Zur Studiensituation von Seniorstudierenden. Studienmotive und ...

koost.uni.koeln.de

Zur Studiensituation von Seniorstudierenden. Studienmotive und ...

Zur Studiensituation von Seniorstudierenden.

Studienmotive und ‐erfahrungen.

Ergebnisse einer Umfrage unter Seniorstudierenden

an der Universität zu Köln

Herausgeber:

Autoren/innen:

Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit

Arbeitsbereich Gasthörer‐ und Seniorenstudium

Universität zu Köln

Paula Gabrych, Marie Pahl

GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften

Bachemer Str. 40, 50931 Köln

Astrid Costard, Miriam Haller, Hartmut Meyer‐Wolters

CEfAS – Centrum für Alternsstudien

Universität zu Köln

Gefördert von:

Druck:

Verein zur Förderung des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums

an der Universität zu Köln e.V. (fgs)

Zentrale Hausdruckerei der Universität zu Köln

Köln 2011


____________________________________________________________________________

II

Inhalt

Einleitung .................................................................................................................................... 1

1.1 Beschreibung und Ablauf des Projekts ........................................................................ 3

1.1.1 Durchführung der Befragung ............................................................................... 3

2 Ergebnisse .......................................................................................................................... 4

2.1 Alter und Geschlechtsstruktur ..................................................................................... 4

2.2 Wohnort ...................................................................................................................... 6

2.3 Bildungsabschluss und Ausrichtung des Berufsabschlusses ....................................... 9

2.4 Derzeitige Studienausrichtung und Zusammenhang zur beruflichen Ausrichtung .. 10

2.5 Kinder, die studiert haben ......................................................................................... 12

2.6 Beschäftigung außerhalb des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums ............................ 13

2.7 Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen außerhalb der Universität ................. 14

2.8 Gewinnung von Interessenten für das Gasthörer‐ und Seniorenstudium ............... 15

2.9 Semesterzahl ............................................................................................................. 16

2.10 Wöchentlicher Zeitaufwand ...................................................................................... 17

2.11 Art der Beteiligung an den regulären Veranstaltungen ............................................ 19

2.12 Motive zur Aufnahme des Seniorenstudiums ........................................................... 21

2.13 Erfahrungen im Verlauf des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums ............................... 24

2.14 Das Engagement der Seniorstudierenden an der Universität ................................... 27

2.15 Verhältnis der Seniorstudierenden zu anderen Universitätsmitgliedern ................. 28

3 Kenntnis und Nutzung der Angebote der Universität ...................................................... 30

3.1 Kenntnis und Nutzung der Koordinierungsstelle ...................................................... 32

3.2 Wunsch nach weiteren Angeboten ........................................................................... 34

3.3 Kenntnis des und Mitgliedschaft im fgs .................................................................... 38

3.3.1 Wahrnehmung der Funktionen des fgs .............................................................. 39

3.3.2 Kenntnis und Nutzung der Angebote des fgs ..................................................... 41


____________________________________________________________________________

III

3.3.3 Wunsch nach weiteren Angeboten des fgs und Verbesserungsvorschläge ...... 43

3.3.4 Hauptinformationsquellen über die Angebote des fgs ...................................... 45

4 Weitere Hinweise der Seniorstudierenden ...................................................................... 46

5 Verbesserungsvorschläge und weitere Hinweise aus den Werkstattgesprächen ........... 47

6 Zusammenfassung und Ausblick ...................................................................................... 49

7 Anhang ............................................................................................................................. 51


____________________________________________________________________________

IV

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Häufigkeitsverteilung des Alters der Befragten unterschieden zwischen

Männern und Frauen .......................................................................................... 5

Abbildung 2: Herkunft nach Postleitzahlenbereich ................................................................. 7

Abbildung 3: Wöchentlicher Zeitaufwand in Stunden für die Anfahrt und den Rückweg ...... 7

Abbildung 4: Bildungsabschluss der Befragten ........................................................................ 9

Abbildung 5: Ausrichtung des Berufsabschlusses .................................................................. 10

Abbildung 6: Derzeitiger Studienschwerpunkt ...................................................................... 11

Abbildung 7: Kinder des Befragten studieren oder haben studiert....................................... 12

Abbildung 8: Bildung der Befragten und studierende Kinder ................................................ 13

Abbildung 9: Beschäftigung außerhalb des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums ................... 14

Abbildung 10: Besuch von anderen Weiterbildungsveranstaltungen außerhalb der

Universität ........................................................................................................ 15

Abbildung 11: Von den Befragten genutzte Informationsquelle über das Angebot des

Seniorenstudiums in Prozent ........................................................................... 16

Abbildung 12: Anzahl der Semesterzahl in Prozent ................................................................. 17

Abbildung 13: Wöchentlicher Zeitaufwand für den Veranstaltungsbesuch in

Semesterwochenstunden ................................................................................. 18

Abbildung 14: Wöchentlicher Zeitaufwand für die Vor‐ und Nachbereitung der

Veranstaltungen in Stunden ............................................................................. 19

Abbildung 15: Form der Beteiligung an den Veranstaltungen ................................................ 20

Abbildung 16: Engagement der Gasthörer/innen an der Universität ..................................... 28

Abbildung 17: Verhältnis der Seniorstudierenden und Gasthörer/innen zu anderen

Universitätsmitgliedern .................................................................................... 29


____________________________________________________________________________

V

Abbildung 18: Nutzung und Empfehlung der Angebote der Universität ................................. 31

Abbildung 19: Kenntnis und Nutzung der Angebote der Koordinierungsstelle ...................... 33

Abbildung 20: Hauptinformationsquelle über Veranstaltungen der Koordinierungsstelle .... 34

Abbildung 21: Bekanntheitsgrad des fgs ................................................................................. 38

Abbildung 22: Mitgliedschaft im fgs ....................................................................................... 39

Abbildung 23: Wahrgenommene Funktionen des fgs ............................................................. 40

Abbildung 24: Kenntnis und Nutzung der fgs‐ Angebote ........................................................ 42

Abbildung 25: Hauptinformationsquelle über das Angebot des fgs ....................................... 46


____________________________________________________________________________

VI

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Prozentualer Anteil an Männern und Frauen in den Altersgruppen ................. 5

Tabelle 2: Motivation der Studierenden ein Studium zu absolvieren .............................. 21

Tabelle 3: Erfahrungen im Verlauf des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums ...................... 25

Tabelle 4: Faktorenstruktur der Erfahrungen ................................................................... 27

Tabelle 5: Zusammenhang zwischen Kenntnis der Koordinierungsstelle und des fgs ..... 39

Tabelle 6: Geschlecht der Befragten ................................................................................. 51

Tabelle 7: Alter der Befragten ........................................................................................... 52

Tabelle 8: Alter der Befragten (gruppiert) ........................................................................ 52

Tabelle 9: Herkunft der Befragten nach PLZ (gruppiert)................................................... 52

Tabelle 10: Bildungsabschluss der Befragten ...................................................................... 53

Tabelle 11: Ausrichtung des Berufsabschlusses .................................................................. 53

Tabelle 12: Bildungshintergrund in der Familie (studierende Kinder) ................................ 53

Tabelle 13: Beschäftigung außerhalb des Studiums ........................................................... 54

Tabelle 14:

Tabelle 15:

Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen anderer Institutionen außer der

Universität ........................................................................................................ 54

Von den Befragten genutzte Informationsquelle über das Angebot eines

Gasthörer‐ und Seniorenstudiums ................................................................... 55

Tabelle 16: Semesterzahl im Gasthörer‐ und Seniorenstudium ........................................ 56

Tabelle 17: Semesterzahl im Gasthörer‐ und Seniorenstudium nach Kategorien ............. 57

Tabelle 18: Studienschwerpunkt der Befragten ................................................................. 57

Tabelle 19: Wöchentliche Zeitaufwendung für das Studium – Veranstaltungsbesuch ...... 58

Tabelle 20: Wöchentliche Zeitaufwendung für das Studium – Vor und Nachbereitung .... 59


____________________________________________________________________________

VII

Tabelle 21: Wöchentliche Zeitaufwendung für die Wegezeiten zur Uni ............................ 60

Tabelle 22:

Durchschnittlicher wöchentlicher Zeitaufwand für den Veranstaltungsbesuch,

die Vor‐ und Nachbereitung sowie für den Weg zu den Veranstaltungen ...... 60

Tabelle 23: Häufigkeit der Beteiligung ................................................................................ 61

Tabelle 24: Teilnahme nur als Zuhörer ............................................................................... 61

Tabelle 25: Art der Beteiligung und Zeitaufwände ............................................................. 61

Tabelle 26: Art der Beteiligung und Zertifikaterwerb ......................................................... 61

Tabelle 27:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Wunsch nach einem regulären

Studium ............................................................................................................. 62

Tabelle 28: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Veränderung des

Studienschwerpunkts während des Gasthörerstudiums ................................. 62

Tabelle 29:

Tabelle 30:

Tabelle 31:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Anregung zur intensiveren

Beschäftigung mit neuen Themen .................................................................... 62

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Infrage stellen von eigenen

Überzeugungen ................................................................................................ 63

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ kritischer gegenüber Aussagen

anderer geworden und stärkere Beachtung von Begründungen ..................... 63

Tabelle 32: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Leben interessanter .................. 63

Tabelle 33: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Entdeckung neuer Fähigkeiten . 64

Tabelle 34:

Tabelle 35:

Tabelle 36:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ andere Betätigungsfelder an der

Uni außerhalb Lehrveranstaltungen ................................................................. 64

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ stärker eigene Interessen

verfolgen ........................................................................................................... 64

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ wenig Leistungsvermögen als

gedacht ............................................................................................................. 65


____________________________________________________________________________

VIII

Tabelle 37:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Bestätigung des eigenen

Leistungsvermögens ......................................................................................... 65

Tabelle 38: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Stress durch das Studium ......... 65

Tabelle 39:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Verbesserung des Wohlbefindens

durch das Studium ............................................................................................ 66

Tabelle 40: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Studium gibt neuen Lebenssinn 66

Tabelle 41:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ durch Studium Krise überwunden

.......................................................................................................................... 66

Tabelle 42: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ neue Freunde gewonnen .......... 67

Tabelle 43: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ als Gesprächspartner

interessanter geworden ................................................................................... 67

Tabelle 44: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ gesteigertes Selbstbewusstsein 67

Tabelle 45: Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ gesteigerte Ausdrucksfähigkeit 68

Tabelle 46:

Tabelle 47:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Bezugspersonen finden gut, dass

ich studiere ....................................................................................................... 68

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Rechtfertigung vor anderen nötig

.......................................................................................................................... 68

Tabelle 48: Häufigkeit des Engagements an der Universität .............................................. 69

Tabelle 49: Verhältnis zu jüngeren Studierenden ............................................................... 69

Tabelle 50: Verhältnis zu Seniorstudierenden .................................................................... 69

Tabelle 51: Verhältnis zu Dozenten/innen .......................................................................... 70

Tabelle 52: Verhältnis zu Dozenten/innen der Arbeitskreise ............................................. 70

Tabelle 53: Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni – Universitätsbibliothek ..... 70

Tabelle 54: Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni ‐ Seminarbibliothek............ 71


____________________________________________________________________________

IX

Tabelle 55:

Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni ‐ Angebote des

Rechenzentrums ............................................................................................... 71

Tabelle 56: Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni – KLIPS ................................ 71

Tabelle 57: Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni – ILIAS ................................. 72

Tabelle 58: Bekanntheitsgrad der Koordinierungsstelle ..................................................... 72

Tabelle 59: Informationsquelle über das Angebot der Koordinierungsstelle ..................... 72

Tabelle 60: Bekanntheitsgrad des fgs ................................................................................. 73

Tabelle 61: Wahrgenommene Funktion des fgs ................................................................. 73

Tabelle 62: Informationsquelle über das Angebot des fgs ................................................. 73

Tabelle 63: Anteil der Nutzer von Online‐Angeboten ......................................................... 74

Tabelle 64: Anteil der Nutzer von Online‐Angeboten ......................................................... 74

Tabelle 65: Rotierte Komponentenmatrix der Studienmotive ........................................... 74

Tabelle 66: Rotierte Komponentenmatrix der Erfahrungen im Studium ........................... 75

Tabelle 67: Weitere Hinweise ............................................................................................. 81


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1

Einleitung

Der Beginn der Geschichte des Seniorenstudiums fällt in die 1980er Jahre. Zu dieser Zeit öffnen

sich viele Universitäten und entwickeln zielgruppenspezifische Konzepte der wissenschaftlichen

Weiterbildung. Der Senat der Universität zu Köln hat im Jahr 1987 erstmalig

Möglichkeiten erörtert, im Kontext der allgemeinen wissenschaftlichen Weiterbildung auch

ein Angebot für ältere Studieninteressenten zu entwickeln. Die konzeptionelle und organisatorische

Vorbereitung eines solchen Studienangebots wurde vom Senat einer dazu unter

dem Vorsitz des damaligen Rektors, Herrn Professor Hanau, neu ins Leben gerufenen „Senatskommission

für Weiterbildung und Seniorenstudium“ übertragen. Die Senatskommission

hat dem Senat der Universität zu Köln nach eingehenden Beratungen empfohlen, auch

die nicht berufsorientierte Beschäftigung mit den Wissenschaften als vollwertige Möglichkeit

des akademischen Studiums anzuerkennen und sie – soweit die äußeren Zwänge der Überlast

in der Erstausbildung dies zulassen – in der Lehre zu berücksichtigen. Außerdem hat sie

sich dafür ausgesprochen, älteren Studierenden zu Beginn ihres Studiums eine orientierende

Hilfestellung anzubieten. Spezielle Senioren‐Studiengänge sollten nicht entwickelt werden.

Diese Empfehlung hat sich der Senat der Universität zu Köln in seiner Sitzung vom

01.06.1988 zu eigen gemacht. Dies ist gewissermaßen die Geburtsurkunde des „Gasthörerund

Seniorenstudiums“ an der Universität zu Köln.

Im Anschluss an den Senatsbeschluss vom Juni 1988 sind das Wintersemester 1988/89 und

das Sommersemester 1989 zur Vorbereitung für ein verstärktes Engagement der Universität

zu Köln im Bereich des Studiums älterer Erwachsener genutzt worden. An diesen Planungen

haben sich zahlreiche ältere Studierende beteiligt, die bereits vor der offiziellen Etablierung

des Seniorenstudiums als Gasthörer an der Universität zu Köln eingeschrieben waren. Nach

einem entsprechenden Aufruf haben viele von Ihnen in Briefen oder persönlichen Gesprächen

dem Rektor der Universität und seinen Assistenten ihre Vorstellungen von der künftigen

Gestaltung des „Seniorenstudiums“ an der Universität zu Köln dargestellt. Vor allem

aber konzentrierte sich die konzeptionelle Mitarbeit der älteren Studierenden auf zwei Arbeits‐

und Gesprächskreise, in denen Fragen der pragmatischen Verbesserung und künftigen

Gestalt des Seniorenstudiums an der Universität zu Köln umfassend diskutiert wurden. Fasst

man die Überlegungen von damals resultathaft zusammen, so sind als wichtigste Wünsche

und Anregungen festzuhalten, dass das Studienangebot für Senioren/innen nicht in Richtung


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2

eines programmatisch verstandenen „Seniorenstudiums“ weiterentwickelt werden sollte.

Vielmehr sei eine höchstmögliche Normalität des Studiums von älteren Studierenden wünschenswert,

auch wenn oder gerade weil damit auf eine Sonderstellung verzichtet wird.

Die Mitarbeit der älteren Studierenden an der Weiterentwicklung des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums

der Universität zu Köln ist seitdem konstitutiver Bestandteil des partizipativen

Kölner Konzepts geblieben. In ihrer Kombination von quantitativer Befragung und Werkstattgesprächen

mit Seniorstudierenden sowie in der von Seniorstudierenden kontinuierlich

begleiteten Entwicklung des Fragebogens setzt sie die partizipative Ausrichtung der Konzeptentwicklung

fort. Ziel der Studie ist es deshalb auch, nicht nur etwas zur Ist‐Situation der

Seniorstudierenden zu erfahren, sondern auch nach Vorschlägen und Ideen zur Weiterentwicklung

des Konzepts und zur Verbesserung des Angebots zu fragen.

Auch wenn alle Gasthörerinnen und Gasthörer befragt wurden, konzentriert sich der vorliegende

Bericht auf die Gruppe der älteren Gasthörer/innen 1 an der Universität zu Köln. Die

Studie des Centrums für Alternsstudien (CEfAS) wurde mit dem Ziel durchgeführt zu erfahren,

ob das Kölner Konzept des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums weiterhin mit den Bildungsmotiven

und dem Bildungsverständnis der aktuell eingeschriebenen Seniorstudierenden

korrespondiert. Zudem sollte ermittelt werden, in welchem Umfang die Angebote im

Rahmen des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums bekannt sind und genutzt werden. Gleichzeitig

sollte etwas über den Hintergrund der Studierenden in Erfahrung gebracht werden:

Welchen Bildungshintergrund und welche Bildungsaffinität haben die Studierenden, die sich

im Alter noch einmal in den Hörsaal begeben? Welchen Stellenwert hat das Studium für sie?

Welche Schwerpunkte setzen sie und welchen Zeitaufwand betreiben sie dafür? Was sind

die Studienmotive und wie sieht ihre Beteiligung an Lehrveranstaltungen im Studienalltag

aus?

Für die Beantwortung dieser Fragen wurden Seniorstudierende im Rahmen einer quantitativen

Umfrage und in Werkstattgesprächen zu ihren Eindrücken, Erfahrungen und ihrer Einstellung

zu verschiedenen Aspekten des Gasthörerstudiums befragt. Die Relevanz der Fragekomplexe

wurde in Expertengesprächen mit einer Gruppe von interessierten älteren Gasthörern/innen

sowie mit dem Vorstand des Vereins zur Förderung des Gasthörer‐ und Senioren‐

1

Zu dieser Gruppe wurden Personen ab Vollendung des 50. Lebensjahres gezählt.


____________________________________________________________________________

3

studiums (fgs) erörtert. Der Fragebogen wurde in Pretests mit unterschiedlichen Gruppen

von Gasthörern/innen getestet und erweitert.

1.1 Beschreibung und Ablauf des Projekts

Das Projekt gliedert sich in zwei Teile. Zum einen wurde eine quantitative Befragung unter

den Gasthörern/innen und Seniorstudierenden durchgeführt. Diese ging auf folgende Punkte

besonders ein:





Persönlicher Hintergrund

Studienmotivation, Studienerfahrung

Persönliche Organisation

Kenntnis und Nutzung der betreuenden und verwaltenden Organisationen (fgs,

Koordinierungsstelle für Wissenschaft + Öffentlichkeit)

Zum anderen fand im Rahmen eines Universitätsseminars für regulär Studierende 2 eine qualitative,

die Themen ergänzende Erhebung in Form von Werkstattgesprächen statt. Diese

diente einerseits der Validierung der gewonnen Daten aus der Befragung und andererseits

zur Sammlung von Ideen zur konzeptionellen Weiterentwicklung des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums

der Universität zu Köln. In ausführlichen Gesprächen hatten die Seniorstudierenden

hierbei die Möglichkeit, weitere Aspekte ihres Studiums zu diskutieren und zu erläutern.

Die Diskussionen wurden protokolliert, die Ergebnisse von den Beteiligten selbst mit

Visualisierungsmethoden der Erwachsenenbildung dokumentiert.

1.1.1 Durchführung der Befragung

Die oben genannten Themenbereiche wurden durch differenzierte Fragestellungen in einem

Fragebogen operationalisiert (siehe Anhang). Die Studie wurde in Form einer postalischen

Befragung organisiert. Die Fragebögen wurden von der Universitätspoststelle verschickt. Die

Adressierung erfolgte durch das Studierendensekretariat. Die Forschungsgruppe hatte aus

Datenschutzgründen zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf die Namen und Adressen der Gasthörerinnen

und Gasthörer. Die Aussendung fand am 19.07.2010 statt. Ein frankierter Rücksende‐

2

Unter regulären Studierenden verstehen wir im Weiteren diejenigen Studierenden, die ein Studium mit

dem Ziel eines Abschlusses aufnehmen. Das Seminar fand im Rahmen des regulären Studiums an der Universität

zu Köln statt.


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4

umschlag wurde beigefügt. Die bis zum 31.08.2010 eingegangenen Fragebögen wurden in

die Auswertung aufgenommen.

Da die Studie als Vollerhebung angelegt ist, wurden alle im Sommersemester 2010 eingeschriebenen

857 Gasthörer angeschrieben. Von diesen haben sich 534 an der Befragung beteiligt.

Die Rücklaufquote lag somit bei 62 Prozent, ohne dass ein Mahnschreiben ausgesandt

wurde. Schon die außergewöhnliche Rücklaufquote kann als hohes Egoinvolvement der Hörer/innen

in ihr Studium gewertet werden. Der vorliegende Bericht konzentriert sich auf die

Ergebnisse der Befragung der Studierenden, die über 50 Jahre und älter sind. Dies sind in

unserer Studie 493 Personen, die im Folgenden kurz Seniorstudierende genannt werden.

Ergänzend zu den standardisierten Ermittlungen der Einstellungen wurde eine weitere Methode

der Datengewinnung gewählt: Werkstattgespräche zur ergänzenden Erfassung der

Eindrücke zum Studium. Hier wurde den Seniorstudierenden die Möglichkeit gegeben, sich

in einer offenen Gesprächsform differenziert über ihre Studiensituation zu äußern, selbst

Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, um die Studiensituation zu verbessern. Moderiert

wurden die Gespräche von regulär Studierenden, die im Rahmen eines Moderationstrainings

die Seniorstudierenden mit verschiedenen Methoden der Groß‐ und Kleingruppenmoderation,

wie zum Beispiel Metaplantechnik, Ampel‐Methode oder der Fishbowl‐

Übung, dazu anregten, die aus der quantitativen Studie gewonnen Daten zu interpretieren,

zu reflektieren und zu ergänzen.

Die Resultate der Werkstattgespräche mit insgesamt 34 Teilnehmenden an beiden Tagen (4.

und 18. Dezember 2010) wurden ergänzend ausgewertet und in den Bericht eingefügt.

2 Ergebnisse

Ein reguläres Studium direkt nach dem Erwerb der Hochschulreife dient der beruflichen Qualifikation.

Wer aber sind die Senioren, die ein Hochschulstudium am Ende oder nach Beendigung

ihrer Berufslaufbahn aufnehmen? Die Beschreibung des Samples gibt Aufschluss über

die demographische Zusammensetzung der Seniorstudierenden.

2.1 Alter und Geschlechtsstruktur

Die Alters‐ und Geschlechtsstruktur der Befragten ist in Tabelle 1 ersichtlich. Über die Hälfte

der Befragten war zum Zeitpunkt der Befragung zwischen 60 und 69 Jahre alt (58 Prozent).


____________________________________________________________________________

5

Immerhin noch 33 Prozent waren zwischen 70 und 79 Jahren. Aus der Altersgruppe unter 60

nahmen 7 Prozent an der Befragung teil. Die 80 bis 89‐Jährigen machten einen Anteil von 3

Prozent der Befragten aus. Dies zeigt, dass selbst im hohen Alter noch Personen am Seniorenstudium

teilnehmen. Dabei nahmen in den Altersgruppen der 50 bis 59‐Jährigen sowie

der 80 bis 89‐Jährigen mehr Frauen an der Befragung teil. Die Männer überwogen in den

mittleren Altersklassen.

Alter Frauen Männer Gesamt

50 bis 59 8,4 5,7 6,9

60 bis 69 57,5 57,7 57,6

70 bis 79 30,4 34,4 32,7

80 bis 89 3,7 2,2 2,8

Tabelle 1:

Prozentualer Anteil an Männern und Frauen in den Altersgruppen

Insgesamt überwiegt der Anteil der männlichen Umfrageteilnehmern (57 Prozent). Dies entspricht

der tatsächlichen Situation an der Universität zu Köln bezüglich der Verteilung von

Männern (N = 463, 54 Prozent) und Frauen (N = 394) im Gasthörerstudium

(http://verwaltung.uni‐koeln.de/). Der Altersdurchschnitt liegt in dieser Befragung bei 67

Jahren. Die meisten Befragten waren zum Zeitpunkt der Befragung 66 Jahre alt (siehe Abbildung

1).

weiblich

männlich

35

30

25

20

15

10

5

0

50 52 54 56 58 60 62 64 66 68 70 72 74 76 78 80 82 85

Abbildung 1:

Häufigkeitsverteilung des Alters der Befragten unterschieden zwischen Männern

und Frauen


____________________________________________________________________________

6

2.2 Wohnort

Wie sieht der Einzugsbereich der Teilnehmenden am Seniorenstudium an der Kölner Universität

aus? Woher kommen die meisten der Studierenden und welchen Weg bzw. welche

Wegezeiten nehmen sie auf sich, um am Studium teilzunehmen? Im Gegensatz zu jungen

Studierenden, die meist ihren Wohnort an den Studienort verlegen, wird das bei Seniorstudierenden

nicht der Fall sein, weil sie ihren Lebensmittelpunkt an ihrem langjährigen Wohnort

beibehalten dürften. Dadurch wird einerseits der Pendelbereich groß und andererseits

der potentielle Einzugsbereich eingeschränkt sein: Interessenten muss es vom aktuellen

Wohnsitz aus möglich sein, einzupendeln. Ein studienbedingter Umzug dürfte die Ausnahme

sein.

Um einen ungefähren Eindruck vom Einzugsgebiet zu erhalten, wurden die Befragten gebeten,

die Postleitzahl ihres Wohnorts mitzuteilen. Dies sollte als Herkunfts‐Indikator dienen 3 ,

der eine grobe Vorstellung davon gibt, welche Distanz die Befragten zurücklegen, um an den

Veranstaltungen der Universität teilzunehmen.

Die Hälfte (51 Prozent) der Befragten kommt direkt aus dem linksrheinischen Köln und der

Umgebung (Postleitzahlenbereich 50). Aus dem rechtsrheinischen Köln, Leverkusen, Bergisch

Gladbach und umliegenden Gemeinden im Postleitzahlenbereich 51 kommen 28 Prozent der

Befragten (vgl. Abbildung 2). Das bedeutet, dass ein Großteil der Seniorstudierenden keinen

allzu weiten Anfahrtsweg zur Universität hat. Dennoch gibt es einige Studierende, die sehr

weite Anfahrtswege von über 100 km auf sich nehmen. Beispielweise kommen einige Seniorstudierende

aus dem Raum Koblenz, aus dem Ruhrgebiet, aus dem Bergischen Land oder

aus Westfalen.

3

Eine genaue Kategorisierung der Herkunftsorte der Befragten anhand der Postleitzahlen bis hin zu Stadtgebieten

war zu aufwändig und auch nicht notwendig. Postleitzahlen spezifizieren ein vergleichsweise kleinräumiges

Gebiet, und die Übergänge zwischen den Postleitzahlengebieten gerade im Raum Köln sind fließend

und mit den Kommunalgrenzen nicht identisch.


____________________________________________________________________________

7

60

50

50,5

Prozent

40

30

20

27,5

10

0

6,8

3,1 2,5 2,3 2,1 2,1 0,6 0,6 0,6 0,4 0,2 0,2 0,2

50 51 53 41 40 52 42 47 56 57 58 46 49 54 59

Postleitzahlenbereich

Abbildung 2:

Herkunft nach Postleitzahlenbereich

Die relative Mehrheit der Befragten wendet dabei zwei Stunden für den wöchentlichen Weg

zu den Veranstaltungen auf (25 Prozent). Es gibt jedoch auch etliche Personen, die angaben,

bis zu sechs Stunden wöchentlich für die An‐ und Rückfahrt zu benötigen (3 – 6 Stunden: 47

Prozent). 11 Prozent verbringen sieben bis zehn Stunden pro Woche für den Weg zu und von

den Veranstaltungen. Der angegebenen Entfernung zum Studienort entsprechend weist die

Abbildung 3 aus, dass einige Befragte teilweise sehr lange Anfahrtszeiten in Kauf nehmen:

Immerhin 6 Prozent sagten, sie würden über zehn Stunden wöchentlich für die Anfahrt benötigen.

30

25

24,5

Prozent

20

15

10

5

15,1

12,9

5,9

12,7

1,6

4,7

1,8 3,3 2,2

,2 ,8 ,2 ,8 1,6

Stunden

Abbildung 3:

Wöchentlicher Zeitaufwand in Stunden für die Anfahrt und den Rückweg


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8

Es sollte betont werden, dass die Seniorstudierenden über kein Semesterticket verfügen und

mit einem weiten Anreiseweg nicht nur den Zeitaufwand auf sich nehmen, um an den Veranstaltungen

der Universität zu Köln teilzunehmen, sondern auch die Reisekosten tragen.

Überraschend ist, dass etliche Befragte aus Universitätsstädten wie Aachen, Bonn, Duisburg,

Düsseldorf/Neuss oder Wuppertal kommen. Es stellt sich die Frage, weshalb diejenigen, die

in anderen Städten mit Universitäten wohnen, an Veranstaltungen der Universität zu Köln

teilnehmen und dafür eine längere Fahrtzeit in Kauf nehmen, statt an der Heimatuniversität

zu studieren. Ein möglicher Grund dafür könnte das breite Fächerangebot der Universität zu

Köln sein. In Köln ist es den Gasthörern/innen möglich, von wenigen Einschränkungen abgesehen

aus dem gesamten Veranstaltungsangebot aller Fachbereiche ihre Veranstaltungen

auszuwählen. Dies ist an manchen anderen Universitäten nicht der Fall. An der RWTH Aachen

oder der Bergischen Universität Wuppertal beispielsweise können von den Gasthörern/innen

nur ausgewählte Veranstaltungen besucht werden. Diese Annahme wurde in den

Werkstattgesprächen bestätigt. Hier wurde betont, dass die Bedingungen, die die Universität

zu Köln biete, ideal seien, eben weil man aus dem kompletten Angebot wählen könne. Dies

sei an anderen Universitäten nicht möglich. Von vielen Befragten wurde außerdem gesagt,

dass sie das Angebot der Universität zu Köln sehr schätzen: Es würden besonders interessante

Fächer und Themengebiete angeboten. Zudem wurde erwähnt, dass in Köln die Integration

von jungen und alten Studierenden vergleichsweise gut funktioniere. An anderen Universitäten

gäbe es segregierte Veranstaltungen für die jeweiligen Studierenden. Auch die Betreuung

und die Angebote der Koordinierungsstelle und des fgs wurden als positives Merkmal

der Universität zu Köln hervorgehoben.

Ein vergleichbares Angebot hinsichtlich der Wahlmöglichkeiten für Gasthörer/innen wie in

Köln bieten jedoch die Universität Duisburg–Essen, die Rheinische Friedrich‐Wilhelms‐

Universität Bonn sowie die Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Auch hier können die Interessierten

frei aus dem Veranstaltungsangebot wählen und Kurse aus unterschiedlichen

Fachbereichen besuchen. Daher dürfte es weitere Gründe für die Präferenz der Befragten für

die Kölner Universität geben. Ein Motiv könnte der persönliche Bezug zur Universität zu Köln

sein, die Beratungsmöglichkeiten und Veranstaltungen, die die Universität zu Köln speziell

für Seniorstudierende anbietet, die über den fgs ermöglichte hohe soziale Vernetzung der

älteren Studierenden untereinander oder Fachbereiche, der Universität zu Köln, die ein be‐


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9

sonders großes Renommee haben. Diesbezüglich ist in dieser Untersuchung jedoch nicht

weiter ermittelt worden. Dies zu ergründen könnte Thema für weitere Forschung sein.

2.3 Bildungsabschluss und Ausrichtung des Berufsabschlusses

Welche Vorbildung bringen die Seniorstudierenden mit? Ein reguläres Universitätsstudium

setzt die Hochschulreife voraus. Dies gilt für Seniorstudierende des Gasthörerstudiums nicht,

doch wäre es möglich, dass eine höhere Bildung indirekt ein Selektionskriterium ist. Dabei

interessierte nicht nur die Schulbildung, sondern auch der Beruf. Die Befragten wurden deshalb

gebeten, zum einen Angaben zu ihrem Schulabschluss und zum anderen zur Ausrichtung

ihres Berufsabschlusses zu machen.

Die Mehrzahl der Befragten verfügt nicht nur über Abitur, sondern auch über einen Hochschulabschluss

(64 Prozent, vgl. Abbildung 4), d.h. sie haben Vorerfahrung mit dem Hochschulbetrieb.

Niedrigere Abschlüsse werden wesentlich seltener angegeben. Ein kleiner Prozentsatz

der Befragten hat eine Hochschule besucht, ohne das Studium durch ein Examen

abgeschlossen zu haben.

Hochschule mit Abschluss

Gymnasium

Mittelschule/Realschule

Fachoberschule

Fachschule

Volksschule/Hauptschule

Hochschule ohne Abschluss

kein Abschluss

8,3

7,9

5,9

4,7

4,5

4,3

0,2

64,2

0 10 20 30 40 50 60 70

Prozent

Abbildung 4:

Bildungsabschluss der Befragten


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10

2.4 Derzeitige Studienausrichtung und Zusammenhang zur

beruflichen Ausrichtung

Die Informationen über den beruflichen Hintergrund der Befragten sind in Hinblick auf die

Frage interessant, ob die jetzige Studienwahl eine Fortsetzung der beruflichen Ausrichtung

darstellt. Demnach ist zu klären, ob die Studierenden ihr berufliches Wissen erweitern, vertiefen

oder aktualisieren wollen, oder ob sie ganz andere Richtungen wählen. Abbildung

5Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden. zeigt zunächst die Ausrichtung des

Berufsabschlusses der befragten Studierenden.

Wirtschaft und Verwaltung

Soziale/ Pädagogische Ausrichtung

Mathematisch‐naturwissenschaftliche Berufe

Medizinische Berufe

Handwerkliche Ausrichtung

Geisteswissenschaftliche Ausrichtung

Juristische Ausrichtung

Sonstige

4,7

4

3

5,3

11

13,6

23,3

35,2

0 5 10 15 20 25 30 35 40

Prozent

Abbildung 5:

Ausrichtung des Berufsabschlusses

Wie Abbildung 6 zeigt, studiert eine überwältigende Mehrheit der Befragten nun Fächer, die

an der Philosophischen Fakultät angesiedelt sind. Alle anderen Studienfächer – gemessen an

der Zuordnung zu den Fakultäten – sind von deutlich geringerer Bedeutung.


____________________________________________________________________________

11

Prozent

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

81,3

5,9 3,5 3,1 2,8 2,2 1,1

Abbildung 6:

Derzeitiger Studienschwerpunkt

Die Verteilung indiziert, dass die Kölner Seniorstudierenden überwiegend Fächer wählen, die

ihren persönlichen Neigungen und Interessen entsprechen und die der eigenen Persönlichkeitsbildung

dienen. Für eine derartige Orientierung bieten sich die Fächer der Philosophischen

Fakultät an. In den Werkstattgesprächen stellte sich heraus, dass es vielen Gasthörern/innen

schwer fällt, einen genauen Studienschwerpunkt zu bestimmen, da ihre Interessen

und Seminarbesuche breit gefächert sind und Gasthörer/innen auch nicht auf das Studium

an nur einer Fakultät festgelegt sind. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass Veranstaltungen

anderer Fakultäten ebenfalls umfangreich besucht werden, aber in der Befragung

nicht als Interessenschwerpunkt genannt wurden.

Eine Fortführung der beruflichen Ausrichtung, um beispielsweise die berufliche Kompetenz

zu vertiefen, ist aber nicht zu erkennen. Eher erfolgt eine Distanzierung von den bisher beruflich

genutzten Themengebieten hin zu Interessengebieten für nachberufliche Tätigkeiten.

Eine Zuordnung der Berufe zu den einzelnen Fakultäten war ursprünglich vorgesehen. Dadurch

wäre mittels einer Kreuztabellierung eine Fall zu Fall‐Zuordnung darstellbar gewesen.

Bei der Codierung der angegebenen Berufe wurde sehr schnell klar, dass diese Kategorisierung

unmöglich ist. Die meisten Berufsangaben ließen keinen gesicherten Rückschluss auf

den dahinter liegenden ursprünglichen Ausbildungsweg – im Sinne einer Kategorisierung

nach Fakultäten – zu. Die direkte Abfrage der Fakultät, an der der Befragte seine Ausbildung


____________________________________________________________________________

12

erfahren hat, verbot sich, weil zum einen davon auszugehen war, dass nicht jeder eine Hochschullaufbahn

durchlaufen hatte, was sich auch empirisch so erwies (vgl. Abbildung 4). Zum

anderen sind auch Fakultätszuordnungen von Fächern nicht einheitlich.

2.5 Kinder, die studiert haben

Eine Affinität zur Universitätsausbildung manifestiert sich auch durch das Studium der eigenen

Kinder. Um bestehende Verbindungen der Seniorstudierenden zu universitären Einrichtungen

zu ermitteln, wurde gefragt, ob sie Kinder haben, die studiert haben. Es wurde vermutet,

dass Befragte mit Kindern, die einen Universitätsabschluss anstreben oder bereits

erworben haben, eher daran denken, ein Gasthörer‐ oder Seniorenstudium aufzunehmen.

Die Daten stützen diese Vermutung: Zwei Drittel der Befragten haben Kinder, die studiert

haben (vgl. Abbildung 7).

Insgesamt sind diese Informationen ein Beleg dafür, dass das Potential für das Seniorenstudium

der Universität zu Köln vornehmlich in bildungsnahen Schichten und speziell bei Personen

zu finden ist, die einen – wie auch immer gearteten – Universitätshintergrund haben.

70

60

50

40

30

20

10

0

64

ja

36

nein

Abbildung 7:

Kinder des Befragten studieren oder haben studiert

(Angaben in Prozent)

Seniorstudierende ohne eigene Studienerfahrung haben auch nur selten Kinder, die studieren

(vgl. Abbildung 8). So führt der Universitätshintergrund der Eltern auch dazu, dass Kinder

einen akademischen Weg einschlagen: Eine bekannte Tatsache, die sich auch hier bestätigen

lässt. Die „Vererbung“ des Bildungsstatus wird hier aber erstaunlicherweise von der älteren

Generation durch ein Studium im Alter durchbrochen.


____________________________________________________________________________

13

keine Kinder an der Uni

250

200

Kinder an der Uni

207

Anzahl

150

100

106

50

0

0

1

8 15

24

16

24

14

10 13 12 17

9 11

Abschluss der Befragten

Abbildung 8:

Bildung der Befragten und studierende Kinder

2.6 Beschäftigung außerhalb des Gasthörer­ und Seniorenstudiums

Um einen Einblick in die Betätigungen der Seniorstudierenden neben dem Studium zu gewinnen,

wurde nach den Beschäftigungen und sozialen Aktivitäten außerhalb des Gasthörerund

Seniorenstudiums gefragt. Wie Abbildung 9 zeigt, sind die Hauptbeschäftigungen neben

dem Studium die Familie und die jeweiligen Hobbys, was jeweils drei Viertel der Befragten

erwähnten. 62 Prozent der Studierenden verbringen ihre Freizeit mit der Pflege von Freundschaften

oder Bekanntschaften. Daneben engagiert sich über ein Viertel der Befragten in der

Freizeit ehrenamtlich. Eine vergleichsweise geringe Anzahl der Befragten verbringt die Zeit

neben dem Studium mit beruflichen Aktivitäten (12 Prozent), worunter auch berufliche

Nebentätigkeiten verstanden werden können. Daraus ist zu entnehmen, dass ein Großteil

der Seniorstudierenden keinen Vollzeit‐Beruf ausübt und sich bereits im Rentenalter befindet.

Ein Blick auf die Altersverteilung bestätigt dies (vgl. Kapitel 2.1).


____________________________________________________________________________

14

Familie

Hobbys

74,5

71,5

Freundschaften und Bekanntschaften

61,7

Bürgerliches Engagement und Ehrenamt

27,6

Beruf

Pflege von Angehörigen

9,2

11,9

Sonstige

4,1

0 10 20 30 40 50 60 70 80

Prozent

Abbildung 9:

Beschäftigung außerhalb des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums

(Mehrfachnennung)

Dabei besteht ein Zusammenhang zwischen einer ehrenamtlichen Tätigkeit außerhalb des

Studiums und dem Motiv für ein Studium. Befragte, die sich außerhalb des Studiums in einem

Ehrenamt engagieren, nutzen das Studium tendenziell häufiger als Weiterbildungsmöglichkeit

für das Ehrenamt als diejenigen, die ein solches nicht ausüben. In der Zustimmung

zwischen „trifft zu“ (Wert 1) und „trifft nicht zu“ (Wert 4) liegt der Mittelwert derjenigen, die

ein Ehrenamt ausüben bei 3,13 und bei den restlichen Befragten bei 3,64. 4

2.7 Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen außerhalb der

Universität

Geht die Bildungsaffinität so weit, dass die meisten Befragten sich nicht mit dem Bildungsangebot

der Universität begnügen und weitere Angebote (z.B. von der VHS) wahrnehmen

und damit die Weiterbildung im Alter als ihren Lebensmittelpunkt betrachten? Unsere Befragung

ergab, dass die Studierenden sich auf ihr Studium an der Universität konzentrieren.

Die meisten besuchen keine Weiterbildungsveranstaltungen außerhalb der Universität (vgl.

Abbildung 10). Sie konzentrieren sich allein auf das Seniorenstudium, welches gemäß ihrem

eigenen Bildungsanspruch offensichtlich als optimal empfunden wird. Offen bleibt im Rah‐

4

Je höher der Mittelwert desto größer die Ablehnung (Wert von 1 bis 4).


____________________________________________________________________________

15

men der Befragung, welches Verständnis von Weiterbildung vorherrscht. Es wird vermutet,

dass kulturelle Veranstaltungen wie Theaterbesuche etc. von den Befragten nicht als

Weiterbildungsveranstaltungen im eigentlichen Sinne verstanden und deshalb auch nicht

unter „Besuch von anderen Weiterbildungsveranstaltungen außerhalb der Universität“ genannt

werden.

Nein 69,6 % Ja 30,4%

Abbildung 10: Besuch von anderen Weiterbildungsveranstaltungen außerhalb der Universität

2.8 Gewinnung von Interessenten für das Gasthörer­ und

Seniorenstudium

Die Institution des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums in der Zielgruppe bekannt zu machen,

ist eine der Aufgaben der Koordinierungsstelle. Daraus folgt die Frage, welches Medium am

ehesten geeignet ist, um Studierende zu gewinnen. In der Befragung sollten die Studierenden

angeben, wie sie vom Gasthörer‐ und Seniorenstudium erfahren haben (vgl. Abbildung

11). Das am stärksten und am besten wirkende Argument für das Seniorenstudium kommt

direkt aus den Reihen der Teilnehmenden, die aufgrund ihrer persönlichen Erfahrung andere

Interessenten werben. Ein Viertel der Studierenden ist über Mund‐zu‐Mund Propaganda an

das Angebot herangeführt worden. Der Anstoß im fortgeschrittenen Alter noch ein Studium

aufzunehmen, wird somit aus dem direkten Umfeld und speziell aus der gleichaltrigen Bezugsgruppe

(Peergroup) gegeben.

Abgesehen von der persönlichen Werbung, ist die Presse das wichtigste Medium. Über die

Zeitung hat jeder Fünfte erfahren, dass es ein derartiges Angebot an der Universität zu Köln

gibt. Zu etwa gleichen Anteilen dienten studierende Angehörige, das Internet und Informationsbroschüren

als Werbung für das Studium.

Eine Diskussion im Werkstattgespräch über die Möglichkeiten, das Angebot bekannter zu

machen, ergab, dass die Teilnehmenden die Werbung durch Flugblätter, die an Bekannte

und Familienangehörige verteilt würden, präferierten. Damit wurde in diesem Kontext die


____________________________________________________________________________

16

Mittlerfunktion der Studierenden bestätigt. Zusätzlich könnten, so die Aussage, diese Flyer

über regionale Vereine oder durch die Stadt Köln verbreitet werden. 5

Andere Gasthörer/innen

26,4

Presse

21,4

Informationsveranstaltungen der …

Studierende Angehörige

Sonstige

Internet

Informationsschriften, Flyer, Broschüren

10,1

9,9

9,3

9,1

7,8

Rundfunk, Fernsehen

Andere Einrichtungen, z.B. Vereine

3

3

0 5 10 15 20 25 30

Prozent

Abbildung 11: Von den Befragten genutzte Informationsquelle über das Angebot des Seniorenstudiums

in Prozent

2.9 Semesterzahl

Die Anzahl der Semester, die die befragten Studierenden bereits an Veranstaltungen teilnehmen,

variierte stark. Das mag mit der Intensität zusammenhängen, mit der sich die Studierenden

auf das Studium einlassen. In Einzelfällen gaben die Befragten an, über 25 Semester,

teilweise sogar 48 Semester zu studieren. Die meisten Befragten (gut ein Drittel) studieren

jedoch zwischen dem ersten und fünften Semester. Ebenso groß ist etwa der Anteil derjenigen,

die sechs und zehn Semester studieren. Als Langzeit‐Seniorstudierende (mehr als 10

Semester) sind zusammengenommen etwa ein weiteres Drittel der Befragten zu bezeichnen

(vgl. Abbildung 12).

5

Eine regelmäßige Zusendung der aktuellen Semesterinformation an entsprechende Institutionen erfolgt

durch die Koordinierungsstelle. Die Anregung aus der hier geäußerten Bereitschaft der Gasthörer/innen,

Werbematerial eigenhändig zu verteilen, könnte dann darin bestehen, dass von Seiten der Koordinierungsstelle

regelmäßig auf die Möglichkeit einer entsprechenden Nutzung des vorhandenen Materials (Flyer und

Infobroschüre) hingewiesen wird.


____________________________________________________________________________

17

1 bis 5

37,3

6 bis 10

32,8

11 bis 15

13,2

16 bis 20

9,9

21 bis 25

2,9

26 und mehr

3,6

0 5 10 15 20 25 30 35 40

Prozent

Abbildung 12: Anzahl der Semesterzahl in Prozent

2.10 Wöchentlicher Zeitaufwand

Ein Indikator für die Intensität des Studierens könnte der wöchentliche zeitliche Aufwand

sein, den die Befragten für ihr Studium aufbringen. Dazu wurden die Teilnehmenden gefragt,

welchen Zeitaufwand sie fürs Studieren in Kauf nehmen, aufgeteilt in zwei Angaben: die Befragten

sollten die wöchentliche Stundenzahl nennen, die sie für den Veranstaltungsbesuch

benötigen, sowie angeben, wie viel Zeit sie für die Vor‐ und Nachbereitung einkalkulieren.

Für den Veranstaltungsbesuch werden im Durchschnitt sechs Semesterwochenstunden 6 veranschlagt

(vgl. Tabelle 19 bzw. Tabelle 22 im Anhang). Die meisten Studierenden (ca. die

Hälfte) verbringen bis zu fünf Semesterwochenstunden in Veranstaltungen, weitere 40 Prozent

zwischen 6 und 10 Semesterwochenstunden (vgl. Abbildung 13). Nur eine Minderheit

der Befragten besucht Veranstaltungen mit mehr als zehn Semesterwochenstunden.

6 Eine Semesterwochenstunde beträgt 45 Minuten.


____________________________________________________________________________

18

60

50

40

49,2

40,9

Prozent

30

20

10

0

7,8

1 0,4 0,6

0 bis 5 6 bis 10 11 bis 15 16 bis 20 21 bis 25 26 bis 50

Semesterwochenstunden

Abbildung 13: Wöchentlicher Zeitaufwand für den Veranstaltungsbesuch in Semesterwochenstunden

Mit der Vor‐ und Nachbereitung von Veranstaltungen verbringen die Studierenden im

Durchschnitt fünf Zeitstunden pro Woche. Ein Großteil der Befragten wendet zwischen einer

und fünf Stunden für die Vor‐ und Nachbereitung auf (insgesamt ca. 69 Prozent, vgl. Abbildung

14). Die häufigste Vor‐ und Nachbereitungszeit beträgt zwei Stunden.

Es gibt jedoch Etliche (21,6 Prozent), die mit sechs bis zehn Stunden Vor‐ und Nachbereitung

sehr intensiv studieren. Darüber hinaus werden von Einzelnen sogar bis zu 31 Stunden für

die Vor‐ und Nachbereitung aufgebracht und damit das Studium als Vollzeitbeschäftigung

betrieben.


____________________________________________________________________________

19

Prozent

80

70

60

50

40

30

20

10

0

69

21,6

4,5 4 0,4 0,4

0 bis 5 6 bis 10 11 bis 15 16 bis 20 21 bis 25 26 bis 31

Stunden

Abbildung 14: Wöchentlicher Zeitaufwand für die Vor‐ und Nachbereitung der Veranstaltungen in

Stunden

Umgerechnet auf Vorlesungen und Seminare besuchen die meisten Gasthörer/innen eine bis

vier Veranstaltungen die Woche. Die angegebene Vor‐ und Nachbereitungszeit entspricht

der Menge der besuchten Veranstaltungen. Je mehr Veranstaltungen besucht werden, desto

mehr Vor‐ und Nachbereitungszeit wird aufgewendet, wie der Korrelationskoeffizient zeigt

(r= 0,40). Pro Veranstaltung werden dabei im Durchschnitt ein bis zwei Stunden investiert.

2.11 Art der Beteiligung an den regulären Veranstaltungen

Die Art der Beteiligung an den universitären Veranstaltungen kann einerseits als Indikator

dafür dienen, inwieweit die älteren Gasthörer/innen in den Veranstaltungen integriert sind.

Andererseits kann damit das Selbstbild der Älteren in Bezug auf die Zugehörigkeit zur Studierendenschaft

ermittelt werden. Daher wurden die Studierenden gefragt, in welcher Form sie

an den Veranstaltungen teilnehmen. Auf diese Weise konnte ein Eindruck darüber gewonnen

werden, inwieweit die Befragten die Veranstaltungen aktiv mitgestalten. Zudem sind

Schlüsse möglich, welche Ansprüche die Studierenden hinsichtlich der Wissensgenerierung

mit dem Studium verfolgen.

In unserer Befragung bezeichnen sich die meisten Studierenden als „in erster Linie zuhörend“

(vgl. Abbildung 15).


____________________________________________________________________________

20

Prozent

100

90

80

70

60

50

40

30

20

10

0

87,5

41,7

24,6

zuhörend mündlich schriftliche Beiträge

Abbildung 15: Form der Beteiligung an den Veranstaltungen

Weitere Analysen zeigen, dass gut ein Drittel (37 Prozent) ausschließlich zuhörend teilnimmt.

Fast die Hälfte beteiligt sich mehr oder weniger regelmäßig auch mündlich und ein Viertel

aller Befragten reicht schriftliche Beiträge ein (vgl. Tabelle 24 im Anhang). Tabelle 25 im Anhang

zeigt, dass die nur Zuhörenden auch für den Veranstaltungsbesuch und die Nachbereitung

weniger Zeit aufwenden. Diejenigen Seniorstudierenden, die sich zusätzlich mündlich

oder auch schriftlich beteiligen, wenden mehr Zeit für ihr Studium auf und studieren somit

intensiver. Dies sind die Personen, die auch eher auf den Erwerb eines Zertifikats hin studieren

(vgl. Tabelle 26 im Anhang).

Es stellt sich jedoch die Frage, ob die tatsächliche Beteiligung auch den Wünschen der älteren

Gasthörer/innen entspricht oder ob sie gerne aktiver teilnehmen würden, sich aber eingeschränkt

oder gehemmt fühlen. In den Werkstattgesprächen sollten die Teilnehmenden

ergänzend folgende Aussagen bewerten: „Die Beziehung zwischen jüngeren und älteren

Studierenden sind geprägt von gegenseitigem Respekt und Wertschätzung“. Hierzu äußerten

einige Gasthörer/innen die Wahrnehmung, von jüngeren Studierenden nicht immer ernst

genommen zu werden. Jüngere Studierende würden bei Wortmeldungen von älteren Studierenden

unruhig werden, auf Grund ihrer langsameren Art zu reden. Jüngere und ältere Studierende

würden in den Seminaren getrennt sitzen, und es dränge sich bei einigen, so die

Vermutung, die Frage auf: „Was macht der/die Alte hier eigentlich?“. So ist eine Annahme,

dass diese Wahrnehmung zu einer geringeren Wortmeldung führt als gewünscht.


____________________________________________________________________________

21

Auch die Aussage „Die unterschiedlichen Generationen profitieren gegenseitig, weil sie voneinander

und miteinander lernen“ empfinden die Gasthörer als sehr bedeutsam. Einige von

ihnen scheinen diese Erfahrung des gegenseitigen Austausches auch zu machen, andere geben

jedoch an, dass dafür die Gelegenheiten und Zeit fehlen. Da viele Gasthörer/innen primär

Vorlesungen besuchen, biete sich hier kein Rahmen für einen gegenseitigen Austausch.

2.12 Motive zur Aufnahme des Seniorenstudiums

Warum beginnen ältere Menschen nach der Beendigung der Berufslaufbahn noch einmal ein

Studium? Was sind die Motive? Den Befragten wurden 19 Items zu diesem Themenkomplex

zur Bewertung vorgelegt 7 . Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse in Form von Mittelwerten. Mit geringen

Werten wird eine hohe Zustimmung signalisiert.

N

Mittelwert

Stand.

Abw.

Motiv: geistig fit und beweglich bleiben 487 1,34 ,643

Motiv: Angebot an Fächern, die in anderen Bildungseinrichtungen nicht vertreten sind 482 1,69 ,983

Motiv: Verbesserung der Allgemeinbildung 477 1,83 1,005

Motiv: Menschen mit ähnlichen Interessen treffen 479 2,08 ,964

Motiv: Einblick in aktuelle Forschung 476 2,12 1,008

Motiv: Beschäftigung mit Sinnfragen 473 2,25 1,127

Motiv: möchte lernen wissenschaftlich zu denken und arbeiten 470 2,39 1,094

Motiv: Jüngere Menschen treffen 477 2,43 ,952

Motiv: Verbesserung der Argumentationsfähigkeit 468 2,52 1,100

Motiv: Weiterbildung für Hobbys 467 2,75 1,170

Motiv: Mitreden mit Jüngeren 465 2,86 1,046

Motiv: geregelter Alltag 467 2,90 1,082

Motiv: Zugehörigkeit zur Uni 464 2,94 1,074

Motiv: Förderung eines positiveren Altersbildes bei Jüngeren 468 2,96 ,985

Motiv: Interesse am aktuellen Wissensstand im ehemaligen Berufsfeld 467 3,07 1,112

Motiv: konnte früher nicht studieren und möchte dies heute nachholen 472 3,35 1,137

Motiv: Weiterbildung für Ehrenamt 467 3,52 ,795

Motiv: Erwerb von Weiterbildungszertifikaten 466 3,78 ,588

Motiv: Aufnahme eines regulären Studiums 467 3,84 ,558

Motiv: Weiterbildung für zukünftigen Beruf 468 3,87 ,497

Tabelle 2:

Motivation der Studierenden ein Studium zu absolvieren

(Mittelwert: je niedriger der Wert desto höher die Zustimmung)

7

Die Befragten konnten in folgenden Kategorien antworten: 1 = trifft zu, 2 = trifft eher zu, 3 = trifft eher nicht

zu, 4 = trifft nicht zu.


____________________________________________________________________________

22

Nach der Reihenfolge in dieser Tabelle ist der wichtigste Beweggrund die geistige Fitness

und Beweglichkeit. Bei der Erstellung des Fragebogens war davon ausgegangen worden,

dass die Erwartung der geistigen Fitness mit der Erfahrung von Auswirkungen des Studiums

auf das körperliche Wohlbefindens korreliert (Kap. 2.13). Dieses Frageverständnis konnte

durch die Daten jedoch nicht bestätigt werden. Daher stellte sich die Frage, was die Befragten

genau unter den beiden Ausdrücken verstehen. Deswegen wurde das Thema der Motive

in den Werkstattgesprächen aufgegriffen und intensiver diskutiert. Es stellte sich heraus,

dass ‚geistig fit und beweglich bleiben‘ von einem Großteil der teilnehmenden Studierenden

auf einer rein geistigen Ebene verstanden wurde, die Erfahrung des körperlichen Wohlbefindens

jedoch meist allein auf den physischen Gesundheitszustand bezogen wurde. Zur Bekräftigung

dieses Verständnisses betonte ein Teilnehmer „Uni ist körperlich anstrengend“.

Die Gasthörer/innen bleiben somit zwar geistig fit, nehmen dafür aber auch körperliche Anstrengungen

(langes Sitzen etc.) in Kauf.

Manche Teilnehmenden waren jedoch anderer Meinung und sahen einen Zusammenhang

zwischen körperlichem Wohlbedingen und geistiger Regsamkeit. So sagte ein Teilnehmer:

„Das Verstehen von Inhalten und die geistige Arbeit führt zu körperlichem Wohlbefinden“

und andere betonten, dass Körper und Geist eng miteinander verbunden seien und man

durch geistige Arbeit auch körperliche Gesundheit erreichen könne. Einig waren sich die

Teilnehmenden demnach darin, dass bei einer Folgeuntersuchung eine genauere Definition

der Terminologie sinnvoll sei.

In den Gesprächen wurde zudem deutlich, dass die geistige Fitness ein wichtiger Beweggrund

ist, im höheren Alter noch ein Studium zu beginnen. So könnte man einerseits seine

Neugierde befriedigen, neues Wissen erwerben bzw. vorhandenes Wissen nicht verlernen

oder überprüfen, das Alltagswissen verbessern und sich neue Fähigkeiten aneignen. Ein Teilnehmer

sagte: „So kann ich meine Synapsen in Höchstform halten“ und andere bestätigten,

dass das Studium für sie eine Art Gedächtnistraining sei und dass sie so ihre Konzentrationsfähigkeit

und Auffassungsgabe gesteigert hätten, wodurch ein größeres Wohlgefühl erstanden

sei. Weiterbildung würde generell zu mehr Lebensmotivation führen und nach dem Besuch

einer Veranstaltung fühle man sich einfach zufriedener. Wichtig sei außerdem, sich

selbst immer wieder neuen Herausforderungen zu stellen, um sich persönlich weiterzubilden.

Einigen Teilnehmenden diente das Studium auch zur beruflichen Weiterbildung.


____________________________________________________________________________

23

In der Umfrage wurde deutlich, dass die Universität für viele außerdem als geselliger Treffpunkt

dient, weil sie das Gespräch mit Personen, die ähnliche Interessen haben, ermöglicht.

Im Rahmen der Werkstattgespräche wurde nach den Gründen für dieses Motiv gefragt. Die

Teilnehmenden sagten, dass der Austausch mit anderen Menschen ihnen sehr wichtig sei.

Man könne neue Freundschaften schließen und durch anregende Diskussionen neue Sichtweisen

kennenlernen. Der gemeinsame Besuch einer Universität würde einfach verbinden.

Auch der Kontakt zu jüngeren Menschen diente den Studierenden als Anreiz, ein Studium zu

beginnen. Ein weiteres Ziel des Studiums ist es, einen Einblick in den aktuellen Forschungsstand

zu gewinnen. Das Motiv sich mit Sinnfragen zu beschäftigen, schlägt sich auch in der

häufigen Wahl von Veranstaltungen der Philosophischen Fakultät nieder.

Durch die Diskussion der Motive in den Werkstattgesprächen konnten die Ergebnisse bestätigt

werden: Die Seniorstudierenden besuchen gerne Veranstaltungen im Fach Philosophie,

weil hier zum Teil Sinnfragen erörtert werden. Man findet dort Gleichgesinnte, die Interesse

am wissenschaftlichen Denken und Arbeiten haben, und kann andere Denkstrukturen kennenlernen.

Außerdem könne man sich durch ein Studium generell mit aktuellen Themen

befassen und habe die Möglichkeit, sich auf einer wissenschaftlichen Ebene mit neuen Begrifflichkeiten

wie Globalisierung oder Demographischer Wandel auseinander zu setzen.

Die Gespräche ergaben außerdem, dass einige Teilnehmenden deswegen den Kontakt zu

jüngeren Studierenden schätzen, weil diese eine völlig andere Herangehensweise an Themen

hätten, was als inspirierend empfunden werde. So sagte ein Teilnehmer: „Nur unter

Älteren fährt man sich fest“. Außerdem könne man so Einfluss auf jüngere Menschen ausüben,

indem man sein eigenes Wissen und eigene Erfahrungen (z.B. in Geschichte) vermittelt.

Die Bedeutung des generationsübergreifenden Austausches wurde während der Gespräche

besonders herausgestellt, da dadurch beide Parteien profitierten. Das Zusammensein

und die Interaktion mit jüngeren Menschen werden als besonders angenehm empfunden.

Völlig unwichtig ist laut den Ergebnissen des Fragebogens der Erwerb offizieller Weiterbildungszertifikate

oder eines regulären Studienabschlusses. Da die Weiterbildung für zukünftige

Berufe nicht die primäre Motivation darstellt, wird klar, dass die meisten Seniorstudierenden

das Studium vorrangig als persönliche Weiterbildung betrachten. Auch das geringe

Interesse an Kursen, die einen Zusammenhang mit dem ehemaligen Berufsfeld haben, bestä‐


____________________________________________________________________________

24

tigt diese Denkweise. Die Studierenden befassen sich gerne mit Themen, für die sie während

ihrer Berufstätigkeit keine Zeit hatten. Intrinsische und nicht zweckgerichtete Beweggründe

nehmen also insgesamt breiten Raum ein.

Ein ehemals versäumtes Studium nachzuholen, bildet nur in einzelnen Fällen das primäre

Studienmotiv, wie aus den Befragungsdaten hervorgeht. Das korrespondiert mit der Tatsache,

dass die Meisten schon ein Hochschulstudium hinter sich haben. In den Gruppenarbeiten

während der Werkstattgespräche kristallisierte sich jedoch heraus, dass es für einzelne

Personen durchaus ein Motiv ist, diese früher verpasste Gelegenheit nachzuholen. Vor allem

die nun vorhandene Zeit ohne Berufstätigkeit und mit weniger familiären Verpflichtungen

ermöglichen ein intrinsisch motiviertes Studium. Hierbei wurde jedoch auch häufig ein zusätzliches

Motiv genannt, welches nicht im Fragebogen angegeben werden konnte: Das Studium

als Möglichkeit, trotz Ruhestand aktiv und beschäftigt zu bleiben. Die Motivation liegt

hier darin, die empfundene „Krise“ und den „Schockzustand“ der Beschäftigungslosigkeit

durch die Aufnahme eines Studiums aufzufangen und zu bewältigen. So kann der Alltag nach

der Berufstätigkeit eine neue Struktur und neue Inhalte erhalten.

In den Werkstattgesprächen wurde deutlich, dass die Studierenden insgesamt ihre individuellen

Weiterbildungsziele durch die Seminarinhalte gut abdecken können.

2.13 Erfahrungen im Verlauf des Gasthörer­ und Seniorenstudiums

Was sind nun die konkreten Erfahrungen, die die Seniorstudierenden während ihres Studiums

machen? Dazu wurde eine weitere Itembatterie zur Bewertung vorgelegt. Die Ergebnisse

sind in Tabelle 3 gemäß ihrem Rang in der Zustimmung aufgelistet.

N

Mittelwert

Stand.

Abw.

Erfahrung: Leben interessanter 486 1,61 ,746

Erfahrung: Anregung zur intensiveren Beschäftigung mit neuen Themen 484 1,64 ,798

Erfahrung: Bezugspersonen finden gut, dass ich studiere 477 1,69 ,894

Bestätigung des eigenen Leistungsvermögens 474 1,84 ,760

Studium gibt neuen Lebenssinn 476 2,22 1,023

Wunsch nach regulärem Studium geweckt 473 2,25 1,127

kritischer gegenüber Aussagen anderer und stärkere Beachtung von Begründungen 475 2,27 1,020

Infrage stellen von eigenen Überzeugungen 475 2,45 1,021


____________________________________________________________________________

25

Entdeckung neuer Fähigkeiten 476 2,46 1,046

neue Freunde 479 2,55 1,130

stärker eigene Interessen verfolgen 474 2,63 1,073

als Gesprächspartner interessanter geworden 465 2,66 ,938

gesteigerte Ausdrucksfähigkeit 467 2,82 1,015

Verbesserung des Wohlbefindens durch das Studium 473 2,84 1,064

gesteigertes Selbstbewusstsein 470 2,85 1,008

Veränderung des Studienschwerpunkts während des Gasthörerstudiums 472 3,15 1,052

weniger Leistungsvermögen als gedacht 469 3,20 ,915

andere Betätigungsfelder an der Uni außerhalb Lehrveranstaltungen 472 3,36 ,980

durch Studium Krise überwunden 472 3,58 ,828

Rechtfertigung vor anderen nötig 472 3,72 ,654

Stress durch das Studium 472 3,83 ,448

Tabelle 3:

Erfahrungen im Verlauf des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums

(geringe Mittelwerte gleich hohe Zustimmung)

Besonderen Stellenwert hat für die Studierenden, dass ihr Leben durch den Besuch der Universität

zu Köln rundum interessanter geworden ist. In den Werkstattgesprächen wurde diskutiert,

woran die Studierenden dies festmachen. Die Teilnehmenden sagten, dass sie sich

generell zufriedener fühlten und das Studium als eine Bereicherung im Leben empfänden.

Andere meinten, sie bekämen einfach mehr Eindrücke in ihrem Alltag. Ein Teilnehmer sagte

beschreibend: „Mein Leben nach der Pensionierung hat durch das Studium eine neue Richtung

bekommen.“

Sie bekämen Anregungen, sich intensiver mit neuen Themen zu beschäftigen und fühlten

sich durch die Veranstaltungsteilnahme in ihrer geistigen Leistungsfähigkeit bestätigt, so die

Äußerungen. Von Bedeutung scheint auch die Beurteilung ihrer Tätigkeit durch Dritte zu

sein, denn die positiven Rückmeldungen von Seiten der Bezugspersonen zu ihrem Besuch

von Universitätsveranstaltungen wirken auf die Studierenden und werden hoch bewertet.

Der Universitätsbesuch steigert das Ansehen in der sozialen Umgebung und stellt gleichzeitig

eine Bestätigung des eigenen Leistungsvermögens dar, wie die Befragten betonten. Damit

entsprechen sie gleichzeitig den Erwartungen, die sie an ihre eigene Leistungsfähigkeit stellen.

Hinzu kommt, dass sie neue Fähigkeiten entdecken. Die Teilnehmenden der Werkstattgespräche

führten dies noch detaillierter aus. Manche Teilnehmenden sagten, dass sie unter

anderem gelernt hätten wissenschaftlich zu arbeiten und Zusammenhänge besser zu verstehen.

Außerdem hätten sich ihr Ausdrucksvermögen sowie ihre Kommunikations‐ und Argu‐


____________________________________________________________________________

26

mentationsfähigkeiten verbessert, so könnten sie sich besser an Diskussionen beteiligen.

Zudem hätten sie gelernt, interdisziplinär zu denken.

Die Befragung ergab außerdem, dass die Studierenden durch das Studium ihre eigenen Interessen

stärker verfolgen. Eine Notwendigkeit, die Aufnahme eines Studiums im fortgeschrittenen

Alter vor anderen eigens zu rechtfertigen, wird nicht gesehen.

Das Studium wird explizit als wissenschaftliche Bildung erlebt: Eigene Überzeugungen werden

hinterfragt und Aussagen Anderer nicht unkritisch übernommen. Vielmehr wird durchgängig

Wert auf Begründungen gelegt. Dadurch schätzen die Befragten sich selbst als interessantere

Gesprächspartner ein. Der Freundeskreis erweitert sich dadurch, dass man auf

eine neue Umgebung stößt. Die positiven Seiten des Studiums überwiegen derart, dass die

Studierenden keinen Stress bei dieser Art der Weiterbildung empfinden, vielmehr eine deutliche

Verbesserung des Wohlbefindens sowie die Entdeckung neuer Fähigkeiten und Ressourcen

bekräftigten, wie in der Gruppendiskussion geäußert wurde.

Mittels einer Faktorenanalyse konnten mehrere Erfahrungsbereiche festgestellt werden,

indem untersucht wurde, welche der Erfahrungen kovariieren. Dabei ergeben sich vier Dimensionen

in den Erfahrungen. Ein Faktor stellt die Verbesserung des Wohlbefindens dar:

Ein interessanteres Leben durch ein Studium, die Entdeckung neuer Fähigkeiten und ein gesteigertes

Selbstbewusstsein. Im zweiten Faktor sehen die Befragten das Studium als Schule

des wissenschaftlichen Denkens, indem sie als Erfahrung beispielsweise die eigene Fähigkeit

zum kritischeren Hinterfragen oder die Anregung der intensiveren Beschäftigung mit neuen

Themen nannten. Der dritte Faktor bezieht sich darauf, dass während des Studiums das Engagement

geweckt wurde. Der letzte Faktor erfasst die Leistungsfähigkeit, die man auf dem

Prüfstand sieht.

Verbesserung des Wohlbefindens Leben interessanter

Entdeckung neuer Fähigkeiten

Verbesserung des Wohlbefindens durch das

Studium

Studium gibt neuen Lebenssinn

Neue Freunde

als Gesprächspartner interessanter geworden

gesteigertes Selbstbewusstsein

gesteigerte Ausdrucksfähigkeit

Bezugspersonen finden gut, dass ich studiere


____________________________________________________________________________

27

Schulung des wissenschaftlichen Wunsch nach regulärem Studium geweckt

Denkens

Anregung zur intensiveren Beschäftigung mit

neuen Themen

Infrage stellen von eigenen Überzeugungen

kritischer gegenüber Aussagen anderer geworden

und stärkere Beachtung von Begründungen

Engagement andere Betätigungsfelder an der Uni außerhalb

von Lehrveranstaltungen

Rechtfertigung vor anderen nötig

Leistungsfähigkeit Weniger Leistungsfähigkeit als gedacht

Keine Bestätigung des eigenen Leistungsvermögens

Tabelle 4:

Faktorenstruktur der Erfahrungen

Durch die Faktorenanalyse konnte gezeigt werden, dass Frauen teilweise mehr Gewinne

durch das Studium nennen. Beispielsweise sehen sie ihre Fähigkeit zum wissenschaftlichen

Denken durch das Studium eher gestärkt als ihre männlichen Kommilitonen. Frauen sehen

außerdem ihr eigenes Wohlbefinden eher positiv durch das Studium beeinflusst als Männer.

Es lässt sich zudem feststellen, dass das Gasthörerstudium eher bei jüngeren Seniorenstudierenden

mit Wohlbefinden verbunden wird. Dies steht scheinbar im Gegensatz zu dem Ergebnis,

dass Langzeitstudierende eher vom Wohlbefinden sprechen als Befragte, die erst

kurz studieren. Lange Zeit beim Studium zu bleiben, impliziert ein gewisses Wohlbefinden

wie vielleicht auch die Aufnahme neuer Aktivitäten in jüngeren Jahren. Erhöhtes Wohlbefinden

kann auch bei den Mitgliedern des fgs gemessen werden: Sich wohlfühlen an der Universität

führt zu Engagement in diesem Verein. Die Mitglieder nehmen das Studium auch

ernster, indem sie angeben, dass sie die Schulung im wissenschaftlichen Denken als besondere

Anregung empfinden.

2.14 Das Engagement der Seniorstudierenden an der Universität

Seniorstudierende engagieren sich in verschiedenen Aktivitäten für die Universität. Primär

richtet sich das Engagement fast aller Studierenden darauf, ihr Umfeld über die Leistungen

der Universität zu Köln zu informieren (vgl. Abbildung 16). Sie treten als Multiplikatoren auf

und erhöhen auf diese Weise den Bekanntheitsgrad der Leistungen der Hochschule sowie

des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums. Sie verbessern im Falle von meist positiven Erfahrungen

den Ruf der Hochschule, so die Aussagen. Ein Viertel der Befragten engagiert sich für die


____________________________________________________________________________

28

Belange des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums, beispielsweise indem sie im fgs Mitglied sind.

Außerdem haben 22 Prozent bereits als Probanden an wissenschaftlichen Studien teilgenommen,

beispielsweise durch die Teilnahme an Befragungen und Experimenten. 11 Prozent

geben der Universität durch ihre Mitgliedschaft bei ‚Köln Alumni – Freunde und Förderer der

Universität zu Köln‘ in Form des Mitgliedsbeitrags eine finanzielle Unterstützung. Ein Ehrenamt

an Einrichtungen der Universität üben 7 Prozent aus, z.B. durch eine Tätigkeit bei der

KölnerKinderUni oder indem sie Angebote der Freiwilligenbörse des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums

wahrnehmen. Hierbei fungieren Seniorstudierende z.B. als Karriere‐Coaches für

jüngere Studierende. Als Vermittler zwischen Studierenden bzw. Universitätseinrichtungen

und der Arbeitswelt sehen sich die Befragten dagegen nur selten.

Abbildung 16: Engagement der Gasthörer/innen an der Universität

(Mehrfachnennungen, N=375)

2.15 Verhältnis der Seniorstudierenden zu anderen Universitätsmitgliedern

Rund 90 Prozent bezeichnen das Verhältnis zu den Lehrenden als gut oder meistens gut. Eine

vergleichbar gute Atmosphäre herrscht zu den Dozenten/innen in den Arbeitskreisen, die

speziell für ältere Gasthörer/innen angeboten werden. Einer Äußerung eines Seniorstudenten

in den Werkstattgesprächen zufolge seien Besprechungen mit den Dozenten/innen jedoch

nur schwer möglich, da im Anschluss an überfüllte‐ Veranstaltungen wenig Möglichkeit

zum Kontakt bestünde. Ein Anderer nannte Berührungsängste bei der Kontaktaufnahme mit


____________________________________________________________________________

29

Professoren/innen, da die Befürchtung bestehe, den regulären Studierenden die wenigen

Gelegenheiten des Kontakts zu den Dozenten/innen wegzunehmen. Das Verhältnis zu den

jüngeren Studierenden wird von mehr als der Hälfte der älteren Studierenden als gut bezeichnet.

Dozenten der

Vorlesungen

92,4

6,6

1,1

Verhältnis zu

Dozenten der

Arbeitskreise

jüngere Studierende

91,9

91

5,5

7,7

2,6

1,3

gut/meist gut

teils/teils

meist schwierig/schwierig

andere Gasthörer

86,9

10,6

2,5

80 85 90 95 100

Prozent

Abbildung 17: Verhältnis der Seniorstudierenden und Gasthörer/innen zu anderen

Universitätsmitgliedern

Wie sich in den Werkstattgesprächen weiter herausstellte, wird den regulär Studierenden

von Seiten der Seniorstudierenden nach eigener Ansicht viel Rücksicht entgegengebracht.

Etliche Teilnehmenden äußerten ergänzend, dass sie ihren jüngeren Kommilitonen/innen

nicht in die Quere kommen wollten. Folgende Äußerungen belegen dies: „Ich bin nur Gast –

ich will anderen nicht den Platz wegnehmen“ oder „Einen Platz wegnehmen, wenn andere

auf der Treppe sitzen, das will ich nicht.“ Der teilweise mangelnde Austausch zwischen Senior‐

und regulär Studierenden wurde auf den generellen Zeitdruck zurückgeführt, der auf den

regulär Studierenden laste und welcher seit der Umstellung auf das Bachelor‐ und Masterstudium

weiter zugenommen habe.

Außerdem wurde in den Werkstattgesprächen mit den Teilnehmenden darüber gesprochen,

wie sie den Kontakt mit den jüngeren Studierenden konkret im Universitätsalltag erleben.

Das Verhältnis wurde auch dort meist als gut bewertet. Über die Intensität der Kontakte lassen

sich keine Aussagen aus der Gesprächen entnehmen. Jedoch haben viele Gasthö‐


____________________________________________________________________________

30

rer/innen im Verlauf des Workshops Vorschläge gemacht, wie man den Kontakt zwischen

Seniorstudierenden und regulären jüngeren Studierenden verbessern könnte. So wurden

gemeinsame Reisen, Ausflüge und Veranstaltungen vorgeschlagen, die auf eine gemeinsame

Freizeitgestaltung von Jung und Alt ausgerichtet sind. Auch wurden von Seiten der Seniorstudierenden

Vorschläge gemacht, die sich direkt auf die Unterstützung von jüngeren Studierenden

beziehen, wie zum Beispiel Coachingprogramme, Patenschaften oder Nachhilfe.

Dadurch könne die Berührungsscheu abgebaut und der generationsübergreifende Kontakt

aktiv genutzt werden.

Überraschend ist, dass die Seniorstudierenden über den Kontakt zu anderen Seniorstudierenden,

relativ gesehen zu den jüngeren Studierenden sowie den Dozenten/innen, in der

Umfrage am schlechtesten urteilten. Insgesamt ist die Bewertung jedoch sehr positiv. Als

schwierig werden die Verhältnisse zu anderen Universitätsmitgliedern äußerst selten bezeichnet.

3 Kenntnis und Nutzung der Angebote der Universität

Zur Erleichterung der individuellen Organisation des Studiums wird von der Universität eine

Reihe von Angeboten zur Verfügung gestellt. Es stellt sich die Frage, inwiefern die Seniorstudierenden

und Gasthörer/innen mit diesen Offerten vertraut sind und welche sie nutzen

bzw. weiterempfehlen können. Die Befragung ergab, dass die Angebote insgesamt recht


____________________________________________________________________________

31

bekannt sind. Der Bekanntheitsgrad der Angebote liegt zwischen 90 und 64 Prozent (vgl.

Uni‐Bibliothek

89,7

10,3

Seminarsbibliothek

80,2

19,8

Klips

77,8

22,2

kenne ich bis Empfehlung

Rechenzentrum

74,1

25,9

kenne ich nicht

Ilias

64,2

35,8

0 20 40 60 80 100

Prozent

Abbildung 18). Am unbekanntesten unter den Seniorstudierenden ist die Online‐

Lernplattform ILIAS, die einem Drittel unbekannt ist. Auch die Schulungen und Einrichtungen

des Rechenzentrums sind unter den Seniorstudierenden weniger bekannt. Die Bibliotheken,

besonders die Universitätsbibliothek, sind hingegen sehr bekannt und erfreuen sich reger

Nutzung. Das gilt in etwas geringerem Maße auch für die Instituts‐ und Seminarbibliotheken.

Uni‐Bibliothek

89,7

10,3

Seminarsbibliothek

80,2

19,8

Klips

77,8

22,2

kenne ich bis Empfehlung

Rechenzentrum

74,1

25,9

kenne ich nicht

Ilias

64,2

35,8

0 20 40 60 80 100

Prozent

Abbildung 18: Nutzung und Empfehlung der Angebote der Universität


____________________________________________________________________________

32

Das Kursvergabesystem KLIPS, das auch als Online‐Vorlesungsverzeichnis dient, ist im Vergleich

zu ILIAS, das ebenfalls ein Online‐Medium ist, etwas bekannter. Ersteres kennen 78

Prozent (im Vergleich zu 64 Prozent, die ILIAS kennen). Da für das Seniorenstudium keine

Registrierung über KLIPS notwendig ist, wird KLIPS von den Seniorstudierenden vor allem zur

Information über das aktuelle Vorlesungsangebot genutzt. Entgegen der ursprünglichen

Vermutung, dass ältere Studierende generell lieber auf eine gedruckte Version des Vorlesungsverzeichnisses

zurückgreifen würden, hat sich herausgestellt, dass Seniorstudierende

das Online‐Angebot der Universität durchaus nutzen. Unabhängig davon wurde der Wunsch

nach gedruckten Vorlesungsverzeichnissen im Verlauf des Workshops sowie im Fragebogen

aber ebenfalls geäußert. Insgesamt kann man festhalten, dass die Online‐Affinität nicht sehr

groß ist. Je nach Konstruktion der Indikatoren nutzen rund ein Drittel (31 bis 37 Prozent) der

Befragten beispielsweise die Homepage der Koordinierungsstelle und des fgs oder den E‐

Mail‐Newsletter (vgl. Tabelle 63 und Tabelle 64). Es stellt sich deshalb die Frage, ob die Online‐Medien

besonders von den jüngeren Gasthörern nachgefragt werden, die mit derartigen

Verfahren eventuell besser vertraut sind und sich hinsichtlich der Nutzung mehr zutrauen.

Um dies zu prüfen, wurden zwei Altersgruppen gebildet: solche unter 65 Jahre sowie Personen

über 65 Jahre. Dann wurde bezüglich der Klips‐Nutzung eine Dichotomie einerseits aus

den Personen gebildet, die mit dem Angebot vertraut sind, d.h. dieses kennen und nutzen

und andererseits den Personen, die das Angebot nicht kennen. Es stellt sich heraus, dass die

älteren Studierenden die Online‐Angebote wie ILIAS und KLIPS tatsächlich seltener nutzen.

Verschiedentlich wurden Forderungen nach dem besseren Zugang zu den Informationsplattformen

ILIAS und KLIPS laut. Da der Zugang für Seniorstudierende generell besteht, müsste

damit die Nutzerfreundlichkeit der Plattformen gemeint sein. Dies wird auch in den Wünschen

einiger Befragter deutlich, die sich eine intensivere Information über die Medien wünschen

und gerne Schulungen besuchen würden. Auch eine allgemeine Anmeldung zu den

Veranstaltungen über KLIPS wurde vorgeschlagen, da man so auch Abwesenheitsmeldungen

der Professoren/innen erhalten würde oder sich leichter zu Veranstaltungen an‐ und abmelden

könne. Auch der Wunsch nach universitätsbezogenen Plattformen, die über das derzeitige

Angebot hinaus gehen, wurden laut. So wurde der Vorschlag unterbreitet, Plattformen

zu schaffen, die beispielsweise die Diskussion von Chancen, Möglichkeiten und Grenzen des


____________________________________________________________________________

33

Gasthörerstudiums ermöglichen. Dies könnte in Form von Workshops oder Diskussionsrunden

stattfinden, sei jedoch auch in virtueller Form im Internet denkbar.

Generell wird deutlich, dass die Wünsche der Studierenden sehr unterschiedlich sind und die

persönlichen Präferenzen und den Wissenstand gegenüber Onlinemedien der verschieden

alten Seniorstudierenden widerspiegeln. Aber auch Kenntnis und Nutzung der bestehenden

Angebote sind offenbar sehr unterschiedlich: Schulungen zu KLIPS und ILIAS werden – z.T.

finanziert durch den fgs – regelmäßig angeboten, und der fgs hat zusätzlich online ein soziales

Netzwerk entwickelt, das auch als Diskussionsplattform genutzt werden kann. Mehrere

Vorschläge von Studierenden sind offenbar wenigstens teilweise etabliert, aber nicht bekannt.

3.1 Kenntnis und Nutzung der Koordinierungsstelle

Die Koordinierungsstelle hat insgesamt einen sehr hohen Bekanntheitsgrad. Etwa drei Viertel

der Seniorstudierenden kennen sie (vgl. Tabelle 57 im Anhang). Auch die verschiedenen

Angebote der Koordinierungsstelle erreichen einen hohen Bekanntheitsgrad, werden jedoch

unterschiedlich häufig genutzt und geschätzt (vgl. Abbildung 19).

Am bekanntesten sind die von der Koordinierungsstelle angebotenen Informationsvorträge

zum Gasthörer‐ und Seniorenstudium, wenn man alle Einstufungen jenseits des

Nichtkennens zusammenfasst. Lediglich 17 Prozent der Gasthörer sind damit nicht in Kontakt

gekommen. Damit sind die Vortragsveranstaltungen das meist genutzte Angebot der Koordinierungsstelle,

denn jeder Zweite besucht sie und ein Viertel würde sie auch weiterempfehlen.

Ähnlich häufig empfohlen wird die Einführung in die Bibliotheksnutzung. Die Tagungen

und Workshops sind zwar etwa jedem Zweiten bekannt, werden jedoch ähnlich wie die

schriftlichen Beratungen nur sehr wenig genutzt.


____________________________________________________________________________

34

Vorträge

83,2

16,8

Arbeitskreise

78,9

21,1

Sprechstunde

76,6

23,4

Einführung UB‐Nutzung

76,4

23,6

Campusrundgänge

73,7

26,3

Kenne ich bis Empfehlung

Telefonische Beratung

73,6

26,4

Kenne ich nicht

Schriftliche Beratung

68

32

Tagungen und Workshops

67,4

32,6

0 20 40 60 80 100

Prozent

Abbildung 19: Kenntnis und Nutzung der Angebote der Koordinierungsstelle

(zusammengefasste Prozente der Antworten kenne ich, nutze ich/habe ich genutzt

sowie habe ich genutzt und kann ich weiterempfehlen)

Als Hauptinformationsquelle über die Veranstaltungen der Koordinierungsstelle dient die

Semesterbroschüre (vgl. Abbildung 20). Diese nutzen 70 Prozent zur Information. Der Schaukasten

im Universitäts‐Hauptgebäude sowie die Homepage der Koordinierungsstelle werden

gleich häufig als zweitwichtigste Quellen genannt. Medien wie Fernsehen, Rundfunk oder

Zeitungen dienen nur wenigen zur Information über die Veranstaltungen der Koordinierungsstelle.

Prozent

80

70

60

50

40

30

20

10

0

69,1

45,8 44,2

28,6 27,7

4

2,9 2,9


____________________________________________________________________________

35

Abbildung 20: Hauptinformationsquelle über Veranstaltungen der Koordinierungsstelle

3.2 Wunsch nach weiteren Angeboten

In einer offenen Frage wurden die Befragten gebeten, eventuell vorhandene Wünsche an die

Koordinierungsstelle heranzutragen. Die Gesamtheit der Vorschläge sollte nicht verloren

gehen und wird nachfolgend aufgelistet. Dabei wurde eine Sortierung nach inhaltlichen Kategorien

vorgenommen.

Allgemein kann festgestellt werden, dass viele Seniorstudierenden sich für medizinische oder

ethische Themen bezogen auf Religion oder den Tod interessieren. Auch naturwissenschaftliche

Themen sind sehr gefragt. Es wird deutlich, dass es zwei Richtungen der Interessen gibt.

Einerseits diejenigen, die sich mehr praxisorientierte, aktuelle Themen wünschen, und solche,

deren Interesse besonders bei kulturellen / geisteswissenschaftlichen Themen, wie beispielsweise

Geschichte, Literatur oder Kunst, liegt. Interesse besteht außerdem hinsichtlich

der Einführungen in neue Medien wie ILIAS oder KLIPS sowie gegenüber der Filmkunst, was

so weit führt, dass auch gemeinsame Filmveranstaltungen vorgeschlagen wurden. Ähnliches

bestätigen auch die Ergebnisse der Werkstattgespräche. Hier wurde einerseits Interesse an

geisteswissenschaftlichen Themen bekundet. Andererseits gilt das Interesse beispielsweise

modernen Medien. Vorgeschlagen wurden u.a. Seminare zu sozialen Netzwerken im Internet

oder Internetforen über Philosophie. Auch ein generationsübergreifendes Blockseminar um

die Herangehensweise der jungen Kommilitonen/innen zu begreifen, fand Anklang unter den

Teilnehmenden.

Mehrfach wurde der Wunsch nach einer Wiedereinführung des gedruckten Vorlesungsverzeichnisses

geäußert, welcher die Schwierigkeiten mancher Seniorstudierenden mit medialen

Angeboten wie KLIPS und ILIAS widerspiegelt. Andere wünschten sich hingegen einen

einfacheren Zugang zu derartigen Online‐Angeboten. 8

Auch der Wunsch nach zusätzlichen Beratungsangeboten hinsichtlich der zu wählenden Veranstaltungen

wurde geäußert. Hierbei wurde Beratung im Hinsicht auf den jeweiligen Bil‐

8

So ist das Online‐Vorlesungsverzeichnis KLIPS vor allem auf die Bedürfnisse der regulär Studierenden zugeschnitten,

so dass es in manchen Bereichen fast nicht möglich ist, einen generellen, studiengangsunabhängigen

Überblick über die angebotenen Veranstaltungen zu erhalten.


____________________________________________________________________________

36

dungshintergrund gewünscht, andere erhoffen sich gezielte Empfehlungen, da sie sich von

der Fülle und Vielfalt des Angebots überfordert fühlen. 9

Verbesserungsvorschläge wurden auch zum Verhältnis zwischen Senior‐ und regulär Studierenden

geäußert, welches laut Angaben (siehe Kapitel 2.11 und 2.15) zwar gut sei, jedoch

teilweise verbesserungswürdig. So wurde nach einer besseren Kommunikation und mehr

Absprachen zwischen beiden Parteien gefragt, um eine gegenseitige Behinderung zu vermeiden.

Außerdem wurden Gemeinschaftsveranstaltungen für die Seniorstudierenden und

ein umfangreicherer Austausch sowie Feedbackrunden gewünscht.

Generell geht aus den Kommentaren hervor, dass ein Großteil der Befragten mit dem Angebot

sehr zufrieden ist und allenfalls kleinere Verbesserungen wünscht.

9

In den Sprechstunden der Koordinierungsstelle (dienstags und mittwochs 10.00 ‐ 12.00 Uhr sowie nach

telefonischer Vereinbarung) wird im persönlichen Beratungsgespräch auch Unterstützung bei der Auswahl

von Veranstaltungen angeboten. Ob der genannte Informationsbedarf als Unzufriedenheit mit dem bereits

bestehenden Beratungsangebot der Koordinierungsstelle zurückzuführen ist oder die Unkenntnis dieses

Angebots ausdrückt, muss an dieser Stelle offen bleiben.


____________________________________________________________________________

37

Frage: Welche weiteren Angebote der Koordinierungsstelle für das Gasthörer‐ und Seniorenstudium

würden Sie wünschen?

Thematisch

o Arbeitskreise, die medizinische Fragen aufgreifen

o mehr Themen zu Tod, Krankheit und Religion…

o Studienmodelle für Seniorstudierende in Medizin, das nicht auf Berufstätigkeit

abzielt

o Erneut Arbeitskreis über Geschichte der Ethik und Medizin

o Thema: Das Schöne. Ästhetik

o Arbeitskreise Naturwissenschaften

o Mehr naturwissenschaftliche Aktivitäten

o Mehr naturwissenschaftliche und medizinische Themen!

o Arbeitskreise/Vorträge etc. welche naturwissenschaftliche Themen beinhalten

o Geographie und Religion mit gut vorbereiteten Dozenten

o Mehr Einführungen im Umgang mit dem Computer.

o Computerkurse

o Arbeitskreis zur Filmanalyse

o Arbeitskreis Filmanalyse

o Exkursionen, Filme

o Kino‐Tag (gut ausgewählte Filme, nicht abends)

o Kunstgeschichte, malen, zeichnen

o Geschichte, Literatur, Musik (klassisch)

o Mehr Arbeitskreise im geschichtlichen Kontext

o Islamwissenschaften, Orientalistik, Asien

o Neue Themen, praxisbezogen

o Aktuelle Vorträge

o Kritische Zeitgeschichte, aktuelle Staatskunde, Wirtschaftslehre

o Vorstellung des neuen Instituts für naturwissenschaftliche Alternsforschung:

Aufbau und Organisation, derzeitige Forschungsschwerpunkte, neuster Stand

der wissenschaftlichen Erkenntnisse… wäre auch als Vortragsreihe im Rahmen

von „Weltwissen“ denkbar

o Ausweitung der Programme, neue Bereiche

o G. wieder einen AK durchführen lassen

Organisatorisch

Vorlesungsverzeichnis

o Vorlesungsverzeichnis und Veranstaltungskalender in gedruckter Form

o Vorlesungsverzeichnis in althergebrachter Art!

o Für Gasthörer ohne Internet eine anderweitige Information für Vorlesungsangebote,

da ein Vorlesungsverzeichnis nicht mehr angeboten wird.

KLIPS / ILIAS

o Computerschulung/ z.B. ILIAS‐Einführungskurse u.Ä.

o Info KLIPS + ILIAS

o Zugang zu KLIPS und ILIAS


____________________________________________________________________________

38




o Direkte Anmeldungsmöglichkeit über KLIPS o.ä. für Gasthörer ‐ damit man

auch bei Absagen des Prof. benachrichtigt werden kann

o Einfaches Rückmeldeverfahren. Vorlesungsverzeichnis im Internet

o Auf die Universität bezogene Plattformen (Workshops, Diskussionsrunden)

bei denen – nicht themenbezogen – Aspekte (Chancen, Möglichkeiten, Grenzen…)

des Gasthörerstudiums diskutiert werden ggf. auch virtuelle Foren im

Netz.

o Professoren, Dozenten anhalten, Kurzfassung ihrer Vorträge in Illias einzustellen

oder Ordner in den Seminarbibliotheken anzulegen

Beratung

o Empfehlungen bei der Einstellung der Lehrpläne für jedes Semester

o Empfehlung von Vorlesungen

o Indiv. Studienberatung unter Berücksichtigung der vorh. Abschlüsse

o Beratung nach Studienfachwahl welche Vorlesungen man besuchen sollte

o Vorstellung der Arbeitskreise

o Vor Anfang des Semesters Informationen über die jeweiligen Kurse, die man

belegen möchte erhalten

Austausch

o Vorabklärung von Lehr‐ und Lerninhalten und Abstimmung zwischen Seniorstudenten

und Juniorstudenten, da erstere nicht mehr so sehr einen Teilnahmescheinzwang

unterworfen sind.

o Mehr Kommunikation mit jüngeren Studenten

o Gemeinschaftsveranstaltungen

o Jeweils zum Semesterabschluss eine Art Feedback‐Veranstaltung für Seniorstudenten

mit Erfahrungsaustausch, Fragenklärungen und Anregungen/Impulssetzungen

seitens der Koordinationsstelle für das Folgesemester.

o Organisation regelmäßiger Treffen der Gasthörer

Sonstiges

o Kritisches Hinterfragen des „Schulunterrichts“ an der Universität

o Besserer Internetzugang

o Mehr Kontakt‐ und Austauschmöglichkeiten für Gasthörer

o Ich habe noch nie etwas über die Koordinierungsstelle erfahren – sie ist noch

nie auf mich zugekommen

o Ich bin schon dankbar, wenn ich an den Universitätsveranstaltungen, insbesondere

Vorlesungen und Vorträgen teilnehmen kann. Es ist mir wichtig, dabei

die in Ausbildung befindlichen Studenten nicht zu behindern. Von Sonderwünschen

möchte ich absehen.

o Möglichkeit, eine Art Gasthörerzertifikat zu erhalten, durch entsprechende

Leistungsnachweise

o Mehr Arbeitskreise

o Angebote habe ich bisher nicht genutzt. Deshalb ist weitere Beurteilung nicht

möglich.

o Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in etwas anderer Form d.h. nicht

nur schnelle Referate und Überblick, sondern mit mehr Raum zum Erlernen

und Üben = seniorengerechter

o Ca. 4‐5‐semesteriges Studium mit Abschluss

o Ggf. Zurverfügungstellung von Räumlichkeiten für die Arbeit mit kleineren

Teams


____________________________________________________________________________

39

o Infos über universitätsinterne Entwicklungen (es gab z.B. einmal Arbeitskreis,

der die wirtschaftliche Dimension zum Inhalt hatte)

Zufriedenheit

o Ich bin zufrieden

o Ist optimal

o Angebote sind sehr gut, viele Angebote habe ich bereits im Zuge meiner

Ausbildung zum Offizier kennengelernt!

o Ich habe die z.T. mir bekannten Angebote nicht genutzt, da ich sie für die

Verfolgung meiner Studieninteressen nicht benötigte

o Ist ok, aber ich nutze sie nicht. Liegt aber an mir

o Keine. Das Angebot ist umfassend.

o Für meine Bedürfnisse ist das Angebot optimal

3.3 Kenntnis des und Mitgliedschaft im fgs

Über den Verein zur Förderung des Gasthörer‐ und Seniorenstudiums (fgs) wird versucht, ein

Gemeinschaftsgefühl unter den Seniorstudierenden zu entwickeln sowie ihre gemeinsamen

Bedürfnisse und Vorstellungen in die Organisation des Seniorenstudiums zu tragen. Für eine

solche Arbeit ist es sinnvoll, möglichst viele aktive Mitglieder zu gewinnen. Erste Voraussetzung

dafür ist ein entsprechender Bekanntheitsgrad. Unter den Seniorstudierenden der Universität

zu Köln ist der Bekanntheitsgrad des fgs bereits relativ hoch. Fast drei Viertel der

Befragten kennen ihn und gut ein Drittel ist derzeit Mitglied. Vier Prozent der Befragten waren

früher einmal Mitglieder. Das Potential für die Gewinnung weiterer Mitglieder liegt bei

über 60 Prozent, wenn man die früheren und die Nichtmitglieder zusammennimmt (vgl. Abbildung

21 und Abbildung 22).

Ja; 72,2 % Nein; 27,8 %

Abbildung 21: Bekanntheitsgrad des fgs


____________________________________________________________________________

40

70

60

59,1

Prozent

50

40

30

20

10

0

36,7

4,2

nie Mitglied derzeit Mitglied früher Mitglied

Abbildung 22: Mitgliedschaft im fgs

Die Koordinierungsstelle ist die entscheidende Schnittstelle für den Erstkontakt zum fgs.

Dies zeigt auch die nachfolgende Tabelle, aus der ersichtlich ist, wie eng der Zusammenhang

zwischen der Kenntnis der Koordinierungsstelle und des fgs ist.

Kenntnis des fgs

Nein Ja Gesamt

Kenntnis der Koordinierungsstelle

Nein 73,6% 26,4% 100%

Ja 11,6% 88,4% 100%

Gesamt 28,4% 71,6% 100%

Tabelle 5:

Zusammenhang zwischen Kenntnis der Koordinierungsstelle und des fgs

3.3.1 Wahrnehmung der Funktionen des fgs

Welches Profil hat der fgs aus der Sicht der Seniorstudierenden und welche Funktionen werden

ihm zugeschrieben? Fast drei Viertel der Befragten kennen den fgs als Veranstalter von

Seminaren, Exkursionen und ähnlichen Angeboten und ebenso viele geben an zu wissen,

dass der Verein das Seniorenstudium durch die Finanzierung von zusätzlichen Veranstaltungen

fördert. (vgl. Abbildung 23). Als Interessenvertretung der Gasthörer‐ und Seniorstudierende

bewertet ihn fast jeder zweite Befragte und 21 Prozent sehen ihn als Möglichkeit,


____________________________________________________________________________

41

Kontakte zu knüpfen. Im Falle von Beratungsbedarf sieht man die Chance, sich an den Verein

zu wenden und den Verein als Ansprechpartner zu nutzen, wenn Hilfe benötigt wird.

Funktion als...

Seminarveranstalter

74

Veranstaltungsförderer

72,7

Interessenvertreter

45,8

Kontaktplege

21,8

Studienberater

17,5

0 10 20 30 40 50 60 70 80

Prozent

Abbildung 23: Wahrgenommene Funktionen des fgs

(Mehrfachnennungen)

Aus der Gruppendiskussion wurde weiter bekannt, dass etliche Studierende sich gerade diese

intensivere Beratung und Unterstützung beispielsweise bei der Auswahl der Vorlesungen

oder der Orientierung vor dem 1. Semester wünschen. Den Wunsch nach Beratung und Unterstützung

während des Studiums unterstreicht auch die Forderung nach festen Sprechstunden

und einem festen Büro des fgs als Anlaufstelle. Generell scheinen Hilfestellungen,

die den Studierenden den Alltag an der Universität erleichtern, gefragt, doch wissen etliche

Gasthörer anscheinend nicht, welche Beratungsmöglichkeiten ihnen bereits zur Verfügung

stehen. Interessant ist, dass ähnliche Wünsche auch an die Koordinierungsstelle gerichtet

wurden. Auch von dieser wünschen sich die Gasthörer eine noch intensivere Beratung. Daher

scheint es sinnvoll, den Bekanntheitsgrad der Institutionen sowie ihrer Funktionen zu

erhöhen, wie es auch ein befragter Seniorstudent empfahl.

Vereinzelt gibt es auch harte Kritik, die eventuell auf persönliche besondere Erwartungen an

den Verein zurückzuführen ist, so z.B.: „Aus meiner Sicht ist der fgs in seiner jetzigen Organi‐


____________________________________________________________________________

42

sation überflüssig“ oder „Ich habe den fgs verlassen, da ich den Eindruck gewinnen musste,

dass die notwendige Interessenvertretung nicht gegeben war.“

Das Anliegen nach Wahrnehmung des Vereins in einer Networking‐Funktion wird durch den

in der Diskussion mehrfach geäußerten Wunsch nach Gemeinschaftsveranstaltungen bzw.

regelmäßigen Treffen der Seniorstudierenden unterstrichen. Ein Befragter schlug eine Art

Feedback‐Veranstaltung für Studierende der Folgesemester zum Erfahrungsaustausch, Fragenklärung

und Anregung/Impulssetzung jeweils zum Semesterabschluss vor. Auch regelmäßige

Newsletter an die Mitglieder scheinen erwünscht. 10

Allgemein ist der Eindruck entstanden, dass die Seniorstudierenden – ob Mitglied im fgs oder

nicht – nicht genug über die tatsächlichen Hilfeleistungen seitens des Vereins wissen und

nicht darüber in Kenntnis sind, mit welchen Belangen sie den Verein aufsuchen können und

mit welchen Schwierigkeiten sie sich an ihn wenden können. Dies wurde auch in den Werkstattgesprächen

bestätigt, in welchen die Teilnehmenden betonten, dass mehr Werbung

nötig sei, um die Funktion des Vereins bekannter zu machen und seinen Nutzen hervorzuheben.

Vorgeschlagen wurde, die Mitglieder zu vermehrtem Feedback zu bewegen, um sich zu

vergewissern, dass das Angebot den Wünschen entspricht. Auch das Auslegen von Flyern in

der Universität oder ihre Verteilung bei der Anmeldung zum Studium im Studierendensekretariat

könnten hilfreich sein. Als Problem wurde geschildert, dass die Kontaktaufnahme seitens

der Seniorstudierenden Voraussetzung sei, um an Informationen über den Verein zu

gelangen. 11

3.3.2 Kenntnis und Nutzung der Angebote des fgs

Den höchsten Bekanntheitsgrad unter den Angeboten des fgs hat die Semestereröffnungsveranstaltung.

Diese ist bei rund 81 Prozent der Gasthörer bekannt bzw. wird genutzt (vgl.

Abbildung 24). Besonders erfolgreich sind auch die fgs‐Vorträge von Universitäts‐Dozenten/‐

innen, denn diese sind unter 75 Prozent der Befragten bekannt und werden von 45 Prozent

besucht. Diese Vorträge sind außerdem das Angebot, das von den meisten Studierenden

gerne weiterempfohlen wird.

10

11

Der elektronische Newsletter des fgs, der auch an Nicht‐Mitglieder geschickt wird, ist hier offenbar nicht

bekannt.

Alle Nutzer der Semesterinformationsbroschüre der Koordinierungsstelle können sich darin auch über den

fgs und seine aktuellen Angebote informieren.


____________________________________________________________________________

43

Die Exkursionen sind unter den Studierenden ebenfalls sehr bekannt (73 Prozent) und werden

auch gerne genutzt (38 Prozent). Dieses Angebot hat die höchste Weiterempfehlungsrate

– scheint also sehr beliebt zu sein.

Die positive Bewertung der Exkursionen wird dadurch bestätigt, dass viele Studierende sogar

noch mehr Exkursionen veranstaltet wissen möchten.

Semestereröffnung

80,7

19,3

Vorträge von Uni‐Dozenten

75,4

24,6

Exkursionen

73,3

26,7

Computer‐Seminare

64,9

35,1

2MM‐Vorträge Gasthörer

Newsletter

61,4

60,1

38,6

39,9

Kenne ich bis Empfehlung

Kenne ich nicht

Schulung zur KLIPS‐Nutzung

54,2

45,8

Kompaktseminar:Wiss. Arbeiten

52,3

47,7

Soziales Netzwerk

33,2

66,8

0 20 40 60 80 100

Prozent

Abbildung 24: Kenntnis und Nutzung der fgs‐ Angebote

Die Angebote der 2MM‐Vorträge (an jedem 2. Mittwoch im Monat) von Studierenden und

jour fixe und die Computer‐Seminare kennen zwar vergleichsweise viele Befragte (61 bzw.

65 Prozent), doch werden sie von relativ wenigen Studierenden genutzt. Dies steht im Widerspruch

zu den zahlreichen Forderungen nach Computer‐Einführungskursen oder Kursen

zur Vertiefung der Computerkenntnisse.

Wie in Kapitel 3 über die Angebote der Universität deutlich wurde, besteht eine rege Nachfrage

nach Einführungskursen in die Onlinemedien KLIPS und ILIAS. Da die Koordinierungsstelle,

unterstützt durch den fgs, zu Beginn jedes Semesters Schulungen zur KLIPS‐Nutzung

anbietet, ist interessant, ob diese den Studierenden auch bekannt sind und ob sie besucht

werden. Die Befragung hat gezeigt, dass der Bekanntheitsgrad zwar geringer ist als bei ande‐


____________________________________________________________________________

44

ren Angeboten, dass jedoch immerhin jeder zweite Studierenden die Schulungen kennt.

Doch die Anzahl der Seniorstudierenden, die das Angebot auch genutzt haben, ist geringer

(ca. 20 Prozent).

Das vom fgs eingerichtete Soziale Netzwerk www.gasthoererkoeln.mixxt.de sowie die vom

fgs geförderten Kompaktseminare zur Einführung in wissenschaftliches Arbeiten sind durch

geringe Bekanntheit gekennzeichnet. Ersteres ist nur bei einem Drittel bekannt und nur 9

Prozent der Studierenden haben es bereits in Anspruch genommen. Wie im vorherigen Kapitel

erläutert, wünschen sich zwar etliche Seniorstudierenden Möglichkeiten zum Austausch

und zur Kontaktaufnahme, dieser Wunsch scheint jedoch weniger durch ein virtuelles soziales

Netzwerk erfüllt zu werden. Konventionelle Treffen mit Gleichgesinnten scheinen interessanter

zu sein. Dies mag ähnlich wie bei den Onlinemedien KLIPS und ILIAS aus den mangelnden

Kenntnissen oder mangelnder Vertrautheit – besonders der älteren Seniorstudierenden

– mit derartigen Onlineangeboten herrühren. Die Kompaktseminare, bei denen zu

erwarten wäre, dass sie eine Plattform für Diskussionen unter Gleichgesinnten darstellen,

werden nur von 15 Prozent in Anspruch genommen, obwohl immerhin 52 Prozent die Seminare

kennen. Die Gründe für diese Diskrepanz wären noch zu untersuchen.

3.3.3 Wunsch nach weiteren Angeboten des fgs und Verbesserungsvorschläge

Eine weitere offene Frage, diesmal zu den Wünschen an den fgs, zeigt teilweise Wiederholungen,

die auch schon bei der Frage zur Koordinierungsstelle erwähnt wurden. Thematisch

teilen sich die Interessen zwischen aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen, ethischphilosophischen

und altersbezogenen Themen. Auch das Interesse an Computerkursen wurde

abermals geäußert. Bei der Organisation werden ähnliche Wünsche wie an die Koordinierungsstelle

auch an den fgs gerichtet: Ein gedrucktes Vorlesungsverzeichnis, gerechtere Anmeldeverfahren

bei Exkursionen, intensivere Beratung und ein reger Austausch zwischen

den Seniorstudierenden, was sich auch in dem häufigen Wunsch nach mehr gemeinsamen

Exkursionen widerspiegelt. Eine Abschlussaufgabe der Werkstattgespräche bestand in der

Diskussion von konkreten Ideen wie der fgs bekannter werden kann. Hierzu konnten die

Studierenden ihre Ideen in mehreren Diskussionsgruppen auf Plakate schreiben. Es wurden

etliche Vorschläge gemacht, die zum einen beinhalteten, dass zu Beginn des Semesters der

fgs in Vorlesungen vorgestellt werden sollte, da Mundpropaganda motivierender wirke. Mitglieder

sollten durch Prämien motiviert werden, Mitglieder zu werben und der Begriff „Ru‐


____________________________________________________________________________

45

hestand“ sollte in Bezug auf die Informationsmedien durch 50+ ersetzt werden. Die Seniorstudierenden

plädierten ebenfalls für mehr Werbung z.B. durch Plakate, persönliche Begleitung

und den Versand von regelmäßigen Newslettern. Außerdem wurde vorgeschlagen, dass

Dozenten/innen ein Feedback an die Koordinierungsstelle oder den fgs weitergeben: Wie

bringen sich die Senioren ein, welchen Nutzen haben sie für die Veranstaltungen? Auch sollte

sich der fgs bei Firmen mit öffentlichem Bezug bekannt machen und könnte in Seniorenstadtteil‐Netzwerken

Vorträge halten.

Frage 26: Welche weiteren Angebote des fgs würden Sie sich wünschen?

Thematisch

o Vermittlung neuere Forschungsergebnisse in ihrer Umsetzung in der Praxis

insbesondere auf den Gebieten Psychologie, Neurologie u. Gäragogik

o Veranstaltungen zu Islamwissenschaften und Asien (kommender Kontinent!)

o Astronomie

o Psychologische, medizinische und naturwissenschaftliche Themen.

o fgs‐Vorträge von Uni‐Dozenten z.B. Allgemeine Einführung in Philosophie

o Aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft, Medizin, Forschung (Hintergründe)

o Weitere Gastdozenten im Bereich Geschichte; Sozialkritische Themen; Gesundheit

und Umwelt

o Über die verschiedenen Arten der Demenz‐Erkrankung

o Taiji oder ähnliches – nicht angeboten von Sporthochschule

o Das Vorlesungsangebot in Kunst‐ und Musikwissenschaften ist eher gering.

Vielleicht eine Anregung für fgs‐Aktivitäten?

o Philosophische Seminare mit Herrn G.

o Weitergehende Computer‐Seminare

Organisatorisch

Vorlesungsverzeichnis

o Wiedereinführung des schriftlichen Vorlesungsverzeichnisses (wie an der Uni

Bonn bereits erfolgt)

KLIPS/Illias

o Einfacher Internetzugang zu KLIPS

o Möglichkeit einer schriftlichen oder Online‐Anmeldung

Beratung

o Sprechstunden und Büro

o Beratung für Studienorientierung vor dem 1. Semester

o Unterstützung bei der Auswahl der Vorlesungen

o Selbstorganisationshilfen

Austausch

o Gemeinschaftsveranstaltungen

Sonstiges

o Aus meiner Sicht ist der fgs in seiner jetzigen Organisation überflüssig

o Mehr Exkursionen


____________________________________________________________________________

46

o Erweiterung des Angebots von Exkursionen

o Gerechtere Verteilung der Exkursionen. Dass die Exkursionstermine nicht mit

den Terminen der Arbeitskreise oder Vorträge kollidieren

o Ein gerechtes Anmeldeverfahren für Exkursionen

o Weitere Arbeitskreise

o Monatliche Zusammenfassung aller Fakultäten in Newslettern, die von Gasthörern

bei Vorlesungen genutzt werden dürfen

o Von Semester zu Semester wechselnde Abendseminare

o Bekanntheitsgrad steigern

o Zeitmanagement

Zufriedenheit

o Regelmäßige Newsletter, da fgs nur für die Mitglieder da ist und zudem unfähig

ist. Ich habe den fgs verlassen, da ich den Eindruck gewinnen musste,

dass die notwendige Interessenvertretung nicht gegeben war

o Bin zufrieden

3.3.4 Hauptinformationsquellen über die Angebote des fgs

Die Hauptinformationsquelle über das Angebot des fgs ist eindeutig mit 64 Prozent die Semesterbroschüre

der Koordinierungsstelle. Sehr viele Seniorstudierenden nutzen auch den

Schaukasten als Informationsquelle. Diese Bedeutung wird voraussichtlich in Zukunft zugunsten

der Informationssuche über die Homepage schwinden: Diese wird inzwischen von

40 Prozent besucht, um sich über die Veranstaltungen zu informieren. 31 Prozent informieren

sich über den Newsletter. Jeweils ein Viertel der Befragten informiert sich über die Semestereröffnung

des fgs und pflegt Kontakte zu anderen Gasthörern, um sich über das Angebot

zu informieren (vgl. Abbildung 25).


____________________________________________________________________________

47

durch die Semesterbroschüre

64,4

durch den Schaukasten des fgs

41,6

durch die Homepage des fgs

40,1

durch den Newsletter des fgs

31

durch die Semestereröffnung des fgs

25,8

durch andere Gasthörer/innen

25,2

0 10 20 30 40 50 60 70

Prozent

Abbildung 25: Hauptinformationsquelle über das Angebot des fgs

(Mehrfachnennungen)

4 Weitere Hinweise der Seniorstudierenden

Am Ende des Fragebogens hatten die befragten Seniorstudierenden nochmals die Möglichkeit

allgemeine Hinweise in einer offenen Frage zu äußern. Die nachfolgende Auflistung gibt

einen Überblick über genannte Verbesserungen und Anmerkungen. Da die weiteren Hinweise

sehr umfassend sind, werden im Folgenden die hauptsächlichen Kategorien genannt, in

die sich die Kommentare eingliedern lassen. Die genauen Ausführungen lassen sich dem Anhang

entnehmen (vgl. Tabelle 67 im Anhang).






Positives Gefühl und positive Erfahrungen im Gasthörerstudium („Ich fühle mich an

der Universität sehr wohl“, „Ich bin dankbar für die neuen Anregungen. Es erweitert

meinen Horizont“)

Anmeldeverfahren zu Exkursionen und Seminaren („Bei Anmeldeterminen sind Exkursionen

sofort belegt“)

Anmerkungen zum Vorlesungsverzeichnis („Mir fehlt das altgewohnte Vorlesungsverzeichnis“)

Bessere Informationen über Vorlesungsausfälle

Interesse an weiterem Engagement („Ich wäre interessiert an einer Mitarbeit an der

KinderUni“)


____________________________________________________________________________

48






Verhalten von jüngeren Studierenden und Verhältnis zu diesen („Ich wünsche mir ein

toleranteres und offeneres Miteinander von regulären Studierenden und Gasthörern“)

Verhalten von Dozenten/innen („Das Verhältnis zwischen Dozent und Gasthörer

könnte noch verbessert werden“)

Wunsch nach mehr Möglichkeiten zu einer „nur zuhörenden“ Beteiligung“ („Da ich

mich im Wesentlichen für Veranstaltungen interessiere, an denen ich zuhörend teilnehmen

kann, würde ich mir mehr Vorlesungsangebote wünschen“)

Anmerkung zu Studienbeiträgen/Forderung nach einem Semesterticket

Anmerkungen zur Koordinierungsstelle („Die ausgezeichnete fachliche und einfühlsame

Kompetenz der Mitarbeiter der Koordinierungsstelle ist ein Glücksfall für die

Gasthörer und die Uni Köln“)

5 Verbesserungsvorschläge und weitere Hinweise aus den Werkstattgesprächen

Die Diskussionen in den Werkstattgesprächen lassen Übereinstimmungen zu den beschriebenen

Ergebnissen und Äußerungen der Umfrage erkennen. Es wurde abermals das Platz‐

Problem in den Veranstaltungen angesprochen. Die Seniorstudierenden würden den regulären

Studierenden nicht die Möglichkeiten nehmen wollen, nach den Veranstaltungen mit

dem Lehrpersonal zu sprechen und würden daher lieber auf engeren Kontakt mit Dozenten/innen

verzichten. Doch wird aus den Äußerungen auch deutlich, dass sie sich teilweise

eine intensivere Arbeitsatmosphäre wünschen. Manche Teilnehmenden würden sich gerne

stärker beteiligen, z.B. durch das Halten von Referaten in Seminaren und Arbeitskreisen. Dies

sei jedoch aufgrund der überfüllten Veranstaltungen nicht möglich. Die Vorlesungen seien

außerdem sehr anonym und wenig praxisbezogen. Eine intensivere Diskussion sei eher bei

Arbeitskreisen und Projektgruppen möglich, da diese in einem kleineren Kreis stattfänden

und speziell für ältere Studierende angeboten werden. Daher wurde der Wunsch nach einem

größeren Angebot derartiger Veranstaltungen laut. Es wurde vorgeschlagen, den Seniorstudierenden

mehr Möglichkeiten zu geben, sich aktiv zu beteiligen. Hierfür sei in erster Linie

das Platz‐ bzw. Kapazitätsproblem zu lösen. Außerdem wurde der Wunsch nach gemeinsamen

Veranstaltungen außerhalb der universitären Zusammentreffen zum vermehrten Austausch

zwischen den Seniorstudierenden einerseits, aber andererseits auch mit den jüngeren

Kommilitonen/innen laut. Dafür könnten Räumlichkeiten geschaffen werden, die die

Seniorstudierenden für die Zusammenarbeit nutzen könnten. Es wurde beklagt, dass es we‐


____________________________________________________________________________

49

nige Möglichkeiten gäbe, die Studieninhalte nach den Veranstaltungen mit anderen Studierenden

zu diskutieren, was verschiedentlich zu Verständnisschwierigkeiten der behandelten

Inhalte führt. Dazu wurde vorgeschlagen, vermehrt Tutorien anzubieten, in denen entstandene

Fragen zu den Vorlesungsinhalten geklärt werden könnten.

Andere Teilnehmende wiederum waren mit dem gegebenen Angebot sehr zufrieden, da für

sie die Veranstaltungsform der Vorlesung genau das richtige sei, da sie einfach nur zuhören

wollten und sich nicht aktiv an Diskussionen beteiligen oder Kontakt aufnehmen möchten.

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über genannte Verbesserungen und Anmerkungen.


Motivation für ein Studium im Alter

o Andere Herangehensweise der Jungen

o „nur unter Älteren fährt man fest“

Verhältnis zu Professoren und anderen Studenten

o Berührungsängste mit Professoren, auch weil sie den Studenten nicht die Kontaktgelegenheiten

zu den Professoren wegnehmen wollen

o Einen Platz wegnehmen, wenn andere auf der Treppe sitzen, das will ich nicht

o „sie nehmen uns freiwillig, dann kann ich auch mal verzichten“

o „Ich bin nur Gast – ich will anderen nicht den Platz wegnehmen“

Verbesserungsvorschläge

o Dann aber Seminare besser als Vorlesungen

o Proseminare am besten, da Studenten selbst noch nicht so weit sind

o Anspruch in Hauptseminaren zu hoch

o Problem Seminar: Besprechung mit Professoren schlecht möglich, da überfüllt

o Platzmangel

o Gute Mischung

o Teilweise direktes Angebot durch Professoren z.B. Prof. Haller

o Arbeitskreise, Projektgruppen gewünscht

o Erwünscht kleine Referate zu halten (Arbeitskreise)

Zufriedenheit

o Hohe Zufriedenheit – Ziel ist völlig erreicht Wahlmöglichkeit

o Ziel ist erreicht, hohe Zufriedenheit


____________________________________________________________________________

50

6 Zusammenfassung und Ausblick

Das Gasthörer‐ und Seniorenstudium an der Universität zu Köln ist seit vielen Jahren etabliert

und erfreut sich beständiger Nachfrage. Das Angebot an die Seniorstudierenden ist die

Teilnahmeberechtigung an weitestgehend allen Veranstaltungen der Universität 12 . Die Beratung

der Seniorstudierenden ist eine der Aufgaben der Koordinierungsstelle. Sie kümmert

sich speziell um die Belange der Seniorstudierenden. Mit der Koordinierungsstelle kooperiert

der fgs, der als Verein von Mitgliedern aus dem Seniorenstudium getragen wird. Der fgs hat

auch diese Untersuchung unterstützt und teilfinanziert. Der Forschungsansatz war zweigeteilt:

Neben einer postalischen Befragung, die an alle Kölner Seniorstudierenden gerichtet

war und an der sich insgesamt 62 Prozent der angeschriebenen Personen beteiligten, wurden

alle Befragten, die Lust und Zeit dazu hatten, zu vertiefenden Werkstattgesprächen eingeladen.

Die Seniorstudierenden schätzen sowohl das Angebot als auch das Ansehen der Universität

zu Köln hoch ein und profitieren auch persönlich von dem Image. Das ist eines der Studienmotive.

Ein Weiteres stellt die eigene geistige Herausforderung dar, die sie auch als Test für

ihre Leistungsfähigkeit begreifen. Das Studium vermittelt einen neuen Lebenssinn und

gleichzeitig die Chance, sich mit Sinnfragen des Lebens zu beschäftigen. Der Erfolg des Studiums

wird in der Vermittlung einer wissenschaftlichen Grundorientierung gesehen, die dazu

geeignet ist, manche eigene Überzeugung in Frage zu stellen und allgemein zum kritischen

Denken anleitet. Das Studium ist ganz überwiegend intrinsisch motiviert und dient zur allgemeinen,

d.h. nicht berufsbezogenen Weiterbildung Ein wichtiges Motiv ist in der Einschätzung

von Bildung als Eigenwert zu sehen. Das Studium führt für viele, insbesondere bei Frauen,

zu der Erfahrung, dass sich das Wohlbefinden insgesamt verbessert.

In der Wahrnehmung der Seniorstudierenden vermittelt die Universität primär eine Ausbildung,

die auf die (Berufs‐)Bildung der regulären Studierenden ausgerichtet ist, wobei sie als

Gast hinzukommen. Sie fühlen sich entsprechend als Gast behandelt und deswegen nicht

voll integriert.

12

Unter geringfügigen Einschränkungen (Kapazitätsengpässe bei Veranstaltungen, vor allem solche mit allgemeinen

Zulassungsbeschränkungen, wie z.B. Laborplätze).


____________________________________________________________________________

51

Es gibt Indikatoren, dass es Studierende gibt, die an der Universität zunächst Probleme mit

der Orientierung und höhere Erwartungen an Sozialkontakte und an stärker auf sie zugehende

Angebote haben. Das betrifft dann alle Bereiche: die fachliche Betreuung und die Suche

nach Kommilitonen/innen mit gleichgelagerter Problemlage, sprich Sozialkontakte. Eine

stärkere Vernetzung der Seniorstudierenden untereinander könnte ein erster Schritt zur Behebung

des Unsicherheitsgefühls zu sein. Dem könnten die Exkursionen des fgs entgegenkommen

und weitere Veranstaltungen, die einer Intensivierung der Sozialkontakte dienen.

Es scheint einen Bedarf für eine Verstärkung des Gemeinschaftsgefühls zu geben.

Aus den Kommentarfeldern im Fragebogen und den Werkstattgesprächen wird deutlich,

dass es offenbar immer wieder Kommunikationslücken gibt, so dass bestehende Angebote

nicht unbedingt wahrgenommen werden.

Eine andere Fragestellung war die Werbung neuer Seniorstudierender. Die Ergebnisse der

Untersuchung zeigen, dass die nicht in irgendeiner Weise direkt mit einer Universität verbundenen

Personen (durch eigenes Studium oder durch Kinder im Studium) über die Presse

erreicht werden. Die Hauptakquisitoren sind jedoch diejenigen, die selbst an der Universität

ein Seniorenstudium absolvieren. Die Multiplikatorenfunktion von Seniorstudierenden sollte

gezielt gestärkt werden.

Insgesamt erfreut sich das Gasthörer‐ und Seniorenstudium großer Beliebtheit. Häufig wurde

in der Umfrage sowie in Laufe der Werkstattgespräche die umfassende Zufriedenheit mit

dem Angebot zum Ausdruck gebracht. Viele Seniorstudierende betonten, dass sie sich aufgrund

der Tatsache, dass sie sich als Gast sähen, ungerne konkrete Forderungen stellen

möchten, wie das Studium besser auf sie zugeschnitten werden könnte. Um den jüngeren

Studierenden die Möglichkeiten zu geben, sich voll auf ihr Studium zu konzentrieren, verzichten

sie selbst darauf intensive Gespräche mit den Dozenten/innen nach den Veranstaltungen

zu führen und machen im Falle von überfüllten Hörsälen auch gerne für ihre jüngeren

Kommilitonen/innen Platz. Gleichzeitig machten die Seniorstudierenden aber auch deutlich,

dass sie sich einen regeren Austausch mit den jungen Studierenden wünschen, da sie im

gemeinsamen Studium die Chance sehen, einen generationsübergreifenden Austausch zu

fördern. Gemeinsame Veranstaltungen könnten dies auf den Weg bringen.


____________________________________________________________________________

52

7 Anhang

weiblich

männlich

Gesamt

Häufigkeit Prozent

214 43,4

279 56,6

493 100,0

Tabelle 6:

Geschlecht der Befragten

Häufigkeit Prozent

Kumulierte Prozente

Jahre 50,00 1 ,2 ,2

51,00 4 ,8 1,0

52,00 4 ,8 1,8

53,00 1 ,2 2,0

54,00 2 ,4 2,4

55,00 1 ,2 2,6

56,00 1 ,2 2,8

57,00 3 ,6 3,4

58,00 6 1,2 4,7

59,00 11 2,2 6,9

60,00 15 3,0 9,9

61,00 20 4,1 14,0

62,00 14 2,8 16,8

63,00 30 6,1 22,9

64,00 20 4,1 27,0

65,00 21 4,3 31,2

66,00 51 10,3 41,6

67,00 50 10,1 51,7

68,00 25 5,1 56,8

69,00 38 7,7 64,5

70,00 29 5,9 70,4

71,00 26 5,3 75,7

72,00 21 4,3 79,9

73,00 22 4,5 84,4

74,00 15 3,0 87,4

75,00 18 3,7 91,1

76,00 16 3,2 94,3

77,00 4 ,8 95,1

78,00 5 1,0 96,1

79,00 5 1,0 97,2


____________________________________________________________________________

53

80,00 3 ,6 97,8

81,00 3 ,6 98,4

82,00 3 ,6 99,0

84,00 1 ,2 99,2

85,00 1 ,2 99,4

89,00 3 ,6 100,0

Gesamt 493 100,0

Tabelle 7:

Alter der Befragten

Häufigkeit Prozent

Kumulierte Prozente

Jahre 50 bis 59 34 6,9 6,9

60 bis 69 284 57,6 64,5

70 bis 79 161 32,7 97,2

Über 80 14 2,8 100,0

Gesamt 493 100,0

Tabelle 8:

Alter der Befragten (gruppiert)

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

PLZ 40,00 12 2,4 2,5 2,9

41,00 15 3,0 3,1 6,0

42,00 10 2,0 2,1 8,0

46,00 2 ,4 ,4 8,4

47,00 10 2,0 2,1 10,5

49,00 1 ,2 ,2 10,7

50,00 246 49,9 50,5 61,2

51,00 134 27,2 27,5 88,7

52,00 11 2,2 2,3 91,0

53,00 33 6,7 6,8 97,7

54,00 1 ,2 ,2 97,9

56,00 3 ,6 ,6 98,6

57,00 3 ,6 ,6 99,2

58,00 3 ,6 ,6 99,8

59,00 1 ,2 ,2 100,0

Gesamt 487 98,8 100,0

Fehlend 8 1,6

Gesamt 493 100,0

Tabelle 9:

Herkunft der Befragten nach PLZ (gruppiert)


____________________________________________________________________________

54

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

kein Abschluss 1 ,2 ,2 ,2

Volksschule/Hauptschule 22 4,5 4,5 4,7

Mittelschule/Realschule 39 7,9 8,0 12,7

Gymnasium 41 8,3 8,4 21,0

Fachschule 23 4,7 4,7 25,7

Fachoberschule 29 5,9 5,9 31,6

Hochschule ohne Abschluss 21 4,3 4,3 35,9

Hochschule mit Abschluss 314 63,7 64,1 100,0

Gesamt 490 99,4 100,0

Fehlend 3 ,6

Gesamt 493 100,0

Tabelle 10:

Bildungsabschluss der Befragten

Häufigkeit Prozente

Wirtschaft und Verwaltung 106 35,2

Geisteswissenschaftliche Ausrichtung 12 4,0

Soziale/ Pädagogische Ausrichtung 70 23,3

Juristische Ausrichtung 9 3,0

Medizinische Berufe 33 11,0

Mathematisch- naturwissenschaftliche

41 13,6

Berufe

Handwerkliche Ausrichtung 14 4,7

Sonstige 16 5,3

Gesamt 301 100,0

Tabelle 11:

Ausrichtung des Berufsabschlusses

Häufigkeit Prozente

Ja 315 64,0

Nein 177 36,0

Gesamt 492 100,0

Tabelle 12:

Bildungshintergrund in der Familie (studierende Kinder)


____________________________________________________________________________

55

Antworten Prozent der

N Prozent Fälle

Beruf 57 4,7% 12,0%

Familie 354 29,0% 74,4%

Hobbys 340 27,9% 71,4%

Pflege von Angehörigen und 44 3,6% 9,2%

Verwandten

Bürgerschaftliches Engagement

132 10,8% 27,7%

und Ehrenamt

Freundschaften und Bekanntschaften

293 24,0% 61,6%

Gesamt 1220 100,0% 256,3%

Tabelle 13:

Beschäftigung außerhalb des Studiums

Häufigkeit Prozent Gültige Prozente

Nein 336 68,2 69,6

Ja 147 29,8 30,4

Gesamt 483 98,0 100,0

Fehlend 10 2,0

Gesamt 493 100,0

Tabelle 14:

Besuch von Weiterbildungsveranstaltungen anderer Institutionen außer der

Universität


____________________________________________________________________________

56

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

andere Gasthörer/innen 125 25,4 26,4

Presse 101 20,5 21,4

Informationsveranstaltungen

48 9,7 10,1

der Universität zum Gasthörer-

und Seniorenstudium

studierende Angehörige 47 9,5 9,9

Sonstiges 44 8,9 9,3

Internet 43 8,7 9,1

Informationsschriften, Flyer,

37 7,5 7,8

Broschüren

Rundfunk/Fernsehen 14 2,8 3,0

andere Einrichtungen, z.B.

14 2,8 3,0

Vereine. Volkshochschule,

Kirchen, Arbeitgeber..

Gesamt 473 95,9 100,0

Fehlend 20 4,1

Gesamt 493 100,0

Tabelle 15:

Von den Befragten genutzte Informationsquelle über das Angebot eines Gasthörerund

Seniorenstudiums


____________________________________________________________________________

57

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Semester 1 36 7,3 7,4 7,4

2 52 10,5 10,7 18,1

3 29 5,9 6,0 24,1

4 44 8,9 9,1 33,2

5 20 4,1 4,1 37,3

6 39 7,9 8,0 45,4

7 19 3,9 3,9 49,3

8 33 6,7 6,8 56,1

9 13 2,6 2,7 58,8

10 55 11,2 11,3 70,1

11 9 1,8 1,9 72,0

12 28 5,7 5,8 77,7

13 5 1,0 1,0 78,8

14 14 2,8 2,9 81,6

15 8 1,6 1,6 83,3

16 12 2,4 2,5 85,8

17 4 ,8 ,8 86,6

18 10 2,0 2,1 88,7

19 12 2,4 2,5 91,1

20 10 2,0 2,1 93,2

21 4 ,8 ,8 94,0

22 4 ,8 ,8 94,8

23 1 ,2 ,2 95,1

24 3 ,6 ,6 95,7

25 2 ,4 ,4 96,1

26 4 ,8 ,8 96,9

28 4 ,8 ,8 97,7

29 1 ,2 ,2 97,9

30 2 ,4 ,4 98,4

31 2 ,4 ,4 98,8

32 1 ,2 ,2 99,0

34 1 ,2 ,2 99,2

36 2 ,4 ,4 99,6

45 1 ,2 ,2 99,8

48 1 ,2 ,2 100,0

Gesamt 485 98,4 100,0

Fehlend 8 1,6

Gesamt 493 100,0

Tabelle 16:

Semesterzahl im Gasthörer‐ und Seniorenstudium


____________________________________________________________________________

58

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

1-5 Semester 181 36,7 37,3 37,3

6-10 Semester 159 32,3 32,8 70,1

11-15 Semester 64 13,0 13,2 83,3

16-20 Semester 48 9,7 9,9 93,2

21-25 Semester 14 2,8 2,9 96,1

26 und mehr Semester 19 3,9 3,9 100,0

Gesamt 485 98,4 100,0

Fehlend 8 1,6

Gesamt 493 100,0

Tabelle 17:

Semesterzahl im Gasthörer‐ und Seniorenstudium nach Kategorien

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Bereich Wiso 16 3,2 3,5

Philosophische Fakultät 373 75,7 81,3

Humanwissenschaftliche

10 2,0 2,2

Fakultät

Rechtswissenschaftliche

5 1,0 1,1

Fakultät

Medizin 13 2,6 2,8

Math-Nat. 27 5,5 5,9

sonstige 14 2,8 3,1

Gesamt 459 93,1 100,0

Fehlend 35 7,1

Gesamt 493 100,0

Tabelle 18:

Studienschwerpunkt der Befragten


____________________________________________________________________________

59

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Stunden 0 1 ,2 ,2 ,2

1 4 ,8 ,8 1,0

2 57 11,6 11,7 12,8

3 63 12,8 13,0 25,7

4 79 16,0 16,3 42,0

5 35 7,1 7,2 49,2

6 106 21,5 21,8 71,0

7 8 1,6 1,6 72,6

8 43 8,7 8,8 81,5

9 16 3,2 3,3 84,8

10 26 5,3 5,3 90,1

11 1 ,2 ,2 90,3

12 24 4,9 4,9 95,3

13 1 ,2 ,2 95,5

14 9 1,8 1,9 97,3

15 3 ,6 ,6 97,9

16 1 ,2 ,2 98,1

18 1 ,2 ,2 98,4

20 3 ,6 ,6 99,0

23 1 ,2 ,2 99,2

25 1 ,2 ,2 99,4

32 1 ,2 ,2 99,6

45 1 ,2 ,2 99,8

50 1 ,2 ,2 100,0

Gesamt 486 98,6 100,0

Fehlend 7 1,4

Gesamt 493 100,0

Tabelle 19:

Wöchentliche Zeitaufwendung für das Studium – Veranstaltungsbesuch


____________________________________________________________________________

60

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Stunden 0 4 ,8 ,9 ,9

1 60 12,2 13,4 14,3

2 90 18,3 20,0 34,3

3 57 11,6 12,7 47,0

4 63 12,8 14,0 61,0

5 36 7,3 8,0 69,0

6 40 8,1 8,9 78,0

7 2 ,4 ,4 78,4

8 21 4,3 4,7 83,1

9 3 ,6 ,7 83,7

10 31 6,3 6,9 90,6

12 13 2,6 2,9 93,5

14 1 ,2 ,2 93,8

15 6 1,2 1,3 95,1

16 2 ,4 ,4 95,5

18 4 ,8 ,9 96,4

20 12 2,4 2,7 99,1

24 1 ,2 ,2 99,3

25 1 ,2 ,2 99,6

30 1 ,2 ,2 99,8

31 1 ,2 ,2 100,0

Gesamt 449 91,1 100,0

Fehlend 44 8,9

Gesamt 493 100,0

Tabelle 20:

Wöchentliche Zeitaufwendung für das Studium – Vor und Nachbereitung


____________________________________________________________________________

61

Tabelle 21:

Wöchentliche Zeitaufwendung für die Wegezeiten zur Uni

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Stunden 1 46 9,3 9,8 9,8

2 115 23,3 24,4 34,2

3 75 15,2 15,9 50,1

4 64 13,0 13,6 63,7

5 28 5,7 5,9 69,6

6 64 13,0 13,6 83,2

7 7 1,4 1,5 84,7

8 23 4,7 4,9 89,6

9 8 1,6 1,7 91,3

10 13 2,6 2,8 94,1

12 11 2,2 2,3 96,4

13 1 ,2 ,2 96,6

14 4 ,8 ,8 97,5

15 1 ,2 ,2 97,7

16 3 ,6 ,6 98,3

20 3 ,6 ,6 98,9

24 1 ,2 ,2 99,2

28 2 ,4 ,4 99,6

30 1 ,2 ,2 99,8

52 1 ,2 ,2 100,0

Gesamt 471 95,5 100,0

Fehlend 22 4,5

Gesamt 493 100,0

N Mittelwert

Standardabweichung

Veranstaltungsbesuch 486 6,15 4,556

Vor und Nachbereitung 449 5,16 4,773

Weg zur Uni 471 4,68 4,414

Tabelle 22:

Durchschnittlicher wöchentlicher Zeitaufwand für den Veranstaltungsbesuch, die

Vor‐ und Nachbereitung sowie für den Weg zu den Veranstaltungen


____________________________________________________________________________

62

Prozent der

Antworten Fälle

Teilnahme Beteiligung an der Veranstaltung zuhörend 413 87,5%

Beteiligung an der Veranstaltung mündlich 197 41,7%

Beteiligung an der Veranstaltung mit schriftlichen

116 24,6%

Beiträgen

Gesamt 726 153,8%

Tabelle 23:

Häufigkeit der Beteiligung

Häufigkeit Prozent

Andere Beteiligungen 310 62,9

Nur zuhörend 183 37,1

Gesamt 493 100,0

Tabelle 24:

Teilnahme nur als Zuhörer

wöchentliche Zeitaufwendung

für das Studium - Veranstaltungsbesuch

wöchentliche Zeitaufwendung

für das Studium - Vor und

Nachbereitung

wöchentliche Zeitaufwendung

für das Studium - Weg

N Mittelwert

andere Beteiligung 305 6,30

nur zuhörend 181 5,91

andere Beteiligung 288 5,73

nur zuhörend 161 4,13

andere Beteiligung 295 4,77

nur zuhörend 176 4,52

Tabelle 25:

Art der Beteiligung und Zeitaufwände

Motiv: Erwerb von Weiterbildungszertifikaten

N Mittelwert

andere Beteiligung 288 3,74

nur zuhörend 178 3,84

Tabelle 26:

Art der Beteiligung und Zertifikaterwerb

(hoher Wert = geringe Zustimmung)


____________________________________________________________________________

63

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 159 32,3 33,6 33,6

trifft eher zu 131 26,6 27,7 61,3

trifft eher nicht zu 87 17,6 18,4 79,7

trifft nicht zu 96 19,5 20,3 100,0

Gesamt 473 95,9 100,0

Fehlend 20 4,1

Gesamt 493 100,0

Tabelle 27:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Wunsch nach einem regulären Studium

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 53 10,8 11,2 11,2

trifft eher zu 72 14,6 15,3 26,5

trifft eher nicht zu 99 20,1 21,0 47,5

trifft nicht zu 248 50,3 52,5 100,0

Gesamt 472 95,7 100,0

Fehlend 21 4,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 28:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Veränderung des Studienschwerpunkts

während des Gasthörerstudiums

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 253 51,3 52,3 52,3

trifft eher zu 171 34,7 35,3 87,6

trifft eher nicht zu 41 8,3 8,5 96,1

trifft nicht zu 19 3,9 3,9 100,0

Gesamt 484 98,2 100,0

Fehlend 9 1,8

Gesamt 493 100,0

Tabelle 29:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Anregung zur intensiveren Beschäftigung

mit neuen Themen


____________________________________________________________________________

64

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 99 20,1 20,8 20,8

trifft eher zu 151 30,6 31,8 52,6

trifft eher nicht zu 136 27,6 28,6 81,3

trifft nicht zu 89 18,1 18,7 100,0

Gesamt 475 96,3 100,0

Fehlend 18 3,7

Gesamt 493 100,0

Tabelle 30:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Infrage stellen von eigenen Überzeugungen

Erfahrung:

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 121 24,5 25,5 25,5

trifft eher zu 185 37,5 38,9 64,4

trifft eher nicht zu 90 18,3 18,9 83,4

trifft nicht zu 79 16,0 16,6 100,0

Gesamt 475 96,3 100,0

Fehlend 18 3,7

Gesamt 493 100,0

Tabelle 31:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ kritischer gegenüber Aussagen anderer

geworden und stärkere Beachtung von Begründungen

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 252 51,1 51,9 51,9

trifft eher zu 187 37,9 38,5 90,3

trifft eher nicht zu 32 6,5 6,6 96,9

trifft nicht zu 15 3,0 3,1 100,0

Gesamt 486 98,6 100,0

Fehlend 7 1,4

Gesamt 493 100,0

Tabelle 32:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Leben interessanter


____________________________________________________________________________

65

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 113 22,9 23,7 23,7

trifft eher zu 121 24,5 25,4 49,2

trifft eher nicht zu 154 31,2 32,4 81,5

trifft nicht zu 88 17,8 18,5 100,0

Gesamt 476 96,6 100,0

Fehlend 17 3,4

Gesamt 493 100,0

Tabelle 33:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Entdeckung neuer Fähigkeiten

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 45 9,1 9,5 9,5

trifft eher zu 37 7,5 7,8 17,4

trifft eher nicht zu 93 18,9 19,7 37,1

trifft nicht zu 297 60,2 62,9 100,0

Gesamt 472 95,7 100,0

Fehlend 21 4,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 34:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ andere Betätigungsfelder an der Uni

außerhalb Lehrveranstaltungen

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 94 19,1 19,8 19,8

trifft eher zu 111 22,5 23,4 43,2

trifft eher nicht zu 146 29,6 30,8 74,1

trifft nicht zu 123 24,9 25,9 100,0

Gesamt 474 96,1 100,0

Fehlend 19 3,9

Gesamt 493 100,0

Tabelle 35:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ stärker eigene Interessen verfolgen


____________________________________________________________________________

66

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 29 5,9 6,2 6,2

trifft eher zu 71 14,4 15,1 21,3

trifft eher nicht zu 145 29,4 30,9 52,2

trifft nicht zu 224 45,4 47,8 100,0

Gesamt 469 95,1 100,0

Fehlend 24 4,9

Gesamt 493 100,0

Tabelle 36:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ wenig Leistungsvermögen als gedacht

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 165 33,5 34,8 34,8

trifft eher zu 239 48,5 50,4 85,2

trifft eher nicht zu 53 10,8 11,2 96,4

trifft nicht zu 17 3,4 3,6 100,0

Gesamt 474 96,1 100,0

Fehlend 19 3,9

Gesamt 493 100,0

Tabelle 37:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Bestätigung des eigenen Leistungsvermögens

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 2 ,4 ,4 ,4

trifft eher zu 8 1,6 1,7 2,1

trifft eher nicht zu 58 11,8 12,3 14,4

trifft nicht zu 404 81,9 85,6 100,0

Gesamt 472 95,7 100,0

Fehlend 21 4,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 38:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Stress durch das Studium


____________________________________________________________________________

67

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 63 12,8 13,3 13,3

trifft eher zu 123 24,9 26,0 39,3

trifft eher nicht zu 115 23,3 24,3 63,6

trifft nicht zu 172 34,9 36,4 100,0

Gesamt 473 95,9 100,0

Fehlend 20 4,1

Gesamt 493 100,0

Tabelle 39:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Verbesserung des Wohlbefindens

durch das Studium

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 131 26,6 27,5 27,5

trifft eher zu 183 37,1 38,4 66,0

trifft eher nicht zu 86 17,4 18,1 84,0

trifft nicht zu 76 15,4 16,0 100,0

Gesamt 476 96,6 100,0

Fehlend 17 3,4

Gesamt 493 100,0

Tabelle 40:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Studium gibt neuen Lebenssinn

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 26 5,3 5,5 5,5

trifft eher zu 26 5,3 5,5 11,0

trifft eher nicht zu 66 13,4 14,0 25,0

trifft nicht zu 354 71,8 75,0 100,0

Gesamt 472 95,7 100,0

Fehlend 21 4,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 41:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ durch Studium Krise überwunden


____________________________________________________________________________

68

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 112 22,7 23,4 23,4

trifft eher zu 126 25,6 26,3 49,7

trifft eher nicht zu 107 21,7 22,3 72,0

trifft nicht zu 134 27,2 28,0 100,0

Gesamt 479 97,2 100,0

Fehlend 14 2,8

Gesamt 493 100,0

Tabelle 42:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ neue Freunde gewonnen

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 48 9,7 10,3 10,3

trifft eher zu 167 33,9 35,9 46,2

trifft eher nicht zu 146 29,6 31,4 77,6

trifft nicht zu 104 21,1 22,4 100,0

Gesamt 465 94,3 100,0

Fehlend 28 5,7

Gesamt 493 100,0

Tabelle 43:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ als Gesprächspartner interessanter

geworden

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 50 10,1 10,6 10,6

trifft eher zu 128 26,0 27,2 37,9

trifft eher nicht zu 133 27,0 28,3 66,2

trifft nicht zu 159 32,3 33,8 100,0

Gesamt 470 95,3 100,0

Fehlend 23 4,7

Gesamt 493 100,0

Tabelle 44:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ gesteigertes Selbstbewusstsein


____________________________________________________________________________

69

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 52 10,5 11,1 11,1

trifft eher zu 135 27,4 28,9 40,0

trifft eher nicht zu 127 25,8 27,2 67,2

trifft nicht zu 153 31,0 32,8 100,0

Gesamt 467 94,7 100,0

Fehlend 26 5,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 45:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ gesteigerte Ausdrucksfähigkeit

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 251 50,9 52,6 52,6

trifft eher zu 163 33,1 34,2 86,8

trifft eher nicht zu 25 5,1 5,2 92,0

trifft nicht zu 38 7,7 8,0 100,0

Gesamt 477 96,8 100,0

Fehlend 16 3,2

Gesamt 493 100,0

Tabelle 46:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Bezugspersonen finden gut, dass ich

studiere

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

trifft zu 9 1,8 1,9 1,9

trifft eher zu 26 5,3 5,5 7,4

trifft eher nicht zu 54 11,0 11,4 18,9

trifft nicht zu 383 77,7 81,1 100,0

Gesamt 472 95,7 100,0

Fehlend 21 4,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 47:

Durch das Studium gemachte Erfahrungen ‐ Rechtfertigung vor anderen nötig


____________________________________________________________________________

70

Antworten

Prozent der

Fälle

Mitteilung an andere Menschen, welche Leistungen die Uni erbringt 327 87,2%

für Gasthörer- und Seniorenstudium 95 25,3%

Proband für wissenschaftliche Studien 80 21,3%

eigene finanzielle Unterstützung der Uni 39 10,4%

Ehrenamt für Einrichtungen der Uni 25 6,7%

Kontakte zwischen Studierenden /Universitätseinrichtungen und der

16 4,3%

Arbeitswelt vermitteln

Gesamt 582 156,2%

Tabelle 48:

Häufigkeit des Engagements an der Universität

(N=375)

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

gut 248 50,3 51,8 51,8

meistens gut 188 38,1 39,2 91,0

teils gut/teils schwierig 37 7,5 7,7 98,7

meistens schwierig 4 ,8 ,8 99,6

schwierig 2 ,4 ,4 100,0

Gesamt 479 97,2 100,0

Fehlend 14 2,8

Gesamt 493 100,0

Tabelle 49: Verhältnis zu jüngeren Studierenden

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

gut 228 46,2 47,5 47,5

meistens gut 189 38,3 39,4 86,9

teils gut/teils schwierig 51 10,3 10,6 97,5

meistens schwierig 10 2,0 2,1 99,6

schwierig 2 ,4 ,4 100,0

Gesamt 480 97,4 100,0

Fehlend 13 2,6

Gesamt 493 100,0

Tabelle 50:

Verhältnis zu Seniorstudierenden


____________________________________________________________________________

71

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

gut 273 55,4 57,7 57,7

meistens gut 164 33,3 34,7 92,4

teils gut/teils schwierig 31 6,3 6,6 98,9

meistens schwierig 4 ,8 ,8 99,8

schwierig 1 ,2 ,2 100,0

Gesamt 473 95,9 100,0

Fehlend 20 4,1

Gesamt 493 100,0

Tabelle 51:

Verhältnis zu Dozenten/innen

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Gültig gut 183 37,1 59,6 59,6

meistens gut 99 20,1 32,2 91,9

teils gut/teils schwierig 17 3,4 5,5 97,4

meistens schwierig 7 1,4 2,3 99,7

schwierig 1 ,2 ,3 100,0

Gesamt 307 62,3 100,0

Fehlend 186 37,7

Gesamt 493 100,0

Tabelle 52:

Verhältnis zu Dozenten/innen der Arbeitskreise

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

kenne ich nicht 49 9,9 10,3 10,3

kenne ich 185 37,5 38,8 49,1

nutze ich/habe ich genutzt 104 21,1 21,8 70,9

habe ich bereits genutzt und 139 28,2 29,1 100,0

kann es weiterempfehlen

Gesamt 477 96,8 100,0

Fehlend 16 3,2

Gesamt 493 100,0

Tabelle 53:

Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni – Universitätsbibliothek


____________________________________________________________________________

72

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

kenne ich nicht 94 19,1 19,8 19,8

kenne ich 183 37,1 38,5 58,3

nutze ich/habe ich genutzt 96 19,5 20,2 78,5

habe ich bereits genutzt und 102 20,7 21,5 100,0

kann es weiterempfehlen

Gesamt 475 96,3 100,0

Fehlend 18 3,7

Gesamt 493 100,0

Tabelle 54:

Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni ‐ Seminarbibliothek

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

kenne ich nicht 121 24,5 25,9 25,9

kenne ich 122 24,7 26,1 52,0

nutze ich/habe ich genutzt 120 24,3 25,7 77,7

habe ich bereits genutzt und 104 21,1 22,3 100,0

kann es weiterempfehlen

Gesamt 467 94,7 100,0

Fehlend 26 5,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 55:

Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni ‐ Angebote des Rechenzentrums

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

kenne ich nicht 105 21,3 22,2 22,2

kenne ich 126 25,6 26,7 48,9

nutze ich/habe ich genutzt 142 28,8 30,1 79,0

habe ich bereits genutzt und

99 20,1 21,0 100,0

kann es weiterempfehlen

Gesamt 472 95,7 100,0

Fehlend 21 4,3

Gesamt 493 100,0

Tabelle 56:

Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni – KLIPS


____________________________________________________________________________

73

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

kenne ich nicht 167 33,9 35,8 35,8

kenne ich 110 22,3 23,6 59,4

nutze ich/habe ich genutzt 91 18,5 19,5 79,0

habe ich bereits genutzt und

98 19,9 21,0 100,0

kann es weiterempfehlen

Gesamt 466 94,5 100,0

Fehlend 27 5,5

Gesamt 493 100,0

Tabelle 57:

Nutzung und Empfehlen von Angeboten der Uni – ILIAS

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Nein 129 26,2 26,9 26,9

Ja 351 71,2 73,1 100,0

Gesamt 480 97,4 100,0

Fehlend 13 2,6

Gesamt 493 100,0

Tabelle 58:

Bekanntheitsgrad der Koordinierungsstelle

Antworten Prozent der

N Prozent Fälle

Informationsquelle

durch den Schaukasten im Uni-

155 20,1% 44,8%

Hauptgebäude

durch die Semesterbroschüre zum

239 30,9% 69,1%

Gasthörer- und Seniorenstudium

durch die Homepage der Koordinierungsstelle

153 19,8% 44,2%

durch die Sprechstunde der Koordinierungsstelle

14 1,8% 4,0%

durch die Begrüßungs- und Informationsveranstaltungen

99 12,8% 28,6%

der Koordinierungs-

stelle

durch andere Gasthörer/innen 96 12,4% 27,7%

durch Presse/Rundfunk/Fernsehen 10 1,3% 2,9%

Sonstiges 7 ,9% 2,0%

Gesamt 773 100,0% 223,4%

Tabelle 59:

Informationsquelle über das Angebot der Koordinierungsstelle


____________________________________________________________________________

74

Häufigkeit Prozent

Gültige Prozente

Kumulierte Prozente

Nein 135 27,4 27,8 27,8

Ja 351 71,2 72,2 100,0

Gesamt 486 98,6 100,0

Fehlend 7 1,4

Gesamt 493 100,0

Tabelle 60:

Bekanntheitsgrad des fgs

Antworten Prozent der

N Prozent Fälle

Funktion als Ansprechpartner, wenn ich Beratung

54 7,6% 17,5%

zum Studium benötige

als Förderer von Veranstaltungen im

224 31,4% 72,7%

Gasthörer- und Seniorenstudium

als Interessenvertretung von Gasthörer/innen

141 19,7% 45,8%

als Möglichkeit, Kontakte zu Knüpfen oder 67 9,4% 21,8%

zu pflegen

als Veranstalter von Seminaren, Exkursionen

228 31,9% 74,0%

etc. für Gasthörer/innen

Gesamt 714 100,0% 231,8%

Tabelle 61:

Wahrgenommene Funktion des fgs

Antworten Prozent der

N Prozent Fälle

Informationsquelle

durch den Schaukasten des fgs im Uni- 137 18,2% 41,6%

Hauptgebäude

durch die Semesterbroschüre zum

212 28,2% 64,4%

Gasthörer- und Seniorenstudium

durch die Homepage des fgs 132 17,6% 40,1%

durch den Newsletter des fgs 102 13,6% 31,0%

durch die Semestereröffnung des fgs 85 11,3% 25,8%

durch andere Gasthörer/innen 83 11,1% 25,2%

Gesamt 751 100,0% 228,3%

Tabelle 62:

Informationsquelle über das Angebot des fgs


____________________________________________________________________________

75

Häufigkeit Prozent

Online-Angebote nicht genannt 341 69,2

Nutzt Online-Angebote 152 30,8

Gesamt 493 100,0

Tabelle 63:

Anteil der Nutzer von Online‐Angeboten

Indikatoren war: Nutzung der Homepage der Koordinierungsstelle

Mehrfachnennungen in Frage 21

Häufigkeit Prozent

Online-Angebote nicht genannt 306 62,1

Nutzt Online-Angebote 187 37,9

Gesamt 493 100,0

Tabelle 64:

Anteil der Nutzer von Online‐Angeboten

Indikatoren waren: Nutzung der Homepage oder des Newsletters des fgs

Mehrfachnennungen in Frage 27

Komponente

Motive

1 2 3 4

Aufnahme eines regulären Studiums ,579

geregelter Alltag

konnte früher nicht studieren und möchte dies heute nachholen

geistig fit und beweglich bleiben

möchte lernen wissenschaftlich zu denken und arbeiten ,642

Einblick in aktuelle Forschung ,528

Verbesserung der Allgemeinbildung ,718

Verbesserung der Argumentationsfähigkeit ,760

Mitreden mit Jüngeren ,565

Zugehörigkeit zur Uni ,588

Angebot an Fächern, die in anderen Bildungseinrichtungen nicht vertreten sind

Interesse am aktuellen Wissensstand im ehemaligen Berufsfeld ,634

Weiterbildung für zukünftigen Beruf ,720

Förderung eínes positiveren Altersbilds bei Jüngeren ,646

Weiterbildung für Ehrenamt ,575

Weiterbildung für Hobbys

Erwerb von Weiterbildungszertifikaten ,704

Menschen mit ähnlichen Interessen treffen ,699

Jüngere Menschen treffen ,734

Beschäftigung mit Sinnfragen

Tabelle 65:

Rotierte Komponentenmatrix der Studienmotive

4 Faktoren (NFactor =4)


____________________________________________________________________________

76

Komponente

Erfahrungen

1 2 3 4

Wunsch nach regulärem Studium geweckt ,592

Veränderung des Studienschwerpunkt während des Gasthörerstudiums

Anregung zur intensiveren Beschäftigung mit neuen Themen ,634

Infrage stellen von eigenen Überzeugungen ,834

kritischer gegenüber Aussagen von anderen geworden ,718

Leben interessanter ,599

Entdeckung neuer Fähigkeiten ,607

andere Betätigungsfelder an der Uni außerhalb Lehrveranstaltungen ,671

stärker eigene Interessen verfolgen

wenig Leistungsvermögen als gedacht ,617

Bestätigung des eigenen Leistungsvermögens -,512

Stress durch das Studium

Verbesserung des Wohlbefindens durch das Studium ,651

Studium gibt neuen Lebenssinn ,574

durch Studium Krise überwunden

neue Freunde ,526

als Gesprächspartner interessanter geworden ,675

gesteigertes Selbstbewusstsein ,730

gesteigerte Ausdrucksfähigkeit ,721

Bezugspersonen finden gut, dass ich studiere ,595

Rechtfertigung vor anderen nötig ,661

Tabelle 66:

Rotierte Komponentenmatrix der Erfahrungen im Studium

(NFactor =4)

Frage 28: Haben sie noch weitere Hinweise, die Sie uns mitteilen möchten?






Eine Stunde vor offizieller Anmeldung zu Exkursionen sind oft schon alle Plätze vergeben

(Klüngel?)

Als Gasthörer fühle ich mich an der Uni zu Köln sehr gut aufgehoben!

Ich finde es großartig, dass man für 100 €/ Semester an den Vorlesungen teilnehmen

kann, und in Mathe/Physik nimmt man keinem jungen Menschen einen Sitzplatz

weg.

Ich finde es höchst bedauerlich, dass Gastdozenten nur ein Semester dozieren dürfen.

Ich denke dabei an die Gastdozenten H. […] und R. […].

Ich bin dankbar für die neuen Anregungen: Archäologie/Kunst/Islam. Es erweitert

meinen Horizont


____________________________________________________________________________

77




















Da man sich als Gasthörer nicht über KLIPS anmelden kann, hat man auch keine

Möglichkeit, Vorlesungsinfos zu bekommen, alles mitschreiben ist schwierig

Die Zusammenarbeit (wenn denn eine solche zustande kommt/zwischen jüngeren

regulären Studierenden und älteren Gasthörern finde ich sehr gut. Man lernt sich

gegenseitig kennen und auch die Probleme der jüngeren anderen Studierenden.

Nach Prof. B. hat nun auch Prof. Z. aufgehört. Was nun?

Wegen Platzproblemen wurden Gasthörer ausgeladen (Prof. N.) und Vorlesungsräume

gewechselt (Prof. G.)

Bessere Information über Beginn und Ende der einzelnen Vorlesungen

Bessere Informationen über Vorlesungsausfälle

Ich bin sehr glücklich über meine Zeit als Gasthörerstudent ‐ vielen Dank!

Ich wünsche mir ein toleranteres und offeneres Miteinander von regulären Studierenden

und Gasthörern

Das neue System Bachelor/Master hat für mich die Qualität der Vorlesungen verschlechtert

Mir fehlt das altgewohnte Vorlesungsverzeichnis!

Ausfallende Vorlesungen erscheinen oft nicht im KLIPS

Es wäre unbedingt nötig, die Gespräche während einer Vorlesung einzustellen. Oft

wie im Kindergarten!

Es ist großartig, Gasthörer sein zu können!

Dafür danke ich allen Verantwortlichen und Beteiligten.

Da ältere Menschen Schwierigkeiten mit Hören haben sollten die Dozenten auf die

Benutzung von Mikrofonen hingewiesen werden, die Einrichtungen sind vorhanden.

Habe in Anfangssemestern noch keinen umfassenden Überblick

Vorlesungsverzeichnis in

Möglichkeiten für eine Teilnahmenachweis oder Bestätigung für Semester? Möglichkeiten

für Zertifikate?

Ich finde es wunderbar, dass ich die Möglichkeit habe als Gasthörerin an der Uni zu

sein. Vielen Dank


____________________________________________________________________________

78


















Ich fühle mich im Ägyptologischen Seminar, wo ich gegenwärtig ein Seminar nur mit

Gasthörer(innen) besuche, sehr wohl!

Da ich hauptsächlich im Selbststudium studiere, sind für mich der Online‐Zugang zu

Literatur und Datenbanken der USB entscheidend.

Es wäre schön, wenn für mehr Gasthörer mittleren Alters geworben würde.

Dozenten sind nicht immer gut vorbereitet.

Vorlesungsverzeichnis in Buchform

Das Vorlesungsverzeichnis sollte wieder gedruckt werden

Vorlesungen sind mit falschen Terminen in KLIPS geführt (Geologie, versch. VL). Das

erschwert vor allem zu Semesterbeginn die Orientierung. Die Schaukästen der Institute

waren teilweise erst nach 3‐4 Wochen mit den Plänen bestückt.

Die Prof. erlauben z.T. nicht eine schweigende Teilnahme an Seminaren, andere

wohl und freuen sich über gut informierte Beiträge. Wir Senioren sind meistens besser

vorbereitet als die Studenten und bringen eigene Kompetenz ein.

Das Angebot für Gasthörer ist durch die „Modernisierung der Lehre“ nicht größer

geworden.

Ich hoffe, dass ich auch von den Ergebnissen dieser Untersuchung erfahre.

Angebot für eine Semester‐Netzkarte im ÖVP für Senioren‐Studenten?

Ich bedauere es außerordentlich, dass es kein Vorlesungsverzeichnis mehr gibt. Mir

sind dadurch interessante Vorlesungen in anderen Vorlesungsbereichen entgangen.

Danke für Ihr Engagement betr. Seniorenstudiums.

Anmeldung/Belegung über KLIPS zu ermöglichen.

Das Vorlesungsverzeichnis ist reduziert zugunsten von Seminaren, an denen Gasthörer

meist nicht teilnehmen können!

Danke, dass es den fsg und die Koordinierungsstelle gibt und danke auch den engagierten

Mitgliedern, die ehrenamtlich vieles möglich machen. Der fsg erleichtert den

Einstieg ins Studium und bietet „Haltepunkte“. Gleiches gilt für die Koordinierungsstelle!!

Die Zahl der angebotenen und von mir ausschließlich besuchten Vorlesungen nimmt

leider ab


____________________________________________________________________________

79

















vermisse ich das Vorlesungsverzeichnis in Buchform zur einfacheren Sichtung und

Planung des Besuchs von Vorlesungen anderer Thematiken als „nur“ Geschichte.

Bitte wieder ein schriftliches Vorlesungsverzeichnis herausgeben

Die Dozenten bitten, auch für Gasthörer die Vorlesungsunterlagen zu versenden

Da ich mich im Wesentlichen für Veranstaltungen interessiere, an denen ich zuhörend

teilnehmen kann, würde ich mir mehr Vorlesungsangebote wünschen.

Bei der Zuordnung der Hörsäle zu Vorlesungen wird die Teilnehmerzahl der Gasthörer

nicht berücksichtigt. Gasthörer sitzen auf dem Boden.

Ich vermisse das Vorlesungsverzeichnis der SS und WS das bis 2009 im Buchhandel

erhältlich war.

Der Gasthörer sollte auch Zugang haben zu Sport an der Uni

Der Zugang über Internet zu den Unterlagen der Vorlesungen ist für mich zu schwierig

Habe Lehrauftrag an der FH Köln FB Informatik, könnte auch an der Uni Kurse geben

Ich halte das Gasthörer‐ und Seniorenstudium für sinnvoll und wichtig. Ich freue

mich über Ihre Arbeit!

Ich fühle mich an der Universität sehr wohl!

Mir gefällt es sehr gut an der Uni Köln. Ich will mich zukünftig mehr engagieren,

wollte mich erst „einleben“ in Ruhe!

Beratung des MIXXT‐Systems wünschenswert

Ich wünsche mir, dass auch die Dozenten mit dem KLIPS vertraut gemacht werden

und das für die VL nutzen. Warum Zettel an HS mit „VL fällt aus“ anstelle von Eingabe

im System?

Warum können Gasthörer sich an offenen VL nicht über KLIPS anmelden?

[…](Hörsaalplanung)

Trotz der Zahlung von Semestergebühren funktioniert für diese Studenten die

Übermittlung der Vorlesungsunterlagen nur sehr schlecht, teilweise überhaupt

nicht! Hier wäre ich für Ihren Einsatz dankbar!


____________________________________________________________________________

80















Ich wäre interessiert an einer Mitarbeit der Kinder‐Uni.

Verbesserte Teilnahme an Proseminaren ohne Verpflichtung dort aktiv (z.B. Referate

u.ä.) mitwirken zu müssen

Ich bin immer wieder erstaunt über die Disziplinlosigkeit junger Studenten. Verspätungen

bis zu 20 Minuten, vorzeitiges Verlassen der Vorlesung oder längere Unterhaltungen

stören nicht nur die Nachbarn!

Warum sind Gasthörer von dem NRW‐Beförderungsticket ausgeschlossen?

An der Universität zu Bonn wurde das Instrument der Lehrveranstaltungsevaluation

durch die Studierenden eingeführt; gibt es eine solche Möglichkeit auch an der Universität

zu Köln bzw. ist diese geplant und könnten sich auch Gasthörer daran beteiligen?

Das Gasthörerstudium ist empfehlenswert, sollte aber reizvoller sein = z.B. nicht so

teuer (100 Euro) und gleiche Vergünstigungen wie Studenten

Es ist schön, dass die Senioren an der Universität die Möglichkeit haben, sich weiterzubilden.

Vorlesungen Kunstgeschichte: für Gasthörer/Senioren keine Anmeldung über KLIPS

> katastrophal überbelegt: zu Semesterbeginn des SS 2010 mehrfach geschehen >

sehr frustrierend + abschreckend, da ich den regulär Studierenden keinen Platz

wegnehmen will!

Ganz wichtig: Studium Generale. Ringvorlesungen z.T. schwach.

Bei den Dozenten sollte um mehr Verständnis und Akzeptanz erworben werden,

denn besonders Senioren ohne Hochschulabschluss und ohne Kenntnisse wissenschaftlicher

Kriterien fügen sich nicht so leicht in den auf Leistung ausgerichteten

Unterricht für junge Studenten ein.

Diese Statistik wird Ihnen nicht weiterhelfen. Fragen sie Senioren in freier Form um

Verbesserungsvorschläge! Viele ihrer Fragen erlebe ich als diskriminierend. So geht

das nicht. Gehirne wollen Input, meins auch. Und anders können Gehirne nicht. Daher:

Ich entscheide, wann ich wo was lerne, auch weiterhin.

Die Dozenten nutzen zu wenig moderne Techniken (Laptop) in den Vorlesungen

Vielen Dank für die Mühe und Arbeit!

Bei Anmeldetermin sind interessante Exkursionen sofort belegt. Sammelanmeldungen

der älteren fgs‐Teilnehmer? Kritik und Anregung belebt das Geschäft. Es darf

nicht als Störfaktor gesehen werden.


____________________________________________________________________________

81













Mich interessieren ausschließlich normale Uni‐Lehrveranstaltungen auf hohem Niveau

zusammen mit jungen Kommilitonen.

Auswahl und Inhalte der Seminare nicht zu wissenschaftlich ausrichten.

Die Universität zu Köln einschließlich KOOS sollte unbedingt daran festhalten, den

Gasthörern und Seniorstudierenden den freien Zugang zu den Veranstaltungen aller

Fakultäten insbesondere Fakultäten zu gewähren.

Es gibt kein Vorlesungsverzeichnis mehr. Wie kommen Gasthörer an Informationen

über Vorlesungsangebote, die über keinen Computer verfügen und somit keinen Zugang

zum Internet haben

Ich vermisse ein Vorlesungsverzeichnis, wie es früher erhältlich war. Mit Internet

macht es weniger Spaß.

Erlernen von Fremdsprachen für Gasthörer/innen

Die Professoren sollten sich vor den Vorlesungen erkundigen wie viele Studenten

angemeldet sind und danach die Größe des Hörsaals aussuchen.

Das Verhältnis zwischen Dozent und Gasthörer könnte noch verbessert werden. Es

gehört zu einer akademischen Fairness, dass gegenteilige wissenschaftliche Ergebnisse

auf einigen Gebieten sehr erfahrener Seniorstudenten (z.B. Lebenserfahrung)

mehr würdigt und einbringt und nicht von vornerein abhandelt. Wir Alten haben

dann zuweilen den Eindruck, dass unsere Bibliothek abgefackelt werden soll und wir

als wissenschaftlicher Erbmüll entsorgt werden sollen. Da ich im Winterhalbjahr in

Venezuela bin hätte ich gleichwohl ein Interesse daran an Erörterungen teilzunehmen.

Fokus der Universitätsleitung auf die Ausweitung der Aktivitäten von Gasthörern

und Seniorstudentinnen an der Universität zu Köln – dabei ggf. Vernetzung bundesund

europaweiter Fortsetzung der Unterstützung bereits vorhandener Projekte an

der Universität zu Köln mit Blick auf das Zentrum für Alternsstudien. Siehe dazu auch

Beitrag Universitätszeitung 2/2010 „Hier gibt es das einzige wirkliche

Forschu8ngszentum der Alternsforschung in Europa.“

Beratungs‐ und Orientierungsveranstaltungen am Ende des Semesters.

Erweiternde Kommentare zu den Veranstaltungen bzw. wo weitere Info möglich ist.

Das Seniorenstudium ist eine sehr gute Einrichtung. Senioren sollten sich in den Vorlesungen

zurückhalten.


____________________________________________________________________________

82













Nach über 20 Semestern Seniorenstudium ordentlichen Ausklang finden.

Gasthörerinnen die keinen Abschluss machen, sollten ganz unbürokratisch (ohne

Anmeldung) teilnehmen können. Die Sprachkurse (Französisch, Italienisch) sind viel

zu voll (170 Studis). Uneffektiv bei dieser Menge und einer Universität nicht würdig.

Sie sollten mehrfach geteilt werden um Qualität zu gewinnen.

Ich bedauere, dass es nun kein Vorlesungsverzeichnis/ Buchform mehr gibt. ILIAS ist

für mich nicht das A+O

Ich wünsche mir einen Beurteilungsbogen für die Vorlesungen. Die Qualität der Vorlesung

schwankt sehr stark von gut bis sehr schlecht.

Koordinierungsstelle und fgs. Sollten einen eindeutigen Schwerpunkt auf das Studium

setzen und sich nicht (oder wenigstens nur nebenbei) als eine weitere soziale

Einrichtung für Senioren‐Betreuung sehen!

Als Unternehmensberater mit langjähriger Erfahrung würde ich meine Erfahrungen

gerne weitergeben. Wie?

Es muss nicht immer einen Unterschied machen zwischen den Alten und den Jungen.

Wir können auch auf gleichen Ebenen stehen, nicht wahr? Ich hoffe das wir ab

und zu an solchen Veranstaltungen teilnehmen können (außer Seminaren)

Die ausgezeichnete fachliche und einfühlsame Kompetenz der Mitarbeiter der Koordinationsstelle

ist ein „Glücksfall“ für die Gasthörer und die Uni Köln!

Anmeldung sollte auch für Gasthörer mit KLIPS möglich sein. Ich bin z.B. nicht informiert

worden, dass ein Kompaktseminar ausfällt. Ich arbeite als Selbstständige. Das

bedeutete konkret unnötige finanzielle Einbußen für mich

Ich wünsche mir, dass ich nicht nur meinen Stundenplan über KLIPS zusammenstellen,

sondern mich auch direkt anmelden kann, so dass die Lauferei mit dem Zulassungsantrag

entfallen kann!

Insgesamt finde ich den Umfang der Uni Köln mit den Gasthörern äußerst angenehm

und vorbildlich.

Abschaffung der Studiengebühren auch für Gasthörerinnen

Tabelle 67:

Weitere Hinweise


83

Koordinierungsstelle Wissenschaft + Öffentlichkeit

CEfAS – Centrum für Alternsstudien

Universität zu Köln

Kerpener Str. 15

50931 Köln

Umfrage zum Gasthörer- und Seniorenstudium an der Universität zu Köln

1. Tragen Sie bitte die Ziffer für Ihr Geschlecht ein!

1 = weiblich 2 = männlich [ ]

2. In welchem Jahr sind Sie geboren? [ ] [ ] [ ] [ ]

3. Wie lautet die Postleitzahl ihres Wohnortes? [ ] [ ] [ ] [ ] [ ]

4. Welchen Abschluss haben Sie?

1 = kein Abschluss 5 = Fachschule

2 = Volksschule / Hauptschule 6 = Fachoberschule

3 = Mittelschule / Realschule 7 = Hochschule ohne Abschluss

4 = Gymnasium 8 = Hochschule mit Abschluss [ ]

Berufliche Abschlüsse: _________________________________________________________

Sonstige Anmerkungen: ________________________________________________________

____________________________________________________________________________

5. Haben Sie Kinder, die studieren oder studiert haben?

0 = Nein 1 = Ja [ ]

6. Welche Beschäftigungen außerhalb des Gasthörer- und Seniorenstudiums nehmen für

Sie den meisten Raum ein?

(Bitte maximal 3 Nennungen)

1 = Beruf 4 = Pflege von Angehörigen oder Bekannten

2 = Familie 5 = Bürgerschaftliches Engagement / Ehrenamt

3 = Hobbys 6 = Freundschaften / Bekanntschaften

7 = Sonstiges: ______________________________________________________ 1. [ ]

2. [ ]

__________________________________________________________________ 3. [ ]


84

7. Besuchen Sie zurzeit außer den Veranstaltungen in der Universität auch

Weiterbildungsveranstaltungen anderer Institutionen?

0 = Nein 1 = Ja, [ ]

und zwar bei: _____________________________________________

_________________________________________________________________________

8. Wo oder durch wen haben Sie zum ersten Mal von der Möglichkeit eines Gasthörer- und

Seniorenstudiums erfahren?

1 = Rundfunk / Fernsehen 6 = Informationsveranstaltungen der Universität

2 = Internet zum Gasthörer- und Seniorenstudium

3 = andere Gasthörer/innen 7 = andere Einrichtungen, z.B. Vereine, Volks-

4 = Presse hochschule, Kirchen, Arbeitgeber…

5 = studierende Angehörige 8 = Informationsschriften, Flyer, Broschüren u.ä.

9 = Sonstiges: _______________________________________________________ [ ]

9. Wie viele Semester nehmen Sie schon am Gasthörer- und Seniorenstudium teil?

10. Wo liegt Ihr derzeitiger Studienschwerpunkt?

Semesterzahl: [ ] [ ]

____________________________________________________________________________

11. Wie viel Zeit wenden Sie während des Semesters durchschnittlich

wöchentlich für Ihr Studium auf?

Veranstaltungsbesuch ............................................................................ Std. pro Woche: [ ] [ ]

Vor- und Nachbereitung .......................................................................... Std. pro Woche: [ ] [ ]

Zeit für den gesamten Weg ..................................................................... Std. pro Woche: [ ] [ ]

12. Wie beteiligen Sie sich an den regulären Veranstaltungen der Universität (nicht

Arbeitskreise, Projektgruppen)?

0 = Nein 1 = Ja

Ich nehme in erster Linie zuhörend teil. .................................................................................. [ ]

Ich beteilige mich mündlich aktiv. ............................................................................................ [ ]

Ich fertige gelegentlich oder öfter schriftliche Arbeiten (Referat, Hausarbeit, Thesenpapier

o.ä.) an. ......................................................................................................................... [ ]


85

13. Warum studieren Sie im Gasthörer- und Seniorenstudium?

1 = trifft zu 3 = trifft eher nicht zu

2 = trifft eher zu 4 = trifft nicht zu

Mein Ziel ist die Aufnahme eines regulären Studiums mit Abschluss. Das Gasthörerstudium

nutze ich zur Orientierung dafür. .............................................................................................. [ ]

Durch das Studium bekomme ich einen geregelten Alltag. ..................................................... [ ]

Ich konnte früher nicht studieren und möchte dies heute nachholen. ...................................... [ ]

Ich möchte geistig fit und beweglich bleiben. ........................................................................... [ ]

Ich möchte lernen, wissenschaftlich zu denken und zu arbeiten. ............................................. [ ]

Ich möchte vor allen Dingen Einblick in die aktuelle Forschung erhalten. ................................ [ ]

Ich möchte vor allen Dingen meine Allgemeinbildung verbessern. . ........................................ [ ]

Ich möchte meine Argumentationsfähigkeit verbessern. .......................................................... [ ]

Ich möchte mit Jüngeren (z.B. meinen Kindern) mitreden können. .......................................... [ ]

Es ist etwas Besonderes, der Universität anzugehören. .......................................................... [ ]

Für mich ist es besonders wichtig, hier ein Angebot an Fächern und Themen zu

finden, die in anderen Bildungseinrichtungen nicht vertreten sind. .......................................... [ ]

Mich interessiert der aktuelle Wissensstand in meinem aktuellen / ehemaligen Berufsfeld. .... [ ]

Ich möchte mich für eine zukünftige berufliche Tätigkeit weiterbilden. ..................................... [ ]

Ich möchte ein positiveres Altersbild bei den jüngeren Studierenden fördern. ......................... [ ]

Ich möchte mich für ehrenamtliche Tätigkeiten weiterbilden. ................................................... [ ]

Ich möchte mich für Hobbies und außerberufliche Aktivitäten weiterbilden. ............................ [ ]

Ich möchte Weiterbildungszertifikate erwerben. ....................................................................... [ ]

Ich möchte Menschen mit ähnlichen Interessen treffen. .......................................................... [ ]

Ich möchte jüngere Menschen treffen. ..................................................................................... [ ]

Ich möchte mich mit Sinnfragen des Lebens beschäftigen. ..................................................... [ ]

Sonstiges: ___________________________________________________________________

____________________________________________________________________________


86

14. Inwieweit treffen nachfolgende Aussagen zu Ihren Erfahrungen im Verlauf des

Gasthörer- und Seniorenstudiums zu?

1 = trifft zu 3 = trifft eher nicht zu

2 = trifft eher zu 4 = trifft nicht zu

Das Gasthörerstudium hat den Wunsch geweckt oder bestätigt, ein reguläres Studium

aufzunehmen. .......................................................................................................................... [ ]

Ich habe meinen ursprünglichen Studienschwerpunkt während des Gasthörerstudiums

verändert. ................................................................................................................................. [ ]

Das Studium hat mich zur intensiven Beschäftigung mit neuen Themen angeregt. ................ [ ]

Das Studium hat mich angeregt, manche meiner eigenen Überzeugungen in

Frage zu stellen. ...................................................................................................................... [ ]

Durch das Studium bin ich kritischer gegenüber Äußerungen anderer geworden und

beachte stärker die Begründungen von Aussagen. ................................................................. [ ]

Durch das Gasthörerstudium ist mein Leben interessanter und ausgefüllter geworden. ......... [ ]

Ich habe neue Fähigkeiten entdeckt. ....................................................................................... [ ]

Ich habe Betätigungsfelder an der Universität außerhalb des Besuchs von

Lehrveranstaltungen gewonnen. .............................................................................................. [ ]

Das Studium hat dazu geführt, dass ich stärker meine eigenen Interessen verfolge. .............. [ ]

Das Studium hat mir klar gemacht, dass ich nicht so viel leisten kann, wie ich dachte. ........... [ ]

Ich fühle mich in meiner geistigen Leistungsfähigkeit bestätigt. ............................................... [ ]

Ich fühle mich durch das Studium gestresst............................................................................. [ ]

Durch das Studium hat sich mein körperliches Wohlbefinden verbessert. ............................... [ ]

Das Studium gibt meinem Leben nach Abschluss der Berufstätigkeit / Verminderung der

Familientätigkeit einen neuen Sinn. ......................................................................................... [ ]

Durch das Studium konnte ich eine persönliche Krise überwinden. ......................................... [ ]

Ich habe neue Freunde gefunden. ........................................................................................... [ ]

Als Gesprächspartner/in bin ich für andere interessanter geworden. ....................................... [ ]

Ich habe mehr Selbstvertrauen, mehr Selbstbewusstsein gewonnen. ...................................... [ ]

Ich kann mich besser ausdrücken und besser argumentieren. ................................................ [ ]

Meine wichtigsten Bezugspersonen finden es gut, dass ich studiere. ..................................... [ ]

Ich muss mich vor anderen dafür rechtfertigen, dass ich studiere. .......................................... [ ]


87

15. Gasthörer/innen engagieren sich in einer Vielzahl von Aktivitäten für die Universität.

Welche der hier genannten treffen auf Sie zu?

0 = trifft nicht zu 1 = trifft zu

Andere Menschen erfahren durch mich, welche Leistungen die Universität erbringt. .............. [ ]

Durch die Mitgliedschaft bei ‚KölnAlumni - Freunde und Förderer der Universität zu

Köln e. V.‘ unterstütze ich die Universität finanziell. ................................................................. [ ]

Ich engagiere mich für Belange des Gasthörer- und Seniorenstudiums (z.B.

im fgs – Verein zur Förderung des Gasthörer- und Seniorenstudiums). .................................. [ ]

Ich habe mich bereits als Teilnehmer/in für wissenschaftliche Studien zur Verfügung gestellt

(z.B. Teilnahme an Befragungen und Experimenten…). .......................................................... [ ]

Ich arbeite ehrenamtlich für Einrichtungen der Universität (z.B. über die Freiwilligenbörse

des Gasthörer- und Seniorenstudiums, für die KinderUni). ...................................................... [ ]

Ich vermittle Kontakte zwischen Studierenden / Universitäts-Einrichtungen und Arbeitswelt. . [ ]

Sonstige Aktivitäten von Ihnen für die Universität: ____________________________________

____________________________________________________________________________

16. Wie beurteilen Sie Ihr Verhältnis zu den folgenden Personengruppen?

1 = gut 4 = meistens schwierig

2 = meistens gut 5 = schwierig

3 = teils gut / teils schwierig

Verhältnis zu den jungen Studierenden ................................................................................... [ ]

Verhältnis zu anderen Gasthörer/innen oder Seniorstudierenden ........................................... [ ]

Verhältnis zu den Dozent/innen der Vorlesungen und Seminare ............................................. [ ]

Verhältnis zu Dozent/innen der Arbeitskreise des Gasthörer- und Seniorenstudiums ............. [ ]


88

17. Welche Angebote der Universität kennen bzw. nutzen Sie? Und welche können Sie

empfehlen?

0 = kenne ich nicht 2 = nutze ich / habe ich genutzt

1 = kenne ich 3 = habe ich bereits genutzt und kann ich weiter empfehlen

Universitätsbibliothek ............................................................................................................... [ ]

Instituts- und Seminarbibliotheken ........................................................................................... [ ]

Angebote des Rechenzentrums (RRZK), z.B. E-Mail-Account, Schulungen ........................... [ ]

KLIPS ....................................................................................................................................... [ ]

Lernplattform ILIAS .................................................................................................................. [ ]

Sonstiges: _______________________________________________________________ .. [ ]

18. Haben Sie bereits von der Koordinierungsstelle gehört, die das Gasthörer- und

Seniorenstudium an der Universität zu Köln organisiert?

0 = Nein Bitte weiter mit Frage 22

1 = Ja [ ]

19. Welche Angebote der Koordinierungsstelle kennen bzw. nutzen Sie oder haben Sie

genutzt? Und welche können Sie empfehlen?

0 = kenne ich nicht 2 = nutze ich / habe ich genutzt

1 = kenne ich 3 = habe ich bereits genutzt und kann ich weiter empfehlen

Schriftliche Beratung (Brief, E-Mail) ......................................................................................... [ ]

Telefonische Beratung ............................................................................................................. [ ]

Sprechstunde ........................................................................................................................... [ ]

Arbeitskreise ............................................................................................................................ [ ]

Vorträge ................................................................................................................................... [ ]

Tagungen und Workshops (z.B. Alter forscht!, Älter werden – neu anfangen)......................... [ ]

Campusrundgänge .................................................................................................................. [ ]

Einführung in die Nutzung der Universitätsbibliothek ............................................................... [ ]

Sonstiges: _______________________________________________________________ .. [ ]


89

20. Welche weiteren Angebote der Koordinierungsstelle für das Gasthörer- und

Seniorenstudium würden Sie sich wünschen?

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

21. Wie informieren Sie sich hauptsächlich über die Angebote der Koordinierungsstelle?

(Bitte maximal 3 Nennungen)

1 = durch den Schaukasten im Uni-Hauptgebäude

2 = durch die Semesterbroschüre zum Gasthörer- und Seniorenstudium

3 = durch die Homepage der Koordinierungsstelle

4 = durch die Sprechstunde der Koordinierungsstelle

5 = durch die Begrüßungs- und Informationsveranstaltungen der Koordinierungsstelle

6 = durch andere Gasthörer/innen

7 = durch Presse / Rundfunk / Fernsehen

8 = Sonstiges: ________________________________________________________ 1. [ ]

2. [ ]

____________________________________________________________________ 3. [ ]

22. Haben Sie bereits vom fgs – Verein zur Förderung des Gasthörer- und Seniorenstudiums

der Universität zu Köln e.V. gehört?

0 = Nein Bitte weiter mit Frage 28

1 = Ja [ ]

23. Waren oder sind Sie Mitglied im fgs?

1 = Ich war nie Mitglied im fgs.

2 = Ich war früher Mitglied im fgs.

3 = Ich bin derzeit Mitglied im fgs. [ ]

24. In welcher Funktion haben Sie den fgs bisher hauptsächlich wahrgenommen?

(Bitte maximal 3 Nennungen)

1 = als Ansprechpartner, wenn ich Beratung zum Studium benötige

2 = als Förderer von Veranstaltungen im Gasthörer- und Seniorenstudium

3 = als Interessenvertretung von Gasthörer/innen

4 = als Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen oder zu pflegen

5 = als Veranstalter von Seminaren, Exkursionen etc. für Gasthörer/innen

6 = Sonstiges: ________________________________________________________ 1. [ ]

2. [ ]

____________________________________________________________________ 3. [ ]


90

25. Welche Angebote des fgs kennen bzw. nutzen Sie oder haben Sie genutzt? Und welche

können Sie empfehlen?

0 = kenne ich nicht 2 = nutze ich / habe ich genutzt

1 = kenne ich 3 = habe ich bereits genutzt und kann ich weiter empfehlen

Exkursionen ............................................................................................................................. [ ]

2MM-Vorträge von Gasthörer/innen und jour fixe .................................................................... [ ]

fgs-Semestereröffnung ............................................................................................................ [ ]

fgs-Vorträge von Universitäts-Dozenten/innen ......................................................................... [ ]

fgs-Computer-Seminare ........................................................................................................... [ ]

fgs-Schulung zur Nutzung von KLIPS ...................................................................................... [ ]

fgs-Kompaktseminar: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten ....................................... [ ]

fgs-Newsletter .......................................................................................................................... [ ]

Soziales Netzwerk unter www.gasthoererkoeln.mixxt.de ......................................................... [ ]

Sonstiges: _______________________________________________________________ .. [ ]

26. Welche weiteren Angebote des fgs würden Sie sich wünschen?

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

27. Wie informieren Sie sich hauptsächlich über Angebote des fgs?

(Bitte maximal 3 Nennungen)

1 = durch den Schaukasten des fgs im Uni-Hauptgebäude

2 = durch die Semesterbroschüre zum Gasthörer- und Seniorenstudium

3 = durch die Homepage des fgs

4 = durch den Newsletter des fgs

5 = durch die Semestereröffnung des fgs

6 = durch andere Gasthörer/innen 1. [ ]

2. [ ]

7 = Sonstiges: ________________________________________________________ 3. [ ]

28. Haben Sie noch weitere Hinweise, die Sie uns mitteilen möchten?

____________________________________________________________________________

____________________________________________________________________________

Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung!

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