K U B A T U R E N - Verlagshaus J. Frank

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K U B A T U R E N - Verlagshaus J. Frank

K U B A T U R E N

Gedichte. Philipp Weber

Quartheft 10

Bibliothek Belletristik


K U B A T U R E N

Gedichte. Philipp Weber

Quartheft 10 der Bibliothek Belletristik

© 2008 Verlagshaus J.Frank // Berlin

Wörther Straße 38 // 10435 // Berlin

Alle Rechte vorbehalten.

Gestaltung: © 2008, Andrea Schmidt ¬ 3hochx

Printed in Europe, 2008

Bindung: Buchbinderei Cris Grieser, Berlin

ISBN13: 978-3-940249-03-6

www.belletristik-berlin.de

www.belletristik-wien.at

www.belletristik-paris.fr

Weitere Titel in der Bibliothek Belletristik:

Q 09 | Koordinaten. Erzählungen. Hannes Bajohr.

Q 08 | Der Erste Tod. Gedichte. Dimitris Lyacos. Aus dem Griechischen von

Nina—Maria Wanek.

Q 07 | Das schöne Auge des Betrachters. Gedichte. Christophe Fricker.

Q 06 | Hermetisch off en. Eine Sonderausgabe der in der Bibliothek

Belletristik.

Q 05 | Blinder Passagier. Ein Roman in vier Erzählungen. Dominic Angeloch.

Q 04 | Gedanken aus Schwerkraftland. Erzählungen und Prosafragmente.

Alexander Graeff .

Q 03 | Die aufgeblähten Schatten des Birnbaums. Gedichte. Sebastian Himstedt.

Q 02 | Makellos. Gedichte. Tom Bresemann.

Alle Rechte vorbehalten. Das Werk, einschließlich aller seiner

Teile, sowie Illustrationen, ist urheberrechtlich geschützt.

Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes

ist ohne Zustimmung des Verlages, des Autors

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K U B A T U R E N

Gedichte. Philipp Weber

Quartheft 10

Bibliothek Belletristik


K U B A T U R E N

Nachtblende

Luftkreiszeichen

Licht Sonnenfächer

4Verborgenen

Schummertat Regen

Zergliederung

sine materia

8

Zergliederung

Ränder Irmas Traum

9

trübe BlässeUdeis

Schleier

Leuchten Lichtoden schwinden

11 ars amandi

Lassheit 13 Dunst Kalo

Schweife Linienabfolgen Rausch schimmernde Prozessen Fernlicht 17NachtRügen

der Sonne

nachtwärts Dichte Wolken

19FlutenKonturen

Uexküll

scheint

20 Nacht armchair thinking

Schichtentraum Abendhauch Spurenschatten Sandnebel

21 Endokard

dahinter N 25 Nächte Lasur e b e Vogelschau l n

Scherbenrisse Schwund Schichten

26 Luft fal Licht parsi

spuren 27 ancient melodies

Sonnenschwund

33 Nachtblende

Nacht Ausbleich zerborsten

34 Nacht carte postale

Lichter finstern 35 ego alter

36

37

38

47

48

49

50

51

after hour

Schatten

le beau temp

Kubaturen

unmarked space

le demi monde

up to eagle’s nest

Gevatter

Deins


sine materia

I

Wären alle Meere

voller Tinte, wären die Gräben bis anhin

mit Blau angefüllt, wären jegliche

Tropen Vorrat

an Folianten, so versuchte ich

zuletzt dich zu zeichnen.

Nur aus dem Erinnerten, nur aus

der Sorge um Dauer. Nur in der Nachbarschaft

des Verlassenseins.

— — — — — — — — — —

Ich gebe dich nicht verloren, du

wirst mir nie Besitz. Du gabst

mich verloren, darum bleib ich dir immer Besitz.

/ / 7


II

Das Zerbrechen der Schau

von Perigonien, von in den See

hinab reichenden Trauerästen.

Wenig Nacht, die sich legt.

Asterisches Blinken. Du wünschst.

Und wie du dann den Atem hältst,

dahinter

dass die Sekunde nicht verstreiche.

Es stehen dahinter: die Geburt

der Träne, die weise Scham, das

immer wiederkehrende Zerbrechen.

/ / 9


III

Dein Hals liegt in Federn

von Goldrausch geschmückt.

Hinter wrasigem Glas blick ich dich.

Deine Nägel verziert

Ornamentik: die schlechte Un

—endlichkeit.

Ich bleibe in der Distanz.

Wunschangst

: weil ich die Liebe auf

—gebe, weil mich die

Liebe aufgibt, weil ich

die Liebe aufgebe.

dahinter

— — — — — — — — — —

Du schmückst den Zenit jeder

Syllabierung, aller bitteren

Fristen Glücks.

/ / 11

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