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sczofingen.zto.ch

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Starke Partnerschaften,

in der Region – für die Region

Vorwort Text: Andreas Holzer, Foto: Raphael Nadler 3

Vorwort 3

Die Ideallösung 5

Drittligamannschaft 7

Rafael Robles 9

Ausbildungskonzept 10

Väter und Mütter am Spielfeldrand 14

Fussball spielen wie ein Profi 16

Trainerquotes 17

Senioren SC Zofingen 18

Wüest Portrait 19

People & Events 20

Benefiz Gala Abend 23

Das SCZ-Portrait 25

Impressum:

Redaktion:

Jörg Lüscher

Redaktionelle Beiträge: Andreas Holzer

Dani Kirchhoff

Fotos:

Jörg Lüscher

Raphael Nadler

Philipp Indermühle

Frontfoto:

Raphael Nadler

Auflage:

2000 Exemplare

Erscheinungsmodus: 2 x pro Saison

Produktion:

Ringier AG, Zofingen

Layout:

Pascal Röthlisberger

Druck:

Zofidruck AG

Redaktionsadresse: SC Zofingen

Jörg Lüscher

Schmiedgasse 3

4800 Zofingen

info@sczofingen.ch

Tel./Fax 062 751 57 93

Natel 076 570 1993

Fussball ist «in», aber nicht zum

Nulltarif zu haben

Fussball ist mega. Der FC Basel,

die Schweizer Nationalmannschaft,

die WM 2006 in

Deutschland und die EM 2008

in der Schweiz und Österreich

und die EM 2004 in Portugal

tragen das ihre dazu bei, dass

auch in der Schweiz (fast) alle

verrückt nach Fussball sind.

Dass der Fussball «in» ist,

bekommt auch der SC Zofingen

zu spüren. Noch nie durfte

der SC so viele Jugendliche

betreuen, konnte er so viele

Mannschaften für die Meisterschaft

melden.

An der letzten Generalversammlung

hat eine deutliche

Andreas Holzer

Präsident SC Zofingen

Mehrheit der Anwesenden JA zum neuen Nachwuchsförderungskonzept

gesagt. Mit der Umsetzung dieses Konzeptes

will der SC Zofingen den regionalen Fussballern die Möglichkeit

bieten, sich noch besser ausbilden zu lassen. Dies ist und

muss auch im Sinne des Sportclubs sein, da sonst langfristig

kein Fussball auf höchstem Amateurniveau möglich ist.

Eine bessere Ausbildung braucht noch bessere Fussballlehrer

und noch bessere Rahmenbedingungen. Diese sind

nicht kostenlos zu erhalten. Es ist deshalb wichtig, dass der

SC Zofingen auch in der Zukunft auf Partner zählen kann, die

bereit sind, die Bemühungen des SC Zofingen zu unterstützen.

«In der Region – für die Region» soll das Motto lauten.

Tun wir gemeinsam etwas für unsere Region und einen Teil

der hier lebenden Jugendlichen. Die Investitionen in eine gute

Ausbildung sind immer gewinnbringend.

Last but not least soll an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön

an alle Mitglieder, Freunde, Helfer und Helferinnen,

Wirtschafts-Partner, Ausrüster und Sponsoren des SC Zofingen

gehen. Der Verein wird von Ihnen allen mitgetragen und

dank Ihrem Engagement kann auch die herausforderungsvolle

Zukunft positiv angegangen werden. In diesem Sinn eine

frohe, besinnliche Adventszeit und ein erfolgreicher

Rutsch ins neue Jahr!


Ein Trainer, der weiss was er will

Ein Trainer, der weiss was er will

1. Liga-Fussball Text: Jörg Lüscher, Foto: NLZ 5

Es wird gemunkelt, der SC Zofingen

habe einen zu grossen Trainerverschleiss.

Verständlich, denn immerhin

versucht nach dem Aufstieg in die

1. Liga im Sommer 2001 jetzt schon

der dritte Fussballexperte die Vorstellungen

und Vorgaben des Vorstandes

in die Tat umzusetzen. Sein Name:

Willy Neuenschwander. Seine Vorgänger:

André Fimian und Erminio Piserchia.

Beide mussten (Fimian)

oder wollten (Piserchia) aus unterschiedlichen

Gründen weg vom SCZ,

ohne die Mannschaft nennenswert

vorwärts gebracht zu haben. Dort

hängt der Neue auch gleich ein: «Wer

in über 40 Meisterschaftsspielen weniger

als fünfmal gewinnen konnte,

hat seine Ligatauglichkeit (noch)

nicht unter Beweis gestellt», sagte

der langjährige Trainer des FC Schötz,

dessen Worte als profunder Kenner

der Erstligaszene von niemandem

angezweifelt werden. Eine kritische

Analyse übrigens, die nicht nur die

Mannschaft betrifft, sondern auch

den Vorstand miteinbezieht. «Natürlich

sind wir alle gefordert», sagt Präsident

Andreas Holzer und gibt zu,

«dass von einem Verein, der in der 1.

Liga bestehen will, rundum professionelle

Strukturen gefordert sind.»

Die Distanz zum bezahlten Fussball

sei nämlich gar nicht mal so gross.

Aber, um im sportlichen Bereich vorwärts

zu kommen, brauche es eben

auch einen Trainer, der ein gutes Beziehungsnetz

im Spielermarkt habe

und von dem der Verein profitieren

könne.

Gerade in dieser Beziehung verspricht

man sich von Willy Neuenschwander

einiges, weil er das Auge

für Fussballer mit Potenzial hat. Er

vermag gute Leute nicht nur anzulocken,

während seiner Zeit bei

Schötz haben Spieler wie Thomas

Häberli (YB), Roland Bättig (Xamax),

Pino Nocita (Delsberg, damals

NLA) oder Michael

Budmiger (SC Kriens) auch

den Sprung in eine höhere

Liga geschafft. Trotz dieser

eindrücklichen Bilanz warnt

Willy Neuenschwander vor

zu hohen Erwartungen:

«Spieler mit dem Prädikat

«erstligatauglich» gibt’s

nicht ab der Stange und vor

allem nicht zum Nulltarif.»

Also gilt es die Finanzen im

Auge zu behalten und das

Optimum aus der bestehenden

Mannschaft herauszuholen.

Das sei nur möglich,

wenn jeder einzelne das eigene

Ego dem Kollektiv unterordne.

«Wer das nicht

kann oder will, hat in dieser

Mannschaft keinen Platz»,

heisst des Trainers Devise, die

von der Geschäftsleitung einhellig

mitgetragen wird. Schliesslich

will man in der 1. Liga bleiben, nicht

um jeden Preis, aber unter Ausreizung

sämtlicher verfügbaren Ressourcen.

Unbestritten ist, dass es Verstärkungen

braucht. Spieler, die das

Zeug dazu haben, die qualitative

Substanz des Teams zu heben. Vor allem

im Defensivbereich besteht

Handlungsbedarf, aber auch das Mittelfeld

und die Offensive verfügen

noch nicht über die nötige Durchsetzungskraft,

die es braucht, um in der

1. Liga bestehen zu können. «Wir sind

dran», verspricht Präsident und

Sportchef Andreas Holzer, der zusammen

mit dem Trainer lange vor

dem letzten, versöhnlichen Match

der Herbstsaison gegen Kreuzlingen

(0:0) mit Sondiergesprächen begonnen

hat.

Willy Neuenschwander, der in

Oftringen wohnt und in Aarburg arbeitet,

ist in der Region Zofingen tief

Mit Willy Neuenschwander in eine hoffnungsvollere

Zukunft

verwurzelt, was ebenfalls ein Vorteil

für den Verein sein dürfte. «Nach den

beiden «Fremden» Fimian (Solothurn)

und Piserchia (Basel) wollten

wir unbedingt wieder einen Mann,

der auch über seine Arbeit sur place

hinaus eine Identifikationsfigur ist»,

betont Holzer. Und einer, der zwar für

den Fussball lebt, aber nicht vom Fussball

leben muss. Als Kadermitglied

einer Bank erfüllt der 55jährige Neuenschwander

auch dieses Kriterium

voll und ganz. Über seine Qualitäten

als Fussballexperte braucht man keine

grossen Worte zu verlieren. Wer einen

Verein wie Schötz in die 1. Liga

geführt hat und dort 7 Jahre lang, regelmässig

für positive Schlagzeilen

sorgen konnte, ist als Trainer über alle

Zweifel erhaben. Willy Neuenschwander,

eine Ideallösung also, die

höchstens noch die Frage offen lässt,

warum der SC Zofingen nicht schon

früher bei ihm angeklopft hat.


Schlechte Zeiten - Gute Zeiten!

Schlechte Zeiten - Gute Zeiten!

Drittligateam Text und Foto: Jörg Lüscher 7

Seit 5 Jahren schon zählt der in Zofingen

wohnhafte Kantonspolizist

Charles Peter zu jenem Kader, für das

er anfangs Saison die sportliche Verantwortung

übernommen hat. Dass

er mit dem Reserveteam nicht sofort

an die Erfolge der vergangenen Jahre

wird anknüpfen können, war jedem

klar, der etwas von Fussball versteht.

Charles Peter musste einen veritablen

Aderlass im Kader verkraften.

Ehemalige Stammspieler und

Leistungsträger wie Georg Thönen,

Marco Ragonesi, Reto Oppliger oder

Dragan Volic haben aufgehört, Fussball

zu spielen. Andere bewährte

Kräfte wie Ivan Gasser oder Patrick

Peyer haben den Verein gewechselt.

Peter Zimmerli, Helder Afonso, Ricardo

Costa und auch Mario Andelic

gehören bekanntermassen dem Kader

der 1. Mannschaft an. Sie alle

konnten (noch) nicht adäquat ersetzt

werden. Gleichzeitig sieht sich

Charles Peter ständig mit der nicht

einfachen Aufgabe konfrontiert, Familie,

Beruf und Traineramt unter einen

Hut zu bringen.

Als Trainer peilt der ausgebildete

ETH-Turn- und Sportlehrer II nicht

nur sportlichen Erfolg an. Mindestens

ebenso wichtig sind ihm vereinsinterne

Kooperationen - nach

unten wie nach oben. Stichwort hierzu

ist Zweiweg-Fussball: «A- und B-

Junioren, die Reservemannschaft

und das Fanionteam bilden eine Linie,

auf der ein Austausch von Spielern

in alle Richtungen angestrebt

Charles Peter hat sich seinen Einstand als Trainer der Zofinger

Drittligamannschaft vielleicht nicht anders vorgestellt, sicher aber positiver

erhofft. Nach Abschluss der Herbstsaison muss das Reserveteam auf

dem letzten Platz überwintern. Die Folge eines Neuaufbaues, der ganz einfach

seine Zeit braucht.

werden muss», sagt Charles Peter,

der damit voll auf Vereinsphilosophie-Kurs

liegt. Und er liess seinen

Versprechungen auch Taten folgen:

Arbr Tupela (Jahrgang 1984), Peter

Krivic (1984), André Afonso (1985),

Mauro Caputo (1985) und David

Gemperle (1986) sind alles Spieler,

die bereits im Juniorenalter über die

zweite Mannschaft aufgebaut werden.

Eine andere Zahl ist noch beeindruckender,

wurden doch, teilweise

auch notgedrungen, insgesamt

22(!) Spieler im Juniorenalter in

der 3.-Liga Mannschaft eingesetzt.

«Wir wollen ein Umfeld bieten, in

welchem Entwicklungsprozesse

möglich

sind», sagt Peter.

«Allerdings, und dies

dürfen wir nie vergessen,

geht es in

der 3. Liga auch um

Punkte und schliesslich

um den Ligaerhalt.»

Es wird darum

angestrebt, die

Mannschaft auf der

einen oder anderen

Position noch zu verstärken.

Gesucht

wären 1-2 bestandene

2. oder 3. Liga

Spieler...

Über allem steht

dieser Ligaerhalt, der

für den Verein ernorm

wichtig ist und

der unter allen Umständen

erreicht werden soll. Ein

Blick auf die Statistik zeigt, dass der

Zug trotz der kritischen Tabellenlage

noch längst nicht abgefahren ist. Nur

gerade einen Sieg sind die Zofinger

vom Mittelfeld entfernt, wo Kölliken

mit 14 Punkten auf Rang 7 liegt. Bis

auf die beiden Spitzenklubs Oftringen

und Oberentfelden liegen einander

alle Teams dicht auf den Fersen.

Fast jeden Verein kann es in Bezug

auf den Abstieg treffen und wirklich

alle sind im Rennen um den Ligaerhalt

immer noch voll dabei. Für Spannung

ist also gesorgt und Zuschauer

sind zu den SCZ-Heimspielen jederzeit

herzlich willkommen. Weiter

geht es für die Zofinger Drittligisten

am 20. März mit dem Auswärtsspiel

in Unterentfelden. Gut möglich, dass

bereits dann bessere Zeiten anbrechen

werden.

Charles Peter, Trainer des

Drittligateams


Rafael Robles: «Beim FC Basel

zu spielen ist mega cool»

Nachwuchsfussball Text und Foto: Jörg Lüscher 9

Schauplatz 1, Restaurant

Bahnhof Aarburg:

Rafael Robles sitzt am Tisch, bestellt

eine kalte Schokolade und wirkt

wach, obwohl es noch früh am Morgen

ist. Seine Augen glänzen fast so

hell in den dunklen Augen, wie die

zwar in Aarburg erlernt, entdeckt

worden ist sein Talent aber erst als er

bei den C-Junioren des SC Zofingen

spielte. Clubs wie der SC Zofingen

seien wertvolle Schaufenster, wo

man sein Talent zeigen und auffallen

könne, sagt Rafael und ergänzt: «Ja,

Rafael Robles

steht stellvertretend

für jene

«jungen Wilden»

des SC Zofingen,

die ihr Glück in

einer höheren

Liga versuchen.

Schauplatz 3, St.Jakobpark

Basel:

Seit etwas mehr als einem Jahr lässt

sich Rafael Robles in der heimlichen

Fussballhauptstadt der Schweiz ausbilden

und er ist von seinem neuen

Fussballerleben total begeistert: «Zu

Kriens, Aarau oder Luzern wäre ich

nicht gegangen. Basel aber ist geil!»

Dort könne man doppelt so viel lernen

als anderswo, dort erfahre man

fussballspezifische Sachen, die einem

zuvor völlig unbekannt waren.

Der ehrgeizige Rafael schätzt auch

den Druck, der auf jedem einzelnen

Spieler lastet. Der Konkurrenzkampf

sei enorm, wirke sich aber belebend

auf die eigene Entwicklung aus. Im

Team U18 das von Stefano Ceccaroni

trainiert wird, ist Rafael Robles als

Stürmer für das Toreschiessen verantwortlich.

Mit 6 Assists und 7 Treffern

in 3 Spielen(!) ist dem bald

17jährigen Aarburger – (Geburtsdatum

4.1.87) ein Einstand gelungen,

der scheinbar Eindruck hinterlassen

hat. Immerhin konnte er bereits

zwei Trainings und ein Testspiel mit

der 1. Mannschaft bestreiten. Zu den

FCB-Stars Rossi und Gimenez hat

Rafael Robles oft Kontakt, «weil ich

ihre Sprache spreche.» Auch Murat

Yakin sei sich nie zu schade für einen

Smalltalk mit der Jugend. «Muri» ist

ein richtiger Gentleman», schwärmt

Rafael, dessen Vorbild aber ganz klar

Raoul Gonzales von Real Madrid ist.

mit Gelee bearbeiteten schwarzen

Haare, wenn er von seinem Leben als

Fussballer zu erzählen beginnt. Dabei

ist er noch keine 17 Jahre alt. Aber

mit 17 hat man bekanntlich noch

Träume und die will der gebürtige

Spanier wenn immer möglich wahr

werden lassen. Mehr dazu später,

vorerst wartet die Physiotherapie in

der Rennbahnklinik in Basel auf den

rekonvaleszenten Jungfussballer.

Schauplatz 2, Trinermatten

Zofingen:

Das Fussball-ABC hat Rafel Robles

diese Vereine sind wichtig für uns

Nachwuchsfussballer. Sollte es mit

meiner Karriere nicht klappen, werde

ich gerne zum SCZ zurückkehren.»

Schauplatz 4,

Nationalmanschaft:

Hätte ihn nicht ein Fussbruch – zugezogen

im Match gegen Xamax im

Okober – etwas zurück geworfen,

Rafael Robles wäre vermutlich eher

als erwünscht mit der Frage

«Schweiz oder Spanien?» konfrontiert

worden. Dies im Zusammenhang

mit der Nationalmannschaft,

die wohl früher oder später anklopfen

wird. «Klar würde ich gerne für

Spanien spielen, aber eigentlich fühle

ich mich auch als Schweizer

wohl.» Und da die Chance, ein Aufgebot

vom SFV zu erhalten grösser

ist, befasst sich der Merva-Schüler

vorsorglich schon mit Einbürgerungsgedanken.

Man darf auf die

Fortsetzung gespannt sein.


Ausbildungskonzept

10 Nachwuchsförderung Text: Andreas Holzer, Bilder: Jörg Lüscher

Finanzielle Mittel

durch Partner, regionale Firmen und regionales

Gewerbe

Voraussetzungen

im Verein, Trainer und Infrastruktur

Zusammenarbeit

mit anderen Clubs zwecks Führen von

Leistungsmannschaften und Spieleraustausch

Kooperation

mit den Gemeindebehörden zwecks Unterhalt und

Optimierung der Infrastruktur


Nachwuchsföderung Text: Andreas Holzer, Fotos: Jörg Lüscher 11

Dem Nachwuchs eine Zukunft – Chancen im

Fussball & im Beruf

Der Sportclub Zofingen ist und

war immer stolz auf seine hervorragend

geführte Juniorenabteilung.

Aus ihr gingen in der Vergangenheit

viele, gut ausgebildete Junioren hervor,

von denen die 1. und 2. Mannschaft

in der Vergangenheit und in

der Gegenwart immer wieder profitieren

konnten.

Mit dem Aufstieg der 1. Mannschaft

in die 1. Liga (höchste

Amateurliga) sind die Ansprüche an

den eigenen Nachwuchs gewachsen.

Damit dieser aber auch in der

Zukunft eine Chance hat, in der 1.

Mannschaft und somit auf hohem

Amateurniveau mitzuspielen, muss

die Ausbildung zwangsläufig intensiviert

und optimiert werden.

Mit dem neuen Ausbildungskonzept

versucht der SC Zofingen allen

Junioren eine angemessene Fussballer-Ausbildung

zu garantieren. Für

den SC Zofingen ist es dabei äusserst

wichtig, dass jeder Junior und jede

Juniorin entsprechend seines/ihres

Talents, seiner/ihrer Motivation und

seiner oder ihrer persönlichen Möglichkeiten

(Schule, Familie, Hobbys

und andere Verpflichtungen) gefördert

wird.

Für die überdurchschnittlichen

Fussballer besteht die Möglichkeit,

eine Fussballerlehre bei einem Grossverein

zu absolvieren (aktuelle Beispiele:

Rafael Robles, U18 FC Basel;

Denis Veletovac, U15 FC Aarau; Fabio

Congedi, U16 FC Kriens). Weitere

Spieler, die beim FC Aarau in einer U-

Mannschaft engagiert sind: Markus

Mijatovic, Hasan Gencer und Florin

Gashi. Ein Zusammenarbeitsvertrag

wird in der Zukunft den Austausch

der Spieler zwischen dem FC Aarau

und dem SC Zofingen regeln.

Für die anderen talentierten

Spieler, die aus beruflichen oder

schulischen Gründen nicht zu einem

Grossverein wechseln können, besteht

die Möglichkeit mit dem Trainer

der 1. Mannschaft in den ordentlichen

Trainings der 1. Mannschaft

oder in den Nachwuchsförderungstrainings

intensiv ihre Fähigkeiten zu

verbessern (aktuelle Beispiele: Dominik

Stutz, Molkerist-Lehrling; Beni

Duzhmani, Bauzeichner-Lehrling;

Helder Afonso Kanti-Schüler; Christoph

Bill, Student).

Wichtig, das Nachwuchsförderungstraining

können schon die E-

und D-Junioren nützen, denn bekanntlich

„übt sich früh, wer ein „guter

Fussballer“ werden will.

Ein weiterer wichtiger Punkt für

den SC Zofingen ist die Durchlässigkeit

des Nachwuchsförderungskonzeptes.

Da eine „Fussballerkarriere“

nie geradlinig verläuft, ist es für einen

jungen Fussballer wichtig, dass er jederzeit

zwischen dem Leistungsfussball

und dem Breitenfussball hin

und her wechseln kann, ohne dass er

seine langfristigen Ziele aufgeben

muss.

Das neue Nachwuchsförderungskonzept

ist ein Versuch, die eigenen

und die regionalen Juniorenfussballer

besser und zielgerichteter

auszubilden. Die Ansprüche sind

hoch, aber wenn der SC Zofingen

auch in der Zukunft ein regionaler

Spitzenfussballverein sein will, ein

absolutes Muss.

ah


12 Nachwuchsförderung Text: Andreas Holzer, Fotos: Jörg Lüscher

Umsetzung des Konzepts

Nachwuchsförderung im SC Zofingen

SC Zofingen 1

1. Liga (Spitzenamateurbereich)

• Leistungsteam als Sprungbrett in den Schweizer Profiund

Halbprofifussball. Intensive Ausbildung durch

hochqualifizierte Trainer.

Beruf und Fussballer

SC Zofingen 2

3. Liga (Reserveteam)

• Breitensportteam für ambitionierte Fussballer, die dem

Beruf und der Schule zeitlich Priorität einräumen.

Nachwuchsförderung

im Verein für

talentierte Junioren

C-A Junioren

E-D Junioren

Ausbildung/Beruf und Fussball

A - Junioren

B - Junioren

C - Junioren

D - Junioren

• Zusätzliches Ausbildungsangebot an motivierte und

talentierte Junioren/Juniorinnen durch qualifizierte

Spieler und Trainer.

• Führung von Leitstungsmannschaften ab D-Junioren mit qualifizierten Trainern (mindestens

B-Diplom).

• Führung von Mannschaften im Bereich Breitenfussball.

Junioren Ausbildung

F-D Junioren, SC Zofingen

Kinderfussballschule

SC Zofingen

• Vermittlung der Freude am Fussball, an der Bewegung

und der Teamarbeit durch motivierte Trainer und Betreuer

(nach Möglichkeiten C-Diplom).

• Einstieg in den Fussballsport.

Umsetzung des Konzepts

Mit dem FC Aarau oder anderen interessierten Partnern

FC Aarau

Super League (Profifussball)

SC Zofingen 1

1. Liga (Spitzenamateurbereich)

Nachwuchsförderung

im Verein für

talentierte Junioren

C-A Junioren

E-D Junioren

Fussballer als Beruf

U 19

U 18

U 16

U 15

Beruf und Fussball

A - Junioren

B - Junioren

C - Junioren

D - Junioren

• Übertritt der talentierten Junioren des SC Zofingen in die Nachwuchsförderung des FC Aarau

(ev. Ausbildung zum Berufsfussballer)

Junioren Ausbildung

F-D Junioren, FC Aarau, SC Zofingen

Kinderfussballschule

FC Aarau, SC Zofingen


Nachwuchsförderung Text: Andreas Holzer, Fotos: Jörg Lüscher 13

Konzeptionelle Ausrichtung des

SC Zofingen für die Zukunft

Zielsetzungen: Koordinierte Zusammen- und

Ausbildungsarbeit zwischen einem Profifussball- und

einem Spitzenfussballamateurverein zwecks Förderung der

regionalen Fussballtalente im Sport und im Beruf.

Motto:

Dem eigenen Nachwuchs eine Zukunft!

Zielsetzung: Jeder Junior und jede Juniorin soll im

Rahmen seiner / ihrer persönlichen Voraussetzungen

(Talent, Motivation, Schule, Beruf, familiäres und kollegiales

Umfeld) optimal gefördert und betreut werden.

Motto:

Keine Schuldenpolitik!

Zielsetzung: Eine solide, diversifizierte, finanzielle

Basis soll die langfristige Umsetzung der

Nachwuchsförderungsarbeit des SC Zofingen

sicherstellen. Der Anteil der nicht fest kalkulierbaren

Einnahmen soll ein Viertel des Budgets nicht

übersteigen.

Partnerschaft mit dem SCZ

Motto:

In der Region – für die Region!

Umsetzung: Um die finanziellen Mittel kurz- und

mittelfristig sicherstellen zu können, braucht es

regionale Partner.

Diesen regionalen Partnern bietet der SC Zofingen ein

individuelles Leistungspaket, das angepasst ist an die

firmenspezifischen Bedürfnisse. Allen Partnern bietet

der SC Zofingen ein hohes Mass an emotionaler Verbundenheit.

Aktuelle Situation (Stand 06. Dezember 2003)

Partner für das Ausbildungskonzept:


Fussball den Kindern – Väter

Fussball den Kindern – Väter

14 Kinderfussball

Trainer oder Trainerin eines Fussballteams

zu sein, stellt eine grosse

Herausforderung dar, denn die Betreuung

von Kindern, jugendlichen

oder erwachsenen Fussballspielern

ist sehr vielseitig und anspruchsvoll.

Eines ist gewiss: Mit der Betreuung

von jungen Fussballern übernehmen

Trainer und Trainerinnen eine

Verantwortung von hohem sozialem

Wert. Sie erfahren sich als Baumeister.

Speziell die fussballerische und

menschliche Entwicklung der Kinder

und Junioren erfüllen sie mit

Stolz und persönlicher Befriedigung,

auch wenn die Aufgabe nicht immer

leicht ist.

Die hohen Anforderungen an

Trainer auf allen Stufen zeigen, dass

In der Juniorenabteilung des SC Zofingen trainieren und

spielen derzeit über 300 Jugendliche, was Rekord bedeutet. Sie werden dabei

von über 30 Trainern und Betreuern begleitet. Das Wichtigste: Kinderfussball

ist nicht der Fussball der Erwachsenen! Da geht es nicht um Sieg und Erfolg

um jeden Preis!

Eltern sind am Spielfeldrand willkommen.

die Rekrutierung von geeigneten

Personen für das Traineramt eine

der zentralen Aufgaben der Vereine

sein muss. Diese Aufgabe ist eher

schwieriger geworden, denn ehrenamtliche

Arbeit steht nicht allzu

hoch im Kurs …

In diesem Beitrag will ich (aus

der Sicht des Trainers, J+S-Coaches,

Juniorenobmannes und Beobachters)

die Menschen am Spielfeldrand

charakterisieren. Da gibt es neben

den vielen vorbildlichen Eltern und

Trainern auch solche, die dem Fussball

und den Kindern schaden. Warum

ist das so? Die Antwort ist gar

nicht so schwierig: Manchmal wissen

Trainer und Eltern gar nicht, worum

es im Kinderfussball geht.

Kinderfussball – die Aufgaben

des Vereines

Betreuung: Die Kinder werden

während der Trainings und Spiele

betreut. Ein aufmerksamer, väterlicher,

hilfsbereiter Trainer ist jederzeit

für jedes Kind da. Er weiss, wie wichtig

das Lob für jedes Kind ist. Lobende

Worte bringen mehr als Tadel.

Training: Das Training ist spielerisch!

Der Ball steht im Mittelpunkt.

Jeder Schritt ohne Ball ist ein verlorener

Schritt. Die Kinder lernen, den

Ball zu beherrschen. Wenn im Training

auch eine fröhliche Stimmung

herrscht, so schliesst dies ein intensives,

zielgerichtetes, diszipliniertes

Üben nicht aus.

Kleine Spiele: Am besten lernen

die Kinder, wenn sie in kleinen Gruppen,

also 2:2 bis 4:4, gegeneinander

spielen. Es sind auch Spiele in Überund

Unterzahl (3:2) sehr geeignet.

Die kleinen Spiele sind ein wichtiger

Bestandteil des Trainings.

Beidfüssigkeit: Neben den Spielen

gehören auch Übungen zum Training.

Der Trainer verlangt Beidfüssigkeit.

In diesem Alter lernen die Kinder

leicht; sie sind im so genannten

Geschicklichkeitsalter. Das nützt der

Trainer aus.

Geduld: Wer etwas lernen will,

braucht einen geduldigen Lehrmeister.

Der Trainer baut sein Training

gut auf und führt die Kinder in kleinen

Schritten vorwärts.

Vielseitigkeit: Die Ausbildung im

Kinderfussball ist breit. Die Kinder

lernen das ganze Spektrum des Fussballs

kennen, also angreifen und

abwehren. Sie lernen auf verschiedenen

Positionen zu spielen.

Polysportivität: Der Trainer sorgt

dafür, dass die Kinder gelegentlich

auch in andere Sportarten hineinschnuppern.

Dabei vergisst er aber

nicht, dass die Kinder wegen des Fus-


und Mütter am Spielfeldrand 15

Text: Daniel Kirchhoff, Fotos: Jörg Lüscher

sballs in den Fussballclub kommen.

Wettspiele: Während der Spiele

ist der Trainer ein besonnener Helfer.

Er versucht mit seiner Mannschaft zu

siegen, aber er weiss auch, dass der

Erfolg im Kinderfussball nicht in Toren

und Punkten zu messen ist. Erfolg

hat jener Trainer, der aus seinen

Kindern gute, vielseitige, faire, kreative

und fröhliche

Sportler macht.

Fachwissen: Der

Trainer bildet sich in

internen und externen

Kursen weiter. Dort

lernt er das Trainer-

Handwerk und den

richtigen Umgang mit

Kindern.

Keiner zu klein, in action zu sein.

(oder sogar nur ihr Kind) sehen und

den Schiedsrichter beleidigen. Fairness

als Vorbild ist das oberste Gebot.

Ziele: Die Eltern wissen, dass im

Kinderfussball nicht der Sieg das

Wichtigste ist. Sie unterstützen den

Trainer, der ihrem Kind eine breit gefächerte

Fussball-Lehre anbietet

auch dann, wenn das Kind einmal

Kinderfussball –

dafür sorgen die

Eltern

Einsicht: Die Eltern

wissen, was es bedeutet,

eine Juniorenabteilung

zu führen. Bis

nur schon jede Mannschaft

einen geeigneten

Trainer/Betreuer

hat, braucht es grosse

Anstrengungen seitens

der Juniorenabteilungs-Verantwortlichen.

Unterstützung: Die Eltern sind

bereit, den Verein tatkräftig zu unterstützen.

Es gibt genügend Anlässe

(Fahrten zu den Spielen, Hilfe bei

Turnieren etc.), bei denen der Verein

auf fremde Hilfe dringend angewiesen

ist.

Interesse: Die Eltern kümmern

sich um die Mannschaft, in welcher

ihr Kind spielt. Sie wissen, wer der

Trainer ist und sie suchen gelegentlich

den Kontakt zu ihm. Die Eltern

wollen auch wissen, wer die Mitspieler

ihres Kindes sind.

Training: Wenn das Kind nicht

zum Training erscheinen kann, sorgen

die Eltern dafür, dass sich das

Kind bei der richtigen Stelle (in der

Regel der Trainer) abmeldet. Insgesamt

sorgen die Eltern für einen regelmässigen

Trainingsbesuch. Schön

wäre es auch, wenn die Eltern gelegentlich

einmal bei einem Training

kurz hereinschauen würden.

Material: Zusammen mit dem

Trainer sorgen die Eltern für die richtige

Pflege des Materials. Insbesondere

werden die Kinder angehalten,

die Schuhe richtig zu pflegen.

Wettspiele/Turniere: Es ist erfreulich,

wenn die Eltern einem Spiel

ihres Kindes bewohnen. Dass sie ihr

Kind dort unterstützen, gehört zum

Fussball. Doch ist es unerfreulich,

wenn die Eltern zuviel Engagement

zeigen, nur die eigene Mannschaft

auf einer ungewohnten Position

oder als Auswechselspieler nominiert

wird. Darauf kann man später

eine Karriere aufbauen.

Vertrauen: Die Eltern schenken

ihrem Kind Vertrauen. Sie stützen es,

wenn es einmal schlecht gespielt

hat. Sie ermuntern es zur Selbständigkeit

und geben ihm Gelegenheit,

selbständig zu sein.

Jeder Fortschritt und jeder Erfolg

freut die Eltern, den Trainer und am

wichtigsten, das Kind!


Fussball spielen wie ein PROFI

Fussball spielen wie ein PROFI

16 Werbung Text: SCZ, Foto: Jörg Lüscher

Das kannst auch Du !

In der Fussballer-Nachwuchsförderung

Zielsetzung:

Verbesserung deiner individuellen Balltechnik und

deines individuellen taktischen Verhaltens

Teilnehmer und Voraussetzungen:

Alle E bis und mit B-Junioren des SC Zofingen

Du musst ein bisschen Fussballtalent besitzen oder

topp motiviert sein

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt (12 – höchstens 16)

Trainingsbeginn und Dauer:

Das Training findet jeweils am Montagabend statt

Beginn: Montag, 23. März 04 bis Montag, 31. Mai 04

(10 Trainingseinheiten)

17.00 – 18.30 Uhr für E- und D-Junioren

18.30 – 20.00 Uhr für C- und B- Junioren

Trainingsort:

Sportanlage Trinermatten

Ausrüstung:

Komplette Fussballerausrüstung (das Training findet

bei jeder Witterung statt)

Kosten:

Fr. 60.— (Der Betrag ist beim ersten Training zu

bezahlen)

Anmeldung:

Du kannst dich anmelden über deinen Trainer oder

unter info@sczofingen.ch


Es macht Spass, dabei zu sein

Es macht Spass, dabei zu sein

Kinderfussball Text und Fotos: Jörg Lüscher 17

«

Ernst Nydegger (65), Betreuer

Die Zeit, die mir seit der Pensionierung zur

Verfügung steht, kann ich sinnvoll nutzen.

Mit Kindern Freizeit zu gestalten macht Spass

und erhält selber jung. Kommt hinzu, dass wir

ein gutes Team sind.»

Peter Zimmerli, (32),

«

Spieler 1. Mannschaft, Betreuer

Es wäre gut, wenn ein Spieler mit Erfahrung

mitmachen würde, hat es geheissen. Ich bringe

meine Routine gerne in die Fussballschule ein.

Der Funfaktor ist gross.»

Helder Afonso (18),

«

Spieler 1. Mannschaft, Betreuer

Fussballspielen habe ich beim SC

Zofingen gelernt.

Ich gebe gerne weiter, was ich selber

erfahren durfte. Mit Kids zu arbeiten

macht Spass.»

«

Elbasan Namoni (13), Schüler, Betreuer

Ich kenne Alex Guglielmi gut. Er hat mich einmal gefragt,

ob ich nicht mithelfen wolle. Da ich am Freitagnachmittag eh

nichts besseren zu tun habe, war es für mich keine Frage.

Es macht wirklich Spass in diesem Team zu arbeiten.»

Alex Guglielmi (44),

Leiter Fussballschule

« Der SC Zofingen bedeutet

für mich ein Stück

Heimat. Dieser Verein hat

mich mein Leben lang

begleitet, mit ihm bin ich

gross geworden. Heute

engagiere ich mich sehr

gerne für die Jugend und

das nicht nur im

fussballerischen Sinn.

Wir leisten hier wertvolle

Sozialarbeit die den

Jammerinstituten viel

Arbeit erspart.»


Erfolg als bestes Mittel zur

Motivation

Motivation

18 Seniorenfussball Text: Stefan Rothenbühler, Fotos: Thomas Vonwyl

Es ist immer was los bei den

Senioren des SC Zofingen

Dass Erfolg das beste Mittel zur Motivation

ist, beweisen die Senioren

des SC Zofingen. Nach dem Aufstieg

in die Promotion- Liga der Senioren

ist eine noch größere multikulturelle

Truppe entstanden, und es macht

Spaß, ein Teil von einem glatten

«Haufen» zu sein. Dass Fußballspielen

aber nicht das ganze Seniorenleben

ist, entnimmt man dem Jahresprogramm.

Die Seniorenwanderung die von

Saxeten auf den Bällenhöchst führte,

lag mit über 1000 Metern Höhenunterschied

an der Belastbarkeitsgrenze

für Freizeitwanderer. Die Aussicht

entschädigte dann aber für alle Strapazen.

Die beteiligten SCZler können

noch viele kleine Geschichten von

diesem unvergesslichen Wochenende

erzählen. Sollte jemand Lust bekommen

haben, auch im nächsten

Jahr dabei zu sein, die Fotos auf der

Internetseite des SC Zofingen/ Senioren

sprechen Bände und dürften zu

weiteren Taten animieren. Das Abschlussessen

hat auch schon einen

festen Standplatz in der SCZ-Seniorenagenda.

Festgehalten wird auch

an Traditionellem. Das beweist die

Tatsache, dass in diesem Jahr das Jassturnier

schon zum 62. Mal durchgeführt

wurde. Klasse war, was für ein

reichhaltiger Gabentisch zusammengetragen

werden konnte.

Die Bestrebungen zur

Gründung einer Veteranen-Mannschaft

scheitern

leider noch immer am fehlenden

Manpower. Es gibt

zwar einige interessante

Spieler, leider aber zu wenige,

um ein Team zusammenstellen

zu können.

Wenn Du, lieber Leser, dich

im Veteranenalter (fußballerisch)

befindest, so melde

dich doch bei uns. Es

wäre wirklich toll, wenn ab

der Saison 2004 eine Veteranen-Mannschaft

die Familie

des SC Zofingen ergänzen würde.

Die Senioren freuen sich jetzt

schon auf das neue Jahr, auf die

Sportartikel-Börse, das Trainingslager

(vermutlich geht’s nach Italien),

und die vielen Fußballspiele, wo sich

so mancher Gegner noch die Zähne

ausbeißen wird. Und wer weiß was

einer immer gutgelaunten Mannschaft

noch zuzutrauen ist.

Seniorenobmann, Stefan Rothenbühler

Hinten von links: Vonwyl, Marjanovic, Andenmatten, Schilliger, Nyffeler, Beer, Meier, Rothenbühler, Bärtschi,

Gassmann. Vorne: Bedic, Baumgartner, Martic, Moccia, Schmid, Bosnic, Ragonesi, DiNatale


Eine starke Partnerschaft mit

einem starken Partner

Sponsoring/Partnerschaften Text und Foto: Jörg Lüscher 19

Die Wüest & Cie AG und der

SC Zofingen

Die Unternehmung Wüest & Cie AG ist

seit über 104 Jahren erfolgreich auf dem

Baummarkt tätig. Sie ist eine reine Familienaktiengesellschaft

mit Niederlassungen

in Nebikon, Olten und auch in

Zofingen. Aktuell beschäftigt die Wüest-

Gruppe 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

darunter 9 Lehrlinge (1 KV, 8

Maurer). «Für sämtliche Lehrstellen finden

wir jeweils topmotivierte junge

Leute», sagt Marc Staffelbach, Niederlassungsleiter

Zofingen/Olten und Mitglied

der Geschäftsleitung. Ein Indiz für

den guten Ruf, den das Unternehmen

in der Branche hat.

Die Wüest & Cie AG deckt sämtliche

Bereiche des Hoch- und Tiefbaus ab, inklusive

Renovationen von historischen

Altstadtgebäuden, Landenumbauten/

Renovationen von Wohn- und Geschäftshäusern

oder Neubauten von diversen

Einfamilienhäusern. Zu den Stärken

der Firma zählen ihr Qualitätsanspruch

(ISO 9002 zertifiziert), die Nähe

zum Kunden, der hohe Sicherheitsstandard

und die Flexibilität. Nochmals Marc

Staffelbach: «Wir erledigen vom Kleinstauftrag

bis zu den grossen Projekten alles

mit derselben Sorgfalt und demselben

Engagement.» Kein Auftrag zu klein

– selten einer zu gross, lautet das Motto.

Zu den vielen Referenzobjekten der

Wüest & Cie AG gehören:

Alte Kaserne Zofingen

Anbau des Spitals Zofingen

Neubau des Mal- und Mischbetriebes

der Siegfried AG Zofingen

Schnitzelentsorgung der Ringier

Zofingen

Fabrikationsgebäude Mungo

Olten

Neubau Arkadis Olten

Erzo ARA Oftringen

Wohnüberbauung Riedtalbach

Zofingen

Die Wüest & Cie AG zählt seit

rund einem Jahr zu den wertvollen

Partnern des SC Zofingen. Dabei wird

das Wüest-Engagement zu hundert

Prozent auf die SCZ-Nachwuchsabteilung

fokussiert. Ganz im Sinne des

Slogans «Dem Nachwuchs eine Zukunft».

Marc Staffelbach ist als Mitglied

der Wüest-Geschäftsleitung für

die Niederlassungen Zofingen

und Olten verantwortlich.


People & Events

People & Events

20 People & Events

Von Bayern München via

Zofingen zu YB

Der Mühlethaler Sandro Burki hat anlässlich

des U19-Juniorenländerspieles

Schweiz – Rumänien, das am 10.

Jungtalent seine Sporen als Spielleiter

bei den C-Junioren ab. Dort geniesst

der 15jährige Sekundarschüler und

angehende Polymechaniker aus

Strengelbach bereits beachtlichen Respekt:

«Auf dem Platz habe eigentlich

nie grosse Probleme. Klar passieren

auch mir Fehlentscheide, aber im

Grossen und Ganzen läuft die Schiedsrichterei

rund. Auf jeden Fall habe ich

grossen Spass dabei.»

Erste Schiedsrichter-Frau im

Europacup-Einsatz zu Gast in

Zofingen

Am Mittwoch, 14. August schrieb sie in

Stockholm ein Stück Fussballgeschichte,

drei Tage später pfiff sie im Stadion

September im Stadion Trinermatten

durchgeführt worden ist, sein Comback

als Fussballer in der Schweiz gegeben.

Nach einem einjährigen Engagement

beim Deutschen Rekordmeister

Bayern München spielt der Junioren-Europameister

nun in der Axpo

Super League bei den Berner Young

Boys.

Zuerst die Axpo Super League,

dann einen Champions-

League-Final im Visier

Schiedsrichter unter sich: SCZ-Geschäftsleitungsmitglied

und Uefa-

Schiedsrichter Martin Salm beim Interview

mit Schiri-Nachwuchsmann

Markus Elmiger. Der SCZ B-Junior

weiss haargenau, was er will: «Mein

Ziel ist es, in die Super League aufzusteigen

und dann vielleicht einmal sogar

einen Champions League Final zu

pfeifen.» Vorerst verdient sich das

Internationale Luft im Stadion

Trinermatten

Der SC Zofingen hat sich als Organisator

internationaler Spiele einmal mehr

gute Noten beim Schweizerischen

Fussball Verband SFV verdient: Am 10.

September ist ein U19-Test-Länderspiel

zwischen der Schweiz und

Rumänien reibungslos und vor grosser

Zuschauerkulisse über die Bühne

gegangen. Das Resultat stimmte – die

Schweiz gewann 1:0 – und trotz grosser

Konkurrenz durch das EM-Qualifikationsspiel

Russland – Schweiz (war

zeitgleich live am TV zu sehen) sorgten

rund 1000 Fussballfans aus der

erweiterten Region Zofingen für volle

Ränge im Stadion Trinermatten. Nach

dem attraktiven Match blieb im SCZ-

Clubrestaurant genügend Zeit für

Smalltalk: SCZ-Ehrenmitglied Hans

Jung (2.v.l.) im lebhaften Gespräch

mit Ex-FC-Aarau-Trainer und SFV-

Nachwuchstrainer Martin Trümpler.

Links, Hansruedi Hasler (Technischer

Direktor SFV).

Trinermatten die Partie SC Zofingen –

Zug 94. Ob auf internationalem Parket

oder in der 1. Liga, Nicole Petignat steht

als Schiedsrichterin unerschrocken

ihren Mann. Die Schweizerin erhielt auf

jeden Fall rundherum Lob für den ersten

Einsatz einer Schiedsrichter-Frau im UE-

FA-Cup (sie leitete das UEFA-Cup-Qualifikationsspiel

AIK Solna - Fylkir). Das

war Grund genug für SCZ-Spiko Ruedi

Skok, die sympathische Fussballexpertin

mit einem Blumenstrauss in Zofingen

willkommen zu heissen.

Kufag gab sich die Ehre

Dass der SC Zofingen mehr ist als die

Fussballspiele, die er bestreitet, konnte

eine Belegschaftsdelegation des langjährigen

Hauptsponsors Kufag mit eigenen

Augen erleben. Angeführt vom Geschäftsführer

Beat Nyffenegger (Foto

vordere Seite, 2.v.l) und der Marke-


Text und Fotos: Jörg Lüscher 21

tingleiterin Claudia Geissmann (Foto

oben 3.v.l.) erhielten die Kufagianer Einblick

hinter die Kulissen des grössten

Sportfreizeitanbieters im Westaargau.

Nach einem theoretischen und kulinarischen

Teil im Clubrestaurant – asiatische

Spezialiten aus dem Hause Rössli,

Rothrist - gab es einen Rundgang durch

die aus allen Nähten platzenden Katakomben

des Stadions. Eindrücklich war

auch der Trainingsbetrieb draussen auf

den Plätzen, wo der Nachwuchs mit

grossem Eifer und bestens betreut am

Werk war. Abgerundet wurde die «Betriebsbesichtigung»

mit der Beobachtung

des 1.-Ligamatches SC Zofingen -

FC Gossau, wobei eine würzige Bratwurst

zur Pause natürlich nicht fehlen

durfte.

der seine 14. Amstperiode in Angriff

nahm, bedauert das Ausscheiden der

langjährigen Vorstandskollegin und

dankte ihr im Namen der Geschäftsleitung

für die wertvollen Dienste. Den beiden

Ehrenmitgliedern Hans Lienhard

und Hans Jung durfte zu runden Geburtstagen

gratuliert werden. Die Ehrung

der drei Schiedsrichter Ernesto

Spezzaneve (30 Jahre im Amt), Martin

Salm (20 Jahre) und Georges Höltschi

(je 20 Jahre) bildeten den würdigen

Ausklang einer geschichtsträchtigen GV.

SCZ-Club-Restaurant –

Insidertipp auch für Outsider

Auch wenn das Club-Restaurant nicht

gerade am Weg liegt, ein Insidertipp ist

es allemal. Unter der Leitung von Pia

zu weit ist, kann kurz nach dem Stadioneingang

beim Kiosk einen ersten Zwischenstopp

einschalten. Silvia Bomm,

Anna Di Spirito und Ursula Groja (v.l.)

gehören zu den guten Feen, die an diesem

strategisch wichtig gelegenen Verpflegungsposten

für Schwung sorgen.

Der Bratwurststand gleich vis á vis ergänzt

die kulinarische SCZ-Angebotspalette

auf ideale Weise.

Bye bye Silvia – happy Birthday

Hans Jung und Housi Lienhard

Das Protokoll der 103. Generalversammlung

hat Silvia Pulfer als Aktuarin

selbstverständlich noch kompetent

und pflichtbewusst verfasst. Dieses war

aber ihre letzte Amtshandlung für den

SC Zofingen. Präsident Andreas Holzer,

Skok bietet das Lokal kulinarische Köstlichkeiten,

die weit über die Vereinsgrenze

hinaus geschätzt werden. Und

auch die Bedienung braucht keine Vergleiche

zu scheuen: Myriam Skok

(rechts) und Martina Peter (links)

zählen zu einem hochkompetenten

Team, das auch rein optisch einiges her

gibt. Wem der Weg ins Club-Restaurant

Gelungener Chlaushock der

SCZ-Fussballschule

Zuerst sorgten rund 400 Kids und Eltern

der SCZ-Fussballschule beim letzten

Heimspiel des Fanionteams im Stadion

Trinermatten für eine imposante Kulisse.

Nicht minder eindrucksvoll war dann

der gemeinsame Marsch auf den Heinternplatz,

wo im Schein von finnischen

Kerzen heissi Wienerli und feiner Tee auf

die muntere Schar warteten. Als dann

auch noch der Sämichlaus und seine

beiden Schmutzlis aus der Dunkelheit

auftauchten, wurde

das Leuchten in den Augen der Buben

und Mädchen noch mal so hell. Erst

recht, weil es nebst guten und


22

kritischen Worten auch leckere Gritibänzen

gab. Als dann die Spieler der

ersten Mannschaft (links, Dario Liberto,

rechts, Bernard Duzhmany) unten

in der Stadt, vor der Pizzeria Letzi, die

heimkehrende SCZ-Familie auch noch

mit Sämichlaus-Säckli überraschten,

war der SCZ-Chlaushock vollends gelungen.

Senioren-Jass-Turnier mit

aufsteigender Tendenz

In der Turnhalle von Strengelbach herrschte

am 1. Adventssonntag ein Atmosphärenmix

bestehend aus Spannung,

Konzentration, Geselligkeit und Ehrgeiz.

Knapp 50 Jass-Freunde - darunter auch

eine stattliche Anzahl Frauen - trumpften,

stachen, wiesen und schoben was

das Zeug, oder besser gesagt, die Karten

hielten. Das traditionelle Jass-Turnier,

durchgeführt von der SCZ-Seniorenabteilung

unter der Leitung von Stefan Rothenbühler,

wurde nach altbekannten

und bewährten Schieberregeln durchgeführt.

Die Spielpaare wurden einander

zugelost, sodass es nebst Können

auch ein bisschen Glück für ein gutes Resultat

brauchte. Mit dem Brittnauer

Charlie Schlegel gab es bei der 62. Austragung

ein neues Siegergesicht: «Es war

meine 4. Teilnahme am SCZ-Jassturnier,

wobei ich auch schon einmal Letzter geworden

bin», meinte der glückliche Gewinner,

der sich aus dem üppigen Gabentempel

ein Mountainbike als Preis

ausgesucht hat. Dass Jassen längst keine

Männerdomäne mehr ist, bewiesen

Sonja Leiser aus Solothurn und Maria

Fuchs aus Seon, die in dieser Reihenfolge

die Plätze 2 und 3 belegten. Mit der

Teilnehmerzahl zeigte sich Stefan Rothenbühler

halbwegs zufrieden: «Weniger

als in den besten Zeiten, aber mehr

als das letzte Jahr.» Aufsteigende Tendenz

also, und darauf lässt sich doch aufbauen.

Das Foto zeigt den späteren Sieger

Charlie Schlegel(rechts) im Einsatz.

Am selben Tisch zu sehen: Peter Meier,

Willy Stuber und Othmar Schmid (v.l.).


Benefiz Gala Abend

Benefiz Gala Abend

Werbung Text: SCZ 23

FLÜGZÜG garantieren

Action pur

Schnell sind die Ur-Berner Claude

Criblez und Thomas Leuenberger

nicht, dafür umso erfolgreicher: Als

schleichendes Jonglier-Komiker-Duo

haben es die zwei Künstler unter dem

Namen FLÜGZÜG innert zehn Jahren

in die Elite der Schweizer Kleinkunstszene

geschafft. Insgesamt sind sie

schon seit 16 Jahren ein Team. Der

nationale Durchbruch gelang ihnen

2000 als sie mit dem Zirkus Knie auf

Tournee waren. Thomas Leuenberger,

der aus Niederbipp stammt, sagt

er und sein Kollege Claude seien für

eine Fussballkariere leider nicht geeignet

gewesen: «Wir sind zu langsam

und wurden ständig ausgewechselt…».

Dem SC Zofingen ist es trotzdem

gelungen, FLÜGZÜG für den Benefiz

Unterhaltungsabend vom 17. Januar

zu gewinnen. Das Comedy-Duo bildet

den Hauptact dieses Anlasses,

der von den einheimischen Nachwuchskünstlern

«Duo Forsterbier»

und der «Giant´s Rousing Big Band»

ergänzt wird.

Der Showblock oder die Tombola

mit wertvollen Preisen alleine sind

eigentlich Grund genug, bereits im

Vorverkauf ein Ticket für den Benefiz

Gala Abend zu ergattern. FLÜGZÜG-

Artist Thomas Leuenberger meint, es

sei allemal schlauer, am 17. Januar in

den Stadtsaal zu gehen, als zu Hause

zu bleiben! Und er verspricht Action:

«Wir lieben die Spontanität und werden

das Publikum in der einen oder

anderen Art in unsere Show mit einbeziehen!»

Ticketpreis: 55 Franken. Vorverkauf:

Verkehrsbüro der Stadt Zofingen,

Marktgasse 10, Zofingen. Tel.

062 745 00 05. Weitere Infos unter

www.sczofingen.ch

SPORTCLUB ZOFINGEN

DEM NACHWUCHS EINE ZUKUNFT

präsentiert Benefiz-Gala-Abend

• Topact:

• Duo Forsterbier

• Giant’s Rousing Big Band

• Tombola

• Bar

• Speis und Trank

Wann: Samstag, 17. Januar 2004

Wo: Stadtsaal Zofingen

Türöffnung: 19 Uhr

Programm ab: 20 Uhr

Eintrittspreise: 55 Franken

20 Franken (Balkon)

Vorverkauf: Verkehrsbüro der Stadt Zofingen

Marktgasse 10

4800 Zofingen


Welcome On

Planet Football Fränzi

Das SCZ-Portrait Text und Foto: Jörg Lüscher 25

Fränzi Frey hilft den Fussballern

des SC Zofingen auf die Beine

Wer als Frau die Offsideregel erklären

kann, gilt auf dem von Männern beherrschten

Planeten Fussball bereits

als Expertin. In diesem Sinn «willkommen

Fränzi Frey, Prüfung bestanden!»

Dabei war die 29-jährige

angehende Sportphysiotherapeutin

bis August 02 in Bezug auf die «Königssportart»

ein jungfäuliches Wesen.

Ihre Berührungspunkte beschränkten

sich auf ein paar wenige

Besuche im Stadion Trinermatten,

und das auch nur dank der geographischen

Nähe zum Elternhaus. Eigentlich

ist die seit zwei Jahren in

Horgen (ZH) wohnhafte Wiggertalerin

im Volleyball daheim. Als Offensivspielerin

punktete sie während ihrer

Kantizeit unter anderem in der 1.

Liga für die Damenriege Oftringen.

Heute steht sie regelmässig für den

TV Horgen am Netz. Von diesem

Background profitieren hörbar auch

die Fussballer des SC Zofingen: Im

Volleyballsport ist es nämlich nicht

unüblich, die eigene Mannschaft

lauthals anzufeuern. Eine durchaus

positive Eigenschaft, die Fränzi Frey

in ihrer neuen Funktion als Phsyiotherapeutin

beim Erstligaaufsteiger

beibehalten hat. Ihre «Hopp-Zofige»-

Rufe tönen authentisch, sind herzhaft

und bildeten in der Vorrunde oft

einen erfrischenden Kontrast zum

für den SCZ nicht immer vorteilhaften

Spielstand.

Die emotionale, begeisterungsfähige

Frau kann eben nicht

anders. Sie lebt mit, leidet und freut

sich mit «ihren» Jungs. Ein Ausdruck

ihres ganzheitlichen Denkens. Pflege

von Körper und Geist gehört für

die auch auf Sportmassagen spezialisierte

Allrounderin untrennbar zusammen.

Sie kümmert sich mit medizinischem

Fachwissen um die Fitness

der Spieler und lauscht

während der Arbeit auch immer tief

ins innere ihrer «Kunden» hinein. Als

seelischer Abfallkübel oder gar als


26 Das SCZ-Portrait

Spitzel will sich Fränzi Frey dabei

aber nicht verstanden haben. Sie

sieht sich eher als Vertrauensperson,

der Mann auf dem Schragen liegend

mehr anvertraut, als die heimliche

Angst vor dem Torschuss. «Ich weiss

Bescheid, wenn einer gerade Probleme

mit der Freundin hat oder

wenn es am Arbeitsplatz, in der

Schule oder familiär nicht so läuft

wie gewünscht.» Fränzi Freys Charakter

verbietet es ihr, dieses Insiderwissen

zu missbrauchen. Persönliche

Informationen verwendet sie

höchstens im positiven Sinn: «Wenn

ich zur Linderung eines Entzündungsherdes

beitragen kann, tue ich

das natürlich, im medizinischen wie

emotionalen Bereich. Ansonsten

halte ich dicht.»

Fränzi Frey geniesst in der

Männerwelt Fussball Respekt und

Anerkennung. Ihre Arbeit wird von

den Spielern geschätzt, auch wenns

mal weh tut. Zimperlich ist die zierlich

wirkende Expertin nämlich

überhaupt nicht. Wenns die Situation

erfordert, kann sie ganz schön

zulangen. Die «Lady Fitness» ist in

ihrem Fachgebiet eine Kapazität, sie

kommt an, hat Ausstrahlung, und

das Engagement bei einem Sportverein,

das sich von der Arbeit in einer

Praxis fundamental unterscheide,

macht ihr Spass. Die Summe

dieser Faktoren dürfte Fränzi Frey

früher oder später zu einer gefragten

Person mit einer Gravitation

weit über die Grossregion Zofingen

hinaus machen. Was, wenn plötzlich

ein Verein aus der NLA bei ihr

anklopft? «Dann werde ich mir das

Ganze mal unverbindlich anschauen,

weil es mich Wunder nimmt, wie

der Karren anderswo läuft.» Das

passt zu ihrem Wesen, vielseitig interessiert

zu sein. Ein Angebot von

einem Grossklub würde sie nicht

prinzipiell ausschlagen, reizt sie

aber auch nicht per se, und das aus

einem logischen Grund: Als Macherfrau

sieht sich Fränzi Frey nämlich

nicht gerne mit vollendeten Tatsachen

konfrontiert. Viel lieber hilft

sie mit, etwas aufzubauen. Der Weg

sei das Ziel. Deshalb würde sie mit

der ihr vertrauten Crew gerne weitermachen,

und mithelfen, die

schwierige «Mission Ligaerhalt» zu

schaffen.


27

oberste Liga

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