Gemeindebrief Ausgabe 3/2009 - Ev.-Luth. Kirchengemeinde .Zum ...

kreuzkirche.hameln.de

Gemeindebrief Ausgabe 3/2009 - Ev.-Luth. Kirchengemeinde .Zum ...

Ev.-Luth. KirchengemeindeZum Heiligen Kreuz“

Ausgabe 03/2009

GEMEINDEbrief

Juni · Juli · August 2009

Jesus sagt:

„Lasst die Kinder zu mir kommen.“

Markus-Evangelium Kapitel 10, Vers 14

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GEMEINDEbrief

Inhalt . . .

Seite 2-3

Angedacht

Seite 4-6

Menschen im Klütviertel (16)

Seite 7

Kirchen beim Tag der Niedersachsen

Seite 10-11

Kinder und Familien

Seite 12-13

Konfirmanden-Anmeldung

Seite 16-17

Seniorenseiten

Seite 18

Trauergruppe

Seite 19

Frühstücks-Cafe-Treff

Seite 21

Stiftung Zum Heiligen Kreuz

Seite 22-23

Projekt Eltern-Schule

Seite 24

Ausblick

Seite 25

Das besondere Konzert

Seite 26

Freude und Trauer

Seite 27

Impressum

Seite 28

Gottesdienste Juni - Sept. 2009

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Liebe Menschen im Klütviertel,

liebe Gemeindeglieder!

Der Rattenfänger ist in diesem Jubiläumsjahr in Hameln in

aller Munde.

Die Sagengestalt macht Hameln weltweit bekannt.

„Rattenfänger-Methoden“ sind sprichwörtlich geworden

- jemanden auf trickreiche Art nach seiner Pfeife tanzen zu

lassen, ihn zu etwas zu bringen, was er eigentlich nicht will,

ihn zu beschwatzen oder in sein Unheil zu locken.

Hat die alte Sage vielleicht sogar eine „Botschaft“ für uns

heute?

Vielleicht die: „Lasst nicht zu, dass durch Geiz und Gier

(wie die der Obrigkeit damals) die Zukunft von Kindern

zerstört wird.“ Oder: „Sorgt dafür, dass nicht wie zu Zeiten

der national-sozialistischen Rattenfänger, Andersdenkende,

Minderheiten und Schwache ausgegrenzt, bedroht und

vertrieben werden, wie die jüdischen Kinder Hamelns vor 70

Jahren.“

Selbst die Kirche ist in ihrer fast 2000jährigen Geschichte

nicht immer frei davon gewesen, mit Rattenfängermethoden

Menschen in falscher Weise zu binden.

Ganz anders Jesus. Er sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen

und hindert sie nicht daran. Denn solchen wie ihnen gehört

das Reich Gottes.“

Damit eröffnet er einen Freiraum für Kinder und Eltern, die

Kinder zu Jesus bringen, damit er sie segnet.

Damit stellt er Kinder in die Mitte der Gesellschaft. Denn

das Reich Gottes ist für Jesus nicht das Jenseits, sondern

ein Zusammenleben von Menschen, die sich von Gottes

Großherzigkeit, Gerechtigkeit für die Schwachen und seinem


ANGEDACHT

Lasst die Kinder zu mir

kommen

Geist der Freiheit prägen lassen. Und er lenkt den Blick hin auf

das Wohl der Kinder, weg vom Stress und den Störungen, und

den falschen Bindungen, die das Zusammenleben mit Kindern

manchmal auch mit sich bringt.

Deshalb nehmen die Aktionen der christlichen Kirchen

Hamelns zum Tag der Niedersachsen diesen Jesus-Satz

als Motto, augenzwinkernd als „Gegenmodell“ zur

Rattenfängergeschichte (mehr dazu auf Seite 7). Gemeinsam

mit vielen anderen Engagierten in unserer Stadt sagen wir:

Gebt den Kindern in unserer Stadt eine Zukunft - wo die

Stadt jetzt Familien-Zentren entstehen lässt, der Hamelner

Kindertisch sich um Kinder aus armen Familien kümmert, im

katholischen Kindergarten St. Monika die Kinder jüdische,

muslimische und christliche Lebenswelten kennen- und

respektieren lernen, in der Klütschule jetzt das Projekt

„Elternschule“ gestartet wurde (Seite 22) oder wo in unserer

Gemeinde gleich um die Ecke für Sie im Spielkreis oder im

Kindergottesdienst, im Familien-Gottesdienst oder Mini-

Konfirmandenunterricht Kinder ihren selbstverständlichen

Platz haben.

Pfeife tanzen....außer natürlich

unserem charmanten Pfeifer aus

dem Carl-Reese-Hof bei einer seiner

Stadtführungen (Seite 4-6).

Den Gästen unserer Stadt beim

Tag der Niedersachsen und beim

Rattenfänger-Jubiläum und Ihnen

allen wünsche ich einen schönen

Sommer.

Ihr Pastor

Mir sagt dieser Satz von Jesus auch: Kinder haben ein Recht

auf religiöse Erziehung. Dass wir Erwachsenen unseren

Glauben, unsere Lebenskonzepte, das, was wir schön und

überzeugend finden, mit Kindern teilen. Denn Kinder brauchen

etwas, womit sie sich identifizieren, das ihnen auch Grenzen

setzt und von dem sie sich später auch abgrenzen können.

Damit sie sich zu starken Persönlichkeiten entwickeln, die

den Rattenfängern unserer Tage nicht so schnell nach der

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GEMEINDEbrief

Menschen im Klütviertel (16)

Ein Rattenfänger,

der sich wohl fühlt

in Hameln

Heike Steuber-Weißensteiner

und Gerold Lange-Kabitz

interviewten Anfang Mai

Christian Garbe, der mit seiner

Familie im Klütviertel lebt und

als Rattenfänger in der Stadt

Hameln unterwegs ist.

Herr Garbe, sind Sie eigentlich

Hamelner?

Meine Eltern sind aus Hameln, sind

aber kurz vor meiner Geburt in den

Landkreis Cuxhaven gezogen, so

dass ich in Bad Bederkesa aufgewachsen

bin. Seit 1996 wohnen

wir nun mit der Familie im Klütviertel.

Nach einigen Umzügen im Viertel

und einer Zeit im Ausland, leben wir

jetzt seit 4 Jahren mit unseren vier

Kindern im Carl-Reese-Hof.

Sie waren im Ausland? Wo

waren Sie und was hat Sie

dorthin verschlagen?

In den Jahren 2001 bis 2003 lebten

wir in Ecuador, da meine Frau Dr.

Anja Schmidt dort an der deutschen

Schule eine Stelle als Lehrerin übernehmen

konnte. Leider haben meine

Sprachfähigkeiten im Spanischen inzwischen

wieder etwas nachgelassen,

obwohl ich auch schon Rattenfänger-

Stadtführungen auf Spanisch gemacht habe.

Am Ende dieser Zeit stellte sich uns die Frage, ob wir wieder

nach Hameln zurück gehen, oder noch einmal an einem

anderen Ort neu anfangen. Wir haben uns nach reiflicher

Überlegung dann für Hameln entschieden und sind darüber sehr

glücklich. Unsere Verwandtschaft lebt hier und viele Freunde

sind in der Nähe. Auch genießen wir die hohe Lebensqualität im

Klütviertel, es ist zentrumsnah, die Kinder können selbständig

ihre Freunde besuchen und zu Musik und Sportaktivitäten

gelangen. Das soziale Umfeld stimmt einfach.

Wie sind Sie Rattenfänger geworden?

Anfang 1997 wurde in der Zeitung laut darüber nachgedacht,

neben dem hauptamtlichen Rattenfänger noch einen weiteren

Rattenfänger zu engagieren. Da habe ich mich einfach blind

beworben und bin nach einem kurzen Vorspiel trotz Querflöte

genommen worden. Anfangs hatte ich kein eigenes Kostüm, es

war mir wie die Schuhe auch einige Nummern zu groß. Aber

inzwischen habe ich ein eigenes, passendes Kostüm.

Als Rattenfänger bin ich meistens hier in Hameln unterwegs,

sei es zu Kurzbegrüßungen von Reisegruppen oder zu

Stadtführungen, die ich auch auf Englisch mache. Es war

anfangs als Musiker schon sehr gewöhnungsbedürftig, bei

den Führungen auswendig Flöte zu spielen und dabei auch

noch zu laufen. In den ersten Jahren war ich auch bei dem

sonntäglichen Rattenfänger-Freilichtspiel dabei, hauptsächlich in

der Rolle des Rattenfängers.

Wie geht es Ihnen als Rattenfänger, der andere verführt

- früher die Kinder heute die Touristen?

Ich fühle mich richtig wohl in dieser Rolle. Gerade an Tagen, wo

ich selbst unsicher bin, gibt mir das Kostüm, gibt mir die Rolle

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Halt und hilft mir über diese Phase hinweg. Es ist eine Rolle, in

der ich als Person unangreifbar bin.

Hat die Rattenfänger-Sage eine „Botschaft“ für uns heute?

Aus der alten Sage ziehe ich den Schluss, dass die Obrigkeit

damals Dinge versprochen hat, die sie später nicht gehalten hat.

Das passiert manchmal heute auch noch so.

Über den „wahren“ Kern der Rattenfänger-Sage gibt es

verschiedene Theorien. Die Ratten sind vermutlich erst im 16.

Jahrhundert in die Sage aufgenommen worden. Die Stadt

Hameln war um 1200 gegründet worden und hatte in dieser

kurzen Zeit bis zum Auszug der Kinder schon einen gewissen

Wohlstand erreicht. Vermutlich war der „Rattenfänger“ ein

werbender Herold, der im Auftrag seines Landesherren junge

Menschen zur Besiedlung neuer Gebiete im Osten zusammensammeln

sollte. Vielleicht hat er den Hamelnern auch etwas

dafür versprochen, dass sie ihm ihre Kinder, diejenigen, die in

der Erbfolge am Ende standen, mitgaben. Sicher ist, dass

keiner dieser jungen Menschen je nach Hameln zurückkehrte.

Als die Hamelner dann merkten, dass ein Teil ihrer Nachkommen

ihnen verloren gegangen ist, fühlten sie sich verständlicher

Weise betrogen und erzählten dann die Geschichte der Kinder,

die hinter dem Menschen in buntem Gewand her liefen, weil sie

keine Zukunft mehr in Hameln hatten.

Und heute ?

Mein Eindruck ist, die richtigen Weichenstellungen für die

Zukunft einer Stadt wie Hameln sind zu allen Zeiten schwierig

und umstritten. Früher die Entscheidung „Gefängnis- oder

Hochschul-Standort“, heute das ECE. Hätte man im Vorfeld da

nicht viel härter verhandeln müssen?

Leider verspricht man sich immer

noch viel von den „Werbern“, die

in die Stadt kommen, und der

versprochene Rückfluss als Image

und Geld bleibt oft genug aus.

Inzwischen wird aber ja einiges von

der Stadt getan in Richtung

Familienfreundlichkeit. Wichtig ist

die Qualität der Lebensumstände,

wichtig sind Arbeitsplätze für die

Eltern und damit dann auch die

Hilfen in der Bewältigung des Alltags

wie Einkaufsmöglichkeiten, ärztliche

Versorgung, Kindergärten, Schulen,

Fortbildungsmöglichkeiten, kulturelle

Angebote, Sportvereine usw.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?

Meine Mutter ist Organistin und

Klavierlehrerin. Mit 11 hat sie mich

zum Flötenunterricht geschickt, mit

16 begann ich dann Klavier zu

spielen. In dieser Zeit habe ich

wirklich mal überlegt, Flötist zu

werden. Ich habe die Schule mitten

im Schuljahr abgebrochen, war nicht

gut genug für die Aufnahmeprüfung

an der Musikhochschule und bewarb

mich dann auf eine Aus-

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Menschen im Klütviertel (16)

bildungsstelle als Klavierbauer in

Braunschweig.

Gleich nach der Ausbildung habe

ich mich in Bederkesa mit einem

Klavierhaus selbständig gemacht.

Das war zu Beginn auch sehr

erfolgreich. Als aber in den 90er

Jahren nach der Wiedervereinigung

der Schiffbau in Bremerhaven und

alles was damit zusammenhing

in wirtschaftliche Schwierigkeiten

kam, spürte ich das mit meinem

Unternehmen auch. Meine Frau

bekam in dieser Zeit eine

Referendariatsstelle in Oldenburg

und ich wollte noch einmal etwas

ganz anderes anfangen, so dass ich

mein Klavierhaus schloss.

Da meine Frau in Hameln aufgewachsen

ist, bekam ich bei einem

Besuch der Familie hier Kontakt zum

gerade neu eröffneten Klavierhaus

am Münsterkirchhof. Dort konnte

ich dann bald als Klavierbauer

beginnen, was für uns neben der

Verwandtschaft und dem guten

Wohnumfeld ein weiterer Grund

war, nach Hameln zu ziehen.

Was machen Sie außer Ihrem Beruf als Klavierbauer?

Nebenbei spiele ich noch bei den BB-Stars, einer Band gegründet

von Lehrern der Berufsbildenden Schulen in Hameln. Ich spiele

Querflöte, Klavier und Saxophon. Beim Kirchentag in Bremen

werde ich als Rattenfänger am Stand der Evangelischreformierten

Gemeinde Hameln vertreten sein und Musik machen.

Ihre Familie ist in der evangelisch- reformierten

Gemeinde engagiert? Was ist für Sie reizvoll in dieser

Gemeinde?

Erst einmal ist meine Familie da zu Hause, meine Frau wurde

von Pastor Hoffmann konfirmiert. Martin Hoffmann ist einfach

ein begnadeter Prediger, der ganz persönlich die Menschen

anspricht. Oft kann er aus dem Stegreif die Bedeutung eines

Bibelwortes für unsere Zeit anschaulich machen. Mir gefiel

das Gemeindeleben dort sehr, so dass ich irgendwann zu den

Reformierten übergetreten bin. Die Gemeindestruktur scheint

mir demokratischer aufgebaut, außerdem ist es dort für jüngere

Leute einfacher, sich in Leitungsfunktionen zu engagieren als

in der lutherischen Kirche. Vielleicht liegt es auch daran, dass

es eine kleine Gemeinde ist, wo jeder jeden kennt. Da wir in

der Gemeinde keinen festen Organisten haben, ist es meine

Aufgabe, wöchentlich jemanden für das Orgelspiel beim

Gottesdienst zu finden. Meine Frau hat in dieser Gemeinde eine

Krabbelgruppe ins Leben gerufen und ist heute im Kirchenrat

aktiv.

Herr Garbe, ganz herzlichen Dank für das Gespräch.

Gern sind wir am 30. August bei Ihnen vor der Haustür

zu unserem Open-Air-Gottesdienst. Vielleicht haben Sie

ja Lust, zu musizieren?

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Kirchen beim Tag der Niedersachsen

Niedersachsen zu Gast

in Hameln -

und wir sind dabei!

Weit über 200.000 Besucher werden vom 19.-

21. Juni zum Tag der Niedersachsen in Hameln

erwartet. Mitten drin im Geschehen auf dem

Pferdemarkt werden wir Lutheraner mit

weiteren christlichen Kirchen Hamelns unsere

Zelte aufschlagen. Unser Motto heißt „Lasst die

Kinder zu mir kommen!”.

Mitten drin im Geschehen auf dem Pferdemarkt werden die

christlichen Kirchen Hamelns ihre Zelte aufschlagen.

In einem Pavillon sollen Kinder ihren Namen auf ein riesiges

Plakat malen. Dieses Banner wird beim ökumenischen

Gottesdienst am Sonntag, 21. Juni, um 10 Uhr vom Turm

der Marktkirche abgerollt. Der Turm selbst wird innen von

der Evangelischen Jugend und dem Stadtjugendring in einen

Erlebnisturm für Jugendliche verwandelt.

Laut wird es am Samstag, den 20. Juni, gegen 13 Uhr

an der Bühne von Radio Aktiv und der Stadt Hameln, wo

trommelnd eine große Kinderschar zusammenkommt. An

mehreren Startpunkten (St. Augustinus, Heilig Kreuz, Paul-

Gerhardt, Martin-Luther) werden die Kinder sich vorher

sammeln, um dann in einem Sternmarsch zur Bühne zu

trommeln. Nach einem Auftritt am Kastanienwall ziehen die

Kinder in einem langen Zug in die Stadt ein (Eltern begleiten

ihre Kinder).

Ein wenig abseits vom Trubel lädt die Kaffeestube im Haus der

Kirche ein, bei einem Stück Kuchen zur Ruhe zu kommen. 12

lebensgroße Figuren der Ausstellung „typisches und sakrales“

bevölkern den Innenraum vom Münster. Wer den Turm

besteigt, gewinnt einen grandiosen Blick über die Festmeile.

Einen Überblick über die geplanten

Aktionen finden Sie im Internet

unter www.kirchenkreishameln-pyrmont.de.

Unter dem

Punkt „Tag der Niedersachsen“

steht eine bunte Liste, wie Sie

mithelfen können. Wenn Sie helfen

möchten, rufen Sie bitte Pastor

Simon Pabst an (Tel. 05155-

8103) oder eine andere Person

von der Liste im Internet.

Haben Sie vielleicht auch

vor, mit Ihrer Familie auch

einen Tag in der Hamelner

Innenstadt zu verbringen

und zu schauen, was dort

alles los ist? „Unser“

Sternmarsch der Kinder aus

dem Klütviertel startet vor

der Kirche am Samstag, den

20. Juni um 12.05 Uhr.

Infos bei Pastor Lange-

Kabitz Tel. 61004

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GEMEINDEbrief

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GEMEINDEbrief

KINDER UND FAMILIEN

Spielkreis

Hallo, wir sind die Kinder

und Mütter vom Spielkreis

der Kirchengemeinde

Zum Heiligen Kreuz“. Wir

treffen uns jeden Mittwoch

(auch in den Sommerferien)

zwischen 9.45 Uhr und 11.15

Uhr im Gemeindehaus zum

Spielen, Singen, Basteln,

Toben, zum gemeinsamen

Frühstück und natürlich zum

gemütlichen Klönen bzw.

Erfahrungsaustausch bei einer

Tasse Tee.

Unsere Kinder sind zwischen ca.

1/2 und 3 Jahren alt, und unser

Programm richtet sich natürlich

nach dem „Durchschnittsalter“.

Unser aktuelles Gruppenfoto

entstand z.B. nach dem

begeisterten Malen bunter Bilder

mit Straßenmalkreide und eifrigem

Seifenblasen-Pusten auf dem Hof

des Gemeindehauses. Auch ein

Besuch des Pyrmonter Tierparks

sowie ein Ausflug in den Wald und

zum Spielplatz Finkenborn stehen

auf unserem Programm für schönes

Wetter.

Momentan besteht der Spielkreis

aus durchschnittlich zehn Kindern

mit ihren Müttern bzw. Omas.

Wir freuen uns über jedes interessierte Kind, das mittwochs

mit seiner Mutter/Oma oder seinem Vater/Opa etc. bei uns

vorbeischauen möchte!

Unsere neuen Ansprechpartnerinnen sind

- Carola Löffler, Tel.: 05151 / 1061967

- Julia Deutschmann, Tel.: 05151 / 679669

Viele Grüße von den Kindern und Müttern des Spielkreises!

ACHTUNGI Unser HERBSTBASAR findet am Sonntag, 6.

September 2009 ab 11 Uhr im Gemeindehaus statt!!!

Unsere zukünftigen Kindergarten- / Krippenkinder: Vincent, Inka und Sophia

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Kindergottesdienst

Zweimal im Monat ist bei uns Kindergottesdienst

um 10 Uhr im Gemeindehaus gegenüber der Kirche im

Papengösenanger 12. Hier unser Sommer-Programm:

Sonntag, den 7. Juni Ausflug beim Felgenfest. Start mit

Fahrrädern um 10 Uhr beim Felgenfestgottesdienst auf der

Münsterbrücke.

Sonntag, den 14. Juni um 10 Uhr Familiengottesdienst

mit Taufe zum Abschluss des Mini-

Konfirmandenjahrgangs.

Samstag, den 20. Juni „Sternmarsch der Kinder in die

Stadt“. Unter dem Motto „Lasst die Kinder zu mir kommen“

ziehen vier Kinderzüge trommelnd in die Stadt hinein. Start

„unseres“ Zuges mit einem Vortrommler ist um 12.05 Uhr

von der Kirche aus. Die Eltern begleiten ihre Kinder. (siehe

auch Beitrag zum Tag der Niedersachsen Seite 7).

Sonntag, den 9.8. um 10.30 Uhr Familiengottesdienst auf

dem Werder.

Sonntag, den 16.8. um 10 Uhr Open-air-Gottesdienst im

Carl-Reese-Hof zum Start des neuen Mini-Konfer-Jahrgangs.

Sonntag den 30. August um 10 Uhr Kindergottesdienst im

Gemeindehaus.

Unser Kindergottesdienst-Team

braucht weitere Mitarbeitende. Wer

hat als Mutter oder Vater oder auch

als Jugendlicher Lust, mitzumachen,

sich kreative Aktionen und

Gottesdienste für Kinder

auszudenken und zu gestalten?

Kontakt:

Iris Nolte-Grote,

Tel. 05151- 67710

Außerdem möchten wir eine

Kinderbetreuung parallel

zum Erwachsenen-Gottesdienst

anbieten. Welche Eltern suchen

nach einer solchen Möglichkeit,

weil sie selbst einmal in Ruhe in

einem Erwachsenengottesdienst

sitzen möchten und sich gern

mit anderen Eltern für eine

Kinderbetreuung abwechseln

würden?

Kontakt:

Stephanie Steckel,

Tel. 05151- 205 882

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GEMEINDEbrief

KONFIRMANDEN ANMELDUNGEN

Mini-Konfirmandenunterricht

(3. Klasse)

Die diesjährigen Minikonfirmanden und ihre Teamer

Um die Konfirmandenzeit für

Jugendliche anders zu gestalten

(keine 2 Jahre im Block) läuft

seit vielen Jahren in unserer

Kirchengemeinde das erste

Konfirmandenjahr als sogenannter

Mini-Konfer jetzt für die Kinder

der 3. Grundschulklasse.

Los geht’s nach den Sommerferien

bis Mai 2010. Wir treffen uns

immer mittwochs um 16.30 Uhr

(außer in den Ferien).

Richtig gut gestaltet sich diese Art

des Mini-Konfer allerdings nur,

wenn wir in kleinen Gruppen

arbeiten und Eltern bereit sind,

im Team der Unterrichtenden

mitzuarbeiten und mit mir

zusammen Formen und Inhalte vorzubereiten. Das macht

jedes Mal richtig Spaß und Sie haben als Erwachsene selber

eine Menge davon.

Wer sich näher informieren möchte, ist herzlich eingeladen

zum

Eltern-Abend

zur Anmeldung und Information

am Mittwoch, den 17. Juni 2007 um 20.00 Uhr

im Gemeindehaus, Papengösenanger 12.

Lassen Sie sich überraschen, welche guten Erfahrungen

andere Eltern schon mit dem Mini-Konfirmanden-Unterricht

mit ihren Kindern gemacht haben.

Ihr Pastor

Gerold Lange-Kabitz

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KONFIRMANDEN ANMELDUNGEN

Hauptkonfirmandenunterricht

(8.Klasse)

Jugendliche, die sich für den Konfer nach dem neuen Modell

der Blocksamstage interessieren, das erste Konfirmandenjahr

als „Mini-Konfer“ oder als „Vorkonfer“ schon gemacht haben

und sich 2010 konfirmieren lassen möchten, sind zusammen

mit ihren Eltern herzlich eingeladen zu einem

Info-Abend mit Anmeldung

am Dienstag, den 23. Juni 2009 um 19.30 Uhr

im Gemeindehaus , Papengösenanger 12.

Der Haupt-Konfirmandenunterricht findet statt in

v Konfi-Treffs ca. 14tägig freitags von 17.30-19 Uhr

(sich treffen, spielen, Infos zum Glauben,

spirit@work Jugendgottesdienste etc.)

v 5 Thementagen 1x monatlich samstags von 10-

16.30 Uhr

(Unterricht in Gruppen, Lernstationen, Exkursionen)

v Projekten (Mitarbeit in verschiedenen Bereichen der

Kirche)

v Gottesdiensten (Miterleben, Mitgestalten)

v Spiekeroog-Unterrichtsfreizeit zum Abschluss

Los geht’s Ende August, der Begrüßungsgottesdienst ist am

Sonntag, den 30. August. Die Anfangs-Freizeit (Fahrt zum

Sprengeljugendcamp) ist vom 4.-6. September.

Wer mehr über den Konfirmandenunterricht erfahren möchte,

was woanders in Deutschland so läuft, kann auch im Internet

nachsehen unter www.konfiweb.de

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GEMEINDEbrief

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Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Gerhard Upmeier

Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Raffael Boragk

Facharzt für Allgemeinmedizin

- Palliativmedizin - Notfallmedizin -

Dr. med. Christine Boragk

Ärztin

Klütstraße 4, 31787 Hameln

Tel: 05151-66839

Fax.: 05151-678271

Rezept-Telefon: 05151-1065933

Sprechzeiten:

Mo., Di., Do.: 07.30 - 18.00 Uhr

Mi. und Fr.: 07.30 - 14.00 Uhr

Liebe Patientinnen und Patienten!

Unsere Leistungen im Überblick:

¸ Hautkrebsscreening (ab 35 J.)

¸ Krebsvorsorgeuntersuchung

(ab 45 J. jedes Jahr)

¸ Gesundheitsuntersuchungen

(Check-up 35)

¸ Vorsorgeuntersuchungen für Kinder

(U2-U9, J1)

¸ Impfungen und Impfberatungen

Auch für Fernreisen

¸ Blutuntersuchungen

¸ Oraler Glucosetoleranztest

¸ Ultraschalluntersuchung

der Bauchorgane, der Nieren und

Harnwege sowie der Schilddrüse

¸ Ruhe-, Belastungs - und Langzeit-EKG

¸ Urinuntersuchungen

¸ Lungenfunktionstest

¸ Langzeitblutdruckmessung

¸ Verbände und Verbandwechsel

¸ Kleine Chirurgie

¸ Reizstromtherapie

¸ Individuelle Laborleistungen

¸ Tauglichkeitsuntersuchungen

¸ Schlaganfall-Risiko-Analyse (SRA)

¸ Hochdosis-Vitamin C-Infusionen

¸ Mikrozirkulationskur

¸ Strukturierte Behandlungsprogramme

(DMP) für Diabetes mellitus II,

Koronare Herzkrankheit, COPD und

Asthma bronchiale

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Ihr Praxisteam der Klütpraxis.

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GEMEINDEbrief

SENIORENSEITE

„Kirche kümmert

sich“

Wenn Sie mal nicht wissen wer

weiterhelfen kann…

Dann sind Sie bei mir genau richtig.

Für allen Seniorinnen und Senioren,

gleich welcher Konfession biete ich:

- Besuche zum gemeinsamen

Gespräch oder zur Beratung

- Hilfe bei Anträgen jeder Art

- Begleitung bei Behördengängen,

Organisieren von

Haushalts- und Einkaufshilfen u. ä.

- Vorbereitung des Besuches des medizinischen Dienstes

der Krankenkassen zwecks Pflegeeinstufung

- „Taxi zum Wochenmarkt“ an jedem 1. Samstag im Monat

bei Anmeldung bis zum jeweiligen Freitag zuvor bis 12.00

Uhr (Nachricht auf dem Anrufbeantworter). Die nächsten

Termine sind: 6. Juni, 1. August, 5. September (der Termin

im Juli muss leider entfallen)

Persönlich erreichbar unter Tel. 40 63 34 bin ich für

Sie immer montags zwischen 9.00 und 10.00 Uhr. Zu

allen anderen Zeiten spreche ich gerne Termine mit

Ihnen ab.

Einfach mal was andres sehen…

Unter diesem Motto möchte ich mit interessierten Seniorinnen

und Senioren am Samstag, den 18. Juli um 14.00 Uhr zu

einer Kaffeefahrt zum Kempenhof nach Lügde aufbrechen.

Das Café/Restaurant Kempenhof ist wunderschön auf einem

Hügel gelegen, mit einem Freigehege für Rotwild und Blick auf

den Ort. Da direkt am Café Parkplätze zur Verfügung stehen,

muss nur der Weg ins Haus zu Fuß zurückgelegt werden.

Da nur ein PKW (max. 4 Plätze) zur Verfügung steht, bitte ich

um eine möglichst frühzeitige Anmeldung.

Ihre Stephanie Steckel

16


Kaffeestunde

Jeden Mittwoch trifft sich um 14.30 Uhr eine Runde von Senioren zur Kaffeestunde

im Gemeindehaus. Schauen Sie doch einfach mal rein, wenn Sie Kontakte suchen und

bringen Sie Bekannte mit! Unser Sommer und Herbst-Programm:

10. Juni Spielenachmittag

17. Juni Klönen und Geschichten

24. Juni Abschluss-Grillen vor den Ferien

Sommerferien

12. August „Madagaskar“ - Dias mit Frau Wilhelm

19. August Klönen und Geschichten mit Frau Langner

26. August Ausflug zu den Senioren nach Holtensen

02. September Nachmittag mit Pastor Ritter

09. September Spielenachmittag

19. September „Sich regen bringt Segen“ m. Frau Thönicke

23. September Nachmittag mit Pastor Lange-Kabitz

30. September Ausflug ins Museum für Landtechnik in Börry

07. Oktober „Cornwall“ - Dias mit Frau Wilhelm

Zeit zu verschenken?

Manche der Seniorinnen und Senioren unserer Gemeinde/ im Klütviertel würden sich freuen,

wenn es Menschen gäbe, die ehrenamtlich ein bisschen Zeit für sie erübrigen könnten, vielleicht

für Spaziergänge und gelegentliche Besuche, vielleicht aber auch für Begleitungen zum Arzt,

Einkaufen o. ä.

Wenn Sie etwas Zeit (egal wie viel oder wenig) dafür erübrigen könnten, melden Sie sich bitte bei

mir unter der 406334 und hinterlassen eine kurze Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

Ihre Stephanie Steckel, Seniorenbetreuerin

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GEMEINDEbrief

TRAUERGRUPPE IN HAMELN

“Ich will meiner

Klage ihren Lauf

lassen...”(Hiob 10,1)

Unter diesem Motto trifft sich

nun wieder neu eine Gruppe

im Haus der Kirche.

T od begreifen helfen

R eaktionen Raum geben

A nerkennung des Verlusts äußern

U ebergänge unterstützen

E rinnern und Erzählen ermutigen

R isiken und Ressourcen einschätzen

Mit diesen Stichworten beschreibt

Kerstin Lammer von der Evang.

Hochschule Freiburg die Aufgaben

und Möglichkeiten der Begleitung

von Menschen in Trauer. Eigene

Trauer zulassen können, ist kein

Zeichen von Schwäche. Trauern zu

können, ist eine Gabe. Für viele

Menschen, die den Tod eines

nahestehenden Menschen zu

betrauern haben, ist es hilfreich,

sich in einer Gruppe mit anderen

Trauernden auszutauschen:

- sich voneinander erzählen

- erfahren, dass andere ein ähnliches Gefühlschaos erleben

- gemeinsam aushalten und mitteilen

- von anderen und mit anderen erleben, dass Mut wieder möglich ist.

Herzliche Einladung zur offenen Gruppe

für Menschen in Trauer im Haus der Kirche in Hameln

Termin: Jeden 2. und 4. Dienstag

im Monat.

Ort: Haus der Kirche, Hameln

Zeit: 19.00 Uhr bis ca. 20.30 Uhr

Leitung: Pastor Dirk Jonas,

St.-Martin-Straße 7,

31848 Bad Münder/Eimbeckhausen

Tel. 05042 / 527701,

Mail: Dirk.Jonas@web.de

Die Gruppenabende sind stets in sich abgeschlossen.

Eine (neue) Teilnahme ist somit jederzeit möglich.

Noch ein wichtiger Hinweis: Die Gruppentreffen finden auch

in den Sommerferien statt. Lediglich am 9. Juni und im

Monat August finden wegen einer Fortbildung bzw. Urlaub

von Pastor Jonas keine Gruppentreffen in Hameln statt.

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FRÜHSTÜCKS-CAFE-TREFF

Menschen treffen

Bitte Bescheid sagen unter Tel.

61004.

Ein kleiner Kostenbeitrag von 3

Euro wird erbeten.

Unter dem Motto „ Menschen treffen - Neues

hören -Kontakte knüpfen - gemütlich gemeinsam

frühstücken“ laden wir wieder ein zum Frühstücks-

Café-Treff Samstag, den 13. Juni um 10 Uhr im

Gemeindehaus Papengösenanger 12.

Wer Interesse hat, samstags nicht allein frühstücken möchte

und Kontakt sucht, ist herzlich eingeladen, vorbei zu kommen!

Im Sommer machen wir dann eine

längere Pause und suchen für das

Winterhalbjahr noch Menschen, die

Lust haben, zusammen mit anderen

verantwortlich den „Fühstücks-

Café-Treff“ zu organisieren:

Einer holt Brötchen, eine kocht

Kaffee....Wer wäre dabei?

Bitte rufen Sie an bei

Frau Felgenhauer Tel. 96 46 64.

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GEMEINDEbrief

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STIFTUNG ZUM HL. KREUZ

Zukunftswerkstatt

Am 16. Mai trafen sich Mitglieder von Kuratorium und

Vorstand der Stiftung Zum Heiligen Kreuz zusammen

mit dem Kirchenvorstand zu einem ganztägigen

Workshop, um gemeinsam über Ziele und zukünftige

Aufgaben der Stiftung nachzudenken und die weitere

Arbeit zu planen.

Von herrlichem Frühlingswetter motiviert begann es gleich

morgens um 9 Uhr mit einer ersten Runde: „Was läuft gut?“,

„Was motiviert mich zur Mitarbeit“, „Wenn alles so bliebe,

wie es ist, dann....“. Fachkundig moderiert von Sabine Arnke-

Leissing und Ralf Drewes, zwei Organisationsberatern aus

Hannover, verschafften sich die Entscheidungsträger/innen der

Stiftung einen geschärften Blick auf die derzeitige Situation der

Stiftung.

Im Jahr 2003 gegründet hat sie bisher die Arbeit der Kirchengemeinde

im wesentlichen durch die Förderung der Projekte

„Kirche kümmert sich“/Seniorenbetreuung und in der Jugendarbeit

die Projekte „Kirche trifft Schule“ bzw. aktuell

„Elternschule“ in Kooperation mit der benachbarten Klütschule

unterstützt.

Wenn nächstes Jahr durch Pensionierung und Stellenkürzungen

der Landeskirche die bisherige Mithilfe Pastor Ritters in der

Gemeinde wegfällt, möchte der Kirchenvorstand gern die

halbe Pfarrstelle von Pastor Lange-Kabitz mit Hilfe der Stiftung

aufstocken.

Denn: Der Leitgedanke der Gemeinde „Kirche - dein Nachbar im

Klütviertel“ soll unter anderem durch die langfristige Erhaltung

einer eigenen Pfarrstelle im Viertel sicher gestellt werden.

Wie können wir das, was wir erreichen wollen, finanzieren?

Wer unterstützt uns bei der Bewältigung der Aufgaben?

Dazu wurden für die weitere

Stiftungsarbeit Teams gebildet:

„Öffentlichkeitsarbeit“, „Erschließung

finanzieller Ressourcen“ und

„Argumente zur Überzeugungsarbeit“(wozu

braucht man im

Klütviertel einen Pastor?). Am Ende

standen konkrete Verabredungen der

einzelnen Teams, jede Menge Ideen

zu Benefiz-Veranstaltungen und

persönlicher Kontaktaufnahme und

die Frage: Wer kennt Menschen, die

ehrenamtlich gern eine richtig gute

Sache im Klütviertel unterstützen?

Wie wär´s mit Ihnen? Nehmen

Sie Kontakt zu uns auf:

Dr. Bettina Dräger,

Spittastr. 27, Tel. 963286

Dr. Gerhard Upmeier,

Klagesweg 12, Tel. 66839

Pastor Gerold Lange-Kabitz,

Spittastr. 16, Tel. 61004

Oder unterstützen Sie uns durch

eine Zustiftung oder Spende:

Stiftung Zum Heiligen Kreuz

Stadtsparkasse Hameln

Kto. 1010 933

BLZ 254 500 01

21


GEMEINDEbrief

STIFTUNG ZUM HL. KREUZ

„Lernen lernen -

Elternschule“

Auf Initiative der Ev.-Luth. Landeskirche Hannover

zur schulischen Förderung von Kindern aus sozial

schwachen Familien, zu der u.a. sogenannte „Starter-

Pakete“ zum Schulanfang, Unterstützung bei Kindertafeln

und eben auch „Eltern-Schulen“ gehören, hat

der Kirchenvorstand beschlossen, für das Projekt

„Lernen lernen - Elternschule“ eine Kooperation mit

der benachbarten Klütschule einzugehen und dieses

Projekt finanziell zu unterstützen. Alleinerziehende,

Familien mit Migrationshintergrund und in

besonderen Problemlagen bekommen Unterstützung,

dass sie ihre Kinder gut begleiten und so das große

Ziel der „Bildung für alle“ auch im Kleinen bei uns im

Klütviertel konkret wird.

Die „Elternschule“ richtet sich an die Eltern der Kinder in der

Grundschule bzw. der Kinder im letzten Kindergartenjahr,

die dann die Klütschule besuchen werden. Mit einem

ganzheitlichen Förderangebot können auf diese Weise Kinder

und Eltern gemeinsam in die Bildungsoffensive gehen.

Das Projekt versteht sich als ergänzende Institution zur

Unterstützung und Kooperation zwischen Familien und Schule.

Es knüpft in erster Linie an lebenspraktischen Dingen zur

Schulvorbereitung an.

Dabei geht es um Fragen wie

· wie helfe ich meinem Kind in den ersten Wochen in der

Schule

· welche Vorbereitungen für den Unterricht sind nötig,

Packen des Ranzen, Pflege der Schulmaterialien

· Verstehen des Stundenplans mit Wochentagen und

Uhrzeiten

· Sinn und Inhalt von Hausaufgaben und Wochenplänen

· Verstehen und Ernstnehmen

der Elternbriefe und

Schulveranstaltungen

· Kennen lernen und

Beziehungsaufbau zu Lehrern,

als Ansprechpartnern bei

Fragen und Hilfestellung.

Ein ähnliches Projekt hat Ruth

Hegenmann vor vier Jahren an der

Grundschule Hohes Feld begonnen.

Hier sind die ersten Erfolge spürbar.

Die Eltern gehen zu Elternabenden,

eine Leistungsverbesserung der

Kinder ist feststellbar, die Gewaltbereitschaft

sinkt, die Teilnahme

der Kinder an Klassenfahrten steigt

und die Mütter selbst werden

selbständiger, suchen sich Arbeit,

machen den Führerschein und

bringen sich aktiv in das Schulleben

ein.

An der Klütschule wird die

Elternschule geleitet von Petra

Rudolph, die sich schon seit

Anfang 2009 mit inzwischen 7 bis

8 Müttern immer mittwochs von

9 – 10:30 Uhr im Gruppenraum

der Ganztagsschule trifft. Anfangs

musste erst einmal Vertrauen und

gegenseitiges Verständnis wachsen,

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Leckeres der Elternschule zum Frühlingsfest

Leiterein Petra Rudolph

denn die Mütter kommen u.a. aus dem Kosovo, Kurdistan,

Indien und dem Libanon. Das Sprachverständnis ist manchmal

noch nicht da, so dass beispielsweise über den Apfel in der

Hand Begriffe rund um Ernährung und Einkaufen erarbeitet

werden, die im Alltag der Mütter wieder Anwendung finden.

Bei den Treffen wird gesungen, gespielt, gebastelt oder es

werden Kinderbücher gelesen. Ziel ist es, die Mütter an die

Dinge heranzuführen, die ihre Kinder im Schulalltag erleben,

und ihnen die Chance zu geben, mit den Kindern zusammen

zu lernen und sie zu unterstützen. Darüber hinaus soll die

Scheu der Eltern, Kontakt zur Schule aufzunehmen, abgebaut

werden.

Eine Mutter der Elternschule sagte ganz offen: „Es tut mir gut,

mal etwas für mich zu machen, mal selbst wichtig genommen

zu werden und nicht nur für die Kinder und die Familie da zu

sein.“

Die Mütter der Elternschule selbst erwarten von diesem

Projekt, dass

· sie ihre Deutschkenntnisse verbessern können,

· sie etwas über Lernmethoden erfahren,

· sie lernen konsequenter zu erziehen,

· sie das Selbstbewusstsein ihrer Kinder stärken können,

· sie Erwartungen und Wünsche an die Schule aussprechen

können,

· sie etwas über andere Kulturen und Religionen erfahren,

· sie und ihre Kinder dazugehören und sich Cliquen

auflösen.

die großen Zuspruch fanden. Durch

den Verkauf wurde ein Betrag

von 90 € für Materialien der

Elternschule erzielt.

Für die Zukunft soll durch eine

weitere Mitarbeiterin das Projekt

auf bis dreimal zwei Stunden pro

Woche ausgeweitet werden. Dieses

ist aber nur durch Sponsoren oder

Stiftungsgelder möglich.

Die Kosten für dieses Projekt

belaufen sich in der Anfangsphase

auf ca. 7.000 € im Jahr.

3.000,- € davon übernimmt die

Kirchengemeinde Zum Heiligen

Kreuz mit Hilfe von Zuschüssen

der Ev.-luth. Landeskirche

Hannovers aus dem Fonds

„Zukunftsgestalten“ und der

Stiftung Zum Heiligen Kreuz.

Durch das Benefiz-Konzert von

„Chorisma“ im April 2009

konnte schon ein erster kleiner

finanzieller Grundstock seitens der

Kirchengemeinde gelegt werden.

Zum Frühlingsfest der Klütschule Anfang Mai traten die

Mütter der Elternschule das erste Mal an die Öffentlichkeit

und bereiteten ausländische Spezialitäten für das Buffet zu,

23


GEMEINDEbrief

AUSBLICK

Besondere Gottesdienste

und Veranstaltungen

Ökumenischer Gottesdienst

zum Tag der Niedersachsen

Sonntag, den 21. Juni um 10 Uhr

Hochzeitshausterrasse

Schulanfänger-Gottesdienst

Am Samstag, den 8. August ist Schulanfang für die neuen

1. Klassen. Aus diesem Anlass feiern wir in der Kirche zum

Heiligen Kreuz um 9.00 Uhr einen Gottesdienst und wollen für

den neuen Weg der ABC-Schützen um den Segen Gottes bitten.

Wer von den Eltern oder Großeltern Lust hat, diesen besonderen

Gottesdienst mit vorzubereiten, damit er richtig schön wird,

ist herzlich eingeladen zu einem Vorbereitungs-Treff am

Montag, den 3. August um 20 Uhr in der Kreuzkirche

gegenüber der Klüt-Schule.

Wir freuen uns auf Sie und auf Euch Kinder!

Gottesdienst für Jung und Alt auf dem Werder

Am Sonntag, den 9. August um 10.30 Uhr feiern wir unser „Wiedersehen“ nach den

Sommerferien wieder mit einem Gottesdienst aller Gemeinden aus der Region wie in den Vorjahren

„Open air“ auf dem Werder. Bei Regen in der Marktkirche.

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DAS BESONDERE KONZERT

Miguel Oyos &

Jörg Nassler

Baja California meets Dresden Nord

“…ein Hauch von Tequilla“

Am Mittwoch, den 2. September um

20 Uhr in der Ev.-luth. Kirche Zum

Heiligen Kreuz

Man riecht das Lagerfeuers der Rancheros

förmlich und die Ausgelassenheit der beiden

Gitarristen lässt schnell aus deutschen

Stehlampen Kakteen, der Sitznachbarin

eine buntgekleidete Señora und dem

Deckenleuchter die Sonne Mexikos werden.

Und über allem ein Hauch von Tequilla.

In Rosarito - Baja California/Mexiko lernten

sich Miguel de Hoyos und Jörg Nassler

kennen und bei ersten improvisierten

Gitarrenkonzerten in den Cantinas der Stadt

am Pazifik schätzen.

Der Mexikaner Miguel de Hoyos als

virtuoser „Breitband-Entertainer“

mit pantomimischer Vergangenheit,

genreübergreifender Musikalität

und dem Latino-Schmelz beim

Singen findet im musikalischen

Weltenbummler Jörg Nassler

einen exzellenten Partner für

feurig rasante Mariachi Rhythmen,

melancholische Ranchero Balladen

und anspruchsvolle Gitarrenmusik.

Die Stimme von Sängerin Dunja

Averdung setzt im Konzert ein

zusätzliches Glanzlicht.

Eintritt 10,- EURO

ermäßigt 7,- EURO

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GEMEINDEbrief

FREUDE UND TRAUER

in unserer Gemeinde

Taufen

01.03.2009 Jesper Janne Gerritsen, Kreuzfeld 37

19.03.2009 Lisa Marie Mokros, Lütjet Door 15

19.03.2009 Lina Ebbecke, Kreuzfeld 27

11.04.2009 Constantin Kock, Ruschenbrink 19

12.04.2009 Andreas Kraft, Kuhanger 19

18.04.2009 Marlene Höller, Ruschenbrink 13

03.05.2009 Eric Finnjard Städler, Kreuzfeld 2

Bestattungen

19.02.2009 Heinz Kropp, Breiter Weg 91 77 J.

07.03.2009 Gertrud Drews geb. Kolpin, Flößergang 4 78 J.

07.03.2009 Bertold Nagel, Flößergang 14 66 J.

12.03. 2009 Friedhelm Zipsner, Neumarkter Allee 16 67 J.

18.03.2009 Nobby Charvel, Adolfstr. 10 47 J.

19.05.2009 Günther Schulz, Entengang 19 83 J.

Erwähle mich zum Paradeis/ und lass mich bis zur letzten Reis´/

an Leib und Seele grünen,/ so will ich dir und deiner Ehr´/

allein und sonsten keinem mehr/ hier und dort ewig dienen.

Paul Gerhardt

Ev. Gesangbuch 503, Vers 15

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Spielkreis

mittwochs ab 9.45 Uhr

Kontakt: Babette Müller, Telefon 05151-62512

Pfadfinder

Mädchen 6-10 Jahre samstags 14.00-16.00 Uhr

Jungen 7-11 Jahre

freitags 16.00-18.00 Uhr

Jungen 12-15 Jahre samstags 14.00-16.00 Uhr

Kontakt: Petra Schulz, Telefon 05151-53502

Vorbereitungsteam

Kindergottesdienst Nach Absprache

Kontakt: Iris Nolte-Grote, Telefon 05151-67710

Die Kaffeestunde

(Seniorenkreis)

mittwochs 14.30-16.30 Uhr

Kontakt: Heidemarie Langner, Telefon 05151-62265

Handarbeitskreis dienstags 14.00 Uhr

Kontakt: Ilse Lyding, Telefon 05151-6099121

Yoga am Vormittag dienstags um 9.15 Uhr

Kontakt: Frau Harms, Telefon 05152-2589

Gesprächskreis für Frauen

ab 50 Jahre

Jeden letzten Mittwoch

im Monat 19.30 Uhr

Kontakt: Heidrun Wagner, Telefon 05151-66797

Ökumenischer Frauengesprächskreis

themenbezogen

donnerstags 10.00-11.30 Uhr

Kontakt: Gisela Buchholtz, Telefon 05151-941974

Hauskreis (für alle zwischen 25–45 Jahre)

Kontakt: Marina Tänzer, Telefon 05151-61372

Jugendgruppe

Ab 14 Jahre

Kontakt: Sarah Brüggemann

Telefon 05151- 8238946

donnerstags ab 18.00 Uhr

Gruppe Fun Kids

Für 10 - 13 Jahre

donnerstags 16.30 - 18.00 Uhr

Kontakt: Sarah Brüggemann, Telefon 05151- 8238946

Impressum:

Herausgeber: Kirche „Zum Heiligen Kreuz“

Redaktion: Dr. Bettina Dräger, Heike Steuber-

Weißensteiner, Gerold Lange-Kabitz

Satz/Layout: was ganz feines, Agentur für

advertising + public relations, Kirchplatz 6,

31737 Rinteln, www.wasganzfeines.de

Fotos: eigene

Erscheinungsweise: viermal jährlich

verteilte Auflage: 2.200 Exemplare

gedruckt auf Umweltschutzpapier

bei Gemeindebriefdruckerei Groß Ösingen

So erreichen Sie uns:

Pastor:

Gerold Lange-Kabitz

Spittastraße 16

Telefon 05151-61004

Telefax 05151-409042

gerold.lange-kabitz@evlka.de

Bezirk zwischen Spittastraße und

Weser

Pastor:

Helmut Ritter

Liegnitzer Straße 48

Wangelist, Telefon 05151-65177

Bezirk: Klütstraße, Ruschenbrink/

Thiesweg, Roseplatz/Kreuzfeld,

Woge, Neumarkter Allee, Carl-Reese-

Hof, Ostpreußenweg, Schlesierweg,

Breslauer Allee, Beikenweg,

Neubaugebiet Mölm/Tiedeberg

Seniorenberatung:

Stephanie Steckel

Montags 9.00 - 10.00 Uhr

im Gemeindehaus

sonst Telefon: 05151-406334

Küsterin:

Heidemarie Langner

Gemeindehaus, Papengösenanger 12

Telefon 05151-62265

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GOTTESDIENSTE

Juni, Juli, August, September 2009

Juni

Sonntag, 07.06. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Ritter

Kindergottesdienst-Ausflug/Felgenfest KiGo-Team

Sonntag, 14.06. 10:00 Uhr Familien-Gottesdienst mit Taufe zum Ab- Pastor Lange-Kabitz

schluss des Mini-Konfirmanden-Jahrgangs,

anschl. Matinee der Jugendmusikschule

Sonntag, 21.06. 10:00 Uhr Ökum. Gottesdienst zum Tag der Nieder- Ökum. Dialog-Predigt/

sachsen an der Hochzeitshausterrasse Musik: Studiogruppe

Baltruweit, Hildesheim

Sonntag, 28.06. 10:00 Uhr Gottesdienst Kirchenvorstand

Juli

Sonntag, 05.07. 10:00 Uhr Gottesdienst Sup. i.R. Walz

Sonntag, 12.07. 10:00 Uhr Gottesdienst Lektor Marenbach

Sonntag, 19.07. 10:00 Uhr Gottesdienst Sup. i.R. Walz

Sonntag, 26.07. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Lange-Kabitz

August

Sonntag, 02.08. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Ritter

Samstag, 08.08. 09:00 Uhr Gottesdienst zum Schulanfang Pastor Lange-Kabitz

Sonntag, 09.08. 10:30 Uhr Gottesdienst auf dem Werder Pastor Risel, Pastor

Hoffmann & Team

Sonntag, 16.08. 10:00 Uhr Open-air - Gottesdienst im Carl-Reese-Hof Pastor Lange-Kabitz

zur Begrüßung der Mini-Konfirmanden mit Kirchenband &

Team

Sonntag, 23.08. 10:00 Uhr Gottesdienst Prädikantin Herschel

Sonntag, 30.08. 10:00 Uhr Gottesdienst zur Begrüßung der Pastor Lange-Kabitz

Hauptkonfirmanden

10:00 Uhr Kindergottesdienst KiGo-Team

September

Sonntag, 06.09. 10:00 Uhr Gottesdienst Pastor Ritter

10:00 Uhr Kindergottesdienst im Gemeindehaus KiGo-Team

Monatsspruch August

Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir

und sei dir gnädig; der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

4. Buch Mose Kapitel 6, Vers 24-26

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