Kommunikation in Zeiten des Klimawandels - KuK Klimawandel und ...

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Kommunikation in Zeiten des Klimawandels - KuK Klimawandel und ...

Kommunikation in Zeiten des

Klimawandels

Wie erreicht man seine Zielgruppe?

28.11.2013

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S

Gesa Lüdecke, Leuphana Universität

Lüneburg


Ablauf:

n

n

n

n

n

Problemorientierung: State of the Art

Medien und Klimawandel

Klimawandelkommunikation, Wahrnehmung und individuelles Verhalten: was

kommt beim Rezipienten an?

Was ist zu tun?

Fazit und Ausblick (Voraussetzungen für eine gute Kommunikationsstrategie)

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Problemorientierung:

State of the Art

S Der globale Klimawandel erfordert Maßnahmen auf allen

poli7schen und gesellscha:lichen Ebenen

S Klu: zwischen Bewusstsein und Verhalten

28.11.2013

http://www.projekthaus-potsdam.de

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Woher und was wissen wir über

den Klimawandel?

Source: www.focus.de

Source: www.asiasociety.org

28.11.13

Source: www.thinkptogress.org 4

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Klimawandel- und

Nachhaltigkeitskommunikation als

Motivation für umweltbewusstes

Handeln

28.11.2013

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Was kann Verhalten

grundsätzlich beeinflussen?

Es gibt vier aufeinander aufbauende Motivationsebenen:

à Emotionale Einflussfaktoren(altruistisch/prosozial)

à Kosten-Nutzen-Kalkül

à Soziale Normen (erwünschtes Verhalten)

à Soziale Strukturen (Gelegenheitsstrukturen)

à Gilt ebenso für Medienkommunikation!

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Klimawandelkommunikation, Wahrnehmung

und individuelles Verhalten: was kommt beim

Rezipienten an?

S Botschaften werden nicht “neutral” vermittelt, sondern immer “gefiltert”

S Medial vermittelte Botschaften sagen immer mehr aus als ihr manifester

Inhalt

S Individuelle “Dispositionen” bestimmen das tatsächliche Verhalten

S Medien können viel Alltägliches “vorleben” und somit umweltbewusstes

Verhalten unterstützen

S Medienakteure können als Vorbilder (i.S. des Modelllernens nach

Bandura) dienen, gilt besonders für Kinder und Jugendliche

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Attraktive Medienbilder

Emotional

Selten

Spektakulär

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Symbolhaft

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Dynamisch

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Klimawandelkommunikation, Wahrnehmung

und individuelles Verhalten: was kommt beim

Rezipienten an?

S Wenig bis falsches Faktenwissen über (die Entstehung von)

Klimawandel als Phänomen

S Das Bewusstsein über die Dringlichkeit des Handelns ist da,

aber das individuelle Bedrohungsgefühl ist zu gering

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27.05.2010

Quelle: ChrisHarrison.net

Institut für

Umweltkommunikation

Daniel Schulz, Gesa


Neue Medien und deren Nutzung

n

Altersverteilung

14-19 97,2 %

20-29 94,8 %

30-39 87,9 %

40-49 77,3 %

50-59 65,7 %

Über 60 26,4 %

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Neue Medien und

Klimawandel: Tendenz

n Überwiegend Informationsangebote

n Wenig partizipativer Zugang möglich

n User: hauptsächlich an Umweltschutz interessierte Gruppen

n

LOHAS, Utopia.de,...

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Was ist zu tun?

S Persönliche Iden7fika7on mit dem Inhalt ist wich7g um Anreize in individuelle

Lebensumfeldern zu integrieren

S Die Kombina7on von konkreten Handlungsempfehlungen, kombiniert mit

emo7onal mo7vierenden Effekten ist ein effek7ver „Trigger“ für das

individuelle Klimaschutzhandeln

S Klimabewusstes Verhalten hängt von vielen Faktoren ab, hauptsächlich aber

vom Lebenss7l und den Einstellungen und Meinungen des persönlichen

Umfelds („soziales Bezugssystem“)

S Bezüglich Medien: Protagonisten können als Vorbild und Gallionsfigur eine

entscheidende Rolle und Funk7on übernehmen, solange sie Vertrauen

erweckend sind und als „Überzeugungstäter“ gelten (z.B. Ranga Yogeshwar)

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Fazit:

n Medien haben eine soziale Orientierungsfunktion –

dies kann Nachhaltigkeitskommunikation nutzen

n Emotionen sind gelegentlich stärker als rationale

Begründungen, dies sollte genutzt werden

n Konkrete Handlungsoptionen müssen geliefert werden

n Anschlusskommunikation ist wichtig!

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Voraussetzungen:

S Was ist das konkrete Ziel unserer Kommunikationsstrategie?

S Zielgruppe identifiziert?

S Kennen wir unsere Zielgruppe und deren Interessen?

S Wie deutlich ist die Message?

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Vielen Dank!

Dr. Gesa Lüdecke

Institut für Umweltkommunikation (INFU)

Leuphana Universität Lüneburg

luedecke@uni.leuphana.de

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