PDF, 93KB - KPH Graz

kphgraz.at

PDF, 93KB - KPH Graz

Ergänzende Regelungen zu den Dienstpflichten

Neben den in den Arbeitsvereinbarungen getroffenen Pflichtenfestlegungen (vgl. § 200d

BDG bzw. § 48 g VBG) sind folgende Regelungen verbindlich einzuhalten:

1. Ort der Dienstausübung

Ort der Dienstausübung ist die KPH Graz. Neben der stundenplanmäßigen Präsenz (1 SWSt

= 16 Einheiten) ist die Erreichbarkeit für Studierende in ausreichendem Maße zu

gewährleisten. Tätigkeiten, die keine Anwesenheit an der Hochschule erfordern, können

auch am Wohnort der Hochschullehrperson ausgeübt werden. Im Zweifelsfall entscheidet

der Rektor über die Erfordernis der Präsenz an der Hochschule. Wenn die Dienstausübung

an einem anderen Ort als dem Wohnort erfolgen soll, ist das Einvernehmen mit dem Rektor

herzustellen. Für einen Auslandsaufenthalt – ausgenommen Dienstreisen – ist in jedem Fall

Urlaub zu beantragen.

In den Zeiten außerhalb des beantragten und gewährten Urlaubes muss – im Fall einer

Ausübung des Dienstes außerhalb der Hochschule – die Erreichbarkeit und Verfügbarkeit

der Hochschullehrperson sichergestellt sein.

Unter Erreichbarkeit ist die tägliche (= innerhalb von 24 Stunden an Werktagen) Abrufung

und ggfs. Beantwortung von dienstlich relevanten Emails sowie die telefonische

Erreichbarkeit zu verstehen.

Die Verfügbarkeit setzt voraus, dass die Hochschullehrperson im Bedarfsfall innerhalb von

24 Stunden (an Werktagen) an die Hochschule zur Dienstleistung einberufen werden kann.

2. Stundenplan und Raumverwaltung





Den bei der Stundenplanerhebung gesetzten Vorgaben und Regelungen ist

verbindlich Folge zu leisten.

Der von den Stundenplanverantwortlichen gesetzte Stundenplan ist einzuhalten.

Terminverschiebungen sind grundsätzlich nur im Falle des notwendigen Nachholens

von Lehrveranstaltungen vorgesehen (siehe oben). Liegen andere Gründe vor, ist

eine Genehmigung vom Rektor einzuholen.

Im Falle des notwendigen Nachholens hat der/die Lehrende mit den betroffenen

Studierenden das Einvernehmen bezüglich eines Ersatztermins herzustellen. In

weiterer Folge ist mit der betreffenden Stundenplanverantwortlichen Rücksprache zu

halten. Letztere nimmt die Eingabe in PH-Online sowie die Raumreservierung vor.

Bitte beachten: Lehrveranstaltung und Raum sind eine Einheit. Jeder

Lehrveranstaltung ist ein Raum zugewiesen. Wird eine Lehrveranstaltung

verschoben, erfolgt damit gleichzeitig die Reservierung eines Raumes für den neuen

Termin. Eine zusätzliche „Raumblockierung“ bei Marianne Pötscher ist weder

notwendig noch sinnvoll.


Stundenplanverschiebungen auf Wunsch der Studierenden können nur dann

berücksichtigt werden, wenn es einen triftigen pädagogischen Grund dafür gibt (z.B.

eine LV wurde abgesagt und eine Vorverlegung würde Sinn machen).

Stundenplanverschiebungen dürfen nur über die Stundenplanverantwortlichen

erfolgen. Eine interne Verschiebung (nur mit den Studierenden vereinbart) führt zu

Raumkollisionen und anderen Problemen.

Alle Einheiten einer Lehrveranstaltung werden im Stundenplan gesetzt,

Präsenzeinheiten im regulären Zeitraster, betreute Einheiten zu Randzeiten (UNTIS

Import).

Sollen die betreuten Einheiten zu einem anderen Zeitpunkt stattfinden und ist damit

Raumbedarf verbunden, sind diese Verschiebungen über Frau Pötscher abzuwickeln.

Werden die betreuten Einheiten individuell durchgeführt, sind entsprechende Termine

mit den Studierenden zu vereinbaren. In diesem Fall sind die Studierenden darüber

zu informieren, dass die ursprünglich gesetzten Termine in PH-Online ausgewiesen

bleiben, aber als gegenstandslos zu betrachten sind. Von den Lehrenden sind

genaue Aufzeichnungen über die gehaltenen Einheiten zu führen und bis zum Beginn

des folgenden Studienjahres zu verwahren.

In jedem Fall sind die Studierenden über die konkrete Durchführungsform der

betreuten Einheiten zu informieren.

Allfällige Raumverlegungen bei stundenplanmäßig gesetzten Lehrveranstaltungen

(weiterhin am gleichen Tag und zur gleichen Stunde), das Eintragen der Termine für

„Nicht verpflichtend zu inskribierende Lehrveranstaltungen“ sowie die

Raumreservierung für außertourliche Veranstaltungen sind über Frau Pötscher

abzuwickeln.

3. Zitierregeln

Die vom Rektorat festgelegten Zitierregeln sind verbindlich einzuhalten

4. Regelungen bei Krankmeldung und Entfall von Lehrveranstaltungen

Jeder Entfall und jeder Krankenstand ist dem Rektorat über das Rektoratssekretariat

unverzüglich zu melden. Bei Krankheitsfällen, die drei Tage übersteigen, ist eine ärztliche

Bestätigung vorzulegen. Bei Entfall wegen Krankheit sind die Lehrveranstaltungen nicht

nachzuholen. Bei Entfall in einem höheren Ausmaß (über 50%) wird sich das Rektorat um

einen Ersatz bemühen, um den Studierenden den Abschluss zu ermöglichen. Bei geplanter

Teilnahme an Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen etc. ist mit dem Rektor Rücksprache

zu halten. Der Rektor entscheidet, ob die Lehrveranstaltung entfällt (bei Dienstauftrag) oder

nachgeholt werden muss. Bei Teilnahme an Veranstaltungen, bei denen die Anmeldung über

PH-Online mit Dienstauftragsverfahren über den Rektor läuft, gilt die Genehmigung als

automatisch erteilt. Die entfallenden Stunden sind in jedem Fall rechtzeitig im

Rektoratssekretariat zu melden.


Bei Dienstauftrag können Lehrveranstaltungen nur verschoben werden, wenn der

Dienstauftrag nach dem Ausfüllen des Stundenplanerhebungsblattes erteilt wurde und dieser

zusätzliche Dienstauftrag dazu führen würde, dass mehr als die Hälfte der für diese

Lehrveranstaltung vorgesehenen Präsenzeinheiten ausfällt.

Die Verschiebung der Lehrveranstaltung muss so rasch wie möglich, mindestens jedoch eine

Woche vor dem geplanten Abhaltungstermin den Stundenplanverantwortlichen (Birgit

Swoboda VL & SL / Daniela Marterer RL) mitgeteilt werden. Bitte dazu unbedingt die

Nummer der Lehrveranstaltung und die betroffene Gruppe angeben. Bei Entfall von Stunden

aufgrund von Krankheit oder Dienstauftrag wird der Termin der Lehrveranstaltung – nach

erfolgter Meldung - vom Rektoratssekretariat in PH-Online abgesagt. Die Email-

Benachrichtigung für die Studierenden erfolgt automatisch durch PH-Online

5. Urlaub

Einer Hochschullehrperson, die vor dem 1. September 2013 in ein der Pädagogischen

Hochschule zugeordnetes Dienstverhältnis aufgenommen wurde und sich seit diesem

Zeitpunkt ununterbrochen in einem solchen Dienstverhältnis befindet, steht in jedem

Kalenderjahr ein Erholungsurlaub im Ausmaß von 240 Stunden (6 Wochen) zu (vgl. BDG §

200l, Abs. 7 bzw. VBG §48n, Abs. 2, Z 3). Ansonsten gelten die Bestimmungen des BDG §

65, Abs. 1 bzw. VBG § 27a, Abs. 1.

Jeder Urlaub (mindestens 8 Stunden / ein Tag) ist von der Hochschullehrperson mittels des

dafür vorgesehenen Modus in PH-Online rechtzeitig (in der Regel spätestens eine Woche

vor dem geplanten Urlaubsantritt) zu beantragen.

Die Genehmigung (oder Ablehnung) erfolgt durch den Rektor bzw. die ihn vertretende

Person des Rektorats.

Urlaub kann nur in der für die Hochschullehrperson nach Maßgabe des Stundenplanes

lehrveranstaltungsfreien Zeit und unter Berücksichtigung dienstlicher Interessen beantragt

werden.

6. Nebenbeschäftigungen

Jede erwerbsmäßige Nebenbeschäftigung und jede Änderung einer solchen ist unverzüglich

im Rektorat zu melden.

Gelesen und akzeptiert: ________________________________________

Graz am: ____________________

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine