Steiermark Report Februar 2011 - einseitige Ansicht (für kleinere ...

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Steiermark Report Februar 2011 - einseitige Ansicht (für kleinere ...

Der Zielhang mit dem „Planet Planai“

Bild: gepa-pictures

In großen Schritten zur WM 2013

Inge Farcher

Als eine Art erfolgreichen Testlauf für die Alpine Ski-WM 2013 haben viele Kommentatoren den

Schladminger Nachtslalom 2011 bezeichnet. Die Infrastruktur-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren,

38 Prozent der Projekte sind bereits fertiggestellt.

Seit am 28. Mai 2008 in Kapstadt

Schladming den WM-Zuschlag

erhielt, sind viele Stunden in die

Vorbereitungsarbeiten geflossen. Der

Ausrichter der Weltmeisterschaft, der

Österreichische Skiverband, unter der

Leitung von Präsident Peter Schröcksnadel,

hat mit der Steiermärkischen

Landesverwaltung verlässliche und

engagierte Partner gefunden. Insgesamt

sind, neben der Gesamtprojektmanagement-Gesellschaft

„GPM

Infrastruktur Schladming 2013“, einer

100-prozentigen Landestochter, 16

Dienststellen des Landes Steiermark

in den Infrastruktur-Aufbau für die

WM eingebunden und haben schon

ein großes Stück Arbeit geleistet.

Der derzeitige Stand: Von den 24

Projekten (die Verkehrs-Infrastruktur

ist darin noch nicht inkludiert)

sind mittlerweile bereits 38 Prozent

fertiggestellt, 29 Prozent in Bau, 23

Prozent in der Ausführungsplanung,

vier Prozent im Wettbewerbs- und

acht Prozent im Planungsstadium,

berichten GPM-Vorsitzender Heinz

Fuhrmann und GPM-Geschäftsführer

Fritz Stehlik. Drei der spannendsten

Projekte sind das Zielstadion – bestehend

aus der bereits fertiggestellten

Talstation, dem „Planet Planai“ und

dem Servicedeck mit mobilen Zusehertribünen

– sowie das Medienzentrum

und der Bereich für die Athleten

die „Athletic Area“.

Viel diskutiert wurde bereits über das

Zielstadion, vor allem über das 2012

in Bogenform zu errichtende „Symbol“,

auch „Straße der Sieger“ genannt.

Das Servicedeck, das zur Entflechtung

der Verkehrswege und als Organisationsfläche

dient, ist eine fixe, vielseitig

nutzbare Unterkonstruktion des

mobilen Zielstadions. Das Stadion

selbst wird nur für die Großveranstaltungen

zeitlich befristet errichtet und

anschließend wieder abgebaut. Bis

Ende April läuft die Ausschreibung,

spätestens Ende 2012 soll der rund

5,2 Millionen Euro teure Bau abgeschlossen

sein. Für die Nachnutzung

gibt es schon zahlreiche Ideen: Neben

dem Skiweltcup kann das multifunktionale

Veranstaltungszentrum für die

Mountain-Bike-WM, für Beachvolley-

Ball-Veranstaltungen, Konzerte oder

Musikfestivals genutzt werden.

Für den Bau der „Athletic Area“ sind

Euro 2,6 Millionen vorgesehen. Dieses

multifunktionelle Projekt soll auch als

Treffpunkt für die 2500 freiwilligen

Helfer und 250 Sicherheitskräfte dienen.

Dieser Bereich soll nach der WM

vielseitig genutzt werden, insbesondere

als zusätzliche sportliche Einrichtung

für Schulen, als Zentrum aller

Schladminger Sportvereine, als neue

Heimstätte des FC-Schladming und

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