"In" Krailling / Ausgabe 19 - Gemeinde Krailling

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"In" Krailling / Ausgabe 19 - Gemeinde Krailling

len ihrer Siedlung in den Händen halten. Wir hoffen, innerhalb dieser praxisnahen Arbeitsweise viele Bürger für

die Sanierung des Eigenheims gewinnen zu können.

Im Rahmen der Quartierssanierung Ringstraße wird gegenwärtig auch nach einer Möglichkeit zur übergreifenden

Nahwärmeversorgung gesucht. Eine Variante ist die Errichtung eines BHKWs. Hier prüft gerade das Regionalwerk

Würmtal der Gemeinden Gauting, Planegg und Krailling die Realisierbarkeit. Seit seiner Gründung

2012 beziehen schon fast 2.000 Kunden Strom über das Regionalwerk Würmtal. Mit der Netzübernahme in die

eigene Verantwortung der 3 beteiligten Gemeinden sowie den SWM besteht hier nun die Gelegenheit künftig

selbstverantwortlich die energetische Versorgung der Kommunen zu lenken und langfristig direkten Einfluss

auf die Zusammenstellung und die Gewinnung des Stroms auszuüben.

Regen Anklang bei den Bürgern finden auch die im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes des Fünfseenlandes

durch das Landratsamt Starnberg und den Energiewendeverein unterstützen Projekte, wie die Aktion zum

Tausch veralteter Heizungspumpen oder die Thermografiespaziergänge. Auch das regelmäßig stattfindende

Treffen der Umweltbeauftragten der Gemeinden des Landkreises hilft, Kompetenzen und Erfahrungen zu bündeln.

Das Stadtradeln 2012 konnte durch den guten Kontakt der Umweltämter untereinander mit gemeindeübergreifenden

Aktionen interessanter gestaltet werden.

Bis zur Erfüllung des hochgesteckten Ziels, Bayerns bis 2021 50 % des Stromverbrauchs aus erneuerbaren

Energien zu decken, ist noch einiges zu tun. Seine Erreichung kann nur gemeinsam mit den Bürgern gelingen.

Für die kommenden Jahre wünschen wir uns, dass wir die interessante Zusammenarbeit mit allen erfolgreich

fortsetzen und trotz aller Dringlichkeit der Energiewende den Spaß an den Projekten beibehalten können. An

dieser Stelle abschließend ein herzliches Dankeschön an alle für ihr Engagement und ihre Unterstützung!

thermographie-spaziergang

Einblicke in die Aufnahmetechnik und Interpretation von Wärmebildern

gab am Samstag, den 02. März 2013 Architektin und Energieberaterin

Barbara Lindner im Rahmen eines Spazierganges durch das

Gemeindegebiet. Insgesamt organisierte Klimaschutzmanagerin Ulla

Schürenberg vom Landratsamt Starnberg in Zusammenarbeit mit dem

Energiewendeverein Starnberg e.V. sowie den einzelnen Gemeinden

im Fünfseenland 13 Spaziergänge.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten dabei die Möglichkeit,

durch die Wärmebildkamera eines Energieberaters Schwachstellen

ihrer Gebäude zu identifizieren und sich die Aufnahmen erklären

zu lassen. Zum Spaziergang in Krailling trafen sich an einem eisigen

Samstagmorgen 11 Teilnehmer, die sich nach einer kurzen Begrüßung durch Christine Borst, Ulla Schürenberg

und Barbara Lindner auf den Weg zu ausgewählten Gebäuden begaben. Bei idealen Wetterbedingungen

für unverfälschte Thermografiebilder mit bewölktem Himmel und niedrigen Temperaturen offenbarten

die Aufnahmen zu schwach gedämmte Untergeschosse oder alte

Fenster als häufige Schwachstellen. Stehen Überlegungen zur Sanierung

des eigenen Gebäudes an, so bieten ausgewertete Thermografieaufnahmen

im Rahmen einer umfassenden Energieberatung eine gute Möglichkeit,

um detaillierte Aussagen über den gegenwärtigen Gebäudezustand

sowie das individuell richtige Sanierungsmaßnahmenpaket machen zu

können. Eine Energieberatung sollte daher als Entscheidungshilfe den

ersten Schritt einer Sanierungsüberlegung darstellen.

Eine Liste von Energieberater im Landkreis ist in der Bauverwaltung erhältlich

oder über die Homepage des Landratsamtes zu finden.

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