extRankweil Jänner 2014 - Marktgemeinde Rankweil

rankweil.at

extRankweil Jänner 2014 - Marktgemeinde Rankweil

Amtliche Mitteilung

An einen Haushalt

Ausgabe 82 0114

Jahresrückblick 2013

extra rankweil


10. Jänner

Vereinsempfang

Vier Rankweiler Vereine feierten dieses Jahr ein rundes Jubiläum

und nutzten den Vereinsempfang, um ihre Tätigkeiten vorzustellen.

Die Rankweiler Basilikakonzerte feierten das 10-jährige, der Eltern-

Kind-Treff Rankweil das 20-jährige, die Vorarlberger Senioren Radfahrvereinigung

das 35-jährige und die Funkenzunft Brederis das

40-jährige Jubiläum. Ein weiterer Programmpunkt war die Auszeichnung

von Rankweiler Vereinen, die 2012 interkulturelle Projekte

durchgeführt haben. Die Marktgemeinde unterstützte die Projekte

des Katholischen Bildungswerks Brederis, des Volleyball-Clubs Rankweil,

des Vereins Fit für Kids, des Basilikachors Rankweil sowie des

TUNA Sport-, Kultur- und Bildungsvereins.

16. Jänner

Start der Rankweiler Miniköche

Die Erlebnis Rankweil Gemeindemarketing GmbH und die Kaufmannschaft

Rankweil-Vorderland läuteten gemeinsam mit Slow

Food Vorarlberg im Gasthof Mohren die fünfte Staffel der Rankweiler

Miniköche ein. Frei nach dem Motto „Nemo trifft auf Mohr im Hemd“

wurden Lachsstäbchen paniert und Schokoküchlein gebacken. Bis

Ende Mai fanden insgesamt acht Kochnachmittage statt, an denen

sich die Kinder eine Urkunde zum ausgebildeten Minikoch erwerben

konnten. Die „Rankweiler Miniköche“ sind eine Kooperation der Erlebnis

Rankweil Gemeindemarketing GmbH, Slow Food Vorarlberg

und der Volksbank Vorarlberg unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister

Martin Summer.

24. Jänner

Rankweiler Wirtschaftsabend

Rund 130 Wirtschaftstreibende kamen in den Vinomnasaal, um sich

von Christian Klotz, Stadtmarketingexperte aus Bayern, Ideen für die

bessere Vermarktung der Rankweiler Handels- und Gastronomiebetriebe

zu holen. Längere Öffnungszeiten, ausreichend Parkplätze

und eine einladende Atmosphäre – das sind einige der Voraussetzungen,

die Klotz als Grundlage für erfolgreiche Betriebe sieht. Aber

auch auf politischer Ebene gäbe es Handlungsbedarf: In Österreich

sei es leider immer noch möglich, Einkaufszentren außerhalb der

Ortskerne zu errichten. Den Abschluss des Abends bildete ein Buffet

vom Gasthof Adler, das mit Klängen der Band „Chill con Carne“ musikalisch

umrahmt wurde.


28. Jänner

Ringstrasse Neu

Im Rahmen des zweiten Workshops zum Projekt „Ringstraße Neu“

wurde die aktuelle Situation genau unter die Lupe genommen. Es

wurden wichtige Knotenpunkte an der Ringstraße bestimmt und

deren Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert. Außerdem wurde über

mögliche Vorrangregelungen gesprochen, die Auswirkungen auf die

Einbettung der Ringstraße im Verkehrskonzept Vorderland haben.

Ein weiterer Diskussionspunkt waren Lösungen für die Parkplatzsituation,

die für alle Nutzungsgruppen gleichermaßen akzeptabel

sein sollte. Durch das gezielte Aufkaufen von Gebäuden versucht die

Gemeinde seit mehreren Jahren mehr Gestaltungsspielraum zu

schaffen.

4. Februar

Bilanz Haus Klosterreben

Erste Erfahrungswerte zeigen, dass sich der Erhalt der Selbstständigkeit

positiv auf die Gesundheit alter Menschen auswirken kann. Bei

knapp zehn Prozent der Bewohner konnte der notwendige Pflegeaufwand

gesenkt werden. Bei vielen Bewohnern wurde eine deutliche

Steigerung der Sozialkontakte sowie ein besseres Schlafverhalten

beobachtet. Die alten Menschen werden von den Pflegerinnen

und Pflegern stets ermutigt, ihre noch vorhandenen Ressourcen

bestmöglich zu nutzen. Seit Eröffnung des Haus Klosterreben im November

2012 wurden 48 Personen neu aufgenommen. Betreut werden

Menschen der Pflegestufen vier bis sieben. Von den 60 zur Verfügung

stehenden Pflegeplätzen sind derzeit alle belegt.

3. März

Eislaufplatz Gastra

Der Eislaufplatz Gastra beendete die Wintersaison 2012/2013 mit

einem Rekord an Besuchern: Von Anfang November bis Ende Februar

drehten über zwanzigtausend Gäste ihre Runden auf dem Eis. Bürgermeister

Martin Summer bedankte sich beim zwanzigtausendsten

Besucher mit einer Saisonkarte für die nächste Eislaufsaison.

Während der Wintersaison 2012/2013 haben täglich durchschnittlich

rund 170 Personen den Eislaufplatz Gastra besucht. Zahlreiche Kinder

lernten in der vergangenen Saison die Grundlagen des Eislaufens

in Kursen, die von der Marktgemeinde und dem Eissportverein

während der Weihnachts- und Semesterferien organisiert wurden.

Zudem fanden auf Initiative des Integrationsbeirats Rankweil erstmals

Übungsstunden für Migrantinnen und Migranten statt. Der

Eislaufplatz Gastra ist Heimat des Hockey-Clubs und des Eissportvereins

Rankweil. Betrieben wird er seit 20 Jahren von der Marktgemeinde

Rankweil.


11. März

Einführung Papiertonnen

Die Altpapierentsorgung in Rankweil wurde auf die neuen Papiertonnen

umgestellt. Rund 3.000 Behälter gingen an Wohnanlagen

und Einfamilienhäuser. Bei den Altstoffsammelstellen gibt es seither

nur noch Container für Weiß- und Buntglas sowie Altmetall. Grund

für die Umstellung auf die Papiertonne waren überfüllte Papierbehälter

bei den Altstoff-Sammelstellen, die bisher drei Mal pro Woche

geleert werden mussten. Durch die Einführung der Papiertonne

konnte der Abholrhythmus verlängert werden, wodurch unter dem

Strich keine Mehrkosten entstehen. Die Abholung des Altpapiers erfolgt

im Zwei- bzw. Vier-Wochen-Rhythmus – abhängig von der Anzahl

an Haushalten pro Gebäude.

11. März

Neuer Briefkasten für Brederis

Auf Initiative von Bürgern aus Rankweil Brederis wurde beim Kindergarten

Brederis ein neuer Briefkasten angebracht. Zuvor mussten

die Anwohner rund ein Jahr lang den Weg nach Rankweil antreten,

um ihre Post einzuwerfen. Denn mit der Schließung des Spar-

Marktes in Brederis wurde auch der einzige, dort montierte Briefkasten

entfernt. Am Madlenerweg, in Höhe des Kindergarten Brederis,

können wieder Briefe eingeworfen werden. Geleert wird der Briefkasten

in Brederis täglich an den Werktagen.Die Wiederanbringung

des Postkastens in Brederis ist ein gutes Beispiel für eine erfolgreiche

Bürgerinitiative.

14. März

Neues Kindermodegeschäft

In der Ringstraße 47, direkt neben dem Fuchshaus, hat ein Kindermodengeschäft

eröffnet. Inhaberin Karin Obwegeser setzt mit ihrem

Geschäftskonzept auf verspielte und praktische Mode für Kinder von

0 bis 12 Jahren. Zahlreiche Besucher kamen zur Eröffnung der neuen

Kinderboutique in Rankweil. Unter den Gästen waren Bürgermeister

Martin Summer sowie Carolin Frei, Geschäftsführerin der Erlebnis

Rankweil Gemeindemarketing GmbH und Rene Nick, Obmann der

Rankweiler Kaufmannschaft. Karin Obwegeser, selbst Mutter von

vier Kindern, beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit Kindermode.


21. März

3. Vorarlberger Lesetag

Drei Rankweiler Schulen beteiligten sich am Lesetag mit einem breiten

Programm. In der Allgemeinen Sonderschule Rankweil flossen

unter dem Motto „Lesen lohnt sich, odr?“ pro gelesener Seite 10 Cent

in die Klassenkasse. Zudem stellte die Schule ihre Lesepaten vor, die

wöchentlich in die Schule kommen. Die Volkschule Rankweil-Brederis

gestaltete den Schultag mit Lesespielen und „offenen“ Klassentüren.

Außerdem stand „Aktives Lesen“ auf dem Programm: Dabei

wurde aus einem Buch vorgelesen und der gehörte Lesestoff von den

Kindern pantomimisch nachgestellt. Die ersten und zweiten Klassen

der Volksschule Montfort beschäftigten sich mit Aktivitäten und Lesespielen

zum Thema: „Monster gibt es doch!“ Und für die vierten

Klassen galt das Motto „Ein geistig sportlicher Lesesprint“. Dabei

wurde das Leseinteresse der Kinder im Bereich Fußball und Sport an

mehreren Stationen gefördert. In der Sport-Mittelschule Ost fand

zum zweiten Mal ein Vorlese-Marathon statt. Dabei lasen in der Bibliothek

Schüler und Schülerinnen aller Altersstufen jeweils rund

fünf Minuten aus ihrer Lieblingslektüre vor. Die Mitschüler waren

dabei abwechselnd Vorleser und Zuhörer.

23. März

7. Rankweiler Kellerfest

Zahlreiche Besucher pilgerten von Keller zu Keller und nutzten die

Gelegenheit, um die historischen Gewölbe zu entdecken. Zwölf Rankweiler

Wirte stellten ihre Keller unter ein kulinarisches Motto. Das

Angebot reichte von Weindegustationen, über Most und regionale

Schmankerl, bis hin zu Heurigenspezialitäten. Österreichische Winzer

mit edlen Tropfen, Livemusik und die gut gelaunten Besucher

sorgten für ein geselliges Zusammensein. Heuer erstmals geöffnet

war der Keller des Hotels Hoher Freschen. Im Naturkeller präsentierte

Jungwinzerin Fanny Salomon ausgesuchte Weißweine aus der

Wachau und rote Tropfen aus Südaustralien. Für das Keller-Hopping

standen auch heuer wieder Kutschen bereit.

30. März

Kostenlose Sandkastenfüllungen

Beim Parkplatz der St. Josef-Kirche verteilten Freiwillige Spielsand an

über 50 Familien. Die Aktion fand heuer bereits zum dritten Mal

statt und soll Kindern das Spiel mit natürlichen Materialien näher

bringen. Insgesamt stellte die Marktgemeinde Rankweil 20 Tonnen

Sand im Wert von rund 2.000 Euro zur Verfügung. Rund die Hälfte

der Familien kam mit eigenen Fahrzeugen und Anhängern, um frischen

Sand für die Sandkästen abzuholen. Wer keinen Anhänger für

den Transport zur Verfügung hatte, erhielt den Sand per Klein-LKW

von der Gemeinde zugestellt. Einen ganzen Vormittag lang wurde

geschaufelt und gebaggert, um das natürliche Spielmaterial nach

Hause zu bringen.


5. April

neues Bachbett für Luttengraben

Auf einer Strecke von 240 Meter wurde das Gewässer Luttengraben

von einem unterirdischen Wasserlauf in ein natürliches Bachbett

rückgeführt. So kann das Wasser nun an der Oberfläche abfließen,

was dem gesamten Ökosystem zugutekommt. Am Ufer gepflanzt

wurden vor allem typische Auen-Gewächse wie Weidengebüsch,

Eschen, oder Erlen. Im Abschnitt mit bewaldeter Umgebung wurde

das Gewässer weitgehend der natürlichen Vegetation überlassen.

Die Renaturierung des Luttengrabens wurde von der Marktgemeinde

Rankweil initiiert und deckt sich mit den Empfehlungen im 2008

erstellten „Landschaftsplan Frutzauen“. Von den rund 40.000 Euro

Gesamtkosten übernimmt die Marktgemeinde 25 Prozent, die restlichen

75 Prozent sind Förderungen und Beiträge vom Land Vorarlberg.

11. April

Sportlerehrung

42 Sportlerinnen und Sportler wurden von der Marktgemeinde

Rankweil für ihre Leistungen im Jahr 2012 geehrt. Rund 140 Vereinsmitglieder

kamen zum Festakt in den Vinomnasaal, um gemeinsam

einen Abend im Zeichen des Sportes zu feiern. Bürgermeister Ing.

Martin Summer sowie Gemeinderat Helmut Jenny würdigten in ihren

Ansprachen die Leistungen der Sportler, machten auf den gesellschaftlichen

Wert der Vereinsarbeit aufmerksam und dankten Betreuern,

Eltern und Trainern. Den Ausklang des Abends bildete ein

Buffet vom Rankweiler Hof. Für die musikalische Umrahmung

sorgten zwei Saxophonisten der Musikschule Rankweil.

22. April

Lebensraum für Reptilien

Die Marktgemeinde Rankweil hat beim Parkplatz der Paspels Seen in

Brederis einen Damm zum angrenzenden Biotop errichtet. Dieser

wurde auf rund 100 Meter Länge als Lebensraum für die dort heimische

Zauneidechse und andere Reptilien gestaltet. Der reptiliengerechte

Bereich besteht aus mehreren Abschnitten, die mit Steinen

und Holz gefüllt wurden. Damit haben Tiere ausreichend Rückzugsmöglichkeiten,

können sich im Sommer sonnen und im Winter in

frostsichere Bereiche zurückziehen. Errichtet wurde der Damm im

Zuge der Parkplatzsanierung beim Badesee Paspels in Brederis. Die

Kosten für die reptiliengerechte Bauweise beliefen sich auf rund

3.000 Euro.


27. April

natuRankweil

Unter dem Motto „Schärfe deine Sinne“ standen heuer sieben Veranstaltungen

auf dem Programm, die verschiedene Sinnesorgane forderten.

Es durfte getastet, gerochen, gehört, gesehen und geschmeckt

werden. Den Anfang machte am Samstag, 27. April eine Frühlingswildkräuter-Wanderung.

Weiter ging es am Sonntag, 28. April

mit der ersten von drei Exkursionen rund ums Thema Obstbäume.

Der Ausflug führte zu Streuobstwiesen, bei denen Vertreter des

Obst- und Gartenbauvereins sowie des Bienenzuchtvereins Rankweil

über das Zusammenspiel von Obstbäumen und Insekten informiert

wurden. Zudem fand ein Ausflug zum Obstgarten der Familie

Ebenhoch sowie eine Obsternte mit Mostverarbeitung und eine Exkursion

entlang des Mühlbaches zum Thema „Leben in und am Wasser“

statt. Mit der Filmdokumentation „More than Honey“ sowie einer

Gartenexkursion unter dem Motto „Blick über den Gartenzaun“

endete die Veranstaltungsreihe.

3. Mai

Bewegungspark für Senioren

Mit einem großen Festakt und rund 300 Gästen wurde der erste Bewegungspark

für Seniorinnen und Senioren eröffnet. Die Idee zu

einem Bewegungspark für Senioren entstand vor rund zwei Jahren

in der Arbeitsgruppe „Aktion Demenz“, an der Rankweil als Modellgemeinde

schon lange beteiligt ist. Es folgten Besichtigungen von

ähnlichen Projekten. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurde

ein Konzept erstellt und die Suche nach einem geeigneten Standort

aufgenommen. Das Grundstück an der Bahnhofstraße sowie die Geräte

wurden von Dr. Richard Fischer zur Verfügung gestellt. Musikalisch

umrahmt wurde die Eröffnung von der Bürgermusik Rankweil

sowie Mitgliedern vom „Offenen Singen für Jung und Alt“.

8. Mai

Hunger auf Kunst und Kultur

Seit fünf Jahren ermöglicht die Aktion „Hunger auf Kunst und Kultur“

Menschen aus prekären finanziellen Verhältnissen den unentgeltlichen

Zugang zu Kunst und Kultur. Die Rankweiler Basilikakonzerte

und das Alte Kino Rankweil haben die Aktion bisher mit insgesamt

mehr als 450 kostenlosen Eintritten unterstützt. Mittlerweile

sind in Vorarlberg über 400 Personen in Besitz eines Kulturpasses.

Zugute kommt diese Aktion allen, die gerne am kulturellen Leben

teilnehmen möchten, es sich aber nicht leisten können. Im Mai waren

in ganz Vorarlberg Wanderausstellungen mit lebensgroßen und

künstlerisch gestalteten Symbolfiguren zu sehen, die von 20 namhaften

Vorarlberger Künstlerinnen und Künstlern gestaltet wurden.


13. Mai

Neues Auto für Ortspolizei

Die Rankweiler Ortspolizei ist seit diesem Jahr mit einem neuen Auto

unterwegs. Das Erscheinungsbild entspricht jenem der Bundespolizei

– nur das Rankweiler Gemeindewappen wurde beibehalten.

Das neue Fahrzeug ersetzt den Wagen, der zuvor acht Jahre lang im

Einsatz war. Der Kauf eines neuen Polizeiautos wurde notwendig, da

die Reparaturkosten des alten Autos die Neuanschaffung überstiegen.

Genutzt wird der Wagen von drei Ortspolizisten, die mit dem

Auto abwechselnd oder gemeinsam unterwegs sind. „Pro Jahr kommen

wir insgesamt auf rund 18.000 gefahrene Kilometer. Die meisten

davon entfallen auf Routine-Einsätze. „Wirklich gefordert wird

das Auto glücklicherweise nur selten“, sagte Lothar Lins, Leiter der

Ortspolizei Rankweil. Durch einen Leasing-Vertrag wird das Rankweiler

Polizeifahrzeug künftig alle drei Jahre ausgetauscht werden.

18. Mai

Väter und Kinder unterwegs

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mit Vätern unterwegs“ lernten

13 Väter und ihre Kinder die Grundlagen des Fischens an den Paspels

Seen in Brederis. Fünf Mitglieder des Fischereivereins Feldkirch erklärten

einen Vormittag lang die verschiedenen Wurftechniken und

gaben Tipps für die Wahl der passenden Köder. Die Profis erklärten,

woran man Fischarten erkennt und welche Bedeutung die Paspelsseen

als Lebensraum für Fische haben. Zwölf Aktivitäten mit Kindern

und zehn Diskussionsrunden finden jährlich im Rahmen der Veranstaltungsreihe

„Mit Vätern unterwegs“ statt. Der Bogen der Veranstaltungen

spannt sich von einer Barfußwanderung durchs Appenzell

über den Bau eines Floßes bis hin zum Kletterworkshop. Seit

2008 bietet Rankweil Vätern so die Möglichkeit, die Vater-Kind-Beziehung

zu stärken.

27. Mai

Bau neuer Sporthalle

Der über 30 Jahre alte Gymnastiksaal der Mittelschule Rankweil wird

durch eine neue Sporthalle ersetzt – dies wurde in der Gemeindevertretungssitzung

einstimmig beschlossen. Alle Fraktionen setzten ein

klares Bekenntnis zum Standort bei den Mittelschulen Ost und West.

Geplant ist eine Halle mit zwei variabel trennbaren Spielfeldern. Im

Untergeschoss sollen Gymnastikräume untergebracht werden. Notwendig

wurde die neue Halle vor allem durch die steigende Nachfrage

nach Trainingsmöglichkeiten seitens Schulen und Vereinen, aber

auch durch die inzwischen nicht mehr zeitgemäße Ausstattung der

bestehenden alten Halle. Zusätzlich zum alten Gymnastiksaal

nutzten die Schulen und Vereine vor allem den daneben liegenden

Turnsaal. Dieser bleibt weiterhin bestehen und wird mit einem direkten

Zugang an die neue Doppelturnhalle angeschlossen. Die Kosten

belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro. Baubeginn ist voraussichtlich

Sommer 2014.


28. Mai

Weltspieltag

Das Motto des Weltspieltags lautete „Spielen bildet“. Auf dem Rankweiler

Marktplatz und in allen Volksschulen wurden zwei Tage lang

Fadenspiele von den deutschen Fadenspielprofis „Aboinudi“ vorgestellt.

Zahlreiche Besucher erprobten ihre Geschicklichkeit und Konzentration

beim Formen verschiedener Figuren. Die Schülerinnen

und Schüler der Rankweiler Volksschulen erfuhren neben dem spielerischen

Umgang mit dem Faden auch etwas über die Herkunft einzelner

Figuren, das Material und die Einsatzmöglichkeiten dieses

Spiels. Der Weltspieltag fand in Rankweil heuer bereits zum dritten

Mal statt. Unter dem diesjährigen Motto „Spielen bildet“ sollten

Schulen sowie andere Bildungseinrichtungen angeregt werden,

dem freien Spiel im Schulalltag mehr Raum zu geben.

1. bis 9. Juni

Umweltwoche

Schwerpunkte der Umweltwoche waren heuer die Themen Littering

und Energieautonomie. Beim Fotomarathon trafen sich Hobbyfotografen,

um Fotos zu verschiedenen, vorgegebenen Umweltthemen

zu machen. Zu gewinnen gab es eine Spiegelreflexkamera. Außerdem

gestalteten sechs Schulklassen der Mittelschule Rankweil Ost

und West sowie der HTL Kunstwerke, bei denen sie sich intensiv mit

weggeworfenen Abfällen, mit der Wiederverwendung von Altmaterialien

und generell mit Abfällen auseinandersetzten. Bei einem Vortrag

zum Thema Photovoltaik informierte Experte Andreas Bertel

vom Energieinstitut Vorarlberg im Rathaus Rankweil über die Technologie

und ihre Vorteile. Helmut Hohengartner, Sortenerhalter im

Netzwerk Arche Noah, gab im Pfadfinderheim Rankweil einen Einblick

in sein gärtnerisches Raritätenkabinett. Während der Umweltwoche

gab es außerdem in der Buchhandlung Brunner und in der

Bibliothek Rankweil Büchersonderausstellungen rund um Umwelt

und Natur.

7. bis 9. Juni

Querbeet Gartenfestival

Zu einem Festival im Grünen lud das Rankweiler Gemeindemarketing.

Der Ortskern verwandelte sich in eine Flaniermeile, auf der das

Thema Garten in all seinen Facetten greifbar wurde. Moderiert wurde

die Eröffnung von Markus Linder, der anschließend durch die

künstlerisch gestalteten Themengärten führte. Es ging vorbei an

einem begrünten Riesensofa, einem blühenden Gartenzaun, einem

mit Wolle umstrickten Baum, einem Klanggarten, Kräutersäulen

und einem Skulpturengarten mit Baumfiguren. Am Eröffnungsabend

spielte „Mia & the Soho Club“ auf dem Marktplatz, bevor es am

nächsten Tag mit dem „Tag der offenen Gärtnereien“ sowie mit

„Livemusik und Leckerbissen“ in elf Rankweiler Gastgärten weiterging.

Den Abschluss bildete am Sonntag ein Vatertags-Picknick

mit einem anschließenden Live-Auftritt der „Bauernfänger“.


10. Juni

Impulszone Römergrund

Eingebettet zwischen der A 14 Rheintalautobahn und der L 190 Vorarlberger

Straße wurde auf rund 20 Hektar Fläche mit den Arbeiten

für das Betriebsgebiet Impulszone Römergrund begonnen. 34 Betriebsflächen

zwischen knapp 1.000 und rund 16.000 Quadratmeter

Fläche sind im ersten Bauabschnitt vorgesehen. Pate für die Namensgebung

des Impulszentrums standen die Ausgrabungen bei

der Römervilla in Brederis. Zudem wird das gesamte Areal naturnah

begrünt und Rankweil nimmt an einem Pilotprojekt für energieeffiziente

Wärme- und Kälteversorgung teil, was Unternehmen in

finanzieller Hinsicht zugute kommt.

15. Juni

Bosnisches Kulturzentrum

Die „Bosniakisch-Muslimische Gemeinschaft Vorarlberg“ feierte das

Richtfest ihres neuen Kulturzentrums an der Churer Straße in Rankweil.

Das Kulturzentrum ist der erste Neubau dieser Art in Vorarlberg

und besteht aus einem zentralen Gebetsraum, Seminarräumen,

einer Bibliothek sowie Räumlichkeiten für Jugend- und Tanzgruppen.

Der Bau wurde im November 2012 begonnen und ist beispielhaft

für eine funktionierende Zusammenarbeit von Gemeinde,

Vereinen und Privatpersonen. In zwei öffentlichen Veranstaltungen

informierte der Verein vorab über das Bauvorhaben.

17. Juni

Schulklassen im Rathaus

Schülerinnen und Schüler der dritten Volksschulklassen waren bei

Rathausführungen sehr aufmerksam und gut informiert. Mit den

Lehrerinnen hatten sich die Klassen vorab im Unterricht bestens vorbereitet.

Die Kinder hatten die Möglichkeit, im großen Sitzungssaal

ihre Fragen direkt an Bürgermeister Martin Summer und Standesbeamten

Hugo Bertsch zu richten. Beide beantworteten geduldig

alle Fragen und erklärten ausführlich die Aufgaben der Gemeinde.


20. Juni

Elternkreis Sprachfördernetzwerk

Acht türkischstämmige Mütter nahmen an einem Elternkreis im

Rahmen des Sprachfördernetzwerks teil. Während des Schuljahrs

trafen sich die Teilnehmer knapp 20 Mal, um über die Sprachförderung

der Kinder zu sprechen und pädagogische Fragen zu diskutieren.

Themen wie die Herausforderung für fremdsprachige Eltern mit

ihren Kindern Deutsch zu lernen, oder die Möglichkeiten zur Vorbereitung

auf die Volksschule standen im Zentrum der Treffen. Aber

auch der Umgang von Kindern untereinander oder die Nutzung

neuer Medien wurden diskutiert. Rankweil ist neben Hard und Frastanz

eine der ersten Pilotgemeinden, die Maßnahmen zur Sprachförderung

laufend umsetzt und damit zu einer sozial- und chancengerechten

Bildung beiträgt. Der Elternkreis wurde von der Marktgemeinde

Rankweil ins Leben gerufen und ist für die Teilnehmer kostenlos.

24. Juni

40.000 Mal zu Fuss in die Schule

530 Kinder der Volksschulen Markt, Montfort und Brederis gingen

zwei Monate lang zu Fuß zur Schule. Insgesamt bewältigten sie rund

40.000 Schulwege. Der Verzicht auf Verkehrsmittel im Rahmen der

Schoolwalker-Aktion soll Leistungsfähigkeit sowie körperliche Fitness

fördern, für die Gefahren auf der Straße sensibilisieren und auf

den Klimaschutz aufmerksam machen. Zum Abschluss der Aktion

besuchten Gemeinderätin Daniela Burgstaller und Pantomime-

Clown Thiemo Dalpra die drei teilnehmenden Volksschulen. Gemeinderätin

Daniela Burgstaller überreichte den Direktorinnen jeweils

einen Scheck über einen Euro pro Kind sowie Urkunden. Der

Betrag von insgesamt 530 Euro wurde unter anderem für die Anschaffung

von Bewegungsspielen oder für Ausflüge mit öffentlichen

Verkehrsmitteln verwendet.

26. Juni

Marktfest Rankler Wochenmarkt

Einen Vormittag lang stellten die Rankler Wochenmarktfahrer sich

und ihre Produkte vor. Unter dem Motto „Markt entdecken“ gab es

an 16 Marktständen vielfältige Spezialitäten zu probieren. Der Rankler

Wochenmarkt präsentierte sich außerdem im neuen Erscheinungsbild.

Erstmals vorgestellt wurden zudem die Rankler Markttasche

und die Marktschürze. Mit kleinen Kostproben stellten sich die

Marktfahrer und Marktfahrerinnen vor und zeigten, worauf sie besonders

Wert legen: Auf Qualität, Freundlichkeit und persönliche Beratung.

Zauberer Robert Ganahl zeigte Kunststücke mit Obst und

Gemüse und Usscheallar Hans Sturn erzählte Neuigkeiten vom

Rankler Wochenmarkt. Während die Eltern ihre Einkäufe erledigten,

konnten Kinder die Zeit im Streichelzoo verbringen. Musikalisch umrahmt

wurde das Marktfest von Drehorgelspieler Jürgen Laufer.


30. Juni

Fest der Kulturen

Beim 13. Fest der Kulturen wurde auf dem Marktplatz die Vielfalt verschiedener

Kulturkreise gefeiert. Kulturgruppen aus über zehn Ländern

feierten gemeinsam und machten ihre Tradition mit Volkstänzen,

landestypischer Musik und kulinarischen Köstlichkeiten für Besucher

erlebbar. Mit dabei waren Vertreter aus Afrika sowie europäischen

Ländern wie Bosnien, Russland, Italien, Kroatien, Polen oder

Serbien, die mit viel Freude zeigten, wie in ihren Kulturkreisen gelebt

wird. Der Vorplatz beim Kindergarten Markt wurde kurzerhand zu

einem Sprachencafe, bei dem verschiedene Fremdsprachen ausprobiert

werden konnten. Alle Menschen, die im letzten Jahr nach Rankweil

gezogen sind, wurden im Rathaus begrüßt und anschließend

zum Fest der Kulturen eingeladen.

5. Juli

25 Jahre Rankweiler Sommer

Seit 25 Jahren steht die Veranstaltungsreihe Rankweiler Sommer für

ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Bisher fanden über 600

Veranstaltungen statt, im Sommer 2013 kamen weitere 40 dazu.

1988 wurde der Rankweiler Sommer unter dem damaligen Rankweiler

Bürgermeister Dr. Thomas Linder erstmals durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe

war in erster Linie für Familien gedacht, die sich

einen Urlaub nicht leisten konnten oder wollten. Bereits im ersten

Jahr nahmen mehr als tausend Besucher an Besichtigungen, Exkursionen

und Unterhaltungsnachmittagen teil. Einen Großteil der finanziellen

Mittel stellte damals wie heute die Marktgemeinde Rankweil

zur Verfügung. Die organisatorischen Fäden für den Rankweiler

Sommer laufen im Rathaus Rankweil zusammen, für die Durchführung

sind hauptsächlich Vereine und Freiwillige verantwortlich.

8. Juli

Mehr Raum für Schülerbetreuung

Im ehemaligen Herz-Jesu-Heim entstanden auf rund 160 Quadratmeter

neue Räume für die Schülerbetreuung der Volksschule Markt

und den Mittelschulen. Die Marktgemeinde Rankweil investierte

rund 160.000 Euro in den Umbau, der zum Schulstart im Herbst 2013

fertiggestellt wurde. Mit den neuen Räumen deckte die Gemeinde

den steigenden Bedarf an Ganztagesbetreuung und führte das ehemalige

Pflegeheim im Ortszentrum einer neuen Nutzung zu. Die

Schülerbetreuung ist direkt neben der Gesundheits- und Krankenpflegeschule

des LKH Rankweil untergebracht, die ebenfalls in das

Gebäude übersiedelt ist.


8. Juli

Anrainerinformation Ringstrasse

Im Rathaus Rankweil fand ein Informationsabend für Anrainer der

Ringstraße statt. Die Projektleiter stellten mögliche Lösungsansätze

für die Neugestaltung der Ringstraße vor, die im Anschluss diskutiert

wurden. Die vorgestellten Ansätze unterschieden sich vor allem

hinsichtlich der Gestaltung von Knotenpunkten, Vorrangregelungen

und Parkplätzen. Oberstes Planungsziel ist, den beschränkten Raum

der Ringstraße so zu gestalten, dass die Aufenthaltsqualität steigt

und die Straße für Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger gleichermaßen

verbessert wird. Pro Tag passieren rund 17.000 Fahrzeuge

die Ringstraße. Die neue Straßengestaltung muss diesem Verkehrsaufkommen

gerecht werden und gleichzeitig ausreichend Platz für

Fußgänger und Radfahrer bieten. Durch das gezielte Aufkaufen von

Gebäuden versucht die Marktgemeinde mehr Gestaltungsspielraum

zu schaffen.

26. Juli

Bresner Saal wurde aufgerüstet

Der in die Jahre gekommene Veranstaltungssaal in Brederis wurde

mit 240 neuen Stühlen, einer Beschallungsanlage sowie einem Bühnenpodest

ausgestattet. Die Kosten von rund 36.000 Euro übernahm

die Marktgemeinde Rankweil. Bisher mussten Bühnenelemente für

Veranstaltungen im Bresner Saal von anderen Veranstaltungsräumen

zur Verfügung gestellt werden, was mit einem erheblichen

logistischen Aufwand verbunden war. Der Bresner Saal fasst 200

Gäste und ist in zwei Räume teilbar. Genutzt wird der Saal hauptsächlich

für Vereinsfeiern oder kleine Bälle. Jährlich fließen rund

77.000 Euro in den Erhalt der Rankweiler Veranstaltungsräume.

26. Juli

Neue Schülerbetreuung Brederis

Seit dem Schuljahr 2013/2014 gibt es in Brederis jeweils am Montag,

Mittwoch und Donnerstag von 11.30 bis 14.00 Uhr eine Schülerbetreuung.

Damit wird nun in allen Pflichtschulen eine Schülerbetreuung

angeboten. Die Räumlichkeiten für die Schülerinnen und Schüler

stellte die Pfarre Brederis zur Verfügung. Im Pfarrhaus Brederis

können die komplett ausgestattete Wohnküche, der Aufenthaltsraum

sowie die Terrasse genutzt werden. Die Betreuung der Schülerinnen

und Schüler erfolgt – wie in den anderen Betreuungsstätten

auch – über den Verein Tagesbetreuung der Vorarlberger Tagesmütter

GmbH. In Rankweil gibt es derzeit 15 öffentliche und private Einrichtungen

für die Kinderbetreuung.


2. August

Friedhofstiege wurde saniert

Zwei Mitarbeiter des Rankweiler Bauhofs reparierten in rund 30 Arbeitsstunden

die baufällig gewordene Friedhofsstiege zwischen

dem unteren und oberen St.-Michael-Friedhof. Die Tritte und die

Mauer wurden mit Zementmörtel ausgebessert. Weitere Aufgaben

für das Bauhof-Team waren in diesem Jahr unter anderem die Sanierung

von Regeneinlaufschächten, Wanderwegen und Brunnen sowie

die Pflege von Grünanlagen und die Wartung der Straßenbeleuchtung.

Neben diesen stets wiederkehrenden Arbeiten ergeben

sich immer wieder neue Aufgaben durch Rückmeldungen aus der

Bevölkerung, Beobachtungen von Mitarbeitern sowie durch Gemeindebeschlüsse.

5. August

Besucheransturm Paspels-Seen

Die gute Wasserqualität sowie die kostenlose Nutzung von Umkleidekabinen,

Toiletten und Duschen lockte auch in diesem Sommer

viele Besucher an die Paspels-Seen – die nunmehr einzig freizugängliche

Bademöglichkeit im Oberland. An sämtlichen anderen Baggerseen

in der Region wurde das Baden inzwischen verboten, was den

Zustrom nach Brederis weiter verstärkt hat. Aufgrund einer Landschafts-

und Naturschutzverordnung der Bezirkshauptmannschaft

Feldkirch konnten keine weiteren Parkmöglichkeiten geschaffen

werden – schließlich umfasst Paspels nicht nur einen Badesee, sondern

auch ein Naturschutzgebiet.

30. August

Neueröffnung Kleboth-Mühle

Die alte Kleboth-Mühle in der Neuburgstraße läuft wieder. Eine Kaplanturbine

mit Generator treibt den Generator an, der rund 28 Kilowatt

Strom pro Stunde erzeugt. Jährlich leistet die Kleboth-Mühle in

etwa 150.000 Kilowatt – damit könnten rund 40 Haushalte ein Jahr

lang mit Strom versorgt werden. Doch nur ein geringer Teil fließt an

Häuser in der Nachbarschaft, der Großteil wird in das VKW-Netz eingespeist.

Insgesamt gibt es am Mühlbach zehn Kleinwasserkraftwerke,

die pro Jahr rund 1.040 durchschnittlich große Haushalte mit

Strom versorgen könnten. Auch gemeindeeigene Einrichtungen wie

beispielsweise das Sozialzentrum Haus Klosterreben sind Abnehmer

der privaten Kleinwasserkraftwerke. Rankweil trägt damit zum landesweiten

Ziel der Energieautonomie 2020 bei. Für den Einsatz beim

Umweltschutz erhielt Rankweil 2012 das vierte von fünf möglichen

„e“ – einer Auszeichnung für nachhaltiges Handeln.


7. September

Rankweil tanzt

„Es interessiert keinen, ob du gut tanzen kannst, steh einfach auf

und tanze“ – so lautet das Motto unter dem der Marktplatz zur Tanzfläche

wurde. Auf einer 150 Quadratmeter großen Bühne zeigten

Tanzschulen, -klubs, und -vereine bei freiem Eintritt abwechslungsreiche

Tanzstile. Die Tänze reichten von Hip Hop, Boogaloo, Standardund

Lateintänzen, Spezial- und Partytänzen, über Zumba, Afro-, und

Linedance bis hin zu Hulatanz. Alle tanzbegeisterten Besucher waren

auf der Bühne willkommen. Egal ob alt oder jung, tanzerfahren

oder mit zwei linken Füßen – für jeden war etwas dabei.

9. September

Montage Bautafel Römergrund

Im Betriebsgebiet Impulszone Römergrund wurde die Bautafel aufgestellt.

Sie signalisiert den Baustart, der mit der Errichtung einer

Abbiegespur an der Appenzeller Straße begonnen hat. Die rund fünf

Meter hohe Bautafel steht direkt an der Appenzeller Straße und

macht auf die Entstehung des Betriebsgebiets aufmerksam. Neben

einer Skizze mit den verfügbaren Grundstücken wird darauf auch

die geplante Gestaltung des Betriebsgebiets beschrieben. Wie lange

die Tafel stehen bleibt ist noch offen – sicher jedoch so lange, bis die

ersten Unternehmen sich angesiedelt haben.

13. September

Wirtschafts- und Gartenexkursion

Verschiedene Gemüsesorten genauer kennenlernen und durch Kostproben

die eigenen Sinne schärfen, so lautete das Ziel des Ausflugs.

Besucht wurde der Permakultur-Gemeinschaftsgarten „Garten unser“

in Sulz. Solche Gemeinschaftsgärten sollen an verschiedenen

Orten nach dem gleichen Konzept umsetzbar sein. Wie dies organisiert

ist und funktioniert, erklärten die Mitwirkenden vor Ort. Anschließend

ging es weiter zur Familie Hohengartner nach Rankweil

– die eine große Vielfalt an Gemüsesorten, unter anderem für den

Verein „Arche Noah“, anbaut.


16. bis 22. September

Mobilwoche

Während der Mobilwoche stand Rankweil ganz im Zeichen sanfter

Mobilität. Den Auftakt der Mobilwoche bildet das Projekt „Blühende

Straßen“. Dafür schmücken Kinder der Volksschule Montfort zwischen

8.00 und 12.00 Uhr die Straße „Im Bürscher“ mit bunter Straßenmalerei.

Weiter ging es mit dem Mobilcafe beim Rankler Wochenmarkt.

Besucher erhielten kostenlos reflektierende Arm- und

Beinbinden, konnten ihre Fahrradbeleuchtung für die bevorstehende

dunkle Jahreszeit überprüfen lassen und bei einer Tasse Kaffee

über Erfahrungen zum Thema Radfahren und öffentliche Verkehrsmittel

plaudern. Außerdem fand die beliebte Fundradversteigerung

statt, bei der rund 40 liegengelassene Fahrräder versteigert wurden.

Den Abschluss der Mobilwoche bildete die Fahrradparade, die heuer

bereits zum zweiten Mal stattfand. Gemeinsam ging es rund 2,5 Kilometer

nach Feldkirch Altenstadt, wo die Preise des Fahrradwettbewerbs

unter den Teilnehmern aus der Region Vorderland verlost

wurden.

19. September

Neuer Raum Vinomnasaal

Der neue, 240 Quadratmeter große Raum im Vinomnasaal wurde eröffnet.

Geeignet ist der neue Saal vor allem für Seminare, Vereinsund

Privatfeiern mit bis zu 80 Personen. Gestaltet wurde der Saal

vom Architekturbüro Rainer & Amann, das besonderen Wert auf Tageslicht

und verschiebbare Zwischenwände gelegt hat. So lässt sich

der neue Raum mit wenigen Handgriffen in zwei separate Einheiten

teilen. Die Kosten für die Errichtung des neuen Raumes belaufen

sich auf rund 830.000 Euro, die von der Marktgemeinde Rankweil

getragen wurden. Der neue Saal ersetzt den Kultursaal der Volksschule

Markt, der nur noch für Schulzwecke genutzt wird.

19. September

goldenes Verdienstzeichen

Ernst Müller erhielt für sein Engagement bei der Vermittlung arbeitsloser

Jugendlicher das Goldene Verdienstzeichen der Marktgemeinde

Rankweil. Seit 2004 brachte Ernst Müller über 150 Jugendliche

in Ausbildungsstellen unter. Michael Tinkhauser, Bürgermeister

Bludesch und ehemaliger Lehrlingsbeauftragter der Arbeiterkammer

Feldkirch, Peter Sandholzer von der Wirtschaftskammer sowie

Klaus Mathis vom Berufsinformationscenter erzählten von den Anfängen

des „Rankweiler Modells“, das auf der intensiven Begleitung

und Betreuung von arbeitslosen Jugendlichen aufbaut. 44 Vorarlberger

Gemeinden haben das Modell bisher umgesetzt. Bürgermeister

Martin Summer übergab anschließend die Urkunde sowie das

Verdienstzeichen an Ernst Müller und gratulierte herzlich.


21. September

Bumerangkurs für Väter und Kinder

14 Väter und ihre Kinder lernten am Marktplatz, wie ein dreiflügeliger

Bumerang aus einem Stück Holz entsteht. Geleitet wurde der

Kurs von Profi Markus Aepli, der vor rund 20 Jahren beim damaligen

Europameister die Bumerang-Technik gelernt und weiterentwickelt

hat. Die Teilnehmer bearbeiteten die Rohlinge aus finnischer Birke

mit Feile und Schleifpapier, um dem Wind möglichst wenig Widerstand

zu bieten. Nach fast zweistündiger Arbeit fanden die ersten

Flugversuche auf dem Marktplatz statt. Die meisten Fluggeräte

funktionierten einwandfrei. In den wenigen Fällen, in denen ein

Wurf nicht gelang, war entweder der Wurfwinkel falsch gewählt

oder die Rotationsgeschwindigkeit zu niedrig.

22. September

Neues Buch der Reihe Rankweil

In der Rankweiler Basilika wurde Band 15 der Reihe Rankweil – einem

geschichtlichen Nachschlagewerk – vorgestellt. Das Buch handelt

von der Geschichte der berühmten Rankweiler Orgelbauer. Der neue

Band gibt Einblicke in einen nicht alltäglichen Beruf, der handwerkliches

Können und musikalisches Gespür voraussetzt. Die Familien

Abbrederis und Amman führten in Rankweil ihre Werkstätten und

belieferten regionale Auftraggeber. Ihre Arbeit führte sie an den Bodensee

und weit in den Schweizer Raum. Das Buch berichtet über

Leben und Wirken der Rankweiler Orgelbauer und bietet einen ausführlichen

Katalog zu sämtlichen Werken. Anlässlich des 25-jährigen

Jubiläums der Rankweiler Basilikakonzerte fand im Rahmen der

Buchpräsentation das Konzert „Verflossen ist das Gold der Tage –

Musik und Gedichte zum Herbstanfang“ statt.

29. September

Tag des Denkmals

Im Rahmen des landesweiten „Tag des Denkmals“ fanden Führungen

zu historischen Mauern in Rankweil statt. Zudem gab es bei der St.-

Michaelskirche eine Fotoausstellung und Informationen zur Inventarisierung

von Mauern. Das Rankweiler Mauer-Inventar umfasst

rund 34 Mauern, die am Tag des Denkmals genau unter die Lupe genommen

wurden. Den in das Rankweiler Mauer-Inventar von 2010

aufgenommenen Mauern liegen unterschiedliche Funktionen zugrunde:

Manche entstanden durch wirtschaftliche Überlegungen,

etwa um Bewirtschaftungs- und Besitzgrenzen deutlich zu machen

oder um Gemüse- und Obstgärten zu schützen. Andere Mauern hingegen

erfüllten wegbegleitende Stützfunktionen. Letztere sind

hauptsächlich an den Wegverbindungen auf den Liebfrauenberg zu

finden. Mauern sind prägend für das Landschafts- und Ortsbild. Sie

geben Einblicke in regionaltypische Bauweisen und sind wichtige

Träger von Kulturgut.


1. Oktober

Energiebericht 2012 liegt vor

Die Marktgemeinde hat 2012 den Verbrauch von Wärme, Strom und

Wasser in Gemeindegebäuden deutlich reduziert. Der Wärmeverbrauch

der Marktgemeinde Rankweil ist zwischen 2011 und 2012 um

vier Prozent gesunken. Im selben Zeitraum wurde um sieben Prozent

weniger Strom verbraucht, Wasser floss um 20 Prozent weniger

durch die Leitungen. Umgelegt auf die Einwohnerzahl von 11.715 Personen

hat jede Einwohnerin und jeder Einwohner 2012 im Vergleich

zum Vorjahr rund fünf Prozent Energie eingespart. Rankweil hat im

Jahr 2012 rund 245.000 Kilowattstunden Eigenstrom produziert. Damit

könnten rund 55 Einfamilienhäuser mit Strom versorgt werden.

92 Prozent der eigenen Stromproduktion fand in Kleinwasserkraftwerken

statt, acht Prozent entstand durch Photovoltaik-Anlagen.

1. Oktober

Naturnahes Grün für Römergrund

Der Gemeindevorstand hat die naturnahe Begrünung der Impulszone

Römergrund beschlossen. Rankweil ist somit landesweit die erste

Gemeinde Österreichs, die ein Betriebsgebiet nachhaltig begrünt.

Der Auftrag für die Planung in Höhe von rund 25.000 Euro ging an

einen Fachbetrieb für naturnahe Grünplanung aus Deutschland. Die

Unternehmen sollen neue Denkansätze im Umgang mit Boden,

Standort und Recycling entwickeln und diese Gedanken ins Geschäftsleben

weiter tragen. Gepflanzt werden sollen vorwiegend

einheimische standortgerechte Pflanzen sowie robuste Arten, die

sich selbst erneuern. Ebenso Teil des Konzeptes sind Gestaltungselemente

wie Treppen, Mauern, Böschungen, Dach- und Fassadenbegrünung,

insektenfreundliche Lampen oder Nisthilfen.

12. Oktober

Rankl‘r Hirbschtmarkt

Jung und Alt feierten am Rankweiler Marktplatz gemeinsam das

Motto „Trachten, Tanz und Tradition“ – mit Live-Musik, kulinarischen

Köstlichkeiten und einem Forstarbeiter-Wettbewerb. „Gägi“ von den

ehemaligen Klostertalern spielte mit seiner Handorgel auf und auch

den restlichen Tag spielte zünftige Livemusik. Zudem warteten an

jeder Ecke kulinarische Genüsse darauf, entdeckt zu werden: von Riebel,

über Schupfnudeln bis zu Käsknöpfle nach Großmutters Rezept.

Die Agrargemeinschaft Rankweil gewährte Einblick in das Ökosystem

Wald und zeigte traditionelle Methoden der Holzverarbeitung.

Anschließend konnte beim Forstarbeiter-Wettbewerb die eigene

Muskelkraft unter Beweis gestellt werden. In der Bahnhofstraße boten

zahlreiche Handwerker Selbstgemachtes an: von Ländle-Designertaschen

über Schmuck und Dekorationen bis zu Holzknospen.

Außerdem gastierte der Scherenschleifer auf dem Herbstmarkt und

schärfte mitgebrachte Messer und Scheren.


24. Oktober

Familienfreundliche Gemeinde

Josef Gojo, Leiter der Gemeinwesenstelle Mitanand, und Gemeinderat

Klaus Pirker nahmen in Linz die Auszeichnung als „Familienfreundliche

Gemeinde“ von Bundesminister Reinhold Mitterlehner

und Helmut Mödlhammer, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes,

entgegen. „Rankweil ist eine Best-Practice-Gemeinde für

eine integrative und sozial hochstehende Gemeinde dieser Größenordnung

für alle Lebensphasen“, so lautet die Begründung für die

Auszeichnung. In Vorarlberg sind Rankweil, Götzis und Lochau die

einzigen Gemeinden, die als „Best-Practice“ gelten. Bewertet wurden

Projekte aus den Bereichen Jungfamilien, Pflege, Integration

und soziale Netzwerke. Vor allem der Ausbau der Kinderbetreuung

im Alltag und während der Ferien sowie generationenübergreifende

Maßnahmen wurden im Gutachten lobend erwähnt.

25. Oktober

Wundernasenkampagne

Die Schaufenster der Geschäftslokale Ringstraße 21 und 34 wurden

mit einer ausgefallenen Beklebung verhüllt. Diese ist Teil der „Wundernasenkampagne“,

die von der Erlebnis Rankweil Gemeindemarketing

GmbH ins Leben gerufen wurde. Die Kampagne soll auf aktuelle

Bauprojekte im Zuge des Ortskern-Impulsprogrammes aufmerksam

machen. Dazu werden seit rund zwei Jahren infrastrukturelle

und verkehrstechnische Neu- und Umgestaltungen angestrebt.

Zudem wird an der zukünftigen Positionierung des Rankweiler Zentrums

gearbeitet. Erstmals wurde die „Wundernasenkampagne“ bei

der Erweiterung des Vinomnasaals umgesetzt.

6. November

Übergabe Sprachförderleitfaden

Experten aus Rankweil haben ihr Wissen in einem Sprachförderleitfaden

gebündelt, um den Spracherwerb von Kindern zu fördern. Dieser

wurde im Rathaus Rankweil von Projektleiterin Melanie Schär

vorgestellt. Der Leitfaden umfasst sieben Kapitel, die folgende Qualitätsstandards

definieren: Früh beginnen, Kinder in Kindereinrichtungen

intensiv fördern, Sprachförderung im Kontext von Mehrsprachigkeit,

Kooperation mit Eltern, Qualifizierung der Mitarbeiter-

Innen, Vernetzung aller Beteiligten, Dokumentation und Evaluation.

Die Pädagoginnen und Pädagogen können mittels Formularen den

fortlaufenden Sprachstand jedes Kindes festhalten, Entwicklungspotenzial

aufzeigen und frühzeitig Fördermaßnahmen einleiten.

Die anwesenden PädagogInnen erhielten jeweils ein Exemplar des

Leitfadens für ihren Arbeitsalltag.


9. November

Rankweil sagte Danke

Die Marktgemeinde Rankweil würdigte die Arbeit ehrenamtlich tätiger

Bürgerinnen und Bürger mit einem Festakt im Haus Klosterreben.

Ausgezeichnet wurde freiwilliges Engagement im Bereich Bildung.

Mit dieser Veranstaltung soll dem Sozialleitbild Rechnung getragen

werden, das Ehrenamt als wichtige gesellschaftliche Stütze

sieht. Die ehrenamtlichen Tätigkeiten reichen vom Vorlesen in der

Bibliothek und Lernpatenschaften über den Bücherbasar in Brederis

bis hin zur schulischen Unterstützung von Flüchtlingsfamilien.

Rankweil sagt Danke“ fand heuer zum zweiten Mal statt.

14. November

Neue Eichen Schweizer Strasse

Mitarbeiter des Bauhofs Rankweil haben an der Schweizer Straße

neue Bäume gepflanzt. Rund 20 Stieleichen ersetzen die alten Eichen,

die 2011 aufgrund des Befalls mit dem Hallimasch-Pilz gefällt

werden mussten. Um den erneuten Befall durch den Pilz zu vermeiden,

wurden die jungen Eichen versetzt zum alten Standort gepflanzt.

Das Naturdenkmal „Eichenallee Schweizer Straße“ ist Bestandteil

eines weitläufigen, inzwischen nur noch lückenhaft vorhandenen

Verbundes von aus Eichen bestehenden Alleen. Die regelmäßige

Neupflanzung von Bäumen ist im Naturschutzleitbild der

Marktgemeinde Rankweil verankert. 2012 wurden im Ortsgebiet 17

Bäume – vorwiegend Rotbuchen, Eichen und Linden – neu gepflanzt.

18. November

Ausgezeichnete Lehrbetriebe

Sechs Rankweiler Lehrbetriebe wurden heuer für ihre hervorragende

Lehrqualität ausgezeichnet. Neben den bereits mehrfach ausgezeichneten

Betrieben Entner-Dach GmbH, Installationstechnik Dobler,

Rauch Fruchtsäfte und Hotel Hoher Freschen, wurden heuer erstmals

die Agrargemeinschaft Rankweil und die Walser GmbH als ausgezeichnete

Lehrbetriebe zertifiziert. Die Agrargemeinschaft Rankweil

darf sich als erste der 56 Vorarlberger Agrargemeinschaften

über den Titel „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ freuen. In der Walser

GmbH befinden sich derzeit 28 Jugendliche in Ausbildung, unter anderem

als BaumaschinentechnikerIn, KFZ-TechnikerIn und LackiererIn.

Die Auszeichnung wird von Landesregierung, Wirtschaftskammer

und Arbeiterkammer verliehen und ist für drei Jahre gültig.


19. November

Umbaupläne Bahnhof vorgestellt

ÖBB und Marktgemeinde Rankweil haben die BürgerInnen über den

geplanten Umbau des Bahnhofs Rankweil informiert. Das neue

Bahnhofsgebäude, der Hausbahnsteig und der Busterminal werden

künftig von einem gemeinsamen Dach überspannt. Geplant ist zudem

eine neue, hell erleuchtete Unterführung. Drei Aufzüge zum

Hausbahnsteig, dem Inselbahnsteig und zur Zehentstraße ermöglichen

einen barrierefreien Zugang. Im östlichen Bahnhofsbereich

wird unter dem Bahnsteigdach die Anzahl der Radabstellplätze auf

165 erhöht. Beim Aufgang zur Unterführung im Westen entsteht eine

weitere Bike & Ride Anlage mit 164 Abstellplätzen. Bei Bedarf

kann diese Bike & Ride Anlage zweistöckig auf die doppelte Kapazität

ausgebaut werden. Hinzu kommen 19 Abstellplätze für Motorräder

und eine neue Park & Ride Anlage mit 26 PKW Stellplätzen an

der Zehentstraße. Baustart ist voraussichtlich Mitte 2014.

20. November

Neubau Zentrumsprojekt

An der Ecke Ringstraße-Zunftgasse wurden zwei Gebäude abgerissen,

um dem Bau eines neuen Geschäfts- und Wohngebäudes Platz

zu machen. Das Bauvorhaben ist ein erster Schritt zur Neugestaltung

der Ringstraße und entspricht allen Kriterien des Ortskern-Impulsprogramms,

das sich seit rund zwei Jahren die positive Entwicklung

des Rankweiler Ortszentrums zum Ziel gesetzt hat. Die nicht

mehr zeitgemäßen und zu kleinen Geschäftsflächen in den alten Gebäuden

werden mit rund 700 Quadratmetern Handelsfläche für

zwei bis vier Geschäfte ersetzt. Zudem sollen Büroflächen und 16

Wohnungen entstehen. Die dafür notwendigen Autoabstellplätze

werden mit einer Tiefgarage unter dem Gebäude abgedeckt. Die Investitionskosten

für das Bauprojekt belaufen sich auf rund fünf Millionen

Euro, bis Ende 2015 soll das neue Gebäude fertiggestellt sein.

21. November

Projekt Gemeinsam Essen

Angelika Stöckler, Ernährungswissenschaftlerin vom aks Vorarlberg,

hat die Betreuungseinrichtungen der Marktgemeinde Rankweil besucht,

um die Pädagoginnen und Pädagogen zur kindgerechten Essensausgabe

zu beraten. Die Expertin des aks begutachtete vor allem

die Gestaltung der Essensausgabe in organisatorischer und ergonomischer

Hinsicht. Ihr Resümee: „Die Mittagstische sind in allen Fällen

gut organisiert und ansprechend gestaltet. Vor allem kindgerechte

Tisch- und Stuhlhöhen, selbstständiges Schöpfen und Abräumen sowie

kleine Rituale seien wichtige Bausteine für eine angenehme

Tischatmosphäre.“ Verbesserungsvorschläge wie beispielsweise der

Umbau von zu hohen Arbeitsplatten wurden von den Betreuungseinrichtungen

bereits umgesetzt. Eltern waren im November 2013

eingeladen, die Küche im Sozialzentrum Haus Klosterreben zu besichtigen.


22. November

Blumenoskar

Die 76 schönsten Gärten wurden im Vinomnasaal mit dem Blumenoskar

ausgezeichnet. Ein Jahr lang wurde in Rankweils Gärten gepflanzt

und gejätet, um Rankweils Ruf als Gemeinde im Garten

Vorarlbergs gerecht zu werden. Die Idee für den Blumenoskar

stammt von Dr. Beatrix Hohengartner, Franz Abbrederis und Karl-

Heinz Fritsche und ist in Vorarlberg einzigartig. Der Blumenoskar

löste vor zehn Jahren den Blumenschmuckwettbewerb ab, der bereits

in den 60er-Jahren von Prof. Toni Lampert ins Leben gerufen

wurde. Veranstaltet wird der Blumenoskar vom Obst- und Gartenbauverein

in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Rankweil.

22. November

Biomasseheizwerk eröffnet

Feierlich eröffnet wurde das Biomasseheizwerk Bifang, ein Gemeinschaftswerk

der Marktgemeinde Rankweil, der Stadtwerke Feldkirch

und der Agrargemeinschaft Altenstadt. 2,1 Millionen Euro kostete

das unterirdische Biomasseheizwerk mit einer Heizleistung von

1.100 Kilowatt, das neben der Volksschule Montfort in Rankweil Bifang

errichtet wurde. Die erzeugte Energie reicht aus, um 230 Wohnungen,

die Volksschule Montfort, die Polytechnische Schule und

den Kinder- u. Familientreff ab sofort umweltfreundlich mit Holz

aus der Region zu beheizen. Derzeit fasst der Pufferspeicher rund

25.000 Liter Heißwasser. Ein Elektrofilter reinigt die Abluft, bevor sie

durch die zwei über 18 Meter hohen Edelstahlkamine ausgestoßen

wird. Die Abluft beträgt nur maximal 20 Milligramm Staub je Kubikmeter

– erlaubt wäre ein Grenzwert von 150 Milligramm. Das neue

Werk ersetzt eine ganze Reihe von Ölheizungen in Schule und Woh

nungen, die teilweise schon 35 Jahre in Betrieb waren.

27. November

Neuer Bioladen an der Ringstrasse

An der Ringstraße 21 hat ein Bioladen eröffnet. Die Betreiber Eva

Kössler und Roberto Petruzzi setzen in ihrem Geschäftskonzept vor

allem auf Regionalität und Natürlichkeit. Dies spiegelt sich nicht nur

bei den Lebensmitteln, sondern auch bei der Einrichtung wider: Die

Waren sind vor allem auf Holzkisten und Vintage-Möbel platziert.

Auf 160 Quadratmetern werden neben biologischen Lebensmitteln

auch Kosmetik und Textilien angeboten. Ergänzt wird das Sortiment

durch verschiedene Leistungen wie eine Gemüsekiste auf Bestellung,

Kochkurse und Bio-Fingerfood.


30. November

Weihnachtslosaktion

Obmann René Nick eröffnete gemeinsam mit den Mitgliedern der

Kaufmannschaft, dem Gemeindemarketing und Bürgermeister

Martin Summer die „Jagd“ auf die attraktiven Preise. Vom ersten Adventsamstag

bis Weihnachten gab es zu jedem Einkauf ein Rubbellos.

Die Rubbellose waren in rund 75 Geschäften und Gastronomiebetrieben

in Rankweil erhältlich. Insgesamt wurden 16.800 Preise,

davon 17 Hauptgewinne ausgegeben. Hauptpreis war ein Opel Adam

vom Autohaus Tschann im Wert von 13.200 Euro.

1. Dezember

Abfalltermine per SmS und E-mail

Auf www.abfallinfo.at haben Rankweilerinnen und Rankweiler die

Möglichkeit, sich für eine automatische Abfall-Erinnerung registrieren

zu lassen. Anzugeben sind lediglich Wohnadresse, Erinnerungstag

und –uhrzeit sowie die gewünschte Kontaktart per SMS oder E-

Mail. Der neue Service erleichtert zudem die Zuordnung des eigenen

Haushalts zum richtigen Abholgebiet. Sobald die Wohnadresse ausgewählt

wurde, erhält der Anwender automatisch eine – für sein

Wohngebiet passende – Erinnerung. Der Erinnerungsservice ist eine

Dienstleistung der Marktgemeinde Rankweil und des Umweltverbandes.

19. Dezember

Budgetvoranschlag 2014

Trotz schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte

Rankweil einen soliden finanziellen Haushalt vorweisen. Somit ist

die Gemeinde in der Lage, kommendes Jahr rund sechs Millionen

Euro in Projekte im Ort zu investieren. Über ein Drittel davon fließt in

Straßenbau und Grundkäufe. Die Schulden wurden auf 13, 37 Millionen

Euro reduziert. Die Pro-Kopf-Verschuldung sank auf 1.090 Euro

– das sind 154 Euro weniger als 2013. Die größten Aufwendungen

sind für 2014 in den Bereichen Dienstleistungen, Straßenbau und

-erhaltung sowie Soziales und Wohnbau geplant.


Für den Inhalt verantwortlich: Marktgemeinde Rankweil

Fotos: aks Vorarlberg, Gemeindearchiv, Archiv Altes Kino,

Karin Böhler, Martina Erhart, Rebecca Frick, Patricia Gohm,

Sigrid Juen-Einwaller, Dietmar Mathis, Bernd Oswald,

Norbert Preg, Dietmar Stiplovsek

Satz und Druck: Druckerei Thurnher

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine