Tag des offenen Denkmals in Mecklenburg ... - Kulturportal

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Tag des offenen Denkmals in Mecklenburg ... - Kulturportal

www.tag-des-offenen-denkmals.de

Tag des offenen Denkmals

in Mecklenburg-Vorpommern

und Verleihung des Friedrich-Lisch-Denkmalpreises

Der Tag des offenen Denkmals wird in diesem Jahr am

14. September mit einer zentralen Veranstaltung für

Mecklenburg-Vorpommern in der Universitäts- und

Hansestadt Greifswald eröffnet.

Erstmalig wird in diesem Jahr der Friedrich-Lisch-

Denkmalpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern durch

den Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur

verliehen. Dadurch sollen vorbildliche Leistungen zur

Rettung und zur Erhaltung von Bau- und Kunstdenkmalen

oder von archäologischen Denkmalen in Mecklenburg-

Vorpommern, die Verbreitung des Denkmalpflegegedankens

in der Öffentlichkeit, hervorragende wissenschaftliche

Leistungen zur Theorie und Praxis der Denkmalpflege,

die Nutzung traditioneller oder innovativer Handwerkstechniken

und langjähriges herausragendes Wirken auf dem

Gebiet der Bau- und Kunstdenkmalpflege oder der

archäologischen Denkmalpflege gewürdigt werden.

Vergangenheit aufgedeckt –

Archäologie und Bauforschung

in Mecklenburg-Vorpommern

Im ganzen Land werden an diesem Tag viele Bau- und

Kunstdenkmale sowie archäologische Stätten zu besichtigen

sein.

Neubrandenburg

Landesamt für Kultur und Denkmalpflege

Abteilung Archäologie und Denkmalpflege

Domhof 4/5

19055 Schwerin

Tel.: 0385-5214-111

Fax: 0385-5214-198

sekretariat@kulturerbe-mv.de

www.kulturerbe-mv.de

© Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Schwerin 2008

Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Tag des offenen Denkmals

Koblenzer Straße 75

53177 Bonn

Tel.: 0228-957380

Fax: 0228-9573823

toffd@denkmalschutz.de

www.tag-des-offenen-denkmals.de

14. September 2008

Rostock


Lancken-Granitz Vietzen Groß Raden Neubrandenburg Neubrandenburg Wismar

Mecklenburg-Vorpommern ist reich an Kulturschätzen. Viele

davon können in der Landschaft und in den Museen

besichtigt werden. Manche aber schlummern

noch unentdeckt in der Erde und über der

Erde. Durch die Arbeit von Archäologen und

Bauforschern werden jedes Jahr weitere Teile

dieses verborgenen Kulturerbes erkannt,

erforscht und für die Öffentlichkeit erschlossen.

Zufallsfunde spielen dabei ebenso

eine Rolle wie Bergungs- und Sicherungsarbeiten

im Vorfeld von Baumaßnahmen.

Güstrow

Das Motto des diesjährigen Tages

des offenen Denkmals:

Vergangenheit aufgedeckt –

Archäologie und Bauforschung

bringt dieses Thema ins Bewusstsein

der Öffentlichkeit.

Spektakuläre Funde werden durch Medienmeldungen bekannt,

wie etwa der „Müritz-Ötzi“, dessen 4.500 Jahre altes Grab

südlich der Müritz ausgegraben wurde, oder die wieder

entdeckten Porzellane und Skulpturen der Städtischen

Kunstsammlung in Neubrandenburg, die bei den Ausgrabungen

auf dem Markt der Stadt geborgen

wurden.

Doch die hohe Bedeutung der täglichen

Arbeit von Archäologen und Bauforschern

wird erst dadurch deutlich, wie komplex

die zur Bewahrung des Kulturerbes

nötigen Informationen sind.

Greifswald

Oberirdisch sichtbare Monumente wie Großsteingräber,

Hügelgräber und Burgwälle prägen die Kulturlandschaft seit

Jahrtausenden. Ihre langfristige Erhaltung setzt voraus, dass

spezifische, auf das einzelne Denkmal abgestimmte Pflegemaßnahmen

angewandt werden. Aber auch in der Erde verborgene

archäologische Stätten bedürfen fachlich fundierter

Schutzkonzepte. Sollte ihre Erhaltung nicht möglich sein,

müssen die im Boden gespeicherten Informationen fachgerecht

„ausgelesen“ und für das kulturelle Gedächtnis bewahrt werden.

Moderne, zerstörungsfreie Methoden können dabei schon im

Vorfeld wichtige Informationen über Zustand und Qualität

einer archäologischen Stätte liefern.

Die Reparatur einer historischen Holzkonstruktion setzt die

Erforschung von Bearbeitungsspuren, Montagezeichen und der

Art von Holzverbindungen voraus. Umbauten in den Häusern

richten sich nach dem Baualter und zeitlicher Zuordnung der

Bauteile, Farbfassungen müssen erst erforscht und dokumentiert

werden, bevor über eine Behandlung der Oberflächen

entschieden wird.

Durch unbedachte Handlungen können geschichtliche

Informationen für immer verloren gehen: Eine spontane

Baumaßnahme kann unwiederbringlich Farbschichten oder

Bauspuren beseitigen, ein unbedachter Eingriff in den Erdboden

kann Jahrtausende alte Funde und Strukturen zerstören.

Für die Erhaltung des Kulturerbes ist deshalb

die Untersuchung und Erforschung der überkommenen

Zeitzeugnisse von entscheidender

Bedeutung. Sie liefert die Grundlage, um Kulturschätze

rechtzeitig zu erkennen, in geeigneter Form

bekannt zu machen und kluge Lösungen für ihre

Bewahrung zu finden.

Tag des offenen Denkmals

in Mecklenburg-Vorpommern

Eröffnungsveranstaltung

14. September 2008

im Universitätshauptgebäude

der Hansestadt Greifswald

14.00 Musikalische Eröffnung

14.10 Begrüßung

14.20 Grußwort

14.30 Vortrag

15.00 Musikalisches Intermezzo

15.10 Verleihung des Friedrich-Lisch-

Denkmalpreises

15.30 Musikalisches Intermezzo

15.40 Imbiss

16.00 Stadtrundgänge

Die Teilnahme an den Veranstaltungen

ist kostenlos. Auch die geöffneten Objekte

können kostenfrei besichtigt werden.

Rostock

Stralsund

Eine Übersicht zu den

geöffneten Objekten

und Hinweise zu den

Veranstaltungen unter:

www.kulturerbe-mv.de

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