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AirBox - Kuhnke

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KUHNKE<br />

Bedienungsanleitung<br />

<strong>AirBox</strong> -<br />

Pneumatikmodul für AS-Interface<br />

E 705 D 18.05.2006 / 107.070


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Diese Bedienungsanleitung ist vor allem für den Konstrukteur, Projekteur und Geräteentwickler bestimmt. Sie gibt keine Auskunft über<br />

Liefermöglichkeiten. Die angegebenen Daten dienen allein der Produktbeschreibung und sind nicht als zugesicherte Eigenschaften im<br />

Rechtssinne aufzufassen. Etwaige Schadensersatzansprüche gegen uns - gleich aus welchem Rechtsgrund - sind ausgeschlossen,<br />

soweit uns nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit trifft.<br />

Änderungen, Auslassungen und Irrtümer vorbehalten.<br />

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Herausgebers.<br />

Microsoft®, Windows® und das Windows® Logo sind eingetragene Warenzeichen der Microsoft Corp. in den USA und<br />

anderen Ländern.


Inhaltsverzeichnis<br />

Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

1 Einführung .......................................................................................................................................................6<br />

1.1 AS-Interface in der Automatisierung....................................................................................................6<br />

1.1.1 Wirtschaftlichkeit, einfache Montage und Wartung............................................................................6<br />

1.1.2 Das AS-Interface in der unteren Feldebene ......................................................................................6<br />

1.1.3 Ebenen der Automatisierung..............................................................................................................7<br />

1.2 Eingespielte Boxencrew.......................................................................................................................7<br />

1.2.1 AS-i-Feldbus statt Festverdrahtung ...................................................................................................8<br />

1.2.2 Plug & Play.........................................................................................................................................8<br />

1.2.3 Fehlerdiagnose...................................................................................................................................8<br />

1.2.4 Steigerung der Produktivität...............................................................................................................9<br />

1.2.5 ATEX ..................................................................................................................................................9<br />

2 Zuverlässigkeit, Sicherheit.............................................................................................................................10<br />

2.1 Anwendungsbereich ..........................................................................................................................10<br />

2.2 Zielgruppe ..........................................................................................................................................10<br />

2.3 Zuverlässigkeit ...................................................................................................................................10<br />

2.4 Hinweise.............................................................................................................................................10<br />

2.4.1 Gefahr ..............................................................................................................................................11<br />

2.4.2 Achtung ............................................................................................................................................11<br />

2.4.3 Hinweis.............................................................................................................................................11<br />

2.4.4 In Bearbeitung..................................................................................................................................11<br />

2.4.5 Handlungsanweisung.......................................................................................................................11<br />

2.5 Sicherheit ...........................................................................................................................................11<br />

2.5.1 Bei Projektierung und Installation beachten.....................................................................................12<br />

2.5.2 Bei Instandhaltung oder Wartung beachten.....................................................................................12<br />

2.6 Elektromagnetische Verträglichkeit....................................................................................................13<br />

2.6.1 Definition ..........................................................................................................................................13<br />

2.6.2 Störemission.....................................................................................................................................13<br />

2.6.3 Allgemeine Installationshinweise .....................................................................................................13<br />

2.6.4 Schutz vor äußeren elektrischen Einwirkungen...............................................................................13<br />

2.6.5 Leitungsführung................................................................................................................................14<br />

2.6.6 Installationsort ..................................................................................................................................14<br />

2.6.7 Besondere Störquellen.....................................................................................................................14<br />

3 Grundlagen Pneumatik..................................................................................................................................15<br />

3.1 Symbolerläuterung.............................................................................................................................15<br />

3.2 Ventiltypen .........................................................................................................................................17<br />

3.2.1 Pneumatisches Vorsteuerventil........................................................................................................17<br />

3.2.2 Sitzventil oder Schieberventil?.........................................................................................................18<br />

3.3 Pneumatische Verbraucher ...............................................................................................................18<br />

3.3.1 Einfachwirkende Aktuatoren ............................................................................................................18<br />

3.3.2 3/2-Wegeventil mit einfachwirkenden Zylinder ................................................................................19<br />

3.3.3 Doppeltwirkende Aktuatoren ............................................................................................................19<br />

3.3.4 4/2-Wegeventil mit doppeltwirkend Zylinder ....................................................................................20<br />

3.4 Durchflüsse / Schlauchlänge .............................................................................................................21<br />

4 Hinweise zur Verwendung von Druckluft.......................................................................................................22<br />

4.1 Zubehör..............................................................................................................................................22<br />

4.1.1 Zylinder.............................................................................................................................................22<br />

4.1.2 Ventile ..............................................................................................................................................22<br />

4.1.3 <strong>AirBox</strong>...............................................................................................................................................22<br />

4.2 Reinheit der Druckluft ........................................................................................................................23


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

4.2.1 Spezifikation der Druckluftreinheit:...................................................................................................23<br />

4.2.2 Allgemeine Hinweise:.......................................................................................................................23<br />

4.2.3 Feuchtigkeitsgehalt und Drucktaupunkt...........................................................................................24<br />

4.2.4 Zugelassene Schmiermittel:.............................................................................................................25<br />

4.2.5 Sonstiges..........................................................................................................................................25<br />

5 AS-Interface Grundlagen...............................................................................................................................26<br />

5.1 Durchdringungstechnik ......................................................................................................................26<br />

5.2 Netzwerktopologie..............................................................................................................................26<br />

5.3 Checkliste für Einsteiger und Anwender............................................................................................27<br />

5.4 Montagetipps......................................................................................................................................29<br />

5.4.1 Grundsätzliche Montagetipps...........................................................................................................29<br />

5.4.2 Zehn wertvolle Montagetipps ...........................................................................................................29<br />

6 KUHNKE Produkte ........................................................................................................................................31<br />

6.1 <strong>AirBox</strong> 1/32.........................................................................................................................................31<br />

6.1.1 <strong>AirBox</strong> 1............................................................................................................................................31<br />

6.1.2 <strong>AirBox</strong> 32..........................................................................................................................................32<br />

6.1.3 Anwendungsbereich.........................................................................................................................32<br />

6.1.4 Montage / Verdrahtung ....................................................................................................................33<br />

6.1.5 Inbetriebnahmen ..............................................................................................................................33<br />

6.1.6 Logische Zuordnung <strong>AirBox</strong> 1..........................................................................................................33<br />

6.1.7 Logische Zuordnung <strong>AirBox</strong> 32........................................................................................................34<br />

6.1.8 Hinweise...........................................................................................................................................34<br />

6.1.9 Maße ................................................................................................................................................34<br />

6.1.10 Technische Daten (gemäß AS-I-Spezifikation)..............................................................................35<br />

6.2 <strong>AirBox</strong> K .............................................................................................................................................36<br />

6.2.1 Anwendungsbereich.........................................................................................................................36<br />

6.2.2 Montage / Verdrahtung ....................................................................................................................37<br />

6.2.3 Anschlussbild ...................................................................................................................................37<br />

6.2.4 Inbetriebnahmen ..............................................................................................................................37<br />

6.2.5 Logische Zuordnung (SPS Ausgangsbit zur Funktion des Pneumatikmoduls) ...............................38<br />

6.2.6 Status LEDs mit jeweiligem Betriebszustand...................................................................................38<br />

6.2.7 Hinweise...........................................................................................................................................38<br />

6.2.8 Funktionsprinzip (mit doppeltwirkenden Zylindern)..........................................................................39<br />

6.2.9 Maße ................................................................................................................................................39<br />

6.2.10 Technische Daten (gemäß AS-I-Spezifikation)..............................................................................40<br />

6.3 AS-i-Module: Andere AS-i-Slave-Module ..........................................................................................41<br />

6.3.1 Ein- und Ausgangsmodule ...............................................................................................................41<br />

6.3.2 Aktive und passive Module ..............................................................................................................41<br />

6.4 Koppelmodul für die <strong>AirBox</strong> 1/32 .......................................................................................................42<br />

6.4.1 Anwendungsbereich.........................................................................................................................42<br />

6.4.2 Montageanleitung.............................................................................................................................42<br />

6.4.3 Montage ...........................................................................................................................................43<br />

7 Pneumatisches Verhalten .............................................................................................................................44<br />

7.1 <strong>AirBox</strong> 1/32.........................................................................................................................................44<br />

7.1.1 Ersatzschaltbild ................................................................................................................................44<br />

7.1.2 Was passiert bei Druckluftausfall?...................................................................................................44<br />

7.2 <strong>AirBox</strong> K .............................................................................................................................................45<br />

7.2.1 Ersatzschaltbild ................................................................................................................................45<br />

7.2.2 Was passiert bei Druckluftausfall?...................................................................................................45<br />

7.3 Ventilfuntionsrealisierung...................................................................................................................46


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.1 3/2-Wege-Ventil (nc) ........................................................................................................................47<br />

7.3.2 3/2-Wege-Ventil (no) ........................................................................................................................48<br />

7.3.3 4/2-Wege-Ventil................................................................................................................................49<br />

7.3.4 5/2-Wege-Ventil................................................................................................................................50<br />

7.3.5 5/3-Wege-Ventil, Grundstellung entlüftet .........................................................................................52<br />

7.3.6 5/3-Wege-Ventil, Grundstellung gesperrt.........................................................................................52<br />

7.3.7 5/3-Wege-Ventil, Grundstellung belüftet ..........................................................................................53<br />

8 Elektrisches Verhalten...................................................................................................................................54<br />

8.1 Symboldarstellung..............................................................................................................................54<br />

8.2 <strong>AirBox</strong> 1..............................................................................................................................................55<br />

8.2.1 Mit einfachwirkenden Zylinder..........................................................................................................55<br />

8.3 <strong>AirBox</strong> 32............................................................................................................................................56<br />

8.3.1 Mit einfachwirkenden Zylinder..........................................................................................................56<br />

8.3.2 Mit doppeltwirkenden Zylinder .........................................................................................................58<br />

8.3.3 Schalten ohne 24V-Hilfsspannung...................................................................................................60<br />

8.4 <strong>AirBox</strong> K, Monostabil..........................................................................................................................61<br />

8.4.1 Verhaltern bei Ausfall der AS-i-Spannung .......................................................................................61<br />

8.4.2 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung.......................................................................................61<br />

8.4.3 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung.......................................................................................62<br />

8.5 <strong>AirBox</strong> K, bistabil................................................................................................................................63<br />

8.5.1 Verhalten bei Ausfall der AS-i-Spannung ........................................................................................63<br />

8.5.2 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung.......................................................................................63<br />

8.5.3 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung.......................................................................................64<br />

9 Sonder Information <strong>AirBox</strong> für ATEX.............................................................................................................65<br />

9.1 Hinweise für den sicheren Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen ..........................................65<br />

9.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung.................................................................................................65<br />

9.1.2 Installation / Inbetriebnahme ............................................................................................................65<br />

9.1.3 Einbauhinweise / Montage ...............................................................................................................66<br />

9.1.4 Besondere Bedingungen für den sicheren Betrieb ..........................................................................66<br />

9.1.5 Instandhaltung / Wartung .................................................................................................................66<br />

10 Anhang ........................................................................................................................................................67<br />

10.1 Bestellspezifikationen.....................................................................................................................67<br />

10.1.1 Bestelldaten <strong>AirBox</strong> 1.....................................................................................................................67<br />

10.1.2 Bestelldaten <strong>AirBox</strong> 32...................................................................................................................68<br />

10.1.3 Bestelldaten <strong>AirBox</strong> K ....................................................................................................................69<br />

10.2 FAQs ..............................................................................................................................................71<br />

10.3 Literaturnachweis ...........................................................................................................................71<br />

10.4 Index...............................................................................................................................................72<br />

10.5 Sales & Service ..............................................................................................................................73<br />

10.5.1 Stammwerk Malente ......................................................................................................................73


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

1 Einführung<br />

1.1 AS-Interface in der Automatisierung<br />

Die Industrie hat viele vielfältige Anforderungen an die modernen<br />

Automatisierungssysteme, die notwendige Erfüllung der notwendigen<br />

Funktionen in einem guten optimalen Preisleistungsverhältnis wird<br />

selbstverständlich verlangt. Das System AS-Interface unterstützt nicht nur<br />

durch die modulare Erweiterbarkeit diese Forderung fokussiert auf die<br />

untere Feldebene. Ziel der Entstehung war nicht ein universeller Feldbus für<br />

alle Bereiche der Automatisierung sondern ein wirtschaftlich sinnvolles<br />

System für die untere Feldebene. Das AS-Interface wurde entwickelt binäre<br />

Sensoren und Aktuatoren zu vernetzen und an die höhere Steuerungsebene<br />

anzubinden. Wichtige Entwicklungsvorgaben waren die einfache und<br />

günstige Montage bei niedrigen Anschlusskosten.<br />

Ziel der Entstehung war nicht ein universeller Feldbus für alle Bereiche der<br />

Automatisierung sondern ein wirtschaftlich sinnvolles System für die untere<br />

Feldebene. Das AS-Interface wurde entwickelt binäre Sensoren und<br />

Aktuatoren zu vernetzen und an die höhere Steuerungsebene anzubinden.<br />

Wichtige Entwicklungsvorgaben waren die einfache und günstige Montage<br />

bei niedrigen Anschlusskosten.<br />

1.1.1 Wirtschaftlichkeit, einfache Montage und Wartung<br />

Das AS-Interface ist ein fester Bestandteil der modernen Industrielandschaft.<br />

Viele Sensoren und Aktuatoren können über das Zweileiterkabel vernetzt<br />

und mit Spannung versorgt werden. Wodurch die Kabelbäume einer<br />

traditionellen Verkabelung entfallen können und werden durch das gelbe<br />

AS-Interface Kabel ersetzt werden, eine massive Kostenreduktion durch die<br />

einfache Verdrahtung ohne großen Schulungsaufwand ist die Folge. Durch<br />

die einfache, definierte elektromechanische Schnittstelle ist das System AS-<br />

Interface ohne besondere Schulung montierbar.<br />

Durch die einfache, definierte elektromechanische Schnittstelle ist das<br />

System AS-Interface ohne besondere Schulung montierbar. Das<br />

Durchdringungstechniksystem "Klick and Go" hat sich bewährt. Die frei<br />

wählbare Netzwerk Topologie erleichtert die Installation genauso wie die<br />

einfache Konfiguration. Die leichte Montierbarkeit, bei geringen<br />

Vorkenntnissen. verkürzt Standzeiten im Fehlerfall.<br />

Fehleranfälligkeit anderer Systeme führt häufig zu Verzögerungen bei der<br />

Montage, darum wurde bei dem System AS-Interface konsequent auf eine<br />

Reduzierung von Fehlerquellen geachtet. Der Verpolungsschutz durch das<br />

profilierte Kabel ist nur ein Beispiel für die Umsetzung von Maßnahmen zur<br />

Reduzierung der Fehlerhäufigkeit. Die Installation, ein großer Kostenfaktor<br />

lässt sich durch den Einsatz des Systems drastisch reduzieren. Durch die<br />

niedrigen Installationskosten erweist sich das System AS-Interface als eine<br />

die technisch und wirtschaftlich sinnvolle Ergänzung zum normalen Feldbus.<br />

1.1.2 Das AS-Interface in der unteren Feldebene<br />

Das AS-Interface, mehr eine intelligente Verkabelung als ein echter Feldbus<br />

kann und will die komplexen Netzwerke nicht ersetzen. In der unteren Ebene<br />

der industriellen Kommunikation, der Sensor / Aktuator Ebene, besticht das<br />

System jedoch durch einfache und kostengünstige Lösungen. Moderne<br />

Studien belegen sogar die Wirtschaftlichkeit der Integration, des AS-<br />

Interface bis hin zu den in Schaltern und Leuchten von Schalttafeln.


1.1.3 Ebenen der Automatisierung<br />

Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Die geringen Mehrkosten des AS-Interface Slave Chip werden durch den<br />

geringeren Verdrahtungsaufwand kompensiert. Längst gibt es Gateways,<br />

Links oder andere Buskoppler für alle gängigen Feldbussysteme(z.B. CAN,<br />

DeviceNet, Ethernet, Interbus, Profibus und andere). Die hohe<br />

Integrationsfähigkeit in andere Netze erleichtert den modularen Aufbau von<br />

Automatisierungsnetzen. Besonders in rauer Industrieumgebung hat sich<br />

der Einsatz der günstigen und robusten AS-Interface Komponenten als<br />

sinnvoll erwiesen.<br />

1.2 Eingespielte Boxencrew<br />

Die Einführung elektropneumatischer <strong>AirBox</strong>en von KUHNKE führte bei<br />

allen Anwendern zu einer starken Reduzierung des Zeitbedarf bei der<br />

Installation neuer und der Fehlerdiagnose bestehender Maschinen und<br />

Anlagen. Die ‘Plug & Play’-Module sind selbstdiagnosefähig und sitzen<br />

direkt in einer einzelnen feldbusgestützten AS-i-Netzwerk für die<br />

Datenkommunikation. Damit wird die werkseitige Verdrahtung und<br />

Verschlauchung bei der Herstellung von diesen Maschinen wesentlich<br />

vereinfacht.<br />

Nach Einrichtung einer vernetzten Infrastruktur von KUHNKE-<strong>AirBox</strong>en<br />

verbringen die Anwender jetzt weniger Zeit mit der Instandhaltung und<br />

Installation von Anlagen und mehr Zeit mit der eigentlichen Produktion. Über<br />

150.000 <strong>AirBox</strong>en haben die KUHNKE Produktion schon verlassen und<br />

sorgen für einen effizienten Einsatz der Pneumatik.<br />

Über ein zweiadriges AS-i-Kabel nach der Aktuator-Sensor-Interface-<br />

Spezifikation steuern Sie mit den <strong>AirBox</strong>en fast alle pneumatischen<br />

Aktuatoren an, die im Gegensatz zu herkömmlichen Ventilinseln direkt in der<br />

Feldebene angeordnet sind. Die Geräte werden einzeln direkt an das gelbe,<br />

zweiadrige AS-i-Kabel angeklemmt und für den Betrieb mit zwei unabhängig<br />

voneinander programmierbaren 3/2 oder 4/2-Wegeventilen und vier<br />

Eingängen eingerichtet. Die Spannungsversorgung erfolgt dabei über das<br />

gleiche Adernpaar wie die Übertragung der Datensignale.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

1.2.1 AS-i-Feldbus statt Festverdrahtung<br />

Das System aus AS-i-Kabel und <strong>AirBox</strong>en ersetzt häufig ein herkömmliches<br />

Netz pneumatisch betätigter Ventile, bei dem jede Ventilinsel über eine<br />

hochkomplexe Festverdrahtung einzeln mit einer zentralen Steuerung<br />

verbunden war.<br />

So können die Maschinen und Anlagen leicht erweitern und dem jeweiligen<br />

Bedarf anpasst werden<br />

1.2.2 Plug & Play<br />

KUHNKE <strong>AirBox</strong>en lassen sich leicht auf bis zu 4 E/As ausbauen. Dieser<br />

Plug & Play-Charakter bietet das entscheidende Plus an Flexibilität.<br />

Außerdem muss die pneumatische Funktion der einzelnen <strong>AirBox</strong>en nicht,<br />

wie bei den Ventilinseln, im Vorhinein festgelegt werden. Damit kann der<br />

Anwender die Funktion nach Belieben zum Beispiel zwischen 5/2-Wege und<br />

3/2-Wege umstellen, ohne jedes Mal das ganze System neu aufbauen zu<br />

müssen.<br />

1.2.3 Fehlerdiagnose<br />

Bei Ausfall oder Fehlverhalten irgendeiner Komponente des AS-i-Netzes<br />

zeigt z. B. ein Leuchtmelder die Fehlerquelle ganz präzise an. Da die<br />

<strong>AirBox</strong>en direkt mit dem Feldbuskabel verbunden sind, können sie von<br />

dieser Diagnosemöglichkeit in einer Weise Gebrauch machen, die den<br />

dezentralen Ventilinseln nicht offen steht.<br />

Die direkt mit dem AS-i-Kabel verbundenen <strong>AirBox</strong>en führen eine<br />

Selbstdiagnose durch. Bei dem neuen <strong>AirBox</strong>-System dauert die<br />

Fehlerbeseitigung im Normalfall 15 bis 20 Minuten. Vorher waren sechs<br />

Stunden keine Seltenheit.”<br />

Diese Anpassungsfähigkeit ist entscheidend für den modernen Anwender:<br />

“Die <strong>AirBox</strong> mit AS-i nimmt den modularen Ansatz in idealer Weise auf, da<br />

sich alle E/As ganz leicht abklemmen und je nach Bedarf an anderer Stelle<br />

wieder anklemmen lassen – eine Flexibilität, die wir immer häufiger<br />

benötigen.<br />

Im Ergebnis heißt das, dass wir heute gerade noch einen Monat für den<br />

gesamten Aufbau und die Inbetriebnahme einer neuen Zelle benötigen.<br />

Verglichen mit den Zeiten festverdrahteteter Ventilinseln bedeutet das eine<br />

Zeitersparnis von 60 Prozent. Es gibt immer hier etwas zu ändern, dort<br />

etwas zu ergänzen. Die <strong>AirBox</strong> legt solchen Veränderungen keinerlei<br />

Beschränkungen auf."


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

1.2.4 Steigerung der Produktivität<br />

“Im Ergebnis arbeiten wir heute mit der größtmöglichen Effektivität; noch nie<br />

konnten wir unseren Kunden so kurze Vorlaufzeiten anbieten. Die <strong>AirBox</strong> hat<br />

unsere Erwartungen an die Produktivität mehr als erfüllt. Wenn es gelingt,<br />

die Rüstzeiten auf weniger als die Hälfte zu verringern und wegen der<br />

schnellen Diagnose der <strong>AirBox</strong> auch die Stillstandzeiten wesentlich zu<br />

verkürzen, bleibt am Tag einfach viel mehr Zeit zur Herstellung.”<br />

1.2.5 ATEX<br />

Die Bereiche für Staubexplosionsschutz sind für sehr viele Betriebe immer<br />

wichtiger. Greifen, Halten, Transportieren, Abfüllen - und das jetzt auch im<br />

Staub-Ex-Bereich - die KUHNKE <strong>AirBox</strong> 32 und <strong>AirBox</strong> K gibt es jetzt auch<br />

mit einer ATEX-Zulassung für die Zone 22.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

2 Zuverlässigkeit, Sicherheit<br />

2.1 Anwendungsbereich<br />

2.2 Zielgruppe<br />

2.3 Zuverlässigkeit<br />

2.4 Hinweise<br />

Die KUHNKE Produkte sind als Betriebsmittel zum Einsatz in industrieller<br />

Umgebung konzipiert.<br />

Andere Anwendungen erfordern Rücksprache mit dem Werk. Bei nicht<br />

bestimmungsgemäßem Einsatz und eventuell hieraus resultierenden<br />

Schäden haftet der Hersteller nicht. Das Risiko trägt allein der Anwender.<br />

Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch das Beachten dieser<br />

Betriebsanleitung.<br />

Die vorliegende Bedienungsanleitung enthält die notwendigen Informationen<br />

für den bestimmungsgemäßen Gebrauch des beschriebenen Produkts<br />

(Steuergerät, Bedienterminal, Software usw.). Sie wendet sich an<br />

Fachpersonal aus Konstruktion, Projektierung, Service und Inbetriebnahme.<br />

Zum richtigen Verständnis und zur fehlerfreien Umsetzung der technischen<br />

Beschreibungen, Bedieninformationen und insbesondere Gefahren- und<br />

Warnhinweise werden umfassende Kenntnisse in der<br />

Automatisierungstechnik vorausgesetzt.<br />

Die Zuverlässigkeit der -Produkte wird durch umfangreiche und<br />

kostenwirksame Maßnahmen in Entwicklung und Fertigung so hoch wie<br />

möglich getrieben.<br />

Dazu gehören:<br />

• Auswahl qualitativ hochwertiger Bauteile,<br />

• Qualitätsvereinbarungen mit unseren Zulieferanten,<br />

• Maßnahmen zur Verhinderung statischer Aufladungen beim Hantieren<br />

mit MOS-Schaltungen,<br />

• Worst-Case Dimensionierung aller Schaltungen,<br />

• Sichtkontrollen in verschiedenen Stufen der Fertigung,<br />

• Rechnergestützte Prüfung aller Baugruppen und deren<br />

Zusammenwirken in der Schaltung,<br />

• Statistische Auswertung der Fertigungsqualität und aller Rückwaren zur<br />

sofortigen Einleitung korrigierender Maßnahmen.<br />

Trotz der beschriebenen Maßnahmen muss in elektronischen Steuerungen<br />

mit dem Auftreten von Fehlern gerechnet werden, auch wenn sie noch so<br />

unwahrscheinlich sind.<br />

Bitte schenken Sie den zusätzlichen Hinweisen, die wir in dieser<br />

Bedienungsanleitung durch Symbole gekennzeichnet haben, besondere<br />

Aufmerksamkeit. Einige dieser Hinweise machen auf Gefahren aufmerksam,<br />

andere dienen mehr der Orientierung für den Leser. In der Reihenfolge<br />

abnehmender Wichtigkeit sind sie weiter unten beschrieben.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

2.4.1 Gefahr<br />

Dieses Zeichen macht auf Gefahren aufmerksam, die Tod oder<br />

Körperverletzung verursachen können, wenn die beschriebenen<br />

Vorsichtsmaßnahmen nicht getroffen werden.<br />

2.4.2 Achtung<br />

Dieses Zeichen macht auf Informationen aufmerksam, die unbedingt<br />

beachtet werden müssen, um Funktionsstörungen und möglicherweise<br />

Materialzerstörung oder gar gefährliche Zustände zu vermeiden.<br />

2.4.3 Hinweis<br />

Dieses Zeichen macht auf zusätzliche Informationen aufmerksam, die die<br />

Anwendung des beschriebenen Produkts betreffen. Es kann sich auch um<br />

einen Querverweis auf Informationen handeln, die an anderer Stelle (z. B. in<br />

anderen Handbüchern) zu finden sind.<br />

2.4.4 In Bearbeitung<br />

Dieses Zeichen macht darauf aufmerksam, dass die beschriebene Funktion<br />

noch nicht oder nur teilweise fertiggestellt ist (zum Zeitpunkt der<br />

Drucklegung dieses Dokuments).<br />

2.4.5 Handlungsanweisung<br />

Überall, wo diese Zeichen am linken Rand auftauchen, sind<br />

Handlungsanweisungen für den Leser aufgelistet, die entweder auf dem<br />

Computer oder an der Hardware durchgeführt werden müssen.<br />

Sie dienen insbesondere als Orientierung dort, wo Arbeitsschritte und<br />

Hintergrundinformationen einander ablösen (z. B. in Lernanleitungen).<br />

2.5 Sicherheit<br />

Unsere Produkte werden normalerweise zum Bestandteil größerer Systeme<br />

oder Anlagen. Die folgenden Hinweise sollen behilflich sein, das Produkt<br />

ohne Gefahr für Mensch und Maschine/Anlage in die Umgebung zu<br />

integrieren.<br />

Um bei der Projektierung und Installation eines elektronischen Steuergeräts<br />

ein Höchstmaß an konzeptioneller Sicherheit zu erreichen, ist es<br />

unerlässlich, die in der Bedienungsanleitung enthaltenen Anweisungen<br />

genau zu befolgen, da durch falsches Hantieren möglicherweise<br />

Vorkehrungen zur Verhinderung gefährlicher Fehler außer Kraft gesetzt oder<br />

zusätzliche Gefahrenquellen geschaffen werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

2.5.1 Bei Projektierung und Installation beachten<br />

• Versorgung 24 V DC: Erzeugung als sicher elektrisch getrennte<br />

Kleinspannung. Geeignet sind z. B. Transformatoren mit getrennten<br />

Wicklungen, die nach EN 60742 (entspricht VDE 0551) aufgebaut sind.<br />

• Bei Spannungsausfällen bzw. -einbrüchen: das Programm muss so<br />

aufgebaut werden, daß beim Neustart ein definierter Zustand hergestellt<br />

wird, der gefährliche Zustände ausschließt.<br />

• Not-Aus-Einrichtungen müssen nach EN 60204/IEC 204 (VDE 0113)<br />

realisiert werden und jederzeit wirksam sein.<br />

• Die für den spezifischen Einsatzfall geltenden Sicherheits- und<br />

Unfallverhütungsvorschriften sind zu beachten.<br />

• Beachten Sie bitte insbesondere die Gefahrenhinweise, die jeweils an<br />

geeigneter Stelle auf mögliche Fehlerquellen aufmerksam machen<br />

sollen.<br />

• In jedem Fall sind die einschlägigen Normen und VDE-Vorschriften<br />

einzuhalten.<br />

• Bedienelemente so installieren, dass unbeabsichtigte Betätigung<br />

ausgeschlossen ist.<br />

• Steuerleitungen so verlegen, dass keine Einstreuungen (induktiv oder<br />

kapazitiv) auftreten, die die Funktion des Steuergeräts beeinflussen<br />

können.<br />

2.5.2 Bei Instandhaltung oder Wartung beachten<br />

• Bei Mess- und Prüfarbeiten am eingeschalteten Steuergerät ist die<br />

Unfallverhütungsvorschrift VBG 4.0 zu beachten. Insbesondere §8<br />

(Zulässige Abweichungen beim Arbeiten an Teilen).<br />

• Reparaturen dürfen nur von KUHNKE-Fachpersonal durchgeführt<br />

werden (normalerweise im Stammwerk in Malente). Andernfalls erlischt<br />

jede Gewährleistung.<br />

• Ersatzteile:<br />

• Nur solche Ersatzteile verwenden, die von KUHNKE zugelassen sind. In<br />

den modularen Steuergeräten dürfen nur KUHNKE-Originalmodule<br />

eingesetzt werden.<br />

• Bei modularen Systemen: Module dürfen nur im spannungslosen<br />

Zustand in die Steuerung gesteckt bzw. herausgezogen werden. Sie<br />

können sonst zerstört oder aber in ihrer Funktion (evtl. nicht sofort<br />

erkennbar!) beeinträchtigt werden.<br />

• Batterien und Akkumulatoren, sofern vorhanden, nur als Sondermüll<br />

entsorgen.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

2.6 Elektromagnetische Verträglichkeit<br />

2.6.1 Definition<br />

Elektromagnetische Verträglichkeit ist die Fähigkeit eines Gerätes, in der<br />

elektromagnetischen Umwelt zufriedenstellend zu arbeiten, ohne dabei<br />

selbst elektromagnetische Störungen zu verursachen, die für andere in<br />

dieser Umwelt vorhandene Geräte unannehmbar wären.<br />

Von allen bekannten elektromagnetischen Störphänomenen tritt je nach<br />

Einsatzort eines betreffenden Gerätes nur ein entsprechender Teil von<br />

Störungen auf. Diese Störungen sind in den entsprechenden Produktnormen<br />

festgelegt.<br />

Für den Aufbau und die Störfestigkeit speicherprogrammierbarer<br />

Steuerungen gilt international die Norm<br />

IEC 61131-2, die auf europäischer Ebene in die Norm<br />

EN 61131-2 umgesetzt worden ist.<br />

Allgemeine Installationsvorschriften, die eingehalten werden müssen, um die<br />

Kopplungsfaktoren und folglich Störspannungen auf Pegel, denen<br />

standgehalten werden kann, zu begrenzen, sind in IEC 61131-4, Leitfaden<br />

für Anwender, enthalten.<br />

2.6.2 Störemission<br />

Störaussendung elektromagnetischer Felder, HF<br />

nach EN 55011, Grenzwertklasse B.<br />

Soll das Steuergerät in Wohngebieten eingesetzt werden, muss bezüglich<br />

der Störaussendung die Grenzwertklasse B nach EN 55011 eingehalten<br />

werden. Dieses kann u. U. durch Einbau der Steuerung in geerdete<br />

Metallschränke und durch Einbau von Filtern in die Versorgungsleitungen<br />

erreicht werden.<br />

2.6.3 Allgemeine Installationshinweise<br />

Elektronische Steuerungssysteme als Bestandteil von Maschinen, Anlagen<br />

und Systemen erfordern je nach Einsatzgebiet die Berücksichtigung<br />

geltender Regeln und Vorschriften.<br />

Allgemeine Anforderungen an die elektrische Ausrüstung von Maschinen mit<br />

dem Ziel der Sicherheit von Maschinen sind in der Norm EN 60204 Teil 1<br />

(entspricht VDE 0113) enthalten.<br />

Zur sicheren Installation unseres Steuerungssystems sind folgende<br />

Hinweise und die Montagetipps zu beachten.<br />

2.6.4 Schutz vor äußeren elektrischen Einwirkungen<br />

Steuerungssystem, wenn vorgesehen, zur Ableitung von<br />

elektromagnetischen Störungen an den Schutzleiter anschließen. Günstige<br />

Leitungsführung sicherstellen.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

2.6.5 Leitungsführung<br />

Getrennte Verlegung von Energiestromkreisen, nicht gemeinsam mit<br />

Steuerstromkreisen:<br />

• Gleichspannung 60 V ... 400 V<br />

• Wechselspannung 25 V ... 400 V<br />

Gemeinsame Verlegung von Steuerstromkreisen möglich:<br />

• Datensignale, abgeschirmt<br />

• Analogsignale, abgeschirmt<br />

• Digitale E/A-Leitungen, ungeschirmt<br />

• Gleichspannungen < 60 V, ungeschirmt<br />

• Wechselspannung < 25 V, ungeschirmt<br />

2.6.6 Installationsort<br />

Achten Sie darauf, dass hinsichtlich Temperatur, Verunreinigungen, Stoß,<br />

Schwingung und elektromagnetischem Einfluss keinerlei Beeinträchtigungen<br />

auftreten.<br />

2.6.6.1 Temperatur<br />

Beachtung von Wärmequellen, wie z. B. Raumbeheizung, Sonnenstrahlung,<br />

Wärmestau in Montageräumen und Steuerschränken.<br />

2.6.6.2 Verunreinigungen<br />

2.6.6.3 Stoß und Schwingungen<br />

2.6.6.4 Elektromagnetischer Einfluss<br />

2.6.7 Besondere Störquellen<br />

Verwendung entsprechender Gehäuse, um mögliche nachteilige<br />

Beeinflussung durch Feuchtigkeit, korrosive Gase, Flüssigkeiten und<br />

leitfähigen Staub zu vermeiden.<br />

Beachtung möglicher Beeinflussung durch Motoren, Kompressoren,<br />

Transferstraßen, Pressen, Rammen und Fahrzeuge.<br />

Beachtung elektromagnetischer Störungen aus verschiedenen Quellen am<br />

Standort: Motore, Schaltvorrichtungen, Schaltthyristoren, funkgesteuerte<br />

Geräte, Schweißgeräte, Lichtbögen, Schaltnetzteile, Leistungswandler/-<br />

Wechselrichter.<br />

2.6.7.1 Induktive Aktoren<br />

Beim Abschalten von Induktivitäten (z. B. von Relaisspulen, Schützen,<br />

Magnetventilen und Betätigungsmagneten) entstehen Überspannungen. Es<br />

ist erforderlich, diese Störspannungen auf ein zulässiges Maß zu<br />

bedämpfen.<br />

Bedämpfungselemente können Dioden, Z-Dioden, Varistoren und RC-<br />

Glieder sein. Für die geeignete Dimensionierung sind die technischen<br />

Angaben des Herstellers oder Lieferanten der Aktoren zu beachten.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

3 Grundlagen Pneumatik<br />

3.1 Symbolerläuterung<br />

4/2-Wege-Ventil<br />

4 gesteuerte Anschlüsse<br />

= Leitung + Durchflussrichtung<br />

= Absperrungen<br />

2 Schaltstellungen<br />

Arbeitsstellung<br />

Ruhestellung


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

2 (B)<br />

4(A)<br />

2<br />

4<br />

1 (P)<br />

3 (R)<br />

1<br />

3<br />

Arbeitsleitungen : 2, 4, (A, B)<br />

Druckluftnetzanschluss : 1,(P)<br />

Entlüftung<br />

: 3, (R)<br />

durch Knopf<br />

Rückstellung durch Feder:<br />

- für kurze Schaltzeiten<br />

Handbetätigung<br />

elektrische Betätigung<br />

mechanische Betätigung<br />

durch Feder<br />

pneumatisches Vorsteuerventil<br />

Elektromagnet<br />

elektrische Betätigung<br />

pneumatisches<br />

Vorsteuerventil<br />

Elektromagnet


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

3.2 Ventiltypen<br />

Es gibt:<br />

• direktgesteuerte Ventile (ausschließlich Magnetsysteme größere<br />

Abmessungen durch große Spulen notwendig)<br />

• vorgesteuerte Ventile (in AS-i-Pneumatikmodul)<br />

3.2.1 Pneumatisches Vorsteuerventil<br />

vorgesteuertes Ventil<br />

=<br />

Vorsteuermagnetsystem (3/2-Wegeventil mit kleiner Nennweite)<br />

+<br />

luftbetätigtes Hauptventil<br />

Arbeitsweise:<br />

• Steuerkolben wird mit Steuerluft beaufschlagt<br />

• Ventilstößel wird entgegen Federkraft umgesteuert<br />

• Ventil bleibt auf die Dauer der Druckbeaufschlagung des Steuerkolbens<br />

betätigt<br />

• nach Entlüftung der Steuerleitung wird Ventilstößel durch eingebaute<br />

Feder in seine Ausgangslage zurückgestellt<br />

3.2.1.1 Technische Daten<br />

Typ: SP763.0091 (Fa. KUHNKE)<br />

Technische Daten:<br />

• UN=28V DC<br />

• PN=1,4 W<br />

• NW 0,4<br />

• ED 100%<br />

• p = 1..8bar<br />

pneumatischer Teil<br />

elektrischer Teil<br />

3=Zuluft<br />

2=Ausgang<br />

1=Abluft<br />

Strombedarf Vorsteuerventil = 40 mA x 2 = 80 mA<br />

Einschaltstrom wird kurz nach dem Einschalten auf 20 mA runtergeregelt<br />

Aufgabe:<br />

Freigabe Steuerluft für Hauptventil<br />

3.2.1.2 Funktionsweise<br />

Aktivierung des Ventils durch elektromagnetischgesteuertes<br />

Vorsteuerventil mit geringer Leistung (1,4W)<br />

• über Magnetfeld wird die Position des Vorsteuerelements verändert<br />

• Medium Luft kann in Ventil eindringen und Druck aufbauen<br />

• entsprechend hoher Druck kann jetzt Steuerelement verschieben<br />

• Schaltvorgangs des Ventils wird ausgelöst


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

3.2.2 Sitzventil oder Schieberventil?<br />

• Sitzventil (AS-i-Pneumatikmodul <strong>AirBox</strong> ) "Luft"-Durchgang wird<br />

z.B. mit einem Teller verschlossen<br />

• sehr kurze Ansprechzeit<br />

• voller Ventilquerschnitt schon bei kleinen Hub des Ventilstößels<br />

• schmutzunempfindlich<br />

• sehr gut dichtend<br />

• weing Verschleißteile<br />

3.3 Pneumatische Verbraucher<br />

3.3.1 Einfachwirkende Aktuatoren<br />

• Schieberventil (Ventilinsel) Steuerelement ist ein Steuerkolben<br />

durch geometrische Form des Schiebers ist eine Abdichtung sehr<br />

schwierig<br />

• teure Einpassarbeiten notwendig<br />

• geringere Lebensdauer als z.B. Teller-Sitzventil<br />

Einfachwirkende Zylinder<br />

• werden einseitig mit Druck beaufschlagt<br />

• können daher nur in einer Richtung Arbeit leisten<br />

• Rücklauf des Kolbens erfolgt durch eingebaute Feder<br />

P<br />

Feder<br />

• Hub wird durch die Baulänge der Feder begrenzt<br />

• einfachwirkende Zylinder mit Feder werden nur bis ca. 100 mm gebaut<br />

100 mm<br />

Anwendungen<br />

• Spannen, Auswerfen, Einpressen von Teilen<br />

• Heben, Zuführen usw.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

3.3.2 3/2-Wegeventil mit einfachwirkenden Zylinder<br />

Steuerung von einfachwirkenden Zylindern<br />

• Ansteuerung hauptsächlich über 3/2-Wegeventile<br />

• mit dem Pneumatikmodulen <strong>AirBox</strong> 1 bzw. <strong>AirBox</strong> 32 können 2<br />

einfachwirkende Zylinder angesteuert werden.<br />

3.3.3 Doppeltwirkende Aktuatoren<br />

Doppelwirkende Zylinder<br />

• können an 2 Stellen mit Druck beaufschlagt werden<br />

• Stellungswechsel erfolgt durch wechselseitiges Beaufschlagen mit<br />

Druckluft<br />

• bei Vor- und Rücklauf wird eine bestimmte Kraft abgegeben<br />

P<br />

P<br />

Anwendungen<br />

• Einsatz dort wo lange Hübe erforderlich sind bzw.<br />

• wo Rücklauf des Kolbens eine Arbeitsfunktion hat


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

3.3.4 4/2-Wegeventil mit doppeltwirkend Zylinder<br />

3.3.4.1 Ruhstellung<br />

Ventil nicht betätigt<br />

2<br />

4<br />

1 3<br />

3 Abluftfilter<br />

Zuluft<br />

Zuleitung 1 nach 2 geöffnet<br />

• linke Kammer mit Druckluft beaufschlagt<br />

• Kolben befindet sich in Ausgangsstellung<br />

Arbeitsleitung 4 nach 3 entlüftet<br />

• rechte Kammer nicht mit Druckluft beaufschlagt<br />

3.3.4.2 Arbeitsstellung<br />

2<br />

4<br />

1 3<br />

3 Abluftfilter<br />

Zuluft<br />

Zuleitung 1 nach 4 geöffnet<br />

• Kolben befindet sich in der linken Stellung<br />

Arbeitsleitung 2 nach 3 entlüftet<br />

• linke Kammer im Zylinder nicht mit Luft beaufschlagt


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Rechte Kammer mit Druckluft beaufschlagt<br />

• Kolben in Arbeitsstellung gefahren<br />

Das 4/2-Wegeventil entspricht einem 5/2-Wegeventil, wobei mit dieser<br />

Ausführung keine Abluftdrosselung möglich ist.<br />

Dieser Ventiltyp kommt in der <strong>AirBox</strong> K zum Einsatz.<br />

2<br />

4<br />

1 3<br />

3 Abluftfilter<br />

3.4 Durchflüsse / Schlauchlänge<br />

Zuluft<br />

Hinweis<br />

• Die meisten Hersteller verwenden in ihren Ventil-Inseln u.a. 5/2<br />

Wegeventile, die aber nur die Funktion eines 4/2-Wegeventils erfüllen.<br />

• Die bei einem 5/2-Wege-Ventil vorhanden<br />

Abluftkanäle sind zu einem Kanal zusammengeführt.<br />

Durchflüsse in Abhängigkeit von Schlauchlängen<br />

900,0<br />

800,0<br />

700,0<br />

600,0<br />

Nl / min<br />

500,0<br />

400,0<br />

300,0<br />

4*1<br />

4*0,65<br />

6*1<br />

8*1<br />

10*1<br />

200,0<br />

100,0<br />

0,0<br />

0 2 4 6 8 10 12<br />

Schlauchlängen [m]


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

4 Hinweise zur Verwendung von Druckluft<br />

KUHNKE Pneumatik Bauelemente sind für den Betrieb mit Druckluft<br />

ausgelegt. Verantwortlich für die Kompatibilität bzw. Eignung ausgewählter<br />

Pneumatikkomponenten ist die Person, die das Pneumatiksystem<br />

(Schaltplan) erstellt oder dessen Spezifikation festlegt. Die Entscheidung<br />

über die Eignung von KUHNKE Pneumatik Produkten für einen bestimmten<br />

Anwendungsfall darf erst nach genauer Analyse und/oder Tests erfolgen.<br />

Druckluft kann gefährlich sein, wenn ein Bediener mit dem Umgang nicht<br />

vertraut ist. Deshalb dürfen druckluftbetriebene Maschinen und Anlagen nur<br />

von ausgebildetem Personal unter Berücksichtigung aller geltenden<br />

Sicherheitsbestimmungen betrieben und gewartet werden.<br />

Für den störungsfreien Betrieb unserer Bauelemente sind diese Hinweise zu<br />

beachten.<br />

4.1 Zubehör<br />

4.1.1 Zylinder<br />

4.1.2 Ventile<br />

4.1.3 <strong>AirBox</strong><br />

Wir empfehlen den Einsatz unserer Armaturen und Zubehörteile, da sie für<br />

die Anwendung mit unseren Produkten abgestimmt sind.<br />

Unsere Zubehörteile sowie alle anderen Pneumatik-Elemente sollten, um<br />

Störungen zu vermeiden, nur in sauberem Zustand eingesetzt werden.<br />

Um eine einwandfreie Funktion und die lange Lebensdauer der Zylinder zu<br />

erreichen, sollten Querkräfte auf die Kolbenstange vermieden werden und<br />

die Hubbegrenzung möglichst extern erfolgen. Setzen Sie möglichst nur<br />

original KUHNKE Zubehör und Befestigungsmaterial ein.<br />

Unsere Schieberventile können, je nach Typ mit einer Zentralbefestigung<br />

oder mit Befestigungsschrauben montiert werden. Bei der Montage mit<br />

Befestigungsschrauben sollte darauf geachtet werden, dass die Ventile plan<br />

aufliegen.<br />

Es ist grundsätzlich auf die Anschlussbezeichnung der Ventilsymbole und<br />

Anschlüsse zu achten.<br />

Die Sitz-Ventile der <strong>AirBox</strong>en sind von Natur aus sehr robust gebaut. Es sind<br />

pneumatisch vorgesteuerte Ventile, die für einen Druckbereich von 3 ... 8<br />

bar (incl. Druckspitzen) ausgelegt sind. Druckspitzen über den erlaubten<br />

Betriebsdruck sind durch technisch anerkannte Maßnahmen zu verhindern.<br />

Desgleichen muss der minimale Druck eingehalten werden. Dies gilt<br />

besonders bei einem Neuanlauf oder NOT-AUS der Anlage. Sollte die<br />

pneumatisch vorgesteuerte <strong>AirBox</strong> auch bei geringerem Druck (z. B.<br />

Sanftanlauf) oder Vakuum gesteuert werden, muss eine separate Steuerluft<br />

verwendet werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

4.2 Reinheit der Druckluft<br />

Allerdings bestimmt nicht nur der Druck sondern auch die Reinheit der<br />

Druckluft die Lebensdauer und einen sicheren Betrieb. Für eine lange<br />

Lebensdauer sollten bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Die Druckluft<br />

muss stets einwandfrei, ohne chemische Verunreinigungen und frei von<br />

mikrobiologischen Organismen sein. Das ist sie aber nicht von Natur aus.<br />

Im Gegenteil:<br />

• Chemische Verunreinigungen in der Luft werden konzentriert und somit<br />

aggressiver<br />

• Staub tritt überall in unterschiedlicher Konzentration auf<br />

• Beim Abkühlen der Druckluft entsteht aus Luftfeuchtigkeit unerwünschtes<br />

Wasser<br />

Grundlage für Druckluftreinheit ist die ISO 8573 -Teil 1.<br />

4.2.1 Spezifikation der Druckluftreinheit:<br />

Die Reinheit der Luft wird gemessen und nach ISO 8573-1:2001 in drei<br />

Klassen unterteilt:<br />

1. Die Reinheitsklasse der festen Verunreinigungen<br />

2. Die Reinheitsklasse für den Feuchtigkeitsgehalt<br />

3. Die Reinheitsklasse für den Gesamtölgehalt<br />

Die KUHNKE Pneumatik Komponenten sind, soweit nicht anders<br />

angegeben,<br />

geeignet für Druckluft der Reinheitsklasse:<br />

6 - 3 - 4<br />

Bedeutung:<br />

Feste Verunreinigungen lt. Klasse 6:<br />

Max. Teilchengröße 5 µm, max. Teilchendichte 5 mg/m 3<br />

Max. Feuchtigkeitsgehalt lt. Klasse 3:<br />

Drucktaupunkt -20 °C<br />

( s. auch Feuchtigkeitsgehalt und Drucktaupunkt)<br />

Max. Gesamtölgehalt lt. Klasse 4:<br />

≤ 5 mg/m 3<br />

4.2.2 Allgemeine Hinweise:<br />

1. Die genannte Spezifikation ist eine Mindestanforderung, d. h. die<br />

Produkte können noch haltbarer sein bei einer geringeren<br />

Teilchenkonzentration und Feuchtigkeit sowie bei einer sehr geringen bis<br />

gar keiner Zugabe von Öl.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

4.2.3 Feuchtigkeitsgehalt und Drucktaupunkt<br />

2. Die Ventile, Zylinder und <strong>AirBox</strong>en haben eine Initial-Schmierung,<br />

weshalb ein Einsatz von geölter Luft nicht erforderlich ist. Wenn geölte Luft<br />

verwendet wird, wird die Initialschmierung entfernt und die Elemente<br />

müssen immer mit geölter Luft betrieben werden.<br />

3. Manche Anwendungen wie z. B. Verpackungsmaschinen und der<br />

Lebensmittelbereich stellen weit größere Anforderungen an die<br />

Druckluftaufbereitung. Beachten Sie die bestehenden Vorschriften.<br />

4. Wir empfehlen, die Druckluft so nah wie möglich vor dem Ventil bzw. der<br />

<strong>AirBox</strong> zu filtern. Nur so können Verunreinigungen wie z. B. Rost aus<br />

Stahlrohrleitungen wirksam fern gehalten werden.<br />

5. Ein Mischen von synthetischen Ölen mit mineralischen Ölen kann zum<br />

Ausfall von beweglichen Teilen durch Kleben oder Klumpenbildung führen.<br />

6. KUHNKE Ventile, Zylinder und <strong>AirBox</strong>en können in unterschiedlichen<br />

Temperaturbereichen verwendet werden. Beachten Sie hierzu die zum<br />

Produkt (Katalog, Technische Information etc.) angegebenen Werte. Bei<br />

einem Einsatz bei Temperaturen unter Null Grad Celsius müssen<br />

zusätzliche Maßnahmen getroffen werden um ein Gefrieren oder Erstarren<br />

von Kondensat, Feuchtigkeit usw. zu verhindern.<br />

Die Umgebungsluft enthält Wasserdampf. Das Aufnahmevermögen der Luft<br />

von Wasser ist nur von der Temperatur abhängig. Das Verhältnis zwischen<br />

der tatsächlich vorhandenen zur maximal möglichen Wassermenge bei einer<br />

bestimmten Temperatur wird als relative Luftfeuchtigkeit bezeichnet. Bei<br />

einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100 % kann die Luft bei dieser<br />

Temperatur und diesem Druck kein Wasser mehr aufnehmen. Sie ist<br />

gesättigt.<br />

Warme Luft kann mehr Wasser aufnehmen als kalte. Wird gesättigte Luft<br />

abgekühlt, kondensiert Nebel aus. Die Temperatur, bei der der<br />

Wasserdampf mit der Kondensatbildung beginnt, nennt man Taupunkt.<br />

Wird gesättigte Luft bei gleicher Temperatur komprimiert, entsteht ebenso<br />

Kondensat. Wenn Luft mit 50 % relativer Feuchte und 1 bar auf 2 bar<br />

komprimiert, entsteht Luft mit 100 % relativer Feuchte. Wird diese Luft weiter<br />

komprimiert, entsteht Kondensat. Da die Luft aber aufgrund der<br />

Komprimierung erhitzt wird, kann sie das gesamte Wasser binden. Wenn die<br />

Luft den Kompressor verlässt und durch die Rohre geleitet wird, findet eine<br />

Abkühlung der Luft statt.<br />

Bei Erreichen des Taupunktes kondensiert der Wasserdampf, und sofern<br />

das Wasser nicht entfernt wird, richtet es im System Schaden an. Um<br />

trockene Luft für das System zur Verfügung stellen zu können, sollte der<br />

Drucktaupunkt auf mindestens 10 °C unter der niedrigsten<br />

Umgebungstemperatur der Luftleitung gesenkt werden.<br />

Ein weiteres Trocknen der Luft auf einen niedrigeren Taupunkt wäre<br />

lediglich kostenintensiver.<br />

Man darf auch nicht vergessen, dass zwischen dem atmosphärischen<br />

Taupunkt und dem<br />

Drucktaupunkt ein großer Unterschied besteht. So entspricht zum Beispiel<br />

ein atmosphärischer Taupunkt von<br />

-15°C einem Drucktaupunkt von 10 °C bei 5,5 bar. Trocknen Sie die Luft<br />

immer bis zum Drucktaupunkt. Bei einer Umgebungsbedingung von 21 °C<br />

sollte ein Drucktaupunkt von 10 °C weiteres Kondensieren vermeiden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

4.2.4 Zugelassene Schmiermittel:<br />

Wird geölte Druckluft eingesetzt, so beachten Sie, dass nur Öl der Klasse 1<br />

(ohne Additive), ISO VG10, eingesetzt werden darf. Das verwendete Öl darf<br />

die eingesetzten Werkstoffe nicht angreifen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall<br />

an den Hersteller.<br />

4.2.5 Sonstiges<br />

Weitere Informationen und Sicherheitshinweise entnehmen Sie bitte<br />

unserem Pneumatikkatalog.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

5 AS-Interface Grundlagen<br />

5.1 Durchdringungstechnik<br />

Die einfache Anschlusstechnik des AS-Interface Systems wird durch die<br />

definierte, elektromechanische Schnittstelle mit Durchdringungstechnik<br />

gewährleistet.<br />

5.2 Netzwerktopologie<br />

• Direkter einfacher Anschluss von Sensoren/Aktuatoren oder Modulen<br />

• Verpolsichere Flachleitung<br />

• Daten und Energie auf einer Leitung<br />

• Durchdringungstechnik / Piercing<br />

• einfachste Anschlusstechnik<br />

• sichere Kontaktierung<br />

• Schutzart IP67<br />

• Ablängen und abisolieren unnötig<br />

• An jeder beliebigen Stelle montierbar<br />

• Problemloses Versetzen durch Selbstheilungsfähigkeit des Kabels je<br />

Kabeltyp möglich<br />

Das Protokoll des AS-Interface Systems gewährleistet eine einfache<br />

Erweiterbarkeit. Das AS-Interface Netzwerk kann wie jede konventionelle<br />

elektrische Installation konfiguriert werden. Jeder AS-Interface Slave ist frei<br />

adressierbar und kann an beliebiger Stelle mit dem Buskabel verbunden<br />

werden. Dies ermöglicht einen modularen Aufbau, und aufgrund des<br />

robusten Betriebsprinzips gibt es keine Grenzen für die Struktur, und jede


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Netztopologie darf verwendet werden, wie z.B. Bus, Stern oder<br />

Baumtopologien.<br />

5.3 Checkliste für Einsteiger und Anwender<br />

Wie viele Ein- und Ausgänge werden benötigt?<br />

Aus der Anzahl der Ein- und Ausgänge ergibt sich, wie viele AS-Interface-<br />

Netze gebraucht werden.<br />

Wie viel Strom braucht die Peripherie?<br />

Der gesamte Strombedarf der benötigten Module bestimmt die Auswahl des<br />

AS-Interface-Netzteils. Da Netzteile nicht parallel geschaltet werden können,<br />

muss ein dem Strombedarf entsprechen dimensioniertes Netzteil verwendet<br />

werden.<br />

Werden Spezialkabel benötigt?<br />

Grundsätzlich ist eine Kombination von Flach- und Rundkabeln möglich. Die<br />

äußeren Einflüsse bestimmen, ob Kabel aus Gummi, TPE oder PUR<br />

erforderlich sind. In jedem Fall müssen bei Kabellängen von mehr als 100 m<br />

Repeater oder Extender eingesetzt werden.<br />

Ist die Adresszuordnung richtig?<br />

Für die Übersichtlichkeit sollte unbedingt ein Plan erstellt werden, aus dem<br />

klar hervorgeht, welche Adressen welchen Slaves zugeordnet sind, denn<br />

Doppeladressierungen werden vom Master eventuell nicht als Fehler<br />

erkannt!<br />

Welche Module gehören zu welchen Adressen?<br />

Die Module bzw. Slaves, die adressiert worden sind, sollten unbedingt<br />

sorgfältig beschriftet werden.<br />

Wann werden die Module montiert?<br />

Erst dann, wenn Regel 4 und Regel 5 beachtet worden sind. Das Kabel<br />

selbst kann beliebig verlegt werden.<br />

Wie wird konfiguriert?<br />

Die Konfiguration wird einfach eingelesen, indem das AS-Interface-Profil je<br />

Slave im Master eingetragen wird. Das passiert normalerweise automatisch,<br />

kann aber auch "zu Fuß" über die Steuerungssoftware geschehen.<br />

Werden die Slaves erkannt?<br />

Zunächst muss gecheckt werden, ob der Master alle seine Slaves erkannt<br />

hat. Erst danach darf in den geschützten Betrieb und die Steuerung auf RUN<br />

umgeschaltet werden.<br />

Wie wird getestet?<br />

Ein-/Ausgabetests werden wie bereits von der SPS bekannt durchgeführt,<br />

das heißt, die Sensoren werden vor Ort betätigt und in der SPS kontrolliert.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Wie wird das Ganze zum Laufen gebracht?<br />

Man kann die Steuerungssoftware entweder wie gewohnt erstellen oder eine<br />

bestehende Software übernehmen. Bei Letzterem muss eventuell die<br />

symbolische Zuordnung der Adressen angepasst werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

5.4 Montagetipps<br />

5.4.1 Grundsätzliche Montagetipps<br />

5.4.2 Zehn wertvolle Montagetipps<br />

• Bei Verlegung mit Standardlitze oder Einzeladern verdrillen.<br />

• Verlegung von AS-Interface im ausreichenden Abstand zu<br />

Energiekabeln (min 15 cm).<br />

• Strombelastung (min. 26,5V am Slave) der eingesetzten Leitung<br />

beachten.<br />

• Maximale Abstände zu potentiellen Störern (z.B. Frequenzumrichter)<br />

einhalten.<br />

• Räumliche Trennung von Leistungs- und Steuerungsbaugruppen.<br />

• Netzteile in der Nähe der größten Verbraucher setzen.<br />

• Verlegung von AS-Interface und Energie im gleichen Kabelkanal<br />

vermeiden.<br />

Tipp 1 – Netzteil<br />

Das AS-Interface darf keinesfalls geerdet werden! Daher kein normales<br />

Netzteil verwenden, sondern nur AS-Interface-Netzteil (PELV) mit<br />

integrierter Datenentkopplung verwenden und "Ground (GND)" mit der<br />

Anlagenmasse verbinden.<br />

Tipp 2 - Netzerweiterung<br />

Das AS-Interface-Kabel darf ohne Repeater/Extender nicht länger als 100 m<br />

verlegt werden - inklusive aller Abzweige bis zu den Montageklemmen! Soll<br />

das Netz erweitert werden, auf Folgendes achten:<br />

Erweiterung mit Extender:<br />

• Maximale Leitungslänge zwischen Extender und Master höchstens<br />

100m.<br />

• Zwischen Master und Extender keine Slaves und kein AS-Interface-<br />

Netzteil anschließen.<br />

• Die Leitungen + und - dürfen nicht vertauscht werden.<br />

Erweiterung mit Repeater:<br />

• Es dürfen bis zu zwei Repeater in Reihe geschaltet werden.<br />

• Leitungslänge höchstens 300m (d.h. 3 Segmente mit maximal 100m).<br />

• Neben jedem Repeater muss ein AS-Interface-Netzteil angeschlossen<br />

werden.<br />

• Nach einem Repeater darf im Normalfall kein Extender geschaltet<br />

werden.<br />

Tipp 3 - Slaves<br />

Jede Slave-Adresse darf nur einmal auftauchen. Dabei nur Adressen von 1<br />

bis 31 bzw. 1A bis 31B bei der A/B-Technik (Spezifikation 2.1) verwenden.<br />

Beachte: Module, die den Chip SAP 4.0 enthalten können maximal 15-mal<br />

umadressiert werden, danach behalten sie die letzte Adresse bei.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Tipp 4 - zusätzliche Hilfsenergie<br />

Wenn Slaves mit einer zusätzlichen Hilfsenergie versorgt werden müssen,<br />

dann gilt:<br />

• bei 24 V DC sollten ein PELV-Netzteil und - wenn möglich - die<br />

schwarze profilierte Hilfsenergieleitung verwendet werden und<br />

• bei 230 V AC sollte - wenn möglich - die rote profilierte<br />

Hilfsenergieleitung verwendet werden.<br />

Tipp 5 - Verlegung der Leitung<br />

Bei der AS-Interface-Verlegung Folgendes beachten:<br />

• Möglichst immer das gelbe profilierte AS-Interface-Kabel verwenden -<br />

braun für + und blau für -.<br />

• Auch wenn die Kommunikation über das AS-Interface-Kabel<br />

unempfindlich gegenüber EMV ist, sollte es dennoch getrennt von<br />

Leistungskabeln verlegt werden - und das auch im Schaltschrank!<br />

• Jeder AS-Interface-Strang benötigt sein eigenes Kabel - AS-Interface-<br />

Kabel dürfen nicht mit anderen Kabeln in einem Sammelkabel verlegt<br />

werden.<br />

• Wenn doch Einzeladern verwendet werden (z.B. im Schaltschrank),<br />

dann immer parallele Adernpaare verlegen. Bei Standardlitzen<br />

Einzeladern gemeinsam verlegen oder verdrillen.<br />

Tipp 6 - EMV-gerechter Aufbau<br />

Alle Induktivitäten, z.B. Schütz- und Relaisspulen, Ventile, Bremsen mit<br />

Suppressordioden, Varistoren oder RC-Gliedern beschalten. Beim Einsatz<br />

von Frequenzumformern immer Netzfilter, Ausgangsfilter und geschirmte<br />

Motorleitungen verwenden.<br />

Tipp 7 - Sensor und Aktuatorversorgung<br />

Sensoren und Aktuatoren müssen direkt aus dem dazugehörigen Eingang<br />

bzw. Ausgang des Slaves versorgt werden. Die Leitungen sollten getrennt<br />

von Energiekabeln und so kurz wie möglich gehalten werden - d.h., die<br />

Slave-Module sollten so nah wie möglich an den Sensoren oder Aktuatoren<br />

sein.<br />

Tipp 8 - Installation von Frequenzumrichtern<br />

• Aufbaurichtlinien in den Betriebsanleitungen unbedingt beachten.<br />

• Schirm der Kabel, z.B. zwischen Filter und Frequenzumrichter und<br />

zwischen Frequenzumrichter und Motor, direkt beidseitig und<br />

großflächig mit der Anlagenmasse verbinden - und zwar mit<br />

ausreichendem Querschnitt (mindestens 4 mm²).<br />

Tipp 9 - Systemerweiterung 2.1<br />

Der Betrieb von A/B-Slaves und "neuen" Analog-Slaves ist nur mit Master<br />

nach Spezifikation 2.1 möglich.<br />

Tipp 10 - Status/Diagnose<br />

Für eine schnellere Fehlersuche sollten in der SPS die Status- und<br />

Diagnosebits ausgewertet werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6 KUHNKE Produkte<br />

6.1 <strong>AirBox</strong> 1/32<br />

Weitere Informationen und technische Daten für AS-Interface finden Sie in<br />

der Bedienungsanleitung E704D oder im Internet: www.kuhnke.de<br />

6.1.1 <strong>AirBox</strong> 1<br />

Die <strong>AirBox</strong> 1 ist ein Pneumatikmodul in der AS - Interface Familie.<br />

• AS- Interface Slave 2 E / 2 AP<br />

• 2 digitale Eingänge über 2 x M12- Buchsen<br />

• 2 integrierte 3/2-Wegeventile mit je 400 NI/min bei 6 bar<br />

• Schlauchanschlüsse über Steckarmaturen<br />

• Handbetätigung der Ventile<br />

• Schutzart IP 67 bei gefasster Abluft und<br />

Schutzart IP 65 bei Sinterfilter


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.1.2 <strong>AirBox</strong> 32<br />

Die <strong>AirBox</strong> 32 ist ein Pneumatikmodul in der AS - Interface Familie.<br />

• AS- Interface Slave 4 E / 2 AP<br />

• 4 digitale Eingänge über 2 x M12 – Buchsen (Doppelbelegung)<br />

• 2 integrierte 3/2-Wegeventile mit je 550 Nl/min bei 6/0 bar<br />

• Mit oder ohne Hilfsenergie einsetzbar (EMS oder EEMS)<br />

• Schlauchanschlüsse über Steckarmaturen<br />

• Handbetätigung der Ventile<br />

• Schutzart IP 67 bei gefasster Abluft und<br />

Schutzart IP 65 bei Sinterfilter<br />

6.1.3 Anwendungsbereich<br />

Das Pneumatikmodul <strong>AirBox</strong> 32 besitzt 2x2 Eingänge und 2 pneumatische<br />

Ausgänge. Die Eingangsbuchsen können Sie direkt mit Sensoren (PNP,<br />

über M12-Stecker) in 2-Leiter und 3-Leiter-Technik beschalten. Die<br />

Sensoren werden aus dem Pneumatikmodul mit Energie versorgt. Die<br />

Ausgänge und die Druckluftzuführung werden über 8 mm Schlauch-<br />

Steckverbinder angeschlossen. Verwenden Sie nur außenkalibrierte<br />

Schläuche oder Kunststoffrohre.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.1.4 Montage / Verdrahtung<br />

Koppelmodul FK<br />

KM 1-FK-GE<br />

Koppelmodul FK-E<br />

KM 1-FK-SW<br />

Abluft (R)<br />

0.8 Nm<br />

U AS-i<br />

AUX POWER<br />

4 x<br />

Verschlusskappe<br />

Handbetätigung 2 für OUT4*<br />

Druckluftzuführung (P)<br />

Handbetätigung 1 für OUT3*<br />

* Versenkte Handbetätigung<br />

bei <strong>AirBox</strong> 32-F-SW-MO-GH<br />

Input:<br />

1: +<br />

2: IN2 / IN4<br />

3: -<br />

4: IN1 / IN3<br />

5: Nicht belegt<br />

6.1.5 Inbetriebnahmen<br />

6.1.6 Logische Zuordnung <strong>AirBox</strong> 1<br />

Führen Sie folgende Schritte aus, um das Pneumatikmodul in<br />

Betrieb zu nehmen:<br />

• Stellen Sie die Adresse ein. Verwenden Sie dazu ein Adressiergerät<br />

oder ein Programmier- und Service-Gerät. Gültige Adressen sind 1 bis<br />

31. Die Auslieferungsadresse ist 0. Verwenden Sie jede Adresse pro<br />

Bussegment nur einmal.<br />

• Legen Sie die AS- i - Leitung(en) in die Leitungsführung(en) des<br />

Koppelmoduls FK ein. Legen Sie die gelbe AS - i - Leitung und die<br />

schwarze AS- i - Energieleitung in die Leitungsführungen des<br />

Koppelmoduls. Beachten Sie die Farbcodierung!<br />

• Schrauben Sie das Pneumatikmodul auf dem Koppelmodul fest. Die<br />

grüne LED leuchtet bei vorhandener AS - i -Spannung.<br />

• Schließen Sie bis zu 4 Sensoren an den M12-Buchsen (Innengewinde)<br />

an.<br />

• Schließen Sie die Druckluftversorgung (8 mm) an. Schließen Sie die<br />

pneumatischen Ausgänge (8 mm) an. Schließen Sie ggf. die Abluft (8<br />

mm) an.<br />

Folgende Tabelle zeigt die logische Zuordnung der Datenbits:<br />

Datenbit Bedeutung LEDs Buchse / Pin<br />

I0 Eingang IN 1 gelb 1 / 2<br />

I1 Eingang IN 2 gelb 2 / 2<br />

O2 Ausgang OUT 3 gelb 3 / -<br />

O3 Ausgang OUT 4 gelb 4 / -


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.1.7 Logische Zuordnung <strong>AirBox</strong> 32<br />

6.1.8 Hinweise<br />

6.1.9 Maße<br />

Folgende Tabelle zeigt die logische Zuordnung der Datenbits:<br />

Datenbit Bedeutung LEDs Buchse / Pin<br />

I0 Eingang IN 1 gelb 1 / 4<br />

I1 Eingang IN 2 gelb 1 / 2<br />

I2 Eingang IN 3 gelb 2 / 4<br />

I3 Eingang IN 4 gelb 2 / 2<br />

O2 Ausgang OUT 3 gelb 3 / –<br />

O3 Ausgang OUT 4 gelb 4 / –<br />

Beachten Sie folgende Hinweise:<br />

• Decken Sie nicht benutzte M12-Buchsen mit Verschlusskappen ab, um<br />

die Schutzart zu erreichen.<br />

• Bei Überlastung der kurzschlussfesten Sensorversorgung (Pin 1 und 3<br />

der Eingangsbuchsen) stellt das Pneumatikmodul die Kommunikation<br />

mit dem Master ein.<br />

• Die elektrische Ansteuerung der Ausgänge hat Priorität gegenüber der<br />

Handbetätigung.<br />

• Verwenden Sie ausreichend aufbereitete Druckluft (gefiltert 5 µm;<br />

ungeölt oder geölt). Bei Verwendung von geölter Druckluft wird die<br />

Initialschmierung entfernt. Daher muss auch weiterhin mit geölter<br />

Druckluft gearbeitet werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.1.10 Technische Daten (gemäß AS-I-Spezifikation)<br />

AS- i -<br />

Zertifikatsnummer<br />

Elektrische<br />

U AS-i (Gelbkabel)<br />

ZU-Nr. 44801<br />

Daten E/A- Konfiguration, ID-<br />

Code (Hex)<br />

Gesamtstromaufnahme I<br />

Eigenstromaufnahme<br />

Verpolschutz eingebaut<br />

7, F, F, F<br />

Betriebsspannung 26.5 ... 31.6 V<br />

≤200 mA<br />

≤45 mA<br />

eingebaut<br />

Eingänge für Signal "0", I in ≤1.5 mA<br />

für Signal "1", U in / I in<br />

≥10 V, ≥5 mA<br />

Sensorversorgung Spannungsbereich U out 20 ... 30 V DC<br />

AUX POWER<br />

(Schwarzkabel)<br />

Strombelastbarkeit I out<br />

100 mA<br />

(kurzschlussfest)<br />

Gesamtstrom für alle<br />

Sensoren)<br />

Bemessungsbetriebsspannung 24 V DC<br />

U e<br />

Betriebsspannungsbereich U B 20 ... 30 V DC<br />

Spannungsquelle PELV nach IEC<br />

364-4-61<br />

Ausgänge pneumatische Ausgänge 2 Stck. vorgest.- 3/2<br />

-Wege-Ventile (nc)<br />

Abluftführung<br />

Sinterfilter bzw.<br />

Steckanschluss<br />

Druckluft Luftdurchfluss bei 6/0 bar 550 Nl/min<br />

(Normliter/Minute)<br />

Luftdurchfluss bei 6/5 bar 350 Nl/min<br />

(Normliter/Minute)<br />

Druckluft<br />

gefilterte (5 µm);<br />

geölte oder ungeölte<br />

Druckluft<br />

Druckbereich<br />

2 ... 8 bar<br />

Mechanische Daten Schutzart (mit Koppelmodul) IP 65 (mit<br />

Sinterfilter)<br />

IP 67 (mit<br />

Steckanschluss)<br />

Gewicht.<br />

ca. 200 g<br />

Abmessungen (H x B x T) 80 x 45 x 48<br />

[mm]<br />

Temperaturbereich Bemessungstemperatur T u 25 °C<br />

Umgebungstemperatur T a 0 ... 55 °C<br />

Lagertemperatur T s - 20 ... 85 °C


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.2 <strong>AirBox</strong> K<br />

Die <strong>AirBox</strong> K ist ein Pneumatikmodul in der AS - Interface Familie.<br />

• Positionserfassung der Zylinder über 4 digitale Eingänge mit M12-<br />

Buchsen (Y- II - Belegung)<br />

• 2 integrierte 4/2 Wege-Ventile als Wechsler mit je 700 Nl/min bei 6/0 bar<br />

• Realisierbare Ventilfunktionen 3/2-, 4/2 -, 5/2 -, 5/3 -Wege-Ventil (NO<br />

oder NC)<br />

• Monostabil oder elektrisch bistabil<br />

• Druckbereich 3 - 8 bar oder 90 % Vakuum bis 8 bar bei externer<br />

Steuerluft bei 4 bis 8 bar<br />

6.2.1 Anwendungsbereich<br />

Das Pneumatikmodul <strong>AirBox</strong> K besitzt 4 Eingänge und 4 pneumatische<br />

Ausgänge. Die Eingangsbuchsen können Sie direkt mit Sensoren (PNP,<br />

über M12-Stecker) in 2-Leiterund 3-Leiter-Technik beschalten. Die Sensoren<br />

werden aus dem Pneumatikmodul mit Energie versorgt. Die integrierten<br />

pneumatischen Ausgänge werden durch zwei vorgesteuerte 4/2-<br />

Wegeventile (0,1 bar Vakuum - 8 bar; 550 Nl/min) mit gemeinsamer<br />

Druckluftversorgung und getrennter Sammelabluft realisiert und sind über<br />

gesonderte Schieber von Hand bedienbar. An ein Modul dieser Baureihe<br />

können z.B. 2 doppelwirkende Zylinder angeschlossen werden. Die<br />

Ausgänge und die Druckluftzuführung werden über 8 mm Schlauchsteck-<br />

Verbinder angeschlossen. Verwenden Sie nur außenkalibrierte Schläuche<br />

oder Kunststoffrohre.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.2.2 Montage / Verdrahtung<br />

Anschluss Hilfluftversorgung (81).<br />

Nur zum Schalten von Drücken unter<br />

3 bar notwendig.<br />

Koppelmodul FK-E<br />

KM K-FK-SW<br />

Handbetätigung tastend /<br />

rastend (siehe “Hinweise”)<br />

Nur bei Modulwechsel<br />

Codierelement entfernen<br />

Verschlusskappe<br />

1+0.1 Nm<br />

1x<br />

U AS-i (gelb)<br />

AUX POWER (schwarz)<br />

Anschluss von AUX POWER<br />

Nur falls vorhanden<br />

Verschlusskappe (Adressierbuchse)<br />

(Anziehdrehmoment: 25 - 30 Ncm)<br />

6.2.3 Anschlussbild<br />

Pinbelegung:<br />

1: + 4: Eingänge<br />

2: Eingänge 5: Erdungsanschluss<br />

3: -<br />

6.2.4 Inbetriebnahmen<br />

Führen Sie folgende Schritte aus, um das Pneumatikmodul in<br />

Betrieb zu nehmen:<br />

• Legen Sie die AS-i-Leitung in die Leitungsführung des Koppelmoduls<br />

ein. Legen Sie die gelbe AS-i-Leitung und die schwarze AS-i-<br />

Energieleitung ggf. in die Leitungsführungen des Koppelmoduls.<br />

Beachten Sie die Farbcodierung!<br />

• Schrauben Sie das Pneumatikmodul auf dem Koppelmodul fest.<br />

• Schließen Sie bis zu 4 Sensoren an den M12-Buchsen (Innengewinde)<br />

an.<br />

• Schließen Sie die pneumatischen Ausgänge (8mm) an. Schließen Sie<br />

die Druckluftversorgung (8 mm) und ggf. die Steuerluft (4 mm) an.<br />

Schließen Sie ggf. die Abluft (8 mm) an.<br />

• Stellen Sie die Adresse ein. Verwenden Sie dazu ein Adressiergerät<br />

oder ein Programmier- und Service -Gerät. Gültige Adressen sind 1 bis


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

.<br />

31. Die Auslieferungsadresse ist 0. Verwenden Sie jede Adresse pro<br />

Bussegment nur einmal.<br />

6.2.5 Logische Zuordnung (SPS Ausgangsbit zur Funktion des<br />

Pneumatikmoduls)<br />

<strong>AirBox</strong> K, monostabil<br />

Ausgangsbit Bedeutung<br />

O0 Ventil 1<br />

(OUT1)<br />

O1 Ventil 2<br />

(OUT2)<br />

<strong>AirBox</strong> K, elektrisch bistabil<br />

Funktion<br />

0 = Grundstellung (1.2 offen, 1.4<br />

geschlossen)<br />

1 = geschaltet (1.2 geschlossen, 1.4 offen)<br />

0 = Grundstellung (2.2 offen, 2.4<br />

geschlossen)<br />

1 = geschaltet (2.2 geschlossen, 2.4 offen)<br />

Ausgangsbit Bedeutung Funktion<br />

O0 Ventil 1 per Impuls geschaltet (1.2 geschlossen, 1.4<br />

offen)<br />

O1 Ventil per Impuls zurückgeschaltet (Grundstellung:<br />

1.2 offen, 1.4 geschlossen)<br />

O2 Ventil 2 per Impuls geschaltet (2.2 geschlossen, 2.4<br />

offen)<br />

O3 Ventil 2 per Impuls zurückgeschaltet (Grundstellung:<br />

2.2 offen, 2.4 geschlossen)<br />

6.2.6 Status LEDs mit jeweiligem Betriebszustand<br />

AS-i<br />

(grün)<br />

FAULT<br />

(rot)<br />

Betriebszustand<br />

AUX POWER<br />

(grün)<br />

Betriebszustand<br />

Ein Aus Modul in Ordnung Ein AUX POWER<br />

vorhanden<br />

Aus Aus keine Spannung<br />

am AS- i -Chip<br />

Aus Ein Kommunikation<br />

ausgefallen<br />

Blinken Ein Slave hat Adresse<br />

0<br />

Aus Blinken Überlast<br />

Sensorversorgung<br />

Aus<br />

AUX POWER<br />

nicht vorhanden<br />

6.2.7 Hinweise<br />

Beachten Sie folgende Hinweise:<br />

• Decken Sie nicht benutzte M12-Buchsen mit Verschlusskappen ab, um die<br />

Schutzart IP 65/IP 67 zu erreichen.<br />

• Bei Überlastung der kurzschlussfesten Sensorversorgung (Pin 1 und 3 der<br />

Eingangsbuchsen) stellt das Pneumatikmodul die Kommunikation mit dem<br />

Master ein.<br />

• Wird Hilfsenergie über schwarze Leitung weggeschaltet, bleibt das Ventil<br />

in letzter Stellung ( elektrisch bistabil ) oder schaltet in Grundstellung<br />

zurück (monostabil). Handbetätigung arbeitet nur in Grundstellung des<br />

Ventils.<br />

• Das Schalten des Ausganges über die gelbe Leitung muss während der<br />

Abschaltung der Hilfsenergie vermieden werden, da es sonst zu einer<br />

verzögerten oder ungewollten Schaltung kommen kann.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.2.8 Funktionsprinzip (mit doppeltwirkenden Zylindern)<br />

Monostabil<br />

Ausgänge nicht geschaltet Ausgänge geschaltet<br />

Elektrisch bistabil<br />

Ausgänge nicht geschaltet<br />

Ausgänge geschaltet<br />

6.2.9 Maße


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.2.10 Technische Daten (gemäß AS-I-Spezifikation)<br />

AS- i -<br />

ZU-nr. 44901<br />

Zertifikatsnummer<br />

Elektrische Daten E/A-Code / ID-Code (Hex) 7 / F / F / F<br />

U AS-i (Gelbkabel)<br />

Betriebsspannung 26.5 ... 31.6 V<br />

Gesamtstromaufnahme I ≤270 mA<br />

Eigenstromaufnahme ≤45 mA<br />

Verpolschutz<br />

eingebaut<br />

Eingänge für Signal "0", I in ≤1.5 mA<br />

für Signal "1", U in / I in<br />

≥10 V / ≥6 mA<br />

Sensorversorgung Spannungsbereich U out 20 ... 30 V DC<br />

Strombelastbarkeit I out 100 mA (kurzschlussfest)<br />

(mit AUX POWER) I out 200 mA (kurzschlussfest)<br />

AUX POWER Bemessungsbetriebsspannung 24 V DC<br />

(Schwarzkabel) U e<br />

Betriebsspannungsbereich UB 20 ... 30 V DC<br />

Stromstärke I impuls , I halte 115 mA, 40 mA<br />

Verpolschutz<br />

ja<br />

Spannungsquelle PELV nach IEC 364-4-61<br />

Ausgänge pneumatische Ausgänge 2 Stck. vorgest. 4/2 -<br />

Wege- Ventile<br />

max. Schaltfrequenz 5 Hz, max. 60<br />

Schaltungen pro Minute<br />

zulässig<br />

Druckluft Luftdurchfluss bei 6/0 bar 700 Nl/min<br />

(Normliter/Minute)<br />

Luftdurchfluss bei 6/5 bar 500 Nl/min<br />

(Normliter/Minute)<br />

Druckluft<br />

gefilterte (5 µm); geölte<br />

oder ungeölte Druckluft<br />

Druckbereich<br />

3 ... 8 bar (90 % Vakuum<br />

bis 8 bar, bei Steuerluft ><br />

4 bar)<br />

Hilfsluftversorgung Druck > 3 bar<br />

Anschluss über<br />

Schlauchsteckverbinder<br />

4 mm<br />

Mechanische Daten Schutzart (mit Koppelmodul) IP 65 mit Schalldämpfer<br />

IP 67 bei<br />

Schlauchsteckverbindung<br />

Gewicht<br />

ca. 400 g<br />

Abmessungen (H x B x T) 152 x 60 x 45<br />

[mm]<br />

Temperaturbereich Bemessungstemperatur T u 25 °C<br />

Umgebungstemperatur T a 0 ... 55 °C<br />

Lagertemperatur T s -5 ... 70 °C<br />

Hinweis: bei Anschluss Hilfsluft erfolgt automatische Umschaltung (active by<br />

push)


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.3 AS-i-Module: Andere AS-i-Slave-Module<br />

6.3.1 Ein- und Ausgangsmodule<br />

Im AS-i-System sind die AS-i-Module vergleichbar mit Ein– oder<br />

Ausgabebaugruppen. Sie bilden zusammen mit den Aktuatoren oder<br />

Sensoren die AS-i-Slaves und verbinden diese mit dem AS-i-Master. Der<br />

Anschluss der Aktuatoren/Sensoren erfolgt über M12 Stecker. Die<br />

Steckerbelegung entspricht hierbei DIN IEC 947 5–2. Die Module, mit der<br />

Größe von ca. 45 x 45 x 80 mm, werden direkt ”vor Ort” an der Maschine<br />

eingesetzt. Sie sind über die AS-i-Leitung angeschlossen und besitzen den<br />

Schutzart IP67.<br />

6.3.2 Aktive und passive Module<br />

Unterschieden werden:<br />

• Das aktive AS-i-Modul mit integriertem AS-i-Chip: Mit ihm sind<br />

konventionelle Sensoren und Aktuatoren anschließbar. Jeder ”normale”<br />

Aktuator oder Sensor kann damit über AS-Interface vernetzt werden.<br />

• Das passive AS-i-Modul: Es enthält keine eigene Elektronik und<br />

ermöglicht den Anschluss für AS-i-Sensoren und Aktuatoren mit<br />

integriertem AS-i-Chip.<br />

Passend zu dem Konzept des Standard AS-i-Masters und des erweiterten<br />

AS-i-Masters werden entweder AS-i-Chips mit Standardfunktion oder<br />

erweiterter Funktion verwendet.<br />

Die Module sind so konzipiert, dass eine einheitliche elektromechanische<br />

Schnittstelle zu der AS-i-Leitung hergestellt werden kann. Hierzu dient das<br />

einheitliche Modulunterteil, das daher auch als Koppelmodul bezeichnet<br />

wird.<br />

Spezifisch konstruierte Moduloberteile werden, auch als Anwendermodul<br />

bezeichnet, angeboten. Die Variationen der Modulkomponenten reichen von<br />

der einfachen Abdeckung für die Verzweigung der AS-i-Leitung, bis zum<br />

Anwendermodul mit integriertem AS-i-Chip zum Anschluss von bis zu vier<br />

konventionellen Sensoren oder Aktuatoren.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.4 Koppelmodul für die <strong>AirBox</strong> 1/32<br />

6.4.1 Anwendungsbereich<br />

Das Koppelmodul FK (KM 1-FK-GE) kann zwei profilierte gelbe AS-I-<br />

Leitungen aufnehmen, das Koppelmodul FK-E (KM 1-FK-SW) eine gelbe<br />

AS-I-Leitung und eine schwarze profilierte AS-I-Energieleitung. Wenn Sie<br />

ein geeignetes Anwendermodul oder eine Abdeckung auf das Koppelmodul<br />

schrauben, können Sie bei sachgerechter Montage die Schutzart IP65/67<br />

herstellen. Die Leitungen werden mit Hilfe der Durchdringungstechnik<br />

schnell und einfach kontaktiert.<br />

Maximale Betriebsspannung: 31,6 V bei einer maximale Strombelastbarkeit:<br />

2A<br />

6.4.2 Montageanleitung<br />

KM 1-FK-GE<br />

Für <strong>AirBox</strong> 1, 32 und PowerBox<br />

AS-Interface-Leitungen (gelb)<br />

KM 1-FK-SW<br />

Für <strong>AirBox</strong> 32<br />

Füllstücke (beigelegt)<br />

AS-Interface-Leitung (gelb)<br />

AS-Interface-Energieleitung (schwarz)<br />

Warnung: Die gelbe AS-Interface-Leitung und die schwarze Energieleitung<br />

dürfen Sie nicht vertauschen, da sonst das aufgeschraubte Anwendermodul<br />

zerstört werden kann!


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

6.4.3 Montage<br />

1. Schalten Sie während der Montage die Anlage spannungsfrei.<br />

2. Schnappen Sie das Koppelmodul auf eine Normprofilschiene 35 mm<br />

auf oder schrauben Sie es z. B. auf eine Montageplatte (M5 x 20).<br />

3. Schließen Sie die nicht benötigten Leitungsöffnungen mit den<br />

Original-Füllstücken.<br />

4. Legen Sie die AS-I-Leitung(en) bzw. die AS-I-Energieleitung in die<br />

farblich codierten Leitungsführung(en) des Koppelmoduls.<br />

5. Überprüfen Sie die Dichtung zwischen Koppelmodul und<br />

Anwendermodul.<br />

6. Schrauben Sie ein Anwendermodul oder eine Abdeckung auf das<br />

Koppelmodul. Diese sollte über Kreuz und mit einem vom<br />

Anwendermodulhersteller vorgegebenen Drehmoment erfolgen.<br />

Diese Angabe darf 1,0 Nm nicht überschreiten.<br />

7. Überprüfen Sie die elektrischen Verbindungen, indem Sie das<br />

Anwendermodul Testen (z. B. LEDs überprüfen)<br />

Hinweis: Verwenden Sie bei jeder Montage nur zugelassene AS-<br />

Interface-Kabel oder unbenutzte Original-Füllstücke um die Schutzart<br />

IP65/67 zu erreichen.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7 Pneumatisches Verhalten<br />

7.1 <strong>AirBox</strong> 1/32<br />

7.1.1 Ersatzschaltbild<br />

Out<br />

Hauptventil<br />

Pilotventil<br />

(Vorsteuerventil)<br />

Handbetätigung<br />

• Wird die <strong>AirBox</strong> 1 über [P] mit Druckluft versorgt, steht die Druckluft<br />

zunächst direkt am Pilotventil zur Verfügung<br />

• Wird das Pilotventil elektrisch über den Ausgang O-3/ O-4 angesteuert,<br />

wird hierüber das<br />

Sitzventil direkt betätigt ⇒ Druckluft steht am Ausgang [O-3/ O-4] der <strong>AirBox</strong><br />

zur Verfügung<br />

1<br />

7.1.2 Was passiert bei Druckluftausfall?<br />

Beispiel:<br />

Druckluft fällt aus<br />

⇒ <strong>AirBox</strong> 1 (Ausgang O-3 /O-4) ist aktiviert d.h das Pilotventil ist weiterhin<br />

im geschalteten Zustand<br />

⇒ das Hauptventil (Sitzventil)wird aber aufgrund der fehlenden Druckluft<br />

durch die vorhandene Feder zurückgedrückt.<br />

Bei langsamer Wiederkehr der Druckluft (Pilotventil ist weiterhin im<br />

geschalteten Zustand) kann sich am Sitzventils nicht der benötigte<br />

Mindestdruck von 2 bar aufbauen, um das Ventil wieder vollständig zu<br />

betätigen.<br />

Resultat:<br />

Durch den Versuch das Hauptventil (Sitzventil) zu betätigen, entsteht eine<br />

Verbindung zwischen der Zuluft [P], dem Arbeitsanschluß[O-3/ O-4] und der<br />

Abluft [R] (charakteristisches Merkmal eines nicht überschneidungsfreien<br />

Ventils). Die Druckluft entweicht über den Abluftkanal, was sich durch lautes<br />

“Pfeifen“ an dem Abluftkanal [R] der <strong>AirBox</strong> 1 bemerkbar macht.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.2 <strong>AirBox</strong> K<br />

7.2.1 Ersatzschaltbild<br />

Hauptventil<br />

(Hauptsteuereinsatz)<br />

.4<br />

.2<br />

Pilotventil<br />

(Vorsteuerventil)<br />

Hilfsluftanschluss<br />

Active by push<br />

Handbetätigung<br />

1[P] 81[X]<br />

7.2.2 Was passiert bei Druckluftausfall?<br />

• Hilfsluftanschluss ist mechanisch verriegelt, sofern kein Schlauch<br />

angeschlossen ist<br />

• Nur die Zuluft zum Pilotventil wird freigegeben<br />

• Wird die <strong>AirBox</strong> K über [P] mit Druckluft versorgt, steht die Druckluft<br />

direkt am Ausgang [2] zur Verfügung<br />

• Wird das Pilotventil elektrisch über den Ausgang O-3 angesteuert, wird<br />

hierüber das Hauptventil mittels eines Steuerkolbens pneumatisch<br />

betätigt ⇒ Druckluft steht am Ausgang [4] der <strong>AirBox</strong> zur Verfügung<br />

Beispiel:<br />

Druckluft fällt aus ⇒ Airbox K (Ausgang O-3) ist aktiviert d.h das Pilotventil<br />

ist weiterhin im geschalteten Zustand<br />

⇒ das Hauptventil wird aber aufgrund der fehlenden Druckluft durch die<br />

vorhandene Feder zurückgedrückt.<br />

Bei langsamer Wiederkehr der Druckluft (Pilotventil ist weiterhin im<br />

geschalteten Zustand) kann sich am Steuerkoplben des Hauptventils nicht<br />

der benötigte Mindestdruck von 3 bar aufbauen, um das Ventil wieder<br />

vollständig zu betätigen.<br />

Resultat:<br />

Durch den Versuch des Steuerkolbens das Hauptventil zu betätigen, ensteht<br />

eine Verbindung zwischen der Zuluft [P], dem Arbeitsanschluß[A] und der<br />

Abluft [R] (charakteristisches Merkmal eines nicht überschneidungsfreien<br />

Ventils). Die Druckluft entweicht über den Abluftkanal, was sich durch lautes<br />

“Pfeifen“ an dem Abluftkanal [R] der <strong>AirBox</strong> K bemerkbar macht.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3 Ventilfuntionsrealisierung<br />

monostabil<br />

bistabil<br />

Funktion<br />

Schaltbild<br />

<strong>AirBox</strong> K<br />

<strong>AirBox</strong> 1 & 32 <strong>AirBox</strong> K <strong>AirBox</strong> 1 & 32<br />

n.r.<br />

3/2- Wege NC<br />

20% Marktanteil<br />

2* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.2<br />

& 2.2<br />

Blindstopfen<br />

2* realisierbar<br />

Preisvorteil<br />

2* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.2<br />

& 2.2<br />

Blindstopfen<br />

3/2- Wege NO<br />

10%<br />

Marktanteil<br />

2* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.4<br />

& 2.4<br />

Blindstopfen<br />

n. r.<br />

2* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.4<br />

& 2.4<br />

Blindstopfen<br />

4/2- Wege<br />

10%<br />

Marktanteil<br />

2* realisierbar<br />

Preisvorteil<br />

1* realisierbar<br />

Mit technischen<br />

Einschränkung<br />

2* realisierbar<br />

Preisvorteil<br />

5/2- Wege<br />

40%<br />

Marktanteil<br />

2* realisierbar<br />

Preisvorteil<br />

1* realisierbar<br />

Mit technischen<br />

Einschränkung<br />

2* realisierbar<br />

Preisvorteil<br />

5/3- Wege<br />

Grundstellung<br />

entlüftet<br />

10% Marktanteil<br />

1* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.2<br />

& 2.2<br />

Blindstopfen<br />

1* realisierbar<br />

Preisvorteil<br />

1* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.2<br />

& 2.2<br />

Blindstopfen<br />

5/3- Wege<br />

Grundst.<br />

geschlossen<br />

5% Marktanteil<br />

n. r.<br />

n. r.<br />

n. r.<br />

5/3- Wege<br />

Grundstellung<br />

belüftet<br />

5% Marktanteil<br />

1* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.4<br />

& 2.4<br />

Blindstopfen<br />

n. r.<br />

1* realisierbar<br />

Bei Ausgang 1.4<br />

& 2.4<br />

Blindstopfen


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.1 3/2-Wege-Ventil (nc)<br />

7.3.1.1 Funktion<br />

Funktion eines 3/2-Wege-Ventils NC (normal closed)<br />

• Arbeitsstellung<br />

• Ausgang 1.2 ist in Arbeitsstellung mit Zuluft verbunden<br />

• Zylinder wird belüftet<br />

• Ausgang 1.4 ist mit Blindstopfen verschlossen<br />

• Ruhestellung<br />

• Ausgang 1.2 ist in Ruhestellung mit Abluft verbunden<br />

• Ausgang 1.4 wird mit Blindstopfen verschlossen<br />

Bemerkungen:<br />

- diese Funktion ist mit dem Kompaktpneumatikmodul <strong>AirBox</strong> K zweimal<br />

realisierbar<br />

- 3/2-Wege (n.c.) entspricht Funktion der Pneumatikmodule <strong>AirBox</strong>1 bzw.<br />

<strong>AirBox</strong> 32<br />

7.3.1.2 Verschlauchung


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.2 3/2-Wege-Ventil (no)<br />

7.3.2.1 Funktion<br />

Funktion eines 3/2-Wege-Ventils NO (normal open)<br />

7.3.2.2 Verschlauchung<br />

• Arbeitsstellung<br />

• Ausgang 1.4 ist in Arbeitsstellung mit Abluft verbunden<br />

• Zylinder wird entlüftet<br />

• Ausgang 1.2 wird mit Blindstopfen verschlossen<br />

• Ruhestellung<br />

• Ausgang 1.4 ist in Ruhestellung mit Zuluft verbunden<br />

• Zylinder ist belüftet (normal offen)<br />

• Ausgang 1.2 wird mit Blindstopfen verschlossen<br />

Bemerkungen:<br />

• diese Funktion ist mit dem Kompaktpneumatikmodul <strong>AirBox</strong> K zweimal<br />

realisierbar<br />

3/2-Wege (n.o.) kann nicht mit dem Pneumatikmodulen <strong>AirBox</strong> 1 und 32<br />

realisiert werden


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.3 4/2-Wege-Ventil<br />

7.3.3.1 Funktion<br />

Funktion eines 4/2-Wege-Ventils (inside)<br />

• Es sind 2 x 4/2-Wegeventile im Kompaktpneumatikmodul <strong>AirBox</strong> K<br />

integriert<br />

Bemerkungen:<br />

• diese Funktion ist mit dem Kompaktpneumatikmodul <strong>AirBox</strong> K zweimal<br />

realisierbar<br />

7.3.3.2 Verschlauchung


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.4 5/2-Wege-Ventil<br />

7.3.4.1 Funktion<br />

Funktion eines 5/2-Wege-Ventils (1)<br />

2.4<br />

• Ausgang 2.4 ist mit 2. Abluftkanal (5) verbunden<br />

• Ausgang 1.2 wird mit Druckluft versorgt<br />

oder<br />

1.4 2.2<br />

• Ausgang 1.4 ist mit 2. Abluftkanal (5) verbunden<br />

• Ausgang 2.2 wird mit Druckluft versorgt<br />

Bemerkungen:<br />

• diese Funktion ist mit dem Kompaktpneumatikmodul <strong>AirBox</strong> K einmal<br />

realisierbar<br />

• durch getrennte Abluftführung ist Modul rückschlagssicher<br />

• Einsatz von 5/2-Wege-Ventilen ist sehr selten<br />

Funktion eines 5/2-Wege-Ventils (2)<br />

• für die Realisierung dieser Pneumatikfunktion dürfen Abluftkanäle nicht<br />

zusammengeführt werden<br />

• getrennte Kanäle nur im Kompaktpneumatikmodul getrennt ausgeführt<br />

• Abluftkanäle bei AS-i-Ventilinseln sind zusammengeführt<br />

• damit erfüllen die in AS-i-Ventilinseln integrierbaren 5/2-Wegeventile<br />

"nur" die Funktion von 4/2-Wegeventilen.<br />

Hinweis:<br />

• Mit 5/2-Wegeventilen ist eine Abluftdrosselung möglich, da "nur" Drossel<br />

in den Abluftkanälen benötigt werden.<br />

• Funktion kommt in der Praxis selten zur Anwendung<br />

Die Funktionalität eines 4/2 und 5/2 Wege Ventils ist fast gleich, daher kann<br />

das Anschlussbild des 4/2 Wegeventil genommen werden. Drucklos ist der<br />

Zylinder frei beweglich, wird die Druckluftversorgung angelegt ist ein<br />

Ausgang mit dieser Druckluft beaufschlagt und der Zylinder fährt in eine<br />

definierte Stellung. Schaltet das Ventil um, schaltet auch der Zylinder um.<br />

Diese Ventilart kann mit einem elektrischen Umschalter verglichen werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.4.2 Verschlauchung<br />

Nur eine Funktionalität kann mit einem 4/2 Wege Ventil nicht realisiert<br />

werden, die Einstellung von unterschiedliche Aus- und<br />

Einfahrgeschwindigkeiten.<br />

Hier verhalten sich die Pneumatikmodule wie alle auf dem Markt<br />

befindlichen Ventilinseln.<br />

Mittels Drosselrückschlagventilen am Zylinder kann auch diese<br />

Funktionalität, die nur etwa 10 % der Anwender von 5/2 Wege Ventilen<br />

benötigen, realisiert werden.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.5 5/3-Wege-Ventil, Grundstellung entlüftet<br />

7.3.5.1 Funktion<br />

• Funktion nur mit beiden integrierten 4/2-Wegeventilen realisierbar<br />

• Abluftkanäle sind im Modul getrennt ausgeführt<br />

• Anschluss "5" ist der zweite Abluftkanal<br />

• Anschluss 1.2 und 2.2 müssen mit Blindstopfen verschlossen werden<br />

• Anwendung:<br />

• Zylinder kann beidseitig entlüftet werden. Dadurch ist die<br />

Kolbenstange frei beweglich.<br />

• Funktion einfacher und kostengünstiger mit <strong>AirBox</strong> 1 realisierbar !!!<br />

7.3.5.2 Verschlauchung<br />

7.3.6 5/3-Wege-Ventil, Grundstellung gesperrt<br />

7.3.6.1 Funktion<br />

• die Funktion ist mit dem Kompakt-Pneumatikmodul ohne zusätzliche<br />

entsperrbare Rückschlagventile nicht realisierbar<br />

• Funktion kommt in der Praxis sehr selten vor<br />

• mit dieser Funktion wirkt das Ventil als "Dämpfer"


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

7.3.7 5/3-Wege-Ventil, Grundstellung belüftet<br />

7.3.7.1 Funktion<br />

7.3.7.2 Verschlauchung<br />

• Funktion nur mit beiden integrierten 4/2-Wegeventilen realisierbar<br />

• Abluftkanäle sind im Modul getrennt ausgeführt<br />

• Anschluss "5" ist der zweite Abluftkanal<br />

• Anschluss 1.4 und 2.4 müssen mit Blindstopfen verschlossen werden<br />

• Anwendung:<br />

• Zylinder kann beidseitig mit Druckluft beaufschlagt werden.<br />

• Funktion nicht mit <strong>AirBox</strong> 1 realisierbar da Ventile "normal open"<br />

benötigt werden


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8 Elektrisches Verhalten<br />

8.1 Symboldarstellung<br />

Arbeitsanschluss (1.4) der <strong>AirBox</strong> K, angesteuert über digitalen Ausgang<br />

O-3. Arbeitsanschluss (1.2) der <strong>AirBox</strong> K, angesteuert über digitalen<br />

Ausgang O-4 ist mit dem anderen Anschluss des Zylinders verbunden<br />

4[O-3]<br />

2[O-4]<br />

Arbeitsanschluss (O-3) der <strong>AirBox</strong> 32 ist mit einem einfach wirkenden<br />

Zylinder verbunden oder Arbeitsanschluss (O-4) der <strong>AirBox</strong> 32 ist mit einem<br />

eiteren einfach wirkenden Zylinder verbunden<br />

O-3<br />

Arbeitsanschlüsse (O-3/ O-4) der <strong>AirBox</strong> 32<br />

sind mit einem doppeltwirkenden Zylinder verbunden.<br />

O-3 O-4


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.2 <strong>AirBox</strong> 1<br />

8.2.1 Mit einfachwirkenden Zylinder<br />

8.2.1.1 Verhalten bei Ausfall der AS-i-Spannung<br />

Die Ausgänge O-3 bzw. O-4 sind jeweils mit einem einfachwirkenden<br />

Zylinder verbunden. Im Beispiel wird nur ein Zylinder betrachtet!<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3/ O-4 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

O-3<br />

Nun fällt die AS-i Spannung aus, O-3/ O-4 bleibt angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt ein, da Ausgang O-3/ O-4 stromlos geschaltet wird<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3/ O-4) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Wiederkehr der AS-i Spannung<br />

⇒ Kolben fährt sofort wieder aus<br />

(Softwaremäßig ist Ausgang O-3/ O-4 weiterhin gesetzt)<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3/O-4) der <strong>AirBox</strong> leuchtet wieder


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.3 <strong>AirBox</strong> 32<br />

8.3.1 Mit einfachwirkenden Zylinder<br />

8.3.1.1 Verhalten bei Ausfall der AS-i-Spannung<br />

Die Ausgänge O-3 bzw. O-4 sind jeweils mit einem einfachwirkenden<br />

Zylinder verbunden. Im Beispiel wird nur ein Zylinder betrachtet!<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3/ O-4 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

O-3<br />

Nun fällt die AS-i Spannung aus, O-3/ O-4 bleibt angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt ein, da Ausgang O-3/ O-4 stromlos geschaltet wird<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3/ O-4) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Wiederkehr der AS-i Spannung<br />

⇒ Kolben fährt sofort wieder aus<br />

(Softwaremäßig ist Ausgang O-3/ O-4 weiterhin gesetzt)<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3/O-4) der <strong>AirBox</strong> leuchtet wieder


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.3.1.2 Verhalten bei Ausfall der 24V Hilfsversorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3/ O-4 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS, O-3/ O-4<br />

bleiben angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt ein, da Ausgang O-3/ O-4 stromlos geschaltet wird<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3/O-4) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben bleibt im eingefahrenen Zustand<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3/ O-4) der <strong>AirBox</strong> leuchten zwar weiterhin,<br />

Ventil ist aber nicht geschaltet.<br />

Softwaremäßig muss Ausgang O-3/ O-4 wieder zurückgesetzt werden!


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.3.2 Mit doppeltwirkenden Zylinder<br />

8.3.2.1 Verhalten bei Ausfall der AS-i-Spannung<br />

Die Ausgänge O-3 bzw. O-4 der <strong>AirBox</strong> 32 sind mit einem doppeltwirkenden<br />

Zylinder verbunden!<br />

Druckluft wird angeschlossen ⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

O-3<br />

Nun fällt die AS-i Spannung aus, O-3 bleibt angesteuert<br />

⇒ Kolben bleibt zwar im ausgefahrenen Zustand, ist aber frei beweglich, d.h<br />

bei entsprechender Gegenkraft fährt der Kolben ein<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Gegenkraft<br />

Wiederkehr der AS-i Spannung<br />

⇒ Kolben fährt sofort wieder aus<br />

(Softwaremäßig ist Ausgang O-3 weiterhin gesetzt)<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> leuchtet wieder<br />

8.3.2.2 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

O-3<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS, O-3 bleibt<br />

angesteuert<br />

⇒ Kolben bleibt zwar im ausgefahrenen Zustand, ist aber frei beweglich, d.h<br />

bei entsprechender Gegenkraft fährt der Kolben ein<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> erlischt


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Gegenkraft<br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben bleibt im eingefahrenen Zustand<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> leuchtet zwar weiterhin, Ventil ist<br />

aber nicht geschaltet.<br />

Softwaremäßig muss Ausgang O-3 wieder zurückgesetzt werden!<br />

8.3.2.3 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen ⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS und danach<br />

umgesteuert auf O-4<br />

⇒ Kolben bleibt zwar im ausgefahrenen Zustand, ist aber frei beweglich, d.h<br />

bei entsprechender Gegenkraft fährt der Kolben ein<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Gegenkraft<br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben bleibt im eingefahrenen Zustand<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-4) der <strong>AirBox</strong> leuchtet zwar jetzt, Ventil ist aber<br />

nicht geschaltet.<br />

Softwaremäßig Muss Ausgang O-4 wieder zurückgesetzt werden!


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.3.3 Schalten ohne 24V-Hilfsspannung<br />

Hintergrund:<br />

Beim (elektrischen) Einschalten der Ausgänge wird kurzzeitig ein erhöhter<br />

Strom erzeugt zum Ansteuern des Ventils, danach wird der Strom auf den<br />

Haltestrom heruntergeregelt.<br />

Dieser „Einschalt-boost“ fehlt, wenn nur die externe Spannung<br />

weggeschaltet wird, sodass nach dem Wiedereinschalten nur der Haltestrom<br />

zur Verfügung steht.<br />

Dieser reicht jedoch nicht aus, um die Ventile nach NOT-AUS wieder zu<br />

betätigen.<br />

Abhilfe:<br />

Bei NOT-AUS Betätigung müssen die Ausgänge der <strong>AirBox</strong> 32 in der SPS<br />

zurückgesetzt werden.<br />

Das ist auch die übliche Vorgehensweise bei NOT-AUS !!!


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.4 <strong>AirBox</strong> K, Monostabil<br />

8.4.1 Verhaltern bei Ausfall der AS-i-Spannung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun fällt die AS-i Spannung aus, O-3 bleibt angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt ein, da Ausgang O-3 stromlos geschaltet wird<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Gegenkraft<br />

Wiederkehr der AS-i Spannung<br />

⇒ Kolben fährt sofort wieder aus<br />

(Softwaremäßig ist Ausgang O-3 weiterhin gesetzt)<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> leuchtet wieder<br />

8.4.2 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS, O-3 bleibt<br />

angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt ein, da Ausgang O-3 stromlos geschaltet wird<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> erlischt


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben bleibt im eingefahrenen Zustand!<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> leuchtet zwar weiterhin, Ventil ist<br />

aber nicht geschaltet, d.h<br />

Softwaremäßig muss Ausgang O-3 wieder zurückgesetzt werden!<br />

8.4.3 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS und danach<br />

Ausgang O-3 zurückgesetzt<br />

⇒ Kolben fährt ein, da Ausgang O-3 stromlos geschaltet wird<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> erlischt<br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben bleibt im eingefahrenen Zustand!<br />

⇒ gelbe LED (Ausgang O-3) der <strong>AirBox</strong> bleibt aus, da Softwaremäßig der<br />

Ausgang O-3 zurückgesetzt wurde


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

8.5 <strong>AirBox</strong> K, bistabil<br />

8.5.1 Verhalten bei Ausfall der AS-i-Spannung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun fällt die AS-i Spannung aus, O-3 bleibt angesteuert<br />

⇒ Kolben bleibt auch weiterhin im ausgefahrenen Zustand (elektrisch<br />

bistabiles Verhalten)<br />

Wiederkehr der AS-i Spannung<br />

⇒ Kolben ist weiterhin im ausgefahrenen Zustand<br />

8.5.2 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS, O-3 bleibt<br />

angesteuert<br />

⇒ Kolben bleibt im ausgefahrenen Zustand (bistabiles Verhalten)


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben bleibt auch weiterhin im ausgefahrenen Zustand!<br />

8.5.3 Verhalten bei Ausfall der 24V Versorgung<br />

Druckluft wird angeschlossen<br />

⇒ O-3 angesteuert<br />

⇒ Kolben fährt aus<br />

Nun wird die 24V Versorgung abgeschaltet, z.B NOT AUS und danach<br />

umgesteuert auf O-4<br />

⇒ Kolben bleibt im ausgefahrenen Zustand (bistabiles Verhalten)<br />

Wiederkehr der 24V Versorgung<br />

⇒ Kolben fährt sofort wieder ein, da während der NOT-AUS Phase<br />

Softwaremäßig auf O-4 umgesteuert wurde!


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

9 Sonder Information <strong>AirBox</strong> für ATEX<br />

1. Nach der ATEX-Richtlinie 94/9 EG (ATEX) muss bei der Inbetriebnahme<br />

eines Gerätes oder eines Schutzsystems innerhalb der Mitgliedsstaaten<br />

der Europäischen Union (EU) die Originalbetriebsanleitung und eine<br />

Übersetzung dieser Betriebsanleitung in der oder den Sprache(n) des<br />

EU-Verwendungslandes mitgeliefert werden.<br />

2. Sollte dieser Lieferung keine Betriebsanleitung in der Sprache des EU-<br />

Verwendungslandes mitgeliefert worden sein, kann diese auf der<br />

angegebenen Homepage per Internet, unter der unten angegebenen<br />

Adresse(n) per E-Mail, per Telefax, per Telefon oder per Post angefragt<br />

werden.<br />

3. Das Produkt darf nur durch fachkundiges Personal in Betrieb genommen<br />

werden. Wir weisen zudem ausdrücklich darauf hin, dass jegliche<br />

Haftung ausgeschlossen ist, die daraus resultiert, dass das Gerät ohne<br />

die entsprechende Betriebsanleitung in der Sprache des EU-<br />

Verwendungslandes in Betrieb genommen wurde.<br />

9.1 Hinweise für den sicheren Einsatz in explosionsgefährdeten<br />

Bereichen<br />

9.1.1 Bestimmungsgemäße Verwendung<br />

II 3D<br />

Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß Klassifizierung (Gruppe<br />

II, Kategorie 3, Betriebsmittel für Staubatmosphäre)<br />

Folgende Normen wurden angewendet:<br />

EN50281-1-1:1998, EN50014:1997, EN 50295:1999<br />

Kennzeichnung<br />

II 3D T 65°C IP65 X<br />

9.1.2 Installation / Inbetriebnahme<br />

Die Geräte dürfen nur von Fachpersonal aufgebaut, angeschlossen und in<br />

Betrieb genommen<br />

werden. Das Fachpersonal muss Kenntnisse haben über Zündschutzarten,<br />

Vorschriften und Verordnungen<br />

für Betriebsmittel im Ex- Bereich.<br />

Prüfen Sie, ob die Klassifizierung (siehe oben „Kennzeichnung“ und<br />

Kennzeichnung auf dem Gerät)<br />

für den Einsatzfall geeignet ist.<br />

Zulässige Umgebungstemperatur am Einsatzort (bezogen auf die maximal<br />

zuführbare Leistung):<br />

0 ... +40°C


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

9.1.3 Einbauhinweise / Montage<br />

• Beachten Sie die jeweiligen nationalen Vorschriften und Bestimmungen.<br />

• Sorgen Sie vor der Montage für einen spannungsfreien Zustand der<br />

Anlage.<br />

• Befestigen Sie das FK-Unterteil (KM 1-FK-GE/KM K-FK-GE) auf eine<br />

35mm-Profilschiene oder auf einer Montageunterlage. Montieren Sie<br />

das Modul auf das verdrahtete FK- Unterteil. Das FKUnterteil darf nicht<br />

ohne ein ATEX zugelassenes Oberteil betrieben werden.<br />

• Um die angegebene Schutzart einzuhalten, sind die 4 Schrauben des<br />

Oberteils gleichmäßig über Kreuz mit 0,8Nm anzuziehen. Achten Sie bei<br />

der Montage des Modules darauf, dass die Dichtung sorgfältig eingelegt<br />

wird.<br />

• Die Kabel-Biegeradien sowie eine entsprechende Zugentlastung sind<br />

bei Installation und Verlegungso zu wählen, dass weder die<br />

Kabeleinführungen noch die Dichtungen mechanisch belastet werden.<br />

9.1.4 Besondere Bedingungen für den sicheren Betrieb<br />

9.1.5 Instandhaltung / Wartung<br />

• Vermeiden Sie statische Aufladungen an Kunststoffgeräten und Kabeln.<br />

• Montieren Sie das Modul nicht im Staubstrom.<br />

• Vermeiden Sie Staubablagerungen auf dem Modul.<br />

• Vermeiden Sie elektrostatische Aufladungen, reinigen Sie das Gerät nur<br />

mit einem feuchten Tuch. Das Reiben mit nichtleitenden Materialen ist<br />

grundsätzlich zu vermeiden.<br />

• Vermeiden Sie direkte Bestrahlung mit hohen UV-Anteilen (Sonnenlicht),<br />

montieren Sie das Gerät an einem geschützten Ort.<br />

• Das Gerät ist für geringe Schlagenergie (mechanische Beschädigungen)<br />

ausgelegt (0,5Joule). Das Modulgehäuse und die Kabel sind durch<br />

geeignete Maßnahmen wirkungsvoll vor mechanischer Beanspruchung<br />

und Beschädigung zu schützen.<br />

• Setzen Sie die Abschlussdichtungen (Füllstücke) in das FK-Unterteil ein,<br />

wenn sich das Modul am Ende des Kabelstrangs befindet. Das<br />

Flachkabelende muss innerhalb des Moduls liegen.<br />

• Verschließen Sie die nicht benutzten Buchsen mit Verschlusskappen,<br />

Anzugsmoment 0,8Nm.<br />

• Trennen Sie das Moduloberteil nicht unter Spannung vom FK Unterteil.<br />

• Trennen Sie die M12-Steckverbindungen nicht unter Spannung.<br />

• Verwenden Sie M12-Steckverbindungen mit Sechskant-<br />

Überwurfmuttern, Anzugsmoment 0,8Nm.<br />

• Das Drehmoment der Schrauben ist 2 Wochen nach der Montage zu<br />

überprüfen und sicherzustellen.<br />

• Blindstopfen, Gehäuseober-/unterteil und M12-Verschraubungen dürfen<br />

nur in hinreichend sauberer Umgebung geöffnet oder verschlossen<br />

werden.<br />

• Der Einsatz eines FK Unterteils mit Adressierbuchse ist nicht zulässig.<br />

• Für den Einsatz im explosionsgefährdeten Bereich gemäß Angabe ist<br />

die Schutzart eine wesentliche Voraussetzung. Daher ist bei der<br />

Montage des Gehäuses und der Dichtungen entsprechende Sorgfalt<br />

anzuwenden, s. Einbauhinweise / Montage.<br />

Es dürfen keine Änderungen am Gerät vorgenommen werden; Reparaturen<br />

sind nicht möglich.<br />

Wenden Sie sich im Fehlerfall bitte an den Hersteller.


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

10 Anhang<br />

10.1 Bestellspezifikationen<br />

10.1.1 Bestelldaten <strong>AirBox</strong> 1<br />

<strong>AirBox</strong> 1-F-GE-MO<br />

<strong>AirBox</strong> 1 Filter 1 , AS - i - Kabel Gelb/Gelb, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> 1-S-GE-MO<br />

<strong>AirBox</strong> 1 Schlauch 2 , AS - i - Kabel Gelb/Gelb, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> 1-F-GE-MO-GH<br />

<strong>AirBox</strong> 1 Filter 1 , AS - i - Kabel Gelb/Gelb, monostabil, versenkte<br />

Handbetätigung 3<br />

<strong>AirBox</strong> 1-S-GE-MO-VA<br />

<strong>AirBox</strong> 1 Schlauch 2 , AS - i -Kabel Gelb/Gelb, monostabil, Edelstahl –<br />

Variante 4<br />

Koppelmodul FK KM 1-FK-GE<br />

Koppelmodul FK (AS- i - Flachkabel Gelb/Gelb) für <strong>AirBox</strong> 1, 32 oder<br />

PowerBox<br />

1<br />

Abluft gefiltert<br />

2<br />

Abluft gefasst; 8 mm Schlauch-Steckanschluss<br />

3<br />

Versenkte Handbetätigung nur mit Werkzeug bedienbar<br />

4 Alle von außen zugänglichen Metallteile aus Edelstahl; Dichtungsmaterial: Viton


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

10.1.2 Bestelldaten <strong>AirBox</strong> 32<br />

<strong>AirBox</strong> 32-F-GE-MO<br />

<strong>AirBox</strong> 32 Filter 1 , AS - i - Kabel Gelb/Gelb, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> 32-F-SW-MO<br />

<strong>AirBox</strong> 32 Filter 1 , AS - i - Kabel Gelb/Schwarz, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> 32-S-GE-MO<br />

<strong>AirBox</strong> 32 Schlauch 2 , AS - i -Kabel Gelb/Gelb, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> 32-S-SW-MO<br />

<strong>AirBox</strong> 32 Schlauch 2 , AS - i - Kabel Gelb/Schwarz, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> 32-F-SW-MO-GH<br />

<strong>AirBox</strong> 32 Filter 1 , AS - i - Kabel Gelb/Schwarz, monostabil, versenkte<br />

Handbetätigung 3<br />

Koppelmodul KM 1-FK-GE<br />

Koppelmodul FK (AS- i - Flachkabel Gelb/Gelb) für <strong>AirBox</strong> 1, 32 oder<br />

PowerBox<br />

Koppelmodul FK KM 1-FK-SW<br />

Koppelmodul FK-E (AS - i - Flachkabel Gelb/Schwarz) für <strong>AirBox</strong> 32<br />

1<br />

Abluft gefiltert<br />

2<br />

Abluft gefasst; 8 mm Schlauch-Steckanschluss<br />

3<br />

Versenkte Handbetätigung nur mit Werkzeug bedienbar


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

10.1.3 Bestelldaten <strong>AirBox</strong> K<br />

<strong>AirBox</strong> K -F-GE-MO<br />

<strong>AirBox</strong> K Filter 1 , AS-i-Kabel Gelb, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> K -F-SW-MO<br />

<strong>AirBox</strong> K Filter 1 , AS-i-Kabel Gelb/Schwarz, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> K -S-GE-MO<br />

<strong>AirBox</strong> K Schlauch 2 , AS-i-Kabel Gelb, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> K -S-SW-MO<br />

<strong>AirBox</strong> K Schlauch 2 , AS-i-Kabel Gelb/Schwarz, monostabil<br />

<strong>AirBox</strong> K-F-GE-BI<br />

<strong>AirBox</strong> K Filter 1 , AS-i-Kabel Gelb, elektrisch bistabil<br />

<strong>AirBox</strong> K-F-SW-BI<br />

<strong>AirBox</strong> K Filter 1 , AS-i-Kabel Gelb/Schwarz, elektrisch bistabil<br />

<strong>AirBox</strong> K-S-GE-BI<br />

<strong>AirBox</strong> K Schlauch 2 , AS-i-Kabel Gelb, elektrisch bistabil


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

<strong>AirBox</strong> K-S-SW-BI<br />

<strong>AirBox</strong> K Schlauch 2 , AS-i-Kabel Gelb/Schwarz, elektrisch bistabil<br />

KM K-FK-SW<br />

Koppelmodul FK-E für <strong>AirBox</strong> K; Wandmontage<br />

KM K-HS<br />

Hutschienenadapter für Koppelmodul KM K-FK-SW<br />

1<br />

Abluft gefiltert<br />

2<br />

Abluft gefasst; 8 mm Schlauch-Steckanschluss


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

10.2 FAQs<br />

10.3 Literaturnachweis<br />

AS-Interface Das Aktuator-Sensor-Interface für die Automation<br />

Werner Kriesel, O.W. Madelung, Carl Hanser Verlag München Wien 1994<br />

AS-Interface Complete Specification<br />

beziehbar über AS-International Association e.V.<br />

die Anschrift lautet:<br />

AS-International Association e.V.<br />

Geschäftsführung: Dr. Otto W. Madelung<br />

Auf den Broich 4A<br />

D – 51519 Odenthal<br />

Germany<br />

Tel.: +49 – 2174 – 40756<br />

Fax.: +49 – 2174 – 41571<br />

(Die AS-i Technologie wird durch die AS-International Association e. V.<br />

gefördert).<br />

Internet-Adresse der AS-International Association e.V.:<br />

http://www.as–interface.com<br />

PROFIBUS standard EN 50170<br />

AS-Interface The Automation Solution<br />

Bei AS-International Association, Rolf Becker (CEO) erschienen<br />

Autoren:<br />

Rolf Becker, Dr. Bernhard Müller, Dr. Andreas Schiff, Tilman Schinke, Heinz<br />

Walker


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

10.4 Index<br />

‘Plug & Play’........................................................7<br />

4/2-Wege-Ventil..................................................15<br />

A/B-Slaves..........................................................30<br />

Abstände.............................................................29<br />

Achtung...............................................................11<br />

Adressiergerät ..............................................33, 37<br />

Anschlusstechnik................................................26<br />

Arbeitsschritte.....................................................11<br />

AS-Interface..........................................................6<br />

ATEX ..............................................................9, 65<br />

ATEX-Richtlinie ..................................................65<br />

Bearbeitungsvermerk .........................................11<br />

bistabil.................................................................63<br />

CAN ......................................................................7<br />

DeviceNet .............................................................7<br />

Doppelwirkende..................................................19<br />

Druckbereich ......................................................36<br />

Druckluft..............................................................22<br />

Druckluftausfall .............................................44, 45<br />

Druckluftversorgung ...........................................33<br />

Druckspitzen.......................................................22<br />

Drucktaupunkt ....................................................24<br />

Durchdringungstechnik.......................................42<br />

Durchflüsse.........................................................21<br />

Ein- und Ausgänge .............................................27<br />

Einfachwirkende .................................................18<br />

Elektromagnetische Verträglichkeit ....................13<br />

Elektromagnetischer Einfluß...............................14<br />

EMV....................................................................30<br />

Ethernet ................................................................7<br />

Feldbus.................................................................6<br />

Feuchtigkeitsgehalt.......................................23, 24<br />

Flachleitung ........................................................26<br />

Frequenzumrichter .......................................29, 30<br />

Füllstücke..........................................................43<br />

Gefahr.................................................................11<br />

geölte Druckluft...................................................25<br />

Gesamtölgehalt ..................................................23<br />

Grenzwertklasse.................................................13<br />

Handbetätigung ............................................34, 38<br />

Handlungsanweisung .........................................11<br />

Hilfsenergie...................................................30, 38<br />

Hilfsluft................................................................40<br />

Hinweis ...............................................................11<br />

Hinweise .............................................................10<br />

Induktive Aktoren................................................14<br />

Initialschmierung.................................................34<br />

Installation...........................................................12<br />

Installationshinweise...........................................13<br />

Installationsort.....................................................14<br />

Instandhaltung ....................................................12<br />

Kabel.............................................................27, 30<br />

Konfiguration.......................................................27<br />

Koppelmodul.......................................................42<br />

Lebensdauer.......................................................23<br />

Leitungsführung ..................................................14<br />

Leitungslänge .....................................................29<br />

Montagetipps ......................................................29<br />

Netztopologie......................................................27<br />

NOT AUS......................................................57, 58<br />

NOT-AUS............................................................60<br />

Öl ........................................................................25<br />

Pneumatikmodul .................................................31<br />

Produktivität ..........................................................9<br />

Profibus.................................................................7<br />

Projektierung.......................................................12<br />

Reinheit der Luft .................................................23<br />

Reinheitsklasse...................................................23<br />

sales & service....................................................73<br />

Schieberventil ...................................................18<br />

Schlauchanschlüsse ...........................................31<br />

Schlauchlänge ....................................................21<br />

Schmiermittel ......................................................25<br />

Schutzart................................................ 31, 34, 66<br />

Sicherheit............................................................11<br />

Sicherheitsbestimmungen ..................................22<br />

Sitzventil ............................................................18<br />

Slave-Adresse ....................................................29<br />

SPS.....................................................................27<br />

Staubexplosionsschutz.........................................9<br />

Störemission .......................................................13<br />

Stoß und Schwingungen.....................................14<br />

Strombedarf ........................................................27<br />

Temperatur .........................................................14<br />

Umgebungstemperatur.......................................65<br />

Ventile...................................................................8<br />

Ventilfuntion ........................................................46<br />

Ventilinseln ...........................................................7<br />

Verlegung ...........................................................30<br />

Verunreinigungen .........................................14, 23<br />

Vorsteuerventil....................................................17<br />

Wartung ..............................................................12<br />

Wirtschaftlichkeit...................................................6<br />

Zeitersparnis .........................................................8


Bedienungsanleitung <strong>AirBox</strong><br />

Zielgruppe...........................................................10<br />

Zubehör ..............................................................22<br />

Zuverlässigkeit....................................................10<br />

Zylinder ...............................................................18<br />

10.5 Sales & Service<br />

10.5.1 Stammwerk Malente<br />

Informationen über unser Verkaufs- und Servicenetz mit den zugehörigen<br />

Adressen finden Sie problemlos im Internet.<br />

www.kuhnke.de<br />

KUHNKE GmbH<br />

Lütjenburger Str. 101<br />

D-23714 Malente<br />

Phone +49-45 23-4 02-0<br />

Fax +49-45 23-40 22 47<br />

Email sales@kuhnke.de<br />

Internet www.kuhnke.de

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