft zufächeln.<br />

Fazit<br />

Auch wenn wir uns redich bemüht haben, Ihnen<br />

eine praxisgerechte Zusammenfassung<br />

des Erfahrungsschatzes unzähliger Mannjahre<br />

im <strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Testlabor zu präsentieren,<br />

erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit.<br />

Eine erschöpfende Beschreibung aller<br />

möglichen Fehler, die einen <strong>PC</strong> zum Streiken<br />

veranlassen, kann und wird es nicht geben –<br />

und wenn doch, wäre sie schon veraltet noch<br />

bevor man sie zu Ende gelesen hätte. gp<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/hardware-1944.html<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


umfrage<br />

sicherheit<br />

81<br />

groSSe umfrage: Sicherheit<br />

mitmachen & gewinnen<br />

35 x BullGuard MobileSecurity 10<br />

BullGuard setzt für seine Internet Security 10 Software auf eine Kombination<br />

aus einer bewährten signaturbasierten<br />

und einer<br />

ausgereiften verhaltensbasierten<br />

Erkennung – und<br />

erzielt damit sehr gute Ergebnisse.<br />

Die Architektur der sorgfältig<br />

aufgebauten Sicherheitsumgebung<br />

basiert<br />

auf gestaffelten Verteidigungslinien,<br />

so genannten<br />

Layern aus verschiedenen<br />

Web-Scanmethoden, Verhaltensblockierung<br />

und traditionellen<br />

Signatur-Erkennungs-Tools.<br />

Der einzelne<br />

Layer muss nicht 100-prozentig<br />

perfekt sein. Wenn<br />

ein Schadcode einen Layer durchdringt, wird<br />

er vom nächsten abgefangen.<br />

je 84,90 Euro<br />

3 x TECCO:Book classico<br />

Die TECCO:BOOKs bieten sich für anspruchsvolle Präsentationen<br />

an. Während handelsübliche Fotobücher gebunden sind, können<br />

die Seiten der TECCO:BOOKs spontan<br />

verändert werden. Bei der Auswahl<br />

des Umschlags stehen sieben, beim<br />

Inlay vierundzwanzig und bei den<br />

Schriften zwanzig Farben bereit.<br />

TECCO:BOOK ist im DIN A4-Querformat<br />

sowie im Format 33 x 33 cm erhältlich.<br />

je 94 Euro<br />

3 x HyperX MAX 64 GB<br />

HyperX MAX 3.0 von<br />

Kingston Technology<br />

ist ein externer USB-3.0-<br />

Speicher für die schnellere<br />

und einfachere Dateiübertragung<br />

und -sicherung.<br />

Technikbegeisterte und Benutzer,<br />

die auf große Leistung angewiesen sind, können dank USB<br />

3.0 umfangreiche Dateien wie HD-Videos, Fotos im RAW-Format und<br />

AutoCAD-Dateien bis zu zehn Mal schneller als mit USB 2.0 übertragen.<br />

Damit eignet er sich ideal zur Sicherung hochauflösender<br />

Fotos und Videos. Das robuste Gehäuse und die Flashspeicherkomponenten<br />

schützen ihn vor Beschädigung.<br />

je 175 Euro<br />

3 x SMARtt-Softproofware<br />

Die Softproofware »SMARtt« der Firma K-Flow ist eine neuartige Lösung<br />

für die verbindliche und farbechte Visualisierung von Druckdaten<br />

auf hochwertigen TFT-Monitoren. Es stellt ein ganzheitliches,<br />

leistungsstarkes Werkzeug dar, um High-End-TFT-Monitore von<br />

Quato, Eizo und NEC hardwareseitig zu kalibrieren, Bild-, Druckund<br />

sogar die gerasterten Belichterdaten (TIFF-G4) inhaltlich und<br />

farbverbindlich korrekt darstellen und validieren zu lassen, unterschiedliche<br />

Interpretationen der Farben durch verschiedene Programme<br />

und Einstellungen werden ausgeschlossen.<br />

» SMARtt« ermöglicht die direkte Integration aller am Prozess beteiligten<br />

Personen. Somit werden an allen Stellen des Workflows<br />

Kosten und Zeit eingespart. Darüber hinaus wird die Kommunikation<br />

vereinfacht und optimiert.<br />

»SMARtt« erlaubt auch echtes<br />

»Remote Proofing« – Auftraggeber<br />

können auf Wunsch<br />

über Kommunikationsmodule,<br />

etwa für ROG Handshake,<br />

in den Produktionsprozess<br />

eingebunden werden.<br />

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Die IT-gestützte Kamera DN-16059-1<br />

liefert HD-Bilder in herausragender<br />

Qualität. Sie unterstützt ONVIF (Open<br />

Network Video Interface Forum), einen<br />

globalen Schnittstellenstandard für Netzwerk-Videoprodukte.<br />

Die Outdoor-Kamera<br />

DN-16059-1 ist für den Nachteinsatz geeignet. Ihre<br />

effektive Infrarotreichweite liegt bei bis zu 25 Metern.<br />

Ausgestattet mit Bewegungserkennung und Alarmmeldung<br />

werden die Bilddaten in Echtzeit mit einer Auflösung von<br />

1280 x 1024 Pixel übertragen. Die mitgelieferte Software EagleEyes<br />

erlaubt zudem die mobile Überwachung auf Smartphones. Bis zu<br />

zehn Online-Nutzer können so auf die Bilddaten der Kamera zugreifen.<br />

Über die Software lassen sich bis zu 15 weitere Kameras zugleich<br />

steuern.<br />

je 460 Euro<br />

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und ob Sie Ihr Eigentum mit einer Kamera überwachen.<br />

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns mit den hier abgebildeten,<br />

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Rechtsweges unter allen Einsendern verlosen. Teilnahmeschluss<br />

ist der 01.09.2011. Den Fragebogen finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/umfrage.<br />

Viel Glück dabei wünscht Ihnen Ihre <strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Redaktion. pk<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


82<br />

Hardware<br />

TableT + Mainboard<br />

acer iconia a100<br />

was lange währt...<br />

■ Eigentlich hatte Acer sein 7-Zoll-Tablet<br />

Iconia A100 schon im Vorfeld der CeBIT präsentiert.<br />

Doch dann folgte eine Terminverschiebung<br />

nach der anderen. Manch einer<br />

spekulierte gar, dass das kompakte Tablet<br />

ganz gecancelt wird, weil Googles Betriebssystem<br />

Android 3.0 Honeycomb nur für Geräte<br />

mit höheren Auflösungen geeignet sei. Anlässlich<br />

der Münchner IFA-Preview versprachen<br />

die Taiwanesen, das kompakte Iconia A100<br />

mit seiner Bildschirmauflösung von 1024 x<br />

600 Bildpunkten im Herbst in den Handel zu<br />

bringen. Das wird dann wohl mit Android 3.2<br />

arbeiten, das auch mit niedrigeren Display-<br />

Auflösungen zurechtkommt. Gedacht ist der<br />

Winzling für Spiele, eReading, Multimedia-<br />

Anwendungen sowie Social Networking. Für<br />

ausreichend Dampf sorgt ein DualCore Tegra<br />

2 von Nvidia, der via HDMI-Anschluss sogar<br />

FullHD-Videos ruckelfrei auf den Fernseher<br />

bringen soll. Das mit 8 GByte Flashspeicher<br />

bestückte Gerät, für das ein Preis von 349<br />

Euro im Raum steht, hat eine 5-MPixel-Kamera<br />

auf der Rückseite und eine 2-MPixel-Kamera<br />

in der Front.<br />

gp<br />

[ www.acer.de ]<br />

Nach langer Verzögerung wird<br />

Acers ultrakompaktes 7-Zoll-<br />

Tablet Iconia A100 nun wohl<br />

im Herbst erscheinen. Das<br />

Betriebssystem wird dann<br />

voraussichtlich Android 3.2<br />

sein.<br />

Intel: Zum fünften Mal rekordquartal<br />

Trotz der Krise im <strong>PC</strong>-Bereich meldet<br />

Intel nun zum fünften Mal in Folge ein<br />

Rekordquartal. Dabei stieg der Umsatz<br />

um 21 Prozent auf 13 Milliarden Dollar<br />

(9,1 Milliarden Euro). Wegen steigender<br />

Investitionen in Forschung und<br />

Entwicklung stieg der Gewinn jeoch<br />

nur moderat um 2 Prozent auf 3 Milliarden<br />

Dollar. Federn lassen musste der<br />

Branchenprimus bei seinen Atom-CPUs,<br />

die 15 Prozent weniger Umsatz machten.<br />

Dafür gingen <strong>PC</strong>-Prozessoren (plus<br />

11 Prozent) und Server-Chips (plus 15<br />

Prozent) deutlich besser.<br />

amazon Tablet noch im Herbst<br />

Glaubt man den Auguren des Wall<br />

Street Journal, könnte Amazons Gegenstück<br />

zu Apples iPad noch im Oktober<br />

erscheinen. So stünden die taiwanesischen<br />

Hersteller Quanta und Foxconn<br />

bereits in den Startlöchern. Während<br />

der weltgrößte Notebook-Produzent<br />

Quanta die 7-Zoll-Variante herstellen<br />

soll, wird gemunkelt, dass Auftragsfertiger<br />

Foxconn (u.A. Wii, Xbox, Playstation)<br />

die 10,1-Zoll-Version fertigt. Als<br />

Betriebssystem wird voraussichtlich<br />

Android zum Einsatz kommen.<br />

Das MSI A75MA-<br />

G55 mit dem FM1-<br />

Sockel bietet Platz für<br />

einen AMD Llano-Fusion-Prozessor.<br />

Auch Sapphire – sonst eher bekannt für seine<br />

Grafikkarte – hat ein Llano-Board im Angebot.<br />

Mainboards MiT FM1-sockel Für aMd llano<br />

Llano-Boards im anmarsch<br />

■ AMDs Fusion-Chip für Desktops ist<br />

durchaus eine interessante Alternative.<br />

Zwar hinkt dessen CPU-Leistung der<br />

Core-i-Konkurrenz von Intel hinterher, die<br />

Grafikperformance des als „APU“ bezeichneten<br />

Prozessors ist jedoch weit besser. Entsprechend<br />

drängt sich AMDs CPU-GPU-Zwitter<br />

für preiswerte Rechner, die auch für aktuelle<br />

Spiele (in gemäßigter Auflösung) genug Grafikleistung<br />

bieten sollen, geradezu auf. Denn<br />

die in der Llano-APU integrierte Grafik basiert<br />

auf AMDs Radeon-6000-Grafikchip-Serie.<br />

Dabei arbeitet der kleinere Dreikerner Llano<br />

A6-3650 mit einer integrierten HD 6530D,<br />

während der größere Vierkerner A8-3850 eine<br />

Radeon HD 6550D in seinem Inneren trägt.<br />

AMDs Fusion-Prozessor verlangt nach dem<br />

neuen FM1-Sockel, für den inzwischen immer<br />

mehr Mainboards auf den Markt kommen.<br />

Anfang Juli präsentierte MSI sein erstes Llano-<br />

Mainboard mit der Bezeichnung A75MA-G55.<br />

Die auf dem A75-Chipsatz „Hudson D3“ ba-<br />

sierende Hauptplatine, bietet vier USB- 3.0-<br />

und sechs SATA6-Anschlüsse. Neben der<br />

ausschließlichen Nutzung der On-Die-Grafik<br />

ist auch ein kombinierter Betrieb mit einer<br />

zusätzlichen HD-6000 Radeon-Grafikkarte<br />

möglich. Diese wird dann durch die integrierte<br />

Dual-Grafic-Funktion der APU beschleunigt.<br />

Das MSI A75MA-G55 verfügt zudem über ein<br />

UEFI-konformes BIOS, zwei <strong>PC</strong>I-E-x16 Steckplätze,<br />

einen <strong>PC</strong>I-E-x1- sowie einen <strong>PC</strong>I-Slot<br />

und ist ab sofort für 83 Euro im Handel.<br />

Recht ähnlich liest sich die Ausstattungsliste<br />

des neuen Sapphire Pure Platinum A75. Das<br />

Full-Size ATX-Mainboard des eher für seine<br />

Grafikkarten bekannten Herstellers bietet nur<br />

fünf SATA-6G-Ports und einen <strong>PC</strong>I-E-x16-Slot.<br />

Dafür finden sich auf dem Board zwei <strong>PC</strong>I-<br />

Steckplätze, ein <strong>PC</strong>I-E x4-Steckplatz und zwei<br />

<strong>PC</strong>I-E-x1-Slots. Wann und zu welchen Preis<br />

das Board in den Handel kommt, ist noch offen.<br />

gp<br />

[ www.msi.com/www.sapphiretech.com ]<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


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84<br />

HArdwAre<br />

MacBook + Festplatte + testliste Nas-systeMe<br />

Kleines MacBook Air ganz groß: Die neue Generation von Apples Notebook-Winzlingen geht<br />

mit Intel Core-i5- und Core-i7-CPUs der „Sandy Bridge“-Baureihe ins Rennen.<br />

apples MiNi-NoteBook Mit core-i-proZessoreN<br />

MacBook Air mit Sandy Bridge<br />

■ Musste das MacBook Air bislang mit den<br />

alten Core-2-Duo-CPUs auskommen, geht<br />

das neue Modell mit Intels aktuellen Sandy-<br />

Bridge-Prozessoren an den Start. Neben den<br />

Core i5 und i7 ist auch die Schnittstelle Thunderbolt<br />

an Bord der neuen MacBooks, die nun<br />

mit Apples Betriebssystem OS X 10.7 „Lion“<br />

ausgeliefert werden. Für die Grafikausgabe<br />

sorgt Intels integrierter Chipsatz HD 3000.<br />

Außerdem ist die beim letzten Air „vergessene“<br />

Tastaturbeleuchtung, deren Fehlen Unverständnis<br />

bei vielen Mac-Nutzern hervorrief, in<br />

die neuen Modelle zurückgekehrt.<br />

Nach wie vor gibt es das MacBook Air mit 11,6<br />

Zoll großem Bildschirm, das dann gerade<br />

mal 1,06 kg auf die Waage bringt. Seine Akkulaufzeit<br />

liegt nach Herstellerangaben bei<br />

fünf Stunden. Für rund 950 Euro erhält man<br />

das kleinste Modell mit Intels Core i5 (1,6<br />

GHz) und 2 GByte RAM sowie einer SSD mit 64<br />

GByte Kapazität. Etwas teurer ist die Variante<br />

mit 4 GByte RAM und 128 GByte-SSD für rund<br />

1150 Euro. Noch mehr kostet die Version mit<br />

Core i7 (1,8 GHz) und 128-GByte-SSD. Dafür<br />

sind rund 1600 Euro zu berappen.<br />

Das „große“ Macbook Air mit 13,3-Zoll-Display<br />

ist standardmäßig mit 4 GByte RAM ausgerüstet<br />

– was aber auch schon den Maximalausbau<br />

darstellt. Das große Macbook Air wiegt 1,36 kg<br />

und soll 7 Stunden Akkubetrieb ermöglichen.<br />

Für 1250 Euro bietet es einen Intel Core i5 (1,7<br />

GHz) und eine 128-GByte-SSD. Für 250 Euro<br />

Aufpreis gibt es eine 256 GByte große SSD. Soll<br />

ein Core i7 mit 1,8 GHz eingebaut werden, kommen<br />

noch einmal 150 Euro dazu.<br />

gp<br />

[ www.apple.com/de ]<br />

2,5-Zoll Festplatte<br />

wd-Flachmann<br />

mit 1 TByte<br />

■ Nach Samsung hat nun auch Western Digital<br />

eine 1-TByte-Festplatte im 2,5-Zoll-Format<br />

und nur 9,5 Millimeter Bauhöhe im Angebot.<br />

Denn just diese Bauhöhe ist Voraussetzung,<br />

dass die Platte<br />

in gängige Notebooks<br />

passt.<br />

Die Platte aus<br />

der Scorpio-<br />

Blue-Baureihe<br />

trägt die Typenbezeichnung<br />

WD10JPVT. Sie<br />

arbeitet mit einer<br />

Drehzahl<br />

von 5400 U/<br />

min und kann<br />

über 8 MByte<br />

internen Cache<br />

verfügen. Die<br />

SATA-3G soll mit 1,4 Watt im Betrieb, 0,59 Watt<br />

im Idle- und 0,18 Watt im Standby-Betrieb<br />

auskommen. Verantwortlich für den geringen<br />

Verbrauch ist laut Hersteller ein verbessertes<br />

Powermanagement und optimierte Algorithmen<br />

zur Datensuche. Western Digital ruft für<br />

die Scorpio Blue, Modell WD10JPVT, einen<br />

Preis von 119 Euro auf und räumt dabei 3 Jahre<br />

Garantie ein.<br />

gp<br />

[ www.wdc.com/de ]<br />

Testliste NAS-Systeme<br />

In der Testliste des <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong>s finden Sie aktualisiert<br />

die besten Produkte einer Geräteklasse zu einem<br />

übersichtlichen Einkaufsführer zusammengestellt. Mit<br />

der Testliste können Sie schnell und bequem auf die<br />

fundierten Tests des <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong>s zurückgreifen. Die<br />

ausführliche Fassung finden Sie unter www.magnus.de.<br />

Hersteller Produkt Preis Leseleistung Schreibleistung Bedienung Preis/Leistung Gesamtwertung<br />

Thecus N4200Pro 499 Euro 67,9 MByte/s 70,2 MByte/s gut sehr gut 88 (sehr gut)<br />

QNAP TurboNAS TS-239 Pro II+ 454 Euro 70,8 MByte/s 77,1 MByte/s sehr gut gut 87 (sehr gut)<br />

Synology DiskStation DS710+ 445 Euro 69,8 MByte/s 74,0 MByte/s sehr gut gut 84 (gut)<br />

Netgear ReadyNAS Ultra 4 Plus 489 Euro 69,2 MByte/s 57,6 MByte/s befriedigend gut 78 (gut)<br />

Iomega StoreCenter ix4-200d 869 Euro 30,3 MByte/s 21,1 MByte/s gut befriedigend 64 (befriedigend)<br />

Seagate Black Armor NAS 440 1200 Euro 17,6 MByte/s 12,3 MByte/s sehr gut mangelhaft 57 (befriedigend)<br />

Buffalo Link Station Pro Quad 475 Euro 17,6 MByte/s 13,4 MByte/s ausreichend ausreichend 45 (ausreichend)<br />

Als zentrale Speicherstelle für die wachsende<br />

Datenflut im Heim und im Büro eignen<br />

sich sich NAS-Systeme ganz hervorragend.<br />

Allerdings unterscheiden sich die Netzspeicher<br />

in Preis, Leistung und Bedienbarkeit<br />

erheblich, wobei teurer nicht gleichbedeutend<br />

mit schneller oder besser sein muss.<br />

Die Tabelle gibt Ihnen einen Überblick über<br />

Geräte der gehobenen Consumer-Klasse.<br />

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86<br />

Hardware<br />

3D-Technik<br />

neue geräte mit 3d-displays<br />

unterwegs in die<br />

dritte dimension<br />

3D wird wieder eines der Top-<br />

Themen auf der IFA in Berlin<br />

sein. Neben Fernsehern<br />

werden viele andere Geräte<br />

mit 3D-Displays zu sehen<br />

sein: Monitore, Notebooks und<br />

sogar Smartphones. Einige<br />

davon kommen sogar ohne<br />

Brille aus.<br />

von klaus länger<br />

Der ganz große Run auf Geräte mit 3D-<br />

Display ist bisher ausgeblieben. Aber<br />

die Zahl der Geräte, die dem Betrachter die<br />

Illusion echter 3D-Bilder verschafft, wächst<br />

beständig. Die größte Zahl der Geräte mit<br />

3D-Display findet man unter den Fernsehern,<br />

hier haben die großen Hersteller alle<br />

inzwischen mehrere 3D-Modelle zur Auswahl,<br />

aber auch die Zahl der IT-Devices mit<br />

3D-Paneln wächst beständig. Neben Monitoren,<br />

Notebooks, All-in-One-Rechnern werden<br />

nun auch Tablets, Smartphones und<br />

mobile Spielekonsolen mit entsprechender<br />

Technik angeboten. Einige dieser Geräte<br />

kommen sogar ohne Brille aus, sie verfügen<br />

über autostereoskopische Displays, die für<br />

beide Augen die gerinfügig unterschiedlichen<br />

Bildinformationen liefern, die notwendig<br />

sind, um die Illusion einer echten<br />

3D-Darstellung zu schaffen.<br />

Shutter oder Polfilter<br />

Bei den meisten Geräten auf dem Markt<br />

kommt man für die 3D-Darstellung aber nicht<br />

ohne Brille aus. Dabei konkurrieren derzeit<br />

zwei Brillentypen: die Shutter- und die Polfilterbrille.<br />

Bei Shutterbrillen ist in den Gläsern<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


87<br />

eine Flüssigkristallschicht untergebracht, die<br />

das Glas undurchsichtig macht, wenn Spannung<br />

anliegt. Die Gläser werden für eine 3D-<br />

Darstellung abwechselnd abgedunkelt, so<br />

dass jeweils nur das linke oder das rechte<br />

Auge das Monitorbild oder die Projektionsfläche<br />

sieht. Dieses abwechselnde Verdecken<br />

eines Auges wird mit dem Monitor oder Projektor<br />

synchronisiert, der dann mit derselben<br />

Frequenz zwei geringfügig unterschiedliche<br />

Bilder darstellt, um so mittels der Stereoskopie<br />

den 3D-Effekt zu erzeugen. Man benötigt<br />

für die 3D-Darstellung keine speziellen<br />

3D-Displays, die Voraussetzungen sind eine<br />

ausreichend hohe Bildwiederholrate und<br />

Leuchtstärke, denn die Brille halbiert auch die<br />

wahrgenommene Helligkeit.<br />

Das Gros der 3D-TV-Geräte arbeitet mit Shutterbrillen<br />

und auch die Nvidia 3D Vision gehört<br />

zu dieser Kategorie. Die Nvidia-Brille für die<br />

hauseigenen GeForce-Karten ist für 120-Hz-<br />

TFT-Displays oder Projektoren gedacht, die<br />

inzwischen von einer ganzen Reihe von Herstellern<br />

angeboten werden. Der Infrarot-Sender,<br />

der die Brille mit den Informationen für<br />

die Synchronisation versorgt, ist bein vielen<br />

Notebooks, All-in-One-<strong>PC</strong>s sowie Monitoren<br />

inzwischen gleich eingebaut. Die Brillen der<br />

aktuellen Generation sind deutlich leichter<br />

geworden und arbeiten mit größeren Gläsern,<br />

so dass Brillenträger sie auch bequem<br />

über der eigenen Brille tragen können. Der<br />

Nachteil der Shuttertechnologie ist der hohe<br />

Preis für die Brillen. Für die 3D Vision Brille mit<br />

Empfänger muss man knapp 120 Euro anlegen,<br />

ohne Empfänger kostet die Brille etwa 90<br />

Euro. Daher bietet Nvidia nun auch eine günstigere<br />

kabelgebundene Variante an, die etwa<br />

75 Euro kostet. Bei vielen Notebooks und Monitoren<br />

gehört aber eine Brille bereits zum Lieferumfang.<br />

Das gilt auch für TV-Geräte. Leider<br />

arbeitet jeder Hersteller mit eigenen Brillen.<br />

Energiesparlampen oder Leuchtstoffröhren<br />

sollte man während des 3D-Betriebs abschalten,<br />

da das Bild sonst flimmern kann.<br />

Die zweite wichtige Methode zur Erzeugung<br />

stereoskopischer Bilder ist die Kombination<br />

spezieller Monitore mit polarisierten Brillen.<br />

Da die Brille hier ohne Elektronik auskommt,<br />

wird diese Methode im Gegensatz zur aktiven<br />

Shutterbrille als passiv bezeichnet; sie kosten<br />

nur wenige Euro. Eine Polfilterbrille ähnelt<br />

einer Sonnenbrille, auf den Brillengläsern<br />

sitzen aber jeweils um 90° versetzte Polfilterfolien.<br />

Dadurch wird erreicht, dass das linke<br />

Auge nur das für es bestimmte linke Bild sieht<br />

und das rechte Auge nur das rechte Bild. Polfilter<br />

beim Ausgabegerät sorgen dafür, dass<br />

für die beiden Augen unterschiedliche Bilder<br />

geliefert werden. Alle gängigen 3D-Fernseher,<br />

Wahrnehmung: ein Bildschirm, drei Dimensionen<br />

Monitore oder Notebooks mit Polfiltertechnik<br />

arbeiten mit Interlaced-Darstellung. Dabei<br />

wird im 3D-Betrieb die vertikale Auflösung<br />

halbiert, da die Hälfte der Linien dem linken<br />

Auge und die andere Hälfte dem rechten<br />

Auge zugewiesen werden. Die Kanaltrennung<br />

übernehmen zusätzliche Filterfolien im Display.<br />

Ein Problem vor allem bei Monitoren mit<br />

Der 27-Zoll-Monitor von<br />

Acer wird mit Nvidia-<br />

Brille ausgeliefert.<br />

Die beiden Grafiken verdeutlichen den Trick, mit dem<br />

ein 3D-Fernseher Tiefen-Informationen vor gaukelt. Sind<br />

die Teilbilder für das rechte und das linke Auge deckungsgleich,<br />

nimmt der Zuschauer es auf der Mattscheibe<br />

wahr. Gehen die Bilder auseinander, so dass die<br />

Augen mehr geradeaus schauen, entfernt sich das Objekt<br />

(links). Tauschen die abgebildeten Ansichten ihre<br />

Position, beginnt man leicht zu schielen, und das Objekt<br />

scheint vor dem Bildschirm zu stehen (rechts).<br />

Polarisierungstechnik sind die Doppelbilder<br />

(Ghosting), wenn man die optimale vertikale<br />

Position zum Display hin verändert. Bei Fernsehern<br />

oder im Kino tritt das Problem durch<br />

den größeren Betrachtungsabstand nicht auf.<br />

Grafikkartenunterstützung<br />

Nach Nvidia hat nun auch AMD endlich eine<br />

native Unterstützung für 3D-Displays in die<br />

Treiber für die Radeon-GPUs gepackt. Vorher<br />

war man hier auf Drittanbieter angewiesen.<br />

Allerdings bietet AMD im Gegensatz zu Nvidia<br />

keine eigenen Brillen an, sondern setzt<br />

bei HD3D auf Standards wie HDMI 1.4a oder<br />

DisplayPort 1.2 für die Kommunikation mit 3D-<br />

Displays oder TV-Geräten. Mit Nvidia-Brillen<br />

kann der AMD-Treiber nicht zusammenarbeiten.<br />

Eine zusätzliche Software benötigt man<br />

bei AMD-Karten für Spiele, die noch nicht<br />

nativ 3D-Displays unterstützen. Hier muss<br />

dann eine passende, kostenpflichtige Middleware<br />

von Firmen wie iZ3D (www.iz3d.com)<br />

oder TriDef (www.ddd.com) installiert sein.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


88<br />

Hardware<br />

3D-Technik<br />

Technikvergleich: Shutter oder Polfilter<br />

3D-TV-Geräte nutzen Shuttertechnik<br />

oder Polarisation, um jedem Auge sein<br />

eigenes Bild zuzuspielen. Bei Shutterbrillen<br />

(oben) werden die beiden Bilder<br />

nach einander erzeugt, wobei das Display<br />

Die TriDef-Software für AMD HD3D kostet 25<br />

US$, das iZ3D-Paket 20 US$. Die Programme<br />

können auch 2D-Videos und -Fotos umrechnen.<br />

Bei einigen Monitoren oder Notebooks<br />

gehört diese Software allerdings schon zum<br />

Lieferumfang. AMD unterstützt zudem einige<br />

Spielehersteller bei der Entwicklung nativer<br />

3D-Games, die dann ohne Middleware auskommen.<br />

Den Anfang wird Eidos mit Deus Ex:<br />

Human Revolution machen, das Ende August<br />

auf den Markt kommt.<br />

extrem schnell reagieren muss. Polarisierende<br />

Panels (unten) zeigen das komplette<br />

3D-Bild stabil an und nutzen dabei<br />

eigene Bildzeilen für das rechte und linke<br />

Auge.<br />

Beim Nvidia-Treiber sind Profile für die 3D-<br />

Umrechnung einer Vielzahl von Spielen schon<br />

enthalten, sofern man eine 3D-Vision-Brille<br />

nutzt. Bei entsprechend starken GeForce-Karten<br />

ist man hier auch nicht auf einen Monitor<br />

beschränkt. Mit der 3D-Vision-Surround-Technologie<br />

können bis zu drei 3D-Monitore kombiniert<br />

werden, die zusammen eine Auflösung<br />

von 5760 x 1080 Bildpunkten in 3D liefern.<br />

Für Spiele benötigt man bei Nvidia-Karten nur<br />

dann eine zusätzliche 3DTV-Play-Software<br />

Shutterbrillen kosten mindestens 80 Euro.<br />

Deutlich günstiger sind die passiven Polfilterbrillen,<br />

die man für wenige Euro kaufen kann.<br />

(www.nvidia.de/object/3dtv-play-de.html),<br />

wenn man einen 3D-Fernseher mit eigener<br />

Brille über HDMI anschließt und keine Nvidia-<br />

Brille besitzt. Die Software kostet 33 Euro.<br />

und enthält auch Applikationen, die Videos<br />

und Fotos in 3D umrechnen. Die Ausgabe<br />

von 3D-Blu-rays auf Geräten mit anderen Brillen<br />

beherrscht der Nvidia-Treiber auch ohne<br />

zusätzliche Middleware, hier genügt eine<br />

entsprechende Blu-ray-Player-Software. Für<br />

die Wiedergabe von 3D-Blu-rays ist nicht un-<br />

3d ohne Brille: die Verfahren für autostereoskopische Bilder<br />

Derzeit gibt es für autostereoskopische<br />

3D-Displays ohne Brille zwei vorherrschende<br />

Technologien: Parallaxenbarriere<br />

und Lenticularlinsen. Beim ersten Verfahren<br />

ist vor dem LCD-Panel ein feines Linienraster<br />

angebracht, das dafür sorgt, dass<br />

der Betrachter mit jedem Auge einen unterschiedlichen<br />

Satz an Pixeln sieht und<br />

ein räumlicher Effekt erzielt wird. Lenticularlinsen<br />

kennt man von den so genannten<br />

Wackelbildern: Eine Anordnung<br />

halber zylindrischer Linsen sorgt dafür,<br />

dass an jedes Auge ein unterschiedliches<br />

Bild geliefert wird.<br />

eyetracking<br />

Das Problem bei beiden Verfahren ist, dass<br />

der 3D-Effekt nur bei einem bestimmten<br />

Betrachtungswinkel funktioniert. Die Lösung<br />

stellen Systeme dar, die mittels Kamera<br />

die Augen der Betrachter erfassen,<br />

und das Bild entsprechend nachjustieren.<br />

Toshiba wendet dieses Verfahren beim<br />

Qosmio-F750-3D-Notebook an, das auf<br />

der IFA vorgestellt wird. Hier können die<br />

Lenticularlinsen zusätzlich so gesteuert<br />

werden, dass nur ein Teil des Displays 3D-<br />

Bilder darstellt.<br />

Eyetracking-Verfahren werden nicht nur<br />

für Single-View-Displays, sondern auch<br />

für Multi-View-Bildschirme entwickelt.<br />

Hier sind etwa Toshiba und das Fraunhofer-Institut<br />

aktiv.<br />

Das Qosmio<br />

F750 3D<br />

arbeitet mit<br />

aktiven Lenticularlinsen<br />

und Eyetracking.<br />

Der Spiele-Handheld Nintendo 3DS erzeugt<br />

3D-Bilder mittels einer Parallaxenbarriere.<br />

Das EVO-3D-Smartphone nutzt ebenfalls<br />

das Parallaxenprinzip.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


89<br />

bedingt eine Nvidia- oder AMD-GPU notwendig.<br />

Die beherrscht auch die HD2000- oder<br />

HD3000-Grafik in den Intel-Core-Prozessoren<br />

der Sandy-Bridge-Generation. Für Spiele in 3D<br />

ist die Intel-Grafik dagegen zu langsam. Hier<br />

ist eine relativ starke AMD- oder Nvidia-Karte<br />

notwendig. Schließlich muss hier die GPU jedes<br />

Frame doppelt in unterschiedlichen Blickwinkeln<br />

rechnen, was die fps-Zahl von Spielen<br />

auf 3D-Monitoren etwa halbiert.<br />

Software für 3D-Blu-ray<br />

Für das Abspielen von 3D-<strong>Filme</strong>n auf Blu-ray-<br />

Scheiben stehen derzeit drei Programme zur<br />

Wahl: CyberLink PowerDVD 11 Ultra, ArcSoft<br />

TotalMedia Theatre 5 und Corel WinDVD Pro<br />

2010. Die Player von CyberLink und Arcsoft<br />

kosten beide etwa 90 Euro, WinDVD bekommt<br />

man schon für 80 Euro. Dafür können die ersten<br />

beiden Programme auch DVDs in 3D<br />

umrechnen. Hier versucht ein Algorithmus<br />

anhand von Faktoren wie Fluchtpunkten,<br />

Schärfe, Schattierung oder Geschwindigkeit<br />

selbst zu erkennen, wo Objekte und Personen<br />

im Raum positioniert sind. Das funktioniert in<br />

der Praxis erstaunlich gut, erfordert aber einen<br />

stärkeren Prozessor als die Wiedergabe von<br />

3D-Material. Bei einem Test mit PowerDVD 11<br />

Ultra war ein stromsparender AMD Athlon II X3<br />

mit drei Kernen und 2,3 GHz schon am Limit.<br />

Neue 3D-Monitore<br />

Einen stärkeren Prozessor kann man sich mit<br />

dem 27-Zoll-3D-Monitor SyncMaster T27A950<br />

LED von Samsung sparen. Samsung hat dem<br />

Gerät einen eigenen Prozessor spendiert, der<br />

selbst die Umrechnung von 2D in 3D übernimmt.<br />

Das funktioniert mit allen 2D-Inhalten,<br />

aus denen die CPU im Monitor Tiefeninformationen<br />

errechnen kann, also auch bei 2D-Blurays,<br />

Bilder, Videos aller Art und auch Spiele.<br />

Sogar die mit dem im Monitor eingebauten<br />

DVB-T-Tuner empfangenen TV-Sendungen<br />

rechnet der V T27A950 um. Die Qualität bei<br />

Spielen kommt nicht an das heran, was die<br />

Nvidia-Software oder die Middleware bei<br />

ATI-Karten liefern kann, da zusätzliche Profilinformationen<br />

fehlen, dafür reicht aber eine<br />

schwächere Grafikkarte im Rechner aus, der<br />

ja keine Arbeit mit der Umrechnung hat. Die<br />

leichte Shutterbrille hat Samsung von den<br />

eigenen 3D-TV-Geräten übernommen.<br />

Auch sonst erinnert der elegante<br />

Full-HD-Monitor mit 120-Hz-Ultra-<br />

Clear-Panel und asymmetrischem<br />

Design eher an einen Samsung-3D-<br />

Fernseher, als an einen Monitor: Zum<br />

Lieferumfang gehört die auch bei TV-Geräten<br />

genutzte Fernbedienung, sämtliche Einstellungen<br />

werden in der auch bei Samsung-<br />

Fernseher mit 3D-Display<br />

TV-Geräte mit 3D-Displays gibt es inzwischen<br />

von praktisch allen relevanten<br />

Herstellern. Das Gros der Geräte arbeitet<br />

mit LCD-Paneln, Panasonic bietet auch<br />

Plasma-Fernseher mit 3D-Brille an.<br />

Die Mehrzahl der Hersteller setzt auf<br />

Shutterbrillen, LG nutzt bei den neuen<br />

Modellen die günstigen Polfilterbrillen.<br />

Toshiba wird auf der IFA auch einen großformatigen<br />

Multi-View-3D-Fernseher zeigen,<br />

der ohne Brille auskommen wird. Mittels<br />

HDMI können die Fernseher auch als<br />

3D-Ausgabegerät für <strong>PC</strong>s oder Notebooks<br />

genutzt werden. So kann etwa ein Media-<br />

Center-Rechner als 3D-Blu-ray-Player und<br />

digitaler Festplattenrekorder dienen.<br />

Probleme bei Spielen in 3D<br />

Die Wiedergabe von 3D-Blu-rays über<br />

den <strong>PC</strong> ist mit entsprechender Hardware<br />

und Player-Software kein Problem.<br />

Schwieriger ist es bei Spielen. Die Panels<br />

Der 55-Zöller LG 55LWS570S arbeitet mit<br />

Polfilterbrille und damit flimmerfrei. Allerdings<br />

ist die Auflösung bei 3D halbiert.<br />

Echtes Kino-Feeling bekommt man mit einem<br />

High-End-3D-Projektor wie dem C3X Lumix von<br />

SIM2. Er kostet allerdings satte 42 000 Euro.<br />

der meisten Fernseher liefern zwar problemlos<br />

sogar mehr als die notwendigen<br />

120 Hz bei 1080p, akteptieren bei 60 Hz<br />

aber nur 720p, wie es in der HDMI-1.4a-<br />

Spezifikation zwingend vorgeschrieben<br />

ist. 1080p wird nur mit den für Blu-ray<br />

vorgesehenen 24 Hz wiedergegeben, zu<br />

wenig für ruckelfreies Spielen. Hier müssen<br />

die TV-Geräte-Hersteller mit neuer<br />

Firmware nachbessern.<br />

Philips: Spielen im Duett<br />

Eine interessante Nutzung eines 3D-Displays<br />

für Split-Screen-Spiele hat Philips<br />

entwickelt: Zwei Spieler mit 3D-Brille<br />

bekommen vom Fernseher ihr jeweils<br />

eigenes Spielfeld in voller Größe und 2D<br />

angezeigt. Unterstützt werden bisher nur<br />

Konsolen. Philips setzt das Verfahren bei<br />

TV-Geräten mit Shutter- und Polfiltertechnik<br />

ein. Bei letzterern sind eigene<br />

Brillen notwendig.<br />

Samsung setzt beim ultraflachen 55-Zoll-<br />

Gerät auf die Shutterbrillen-Technik, steuert<br />

die Brille nun aber über Bluetooth an.<br />

Fernsehern genutzten SmartHub-Oberfläche<br />

vorgenommen. Selbst die für TV-Geräte optimierten<br />

Internet-Applikationen sind vorhanden<br />

und der Anschluss einer USB-Festplatte<br />

ist möglich. Allerdings kostet der SyncMaster<br />

T27A950 LED auch 799 Euro. Kann man auf<br />

TV-Tuner und SmartHub verzichten, dann bekommt<br />

man für 649 Euro den ansonsten baugleichen<br />

SyncMaster S27A950D LED.<br />

Ohne die Finessen der neuen Samsung-Monitore,<br />

dafür aber mit 599 Euro etwas günstiger<br />

ist der 27-Zoll-3D-Monitor HN274H von Acer,<br />

der mit einer Nvidia-Brille im Lieferumfang<br />

ausgeliefert wird. Der Infrarot-Sender für die<br />

Brille ist bereits in dem 120-Hz-Monitor integriert.<br />

Weniger Platz auf dem Schreibtisch<br />

nimmt der ebenfalls mit einem Full-HD-<br />

Display und Nvidia-Brille ausgestattete<br />

24-Zöller GN245HQ ein, der laut Acer 429<br />

Euro kosten soll.<br />

Die Riege der Monitorhersteller mit 3D-Modellen<br />

im Programm hat sich um BenQ und<br />

LG erweitert. BenQ setzt beim 23-Zoll-Monitor<br />

XL2410T ebenfalls auf die Nvidia-Technik, die<br />

Shutterbrille selbst gehört bei dem 340-Euro-<br />

Monitor aber nicht zum Lieferumfang.<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


90<br />

Hardware<br />

3D-Technik<br />

3d selber machen: Kameras für Foto und Video<br />

Mit den passenden Geräten ist man<br />

nicht darauf angewiesen, auf dem 3D-Monitor<br />

oder Fernseher nur fremde Inhalte<br />

anzusehen, man kann auch selbst Fotos<br />

oder Videos in 3D erstellen.<br />

Dreidimensionale Fotos schießt man mit<br />

Digitalkameras wie der Fujifilm Finepix<br />

Real 3D W3 für etwa 350 Euro, die auch<br />

ein autostereoskopisches Display bietet<br />

oder mit einem der neuen 3D-Smartphones.<br />

Für das Drehen von Videos gibt es Kameras,<br />

deren Preisspanne von 150 bis zu<br />

1800 Euro für semiprofessionelle Geräte<br />

reicht. Die Qualität der kleinen günstigen<br />

Aiptek i2 3D reicht bei 3D-Videos allerdings<br />

nur für Youtube aus. Für höhere Ansprüche<br />

muss man deutlich mehr Geld investieren.<br />

Panasonic bietet für etwa 1500<br />

Euro die HDC-TM900 an. Die Kamera ist<br />

modular aufgebaut, man kann auch einen<br />

Camcorder der 9er-Serie mit dem Vorsatz<br />

nachträglich 3D-tauglich machen. Allerdings<br />

müssen der Zoom und der Bildstabilisator<br />

abgeschaltet werden.<br />

Der Sony HDR-TD10 für 1600 Euro ist dagegen<br />

ein echter 3D-Camcorder mit zwei<br />

Sensoren, Zoom und 3D-Display. Dafür<br />

kann das Ausgangsmaterial nur mit Sony-<br />

Schnitt-Software bearbeitet werden.<br />

3d-<strong>Filme</strong> schneiden<br />

Für den Schnitt von 3D-<strong>Filme</strong>n ist nicht<br />

unbedingt teure Profi-Software nötig.<br />

Es ist auch mit Hobby-Programmen wie<br />

Magix Video Deluxe möglich.<br />

Die Panasonic-Kamera arbeitet mit einem<br />

Vorsatz und kann daher im Gegensatz zum<br />

Sony-Camcorder nicht zoomen.<br />

Die beiden neuen Samsung-3D-Monitore mit<br />

27-Zoll-Display übernehmen selbst die Umrechnung<br />

von 2D in 3D.<br />

LG setzt dagegen bei den 3D-Monitoren<br />

auf die Polarisationstechnik. Der 23-Zöller<br />

D2342P mit Polfilterbrille zeigte allerdings<br />

in einem ersten Test deutliches Ghosting bei<br />

nicht optimaler Kopfhaltung. Dafür kostet der<br />

Monitor auch nur 280 Euro.<br />

Ohne Brille wird der brandneue, auf der<br />

Gamescon in Köln vorgestellte DX2000 auskommen.<br />

Der 20-Zoll-Monitor arbeitet mit<br />

Parallaxenbarrieren-Technologie und Eyetracking.<br />

Er wird allerdings erst gegen Ende 2011<br />

auf den deutschen Markt kommen.<br />

3D unterwegs<br />

Neben Notebooks mit 3D-Displays – auf den<br />

folgenden Seiten finden Sie einen Test von<br />

vier neuen Modellen von Dell, LG, Sony und<br />

Toshiba – sind auch die ersten Smartphones<br />

und Tablets mit 3D-Panels auf den Markt gekommen.<br />

LG setzt beim Android-Smartphone<br />

P920 Optimus 3D für 3D ohne Brille ebenfalls<br />

eine Parallaxenbarriere ein, allerdings ohne<br />

Eyetracking. Das Smartphone mit dem 4,3-Zoll-<br />

3D-Screen kostet ohne Vertrag etwa 520 Euro.<br />

Das zweite 3D-Smartphone kommt von HTC.<br />

Das HTC EVO 3d arbeitet ebenfalls mit einem<br />

4,3-Zoll-Display, das ohne Brille auskommt.<br />

Als Prozessor dient bei dem 699-Euro-Android-Smartphone<br />

ein Dual-Core-Snapdragon mit<br />

1,2 GHz Taktfrequenz. Beide Geräte können<br />

mit ihren Zwei-Linsen-Kameras auch Bilder<br />

und Videos in 3D aufnehmen.<br />

Das kann auch das LG-Tablet G-Slate. Das<br />

Display liefert aber nur mit einer Anaglyphen-<br />

Brille Bilder in 3D.<br />

Unterwegs spielen in 3D ohne Brille ist mit<br />

dem 3DS von Nintendo möglich, das mit der<br />

<strong>kostenlos</strong>en Software Nintendo Video auch<br />

Zugriff auf 3D-<strong>Filme</strong> gewährt.<br />

Video-HomeVision Sonderheft<br />

Das 3D-Sonderheft<br />

unseres<br />

Schwestermagazins<br />

Video-HomeVision<br />

bietet<br />

die volle Bandbreite<br />

rund um<br />

das Thema 3D.<br />

Zusätzlich gibt<br />

auch noch den<br />

Film „Die Schatzinsel“ auf 3D-Blu-ray.<br />

Das 3D-Heft kann für 7,50 Euro unter<br />

https://shop.magnus.de/weka/1/<br />

shop/group/2/17/ bestellt werden.<br />

LG setzt<br />

nicht nur<br />

bei TV-<br />

Geräten,<br />

sondern<br />

auch bei<br />

3D-Monitoren<br />

auf<br />

Polfilter-<br />

Brillen.<br />

Futter für 3D<br />

Da immer mehr 3D-<strong>Filme</strong> in die Kinos kommen,<br />

etwa 40 in diesem Jahr, wächst auch das<br />

Angebot an 3D-Blu-rays beständig. Darunter<br />

werden auch Blockbuster wie „Pirates of the<br />

Caribbean – Fremde Gezeiten“, der letzte Harry-Potter-Film<br />

oder der dritte Teil von „Transformers“<br />

gehören. YouTube hat inzwischen<br />

auch 3D-Material parat, unter der Adresse<br />

www.youtube.com/select_3d_mode findet<br />

man eine Startseite für die verschiedenen<br />

3D-Verfahren. Dazu zählt auch eine HTML5-<br />

Variante speziell für Nvidia 3D Vision.<br />

Google Earth funktioniert ebenfalls in 3D. Innenstädte<br />

mit 3D-Objekten stellt Google auf<br />

deutschen Karten nur für wenige Großstädte<br />

wie München oder Berlin bereit. Und dann gibt<br />

es natürlich noch die Vielzahl der Spiele. kl<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/multimedia-1948.html<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


Hardware<br />

TesT 3D-noTebooks<br />

91<br />

notebooks mit 3d-display<br />

3d mobil<br />

Mit 3D-Notebooks kann man auch unterwegs in 3D<br />

spielen oder <strong>Filme</strong> betrachten. Wir stellen die Quad-<br />

Core-Boliden mit 3D-Displays auf den Prüfstand. von klaus länger<br />

Will man auf Reisen Spiele in realistischer<br />

3D-Grafik genießen oder man<br />

hat zuhause nicht genug Platz für einen<br />

<strong>PC</strong> mit 3D-Monitor, dann kommt man an<br />

einem Notebook mit 3D-Display kaum vorbei.<br />

Unsere vier Testkandidaten von Dell,<br />

LG, Toshiba und Sony können alle mit großformatigen<br />

Full-HD-Displays aufwarten, die<br />

mit Hilfe einer 3D-Brille die Illusion echter<br />

Dreidimensionalität schaffen.<br />

Dabei bedienen sie sich unterschiedlicher<br />

Techniken: Beim LD A 520 ist das Display mit<br />

einer zusätzlichen Polarisationsfolie versehen,<br />

die im Gespann mit einer Polfilterbrille<br />

den beiden Augen unterschiedliche Bilder<br />

schickt. Die anderen drei Notebooks arbeiten<br />

für die 3D-Illusion mit 120-Hz-Displays und einer<br />

Shutterbrille. Dell und Toshiba setzen hier<br />

die 3D-Vision-Brille von Nvidia ein, Sony die<br />

eigene Brille der Bravia-3D-Fernseher.<br />

Anforderungen für 3D<br />

3D-Notebooks sollten über bestimmte Merkmale<br />

verfügen, damit die Ausstattung mit<br />

einem 3D-Display überhaupt sinnvoll ist. Der<br />

erste Punkt ist ein ausreichend starker Grafikchip.<br />

Bei 3D-Spielen muss die GPU jeden<br />

einzelnen Frame doppelt berechnen, da ja<br />

die Szene den beiden Augen aus etwas unterschiedlichen<br />

Blickwinkeln geliefert werden<br />

muss, um dem Gehirn eine räumliche Darstellung<br />

vorzuspiegeln. Damit wird die Framerate<br />

im Vergleich zur 2D-Darstellung praktisch<br />

halbiert. Nun sind Notebook-GPUs generell<br />

schwächer als ihre Desktop-Pendants. Anders<br />

kann eine annehmbare Akkulaufzeit und<br />

eine ausreichende Kühlung nicht gewährleistet<br />

werden. Die Taktfrequenz der GPU sind<br />

bei Mobile-Grafikchips niedriger, als die von<br />

Desktop-GPUs mit ähnlicher Bezeichnung,<br />

teilweise ist auch noch die Zahl der Recheneinheiten<br />

geringer. So kann etwa die Desktop-<br />

Variante des Nvidia GeForce GTX560 Ti mit<br />

einer GPU-Taktrate von 1645 MHz aufwarten,<br />

der GTX560M im Toshiba muss mit 1150 MHz<br />

auskommen. Die Zahl der Shader ist hier mit<br />

384 aber identisch.<br />

Der zweite Punkt ist das optische Laufwerk.<br />

Vorzuziehen ist hier ein Blu-ray-Drive, mit<br />

dem <strong>Filme</strong> auf 3D-Blu-ray abgespielt werden<br />

können. Eine passende Player-Software sollte<br />

dann auch zum Lieferumfang des Notebooks<br />

gehören.<br />

Wir haben daher für diesen Test unsere<br />

Benchmarksuite und auch die Wertung angepasst.<br />

Die Grafikbenchmarks ergänzt ein Lauf<br />

des DX10-Benchmarks Devil May Cry 4 bei aktiviertem<br />

3D-Modus mit einer Auflösung von<br />

1920 x 1080 Bildpunkten, der nativen Display-<br />

Auflösung der vier Testgeräte. Bei der Ausstattung<br />

fließt das optische Laufwerk stärker in<br />

die Wertung ein als gewöhnlich.<br />

Bei allen Notebooks außer dem LG A520 gehören schnelle<br />

USB-3.0-Schnittstellen zur Grundausstattung. Allerdings<br />

sind sie beim Sony VAIO F21 ungünstig angeordnet.<br />

Das Toshiba Qosmio kann als einziges Gerät im Testfeld mit einem Blu-ray-Brenner aufwarten. Bei<br />

den Geräten von LG und Sony waren BD-Combo-Drives eingebaut, beim Dell nur ein DVD-Brenner.<br />

Mobilität und Akkulaufzeit<br />

Die beiden 17-Zöller von Dell und Toshiba und<br />

das 16,4-Zoll-Gerät von Sony bringen jeweils<br />

mehr als drei Kilogramm auf die Waage. Der<br />

mit seinem 15,6-Zoll-Display vergleichsweise<br />

zierliche LG A 520 ist da im Vergleich mit 2,5<br />

kg ein Leichtgewicht.<br />

Ein Marathonläufer ist keines der vier getesteten<br />

Notebooks. Unter Volllast ist der Akku<br />

beim Dell XPS 17 nach 80 Minuten erschöpft,<br />

beim LG A520 ist nach 65 Minuten Schluss.<br />

Das Sony VAIO F21 hält immerhin 98 Minuten<br />

durch, das Toshiba Qosmio X770 nur 42 Minuten.<br />

Beim Spielen sollte man sich also nicht zu<br />

weit von der nächsten Steckdose entfernen.<br />

Spielen in 3D? Nur bedingt.<br />

Der Test hat gezeigt, dass die Leistung von<br />

Notebook-GPUs nur bedingt für das Spielen<br />

mit 3D-Brille ausreicht. Hier hat man nur mit<br />

dem Toshiba gute Karten, denn dort steckt ein<br />

GeForce GTX 560M im Gehäuse. Blu-ray-<strong>Filme</strong><br />

in 3D bewältigen alle Geräte ohne Probleme.<br />

Den Dell muss man allerdings mit einem passenden<br />

Laufwerk ordern.<br />

kl<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


92<br />

Hardware<br />

TesT 3D-NoTebooks<br />

17-Zoll-3D-Notebook<br />

Dell XPS 17<br />

3D mit anlauf ■ Mit einem Preis von 1099<br />

Euro ist der XPS 17 von Dell in der getesteten<br />

Ausstattung das günstigste 3D-Notebook im<br />

Testfeld. Allerdings gehört hier die Nvidia-<br />

Brille nicht zur Basisausstattung, sie muss<br />

im Konfigurator extra ausgewählt werden<br />

und kos tet 119 Euro Aufpreis. Als optisches<br />

Laufwerk steckte auch nur ein DVD-Brenner<br />

im Chassis des 17-Zöllers. Ein Blu-ray-Combo-<br />

Drive kann aber gegen weitere 100 Euro Aufpreis<br />

auch konfiguriert werden. Damit käme<br />

das Dell-Notebook auf 1318 Euro. Als CPU<br />

TesTURTeIL<br />

Dell XPS 17<br />

1099 Euro www.dell.de<br />

Prozessor: Intel Core i7-2630QM (2,0 GHz)<br />

RAM/Grafik: 4 GByte/ Nvidia GeForce GT 555M<br />

Laufwerke: HDD 500 GByte + DVD-Brenner<br />

Display: 17,3 Zoll (1920 x 1080)<br />

Laufzeit (Volllast/MobileMark): 80/218 Min.<br />

Wertung befriedigend<br />

15,6-Zoll-3D-Notebook<br />

lG A520<br />

Polarexpress ■ Mit dem Intel Core i7-2820QM<br />

besitzt das 15,6-Zoll-Notebook A520 von LG<br />

den stärksten Prozessor in unserem Quartett.<br />

Der Quad-Core-Prozessor<br />

arbeitet mit 2,3 GHz und 3,4<br />

GHz im Turbo-Modus. Im CPU-<br />

Benchmark Cinebench R11.5 liegt<br />

das LG mit 4,11 Zählern vorn, beim<br />

<strong>PC</strong>Mark Vantage erzielt es 8158 Punkte. Dagegen<br />

kommt mit dem GeForce GT540M nur eine<br />

Mittelklasse-GPU zum Einsatz, die im 3DMark<br />

Vantage 4588 Punkte erzielt. Das macht sich<br />

vor allem bei Spielen mit aktiviertem 3D-Display<br />

negativ bemerkbar, beim DMC4-Benchmark<br />

kommt das A 520 nur auf 19 fps. Durch<br />

die Verwendung eines Polfilter-Verfahrens besteht<br />

beim LG A520 auch nicht die Option, die<br />

Auflösung zu verringern, da dann die 3D-Darstellung<br />

nicht mehr funktioniert. Aber auch<br />

bei nativer Auflösung treten Doppelbilder auf,<br />

wenn man den Kopf vertikal bewegt, was im<br />

Eifer des Gefechts leicht passieren kann. Eine<br />

bessere Figur macht das LG-Notebook bei 3D-<br />

Blu-rays durch das flimmerfreie Display und<br />

dient im Testgerät ein Intel Core i7-2630QM<br />

mit 2 GHz Taktfrequenz und einem Turbo-Boost-Takt<br />

von 2,9 GHz. Der Arbeitsspeicher ist<br />

mit vier GByte DDR3-1333 für die meisten Aufgaben<br />

ausreichend groß dimensioniert, aber<br />

kleiner als bei den anderen<br />

drei 3D-Notebooks im<br />

Test. Mit dieser Ausstattung<br />

kommt der<br />

XPS 17 im Systembenchmark<br />

<strong>PC</strong>Mark Vantage auf 7624 Punkte und<br />

bildet hier das Schlusslicht. Dafür kann das<br />

Dell-Notebook bei der Grafikleistung punkten:<br />

Die hier verwendete GeForce-GT555M-GPU liefert<br />

im 3DMark Vantage bei deaktivierter Brille<br />

gute 6059 Punkte. Im 3D-Modus des Displays<br />

stößt der Nvidia-Chip bei hoher Auflösung mit<br />

30 fps bei Devil May Cry 4 an seine Grenzen.<br />

Als Massenspeicher dient im Testgerät eine<br />

500-GByte-HDD von Seagate, die eine ordentliche<br />

Leseleistung von 78,7 MByte/s liefert.<br />

Das XPS 17 kann mit zwei USB-3.0-Buchsen<br />

aufwarten, die zusammen mit dem GBit-LAN-<br />

Anschluss an der Rückseite des Gehäuses<br />

die leichte Brille. Für Brillenträger liegt zudem<br />

ein zweites Paar Gläser bei, das ähnlich wie<br />

ein Sonnenbrillenaufsatz auf der eigenen Brille<br />

festgeklemmt wird. Als optisches Laufwerk<br />

dient ein Blu-ray-Combo-Drive, PowerDVD<br />

TesTURTeIL<br />

lG A520<br />

1500 Euro www.lge.de<br />

Prozessor: Intel Core i7-2820QM (2,3 GHz)<br />

RAM/Grafik: 4 GByte/ Nvidia GeForce GT 540M<br />

Laufwerke: HDD 750 GByte + BD-Combo<br />

Display: 15,6 Zoll (1920 x 1080)<br />

Laufzeit (Volllast/MobileMark): 65/208 Min.<br />

Wertung gut<br />

angeordnet sind. Das ist<br />

praktisch, denn so bleiben die Kabel<br />

aus dem Weg. Zwei weitere USB-2.0-Buchsen<br />

sitzen griffgünstig seitlich am Gehäuse, die<br />

rechte erlaubt auch noch den Anschluss von<br />

eSATA-Festplatten.<br />

Fazit: Der vergleichsweise niedrige Listenpreis<br />

von 1099 Euro für den Dell XPS 17<br />

täuscht. Denn erst mit der optionalen Nvidia-<br />

Brille zeigt das 120-Hz-Display 3D-Bilder und<br />

auch ein Blu-ray-Drive muss extra geordert<br />

werden. Pluspunkte sind die im Vergleich zum<br />

Sony und LG stärkere GPU und die gute Ergonomie<br />

des Dell-Gehäuses.<br />

kl<br />

gehört zum Lieferumfang. Mit der<br />

750 GByte großen WD-HDD bietet<br />

der LG die nach dem Toshiba<br />

größte Festplattenkapazität unter<br />

den Testgeräten, ist aber mit 71,5<br />

MByte/s nicht besonders schnell.<br />

Dem A520 fehlen moderne USB-<br />

3.0 -Schnittstellen, bei einem Notebook<br />

dieser Preisklasse sind diese<br />

eigentlich ein Muss. Etwas gewöhnungsbedürftig<br />

ist der große Hub der<br />

Tasten des etwas labilen Keyboards,<br />

bei den anderen drei Notebooks werden<br />

Chicklet-Tastaturen verwendet. Zwischen den<br />

Tasten des Multitouch-Touchpads sitzt ein<br />

Fingerprint-Sensor.<br />

Mit seinem 15,6-Zoll-Full-HD-Display ist das<br />

A520 deutlich kleiner und mit 2,5 kg spürbar<br />

leichter als die 17-Zöller von Dell, Sony und Tohiba.<br />

Auch der optische Auftritt des LG A520<br />

mit seiner Gehäuseoberfläche aus gebürstetem<br />

Aluminium ist eher dezent.<br />

Fazit: Für anspruchsvollere Spiele in 3D<br />

ist das LG A520 nicht geeignet, zudem tritt<br />

durch das Polfilter-Display schnell Ghosting<br />

auf. Eine bessere Figur macht der mit 2,5 kg<br />

vergleichsweise leichte LG-Mobilrechner als<br />

Multimedia-Notebook auf Reisen. Hier fallen<br />

auch die Polfilterbrillen weniger auf. kl<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


93<br />

16,4-Zoll-3D-Notebook<br />

Sony VAIo F21<br />

Das große Schwarze ■ Sony hat das VAIO F21<br />

in ein elegantes, kantiges Klavierlackgehäuse<br />

gepackt. Die Handballenablage ist aber matt,<br />

damit man hier keine Spuren hinterlässt.<br />

Die beiliegende Shutterbrille ist ein Sony-Modell,<br />

das auch bei den hauseigenen 3D-Fernsehern<br />

verwendet wird. Im Gegensatz zur Nvidia-Brille<br />

kann sie nicht über USB aufgeladen<br />

werden, sondern wird mittels einer Knopfzelle<br />

mit Strom versorgt.<br />

Als Grafikchip setzt Sony beim VAIO F21 den<br />

GeForce 540M ein. Daher gilt auch hier dasselbe<br />

wie beim LG A520: Für grafisch anspruchsvollere<br />

Spiele in 3D ist das Sony-Notebook<br />

mit 22 fps bei Devil May Cry 4 definitiv<br />

zu langsam. Als optisches Laufwerk ist ein<br />

Blu-ray-Combo-Drive von Pioneer eingebaut,<br />

Corel WinDVD BD ermöglicht die Wiedergabe<br />

von 3D-Blu-rays auf dem 16,4-Zoll-Full-HD-<br />

Display des VAIO F21.<br />

Der Intel Core i7-2630QM kann beim VAIO auf<br />

acht GByte DDR3-Speicher zugreifen. Damit<br />

erzielt das Notebook im <strong>PC</strong>Mark Vantage 8140<br />

Punkte und liegt nur knapp hinter dem LG mit<br />

TESTURTEIL<br />

Sony VAIo V<strong>PC</strong>F21Z1e<br />

1990 Euro www.sony.de<br />

Prozessor: Intel Core i7-2630QM (2,0 GHz)<br />

RAM/Grafik: 8 GByte/ Nvidia GeForce GT 540M<br />

Laufwerke: HDD 640 GByte + BD-Combo<br />

Display: 16,1 Zoll (1920 x 1080)<br />

Laufzeit (Volllast/MobileMark): 98/164 Min.<br />

Wertung gut<br />

shop und Premiere dabei.<br />

Die Schnittstellenausstattung des VAIO<br />

F21 ist umfangreich: Neben zwei USB-3.0-<br />

Schnittstellen ist auch noch ein Firewire-Port<br />

an Bord. Die Lage der Schnittstellen im vorderen<br />

Bereich des Chassis ist aber wie beim<br />

Toshiba Qosmio nicht optimal. Das sehr gute<br />

Keyboard ist hintergrundbeleuchtet.<br />

Fazit: Die Stärke des Sony VAIO F21 liegt eher<br />

im Multimediabereich, für Spiele mit 3D-Darstellung<br />

ist der GeForce GT 540M zu langsam.<br />

Dafür ist das Sony-Notebook komplett ausgestattet<br />

und sehr gut verarbeitet. Allerdings<br />

ist es mit knapp 2000 Euro auch das teuerste<br />

Gerät im Testfeld.<br />

kl<br />

17,3-Zoll-3D-Notebook<br />

toshiba Qosmio X770-107<br />

Pimp my Notebook ■ Das Qosmio X770 von<br />

Toshiba ist optisch das exakte Gegenteil zum<br />

dezenten LG A520. Das anthrazit-rote Gehäuse<br />

mit Chromapplikationen macht schnell klar,<br />

dass man es hier mit einem Gaming-Notebook<br />

zu tun hat. Mit der 560M steckt allerdings die<br />

kleinste der GTX-GPUs von Nvidia im Qosmio.<br />

Mit 9738 Punkten im 3DMark-Vantage liefert<br />

das X770 bei Spielen im 2D-<br />

Modus ein gutes Ergebnis,<br />

bei aktiver 3D-Brille und<br />

bei hoher Auflösung ist<br />

der Nvidia-Chip aber mit<br />

48 fps am Limit. Hier muss<br />

man für ein flüssiges Spiel<br />

die Qualitätseinstellungen<br />

nach unten schrauben.<br />

Als CPU kommt wie bei<br />

den Notebooks von<br />

Dell und Sony<br />

der Core i7-<br />

2630QM zum<br />

Einsatz, kombiniert<br />

mit satten<br />

acht GByte Arbeitsspeicher. In Kombination<br />

mit der schnellen Grafikkarte reicht das für<br />

die Spitzenposition beim Systembechmark<br />

<strong>PC</strong>Mark Vantage aus. Der Qosmio X770 erzielt<br />

hier sehr gute 9591 Punkte.<br />

Spitzenreiter ist das Toshiba-Notebook auch<br />

beim Massenspeicher. Im Gehäuse sind<br />

gleich zwei 500-GByte-Festplatten eingebaut:<br />

eine Seagate Momentus XT mit zusätzlichem<br />

NAND-<br />

Cache und eine<br />

weitere Seagate-<br />

Platte für Daten.<br />

Die Momentus XT<br />

erzielt im HD-Tune<br />

mit 84,7 MByte/s<br />

die höchste Transferrate<br />

im Testfeld.<br />

Beim optischen<br />

Laufwerk begnügt<br />

der schnelleren CPU. Die Toshiba-<br />

Festplatte im VAIO bietet mit 640<br />

GByte viel Platz, erzielte aber<br />

in unserem Benchmark<br />

HD-Tune mit 63,6<br />

MByte/s ein nur<br />

mittelmäßiges Ergebnis.<br />

Sony hat neben<br />

dem Betriebssystem und WinDVD noch<br />

einiges an weiterer Software auf die Platte<br />

gepackt: Neben diversen Sony-Programmen<br />

sind die Elements-9-Versionen von Photosich<br />

Toshiba nicht mit einem Blu-ray-Combo-<br />

Drive, sondern setzt einen Blu-ray-Brenner<br />

ein. Als Software-Player für 3D-Blu-ray-<strong>Filme</strong><br />

dient Corel WinDVD BD.<br />

Fazit: Das 1600 Euro teure Qosmio 770-107<br />

von Toshiba macht beim Spielen mit 3D-Brille<br />

die beste Figur unter den vier getesteten Geräten.<br />

Mit seiner GeForce-GTX-560M-GPU bringt<br />

es als einziges Notebooks akzeptable Frameraten<br />

bei voller Auflösung. Zudem ist das<br />

Qosmio sehr gut ausgestattet. Bei der Akkulaufzeit<br />

ist der Qosmio das Schlusslicht. kl<br />

TESTURTEIL<br />

toshiba Qosmio X770-107<br />

1600 Euro www.toshiba.de<br />

Prozessor: Intel Core i7-2630QM (2,0 GHz)<br />

RAM/Grafik: 8 GByte/ Nvidia GeForce GTX 560M<br />

Laufwerke: HDD 2 x 500 GByte + BD-Brenner<br />

Display: 17,3 Zoll (1920 x 1080)<br />

Laufzeit (Volllast/MobileMark): 42/112 Min.<br />

Wertung gut<br />

www.pc-magazin.de <strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011


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96<br />

hardware<br />

SamSung Chromebook<br />

das erste notebooK mit googles Cloud-os<br />

matter Chrom<br />

Alles in der Cloud: Das ist die Maxime bei der neuen Gattung<br />

der Chromebooks wie dem Serie-5-Gerät von Samsung.<br />

Aber ohne Internetzugang mutiert der flache Mobilrechner<br />

mit Googles ChromeOS von Google zum<br />

bloßen Briefbeschwerer.<br />

von Klaus länger<br />

Nach Smartphones und Tablets nimmt<br />

Google nun auch das Marktsegment<br />

der Notebooks und Netbooks mit einem<br />

eigenen Betriebssystem und der neuen Gerätekategorie<br />

der Chromebooks ins Visier.<br />

Hier nutzt Google allerdings nicht Android,<br />

sondern ChromeOS. Es besteht im Prinzip<br />

nur aus dem Chrome-Browser mit Linux-<br />

Unterbau. Die einzige Benutzeroberfläche<br />

ist dabei tatsächlich der Browser, der lediglich<br />

um einige Menüeinträge für Hardware-<br />

Einstellungen erweitert wurde.<br />

Samsungs Chromebook<br />

Die ersten Chromebooks auf dem Markt sind<br />

die Serie-5-Geräte von Samsung: Das 500C21<br />

ist in zwei Versionen erhältlich: als Wifi-Version<br />

für 399 Euro und mit zusätzlichem 3G-<br />

Modul für 449 Euro. Das Samsung 500C21 ist<br />

mit seinem leuchtstarken 12,1-Zoll-Display<br />

etwas größer als gängige Windows-Netbooks,<br />

dafür aber nur 1,3 kg schwer und mit zwei Zentimetern<br />

Höhe sehr flach. Als Prozessor dient<br />

der Dual-Core-Atom N570, der auch gleich für<br />

die Grafik sorgt. Der Arbeitsspeicher ist zwei<br />

GByte groß. An Schnittstellen stehen zwei<br />

USB-2.0-Ports, ein SD-Card-Reader und eine<br />

Mini-VGA-Buchse mit Adapter bereit. Einen<br />

Ethernet-Port sucht man vergebens. Beim<br />

Massenspeicher zeigt sich der Unterschied<br />

zu Windows-Geräten: Im Chromebook<br />

von Samsung steckt eine nur 16 GByte große<br />

SSD, die außer als Sys templatte primär als<br />

Cache dient. Denn auf Chromebooks werden<br />

im Prinzip statt lokal installierter Programme<br />

nur Webdienste ausgeführt. Auch sämtliche<br />

Daten werden in der Cloud gespeichert.<br />

An der Internet-Nabelschnur<br />

Google nennt hier vor allem eine höhere Sicherheit<br />

vor digitalen Schädlingen als Vorteil.<br />

Die einzelnen Tabs im Chrome-Browser<br />

laufen in eigenen Sandboxes. Zudem startet<br />

das Gerät extrem schnell, da nur ein Minimal-<br />

Betriebssystem geladen wird. Dafür kann der<br />

Start von Web-Applikationen dauern, er hängt<br />

von der Geschwindigkeit der Internet-Anbindung<br />

ab. Und ohne Netzzugang kann man mit<br />

dem Chromebook fast gar nichts mehr anfangen.<br />

Derzeit ist das Spiel Angry Birds eine der<br />

wenigen Chrome-Applikationen, die offline<br />

arbeiten. Einen Offline-Modus für das eigene<br />

Office will Google demnächst nachreichen.<br />

Das Chromebook in der Praxis<br />

Beim Umgang mit dem Chromebook fallen<br />

vor allem Einschränkungen auf, die man mit<br />

Windows-Notebooks nicht erlebt. Der Zugriff<br />

auf lokale Daten ist nur bedingt möglich.<br />

ChromeOS kommt nur mit SD-Cards und mit<br />

FAT-formatierten USB-Sticks zurecht, so diese<br />

erkannt werden – was im Test nicht immer gelang.<br />

Kopieren von Daten auf die interne SSD<br />

oder Speichern von Daten auf SD-Card oder<br />

USB-Stick ist ohnehin nicht möglich. Die Zahl<br />

der erkannten Dateiformate ist limitiert: So<br />

fehlt die Unterstützung für TIF, TGA, AVI, MKV<br />

und WMV. Zudem kann das Chromebook mit<br />

ZIP-Archiven nichts anfangen. Drucken ist nur<br />

über Googles Cloud-Print-Service möglich.<br />

Fazit<br />

Bei der Hardware kann das Samsung Chromebook<br />

überzeugen: Das Display und die Akkulaufzeit<br />

von acht Stunden sind gut. Das<br />

Betriebssystem ist allerdings für echte Arbeit<br />

noch untauglich. Hier hilft auch das Versprechen<br />

permanenter Updates seitens Google<br />

nicht weiter. Mehr zum Chromebook und weitere<br />

Screenshots finden Sie auf der unten genannten<br />

Webseite.<br />

kl<br />

Mehr zum Thema finden Sie unter<br />

www.pc-magazin.de/hardware-1944.html<br />

Webapplikationen findet man im Chrome Web Store. Das Angebot an<br />

hochwertigen Apps ist aber noch sehr übersichtlich.<br />

Unpraktisch: Kopieren und Einfügen funktioniert nur mit Texten, bei<br />

Bildern bekommt man lediglich eine Fehlermeldung.<br />

<strong>PC</strong> <strong>Magazin</strong> 9/2011 www.pc-magazin.de


97<br />

DigitaLe systemkamera<br />

sony NeX-C3<br />

Kleinkunstschütze ■ Je kleiner desto besser,<br />

könnte das Motto von Sony gewesen<br />

sein, wenn es um die NEX-Modelle geht.Die<br />

Nachfolgerin der NEX-3 wurde nochmals<br />

um einen Zentimeter schmaler gemacht und<br />

ist damit „die weltweit kleinste und leichteste<br />

Systemkamera mit Wechseloptik und APS-C-<br />

Bildsensor“, so der Hersteller.<br />

Der Sensor der neuen Sony NEX-C3 hat 16 Megapixel<br />

und erzielt im Messlabor sehr gleichmäßige<br />

und gute Ergebnisse. Die Auflösung<br />

bei 100 ISO ist mit 1494 Linienpaaren pro<br />

Bildhöhe sogar etwas besser als bei der Alpha<br />

35. Diese hat dafür die besseren Texturwerte.<br />

Sehr gut gefällt bei der NEX-C3, dass das<br />

Bildrauschen (Visual Noise) bis in relativ hohe<br />

Empfindlichkeiten erstaunlich gering bleibt.<br />

Wer gerne in den Abendstunden fotografiert,<br />

kann dies mit der NEX-C3 bis ISO 3200 ohne<br />

Blitzeinsatz bei noch guten Bildergebnissen.<br />

Gut gefällt auch der schwenkbare Monitor,<br />

der Überkopfaufnahmen<br />

ermöglicht. Die Bedienung<br />

der NEX-C3 fällt dagegen<br />

eher schwer, da kaum<br />

direkte<br />

Funktionstasten<br />

vorhanden sind. Wer nicht<br />

permanent mit Automatik<br />

knipsen will, muss sehr häu-<br />

fig ins Menü. Die gemessene<br />

Zeit für die Fokussierung mit deutlich über<br />

einer halben Sekunde bis zur Auslösung ist<br />

nicht mehr zeitgemäß, das können andere<br />

Hersteller deutlich besser.<br />

Fazit: Die Sony NEX-C3 verblüfft durch ihr<br />

kleines Gehäuse und die gute Bildqualität<br />

des APS-C-Sensors. Bei der Bedienung muss<br />

man Abstriche in Kauf nehmen. ok<br />

Die Sony NEX-C3 verfügt über<br />

zahlreiche Aufnahmearten und<br />

Funktionen, wie beispielsweise<br />

DRO (Dynamic Range Optimization),<br />

bekannt von der Sony<br />

Alpha 700. Allerdings muss man,<br />

um diese Einstellungen vorzunehmen,<br />

ins Menü der Kamera. Das<br />

ist zwar hübsch gestaltet, macht<br />

die Bedienung der Systemkamera<br />

aber unkomfortabel.<br />

TESTURTEIL<br />

sony NeX-C3<br />

570 Euro www.sony.de<br />

Sensor: CMOS, 4912x3264 Pix, 4,8µm Pixelpitch<br />

LP/BH b. ISO 100/400/1600: 1494/1479/1365<br />

V-Noise b. ISO 100/400/3200: 0,8/0,9/1,6<br />

Dynamik b. ISO 100/1600/6400: 9,7/9,0/7,7<br />

AF-Zeit 1000/30 Lux: 0,60/0,73 s<br />

Wertung gut<br />

2,5“-Laptop-FestpLatte<br />

samsung HN-m101mBB<br />

Speicherriese ■ Notebook-Festplatten waren<br />

– verglichen mit ihren 3,5“-Zoll-Brüdern<br />

aus dem <strong>PC</strong> – in ihrer Kapazität<br />

bislang immer sehr im Nachteil.<br />

Hat die Standardgröße einer<br />

<strong>PC</strong>-HDD bereits zwei Terrabyte<br />

erreicht, so ist man bei den<br />

Laptop-Platten nicht über<br />

750 GByte hinaus gekommen.<br />

Diesen Nachteil<br />

hat Samsung, als erster<br />

TESTURTEIL<br />

samsung HN-m101mBB<br />

70 Euro www.samsung.de<br />

Formfaktor/Anschluss: 2,5 Zoll /SATA 3GB/s<br />

Lesen max/mittel/min: 103,6/101,6/99,1<br />

Schreiben max/mittel/min: 105,5/97,3/80,7<br />

Gemessene mittlere Zugriffszeit : 21ms<br />

Bauhöhe / Gewicht: 9,5mm / 103,1g<br />

Wertung gut<br />

Hersteller, aus der Welt geräumt. Die Koreaner<br />

haben eine 2,5“-Zoll-Festplatte mit<br />

einem Terrabyte gebaut,<br />

die ihre Daten auf<br />

zwei Scheiben unterbringt.<br />

Das ist<br />

Voraussetzung, um<br />

die geringe Bauhöhe<br />

zu erzielen, die für<br />

die meisten Laptops<br />

gefordert wird, nämlich<br />

9,5 Millimeter.<br />

Die Samsung ist damit<br />

für Laptop-Upgrades besonders<br />

interessant. Auch deshalb, weil<br />

sie günstig ist und gute Messwerte<br />

liefert. Beim Lesen erreicht die Samsung über<br />

100 MByte/s im Mittel – sehr gut. Die mittlere<br />

Zugriffszeit für verschiedene Dateigrößen<br />

liegt im <strong>PC</strong>-<strong>Magazin</strong>-Labor bei 21 ms.<br />

Fazit: Die Samsung HN-M101MBB ist ideal<br />

für alle, die ihren Laptop-Speicher vergrößern<br />

wollen: gut und günstig!<br />

ok<br />

UsB-HeaDset<br />

roccat kulo<br />

Pseudo-Sound ■ Der Kulo verwandelt Stereoklang<br />

in 7.1-Ton. Das ist für<br />

Gamer interessant, die keine<br />

Spiele-Soundkarte haben. Im<br />

Ergebnis kommt der Kulo nicht<br />

an echte 7.1-Systeme heran.<br />

Wer Musik hören will, sollte in<br />

der Audiogeräteverwaltung die<br />

Erweiterungen deaktivieren,<br />

sonst ist der Klang mittig zu matt.<br />

Oder man verzichtet auf den USB-<br />

Sound-Adapter, dann klingt es auch gut.<br />

Fazit: Für Laptop-Gamer ohne Sourroundsound<br />

ist Kulo eine Alternative. ok<br />

TESTURTEIL<br />

roccat kulo Headset<br />

80 Euro www.roccat.de<br />

Anschluss: