Studienführer - (KTU) Linz

ktu.linz.ac.at

Studienführer - (KTU) Linz

KATHOLISCH-THEOLOGISCHE PRIVATUNIVERSITÄT LINZ

Studienführer

Wintersemester 2013/14

Studierendenvertretung der KTU

Stand 23.09.2013

Studierendenvertretung der KTU

A-4020 Linz, Bethlehemstraße 20

Tel.: +43/(0)732/78 42 93-4127

E-Mail: stv@ktu-linz.ac.at


Inhalt

Studienführer für die Lehrveranstaltungen der Theologischen Fakultät für das Wintersemester

2013/14 ................................................................................................................................................... 3

Institut für Pastoraltheologie und Gesellschaftslehre......................................................................... 3

Institut für Kirchengeschichte und Patrologie..................................................................................... 8

Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie........................................................... 10

Institut für Moraltheologie................................................................................................................ 11

Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik ............................................................................ 14

Institut für Kirchenrecht.................................................................................................................... 20

Institut für Katechetik, Pädagogik und Religionspädagogik.............................................................. 23

Institut für Bibelwissenschaft des Alten und Neuen Testaments ..................................................... 29

Institut für Philosophie...................................................................................................................... 35

Studienführer für die Lehrveranstaltungen des Instituts für Kunstwissenschaft und Philosophie ad

instar facultatis (IKP) für das Wintersemester 2013/14........................................................................ 36

Fachbereich Kunstwissenschaft ........................................................................................................ 36

Fachbereich Philosophie ................................................................................................................... 48

Wir möchten Euch darauf hinweisen, dass in diesem Studienführer alle

Lehrveranstaltungen beschrieben und aufgelistet sind, welche bis zum

23.09.2013 bei der Studierendenvertretung eingetroffen sind.

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Studienführer für die Lehrveranstaltungen der Theologischen

Fakultät für das Wintersemester 2013/14

Institut für Pastoraltheologie und Gesellschaftslehre

VL Die Kirche und Orte ihres Handelns

Hildegard Wustmans

Termine: Freitag, 04.10., 11.10., 18.10., 08.11., 15.11., 22.11.; 10:15 – 12:00 Uhr, Hörsaal 2

Beschreibung der Inhalte und Ziele:

Im Zentrum der Vorlesung stehen die zentralen Inhalte der Pastoraltheologie. Innerhalb der

Vorlesung wird es auch um die aktuelle Situation der Kirche gehen und basierend auf dieser

Analyse sollen Aufgaben der Pastoral im Heute vorgestellt werden. Dabei werden sowohl die

Maximen ihres Handelns und Orte der Pastoral (z. B. Schulen, Kindertagesstätten) im

Kontext der Gesamtpastoral der Kirche in den Blick genommen werden.

Art der Prüfung: mündlich

Literatur:

Bucher, Rainer (Hg.): Die Provokation der Krise, Zwölf Fragen und Antworten zur Lage der

Kirche, Würzburg 2 2005

Bucher, Rainer: … wenn nichts bleibt, wie es war. Zur prekären Zukunft der katholischen

Kirche, Würzburg 2012

Haslinger, Herbert u.a. (Hg.): Handbuch Praktische Theologie, I.: Grundlegungen, Bd. II:

Durchführungen, Mainz 1999, 2000

Weitere Literatur wird im Verlauf der Vorlesung angegeben.

Anrechenbarkeit:

StOP 03: Pflichtfächer II: Abschnitt: Grundfragen der Pastoral I + II (2 SWS)

StPl 08: Fächermodul Grundkurse: Grundfragen der Pastoral (3 CP, 28 LE)

3


SE Katholisch sein im Land von Kurt Wallander und Pippi Langstrumpf

Hildegard Wustmans/Anita Schwantner

Termine: Montag, 7.10., 21.10., 04.11., 09.12., 13.01., 20.01., jeweils von 16:15 – 20:00 Uhr,

Hörsaal 5

Beschreibung der Inhalte und Ziele:

Die katholische Kirche in Schweden ist anders. Sie ist zahlenmäßig klein (nur ca. 2 % der

Einwohner/-innen sind katholisch) und international, denn die meisten Katholik/-innen

haben Migrationshintergrund. So ist es keine Seltenheit, dass Pfarren 30-80 verschiedene

Nationalitäten vereinen. Und auch die Priester und Ordensleute kommen aus den

verschiedensten Teilen der Welt. In Schweden ist Weltkirche präsent. Zugleich gilt Schweden

als eines der am meisten säkularisierten Länder. Im Seminar werden wir der Frage

nachgehen, was es bedeutet, Kirche in der Diaspora zu sein und dies geschieht als

Vorbereitung auf die Exkursion nach Schweden im Sommersemester 2014. Inhaltlich ist das

Seminar so konzipiert, dass die Befassung mit dem Land Schweden, seiner Kultur,

(Kirchen)Geschichte und der aktuellen Situation im Mittelpunkt steht. Am Freitag, 25.

Oktober 2013 werden wir im Rahmen einer Exkursion nach Wien fahren und dort die

Schwedische Kirche in Wien besuchen. Als Gesprächspartnerin steht uns Pfarrerin Maria

Scharffenberg zur Verfügung

Art der Prüfung: Es besteht Anwesenheitspflicht; eine Seminararbeit und ein Referat sind zu

erarbeiten.

Literatur:

Findeisen, Jörg P: Schweden. Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Regensburg 3. Aufl. 2008

Hardegger, Sibylle: Weiter Himmel – Stille Wege. Pilgerwege zu den heiligen Stätten des

Nordens, Kösel 2013

Herzog, Julia: Bullerbü und der Rest der Welt. Konstruktionen der (inter-)nationalen Identität

Schwedens im 20. Jahrhundert, München 2010

Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken: Schweden : Integration in eine Diasporakirche,

Paderborn 2011

Weitere Literatur wird im Verlauf des SE angegeben.

Anrechenbarkeit:

StOP 03: Pflichtfächer II: Abschnitt: Spezialfragen der Pastoraltheologie (2 SWS)

StPl 08: Wahlmodul I+II, Diplom-, Bakkalaureats-, Magistermodul (3 CP, 12 dLE)

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SE Bibliolog. Gemeinsam biblische Geschichten entdecken und auslegen

Ao. Univ.-Prof. in Dr. in Maria Elisabeth Aigner

Termine: Freitag, 15.11.- Samstag, 16.11.2013 und Freitag, 13.12.- Samstag, 14.12.2013,

jeweils 9:00 – 18:00 Uhr

Beschreibung der Inhalte:

Der Bibliolog, eine vom nordamerikanischen Bibliodramatiker Peter Pitzele und dessen Frau

Susan entwickelte Form der kreativen Bibelarbeit, stellt eine Form der Verkündigung dar, bei

der es darum geht, den pluralen Schriftsinn von Texten gemeinschaftlich zur Sprache zu

bringen. Explizit als Predigt, aber auch in anderen Verkündigungskontexten wird der

Bibliolog mittlerweile vor allem im evangelischen – zunehmend auch im katholischen –

Bereich eingesetzt. Unabhängig davon, lässt sich der bibliologische Zugang zu biblischen

Texten aber auch in der Predigtvorbereitung sinnvoll einsetzen.

Die Lehrveranstaltung möchte diese relativ neue Verkündigungsform des Bibliologs

vorstellen, in sie einführen und sie in einem gemeinsamen praktischen Übungsfeld erproben

und reflektieren.

Im Bibliolog geht es um eine bestimmte Weise biblische Geschichten aktiv zu entdecken und

zu erleben und ihre Relevanz für Lebensfragen heute zu erfahren. Die Teilnehmenden

versetzen sich in biblische Gestalten und antworten in der Identifikation auf Fragen, die die

biblischen Texte aufwerfen, aber nicht unmittelbar beantworten. Diese „Leerstellen“ des

Textes werden mit den eigenen Lebenserfahrungen gefüllt, sodass sich biblische Geschichte

und Lebensgeschichte verweben und gegenseitig durchdringen. Gleichzeitig können in dieser

intensiven Beschäftigung mit einem Text Tiefenstrukturen der biblischen Geschichten,

(„hidden stories“) zum Vorschein kommen und ihre Wirkungskraft entfalten.

Art der Prüfung:

verpflichtende durchgängige (!) Anwesenheit, aktive Mitarbeit, eigenständige Vorbereitung

und Durchführung eines Bibliologs, bei erfolgreicher Absolvierung erhalten die

Teilnehmenden zudem ein Zertifikat des Europäischen Bibliolognetzwerkes, das sie

berechtigt, Bibliologe eigenständig zu leiten

Ziele der LV:



Bibliolog und die Spezifika von Inszenierungsprozessen kennen gelernt, als

Teilnehmer/in erlebt und in der Leitung erprobt haben

Wissen um die theoretischen Hintergründe von Bibliolog (Midrasch,

Texthermeneutik, Voraussetzungen für die Rolle der Leitung, Rolle der Gemeinde

oder Gruppe, pluraler Schriftsinn und plurale Verkündigungsform)

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Beherrschen der zentralen Schritte und Grundtechniken im Bibliolog (echoing und

interviewing, Textauswahl, Vorbereitung eines Bibliologs, Prolog, Hinführung und

Epilog)

Erkennen und Umsetzen des dekonstruktivistischen Potenzials im Bibliolog mit Blick

auf Predigt und andere Verkündigungsformen

Methoden:

theoretische Impulse, Übungsversuche und experimentelles Erproben in der Kleingruppe,

Vorbereitung und Durchführung eines eigenen Bibliologs, Feedback, Reflexion und

Diskussion im Plenum

Literatur:

Aigner, Maria Elisabeth, Von der Kanzel ins Volk. Bibliolog als hermeneutischer Weg zur

gemeinschaftlichen Entdeckung biblischer Texte, in: Deeg, Alexander/Nicol, Martin (Hg.),

Bibelwort und Kanzelsprache. Homiletik und Hermeneutik im Dialog, Leipzig 2010, 171-183.

Pitzele, Peter, Skripture Windows. Toward a Practice of Bibliodrama, Los Angeles 1998.

Pohl-Patalong, Uta, Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde und Schule, Bd. 1

Grundformen, Stuttgart 2009.

Pohl-Patalong, Uta, Die Gemeinde als Subjekt der Verkündigung. Bibliolog, in: Mildenberger,

Irene/Ratzmann, Wolfgang: Beteiligung? Der Gottesdienst als Sache der Gemeinde (Beiträge

zu Liturgie und Spiritualität Bd.15), Leipzig 2006, 153-161.

Pohl-Patalong, Uta/Aigner, Maria Elisabeth, Bibliolog. Impulse für Gottesdienst, Gemeinde

und Schule, Bd.2 Aufbauformen, Stuttgart 2009, 2 2012.

Anrechenbarkeit:

StPl 08: Wahlmodul I+II, Diplom-, Bakkalaureats-, Magistermodul (3 CP, 12 dLE)

SE Christian life – how does it work in the new world?

Theological experiences in the U.S.A.

Dr. Bernhard A. Eckerstorfer OSB

Termin: Blocklehrveranstaltung; 1. Treffen am 11. Oktober 2013, 14:00-15:30 Uhr, weitere

Termine nach Vereinbarung.

Beschreibung der Inhalte:

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Catholics in Austria are confronted with drastic changes and challenges unheard of in

previous times: What does it mean to lead a Christian life in the contemporary culture? How

can the church be understood afresh and give rise to religious experiences that are at once

grounded in the tradition as well as meaningful for today’s ways of life? This seminar will

seek answers by taking up theological discourses from North America that reflect a quite

different and very lively form of Christian thought. The texts chosen will consider areas of

interest to the seminar participants and might include such diverse authors as the Lutheran

postmodern Yale-professor George Lindbeck, feminist theologian Elisabeth Johnson or the

Trappist monk Thomas Merton. This course is not only meant to introduce new lines of

theological inquiry, but also to offer proficiency in English theological language – increasingly

important in these global times.

Anrechenbarkeit:

StPl 08: Wahlmodul I+II, Diplom-, Bakkalaureats-, Magistermodul (3 CP, 12 dLE)

Thematisches Modul III: Konkretionen im Themenfeld (3 CP, 12 dLE geblockt)

PS „In einer Zeit wie jetzt …“

Anita Schwantner

Termin: montags; Beginn: 7.10.2013, von 10:15 – 12:00 Uhr, Seminarraum 2

Beschreibung des Inhalts:

Primäres Ziel des Proseminars ist die Aneignung der Grundkenntnisse und Fertigkeiten

wissenschaftlichen Arbeitens im Fach Pastoraltheologie. Den inhaltlichen Fokus bildet die

Chiffre von den „Zeichen der Zeit“. Durch ein gemeinsames Studium grundlegender Texte

soll zunächst der theologische Bedeutungsgehalt dieser biblischen Kategorie ermittelt

werden, um dann aus einer pastoraltheologischen Perspektive heraus aktuelle „Zeichen der

Zeit“ zu identifizieren, sie zu interpretieren und sich von ihnen inspirieren zu lassen für das

Studium und den Alltag.

Art der Prüfung: Die LV hat prüfungsimmanenten Charakter, es besteht Anwesenheitspflicht.

Eine Proseminararbeit ist zu verfassen.

Methoden: theoretische Impulse, schriftliche Einzel- und Kleingruppenarbeiten, Feedback,

Diskussionen und Reflexionen im Plenum, Literaturrecherche

Literatur:

Böttingheimer, Christoph/Bruckmann, Florian (Hg.): Glaubensverantwortung im Horizont der

„Zeichen der Zeit“, Freiburg im Breisgau 2012 (QD 248)

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Hünermann, Peter (Hg.): Das Zweite Vatikanische Konzil und die Zeichen der Zeit heute,

Freiburg im Breisgau u.a. 2006

Ostheimer, Jochen: Zeichen der Zeit lesen. Erkenntnistheoretische Bedingungen einer

praktisch-theologischen Gegenwartsanalyse, Stuttgart 2008 (Praktische Theologie heute 92)

Anrechenbarkeit:

StPl 08: Einführungsmodul: PS Praktisch-Theologische Fächer (3CP, 12dLE)

StPO 03: Freie Wahlfächer (2SWS)

Institut für Kirchengeschichte und Patrologie

VL (3 CP)

Allgemeine Kirchengeschichte I

Kirchengeschichte in Antike und Mittelalter

Prof. Dr. Günther Wassilowsky

Die Vorlesung vermittelt einen Überblick über die Geschichte des Christentums von seinen

Anfängen im Kontext der griechisch-römischen Kultur, über die Entwicklung zur Staats- und

Weltreligion, über die großen hochmittelalterlichen Konflikte zwischen Papsttum und

Kaisertum bis hin zu den Reformbewegungen des Spätmittelalters.

Neben der Geschichte kirchlicher Institutionen geht es insbesondere um die Lehrentwicklung

auf den ökumenischen Konzilien, um die Haltung der Kirche gegenüber christlichen Häresien

und anderen Religionen und um die vielfältigen Formen antiker und mittelalterlicher

Frömmigkeit.

Überblicksdarstellungen:

Dassmann, Ernst, Kirchengeschichte (Bde. 1 u. 2,1/2), Stuttgart 1996-2000.

Markschies, Christoph, Das antike Christentum. Frömmigkeit, Lebensformen,

Institutionen, München 2006.

Fürst, Alfons, Die Liturgie der Alten Kirche. Geschichte und Theologie, Münster 2008.

Frank, Karl Suso, Lehrbuch der Geschichte der Alten Kirche, Paderborn 2002 (3. Aufl.).

Grieser, Heike / Merkt, Andreas, Volksglaube im antiken Christentum, Darmstadt

2009.

Angenendt, Arnold, Das Frühmittelalter. Die abendländische Christenheit von 400 bis

900, Stuttgart 2001 (3. Aufl.).

Angenendt, Arnold, Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Darmstadt 2000 (2.

Auf.).

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Kaufmann, Thomas u.a. (Hgg.), Ökumenische Kirchengeschichte (Bd. 1: Von den

Anfängen bis zum Mittelalter; Bd. 2: Vom Hochmittelalter bis zur frühen Neuzeit),

Darmstadt 2006 / 2008.

Margaret M. Mitchell / Augustine Casiday / Thomas F. X. Noble u.a. (Hgg.), The

Cambridge History of Christianity (Bd. 1: Origins to Constantine; Bd. 2: Constantine to

c. 600; Bd. 3: Early medieval Christianities), Cambridge 2006-2008.

Zeit:

Mi., 10 – 12 Uhr

Ort: H 1

Erste Vorlesung: 3. Oktober 2013

Prüfung:

mündlich

SE (3 CP)

Seminar

Besessenheit und Exorzismus in Linz im 17. Jahrhundert

Prof. Dr. Günther Wassilowsky

In der Stadt Linz taucht während des 17. Jahrhunderts dämonische Besessenheit als

Massenphänomen auf. Dieses bislang wenig erforschte Phänomen tritt insbesondere in einer

hoch interessanten Quellengattung, nämlich den Jahresberichten (Litterae Annuae) der

Jesuiten, in Erscheinung, in denen die Schicksale der Betroffenen plastisch geschildert

werden. Gleichzeitig werden darin die von den Geistlichen eingesetzten Praktiken zur

Bekämpfung von Besessenheit minutiös beschrieben.

Im Seminar sollen anhand dieser Quellen die Phänomene Besessenheit und Exorzismus

während des konfessionellen Zeitalters analysiert und deren soziale, kulturelle und religiöse

Funktionen erklärt werden. Da es sich bei den Betroffenen nahezu ausschließlich um Frauen

handelt, kommen auch gender- und körperhistorische Aspekte zum Tragen. Im Zentrum der

Erklärungsversuche wird die Frage nach dem Zusammenhang von Besessenheit und

Konfessionskonflikten in der religiös destabilisierten Situation der rekatholisierten Stadt Linz

stehen.

Quellen und Literatur werden im Seminar zur Verfügung gestellt bzw. genannt.

Zeit:

Di., 16 – 18 Uhr

Ort: H 4

Erste Zusammenkunft: 8. Oktober 2013

Seminarschein:

Aktive Teilnahme am Seminar, Quellenanalyse in Gruppen,

Kurzreferat, schriftliche Hausarbeit

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Privatissimum

Prof. Dr. Günther Wassilowsky

Nach persönlicher Einladung.

Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie

VL Einführung in die Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie

Zeit: Mittwoch, 8h – 10h (Beginn: 2. Oktober)

Die Vorlesung bespricht das Liturgieverständnis der katholischen Kirche, wie es durch die

Liturgiekonstitution auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil zum Ausdruck kommt. Dabei

werden die Geschichte und die Vielfalt der Liturgie berücksichtigt ebenso wie die

grundlegenden Aspekte der Liturgietheologie und die einzelnen sakramentalen und

liturgischen Vollzüge der Kirche. Die Studierenden erhalten einen ersten reflexiven Zugang

zum Wesen der Liturgie und ihrer Aufgabe als Feier des Glaubens der katholischen Kirche. Es

werden aber auch Fragen des liturgischen Raumes, der Musik, des liturgischen Rechtes u.ä.

angesprochen.

Literatur:

Die Konstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie. Lateinischdeutscher

Text mit einem Kommentar von Emil Joseph Lengeling (reihe lebendiger

gottesdienst 5/6), Münster 1964.

Rainer Kaczynski, Theologischer Kommentar zur Konstitution über die heilige Liturgie

Sacrosanctum Concilium, in: Herders Theologischer Kommentar, hg. Von Peter

Hünermann u. a., Band II, S. 1–215.

GERHARDS Albert; KRANEMANN Benedikt, Einführung in die Liturgiewissenschaft, Darmstadt

2006.

SV/AG

Die Wort-Gottes-Feier und Konzepte zur Feier der Liturgie in Seelsorgeräumen

Die LV findet im Block statt. Erstes Treffen zur inhaltlichen und terminlichen Planung:

Mittwoch, 9.10. um 14h15 – 16h im SE2

Die einstündige Lehrveranstaltung geht den Weg der Übung. Die Studierenden eignen sich

zunächst eigenständig den theoretischen Hintergrund an, bereiten selbst eine liturgische

Feier vor, die anschließend evaluiert und ausgewertet wird. Sie tun dies auf der Basis des

dafür verfügbaren liturgischen Buches und überschaubarer Literatur.

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Wort-Gottes-Feier. Werkbuch für die Sonn- und Festtage, hg. von den Liturgischen Instituten

Deutschlands und Österreichs im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz, der

Österreichischen Bischofskonferenz und des Erzbischofs von Luxemburg, Trier u.a. 2004.

Kranemann, Benedikt (Hg.): Die Wort-Gottes-Feier. Eine Herausforderung für Theologie,

Liturgie und Pastoral, Stuttgart 2006.

Dürr, Marion: Hinweise zur Gestaltung von Wort-Gottes-Feiern, in: Gottes Wort im

Kirchenjahr. Das Werkbuch für Verkündigung und Liturgie (Band 3), hg. im Auftrag der

Mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria, Würzburg

2011c, 13-20.

Dürr, Marion: Zur Struktur der Wort-Gottes-Feier, in: Gottes Wort im Kirchenjahr. Das

Werkbuch für Verkündigung und Liturgie (Band 2), hg. im Auftrag der Mitteleuropäischen

Ordensprovinz der Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria, Würzburg 2011b, 10-18.

Freilinger, Christoph: Gemeinde, Priester und Theologie im Blick. Überlegungen zur

Organisation von Gottesdiensten an hohen Feiertagen in Seelsorgeeinheiten, in:

Gottesdienst 42 (1/ 2008), 1-3.

Frey, Dirk: Wort-Gottes-Feiern vorbereiten. Zum praktischen Umgang mit den neuen

Anregungen zur Liturgie, in: Gottes Wort im Kirchenjahr. Das Werkbuch für Verkündigung

und Liturgie (Band 1), hg. im Auftrag der Mitteleuropäischen Ordensprovinz der Oblaten der

Makellosen Jungfrau Maria, Würzburg 2010, 11-14.

Volgger, Ewald: Zur Heiligung des Sonntags – Die vielfältigen Formen der Feier des

Paschamysteriums, in: Brixner Theologisches Forum 120 (3/2009), 64-82.

Zum gemeinsamen Dienst berufen. Die Leitung gottesdienstlicher Feiern. Rahmenordnung

für die Zusammenarbeit von Priestern, Diakonen und Laien im Bereich der Liturgie, hg. vom

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 1999.

PV

Privatissimum (nach Vereinbarung)

Institut für Moraltheologie

Edeltraud Koller Vorlesung im WS

„Als Mann und Frau erschuf er sie” (Gen 1,27). Wege zu erfüllter Sexualität

In allen Variationen ist die menschliche Sexualität heute zum Gesprächsthema geworden.

Und kaum einem anderen Lebensbereich sprechen heutige Menschen so viel Bedeutung für

das persönliche Glück zu wie dem der Geschlechtlichkeit. Gleichzeitig dürfte es kaum ein

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Feld kirchlicher Verkündigung geben, auf dem das Lehramt so massiv an Glaubwürdigkeit

verloren hat wie auf dem der Sexualmoral. Kirchliche Positionen werden selbst von

engagierten KatholikInnen kaum mehr ernst genommen.

Wie aber könnte eine Sexualethik aussehen, die weder modischen Trends hinterher läuft

noch krampfhaft an überkommenen Urteilen festhält, deren Begründung brüchig geworden

ist? Welche Leitbilder einer erfüllten Sexualität könnte uns der Glaube an einen guten

Schöpfergott an die Hand geben?

Literatur:

Kurt Lüthi 2001, Christliche Sexualethik. Traditionen, Optionen, Alternativen, Wien [u.a.].

Georg Schwikart 2001, Sexualität in den Weltreligionen, Gütersloh.

Regina Ammicht Quinn 1999, Körper - Religion - Sexualität. Theologische Reflexionen zur

Ethik der Geschlechter, Mainz.

Herbert Haag/ Katharina Elliger 1998, Zur Liebe befreit. Sexualität in der Bibel und heute,

Zürich [u.a.].

Christof Gestrich (hg) 1997, Geschlechterverhältnis und Sexualität, Berlin (Berliner

theologische Zeitschrift Beiheft 14).

Gunter Schmidt 1996, Das Verschwinden der Sexualmoral, Hamburg.

Bernhard Fraling 1995, Sexualethik. Ein Versuch aus christlicher Sicht, Paderborn [u.a].

Wolfgang Bartholomäus 1993, Lust aus Liebe. Die Vielfalt sexuellen Erlebens, München.

Hans Rotter 1991, Sexualität und christliche Moral, Innsbruck [u.a.].

Charles Curran 1988, Sexualität und Ethik, Frankfurt am Main.

Wolfgang Bartholomäus 1988, Unterwegs zum Lieben. Erfahrungsfelder der Sexualität,

München.

Wolfgang Bartholomäus 1987, Glut der Begierde - Sprache der Liebe. Unterwegs zur ganzen

Sexualität, München.

Naturwissenschaftliche Überblickswerke:

Heinrich Zankl 1999, Phänomen Sexualität. Vom „kleinen Unterschied” der Geschlechter,

Darmstadt.

Erwin J. Haeberle 19852, Die Sexualität des Menschen. Handbuch und Atlas, Berlin.

Lehramtliche Dokumente:

Paul VI. 1968, Enzyklika Humanae Vitae über die rechte Ordnung der Weitergabe

menschlichen Lebens.

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Johannes Paul II. 1981, Apostolisches Schreiben Familiaris Consortio über die Aufgaben der

christlichen Familie in der Welt von heute.

Johannes Paul II. 1988, Apostolisches Schreiben Mulieris Dignitatem über die Würde und

Berufung der Frau.

Kongregation für die Glaubenslehre 1975, Persona Humana. Erklärung zu einigen Fragen der

Sexualethik.

Kongregation für die Glaubenslehre 1986, Schreiben über die Seelsorge für homosexuelle

Personen.

Päpstlicher Rat für die Familie 1996, Menschliche Sexualität: Wahrheit und Bedeutung.

Orientierungshilfen für die Erziehung in der Familie.

Die österreichischen Bischöfe 2001, Orientierungshilfe Seelsorge für Personen mit

homosexueller Neigung.

Plattform Wir sind Kirche Österreich 1996, Herdenbrief an die österreichischen Bischöfe

“Liebe – Eros – Sexualität” und Begleittexte, Wien - München.

Die deutschen Bischöfe 2000, Auf dem Weg zum Sakrament der Ehe.

Jugendkommission der Deutschen Bischofskonferenz 1999, Brief an die Verantwortlichen in

der kirchlichen Jugendarbeit zu einigen Fragen der Sexualität und der Sexualpädagogik.

Die deutschen Bischöfe 1998, Ehe und Familie - in guter Gesellschaft.

Die deutschen Bischöfe 1973, Zu Fragen der menschlichen Geschlechtlichkeit.

Gemeinsame Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland 1975, Beschluß: Ehe

und Familie.

Evangelische Kirche in Deutschland 2000, Verläßlichkeit und Verantwortung stärken. Eine

Stellungnahme zur Verbesserung des Rechtsschutzes für gleichgeschlechtliche

Lebenspartnerschaften und zur besonderen Bedeutung und Stellung der Ehe.

Evangelische Kirche in Deutschland 1996, Mit Spannungen leben. Eine Orientierungshilfe

zum Thema „Homosexualität und Kirche”.

Evangelische Kirche in Deutschland 1985, Ehe und nichteheliche Lebensgemeinschaften.

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Michael Rosenberger

Ganzjährig

Privatissimum für DiplomandInnen und DoktorandInnen

II. Abschnitt, PV, 1 Wochenstunde

Susanne Gillmayr-Bucher/ Michael Rosenberger/ Georg Winkler SE im SS

"Iss keine Shrimps!" (Lev 11,12). Die Relevanz alttestamentlicher Texte für die Ethik

Eine genaue inhaltliche Beschreibung liegt derzeit noch nicht vor

Anrechenbar nach StPl 08: Fächermodul Vertiefung II: Biblische Theologie des AT (3 CP, 12

dLE), Wahlmodul I+II, Diplom-, Bakkalaureats-, Magistermodul (3 CP, 28 LE), Thematisches

Modul I: WiEGe-Angebot nach Wahl, SE Theologie interdisziplinär

Äquivalenz nach StPO 03: Pflichtfächer II. Abschnitt: Biblische Theologie des AT (2 SWS)

3 CP, 2 SWS

Institut für Fundamentaltheologie und Dogmatik

AG Theologie studieren (Sibylle Trawöger; Georg Winkler)

Prüfung: Die Leistungsbeurteilung setzt sich aus der aktiven Mitarbeit sowie der

Ausarbeitung von Text- und Übungsaufgaben zusammen.

Ort und Termine:

Die Arbeitsgemeinschaft Theologie studieren wird in zwei Gruppen und an zwei Terminen

angeboten: montags zwischen 18:15 und 19:45 Uhr sowie dienstags zwischen 08:15 und

9:45 Uhr. In einem ersten gemeinsamen Treffen am Montag, 7. Oktober um 18:15 Uhr im

Seminarraum 2 werden die Gruppen eingeteilt. Die Gesamtteilnehmerzahl (für beide

Gruppen) ist auf 36 Personen beschränkt!

Eine Liste zum Eintragen des Namens ist als Aushang vor dem Rektorat zugänglich.

Im neuen Studienplan von 2008 kommt dem Einführungsmodul eine zentrale, weil

orientierende Funktion zu. Die „Arbeitsgemeinschaft Theologie studieren“ hat innerhalb

dieses Moduls die Aufgabe, das Gesamtprojekt der Theologie anfanghaft in den Blick zu

nehmen. Damit ergeben sich Fragen (1) nach dem inneren Zusammenhang von Erkenntnis

und Interesse, (2) nach einer wissenschaftstheoretisch-kritischen Reflexion auf das

Spannungsfeld von Theologie als Wissenschaft und Theologie als immer schon in Beziehung

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mit der eigenen Biographie stehend, (3) nach den Methoden wissenschaftlichen Arbeitens

sowie (4) nach Ausbildungsweg und Berufschancen für zukünftige Theologinnen und

Theologen.

Ein inhaltlicher und didaktischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Aneignung von Lese- und

Schreibtechniken (in Form von kurzen Essays), mithilfe derer die wissenschaftliche

Argumentation erlernt und geübt werden soll.

Literatur:

Literaturhinweise erfolgen in der Lehrveranstaltung.

VL Grundlegende Inhalte des christlichen Glaubens (Andreas Telser)

Prüfung: mündlich

Ort und Termine: 3., 10., 17., 24., 31.10.; 7.11. (+ ein Konversatorium); 8-10 H 1

Man muss irgendwo anfangen – mit dem Glauben und dem Denken. Warum nicht dort, wo

Christen im Kontext der Messfeier ihren Glauben bekennen? Wozu aber bekennen sie sich

(inhaltlich) beim Sprechen des apostolischen Glaubensbekenntnisses und darf dieses

Bekenntnis nur innerhalb von Kirchenmauern Bedeutung erlangen? Was heißt es überhaupt

– angesichts unserer religiös optionalen Gesellschaft –, einen Glauben zu „haben“?

Diesen und weiteren Fragen wird im Rahmen der VL nachgegangen, um in der Form des

kritisch-vernünftigen Nachdenkens das (anfanghaft) grundzulegen, was die zentralen Inhalte

des christlichen Glaubens sind.

Literatur:

Benedikt XVI./J. Ratzinger, Credo für heute. Was Christen glauben, Freiburg/Br. – Basel –

Wien 2006

C. Böttigheimer, Glauben verstehen. Eine Theologie des Glaubensaktes, Freiburg/Br. – Basel

– Wien 2012

L. Lies/S. Hell, Heilsmysterium. Eine Einführung zu Christus, Graz 1992, 93–172

H. Küng, Credo. Das apostolische Glaubensbekenntnis Zeitgenossen erklärt, München 8 2010

A. Matena, Das Credo. Einführung in den Glauben der Kirche, Paderborn 2009

S.A. Mayer, Mehr vom Leben. Eine Auslegung des Apostolischen Glaubensbekenntnisses,

Würzburg 2013

G. Neuhaus, Fundamentaltheologie. Zwischen Rationalitäts- und Offenbarungsanspruch,

Regensburg 2013

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E. Pahud de Mortanges, Weiß ich, was ich glaube? Das Credo heute leben, Würzburg 2013

Th. Schneider, Was wir glauben. Eine Auslegung des apostolischen Glaubensbekenntnisses,

Düsseldorf

P. Walter, Theologischer Grundkurs. Einführung in die katholische Glaubenslehre, in: K.

Ruhstorfer (Hg.), Systematische Theologie. Theologie studieren – Modul 3, Paderborn

2012, 89–187

VL Fundamentaltheologie I: Religion (Ansgar Kreutzer)

Prüfung: mündlich

Ort und Termine: 2., 9., 16., 30.10.; 6.11.; 14-16 H 2

Die zumindest partiell religionsfreundliche Signatur der Zeit hat die Aufgabe der Theologie

leichter und schwerer zugleich gemacht. Der starke gesellschaftliche und akademische

Gegenwind, der religiösem Bekenntnis und vom Glauben inspirierten Lebensformen lange

Zeit entgegenschlug, hat sich gelegt. Dafür sind die Formen der Infragestellung von Religion

subtiler geworden. Sie verstecken sich z.B. in manch religiöser Rhetorik der Werbung, die

den religiösen Diskurs ebenso aufgreift wie sie ihn durch humoristische Unterwanderung

seiner Ernsthaftigkeit beraubt („Mein Konditor ist mir eine Sünde wert“).

Dieser erste Traktat der Fundamentaltheologie „Religion“ versucht, mit zeitdiagnostischen

Analysen und theologischen Einordnungen Formen von zeitgenössischer Religion und

Religionskritik zu identifizieren und vom christlichen Standpunkt aus zu reflektieren. Dazu

wird auch das Projekt der Fundamentaltheologie insgesamt skizziert, der es im

theologischen Fächerkanon aufgetragen ist, wesentliche Grundlagen des christlichen

Glaubens als für die ZeitgenossInnen vernünftig, verstehbar und plausibel aufzuweisen.

Literatur:

C. Böttigheimer, Lehrbuch der Fundamentaltheologie. Die Rationalität der Gottes-,

Offenbarungs- und Kirchenfrage, Freiburg 2009, 165-350 (Religionsfrage)

H.-J. Höhn, Gott – Offenbarung – Heilswege. Fundamentaltheologie, Würzburg 2011, 55-149

(Streitsache „Gott“)

M. Knapp, Die Vernunft des Glaubens. Einführung in die Fundamentaltheologie, Freiburg

2009, 182-230 (Zweiter Teil, I. Religion)

W. Kern u.a. (Hg.), Handbuch der Fundamentaltheologie. Traktat Religion, Tübingen 2 2000

(HFTh I)

16


G. Neuhaus, Fundamentaltheologie. Zwischen Rationalitäts- und Offenbarungsanspruch,

Regensburg 2013, 24-120 (1. Gott – ein angeborenes Bedürfnis menschlicher Vernunft)

K. v. Stosch, Einführung in die Systematische Theologie, Paderborn 2 2009, 13-129 (I.

Quaestio religiosa)

H. Verweyen, Einführung in die Fundamentaltheologie, Darmstadt 2008

H. Verweyen, Gottes letztes Wort. Grundriß der Fundamentaltheologie, Regensburg 3 2000,

33-206 (Teil I.: … vernehmbar?)

H. Wagner, Einführung in die Fundamentaltheologie, Darmstadt 1981

H. Waldenfels, Kontextuelle Fundamentaltheologie, Paderborn 4 2005, bes. 103-180 (Teil II.

1-3)

J. Werbick, Den Glauben verantworten. Eine Fundamentaltheologie, Freiburg 3 2005, 1-183

(Streitfall Religion)

Weitere Literatur wird in der VL bekannt gegeben.

PV Fundamentaltheologie (Kreutzer/Sauer)

Das Privatissimum dient der Begleitung laufender Diplomarbeiten und Dissertationen sowie

der inhaltlichen und methodischen Vertiefung im Fach Fundamentaltheologie. Das erste

Treffen findet am 29.10.2013 um 17.00 Uhr statt. Der Ort wird den TeilnehmerInnen per

Mail mitgeteilt.

Zudem ist in Zusammenarbeit mit der Universität Graz (Prof. Dr. B. Körner) eine inhaltliche

Klausur zum Thema „Paradigmen der Theologie“ am 14.11. 2013 im Stift Admont

vorgesehen.

VL Credo I (Franz Gruber)

Prüfung: mündlich

Ort und Termine: Dienstag, 10-12 Uhr, HS 2; 1. VL 8.10.2013

Der Grundkurs Credo I erschließt einen ersten reflexiven Zugang zum christlichen Gottesund

Schöpfungsglauben. Ausgehend vom Credo-Text wird gefragt: Was bedeutet Wort und

Wirklichkeit Gottes, Monotheismus und Trinität, worin unterscheidet sich philosophische

und theologische Rede von Gott, wie von Gott reden im Kontext von Leid, etc.? Der zweite

Schwerpunkt ist die Arbeit an der missverständlich gewordenen Formel „Schöpfung“: Wie ist

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heute das Verhältnis von Evolution und Schöpfung, Wissenschaft und Glaube zu denken?

Was heißt es, die Welt als Gottes Schöpfung zu glauben?

Literatur:

M. Böhnke u.a., Das Problem der Theodizee, Freiburg 2007

A.W. Houtepen, Gott – eine offene Frage. Gott denken in einer Zeit der Gottvergessenheit,

Gütersloh 1999

M. Kehl, Und Gott sah, dass es gut war. Eine Theologie der Schöpfung, Freiburg u.a. 2006

A. Kreiner, Das wahre Antlitz Gottes oder was wir meinen, wenn wir Gott sagen, Freiburg –

Basel – Wien 2006

K. Löning/E. Zenger, Als Anfang schuf Gott. Biblische Schöpfungstheologien. Düsseldorf 1997

A.E. McGrath, Naturwissenschaft und Religion. Eine Einführung, Freiburg 2001

E. Zenger, Der Monotheismus Israels. Entstehung – Profil – Relevanz, in: Th. Söding (Hg.), Ist

der Glaube Feind der Freiheit? Die neue Debatte um den Monotheismus (QD 196),

Freiburg – Basel – Wien 2003, 9-52

VL ‚Schon und noch nicht‘. Zur Struktur des christlichen Erlösungsglaubens.

Vertiefung II: Christologie, Soteriologie, Gnadenlehre (Franz Gruber)

Prüfung: mündlich

Ort und Termine: Mittwoch, 10-12 Uhr HS 2; 1. VL: 2.10.

Der christliche Heilsglaube ist getragen von der Überzeugung, dass Gott sich „ein für allemal“

in Jesus Christus rettend und erlösend geoffenbart hat, zugleich aber diese Erlösung in ihrer

Vollendung noch aussteht. Die Bedeutung dieser Spannung soll entlang der Grundtraktate

der Christologie, Soteriologie und Gnadenlehre herausgearbeitet werden. Dreh- und

Angelpunkt ist dabei das Bekenntnis zu Jesu Auferstehung. Dieses Ereignis muss aber als

eschatologisches verstanden werden, so dass nicht nur das „Schon“ der Erlösung in ihrem

Mittler Christus, sondern auch das „Noch-nicht“ in ihrer Vermittlung des Reiches Gottes zum

Tragen kommt. Diese Öffnung auf das „Noch-nicht“ muss im Erlösungsbekenntnis heute in

Solidarität mit den Opfern der Geschichte deutlich zum Vorschein kommen.

Literatur:

E.-M. Faber, Du neigst dich mir zu und machst mich groß. Zur Theologie von Gnade und

Rechtfertigung, Kevelaer 2005

G. Greshake, Gnade – Geschenk der Freiheit. Eine Hinführung, Kevelaer 2004

H. Kessler, Sucht den Lebenden nicht bei den Toten. Die Auferstehung Jesu Christi, Kevelaer

2011

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D. Sattler, Erlösung? Lehrbuch der Soteriologie, Freiburg – Basel – Wien 2012

J. Sobrino, Der Glaube an Jesus Christus. Eine Christologie aus der Perspektive der Opfer,

Ostfieldern 2008

PV Dogmatik (Gruber)

Privatissimum für DiplomandInnen und DoktorandInnen

Termine nach Vereinbarung

VL Geschichte und Paradigmen theologischen Denkens (Hanjo Sauer)

Prüfung:

Ort und Termine: 14., 21., 28.10.; 4., 11.11.; 13., 20.1., jeweils montags 8-10 und 14-16, H 5;

Beginn: 14.10. 8.15

Jede Generation entdeckt für sich die Welt neu und interpretiert sie in der Sicht ihres

Glaubens. Dabei kann uns in der theologischen Reflexion bewusst werden, dass jede Zeit mit

anderen Augen schaut und dabei manches deutlicher sieht und manches übersieht. Weil es

niemals möglich ist, das Ganze vor Augen zu haben, obwohl sich der Glaube durch sein

Gerufensein vor Gott immer auf das Ganze bezieht, bedarf es der Reflexion auf die

Geschichte des theologischen Denkens und der jeweils herrschenden Paradigmen, um die

Bedingtheit des eigenen Standpunkts zu erkennen.

lm Fächermodul Vertiefung I der Fundamentaltheologe des Studienplans wird diese

Lehrveranstaltung im Zusammenhang mit einem einschlägigen Lektüreplan in geblockter

Form im Wintersemester angeboten.

Literatur:

C. Danz (Hrsg.), Kanon der Theologie, Darmstadt 2009.

M. Eckert (Hrsg.), Lexikon der theologischen Werke, Darmstadt 2003.

R. Gibellini, Handbuch der Theologie im 20. Jahrhundert, Regensburg 1995.

F.W. Graf, Klassiker der Theologie, 2 Bde., München 2005.

W. Pannenberg, Wissenschaftstheorie und Theologie. Frankfurt/M. 1973.

W. Pauly (Hrsg.), Geschichte der christlichen Theologie, Darmstadt 2008.

19


H. Sauer, Wie von Gott reden? Ansätze der Theologie im 20. Jahrhundert, Frankfurt/M. 2013

(LThPhB 26)

H. Vorgrimler, Bilanz der Theologie im 20. Jahrhundert, Freiburg/Br. 1970.

Interdisziplinäres Oberseminar (Koordination: Barbara Schrödl & Sibylle Trawöger)

Das Interdisziplinäre Oberseminar bringt die verschiedenen Perspektiven der Theologie, der

Philosophie und der Kunstwissenschaft anhand des übergreifenden Themas

„Zeichensetzung“ miteinander ins Gespräch. Es ist damit das zentrale Forum des

interdisziplinären Austauschs der an der KTU gelehrten Fächer, zu dem alle Lehrenden und

Studierenden der KTU herzlich eingeladen sind. Auch der Besuch nur einzelner

Veranstaltungen ist möglich. Für DoktorandInnen ist der Erwerb eines Leistungsnachweises

möglich.

Die Termine und ReferentInnen der einzelnen Zusammenkünfte werden per Aushang im

Haus bekanntgegeben.

Institut für Kirchenrecht

VL (3 CP) Severin Lederhilger

Kirchenrecht III: Sakramentenrecht

Die Vorlesung vermittelt nach der Darstellung allgemeiner Regelungen über den Heiligungsdienst

der Kirche einen Überblick über das Sakramentenrecht insgesamt (Buch IV des CIC),

wobei neben rechtshistorischen und theologischen Erläuterungen auch ausgewählte

Rechtsfragen aus dem Bereich der Sakramentenpastoral behandelt werden, speziell im

Zusammenhang mit den Initiationssakramenten und der Buße.

Ein weiterer Schwerpunkt der Vorlesung liegt auf einer ersten systematischen Darstellung

der Bestimmungen des in der lateinischen Kirche geltenden Eherechts. Um dem Praxisbezug

der Verwaltungskanonistik zu entsprechen, werden im Laufe der Vorlesung auch die

wichtigsten Formulare im pastoralen Gebrauch (Trauungsprotokoll, Dispensansuchen ...)

besprochen.

Eine Teilnahme am folgenden Seminar „Eheprozessrecht“ – bei dem auch eine Vertiefung des

Eherechts erfolgt – wird FachtheologInnen empfohlen, das dann als „Kirchenrecht IV“ (2 CP)

angerechnet werden kann.

20


LITERATUR:

AHLERS R., GEROSA L., MÜLLER L., (Hg.), Ecclesia a Sacramentis: Theologische Erwägungen zum

Sakramentenrecht, Paderborn 1992.

AYMANS W., MÖRSDORF K., Kanonisches Recht: Lehrbuch aufgrund des CIC, Bd. III, Paderborn

2007;

GEROSA L., Das Recht der Kirche (AMATECA - Lehrbücher 12), Paderborn 1995, 157-273

KNAPP M., Glaube, Liebe, Ehe. Ein theologischer Versuch in schwieriger Zeit. Würzburg 1999.

KRÄMER P., Kirchenrecht I, Wort – Sakrament - Charisma (KStbTh, 24/1), Stuttgart u.a. 1992,

63-143.

LISTL J., SCHMITZ H. (Hg.), Handbuch des kath. Kirchenrechts, Regensburg 2 1999, 778-1027.

LÜDICKE K., Münsterischer Kommentar zu cc. 834-1165 CIC, Essen 1984ff

PRADER J., REINHARDT H.J.F., Das kirchl. Eherecht in der seelsorgerischen Praxis, Essen 4 2001.

SABBARESE L., Il matrimonio canonico nell’ordine della natura e della grazia, Vatikan 2006

SCHMITZ H., Die Liturgie-Instruktion Redemptionis Sacramentum von 2004 (AIC 36), Frankfurt

2004.

STUBENRAUCH TH., Wer ist Träger der Liturgie? Zur Rezeption des II. Vatikan. Konzils in den

CIC/1983, Trier 2002.

ZAPP H., Kanonisches Eherecht, Freiburg 7 1988.

Die Anschaffung einer Deutsch.-Lateinischen Ausgabe des CIC wird empfohlen!

SE (3 CP) Severin Lederhilger

Eheprozessrecht (Kirchenrecht IV: Eheprozessrecht mit Vertiefung Eherecht)

Anschließend an die VL Kirchenrecht III werden Einzelfragen des Eherechts vertieft und elementare

Grundzüge des Eheprozessrechts dargelegt. Eherechtliche Judikatur soll nach

Möglichkeit berücksichtigt werden. Anhand von Praxisfällen werden die Normanwendung,

Probleme der kirchlichen Verfahrensordnung und Argumentationen für und wider

realitätsnaher Dokumentationen von Ehenichtigkeitsprozessen kennen gelernt, besprochen

und Schriftsätze bzw. Plädoyers im Rollenspiel angefertigt.

21


Literatur:

BONNET P., GULLO C. (Hg), Il giudizio di nullità matrimoniale dopo L’istruzione “Dignitas

connubii”, Teil I: I principi, Vatikan 2007; Teil II: La parte statica del processo, Vatikan

2007

GROCHOLEWSKI Z., Die leitenden Prinzipien im Buch VII des CIC, in: DPM 8/1, 2001, 13-40

GRUBER G., Iudex est iudex peritorum. Zum Sachverständigengutachten im kirchlichen

Ehenichtigkeitsprozess, Essen 2008

GÜTTLER M., Die Ehe ist unauflöslich! Eine Untersuchung zur Konsistenz der kirchlichen

Eheordnung, Essen 2002.

HENSELER R., Prinzipien der Beweiswürdigung (im Eherecht), in: ThGw 41,1998, 297-309

KORTA St., Grundprinzipien des kanonischen Eheprozessrechts, in: H.Zapp, A. Weiß ua. (Hg);

Ius Canonicum in Oriente et Occidente. FS C.G. Fürst, Frankfurt 2003, 897-913

LEDERHILGER S., Theorie und prozessökonomische Praxis von „subordinate“ angeführten

Klagegründen im Ehenichtigkeitsverfahren, in: R. Puza, A. Weiß (Hg), Iustitia in caritate.

FS Rößler, Frankfurt 1997, 353-369

LISTL J., SCHMITZ H. (Hg.), Handbuch des kath. Kirchenrechts, Regensburg 2 1999, 1187-1208.

LÜDICKE K., Dignitas Connubii. Die Eheprozessordnung der Katholischen Kirche, Essen 2006

LÜDICKE K., Münsterischer Kommentar zum CIC, cc. 1400-1707, Essen 1984 ff

MEIER D., Der Curator im kanonischen Prozessrecht, Essen 1998

PACK H., Methodik der Rechtsfindung im staatlichen und kanonischen Recht, Essen 2004

PÖTTER M., Die Beschwerde im kirchlichen Prozessrecht, Essen 2007

SELGE K.-H., Der kirchliche Richter als Seelsorger im ordentlichen Ehenichtigkeitsverfahren

erster Instanz, in E. Güthoff, K.-H. Selge (Hg), Adnotationes in iure canonico. FS Walter,

Fredersdorf 1994, 30-41

SIEMER H., Anwaltspflicht im kirchlichen Ehenichtigkeitsprozess? Essen 1996

STORK G., Der Kirchenanwalt im kanonischen Recht, Würzburg 1999

PV/SE

Severin Lederhilger

Seminar für Diplomand/inn/en und Doktorand/inn/en

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Diese Lehrveranstaltung dient der Besprechung von Forschungsergebnissen bei der

Erstellung von Diplomarbeiten und Dissertationen. Die Terminfestlegung erfolgt jeweils in

Absprache mit den Teilnehmer/inne/n.

Institut für Katechetik, Pädagogik und Religionspädagogik

VL

Didaktik des Religionsunterrichts (Ilse Kögler)

Religionspädagogisches Modul I

Die Sinnhaftigkeit wie die Gestaltung des Religionsunterrichts werden laufend in Gesellschaft

und Kirche diskutiert. ReligionslehrerInnen haben den Eindruck, dass sie - wie in keinem

anderen Fach - die Existenzberechtigung ihres Faches durch Qualität und Attraktivität der

Unterrichtsgestaltung ständig unter Beweis stellen müssen. Im Bemühen, ständig die

perfekte Performance zu bieten, können unterschiedliche Ebenen und Aspekte des

Religionsunterrichts leicht aus dem Blick kommen. Diese gilt es in der Vorlesung

wahrzunehmen und zu erfassen, um so das komplexe Phänomen Religionsunterricht

verstehbarer zu machen und damit den eigenen Handlungsspielraum als ReligionslehrerIn zu

erweitern. Es wird um folgende Fragen gehen:

Welche handlungsleitenden Konzepte für den Religionsunterricht gibt es und welche

werden gegenwärtig vertreten?

Wie geschehen didaktische Analyse und Unterrichtsplanung praktisch? Wie verläuft

die „Prozessplanung“ des Unterrichts?

Welche Rollen haben dabei die an diesem Geschehen beteiligten LehrerInnen und

SchülerInnen? Welche Interaktionen bestimmen Unterricht?

Welche Hilfen bieten Lehrpläne, Schul- und Handbücher für Vorbereitung und

Unterricht? Welche Funktionen haben Methoden und Medien im Unterricht?

Beginn: Montag, 7. Oktober 2013(wird wöchentlich zweistündig gelesen; letzte VL am 18.11;)

Mündliche Prüfung

LITERATUR (IN AUSWAHL):

Hilger, Georg u.a. (Hrsg.): Religionsdidaktik. Ein Leitfaden für Studium, Ausbildung und Beruf,

München 6 2010

Mendl, Hans: Religionsdidaktik kompakt. Für Studium, Prüfung und Beruf, München 2011

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Ilse Kögler

VL

Religionspädagogische Gegenwartsfragen

Grundkurse und Vertiefung II

Religionsunterricht muss immer wieder neu gedacht werden, um in der Praxis den je

aktuellen Anforderungen gerecht zu werden. In dieser Vorlesung werden ausgewählte

neuere religionsdidaktische Lernformen (Interreligiöses Lernen, Performatives Lernen,

Konstruktivistisches Lernen…) vorgestellt und diskutiert. Ferner wird der Frage nachgegangen

ob und wie der Religionsunterricht Schülerinnen und Schüler befähigen kann, eigenständig

theologische Fragestellungen zu bedenken und zu beantworten.

Beginn: Montag, 2. Dezember 2013 (wird wöchentlich zweistündig gelesen)

Mündliche Prüfung

LITERATUR (in Auswahl):

Burrichter, Rita u.a.: Professionell Religion unterrichten. Ein Arbeitsbuch, Stuttgart 2012

Englert, Rudolf: Religion gibt zu denken. Eine Religionsdidaktik in 19 Lehrstücken, München

2013.

Ilse Kögler

SE

„Learning from Religion“ - Interreligiöses Lernen im RU

Religionspädagogisches Modul I und II - Spezielle relpäd./fachdid. Themenbereiche

Wir leben zunehmend in einer multikulturellen Gesellschaft. Umso dringlicher sind alle

Bemühungen um ein interkulturelles und interreligiöses Lernen geworden: Wie können

unterschiedliche Menschen, Kulturen und Religionen in gegenseitigem Respekt

zusammenleben? (Was) können sie voneinander lernen? In diesem fachdidaktischen

Seminar soll der Religionsunterricht in den Blick genommen werden: Welche grundlegenden

Informationen zu verschiedenen Religionen (Schwerpunkt Islam, fernöstliche Religionen)

braucht es? Wie können Prozesse der Begegnung und des Austausches initiiert werden, der

das Andere, Fremde und Rätselhafte stehen lässt, es aber durch Kommunikation zu

erschließen versucht? Wie können gemeinsame Lernerfahrungen gestaltet werden?

LITERATUR (in Auswahl):

Stephan Leimgruber: Interreligiöses Lernen, München 2007

Clauß Peter Sajak: Das Fremde als Gabe begreifen. Auf dem Weg zu einer Didaktik der

Religionen aus katholischer Perspektive, Münster 2 2010

Tautz Monika: Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht, Stuttgart 2007

24


Ilse Kögler

AG

Projektentwicklung

Religionspädagogisches Modul II /Allgemeine Pädagogik

In dieser Arbeitsgemeinschaft geht es darum, Grundkenntnisse zu Projektarbeit und

Projektprozess zu erlangen und durch eigenes Tun die verschiedenen Ebenen (Entstehung,

Projektmanagement, Teamentwicklung und Entscheidungen) zu verknüpfen und zu

erproben.

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl: 15 Personen!

Liste zur Anmeldung wird am 1. September 2013 ausgehängt!

Termine: 07.10; 14.10. und 4.11. jeweils von 14.15 – 16.00

02. 12.; 9.12 ; 16. 12.; 13.1. jeweils von 14.15 – 17.30

LITERATUR:

Daniele Mayrhofer – Hubertus A. Kröger: Prozesskompetenz in der Projektarbeit. Ein

Handbuch für Projektleiter, Prozessbegleiter und Berater. Hamburg 2 2001

Sabine Peipe: Crashkurs Projektmanagement, Freibug im Breisgau 2 2005

AG

Privatissimum für Baccalaureats- und Diplomarbeiten

Ilse Kögler

Das Privatissimum dient der Besprechung laufender Baccalaureats – und Diplomarbeiten

1. Termin: nach Übereinkunft

AG

Privatissimum für Dissertanten

Ilse Kögler

Das Privatissimum dient der Besprechung laufender Dissertationen.

1. Termin: nach Übereinkunft

AG

Theologie und Biografie

Von der Achtsamkeit auf das Biografische

Silvia Habringer-Hagleitner

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Theologisches Denken und Handeln, das sich bemüht, die Liebesgeschichte Gottes mit den

Menschen sichtbar zu machen, braucht die „Achtsamkeit auf das Biografische“. In dieser

Lehrveranstaltung werden wir uns in zweifacher Weise darin üben:

1. In der persönlichen Reflexion

Was hat meine Lebensgeschichte mit der Wahl des Theologiestudiums zu tun? Inwiefern ist

mein Leben ein „locus theologicus“, in dem sich etwas von der Wahrheit Gottes offenbart?

2. Im sensiblen Hinhören auf die biographischen Erzählungen anderer.

Achtung: LV der Studieneingangsphase.

Durchgehende Anwesenheit ist für biografisches Arbeiten erforderlich!

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl: 16 (LV wird jährlich angeboten)

Termine der Lehrveranstaltung:

Di 08.10. 13.15-15.00

Di 15.10. 9.15-17.00

Di 22.10. 9.15-17.00

Di 14.01. 9.15-14.00

Literatur siehe Reader

Silvia Habringer-Hagleitner

PV

Privatissimum für Bacc- und Diplomarbeiten

Das Privatissimum dient der Besprechung laufender Baccalaureats – und Diplomarbeiten

1. Termin: Donnerstag, 3. Oktober 2013, 13.00 Uhr

Andreas Kaltseis

SE

Methoden für Religionsunterricht und Erwachsenenbildung

In diesem Seminar werden wir unterschiedliche (kreative) Methoden praktisch erproben und

auf ihre themenentwickelnde, ich- und gruppenstärkende Wirkung sowie auf ihre

theologische Bedeutsamkeit hin reflektieren. Es kann so zum Übungsraum für schöpferisches

Handeln in lebendigen Lehr-Lernprozessen werden.

26


Das Seminar gilt als eine Voraussetzung für die Anmeldung zum Schulpraktikum und wird

jährlich angeboten.

Achtung: begrenzte TeilnehmerInnenzahl: 18 – Anmeldung mittels Liste (Rektoratstafel)

erforderlich

Termine der LV:

Do 10.10.: 9.00 s.t. - 12.30 Uhr; Ort: H 5

sowie Do 17.10., 7.11., 21.11., 5.12., 12.12. jew. 9.00 s.t. – 12.30 Uhr

Schulpraktische Ausbildung

Silvia Habringer-Hagleitner

AG

Aufarbeitung eigener Schulerfahrungen

Wer nach einigen Semestern des Studiums wieder an eine Schule kommt, für den/die werden

in der Regel viele Erinnerungen an die eigene Schulzeit wach. Vor allem das Problem der

neuen "Rolle" bereitet oft Schwierigkeiten. Die in einem Block durchgeführte Übung vor

Beginn der Einführungsphase des Schulpraktikums dient der Aufarbeitung von Erfahrungen

aus der eigenen Schulzeit und bietet Hilfen zum Einstieg in die Praxis.

Für das Studium Katholische Fachtheologie mit Qualifikation für den Religionsunterricht an

Pflichtschulen wird diese Übung sehr empfohlen. Für StudentInnen des Lehramtsstudiums

Katholische Religion wird sie auch im Zweitfach angerechnet (oder umgekehrt).

Die Übung "Aufarbeitung eigener Schulerfahrungen" wird an folgenden Tagen durchgeführt:

Mi 2.10. 9.00-12.30

Do 3.10. 9.00-12.30

Fr 4.10. 9.00-12.30

Durchgehende Anwesenheit erforderlich

PK

Basispraktikum

Andreas Kaltseis/ Ilse Kögler/ Silvia Habringer-Hagleitner

Im Basispraktikum werden durch Hospitationen und erste Lehrauftritte an unterschiedlichen

Schultypen Eindrücke von Lehr- und Lernprozessen gewonnen.

27


In der begleitenden Lehrveranstaltung werden diese Erfahrungen aufgearbeitet. Die

Studierenden lernen, wie Lernprozesse nach TZI geplant, angeleitet und evaluiert werden.

Gemeinsam werden die ersten Lehrauftritte vorbereitet und reflektiert.

Hospitationen: 22. – 24. 10.13

Blocklehrveranstaltung: 30.10. 9.00 – 17.00 und 31.10. 9.00 – 13.00

Vorbereitung und Durchführung der Lehrübung: 5.11. - 7.11.

Lehrveranstaltung: 7.11. 14.00 – 17.00

Die Gruppeneinteilung für alle TeilnehmerInnen des Basispraktikums und der

Übungsphase findet am 4.10.13 von 13.15 bis 15.00 statt.

Die Studienkommission empfiehlt, dass die Lehramtsstudierenden mit Zweitfach Religion

zusätzlich das Basispraktikum und die Fachdidaktik allgemeine Pflichtschulen absolvieren.

Anrechenbar für „Freie Wahlfächer“.

Andreas Kaltseis/ BegleitlehrerInnen

PK

ÜBUNGSPHASE allgemeine Pflichtschulen

An das Basispraktikum schließt ab 11.10.13 die Übungsphase an den allgemeinen

Pflichtschulen an.

Ziel der Übungsphase ist das Kennen lernen der Schulrealität und Religionsunterrichtspraxis

an Pflichtschulen durch Hospitation und selbständige Planung und Leitung von

Unterrichtsstunden. Die Übungsphase wird in Kleingruppen an Praxisschulen absolviert und

von BegleitlehrerInnen begleitet. Die Unterrichtsauftritte werden hospitiert und gemeinsam

reflektiert. So wird die Wahrnehmungs- und Deutungskompetenz geschult und das

Handlungsspektrum in Lehr- und Lernprozessen erweitert.

Die Übungsphase Höhere Schulen wird im SS 2014 angeboten.

AG

Fachdidaktik allgemeine Pflichtschulen

Andreas Kaltseis

In dieser Lehrveranstaltung werden die fachdidaktischen Grundkenntnisse für den

Pflichtschulbereich erweitert und vertieft. Außerdem werden Fragen und Themen, die sich

aus der reflektierten Unterrichtspraxis an den Pflichtschulen ergeben behandelt.

Die Lehrveranstaltung findet zu folgenden Terminen statt:

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Donnerstag 10.10., 17.10., 24.10., 21.11., 5.12., 12.12., 19.12. jew. 14.00 bis 16.00

Hinweis für Studierende mit Zweitfach Religion: siehe Basispraktikum

Institut für Bibelwissenschaft des Alten und Neuen Testaments

Wundererzählungen im Neuen Testament

Einübung des exegetischen Methodenrepertoires

Christoph Niemand / Michael Zugmann

Anrechenbarkeit nach StPl 08

SE, Wahlmodul I + II, Diplom-, Bakkalaureats-, Magistermodul, 3 CP

Termin: Donnerstag, 16.15 bis 18.00 Uhr

Beginn: 10. Oktober – weitere Termine:

17., 24., 31. Oktober; 7., 14. Oktober; 5., 12., 19. Dezember; 9., 16. Jänner

Ort: Seminarraum 2

Kurzbeschreibung

Wundererzählungen stellen einen beträchtlichen Anteil der Textmenge in Evangelien und

Apostelgeschichte: Dämonenaustreibungen und Krankenheilungen; Gehen über Wasser,

Beendigung eines Sturmes durch Zuruf und Verwandlung in eine übermenschlich leuchtende

Gestalt. Eine Mahlzeit, bei der auch ohne entsprechende Vorräte Tausende satt werden. Und

– um auch das noch zu toppen – das Aufrichten und Zurückrufen von Gestorbenen, die dann

auch wirklich ins Leben zurückkehren …

Wollen diese Erzählungen von tatsächlichen Ereignissen berichten oder sind sie von vorne

herein legendarische Fiktion? Handelt es sich um Propagandamaterial, das naive Gemüter

beeindrucken will, oder eher um hintergründig gebaute Symbol-erzählungen, die auf die

Tiefenschichten menschlicher Psyche einwirken? Was haben Wundergeschichten ihren

antiken ErstleserInnen verheißen – und können sie auch heute noch analoge Reaktionen

auslösen?

Neben solchen „wunder-theoretischen“ Fragen der Hermeneutik werden wir uns auf der

„technischen“ Ebene mit den typischen Elementen und Formen von antiken

Wundererzählungen auseinandersetzen und entdecken, dass es in den Menschen – auch in

heutigen noch – so etwas wie ein kulturell abgespeichertes Vorwissen gibt, was alles zu einer

richtigen Wundererzählung dazugehört. Der eigentliche Schwerpunkt liegt dann auf der

Auslegung einiger ausgewählter Wundererzählungen, die wir in einzelnen

29


Methodenschritten gemeinsamen durcharbeiten werden – ohne „Großreferate“, sondern

durch je kleinräumige Aufgabenstellungen: z.B. Übersetzen und Gliedern; Vergleich der

untersuchten Geschichte mit dem Repertoire typischer Motive; Blick auf zeitgenössische

Realien und intertextuelle Anspielungen; historische Rückfrage und heutige Wirkung.

Literatur

ZIMMERMANN, Ruben (Hg.), Kompendium der frühchristlichen Wundererzählungen. Band 1:

Die Wunder Jesu, Gütersloh 2013.

THEISSEN, Gerd, Urchristliche Wundergeschichten. Ein Beitrag zur formgeschicht-lichen

Erforschung der synoptischen Evangelien (StNT 8), Gütersloh 1974.

STROTMANN, Angelika, Der historische Jesus: eine Einführung (Grundwissen Theologie; UTB

3553), Paderborn 2012, 120-128 (Realsymbole der Königsherrschaft Gott – Die Wundertaten

Jesu als Manifestation der anbrechenden Gottesherrschaft)

Voraussetzungen




Graecum (Prüfung oder wenigstens Kursbesuch abgeschlossen)

Biblisches Proseminar abgeschlossen

Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme

Prüfung

regelmäßige und aktive Mitarbeit, Kurzreferate, Abgabe einer Seminararbeit

Um Eintrag in die Anmeldeliste vor dem Rektorat wird gebeten!

VL Einführung in den Pentateuch und die Geschichtsbücher

Gillmayr-Bucher

Termin: Mittwoch 16:15-18:00

Beginn: 2 Oktober 2013

Ort: HS 1

Kurzbeschreibung

Diese Vorlesung bietet eine Einführung in die Bücher des Pentateuch und die sogenannten

Geschichtsbücher.Ausgehend von der kanonischen Endgestalt der Bibel wird nach der

Überlieferung und Zusammenstellung biblischer Schriften gefragt. Dabei sollen sowohl die

theologischen Fragen zur Sprache kommen, die sich mit der Auswahl und Zusammenstellung

der Texte zu größeren Einheiten verbinden, als auch die geschichtlichen und

religionsgeschichtlichen Rahmenbedingungen, unter denen die Sammlung erfolgt ist.

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Folgende Aspekte werden in dieser Vorlesung besonders hervorgehoben:

(1) Aufbau, literarische Gestalt, Gedankenwelt und Theologie der einzelnen Bücher

(2) Darstellung und Diskussion unterschiedlicher Theorien zur Entstehungsgeschichte der

einzelnen Bücher

Literatur



Zenger, Erich u. a., Einleitung in das Alte Testament. 8. Auflage hg. von Christian

Frevel (KStTh 1,1), Stuttgart 8. Aufl. 2012.

Gertz, Christian u.a. (Hg). Grundinformation Altes Testament. Eine Einführung in

Literatur, Religion und Geschichte des Alten Testaments. Göttingen 2006.

Hinweis

Für alle Studierenden im ersten Semester ist als Vorbereitung zur Vorlesung die Lektüre

folgender Bücher sehr empfehlenswert:

Baumann, Gerlinde. Die Bibel: Wissen was stimmt. Freiburg 2008.



Dohmen, Christoph; Hieke, Thomas. Das Buch der Bücher. Die Bibel - Eine

Einführung. Regensburg 2007 (2. Auflage).

Dohmen, Christoph. Die Bibel und ihre Auslegung. München 2003 (2. Auflage).

Prüfung

1. Teil: schriftliche Exegese zu einer Bibelstelle (Umfang ca. 6-8 Seiten; Abgabefrist

18.12.2013)

2. Teil: schriftlicher Test (45 min) in der Prüfungszeit

VL Geschichte und Religion Israels

Gillmayr-Bucher

Beginn: Dienstag 8. Oktober 16:15-17:00

die weiteren Vorlesungen sind zweistündig,

jeweils Dienstag 16:15-18:00:

22., 29. Oktober,

5., 12. November,

3., 10. Dezember

Ort: HS 2

Kurzbeschreibung

Diese Vorlesung bietet einen geschichtlichen Überblick zu der Zeit, von der die biblischen

Texte erzählen (ca. 1500 v.Chr. bis 100 n.Chr.).

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Die Geschichte und Religionsgeschichte Israels/Palästinas wird anhand von archäologischen

und literarischen Zeugnissen dargestellt.

Literatur



Dietrich, Walter (Hg.). Biblische Enzyklopädie (12 Bd). Stuttgart.

Knauf, Ernst Axel: Die Umwelt des Alten Testaments. (Neuer Stuttgarter Kommentar:

Altes Testament 29). Stuttgart 1994.

Themenheft: Gott und die Götter. Welt und Umwelt der Bibel 11 (1999)



Israel Finkelstein, Israel ; Silberman, Neil Asher. Keine Posaunen vor Jericho. Die

archäologische Wahrheit über die Bibel. München 2002.

Rainer Albertz, Religionsgeschichte Israels in alttestamentlicher Zeit.

1. Von den Anfängen bis zum Ende der Königszeit (Grundrisse zum Alten Testament

8). Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2. Aufl., 1996.

2. Vom Exil bis zu den Makkabäern (Grundrisse zum Alten Testament 8). Göttingen :

Vandenhoeck & Ruprecht: 2. Aufl., 1997.

Prüfung

Schriftliche Prüfung

Erster Klausurtermin:

17. Dezember 16:15-17:00

Lektüre: Hebräisch-Griechisch-Latein

Niemand/Gillmayr/Urbanz/Zugmann

Termin: Mittwoch 14:00 - 16:00 (120 min!)

Beginn: 9. Oktober

weitere Termine (mein Vorschlag):

16., 23., 30. Oktober; 6., 13., 20. November; 4., 11., 18. Dezember

Ort: HS 4

Kurzbeschreibung

Sie haben Freude an biblischen Büchern und möchten einen Blick hinter die Übersetzungen

auf die originalsprachlichen Texte werfen? Sie suchen nach einer Möglichkeit, Ihre

Hebräisch-/Griechisch- und Lateinkenntnisse auszuprobieren? Oder möchten Sie - ganz

pragmatisch - für die Lehrveranstaltungen und Prüfungen des zweiten Studienabschnitts

bzw. Masterstudiums Ihre Sprachkenntnisse etwas auffrischen? Dann sind Sie in diesem Kurs

richtig!

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Gemeinsam wollen wir einfache hebräische und griechische Texte aus dem Alten und Neuen

Testament lesen und uns auch deren alte Überetzungen (Septuaginta, Vulgata) ansehen.

Voraussetzungen

Grundkenntnisse in einer der drei Sprachen

Bereitschaft zur regelmäßigen und aktiven Teilnahme

Regelmäßige Übersetzung eines Textes aus der Sprache Ihrer Wahl

(Übersetzungshilfen werden zur Verfügung gestellt!)

Prüfung

regelmäßige und aktive Mitarbeit, Abgabe einer Übersetzung

Um Eintrag in die Anmeldeliste vor dem Rektorat wird gebeten!

SE/PS Königsbilder im Alten Testament

Elisabeth Birnbaum

Termine: Montag, 14:15-16:00; 1.Einheit: Montag, 7.10.2013, wöchentlich

Kurzbeschreibung

Das Königtum wird im Alten Testament äußerst ambivalent bewertet. Einerseits scheint ein

König zur Stabilisierung von Gerechtigkeit und Friede unabdingbar zu sein, andererseits wird

die menschliche Königsherrschaft im Widerspruch zur Königsherrschaft Gottes gesehen. Das

Seminar möchte die Studierenden in die verschiedenen Königsbilder des Alten Testaments

einführen und anhand ausgewählter Texte aus unterschiedlichen Büchern (Deuteronomium,

Samuel- und Königsbücher, Chronik, Psalmen, Propheten, Weisheitsbücher) zentrale

Vorstellungen und Erwartungen, die sich an einen König in Israel knüpfen, erarbeiten. Dabei

werden in der gemeinsamen Arbeit an den Texten auch unterschiedliche exegetische

Methoden der Textauslegung kennengelernt und eingeübt. Ziel des Seminars ist es somit,

die Studierenden gleichermaßen mit theologischen und exegetischen Fragestellungen und

Lösungsansätzen vertraut zu machen.

Art der Prüfungen:

a) Studierende, die das Seminar als Proseminar besuchen: schriftliche ("Haus"-)Übungen

während des Semesters

b) Studierende, die bereits ein biblisches Proseminar besucht haben: 1-2 Impulsreferate und

1 kleine schriftliche Übung

c) für alle: Anwesenheit (max. 2 Fehlstunden), aktive Mitarbeit und pünktliche Abgabe der

Übungen auf die Lernplattform werden in die Benotung einbezogen

Methoden: Blended learning: 1-2 Einheiten werden nicht als gemeinsame Seminarsitzung

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stattfinden. Stattdessen werden Aufgaben in Kleingruppen bzw. einzeln auf der

Lernplattform moodle erarbeitet; Präsentationen, Impulsreferate und Übungen

Literatur:

* Jungbluth, Rüdiger, Im Himmel und auf Erden: Dimensionen von Königsherrschaft im

Alten Testament (Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament, 10. Folge, 16),

Stuttgart 2011.

* Lux, Rüdiger (Hg.), Ideales Königtum. Studien zu David und Salomo (Arbeiten zur Bibel

und ihrer Geschichte 16), Leipzig 2005.

* Müller, Reinhard, Königtum und Gottesherrschaft. Untersuchungen zur

alttestamentlichen Monarchiekritik (Forschungen zum Alten Testament 2. Reihe, 3)

Tübingen 2004.

Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.

Um Eintrag in die Anmeldeliste vor dem Rektorat wird gebeten!

Hebraicum / Grundkurs

Werner Urbanz

Termin: Mo 16.15–17.50

Ort: H2

Beginn: 07. Oktober 2013

Beschreibung der Inhalte:

Sprachen eröffnen Welten. Der Grundkurs des (Alt-)Hebräischen der Bibel soll einen

vertieften Zugang zu den Texten des Alten Testaments ermöglichen. Elemente sind:

Beherrschung der hebräischen Schrift- und Artikulationszeichen; hebr. Wörter und Sätze

lesen und transliterieren; Grundelemente der Verb- und Nominalbildungen; häufige Vokabel

und zentrale Begriffe; Übersetzung einfacher Texte; Hinweise auf (Basis-)Hilfsmittel.

Methodik:

Neben der Präsentation des neues Stoffes wird großer Wert auf die (Haus)Übungen gelegt,

welche gemeinsam jede Stunde erarbeitet werden. Daher ist eine Vor- und Nachbereitung

der Stunden nicht nur gefordert sondern auch sinnvoll.

Prüfung (neuer Modus im WS):

Erstmals wird die Gesamtleistung auf drei Teilprüfungen aufgeteilt (Mitte Nov., Ende Dez.,

Ende Jänner). Damit soll eine konsequentere und kontinuierliche Mitarbeit der Studierenden

gefördert werden, welche auch eine längerfristige und tiefergehende Festigung der

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erworbenen Kompetenzen unterstützen soll. Weitere Details werden zu Kurs-Beginn

bekannt gegeben.

Literatur:

Ein eigens erstelltes Skriptum kann für LV-Teilnehmende ab Oktober abgerufen werden.

Darin sind alle notwendigen Unterlagen sowie weitere Literaturhinweise enthalten. Infos

dazu im Kurs.

Um Eintrag in die Anmeldeliste vor dem Rektorat wird gebeten!

Institut für Philosophie

Die philosophischen Lehrveranstaltungen finden sich im Kapitel „Fachbereich Philosphie“.

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Studienführer für die Lehrveranstaltungen des Instituts für

Kunstwissenschaft und Philosophie ad instar facultatis (IKP) für das

Wintersemester 2013/14

Fachbereich Kunstwissenschaft

2 VL+L (3+2 CP)

Monika Leisch-Kiesl

Einführung in die Kunstwissenschaft

Wie betrachte ich ein Bild bzw. ein Bauwerk? Welche Fragen lassen sich an Werke der Kunstund

Architekturgeschichte stellen? Die VL gibt einen Überblick über die Entwicklung des

Fachs sowie über die wesentlichen kunstwissenschaftlichen Methoden (Ansatzpunkte,

VertreterInnen, Stärken/Schwächen).

Anrechenbarkeit:

BA: Einführungsmodul: Einführung in die Kunstwissenschaft

Termin: Mo, 14.00 – 15.30

Beginn: 7.10.2013

Prüfung mündlich

Die Vorlesung wird durch einen moodle-Kurs unterstützt.

Literatur:

Baumgartner, Marcel, Einführung in das Studium der Kunstgeschichte, Köln 1998

Belting, Hans u.a. (Hg.), Kunstgeschichte. Eine Einführung, Berlin 6 2003

Brassat, Wolfgang/ Kohle, Hubertus (Hg.), Methoden-Reader Kunstgeschichte. Texte zur

Methodik und Geschichte der Kunstwissenschaft, Köln 2003

Held, Jutta/ Schneider, Norbert, Grundzüge der Kunstwissenschaft. Gegenstandsbereiche -

Institutionen – Problemfelder, Köln 2007

2 VL+L (3+2 CP)

Monika Leisch-Kiesl

Kunstgeschichte I

Ziel der VL ist es einen groben Überblick über die (europäische) Kunstgeschichte von den

Anfängen bis 1800 zu erarbeiten: In welchen Funktionszusammenhängen bilden sich

künstlerische Ausdrucks- und Kommunikationsformen? [Funktionsästhetik] Was sind die

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wesentlichen formalen und inhaltlichen Charakteristika künstlerischer Sprachformen der

einzelnen Epochen der (abendländischen) Kunstgeschichte? [Stilgeschichte, Ikonographie]

Und nicht zuletzt: wie wird Kunstgeschichte geschrieben und wie verändern sich

Fragestellungen dieser Disziplin?

Neben dem Bestreben, grobe Linien zu ziehen, werden mittels exemplarischer Beispiele die

unterschiedlichen Funktionen und Formen der Bildenden Kunst im Laufe der Geschichte

vorgestellt.

Anrechenbarkeit:

BA: Grundmodul Kunstwissenschaft: Kunstgeschichte I (3+2 CP)

Termin: Mo, 16.00 – 17.30

Beginn: 7.10.2013

Prüfung schriftlich (Klausur)

Die VL wird durch einen moodle-Kurs unterstützt.

Literatur:

Duby, Georges / Daval, Jean-Luc, Skulptur. Von der Antike bis zur Gegenwart, (4 Bde, Köln

1996) Neuaufl. in Broschur 2002

Gombrich, Ernst, H., Die Geschichte der Kunst, (Originalausgabe: The Story of Art, London

1950) erw., überarb. u. neu gestaltete 16. Ausg. Stuttgart 1986, Neuaufl. in Broschur, 2. u. 3.

Aufl. Berlin 2001

Honour, Hugh/ Fleming, John, Weltgeschichte der Kunst, Kart.Neuauflage München 2007

(London 1982, dt. München 2000)

Kemp, Martin (Hg.), Dumont Geschichte der Kunst, Köln 2007 (The Oxford Historyof Western

Art, Oxford 2000)

SE/ SV+KO+L

Monika Leisch-Kiesl

Kunst als Forschung – Wissenschaft als Kunst

Mit der Neuordnung der wissenschaftlichen Landschaft im Zuge des sogenannten „Bologna-

Prozesses“ vor über 10 Jahren hat sich auch das Verhältnis zwischen Kunst und Wissenschaft

verschoben: Mehr denn je beanspruchen KünstlerInnen, eigene Formen des Forschens zu

entwickeln und stellen damit auch traditionelle Vorstellungen von Wissenschaft in Frage.

Ziele des SE sind,

1. einen Überblick über die aktuelle Diskussion zu erarbeiten;

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2. historische Bezugsfelder herzustellen (poiesis: Antike; artes: Mittelalter; Perspektive:

Renaissance; Ästhetik: Aufklärung; Natur- versus Geisteswissenschaften: 19. Jahrhundert,

etc.);

3. Systematisierungen vorzunehmen;

4. weiterführende Fragestellungen zu benennen.

Eine internationale Fachtagung zum Thema „Kunst_Wissenschaft_Theologie“ (28.–

29.11.2013, KTU Linz) ist integrierter Bestandteil des SE.

Pflichtlektüre zur Einführung:

Borgdorff, Henk, Die Debatte über Forschung in der Kunst, in: subtexte 03. Künstlerische

Forschung. Positionen und Perspektiven, hdk Zürich 2009, 23–51

http://ipf.zhdk.ch/deutsch/produkte/publikationsreihe-subtexte/subtexte-03-kunstlerischeforschung

(19.05.2013)

Weitere Literatur wird im SE bekannt gegeben.

Anrechenbarkeit:

MA: Aufbaumodul Kunstwissenschaft I : Spezialthemen der Moderne/ Gegenwart (5 CP);

Spezialmodul Kunstgeschichte: Spezialfragen der Kunstwissenschaft (5 CP); SE-M:

Ausgewählte Themen der Kunstwissenschaft (5 CP)

BA: (nach Maßgabe freier Plätze) SE-B: Ausgewählte Themen der Kunstwissenschaft (8 CP)

(Voraussetzung für die Anrechnung der LV ist eine Anwesenheit von mindestens zwei Drittel

der SE-Blöcke; die Fachtagung wird als ein SE-Block gewertet.)

Termine:

11.10.2013, 9.00-10.30

25.10., 9.00–13.00

15.11., 9.00–13.00

22.11., 9.00–13.00

Do, 28.11., 17.00 – Fr, 29.11., 22.00

Internationale Fachtagung: Kunst_Wissenschaft_Theologie

Die Fachtagung versteht sich als integrierter Bestandteil des SE. Eine jedenfalls partielle

Teilnahme (ein Halbtag) ist verpflichtend.

Fr 13.12., 9.00–13.00

Fr 20.12., 9.00–13.00

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PK

Monika Leisch-Kiesl/ Julia Allerstorfer

Projektarbeit Kunst-Kon-Texte

Ziel der Projektarbeit ist es, mit Blick auf zukünftige Tätigkeitsbereiche und Berufsperspektiven

in einem konkreten gesellschaftlichen Handlungsfeld (Museum, Denkmalpflege, Kirche,

Erwachsenenbildung, Wirtschaft etc.) ein Kunstprojekt zu realisieren. Wo möchte ich ein

Kunstprojekt realisieren und in welcher Form soll am ausgewählten Ort Kunst zur Sprache

kommen, gilt es zu fragen.

Der/die Studierende haben ein Handlungsfeld eigenständig zu wählen, ein Projekt zu entwickeln

und es vor Ort durchzuführen. In einer schriftlichen Arbeit sollen die Projektgenese

dargestellt und die Erfahrungen reflektiert werden. Die Projektarbeit kann alleine oder in

einem Team durchgeführt werden.

Die LV-Leiterinnen bieten Anregung und Unterstützung, die Gruppe dient zum

Erfahrungsaustausch.

Anrechenbarkeit:

StPl 08: MA: Spezialmodul Kunstvermittlung: Projektarbeit (10 CP)

Termine nach Vereinbarung

Die VL wird durch einen moodle-Kurs unterstützt.

SV (Thematisches Modul der ThF)

Monika Leisch-Kiesl

Kunst in Religion / Religion in Kunst

Gemäß dem Verständnis Ernst Cassirers sind Religion und Kunst zwei unterschiedliche

Formen (neben anderen), Welt wahrzunehmen, zu deuten und zu reflektieren. Inwiefern ist

es legitim, nach möglichen Berührungspunkten dieser beiden Wirklichkeiten zu fragen? Wie

hat sich das Neben- und Mit- und möglicherweise auch Gegeneinander von Christlicher

Religion und Bildender Kunst im Laufe der Geschichte entwickelt? Wie stellt sich dieses

Verhältnis in anderen Religionen, etwa dem Judentum oder dem Islam dar? Mit welchen

(kunstwissenschaftlichen) Methoden lässt sich dieses Themenfeld wissenschaftlich erörtern?

Was sind gegenwärtig wichtige Vertreterinnen eines Dialoges zwischen Kunst und Kirche/n?

Ziel der LV ist es, einen Einblick in das vielfältige und komplexe Themenfeld zu gewinnen und

ein kritisches Bewusstsein für sowohl Eigenständigkeit als auch Berührungspunkte der

beiden Wirklichkeitsbereiche zu entwickeln.

Anrechenbarkeit:

Thematisches Modul II: Kunst in Religion / Religion in Kunst (1 CP, 10 LE)

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Termine:

Di, 12.11.2013, 10.15–11.00

Di, 03.12.2013, 10.00–13.00

Di, 10.12.2013, 10.00–13.00

Di, 17.12.2013, 10.00–13.00

Prüfung mündlich; die Vorlesung wird durch einen moodle-Kurs unterstützt

1 PV

Monika Leisch-Kiesl

Privatissimum für Master-/ Diplomarbeit

Anrechenbarkeit:

MA: Mastermodul Kunstwissenschaft: Privatissimum (2 CP)

Termine nach Vereinbarung

Das PV wird durch einen moodle-Kurs unterstützt.

1 PV

Monika Leisch-Kiesl

Privatissimum für DissertantInnen

Anrechenbarkeit: Doktoratsstudium

Termine nach Vereinbarung

Das PV wird durch einen moodle-Kurs unterstützt.

UE

Reinhard KREN, Einführung in das Wissenschaftliche Arbeiten (HS 4)

Anrechenbarkeit

StPl 08: BA, Einführungsmodul (2 CP)

Die UE ist Teilnahmevoraussetzung für fachspezifische Proseminare und Seminare!

Beschreibung

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Die Übung vermittelt grundlegende (handwerkliche) Fertigkeiten wissenschaftlichen

Arbeitens (Literaturrecherche, Bildrecherche, Dokumentation von Literatur) und führt in den

Umgang mit (wissenschaftlichen) Texten sowie das Verfassen schriftlicher Arbeiten ein. Im

Zusammenhang damit werden stets auch Fragen gestellt nach Wissen(schaft)skultur(en),

nach Verständnis und Selbstverständnis von Wissenschaft, nach Haltungen und

Herangehensweisen von Wissenschaftler/inne/n. „Wissenschaftliches Arbeiten“ soll auf

diese Weise nicht als mechanisch zu befolgendes Regelkorsett vorgeführt werden (das sich

etwa darin schon erschöpft „richtig“ zu zitieren), sondern vielmehr als sinnvolles (und immer

auch bewegliches) System eines ganzen Bündels von Kompetenzen, die zu selbständiger

wissenschaftlicher Arbeit – als dem Ziel universitärer Ausbildung – befähigen.

Rahmenbedingungen

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung (kontinuierliche Teilnahme [s. Studienplan BA § 7,

Abs. 11]), Bearbeitung von (aufeinander aufbauenden) Hausübungen (Recherche,

begleitende Lektüre), auf den Hausübungen fußende kurze schriftliche Abschlussarbeit,

mündliche Abschlussprüfung.

Termine

Fr., 18.10.2013, 9:00–11:00 Uhr [pünktlich!]

Fr., 25.10.2013, 9:00–12:00 Uhr

dann Blockung

Fr., 15.11.2013, 9:00–13:30 Uhr

Fr., 06.12.2013, 9:00–13:30 Uhr

Fr., 20.12.2013, 9:00–13:30 Uhr

Fr., 10.01.2014, 9:00–13:30 Uhr

Fr., 24.01.2014, 9:00–13:30 Uhr

Anmeldung

Formlose schriftliche Anmeldung mit einem kurzen Hinweis zu eventuell vorhandenen

Erfahrungen im Wissenschaftlichen Arbeiten (Fachbereichsarbeit, Studium usw.) per eMail

bei Mag. Kren Reinhard (r.kren@ktu-linz.ac.at).

Anmeldeschluss: Mo., 14.10.2013 – Bekanntgabe der TN-Liste: 16.10.2013

Vorbereitung

Bitte machen Sie sich für die erste Zusammenkunft am 18.10.2013 Gedanken zu folgenden

Fragen:

- Was ist Wissenschaft?

- Was erwarte ich mir von wissenschaftlichem Arbeiten bzw. was stelle ich mir

unter wissenschaftlichem Arbeiten vor?

(Hinweis: Gemeint sind bei dieser Frage nicht die Erwartungen an die

Lehrveranstaltung, sondern an die Tätigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens.)

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Literatur

Zur Lehrveranstaltung wird ein Skriptum („Reader Wissenschaftliches Arbeiten“, bearb. v.

Reinhard Kren) zur Verfügung gestellt (begleitende Pflichtlektüre; siehe www.ktu-linz.ac.at

IKP IKP – Wissenschaftliches Arbeiten/Materialien [mit Beginn des Wintersemesters

2013/14 wird eine überarbeitete/aktualisierte Version zur Verfügung stehen]).

Grundlagenliteratur (Auswahl)

Eco, Umberto, Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt, übers. v. Walter

Schick, Heidelberg 10 2003 (zuletzt: 13., unveränd. Aufl. 2010)

Franck, Norbert, Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten, Frankfurt a. Main 2 2007

Flatscher, Matthias/Posselt, Gerald/Weiberg, Anja, Einführung ins Wissenschaftliche

Arbeiten für PhilosophInnen, Wien 2005

5T EX BegegnungsRÄUME von KUNST und RELIGION seit den 1950er Jahren in

Oberösterreich, Wien und Graz

Dr. in Martina Gelsinger

Beschreibung

Die Exkursion setzt sich zum Ziel, den Studierenden zeitgenössische Kunst in

Kirchenräumen und kirchlichen Einrichtungen seit den 1950er Jahren zu vermitteln. Einen

besonderen Stellenwert nehmen dabei Entstehungszusammenhang und Rezeption der

Werke im Kontext von Auftraggebern, Künstlern und der (kunst-)historischen Verortung

im Kontext eines gewachsenen Zustandes und der Erneuerung der Liturgie ein.

Inkunabeln des modernen Kirchenbaus in der Diözese Linz, wie die Pfarrkirche Linz-St.

Theresia, stehen dabei ebenso am Programm wie die Farbglasfenster von Siegfried

Anzinger in der Pfarrkirche Weyer, Kirchenneubauten der vergangenen Jahre und

Altarraumgestaltungen.

Ein örtlicher Schwerpunkt wird dabei auf das Umfeld des Studienstandortes gelegt (Linz,

Steyr-Ennstal, Wels-Innviertel). Zudem führt eine Tagesfahrt jeweils nach Wien und Graz

[siehe Programmplanung].

Anrechenbarkeit

IKP: StPl 08: BA Vertiefungsmodul Kunstwissenschaft II: Kunst vor Ort/Begegnung mit

Originalen (5CP) – Inlandsexkursion

(Teilnahmevoraussetzung: Absolvierung des Einführungsmoduls BA [StPl 08,

Bachelorstudium, §5])

Theologische Fakultät (nach Maßgabe freier Plätze): Thematisches Modul II (Kunst):

Konkretionen; Bakkalaureatsmodul; Magistermodul (jew. 3 CP).

(Teilnahmevoraussetzung: Absolvierung UE Wissenschaftliches Arbeiten, AG Methodische

Zugänge zur Kunstwahrnehmung)

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Anmeldemodalitäten

Anmeldung mit einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 27. Juni 2013 bei

Exkursionsleiterin Dr. in Martina Gelsinger per eMail unter mgelsinger@hotmail.com.

In Einzelfällen können Nachmeldungen bis 20. September 2013 berücksichtigt werden.

Maximale Teilnehmerzahl: 25.

Termine

Erste Vorbesprechung/Themenvergabe: Freitag, 28. Juni 2013, 10:00–12:00 Uhr, HS 5

Vorbespr./Einführung:

Freitag, 4. Oktober 2013, 10:00–12:00 Uhr

Exkursionstermine: Fr./Sa. 11./12.10.2013 Fr./Sa. 18./19.10.2013 Fr. 25.10.2013

Nachbesprechung:

Programmplanung

Tag 1 – Linz

November 2013 (Termin n. Vereinb.)

Pfarrkirche St. Theresia, Arch. Rudolf Schwarz, Georg Meistermann, Rudolf Kolbitsch

Langholzfeld, Pfarrkirche Hl. Kreuz, Arch. E. Hiesmayr, Karl Prantl

Katholische Hochschulgemeinde, Raum der Stille, und Ursulinenkirche Linz (temporäre

Projekte)

Pfarrkirche Herz Jesu, Fritz Hartlauer, Alfred Stifter, Rudolf Kolbitsch, Marga Persson

Pfarrkirche Christkönig, Arch. Popp&Behrens, Lydia Roppolt, Max Weiler, Rudolf Kolbitsch

voest Seelsorgestelle, x-Architekten, Gerhard Brandl

Kunstreferat/Petrinum [kein Referat]

Tag 2 – Enns-Steyr-Ennstal

Enns, Pfarrkirche St. Marien, Markus Prachensky, Peter Dimmel

Steyr/Resthof, Pfarrkirche St. Franziskus, Arch. Riepl&Riepl, Keith Sonnier

Kronstorf, Pfarrkirche Hll. Bartholomäus und Katharina, Inge Dick, Hannes Haslecker

Hargelsberg, Pfarrkirche Hl. Andreas, Alfred Haberpointner

Garsten, Pfarr- (ehem. Stifts-)kirche, Maria Himmelfahrt, Michael Kienzer

Ternberg, Pfarrkirche Hl. Peter und Paul, Leo Zogmayer

Weyer, Pfarrkirche Hl. Johannes Ev., Siegfried Anzinger, Alois Lindenbauer

Tag 3 – Wels-Gaspoltshofen-Innviertel

Wels, Stadtpfarrkirche Hl. Johann Ev., Margret Bilger, Roland Kollnitz, Mary Fernety

Gaspoltshofen, Pfarrkirche Hl. Laurentius, Peter Sandbichler

Sigharting, Pfarrkirche Hl. Pankraz, Werner Feiersinger

Dorf an der Pram, Pfarrkirche Hl. Wolfgang, Ewald Walser, Andreas Sagmeister

St. Marienkirche bei Schärding, Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Margret Bilger

Wernstein, Pfarrkirche Hl. Georg, Arch. Telesko/Werthgarner, K. Prantl, R. Kolbitsch, Gerhard

Knogler

Rainbach im Innkreis, Pfarrkirche Hl. Petrus, Sepp Auer

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Tag 4 – Wien

Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit am Georgenberg, Fritz Wotruba

Konzilsgedächtniskirche, Arch. Lackner

Kapelle der Katholischen Hochschulgemeinde im Edith-Stein-Haus , Ottokar Uhl

Jesuitenkirche/Universitätskirche - Position Gegenwart, Michael Kienzer, Manfred Erjautz

u.a.

Tag 5 – Graz

Pfarrkirche St. Andrä und Dominikuskapelle, Michael Kienzer, Markus Wilfling, Lois

Weinberger, u.a.

Priesterseminar, Manfred Erjautz, Arnulf Rainer, Rudolf Szyszkowitz

Stiegenkirche, Gustav Troger, Gottfried Mairwöger

Kapelle in der Katholischen Hochschulgemeinde, Leo Zogmayer, und Universitätskirche

Maria Himmelfahrt am Leech, Karl Prantl

Herz Jesu Kirche, Gustav Troger

UE Bildbeschreibung vor Originalen / AG Methodische Zugänge zur Kunstwahrnehmung

(Winder)

Anrechenbarkeit:

Kunstwissenschaft: BA: Einführungsmodul: Bildbeschreibung vor Originalen (2 CP)

Theologie: StPl 08: Thematisches Modul II: Method. Zugänge zur Kunstwahrnehmung (2 CP,

12 dLE)

Wie beschreibe ich Kunstwerke? Wie fasse ich das Gesehene in Worte und warum ist die

Bildbeschreibung ein so wichtiger Ausgangs- und Angelpunkt für jegliche

Auseinandersetzung mit Kunst? An und vor Originalen – Werken der Malerei, Plastik,

Videokunst, Fotografie, Installationskunst und Architektur – soll das Sehen eingeübt und eine

adäquate Begrifflichkeit für die Beschreibung erarbeitet werden. Die Übung findet nach den

Einführungsveranstaltungen an verschiedenen Orten in Linz statt.

Literatur:

Barnet, Sylvan, A short guide to writing about art, New York 8 2005

Rebel, Ernst (Hg.), Sehen und Sagen. Das Öffnen der Augen beim Beschreiben der Kunst,

Ostfildern 1996

Koepf, Hans/Binding, Günther, Bildwörterbuch der Architektur, 4. überarb. Aufl., Stuttgart

2005

Boehm, Gottfried/Pfotenhauer, Helmut (Hg.), Beschreibungskunst – Kunstbeschreibung.

Ekphrasis von der Antike bis zur Gegenwart, München 1995

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Pächt, Otto, Methodisches zur kunsthistorischen Praxis. Ausgewählte Schriften, hg. v. Jörg

Oberhaidacher/Artur Rosenauer/Gertraut Schikola, München 1986

Termine/Hinweise:

Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Anzahl der Teilnehmer/innen ist auf

max. 22 Personen beschränkt. Bei dieser Lehrveranstaltung besteht Anwesenheitspflicht.

Erste Zusammenkunft: Do, 10. Oktober 2013, 13:00 Uhr s.t.

Termine: 10.10., 17.10.:13.00-14.30 Uhr, 14.11., 05.12., 12.12., 19.12., 09.01.: 13.00-17.00

Uhr, 16.01.: 13.00-14.30 Uhr

Anmeldemodus:

Schriftliche Anmeldung per Email an die LV-Leiterin (s.winder@ktu-linz.ac.at) mit einer

kurzen inhaltlichen und formalen Begründung (Studienrichtung, Studienzahl, Vorkenntnisse;

Stellenwert der LV im Studienfortgang). Die definitive TN-Liste wird vor Beginn der LV per

Aushang bekannt gegeben.

Anmeldeschluss: 03. Oktober 2013

2 PS (3CP)

Julia Allerstorfer

The Body as Icon: Repräsentationsstrategien des Körpers in der Kunst des 20. und 21.

Jahrhunderts

Der thematische Fokus des Proseminars ist auf die unterschiedlichen Strategien der

Re/Präsentation von Körperlichkeit in ausgewählten künstlerischen Produktionen des 20.

und 21. Jahrhunderts gerichtet. Von Interesse ist hierbei die Tendenz zur Auflösung,

Fragmentierung und Dekonstruktion von figurativen Darstellungen, die sich in der Kunst der

Postmoderne intensiviert hat. Der Körper wird als wandelbares „Zeichen“ innerhalb eines

semiotischen Systems verstanden, das im künstlerischen Kontext auf materielle

Trägermedien rekurriert, um ambivalente Botschaften zu vermitteln und Aussagen zu

tätigen. Im Hinblick auf körperliche Inszenierungen, Ethnizität und Geschlecht werden neben

kunstwissenschaftlicher Literatur gleichermaßen auch Texte der Gender und Postcolonial

Studies von Interesse sein. Das Angebot der vorzutragenden Referate reicht von

künstlerischen Einzelpositionen und Kunstströmungen bis hin zu themenspezifischen

Ausstellungen. Je nach Bereitschaft und Interessenslage der Teilnehmer/innen ist zudem

mindestens eine Exkursion in Form eines Ausstellungsbesuches geplant.

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Anrechenbarkeit:

StPl 08: BA: Einführungsmodul: Ausgewählte Themen der

Kunst- und Architekturgeschichte (3 CP)

StPO 05: (I:) Einführung in die Kunstgeschichte, Methoden

Voraussetzung:

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Anmeldemodus:

Schriftliche Anmeldung an die LV-Leiterin (E-Mail: j.allerstorfer@ktu-linz.ac.at)

Die definitive TN-Liste wird vor Beginn der LV per Aushang bekannt gegeben.

Anmeldeschluss: 2.10.2013

Bekanntgabe der TN-Liste: 3.10.2013

Themenvergabe: Fr, 4.10.2013: 9:00-10:00/ 10:30

Weitere Termine: 08.11., 22.11., 13.12., 17.01., 24.01

Prüfungsmodalitäten:

jeweils Fr von 9:00-13:30 (inkl. Pausen)

Referat, aktive Mitarbeit, schriftliche Arbeit

Literatur (Auswahl):

Belting, Hans, Das Körperbild als Menschenbild. Eine Repräsentation in der Krise, in: Belting,

Hans, Bild-Anthropologie. Entwürfe für eine Bildwissenschaft, München 4 2011, 87-113

Kampmann, Sabine/ Karentzos, Alexandra (Hg.), Fremde Männer – Other Men. Kritische

Berichte 35/4 (2007)

Oesterreich, Miriam/ Rüthemann, Julia, Körper-Ästhetiken. Allegorische Verkörperungen als

ästhetisches Prinzip. Eine Einleitung, in: Logemann, Cornelia/ Oesterreich, Miriam/

Rüthemann, Julia (Hg.), Körper-Ästhetiken. Allegorische Verkörperungen als ästhetisches

Prinzip, Bielefeld 2013, 13-52

Schade, Sigrid, Der Mythos des „Ganzen Körpers“. Das Fragmentarische in der Kunst des 20.

Jahrhunderts als Dekonstruktion bürgerlicher Totalitätskonzepte, in: Barta, Ilsebill (Hg.),

Frauen, Bilder, Männer, Mythen. Kunsthistorische Beiträge, Berlin 1987, 239-260

Schade, Sigrid/ Wenk, Silke/ Werner, Gabriele (Hg.), Blickwechsel. Konstruktionen von

Männlichkeit und Weiblichkeit in Kunst und Kunstgeschichte, Berlin 1989

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AG+PK Kunstvermittlung LABOR 5

Mag. a Beate Gschwendtner-Leitner, Mag. a Sandra Kratochwill

Erste Zusammenkunft: 16. Oktober 16:15 bis 17:45 Uhr

Ort: Hörsaal 3

Die AG+PK Kunstvermittlung LABOR 5 vertieft den Einblick in das Praxisfeld der

Kunstvermittlung. Es wendet sich an BA und MA-Studierende des IKPs. Zur ersten

Zusammenkunft, in der das Konzept der AG+PK Kunstvermittlung LABOR 5 vorgestellt wird,

sind alle Interessierten dieses Studienganges eingeladen.

Es werden an Hand von unterschiedlichen Formaten (Exkursionen, Workshops…) Bereiche

der Kunstvermittlung beleuchtet. Die TeilnehmerInnen haben die Möglichkeit, eigene

Konzepte in Kultureinrichtungen in Oberösterreich zu erproben und zu diskutieren.

Die Exkursionen im Rahmen dieser LV stehen allen Interessierten offen.

Weitere Termine werden noch bekannt gegeben bzw. individuell vereinbart.

SE / SV+KO+L / SE-B „Horizonte der Moderne“ (WS 2013/14)

Hon.-Prof. Dr. Wilfried LIPP

Anrechenbarkeit

BA: Vertiefungsmodul Kunstwissenschaft I: Vertiefende Fragen (5 CP); SE-B: Ausgewählte

Themen der Kunstwissenschaft (8 CP)

MA: (nach Maßgabe freier Plätze): Aufbaumodul Kunstwissenschaft I: Spezialthemen der

Moderne/ Gegenwart (5 CP); Spezialmodul Kunstgeschichte: Spezialfragen der

Kunstwissenschaft (5 CP); SE-M: Ausgewählte Themen der Kunstwissenschaft (5 CP)

Anmeldemodalitäten

Anmeldung mit einem kurzen Motivationsschreiben bis zum 8.10.2013 bei Hon.-Prof. Dr.

Wilfried Lipp per eMail unter icomos.austria@gmail.com (Betreff: Horizonte der

Moderne – Anmeldung).

Erläuterung: Bitte skizzieren Sie im kurzen Motivationsschreiben jedenfalls den

studienplanmäßigen Stellenwert der LV in Ihrem Studienverlauf; idealerweise sollen

auch Interessensschwerpunkte/allfällige Themenwünsche angeführt werden!

Maximale Teilnehmerzahl: 25

Termine

Dienstag, 15.10.2013, 16–18 Uhr, Seminarraum 2 (Vorbesprechung/Themenvergabe)

Dienstag, 22.10.2013, 16–18 Uhr, Seminarraum 2

Weitere Termine nach Vereinbarung (Blockung)

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Themenkomplexe der Lehrveranstaltung / Auswahl

- Mythen des Anfangs. Natur – Antinatur

- Jean-Jaque Rosseau. Rekonstruktion des Naturzustandes

- Querelles de ancien de modernes

- G.W.F. Hegel. Satz vom Ende der Kunst

- F. Nietzsche. Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben

- Walter Benjamin. Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen

Reproduzierbarkeit

- Theodor W. Adorno. Ästhetische Theorie / Kulturindustrie

- Ernst Bloch. Hoffnung und Utopie

- Otto Werckmeister. Ende der Ästhetik

- W. Hoffmann. Vom irdischen Paradies zur Moderne im Rückspiegel

- Stationen der Postmoderne

- Gesamtkunstwerk

Fachbereich Philosophie

VL Einführung in die Philosophie (Gottschlich)

Di, 10-12 Uhr c.t., Blocktermine: 08.10., 15.10., 22.10., 29.10., 05.11., 12.11., 03.12.; Hörsaal

1

Die Vorlesung bietet eine Einführung in systematisch grundlegende Fragen und Probleme

der Philosophie. Die Themenzentren bilden die Frage nach dem wahrhaften Sein (Substanz),

die Frage nach dem lebendigen Sein (Seele als Lebensprinzip) und die Frage nach dem sich

wissenden Sein (Ich). In diesem Zusammenhang werden wesentliche Grundbegriffe und

Gedankenformen erörtert. Den Ausgangspunkt bilden dabei Texte klassischer Autoren,

insbesondere von Platon und Aristoteles. Literatur wird in der VL bekanntgegeben. Prüfung:

mündlich.

PS Analytische Philosophie (Strawson)

Gottschlich

Do, 9-12 c.t.; Blocktermine: 10.10., 05.12., 12.12., 19.12., 09.01., 16.01., 23.01.; Hörsaal 4

Strawson gilt als einer der führenden Vertreter der Analytischen Philosophie des 20.

Jahrhunderts. Er ist insbesondere deshalb interessant, weil er laufend Fäden der

philosophischen Tradition aufnimmt und in seiner Perspektive deutet und weiterspinnt. Das

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PS bietet die Möglichkeit einer Auseinandersetzung mit ausgewählten Texten dieses Denkers

wie auch zugleich mit grundlegenden Problemstellungen der philosophischen Tradition.

Voraussetzung des Zeugniserwerbs ist eine selbständige, genaue Lektüre aller Texte (in

englischer Sprache) und regelmäßige Mitarbeit. Die näheren Durchführungsmodalitäten

(Anfertigen eines Thesenblattes, Textpräsentation, schriftliche Arbeit) sowie

Literaturhinweise werden in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

VL Philosophie der Natur (Gottschlich)

Do, 16-18 Uhr, Beginn: 3. 10.; Hörsaal 2

Die Vorlesung soll die Breite des Naturbegriffs, dessen Voraussetzungen und Konsequenzen,

aufzeigen – denn Natur ist nicht bloß das Objekt der Naturwissenschaft. Dabei werden wir

uns v.a. mit Platon (Dialog „Timaios“), Aristoteles („Physik“), den Gründervätern der

neuzeitlichen Naturwissenschaft (Bacon, Galilei) und den damit zusammenhängenden

tiefgehenden Umwälzungen im Naturdenken auseinandersetzen, weiters mit Kant, der nicht

nur die bisherige rationale Kosmologie zerstört und die Möglichkeitsbedingungen der

neuzeitlichen Physik aufzeigt („Kritik der reinen Vernunft“), sondern auch das Problem des

Lebendigen („Kritik der Urteilskraft“) neu aufnimmt. Geplant sind Ausblicke auf die

nachtranszendentalphilosophische Naturphilosophie (früher Schelling) und auf einen

interessanten kosmologischen Entwurf des 20. Jahrhunderts (Whitehead), der an die

Probleme und Resultate der modernen Physik anschließt.

Literatur wird in der VL bekanntgegeben.

Prof. M. Hofer

2 VL Metaphysik und Philosophische Theologie I: Grundlagen

Die Vorlesung hat zum Ziel, grundlegende und in der abendländischen Tradition wirkmächtig

gewordene Fragestellungen der Metaphysik und der Philosophischen Theologie zu erörtern.

Dies soll entlang historischer und systematischer Zusammenhänge geleistet werden. Dabei

soll sowohl eine Präzisierung dessen, was man unter Metaphysik verstehen kann, geleistet

werden als die Infragestellungen eines solchen Vorhabens durchdacht werden.

Literatur wird in der Vorlesung bekannt gegeben.

Beginn: 2.10.2013

Prof. M. Hofer

2 SE Ästhetik - Probleme: Was ist ästhetische Erfahrung? (3 bzw. 5 CP)

Ziel des SE ist es, den Begriff der ästhetischen Erfahrung in Natur und Kunst zu überdenken.

Was heißt diesbezüglich Erfahrung, und worin besteht dabei das Ästhetische dieser

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Erfahrung? Dabei wird es sich hilfreich erweisen, entsprechende Positionen aus der

Geschichte der Philosophie zu erarbeiten und mit Beispielen zu konfrontieren.

Literatur:

M. Seel, Eine Ästhetik der Natur, Frankfurt a. M. 3. Aufl. 2009

Kunst und Erfahrung. Beiträge zu einer philosophischen Kontroverse, hg.v. S. Deines, J.

Liptow und M. Seel, Frankfurt a.M. 2013, darin bes. die Einleitung: Kunst und Erfahrung. Eine

theoretische Landkarte, 7-37

Beginn: 2.10.2013

Prof. M. Hofer

2 SE Ausgewählte Texte zur Metaphysik und Philosophischen Theologie (3 bzw. 5 CP):

Kierkegaard, Philosophische Brocken

Das Seminar widmet sich Sören Kierkegaard, dessen 200 Jahr-Jubiläum heuer begangen wird

und dessen „Zwitternatur“, als Schriftsteller und Philosoph, seine „Produkte so oft zu

Bastarden von Dichtung und Erkenntnis zu machen scheint [!]“ (Walter Benjamin).

Im Zentrum wird sein Werk „Philosophische Brocken“ (1844) stehen, in dem eine Analyse

zweier Auslegungen der Existenz geboten wird: ethisches, charakterisiert durch Sokrates,

und religiös-christliches Selbstverständnis. Der Schwerpunkt wird auf Fragen der

Existenzphilosophie und Möglichkeiten der philosophischen Erörterung des Christentums

liegen.

Beginn: 8.10.2013

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