Bericht 2010 - Kreissparkasse Ahrweiler

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Bericht 2010 - Kreissparkasse Ahrweiler

Bericht 2010


2010.

Ein Spitzenjahrgang.


Organe der Sparkasse

Verwaltungsrat

Vorsitzender

Dr. Jürgen Pföhler, Landrat

Stellvertretender Vorsitzender

Horst Gies, Geschäftsführer

Mitglieder gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 2 SpkG

Ulrich van Bebber,

Ministerialrat

Hans Boes,

selbstständiger Landwirtschaftsmeister

Petra Elsner, MdL

Charlotte Hager,

Kauffrau

Mitglieder gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 3 SpkG

Sparkassenmitarbeiter

Dieter Adams, Sparkassenbetriebswirt

Heike Kiefel, Sparkassenbetriebswirtin

Martin Schmitz, Sparkassenfachwirt

Ludwig Strohe, Sparkassenbetriebswirt

Vorstand

Vorsitzender

Dieter Zimmermann

Weiteres Vorstandsmitglied

Karl-Josef Esch

Ingrid Näkel-Surges,

Oberstudiendirektorin

Wolfgang Schlagwein,

Organisationsprogrammierer

Karl-Heinz Sundheimer,

Realschulrektor


Bad Neuenahr

Adenau

Wershofen

Krälingen

Antweiler

Insul

Kempenich

Weibern

Oberzissen

Wehr

Wassenach

Burgbrohl

Brohl

Königsfeld

Altenahr

Dernau

Ringen

Gelsdorf

Niederzissen

Nürburgring

Bad Breisig

Oberbreisig

Sinzig

Kripp

Bad

Bodendorf

Westum

Rheinhöhe

Oberwinter

AW Markt

Ahrbrück

Mayschoß

Remagen

Heimersheim

Hemmessen

Löhndorf

Müllenbach

Rech

Hönningen

Bachem

Gimmingen

FKC

Ahrweiler

Geschäftsstelle

SB-Stelle

Service-Stelle

FirmenkundenCenter

ImmobilienCenter

VermögensBeratung

IC

IC

FKC

VB

VB

FKC

IC

VB

FKC

IC

VB

FKC

IC

Unsere Standorte


Inhalt

Vorwort

Das Geschäftsjahr im Überblick

25 Jahre Jugendstiftung

Unser gesellschaftliches Engagement

Bericht des Verwaltungsrates

Ausblick und Dank des Vorstandes

Jahresabschluss 2010

Bilanz

Gewinn- und Verlustrechnung

Impressum

5

6

14

16

19

20

21

22

24

25

3


Herbststimmung in den Weinbergen von Ahrweiler.

4


Vorwort

Sehr geehrte Geschäftsfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

Leidenschaft und Kompetenz, Vertrauen

und Erfahrung – Werte, die es für einen

richtig guten Wein braucht, dürfen die

Kunden auch von der Kreissparkasse

Ahrweiler erwarten!

Werte sind wieder wer, sie haben wieder

Zukunft. Ein Blick auf die Nachwirkungen

der Finanzkrise macht dies deutlich. Und

so, wie der Winzer Reblaus und Mehltau

begegnet, begegnet die Sparkasse der

Finanzkrise: mit guten Traditionen, die

mit moderner Technik gepaart werden.

Verstaubte, lange als antiquiert geltende

Institutionen und Verhaltensweisen

gewinnen mehr und mehr an Bedeutung

und es tritt in den Vordergrund, was

wirklich wichtig ist: Vertrauen und

Sicherheit, Nachhaltigkeit und Enga ge -

ment vor Ort – wahre Werte eben.

Insofern sehen wir unseren jüngsten

Spitzenjahrgang als Verpflichtung an,

unseren privaten und mittelständischen

Kunden auch in Zukunft ein vertrauensvoller

und verlässlicher Partner zu sein

und unser gesellschaftliches Engage -

ment fortzuführen.

GUT für die Menschen im Kreis Ahrweiler,

dass sie sich mit der Kreissparkasse

Ahrweiler „bei jedem Wetter und in jeder

Lage“ auf einen kompetenten Partner

verlassen können.

Bad Neuenahr-Ahrweiler, im Juli 2011

Der Vorstand

Ebenso fest wie die Weinstöcke im

Weinberg ist auch die Kreissparkasse

Ahrweiler im Landkreis Ahrweiler verwurzelt

– mitten im Weinberg, mitten im

Leben! Diese kräftigen Wurzeln versorgen

nicht nur die Winzer, sondern alle

Bereiche des heimischen Mittelstandes.

Dieter Zimmermann

Karl-Josef Esch

Wir unterstützen ebenso hilfreich das

Wachstum der Handwerks- und

Gewerbebetriebe wie die Belange der

öffentlichen Kommunen. Wir kennen

„unsere Lagen“ und so werden wir uns

weiterhin für sie einsetzen: für unsere

Kunden, für unsere Region!

5


Das Geschäftsjahr im Überblick

Die Kreissparkasse Ahrweiler blickt auf

ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr

2010 zurück. Alle wesentlichen Ziele

konnten erfüllt werden – insbesondere

das nachhaltige Wachstum im Kunden -

geschäft bestätigt, dass die Sparkasse

ihre Marktführerschaft weiter steigern

und ausbauen konnte. So wurden die

Refinanzierungen im Interbanken -

geschäft weiter abgebaut, ohne dass

dies zu einem Rückgang der Bilanz -

summe führte, im Gegenteil: Sie konnte

um rund 4 Mio. EUR erhöht werden.

Der Zinsüberschuss wurde durch das

Wachstum der Kredit- und Einlagen -

bestände beeinflusst. Hinzu kommt ein

Rekord bei den Provisionserträgen, der

insbesondere von der starken Vertriebs -

leistung getragen wird. Damit konnte die

Grundertragskraft der Sparkasse weiter

gesteigert werden.

Das Betriebsergebnis vor Bewertung

liegt wieder deutlich über dem Durch -

schnitt der rheinland-pfälzischen Spar -

kassen, man hat alle Risiken im Griff und

der Abschreibungsbedarf auf Kunden -

kredite und Wertpapiere fiel geringer als

im Vorjahr aus. Die Cost-Income-Ratio

(CIR) wurde auch im Geschäftsjahr 2010

nachhaltig unterhalb der in der Spar -

kassen organisation als Zielgröße

definierten Aufwandsgrenze von 60 Cent

gehalten – die Kreissparkasse Ahrweiler

musste 56 Cent aufwenden, um einen

Euro zu erwirtschaften.

Mit einem Solvabilitätskoeffizienten von

knapp 16 Prozent werden die Vorgaben

des Gesetzgebers (8 Prozent) doppelt

erfüllt. Damit ist das regionale Kredit -

institut für eine weitere geschäftliche

Expansion hervorragend aufgestellt und

erfüllt schon jetzt die hohen An forder

ungen der neuen Bankenrichtlinie

„Basel III“. Mit dieser erfreulichen

Gesamtentwicklung sind auch weiterhin

hohe Steuer zahlungen verbunden.

Die öffentliche Hand partizipiert regelmäßig

von den verlässlichen Steuer -

zahlungen eines der größten Steuer -

zahler der Region: In 2010 wurden

4,9 Mio. EUR an den Fiskus überwiesen.

Vor dem Hintergrund der finanziellen

Situation der Kommunen ein wichtiger

Stabilitätsfaktor. Insgesamt profitieren

alle Bürgerinnen und Bürger vom

Engagement ihrer Kreissparkasse

Ahrweiler.

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Kundengeschäft

Das Girokonto ist unbestritten der Drehund

Angelpunkt in einer vertrauens -

vollen Kundenbeziehung. Vor diesem

Hinter grund ist die Neuanlage von rund

4.000 Girokonten in einem schwierigen

Wettbewerbsumfeld besonders erfreulich.

Die Marktführerschaft beim Giro -

konto konnte weiter ausgebaut werden.

Gemäß einer aktuellen Studie nutzen

48,1 Prozent der privaten Haushalte im

AW-Kreis ein Sparkassen-Girokonto für

ihren regelmäßigen Zahlungsverkehr.

Einlagengeschäft

Mit einem Zuwachs in Höhe von rund

39 Mio. EUR konnte der Einlagenbestand

auf 1,3 Mrd. EUR gesteigert werden. Der

Schwerpunkt liegt hierbei weiterhin bei

den Spareinlagen und Sparkassen -

briefen. Deutliche Bestandszuwächse

erzielte wieder das Produkt „Zuwachs -

sparen“. Annähernd 300 Mio. EUR investierten

die KSK-Kunden in die vierjährige

Spareinlage mit steigenden Zins -

sätzen und der Option eines vorzeitigen

Ausstiegs. Auch das regelmäßige Sparen

erfreut sich nach wie vor großer Beliebt -

heit. Beim Klassiker, dem „Prämien -

sparen-flexibel“, führt die Sparkasse

mittlerweile mehr als 13.000 Konten, die

einen Bestand von mehr als 96 Mio. EUR

aufweisen, ein Plus von 8,2 Prozent.

Deutliche Zuwächse erzielten wieder

die kurzfristigen Einlagen. Die täglich

fälligen Einlagen wuchsen um 105 Mio.

EUR.

Im Bereich der privaten Altersvorsorge

mit dem wichtigsten Standbein, der

Riester-Rente, konnte wieder vielen

Kunden eine deutlich verbesserte

Absicherung im Alter ermöglicht werden.

Insgesamt wurden erneut mehr als 1.000

Kunden von den Vorteilen der geförderten

Altersvorsorge überzeugt, meistens

wählte man dabei das bereits im Jahr

2002 auf den Markt gebrachte

Sparprodukt „VorsorgePlus“. Ein besonderes

Highlight ergab sich im vergan -

genen Herbst, als die renommierte

Zeitschrift Ökotest das „VorsorgePlus“-

Angebot der Kreissparkasse Ahrweiler

mit dem 1. Rang auszeichnete. Die

konsequente Ansprache der Sparkassen -

kun den auf die Vorteile der staatlichen

Förderung spiegelt sich im inzwischen

überdurchschnittlich hohen Riester-

Vertragsbestand wider.

7


Für die Kreissparkasse

begleitet Edgar Schumacher

unsere Kunden auf ihrem Weg

in die Selbstständigkeit.

In seiner Freizeit engagiert

er sich als Vorsitzender

des Verkehrs- und Verschönerungsvereins

für

seinen Heimatort Mayschoß.

Kreditgeschäft

Der weitere Anstieg des Kunden kredit -

bestandes um 30 Mio. EUR zeigt, dass

die vielfach beschworene Kreditklemme

im Kreis Ahrweiler nicht stattgefunden

hat. Insgesamt vergab die Sparkasse im

Berichtsjahr gewerbliche Darlehen in

Höhe von 65 Mio. EUR, bei den im Kreis -

gebiet zugesagten Förderkrediten wurde

jeder zweite Antrag über die KSK

gestellt. Sie versteht sich auch weiterhin

als „Hausbank für Mittelstand, Handel,

Handwerk und Dienstleister“. Eine zu

Beginn des Jahres 2010 durchgeführte

Marktforschungsstudie zeigt auf, dass

fast 70 Prozent der Firmenkunden eine

Verbindung zur Sparkasse haben und

insgesamt mehr als die Hälfte den

öffentlich-rechtlichen Finanzdienstleister

als ihre Hausbank nennen. Im Bereich

der Immobilienfinanzierungen wurden

weitere Zuwächse verzeichnet. Dabei war

besonders die Entwicklung bei den sehr

beratungsintensiven Weiterleitungsdarlehen

erfreulich. Sie nahmen auf

insgesamt mehr als 15 Prozent zu.

Verantwortlich hierfür waren nicht

zuletzt attraktive öffentliche Förder -

programme im Bereich energetischer

Gebäudesanierungen. Bei der Finan -

zierung des privaten Wohnungsbaus

konnte das Bewilligungs volumen das

hohe Niveau des Vorjahres noch einmal

übertreffen. Hier wurden 100,8 Mio. EUR

neu zugesagt (2009: 83,2 Mio. EUR).

Unsere Mitarbeiterin Ingrid Gies

war 1973/74 Deutsche Weinkönigin.

8


Firmenkundenberater

Michael Jünger (links)

zu Besuch bei Frank und

Marc Adeneuer im Weingut

J.J. Adeneuer, Ahrweiler.

Mit langfristigen Zinsbindungen und

unter Einbindung der Forward-Darlehen

lässt sich hier eine hohe Finanzie rungs -

sicherheit für die Zukunft erzielen.

In den vier hervorragend positionierten

Baufinanzierungs-Centern steht den

Sparkassen-Kunden ein hohes Experten -

wissen zur Verfügung, das eine passgenaue

Finanzierung garantiert. Die

Qualität von Beratungsleistung, Ver -

tragsabwicklung und Kundenbetreuung

während der zumeist langjährigen

Vertragslaufzeit unterscheidet die

Sparkasse von vielen Online-Anbietern –

Vorteile, die von den Kunden immer

häufiger genutzt werden.

Ebenfalls auf Hochtouren läuft der

Absatz von Sparkassen-Privatkrediten.

Die Darlehen können dank eines schlanken

Prozesses in den Geschäftsstellen

sofort bei der Beratung zugesagt und

ausgezahlt werden. Sie dienen beispielsweise

zur Finanzierung von Anschaf -

fungen oder kleineren Modernisierungen

am Eigenheim. Mit einem Neugeschäft

von 18 Mio. EUR wurde das bereits

gute Vorjahresergebnis noch einmal

übertroffen.

9


Stephanie Stodden,

Versicherungsassistentin

unserer Provinzial-Agentur

Ahrweiler

Verbundgeschäft

Neben motivierten Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern basiert der Erfolg auf

bedarfs gerechten, qualitativen Produk -

ten zu marktgerechten Konditionen.

Dazu zählen auch die Angebote unserer

leistungsstarken Partner aus der Spar -

kassen-Finanzgruppe, beispielsweise der

Provinzial Rheinland-Versicherungen, der

Landesbau spar kasse, der Deka-Bank und

vieler Spezialanbieter.

Beim Bausparen konnte das gute Vor jah -

res ergebnis noch einmal um 28,8 Prozent

auf ein Vermittlungsvolumen von annähernd

60 Mio. EUR gesteigert werden.

Das Wachstum wurde neben den

kreditunterlegten Verträgen und den

Abschnitten mit Wohnriester-Förderung

vom neu aufgelegten Jugendtarif

„Classic Young“ getragen. Noch dyna -

mischer war das Versiche rungs geschäft.

Im Bereich der Lebens- und Renten -

versicherung konnte die vermittelte

Beitragssumme auf über 20 Mio. EUR ausgebaut

werden. Hier nutzten viele Kunden

die Vorteile einer Renten versicherung

gegen Einmal beitrag als sinnvolle

Alternative in der Niedrig zinsphase.

… vertrat 2006/07 als Burgundia

die Rotweinmetropole Ahrweiler.

10


Gelungene Einweihung:

Am 16. Juni 2010 eröffnete

die Geschäftsstelle Ahrbrück

am neuen Standort

in der Hauptstraße.

Standorte und Mitarbeiter

Ganzheitliche Beratung

Die guten Ergebnisse basieren auf dem

ganzheitlichen Beratungsansatz nach

dem Sparkassen-Finanzkonzept, das den

Kunden individuelle Lösungsansätze,

beispielsweise zur Altersvorsorge, aufzeigt.

Darüber hinaus hat die faire und

umfassende Information der Kunden vor

Produktabschluss eine hohe Bedeutung

in der Beratungspraxis. Nachdem zum

1. Januar 2010 das Beratungsprotokoll

bei Wertpapiergeschäften eingeführt

wurde, gibt es seit vergangenem Sommer

sogenannte Produktinformationsblätter

mit Details zu aus gewählten Standard -

produkten.

Auch 2010 wurde kräftig in den Markt

investiert. Mit den komplett neu gestalteten

Filialen in Ahrbrück und Gelsdorf,

aber auch durch die Modernisierung der

Geschäftsstelle Kempenich, wurden weitere

Akzente im Markt gesetzt. Hinzu

kommen die zu Jahresbeginn eröffnete

Selbstbedienungsfiliale in Müllenbach

sowie ein in Bad Neuenahr am Kaufhaus

Moses installierter Geldautomat. Es ist

das mittlerweile 52. Gerät im Kreisgebiet.

11


Die Familie von

Christoph Lichius, Leiter

der Vermögens beratung

in Sinzig, betreibt seit Jahren

eigenen Weinbau in Rech.

Insgesamt konnten 1,3 Mio. Verfügungen

mit einer Auszahlungssumme in Höhe

von 211 Mio. EUR gezählt werden. 92

Prozent dieser Auszahlungen erfolgten

an Sparkassenkunden, die von dem

flächendeckenden kostenlosen Angebot

Gebrauch machten. Mit dieser Infra -

struktur an Filialen und Geld automaten

verfügt die KSK über mehr Standorte

im Kreis Ahrweiler als alle übrigen Wett -

bewerber zusammen.

Insgesamt wurden zum Bilanzstichtag

436 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

beschäftigt. Für die Aus- und Weiter -

bildung stellte die Kreissparkasse

Ahr weiler in den letzten fünf Jahren

ein Budget in Höhe von 1,8 Mio. EUR

zur Verfügung.

Insbesondere zur ganzheitlichen

Bera tung einzelner Kunden gruppen

mit dem Sparkassen-Finanzcheck

führte das Kreditinstitut umfangreiche

Qualifizierungsmaßnahmen für ihre

Mitarbeiter durch.

In 2010 wurden die ersten 25 Bera ter -

innen und Berater von einem externen

Bera tungs unternehmen zertifiziert.

Mit dieser Zertifizierung lebt die

Sparkasse Anleger- und Verbraucherorientierung

vor.

Wo andere Banken Stellen abbauen, um

den Shareholder-Value zu steigern, setzt

die Sparkasse ein Zeichen gelebter Ver -

antwortung für die Region und erreicht

gleichzeitig eine vorausschauende

qualitätsorientierte Personal gewinnung.

Dies geschieht auch vor dem Hinter -

grund neuer Herausforderungen aufgrund

der demografischen Entwicklung.

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Ulrike Brand ist Electronic-Banking-

Beraterin. Sie betreute unsere

Kunden bei der Umstellung ihrer

Online-Zugänge auf das neue

„chipTAN comfort“-Verfahren.

Investitionen in

Kunden- und Datenschutz

Für die Sicherheitstechnik investierte die

Kreissparkasse im zurückliegenden Jahr

namhafte Beträge. An verschiedenen

Geldautomaten wurden sogenannte

„Anti-Skimming-Module“ angebracht.

Mit dieser Technik kann verhindert werden,

dass Kriminelle mit Kameras und

Vorbau-Geräten die Kartendaten und

Geheimzahlen der Selbstbedienungs -

kunden ausspähen und anschließend

von den Konten verfügen. Ein weiteres

Betätigungsfeld der „modernen

Bank räuber“ ist das Internet. Mit dem

sog. „Phishing“ (Password-Fishing)

versuchen Täter, an die Onlinebanking-

Zugangs daten zu gelangen und von den

Konten größere Überweisungsbeträge

abzubuchen.

Mit dem modernen „chipTAN comfort“-

Verfahren erhält der Nutzer eine

besonders sichere Lösung. Zwei unab -

hän gige Komponenten, der TAN-

Generator und die SparkassenCard,

erzeugen während des Buchungs -

vorgangs die benötigte Transaktions -

nummer (TAN).

Bereits seit Sommer 2009 wird für neue

Onlinebanking-Zugänge ausschließlich

das „chipTAN comfort“-Verfahren zugelassen.

Per 31. Dezember 2010 waren

bereits mehr als 53 Prozent des

Bestandes umgestellt – die höchste

Quote aller rheinland-pfälzischen

Sparkassen.

1995/96 war Ulrike Brand

die Weinkönigin

von Walporzheim.

13


Mandy Großgarten,

Deutsche Weinkönigin

2010/11, moderierte

den Festakt „25 Jahre

Jugendstiftung“ am

8. November 2010.

25 Jahre Jugendstiftung

Die deutschen Sparkassen übernehmen

seit ihrer Gründung gesellschaftliche

Verantwortung für ihre Region und die

Sparkassen-Stiftungen sind dabei zentrales

Element des gesellschaftlichen

Engagements. Wer stiftet, handelt zum

Wohl der Gemeinschaft. Dies war und ist

elementarer Bestandteil des öffentlichen

Auftrages von Sparkassen.

Das was heute in aller Munde ist, nämlich

die Vielzahl der Stiftungen in der

modernen Gesellschaft, haben die

Gründungsväter der Jugendstiftung der

Kreissparkasse Ahrweiler bereits vor

25 Jahren mit Weitblick erkannt und

beherzt umgesetzt. Diesem Weitblick

sind unzählige lokale Projekte zu verdanken,

welche den Zusammenhalt in

unserer Gesellschaft und vor allem die

Förderung unserer Jugend zum Inhalt

hatten und haben.

Eingebettet in die umfangreichen

Spenden- und Sponsoringaktivitäten der

Kreissparkasse war und ist es Aufgabe

der Jugendstiftung, darüber hinausgehende

Akzente zu setzen und kleine

wie große Projekte im Kreis Ahrweiler zu

ermöglichen.

Dass dies in herausragender Weise

gelungen ist, zeigt neben der hohen

Nachfrage und dem hohen Bekannt -

heitsgrad der Jungendstiftung auch die

für ihr Projekt „Kalter Krieg hautnah –

Geschichte zum Anfassen“ im Jahr 2009

erhaltene bundesweite Auszeichnung

DAVID der Sparkassen-Finanzgruppe.

Die Eigeninitiative und die professio -

nelle Umsetzung, die die Durchführung

kennzeichneten, wurden mit dem DAVID

ebenso gewürdigt, wie die offene und

produktive Zusammen arbeit mit den

Schulen.

Das Jubiläum der Jugendstiftung war

nicht nur ein Tag der Freude über das

herausragende Engagement und die

vielen gelungenen Fördermaßnahmen,

sondern auch ein Tag des Dankes an

all diejenigen, die sich in und um die

Jugendstiftung verdient gemacht haben.

Die ungebrochene Innovationskraft,

der Einfallsreichtum und der Erfolg der

Jugendstiftung hatten den Vorstand der

Kreissparkasse bewogen, das Stiftungs -

kapital im Jahr des Jubiläums um

50 Prozent auf 1 Mio. EUR aufzustocken.

14


Übersicht über die Mittelvergabe

an die einzelnen Gruppierungen (T€)

Aufteilung nach Verwendungszweck (T€)

Sonstige

Institutionen

Vereine

Kirchliche

Einrichtungen

70

83

115

145

264

Kommunale

Einrichtungen

Schulen

Ferienprogramme

Studien-/Klassenfahrten

Weiterbildung

Intern. Jugendaustausch

Sportgeräte

Sportveranstaltungen

Musikinstrumente

Förderpreise

Jugendarbeit

Sonstiges

10

32

41

47

48

71

82

107

116

123

0 20 40 60 80 100 120 140

Die Erfolgsgeschichte

Bereits im ersten Jahr ihrer Tätigkeit gingen

26 Anträge auf Bezuschussung von

Vorhaben im Jugendbereich bei der

Stiftung ein, von denen 17 einen posi -

tiven Bescheid erhielten. Die Zahl der

Anträge nahm von Jahr zu Jahr konti -

nuierlich zu und erreichte 1992 mit 101

Anfragen ihren vorläufigen Höhepunkt.

1995, also zehn Jahre nach ihrer

Errichtung, notierte die Stiftung schon

613 Maßnahmen, für deren Realisierung

sie finanzielle Mittel in Höhe von

542.000 DM bewilligte. Im Juni 1999

nahm die Jugendstiftung den 1000.

Antrag entgegen. Inzwischen erhöhte

sich diese Zahl auf 1.693 (Stand Ende

2010). Hiervon unterstützte die Stiftung

1.404 Anfragen. Für die damit verbundenen

Maßnahmen stellte die Stiftung aus

ihren Mitteln rund 677.000 EUR zur

Verfügung.

Ganz besonders lag ihr stets die

Unterstützung von Maßnahmen zur

Verbesserung der Situation körperlich

und geistig behinderter Kinder und

Jugendlicher am Herzen. Alle Regionen

im Kreis Ahrweiler haben in großem

Maße von den Stiftungsgeldern profitiert.

Die von den Gremien in den vergangenen

25 Jahren bewilligten Zuschüsse

flossen ausschließlich und unmittelbar

in die Jugendarbeit im Kreis Ahrweiler.

Ohne diese Mittel hätten viele Vorhaben,

Maßnahmen und Projekte im Jugend -

bereich nicht realisiert werden können.

Somit wurde das Ziel, das seinerzeit

bei der Gründung Pate stand, nämlich

in die Jugend als die Zukunft des

Kreises Ahrweiler zu investieren, voll

und ganz erfüllt.

Übergabe der ersten Fördermittel an die

einzelnen Spendenempfänger im Juni 1986.

Der Verein „Jugend engagiert“ stellte zur Durchführung eines

Band-Festivals 1999 den 1.000 Antrag an die Jugendstiftung.

15


Heimische Spitzengastronomen

und Spitzenwinzer präsentieren

bei der Gourmet & Wein-Gala

ausgewählte Gaumenfreuden

mit exzellenten Ahrweinen

und regionalen Spezialitäten.

Kreissparkasse Ahrweiler. Gut für die Region.

Unser gesellschaftliches Engagement

Die Unterstützung kultureller Ereignisse

sowie die Förderung der Heimat- und

Brauchtumspflege in unserer Region ist

für uns Ausdruck von Bürgernähe und

gesellschaftlichem Verantwortungsbewusstsein.

Für unsere Weinregion

engagieren wir uns in vielfältiger Weise.

Höhepunkt des Bachemer Weinfestes:

Weinlesezug der 10.000 Lichter.

„Absolut Wein“ im

Weingut Kloster Marienthal:

Spektakuläres Ambiente für

eine Weinparty der Extraklasse.

16


Aus Grundweinen ihrer

Betriebe kreieren die

Jungwinzer für ihr

Weinfestival „Schlahrvino“

Jahr für Jahr ein

Spätburgunder-Cuvée.

Auf dem historischen

Marktplatz in Ahrweiler

fand beim Weinmarkt

der Ahr die Krönung der

Ahrweinkönigin 2010/11

Alina Bäcker (5. v. li.) statt.

Rech, der kleine Ort

mit den großen Weinen,

feiert am dritten Wochenende

im September sein Winzerfest.

17


Dernau – Heimatort der Deutschen Weinkönigin 2010/11.

18


Bericht des Verwaltungsrates

Im Jahre 2010 nahm der Verwaltungsrat

die ihm nach Gesetz und Satzung

obliegenden Aufgaben wahr. In sechs

Sitzungen fasste er die dazu erforder -

lichen Beschlüsse.

Der Vorstand unterrichtete den

Verwaltungsrat unterjährig über die

Geschäftsentwicklung und die wirtschaftlichen

Verhältnisse der Sparkasse

sowie alle besonderen Vorgänge.

Der Vorstand hat dem Verwaltungsrat

den Jahresabschluss sowie den Lage -

bericht für das Jahr 2010 vorgelegt.

Die Prüfungsstelle des Sparkassen -

verbandes Rheinland-Pfalz führte die

Prüfung des Jahresabschlusses sowie

des Lageberichtes durch und erteilte

den uneingeschränkten Bestätigungs -

vermerk. In seiner Sitzung am 22. Juni

2011 nahm der Verwaltungsrat von dem

Prüfungsergebnis Kenntnis, stellte den

Jahresabschluss fest, billigte den Lage -

bericht und erteilte dem Vorstand

Entlastung.

Für die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2010

dankt der Verwaltungsrat dem Vorstand

sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitar -

beitern der Kreissparkasse Ahrweiler.

Bad Neuenahr-Ahrweiler,

den 22. Juni 2011

Der Vorsitzende des Verwaltungsrates

Dr. Jürgen Pföhler

Landrat

Die Verwendung des Jahresabschlusses

in Höhe von 3.155 TEUR erfolgte gemäß

§ 8 Abs. 2 Nr. 8 SpkG durch Beschluss

des Verwaltungsrates unter Beachtung

des § 20 SpkG.

19


Blick vom Rotweinwanderweg

über Mayschoß bis

zur Burgruine Saffenburg.

Ausblick und Dank des Vorstandes

Weiter zunehmender starker Wettbewerb,

immer anspruchsvollere Kunden, die mit

steigendem Tempo fortschreitende technologische

Entwicklung und permanent

erhöhte gesetzliche Anforderungen

bestimmen Jahr für Jahr verstärkt das

geschäftliche Umfeld der Kreditinstitute.

Die Zinsmargen, aber auch die Preise im

Dienstleistungsgeschäft, werden auch

weiterhin unter Druck bleiben. So werden

wir unsere kundenorientierte Strategie

konsequent fortsetzen, um die Markt -

position der Sparkasse auch in den

Geschäftsjahren 2011 und 2012 weiter

zu stärken.

Die allgemeinen Rahmenbedingungen

sollten auch in 2011 aufgrund des noch

immer vergleichsweise niedrigen Kapital -

marktzinsniveaus ein moderates Wachs -

tum im Kreditgeschäft ermöglichen. Dabei

gehen wir davon aus, dass die Finanzie -

rungsnachfrage bei den Unter nehmen in

erster Linie durch Kredit mittel für Ersatzund

Modernisierungsmaßnahmen getragen

wird. Bei den Privat haushalten steht

neben der Wohnhaus- insbesondere die

Konsumfinanzierung im Vordergrund.

Infolge möglicher zukünftiger Zinsschritte

der Europäischen Zentralbank rechnen

wir in den kommenden zwei Jahren mit

einem vorübergehenden Rückgang der

Zinsspanne. Zur Verbesserung der allgemeinen

Ertrags lage streben wir weiterhin

den Ausbau des Verbund- und Vermitt -

lungsgeschäftes an. Beim Provisionsüberschuss

wollen wir unser gutes Ergebnis

2010 in den nächsten beiden Geschäfts -

jahren weitestgehend fortführen.

Für die nächsten Jahre erwartet die

Spar kasse einen über dem Vorjahres -

niveau liegenden ordentlichen Aufwand

infolge Tarifsteigerungen 2011 im Be -

reich der Personalaufwendungen sowie

weitere Ausweitungen innerhalb des

Sachaufwands.

Investitionen in zukunftsweisende

Informationstechnologien sowie in ein

modernes und flächendeckendes Vertriebsnetz

sind Voraussetzung für den

Ausbau der Marktanteile.

Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft

wird neben der allgemeinen Konjunk tu r -

entwicklung auch durch die regionale

Wirtschaftsentwicklung erheblich beeinflusst.

Im Falle eines eintretenden Zins -

anstieges in 2011 ist mit temporären

Abschreibungen auf den Bestand der

festverzinslichen Wertpapiere zu rechnen.

Die Ergebnisse der Jahre 2011 und 2012

werden dennoch eine angemessene

Aufstockung des Eigenkapitals der

Kreissparkasse Ahrweiler ermöglichen.

Herzlich danken wir unseren Mitarbeiter -

innen und Mitarbeitern, die durch ihren

Fleiß, ihre Loyalität und ihren ganz persönlichen

Einsatz zu diesem guten Ergeb -

nis beigetragen haben – jene Gesichter,

die in- und außerhalb der Sparkasse

großes persönliches Engage ment zeigen.

Ebenso danken wir unserem Personalund

Verwaltungsrat für die konstruktive

und vertrauensvolle, sachliche und faire

Zusammenarbeit im vergangenen

Geschäftsjahr.

20


Jahresabschluss

zum 31. Dezember 2010

Kurzfassung*

der Kreissparkasse Ahrweiler

Land Rheinland-Pfalz

*Der mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Prüfungsstelle des

Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz versehene vollständige Jahresabschluss

wurde im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

21


Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

31.12.2009

Aktivseite 5 5 5 T5

1. Barreserve

a) Kassenbestand 9.572.896,00 9.743

b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank 23.540.625,27 23.805

33.113.521,27 33.548

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung

bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen -,— –

b) Wechsel -,— –

-,— –

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 8.261.098,06 15.048

b) andere Forderungen 67.463.039,22 73.546

75.724.137,28 88.594

4. Forderungen an Kunden 913.898.512,04 890.567

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 555.378.321,12 5 (546.201)

Kommunalkredite 84.665.048,53 5 (89.191)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten -,— –

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank -,— 5 ( –)

ab) von anderen Emittenten -,— –

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank -,— 5 ( –)

-,— –

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten -,— 20.739

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank -,— 5 (20.739)

bb) von anderen Emittenten 506.421.723,36 494.382

darunter: beleihbar bei der

Deutschen Bundesbank 485.831.688,34 5 (494.382)

506.421.723,36 515.121

c) eigene Schuldverschreibungen -,— -

Nennbetrag -,— 5 ( –)

506.421.723,36 515.121

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 7.320.870,50 6.418

6a. Handelsbestand -,— –

7. Beteiligungen 15.946.266,18 13.301

darunter:

an Kreditinstituten 1,00 5 ( –)

an Finanzdienstleistungsinstituten 632.054,97 5 (632)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen -,— –

darunter:

an Kreditinstituten -,— 5 ( –)

an Finanzdienstleistungsinstituten -,— 5 ( –)

9. Treuhandvermögen 5.431.866,41 2.115

darunter: Treuhandkredite 5.431.866,41 5 (2.115)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich

Schuldverschreibungen aus deren Umtausch -,— –

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte -,— –

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte

und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten 111.515,00 –

c) Geschäfts- und Firmenwert -,— –

d) Geleistete Anzahlunge -,— –

111.515,00 119

12. Sachanlagen 12.612.698,24 11.872

13. Sonstige Vermögensgegenstände 4.034.648,18 8.991

14. Rechnungsabgrenzungsposten 1.926.890,84 1.870

Summe der Aktiva 1.576.542.649,30 1.572.515

22


Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010

31.12.2009

Passivseite 5 5 5 T5

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 5.597.610,03 5.108

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 128.285.482,98 171.100

133.883.093,01 176.208

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten 426.974.772,50 360.511

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von mehr als drei Monaten 224.542.538,09 302.109

651.517.310,59 662.620

b) andere Verbindlichkeiten

ba) täglich fällig 460.764.756,45 355.880

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 189.191.049,01 243.850

649.955.805,46 599.730

1.301.473.116,05 1.262.351

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 76.898,25 82

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten -,— –

darunter:

Geldmarktpapiere -,— 5 ( –)

eigene Akzepte und

Solawechsel im Umlauf -,— 5 ( –)

76.898,25 82

3a. Handelsbestand -,— 5 –

4. Treuhandverbindlichkeiten 5.431.866,41 2.115

darunter: Treuhandkredite 5.431.866,41 5 (2.115)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.073.861,27 3.418

6. Rechnungsabgrenzungsposten 1.442.898,00 1.362

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.593.509,00 8.606

b) Steuerrückstellungen 881.832,00 1,237

c) andere Rückstellungen 13.724.918,10 12.173

23.200.259,10 22.016

8. Sonderposten mit Rücklageanteil -,— –

9. Nachrangige Verbindlichkeiten -,— –

10. Genussrechtskapital -,— –

darunter:

vor Ablauf von zwei Jahren fällig -,— 5 ( –)

11. Eigenkapital

a) gezeichnetes Kapital -,— –

b) Kapitalrücklage -,— –

c) Gewinnrücklagen

ca) Sicherheitsrücklage 102.805.950,08 100.992

cb) andere Rücklagen 2.000.000,00 2.000

104.805.950,08 102.992

d) Bilanzgewinn 3.154.707,13 1.971

107.960.657,21 104.963

Summe der Passiva 1.576.542.649,30 1.572.515

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln -,— –

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 28.343.031,63 24.089

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten -,— –

28.343.031,63 24.089

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften -,— –

b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen -,— –

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 92.539.684,48 16.668

92.539.684,48 16.668

23


Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 1.1.– 31.12.2009

5 5 5 T5

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 49.577.962,02 52.573

b) festverzinslichen Wertpapieren

und Schuldbuchforderungen 16.173.923,39 20.348

65.751.885,41 72.921

2. Zinsaufwendungen 27.626.219,78 31.988

darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen 767.127,59 ( –)

38.125.665,63 40.933

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 250.974,13 355

b) Beteiligungen 782.422,19 705

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen -,— –

1.033.396,32 1.060

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungsoder

Teilgewinnabführungsverträgen -,— –

5. Provisionserträge 12.170.426,74 10.988

6. Provisionsaufwendungen 883.545,78 829

11.286.880,96 10.159

7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestandes

(im Vorjahr Nettoertrag aus Finanzgeschäften) -,— 20

8. Sonstige betriebliche Erträge 1.204.322,85 1.266

aus der Fremdwährungsumrechnung 12.007,56 ( –)

9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil -,— –

51.650.265,76 53.437

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter 14.592.406,58 15.318

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung und für Unterstützung 4.447.507,63 5.676

darunter:

für Altersversorgung 1.572.255,85 (2.739)

19.039.914,21 20.994

b) andere Verwaltungsaufwendungen 10.281.401,84 8.790

29.321.316,05 29.784

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 1.457.079,03 1.479

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 784.638,76 1.593

aus der Fremdwährungsumrechnung 12.126,01 ( –)

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen

im Kreditgeschäft 13.453.712,92 12.321

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen

im Kreditgeschäft -,— –

13.453.712,92 12.321

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen

behandelte Wertpapiere 25.566,54 –

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen,

Anteilen an verbundenen Unternehmen und

wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren -,— 162

25.566,54 162

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme -,— –

18. Zuführungen zu / Entnahmen aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken -,— –

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 6.607.952,46 8.421

20. Außerordentliche Erträge 1.489.641,90 –

darunter: Übergangseffekte aufgrund des

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes 1.489.641,90 ( –)

21. Außerordentliche Aufwendungen 9.910,84 –

darunter: Übergangseffekte aufgrund des

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes 9.910,84 ( –)

22. Außerordentliches Ergebnis 1.479.731,06 –

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.921.070,17 4.404

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 11.906,22 46

4.932.976,39 4.450

25. Jahresüberschuss 3.154.707,13 3.971

26. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr -,— –

3.154.707,13 3.971

27. Entnahmen aus Gewinnrücklagen

a) aus der Sicherheitsrücklage -,— –

b) aus anderen Rücklagen -,— –

-,— –

3.154.707,13 3.971

28. Einstellungen in Gewinnrücklagen

a) in die Sicherheitsrücklage -,— –

b) in andere Rücklagen -,— 2.000

28

-,— 2.000

29. Bilanzgewinn 3.154.707,13 1.971


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Wilhelmstraße 1

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25


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