Salzburger Gemeindetag 2012 - Kommunalnet

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Salzburger Gemeindetag 2012 - Kommunalnet

Folge 2 • Juli 2012

Verlagspostamt

5020 Salzburg

P.b.b. GZ02Z031998M

Gemeindetag 2012:

Bürgermeister Helmut Mödlhammer

erhält das Große Ehrenzeichen

des Landes Salzburg


SALZBURG

ich meine ...

Fünf Jahrzehnte

Gemeindeverfassung

sind ein Grund

„Danke“ zu sagen

In der Geschichte der Zweiten Republik

war der 12. Juli 1962 der entscheidende

Tag für die Verankerung der kommunalen

Selbstverwaltung in der Bundesverfassung.

Mit dem Beschluss der Bundesverfassungsgesetz-Novelle

über die Grundsätze

des Gemeinderechts an diesem

Tag löste der Nationalrat ein bereits im

Jahr 1925 gegebenes Verfassungsversprechen

ein, das vom damaligen Präsidenten

des Rates der Gemeinden

Europas, Dr. Henry Cravatte, als bahnbrechend

für alle Staaten des westlichen

Europas eingestuft wurde.

Aus der verfassungsrechtlichen Perspektive hat die kommunale

Selbstverwaltung in Österreich in den letzten fünf Jahrzehnten

so manchen Fort- aber auch Rückschritt erlebt. Gerade zum

50. Jubiläum hätten sich Österreichs Gemeinden etwas anderes

erhofft als die jüngsten Einschnitte, die durch die Ausdehnung

der Rechnungshofkontrolle und die Einführung der Landesverwaltungsgerichtsbarkeit

erfolgt sind. Nur dank des vehementen

Auftretens des Österreichischen Gemeindebundes ist es gelungen,

im Bereich der Rechnungshofkontrolle einen schrankenlosen

Eingriff zu verhindern und trotz Einführung der Landesverwaltungsgerichtsbarkeit

den 2-stufigen Instanzenzug auf Gemeindeebene

grundsätzlich beizubehalten.

Österreichs Gemeinden können mit Stolz auf die vergangenen

Jahrzehnte und mit Zuversicht in die Zukunft blicken: sie

haben sich allen an sie herangetragenen Herausforderungen

in großartiger Weise gestellt und stellen – damals wie heute –

für ganz Europa ein Vorbild dar. Das dem so ist, ist den

Menschen, die in unseren Gemeinden arbeiten, zu verdanken,

den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, den kommunalpolitischen

Mandataren und den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern. Ihnen gebührt der eigentliche Dank und die

Anerkennung anlässlich dieses wichtigen historischen Tages.

Ihr Bgm. Helmut Mödlhammer

Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes

Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

INHALT

SALZBURG

3 Salzburger Gemeindetag 2012: Bürgermeister

Helmut Mödlhammer erhält das große Ehrenzeichen

des Landes Salzburg

4 Salzburgs Gemeinden setzen auf Energieeffizienz

5 Aus dem Verbandsgeschehen:

Regionalkonferenz Pinzgau

Bürgermeisterkonferenz Flachgau

Bürgermeisterkonferenz Pongau

Versammlung der Lungauer Bürgermeister

Verbandsversammlung des Regionalverbandes

Tennengau und Bürgermeisterkonferenz

6 Bewilligungsfreistellung von Solaranlagen

8 Ausgezeichnete Orte der Begegnung:

Wettbewerb „Zsammkemma“

9 Novelle zur Salzburger Gemeindeordnung

ÖSTERREICH

10 Tourismus: „Zusammenarbeit mit Betrieben und

untereinander ist entscheidend“

12 Freiwilliges Engagement als Erfordernis im

öffentlichen Dienst?

14 Mödlhammer: „Gemeinden haben schon 2011

Überschüsse erwirtschaftet“

15 Ertragsanteilvorschüsse Mai 2012

16 Stabilitätspakt: Die wichtigsten Inhalte auf einen Blick

22 Vorschau: Österreichischer Gemeindetag 2012

23 „.wien“, „.tirol“: Werden die edelsten Top-Level-Domains

auch für Gemeinden interessant?

EUROPA

24 EuRegio-Rat befasst sich intensiv mit der Energiewende

25 EU – GemeinderätInnen Seminar in Salzburg

26 Europäischer Klimaschutzpreis geht an 6 Gemeinden

und eine Region in Österreich

28 EM: Österreichs Bürgermeister erreichen Platz 8

29 Der SalzAlpenSteig verbindet Regionen

SERVICE

30 „Unser Schulbuffet“ – Voll gut die Jause!

Eine österreichweite Initiative des Gesundheitsministeriums

31 Kahl/Rosenkranz: Vergaberecht

32 EMAS für Gemeinden, Verbände und öffentliche

Einrichtungen

34 Berufsreifeprüfung in Modulen

am Abendgymnasium Salzburg

35 SAFETY-Tour 2012

Die Salzburger Gemeinde

Nummer 2 / 7 / 2012

Redaktion: Direktor Dr. Martin Huber, Dr. Bettina Sommer

Medieninhaber und Herausgeber: Salzburger Gemeindeverband, Alpenstraße 47, 5020 Salzburg • Anzeigenverwaltung & Layout: Industrie Team Medien & Werbung Josef Derntl •

5020 Salzburg, Glockengasse 4d, Tel.: 0662/870 541, Fax: 0662/870 541-28, e-mail: office@itmw.at •

Druck: Die Druckerei Christian Schönleitner, Markt 86, 5431 Kuchl • Erscheinungsort: Salzburg, Verlagspostamt 5020 Salzburg, P.b.b. •

Fotos: ITMW (Salzburger Gemeindeverband), Titelfoto: WKS/Neumayr •

2 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


SALZBURG

Salzburger Gemeindetag 2012

Bürgermeister Helmut Mödlhammer erhält das

Große Ehrenzeichen des Landes Salzburg

Bilder: WKS/Neumayr

Im Kavalierhaus in Wals-

Siezenheim fand am

22.5.2012 die Delegiertenversammlung

2012 des Salzburger

Gemeindeverbandes

statt, bei der Bgm. Helmut

Mödlhammer mehr als 150

Ehrengäste aus Politik und

Wirtschaft begrüßen konnte.

Bericht auch ausführlich auf die

aktuellen bundes- und landespolitischen

Entwicklungen ein

– beginnend von der Neuordnung

der Verwaltungsgerichtsbarkeit

bis zu den

aktuellen Landesthemen wie

Grundverkehr, Mindestsicherung

und Nachmittagsbetreuung.

von Krispl, Peter Fuschlberger

und von Fusch, Leonhard

Madreiter mit der Verdienstmedaille

des Verbandes für

ihre 20-jährige Amtszeit. Vor

20 Jahren, im März 1992

übernahm Bgm. Helmut Mödlhammer

das Amt des Präsidenten

der Interessenvertretung

der Salzburger Gemeinden

von LTPräs. a. d.

Hans Schmidinger. VPräs.

Bgm. Peter Mitterer würdigte

in seiner Laudatio die

wichtigsten Meilensteine dieser

zwei Jahrzehnte und dankte

Bgm. Helmut Mödlhammer

mit einem Ehrenpokal im

Namen aller 118 Salzburger

Landgemeinden. Für die zahlreichen

Verdienste, die sich

Mödlhammer in diesen zwei

Jahrzehnten für die Salzburger

Gemeinden und für

das Land Salzburg erworben

hat, erhielt er von Landeshauptfrau

Mag. Gabi Burgstaller

und Gemeindereferent

LHStv. Dr. Wilfried Haslauer

mit dem Großen Ehrenzeichen

des Landes Salzburg

eine der höchsten Auszeichnungen,

welche das Land

Salzburg zu vergeben hat.

Stabilitätspakt

und Stabilitätsgesetz:

Gemeinden haben ihre

Hausaufgaben erfüllt

In seinem Bericht strich

Präsident Mödlhammer die

großen kommenden Herausforderungen

an die Salzburger

Gemeinden hervor. Im letzten

Jahr 2011 haben sich die Salzburger

Gemeinden wirtschaftlich

etwas erholen können,

die schwierige konjunkturelle

Phase aus den Jahren 2009

und 2010 hat aber tiefe Spuren

hinterlassen. Trotzdem konnten

die Gemeinden des Bundeslandes

weiter Schulden abbauen

und haben, anders als

Bund und Länder, die ihnen

vorgegebenen Stabilitätsziele

mehr als erfüllt. Die sparsame

Haushaltsführung hat

die Gemeinden auf ein gutes

Fundament gestellt, um die

kommenden Herausforderungen

zu bewältigen. Diese

Herausforderungen sind unmittelbar

spürbar: die Entwicklung

der Steuereinnahmen

stagniert seit Beginn des Jahres

nahezu, die Unsicherheit über

die Zukunft des gemeinsamen

Wirtschaftsraumes Europa

ist überall spürbar. Präsident

Mödlhammer ging in seinem

Wettbewerb

„Lehrlingsfreundlichste

Gemeinde“ –

Auszeichnungen für

Neumarkt, St. Michael und

Mattsee

Beim heurigen Gemeindetag

im Kavalierhaus feierte

der Wettbewerb „Lehrlingsfreundliche

Gemeinde“ seine

Premiere. Erstmals in Österreich

haben die Wirtschaftskammer

und die Interessenvertretung

der Gemeinden

einen gemeinsamen Schwerpunkt

zur Förderung der

Lehrlingsausbildung gesetzt.

Vom Mechatroniker bis zum

Verwaltungsassistenten – die

Bandbreite der Lehrstellen in

den Salzburger Gemeinden ist

in den letzten Jahren stetig gewachsen.

Ausgezeichnet für

ihr besonderes Engagement

in diesem Bereich wurden

die Gemeinden Neumarkt, St.

Michael und Mattsee.

Großes Ehrenzeichen

des Landes Salzburg für

Bürgermeister

Helmut Mödlhammer

Aus Anlass des Salzburger

Gemeindetages erfolgte auch

die Ehrung der Bürgermeister

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 3


SALZBURG

Salzburgs Gemeinden setzen auf

Energieeffizienz

Gemeinsam mit dem Wirtschafts-

und Energieministerium,

Energy Globe und

dem Salzburger Gemeindeverband

bietet das Land

Salzburg den Gemeinden die

Möglichkeit, ihre Bürger über

das Thema Energieeffizienz

zu informieren. Jede Gemeinde

kann punktgenaue

Informationen zusammenstellen,

mit Vorreitern aus der

Region zusammen arbeiten

und wichtige Bewusstseinsbildung

durchführen. Bürger

können die eigenen vier

Wände in einem Energie-

Check durchleuchten und

bekommen sofort Verbesserungsvorschläge.

Jetzt ist es

wichtig, dass alle Gemeinden

und Bürgermeister so schnell

wie möglich

einige Basisdaten

erfassen.

„Mit dem neuen

Portal bieten

wir den

Menschen die

Möglichkeit,

ihre eigenen

vier Wände

genau unter

die Lupe zu

nehmen. Jeder

kann seine Verbesserungsvorschläge

sofort in die

Tat umsetzen. Natürlich

stehen für Fragen auch

die Experten der Energieberatung

Salzburg jederzeit

gerne kostenlos mit Rat

und Tat zur Seite“, erklärten

Landeshauptmann-Stellvertreter

Dr. Wilfried Haslauer

und Landesrat Sepp Eisl am

22. April.

Die Aktion wird vom Wirtschafts-

und Energieministerium

gefördert. „Wir wollen

die konkreten Vorteile des

effizienteren Einsatzes von

Energie aufzeigen und dafür

ein stärkeres öffentliches

Bewusstsein schaffen. Die

teilnehmenden Gemeinden,

Bürger und Unternehmen

sparen sich bares Geld und

tragen aktiv zum Erreichen

der Energie- und Klimaziele

bei“, zählte Wirtschafts- und

Energieminister Dr. Reinhold

Mitterlehner die Vorteile der

Aktion auf, die auch ganz im

Sinne der Energiestrategie

Österreich ist. „Positive

Impulse für das verstärkte

Energiesparen setzt auch

die Förderaktion für die

thermische Sanierung, die

allein heuer mit 100 Millionen

Euro dotiert ist.“

Die Gemeinden haben durch

dieses Portal die Möglichkeit

bekommen, ihre

Leistungen und Angebote

den Bürgern

leicht zugänglich zu

machen. „Die Gemeinden

bewegen

sehr viel. Sie sind am

nächsten beim Bürger

und können

vor allem dadurch

und mit ihrer Vorbildrolle

Energieeffizenz- bzw. Energie-

einsparmaßnahmen stark

vorantreiben. Auf diesem

Weg unterstützen wir die

Gemeinden sehr aktiv“, so

Gemeindebundpräsident Bgm.

Helmut Mödlhammer. Besonders

erfreut zeigte sich

natürlich Energy-Globe

Gründer Wolfgang Neuman

über diese Salzburger Initiative:

„Es ist wirklich super, was

sich in Salzburg tut. Salzburg

ist das erste Land, das dieses

einzigartige Infotool seinen

Gemeinden und Bürgern

flächendeckend zur Verfügung

stellt.“

Der Zeitplan sieht vor, dass in

den kommenden Wochen die

Gemeinden mit Unterstützung

von Energy Globe die Daten

erfassen.

Energiespar

Gemeinde

Bürgern stehen ab sofort

das Service bzw. die

Energie-Checks auf www.

energiespargemeinde.at

kostenlos zur Verfügung.

4 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


SALZBURG

Regionalkonferenz Pinzgau

Am 12.03.2012 tagten die Pinzgauer BürgermeisterInnen im Schulzentrum Bruck. Dem Kurzbericht des Vorsitzenden

Bgm. Peter Mitterer folgte ein Bericht der Bezirkshauptfrau Dr. Rosmarie Drexler zu aktuellen Themen. Dr. Martin Huber

vom Salzburger Gemeindeverband hat über das Veranstaltungsrecht, die wirtschaftliche Entwicklung, Rechnungshof und

Medientransparenzgesetz, StVO und Radarüberwachung, Ortstaxe, Grundverkehr, bedarfsorientierte Mindestsicherung

und Gemeindeordnung sowie Landesverwaltungsgerichtshöfe und Neuwahl des Präsidiums Gemeindebund referiert. Es

folgte eine Stellungnahme von Bgm. Dir. Norbert Karslböck zum Thema Europa 2020. Weiters wurde über Pflege im

Pinzgau und Raumordnungsangelegenheiten beraten. Landesrätin Dr. Tina Widmann hat über die Vereinbarung über

den Ausbau der institutionellen Kinderbetreuung, das Beschäftigungsmodell Asylwerber, das Thema MentorInnen für

SeniorInnen sowie das Fest der Kulturen gesprochen. Zum Abschluss erfolgte eine Präsentation des Projektes

AlpenGenuss – SaporiAlpini.

Bürgermeisterkonferenz des Flachgaues

Am 11.04.2012 fand die Bürgermeisterkonferenz des Flachgaues in Elixhausen statt. Der Eröffnung und Begrüßung

durch den Vorsitzenden Bgm. Adi Hinterhauser folgte ein Referat von Mag. Ing. Leopold Breinlinger von der Salzburg

AG. Präs. Bgm. Helmut Mödlhammer berichtete zu den Themen wirtschaftliche Entwicklung, Sparpaket/Stabilitätsgesetz,

Rechnungshof/Medientransparenzgesetz, StVO/Radarüberwachung, Landesverwaltungsgerichte sowie Neuwahl Präsidium

Gemeindebund. Auf Landesebene wurden die Themen Ortstaxe, Grundverkehr, bedarfsorientierte Mindestsicherung,

Gemeindeordnung, Baupolizeigesetz/Solaranlagen, Feuerpolizeigesetz und Landessicherheits-gesetz/Hundehaltung

besprochen. Bezirkshauptmann HR Mag. Reinhold Mayer hat über die Reisepasspflicht für Kinder aufgeklärt.

Landesrätin Dr. Tina Widmann präsentierte die neue § 15a B-VG Vereinbarung. Der neue Direktor des ORF Landesstudios

Salzburg Dir. Roland Brunhofer stellte sich vor und erläuterte seine Ziele für die Umstrukturierungen im ORF.

Bürgermeisterkonferenz Pongau

Der Bezirkshauptmann Mag. Harald Wimmer sowie der Vorsitzende Bgm. Jakob Rohrmoser konnten am 03.05.2012

die Bürgermeister des Pongaues im Sitzungssaal der Bezirkshauptmannschaft St. Johann i.P. begrüßen. Dem Bericht

des Herrn Bezirksschulsinspektors Andreas Egger folgte ein Referat von Frau Dr. Andrea Holz-Darenstaedt bezüglich

einer Regionalstelle der Kinder- und Jugendanwaltschaft für Pinzgau, Pongau und Lungau. Der neue Leiter von Akzente,

Herr Alexander Ebner wurde vorgestellt sowie der neue ORF-Landesintendant Dir. Roland Brunhofer. Dr. Martin Huber

berichtete zu aktuellen Themen aus dem Salzburger Gemeindeverband.

Versammlung der Lungauer Bürgermeister

Die Lungauer Bürgermeister kamen am 07.05.2012 im Sitzungssaal der Bezirkshauptmannschaft Tamsweg zusammen.

Der Information durch den ORF-Landesintendanten Dir. Roland Brunhofer folgte ein Sicherheitsbericht des Bezirkspolizeikommandanten.

Über die Absicherung der öffentlichen Strukturen des politischen Bezirkes durch Festschreibung im

Landesentwicklungsprogramm berichtete der Vorsitzende Bgm. Wolfgang Eder. Dem folgten Berichte des Bezirkshauptmannes

HR Dr. Robert Kissela zu den Themen Landeshilfe – Gebarungsbericht und amtlicher Sachverständigendienst

bei straßenpolizeilichen Verfahren.

Verbandsversammlung des Regionalverbandes Tennengau und Bürgermeisterkonferenz

Am 05.06.2012 fand die Bürgermeisterkonferenz des Tennengaues in Puch Urstein statt. Frau Landesrätin Mag. Cornelia

Schmidjell berichtete zum Thema Landespolitik aktuell. Dem folgten Kurzpräsentationen von Leopold Breinlinger zu

Salzburger Liedern und Johann Pachinger vom BFI zum Thema Lehre mit Matura. Weiters folgten Berichte der Vorsitzenden

Bgm. Andreas Wimmer, Obmann des Regionalverbandes und Bgm. Dr. Christian Stöckl, Obmann der Bürgermeisterkonferenz.

Mit Aktuellem aus der Bezirkshauptmannschaft, einem Bericht aus dem Gemeindeverband sowie dem

Regionalverband und dem Gästeservice Tennengau endete die Versammlung.

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 5


SALZBURG

Bewilligungsfreistellung

von Solaranlagen

Dem Gesetzesentwurf, mit

dem das Baupolizeigesetz

1997, das Salzburger Altstadterhaltungsgesetz

1980

und das Salzburger Ortsbildschutzgesetz

geändert

wurden, gingen umfangreiche

Gespräche voraus.

Es wurde das Ziel verfolgt,

eine Lösung zu finden, die

einerseits den Anliegen der

Gemeinden als auch dem

Bedarf an erneuerbarer Energie

Rechnung trägt. Auf

Grundlage des Auftrages des

Salzburger Landtages wurde

im Ressort von Landesrat

Sepp Eisl ein Änderungsentwurf

erarbeitet. Dieser

Prozess war von langen und

intensiven Verhandlungen mit

den verschiedensten Stellen

geprägt. Nun liegt ein fertiger

Entwurf vor, der am 23. April

von der Landesregierung

beschlossen und an den

Landtag zur Beratung und

Beschlussfassung weiter geleitet

wurde.

Konkret sieht dieser

Entwurf vor:

Eine Bewilligungsfreistellung

von thermischen Solaranlagen

und Photovoltaikanlagen,

die in Dach- oder

Wandflächen eingefügt werden,

parallel zum Dach montiert

sind (max. Abstand zum

Dach 30 cm) oder an Wandflächen

in einem Abstand von

höchstens 30 cm angebracht

werden. Bei letzteren darf es

zu keiner Unterschreitung

des Mindestabstandes zur

Bauplatzgrenze kommen.

Was aufgestellte Solaranlagen

(=thermische Solaranlagen

und Photovoltaikanlagen)

betrifft, stellte sich eine

Lösung über die gedachte

Umrissfläche analog § 57 Abs.

3 Raumordnungsgesetz als

zweckmäßigste Lösung heraus.

Besonderes Augenmerk

wurde hier auf die Wahrung

der Nachbarrechte gelegt.

Diese gedachte Umriss-

fläche zieht sich in einem 45

Grad Winkel in die Höhe und

darf nicht überragt werden. Zusätzlich

sieht der aktuelle Entwurf

eine Höhenbeschränkung

vor. Die höchstzulässige

Höhe des Baus im Bebauungsplan

oder den zu Grunde

liegenden baurechtlichen Bewilligungen

darf nicht überragt

werden.

Wenn Solaranlagen aufgestellt

auf einer Nebenanlage

bewilligungsfrei etabliert werden

sollen, darf die gedachte

Linie gemäß § 25 Abs 7a Z 4

BGG nicht überragt werden.

Nach dieser Bestimmung darf

die Traufenhöhe höchstens

2,5 m, die Firsthöhe höchstens

4 m betragen. Kommt

der First in einem Abstand

von weniger als 3,5 m zur

Bauplatzgrenze zu liegen,

darf seine Höhe die gedachte

Linie zwischen der höchstzulässigen

Traufe zur Bauplatzgrenze

und dem höchstzulässigen

First in 3,5 m Entfernung

nicht überschreiten.

Besonderes Augenmerk wurde

bei der Erarbeitung der

Gesetzesvorlage auch auf

den Ortsbildschutz gelegt.

Der Gesetzesentwurf sieht

eine Ausnahme von der Bewilligungsfreistellung

in Ortsbildschutzgebieten

und in

Schutzgebieten nach dem

Salzburger Altstadterhaltungsgesetz

1980 vor. Zudem

sind von der Bewilligungsfreistellung

auch Gebiete

ausgenommen, in denen der

Bebauungsplan oder die Bauplatzerklärung

die äußere

architektonische Gestaltung

von Bauten festlegt. Im Gesetzesentwurf

ist weiters

vorgesehen, dass die bewilligungsfrei

errichtete Anlage

vor Baubeginn der

Gemeinde schriftlich anzuzeigen

ist. Die Bewilligungsfreistellung

gilt ausschließlich für

eine nachträgliche Anbringung

einer Solaranlage.

6 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


ÖSTERREICH

SALZBURG

SALZBURG WOHNBAU SPEZIALIST FÜR KINDERGÄRTEN

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Neben zahlreichen Kommunalbauten werden von der Salzburg Wohnbau immer

mehr Kindergärten realisiert. Zwei davon wurden kürzlich fertig gestellt,

vier befinden sich in der Bau- beziehungsweise Planungsphase.

Kindergarten Bad Gastein: Hell und freundlich

Bild: Salzburg Wohnbau

Bischofshofen: Kindergarten, Senioren

und Wohnungen nebeneinander

Bild: christof-reich.at

Nach den Plänen des Architekturbüros

kofler architects

errichtete die

Salzburg Wohnbau in Bad

Gastein im Zimburgweg einen

Kindergarten. Auf einer

Nutzfläche von rund 780 m²

bietet das Gebäude Platz

für sechs Kindergartengruppen.

Eine witterungsgeschützte

Terrasse sowie

eine großzügige Außen-

anlage ermöglichen den

Kindern genügend Platz

zum Spielen im Freien. Die

südliche Ausrichtung lässt

die Gruppenräume besonders

hell und freundlich erscheinen.

Durch die energietechnische

Versorgung

mittels Thermalwasser und

Fernwärme ist der Betrieb

des Gebäudes besonders

umweltschonend.

Beim Generationenprojekt

in Bischofshofen entstanden

im Stadtteil „Neue Heimat“

in insgesamt fünf Gebäuden

68 Wohnungen, davon

39 Seniorenwohnungen ein

Seniorentageszentrum und

ein Kindergarten. Mit 100

Kindern und 30 Kleinkindern,

die ausschließlich aus der

Gemeinde Bischofshofen

stammen, ist dies eine der

größten Kinderbetreuungseinrichtungen

des Landes

Salzburg. Das Essen für

die fünf Kindergarten- und

zwei Krabbelgruppen wird

nach den Plänen einer Ernährungsberaterin

im Seniorenheim

zubereitet und

angeliefert. Auch während

der Sommerferien ist der Kindergarten

für fünf Wochen

geöffnet.

Rußbach: Musiker und Kinder unter einem Dach

Weitere Kindergarten-Projekte im Pongau

Bild: Salzburg Wohnbau

Die lichtdurchfluteten Räume im Mehrzweckhaus

in Rußbach schaffen eine freundliche Atmosphäre. Bild: Salzburg Wohnbau

Kurz vor der Fertigstellung

befi ndet sich ein attraktives

Mehrzweckhaus in Form

eines Kindergartens und

Vereinszentrums in der Gemeinde

Rußbach am Pass

Gschütt. In dem Gebäude

entstehen zwei Gruppenräume

für Kindergartenkinder,

zwei Proberäume für die

Ortsmusiker sowie ein Raum

für die Zimmergewehrschützen.

Geplant wurde das

Projekt von den Halleiner

Architekten DI Jakob und DI

Christoph Adlhart, die durch

die besonders offene und

lichtdurchfl utete Bauweise

eine angenehme und freundliche

Atmosphäre für die Kinder

und Musiker schaffen.

Der Kindergarten wird über

eine Rampe erschlossen und

ermöglicht so einen barrierefreien

Zutritt. Mit einer Förderung

des Landes Salzburg

von 1,1 Millionen Euro konnten

die Errichtungskosten

von 1,4 Millionen Euro fast

zur Gänze gedeckt werden.

Ein Projekt für Kinder und

Senioren wird zurzeit in der

Pongauer Gemeinde Altenmarkt

realisiert. In der Michael-Walchhofer-Straße

entstehen

ein Kindergarten und 16

Wohnungen in Form von „Betreutes

Wohnen“. Die Kinder

können bereits im September

RTS-

Regionalfernsehen

Aktuelle TV-Beiträge zu

Projekten der Salzburg

Wohnbau können auf der

Homepage des Salzburger

Regionalfernsehens RTS

unter www.rts-salzburg.at

abgerufen werden.

dieses Jahres das neue Haus

beziehen. Auch in Tenneck

befi ndet sich ein Kindergarten

für zwei Gruppen in der Planungsphase,

der ab Herbst

2012 gebaut wird. Rechtzeitig

zum Kindergartenbetrieb soll

dieser im September 2013

sein Pforten öffnen.

Salzburg Wohnbau GmbH

Bruno-Oberläuter-Platz 1

5033 Salzburg

Tel. 0662/2066-0

Nähere Informationen zu

aktuellen Projekten der Salzburg

Wohnbau unter www.

salzburg-wohnbau.at oder

0664/5461064.

2 | 12 11 Die Salzburger Gemeinde 79


SALZBURG

Ausgezeichnet:

Orte der Begegnung

51 Projektideen wurden beim Wettbewerb

„Zsammkemma“ eingereicht.

8 Initiativen dürfen sich nun über eine

Auszeichnung freuen!

Neue Impulse können Salzburgs

Gemeinden, Städte

und Regionen noch lebenswerter

machen. Landesrätin

Dr. Tina Widmann startete

deshalb gemeinsam mit der

Gemeindeentwicklung Salzburg

im Herbst 2011 den

Wettbewerb „Zsammkemma

– Gemeinden schaffen Orte

der Begegnung“. Gesucht

waren Orte, Initiativen, Ideen,

die Begegnung jeglicher Art

ermöglichen und fördern:

Begegnung zwischen Alt,

Jung, MigrantInnen, Ortsansässigen,

Zugezogenen,

Beeinträchtigten, Andersdenkenden.

„Mit diesem Wettbewerb

wollen wir den sozialen

Zusammenhalt in den Gemeinden

stärken“, informiert

Tina Widmann, „in einer

Zeit abnehmenden Engagements

und unverbindlicher

werdender Beziehungen soll

damit bewusst ein solidaritätsfördernder

Akzent gesetzt

werden“.

Teilnehmen konnten alle Salzburgerinnen

und Salzburger,

öffentliche Einrichtungen oder

8 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12

die Gemeinden selbst. 51

Projektideen wurden eingereicht,

8 wurden nun mit

einem Preis ausgezeichnet.

Die Jury hatte die Qual der

Wahl und vergab schließlich

neben den drei Hauptpreisen

auch fünf Anerkennungspreise.

Der 1. Preis geht an

das Projekt „Die Spielplatzköche“.

In der Gemeinde Grödig

bieten die Verantwortlichen

der Jugendarbeit und des islamischen

Kultur- und Sportvereins

„Ihlas“ wöchentlich

eine kinder- und jugendgerechte

Kochaktion mit Aufstrichen

und einfachen Speisen

aus verschiedenen kulturellen

Regionen an. Als Rahmenprogramm

wird Streetsoccer

für Mädchen und Burschen

geboten. Das Ziel des

generationenübergreifenden

Projektes im öffentlichen

Raum: Gemeinschaft entwickeln,

miteinander etwas

erleben, Raum für Begegnung

schaffen und wahrgenommen

werden.

Die sieben Jurymitglieder haben 8 Preise vergeben.

Hauptpreise

ü 1. Preis:

Die Spielplatzköche: Kochen und Essen am Spielplatz (Grödig)

ü 2. Preis:

Mobile Märchenecke im Seniorenheim:

Märchenecke für Jung und Alt (Parsch)

ü 3. Preis:

Living Room: Wohnzimmer im Freien (Seeham)

Anerkennungspreise

ü Miteinander in Köstendorf: Treffen aller Kulturen beim Kochen

ü Grenzenlos kochen in Parsch: Gemeinsam mit

verschiedenen Kulturen und Generationen

ü BürgerInnen-Rat in St. Koloman

ü Zsammhalten & Zsammhelfen in Seeham:

Hilfe im Alltagsleben durch Jugendlichen

ü Junge engagierte StraßwalchenerInnen: Förderung

sozialen Engagements

Infos zu allen Projekten: www.gemeindeentwicklung.at

Das Projekt „Mobile Märchenecke

im Seniorenheim“ wurde

mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

In die Märchenecke

für Jung und Alt im Salzburger

Stadtteil Parsch sind alle

eingeladen, die Geschichten

und Märchen lieben, vor

allem natürlich auch Erzähler

aller Generationen und

Kulturen! Die Initiatoren

des Vereins Stadtteilentwicklung

Parsch wünschen

sich eine bunte Mischung

von Märchen aus unserer

Heimat und aus anderen

Kulturen. Die Märchenecke

soll jedes Jahr in einem

anderen Seniorenheim im

Stadtteil ihren Platz finden.

Ein Postwurf informiert alle

Bewohner über die Märchenstunden,

Kindergärten, Volksschule

und Seniorenheime

werden speziell eingeladen.

Living Room, das Wohnzimmer

im Freien in der Ge-


SALZBURG

meinde Seeham, darf sich

über den 3. Preis freuen. Das

Jugendzentrum wird auf dem

Dorfplatz eine neue Form des

Lebensraumes (living space)

in Form eines Wohnzimmers

(living room) gestalten. Dazu

wird der Platz 10 Tage mit

einem künstlichen Boden

verkleidet und Möbel wie in

einem Wohnzimmer arrangiert.

Das Ziel bringt Maria Erker,

die Leiterin des Jugendzentrums,

kurz und bündig

auf den Punkt: „Wir wollen damit

mitten im Ort einen neuen

Treffpunkt schaffen und zeigen,

wie der öffentliche Raum

belebt und auch anders genutzt

werden kann“.

Kriterienkatalog

unterstützte Jury

bei Entscheidung

„Ein wesentliches Entscheidungskriterium

war für uns

die Frage, ob die Orte der Begegnung

niederschwellig und

barrierefrei zugänglich und

allen bekannt sind“, erläutert

Jurymitglied Harald Brandner

von Akzente Salzburg. Keine

Verpflichtung zur Mitgliedschaft,

kein Eintritt und kein

Konsumzwang sollen zudem

garantieren, dass möglichst

viele Menschen das Angebot

nutzen können. „Auf Nachhaltigkeit,

Innovation sowie Dialog-

und Begegnungsmöglichkeit

haben wir ebenfalls

besonderen Wert gelegt“,

ergänzt Jurymitglied Ulrike

Kendlbacher vom Referat für

Familie und Generationen.

„Die Alltagsrealität zeigt,

dass infrastrukturelle Voraussetzungen

wie Sport-, Kultur-

oder Freizeitstätten zwar

soziale Netzwerke und Kommunikation

begünstigen“,

meint Tina Widmann, „doch

ein Platz, ein Raum oder

Gebäude reicht nur in den

wenigsten Fällen aus, um Begegnung

zu fördern“. Neben

der räumlichen Infrastruktur

brauche es eine soziale Infrastruktur

und die Initiative engagierter

Menschen. „Dieser

Wettbewerb hat zur Bewusstseinsbildung

und Solidaritätsförderung

einen wichtigen

Beitrag geleistet“.

Novelle zur Salzburger

Gemeindeordnung

Neuregelung der Zuständigkeiten

der Gemeindeorgane

Am Mittwoch, dem 9. Mai 2012 wurde im Verfassungs- und Verwaltungssauschuss

des Salzburger Landtages eine Novelle zur

Salzburger Gemeindeordnung beschlossen, die voraussichtlich

im Herbst 2012 in Kraft treten wird. Gegenstand der Novelle ist

eine Neuregelung der Zuständigkeiten der Gemeindeorgane

auf dem Gebiet des Dienst- und Besoldungsrechtes sowie dem

Abschluss von Rechtsgeschäften betreffend unbewegliche Sachen.

Außerdem soll es im Ermessen der Landesregierung liegen,

ob sie allgemein Richtlinien für die Festlegung der Anzahl

und die Bewertung der Dienstposten in den Stellenplänen der

Gemeinden erlässt. Besonders risikoreiche Rechtsgeschäfte

wie zB Fremdwährungskredite sollen an die Genehmigung durch

die Landesregierung gebunden werden. Aus Sicht des Salzburger

Gemeindeverbandes dient die Novelle nicht nur in mehreren

Bereichen einer Klarstellung, sondern auch einer erhöhten

Rechtssicherheit für die handelnden Organe. Insbesondere die

Ermächtigung des Bürgermeisters im Bereich unbeweglicher

Sachen bis zu einer gewissen Wertgrenze Rechtsgeschäfte in

eigener Verantwortung abzuschließen, wird auch einen entsprechend

verwaltungsentlastenden Vorteil und schnellere Entscheidungen

zur Folge haben. Die Novelle ist daher aus der Sicht der

Interessensvertretung zu begrüßen.

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2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 9


Tourismus: „Zusammenarbeit mit

Betrieben und untereinander ist entscheidend“

Auch Tourismus-Gemeinden stehen mitten in einem Strukturwandel

Im Rahmen einer Pressekonferenz

stellten Präsident

Helmut Mödlhammer, Tourismusforscher

Peter Zellmann

und der Bürgermeister von

Lech am Arlberg, Ludwig

Muxel, ein Strategiepapier

vor, das Diskussionsgrundlage

für die Entwicklung von

Tourismusgemeinden sein

soll. „Die Gemeinden stecken

mitten in einem Strukturwandel“,

betonte Mödlhammer.

Das wirke sich auch massiv

auf die Tourismusgemeinden

aus. „Für manche wird der

Tourismus nicht die Rettung

sein, für viele Gemeinden ist

er aber natürlich auch eine

Hoffnung, es bedarf hier vieler

Investitionen, die auch von

Gemeinden zu tätigen sind.“

Entscheidend dabei sei, so

Mödlhammer, die Zusammenarbeit

zwischen den Gemeinden

und den Tourismusbetrieben,

aber auch die interkommunale

Kooperation.

„Es nützt nichts, wenn jede

Gemeinde selbst versucht,

Konzepte und Strategien zu

erarbeiten. Erfolgreiche Markenbildung

funktioniert immer nur

gemeindeübergreifend.“

Der Tourismus spielt für die

österreichische Wirtschaft

eine bedeutende Rolle. Die

gesamte Wertschöpfung aus

Tourismus- und Freizeitwirtschaft

beläuft sich auf jährlich

rund 40 Mrd. Euro, jeder

fünfte Arbeitsplatz hängt

direkt oder indirekt von diesen

beiden Branchen ab. Für die

2.357 Gemeinden ist dieser

Bereich besonders wichtig,

sowohl hinsichtlich der Steuereinnahmen,

vor allem aber

auch, weil ein Großteil dieser

Arbeitsplätze in regionalen

Klein- und Mittelbetrieben

besteht. 70 Prozent aller

Nächtigungen entfallen auf

Gemeinden mit weniger als

5.000 Einwohnern, erfolgreicher

Tourismus ist also

(nicht nur) in Ballungsräumen

ein Faktor. Für erfolgreichen

Fremdenverkehr und funktionierende

Freizeitwirtschaft

ist exzellente Infrastruktur

nötig, die in der Regel von

den Gemeinden bereitgestellt

wird. 330 Mio. Euro wenden

die Gemeinden für diesen Teil

der Infrastruktur jährlich auf.

Dem entsprechend intensiv

befasst sich die Arbeitsgruppe

„Tourismus“ des Gemeindebundes

seit Jahren

mit relevanten Zukunftsfragen

für die Tourismusgemeinden,

zu denen nicht nur

Nobel-Skiorte oder Badesee-

Gemeinden zählen. „Wir haben

in den letzten Jahren

mehrere Grundsatzpapiere

erarbeitet und veröffentlicht,

in denen wir uns mit den

Problemen und Anliegen der

Tourismusgemeinden auseinandergesetzt

haben“,

berichtet Gemeindebund-

Präsident Helmut Mödlhammer.

Dafür hat der Gemeindebund

auch den Top-Experten

Peter Zellmann, ein Fachmann

in der Tourismus- und Freizeitforschung,

als Begleiter

engagiert. „Gemeinsam haben

wir etwa die Tourismus-

Modellregion Neusiedlersee

umgesetzt.“

Getränkesteuer:

Die „neverending story“

Gerade angesichts dieser

vielfältigen Bemühungen sei

es besonders ärgerlich, dass

es einige Punkte gibt, die seit

Jahren nicht erfolgreich abgeschlossen

werden können,

sagt Mödlhammer. Dazu zählt

unter anderem die Getränkesteuer.

„Diese Steuer wurde

im Jahr 2000 als EU-rechtswidrig

aufgehoben“, erinnert

Mödlhammer. „Seitdem verhandeln

wir um dauerhafte

Ersatzlösungen, ohne, dass

es zu tragfähigen Ergebnissen

kommt. Immer, wenn wir

dem Ziel nahe sind, gibt es

dann doch wieder Einwände

und Blockadehaltungen“, beschwert

sich Mödlhammer.

„Man hat den Gemeinden,

darunter natürlich auch vielen

kleinen Gemeinden, eine faire

Ersatzlösung versprochen. Im

Moment scheint der Karren

aber verfahren, das was am

Tisch liegt ist eine latente

Bevorzugung der Ballungsräume,

die in vielerlei Hinsicht

einfach nicht fair ist.“

Das Gesamtvolumen der

Ausgleichszahlungen ist erheblich:

„Hier geht es um insgesamt

420 bis 440 Mio. Euro

jährlich“, so Mödlhammer.

„Davon sollen, so der Vorschlag

des Gemeindebundes,

rund 54 Prozent an die Gemeinden

unter 10.000 EW

und 46 Prozent an die Gemeinden

über 10.000 EW

gehen.“ Dauerhaft spricht

sich der Gemeindebund für

den Erhalt des Getränkesteuerausgleichs

aus, die

Basis für die Zuteilung der

Mittel soll eine Umsatzerhebung

sein. „Faktum ist,

dass dieser Themenkomplex

endlich gelöst werden muss,

er bindet viele Ressourcen

und nach 12 Jahren der

Diskussion kann man schon

ein Ergebnis verlangen“, so

Mödlhammer.

Masterplan für

Infrastruktur auch für den

Tourismus notwendig

Eine in den letzten Jahren

wiederholt gestellte Forderung

erneuerte Mödlhammer

umso eindringlicher: „In der

Raumordnung und Infrastrukturpolitik

herrscht ein

Dilettantismus, der bemerkenswert

ist“, ärgert sich

Mödlhammer. „Kein Plan,

keine Struktur, kein Konzept.

So muss man das

leider zusammenfassen.“

Einrichtungen wie Postämter,

Bezirksgerichte, Bahnhöfe,

Bahnlinien, Buslinien, u.v.m.

würden reduziert und umgeschichtet

werden, „ohne,

dass jemand einmal den Blick

auf das Ganze richtet. Wir

brauchen einen Masterplan

für Infrastruktur, der klipp und

klar definiert, welche Einrichtungen

wir an welchen Stellen

in welchen Regionen brauchen.

Das ist notwendig, um

eine Minimalversorgung und

eine Planbarkeit sicherzustellen“,

so Mödlhammer.

„Das ist auch für den Tourismus

ein wichtiges Thema.“

„Es ist bedauerlich, dass

wir ein Ministerium für Infrastruktur

haben, das sich um

das Thema Infrastruktur sichtlich

zu wenig kümmert“, so

Mödlhammer. „Dieser Bereich

besteht nämlich nicht nur

daraus, sich zu überlegen,

ob man zwei Tunnelprojekte

braucht oder nicht. Er besteht

auch nicht daraus, dass man

Eisenbahnkreuzungsverordnungen

bastelt, die die Gemeinden

hunderte Millionen

Euro kosten.“

Sichtlich verschnupft ist

Mödlhammer auch angesichts

der Tatsache, „dass

hier auch in der Raumordnungskonferenz

ÖROK

seit Jahren nichts weitergeht“.

Der Gemeindebund arbeite

engagiert in dieser Einrichtung

mit, „es gelingt uns aber

leider nicht, uns mit den relevanten

Fragestellungen

durchzusetzen.“

10 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


ÖSTERREICH











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Die neuen Modelle von New Holland und Landtechnik Peter Eidenhammer,

St. Veit im Pongau – die idealen Partner für Kommunen

Der T4. Power Star deckt

das Leistungssegment von

55 – 75 PS ab und wird zusätzlich

zur Baureihe T4000

angeboten. Mit der neuen

Kabine entspricht dieser

Traktor allen Anforderungen

der Kunden: die Bedienelemente

sind perfekt zum Fahrer

hin angeordnet, die Lenksäule

ist zusammen mit der

Analog-Digitalanzeige höhen-

und neigungsverstellbar,

die Kabine hat einen

völlig ebenen Kabinenboden

und besitzt weit öffnende

Glastüren, die einen bequemen

Einstieg gewährleisten,

um einige der vielen Vorteile

zu nennen. Weiters verfügt

dieses Modell über sehr

verbrauchsarme Motoren,

die sich bereits seit einigen



New Holland ist Spitzenreiter was Innovationen betrifft: die neuen Modelle heißen

T4. Powerstar, T5. und T 6. Eines haben alle gemeinsam: die Zahl nach dem Punkt

gibt auf den ersten Blick Auskunft über die Anzahl der Pferdestärken!










Jahren


in Serie T4000


bewährt

haben.

dass sich Bedienkomfort

dem Fahrer angeordnet, so


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Baureihe T5. steht für was zum Beispiel im Stundenlangen

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überdurchschnittlich

Einsatz im Winter-

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Traktoren im Bereich

von 99 bis 114 PS und ersetzt

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überzeugt seine Nutzer mit sprichwörtlicher Vielseitigkeit

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Sicht bietet. Sämtliche Bedienelemente

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wichtigsten Bedienelemente

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diese Modelle überzeugen

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2 | 12 11 Die Salzburger Gemeinde 911


Freiwilliges

Engagement

als Erfordernis im öffentlichen Dienst?

Laut einem aktuellen Rundschreiben

des Bundeskanzleramtes

wird freiwilliges

Engagement künftig

ein wichtigeres Kriterium

bei der Aufnahme in den

öffentlichen Dienst sein.

Mit dem Freiwilligengesetz

kann der Bund dies als

„zusätzliches Erfordernis“

an-geben. Gemeinden sind

in der Einbeziehung der

Freiwilligenarbeit schon

immer freier.

Mit 1. Juni 2012 trat das

Bundesgesetz zur Förderung

von freiwilligem Engagement

(Freiwilligengesetz)

in Kraft. In diesem

Zusammenhang scheint sich

auch für den öffentlichen

(Bundes-)Dienst ein neuer

Aspekt aufzutun, denn in

einem Rundschreiben des

Bundeskanzleramts werden

die Bundesdienststellen nun

aufgefordert, das Ehrenamt

auch in den Aufnahmekriterien

stärker zu berücksichtigen.

Erste Überlegungen 2009

Die diesbezüglichen Überlegungen

haben im Jahr 2009

ihren Ursprung: Damals

wurde auf innerstaatlicher

Ebene der Bundesminister

für Arbeit, Soziales und

Konsumentenschutz mit der

Entschließung des Nationalrates

von 22. Oktober 2009

ersucht, „Maßnahmen zur

nachhaltigen Sicherung des

freiwilligen Engagements

und stetigen Verbesserung

der Rahmenbedingungen für

Freiwillige in Erwägung zu

ziehen, insbesondere auch

die Frage der bevorzugten

Behandlung bei der Aufnahme

in den öffentlichen

Dienst zu prüfen“. Betroffen

wären davon nur jene Bereiche,

die vom Aufnahmestopp

in den öffentlichen

Dienst von 2012 bis 2014

ausgenommen sind: Konkret

würde diese Maßnahme

Lehrer, Polizei, Justiz und

Zeitsoldaten betreffen.

Bundeskanzleramt

orientiert sich an

Auffassung der EU

Gemäß den Ausführungen

des Europäischen Parlaments

zur Freiwilligentätigkeit, ist

auch das Bundeskanzleramt

der Auffassung, dass

„Menschen die Freiwilligentätigkeit

verrichten, eine

Reihe von Kenntnissen und

Fähigkeiten“ erwerben, „die

sowohl zu den fachlichen

Qualifikationen (Organisations-

und Zeitmanagement,

Beurteilungs- und Berichtsfähigkeit,

Planungs- und

Budgetierungsfähigkeit, usw.)

als auch zu den Schlüsselqualifikationen

(Kommunikations-,

Fürsorge-, Verhandlungsfähigkeit,

usw.) gehören.“

In diesem Sinne ist auch

das Ausschreibungsgesetz

1989 zu interpretieren, insbesondere

der §22 Abs. 1

und 2 AusG 1989, der die Inhaltserfordernisse

von Ausschreibungen

regelt. Darin

wird es der ausschreibenden

Stelle ermöglicht,

in der Ausschreibung

die Erfüllung zusätzlicher

Erfordernisse (Anforderungsprofil)

vorzuschreiben, soweit

es für die Erfüllung der

Aufgaben des vorgesehenen

Arbeitsplatzes ausdrücklich

anzuführen ist. Dabei ist

bei diesem zusätzlichen Erfordernis

ausdrücklich anzuführen,

ob es unbedingt

zu erfüllen ist, oder ob von

der Erfüllung abgesehen

wird, wenn sich weder ein

geeigneter Bewerber noch

eine geeignete Bewerberin

meldet, der oder die

dieses Erfordernis erfüllt.

Allerdings wird nicht jede

freiwillige Tätigkeit gleich

bewertet. Die Ausführungen

beziehen sich insbesondere

auf jene Freiwilligentätigkeiten,

die bei Institutionen

geleistet werden, die zu

den begünstigten Spendenempfängern

zählen.

Förderung der

Ehrenamtlichkeit:

Gemeinden als Vorreiter

Die Berücksichtigung ehrenamtlichen

Engagements bei

der Aufnahme in den öffentlichen

Dienst ist bereits in

vielen Gemeinden geübte

Praxis und spielt dort auch

eine deutlich größere Rolle

als auf Bundes- oder Länderebene.

Gerade in kleinen

und mittleren Gemeinden

ist der Anteil an Mitarbeiter/innen,

die in ihrer Freizeit

ehrenamtlich tätig sind,

außerordentlich hoch,

manchmal sogar bei 100

Prozent. Sofern die Berücksichtigung

ehrenamtlichen

Engagements bei der Personalaufnahme

ein sachlich gerechtfertigtes

(Teil-) Kriterium

darstellt, bedarf es für die

vielfaltleben – werden Sie gemeinde champion 2012!

Vielfalt statt Asphalt. Wirken Sie der Flächenversiegelung

entgegen. Rasengittersteine

etwa lassen Regenwasser versickern und

bieten Pflanzen und Insekten Lebensraum.

Vorsicht Falle. Offene Schächte und spiegelnde

Glasflächen werden für Tiere oft zur

tödlichen Falle. Rücksichtsvolle Architektur

schafft Abhilfe.

Wir suchen Ihren Beschluss!

So können Sie

mitmachen!

www.vielfaltleben.at: Teilnahmeformular

ausfüllen

- Beschluss beschreiben

- geplante Ziele und Maßnahmen

nennen

- Zeitrahmen angeben

Formular schicken an:

gemeinde@vielfaltleben.at

Teilnahme ausschließlich

mit vollständig ausgefülltem

Einreichformular.

Einreichfrist: 15.9.2012

Ob Dorf, Bezirks- oder Landeshauptstadt – alle

können wirkungsvoll eintreten für die Artenvielfalt

und damit für mehr Lebensqualität! Von der

Biotopkartierung bis zur Baumpatenschaft, von der

Bachrenaturierung bis zum Blühstreifen – Möglichkeiten

gibt es viele!

Schaffen von Lebensräumen. Sonnige Steinmauern

und Trockenrasen sind ebenso wertvoll wie Amphibiengewässer

und Feuchtwiesen. Erhöhen Sie die Vielfalt!

Nisthilfen für Vielfalt. Durch ein reiches Angebot an

Kunstnestern fördern Sie Vögel, Reptilien, Fledermäuse

und andere Säugetiere.

Die helle Not. Intensives Licht in der Nacht irritiert Insekten

und Zugvögel. Setzen Sie Beleuchtung bewusst

ein und sparen Sie damit gleichzeitig Energie.

vielfaltleben will wissen was Sie planen, um bis 2020

die Artenvielfalt wirkungsvoll zu fördern. Wir suchen

den „wirkungsvollsten Gemeinderatsbeschluss“,

der hilft, die Arten- und Lebensraumvielfalt in der

Gemeinde zu verbessern.

Reichen Sie Beschlussdatum und Wortlaut ein.

Voraussetzung:

Beschluss wurde nicht vor 2009 gefasst

konkrete Umsetzungsschritte sind geplant und

werden bis Ende 2013 begonnen

in Ihrer Gemeinde herrscht eine möglichst breite

Zustimmung zu der Aktion

die Machbarkeit und finanzielle Absicherung des

Beschlusses ist gegeben

die beschlossenen Maßnahmen sind aktuell und

nicht abgeschlossen

Die Sieger werden durch eine Fachjury ermittelt -

ihnen winken 10.000 € Preisgeld!

12 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


ÖSTERREICH

positive Bewertung in der

Regel dazu auch keiner

ausdrücklichen gesetzlichen

bzw. dienstrechtlichen

Grundlage. Die meisten

Dienstrechtsgesetze enthalten

eine ähnliche Bestimmung

wie in § 3 Abs. 1

Zif. 4 Vertragsbediensteten-

Gesetz 1948, auf Grund

derer die Aufnahme „die

persönliche und fachliche

Eignung für die Erfüllung

der Aufgaben, die mit der

vorgesehenen Verwendung

verbunden sind, sowie die

Erfüllung der in besonderen

Vorschriften festgesetzten

Bedingungen“ voraussetzt.

Sowohl im Bereich der persönlichen

(bspw. hohes Verantwortungsbewusstsein,

Sozialkompetenz) als auch

hinsichtlich der fachlichen

Eignung (spezifische, im

Rahmen der ehrenamtlichen

Tätigkeit erworbene Kenntnisse

und Aus- und Fortbildungen)

kann eine entsprechende

Berücksichtigung

erfolgen. Der Freiraum

für die Gemeinden als Dienstgeber

(die Bestellung der

Gemeindebediensteten ist

verfassungsgesetzlich eine

Angelegenheit des eigenen

Wirkungsbereiches, innerhalb

derer die Gemeinden auch

weisungsfrei sind) ist in diesem

Zusammenhang positiv

zu bewerten, darf aber

auch nicht „überzogen“ werden.

Die Berücksichtigung

ehrenamtlichen Engagements

darf bei der Aufnahme nicht

dazu führen, dass sich diese

gegenüber anderen Bewerbern

ausschließend bzw.

diskriminierend auswirkt. Abschließend

lässt sich daher

festhalten, dass unabhängig

vom Inkrafttreten des Freiwilligengesetzes

Mitte 2012

Österreichs Gemeinden in

der Frage der Wertschätzung

ehrenamtlicher Tätigkeiten

auch bei der Aufnahme in den

öffentlichen Dienst eine lange

Tradition und wirkungsvolle

Vorreiterrolle aufweisen.

Gewinnen Sie mit der Natur!

Pro Vielfalt – Flächen widmen. Großen Einfluss

auf die Gestaltung der Landschaft haben Städte und

Gemeinden bei der Flächenwidmung und als Bauaufsichtsbehörde.

Es ist ihre Aufgabe, Planungen so anzusetzen,

dass die Eingriffe in die Natur minimiert werden

und auf Ausgleich geachtet wird. Die Vermittlung zwischen

den privaten Interessen der Bauherren und den

Interessen des Naturschutzes ist nicht immer einfach,

daher bedarf es innovativer Konzepte und Strategien

um optimal zu agieren.

Wettbewerb

Ausschreibung

Pro Vielfalt – Raum gestalten. Viele Flächen

im Eigentum der Gemeinden können

aktiv für den Naturschutz genutzt werden.

Das beginnt bei der entsprechenden Anlage

und Pflege der Grünflächen, geht jedoch

weiter. Auch bei der Renaturierung von Gewässern

kann viel für die Artenvielfalt in der

Gemeinde erreicht werden. Zum Teil werden

ganze Flussabschnitte wiederbelebt und

Naturräume neu geschaffen.

Pro Vielfalt – Natur vermitteln. Umweltbildung und

Informationsarbeit bieten wichtige Felder für lokalen

Naturschutz. Kinder sollen den sensiblen Umgang mit

der Natur und ihren Wert für uns bereits in Kindergarten

und Schule erlernen. Die richtige Gestaltung der

Außengelände sowie das Vorhandensein von wertvollen

Biotopen ermöglicht Kindern ein Aufwachsen in

einer lebenswerten Umgebung mit Bezug zur Natur.

Werden Sie vielfaltleben

gemeinde champion 2012

Dr. Roman Türk

Präsident

NATURSCHUTZ-

BUND Österreich

„Fassen Sie im Gemeinderat

einen Beschluss ‚pro Natur‘ -

werden auch Sie aktiv!“

Mag. Alois Steinbichler

Vorstandsvorsitzender

Kommunalkredit Austria

„Gerne unterstützen wir im Sinne

von Natur und Gemeinden

diese Auszeichnung erneut!“

Viele Gemeinden engagieren sich für die Artenvielfalt

und setzen aktiv Maßnahmen zum Schutz der biologischen

Vielfalt. Wir suchen die Gemeinde mit dem

besten Gemeinderatsbeschluss zur Förderung der

Artenvielfalt - den Siegern winken 10.000 Euro!

VIELFALT schützen.nutzen.leben

„Ich wünsche mir, dass die Bedeutung der

Natur in Städten und Gemeinden gestärkt

wird. Die biologische Vielfalt als wesentlicher

Bestandteil der lokalen Lebensqualität soll in

den Mittelpunkt gerückt werden. Machen Sie

mit - ich freue mich auf Ihre Einreichung!“

DI Niki Berlakovich

Umweltminister

Werden Sie vielfaltleben gemeinde champion 2012

...wenn Vielfalt in Ihrer Gemeinde groß geschrieben wird.

...wenn Natur- und Artenschutz Ihren BürgerInnen ein Anliegen ist.

...wenn Sie Ihre Naturschutzpläne auch öffentlichkeitswirksam präsentieren wollen.

Die Vorteile für Ihre Gemeinde:

Präsentieren Sie Ihre erfolgreichen Projekte und Ihre Gemeinde Österreichweit.

Für die besten Beschlüsse winken 10.000 € Preisgeld, gesponsert von Kommunalkredit!

Mehr Informationen unter

www.vielfaltleben.at

oder

NATURSCHUTZBUND Österreich

Museumsplatz 2, A-5020 Salzburg

Tel.: +43 (662) 64 29 09

www.naturschutzbund.at

bundesverband@naturschutzbund.at

gemeinde wettbewerb 2012

Einreichen auf: www.vielfaltleben.at

Einreichfrist: 15.9.2012

Es winken € 10.000 Preisgeld!

Partner des

Gemeindenetzes:

Bgm. Helmut

Mödlhammer

Präsident Österr.

Gemeindebund

„Jede Gemeinde mit Mut zur

Vielfalt hat die Chance gemeinde

champion 2012 zu werden!“

I M P R E S S U M

Medieninhaber u. Herausgeber:

BMLFUW/Abt.II/4, Stubenbastei 5, 1010 Wien

Konzeption, Layout, Text: NATURSCHUTZBUND Österreich

Fotos: BMLFUW/Newman, I. Boll, B. Burtscher, Gemeinde Mäder,

M. Fischer, J. Gepp, S. Glantschnig, I. Hagenstein, W. Kunrath, J. Limberger,

C. Müller/piclease, C. Pühringer, C. Roland/WWF, R. Rosche, R. Somann,

P. Spiola, M. Tiefenbach, A. Vorauer/WWF, J. Vorlaufer, Wilke


Mödlhammer: „Gemeinden haben

schon 2011 Überschüsse erwirtschaftet“

Kommunen haben mit Reformen und Einsparungen

ihre Budgets in Ordnung gebracht

Erfreut zeigte sich Gemeindebund-Präsident

Helmut

Mödlhammer über den

aktuell veröffentlichten Bericht

des Rechnungshofes

zum Bundesrechnungsabschluss:

„Wie vom Gemeindebund

angekündigt, haben

die Gemeinden (ohne Wien)

2011 nicht nur ein Nulldefizit

erreicht, sondern sogar

Überschüsse in der Höhe

von 0,15 Prozent des BIP erwirtschaftet“,

berichtet Mödlhammer.

„Die Kommunen

zeigen damit, dass sie die

Schuldenbremse leben und

verinnerlicht haben, der Bericht

des Rechnungshofes

zeigt, dass wir die Sparmeister

der Nation sind.“

Insgesamt weist der RH-

Bericht ein gesamtstaatliches

Defizit von 2,6 Prozent

der Wirtschaftsleistung aus.

Den Löwenanteil am Defizit

trägt mit 2,38 Prozent des

BIP immer noch der Bund,

das gemeinsame Minus von

Ländern und Gemeinden lag

bei 0,34 Prozent. Die Sozialversicherung

machte 0,13

Prozent Überschuss.

Liest man den Rechnungshofbericht

genau, so stellt

man fest, dass die Gemeinden

(ohne Wien) im Jahr

2011 einen Überschuss

von 0,15 Prozent des BIP

erwirtschaftet haben. „Das

sind immerhin rund 390

Millionen Euro insgesamt“,

rechnet Mödlhammer vor.

„Das ist ein Ergebnis harter

Arbeit in den Gemeindestuben,

aber auch der Beweis

dafür, dass die Kommunen

ihre Budgets insgesamt in

Ordnung gebracht haben“,

so der Gemeindebund-

Chef. „Schnelles Handeln

in der Krise, sparsamer

Umgang mit Steuergeldern

und ständiges Durchforsten

der Ausgabenstrukturen

sind die Gründe für

dieses gute Ergebnis“,

zeigte sich Mödlhammer

sichtlich stolz. „Erfreulich

ist aber auch, dass Bund,

Länder und Gemeinden

erstmals alle Maastricht-

Kriterien erfüllt haben. Den

Gemeinden ist das mit zwei

Ausnahmen ja auch bisher

schon gelungen, wir kennen

dieses Gefühl.“ Vor Euphorie

warnte der Gemeindebund-

Chef dennoch: „Es gibt keinen

Grund zum Jubeln, wir

können aber leidenschaftslos

festhalten, dass wir unsere

Hausaufgaben gemacht

haben.“ 2012 werde dennoch

ein schwieriges Jahr, weil die

Steuereinnahmen sich nicht

relevant erhöhen würden.

„Mein Dank und mein größter

Respekt geht an alle Bürgermeisterinnen

und Bürgermeister,

die mit viel Hausverstand

und sparsamer

Budgetpolitik dieses Ergebnis

ermöglicht haben“, so Mödlhammer

abschließend.

Die Kurzfassung des RH-Berichtes können Sie hier downloaden, die für

die Gemeindefinanzen relevanten Zahlen finden Sie auf den Seiten 35

und 36: http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2012/

berichte/bra/Voranschlagsrechnung_April/Kurzfassung.pdf

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14 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


ÖSTERREICH

Ertragsanteilvorschüsse

Mai 2012

Gedämpft werden die erfreulichen

Zahlen seit Jahresbeginn

durch die Vorschüsse

auf die Ertragsanteile im Mai

2012. Dadurch haben die Gemeinden

in einigen Bundesländern

mit starken Rückgängen

im Vergleich zum

Vorjahr zu kämpfen. Die

Hauptgründe sind die geringen

Ergebnisse bei der

Körperschaftsteuer und Einkommensteuer.

Während die Steigerungsraten

im April 2012 noch

höchst erfreulich waren, erfahren

die Zuwächse nun

ein abruptes Ende. Um nur

0,1 Prozent steigen die Ertragsanteile

im Vergleich zu

Mai 2011. In den Gemeinden

vieler Bundesländer muss

sogar ein Minus verzeichnet

werden - darunter Niederösterreich

mit 4,2 Prozent

Minus, Kärnten mit minus 2,6

Prozent und Tirol mit einem

Minus von 2,5 Prozent. Leicht

gestiegen sind die Ertragsanteilvorschüsse

nur in Wien

(4,5 Prozent), Oberösterreich

(zwei Prozent) und in Salzburg

(1,3 Prozent).

Jahresvergleich

bleibt stabil

Trotz dieser weniger erfreulichen

Entwicklung im Monatsvergleich,

bleibt der bisherige

Jahresvergleich halbwegs

stabil auf 4,4 Prozent (im April

2012 noch 5,2 Prozent) Plus.

Die größten Zuwächse verzeichnen

hier Wien mit 6,7

Prozent, Tirol mit 5,2 Prozent,

sowie Oberösterreich und

Vorarlberg mit einem Plus von

4,2 Prozent. Verrechnungstechnische

Gründe beim März-

Aufkommen sorgen dafür,

dass die Ergebnisse bei der

veranlagten Einkommensteuer

und bei der Körperschaftsteuer

relativ gering sind.

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2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 15


Stabilitätspakt: Die wichtigsten Inhalte auf einen Blick

Der Stabilitätspakt legt die

Ausgaben und die Defizitgrenzen

von Bund, Ländern

und Gemeinden fest. Er gilt

rückwirkend für 2012.

Der neue Stabilitätspakt hat

ein gesamtstaatliches Nulldefizit

bis 2016 zum Ziel. Für

die Zeit danach sieht der Pakt

vor, dass das sogenannte

strukturelle Defizit, also derjenige

Teil des Staatsdefizits,

der nicht auf konjunkturelle

Schwankungen zurückzuführen

ist, gesamtstaatlich

0,45 Prozent des BIP nicht

übersteigen darf. Für Defizitsünder

sind finanzielle Sanktionen

vorgesehen. Der Pakt

gilt rückwirkend mit Anfang

2012 und läuft grundsätzlich

unbefristet. Gibt es aber in

wesentlichen budgetrelevanten

Bereichen keinen Konsens

zwischen den Gebietskörperschaften,

endet die Vereinbarung

automatisch.

Defizitpfad und Sparpaket

Im Stabilitätspakt legen sich

Bund, Länder und Gemeinden

verbindlich auf ihre Sparziele

fest. 2016 soll das gesamtstaatliche

Defizit nahe bei null

liegen. Der Defizitpfad für die

Länder und Gemeinden sieht

folgendes vor: 2012 ist ein

Defizit von 0,54 Prozent des

Bruttoinlandsprodukts (BIP)

erlaubt, 2013 dann 0,44 Prozent

des BIP. Im Jahr 2014

soll das Defizit auf 0,29 Prozent

und 2015 auf 0,14 Prozent

schrumpfen. Für 2016

ist vorgesehen, dass die beiden

Gebietskörperschaften

dann in Summe ausgeglichen

bilanzieren, veranschlagt ist

ein Überschuss von 0,01

Prozent. Auch für den Bund

gibt es eine Vorgabe zur Reduktion

des Defizits: Heuer

sind noch 2,47 Prozent erlaubt,

kommendes Jahr soll

das Minus auf 1,75 Prozent

sinken, 2014 dann auf

1,29 und 2015 auf 0,58 Prozent.

Im Jahr 2016 soll das

Bundes-Defizit dann nur mehr

0,19 Prozent betragen. Da

auch die Sozialversicherung

zum gesamtstaatlichen Defizit

beiträgt, und diese in den

Jahren 2015 und 2016 bereits

Überschüsse von +0,11 und

+0,15 erzielen soll, wird das

gesamtstaatliche Defizit im

Jahr 2016 fast Null betragen.

Schuldenbremse

Nach dem Erreichen der

Sparziele im Jahr 2016 soll

die auf EU-Ebene vereinbarte

Schuldenbremse greifen.

Zwar kommt diese nicht

wie von der Regierung

gewünscht

in die Verfassung, da

sich die Opposition

hier sperrte, sie wird

aber Bestandteil des

Stabilitätspakts. Vorgesehen

ist, dass

das um Konjunktureffekte

bereinigte

„strukturelle Defizit“

von Bund, Ländern

und Gemeinden insgesamt

0,45 Prozent

des BIP nicht übersteigen

darf. Dem

Bund wird ein Defizit

von 0,35 Prozent

zugestanden, Ländern

und Gemeinden

gemeinsam 0,1

Prozent. Wobei hier

immer noch die Forderung

von Gemeindebund-Präsident

Helmut Mödlhammer

im Raum steht, den

Gemeinden vom Länderanteil

0,02 Prozent zuzugestehen.

Werden die Werte überschritten,

so werden die Überschreitungen

auf Kontrollkonten

verbucht und müssen

in weitere Folge wieder abgebaut

werden.

Ausgabenbremse und

Schuldenabbau

Neben der Schuldenbremse

wird es auch eine Ausgabenbremse

für Bund, Länder

und Gemeinden geben.

Die Staatsausgaben dürfen

demnach nicht schneller

wachsen als das mittelfristige

Wirtschaftswachstum.

Außerdem wird nicht

nur die Neuverschuldung

begrenzt, sondern auch

festgeschrieben, dass die

gesamten Staatsschulden

(zuletzt 72,2 Prozent des

BIP) unter die Maastricht-

Vorgaben von 60 Prozent gedrückt

werden müssen.

Sanktionsmechanismus

Kann sich eine Gebietskörperschaft

nicht an die vorgegebenen

Defizit-Grenzen

halten, so sind im Stabilitätspakt

nun auch Sanktionen

vorgesehen. Eine Automatik

wird es allerdings nicht geben.

Defizit-Sünder sollen zunächst

gewarnt werden, wenn

ihnen Sanktionen drohen.

Grundlage für die Warnung

sind die (bereits jetzt) an die

Statistik Austria gemeldeten

Zahlen der Gebietskörperschaften.

Der Rechnungshof

erstellt dann in den jeweiligen

Fällen einen Bericht. Ein Gremium

- besetzt mit je zwei

Vertretern von Bund, Ländern

und Gemeinden - entscheidet

im Anschluss über allfällige

Strafzahlungen. Die Entscheidung

in diesem Gremium

muss einstimmig erfolgen,

die betroffene Körperschaft

hat kein Stimmrecht.

Als Strafen sind Zahlungen

in Höhe von 15 Prozent der

größten Verfehlung vorgesehen.

Dies betrifft Abweichungen

von der Ausgabebremse,

dem Schuldenstand

und dem strukturellen

Defizit. Möglich sind

Sanktionssetzungen bereits

2012.

Geltungsdauer

Der neue Stabilitätspakt wird

auf unbegrenzte Dauer abgeschlossen.

Der Grund dafür

liegt darin, dass ja auch die

auf EU-Ebene vereinbarte

Schuldenbremse unbefristet

gelten soll. Allerdings führen

bestimmte Faktoren zu einem

automatischen Ende der Vereinbarung:

Einigen sich Bund,

Länder und Gemeinden

nicht auf einen neuen

Finanzausgleich, so tritt der

Stabilitätspakt außer Kraft.

Dies gilt auch bei nicht einvernehmlichen

Änderungen

der Gesundheits- und Pflegefinanzierung.

Damit wurde der

Forderung der Länder nach

einer Einnahmen-Garantie

Genüge getan. Zweifel gab es

hier zuletzt etwa von Kärnten

vor allem in Hinblick auf die

Finanztransaktionssteuer und

dem Steuerabkommen mit

der Schweiz. Fließen diese

Mittel nicht, sollen jedoch Ersatzeinnahmen

fließen.

16 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


STARK

STARK DURCH IDEEN

GEMEINDEKURIER DER

STARK DURCH IDEEN

STARK DURCH IDEEN

Sehr

geehrte

Damen und

Herren!

Für die HYPO Salzburg als Regionalbank

ist der Kernmarkt

das Bundesland Salzburg. Als

offizieller Partner des Salzburger

Gemeindeverbandes und damit

der Salzburger Gemeinden ist

uns die wirtschaftliche und soziale

Entwicklung der Region ein

besonderes Anliegen. Nachhaltigkeit

ist dabei von besonderer

Bedeutung. Es freut mich daher

ganz besonders, die Ausrichtung

der Vollversammlung des

Salzburger Gemeindeverbandes,

den Salzburger Gemeindetag,

partnerschaftlich unterstützen

zu können. Als sichtbares

Zeichen von Nachhaltigkeit steht

seit nunmehr 20 Jahren Präsident

Bgm. Helmut Mödlhammer

an der Spitze der Salzburger

Gemeinden. Einen wichtigen

Beitrag in Richtung Energieautonomie

der Gemeinden leistet

auch die Firma nahwaerme.at.

Als Finanzierungspartner begleiten

wir das Unternehmen bei der

Realisierung von Biomasseheizwerken

zur Ortswärmeversorgung.

Eine weitere wichtige Einrichtung

im Herzen der Stadt

Salzburg ist das Gästehaus im

Priesterseminar, das nach erfolgter

Komplettrenovierung in

neuem Glanz seine Gäste empfängt.

Die HYPO Salzburg steht

der 50plus Gmbh als langjähriger

Partner zur Seite und es freut

mich, die Seniorinnen und Senioren

bei diversen Veranstaltungen

zu unterstützen. Ein

wichtiger Parameter für unsere

Jugend ist die Ausbildung. Die

Augustiner Chorfrauen im

Schloss Goldenstein widmen

sich seit 1878 diesem Thema

und betreuen rd. 190 Schülerinnen

an ihrer Privatschule. Eine

weitere wichtige soziale Einrichtung

ist der Verein TIME OFF,

dessen Ziel es ist, Familien mit

kleinem Budget trotzdem Urlaub

und Erholung zu ermöglichen.

Für die HYPO Salzburg ist es

Anliegen und Verpflichtung, den

Menschen in unserer Region als

starker und verlässlicher Partner

in allen Finanzangelegenheiten

zur Seite zu stehen.

Dr. Reinhard Salhofer

Generaldirektor

der HYPO Salzburg

Salzburger

Gemeindetag 2012

V.l.: LH-Stv. Dr. Wilfried Haslauer, Gemeindebundpräsident Bgm. Helmut Mödlhammer, GD KR Dr.

Reinhard Salhofer (HYPO Salzburg), WKS-Präsident KR Julius Schmalz

Im würdigen Rahmen des Kavalierhauses

in Wals/Siezenheim

fand am 22. Mai 2012

der Salzburger Gemeindetag

des Salzburger Gemeindeverbandes

statt. Mehr als 150

Gäste waren der Einladung

gefolgt, um neben der Verbandsversammlung

auch Teil

besonderer Würdigungen zu

sein. Die Veranstaltung wurde

wiederum von der HYPO Salzburg

als langjährigem Partner

des Salzburger Gemeindeverbandes

unterstützt. In seinen

Grußworten hob daher Generaldirektor

KR Dr. Reinhard

Salhofer auch die besondere

partnerschaftliche Verbundenheit

mit den Salzburger Gemeinden

hervor. Das Geschäftsmodell

der HYPO Salzburg

orientiert sich in unserem

Land vor Ort. Somit steht die

HYPO Salzburg als starker

und verlässlicher Partner in

der Region zur Verfügung.

In seinem Bericht zur Verbandsversammlung

skizzierte

Präsident Bgm. Helmut Mödl -

hammer die kommenden Herausforderungen

an die Salzburger

Gemeinden. Dank der

sparsamen Haushaltsführung

sind die Gemeinden gut gewappnet,

um auch die künftigen

Anforderungen bestmöglich

zu meistern.

Besondere Leistungen verdienen

auch besondere Anerkennung.

Unter diesem Motto zeichnete

die Wirtschaftskammer Salzburg

drei Gemeinden aus.

Eine Delegation, angeführt

von WK Präsident Julius

Schmalz und WK Direktor Dr.

Johann Bachleitner, kürte

diese drei Salzburger Gemeinden

mit dem Titel „Lehrlingsfreundlichste

Gemeinde des

Landes“ und verlieh ihnen

Preise. Ausgezeichnet wurden

die Stadtgemeinde Neumarkt

am Wallersee mit Bgm. Dr.

Emmerich Riesner, die Marktgemeinde

St. Michael i. Lungau

mit Bgm. LA Manfred

Sampl und die Marktgemeinde

Mattsee mit Bgm. Rene Kuel.

Anschließend wurden vom

Salzburger Gemeindeverband

Bgm. Peter Fuschlberger (Gemeinde

Krispl) und Bgm. Leonhard

Madreiter (Gemeinde

Fusch) für ihre bereits 20-jährige

Amtszeit mit der Verdienstmedaille

des Verbandes geehrt.

Der Höhepunkt der Ehrungen

galt aber dem „Bürgermeister“

der Salzburger Gemeinden,

Helmut Mödlhammer. Für

seine 20-jährige Tätigkeit als

Präsident des Salzburger Gemeindeverbandes

überreichte

Vizepräsident Bgm. Peter Mitterer

im Namen aller 118 Salzburger

Landgemeinden einen

Ehrenpokal und würdigte in

seiner Laudatio den unermüdlichen

Einsatz von Helmut

Mödlhammer für die Belange

seiner Gemeinden. Für diesen

enormen Einsatz und die besonderen

Verdienste, die sich

Präsident Mödlhammer während

seiner Amtszeit erworben

hat, verlieh auch das Land

Salzburg eine Auszeichnung.

Aus den Händen von LH Mag.

Gabi Burgstaller und LH-Stv.

Dr. Wilfried Haslauer erhielt

Präsident Mödlhammer das

Große Ehrenzeichen des Landes

Salzburg überreicht, eine

der höchsten Auszeichnungen,

die das Land Salzburg zu

vergeben hat. Ein von so viel

Ehrung sichtlich überraschter

und gerührter Präsident beschloss

anschließend die Vollversammlung

und lud namens

der HYPO Salzburg zum gemütlichen

Ausklang bei Speis

und Trank.

hyposalzburg.at


HYPO SALZBURG

Weg von den fossilen

Energieträgern – aber wie?

nahwaerme.at baut, betreibt und verwaltet Biomasseheizwerke

zur Ortswärmeversorgung

Heizwerk Eugendorf

Einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz

leisten und den

Weg zu alternativen Energieträgern

wählen, das ist der

Wunsch vieler Kommunen,

Gewerbebetrieben und Privatpersonen.

Das bundesweit agierende

Netzwerk der nahwaerme.at

mit Sitz in Graz und ihre erfolgreiche

Salzburger Landesfirma

s.nahwaerme.at Energiecontracting

GmbH bauen,

betreiben und verwalten, u.a.

mit Modellen der HYPO Salzburg

allein in Salzburg gemeinsam

mit regionalen Betreiberpartnern

22 Projekte zur

Ortswärmeversorgung. Österreichweit

wurden bereits über

50 Projekte erfolgreich umgesetzt.

Darunter auch das 1.

Biomasseheizwerk, das mit

100% Miscanthus (Energiegras)

beheizt wird.

Nicht nur in den Phasen der

Projektentwicklung und -umset

zung bietet nahwaerme.at

eine enge Zusammenarbeit

mit den einzelnen Orten an.

Über den Betreibersupport erfolgt

auch in der Betriebsphase

der Heizwerke eine

enge Kooperation. Diese baut

im Besonderen auf einen

permanenten Erfahrungsaustausch

und auf fachspezifische

Schulungen der Geschäftsführer

und Heizwarte.

Hierzu wurde in Eugendorf direkt

beim Biomasseheizwerk

mit dem Biomasse-Innovations-Zentrum

(BIZ) ein Schulungszentrum

errichtet.

Seit dem Jahr 2011 bietet nahwaerme.at

auch Betreibern

außerhalb des Netzwerkes Verwaltungsdienstleistungen

an.

Das Gästehaus im Priesterseminar

liegt im Herzen der

Stadt Salzburg.

Neben der Beherbergung der

Priesteramtskandidaten vermieten

wir seit vielen Jahren

auch Gästezimmer. Im Jahre

2010 wurde die komplette

Renovierung des Hauses begonnen

und im Juli 2012 wird

unser Gästehaus in neuem

Glanz eröffnet. Alle 47 Zimmer

sind mit Dusche und WC

ausgestattet. Wir verfügen

über 17 Einzelzimmer, 23 Doppelzimmer,

6 Garconniere und

eine Wohnung. Im 2. Stock

des Gästehauses befinden

sich ein Aufenthaltsraum mit

TV, ein Webcorner und ein

Wäscheraum mit Waschmaschine.

Auch ein Meditationsraum

mit Blick in die Dreifaltigkeitskirche

wurde im Gästebereich

eingerichtet. Zwei

Seminarräume für Veranstal-

Für die Zukunft plant das

Netzwerk alle notwendigen

Schritte – auch hin zu Photovoltaik-Projekten

und zu Projekten

im Bereich der E-Mobilität

– um seiner Vision „Orte

zur Energieautonomie zu führen“,

näher zu kommen.

Neueröffnung Gästehaus im Priesterseminar

Blick zur Dreifaltigkeitskirche

tungen (bis je 20 Personen)

sowie Geräte und Equipment

stellen wir gerne zur Verfügung.

Nach Vereinbarung

übernehmen wir auch gerne

die Verköstigung für Gruppen.

Wenige Schritte von unserem

Haus entfernt befindet sich

das Schloss Mirabell mit seinem

wunderschönen Garten,

sowie das Landestheater und

das Mozart Wohnhaus.

Durch die zentrale Lage erreichen

Sie in kürzester Zeit

die Salzburger Altstadt mit all

ihren schönen Sehenswürdigkeiten.

Es lohnt sich bei

uns Gast zu sein. Hier wird

die Ausstrahlung eines wunderschönen

Gebäudes mit

Gastfreundschaft und Gemütlichkeit

vereint.

Gerne gibt Ihnen unser Rezeptionsteam nähere Informationen unter: Telefon 0662 877 495 10 • gaestehaus@priesterseminar.kirchen.net

Dreifaltigkeitsgasse 14 • 5020 Salzburg • www.gaestehaus-Priesterseminar-Salzburg.at

18 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


HYPO SALZBURG

TIME OFF

Ferien für Kinder und Familien mit kleinem Budget

Für strahlende

Kinderaugen

TIME OFF ist ein gemeinnütziger,

überparteilicher, überkonfessioneller

Verein, der auf

Initiative des Hilfswerks Salzburg

gegründet wurde. Ziel

von TIME OFF ist es, Familien

mit kleinem Budget Urlaub

und Erholung trotzdem zu

ermöglichen.

Für rund 500.000 Kinder in

Österreich bleibt ein gemeinsamer

Urlaub mit ihren Eltern

ein unerschwinglicher Traum.

Das Geld reicht gerade noch

für das Allernötigste und die

eigenen Bedürfnisse werden

zurückgestellt. Für Kultur, Freizeit

und Sport fehlt oft Zeit

und Geld. Ferien, Erholung,

Zeit für die Kinder wären zwar

nötig, sind aber unbezahlbar.

„Gemäß der UNO-Kinderrechtskonvention,

Artikel 31,

haben Kinder das Recht auf

aktive Erholung, Ruhe, Freizeit

und Spiel. Wir setzen uns dafür

ein, dass möglichst viele

Kinder das Recht einlösen und

damit ihre Zukunftschancen

wesentlich verbessern können!“,

so die TIME OFF-Geschäftsführerin

Sonja Wieser-

Kracher.

Jedes Kind, jede

Familie verdient

eine Auszeit.

Jede Gemeinde

kann dabei

helfen.

Familien: Die Gemeinden

kennen die Familien meist persönlich

und wissen, wer Unterstützung

„wirklich nötig hat“.

Das Organisatorische übernimmt

TIME OFF.

Hotels & Gastfamilien: TIME

OFF ist immer auf der Suche

nach Betrieben, die bereit

sind, TIME OFF Partner zu werden

und die Idee unterstützen.

Vorschläge und Kontakte zu

Hotels oder Gastfamilien sind

uns sehr willkommen.

Kontaktieren Sie uns,

wir freuen uns über Angebote,

Kontakte und

Ideen!

TIME-OFF bietet:

Urlaub für die ganze Familie:

Leistbar und günstig, „nicht

Am Morgen haben wir

etwas später gefrühstückt.

Endlich einmal ausschlafen

und sich dann einfach

zum gedeckten Tisch setzen

– herrlich! Nach dem

Frühstück konnten die

Kinder den Schikurs besuchen.

Ich bin zurück ins

Hotel gewandert. Es war

kalt, alles war tief verschneit,

der Schnee glitzerte

in der Sonne. Dann

hatte ich noch Zeit zum

Schwimmen und Lesen

bis meine begeisterten

Kinder wieder ins Hotel

kamen. Das ist wirklich

Entspannung und ich

hatte viel Zeit für meine

Kinder.

Danke für die schöne Zeit!

Allein erziehende Mutter D.

geschenkt“. Zeit für die Kinder,

Spaß und Erlebnis, Sport

und Natur.

Gemeinschaftsferien für

Alleinerziehende:

Erholung für alleinerziehende

Mütter und Väter mit Gleichgesinnten.

Urlaub für Kinder bei

Freunden (Gastfamilien):

Spaß und Erlebnis, erste eigene

Erfahrungen, Förderung

der Selbständigkeit, neue

Freund schaften, Geborgenheit

und Teilhaben am Familienleben,

Entlastung der eigenen

Familie.

Das ist TIME OFF –

Große Ferien für kleine

Budgets

TIME OFF ist ein Zweigverein

des Hilfswerk Salzburg und

Ihre Spende für Kinder und

Familien ist dank der Spendenbegünstigung

steuerlich

absetzbar.

Helfen Sie Kindern, jede

Spende zählt

TIME OFF, HYPO Salzburg,

Kto-Nr: 010200038109

BLZ: 55000

Kontakt:

Sonja

Wieser-Kracher

Telefon 0676 4450 449

office@time-off.at • www.time-off.at

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 19


HYPO SALZBURG

MHS Private Mädchenhauptschule – NMS Neue Mittelschule mit Öffentlichkeitsrecht

Schloss Goldenstein

Schloss Goldenstein, dessen

Name sich auf die Goldwäscherei

bezieht, wurde im 14.

Jhd. erbaut und gehörte dem

Adelsgeschlecht der Haunsperger

an. 1711 erwarb das

Stift St. Peter unter Abt Placidus

Mayrhauser das Schloss

als Sommerresidenz. 1877

stellten die Benediktiner unter

Abt Romuald Horner das

Schloss den Augustiner Chorfrauen

zur Verfügung, welche

es dann auch käuflich erwarben.

Die Schwestern im Kloster

Goldenstein renovierten das

Haus und im gleichen Jahr

wurde der Internatsbe trieb aufgenommen.

1878 wurde eine

Privat-Volksschule eröffnet.

Heute werden an der privaten

Mädchenhauptschule mit

Öffentlichkeitsrecht ca. 190

Schülerinnen in acht Klassen

unterrichtet. Die Schule leitet

Herr Dir. Wolfgang Brudl. Die

Schwes tern sind weiterhin im

Schulalltag integriert und betreuen

unter der Leitung von Sr.

M. Rita Hörtenhuber das angeschlossene

Internat, in dem

bis zu 35 Mädchen Platz finden.

Goldene Profess von Sr. Regina

Im Sommer ist der große

Schlossgarten für die Kinder

zum Spielen vorhanden, vor

allem aber das Lernen darf

nicht zu kurz kommen. Das

LehrerInnenteam vermittelt

den Schülerinnen ein fundiertes

Allgemeinwissen und fördert

die Bildung zu selbstständigen,

kreativen und verantwortungsvollen

Jugendlichen.

Das gemeinsame Interesse

ist es, den anvertrauten

Men schen das „CHRISTLICHE

LEBEN LERNEN“ nahe zu bringen,

sie ganzheitlich zu fördern

sowie für die Zukunft und das

weitere Leben vorzubereiten.

Die Augustiner Chorfrauen

wurden von Pierre Fourier und

Alix le Clerk gegründet, und

leben nach den Regeln des hl.

Augustinus, von welchem sich

auch der Name ableitet.

Präsentation Workshop Wohnen 2020

Im Rahmen des Workshop Wohnen 2020 fanden im 50plus

Center, Alpenstraße 99, 5020 Salzburg insgesamt 4 Workshoptage

statt. Dabei fand unter den Seniorinnen und Senioren,

begleitet von interessanten Fachreferaten rund ums

Thema, eine Bedarfserhebung statt.

Als Lösungsansätze konnten nachstehende Punkte erarbeitet

werden:

• Die Angebote/Möglichkeiten für „Wohnen im Alter“ müssen

viel mehr publik gemacht werden.

• Info/Anlaufstelle (SIR/Land Salzburg) für „Wohnen im Alter“

gefragt – Speziell für Förderungen/rechtliche Bereiche.

• „Wohnen im Alter“ noch stärkerer Schwerpunkt bei Ausbildung

von Architekten/Baumeistern.

• Bereits mit 50+ beginnen, seine Wohnraumsituation zu überdenken

und mittelfristig entsprechende Maßnahmen setzen.

• Förderungsanreize für Umbau/Sanierung schaffen, altersadäquates

Wohnen darf kein Luxus sein, es spart mittelfristig

Kosten im Bereich Seniorenheime/betreutes Wohnen und

Pflege.

• Schaffung von entsprechenden Voraussetzungen im Mietwohnungsbau

bei technologischen und baulichen Veränderungen.

• Bei Wohnbauförderung generell an „Wohnen im Alter“ denken

und dafür Fördermittel bereitstellen (vorausschauendes Bauen).

• Schaffung von kooperativen Angeboten vor Ort, die das

Wohnumfeld und die Infrastruktur einbeziehen.

Die 50plus GmbH und der Salzburger Seniorenbund werden

sich als Interessensvertretung ihrer Seniorinnen und Senioren

dafür einsetzen, die gewonnen Erkenntnisse bei den zuständigen

Stellen zu deponieren. Die HYPO Salzburg fungierte als

Partner des 50plus Centers bei sämtlichen Veranstaltungen.

Impressum:

Herausgeber, Medieninhaber und Verleger: Salzburger Landes-Hypo theken bank AG, Residenzplatz 7, 5020 Salzburg, Tel. (06 62) 80 46-0,

Redaktion: Dir.-Stv. Prok. Gabriela Moretti-Prucher, Stefanie Fellner · Für den Inhalt verantwortlich: Dir.-Stv. Prok. Gabriela Moretti-Prucher · Layout: Gerhard Endhammer

20 Die Salzburger Gemeinde 1 | 12

hyposalzburg.at

Stark durch Ideen.

12067


ÖSTERREICH

CUTCAT

– UND DER RASEN MÄHT SICH WIE VON SELBST

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Stellen Sie sich vor: Ihr Sportrasen ist jederzeit optimal gemäht, sie brauchen sich nicht

mehr um Treibstoffbeschaffung, Messer schleifen, das Mähen selbst oder die Entsorgung

von Schnittgut kümmern. Ein unwirklicher Traum? Nein, Realität.

Mit dem innovativen, Akku

betriebenen Mähroboter Cut-

Cat wird der Arbeitsaufwand

für das Mähen fast auf null

reduziert. Die Zeit, die der

Platzwart bisher für das Mähen

aufwenden musste, wird

für wichtigere Arbeiten frei.

Nach der einfachen Installation

von Induktionsschleife

und Ladestation beginnt

der Mähroboter mit seinen

Mähzyklen. Die intelligente

Steuerungstechnik wechselt

automatisch zwischen

Schneid- und Ladeintervallen,

so dass innerhalb von 1 Tag

ein Rasensportplatz komplett

gemäht wird. Und dies siebenmal

die Woche während

der gesamten Vegetations-

zeit. Der Stromverbrauch

liegt bei nur etwa 500 kWh

pro Jahr und ist damit im Vergleich

zu Treibstoffen deutlich

günstiger. Über’s Jahr gesehen

ersparen Sie damit der

Umwelt auch fast 1 t Treibhausgase.

Selbstverständlich

lassen sich die Mähzeiten auf

einfache Weise auch ganz

individuell programmieren.

Hierdurch wird die Nutzungszeit

des Platzes optimiert, da

das Mähen in der nutzungsfreien

Zeit stattfi ndet.

Das aufgrund des täglichen

Mähens sehr kurze Schnittgut

kann selbst bei nasser Witterung

problemlos auf dem

Rasen verbleiben. Dort wird

es rasch von den Bodenorganismen

abgebaut. Schnittgutentsorgung

gehört somit der

Vergangenheit an.

Eine umfassende Ausstattung

mit Sonar, Berührungs- und

Abstandssensoren garantiert

eine hohe Anwendungssicherheit.

Ein wichtiger Nebeneffekt

des ständigen Mähens:

Durch den täglichen

Schnitt werden die Gräser

permanent zur Bildung neuer

Triebe angeregt, der Rasen

wird dichter und belastbarer.

Den Mähroboter CutCat bietet

EUROGREEN sowohl

zum Kauf, zur Miete und auch

zum Leasing zu attraktiven

Preisen an. Installation und

die jährliche Wartung werden

durch den technischen Außendienst

durchgeführt. Dieser

ist auch bei eventuellen

Problemen schnell vor Ort

und sorgt für rasche Abhilfe.

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Die Zukunft der Sportplatzpflege hat schon begonnen!

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2 2 | | 1211 Die Salzburger Gemeinde 921


Vorschau: Österreichischer

Gemeindetag 2012 in Tulln

Bild: Stadtgemeinde Tulln/Alexander Haiden

Programm Gemeindetag 2012

Mitttwoch, 12. September 2012

9.30 Uhr Eröffnung der Kommunalmesse

(mit Präs. Riedl & Präs. Dworak)

19.30 Uhr Benefizkonzert im Auditorium Grafenegg „Die jungen Tenöre und Barbara Helfgott

& Rondo Vienna“

Donnerstag, 13. September 2012

11.00 Uhr Eröffnung des 59. Österreichischen Gemeindetages

(Messegelände Tulln Freigelände, bei Schlechtwetter in Halle 10)

„So schmeckt Niederösterreich“ sorgt für das leibliche Wohl

13.30 Uhr Programm für Begleitpersonen, Modenschau im Modehaus Stift

Egon Schiele Museum, Stadtführung Tulln, Besuch der Garten Tulln

14.00 -16.00 Uhr Fachtagung „Stottert der Wirtschaftsmotor Gemeinde?“

mit BM Rudolf Hundstorfer und Bauernbund-Präsident NAbg. Jakob Auer, (Halle 6)

19.30 Uhr Galaabend Kulturelle Vielfalt in NÖ (Halle 5)

Freitag, 14. September 2012 (Halle 5)

9.20 Uhr Empfang des Herrn Bundespräsidenten

durch die Militärmusik Niederösterreich

9.30 Uhr Bgm. Helmut Mödlhammer

Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Grußworte:

Bgm. Dr. Heinz Schaden

Vizepräsident des Österreichischen Städtebundes

Dr. Erwin Pröll

Landeshauptmann von Niederösterreich

Dr. Heinz Fischer

Bundespräsident der Republik Österreich

Festrede:

Dr. Michael Spindelegger

Vizekanzler und Außenminister der Republik Österreich

Schlussworte:

Bgm. Helmut Mödlhammer

Präsident des Österreichischen Gemeindebundes

Im September 2012 wird Tulln

für einige Tage die kommunale

Hauptstadt Österreichs: Von

12. bis 14. September 2012

laden die Gemeindevertreterverbände

der ÖVP und der

SPÖ in Niederösterreich

gemeinsam mit dem Österreichischen

Gemeindebund

alle Bürgermeister, Gemeindemandatare

und Funktionäre

zum größten Treffen von

kommunalen Mandataren in

Mitteleuropa – dem Österreichischen

Gemeindetag -

ein. Nicht nur die Hauptveranstaltung

des Gemeindetages

am 15. September, bei

der zahlreiche hochrangige

Gäste, wie Bundespräsident

Heinz Fischer, Vizekanzler

Michael Spindelegger oder

Landeshauptmann Erwin Pröll

erwartet werden, sondern

auch die Fachtagung bietet

Gelegenheit mit Sozialminister

Rudolf Hundstorfer

und Bauernbund-Präsident

Jakob Auer, über die Themen

zu diskutieren, die den Gemeinden

am Herzen liegen.

Ein weiterer Höhepunkt des

Gemeindetags wird außerdem

das traditionelle Galadinner

für die heimischen Gemeindevertreter

am Donnerstag,

bei dem das gastgebende

Bundesland sich und seine

Gemeinden präsentiert. Der

Abend steht heuer unter dem

Motto „Kulturelle Vielfalt in

NÖ“. Schon am Mittwochabend

gibt es im Schloss

Grafenegg ein großes

Benefizkonzert.

Zusätzlich bietet die Kommunalmesse,

die nur alle zwei Jahre

veranstaltet wird, die einzigartige

Möglichkeit, sich drei

Tage lang über die aktuellsten

Neuerungen im kommunalen

Bereich zu informieren. Auf

der bis dato größten

Kommunalmesse – sie umfasst

ganze 12.000 Quadratmeter

– präsentieren sich

Firmen aus dem In- und

Ausland. Heuer gibt es drei

Schwerpunkte: In der Halle 6

finden Sie den Fachbereich

„Bau“ und in der Halle 10

die Fachbereiche „Wasser/

Abwasser/Abfallwirtschaft“

und „Dienstleistungen“. Neu

ist: Am 12. September gibt

es erstmals einen speziellen

Praxistag für die Anwesenden

22 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


ÖSTERREICH

in den Gemeinden. Im Außengelände

sorgen die Veranstalter

für das leibliche Wohl unter

dem Motto „So schmeckt

Niederösterreich“.

(www.kommunalmesse2012.at)

Alternativ zu diesem Programm

gibt es für die Begleitpersonen

und/oder Tagungsteilnehmer

ein attraktives

Rahmenprogramm am

Donnerstagnachmittag. „Wir

sind seit vielen Monaten sehr

intensiv mit den Vorbereitungen

beschäftigt und freuen

uns, dass wir Bürgermeister/

innen und Gemeindevertreter

/innen aus ganz Österreich

bei uns begrüßen dürfen“,

so die Präsidenten beider

Gemeindevertreterverbände

Alfred Riedl (ÖVP) und

Rupert Dworak (SPÖ).

i

Die Anmeldung ist auf

www.gemeindetag.at

online möglich. Hier

können Sie auch Ihre

gewünschten Nächtigungsmöglichkeiten

buchen.

Je nach Wunsch

stehen unterschiedliche

Hotelkategorien

zur Verfügung. Bitte

melden Sie sich so

rasch wie möglich an,

damit die Veranstalter

die entsprechenden

Planungen vornehmen

können. Der Tagungsbeitrag

(Exkl. Nächtigung

und Benefizkonzert)

beträgt 110 Euro.

Information: Für Amtsleiter

und leitende Gemeindebedienstete

findet am 12. Und 13.

September die FLGÖ-

Bundestagung ebenfalls

in Tulln statt. Auch

dafür kann man sich auf

www.gemeindetag.at

anmelden.

In manchen Medien war

es nicht mehr als eine

etwas größere Randnotiz,

trotzdem ist es eine kleine

Sensation: die Meldung

über die geplanten Vorhaben

in Tirol und Wien, eine

eigene top-level-domain

(TLD) mit der Endung des

Landesnamens (.tirol,

.wien) einzurichten. Praktisch

alle österreichischen

Gemeinden haben zwar

in den letzten Jahren ihre

„passende“ domain gefunden,

den Namen des

Bundeslandes tatsächlich

als top-level-domain zu

nutzen ist aber in Österreich

eine Premiere.

.wien, .tirol – Länder-

Domains in der Top Liga

In den letzten zwanzig

Jahren haben sich im world

wide web viele top-leveldomains

etablieren können.

Bei diesen Domains (engl.

„Bereich“) wird unter

anderem zwischen generischen

(bspw. .com, .info.,

.org) und länderspezifischen

(z.B. .at für Österreich oder

.us für die USA) top-leveldomains

unterschieden. Die

weltweit am meisten verbreitete

top-level-domain ist

lt. Wikipedia .com mit mehr

als 100 Millionen registrierten

Domains.

Bis dorthin ist es für die

punkt.wien GmbH noch ein

weiter Weg, dennoch ist das

junge Unternehmen zuversichtlich.

Die Firma hat den

„.wien“, „.tirol“:

Werden die edelsten Top-Level-Domains auch

für Gemeinden interessant?

Zuschlag im Rahmen einer

Ausschreibung der Stadt

Wien erhalten, die neue

top-level-domain bei der

ICANN (Internet Corporation

for Assigned Names and

Numbers) anzumelden und

zu verwalten. Beabsichtigt

ist Unternehmen, Vereinen,

Organisationen, Privaten,

aber natürlich auch der Stadt

Wien einen zusätzlichen ansprechenden

„Adressraum“

zu bieten, von dem auch

eine entsprechend höhere

Resonanz in den einschlägigen

Suchmaschinen erwartet

wird. Wie auch beim

Anmeldungsverfahren für

andere Domains wird es,

so der Geschäftsführer der

punkt.wien GmbH, Ronald

Schwärzler bei .wien vereinfacht

ausgedrückt eine

sog. „sunrise period“ (bei

der Marken- und Namensinhaber

als Erste ihre

Rechte geltend machen

können), gefolgt von einer

„landrush“ Phase geben,

bei der das Prinzip „wer zuerst

kommt, mahlt zuerst“

herrschen wird.

Geschäftsbedingungen

und Sperrliste gegen

Namensmissbrauch

Durch die Registrierungsbedingungen,

eine eigene

Sperrliste und der Einrichtung

eines Experten-

Beirats soll aber auch nach

diesen Phasen ein Missbrauch

des Namensrechtes

bzw. eine Verletzung der

Interessen der Stadtgemeinde

Wien weitestgehend

verhindert werden.

Zusätzlich wird sich die

Stadt Wien die wichtigsten

offiziellen Begriffe (z.B.

rathaus.wien, magistrat.wien,

gemeinde.wien.) vorbehalten.

Wann die Nutzung

der .wien top-level-domain

möglich ist, ist derzeit noch

nicht fix, Geschäftsführer

Ronald Schwärzler ist zuversichtlich,

dass das Verfahren

vor der ICANN im 2.

Quartal 2013 beendet wird

und damit die sunrise period

beginnen kann.

Der Weg zur TLD –

kein Spaziergang

Dass es bei Registrierung

einer eigenen top-leveldomain

nicht mit zwei

Clicks getan ist, versteht

sich von selbst: ca. 2.000

Anträge liegen im jetzigen

Verfahren vor der ICANN,

allein die Anmeldungskosten

haben für .wien lt.

Schwärzler 185.000 US

Dollar betragen. Der

wirtschaftliche Erfolg hängt

nach seiner Einschätzung

neben der Größe der angesprochenen

Community

auch mit der Länge des

Domainnamens zusammen;

insofern ist es kein Zufall,

dass die Bundesländer

mit den kürzesten Ländernamen

- Tirol und Wien -

den ersten Schritt gewagt

haben. Ob diesem Beispiel

andere Bundesländer,

Regionen oder vielleicht

sogar Orte folgen werden?

Die Entwicklung der Projekte

in Tirol und Wien wird

sicherlich mit Interesse

verfolgt werden – das

letzte Wort wird allerdings

im kalifornischen

Marina del Rey, dem Sitz

von ICANN, gesprochen

werden.

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 23


EUROPA

EuRegio-Rat befasst sich intensiv mit der Energiewende

Rund 50 Vertreter aus den Mitgliedsgemeinden sowie eine große Zahl von Ehrengästen

konnten EuRegio-Präsident Landrat Georg Grabner und Bürgermeister Peter Schröder

beim 31. EuRegio-Rat am 26.04.2012 in der Stadt Oberndorf begrüßen.

Schwerpunkt der Veranstaltung war das Thema „Energielandschaft im Umbruch –

kommunale Entwicklungsmöglichkeiten“.

EuRegio-Präsident Landrat Georg Grabner (li.) und Vizepräsident Dr. Emmerich Riesner (r.)

danken (v.l.) Dr. Thorsten Böhm (Energie- und Umweltzentrum Allgäu), DI Michael Strebl

(Salzburg AG) und DI Herfried Harreiter (Österreichisch-Bayerische Kraftwerke AG) für ihre

informativen Beiträge zum Thema „Energielandschaft im Umbruch – kommunale Entwicklungsmöglichkeiten“

beim EuRegio-Rat in Oberndorf.

zum Neubau oder zur

effizienten Energienutzung

werden Bildungskurse zu

unterschiedlichen Themen

für Energieberater, Planer

oder Hausmeister ebenso

angeboten wie etwa ein

Energiemanagement, um

den Energieverbrauch in

Liegenschaften zu reduzieren.

Darüber hinaus werden

Landkreise, Städte und

Gemeinden bei der Erstellung

und Umsetzung von

Klimaschutzkonzepten unterstützt

und begleitet.

Bei der Vorstellung der Stadt

Oberndorf betonte Oberndorfs

Bürgermeister Peter

Schröder insbesondere die

gute grenzüberschreitende

Zusammenarbeit mit der

Stadt Laufen als „gelebte

EuRegio“, die sich auch in

vielen Projekten wie etwa

dem EU-geförderten Europasteg

zeigt. Dieses verbindende

Element konnten

die Gäste bereits vor der

Sitzung bei einem geführten

Rundgang durch beide

Städte in natura begutachten.

Nach den Regularien hielt

EuRegio-Präsident Land-

rat Georg Grabner für den

Hauptpunkt der Versammlung

fest, dass die Kommunen

und Regionen bei der

Umstellung von fossilen

Brennstoffen und Atomstrom

auf erneuerbare Energien

einen wichtigen Beitrag

leisten können und

müssen. „Energie einsparen

ist der erste wichtige Schritt,

wird aber alleine zu wenig

sein. Wir müssen uns auch

Beispiele und modellhafte

Vorgehensweisen aus der

eigenen EuRegio sowie aus

anderen Regionen ansehen,

wenn es um die Nutzung erneuerbarer

Energieträger,

um die intelligente Verknüpfung

von Stromproduktion

und individuellem Verbrauch

und um die Energieberatung

für den Bürger

geht.“, leitete Grabner die

Reihe der Vorträge ein.

Thorsten Böhm vom Energieund

Umweltzentrum Allgäu

eza! aus Kempten beleuchtete

Rolle und Aufgaben

einer regionalen Energieagentur.

Die eza! wurde 1998

gegründet und hat derzeit

35 Mitarbeiter. Neben der

Hauptaufgabe der Energieberatung

für Privatpersonen

zur Sanierung von Altbauten,

Mittlerweile benötigt die eza!

nur noch 5 Prozent ihres

Kapitalbedarfs von den Anteilseignern,

der Rest wird

über Eigenmittel bestritten.

Mit mehreren Partnern in

Vorarlberg wird zusätzlich an

grenzüberschreitenden Projekten

gearbeitet, wie etwa

im Servicepaket „Nachhaltig

Bauen und Sanieren“.

Michael Strebl, Leiter des

Bereiches Netze bei der

Salzburg AG, informierte die

Gäste über ein Modellvorhaben

in der EuRegio-

Gemeinde Köstendorf.

Ausgehend von einem

10-Punkte-Programm der

Salzburg AG zur Energie-

24 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


EUROPA

wende in Salzburg werden

dort gemeinsam mit der Bevölkerung

sogenannte „smart

grids“ aufgebaut, also intelligente

Netze, um das

fluktuierende Stromangebot

aus der Produktion bei erneuerbaren

Energien mit der

individuellen Stromnachfrage

zusammen zu führen. Ziel ist

es, auf jedem zweiten Dach

eine Photovoltaikanlage und

in jeder zweiten Garage ein

Elektroauto zu haben und

ohne Komfortverlust für die

Kunden Stromangebot und

-nachfrage in Einklang zu

bringen. Eine Förderung erfolgt

durch den Klima- und

Energiefonds, das Land

Salzburg und Electrodrive

Salzburg. Der Eigenanteil

pro Teilnehmer beträgt 3.000

– 5.000 €. Das Interesse der

Bevölkerung ist sehr groß,

alle verfügbaren Anlagen

sind bereits vergeben.

DI Herfried Harreiter von der

Österreichisch-Bayerische

Kraftwerke AG (ÖBK) stellte

die aktuellen Überlegungen

seines Unternehmens zur

Sanierung und energetischen

Nutzung der Unteren

Salzach mit innovativen

Lösungen vor. Die ÖBK,

1950 gegründet und je zur

Hälfte im Besitz von E.ON

und österreichischer Verbund

AG verfolgt das Ziel

der energetischen Nutzung

der Wasserkraft an den

Grenzflüssen Inn, Salzach

und Saalach. Nachdem die

Regulierung der Salzach zu

massiven Eintiefungen mit

drohendem und teilweise

bereits erfolgtem Sohldurchschlag

führte, schlägt die

ÖBK für das Tittmoninger

und das Freilassinger

Becken Maßnahmen vor, die

die Flusssanierung und die

Energienutzung kombinieren.

Ein Querbauwerk mit beweglichen

Erzeugungsmodulen

ist im Freilassinger Becken

angedacht. Neben einer sehr

guten Umweltverträglichkeit

ohne Stauhaltung ist auch

eine Radwegvernetzung

zwischen Bayerischer und

Salzburger Seite integriert.

Im Tittmoninger Becken

könnte ein Fließgewässerkraftwerk

als Teil der wasserwirtschaftlichen

Sanierung

an bis zu drei Standorten

realisiert werden. Sowohl die

Maßnahme im Freilassinger

als auch die im Tittmoninger

Becken würde den jährlichen

Strombedarf von jeweils

ca. 25.000 Haushalten abdecken,

wäre ökologisch

durchgängig und hochwassersicher.

In der anschließenden Diskussion

zeigte sich große

Zustimmung zu den vorgeschlagenen

Energienutzungsmöglichkeiten

an

der Salzach, ebenso wie zur

Idee einer grenzübergreifenden

Energieagentur und

–beratung in der EuRegio.

Die Ergebnisse aus dem

Modellprojekt in Köstendorf

sollen bei einer nächsten Eu-

Regio-Ratssitzung im Frühjahr

2013 in Augenschein

genommen werden. Bürgermeister

Hans-Jörg Birner lud

anschließend die Versammlung

des EuRegio-Rates zur

Herbstsitzung 2012 in seine

Gemeinde Kirchanschöring

im Landkreis Traunstein ein.

EuRegio-Geschäftsführer

Steffen Rubach gab einige

kurze Erläuterungen zum

Geschäftsjahr 2011, in dem

es wieder eine Fülle von

Veranstaltungen gab, wie

etwa die Berufs-Info-Messe

BIM, den Girls´ Day, den Eu-

Regio Dialog mit 6 Firmenbesuchen,

den Mundartleseabend

„bald hinum-bald

herum“, die Fachtagung

für Natur- und Umweltentwickelung

oder die EuRegio-

Chronistenseminare. Inhaltlich

bildeten sich etwa die

Schwerpunkte Sicherheit mit

der EuRegio-Kindersicherheitsolympiade

und dem 2.

Eu-Regio-Sicherheitssymposium,

oder Bürgerschaftliches

Engagement mit einer

Fachveranstaltungin Traunstein

und Exkursionen in 3

EuRegio-Gemeinden heraus.

Ferner wurden zwei

wichtige EuRegio-Projekte,

nämlich die Machbarkeitsstudie

EuRegioBahnen und

der Premiumwanderweg

SalzAlpenSteig Chiemsee-

Königssee-Hallstätter See erfolgreich

zur EU-Förderung

über INTERREG IV A

Bayern/Österreich beantragt,

so dass allein für diese beiden

Projekte in den kommenden

Jahren etwa eine Million

Euro EU-Förderungen in die

Region fließen werden.

EU – GemeinderätInnen Seminar in Salzburg

Im Zuge der Europa-

Gemeinderäte-Initiative des

Außenministeriums und der

Vertretung der EU Kommission

finden maßgeschneiderte EU-

Trainingsseminare für die

österreichischen Europa-

GemeinderätInnen statt. Die

Initiative EU Gemeinderäte

gibt es seit Anfang 2010, die

bisherigen Seminare fanden

in St. Pölten, Linz, Schladming

und vom 29. bis 30.

März 2012 in Salzburg statt.

Die zahlreichen teilnehmenden

EU GemeinderätInnen

konnten an den

beiden Tagen unter anderem

mit Experten aus Bund, Land,

Vertretungsstellen in Brüssel

sowie diversen anderen

Institutionen die Möglichkeiten

aktiver kommunaler

Mitgestaltung der europäischen

Politik, konkrete EU

Förderprogramme für die

Gemeinden und Städte, sowie

aktuelle Fragen rund um

aktuelle Entwicklungen in

der Europäischen Union

diskutieren. Die EU-Trainingsseminare

sollen die tägliche

Arbeit der Europa-Gemeinde-

rätInnen mit ihren Bürger-

Innen vor Ort unterstützen

und erleichtern. Neben der

Vermittlung von kommunalrelevantem

EU Wissen

liegt das Hauptaugenmerk

auch auf der Etablierung

eines Netzwerkes von EU

ExpertInnen, auf das bei Bedarf

zurückgegriffen werden

kann. Neben den Seminaren

werden den TeilnehmerInnen

der Initiative ua auch Reisen

nach Brüssel und Newsletter

zu aktuellen Themen geboten.

Nähere Informationen zur EU Gemeinderätinitiative finden

sie auf der Homepage des Außenministeriums unter

http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/europa/europa-gemeinderaete.html

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 25


EUROPA

Europäischer Klimaschutzpreis

geht an 6 Gemeinden und

eine Region in Österreich

Wieselburg, Gallneukirchen, Großschönau, Kötschach-Mauthen, Seeham, Schwaz und

die Region Bucklige Welt in Niederösterreich wurden vom Klimabündnis Europa mit dem

Climate Star ausgezeichnet.

Seeham (Salzburg): Projekt „Das Biodorf Seeham“

Kategorie bis 10.000 EinwohnerInnen

Über 80% Bioanteil in der

Landwirtschaft. Ein auf Naturerlebnis

und Urlaub am Biobauernhof

ausgerichtetes

Tourismuskonzept. Ein Biohotel,

eine Biopension, acht

Biobauernhöfe, der 1. biofaire

Laden Österreichs, eine

Bio-Getreidemühle, eine Bio-

Käserei, eine Kräuterwelt

mit Bio-Naturgarten, ein Bio-

Großhandel und ein Weinhändler

mit Biowein. Dazu

noch die Seehamer Biotage

mit jährlich 35 Veranstaltungen.

Nicht zu vergessen

die Bioheuregion - Seeham

ist Teil der größten Heumilchregion

Europas. Nach

langjähriger Vorarbeit zur Erreichung

der Umwelt- und Bioausrichtung

in der Gemeinde

ist jetzt das große

Ziel im Visier. Seeham will

das 1. Biodorf in Österreich

werden. Und auch in diesen

Prozess wird die Bevölkerung

genauso wie die

lokale Wirtschaft und die

Landwirtschaft eingebunden.

Zukunftsdialoge

wurden abgehalten, um die

BürgerInnen mit

dem Thema zu

konfrontieren und

Ideen und Gedanken

einzuarbeiten.

Diese

Ideen wurden in

einem Workshop

zusammengefasst

und der Gemeindevertretung

präsentiert.

Die Gemeinde

hat sich im

September 2011

einstimmig für das

„Biodorf“ ausgesprochen.

Die Eckpunkte

des neuen

Leitbildes wurden beim Dorffest

vorgestellt und an alle

Haushalte versandt. Die

Zertifizierung zum 1. Biodorf

soll in Kürze starten.

Das Klimabündnis ist das

größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk

Europas.

Die globale Partnerschaft

verbindet mehr als 1.600

Gemeinden aus 18 Ländern

in Europa mit Indigenen

Völkern der Regenwälder

in Südamerika. In Österreich

haben sich 927 Gemeinden,

675 Betriebe und 292

Schulen & Kindergärten zur

Reduktion der Treibhausgase

und zum Schutz der

Regenwälder verpflichtet.

www.klimabuendnis.at

Seeham in Salzburg,

1.600 EinwohnerInnen,

Klimabündnis-Gemeinde

seit 2004

Kontakt:

Gemeinde Seeham

Bürgermeister

Peter Altendorfer,

T: +43-6217-5525-0,

M: buergermeister@seeham.at

www.biowelt.sub.cc

www.climate-star.org

Rückfragen: Hannes Höller,

Klimabündnis Österreich,

T: 0664 / 85 39 409,

M: presse@klimabuendnis.at

26 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


ÖSTERREICH

EUROPA

Neubau Maschinenring-Zentrale in St. Johann

- bezahlte Anzeige -

Der Neubau der Maschinenring-Firmenzentrale

in St.

Johann schreitet zügig voran,

die Fertigstellung ist mit

Oktober terminisiert.

Das zum Großteil in Holzbauweise

errichtete 3-geschoßige

Bürogebäude wird die

neue Heimstätte des Maschinenring

Salzburg sowie des

Maschinenring Pongau.

Geschäftsführer Rudolf Huber

konnte den für Energiefragen

zuständigen Landesrat

Sepp Eisl anlässlich einer

Baustellenbesichtigung über

das außerordentliche Energiekonzept

informieren: „Wir

werden das gesamte Gebäude

ganzjährig ausschließlich

über eine Solaranlage beheizen.

Die gewonnene Wärme-

Energie wird mittels Betonkernaktivierung

gespeichert

und im Bedarfsfall zur Beheizung

und Warmwasseraufbereitung

genutzt.“

Foto: Maschinenring

LR Sepp Eisl zeigte sich vom vorbildlichen Energiekonzept

der neuen Zentrale des Maschinenring in St.

Johann überzeugt. V.l.n.r.: MR-Landesobmann Thomas

Liess, der Obmann des MR Pongau Titus Pfuner,

LR Sepp Eisl, Geschäftsführer Rudolf Huber sowie

der Obmann der Pongauer Bezirksbauernkammer

Silvester Gfrerer.

Foto: Maschinenring

Der Neubau der MR-Zentrale in St. Johann wird

durch seine moderne Holzbauweise auch architektonisch

für Aufmerksamkeit sorgen.

„Der Maschinenring

Salzburg

hat sich in den

letzten Jahren

zu einem wichtigen

Dienstleitungsunternehmen

entwickelt.

Ein wesentlicher

Faktor dieses

Erfolges sind die

vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

des Maschinenrings. Egal ob es um

die Schneeräumung im Winter oder

die Gartenpflege im Sommer geht, ist

das Fachwissen der vielfach aus der

Landwirtschaft stammenden MitarbeiterInnen

sehr gefragt. Als Energie-Landesrat

freut es mich auch, dass der Maschinenring

auf eine nachhaltige und

erneuerbare Energieversorgung der

neuen Zentrale setzt. Wir sehen, dass

es möglich ist auch Betriebsgebäude

zu bauen die ohne zusätzliche Energie

auskommen und nur durch die Kraft der

Sonne mit Wäme versorgt werden. Diese

Energieversorgung spart nicht nur

viel Geld, sondern schafft auch Unabhängigkeit.“

sagt Landesrat Sepp Eisl

bei der Baustellenbesichtigung.

Böschungsmähen

Stadt Salzburg

Außenanlagen

Schwimmbad Thalgau

Dienstleistungen im

öffentlichen Raum!

Reinigung von Tiefgaragen

und Parkhäusern

Rekultivierung

nach Erdarbeiten

Die Profis vom Land.

Seitenstreifen-Mähen

Großglockner Hochalpenstraße

Fällung

von Problembäumen

Reinigung

von Kanalschächten

Baumpflege

2 | 12 11 Die Salzburger Gemeinde 927


EUROPA

EM: Österreichs Bürgermeister erreichen Platz 8

schiedlichsten Nationan auch

zum Austausch genutzt: Gemeindepartnerschaften

wurden

angebahnt und die Bürgermeister

sprachen über die

Unterschiede der Gemeindestrukturen,

der Finanzen und

des Amtsverständnisses der

Bürgermeister zwischen Ost

und West. Teamkoordinator

Bürgermeister Robert Reiter

aus Rauris zeigte sich nach

der Rückkehr nach Österreich

trotz des Ergebnisses erfreut:

„Alles in allem war es

ein wirklich gelungener Bewerb,

der eine tolle Visitenkarte

für die Bürgermeisterkollegen

aus Polen ist und für

die wirkliche EURO in Polen

und der Ukraine einiges erwarten

lässt“.

Welches Land konnte

wo landen?

Tschechien

Slowakei

Italien

Deutschland

Polen I

Ukraine

Slowenien

Österreich

Polen II

Südtirol

Unterstützung

erwünscht!

Im Viertelfinale der Europameisterschaft

der Bürgermeister

in Polen war für die

österreichischen Ortschefs

diesmal Schluss. Dass sie

trotzdem die Gewinner der

Herzen sind, zeigte auch der

Fairplay-Pokal, den sie nun

in den heimischen Gemeindestuben

platzieren dürfen.

Österreichs Bürgermeister

haben alles gegeben und

doch nur den achten Platz

erreicht. Die 20 Ortschefs,

die für Österreich an den

Start der Bürgermeister

Fußball-EM in Polen gingen,

erreichten nur das Viertelfinale.

Gewonnen hat die

Bürgermeister-EURO Tschechien,

das die Slowakei in

einem packenden Finale besiegte.

Deutschland, das seit

2008 nach der ersten EURO

in Österreich regierender

Bürgermeister-Fußball-Europameister

war, hatte diesmal

auch im kleinen Finale gegen

Italien das Nachsehen.

Altersdurchschnitt:

52 Jahre

Erklären lässt sich das österreichische

Ergebnis leicht:

Der Altersdurchschnitt unserer

Kicker lag bei 52 Jahren,

Österreichs Team hatte

mit dem Altbürgermeister

Gebhard Moser von Mils bei

Imst, der 63 Jahre alt ist, auch

den ältesten Fußballer in seinen

Reihen. Trotzdem wurde

der Einsatz der Ortschefs

belohnt: Die österreichische

Mannschaft erhielt den „Fairplay-Pokal“.

„Für uns zählt

nicht unbedingt der Platz.

Es ist wichtig, dass die Bürgermeister

aus ganz Österreich

über die gemeinsame

Leidenschaft, den Fußball,

einmal zusammentreffen“,

so Ardaggers Bürgermeister

Johannes Pressl, der mit 42

Jahren noch zu den jüngeren

Teammitgliedern gehört.

Nebenschauplatz Politik

Neben der sportlichen Herausforderung

wurde das

Zusammentreffen der unter-

Möchten Sie das

Durchschnittsalter

der österreichischen

Bürgermeister-

Fußballmannschaft

senken? Sind Sie

vielleicht ein begeisterter

Fußballer?

Das Bürgermeister-

Nationalteam freut

sich stets über neue

Mitspieler. Bei

Interesse melden Sie

sich bitte bei Teamkoordinator

Bürgermeister

Robert Reiter

(Tel.: 06544/6202-23;

E-Mail:

robert.reiter@rauris.at).

28 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


EUROPA

Der SalzAlpenSteig verbindet Regionen

Bild: EuRegio Salzburg -

Berchtesgadener Land – Traunstein

Weitere Infos:

Gefördert von der Europäischen Union

mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds

für Regionale Entwicklung EFRE (INTERREG

Mit dem INTERREG IV A-

Projekt “SalzAlpenSteig

Chiemsee Königssee Hallstätter

See” soll das Erfolgsmodell

“Premiumwanderweg”

auf die Alpen im erweiterten

EuRegio-Raum Salzburg

– Berchtesgadener Land –

Traunstein übertragen werden.

Der erlebnisorientierte

moderne Mittelgebirgswanderweg,

kombiniert mit

den grandiosen Landschaftsszenarien

der Alpen, wird in

Zukunft - mit einer Gesamtlänge

von 230 km Leitweg

und 33 Rundwegen à 10 km

– Prien am Chiemsee mit

Hallstatt im Salzkammergut

verbinden. Ein neues Aushängeschild

für die grenzüberschreitende

Wanderregion

soll entstehen;

Regionen mit ihren Traditionen

und Geschichten

werden verbunden. Durch

eine verstärkte Auslastung

und eine Verlängerung der

Saison für die Gastgeber

kann die Region aktiv am

boomenden Wandertourismusmarkt

teilnehmen.

Bis Mitte 2014 soll der “Premiumwanderweg”

durch ein

zuverlässiges und nutzerfreundliches

Wanderleitsystem

mit höchster Qualität

in der Wegeführung, der

Beschilderung und der

Möblierung entstehen. Das

erlebnisoptimierte Wanderangebot

mit hoher regionaler

touristischer Strahlkraft soll

unter dem grenzüberschreitend

verbindenden Kern-

thema “Salz-Alpen” neue

Gäste anziehen. Besonders

soll die Zielgruppe der Genuss-

und Gelegenheitswanderer

(d.h. Familien sowie

kulturinteressierte und

naturverbundene Gäste,

die das Wandern auf einer

Höhenlage von 1000 m in

der Region entdecken und

genießen wollen) wirksam

angesprochen werden.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung,

die Anfang Mai

im Kongresshaus Berchtesgaden

stattgefunden hat,

haben die Projektpartner

über das EU-geförderte

INTERREG IV A-Projekt informiert.

Bei dieser Gelegenheit

wurde auch ein Erfahrungsaustausch

mit dem Projektleiter

des INTERREG-

Projektes „Lech Weg –

Wandern am Fluss des

Lebens“, das sich seit 2010

Michael Grießer,

Tourismusregion

Berchtesgaden-Königssee,

Tel.: +49/8652/967-101 und

Ute Nagl-Estermann, EuRegio

Salzburg -

Berchtesgadener Land -

Traunstein,

Tel.: +49/8654/772-107

in der Umsetzungsphase befindet,

organisiert.

Lead-Partner des Projektes

ist der Zweckverband

Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee.

Projektpartner

sind Gästeservice

Tennengau, Dachstein

Salzkammergut, Chiemgau

Tourismus e.V. sowie Chiemsee

Alpenland Tourismus.

Als Ko-Finanzierungspartner

fungieren die Kur GmbH Bad

Reichenhall und das Land

Oberösterreich.

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 29


SERVICE

„Unser Schulbuffet“ –

Voll gut die Jause!

Eine österreichweite Initiative

des Gesundheitsministeriums

Seit Jahresbeginn stellt das Gesundheitsministerium

ein mobiles Beratungsteam für

Schulbuffets zur Verfügung – es herrscht

große Nachfrage in ganz Österreich.

I n

acht

von zehn

österreichischen Schulen

ab der 5. Schulstufe gibt es

ein Schulbuffet. Es ist daher

wesentlich, was am Schulbuffet

angeboten wird. Vor

allem wenn man bedenkt,

dass jedes dritte Schulkind

nicht oder kaum etwas

frühstückt. Gerade bei den

Zwischenmahlzeiten werden

häufig die größten „Ernährungsfehler“

gemacht,

was letztlich dazu führt, dass

sich unsere Kinder und Jugendlichen

zu fett, zu salzig

und zu süß ernähren.

Gesündere Wahl am

Schulbuffet soll

die leichtere werden

Ausgewogene Ernährung

ist ein Grundpfeiler der Gesundheit.

Ein gesünderes

Angebot am Schulbuffet, das

zudem schmeckt, ist zur Aufrechterhaltung

der Lernfreude

und Leistungsfähigkeit

besonders wichtig. Gesundheitsminister

Alois Stöger

hat daher bereits im Vorfeld

der Initiative mit der „Leitlinie

Schulbuffet“ einen

wissenschaftlich

fundierten und an

den Grundregeln für eine

gesunde Ernährung orientierten

Standard für Buffets

erarbeiten lassen.

Mit der österreichweiten Initiative

„Unser Schulbuffet“

unterstützt das Gesundheitsministerium

nun österreichweit

Buffetbetriebe, die Leitlinie

in die Praxis umzusetzen.

Ziel ist, das Warenangebot

am Schulbuffet

Schritt für Schritt gesünder

zu gestalten.

Die Initiative läuft bis Ende

2013 und reiht sich als weitere

Maßnahme in den Nationalen

Aktionsplan Ernährung

(NAP.e) ein. Sie wird aus

Mitteln der Bundesgesundheitsagentur

finanziert.

Mobiles Beratungsteam

unterstützt vor Ort

Interessierte Schulbuffets

erhalten persönliche Unterstützung.

Ein mobiles Beratungsteam

arbeitet vor Ort

individuelle Umsetzungsvorschläge

aus, die für die jeweilige

Situation passen d.h.

praxisnahe, nachhaltig und

wirtschaftlich rentabel sind.

„Wir helfen Betreiberinnen

und Betreibern nicht nur

ausgewogene und schmackhafte

Angebote zu kreieren,

sondern unterstützen sie

auch bei verkaufsfördernden

Maßnahmen“, so der mobile

Berater für das Bundesland

Salzburg, der Ernährungswissenschafter

Mario Proske.

Kleine Schritte

mit großem Gewinn

Es reichen oft schon kleine

Veränderungen im Angebot

und bei der Präsentation, um

große gesundheitliche Wirkungen

zu erzielen, das bestätigt

die Praxis des mobilen

Beratungsteams. Aber ohne

erhobenen Zeigefinger, denn

das Ziel ist ja, dass Schülerinnen

und Schüler den Weg

der Veränderung auch mitgehen.

Verbote hingegen

bewirken meist das Gegenteil,

sie ziehen die Aufmerksamkeit

der Jugendlichen

auf sich.

Auszeichnung für

engagierte Buffetbetriebe

Das Engagement der Schulbuffets

soll auch belohnt werden.

Unternehmen, die sich

bemühen, an ihrer Schule

ein ausgewogenes Buffet

anzubieten, werden mit

einer Auszeichnungsurkunde

des Bundesministeriums

für Gesundheit geehrt und

namentlich auf der Website

der Initiative genannt.

Sie können uns unterstützen!

Damit möglichst viele Schülerinnen

und Schüler von der

Initiative profitieren, ist es

30 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12


SERVICE

wichtig, mit allen im Schulalltag

beteiligten Personen

aktiv zusammenzuarbeiten.

Naturgemäß liegt es im

Interesse der Eltern, dass

ihre Kinder in einem gesunden

Schulumfeld aufwachsen.

Sie alle können die

Initiative „Unser Schulbuffet“

maßgeblich unterstützen,

indem Sie den Buffetbetrieb

der jeweiligen Schule auf

eine Anmeldung bei „Unser

Schulbuffet“ aktiv hinweisen.

Die Teilnahme an der

Initiative ist kostenlos.

Informationen

und Anmeldung

zu „Unser Schulbuffet“

auf der Website

www.unserschulbuffet.at

oder unter 0810 810 227

(MO – FR von 9 – 15 Uhr,

max. € 0,1/Min.).

VERGABERECHT

Arno Kahl, Sigmund Rosenkranz

Format: 13,5 x 20 cm

ISBN: 978-3-902638-79-3

Publikationsdatum: 03.05.2012

Buchumfang: XXII, 163 Seiten, € 24,90

Das Vergaberecht ist ein auch für die Gemeinden bedeutsames Rechtsgebiet.

Dies wird schon am geschätzten Volumen der öffentlichen Auftragsvergaben

von rund 60 Milliarden Euro pro Jahr in Österreich deutlich. Auch die

Gemeinden sind in erheblichem Maß als öffentliche Auftraggeber tätig.

Umso problematischer erscheint es, dass es sich beim Vergaberecht um eine

komplexe und in der Praxis sich oft als kompliziert erweisende Materie handelt.

Hinzu kommt, dass es im Vergaberecht innerhalb weniger Jahre sehr häufig zu – teilweise weitreichenden –

Änderungen kommt. Auch im Jahr 2012 brachte eine Novelle zum Bundesvergabegesetz 2006 diverse Neuerungen,

wie beispielsweise ein gänzlich neues Verfahren zur Auftragsvergabe im so genannten Unterschwellenbereich

(„Direktvergabe mit vorheriger Bekanntmachung“).

Öffentliche Auftraggeber allgemein und Gemeinden im Besonderen droht stets die Gefahr, wichtige Projekte nicht oder

nicht zeitgerecht umsetzen zu können, wenn ihnen bei der Auftragsvergabe Fehler unterlaufen.

Das vorliegende Buch von Kahl/Rosenkranz liefert eine allgemein verständliche Einführung in die komplexe Materie

des Vergaberechts. Für alle Rechtsanwender finden sich zahlreiche nützliche Informationen, zuverlässige Lösungen

für häufig auftretende Fragen werden vorgezeichnet. Das Buch enthält umfassende Übersichten und Tabellen zu den

für Auftraggeber wichtigen Bereichen.

Im praktischen Format gehalten und mit einem speziellen Schlussteil zu den jeweiligen Vergaberechtsschutzgesetzen

der Länder (inklusive Tabellen) erweist sich das Buch als nützlicher Begleiter für alle, die sich mit dem Vergaberecht

beschäftigen.

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 31


SERVICE

EMAS für Gemeinden, Verbände

und öffentliche Einrichtungen

Ökologisch aktive Gemeinde durch Umweltmanagement?

Umweltprojekte in öffentlichen Einrichtungen mit Zertifikat?

Eine sechstägige EMAS Workshop-Reihe ermöglicht die Zertifizierung

und zeigt ökologische Maßnahmen auf, die sich rechnen.

Das Lebensministerium unterstützt gemeinsam mit dem ÖWAV und umwelt

service salzburg als Kooperationspartner alle Salzburger Gemeinden,

Verbände und öffentlichen Einrichtungen.

32 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12

EMAS ist ein freiwilliges Umweltmanagementsystem

auf

gesetzlicher Basis, mit dem

kontinuierlich Verbesserungen

im Umweltbereich erreicht

werden können. Die

Abkürzung EMAS steht für

„Eco-Management and Audit

Scheme“. Grundlage ist die

EMAS Verordnung (EG Nr.

1221/2009). Alle Organisationen

des öffentlichen

Sektors und der Privatwirtschaft

können sich da-


SERVICE

ran beteiligen. Sind alle Anforderungen

erfüllt, so wird

die Organisation bzw. die

Einrichtung in ein öffentlich

zugängliches Register eingetragen

und darf das EMAS-

Logo verwenden.

Umweltschutz,

der sich rechnet

Die Beweggründe von Gemeinden,

Verbänden und

öffentlichen Einrichtungen,

sich an EMAS zu beteiligen

sind vielfältig und hängen

vom Nutzen und was

damit erreicht werden soll

ab. Beispielsweise werden

Kostensenkungen erzielt:

Reduzierung des Wasserund

Energieverbrauchs,

Optimierung des Einsatzes

von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen,

geringere Abfallmengen,

optimierte Abläufe,

Kooperationen in der

Beschaffung, etc. „Bei den

Erhebungen im Rahmen von

EMAS werden Mengen und

direkte Umweltauswirkungen

von zB Abfällen oder Abwasser

sichtbar. Verbesserungspotenziale

zeigen sich auf.

Damit ist die Umsetzung in

den meisten Fällen nicht nur

ökologisch, sondern auch

ökonomisch sinnvoll“, so

Franz Kendler, Geschäftsführer

des Gemeindeverbandes

Abfall- und Umweltberatung

Flachgau.

Image und Kommunikation

als Schlüssel zum Erfolg

Auch die Sicherstellung der

Rechtskonformität, Imagegewinn

und Wettbewerbsvorteile

sind weitere gute

Gründe dafür, sich an EMAS

zu beteiligen. Ein Sprichwort

sagt: „Tue Gutes und rede darüber!“

Das gilt auch für den

Umweltbereich. Christoph

Schaffenrath, Umweltbeauftragter

der Marktgemeinde

Telfs sieht die Kommunikation

als Schlüssel zum Erfolg!

Die Marktgemeinde Telfs,

mit rund 15.000 Einwohnern

drittgrößter Ort in Tirol,

war die erste Verwaltungseinrichtung

im Westen

Österreichs, die sich am

Umweltmanagementsystem

nach EMAS beteiligt hat.

„Gerade für eine Kommune

als öffentliche Institution und

der damit verbundenen Vorbildwirkung

spielt die externe

Kommunikation mit den

Bürgern eine zentrale Rolle

und dient dazu, die Umweltleistung

klar und transparent

nach außen hin darzustellen“,

ist Schaffenrath

überzeugt. Unter anderem

führte die aktive Informationsarbeit

in Telfs zu einer Eindämmung

des Abfallaufkommens.

Das Lebensministerium unterstützt

gemeinsam mit dem

ÖWAV und umwelt service

salzburg als Kooperationspartner

Salzburger Gemeinden

und öffentliche Einrichtungen.

In einer 6-tätigen

Workshop-Reihe wird erarbeitet,

wie ein Umweltmanagement

nach EMAS mit

vertretbarem Aufwand aufgebaut

werden kann. Mit einer

geringen Teilnahmegebühr

können pro Einrichtung zwei

Vertreter teilnehmen.

Bei Bedarf können für weitere

Beratungsleistungen die geförderten

Angebote von umwelt

service salzburg in Anspruch

genommen werden.

In den vier Bereichen Energie,

Abfall- und Ressourcenmanagement,

Mobilität und

Umweltmanagement übernimmt

umwelt service salzburg

50 Prozent der Beratungskosten.

Die neue Workshop-Reihe

„Mit EMAS zu ökologisch aktiven

Gemeinden, Verbänden

und öffentlichen Einrichtungen“

beginnt im Herbst

2012.

Kostenbeitrag: Das Projekt

wird aus Mitteln des Lebensministeriums

gefördert. ÖWAV-

Mitglieder und Mitglieder des

Österreichischen Gemeindebzw.

Städtebundes: € 550,–

(inkludiert 2 Personen pro

Gemeinde/Verband/Einrichtung)

Nichtmitglieder: € 750,–

(inkludiert 2 Personen pro Gemeinde/Verband/Einrichtung)

Der Kostenbeitrag beinhaltet:

Teilnahme an den Workshops,

Verpflegung während

der Kaffeepausen, fachliche

Betreuung während der und

zwischen den Workshops,

Unterlagen, Teilnahme an der

Abschlussveranstaltung.

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Was bringt die 6-tägige

Workshop-Reihe?

Wissen und Werkzeuge, um das

Umweltmanagement mit praktischen Arbeiten

zwischen den Workshops in der teilnehmenden

Einrichtung aufzubauen.

Unterstützung beim Aufbau des

Umweltmanagements durch das Projektteam.

Einen Beratungstag vor Ort von eco4ward

und denkstatt.

Offenlegung von zahlreichen Verbesserungsund

Einsparungspotenzialen.

Rechtssicherheit im Umweltbereich.

Einen intensiven Erfahrungsaustausch

mit Vertretern anderer Einrichtungen.

Qualifikation zum internen Umweltauditor

(EMAS/ISO 14001).

Vorbildwirkung für andere öffentliche

Einrichtungen.

Auszeichnung durch das Lebensministerium.

Nähere Infos und das Programm finden Sie auf der

Homepage von umwelt service salzburg

www.umweltservicesalzburg.at,

unter www.emas.gv.at oder unterwww.oewav.at.

Telefonische Auskünfte:

Elisabeth Seifert,

Tel: 01/ 51 522 1723.

Schriftliche Anmeldungen sind bereits mittels

E-Mail möglich: martin.waschak@oewav.at.

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 33


SERVICE

Berufsreifeprüfung in Modulen

am Abendgymnasium Salzburg

Im Fernstudium wöchentlich 2 Abende

Je nach Vorbildung 3 - 5 Semester Dauer

Alle Prüfungen öffentlich rechtlich im Haus

Kostenloser Unterrichtsbesuch im Modulsystem des Abendgymnasiums

Das Abendgymnasium Salzburg

kann auf eine langjährige

und erfolgreiche Zusammenarbeit

mit Salzburgs

Behörden bei der B-Matura

hinweisen. Ca. 500 Beamte

und Vertragsbedienstete

haben diese sehr wichtige

Qualifikation an unserer

Schule erlangt. Viele davon

haben im Anschluss die Vollmatura

abgeschlossen.

Mit einer BDG Novelle wurde

2009 die B-Matura abgeschafft.

Bereits begonnene

Studien laufen bis 2013

aus. Als Folge davon bietet

nun das Abendgymnasium

allen Beamten und Vertragsbediensteten

in Gemeinden,

Städten, Land und

Bund durch den Besuch

von Deutsch, Englisch und

34 Die Salzburger Gemeinde 2 | 12

Mathematik die Qualifikation

„Berufsreifeprüfung“ an.

Der Fachbereich wird gemeinsam

festgelegt. Die

Prüfungen finden vor der

hausinternen Kommission

statt. Der Ausbau zur Vollmatura

(damit uneingeschränkte

Studiermöglichkeit

an allen Universitäten und

Fachrichtungen im In- und

Ausland) ist im Modulsystem

möglich. In den drei Fächern

ist der Besuch von jeweils maximal

fünf Modulen vorgesehen,

wobei auf die Vorkenntnisse

Bedacht genommen

wird und Verkürzungen

möglich sind. Die Module

werden vorwiegend im Fernstudium

angeboten, sodass

mit zwei Unterrichtsabenden

pro Woche zu rechnen ist.

Mithilfe unserer Lernplatt-

Weitere Information gerne unter

Tel. 0662/434575

oder unter www.abendgymnasium.salzburg.at

form können Übungen

und Vorbereitungen extern

erledigt werden und

die Studierenden erhalten

laufend ein Feedback der

betreuenden Lehrer. Das

Abendgymnasium Salzburg

ist eine öffentlichrechtliche

Schule und steht

allen Berufstätigen über

17 Jahren, die eine Matura

anstreben, schulgeldfrei zur

Verfügung.

Anmeldung und Aufnahme:

Voraussetzung ist der Abschluss

einer Lehre oder

einer zumindest dreijährigen

mittleren Schule

oder Krankenpflegeschule

oder einer mindestens

30 Monate umfassenden

Schule für den medizinischtechnischen

Fachdienst.

Weiters können alle Beamte

und Vertragsbedienstete mit

Grundausbildung gem. BDG/

VBG für A4, D, E2b, w2,

MB002 oder V4/2 mit dreijähriger

Dienstzeit aufgenommen

werden.


SERVICE

SAFETY-Tour 2012 Landesfinale in Laufen:

die sicherste Volkschulklasse kommt aus Zederhaus!

Erstmalig in der 13-jährigen Geschichte der Kindersicherheitsolympiade fand das

Landesfinale in Bayern statt. Die Klassen aus Zederhaus und Laufen konnten das

diesjährige Motto der SAFETY-Tour „Wer zuerst hilft – hilft am Besten“ am erfolgreichsten

umsetzen, und dürfen somit beim Bundesfinale im Wiener Ernst-Happel-

Stadion teilnehmen. Dort wird am 15. Juni die sicherste Klasse Österreichs ermittelt!

Von mehr als 3600 TeilnehmerInnen qualifizierten sich 16 Klassen zum Landesfinale,

darunter 5 Schulen aus dem bayrischen Raum, und stellten am 24. Mai 2012 am Sportplatz

in Laufen, im Rahmen von packenden Wettbewerben ihr Sicherheitswissen und

ihre Geschicklichkeit spielerisch unter Beweis.

Bild: Salzburger Zivilschutzverband

Siegerklasse Landesfinale 2012 VS Zederhaus im Bild vl. Wolfgang

Hartl vom Zivilschutzverband, Bgm. Helmut Klose aus Puch, Ferdinand

Haslinger AUVA Wien, Präsident des Salzburger Zivilschutzverbandes

HR Manfred Rothschädl, Johann Krippl Ehrenpräsident

der Wasserrettung, vorne Moderator Roman Kostrouch

Die Safety Tour ist ein

Teambewerb bei dem Kindern

der 4. Klasse Volksschule

bzw. Grundschule im

Rahmen von Schnellraterunden,

Radfahrparcours

und Löschbewerben spielerisch

das nötige Wissen

für Ernstfälle beigebracht

wird. Die Bewerbe werden

von Leistungsschauen und

Demonstrationen der Einsatzorganisationen

umrahmt.

Der Präsident des Salzburger

Zivilschutzverbandes HR

Manfred Rothschädl erklärte

zum Landesfinale: „Gute

Nachbarschaft ist die Voraus-

setzung für Sicherheit. Gerade

hier bei der Sicherheitsolympiade

können sich

Freundschaften zwischen

den Kindern, LehrerInnen

und Schulen bilden. Die

SchülerInnen lernen sowohl

die österreichischen als

auch die deutschen Notrufnummern,

arbeiten und helfen

gemeinsam als Team.

Durch diverse Vorführungen

der Einsatzorganisationen

wird das Interesse für diese

bei den Kindern geweckt. Beispielsweise

meinte Enes aus

der VS Niedernsill, dass ihm

die Polizei am besten gefällt,

weil die viele Einsätze haben

und da immer etwas los ist.

Somit können auch erste

Kontakte zu den Blaulichtorganisationen

geknüpft und

vertieft werden. Im Rahmen

der Safety Tour erlangen jedes

Jahr mehr als 50.000

Kinder in ganz Österreich

das Wissen um Gefahren

im Alltag vorzubeugen und

bei Unfällen im Straßenverkehr

oder bei globalen

Katastrophen richtig zu reagieren.

Dadurch kann das

erworbene Wissen an Eltern

und Freunde weitergegeben

werden!“

Der Stv. Landrat und

Direktor der GS in Laufen,

Helmut Fürle lobte vor allem

den Einsatz und den Ehrgeiz

mit dem die SchülerInnen am

Werk waren und strich die

hervorragenden Leistungen

von allen TeilnehmerInnen

heraus. Besonderen Dank

sprach er dem Salzburger

Zivilschutzverband und der

EuRegio aus, ohne die es gar

keine SchülerInnen aus dem

Berchtesgadener Land und

Traunstein bei der Sicherheitsolympiade

gäbe.

Bgm. Hans Feil aus Laufen

meinte dazu: „Wir freuen

uns, dass das erste Euregio-

Landesfinale auf bayrischen

Boden gerade in Laufen

stattfindet, und verwies

dabei auf den geschichtlichen

Hintergrund der Stadt

Laufen, welche im 19.Jhdt.

ein Teil von Salzburg war.“

Sein Dank gilt dem Sportverein

Laufen, welcher die

Anlage zur Verfügung stellte,

und den Einsatzorganisationen

für die großartige

Unterstützung.

Dieselbe Ansicht teilte auch

der Landtagsabgeordnete

und Vizepräsident des Zivilschutzverbandes

Lukas Essl:

„Vor allem die länderübergreifende

Zusammenarbeit

als Zeichen der guten Nachbarschaft

ist lobenswert zu

erwähnen.“

Die Direktorin Veronika

Pfeifenberger der Siegerklasse

aus Zederhaus: „Die

Veranstaltung ist spielerisch

toll aufbereitet und

keine noch so gute Lehrerin,

kann es an einem Vormittag

schaffen, einer Klasse so viel

für das Leben beizubringen.

Darüber hinaus kann die

Teamfähigkeit nicht besser

gefördert und trainiert werden.

Schade findet sie nur, dass

nicht alle 4ten Klassen

bei der Kindersicherheitsolympiade

mitmachen. Vielen

Dank an alle HelferInnen für

diesen unvergesslichen Tag!“

2 | 12 Die Salzburger Gemeinde 35


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für jeden Schüler

bei Schuluntersuchungen.

• leicht zu bedienen

• reiß- und rutschfestes Papier

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