Seniorenzentrum Für Ihre Sicherheit Infos für ... - Kreisseniorenrat

ksr.ka.de

Seniorenzentrum Für Ihre Sicherheit Infos für ... - Kreisseniorenrat

nr. 3 • 2008 • mai/juni

Seniorenzentrum

Sulzfeld

Für Ihre Sicherheit

Mit dem Fahrrad unterwegs

Infos für Senioren

Das Bett auf Rezept

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

1

der kreisseniorenrat landkreis karlsruhe e.v.


im alter gut betreut

Betreutes Wohnen in Bad Herrenalb...

menschlich, individuell, sicher.

Ihr Ansprechpartner: Frau Gabriele Weidner

Seniorenwohnanlage, Gaistalstr. 121-123

76332 Bad Herrenalb (0 70 83) 5 17 14, Fax 92 40 86

Anzeigen

Wenden Sie sich direkt an unsere

Anzeigenberaterin Maret Ohlhorst

Telefon (0721) 6283-24

maret.ohlhorst@druck-verlag-sw.de

Wir nehmen uns Zeit für Sie

Wir stehen Ihnen im Trauerfall bei und

übernehmen sämtliche Formalitäten ganz

unbürokratisch.

Wenden Sie sich bei einem Haus- oder

Kliniksterbefall vertrauensvoll an uns.

Die Firma Großmann Bestattungen verfügt

über langjährige Erfahrung.

Wir beraten Sie und bieten gerne persönliche

Unterstützung.

Erd-, Feuer- und Seebestattungen

Bestattungsvorsorge

Tag und Nacht für Sie dienstbereit!

Großmann Bestattungen

Inh.: Bernd Boleancu

Neureuter Hauptstraße 232

76149 Karlsruhe-Neureut

Telefon (07 21) 97 07 30

Planung und Erstellung ist unsere Sache

Fachbetrieb für barrierefreie Bäder

Hausnotruf

KA, Schützenstr. 47

Tel. (0721) 93 174-0

http://www.werling.de

kostenlose Service-

Telefon-Nr.

0800 1677311

07265/ 917990

2

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Liebe Leserinnen und Leser

„Wo bin ich daheim?“

Nr. 3 • 2008 • mai/juni

INHALT

editorial

Gesundheit verpflichtet ........................ 3

Glückwunsch

Bernhard Oberle zum 80. ..................... 4

seniorenzentrum

Sulzfeld ................................................. 6

senioren informieren sich

Keine Angst vor Stürzen im Alter ......... 7

Alt, fi t und geistig kompetent ............... 8

Das Bett auf Rezept ............................ 10

für ihre sicherheit

Sicher mit dem Fahrrad unterwegs .... 12

unterhaltendes

Sentenzen und Zitate

zum Thema: Erinnerungen ................ 13

impressum

............................................................. 15

Ein für Sie, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht merkwürdiger

Einstieg für eine Kolumne dieser Ausgabe des Seniorenblickpunkts.

Doch beurteilen Sie bitte selbst! Vor allem bei

altersverwirrten Menschen weiß man, dass sie bisweilen

nachfragen, wo sie daheim sind, wenn sie sich verlaufen

haben. Vermutlich denken Sie jetzt, dass ich mit der Fragestellung

zu Anfang zur Altersdemenz in ihren verschiedenen

Formen hinführen will. Dem ist nicht so! Lassen Sie mich bitte

schildern, wie ich zu dieser Fragestellung komme: „Wo bin ich

daheim?“

Auf meinem Schreibtisch liegen schon geraume Zeit verschiedene

Sprüche eines Abreißkalenders. Einer davon stammt

von Christian Morgenstern (1871 in München geboren, erkrankt

an Tuberkulose; an dieser Krankheit leidet er zeitlebens und ist

zu verschiedenen Kuraufenthalten gezwungen; er stirbt 1914 in

Meran). Der Spruch lautet: „Nicht da ist man daheim, wo man

seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ – Es

ist wohl leicht einsichtig, dass ein solches Zitat gerade alte

Menschen anspricht und nachdenklich macht. Ich denke dabei

an Erfahrungen in meinem näheren Umfeld. Sätze wie: „Die

Alte blickt das nicht mehr“ oder „Der Opa tickt vollkommen

daneben“ sollen nur zwei Beispiele dafür sein, wie sehr

Christian Morgenstern mit seinem Satz ins Schwarze trifft,

wenn er sagt, Heimat sei dort, wo man verstanden werde und

nicht so sehr, wo man seinen Wohnsitz habe. Wenn wir Alte

zudem ein bisschen über den Tellerrand des kleinen Umfelds

‚Familie, Nachbarschaft und Bekannte‘ hinausschauen und

etwa an Themen wie ‚Erziehung und Schule‘ oder ‚Jugend und

Alter‘ sowie ‚Politik‘ und vor allem an die Bedingungen der

Arbeitswelt denken, wie steht es da mit unserem Heimatgefühl

als alte Menschen?

Überall erlebt der alte Mensch in mannigfacher Form, wie

schnell er heimatlos ist, weil er sich nicht mehr verstanden

weiß. Alte Wertvorstellungen, Lebensgewohnheiten und Erfahrungen

gelten nicht mehr. Bisweilen scheint es, als ob

sich eine unüberwindliche Mauer der Heimatlosigkeit um die

„Gestrigen“ bildet. Aber nur mit der Feststellung der aufgeworfenen

Fragen darf die Kolumne nicht abgeschlossen

werden. Wie schwer es für den alten Menschen auch sein kann,

in der Gegenwart Heimat im Sinne von Verstandenwerden zu

erfahren, muss gelten, dass wir – gleichgültig wie viele „Lenze“

wir auch zählen – nicht sitzen bleiben dürfen im Abseits des

Nichtverstandenseins. Wir müssen vielmehr – es ist wahrlich

nicht leicht, ich weiß es – darum bemüht sein, Heimatlosigkeit

aufzubrechen in der Auseinandersetzung mit allen, die um

uns herum sind – auch wenn es nicht immer gelingen wird.

Meint Ihr Bernhard Oberle

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

3


Glückwunsch zum 80. Geburtstag

GLÜCKWUNSCH ZUM 80. GEBURTSTAG Ehrenamtliche Tätigkeiten –

1954 1. Ehrenamtlicher Bewährungshelfer

beim Landgericht

Bernhard Oberle

Unser Ehrenvorsitzender und Redaktionsmitglied

Das Datum stimmt, der Tag

ist da, Bernhard Oberle

hat geschafft die 80 Jahr.

Dazu gratulieren die Mitglieder des

KSR, der Vorstand des KSR und

das Redaktionsteam des Seniorenblickpunktes

herzlichst und wünschen

weiterhin alles Gute, Gesundheit,

Wohlergehen und Erfüllung

aller Wünsche und Ziele.

Werte Leserin, werter Leser des

Seniorenblickpunkt, wir sind der

Meinung, dass man sich die Vita

des Jubilars einmal vor Augen

führen sollte, um abzuschätzen,

was in einem erfüllten, agilen, aktiven,

aufregenden Leben möglich

ist, um noch so rüstig diesen

Jubeltag begehen zu können.

Familie – Bernhard Oberle wird

am 13. Mai 1928 in Lörrach

als Sohn eines Friseurmeisters

geboren, seiner Ehe mit Ehefrau

Ursula entstammen drei wohlgeratene

Kinder.

Schule und Kriegswirren –

Nach Grundschule und begonnenem

Gymnasium wird B. O.

mit 15 Jahren zur Heimatflak

an die westliche Verteidigungslinie

im Markgräfler Land – der

sog. Istein-Linie – eingezogen,

anschließend auf den Fliegerhorst

Kaufbeuren verlegt, wo

er in Gefangenschaft gerät und

am 29.04.1945 um 18.00 Uhr

erschossen werden sollte. Gott

sei Dank wird dieses Urteil nicht

vollstreckt und er wird nach

Aufenthalten in mehreren Lagern

im Juli 1945 im Zentrallager Neuulm

entlassen.

Studium – Im Konvikt in Konstanz

beendet B. O. mit dem

Abitur seine Schulzeit und absolviert

dort sein Studium der

Theologie und Sozialarbeit. Während

dieser Zeit ist ein Praktikum

an einem Jugendlager zu

absolvieren, bei dessen Gelegenheit

er in Hessen die dortige

Chefin – seine Ehefrau Ursula –

kennen lernt.

Hauptamtliche Tätigkeiten –

1954 Beginn als Dienststellenleiter

beim Caritasverband Bruchsal

und als Religionslehrer an

der Gewerbeschule. 1969 – 1991

Übernahme der Leitung des

Bildungswerkes Nordbaden. 1973

Gründung und Leiter der Akademie

der älteren Generation in

Bruchsal, 1987 desgleichen in

Karlsruhe. 1991 Berentung.

Karlsruhe und den Vollzugsanstalten

Bruchsal und Kieslau.

1956 Anregung, ein Jugendhaus

zu bauen und Etablierung einer

Ferienerholung beim Feldkirchle

in Bruchsal.

1966 Mitbegründer der Abendrealschule

in Bruchsal und einer

Außenstelle in Buchen und

37 Jahre deren Geschäftsführer.

1967 Mitbegründer des damaligen

Altenheimes in Bruchsal,

Gründung und Leitung des Kinderheimes

St. Raphael, 30 Jahre

Leiter des Vinzentius-Vereins.

1967 – 1984 Mitglied im Gemeinderat

Bruchsal, zuständig

für Soziales.

1969 Übernahme der Leitung

der Kreisbildstelle Nordbaden.

Übernahme des Kinderheimes

St. Josef, Gründungsmitglied der

Jugendmusikschule und viele

Jahre deren Geschäftsführer.

1972 Mitbegründer des Diakonievereins,

1986 Mitbegründer des

JA-WiR-Kreises, 1987 Mitbegründer

des Kolping-vereins.

Ehrungen – 1977 Bundesverdienstkreuz

am Band, 1984

Verdienstmedaille der Stadt

Bruchsal, 1985 Goldenes Ehrenkreuz

des Caritas-Verbandes,

1997 Dr. Bieringer-Medaille,

2001 Schönborn-Medaille.

Bernhard Oberle und der

Kreisseniorenrat – Nach zunächst

lockeren Kontakten bei

Gründung des Kreisseniorenrates

im Jahr 1980 hat man sich

1998 an den agilen Rentner erinnert

und ihn mit dem Vorschussvertrauen

zur Führung des KSR

4

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Glückwunsch zum 80. Geburtstag

betraut und zum Vorsitzenden

gewählt. Neben der Weiterführung

des Seniorenblickpunktes

als Redaktionsmitglied hat B. O.

soziale und erwachsenenbildende

Akzente setzt und sich dem generationsübergreifenden

Dialog

verschrieben, bis er 75-jährig, im

Oktober 2003, den Vorsitz an

den jetzigen Amtsinhaber abgab.

Auf Grund seiner „besonderen

Verdienste“ hat man B. O. durch

die Mitgliederversammlung am

16.10.2003 zum Ehrenvorsitzenden

ernannt.

Derzeitige ehrenamtliche Aktivitäten

– Radiobeiträge für

seinen Freund, Dr. Innerhofer,

beim Radiosender Bozen, Mitglied

im Redaktionsteam Seniorenblickpunkt

und dort für Inhalt

und Kolumnen tätig, Mitglied

im Arbeitskreis „Sicherheit

für Senioren“, Dienste in der

BAV-Stelle des KSR (Beratung etc.),

fast tägliche Essensdarreichung

bei Bewohnern im Altenzentrum

Bruchsal, Aushilfstätigkeiten an

der Pforte im St. Paulusheim.

Nun frag ich Sie, wo bleibt bei

so viel Aktion das Familienleben?

Ich denke, dies ist nur machbar

mit einer verständnisvollen und

einsichtigen Ehefrau, der sowohl

der Jubilar als auch wir unseren

Dank abstatten möchten.

Noch viele Jahre wünschen wir

Ihnen voll Aufbruch, Mut und

Ideen zu Dingen, die festigen

und Sie weiter bringen.

Dazu ein herzlich Glückauf!

von Rolf Freitag,

Vorsitzender KSR

Mensch sein

Mensch sein

Altenpflegeheim

Mensch bleiben

Mensch bleiben

Telefon (07 21) 98 53 70-0

www.stfranziskus-karlsruhe.de

bernd.emnet@stfranziskushaus-karlsruhe.de

Moningerstraße 7-11 • 76135 Karlsruhe

Hotel „Zum Winzermännle“

Domstraße 32

97070 Würzburg

Tel. 0931-54156

Fax 0931-58228

info@winzermaennle.de

www.winzermaennle.de

Hotel „Zum Winzermännle“

Unser Angebot für das Jahr 2008

„Mozart in Würzburg“

• eine 0,75L Flasche Oppmannsekt „Mozart Serenade“ aufs Zimmer

• 2 Übernachtungen in einem komfortablen Doppelzimmer

• inklusive „Guten-Morgen!“-Frühstücksbuffet

• ein 5-Gänge-Menü im Würzburger Ratskeller

• Eintritt in die Würzburger Residenz (Weltkulturerbe)

• Nächtlicher Stadtrundgang mit dem Würzburger Nachtwächter

Für 140,– Euro pro Person im Doppelzimmer.

Ein neues Bad

muss nicht teuer sein!

Komplette Badgestaltung und Sanierung

individuell nach Ihren Wünschen!

Telefon (07 21) 70 78 37

Mobil (01 77) 2 29 44 56

info@appelsanitaer.de

Rohrbruch

Schnellservice

Bautrocknung

bei Wasserschäden

15

Jahre

Inkl. Fliesen-, Elektro-,

Schreinerarbeiten

Klein- und Schnell-

Reparaturen

Rohrverstopfung

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

5


Seniorenzentrum

SENIORENZENTRUM

Willkommen

im Seniorenzentrum Sulzfeld

Z

entral, mitten im Ortskern

gelegen, findet man das

Seniorenzentrum Sulzfeld,

das Menschen ein neues Zuhause

bietet, denen Leben und Wohnen in

ihrem Haus, ihrer Wohnung zu beschwerlich

und oft zu einsam wurde.

Hier können sie, ohne ihre Selbstständigkeit

aufgeben zu müssen,

unbeschwert ihren Lebensabend genießen

und wenn nötig Hilfe erhalten.

„Zur Verfügung stehen 22 altersgerecht

ausgestattete, betreute

Wohnungen unterschiedlicher

Größe, dazu kommen acht Plätze

in der Tagespflege. Träger ist

die Diakoniestation Südlicher

Kraichgau e. V. Beim Bau wurden

die Richtlinien zur Erlangung

des Qualitätssiegels Baden-

Württemberg berücksichtigt“,

weiß Pflegedienstleiter Friedemann

Lauter.

Mitten im Leben, integriert in

die dörfliche Gemeinschaft können

soziale Kontakte aufrecht

erhalten, aber auch neue geknüpft

werden. Alle Geschäfte

für den täglichen Bedarf, Banken,

Postagentur, Apotheke, Kirchen

und Rathaus sind in wenigen

Minuten zu erreichen.

Wen es zu Ausflügen in die

nähere Umgebung oder in die

Stadt zieht, fährt bequem mit der

Stadtbahn.

Ärztliche Betreuung bietet eine

Arztpraxis im Haus, für hauswirtschaftliche,

medizinische und

pflegerische Dienstleistungen

sorgt die ebenfalls im Seniorenzentrum

angesiedelte Diakoniestation.

Vor kurzem konnte diese

ihr 20-jähriges Bestehen feiern.

Auf Wunsch gibt es auch

„Essen auf Rädern“, das gemeinschaftlich

in der Cafeteria oder

in der Wohnung eingenommen

werden kann. Auch Externe

können hier zu Mittag essen.

Über Haustelefon und Notruf

kann zu jeder Zeit, auch nachts

Hilfe angefordert werden.

Wer seine körperliche und geistige

Fitness erhalten will, kann

sportliche und kulturelle Angebote

wahrnehmen. Einmal in

der Woche trifft sich die Gymnastikgruppe,

jeden Donnerstag

finden Begegnungsnachmittage

statt, wo gespielt, gesungen, sich

ausgetauscht und Geselligkeit

bei Kaffee und Kuchen gepflegt

wird. Die Kirchengemeinden bieten

regelmäßig Andachten im

Haus sowie seelsorgerische Betreuung

durch Pfarrer beider

Konfessionen.

Immer wieder kommen auch

Schülerinnen und Schüler von

Realschule oder Gymnasium ins

Seniorenzentrum, um ein Praktikum

zu absolvieren und die

Begegnung mit den älteren Menschen

zum Segen für Alt und

Jung zu suchen.

Für Senioren, die lieber gemeinsam

mit anderen den Tag verbringen

wollen als alleine zu

Hause zu sitzen, ist die Tagespflege

richtig, auch altersverwirrte

Gäste sind hier willkommen.

Öffnungszeiten sind Montag

bis Freitag von 8.00 Uhr bis

16.00 Uhr. Geboten werden drei

Mahlzeiten und eine Vielzahl

von Aktivierungsmöglichkeiten,

wie Gedächtnistraining, Singen,

Musizieren, Vorlesen und Erzählen,

Basteln, Kochen, Spaziergänge

und Ausflüge und vieles

mehr.

Brigitte Hübner

6

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Senioren informieren sich

SENIOREN INFORMIEREN SICH

Keine Angst vor Stürzen

im Alter

Das Anliegen von ReduFix Praxis – auf freiheitsentziehende Maßnahmen öfter verzichten

V

iele Menschen im 3. und

4. Lebensalter haben Angst

davor zu stürzen, denn

ein Oberschenkelhalsbruch bedeutet

nicht selten Immobilität und Bettlägerigkeit.

Aber auch Angehörige,

Pflegekräfte, Ärzte und Betreuer

sind besorgt und darum bemüht zu

verhindern, dass hochbetagte und

pflegebedürftige Menschen stürzen –

nicht selten mit Hilfe von Fixierungen

oder anderen freiheitsentziehenden

Maßnahmen.

Diese werden aber von den Betroffenen

als sehr belastend empfunden,

stellen objektiv einen

Eingriff in die Freiheitsrechte dar

und bergen viele Risiken in sich,

wie erhöhte Verletzungsgefahr,

Immobilität, Muskelatrophie –

umnur einige zu nennen. Aus

diesem Grund kümmern sich

Pflegefachkräfte, Heimleiter, Betreuer

und Ärzte in letzter Zeit

verstärkt darum, dass sturzgefährdete

Heimbewohner und

auch Pflegebedürftige zu Hause

weiterhin in Bewegung bleiben,

dass sie ihr Leben leben können,

sich frei fühlen und sich in

ihrem Sicherheitsbedürfnis ernst

genommen sehen.

Mit neuen Erkenntnissen aus der

Wissenschaft, unter Einsatz von

technischen Hilfsmitteln, Schu-

lungen und alternativen Behandlungsverfahren,

aber auch unter

Beteiligung von Angehörigen

und bürgerschaftlich Engagierten

gelingt es, Menschen die

Angst vor Stürzen zu nehmen,

die Fixierungsraten zu senken

und die Lebensqualität der Heimbewohnerinnen

und -bewohner

ganz entscheidend zu verbessern.

Das zeigte auch das Modellprojekt

ReduFix Praxis, das vom

Bundesministerium für Familie,

Senioren, Frauen und Jugend

unterstützt wird und dessen

Leitung in den Händen von Prof.

Dr. Thomas Klie liegt.

In dem vom Robert-Bosch-Krankenhaus

Stuttgart und vom Arbeitsschwerpunkt

Gerontologie

und Pflege der Evang. Fachhochschule

Freiburg durchgeführten

Projekt (2004 bis 2006) konnten

bei 20 % der Bewohner aus insgesamt

45 beteiligten stationären

Altenhilfeeinrichtungen die Fixierungsmaßnahmen

beendet oder

die Zeit der Fixierung deutlich

reduziert werden, ohne dass es

zu einem Anstieg sturzbedingter

Verletzungen kam.

Das Wissen und die Haltung aus

dem Modellprojekt sollen in die

Breite getragen werden, um alle

Beteiligten für das Thema zu

sensibilisieren. Ein Ziel ist es,

ein bundesweites Netzwerk von

Multiplikatoren zu schaffen, die

das Projekt unterstützen, indem

sie z.B. für die Schulung interessierter

Einrichtungen zur

Verfügung stehen. Auch Angehörige

und bürgerschaftlich Engagierte

werden zu den Beteiligten

gezählt, da sie zum einen für

eine Steigerung der Lebensqualität

der betroffenen Heimbewohner

sorgen, zum anderen den Entscheidungsprozess

für oder gegen

eine Fixierung mitgestalten

können.

Wenn Sie das Anliegen zur Reduzierung

freiheitsentziehender

Maßnahmen unterstützen und

weitere Informationen erhalten

möchten, dann kontaktieren Sie

uns unter www.redufix.de oder

Arbeitsschwerpunkt

Gerontologie und Pflege

Projekt ReduFix Praxis

Bugginger Str. 48

79114 Freiburg

Virginia Guerra,

Sozialpädagogin, seit 2001 wissenschaftliche

Mitarbeiterin mit

Arbeitsschwerpunkt Gerontologie

und Pflege an der Evang. Fachhochschule

in Freiburg

(Quelle: BAGSO 2/2008)

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

7


Senioren informieren sich

SENIOREN INFORMIEREN SICH

Alt, fit und geistig

kompetent

Über die Chancen der späten Lebensphase –

Auszug aus einem Beitrag des SWR-Aula von Prof. Hans Werner Wahl,

Universität Heidelberg, Abteilung psychologische Alternsforschung

N

ach Wahl sei es immer

noch wichtig zu betonen,

dass es keine Lebensphase

gebe, die irgendeine höhere Berechtigung

als eine andere habe. Altern

sei keine besondere Phase, sondern

eine von mehreren Lebensabschnitten,

die ihre Gewinne und Verluste

genauso wie ihre Schattenseiten

beinhalten.

Es gebe keine Gruppe, die so

heterogen sei wie die der alten

Menschen, sei es hinsichtlich

ihrer geistigen Leistungsfähigkeit,

hinsichtlich ihrer sozialen

Beziehungen oder ihrer Persönlichkeit,

wenn es um den Umgang

mit Lebensproblemen gehe.

Wahl meint, es sei nicht richtig,

das Alter etwa nur nach der

geistigen Entwicklung zu beurteilen,

es gebe auch so etwas wie

„soziale Aspekte, soziale Kreise,

soziale Pflege, soziale Kontakte“.

Jede Einengung nur auf geistige

Fähigkeiten sei eine unzulässige

Vereinfachung. Altern sei auf

keinen Fall eine einseitige Verlustgeschichte,

sondern vielmehr

beinhalte das Altern auch Gewinne.

Wahl geht unter diesem Aspekt

vor allem auf Stärken des Alterns

Großangebot

an Fußbett-

Sandaletten, Pantoletten

und

Comfort-Bequem-

Schuhen

auch Über- und Untergrößen

auch für lose Einlagen

Damen Gr. 1 - 10

Herren Gr. 5 - 15

SCHUH GÖTZ

erreichbar über's Stadtbahnnetz

KA-GRÖTZINGEN

MARTIN-LUTHER-STR. 20

TEL.: 07 21 / 48 14 07

Sie werden fachlich beraten & bedient

Parkplätze vor dem Geschäft

ein, die nachfolgend stichwortartig

erwähnt werden:

Da ist zuerst Lebenserfahrung

und Lebensweisheit zu nennen.

Als zweiten Punkt nennt er

die soziale Beziehung, die sich

gerade im Bedürfnis zeige, der

nachfolgenden Generation etwas

mitzugeben, sie zu beraten und

mit unserm Wissen zu unterstützen.

Hierin liegt für ihn ein

zu beachtender Aspekt auch

für eine alternde Arbeitsgesellschaft.

Wahl führt dann die Bedeutung

des ehrenamtlichen Engagements

auf, das das Alter gerade

auch durch Lebens- und Berufserfahrung

bereichern könne.

Als weiteren Pluspunkt des

Alterns nennt Wahl das Umgehen

mit Zielen: Ziele neu

adjustieren, sie umgewichten,

nicht alles, was man vielleicht

einmal wollte, erreichen wollen,

auch mit den kleinen und nicht

so anspruchsvollen Alltagszielen

zufrieden sein – dies alles könnten

alte Menschen auf kreative

Weise vollbringen.

Umgang mit chronischen Verlusten

sei bis in das hohe Alter

möglich. Wissenschaftliche Daten

belegten, so Wahl ,dass negativorientierte

Gedanken und Gefühle

auf der einen Seite, Wohlbefinden,

positiv formulierte Gedanken

und Gefühle auf der anderen

Seite bis ins hohe Alter relativ

stabil blieben.

Natürlich müssten wir differenzieren

zwischen einem dritten,

sehr aktiven und einem vierten,

eher von Pflege- und Hilfsbedürftigkeit

geprägten Alter.

Wahl schließt seinen Beitrag –

er kann ungekürzt beim SWR

angefordert werden – mit einem

Ausblick: „Wir brauchen ein neues

Altersbewusstsein, ein Bewusst-

8

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Senioren informieren sich

LULU im Weiherfeld

ist noch ein echter Tante-Emma-Laden

aus der guten alten Zeit. Freundliche

Bedienung und erstklassige Beratung ist

bei uns noch selbstverständlich. Wir führen

gute deutsche Markenware zu vernünftigen

Preisen und unsere große Auswahl wird

Sie überraschen.

Alle Übergrößen reichlich vorrätig.

Wir liefern auch ins Haus, Krankenhaus

oder Altersheim – kostenlos und

unverbindlich. Auch machen wir sämtliche

Reparaturen und Änderungen, aufmaschen,

flicken und Namensanfertigungen.

Rufen Sie uns an, wenn Sie etwas

brauchen oder Fragen haben, wir

sind immer für Sie da.

Zur Zeit: Viele Reste und Auslaufmodelle

am Lager zu enorm reduzierten Preisen.

z. B.: Sehr schöne T-Shirts für 5,- d

Ihre Firma

Ludwig Harbrecht

76199 Karlsruhe-Weiherfeld

Enzstraße 5–7, Telefon 0721/881404

Täglich durchgehend 8 bis 20 Uhr,

Samstag von 8 bis 16 Uhr geöffnet

Sie parken ungestört und kostenlos

direkt vor unserer Ladentüre!

Pfinztal

Pfinztal besteht aus den vier Ortsteilen Berghausen, Kleinsteinbach, Söllingen und Wöschbach und zählt

heute über 18.000 Einwohnerinnen und Einwohner.

❐ Pfi nztal ist naturnah – beliebtes Wanderziel – Wiesentäler und Wälder – Obst- und Rebhänge –

malerische Bachufer

❐ Pfi nztal ist gut erreichbar – Anbindungen zur A5 und A8 in kurzer Entfernung – B10 und B293 –

Stadtbahnanschluss nach Karlsruhe und Pforzheim

❐ Pfi nztal ist seniorenfreundlich – Senioren- und Pfl egeheime – Betreutes Wohnen – Sozialstationen

– Seniorenakademie – Volkshochschule – attraktives Vereinsangebot – gute ärztliche Versorgung

– Seniorenberatungsstelle im Rathaus, Tagespfl ege

Informationen und Auskünfte: Gemeindeverwaltung Pfi nztal, Hauptstraße 70, 76327 Pfi nztal, Telefon

0 72 40/62-0, Fax 0 72 40/6 21 98, Internet www.pfi nztal.de

SULZ a. N.

Anerk. Erholungsort im Schwarzwald bietet

ein vielseitiges Angebot für einen ruhigen und

erholsamen, aber auch aktiven Ferienaufenthalt.

Städt. Verkehrsamt, Postfach 1180, 72168 Sulz a. N.

Tel. 07 454/9 65 00, Fax 96 50 12

e-mail: verkehrsamt@sulz.de

www.sulz.de

sein für das Altern und das lange

Leben, für die Stärken und die

Schwächen jeder Lebensphase,

auch für die Stärken des Alters

und des hohen Alters.“

Noch zwei Sätze des Autors, die

bedacht werden sollten. „Ich glaube,

dass unsere Gesellschaft noch

zu sehr negative Szenarien zeichnet.

Meist wird nur darüber gesprochen,

wie viel Geld alte

Menschen kosten, die Potentiale

für die Gesellschaft werden leider

oft vergessen.“

Zusammenfassung

von B. Oberle

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

9


Senioren informieren sich

SENIOREN INFORMIEREN SICH

Das Bett auf Rezept

PFLEGE ZU HAUSE – Ohne Pflegebett geht es nur schwer. Worauf Sie achten sollten

W

er langfristig das Bett

hüten muss und überdies

auf Pflege angewiesen

ist, braucht ein Pflegebett. Das

gilt auch für behinderte Personen,

für die der Ein- oder Ausstieg und

das Aufrichten in einem herkömmlichen

Bett nicht mehr möglich sind.

Dank ihrer speziellen Funktionen

passen sich Pflegebetten an die Bedürfnisse

der behinderten oder pflegebedürftigen

Menschen an, ermöglichen

aber auch den pflegenden Personen

gesundheitsschonende Arbeitsabläufe,

zum Beispiel durch verstellbare

Liegeflächen.

Wer die private Anschaffung eines

Pflegebettes scheut (die Kosten bewegen

sich je nach Ausstattung

und Design zwischen 1500 und

5000 Euro), kann es über seinen

Hausarzt oder den Medizinischen

Dienst bei der Kranken- beziehungsweise

Pflegekasse beantragen.

Vorausgesetzt die Kasse hat

es genehmigt, erhält er in der

Regel ein Standardmodell (siehe

Grafik) als Leihgabe. Es wird von

Aufrichthilfe

mit einem Triangelgriff.

Der„Bettgalgen” ist auch

für die pflegenden Personen

hilfreich, etwa beim

Wäschewechsel.

Matratze

In der Regel wird eine Schaumstoff- oder

Kaltschaummatratze mitgeliefert.

Spezialmatratzen gegen das Wundliegen müssen

beim Hausarzt gesondert beantragt werden.

Sanitätshäusern, Home-Care-

Apotheken und qualifizierten

Bettenfachgeschäften geliefert.

Achten Sie darauf, dass der Anbieter

auch für die Wartung

sorgt.

(Quelle: Seniorenratgeber,

Ausgabe April 2008)

Absenkbare Seitenteile

verhindern, dass der

Mensch, etwa in der Nacht,

aus dem Bett fällt.

Rollen

Damit das Bett problemlos

transportiert werden kann

und beweglich bleibt.

Sie müssenfeststellbar sein.

Handschalter

Sowohl Kopf- und Fußteil als

auch die Höhe der Liegefläche sind

mit dieser Fernbedienung

stufenlos verstellbar.

10

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Nachdenkliches

Ich träume,

weil ich glaube,

daß in mir Schätze liegen,

an die ich gelangen möchte,

um sie zu heben.

Ich trage in mir

ein Stück der Lösung

der vielen Probleme der Welt.

Ich bin ein Stück des Puzzles.

Vielleicht bin ich das Wort,

das Bild, das Lächeln,

der Gedanke,

auf den jemand wartet,

durch den eine Sache

ins Leben tritt.

Ich werde gebraucht

mit meinem Traum,

den sonst niemand träumen kann.

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

11


Für Ihre Sicherheit

FÜR IHRE SICHERHEIT

Sicher mit dem Fahrrad

unterwegs

A

ls Fortbewegungsmittel im

Alltag, zum Transport

kleinerer Lasten oder für

den Ausflug mit Abschluss im Biergarten

– das Fahrrad ist wohl das

vielseitigste und oftmals auch das

schnellste Verkehrsmittel überhaupt.

Doch trotz aller Vorteile – es

lauern auch einige Gefahren. Wer

sich allerdings an die Regeln und

Vorschriften hält, kann diese Gefahren

minimieren oder erst gar nicht

aufkommen lassen. Durch umsichtiges

Verhalten und Rücksichtnahme

auf andere Verkehrsteilnehmer

kann jeder selbst dazu

beitragen, wieder sicher und gesund

nach Hause zu kommen.

Radfahrer müssen grundsätzlich

einzeln hintereinander fahren.

Nebeneinander darf nur gefahren

werden, wenn eine Behinderung

anderer Verkehrsteilnehmer

ausgeschlossen ist. Sind

in Fahrtrichtung besonders gekennzeichnete

Radwege vorhanden,

müssen diese benutzt werden.

Zu beachten gilt, dass die

Benutzung von Radwegen entgegen

der Fahrtrichtung (linke

Radwege) nur bei entsprechender

Kennzeichnung erfolgen

darf. Gemeinsame Rad- und Fußwege

erfordern besondere Aufmerksamkeit

und Rücksichtnahme.

Da Radfahrer keine schützende

Hülle um sich haben ist es ratsam,

bei unklaren Verkehrslagen,

an Grundstücksein- und

-ausfahrten sowie an Kreuzungen

mit Abbiegeverkehr besonders

aufmerksam zu sein und eine

defensive Fahrweise an den Tag

zu legen. Das Tragen heller

Kleidung mit möglichst reflektierenden

Elementen trägt wesentlich

dazu bei, dass Radfahrer

leichter und schneller erkannt

werden. Zusätzlichen Schutz zur

Verhinderung von Verletzungen

bei einem Sturz oder einem

Verkehrsunfall bietet der Fahrradhelm!

Grundvoraussetzung für eine unfallfreie

Fahrt und lang anhaltenden

Spaß am eigenen Gefährt

sind ein verkehrssicheres Fahrrad

und ausreichender Diebstahlschutz.

Unsere Tipps:

• Prüfen Sie Ihr Rad vor jeder

Fahrt auf seinen einwandfreien

technischen Zustand. Besonderes

Augenmerk gilt dabei einer stets

funktionsfähigen Beleuchtung

und den Bremsen.

• Sichern Sie im Fahrradkorb

mitgeführte Gegenstände und

Handtaschen unbedingt zusätzlich,

da diese von Dieben sogar

im Vorbeifahren leicht entnommen

werden können. Lassen Sie

auch beim „kurzzeitigen“ Abstellen

des Fahrrads nichts im

Korb zurück.

• Stellen Sie Ihr Rad nicht an

verlassenen und uneinsehbaren

Plätzen ab und schließen Sie

es immer an fest verankerte

Gegenstände oder einen Fahrradständer,

auch wenn Sie sich

„nur kurz“ entfernen.

• Lassen Sie Ihr Fahrrad sicherheitshalber

mit einer unverwechselbaren

Nummer codieren.

Weitere Informationen zum Thema

finden Sie auch in den

Faltblättern „Fahrraddiebstahl“

und „FAHR RAD – aber sicher!“,

die bei jeder Polizeidienststelle

erhältlich sind. Dort erfahren

Sie auch die nächsten Codiermöglichkeiten

und -termine in

Ihrer Nähe.

Ralf Veit

Präventions-Team beim

Polizeipräsidium Karlsruhe,

Tel. 0721/939-4581, E-Mail:

praevention@ppka.bwl.de

www.polizei-karlsruhe.de

12

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Unterhaltendes

UNTERHALTENDES

Sentenzen und Zitate

zum Thema: Erinnerungen

„Die Erinnerung soll keine

Flucht sein, kein Untergehen in

der Trauer um Unwiederbringliches;

aber wir bedürfen des

Besten und Reinsten aus unserm

Leben, wenn wir der Zeit nicht

erliegen wollen.“

(Reinhold Schneider: 1903 bis 1949,

gestorben in Baden-Baden. Gelehrter,

Dichter, Erzähler, im „Dritten Reich“

Publikationsverbot)

„Ein vergangenes Glück kann

sich in der Erinnerung zum

qualvollsten Gegenwartsschmerz

verwandeln.“

(Paul Bertololy: 1892 in Frankenthal

(Pfalz) geboren, 1972 in Lembach

(Elsass) gestorben, wo er sich als Landarzt

niedergelassen hatte. Verfasser von

Romanen, Novellen, Kurzgeschichten

und Hörspielen. Geehrt durch verschiedene

literarische Auszeichnungen.

„Würden sich die Menschen um

das Vergessen nur halb so viel

bemühen wie um das Erinnern,

dann wäre die Welt schon längst

ein friedliches Paradies.“

(Jean Anouilh: 1910 in Bordeaux

geboren, 1987 in Lausanne verstorben.

Schriftsteller und Dramatiker, im

deutschsprachigen Raum ist „Antigone“

das am meisten aufgeführte Theaterstück

seiner Zeit in Deutschland.)

„Wir sehnen uns nicht nach

bestimmten Plätzen zurück,

sondern nach den Gefühlen, die

sie in uns auslösen.“

(Sigmund Graff: 1898 in Roth bei

Nürnberg geboren, Schriftsteller und

Aphoristiker. Bekannt wurde er vor

allem mit dem Kriegsdrama „Die endlose

Straße“. Gestorben ist er in seiner

Wahlheimat Erlangen 1979)

„Erinnerung heißt die Kunst,

einmal Genossenes nicht nur

festzuhalten, sondern es immer

reiner auszuformen.“

(Hermann Hesse: 1877 in Calw geboren,

lernt zunächst Turmuhrmechaniker,

wird dann Buchhändlerlehrling.

1898 entstanden erste lyrische Werke,

lebte für einige Zeit in Gaienhofen

am Bodensee als freier Schriftsteller,

wechselte oft Wohnsitz, wiederholte

Eheschließungen. Erhält auch den

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Verstorben 1962)

Rechtsanwälte Kleiner&Kieckhäfer

Fliederweg 1 / 76297 Stutensee Bl.

Tel: 07244 / 740 605

Besuchen Sie unsere Homepage

www.rechtsanwalt-stutensee.de

Gerne besuchen wir Sie auch zu Hause. Termine nach

Vereinbarung auch außerhalb der üblichen Bürozeiten!

Das Generationenbuch®Ihrer Familie

Was passiert mit den vorhandenen Familienbildern, Dias oder Digitalfotos

in Zukunft ? Bilder vergilben, verrotten, gehen verloren oder landen auf

dem Müll, Datenträger werden unlesbar.

Wir erstellen Ihr Familien-Fotobuch mit den wichtigsten Angaben mit

Ihnen zusammen. So haben Sie einmalige und wertvolle Geschenke für

alle Kinder/Enkel.

Diese Infos gehen ansonsten für immer verloren. Die Bücher dagegen

stehen noch nach 100 Jahren in den Regalen Ihrer Nachkommen, man

wird gerne darin blättern und das Wissen wird an die nächsten Generationen

weitergegeben. Interessiert? Anruf genügt.

PROFESSIONAL PUBLISHING . Linienring 10 . 76275 Ettlingen

Tel. 0 72 43-52 60 00 . Fax 20157 . Mail: info@pp-weber.de

BERATUNG

BAV-Stelle

Beraten • Anhören • Vermitteln

Ein Angebot

von Senioren für Senioren

Die Ansprechpartner sind für Sie an

jedem Dienstag von 10 bis 12 Uhr am

Telefon erreichbar unter:

Telefon (0 72 51) 38 56-87

Fax (0 72 51) 38 56-85

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

13


Nachdenkliches

Senioren informieren sich

Kreisverband

Karlsruhe e.V.

Hilfe auf Knopfdruck für...

EINZIGARTIG

WWW.STADTWERKE-BADEN-BADEN.DE

Ihre Sicherheit in den eigenen

vier Wänden - mit dem

DRK-HausNotruf ist

das möglich.

Deutsches Rotes Kreuz

Norma Biermann

berät Sie gerne

Tel.: 07252 / 932 892

In modernen Wagen fahren Sie bequem

auf den 668 m hohen Merkur, das landschaftliche

Wahrzeichen Baden-Badens.

Von der Aussichtsplattform des Merkurturmes

genießen Sie einen herrlichen Rundblick

über Baden-Baden und der Umgebung

bis hin zur Rheinebene und ins

benachbarte Elsass. Oben erwartet Sie ein

Kinderspielplatz, Liegestühle, Gleitschirmflieger

und unser Restaurant Merkurstüble.

Sie erreichen die Talstation mit den

Bussen der Baden-Baden-Linie 204 und

205 oder mit dem PKW (Parkplätze sind

ausreichend vorhanden).

BERGBAHN

Merkur

BADEN-BADEN

TELEFON: 07221/277-650 · FAX: 07221/277-666

E-MAIL:BBL@SWBAD.DE

DIE BERGBAHN IST TÄGLICH VON 10 BIS 22 UHR

GEÖFFNET.

Bayerischer Wald

Bayer Wald schönes Landhotel ruh. Lage, Wandergebiet,

eig. Biolandwirt. u. Schlachtung, Angebot: Sauna/Dampfb.

7 Tg. HP p.Pers. 210,- 5 4 Tg. 122,- 5,

Fam. Achatz, 94539 Grafl ing Tel: 09929/644 Fax: 4417

www.landhotel-bayerwald.de

Reise und Erholung

Frühlingsgefühle im Bayr. Wald

Urlaub auf d. Sonnenseite, Fam.-Betrieb, schöne Zimmer,

Panoramablick, Hausmusik, HP p.P. i. DZ 25,-5. Pension Jodlbauer,

Ölberg 24, 94508 Schöllnach, Telefon (0 99 07) 2 89,

www.pensionjodlbauer.de

DLG geprüfter *** Bauernhof mit Gasthaus

im Bay. Wald, Tischtennis, Kegelbahnen (auch

für Clubs), sehr ruhige Lage. Hallenbad, Sauna,

Solarium. Hausprospekt. Halbpension ab 29,-

Euro. Kinderermäßigung

Fam. Dirscherl, Maierhofen 6, 94353 Haibach,

Telefon 09963/756, Fax 2854,

www.gasthaus-dirscherl.de

Bodensee

Urlaub am Bodensee

Berg- und Seesicht, 2 Übern. im DZ für 2 Personen

mit reichhaltigem Frühstücksbüffet

Pension am Sonnenhof

Kressbronn, Tel. 07543-500220

www.sonnenhof-kressbronn.de

14

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008


Impressum

Harz

Wernigerode - Harz- ganzjährig 4 Üb/HP im DZ

pro P. 142,- 3. 6 Nächte bezahlen = 7 bleiben =

Ü/HP im DZ pro P. 207,- 4 ☎ 0 39 43 / 50 11 27,

Fax 50 13 48, www.gaestehaus-mann.de

Schwarzwald

Schwarzwaldromantik im Frühling

Bauernhof in Simonswald (nähe Freiburg)

Zi./Du/WC, Blk, TV, Frühstücksbuffet p.P. € 15,–

Ferienwohnung, www.trenklehof.de

Tel.: 07683/4 29

Mosel

Gemütliche NR-Ferienwohnung ***

auf dem Bauernhof • www.bierpeterhof.de

Tel.: 078 06 / 84 86 • Fax: 07806/910350

NEEF IM ROMANTISCHEN MOSELTAL,

Ihr Ausgangspunkt z.d. schönsten Sehenswürdigkeiten

d. Umgebung. Ideale Rad- und Wanderwege;

Zi. DU/WC mit SAT-TV, Grillabende,

kl. Gästeküche, Ü+m. reichh. Frühst. ab 20,- €.

Gemütlich und nett, schauen Sie mal rein!

www.pension-markert.de, Tel. 06542 / 2829

Bad & I D E E

Zur Beachtung

Komfort. FeWo im Hochschwarzwald 1040 m.

Nähe Titisee, ruhige Lage am Waldrand, Alpensicht,

Satelliten-TV vorhanden, 2–4 Personen,

1 Schlafzimmer, 1 DU/WC, Wohnschlafz., Küche,

Balkon. Telefon 07657/520. Eisenbach.

Barrierefreie

Badgestaltung

Veilchenstraße 33 · 76131 Karlsruhe

Telefon 07 21/61 30 33 · Fax 61 30 35

www.fuller.de · info@fuller.de

Der Kreisseniorenrat lädt ein zu einem Tag der

Information und Begegnung

am 11. Juni 2008 in Karlsbad-Langensteinbach.

Tagungsstätte ist das Restaurant „Zur Wagenburg“,

Jahnstraße 65 in Karlsbad-Langensteinbach.

Beginn ist um 10.00 Uhr,

Ende ist gegen 16.30 Uhr vorgesehen.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein

Referat des Landrates Dr. Christoph Schnaudigel.

IMPRESSUM

Herausgeber

Kreisseniorenrat für den Landkreis

Karlsruhe e.V.

Geschäftsstelle

Huttenstraße 49, 76646 Bruchsal

Telefon (0 72 51) 38 56 87

Fax (0 72 51) 38 56 85

Redaktion

Brigitte Hübner

Berliner Straße 87, 76646 Bruchsal

Für unaufgefordert eingesandte Manuskripte

wird keine Gewähr übernommen.

Rücksendungen erfolgen nur, wenn Rückporto

beigefügt ist.

Die Redaktion trägt keine Verantwortung für

den Anzeigenteil.

Für Mitglieder ist der Bezugspreis im

Mitgliedsbeitrag enthalten.

Jahresabonnementpreis für Nichtmitglieder

9,60 Euro (einschl. Porto und MwSt.).

Einzelverkaufspreis 1,60 Euro zuzüglich Porto.

Bestellungen für Nichtmitglieder sind an:

Druck + Verlag Südwest GmbH, Ostring 6,

76131 Karlsruhe, zu richten.

Verlag und Anzeigen

Druck + Verlag Südwest GmbH

Postfach 20 26, 76008 Karlsruhe,

Ostring 6, 76131 Karlsruhe

Telefon (07 21) 62 83-0

Fax (07 21) 62 83-10

Anzeigen:

lt. Preisliste Nr. 17 vom 1.1.2008

Anzeigenverkauf: Maret Ohlhorst

Telefon (07 21) 62 83-24

maret.ohlhorst@druck-verlag-sw.de

seniorenblickpunkt nr. 3 • 2008

15

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine