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Sonderbeilage in Zusammenarbeit mit:

Das Magazin für Exchange Traded Funds

Exchange Traded Funds

Solide Bausteine für Ihr Vermögen!

Indexabbildung

Überblick über die drei

Arten der Indexabbildung.

Due Diligence

Die Kriterien für eine

richtige ETF-Auswahl.

Kosten von ETFs

Niedrige Kosten bringen

klaren Renditevorsprung.


Stabile

Bausteine.

Mit den physisch

replizierenden

ETFs von iShares

legen Sie ein

solides Fundament

für Ihre Investments.

Mit den physisch replizierenden ETFs von iShares wissen Sie

immer genau, in was Sie investieren. Denn wir kaufen genau

die Wertpapiere, die auch im Index enthalten sind. Auf

täglicher Basis veröffentlichen wir Fondszusammensetzung

und Kosten unserer ETFs. Mit dem weltweit größten

Angebot an ETFs* ermöglicht Ihnen iShares einen liquiden,

transparenten sowie kostengünstigen Zugang zu einem

breiten Spektrum von Anlageklassen. So sehen solide

Bausteine für das Portfolio aus.

iShares.de I 089 42729-5858

Verlangen Sie nach der iShares Qualität.

*Quelle: ETF Landscape, BlackRock, August 2011. Der Anlagewert sämtlicher iShares Fonds kann Schwankungen unterworfen sein und Anleger erhalten ihren Anlagebetrag möglicherweise nicht zurück. Die

Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung und bietet keine Garantie für einen Erfolg in der Zukunft. Anlagerisiken aus Kurs- und Währungsverlusten

sowie aus erhöhter Volatilität und Marktkonzentration können nicht ausgeschlossen werden. “iShares” ist eine eingetragene Marke der BlackRock Institutional Trust Company, N.A.© 2011 BlackRock Asset

Management Deutschland AG. Sämtliche Rechte vorbehalten.


Editorial

Transparenz ist Pflicht

Einfach, transparent, kostengünstig und flexibel – dank dieser Eigenschaften entwickelten

sich Exchange Traded Funds (ETFs) zu einer Erfolgsgeschichte.

So wuchs beispielsweise der ETF-Markt in den USA in den vergangenen 10 Jahren um jährlich

30 Prozent. Und auch in Europa konnte sich die ETF-Branche in den vergangenen 3

Jahren über einen Zuwachs um 90 Prozent freuen. Geht man nach einer Studie der renommierten

Unternehmensberatung McKinsey, wird sich der weltweite ETF-Markt auch in den

nächsten Jahren glänzend entwickeln. Bis Ende 2015 erwartet McKinsey eine Verdoppelung

auf dann 3,1 bis 4,7 Billionen US-Dollar. Der Grund: Nur wenige Manager aktiv verwalteter

Fonds, die oft hohe Gebühren verschlingen, können tatsächlich ihre Benchmark schlagen. So

warnte auch die Bundesbank vor teuren Investmentfonds und den Risiken bei Zertifikaten und

empfahl die kostengünstige Anlage in börsengehandelte Indexfonds.

Doch wo Erfolge zu verbuchen sind, bleibt Kritik nicht aus. Bemängelt wird insbesondere die

Praxis der Wertpapierleihe oder die Abbildung der Indizes durch Swaps, aber auch die immer

größere Anzahl an Produkten, die für Anleger häufig nicht mehr durchschaubar sind. Zudem

würden häufig ETCs oder ETNs mit den ETFs in einen Topf geworfen. Nichtsdestotrotz, über kaum ein anderes

Finanzprodukt können sich Anleger so detailliert und aktuell informieren wie über ETFs. Die Fondszusammensetzung,

die Swap-Auslastung, das Kontrahentenrisiko oder auch Ausschüttungen. Alles ist nahezu in Echtzeit über

die Websites der Anbieter verfügbar.

Der ETF-Anbieter iShares setzte dabei von Anfang an auf ein verantwortungsvolles Risikomanagement und eine

umfassende Transparenz für den Anleger. So werden Ausfallrisiken bei der Wertpapierleihe und bei den wenigen

Swap-ETFs überbesichert. Zur weiteren Reduktion der Risiken wird stets mit verschiedenen Partnern zusammengearbeitet.

Umfassende Informationen auf der Website oder in den Verkaufsunterlagen erleichtern die Auswahl und geben

Aufschluss über Chancen und Risiken des entsprechenden Investments. Dem obersten Gebot nach Transparenz

sieht sich auch dieses ETF-Special verpflichtet. Mit dem Ihnen vorliegenden Heft bieten wir Ihnen einen Wegweiser

durch die immer komplexer werdende Welt der ETFs und zeigen Ihnen auf, was es alles bei der Auswahl des

geeigneten Produktes zu beachten gibt.

Markus Jordan, Herausgeber EXtra-Magazin

Seite 3 Sonderausgabe 2011


Was sind ETFs?

Transparenz und Liquidität –

das zeichnet ETFs aus!

ETFs – Exchange Traded Funds – stehen für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Einfach, transparent und

flexibel, haben sie den Fondsmarkt revolutioniert und decken mittlerweile die verschiedensten Kundenwünsche

ab. Doch zunehmende Vielfalt erfordert Transparenz und Information.

Das Erfolgsrezept von ETFs liegt in ihrer

genialen Konstruktion begründet. ETFs

bilden einen Index ab und folgen dessen

Wertentwicklung. Sie sind transparent,

da sie aus denselben Titeln bestehen

wie der zugrunde liegende Index, und

sind jederzeit handelbar – gleich ob an

der Börse oder als außerbörsliches Geschäft.

Entsprechend können Anleger

schnell und flexibel auf jede Marktsituation

reagieren. Market Maker sorgen für

die hohe Liquidität. Anders als Zertifikate

sind ETF keine Inhaberschuldverschreibungen.

Das investierte Kapital wird als

Sondervermögen behandelt und bleibt

somit im Falle einer Insolvenz des Emittenten

erhalten. Für Anleger sind ETFs

das günstigste Fondsinvestment.

Bundesbank-Warnung

vor aktiven Fonds

Mit eingebautem Insolvenzschutz und

unschlagbar niedrigen Kosten bieten

ETFs entscheidende Vorteile im Vergleich

zu klassischen Fondsprodukten.

Dies wurde unlängst sogar von der Bundesbank

hervorgehoben. In ihrem Januarbericht

warnen die Währungshüter vor

teuren Investmentfonds sowie vor den

Risiken bei Zertifikaten und verweisen

auf ETFs als kostengünstige Alternative.

„Aktives Fondsmanagement“, so heißt

es weiter, „... ähnelt einem Nullsummenspiel

...“ Zudem sei die Vorstellung, Anleger

könnten durch geschickte Aktienauswahl

den Anlageerfolg verbessern,

eine Illusion.

Niedrige Kosten

Tatsächlich gelingt es der überwiegenden

Mehrheit der aktiv gemanagten

Fonds bislang nicht, den eigenen Vergleichsindex

zu schlagen – erst recht

nicht über zwei, drei Jahre in Folge. Wie

eine Studie von iShares zeigt, schaffen

dies nur fünf Prozent (siehe Grafik).

Ihre Bemühungen aber lassen sich die

Fondsmanager gut bezahlen. Verwal-

Nur wenige aktiv gemanagte Fonds schlagen die eigene Benchmark

70,0%

60,0%

50,0%

40,0%

30,0%

20,0% 0%

10,0%

0,0%

Anteil in % aktiv gemanagter Fonds, die es schaffen, die eigene Benchmark

zu schlagen (nach 1 Jahr, 2 Jahren und 3 Jahren).

2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008

Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3

tung, Handel oder Research verursachen

hohe Kosten – und die trägt der

Investor. Dabei ist noch nicht einmal das

Marktrisiko abgedeckt. Nach Darstellung

der meisten Kapitalanlagegesellschaften

liegt dies beim Anleger bzw. bei

dessen Berater. Insgesamt beträgt die

durchschnittliche Kostenquote 1,75 Prozent.

Bei ETFs sind es nur 0,29 Prozent.

Diversifizierung –

flexibel einsetzbar

ETFs garantieren eine hohe Diversifizierung

und verringern somit das Ver-

Quelle: Morningstar, Ende 2010

Seite 4 Sonderausgabe 2011


Was sind ETFs?

lustrisiko erheblich. Schon ein einziger

ETF auf einen marktbreiten Index wie

den DAX stellt ein komplett diversifiziertes

Portfolio dar. Die Wertentwicklung

seiner Anlage hat ein Anleger ohne langes

Suchen in Tabellen sofort im Blick.

Bei fallenden Kursen lassen sich auch

Short-ETFs einsetzen – zum Gegensteuern

und Absichern. Aufgrund ihrer

Konstruktion haben sich ETFs gerade in

der Finanzkrise 2008 als äußerst robust

erwiesen. Aktiv gemanagte Fonds indes

zeigten einer Studie von Lipper und Avana

Invest zufolge in unruhigen Zeiten einen

durchschnittlich höheren Maximum

Drawdown (der maximale Kursverlust

in einem bestimmten Beobachtungszeitraum)

als die repräsentativen Marktindizes.

Diese Fakten sprechen ebenso für sich

wie die Entwicklung des Finanzprodukts

selbst. Wurden zu Anfang vorwiegend

ETFs auf die großen gängigen Indizes

angeboten – in Europa der iShares

STOXX Europe 50 –, so finden sich

heute Angebote zu den verschiedensten

Anlageklassen, Strategien und Investmentzielen.

Aktien, Renten, Währungen,

Rohstoffe, als strategisches oder taktisches

Investment, als Sparplan oder

ETF-Versicherungspolice. Die Flexibilität

der ETFs macht es möglich.

Transparenz tut not

Mittlerweile sind weltweit über 2.700

ETFs gelistet. Allein in Europa sind es

mehr als 1.000 von 40 Anbietern an 23

Börsen. Allen voran die Börse Frankfurt

mit 835 notierten ETFs (Stand: Juli

2011). Die verwirrend anmutende Vielfalt

mit immer mehr Nischenangeboten

wirft die Frage auf, ob es sich um eine

logische Fortentwicklung handelt oder

um einen Wildwuchs, der sich von der

ursprünglichen Idee eines einfachen

und transparenten Produkts zunehmend

entfernt. Zum einen unterscheiden sich

viele Produkte kaum voneinander und

zum anderen reagiert der Markt natürlich

auf die unterschiedlichsten Kundenwünsche.

Gleichzeitig jedoch sind die Anbieter

verstärkt gefordert, für Transparenz

und Aufklärung zu sorgen – auch bei

Vermögensverwaltern und institutionellen

Investoren. Dies bestätigt unter anderem

eine entsprechende Befragung

durch Greenwich Associates in den

USA, derzufolge viele Institutionen einfach

deshalb nicht in ETFs investieren,

weil sie mit den Produkten zu wenig vertraut

sind.

So einfach das Grundprinzip des passiven

Indextrackings auch ist – Feinheiten

in der Konstruktion und im Zusammenspiel

mit dem jeweiligen Index erfordern

einen genaueren Blick hinter die Kulissen.

Denn letztlich geht es um das passende

Produkt mit möglichst hoher Liquidität,

niedrigen Kosten und geringem

Tracking Error.

ETF ist nicht gleich ETF

Schon die allgemein verwendete Bezeichnung

ETF kann in die Irre führen.

Nicht jedes Produkt, das unter dieser

Rubrik geführt wird, trägt die Merkmale

klassischer ETFs. Insofern sollte als

Überbegriff eher von ETPs (Exchange

Traded Products) gesprochen werden.

ETCs (Exchange Traded Commodities)

und ETNs (Exchange Traded Notes)

ermöglichen es, auf Indizes einzelner

Werte zu setzen. Mit ihnen wurde der

allgemeine Zugang zu Rohstoff- und Devisenmärkten

geöffnet. Das Gesetz jedoch

erlaubt die rechtliche Konstruktion

eines Sondervermögens nur bei diversifizierten

Fonds. Folglich handelt es sich

bei ETNs und ETCs um Inhaberschuldverschreibungen.

Für Sicherheit sollen

zusätzliche Besicherungen sorgen. Zum

Beispiel durch einen Lieferanspruch auf

die hinterlegte Ware. Bei Gold-ETCs

etwa wird das Edelmetall physisch hinterlegt.

Da dies nicht bei allen Rohstoffen

möglich ist, können Forderungen zudem

durch Swap-Vereinbarungen gedeckt

werden. Übrigens: Seit Juni 2010 dürfen

auch Versicherungsgesellschaften Gold

gegen gebundenes Vermögen erwerben.

Die zulässige Rohstoffquote liegt

bei fünf Prozent.

ETFs unterscheiden sich auch durch die

Art der Indexabbildung. Im Bestreben,

den zugrunde liegenden Index möglichst

exakt nachzuvollziehen und einen möglichst

geringen Tracking Error zu erreichen,

wird meist mit zwei Methoden gearbeitet:

Die vollständige bzw. physische

Replikation, die sich vorwiegend bei

übersichtlichen Indizes eignet, und die

synthetische Nachbildung mit Swaps.

Letztere haben Vor- und Nachteile. Zwar

öffnen sie schwer zugängliche Märkte

und können den Tracking Error (mögliche

Abweichungen vom abgebildeten Index)

optimieren, doch das geht oft zulasten

der Transparenz. ETF-Marktführer

iShares geht hier mit neuen Standards in

die Offensive und setzt auf den Wettbewerbseffekt

durch mindestens drei konkurrierende

Swap-Partner.

Seite 5 Sonderausgabe 2011


Interview

„ETFs sind einfach die

fairsten Finanzprodukte“

EXtra-Magazin im Interview mit Peter Scharl, CFA, Head of iShares Institutional.

Was ist Ihrer Meinung nach

das Erfolgsgeheimis von ETFs?

ETFs haben sich über die vergangenen

Jahre als eine der führenden Investmentprodukte

im Markt etabliert. Sie

geben ein einfaches und gleichzeitig

scheidend für die Auswahl sind – wie bei

jeder Anlageentscheidung – individuelle

Kriterien wie das bestehende Portfolio,

das Anlageziel oder die persönliche Risikoneigung.

Der Kostenvorteil von ETFs

macht sich insbesondere bei langfristigen

sehr attraktives Produktversprechen:

Sparplänen bemerkbar.

Der Anleger erhält nahezu eins zu eins

die Wertentwicklung eines Marktes, beispielsweise

des DAX – nicht mehr, aber

vor allem nicht weniger. ETFs sind damit

leicht verständlich und transparent;

der Anleger weiß, was er bekommt. Mit

niedrigen Kosten und kontinuierlicher

Handelbarkeit sprechen sie zunehmend

auch Privatinvestoren an. ETFs sind das

einzige Produkt, in das Privatkunden zu

institutionellen Konditionen investieren

können. Sie sind damit die aus meiner

Inwieweit sind ETFs auch für

kurzfristiges Trading einsetzbar?

Da ETFs wie Aktien über die Börse handelbar

sind, eignen sie sich auch, um

kurzfristig auf Markttrends zu setzen.

Enge Spreads und ständige Handelbarkeit

sind dabei immens wichtig für den

Anlageerfolg in volatilen Märkten. Bei

unserem DAX-ETF gibt es engere Geld-

Brief-Spannen als bei einem Großteil der

zugrunde liegenden Aktien.

Sicht fairsten Finanzprodukte.

Welche Trends sehen Sie bei ETFs?

Warum eignen sich ETFs zum

langfristigen Vermögensaufbau?

ETFs sind für alle Anleger geeignet, die

ihre Anlageentscheidung mit flexiblen

und kostengünstigen Produkten umsetzen

wollen. Dies kann in Eigenregie

geschehen oder mithilfe eines professionellen

Für Anleger kommt es angesichts des

rapiden Marktwachstums auf Klarheit

und Verständlichkeit der Produkte an.

Sie müssen die Struktur, Funktionsweise

und steuerliche Behandlung von ETFs

kennen. Auf der Nachfrageseite haben

wir zuletzt eine Vorliebe für physisch

Vermögensverwalters. Ent-

replizierende Produkte festgestellt.

Das

Hintergrund

Peter Scharl, CFA, leitet bei BlackRock/iShares den

Vertrieb von ETFs an institutionelle Kunden. Zuvor

war er mehrere Jahre im Institutional Sales für Aktien

und Derivate tätig. Ferner arbeitete er für Goldman

Sachs in London und als Management Consultant

im Bereich Asset Management. Er hält einen MBA

in International Management der Thunderbird und

ESADE Business School.

dürfte damit zusammenhängen, dass es

Anleger gerade jetzt bevorzugen, wenn

der Fonds die Assets tatsächlich hält.

Dafür spricht auch der Marktanteil von

iShares von über 50 Prozent in Bezug

auf die Nettomittelzuflüsse dieses Jahr.

Was sind die Stärken von iShares?

Ich denke, dass iShares im Wesentlichen

drei Stärken auszeichnen. Erstens

die Erfahrung und die Größe: Auf einem

margenengen Markt wie dem ETF-Markt

muss langfristig mit sehr großen Skalen

gearbeitet werden, um überhaupt erfolgreich

sein zu können. Es geht aber auch

um das Commitment zum Markt selbst.

Kunden wollen Anbieter, bei denen sie

davon ausgehen können, dass sie am

Markt bleiben. Zweitens die Produktphilosophie.

iShares steht für Transparenz,

Klarheit und Einfachheit – also die Eigenschaften,

die ETFs so erfolgreich gemacht

haben. Und drittens Service und

Information. Mehr Wettbewerb bedeutet,

dass die Anbieter mehr Ressourcen in

den Produktsupport und die Kundenbetreuung

stecken müssen. Das machen

nur wenige so intensiv wie wir.

Auf welche iShares-Neuheiten

können Anleger sich freuen?

In den Kernanlageklassen haben wir

bereits ein sehr breites Angebot für unsere

Anleger. Wir werden unsere Palette

selektiv ausbauen, wie zum Beispiel

mit den kürzlich neu gelisteten Renten-

ETFs auf hochverzinsliche Anleihen

oder Anleihen aus Schwellenländern in

lokalen Währungen. Daneben haben wir

noch die ein oder andere Lücke im Rohstoffsegment,

die wir schließen wollen.

Seite 6 Sonderausgabe 2011


Interview

„Qualitative und quantitative

Kriterien sind entscheidend“

Interview mit Michael Winker, Director Portfoliomanagement bei Feri Institutional Advisors.

Worauf sollte man beim Kauf

eines ETFs besonders achten?

Die Auswahl eines ETFs ist ein mehrstufiger

Prozess und hängt zunächst

von individuellen Präferenzen ab. Dazu

zählen beispielsweise die steuerliche

Behandlung oder die Währung. In der

zweiten Stufe, der Selektion des geeigneten

Anbieters, spielen die Qualitätsstandards

sowie die Serviceleistungen

(Datenversorgung, Transparenz, Internetangebot)

eine wichtige Rolle. Wurden

die entsprechenden Anbieter ausgewählt,

gelangt man zur dritten Stufe.

Hier geht es um Detailarbeit. Wie groß

sind die ETFs? Ist das Handelsvolumen

an der Börse oder OTC ausreichend, um

für enge Handelsspreads zu sorgen? Ist

der Index, der dem ETF zugrunde liegt,

ein geeignetes Instrument hinsichtlich

der Marktabdeckung, der Dividendenbehandlung

und der Berechnungsmethode

im Allgemeinen? Erst daran schließt

sich die vierte Stufe an – der eigentliche

Selektionsprozess. Hier spielen sowohl

qualitative als auch quantitative Kriterien

eine entscheidende Rolle. Beim Kauf an

sich ist dann zu beachten, dass man den

richtigen Börsenplatz oder Handelspartner

nutzt und dass man nicht unbedingt

in eine „illiquide Börsenzeit“ hinein handelt,

beispielsweise in einen Markt, der

zu dieser Uhrzeit geschlossen ist. Denn

dies erhöht die Handelsspannen meist

deutlich.

Welche sind die Kriterien bei

der Bewertung von ETFs?

Qualitative und quantitative Kriterien

sind bei der Bewertung eines ETFs entscheidend.

Zu den qualitativen Kriterien

gehören Replikationsverfahren, Struktur, ken gegenüber Swap- und Leihepartner

Rebalancing, Produktqualität, Ertragsverwendung

und UCITS-konforme An-

Anbieter durch tägliche Transparenz

genau zu prüfen. Hier haben sich viele

lagegrenzen. Die qualitativen Kriterien (Einsicht der Collateral Baskets) oder einen

täglichen „Reset“ der SWAP-Risiken

münden in einer Kennzahl – der Performance

des ETFs. Einfluss darauf haben positiv etabliert. Die Kritik, teils berechtigt,

teils unberechtigt, hat letztendlich ei-

die Liquidität von Underlying, Basket und

ETF an sich, der Tracking Error (u. U. nen weiteren konstruktiven Schub in der

Tracking Difference), mögliche Zusatzerträge

(Leihe, Dividendenbehandlung),

ETF-Industrie bewirkt.

Bonitätsrisiken, die Total Expense Ratio Welche Rolle spielen

oder besser noch die Total Cost of Ownership.

Die Rolle der ETFs auf Ebene eines Ge-

ETFs im Gesamtportfolio?

samtportfolios hat in den letzten 10 Jahren

stetig zugenommen. Dieser Trend

Swaps und Wertpapierleihe gerieten

zuletzt in die Kritik. Wie beurteilen sollte sich unter Beachtung der historisch

Sie diesen Aspekt?

überdurchschnittlichen Performance im

Natürlich kann sich jeder Anleger in seinen

Kriterienkatalog hineinschreiben, fonds weiterhin fortsetzen. Daran wird

Vergleich zu klassischen Investment-

dass er nur physisch replizierende und die seit einem Jahr fortwährende Kritikflut

gegenüber ETFs auch nichts ändern.

auf Wertpapierleihe verzichtende ETFs

kauft. Dies würde aus meiner Sicht jedoch

viel mehr die Chancen als die Risi-

der meisten Anbieter das Produkt „ETF“

Vielmehr wird die Transparenzoffensive

ken begrenzen. Oft bieten Swap-basierte

ETFs ein genaueres Tracking, und auf

noch mehr in den Fokus rücken.

die Zusatzerträge durch Wertpapierleihe

muss man als Investor nicht zwangsläufig

verzichten. Viel entscheidender ist es,

die Besicherung der Kontrahentenrisi-

Hintergrund

Michael Winker verwaltet mit einem Fokus auf strategische

Asset Allocation sowie taktischem Overlay-

Management Dachfonds. Dazu nutzt er quantitative

und qualitative Fonds- und Kapitalmarktanalysen.

Im Portfolio kommen insbesondere ETFs und Zertifikate

zum Einsatz.

Seite 7 Sonderausgabe 2011


Arten der Indexabbildung

Durchdachte Strategie – die

Arten der Indexabbildung

Die Entwicklung eines Index möglichst eins zu eins abbilden, das ist eines der Kennzeichen von ETFs.

Doch abhängig vom ausgewählten Index ist dies angesichts komplexer Vorgänge im weltweiten Handel

nicht unbedingt automatisch möglich. Gefragt ist eine geeignete grundlegende Ausrichtung in der Grundstruktur.

Drei Arten der Abbildung gibt es.

Einfach, transparent, flexibel – ETF

eben. So werden Exchange Traded

Funds gerne beschrieben. Ganz im

Gegensatz zu den aktiv gemanagten

Investments, bei denen die Fondslenker

versuchen, durch stetes Eingreifen und

Gegensteuern im Handel mit einzelnen

Papieren die Performance nachhaltig

und deutlich zu übertreffen, allein schon,

um ihre eigenen Kosten zu kompensieren.

Da dieses Jonglieren bei ETFs entfällt,

sind sie nicht nur wesentlich billiger,

sie schneiden obendrein oft besser ab

als aktive Fonds.

Vielfalt erhöht die Anforderung

ETFs gibt es mittlerweile für Aktien,

Renten, Rohstoffe oder Immobilien –

kaum ein Index, der sich nicht abbilden

ließe. Bei dieser Vielfalt aber ist es nicht

immer so leicht, eine Performance spurgetreu

und ohne Tracking Errors nachzuvollziehen.

Hürden im Handel

Die global vernetzte Wirtschaft und der

internationale Handel über verschiedene

Zeitzonen hinweg und mit den

unterschiedlichsten Regularien ziehen

ein starkes Maß an Anpassungsbedarf

nach sich. Eine exakte Nachbildung wird

allein schon durch den Umfang einiger

Indizes erschwert. So ist es kaum möglich,

weit über tausend Wertpapiere in

ihrer jeweiligen Gewichtung zu besitzen.

Bei Kapitalerhöhungen etwa oder dem

Ausscheiden eines Papiers aus einem

Index müsste jedes Mal nachjustiert

werden. Zudem sind nicht alle Aktien

überall leicht zu kaufen. Das Vermeiden

von Stempelsteuern in einigen Ländern

sowie das Ausgleichen verschiedenster

Steuereffekte erschweren die Sache

zusätzlich. Auch dürfte nicht jedem bekannt

sein, dass zum Beispiel Dividenden

japanischer Firmen erst nach rund

drei Monaten gutgeschrieben und reinvestiert

werden.

Drei Strategien für alle Indexarten

All dies macht eines deutlich: In einem

Geschäftsfeld mit höchst komplexen

Vorgängen gelingt es nur mit einer geschickten

Grundstruktur, ein Produkt so

zu konstruieren, dass es dennoch zuverlässig,

einfach, robust und obendrein

günstig ist. Dazu gibt es drei Arten der

Indexabbildung, die sich jeweils für verschiedene

Indexformen eignen: die vollständige

Replikation (Full Replication),

das repräsentative Sampling (Auswahlmethode)

und die synthethische Nachbildung

in Form von Swaps.

Vollständige Replikation

Bei der Full-Replication-Strategie enthalten

ETFs tatsächlich eins zu eins alle

Aktien in ihrem Bestand, die zu einem

Index gehören und bilden exakt die

Gewichtung der verschiedenen Werte

nach. Diese Methode der vollständigen

Abbildung ist jedoch nicht bei allen Indizes

möglich. Etwa bei Rohstoff- oder

Short-Indizes oder gehebelten Indizes.

Indizes, in denen ein Einzelwert

über 35 Prozent des Gesamtvolumens

ausmacht, können wegen der in den

europäischen Fondsregularien vorgeschriebenen

Kappungsgrenzen nicht

abgebildet werden.

Die vollständige Replikation eignet sich

für Indizes wie den Euro Stoxx 50 oder

den DAX mit einer überschaubaren

Zahl von Aktien. Der Anleger kann hier

am einfachsten nachvollziehen, was im

ETF drin ist. Sollte sich die Zusammensetzung

eines Index ändern, weil ihn ein

Unternehmen verlässt und ein anderes

Papier nachrückt, dann zieht der ETF

in der Indexabbildung nach – das sogenannte

Rebalancing. Je mehr Titel aber

ein Börsenbarometer umfasst, desto

teurer wird dieses stete Anpassen durch

Kaufen und Verkaufen. Um diese Transaktionsgebühren

zu vermeiden, wird

dann die Auswahlmethode, also das repräsentative

Sampling, angewendet.

Sampling

Beim repräsentativen Sampling kaufen

ETF-Manager nicht alle Wertpapiere eines

Index, sondern nur diejenigen, die

für dessen Wertentwicklung entscheidend

sind, also repräsentativ. Die Kunst

dabei besteht darin, die Aktien so auszuwählen,

dass sie die Indexperformance

möglichst genau wiedergeben. Deshalb

werden die größten und liquidesten Titel

genommen, die am stärksten zur Wertentwicklung

beitragen. Die Erfahrung

zeigt, dass sich auf diese Weise mit

rund einem Drittel aller Aktien eines Index

dessen Performance gut nachbilden

lässt. Zur Optimierung wird dabei auch

das Optimised Sampling eingesetzt –

ein mathematisches Verfahren, bei dem

Seite 8 Sonderausgabe 2011


Arten der Indexabbildung

Drei Möglichkeiten, einen Index abzubilden:

das Rendite-Risiko-Profil einer Benchmark

berücksichtigt wird. Die Sampling-

Methode spart im Vergleich zur Vollreplikation

zwar Kosten, schneidet jedoch

naturgemäß bei der Genauigkeit der Indexabbildung

mit einem potenziell höheren

Tracking Error etwas schlechter ab.

Full Replication

Direkter Erwerb der im

Index enthaltenen Wertpapiere.

Arten der Indexabbildung

Sampling

Direkter Erwerb einiger

ausgewählter im Index

enthaltener Wertpapiere

(Annäherung).

Synthetisch

Indexabbildung mittels

eines Index-Swaps. Eine

Investmentbank liefert die

Indexperformance.

Swaps

Wie bereits erwähnt, lassen sich einige

Indizes mit Full Replication oder

Sampling nicht abbilden. Hier wird mit

der Swap-Methode gearbeitet, die am

meisten verbreitete Alternative zur Full

Replication. Diese synthetische Indexnachbildung

hat derart gute Abbildungs-

und Trackingeigenschaften mit

entsprechend geringen Transaktionskosten,

dass sie mittlerweile von vielen

Anbietern eingesetzt wird – auch bei Indizes,

die eigentlich auch eine vollständige

Replikation erlauben. Bei Swap-

ETFs ist der Fonds selbst nur noch eine

Hülle für den Handel an der Börse. Er

kann dabei auch Titel enthalten, die in

dem zugrunde liegenden Index gar nicht

gelistet sind. So kann es etwa vorkommen,

dass ein DAX-ETF nahezu komplett

aus europäischen Aktien besteht.

Die naheliegende Frage, wie das denn

sein kann, lässt sich leicht beantworten:

Der ETF-Anbieter hat die Wertentwicklung

seiner europäischen Aktien gegen

die DAX-Performance getauscht. Warum?

Weil ein Swap-Vertrag vorliegt. Ein

Tauschgeschäft also, das auf folgender

Idee basiert: Sind die Wertpapiere im

ETF mehr wert als der Index, so zahlt

der ETF-Anbieter den Überschuss an

seinen Tauschpartner, in der Regel eine

Investmentbank. Entsprechend umgekehrt:

Ist der Index mehr wert, zahlt

der Swap-Partner seinen Überschuss

an den ETF-Anbieter. Im Ergebnis sind

so Fonds und Index immer auf gleicher

Höhe. In anderen Worten: Zwei Vertragspartner

verpflichten sich, bestimmte

zukünftige Zahlungsströme untereinander

zu tauschen. Wertentwicklung

des Basisportfolios gegen die Wertentwicklung

des abzubildenden Index. Damit

der Swap-Kontrahent die Indexperformance

liefern kann, sichert er sich

ab, beispielsweise indem er selbst den

Index nachbaut.

Effizienz auf Umwegen

Durch den Kniff mit dem Tauschgeschäft

verliert ein Swap-ETF an Transparenz.

Der Anleger kann hier meist nur schwer

nachvollziehen, auf welchen Umwegen

und mit welchen Aktien als Gegenforderung

ein Index abgebildet wird, wie das

oben genannte Beispiel mit dem DAX-

ETF voller europäischer Aktien zeigt.

Doch selbst die Vertreter der reinen

Lehre der Transparenz sehen mittlerweile

ein, dass Swaps ein unverzichtbarer

Bestandteil bei Indexprodukten

geworden sind. So komplex und schwer

durchschaubar die Grundstrategie eines

Swap-ETFs für den Investor auch sein

mag – letztlich profitiert er von einem

einfachen Handling, geringstmöglichen

Kosten und exakter Performance-Abbildung.

Nur eben muss ein Anbieter sozusagen

die geringere Transparenz transparent

machen. Dazu gehört auch, dass

die Swap-Strategie eine weitere unvermeidliche

Änderung mit sich bringt.

Mit Netz und doppeltem Boden

Bei Nicht-Swap-ETFs sind sämtliche

Aktien im Sondervermögen enthalten

und somit vor einer Insolvenz gesichert.

Swap-ETFs sind zwar auch Sondervermögen,

auf den Wert des Swaps trifft

dies jedoch nicht zu. Entsprechend besteht

hier ein gewisses Kontrahentenrisiko.

Immerhin ist bei einem Swap ein

Dritter mit im Spiel – meist eine Investmentbank.

Wird diese allerdings zahlungsunfähig

und kann die Gegenforderung

des Fondsmanagers nicht mehr

bedienen, so ist theoretisch zumindest

der Swap-Anteil des ETFs verloren. Allerdings:

An dieser Stelle hat schon das

Gesetz einen Risikobegrenzer eingebaut.

Gemäß den europäischen Richtlinien

für Investmentfonds (UCITS) dürfen

Fondsgesellschaften zwar derivate

Anteile im Portfolio halten, aber nur bis

zu zehn Prozent des Gesamtvolumens.

Die meisten Anbieter begrenzen den

Swap-Anteil deutlich darunter. Das somit

ohnehin minimale Rest-Ausfallrisiko

wird oft noch zusätzlich abgesichert,

etwa dadurch, dass der Tauschpartner

als potenzieller „Risikokandidat“ entsprechende

Sicherheiten hinterlegt. Dadurch

ist der Swap-Anteil für alle Fälle in

trockenen Tüchern.

Seite 9 Sonderausgabe 2011


Due Diligence

Due Diligence – Kriterien

für die ETF-Auswahl

Für die Suche nach den besten ETFs gibt es kein einheitliches Auswahlschema. Dazu sind ihre Einsatzmöglichkeiten

zu vielfältig. Einige Kriterien jedoch sollten beachtet werden.

Ob es um Performance oder Sicherheit,

um Transparenz oder Kosten geht –

ETFs sind für ein effizientes Investment

nahezu alternativlos. Bei der Suche

nach dem besten Produkt jedoch sieht

sich ein Anleger einer Vielzahl von Anbietern

und Angeboten gegenüber, die

sich einerseits häufig ähneln, oft aber

auch unterschiedlicher sind als vermutet.

Ein klares Schema mit Auswahlkriterien

wäre hier natürlich hilfreich. ETFs sind

jedoch derart vielfältig einsetzbar und in

ihrer spezifischen Konstruktion entsprechend

komplex, dass es bislang kein

einheitliches Bewertungsmuster gibt.

Zudem sind sie passive Instrumente mit

eigenen Gesetzmäßigkeiten, weshalb

sich Ratingansätze für aktiv gemanagte

Fonds nicht ohne weiteres übertragen

lassen.

Welcher Index für welches Anlageziel?

Bei passiven Indexfonds ist vor allem der

jeweilige Index bzw. der Markt ausschlaggebend.

Die Indizes sind unterschiedlich

konstruiert und bergen verschiedene Risiken.

Ihre spezifischen Strukturen und

Eigenschaften sind abhängig etwa von

der Anlageklasse, dem Markt sowie dem

Marktsegment, der Indexstrategie oder

der Liquidität der einzelnen Indextitel.

Erst wenn der Aufbau und die Intention

des Indexanbieters verstanden sind, lassen

sich die renditesteigernden Faktoren

für die eigenen Ziele und die künftige

Wertentwicklung ausmachen. Diese sind

beispielweise bei Anleihen anders als

bei Aktien, bei Large-Caps anders als

bei Small-Caps, und eine Buy-and-hold-

Strategie unterliegt anderen Gesetzen

als eine Dividendenstrategie. Ein Investor

muss also zunächst die Eigenheiten

der Märkte und Indizes verstehen, bevor

er sich mit der Frage beschäftigt, wie ein

ETF einen Index abbildet.

Arten der Indexabbildung

Grundsätzlich ist zwischen der physischen

und der synthetischen Replikation

mithilfe von Swaps bzw. Derivaten zu

unterscheiden. Beide haben ihre jeweiligen

Stärken. Während die nach wie

vor dominierende physische Abbildung

eher bei etablierten, marktbreiten Indizes

mit liquiden Titeln angewendet wird,

öffnet die Swap-basierte Abbildung auch

schwer zugängliche Märkte und erlaubt

z. B. Strategien mit Short-Indizes. Wer

mehrere Anlagemöglichkeiten im Portfolio

nutzen will, muss beide Abbildungsarten

in Betracht ziehen.

Nach dieser grundlegenden Einteilung

in Anlageklasse und Abbildungsmethode

können verschiedene ETFs auf ihre

Qualität bezüglich einzelner Kriterien

hin verglichen werden. Bei den quantitativen

Kennzahlen zur Fondsanalyse

ist zunächst die Korrelation wichtig, die

den Gleichlauf eines Fonds im Verhältnis

zum Basisindex misst. Hierbei kann

es zu Abweichungen kommen, die teils

systembedingt sind, teils aber auch auf

Schwächen in der Indexabbildung hinweisen.

Tracking Error (TE)

Er ist das Maß für die Abweichung eines

ETFs vom Index, den er abbildet. Synthetisch

replizierende Fonds nehmen für

sich in Anspruch, einen sehr geringen TE

aufzuweisen. Bei gutem Management ist

dies jedoch auch bei einer physischen

Replikation gegeben. Der TE kann bis

zu 0,8 Prozent betragen. Auf lange Sicht

können auch kleinere Werte zu erheblichen

Abweichungen führen.

Abweichende Wertentwicklungen

Wenn ETFs im Vergleich zum Referenzindex

Mehr- oder Mindererträge erzielen,

so handelt es sich um eine relative

Wertentwicklung. Diese Abweichungen

– verglichen mit dem theoretischen Idealfall

einer identischen Wertentwicklung

– lassen sich wie folgt erklären. Kosten

für Transaktionen sowie Swap- oder

Lizenzgebühren mindern die Performance

eines Fonds. Um diesen Effekt

auszugleichen, fließen bei den meisten

Anbietern Zusatzerträge aus Dividendenzahlungen

oder Wertpapierleihe in

die Wertentwicklung ein. Je nach Höhe

dieser Erträge kann es zu positiven Abweichungen

kommen. Deshalb sind neben

den Kosten auch die Effizienz und

Nachhaltigkeit dieser Optimierungsfaktoren

zu beachten.

Maximum Drawdown

Der maximale Verlust in einem bestimmten

Zeitraum zeigt, wie viel Verlust ein

Investor in der Vergangenheit hinnehmen

musste. Er bezieht sich auf einen

bestimmten Beobachtungszeitraum und

kann ein Hinweis auf Veränderungen im

Risikoprofil sein.

Liquidität und Spreads

Neben der Total Expense Ratio (TER)

sind auch die Handelskosten von Interesse.

In der Regel sind enge Spreads

der Hinweis auf eine hohe Liquidität.

Seite 10 Sonderausgabe 2011


Due Diligence

Hierbei ist immer auch die Liquidität der

Derivate und einzelnen Komponenten

eines Index wichtig. Die sind bei Indizes

auf große Unternehmen in etablierten

Märkten in der Regel sehr liquide. Bei

Nebenwerten oder Schwellenländern

kann das schon anders aussehen. Was

die Börsenumsätze angeht, so ist aber

zu beachten, dass nicht alles über die

Börse läuft. Die beachtlichen Volumina

beim OTC-Handel werden in der Regel

nicht erfasst.

Fondsvolumen

Ein Fonds sollte nicht zu klein sein. Größere

Volumina sorgen nicht nur für eine

bessere Handelbarkeit, sie vermindern

auch das potenzielle Risiko einer Fondsschließung.

Sonstige Ratingkennzahlen

Die Aussagekraft von Messgrößen für

klassische Fonds ist bei ETFs vor dem

Hintergrund ihres passiven Ansatzes

nicht unbedingt eindeutig. Bei der Sharpe

Ratio etwa wird der Mehrertrag eines

Fonds gegenüber einer risikolosen

Anlage im Verhältnis zur Volatilität gemessen.

Dieses Modell lässt sich auch

um den Tracking Error erweitern. ETFs

jedoch zielen – anders als aktiv gemanagte

Fonds – nicht in erster Linie auf

Mehrerträge ab.

Qualitative Bewertung

Hier werden entscheidende Kriterien

geprüft, die sich nicht mit Kennzahlen

ermitteln lassen. Etwa Besonderheiten

einzelner Fonds wie beispielsweise Methoden

zur Dividendenoptimierung, für

Zusatzerträge oder Ausschüttungsfrequenz.

In Bezug auf die Handelskosten

sollten mehrere Market Maker für Wettbewerb

und faire Preise sorgen.

Wichtig ist die Einschätzung des Gegenparteirisikos

bei Derivaten (Swaps) oder

der Wertpapierleihe (physisch replizierend).

Dabei stehen Aspekte zu Bonitäten,

Besicherung und Überbesicherung

sowie die Anzahl von Swap-Partnern im

Vordergrund. Mindestens drei Swap-Anbieter

sollten miteinander konkurrieren.

Bei Swap-basierten ETFs ist zudem die

Anzahl von Derivaten interessant. Insgesamt

sollte bei allen Fonds zudem auf

das Währungsrisiko geachtet werden.

Daten und Transparenz

Die relevanten Daten zu den genannten

Kriterien stehen leider nicht gleichermaßen

und bei allen Anbietern zur

Verfügung. Deshalb ist die Qualität des

Anbieters wichtig – nicht nur in Hinsicht

auf Kompetenz und Erfahrung, sondern

auch in Sachen Transparenz und Information.

Übrigens, bei allen Kriterien gilt: Je länger

der Betrachtungszeitraum, desto

aussagefähiger sind sie.

Due Diligence Leitfaden

Die Entscheidung für ein Exchange

Traded Product (ETP) ist zunehmend

komplexer geworden. Um Investoren

dabei zu unterstützen, die richtige Entscheidungen

für ihre Anlageziele zu

treffen, hat iShares einen detaillierten

Analyserahmen (77 Seiten) für diese

Produkte entwickelt. Den Leitfaden

stellen wir unter www.extra-funds.

de/download/etpleitfaden.pdf zum

Download bereit.

Seite 11 Sonderausgabe 2011


Liquidität

Liquide Handelbarkeit –

Qualitätsmerkmal Nr. 1

Eines der wichtigsten Kennzeichen eines ETFs ist dessen Liquidität. Sie ist die Basis für eine jederzeitige

Handelbarkeit des Produkts zu geringen Spreads – auch in schwierigen Zeiten. Je liquider ein ETF ist, desto

einfacher und kosteneffizienter verläuft der Handel.

Eine hohe Liquidität der von einem ETF

abgebildeten Indextitel gewährleistet

eine schnelle Abwicklung beim Kauf

und Verkauf und damit, wenn nötig, eine

rasche Reaktion auf Marktbewegungen.

Die jederzeitige Handelbarkeit ist die

Grundlage für ein effektives Risikomanagement.

Sie ist damit ein wesentliches

Kriterium bei der Anlageentscheidung

eines Investors. Zudem schlägt

sie sich deutlich in den Kosten nieder.

Liquidität sorgt für enge Spreads, d. h.

geringere implizite Transaktionskosten,

die Anlegern aus der Geld-Brief-Spanne

beim Kauf und Verkauf entstehen.

Ein enger Spread ist somit ein klarer

Hinweis auf eine hohe Liquidität der im

Index enthaltenen Titel.

Die großen Standardindizes gehören

zur liquidesten Investmentgruppe und

weisen nach Angaben der Deutschen

Börse eine noch höhere Liquidität auf

als die meistgehandelten DAX-Werte.

Bei ETFs auf den S&P 500, DAX oder

Euro STOXX 50 liegt der Spread im

Schnitt zwischen nur 0,05 und 0,10 Prozent.

Bis zu einem halben Prozent sind

es bei Branchen-ETFs – bei exotischen

Indizes kann er auch an die Ein-Prozent-Marke

heranreichen. Letztere sind

schon deswegen teurer, weil hier meist

die Fondsvolumina geringer sind.

Reibungsloser ETF-Handel

Mit ETFs lassen sich auch große Handelsvolumina

in kürzester Zeit platzieren.

Für den reibungslosen Handel

und die ausreichende Liquidität sorgen

zugelassene Händler, die als Market

Maker oder Designated Sponsor bezeichnet

werden. Diese berechnen fortlaufend

den indikativen Net Asset Value

(iNAV), also den aktuellen Wert des Aktienkorbs,

der dem ETF zugrunde liegt

und liefern stets aktuelle Geld-Brief-

Kurse, deren Spannen eben von der Liquidität

der abgebildeten Indextitel abhängen.

Zudem stellen sie sicher, dass

ein großes Volumen auf der Geld-Brief-

Seite an der Börse zur Verfügung steht.

Entstehen von ETF-Anteilen

Zentrale Bedeutung kommt hierbei

einem Verfahren zu, das den Handel

letztlich so effizient macht: dem Creation-Redemption-Prozess.

Im Primärmarkt

werden Wertpapierkörbe gegen

ETF-Anteile getauscht und umgekehrt.

Sollen neue Anteile gezeichnet werden,

stellt der Market Maker einen Aktienkorb

zusammen, und zwar so, dass die Zusammensetzung

der Wertpapiere dem

abzubildenden Index eins zu eins entspricht.

Diesen Korb liefert er dann dem

ETF-Anbieter, von dem er im Gegenzug

ETF-Anteile im Wert des Aktienkorbs

erhält. Bei den ETF-Anteilen werden

in der Regel Blöcke von 50.000 Stück

geschaffen. Dieser Handlungsabschnitt

ist der Creation-Teil. Ein Aktienkorb wird

geschaffen und ausgegeben.

Liste der iShares Market Maker

• Banca IMI

• Barclays Capital

• Commerzbank

• Credit Suisse

• Deka Bank

• Flowtraders

• Goldman Sachs

• Knight Capital Europe

• LaBranche Structured Products

Europe

• Merrill Lynch

• Morgan Stanley

• Nyenburgh

• RBS

• Société Générale

• Susquehanna International

• UBS

• Unicredit

Ein ETF Market Maker ist ein spezialisierter Wertpapierhändler, der sich um

die Quotierung und Preisstellung von ETFs an den Börsen kümmert. Sobald

ein Market Maker ein festes Mandat zur Quotierung von ETFs an den Börsen

hat, wird er auch als Designated Sponsor bezeichnet.

Damit wird der Index handelbar gemacht.

Denn der Market Maker kann

nun die von der Fondsgesellschaft

erworbenen ETF-Anteile an der Börse

dem Sekundärmarkt zum Verkauf

anbieten. Er kann sie aber auch in

seinem eigenen Portfolio halten. Die

Rücknahme (Redemption) steht für den

umgekehrten Schritt: Der Market Maker

kann jederzeit ETF-Anteile an die

Fondsgesellschaft zurückgeben. Als

Gegenleistung bekommt er dann eben

den entsprechenden Aktienkorb zurück.

Der entscheidende Vorteil dieser Vorgehensweise:

Für den Anleger entstehen

keine Transaktionskosten.

Seite 12 Sonderausgabe 2011


Liquidität

Strenge Regeln der Börse

In Bezug auf Qualität und Berechenbarkeit

stellen die Börsen hohe Anforderungen

an diese Vorgänge. Durch genaue

Vorgaben zu maximalen Spreads, Quotierungsvolumen

und Reaktionszeit wird

ein fortlaufender, reibungsloser Handel

sichergestellt – und damit eine hohe Liquidität

bei höchstmöglicher Sicherheit

in der Ausführung.

OTC-Markt für Profis

Neben der Börse können ETFs aber

auch direkt gehandelt werden. Größere

Aufträge und institutionelle Orders

lassen sich im OTC-Handel (Over the

Counter) bei den Market Makern platzieren

und über diese effizient abwickeln.

Hierbei sind Zuverlässigkeit und

Ausführungsqualität die Hauptkriterien,

nach denen ein institutioneller Anleger

den Market Maker auswählt.

Multi-Market-Maker-Prinzip

In Sachen Liquidität und geringe

Spreads bieten Handelsmodelle mit

mehreren Market Makern eindeutig Vorteile.

Der Wettbewerb unter verschiedenen

Händlern führt zu insgesamt besseren

Konditionen. Beim iShares S&P 500

zum Beispiel sorgen 16 offizielle Market

Maker für eine außerordentlich hohe Liquidität

des europaweit größten Fonds.

In der Folge kann er mit einem durchschnittlich

konstanten Spread von unter

10 Basispunkten gehandelt werden.

Insgesamt arbeitet iShares in Europa

mit rund 50 autorisierten Wertpapierhandelshäusern

zusammen.

Der Nachteil, den ein Single-Market-

Maker-Modell mit sich bringt, zeigt sich

auch bei Swap-basierten ETFs. Die Abhängigkeit

von nur einem Swap-Partner

– in der Regel eine Investmentbank

– kann an Tagen mit starker Volatilität

schnell zu Kapazitätsengpässen führen

und damit zu erheblichen Abweichungen

der Spreads vom Durchschnittswert.

Darunter leidet die Liquidität.

Problem erkannt …

Nebenbei erübrigt sich bei einer Zusammenarbeit

bankenunabhängiger ETF-

Anbieter mit mehreren Swap-Partnern

eine berechtigte Kritik, die unlängst vom

Finanzstabilitätsrat (FSB) und anderen

Instituten an die ETF-Branche gerichtet

wurde: Wenn Emittent und Anbieter zum

selben Bankkonzern gehören, besteht

die Gefahr, dass zur Hinterlegung von

Swap-Vereinbarungen illiquide Titel genutzt

werden, was im Falle hoher Rückgaben

durch Investoren in Stresszeiten

zu Liquiditätsrisiken führen kann. Dabei

ist anzumerken, dass die europäische

UCITS-Richtlinie für Investments illiquide

Werte ohnehin schon ausschließt.

Auch einem weiteren Kritikpunkt, der

in Bezug auf physisch replizierende

ETFs Liquiditätsrisiken bei der Wertpapierleihe

sieht, kann begegnet werden.

Und zwar mit hohen Ansprüchen an die

Leihpartner. Das heißt, es dürfen nur

werthaltige und liquide Titel akzeptiert

werden. Investoren sollten vor einem

Engagement das Vorliegen derartiger

Qualitätsanforderungen überprüfen.

XLM macht Liquidität messbar

Die Liquidität lässt sich, wie bereits

dargestellt, relativ schnell an engen

Spreads erkennen. Bei der Deutschen

Börse jedoch geht es etwas genauer.

Mit dem Xetra Liquiditätsmaß (XLM)

misst sie – nach eigenem Bekunden –

„als einziger Handelsplatz weltweit die

Liquidität in den drei Dimensionen Orderbuchbreite,

Orderbuchtiefe und Sofortigkeit“.

Dabei werden die impliziten

Kosten, die beim Handel eines ETFsfür

eine bestimmte Ordergröße entstehen,

quantifiziert und zusammengefasst.

Seite 13 Sonderausgabe 2011


Total Cost of Ownership

ETFs punkten bei den Kosten

ETFs punkten mit unschlagbar niedrigen Gebühren und einer übersichtlichen

Kostenstruktur. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds bringen

sie aufgrund ihrer mindestens ebenbürtigen Performance unter Berücksichtigung

aller Kosten einen klaren Renditevorsprung.

Seite 14 Sonderausgabe 2011

Was bei einer Anlageentscheidung

zählt, ist letztlich die Aussicht auf einen

möglichst hohen Ertrag – natürlich bei

gutem Sicherheitsprofil. Letzteres ist

bei ETFs ohnehin systemimmanent. Die

vergleichsweise hohen Erträge resultieren

nicht nur aus der Performance. Es

ist schlicht das Fehlen unnötiger renditefressender

Kosten. Dies wird auch

durch die Warnung der Bundesbank vor

aktiv gemanagten Fonds bestätigt, die in

Bezug auf die Rendite nach Abzug aller

Kosten von einem „Nullsummenspiel“

spricht. Diese Steilvorlage für ETFs beruht

unter anderem auf der Tatsache,

dass passive Indexfonds nur minimale

Transaktionskosten verursachen. Diese

können nur entstehen, wenn als Antwort

auf bestimmte Marktentwicklungen Anpassungen

in der Zusammensetzung

notwendig werden, etwa um Verluste

außerhalb vorab definierter Grenzen

zu vermeiden. Denn einfach nichts tun

kann unter Umständen gefährlich werden.

Ansonsten müssen ETFs zwar

verwaltet und gepflegt werden, sie brauchen

aber keinen Fondsmanager, der

mit steten Umschichtungen versucht,

den Markt zu schlagen.

Schlankes Modell

Bei ETFs gibt es weder Provisionen

noch Ausgabeaufschläge zur Deckung

von Vertrieb und Beratung noch Rückgabegebühren

beim Verkauf von Fondsanteilen.

Allein für Ausgabeaufschläge

bei aktiven Fonds zahlen Investoren

immerhin bis zu fünf Prozent, von den

hohen Verwaltungsgebühren gar nicht

zu sprechen. Außerdem fallen bei ETFs

keine Research- oder sonstige versteckten

Kosten an. Auch werden keine Kosten

für Lizenzen oder eine Prospekterstellung

in Rechnung gestellt.

Übersichtliche Kostenstruktur

ETFs punkten aufgrund ihres passiven

Managementstils mit unschlagbar niedrigen

Verwaltungs- bzw. Managementkosten.

Liegen diese beim aktiven Management

zwischen 1,5 und 2,5 Prozent

pro Jahr, so sind es bei ETFs lediglich

0,08 bis 0,58 Prozent. Die automatische

Portfolioanpassung als Reaktion

auf schleichende Veränderungen in der

Indexgewichtung, das Rebalancing sowie

das Management von Dividendeneinnahmen

sind hierbei mit abgedeckt.

Unterschiede bei den Verwaltungsgebühren

ergeben sich nicht nur aus

wettbewerbsbedingten Marktpreisen.

Sie hängen auch vom jeweiligen Investment

ab. So verursachen ETFs auf

schwerer zugängliche Anlageregionen

wie beispielsweise Emerging Markets

etwas höhere Kosten als solche auf die

gängigen und übersichtlichen Indizes

wie DAX oder Euro STOXX. Für einen

iShares ETF auf den DAX zum Beispiel

zahlt der Anleger eine Verwaltungsgebühr

von 0,15 Prozent. 1,5 Prozent oder

mehr wären es bei einem aktiv gemanagten

Fonds.

Niedrige Gesamtkosten

Die Verwaltungsgebühren werden jeweils

anteilig errechnet und vom Sondervermögen

automatisch abgezogen.

Sie werden auch als Total Expense Ratio

(TER) bezeichnet. Die jedoch deckt

noch nicht ganz alle Kosten ab. Bei der

Gesamtkostenbetrachtung, der Cost of

Ownership, kommen noch die Handelskosten

hinzu. Werden Fondsanteile an

ETFs

der Börse gehandelt, so fällt außer den

üblichen Ordergebühren lediglich der

Spread an. Bei engen Spreads, die sich

durch eine hohe Liquidität und den Wettbewerb

unter mehreren Market Makern

(Multi-Market-Maker-Modell) ergeben,

sind die Handelskosten äußerst niedrig.

Zusatzerträge

Zusätzlich lässt sich die Gesamtkostenquote

noch durch Erträge aus der

Wertpapierleihe optimieren. Dies ist besonders

für institutionelle Investoren mit

großen Portfolios interessant, da sie mit

den Einnahmen aus der Leihgebühr die

Rendite erheblich verbessern können.

Übrigens: Die Zusatzerträge sind bei

physisch replizierenden ETFs höher.

Fazit:

ETFs verursachen deutlich weniger Aufwand,

schneiden in der Gesamtkostenbetrachtung

jedoch um Längen besser

ab als aktive gemanagte Fonds. Bei

angenommener gleicher Performance

und einem Kostenunterschied von 1,5

Prozent durch höhere Gebühren hätte

ein Anleger durch die Zinseffekte nach

zehn Jahren einen Renditenachteil von

20 Prozent.


Asset Allokation

Flexible Anpassung mit ETFs

ETF: Einleitung und Funktionsweise

EtFs als instrument zur asset allocation: die richtige asset allocation ist der entscheidend

ETFs sind das ideale Instrument für die Performance. zur flexiblen Anpassung EtFs besitzen der die Asset notwendige Allocation. liquidität Als Anlagebausteine für den jeweiligen eignen Marktzugan

sie sich zur Umsetzung der verschiedensten Ziele und Strategien. Dank ihrer hohen Liquidität erlauben sie

jederzeit eine rasche Umschichtung zwischen den verschiedensten

anteil der asset allocation

Asset-Klassen.

an der Portfolioperformance

Deren Gewichtung im Gesamtportfolio

erfolgen. Und das zu denkbar niedrigen

Quelle: JP Morgan New Sources of Return 2005, SEI, Morgan Stanley, eigene berechnungen

Kosten. ETFs lassen sich wie Bausteine

STEINbEIS HoCHSCHuLE bERLIN

© RESEARCH CENTER FoR FINANCIAL SERVICES

muss dann nur noch in bestimmten Abständen

so anpepasst werden, dass sie in der Architektur eines Portfolios einsetzen.

Die Kunst besteht darin, die jeweils

dem individuellen Risiko-Rendite-Verhältnis

sowie dem Anlageziel am besten passende Struktur und Gewichtung in

entspricht. Hinzu kommt, dass durch die der Asset Allocation zu bestimmen.

Abbildung von Indizes eine Streuung

auch innerhalb der einzelnen Anlageklassen

gewährleistet ist.

Grundsätzlich ist es wichtig, dass für

Maßgeschneiderte Varianten

eine breite Diversifikation die verschiedenen

Asset-Klassen möglichst wenig

Bausteine

ETFs erlauben mit ihrer Flexibilität und miteinander korrelieren. Aktien und Anleihen

zum Beispiel zeigen in der Re-

Liquidität eine rasche Optimierung des

Verhältnisses von Risiko und Rendite. gel einen unterschiedlichen Verlauf in

Umschichtungen, der Wechsel in geeignetere

Anlageklassen sowie schnelle Schwankungen im Portfolio und somit

der Wertentwicklung, was zu weniger

Reaktionen auf Veränderungen im Markt zu höherer Rendite führt. So können

sind jederzeit möglich. Damit können Zinsänderungen bei Anleihen durch die

etwa Vermögensverwaltungen flexibel Aktienperformance ausgeglichen werden.

Umgekehrt sind Anleihen in der Re-

operieren oder institutionelle Investoren

ihre Investitionsquoten exakt steuern. gel stabiler als Aktien. Das Zusammenspiel

der einzelnen Anlageklassen wird

So eignen sich ETFs beispielsweise

auch für kurzfristige Cash-Positionen, letztlich durch das Anlageziel sowie das

um Liquiditätsüberschüsse anzulegen Risiko-Rendite-Profil eines Investors bestimmt.

ETFs ermöglichen Gestaltungs-

oder als Überbrückung zum Parken von

Geldmitteln.

varianten für jeden Anlegertyp.

Zahlreiche Studien belegen: Aktives Anteil der Asset Allocation an der Portfolioperformance

Management mit Einzeltiteln bestimmt

den Anlageerfolg im Durchschnitt nur

selten. Entscheidend ist die Asset Allocation.

Die Streuung des Vermögens

über verschiedene Anlageklassen sowie

deren Auswahl und Gewichtung sind

der zentrale Ansatz für die langfristige

Wertentwicklung eines Investments mit

geringem Risiko. Zur Umsetzung der

asset allocation

90%

titelauswahl

5%

Market timing

2%

sonstiges

3%

modernen Portfoliostrategie sind ETFs Die Asset Allocation hat die größte Auswirkung auf die Performance von Portfolios.

wie geschaffen. Da sie ganze Märkte

lediglich Quelle: JPMorgan 10% der New Portfolioperformance Sources of Returns 2005, SEI, wird Morgan nicht Stanley, durch Steinbeis die asset Hochschule allocation Berlin bestimmt – die asset

abbilden, bedarf es lediglich einer überschaubaren

allocation hat damit die mit abstand größte auswirkung auf die Performace von anlagen

Anzahl, um die verschie-

Die Verwendung von ETFs kann als Core – Satellite

densten Asset-Klassen abzudecken. strategisches oder taktisches Moment Mit ihrem Bausteinprinzip und der Tatsache,

dass sie auch schwer zugängliche

Märkte 9 öffnen, sind ETFs ideal zur Umsetzung

von Core-Satellite-Ansätzen.

Sie verbinden die Vorzüge verschiedener

Investmenttypen. Der Core ist die

konstante Kernanlage, die stabil die

Grundrendite erwirtschaftet. Hier wird in

marktbreite Indizes investiert. Die Satelliten

sind eine Art „Booster“, die gegenüber

der Benchmark eine Überperformance

erzielen. Dabei handelt es sich

um eher kurz- bis mittelfristig angelegte

Investments, die vom Rendite-Risiko-

Profil des Gesamtportfolios abweichen

und nicht mit dem Kerninvestment korrelieren.

Hier können ETFs auf Schwellenländer,

Rohstoffe oder Währungen

zum Einsatz kommen. Dem Anleger

stehen inzwischen die verschiedensten

Themen, Branchen und Strategien offen.

Ob stratisch oder taktisch – die Asset

Allocation mit ETFs bringt mehr als jede

Einzeltitelselektion und Timingstrategien.

Seite 15 Sonderausgabe 2011


Transparenz

Die Transparenz steht

bei ETFs im Vordergrund

Im Vergleich zu klassischen Fonds sind ETFs äußerst transparent. Sie setzen sich aus denselben Papieren

zusammen wie der jeweils zugehörige Index. Investoren stehen – abhängig vom eingesetzten Produkt –

sämtliche Informationen auch zu komplexeren Vorgängen zur Verfügung.

Die hohe Transparenz von ETFs ist der

Tatsache geschuldet, dass sie einen ausgewählten

Markt eins zu eins abbilden

und in ihrer Kostenstruktur übersichtlich

zu erfassen sind. Die Merkmale einfach,

transparent und flexibel lassen sich jedoch

nur mit einer ausgefeilten Innenarchitektur

erreichen. Zudem bietet die

zunehmende Produktvielfalt auch ETFs,

die für ihren jeweiligen Einsatz und ihre

Effizienz mehr oder weniger komplexe

Mechanismen erfordern. Investoren

sollten daher auch die Grundzüge des

Innenlebens verstehen. Die einzelnen

Daten jedenfalls stehen mittlerweile für

jede Ebene zur Verfügung. Der Wettbewerb

unter den Anbietern bezieht sich

zunehmend auch auf die Qualität von

Informationen und Transparenz.

Basiswissen

erleichtert Transparenz

Zum Grundverständnis ist zunächst

wichtig, dass sich bei ETFs nicht unbedingt

und immer alle Positionen des

zugrunde liegenden Index im Portfolio

finden. Auch kann ein Index in seiner Zusammensetzung

anders aussehen als

zunächst vermutet. Dies ist kein Mangel

an Transparenz. Der Grund kann zum

einen im Index selbst liegen. ETF-taugliche

Indizes – sei es als Benchmark-,

Leit- oder Subindex, für Themen, Branchen,

Regionen oder Strategien – können

den Markt auf unterschiedliche Weise

repräsentativ abbilden. Dabei werden

einzelne Titel nach verschiedenen Kriterien

ausgewählt und gewichtet. Bei

marktkapitalisierten Indizes etwa muss

einer schleichenden Ungleichgewichtung

durch starke Titel mit einer Anpassung

(Rebalancing) begegnet werden.

In der Folge kann das Portfolio anders

zusammengesetzt sein als zu Anfang.

Der gleiche Effekt kann auch entstehen,

wenn der Einsatz von synthetisch replizierenden

ETFs nötig ist. Dabei wird mittels

des Swap-Partners die Performance der

im ETF gehaltenen Positionen gegen die

des entsprechenden Index getauscht.

Somit kann der Einsatz von Derivaten

bzw. Swaps dazu führen, dass ein

DAX-ETF z. B. vorwiegend aus ausländischen

Aktien besteht. Solche zunächst

verwirrend anmutenden Details sind die

Grundlage für ein einfaches und effizientes

Funktionieren von ETFs.

Umfassende

Transparenz in Echtzeit

Wichtig ist daher, dass ein Anleger die

im Fonds gehaltenen Positionen bzw.

die Zusammensetzung auch von physisch

replizierenden ETFs aktuell einsehen

kann. Er muss zudem das Risiko

bzgl. eines Swap-Partners einschätzen

können. Deshalb sollten Anleger darauf

achten, dass ein Anbieter ausreichende

Informationen zu einer Swap-Vereinbarung

zur Verfügung stellt. Und zwar

börsentäglich aktualisiert. Dies betrifft

ebenso den Partner, die Besicherung

bzw. Überbesicherung sowie die Kosten

und Kreditsicherheiten für den jeweiligen

Kontrakt. Transparenz ist auch bei der

Wertpapierleihe gefragt. Insbesondere

was den Leihpartner und dessen Bonität

sowie Details zu den verliehenen

Papieren und akzeptierten Sicherheiten

angeht. Seitdem immer mehr Anbieter

wie etwa iShares auch derartige Detail-

Daten auf ihren Websites sozusagen in

„Echtzeit“ abrufbar halten, fällt es Investoren

noch leichter, die Wertentwicklung

ihres Investments jederzeit zu überprüfen.

Alles auf einen Blick

Damit ist das allgemein hohe Transparenzniveau

von ETFs gestiegen. Die

notwendigen Börseninformationen zu

Kursen, Handelsvolumina, Dividendenausschüttungen,

Spreads und Kosten

sind ohnehin täglich aktuell abrufbar.

Ebenso die Zusammensetzung des

Portfolios, die bei den meisten Anbietern

auf den Internetseiten veröffentlicht wird.

Bei aktiv gemanagten Fonds hingegen

geschieht dies nur halbjährlich. Und, im

Gegensatz zu den herkömmlichen Produkten

gibt es keine versteckten Kosten.

Seite 16 Sonderausgabe 2011


Ishares im Portrait

iShares: die Spezialisten

für Exchange Traded Funds

iShares hat die Investmentlandschaft mit seinem Handelskomfort und seiner hohen Liquidität revolutioniert.

Merkmale, die es Investoren erlauben, die Diversifikationsvorteile zu nutzen, die sich aus dem Kauf eines

ganzen Index in einem einzigen Fonds ergeben.

iShares von BlackRock ist der weltweit führende Anbieter von

börsengehandelten Indexfonds (Exchange Traded Funds,

kurz: ETFs) und bietet derzeit weltweit über 473 Produkte,

davon über 160 in Deutschland registrierte ETFs, an. Die

Produkte werden weltweit an mehr als 19 Handelsplätzen gehandelt.

iShares Fonds lassen sich wie Aktien über die Börse

kaufen und verkaufen und sind aufgrund ihrer vergleichsweise

geringen Kosten, steuerlichen Effizienz und flexiblen Handelsmöglichkeiten

für viele private und institutionelle Investoren

attraktiv. Investoren können die Produkte bei Banken,

Online-Brokern oder Finanzberatern handeln und die Fonds

in ihrem Depot halten. Zu den Kunden von iShares gehören

institutionelle Investoren wie Pensionskassen und Asset Manager

sowie Finanzberater und Privatanleger.

iShares Profil

iShares – eine Welt voller Möglichkeiten:

Aktien

- Global

- Regionen

- Länder

- Sektoren

- Rendite

- Marktkapitalisierung

- Nachhaltigkeit

Renten

- Staatsanleihen

- Unternehmensanleihen

- Inflationsgebunden

- Pfandbriefe

- High Yield

- Schwellenländer

Rohstoffe

- Breit

- Einzelne Rohstoffe

Ihre Ansprechpartner:

Peter Scharl

Tel: +49 (0) 89 42729 – 5830

Sven Württemberger

Tel: +49 (0) 89 42729 – 5866

Alice Segschneider

Tel: +49 (0) 89 42729 – 5837

Marianne Schoenleber

Tel: +49 (0) 89 42729 – 5838

Hamed Mustafa

Tel: +49 (0) 89 42729 – 5833

Marcus Severin

Tel: +49 (0) 89 42729 – 3151

Tel:+49 (0) 89 42729 – 5858 E-Mail: info@iShares.de Website: www.iShares.de

Rechtliche Informationen

BlackRock Asset Management Deutschland AG ist eine in Deutschland zugelassene Kapitalanlagegesellschaft und wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht reguliert.

Seite 17 Sonderausgabe 2011


Daten & Fakten

iShares ist der weltweit führende Anbieter von ETFs

Mit Assets under Management in Höhe von etwa 620 Milliarden US-Dollar in mehr als 474 Fonds hält iShares eine

dominante Stellung auf dem weltweiten ETF-Markt. 38 Prozent aller börsengehandelten ETF-Vermögenswerte sind

in iShares-ETFs investiert.

Die größten ETF/ETP-Anbieter der Welt

Produktanbieter

Anzahl ETFs

Assets under Management

(in Mrd. USD)

Marktanteil

in Prozent

iShares 602,00 38 %

State Street Global Advisors 272,00 17 %

Vanguard 166,00 11 %

PowerShares / Deutsche Bank 58,00 4 %

db x-trackers / db ETC 52,00 3 %

Lyxor Asset Management 45,00 3 %

ETF Securities 31,00 2 %

ProShares 26,00 2 %

Van Eck Associates Corp 26,00 2 %

Credit Suisse Asset Management 18,00 1 %

Quelle: BlackRock Asset Management, ETF Landscape Industry Highlights, Ende August 2011

Der weltweite ETF-Markt wächst seit Jahrzehnten

Ende August gab es weltweit etwa 2.870 ETFs und 1.200 ETCs. In diesen Produkten sind derzeit etwa 1,3 Billionen

US-Dollar investiert. In den letzten zehn Jahren ist der weltweite ETF-Markt jährlich um etwa 30 Prozent

Global EtFs and EtPs multi-year asset growth

gewachsen. Immer mehr Investoren weltweit erkennen die Vorteile von Exchange Traded Funds.

Entwicklung • The 10-year der CAgR weltweit for ETF/ETP in Exchange AuM is 31%. Traded For ETFs, Funds 79% angelegten of AuM is invested Gelder in seit equity dem funds, Jahr 16% 2000 is invested in fixed income funds and 4% is invested

in commodity funds. ETPs are primarily invested in commodities, 83.0% of total ETP AuM worldwide.

assets us$ Bn

1,600

# products

3,000

1,400

2,500

1,200

1,000

2,000

800

1,500

600

1,000

400

200

500

0

assets (us$ Bn) 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 aug-11

EtF total (us$ Bn) 74.3 104.8 141.6 212.0 309.8 412.1 565.6 796.7 711.1 1,036.0 1,311.3 1,366.1

ETF equity (uS$ bn) 74.3 104.7 137.5 205.9 286.3 389.6 526.5 729.9 596.4 841.6 1,053.8 1,055.6

ETF fixed income (uS$ bn) 0.1 0.1 4.0 5.8 23.1 21.3 35.8 59.9 104.0 167.0 207.3 243.2

ETF commodity (uS$ bn) – 0.0 0.1 0.3 0.5 1.2 3.4 6.3 10.0 25.6 45.7 61.6

EtP total (us$ Bn) 5.1 3.9 4.1 6.3 9.3 15.9 32.5 54.6 61.2 119.7 171.3 208.9

# ETFs 92 202 280 282 336 461 713 1,170 1,595 1,944 2,460 2,867

# ETPs 14 17 17 18 21 63 170 371 625 750 1,083 1,169

Note: CAgR = Compound Annual growth Rate. AuM = Assets under Management. Product level assets for ETPs listed in Israel are not currently available. An aggregate value has been included

in the total assets. Latest data for Israel ETP assets sourced from bank of Israel, July 2011. All other data as at end August 2011.

Source: blackRock Investment Institute – ETF Research, bloomberg.

Quelle: BlackRock Asset Management, ETF Landscape Industry Highlights, End of August 2011

FoR PRoFESSIoNAL INVESToRS. NoT FoR INVESToRS IN THE uNITED STATES oR CANADA. 7

0

Seite 18 Sonderausgabe 2011


Daten & Fakten

Top 10 ETFs im Überblick

Die Grafik zeigt die jeweils zehn größten ETFs der Welt im Hinblick auf Fondsvolumen (AuM)

und das täglichen Handelsvolumen (AdV).

Top 10 ETFs nach Assets under Management (AuM)

Top 10 ETFs nach täglichem Handelsumsatz (AdV)

ETF

AuM

in Mio. USD

ETF

AdV

in Mio. USD

SPDR S&P 500 91.761

SPDR Gold Trust 72.296

Vanguard MSCI Emerging Markets ETF 45.514

iShares MSCI EAFE Index Fund 35.453

iShares MSCI Emerging Markets Fund 33.531

iShares S&P 500 Index Fund 26.294

PowerShares QQQ Trust 22.181

iShares Barclays TIPS Bond Fund 20.623

Vanguard Total Stock Market ETF 18.700

iShares iBoxx $ Investment Grade Corp. 14.682

Quelle: BlackRock Asset Management, ETF Landscape Industry

Highlights, Ende August 2011

SPDR S&P 500 43.656

iShares Russell 2000 Index Fund 6.855

PowerShares QQQ Trust 5.355

SPDR Gold Trust 5.300

iShares MSCI Emerging Markets Fund 3.331

Energy Select Sector SPDR Fund 2.056

iShares Barclays 20+ Year Treasury Bond 2.055

iPath S&P 500 VIX Short-Term Futures 2.051

Financial Select Sector SPDR Fund 1.558

SPDR Dow Jones Industrial Average ETF 1.557

Quelle: BlackRock Asset Management, ETF Landscape Industry

Highlights, Ende August 2011

Kein ETF ohne passenden Index

Die Tabelle zeigt die weltweit größten Indexprovider nach der Anzahl

abbildender ETFs und den darin investierten Gelder.

Die größten Indexprovider der Welt

Indexprovider

Anzahl ETFs

AuM

in Mio. USD

MSCI 461 326,7

S&P 364 307,2

Barclays Capital 99 131,8

STOXX 291 97,3

Russell 90 75,7

FTSE 171 55,3

Dow Jones 159 50,0

Markit 125 48,3

Nasdaq OMX 62 31,5

NYSE Euronext 46 18,5

Nikkei 11 16,9

Topix 54 16,2

Hang Seng 13 15

EuroMTS 29 9,1

CSI 32 3,1

Quelle: BlackRock Asset Management, ETF Landscape Industry

Highlights, Ende August 2011

Seite 19 Sonderausgabe 2011


Produktangebot

Alle iShares ETFs im Überblick

Liste aller in Deutschland handelbaren iShares ETFs

Fondsname ISIN WKN Bloomberg

Aktien Europa (Länder)

Xetra-

Kürzel

Gebühren

(TER)

iShares ATX (DE) DE000A0D8Q23 A0D8Q2 ATXEX GY EXXX Full Replication Ausschüttend 0,32 % EUR

iShares DAX (DE) DE0005933931 593393 DAXEX GY EXS1 Full Replication Thesaurierend 0,17 % EUR

iShares FTSE 100 (DE) DE0006289408 628940 UKXEX GY EXI4 Full Replication Ausschüttend 0,52 % GBP

iShares SMI (DE) DE0005933964 593396 SMIEX GY EXI1 Full Replication Ausschüttend 0,52 % CHF

iShares TecDAX (DE) DE0005933972 593397 TDXPEX GY EXS2 Full Replication Thesaurierend 0,52 % EUR

Indexabbildung

Ertragsverwendung

Fondswährung

Aktien Europa

iShares EURO STOXX (DE) DE000A0D8Q07 A0D8Q0 SXXEEX GY EXSI Full Replication Ausschüttend 0,21 % EUR

iShares EURO STOXX 50 (Acc) DE000A0RD800 A0RD800 EUNV GY EUNV Full Replication Thesaurierend 0,35 % EUR

iShares EURO STOXX 50 (DE) DE0005933956 593395 SX5EEX GY EXW1 Full Replication Ausschüttend 0,17 % EUR

iShares FTSE Eurofirst 100 DE000A0DPM16 A0DPM1 IQQ1 GY IQQ1 Full Replication Ausschüttend 0,40 % EUR

iShares FTSE Eurofirst 80 DE000A0DPM08 A0DPM0 IQQ8 GY IQQ8 Full Replication Ausschüttend 0,40 % EUR

iShares STOXX Europe 50 (DE) DE0005933949 593394 SX5PEX GY EXW3 Full Replication Ausschüttend 0,52 % EUR

iShares STOXX Europe 600 (DE) DE0002635307 263530 SXXPIEX GY EXSA Full Replication Ausschüttend 0,21 % EUR

iShares MSCI Europe DE000A0M5X28 A0M5X2 IQQY GY IQQY Optimised Ausschüttend 0,35 % EUR

iShares MSCI Europe (Acc) DE000A0YBR20 A0YBR2 EUNK GY EUNK Optimised Thesaurierend 0,35 % EUR

iShares MSCI Europe ex-UK DE000A0J2094 A0J209 IQQU GY IQQU Optimised Ausschüttend 0,40 % EUR

Aktien Europa Anlagestil

iShares MDAX (DE) DE0005933923 593392 MDAXEX GY EXS3 Full Replication Thesaurierend 0,52% EUR

iShares STOXX Europe Large 200 (DE) DE0005933980 593398 LCXPEX GY EXSC Full Replication Ausschüttend 0,21% EUR

iShares STOXX Europe Mid 200 (DE) DE0005933998 593399 MCXPEX GY EXSD Full Replication Ausschüttend 0,21% EUR

iShares STOXX Europe Small 200 (DE) DE000A0D8QZ7 A0D8QZ SCXPEX GY EXSE Full Replication Ausschüttend 0,21% EUR

iShares EURO STOXX Mid DE000A0DPMX7 A0DPMX IQQM GY IQQM Full Replication Ausschüttend 0,40% EUR

iShares EURO STOXX Small DE000A0DPMZ2 A0DPMZ IQQS GY IQQS Full Replication Ausschüttend 0,40% EUR

iShares EURO STOXX Total Market Growth Large DE000A0HG3L1 A0HG3L IQQG GY IQQG Full Replication Ausschüttend 0,40% EUR

iShares EURO STOXX Total Market Value Large DE000A0HG2N9 A0HG2N IQQV GY IQQV Full Replication Ausschüttend 0,40% EUR

Aktien Weltmärkte

iShares MSCI Australia DE000A1C2Y78 A1C2Y7 IBC6 GY IBC6 Full Replication Thesaurierend 0,59 % USD

iShares MSCI Canada DE000A1C2Y86 A1C2Y8 IBC5 GY IBC5 Full Replication Thesaurierend 0,59 % USD

iShares MSCI Japan DE000A0DPMW9 A0DPMW IQQJ GY IQQJ" Optimised Ausschüttend 0,59 % USD

iShares MSCI Japan (Acc) DE000A0YBR53 A0YBR5 EUNN GY EUNN Optimised Thesaurierend 0,59 % USD

iShares MSCI Japan Monthly EUR Hedged DE000A1H53P0 A1H53P IBCG GY IBCG Optimised Thesaurierend 0,64 % EUR

iShares MSCI Japan SmallCap DE000A0RFEC9 A0RFEC IUS4 GY IUS4 Optimised Ausschüttend 0,59 % USD

iShares MSCI North America DE000A0J2060 A0J206 IQQN GY IQQN Optimised Ausschüttend 0,40 % USD

iShares MSCI USA DE000A1H53M7 A1H53M IBCE GY IBCE Optimised Thesaurierend 0,40 % USD

iShares MSCI World DE000A0HGZR1 A0HGZR IQQW GY IQQW Optimised Ausschüttend 0,50 % USD

iShares MSCI World (Acc) DE000A0YBR38 A0YBR3 EUNL GY EUNL Optimised Thesaurierend 0,50 % USD

iShares MSCI World Monthly EUR Hedged DE000A1H53Q8 A1H53Q IBCH GY IBCH Optimised Thesaurierend 0,55 % EUR

iShares NASDAQ-100 (DE) DE000A0F5UF5 A0F5UF NDXEX GY EXXT Full Replication Ausschüttend 0,32 % USD

iShares Nikkei 225 (DE) DE000A0H08D2 A0H08D NKYEX GY EXX7 Full Replication Ausschüttend 0,52 % JPY

iShares S&P 500 DE0002643889 264388 IUSA GY IUSA Full Replication Ausschüttend 0,40 % USD

iShares S&P 500 (Acc) DE000A0YBR61 A0YBR6 EUNP GY EUNP Full Replication Thesaurierend 0,40 % USD

iShares S&P 500 Monthly EUR Hedged DE000A1H53N5 A1H53N IBCF GY IBCF Optimised Thesaurierend 0,45 % EUR

iShares Dow Jones Global Titans 50 (DE) DE0006289382 628938 DJGTEEX GY EXI2 Full Replication Ausschüttend 0,52 % EUR

iShares Dow Jones Industrial Average (DE) DE0006289390 628939 INDUEX GY EXI3 Full Replication Ausschüttend 0,52 % USD

Aktien Welt Anlagestil

iShares MSCI Japan SmallCap DE000A0RFEC9 A0RFEC IUS4 GY IUS4 Optimised Ausschüttend 0,59 % USD

iShares S&P SmallCap 600 DE000A0RFEB1 A0RFEB IUS3 GY IUS3 Optimised Ausschüttend 0,40 % USD

iShares MSCI Emerging Markets SmallCap DE000A0YBR04 A0YBR0 EUNI GY EUNI Optimised Ausschüttend 0,74 % USD

Aktien Schwellenländer

iShares Dow Jones China Offshore 50 (DE) DE000A0F5UE8 A0F5UE DJCHOEX GY EXXU Full Replication Ausschüttend 0,62 % USD

iShares FTSE BRIC 50 DE000A0MSAE7 A0MSAE IQQ9 GY IQQ9 Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

iShares FTSE China 25 DE000A0DPMY5 A0DPMY IQQC GY IQQC Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI AC Far East Ex-Japan DE000A0HGZS9 A0HGZS IQQF GY IQQF Optimised Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI AC Far East ex-Japan SmallCap DE000A0RFEF2 A0RFEF IUS9 GY IUS9 Optimised Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI Brazil DE000A0HG2M1 A0HG2M IQQB GY IQQB Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI Eastern Europe DE000A0HGZV3 A0HGZV IQQR GY IQQR Optimised Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI EM Latin America DE000A0NA0K A0NA0K IUSC GY IUSC Optimised Ausschüttend 0,74 % USD

Seite 20 Sonderausgabe 2011


Produktangebot

Liste aller in Deutschland handelbaren iShares ETFs

Fondsname ISIN WKN Bloomberg

Xetra-

Kürzel

Gebühren

(TER)

Indexabbildung

Ertragsverwendung

Fondswährung

iShares MSCI Emerging Markets DE000A0HGZT7 A0HGZT IQQE GY IQQE Optimised Ausschüttend 0,75 % USD

iShares MSCI Emerging Markets (Acc) DE000A0YBR46 A0YBR4 EUNM GY EUNM Optimised Thesaurierend 0,75 % USD

iShares MSCI GCC Countries ex-Saudi Arabia DE000A0RM470 A0RM47 EUN7 GY EUN7 Optimised Ausschüttend 0,80 % USD

iShares MSCI Korea DE000A0HG2L3 A0HG2L IQQK GY IQQK Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI Pacific ex-Japan DE000A0YBR12 A0YBR1 EUNJ GY EUNJ Full Replication Ausschüttend 0,60 % USD

iShares MSCI Poland DE000A1H8EL8 A1H5UP IBCJ GY IBCJ Full Replication Thesaurierend 0,74 % USD

iShares MSCI Russia Capped Swap DE000A1H53L9 A1H53L IBCC GY IBCC Swap Thesaurierend 0,74 % USD

iShares MSCI South Africa DE000A1C2Y94 A1C2Y9 IBC4 GY IBC4 Full Replication Thesaurierend 0,74 % USD

iShares MSCI Taiwan DE000A0HG2K5 A0HG2K IQQT GY IQQT Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

iShares MSCI Turkey DE000A0LGQN1 A0LGQN IQQ5 GY IQQ5 Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

iShares S&P CNX Nifty India Swap DE000A1H53K1 A1H53K IBCB GY IBCB Swap Thesaurierend 0,85 % USD

iShares STOXX EU Enlarged 15 (DE) DE000A0D8Q15 A0D8Q1 EUE15EX GY EXSJ Full-Replikaiton Ausschüttend 0,52 % EUR

Aktien Dividendenstrategien

iShares STOXX Global Select Dividend 100 (DE) DE000A0F5UH1 A0F5UH SDGPEX GY ISPA Full Replication Ausschüttend 0,18 % EUR

iShares STOXX Europe Select Dividend 30 (DE) DE0002635299 263529 SD3PEX GY EXSH Full Replication Ausschüttend 0,32 % EUR

iShares EURO STOXX Select Dividend 30 DE000A0HG2P4 A0HG2P IQQA GY IQQA Full Replication Ausschüttend 0,40 % EUR

iShares EURO STOXX Select Dividend 30 (DE) DE0002635281 263528 SD3EEX GY EXSG Full Replication Ausschüttend 0,32 % EUR

iShares FTSE UK Dividend+ DE000A0HG2R0 A0HG2R IQQD GY IQQD Full Replication Ausschüttend 0,40 % GBP

iShares DivDAX (DE) DE0002635273 263527 DDAXKEX GY EXSB Full Replication Ausschüttend 0,33 % EUR

iShares DJ Asia/Pacific Select Dividend 30 DE000A0J2086 A0J208 IQQX GY IQQX Full Replication Ausschüttend 0,59 % USD

iShares Dow Jones Asia Pacific Select Dividend 30 (DE) DE000A0H0744 A0H074 APSDEX GY EXXW Full Replication Ausschüttend 0,32 % EUR

iShares Dow Jones U.S. Select Dividend (DE) DE000A0D8Q49 A0D8Q4 DJDVPEX GY EXX5 Full Replication Ausschüttend 0,32 % USD

Aktien Europa Branchen

iShares STOXX Europe 600 Automobiles & Parts (DE) DE000A0Q4R28 A0Q4R2 SXAPEX GY EXV5 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Banks (DE) DE000A0F5UJ7 A0F5UJ SX7PEX GY EXV1 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Basic Resources (DE) DE000A0F5UK5 A0F5UK SXPPEX GY EXV6 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Chemicals (DE) DE000A0H08E0 A0H08E SX4PEX GY EXV7 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Construction & Materials (DE) DE000A0H08F7 A0H08F SXOPEX GY EXV8 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Financial Services (DE) DE000A0H08G5 A0H08G SXFPEX GY EXH2 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Food & Beverage (DE) DE000A0H08H3 A0H08H SX3PEX GY EXH3 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Health Care (DE) DE000A0Q4R36 A0Q4R3 SXDPEX GY EXV4 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Industrial Goods & Services (DE) DE000A0H08J9 A0H08J SXNPEX GY EXH4 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Insurance (DE) DE000A0H08K7 A0H08K SXIPEX GY EXH5 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Media (DE) DE000A0H08L5 A0H08L SXMPEX GY EXH6 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas (DE) DE000A0H08M3 A0H08M SXEPEX GY EXH1 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Personal & Household Goods (DE) DE000A0H08N1 A0H08N SXQPEX GY EXH7 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Real Estate (DE) DE000A0Q4R44 A0Q4R4 SREEEX GY EXI5 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Retail (DE) DE000A0H08P6 A0H08P SXRPEX GY EXH8 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Technology (DE) DE000A0H08Q4 A0H08Q SX8PEX GY EXV3 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Telecommunications (DE) DE000A0H08R2 A0H08R SXKPEX GY EXV2 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Travel & Leisure (DE) DE000A0H08S0 A0H08S SXTPEX GY EXV9 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares STOXX Europe 600 Utilities (DE) DE000A0Q4R02 A0Q4R0 SX6PEX GY EXH9 Full Replication Ausschüttend 0,47 % EUR

iShares EURO STOXX Banks (DE) DE0006289309 628930 SX7EEX GY EXX1 Full Replication Ausschüttend 0,52 % EUR

iShares EURO STOXX Health Care (DE) DE0006289333 628933 SXDEEX GY EXX4 Full Replication Ausschüttend 0,53 % EUR

iShares EURO STOXX Technology (DE) DE0006289325 628932 SX8EEX GY EXX3 Full Replication Ausschüttend 0,53 % EUR

iShares EURO STOXX Telecommunications (DE) DE0006289317 628931 SXKEEX GY EXX2 Full Replication Ausschüttend 0,53 % EUR

Alternatives

iShares S&P Global Clean Energy DE000A0M5X10 A0M5X1 IQQH GY IQQH Full Replication Ausschüttend 0,65 % USD

iShares S&P Global Private Equity DE000A0MSAF4 A0MSAF IQQL GY IQQL Full Replication Ausschüttend 0,75 % USD

iShares S&P Global Timber and Forestry DE000A0NA0H A0NA0H IUSB GY IUSB Full Replication Ausschüttend 0,65 % USD

iShares S&P Global Water 50 DE000A0MSAG2 A0MSAG IQQQ GY IQQQ Full Replication Ausschüttend 0,65 % USD

iShares FTSE/Macquarie Global Infrastructure DE000A0LGQM3 A0LGQM IQQI GY IQQI Full Replication Ausschüttend 0,65 % USD

iShares S&P Emerging Markets Infrastructure DE000A0RFFS2 A0RFFS IUS8 GY IUS8 Full Replication Ausschüttend 0,74 % USD

Sustainability

iShares EURO STOXX Sustainability 40 (DE) DE000A0F5UG3 A0F5UG SUBEEX GY EXXV Full Replication Ausschüttend 0,42 % EUR

Immobilien

iShares FTSE EPRA European Property DE000A0HG2Q2 A0HG2Q IQQP GY IQQP Full Replication Ausschüttend 0,40 % EUR

iShares FTSE EPRA/NAREIT Asia Property Yield Fund DE000A0LGQJ9 A0LGQJ IQQ4 GY IQQ4 Full Replication Ausschüttend 0,59 % USD

iShares FTSE EPRA/NAREIT Developed Markets Prop. Yield DE000A0LGQL5 A0LGQL IQQ6 GY IQQ6 Optimised Ausschüttend 0,59 % USD

iShares FTSE EPRA/NAREIT US Property Yield Fund DE000A0LGQK7 A0LGQK IQQ7 GY IQQ7 Full Replication Ausschüttend 0,40 % USD

iShares STOXX Americas 600 Real Estate Cap (DE) DE000A0H0769 A0H076 SREAEX GY EXI6 Full Replication Ausschüttend 0,73 % EUR

iShares STOXX Asia Pacific 600 Real Estate Cap (DE) DE000A0H0777 A0H077 SREPEX GY EXI7 Full Replication Ausschüttend 0,72 % EUR

Rohstoffe

iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap (DE) DE000A0H0728 A0H072 DJCOMEX GY EXXY Swap Thesaurierend 0,47 % EUR

Seite 21 Sonderausgabe 2011


Produktangebot

Liste aller in Deutschland handelbaren iShares ETFs

Fondsname ISIN WKN Bloomberg

Xetra-

Kürzel

Gebühren

(TER)

Indexabbildung

Ertragsverwendung

Fondswährung

Scharia-konforme ETFs

iShares MSCI Emerging Markets Islamic DE000A0NA0M A0NA0M IUSE GY IUSE Optimised Ausschüttend 0,85 % USD

iShares MSCI USA Islamic DE000A0NA0N A0NA0N IUSF GY IUSF Optimised Ausschüttend 0,50 % USD

iShares MSCI World Islamic DE000A0NA0L A0NA0L IUSD GY IUSD Optimised Ausschüttend 0,60 % USD

Anleihen übergreifend

iShares Barclays Capital Euro Aggregate Bond DE000A0RM447 A0RM44 EUN4 GY EUN4 Sampling Ausschüttend 0,25 % EUR

Inflationsgebundene Anleihen

iShares Barclays Capital Euro Inflation Linked Bond DE000A0HG2S8 A0HG2S IBCI GY IBCI Full Replication Thesaurierend 0,25 % EUR

iShares Barclays Capital Global Inflation-Linked Bond DE000A0RFED7 A0RFED IUS5 GY IUS5 Sampling Thesaurierend 0,25 % USD

iShares Barclays Capital $ TIPS DE000A0LGQF7 A0LGQF IUST GY IUST Full Replication Thesaurierend 0,25 % USD

Staatsanleihen

iShares Barclays Capital $ Treasury Bond 1-3 DE000A0J2078 A0J207 IUSU GY IUSU Full Replication Ausschüttend 0,20 % USD

iShares Barclays Capital $ Treasury Bond 7-10 DE000A0LGQB6 A0LGQB IUSM GY IUSM Full Replication Ausschüttend 0,20 % USD

iShares Barclays Capital Emerging Market Local Govt Bond DE000A1JB4Q0 A1JADV IUSP GY IUSP Optimised Ausschüttend 0,50 % USD

iShares Barclays Capital Euro Government Bond 10-15 DE000A0YBRX2 A0YBRX EUN8 GY EUN8 Full Replication Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Government Bond 1-3 DE000A0J21A7 A0J21A IBCA GY IBCA Full Replication Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Government Bond 15-30 DE000A0LGQC4 A0LGQC IBCL GY IBCL Full Replication Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Government Bond 3-5 DE000A0LGQD2 A0LGQD IBCN GY IBCN Full Replication Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Government Bond 5-7 DE000A0YBRY0 A0YBRY EUN9 GY EUN9 Full Replication Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Government Bond 7-10 DE000A0LGQH3 A0LGQH IBCM GY IBCM Full Replication Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Treasury Bond DE000A0YBRZ7 A0YBRZ EUNH GY EUNH Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Treasury Bond 0-1 DE000A0RM462 A0RM46 EUN6 GY EUN6 Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Citigroup Global Government Bond DE000A0RM439 A0RM43 EUN3 GY EUN3 Sampling Ausschüttend 0,20 % USD

iShares eb.rexx Government Germany (DE) DE0006289465 628946 RXRGEX GY EXHA Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares eb.rexx Government Germany 1.5-2.5 (DE) DE0006289473 628947 RXP1EX GY EXHB Full Replication Ausschüttend 0,15 % EUR

iShares eb.rexx Government Germany 10.5+ (DE) DE000A0D8Q31 A0D8Q3 RXPXEX GY EXX6 Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares eb.rexx Government Germany 2.5-5.5 (DE) DE0006289481 628948 RXP2EX GY EXHC Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares eb.rexx Government Germany 5.5-10.5 (DE) DE0006289499 628949 RXP5EX GY EXHD Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares eb.rexx Money Market (DE) DE000A0Q4RZ9 A0Q4RZ EBMMEX GY EXVM Full Replication Ausschüttend 0,12 % EUR

iShares JPMorgan $ Emerging Markets Bond DE000A0RFFT0 A0RFFT IUS7 GY IUS7 Sampling Ausschüttend 0,45 % USD

iShares Markit iBoxx Liquid Sovereigns Capped 1.5-10.5 (DE) DE000A0H0785 A0H078 IB83EX GY EXHF Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares Markit iBoxx Liquid Sovereigns Capped 1.5-2.5 (DE) DE000A0H0793 A0H079 IB85EX GY EXHG Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares Markit iBoxx Liquid Sovereigns Capped 10.5+ (DE) DE000A0H08C4 A0H08C IB87EX GY EXHK Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares Markit iBoxx Liquid Sovereigns Capped 2.5-5.5 (DE) DE000A0H08A8 A0H08A IB89EX GY EXHH Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

iShares Markit iBoxx Liquid Sovereigns Capped 5.5-10.5 (DE) DE000A0H08B6 A0H08B IB8ZEX GY EXHJ Full Replication Ausschüttend 0,16 % EUR

Unternehmensanleihen und Pfandbriefe

iShares Barclays Capital Euro Corporate Bond DE000A0RM454 A0RM45 EUN5 GY EUN5 Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Corporate Bond 1-5 DE000A0YEEZ9 A0YEEZ EUNT GY EUNT Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Corporate Bond ex-Financials DE000A0YEEX4 A0YEEX EUNR GY EUNR Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Barclays Capital Euro Corporate Bond ex-Fin. 1-5 DE000A0YEEY2 AOYEEY EUNS GY EUNS Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares eb.rexx Jumbo Pfandbriefe (DE) DE0002635265 263526 R1JKEX GY EXHE Full Replication Ausschüttend 0,09 % EUR

iShares Markit iBoxx $ Corporate Bond DE000A0DPYY0 A0DPYY IBCD GY IBCD Sampling Ausschüttend 0,20 % USD

iShares Markit iBoxx Euro Corporate Bond DE0002511243 251124 IBCS GY IBCS Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Markit iBoxx Euro Covered Bond DE000A0RFEE5 A0RFEE IUS6.GY IUS6 Sampling Ausschüttend 0,20 % EUR

iShares Markit iBoxx Euro High Yield Bond DE000A1C8QT0 A1C8QT EUNW GY EUNW Sampling Ausschüttend 0,50 % EUR

Seite 22 Sonderausgabe 2011


iShares im Web

Im Netz optimal informiert

Die Internetauftritte der ETF-Anbieter glänzen mit hervorragenden Informationen zu ihren Produkten. Neben

tagesaktuellen Factsheets bietet iShares auch zahlreiche kostenfreie Tools an.

www.ishares.de – welches Tool wofür?

Auf der Website von iShares finden

ETF-interessierte Anleger umfangreiche

Informationen über die angebotenen Indexfonds.

Neben täglich aktualisierten Factsheets,

Informationen über Ausschüttungen und

der aktuellen Wertentwicklung werden

zudem Informationen über die aktuelle

Situation bei Wertpapierleihegeschäften

gegeben. Im Bereich Dokumente können

alle rechtlichen Dokumente heruntergeladen

werden.

Im Bereich Tools gibt es verschiedene

Hilfswerkzeuge, mit denen Anleger weitere

nützlichen Informationen erhalten. In

der nebenstehenden Aufstellung stellen

wir Ihnen kurz die Funktionen vor.

Performance-Grafik

Damit können Sie prüfen, wie gut

ein iShares ETF seiner Benchmark

entspricht. Mit dem Tool können die

bisherigen Nettoinventarwerte, Ausschüttungen

und Indexlevel heruntergeladen

werden.

Fondssuche

Mit der Fondssuche können iShares

ETFs anhand einer Vielzahl

von Kriterien sortiert und selektiert

werden. Das Ergebnis wird dabei

dynamisch angezeigt. So finden Sie

schnell den gesuchten ETF.

Indexrendite

Damit können Sie die Renditen von

über 150 weltweiten Indizes ermitteln.

Die bevorzugten Benchmarks

können über einen personalisierbaren

Bereich ganz einfach verfolgt

werden.

Sparplanrechner

Mit diesem Tool können Sie ermitteln,

welcher Betrag bei regelmäßigem

Ansparen in ETFs herauskommt.

Sie können zudem einen

ETF-Sparplan mit einem aktiv gemanagten

Fonds vergleichen.

Impressum

Rechtliche Informationen

Extravest GmbH

Ickstattstraße 32

80469 München

HRB: 178583 AG München

Geschäftsführer: Markus Jordan

Herausgeber: Markus Jordan

Kontaktdaten:

Telefon: 089 / 20208699-20

Telefax: 089 / 20208699-18

E-Mail: redaktion@extra-funds.de

Internet: www.extra-funds.de

Bildquellen: iStockphoto

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enthaltenen Angaben und Mitteilungen sind ausschließlich zur

Information bestimmt. Keine der im EXtra-Magazin enthaltenen

Informationen begründet ein Angebot zum Verkauf oder die

Bewerbung von Angeboten zum Kauf eines Wertpapiers, eines

Fonds, eines Zertifikats oder einer Option. Das EXtra-Magazin

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mit der Nutzung dieser Informationen oder dem

Vertrauen auf deren Richtigkeit ausgeschlossen. Das EXtra-

Magazin haftet nicht für Schäden aufgrund von Handlungen,

die ausgehend von den im EXtra-Magazin enthaltenen Informationen

vorgenommen werden. Fragen Sie vor einem Erwerb

eines Wertpapiers möglichst Ihren Vermögensberater. Nachdruck,

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BlackRock Advisors (UK) Ltd. ist durch die britische Finanzmarktaufsicht Financial Services Authority

(‚FSA‘) zum Geschäftsbetrieb zugelassen und beaufsichtigt. Die deutschen iShares Fonds, die in diesem

Dokument erwähnt werden, sind Sondervermögen, die dem deutschen Investmentgesetz unterliegen. Diese

Fonds werden von BlackRock Asset Management Deutschland AG verwaltet und von der Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht reguliert. Die irischen iShares Fonds, die in diesem Dokument erwähnt

werden, sind Teilfonds der iShares plc, iShares II plc, iShares III plc, iShares IV plc beziehungsweise der

iShares V plc. Diese sind offene Investmentgesellschaften mit variablem Kapital in Form eines Dachfonds

mit getrennter Haftung ihrer Teilfonds.

Für Anleger in Deutschland

Die Verkaufsprospekte der in Deutschland aufgelegten Fonds sind in elektronischer Form und Druckform

kostenlos bei der BlackRock Asset Management Deutschland AG, Max-Joseph-Str. 6, 80333 München

erhältlich, Tel: +49 (0) 89 42729 – 5858, Fax: +49 (0) 89 42729 – 5958, info@iShares.de. Die Verkaufsprospekte

der irischen Teilfonds sowie die Jahres- und Halbjahresberichte sind bei der Commerzbank AG,

Jürgen-Ponto-Platz 1, 60301 Frankfurt am Main, kostenlos erhältlich.

Risikohinweise

Der Anlagewert sämtlicher iShares Fonds kann Schwankungen unterworfen sein und Anleger erhalten ihren

Anlagebetrag möglicherweise nicht zurück. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher

Indikator für die zukünftige Wertentwicklung und bietet keine Garantie für einen Erfolg in der Zukunft.

Anlagerisiken aus Kurs- und Währungsverlusten sowie aus erhöhter Volatilität und Marktkonzentration

können nicht ausgeschlossen werden.

„iShares“ ist eine eingetragene Marke der BlackRock Institutional Trust Company, N.A. © 2011 BlackRock

Advisors (UK) Limited. Eingetragen unter Registrierungnummer 00796793. Sämtliche Rechte vorbehalten.

© 2011 BlackRock Asset Management Deutschland AG. Sämtliche Rechte vorbehalten.

Seite 23 Sonderausgabe 2011


Wenn ein Markt

schliesst, öffnet

ein anderer.

Chancen

besser nutzen

mit iShares.

Auf globalen Märkten können sich überall Chancen

ergeben. Aber nicht mit allen Investments können Sie davon

profitieren. Als weltweiter ETF-Marktführer verfügen wir

über die größte Palette physisch replizierender ETFs, die

alle wichtigen Anlageklassen abdeckt. Unser Angebot

umfasst Renten-, Aktien- und Rohstoff-ETFs sowohl in

Industrie- als auch Schwellenländern. iShares ETFs öffnen

Ihnen die Tür zu globalen Möglichkeiten.

iShares ETFs machen den Unterschied.

iShares.de I 089 42729-5858

Der Anlagewert sämtlicher iShares Fonds kann Schwankungen unterworfen sein und Anleger erhalten ihren Anlagebetrag möglicherweise nicht zurück. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher

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nicht ausgeschlossen werden. “iShares” ist eine eingetragene Marke der BlackRock Institutional Trust Company, N.A.© 2011 BlackRock Asset Management Deutschland AG. Sämtliche Rechte vorbehalten.

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