Kreuzlingen entdecken 2012

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Kreuzlingen entdecken 2012

Kreuzlingen entdecken

Jahresprogramm 2012

Herzlich willkommen auf den Entdeckungsreisen durch unsere Stadt. Lassen Sie sich von den

Geschichten begeistern und betrachten Sie Kreuzlingen aus anderen Blickwinkeln.

Allgemeines

Erwachsene bezahlen 10 Franken pro Person, Kinder nehmen

an den Führungen kostenlos teil. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers.

Alle terminierten Führungen können nach der Durchführung und auf Anfrage

zum Preis von 120 Franken gebucht werden (maximal 20 Personen). Weitere Stadtführungen

finden Sie auf der Rückseite und werden auf Anfrage organisiert.

MÄRZ

APRIL

Datum / Zeit / Ort

So 11. 03. 2012

16.00

In der Kirche

St. Ulrich

Ab 5 Jahren

Mi 04. 04. 2012

18.30

Hauptzoll,

Schweizer Seite

Thema

Wie lebten die Mönche im Kloster St. Ulrich?

In der Barockzeit führten die Augustiner Chorherren ein ruhiges Leben

im Kloster St. Ulrich. Die Geschichte von Abt Prosper Donderer führt uns

auf einem Rundgang durch das Chorherrenstift und verrät uns wie die

Mönche lebten, wo sie die Mahlzeiten einnahmen, welche Schätze sie

hüteten und wo der Abt im Sommer gerne schlief. Diese vergnügliche

historische Reise spricht alle Sinne an und eignet sich insbesondere für

Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

Leitung: Frauke Dammert, Historikerin und Pädagogin

Ehemalige Restaurants

In Kreuzlingen gab es um 1900 über hundert Restaurants mehr als heute.

Zum grössten Teil stehen diese Häuser noch – nur sind sie keine Gaststätten

mehr. Auf einer Stadtführung zeigt Thomas Brütsch, wo man

früher einkehrte. Der Weg führt an ehemaligen Beizen vorbei, die so

wohlklingende Namen hatten wie «Hämmle», «Batzenhüsli» oder

«zum süssen Winkel». Die Führung endet bei der Wirtschaft zum Löwen.

Leitung: Thomas Brütsch, Betreuer der Fotosammlung Hans Weltin

MAI

Mi 02. 05. 2012

18.30

Vor der Kirche

Kurzrickenbach

So 13. 05. 2012

10.00

Treffpunkt:

Hauptportal

Münster, Konstanz

Endpunkt:

Kirchlein Bernrain,

Kreuzlingen

Dauer: ca. 2,5 Std.

Zurück ins alte Kreuzlingen: Kurzrickenbach

Das alte Kurzrickenbach war ein Strassendorf und erstreckte sich von

der Romanshornerstrasse beim «Blauen Haus» bis zum Dorfeingang

Bottighofen. Seinen Kern bildete die Häusergruppe mit der reformierten

Kirche und dem Schulhaus, wo auch der Chogenbach durchfl oss. Im

Dorf lebten nebst Bauern auch viele Handwerker. Sieben Wirtshäuser,

darunter das «Hörnli» mit Saal für Vereinsanlässe und einige Läden,

lassen auf eine rege Dorfgemeinschaft schliessen.

Auf einem geführten Rundgang durch das Dorf sowie mit zwei

Kurzvor trägen in der Kirche bringen die Führerin und der Führer die

Geschichte des alten Kurzrickenbachs näher.

Leitung: Jean-Pierre Seiterle, Friedy Hartmann-Nater;

Gunnar Brendler, Pfarrer; Emil Heeb

Vom «Zweiten Rom» zum Lausbub von Bernrain

Die mittelalterliche Stadt Konstanz galt im damaligen Europa als mächtiges

geistliches und religiöses Zentrum. Mit seinen sakralen Bauwerken

und Reliquien präsentierte sich Konstanz am Wegesrand des Jakobweges

als Pilgerzentrum. Dem Pilgerweg wollen wir auf rund vier Kilometer

folgen und über Tradition und Bedeutung des Pilgerns mehr erfahren. Zudem

treffen wir auf einen sagenhaften Lausbuben aus Stadelhofen.

Leitung: Frauke Dammert, Historikerin und Pädagogin

Wichtig: Ausweis (ID), gutes Schuhwerk


Datum / Zeit / Ort

Thema

JUNI

Do 28. 06. 2012

18.30

Manufakturen in Kreuzlingen:

Atelierbesuche Modedesign und Schmuck

Sandbreitestrasse 12,

im Innenhof

Zwei Kreuzlingerinnen zogen einst in die weite Welt, um ihren Beruf zu

lernen. Heute leben und arbeiten beide in ihrem Atelier im Bodanquartier.

Bei diesen Atelierbesuchen erhalten die Besucherinnen und Besucher

Einblick in ihre kreative Arbeit, erfahren, woher die Ideen einer Designerin

kommen, wie sie umgesetzt werden, was die Faszination und Tücken

eines Materials sein können, oder nach welchen Kriterien das Endprodukt

angefertigt wird und vieles mehr. Ein spannender Exkurs in die Manufaktur

von Mode und Schmuck.

Leitung: Eva Michaela Fröhli, Modedesignerin;

Aline Jörss, Gold- und Silberschmiedemeisterin

SEPTEMBER AUGUST

Sa 25. 08. 2012

17.00

Mit Velo:

Gottlieber Zoll,

Schweizer Seite

Zu Fuss:

Emmishofer Zoll,

Schweizer Seite

Sa 15. 09. 2012

14.00

Eingang zur

Aula PMS,

Schulstrasse 39

Vom Seerhein oder Emmishofer Zoll zur Kunstgrenze

Auf Entdeckungsreise der Grenze entlang: Zwei Historiker berichten

über die Entstehung der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz.

Sie machen Halt an verschiedenen Stationen und zeigen die Veränderung

des Grenzverlaufs, die politischen, sozialen und wirtschaftlichen

Beziehungen zwischen den beiden Städten auf. Die Führung endet an

der Kunstgrenze, die seit 2007 den Grenzzaun ersetzt.

Leitung: Dr. Arnulf Moser, Historiker; Ralf Seuffert, Historiker

Kunst im öffentlichen Raum: «Verborgene Schätze» in der

Pädagogischen Maturitätsschule (PMS)

Wie bereits die Führung 2011 zeigte, ist die PMS reich an künstlerischen

Schätzen. Es gibt augenfällige Kunstwerke, zu denen man vielleicht

mehr wissen möchte, es verbergen sich aber auch viele unbekannte oder

für den Besucher unzugängliche Objekte. Besonders interessant sind

die zeitgenössischen Werke, die in den bestehenden Räumen ein überraschendes

Zusammenspiel offenbaren. Der Rundgang wird zu einer

Entdeckungsreise in bekannten Anlagen.

Leitung: Paul Stähli, Architekt / Baufachlehrer;

Nadja Miani, Sekundarlehrerin

OKTOBER

Sa 20. 10. 2012

16.15 –18.00

Büro Hafenmeister,

Kursschiffhafen

Baumhöhlen-Bewohner

Verschiedene Fledermausarten haben im Seeburg-Areal Lebensraum

gefunden. Wie und wo leben diese unauffälligen Zeitgenossen? Kommen

Sie mit auf Entdeckungstour, mit etwas Glück können Sie dabei einzelne

Fledermäuse aus den Überwinterungskästen von Nahem betrachten.

Trägerschaft: Koordinationsstelle für Fledermausschutz

Leitung: Wolf-Dieter Burkhard, kantonaler Fledermausschutz-

Beauftragter

Kosten:

Keine

Die folgenden Führungen können individuell gebucht werden (pauschal 120 Franken, bis maximal 20 Personen).

Zurück ins alte Kreuzlingen: Egelshofen

Von lauschigen Plätzen, traditionellen Gasthäusern und historischen Schmuckstücken. Stadtspaziergang durch das alte Quartier

Egelshofen.

Zurück ins alte Kreuzlingen: «Im Westen liegt ein schönes Örtchen – Emmishofen wird’s genannt»

Lange ist dieses Lied, einst vom Männerchor Eintracht vorgetragen, verhallt. Vieles hat sich im Stadtteil Emmishofen inzwischen

verändert, doch noch immer sind einige Zeugen dieses einst blühenden Dorfes gegenwärtig. Die Kirche St. Stefan, das alte Mühlegebäude

am Saubach, eine ganze Reihe von Schlössern und Herrensitze haben die Zeiten überdauert und geben noch heute ihre

Vergangenheit preis.

Basilika und Chorherrenstift St. Ulrich

Kreuzlingen verdankt seinen Namen dem 1125 gegründeten Chorherrenstift. In Kirche und Kloster spiegelt sich die wechselhafte

Geschichte der Region und des religiösen Glaubens. Anhand der Architektur und der Bilderwelt der Stiftskirche wird in das Lebensgefühl

und die Spiritualität der Augustiner Chorherren zur Zeit des Spätbarocks eingeführt.

Häuser mit Namen

«Roberta», «Annita» sind nicht nur schöne und aussergewöhnliche Frauennamen, sie stehen auch für spezielle Häuser in Kreuzlingen.

Diese und andere Häusernamen wurden damals nicht zufällig gewählt, dahinter steht immer eine Geschichte. Diese wollen wir

den Teilnehmern auf dem Rundgang durch die Hauptstrasse mit kleinen Abstechern – Felsenschlössli – Paulysguet – Römerburg –

Rosenegg – näher bringen. Der Rundgang endet mit einem Umtrunk im Museum Rosenegg.

Der Rebensaft von einst

Vom Rebbau, dem einst bedeutendsten Erwerbszweig in unserer Stadt, sind bis zum heutigen Tag noch einige Spuren zu fi nden.

Bilder des 18. und 19. Jahrhunderts lassen von Kurzrickenbach über Egelshofen bis Emmishofen einen fast geschlossenen Rebberg

erkennen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verschwand der Rebbau in Kreuzlingen. Sie besuchen und erkunden auch einen

bestehenden Rebberg im Seeburgpark und degustieren dort den Kreuzlinger Biowein «Mariage».

Vom Seerhein oder Emmishofer Zoll zur Kunstgrenze

Auf Entdeckungsreise der Grenze entlang: zwei Historiker berichten über die Entstehung der Grenze zwischen Kreuzlingen und

Konstanz. Sie machen Halt an verschiedenen Stationen und zeigen die Veränderung des Grenzverlaufs, die politischen, sozialen und

wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Städten auf. Die Führung endet an der Kunstgrenze, die seit 2007 den Grenzzaun

ersetzt.

Stadt Kreuzlingen Hauptstrasse 62 Tel. 071 677 62 01 praesidium@kreuzlingen.ch

Präsidium 8280 Kreuzlingen Carmen Ramos www.kreuzlingen.ch

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