Kundenzeitung aktuell - Apotheke zum Lebensbaum

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Kundenzeitung aktuell - Apotheke zum Lebensbaum

POLLENALLERGIE

APOTHEKE FÜR GANZHEITLICHE MEDIZIN, SCHÖNHEIT UND WOHLBEFINDEN

Apotheke zum

LEBENSBAUM

Salzburg Gneis-Morzg, Berchtesgadnerstraße 35

www.apotheke-lebensbaum.at Herausgeber: Eigeninitiative der Apotheke zum Lebensbaum

Ihre Mag. pharm.

Bachleitner-Hofmann

Wohlfühlen

in Apotheke

und Zentrum

Lebensbaum

UNSERE KUNDENZEITUNG WINTER 2013/14


NEU im Lebensbaum:

Bio-Teesortiment

Unsere alveus® Bio-Tees stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Dieser verzichtet vollständig

auf den Einsatz chemischer Dünge- und Pflanzenschutzmittel und erzeugt so ein natürliches

Produkt für ein natürliches Genusserlebnis. Verlassen Sie sich auf kontrollierte Qualität

aus der Apotheke zum Lebensbaum.

Aus dem Bio-Teesortiment:

Schwarzer Tee

Dunkler, würziger Assam oder feinherber zitrusfruchtiger Ceylon. Schwarzer Tee begeistert uns durch

seine aromatische Vielfalt mit jeder Tasse aufs Neue. Schwarzer Tee enthält Gerb- und Mineralstoffe

sowie Vitamine, ätherische Öle und Koffein. Letzteres wird anders als beim Kaffee langsam an den Körper

abgegeben. Die Gerbstoffe wirken beruhigend auf den Magen. Die Sorten sind unterschiedlich

stark im Geschmack und müssen daher individuell zubereitet werden.

Grüner Tee

Grüner und Schwarzer Tee werden aus der gleichen Pflanze gewonnen. Doch bei der Herstellung der

Grünen Variante werden die Blätter nach dem Pflücken vorsichtig gedämpft und getrocknet. Dabei dürfen

sie nicht brechen, damit kein Zellsaft austreten kann. Durch diese schonende Verarbeitung behält

der Tee nicht nur seine Farbe, sondern auch viele seiner gesunden Bestandteile.

Grüner Tee ist das ideale Getränk, um in Schwung zu kommen. Er enthält die Vitamine A, B, B12, C

und wichtige Mineralien wie Kalium, Kalzium oder Fluorid. Darüber hinaus lassen sich hohe Konzentrationen

von Antioxidantien nachweisen. Sie stärken das Immunsystem und können dem Körper helfen,

Angriffe von Viren und Infektionen abzuwehren.

Weißer Tee

Die edelste Art, Tee zu trinken. Der Tee verdankt seinen Namen dem silbrigen Flaum, der die Knospen

der Teepflanze umgibt. Nur die geschlossenen Knospen eignen sich für die Herstellung. Sie werden

von Hand gelesen und dann auf großen Sieben ausgebreitet. Große Wirkung erzielt weißer Tee nicht

nur am Gaumen des Kenners, sondern auch im Hinblick auf sein Wohlbefinden. Wie Grüner Tee auch,

kann er anregend und beruhigend wirken. Ferner besitzt er die gleichen abwehrstärkenden Inhaltsstoffe,

jedoch in weit höherer Konzentration.

Früchte-Tee

Ein ganzer Obstgarten in einer Tasse Tee. Früchtetee schmeckt einfach immer. Zum Beispiel an einem

heißen Sommernachmittag als gekühlte Erfrischung auf der Terrasse oder in der kalten Jahreszeit als

duftendes Heißgetränk vor einem prasselnden Kaminfeuer.

Kreativität schafft immer neuen Genuss. Wenn Papaya auf Banane und Ananas trifft oder Hagebutte

auf Apfel Schlehe, Hibiskus, Lemongras und Kronblume, handelt es sich vermutlich um eine unserer

zahlreichen gesunden Früchteteemischungen. Früchtetees enthalten Vitamine, aber kein Koffein. Sie

sind säurearm und schonen den Magen auf genussvolle Art.

Rooibostee

Rooibostee ist der perfekte Durstlöscher, schmeckt heiß und kalt, zu jeder Zeit, pur und aromatisiert.

Kein Wunder, dass sich das Nationalgetränk Südafrikas auch in den Küchen europäischer Teeliebhaber

längst etabliert hat. Der Rooibos- oder Rotbuschtee wird aus der gleichnamigen Pflanze gewonnen.

Hierzu werden nur die dünnen Triebe der rutenartigen Rotbuschzweige geschält. Die Qualität des

Endproduktes erkennt man an seiner Farbe: Je kräftiger das Rot leuchtet, desto hochwertiger ist der

Tee. Unser Bio-Rooibos besticht durch lange Nadeln und elegantes Rubinrot. Genießen Sie ihn pur,

mit seinen süßlichen, milden Aromen oder als Basistee in vielen raffinierten Mischungen. Rooibos ist

koffeinfrei und eignet sich daher besonders für Kinder oder in der Schwangerschaft.

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Eine altbewährte Hustenteemischung aus

der Apotheke: Species pectorales -

Brust- und Hustentee

Es sind die Teedrogen Malven- und Königskerzenblüten, Thymian-

und Eibischblätter, Eibischwurzeln, Süßholzwurzeln und

Anis, die sich in der Teemischung zur Reizlinderung bei Erkrankungen

der Atemwege so heilsam ergänzen.

Süßholz - Der süße Sud aus der Süßholzwurzel (50 x süßer als

Rohrzucker) dient seit dem Altertum als Heilmittel, unter anderem

gegen Husten. Süßholzwurzel wirkt schleimlösend und antiviral.

Daher kommt diese Pflanze oft bei Erkrankungen der oberen Atemwege

aber auch bei Entzündungen im Magen- Darm-Bereich zum Einsatz.

Königskerze - Die Königskerze mit ihren gelben Blüten unterstützt

die schleim- sowie die krampflösende Wirkung. Die enthaltenen

Schleimstoffe fördern den Abtransport von festsitzendem

Schleim in den Bronchien.

Malve - wirkt lindernd auf Entzündungen im Mund- und Rachenraum

und wird in der Volksmedizin schon lange gegen Husten, Heiserkeit

und Halsweh eingesetzt. Die Malvenblüte wird auch wegen

ihrer blauen Farbe dem Tee zugefügt. So wird der Tee unmittelbar

nach dem Aufgießen zuerst blauviolett, bis er sich schließlich dunkel

braungrün verfärbt.

Eibisch - In der Teemischung sind Eibischblätter und -wurzeln enthalten.

Die Schleimstoffe des Eibisch legen sich schützend auf die

Atemwege und bewirken so eine Hustenreizlinderung. Eibisch wirkt

bei entzündlichen Prozessen, Schleimhautreizungen in Mund und

Rachen und damit verbundenem trockenen Reizhusten.

Thymian - Diese Heil- und Gewürzpflanze hat eine krampflösende

und desinfizierende Wirkung. Verwendung findet sie v. a. bei Keuchhusten,

Bronchitis und kann auch asthmatische Anfällen mildern.

Anis - gehört zu den ältesten Heilpflanzen. Im Tee werden seine

Früchte wegen des ätherischen Öls Anethol, das Krampf lösend wirkt,

eingesetzt.

Der Teeaufguss kann auch zum Gurgeln verwendet werden. Die Zubereitung

ist auch für Kinder und Jugendliche geeignet.

Liebe Leserinnen und Leser!

Willkommen

in der Apotheke zum Lebensbaum!

Der Winter und die Kälte sind ein unzertrennliches

Paar. Draußen schneit es, der Wind pfeift,

es ist bitterkalt. Drinnen brennt eine Kerze und

bringt ätherische Öle zum Verdampfen. Eine harmonische

wohlige Stimmung breitet sich aus.

Ätherische Öle und Räucherwerk stimulieren

über den Weg der Nase bestimmte Gefühlsareale

im Gehirn und lassen damit den Arbeitsstress

erwas vergessen.

Bücher für bewussteres Leben, Entspannungs-

CDs, wunderschöne harmonische Düfte uvm. an

entstressender Unterstützung für Ihr Wohlbefinden

erhalten Sie in unserer Apotheke.

Die früh einsetzende Dunkelheit macht müde

und schlägt auf das Gemüt. Deshalb ist es in

der kalten Jahreszeit wichtig, besonders auf die

psychische Gesundheit zu achten. Wir empfehlen

Ihnen, auch die dunklen Stunden angenehm

zu gestalten. In unserem Kosmetikstudio sind

die Behandlungen nun ganz auf Entspannung

abgestimmt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Einen schönen Winter und glückliche Sterne

für 2014 wünschen das Lebensbaum-Team

und Mag. pharm. Getraude Bachleitner-Hofmann

Apotheke zum

LEBENSBAUM

GANZHEITSAPOTHEKE, KOSMETIK- UND WELLNESSZENTRUM

5020 Salzburg, Berchtesgadnerstraße 35 b

Telefon 0662-82 81 82, Fax -11

mail@ apotheke-lebensbaum.at, www.apotheke-lebensbaum.at

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GESUNDHEIT

Marlene Hetz

Mineralstoffexpertin, PKA

Ätherische Öle

in der kalten

Jahreszeit

Sinusitis

„Wenn wir die Nase voll

BENZOE wirkt mit sanftem süßen Duft aus dem Harz des Styraxbaumes

gegen festsitzenden Husten und bei Bronchitis.

Anwendungstipp: 6 Tropfen Benzoeöl in einen Topf dampfendes

Wasser geben, mit einem Handtuch abdecken und inhalieren.

EUKALYPTUS befreit die Atemwege, der kampferartige Duft erleichtert

das Atmen bei Erkältungskrankheiten. Ein Tropfen unter die

Nase gehalten, erfrischt bei Schnupfen und Kopfweh.

Anwendungstipp: 2 Tropfen Eukalyptusöl, 3 Tropfen Pfefferminzöl

und 6 Tropfen Zitronenöl in die Duftlampe geben.

CAJEPUT ist ein Myrtengewächs aus Südasien. Sein ätherisches

Öl wird aus den Blättern und Knospen gewonnen und riecht ähnlich

wie Eukalyptus, wenn auch milder. Auch die Wirkung von

Cajeput ist ähnlich wie die von Eukalyptus. Mit seinem frischen

und klaren Profil wirkt es klärend auf Körper und Geist.

Anwendungstipp: Bei angehenden Erkältungen 1 bis 2 Tropfen

Cajeputöl auf ein Taschentuch geben und tief einatmen.

LATSCHENKIEFER ist eine Kiefernart, die vor allem im rauen Gebirgsklima

anzutreffen ist. Ihr Duft ist besonders kräftig, waldig-harzig

und frisch. Das Öl wirkt konzentrationsfördernd, klärend und

aktivierend auf Körper und Geist. Eingeatmet befreit die Latschenkiefer

die Atemwege, weshalb sie gerne zum Inhalieren, aber auch

in der Sauna angewendet wird.

MANUKA ist ein Myrtengewächs und stammt aus Neuseeland. Die

Pflanze enthält ätherische Öle, die antientzündlich und antibakteriell

wirken und hilfreich gegen Viren und Bakterien sind.

Anwendungstipp: Wenn es im Hals kratzt wirkt ein Fußbad mit

Manuka Wunder. Auch gut im Balsam und in der Duftlampe.

ROSMARIN hat eine anregende Wirkung. In Form von Inhalationen

wirkt Rosmarin gegen Husten und Grippe. Ausserdem belebt

es und stärkt den Kreislauf, wodurch sich das Wohlbefinden bei

grippalen Infekten spürbar bessert.

Anwendungstipp: 6 Trropfen Rosmarinöl in einen Topf dampfendes

Wasser geben, mit Handtuch abdecken und inhalieren.

THYMIAN kann man in Massageölen zur Durchblutungsförderung

einsetzen. (Für Kinder das sanftere Thymian-Linalool-Öl verwenden).

Tipp: Auch als Tee oder Sirup kann man Thymian gegen

Husten einsetzen. Durch seine starken antibakteriellen Eigenschaften

hilft er besonders gegen bakteriell bedingte Bronchitis.

Die kalte Jahreszeit ist da und mit ihr die

Erkältungen. Man fühlt sich geschwächt, ist

vielleicht gestresst und schon hat man einen

Schnupfen. Wenn die körpereigene Widerstandskraft

vermindert ist, kann aus dem einfachen

Schnupfen leicht eine Nasennebenhöhlenentzündung

werden, die langwierig

und belastend sein kann.

Symptome und Behandlung

Meistens ist es ein Virusinfekt, zu dem sich

eine bakterielle Infektion gesellen kann. Die

Nebenhöhlen sind verstopft, sie werden nicht

mehr belüftet, der Schleim kann sich nicht

lösen und nur wenig abfließen.

Eine akute Sinusitis betrifft am häufigsten die

Kieferhöhlen und zeigt sich durch drückende

Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Abgeschlagenheit,

gelblich-grünen Schnupfen

bis hin zu Fieber. Typisch ist die Zunahme der

Beschwerden beim Nachvornebeugen des

Körpers.

Klassische Behandlung: Die akute Sinusitis

wird aus medizinischer Sicht mit Antibiotika,

Schleimlösern und kortisonhaltigem

Nasenspray behandelt, besonders wenn

der Schleim gelb-grün ist.

Immunabwehr: Die Einnahme von Zink wird

empfohlen. Zink stärkt die Infektabwehr und

soll sich auch positiv auf die Nebenhöhlen

auswirken. Eine gute Hühnersuppe kann die

Abwehr stärken und enthält zinkähnliche

Wirkstoffe, die gerade im Anfangsstadium

eines Virusinfekts kräftigend und keimtötend

wirken. Wichtig ist viel zu trinken.

Die Durchblutung der Atemwege wird durch

Bewegung an frischer Luft angeregt.

Warme Auflagen auf die Stirn- und Kieferhöhle

sind sehr wirksam. Auch Dampfbäder mit

Kamillen-, Thymian - oder Cystustee schaffen

Linderung und befreien die Nase.

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haben“

Pflanzenheilmittel unterstützen die Abheilung.

Der pflanzliche Wirkstoff Myrtol verbessert

den Sekretabfluss und reduziert die Häufigkeit

von Hustenattacken (als Kapsel

erhältlich.)

Um den Infekt in den Nebenhöhlen zu

bekämpfen sowie den Sekretabfluss zu verbessern,

hat sich in der Phytotherapie eine

Kombination aus fünf Pflanzen bewährt:

• Enzianwurzel (immunkräftigend)

• Schlüsselblume (beruhigend)

• Holunderblüten (krampflösend)

• Sauerampfer (reinigend)

• Eisenkraut (entzündungshemmend)

sind Heilpflanzen mit hoher antiviraler und

antibakterieller Wirkung.

Unterstützend wird die Einnahme von

Umckaloabo-Tropfen empfohlen (Kaloba®).

Teemischung gegen akute Sinusitis:

Je 25 g Eisenkraut, Schlüsselblumenblüten,

Holunderblüten mit 20 g Thymiankraut und

5 g Enzianwurzel mischen.

1 TL mit einer heißen Tasse Wasser übergießen,

10 Min. ziehen lassen, abseihen.

Die Homöopathie rät im Akutstadium zu

Aconit D30 (Eisenhut), 3x5 Globuli im Abstand

von 2 Std., anschließend Cinnabaris

D4 (Zinnober), 3x1 tgl.

Silicea terra (Kieselerde) hilft, wenn die

Nasennebenhöhlenentzündung von Kopfschmerzen

hinter den Augen begleitet ist.

Bei Entzündungen und trockener Nase ist

Luffa operculata (Kürbisfrucht) das Mittel.

Homöopathische Komplexmittel beinhalten

die wirksamsten Mittel in einer Mischung.

Wir beraten Sie gerne!

Psychosomatisch betrachtet

Eine Nasennebenhöhlenentzündung wird

als ein Signal gesehen, dass das Maß gestrichen

voll ist. Es kann eine Überbelastung

bedeuten. Ruhephasen und Erholung sind

längst überfällig. Es gilt herauszufinden, wo

das Abgrenzen und Nein-sagen schwerfällt

und warum. Es geht um Mut und Aufbruch,

dem Wunsch nach mehr eigenem Raum.

Winterzeit ist Hustenzeit

Wir atmen ungefähr 20.000 Mal am Tag. Durch die Luftröhre strömt die Atemluft

in die Bronchien. Luftröhre und Bronchien sind mit zahllosen Flimmerhärchen

ausgestattet, die sich ständig Richtung Mund bewegen. So werden

im Normalfall Fremdkörper und Schleim hinausbefördert. Husten ist also ein

wichtiger Abwehreflex des Körpers, mit dem er auf Reizungen in den Atemwegen

reagiert. So versucht der Körper Fremdkörper, Schmutz oder

Ansammlungen von Schleim loszuwerden und sich vor Krankheiten zu schützen.

Aber wenn Husten belastend wird, ist eine Unterstützung angezeigt. Damit

aus dem zuerst „harmlosen“ Erkältungshusten keine Bronchitis wird, empfiehlt

es sich, bereits bei den ersten Beschwerden mit einer Hustenmedikation

zu beginnen. Wir empfehlen die Einnahme des pflanzlichen Prospan mit

schleimlösenden Arznei-Efeu.

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Hustenmedizin für die ganze Familie

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gegen Husten.

Mit der Heilkraft des

einzigartigen Arznei-Efeus.

Löst den Schleim

Befreit die Atemwege

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Über Wirkung

und

mögliche unerwünschte Wirkungen

informieren

Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

Der Arznei-Efeu in Prospan hat schleimlösende,

befreiende und krampflösende Eigenschaften.

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Lebkuchen regt die Verdauung an

Lebkuchen, wie wir ihn heute kennen, wurde zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Der

Lebkuchen wurde früher das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern

wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt

und wurde mit starkem Bier verzehrt. Heute ist Lebkuchen das Weihnachtsgebäck - der Brauch hat wahrscheinlich mit der

Vorstellung zu tun, dass die früher seltenen exotischen Gewürze wie Pfeffer, Kardamom, Muskat und Ingwer, die für die Zubereitung

verwendet werden, aus fernen Ländern kommen - nahe dem biblischen Paradies oder sogar direkt aus diesem.

Fettarme Nascherei

Zu Zeiten der alten Ägypter war der

Honigkuchen als Geschenk ebenso

beliebt wie als Grabbeigabe. Die

Römer und Griechen der Antike

maßen ihm göttliche Bedeutung bei

und legten ihn als Opfergabe auf ihre

Altäre. Dem Honig und den mit ihm

zubereiteten Speisen wurden heilende

und Leben spendende Kräfte

zugesprochen. Weil Lebkuchen

neben Honig, Eiern und Mehl auch mit

exotischen Gewürzen wie Kardamom,

Ingwer, Nelken, Muskat und Zimt verfeinert

wird, die früher in unseren Breiten

allgemein „Pfeffer“ genannt wurden,

sagt man heute noch „Pfefferoder

Gewürzkuchen“ zu ihm.

Wegen der Gewürze und des Honigs

galt Lebkuchen im Mittelalter als

gesund, verdauungsfördernd und

appetit-anregend. Die Leckerbissen

helfen durch die Gewürze tatsächlich,

den in der Weihnachtszeit schnell

überlasteten Verdauungsorganen,

bei der Arbeit. So regen Nelken die

Verdauung an und Muskatnuss wirkt

krampflösend, Koriander beugt

Magen-Darm-Störungen vor und

Ingwer bekämpft Übelkeit.

Also, naschen Sie gesund!

Einfacher Lebkuchen zum Ausstechen

aus dem St. Martiner Kochbuch 1928

Zutaten:

500 g Roggenmehl

120 g Rohzucker

250 g Honig (erwärmen)

100 g Butter

3 Eier

1,5 TL Natron (Speißesoda)

2 Pkg. Lebkuchengewürz (oder eigene Mischung)

1 TL Zimt

Ei (zum Bestreichen)

Zubereitung:

Mehl mit Natron versieben und mit Butter abbröseln, Rohzucker, Gewürze, Eier und erwärmten

Honig dazu geben. Die Masse zu einem glatten Teig verkneten, in Folie verpacken und im

Kühlschrank 1 Tag rasten lassen, die Lagerung macht den Teig geschmackvoller.

Zur Verarbeitung auf Zimmertemperatur erwärmen, ca. 6 mm dick ausrollen und Kekserl ausstechen.

Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Ei bepinseln.

Im vorgeheizten Backrohr ca. 10 Minuten bei 200 Grad backen lassen, bis sie eine schöne Farbe

haben. Zwischendurch den beim Backen entstehenden Dampf entweichen lassen. Die frischen

Lebkuchenstücke verzieren.

Zuckerglasur: von 1 Eiklar Schnee schlagen (evtl. etwas Zitronensaft dazu), Puderzucker einrieseln

lassen bis die Masse schön dick ist und glänzt, (evtl. mit Lebensmittelfarbe einfärben), die zähe Flüssigkeit

in einen kleinen Gefrierbeutel füllen, unten ein kleines Loch rein stechen und Muster ziehen.

Lebkuchen kühl und am besten in Blechdosen lagern. Anfangs den Deckel nur lose auflegen,

nach ca. einer Woche fest verschließen. Wenn Sie eine Apfelscheibe oder gewaschene Orangenschale

dazulegen, bleibt der Lebkuchen nicht nur schön weich, sondern erhält auch gleichzeitig

ein fruchtiges Aroma.

Tipp - Lebkuchengewürz selber machen aus neun gemahlenen Gewürzen:

35 g Zimt, 5 g Nelken, 2 g Piment, 1 g Muskatnuss, 2 g Koriander, 1 g Kardamom,

2 g Ingwer, 1 g Muskatblüte (Macis), 1 g Sternanis

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Erkältung

Pflanzliche Antiinfektiva -

Ausweg aus der Resistenzfalle

Antibiotika werden häufig verordnet - bei Atemwegsinfekten werden sie vor allem

bei Kindern zu häufig oder sogar falsch eingesetzt. Dieser unkritische Gebrauch

hat fatale Folgen. Er hat weltweit zu einer rasanten Ausbreitung resistenter Keime

geführt. Diese Antibiotikaresistenz hat inzwischen ein lebensbedrohliches Ausmaß

erreicht. Eine sinnvolle, effektive Alternative sind pflanzliche Antiinfektiva.

Eine Heilpflanze durchkreuzt

Infektionsstrategien von Viren

und Bakterien

Bei leichten und mittelschweren Infektionen

der Atemwege sollten vor allem

Phytopharmaka mit belegter Wirksamkeit

eingesetzt werden.

Nicht nur der Mensch, sondern auch die

Pflanzen müssen sich ständig gegen den

Angriff von Bakterien, Viren und Pilzen

wehren, die Pflanzen schon viele Millionen

Jahre länger als wir Menschen.

Der Mensch hat im Laufe der Evolution

eine natürliche körpereigene Abwehr entwickelt

(weiße Blutkörperchen, Fresszellen,

Antikörper).

Die Vielfalt der Flora unserer Welt konnte

nur entstehen, weil auch Pflanzen ein

phantastisches Abwehrsystem gegen

Mikroorganismen entwickelt haben.

Jahrelange Forschung hat nun gezeigt,

dass einige Pflanzen Abwehrstoffe entwickelt

haben, die nicht nur gegen

pflanzliche Bakterien und Viren, sondern

auch gegen Bakterien und Viren wirken,

die beim Menschen schwere Infektionen

hervorrufen.

Der wesentliche Vorteil der pflanzlichen

Abwehrstoffe ist, dass sie im Gegensatz

zu Antibiotika häufig nicht nur gegen für

Menschen gefährliche Bakterien, sondern

auch gegen Viren und gegen Pilze wirken.

Die Bakterien haben es bisher noch nicht

gelernt, gegen pflanzliche antibakterielle

Substanzen Resistenzen zu entwickeln.

Infektabwehr aus der Natur

Wenn Sie unter akuter Bronchitis leiden,

gibt es ein wirksames und gut verträgliches,

natürliches Heilmittel rezeptfrei in

der Apotheke: Umckaloabo (Kaloba®).

Umckaloabo (Pelargonium sidoides)

bezieht seine Wirksamkeit aus dem

Wurzelextrakt der Kapland-Pelargonie die

in Südafrika zu Hause ist. Die Wurzeln

dieser Pflanze enthalten mehrere Wirkstoffe,

die im menschlichen Körper verschiedene

Wirkmechanismen zeigen und

damit die Infektion von mehreren Seiten

angreifen können. Schon bei einer Dosierung

von 3 mal täglich 30 Tropfen (für

Erwachsene, wenn vom Arzt nicht anders

verordnet) lindert Umckaloabo gleichzeitig

die Krankheitssymptome, beschleunigt

die Gesundung, stärkt das Immunsystem

und senkt das Rückfallrisiko.

Zwei weitere Pflanzen mit antibakterieller

Wirkung bei Atemwegs- und Harnwegsinfektionen

sind das Kraut der

Kapuzinerkresse (Tropaeoli majoris

herba) und die Meerrettichwurzel (Amoraciae

rusticanae radix). Beide werden

seit Jahrhunderten als Heilmittel verwendet.

Wirksame Bestandteile sind Senföle,

die im menschlichen Körper sehr schnell

aufgenommen und mit dem Blut an ihre

Wirkorte in der Lunge und in die Harnwege

transportiert werden. Ihre Wirkung

gegen Infektionen kann damit sehr

schnell einsetzen. Das hemmt die Vermehrung

von Bakterien, Pilzen und Viren.

Die Einnahme von Antibiotika hat Einfluss auf den Darm, daher bitte an den Wiederaufbau

der Darmflora denken! Zur Stärkung des Darms können die nützlichen

Darmbakterien mit Probiotika wieder zugeführt werden. (z.B. Omnibiotic)

Wann bist du deine

Erkältung los?

Schneller

als du denkst!

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Traditionell pflanzliches Arzneimittel mit

dem Extrakt der Kapland-Pelargonie

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Über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren

Gebrauchsinformation, Arzt

oder

Apotheker.

Die

Anwendung

dieses

traditionellen pflanzlichen Arzneimittels in den genannten Anwen-

dungsgebieten beruht ausschließlich auf langjähriger Verwendung.


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oder

Apotheker. Die Anwendung

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dungsgebieten beruht ausschließlich auf langjähriger Verwendung.

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BEWUSSTSEIN

Mehr Begeisterung

Negatives Denken erzeugt Dauerstress

Chronischer Stress entsteht, wenn der Auslöser nicht ein zeitlich begrenztes oder einmaliges Ereignis ist, sondern ein permanentes

Empfinden oder ein leicht aufzurüttelndes Gefuḧl, wie etwa Angst vor Ablehnung, Schuld-, Scham- und Bevormundungsgefühle

oder die Angst vor Kontrollverlust.

Dauerstress macht krank

Wenn eine Stressquelle nicht einfach wieder

verschwindet, sondern man sie „im

Kopf“ mit sich herumträgt wie einen

schweren Koffer, können Stresshormone

nicht einfach abgebaut werden, sondern

verbleiben im Körper, so dass sie die

Abwehr schwächen und organschädigend

wirken können.

Wenn täglich wiederkehrend negative

Erlebnisse Körper und Geist auslaugen,

entstehen z.B. Entzündungen im Darm.

Diese Entzündungen entstehen jedoch

nicht an der Oberfläche des Darms,

sondern an der zweiten Darmbarriere –

der sogenannten Epithelzellschicht. Da

man diese bei üblichen Untersuchungen

wie einer Darmspiegelung nicht sehen

kann, spricht man von einer „silent

inflammation“.

Was immer du tust -

tu es mit Begeisterung,

um es gut zu machen.

Diese Entzündung kann auf vielerlei Art

negative Auswirkungen auf den Organismus

haben, vor allem dadurch, dass sie

die Produktion des Glückshormons Serotonin

und des Schlafhormons Melatonin

verhindert. Unser Gehirn reagiert auf

diese Entzündungen und das Fehlen des

Glückshormons sehr rasch: anfangs nur

mit schlechter Laune und Stimmungsschwankungen,

später mit Konzentrationsschwäche,

nervlicher Überlastung

und schließlich dem totalen Burn out.

TIPP: Darmbakterien mit einer ausgewiesenen

antientzündlichen Wirkung (z.B. in

OMNiBiOTiC® Stress Repair) können

hier unterstützend helfen.

Oft sind schlimme Ereignisse, schwere

Erkrankungen oder auch das dauerhafte

Fehlen von total stressfreien Zeiten Auslöser

für seelische Verstimmungen. Mitverantwortlich

für ein Stimmungstief

können aber auch ein Mangel an Sonnenlicht,

ein sich geänderter Hormon- und

Energiehaushalt, bestimmte Medikamente

oder auch Vitamin B- Mangel sein.

Seelische Verstimmungen äußern sich bei

jedem Menschen auf eine andere Art. Wer

hat nicht schon einmal eine Lebensphase

durchgemacht, in der das seelische

Gleichgewicht aus dem Lot geraten ist?

Anhaltende Überlastungen am Arbeitsplatz,

Trennung vom Partner oder hormonelle

Umstellungen, z. B. während der

Wechseljahre, sind nur einige Ursachen.

Die Belastungen können dazu führen,

dass neben der Erschöpfung und

Antriebslosigkeit auch noch nervös

bedingte Einschlafstörungen auftreten.

Ständig kreisen die Gedanken.

Hohe Arbeitsbelastung und der zu organisierende

Familienalltag lassen Sie

nicht entspannen. Das Einschlafen will

nicht gelingen. Die Folgen sind vorprogrammiert:

Sie fühlen sich gereizt, überfordert

und unausgeglichen.

Der Schlaf ist ein wichtiger Ruhezustand,

ohne den sich Geist und Körper nicht

regenerieren können. Durch seelische

Belastungen und Stress kann es jedoch

zu andauernden Einschlaf- oder Durchschlafstörungen

kommen. Bleibt die

notwendige Erholung in der Nacht auf

Dauer aus, kommt es zu Erschöpfungszuständen,

Konzentrationsschwäche und

Unausgeglichenheit. Die Psyche braucht

Unterstützung, um zurück zur Balance zu

finden. Pflanzliche Arzneimittel können

schnell helfen und wieder stärken.

Immer, wenn Sie etwas richtig stresst, reagiert

der Körper gleich wie vor hunderttausend

Jahren: blitzschnell wird überlegt:

Kampf oder Flucht?

In jedem Fall werden aber sofort alle verfügbaren

Ressourcen mobilisiert: das

bedeutet die Aktivierung der sogenannten

neuroendokrinen Funktionsachse

und somit die Ausschüttung von „Stresshormonen“

wie Adrenalin und Cortisol.

Diese werden gebildet, um alle Kräfte

mobilisieren zu können: Konzentration,

Gedächtnisleistung, Muskeldurchblutung

und volle Energiezufuhr.

Ihr Organismus ist jetzt in Alarmbereitschaft.

Konnten Sie die Situation bewältigen,

dann setzt im Normalfall die Entspannung

ein. Damit war das Ganze für

den Körper eine Art Übungsalarm, um alle

Funktionen zu überprüfen. Es wirkt auf

den Organismus wie Sport auf die Muskeln.

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UNSER TIPP

Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft

Negative Gedanken können stressen und krank machen. Wer

mit seinen chronischen Ängsten permanent für Stresshormonausschüttung

sorgt, hindert seinen Körper an der Regeneration.

Wer ihn jedoch mit förderlichen Neurotransmittern

unterstuẗzt, also mit Antriebssteigerung, Euphorie, Motivation,

Hoffnung, Liebe und dergleichen, steigert sein Wohlbefinden.

Visualisieren ist die Kunst der geistigen Schöpfung, der konstruktiven

Vorstellungskraft. Es bündelt die Kräfte unseres

Bewusstseins und lenkt sie auf ein Ziel hin. Das kann man sich

positiv zu Nutze machen. Spitzenathleten und Trainer nutzen

regelmäßig die Methode der Vorstellungskraft. Es ist erwiesen,

dass Knochenbrüche, Wunden und Infektionen schneller heilen,

wenn der Patient mit Blick nach vorn seinen Lebenswillen

spürt, seine Möglichkeiten kennt und einen Sinn im Leben sieht.

Der Philosoph Epitet formulierte es vor 2000 Jahren so: "Es

sind weniger die Ereignisse, die den Menschen beunruhigen,

als vielmehr die Vorstellungen, die er sich von diesen Ereignissen

macht."

Ihre Vorstellungen haben auf Ihre körperlichen Reaktionen eine

Wirkung. Es scheint, dass Vorstellungsbilder ähnliche innere

Reaktionszustände auslösen wie "reale" äußere Erlebnisse.

Bei Visualisierungsübungen ist beispielsweise die Sehhirnrinde

aktiviert und die peripheren Sehbahnen können daran beteiligt

sein. Intensive Gedanken an bestimmte Körperreaktionen

aktivieren die dazugehörigen Nervenzellen. Ausgangspunkt

jeder erfolgreichen Visualisierung ist ein entspannter Zustand.

In diesem Zustand der Ruhe und Gelassenheit verschwinden

alle äußeren Reize. Dabei werden die gedachten Bilder wirksamer,

je anschaulicher und emotionaler sie sind.

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EEG-Studie 1 zeigt:

Wirkeintritt erfolgt bereits nach 3 Stunden

Wachheit und Konzentrationsfähigkeit bleiben erhalten

wirkt bei depressiven Verstimmungen

Die Verwendung dieser traditionellen pfl anzlichen Arzneispezialität bei seel ischen Verstimmungszuständen

und nervös bedingten Ein - und Durchschlafstörungen beruht ausschließlich auf langjähriger Tradition.Über

Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen informieren Gebrauchsinformation, Arzt oder Apotheker.

1

Dimpfel W., Koch K., Weiss G. (2011) BMC Psychiatry; 11:123

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Heilpraktikerin

PKA

Stresssituationen, Aufregung oder Ärger können

ausreichen, um Herpes auszulösen. Weitere Ursachen

sind fiebrige Erkältungen oder kleine Verletzungen im

Mundraum (z.B. beim Zahnarztbesuch, beim Trinken

aus Aluminiumdosen) oder die Kombination von Wind,

Frost und intensiver Sonne beim Wintersport.

Fieberblasen werden durch Herpes-Viren verursacht.

Mit Herpes-Viren kommt man bereits als Kleinkind in

Kontakt. Die Viren dringen mit der Atemluft in den Körper

oder über die Lippen durch Hautkontakt ein. Im

Körper „schlummern” sie oft jahrelang, ohne sich

bemerkbar zu machen. Wird aber der Körper besonderem

Stress ausgesetzt, wie zum Beispiel bei einer

Erkältung, extremer Sonnenbestrahlung oder stärkerem

psychischen Druck, werden die Herpes-Viren aktiv.

Auch wird diese Aktivierung durch ein geschwächtes

Immunsystem beschleunigt, da der Körper nicht in der

Lage ist, sich gegen diese Virenattacken ausreichend

zu wehren. Im Bereich von Mund und Nase vermehren

sich die Viren stellenweise sehr stark und zerstören

so die Zellen der Schleimhaut. Es entstehen

schmerzhafte Blasen. Solange die Herpes-Viren im Körper

nicht aktiv sind, sind sie unangreifbar. Sobald sie

sich aber zu vermehren beginnen, sind sie verletzlich.

Akutbehandlung: Die äußerliche Behandlung mit

einer Creme, welche den Wirkstoff Aciclovir enthält,

ist Standardtherapie bei Lippenherpes. Aciclovir wirkt

jedoch nur in den ersten zwei bis drei Tagen, wenn die

Herpesbläschen entstehen.

Bestehender Herpes - Behandlung: Sind die Bläschen

völlig aufgeblüht, eignet sich als Anschluss- und Nachbehandlung

eine antimikrobielle Creme, denn es sind

Bakterien, die in die Bläschenwunde eindringen und

Schmerzen und Beschwerden verursachen.

Leider sind nach der Behandlung im Körper immer noch

ruhende Herpes-Viren vorhanden, sodass bei empfindlichen

Personen beim nächsten Stress wieder „Fieberblasen”

entstehen können. Personen, welche mehrmals

pro Jahr Fieberblasen bekommen, können durch

eine Stärkung ihres Immunsystems zu einer wesentlichen

Besserung und verminderten Anfallshäufigkeit

beitragen.

Unser Tipp: Ausreichend L-Lysin hemmt die Virusvermehrung

in der Zelle. Vitamin C und Zinktabletten sind

in der Akutphase eine wertvolle Unterstützung.

9


Gute Verdauung

Genussreiche Winterzeit

Magenschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit und Völlegefühl – unser Verdauungsorgan ist empfindlich und kann heftige Probleme

verursachen. Besonders zu den genüsslichen Festtagen ist das System überlastet: Gänsebraten, Blaukraut und Knödel,

Rotwein und herrliche Vanillekipferl, alles zusammen sehr fettreich und hoch kalorienlastig.

Der Magen hat große Aufgaben

Jährlich kneten die Magenmuskeln bis zu

1 Tonne Nahrung zu Brei und befördern

sie zum Darm. 35 Millionen Drüsen in der

Magenschleimhaut produzieren jeden

Tag bis zu drei Liter säurehaltigen Saft,

der die Nahrung anverdaut und Mikroorganismen

abtötet.

Angesichts dieses Arbeitspensums ist es

kein Wunder, dass der Magen auf zusätzliche

Belastungen, wie Stress, Alkohol,

fettes Essen und Rauchen oft gereizt reagiert.

Er produziert dann zu viel Säure,

seine Muskeln verkrampfen sich oder

machen schlapp.

Die Folgen: Sodbrennen, Übelkeit,

Magenschmerzen und Völlegefühl. Oft

sind die Beschwerden harmlos und

gehen schnell vorbei. Sind sie heftig,

bestehen sie länger als sieben Tage oder

treten sie wiederholt auf, sollte unbedingt

ein Arzt die Ursachen abklären.

Mit einer Magenspiegelung (Gastroskopie)

lässt sich klären, ob ernste

Ursachen wie eine Entzündung der

Magenschleimhaut (Gastritis), ein

Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür

oder schlimmstenfalls Magenkrebs

dahinter stecken. Hauptverursacher

chronischer Entzündungen der Magenschleimhaut

ist das Bakterium Heliobacter

pylori. 70 Prozent aller Magengeschwüre

und 90 Prozent der Geschwüre

des Zwölffingerdarms gehen auf sein

Konto.

Tritt Sodbrennen mehrmals die Woche

auf, kann eine Refluxkrankheit vorliegen,

aus der sich Speiseröhrenkrebs entwickeln

kann. Bei einem Reizmagensyndrom

findet der Arzt trotz Schmerzen,

Völlegefühl und Übelkeit keine Ursache.

Auslöser ist vermutlich eine veränderte

Schmerzwahrnehmung. Betroffene spüren

Verdauungsvorgänge viel intensiver

als im Normalfall.

Eine gesunde Lebensweise beugt

Magenproblemen vor. Diese beinhaltet

eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem

Obst und Gemüse sowie den Verzicht

auf Nikotin und Alkohol. Diese guten

Vorsätze lassen sich nur nicht immer und

schon gar nicht gerne einhalten. Zu schön

ist doch eine gemütliche Schlemmerei...

Wenn danach der Magen drückt, ist häufig

die fettreiche Mahlzeit daran schuld.

Nahrung mit hohem Fettanteil überfordert

die Verdauung. Sie bleibt „wie Blei

im Magen liegen“ und wird Magendrükken

und Völlegefühl hervorrufen. Zusätzlich

sind Blähungen möglich, weil unverdaute

Nahrungsbestandteile in unteren

Darmabschnitten unter Gasbildung bakteriell

angegriffen werden. Fette sind

nicht immer leicht zu identifizieren, weil

viele Nahrungsmittel wie Wurst- und

Käsesorten, Fastfood und Fertiggerichte

große Mengen „versteckter“ Fette enthalten.

Fette sind somit die am schwierigsten verwertbaren

Energieträger und entsprechend

kompliziert ist die Verdauung.

Leber, Galle, Magen und Darm sind aktiv

beteiligt. Schon bei kleinen Ungleichgewichten

gerät die Fettverdauung aus

10


VERDAUUNG

dem Ruder. Auch die Bauchspeicheldrüse

kann die Probleme bei der Fettverdauung

verursachen, denn sie sollte, ähnlich

wie die Galle, Verdauungssäfte ausschütten.

Schwächelt sie, kann man solche

Verdauungsenzyme auch in Form von

Tabletten einnehmen. Die Fettverdauung

fordert Leber und Galle heraus, was für

den Körper Schwerstarbeit bedeutet.

Doch dem Völlegefühl und anhaltendem

Unwohlsein kann vorgebeugt werden.

Artischockenblätter enthalten Bitterstoffe,

wie Cynarin, und weitere sekundäre

Pflanzenstoffe, die auf natürlichem

Weg die Leber- und Gallenfunktion

anregen und die Fettverdauung deutlich

verbessern. In der Apotheke gibt es

hochdosiertes Artischocken-Extrakt, das

den Gallefluss anregt.

Bitterstoffe, auch Amara genannt, regen

die Magensaftsekretion und Verdauung

an. Um Verdauungsbeschwerden

vorzubeugen und um erhöhte Blutfettwerte

auf natürliche Weise in den Griff

zu bekommen, sollten die die Galle anregenden

Bitterstoffe regelmäßig vor den

Mahlzeiten eingenommen werden.

Klassische „Bauchwehtees“

Fenchel- und Kümmelsamen sind

bewährt bei Blähungen. Pfefferminztee

beruhigt die Schleimhäute und fördert

den Gallefluss, was für die Fettverdauung

wichtig ist.

Hilfe bei Übelkeit

Es ist Ihnen flau im Magen, die Knie sind

wackelig, Sie meinen, sich jeden

Moment übergeben zu müssen - mit

einem Wort: Ihnen ist übel. Das ist

manchmal verbunden mit Schweißausbrüchen,

plötzlich ist Ihnen dann wieder

kalt und sie zittern.

Das Gefühl der Übelkeit kommt aus dem

Magen und ist oft ein Warnsignal des Körpers:

"Hallo, Du hast etwas Schlechtes

gegessen. Sieh zu, dass Du das schnell

wieder los wirst." Übelkeit kann aber

auch durch Erschöpfung entstehen,

durch Alkohol- oder Nikotinmissbrauch.

Wie auch immer - es ist eine üble

Sache, die Sie mit Hausmitteln behandeln

können. Als erste Maßnahme bei

Übelkeit und Erbrechen gilt - an die frische,

kühle Luft und tief durchatmen.

Die Schafgarbe leistet auch bei Schwangerschaftsbeschwerden

gute Dienste.

Heilpflanze Schafgarbe

Mancherorts wird sie "Bauchwehkräutl"

genannt - die weiße Schafgarbe. Ihr

Bitterstoff Achillein wirkt appetitanregend

und lindert Magen- und Gallenbeschwerden.

Der Tee hilft bei Blähungen, Entzündungen

des Magen-Darmtraktes und

sorgt für einen geregelten Stuhlgang.

Heilteemischung gegen Magenkrämpfe

und Magenschmerzen

40 g Schafgarbenkraut, 20 g Kamillenblüten,

20 g Melissenblätter, 20 g Fenchelsamen.

Durch diese Kräuterkombination

wird die Magenschleimhaut entkrampft

und Entzündungen vorgebeugt.

Fenchel verbessert den Geschmack und

beseitigt Blähungen.

Neu!

Fördert die

Fettverdauung

Bei Völlegefühl, Übelkeit,

Blähungen

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11


AKTUELL

Homöopathie

für Skifahrer und

Sportler

Die Berge rufen! Packen Sie mit uns eine

homöopathische Sport- und Reiseapotheke.

Die wichtigsten Mittel sind

Arnica bei Prellungen, Calendula bei

Hautabschürfungen, Hypericum bei

Stichwunden, Nux vomica bei Kater,

Tabacum bei Übelkeit, Ferrum bei Erkältungen,

Magnesium phosph. bei Muskelkrämpfen...

Im Folgenden stellen wir

einige Mittel vor. Wir beraten Sie gerne

ausführlich und individuell!

Akut-Verletzungen

Das Mittel der Wahl = Arnica

Jede von Schmerz und Schwellung

begleitete Verletzung kann als Erstmaßnahme

mit Arnika behandelt werden.

Bei Akutverletzung stündlich 5 Globuli

während der ersten Stunden.

Mischung bei blauen Flecken

und Verletzungen

Arnica + Symphytum + Hypericum

Die homöopathische Mischung bei Verletzungen

mit Blutergüssen, 3 x je 5 Globuli

mit etwa 10 Minuten Abstand.

Bei Zerrungen, Verstauchungen

und Verrenkungen

Rhus toxicodendron: Bei Unbeweglichkeit

und Schmerzen zu Beginn, Besserung

bei fortgesetzter Bewegung und bei

Wärme. Verschlechterung durch Ruhe,

Kälte, Wetterwechsel, besonders bei

kaltem und feuchtem Wetter. 3 bis 4 Tage

3 x 5 Globuli.

Ledum palustre: Besser durch Kälte, Haut

fühlt sich kalt an, verträgt aber keine

Wärme, kaltes Wasser lindert den

Schmerz. Bei Menschen, die zu Zerrungen

an Fuß und Fußknöchel neigen.

3 x 5 Globuli über mehrere Tage.

Bellis perennis: Bei Verletzungen,

Überanstrengung und dem Gefühl von

“zerschlagenen und gequetschten”

Muskeln. 3 x 5 Globuli.

Bryonia: Bei Verletzungen und Entzündungen

der Gelenke, Verschlimmerung

bei der geringsten Bewegung, Besserung

in absoluter Ruhelage. 3 x 5 Globuli.

Hypericum: Bei Kopfschmerzen nach

einem Sturz auf den Rücken oder Hinterkopf.

3 Tage 3 x 5 Globuli.

Bei Knochenbrüchen

Symphytum: Mittel für Knochen und Sehnen.

Regt die Kallusbildung an, wirkt bei

Prellungen und ziehenden Schmerzen

abschwellend und entwässernd. 3 x 5

Globuli.

Arnica: Wirkt dem Anschwellen des

Gewebes entgegen. Halbstündlich 5 Stk.

Bei Muskelrissen

Bryonia: Während der ersten Stunde nach

dem Unfall alle 10 Minuten 5 Globuli

Calendula: Fördert die Vernarbung, wirkt

schmerzlindernd und verkürzt den Heilungsprozess.

3 Tage 3 x 5 Globuli.

Ruta: Bei allen Verletzungen bei denen

die Knochenhaut in Mitleidenschaft

gezogen ist (Brüche, Sehnen - und Bänderrisse).

3 x 5 Globuli.

Bei Muskelkrämpfen

Cuprum: Alle 5 Minuten je 5 Gobuli.

Nach der Hüttenjaus’n

Nux vomica hilft nach zu deftigem Hüttenessen

und nach zu reichlichem

Zuspruch von Alkohol und Kaffee.

Zur Vorbeugung: beim Zubettgehen am

Abend 5 Globuli Nux vomica zusammen

mit Magnesiumtabletten und einem

großen Glas Mineralwasser.

Katermorgen: 5 Globuli alle halbe Stunde

bis zur Besserung von Übelkeit,

Schwindel und empfindlichem Magen.

Schüßler-Salze Tipp:

Gegen Muskelkater

Vorbeugend - bevor es auf die Piste

geht: Nr. 3: Ferrum phosphoricum,

1 x am Tag 20 Stück in Wasser auflösen

und trinken.

Mischung gegen Muskelschmerzen

nach dem Sport, hilft bei der Regeneration

und versorgt die Muskulatur

mit mehr Sauerstoff, 1 x am Tag

je 10 Stück

Nr. 6: Kalium sulfuricum

Nr. 9: Natrium phosphoricum

Nr.10: Natrium sulfuricum

Nr.12: Calcium sulfuricum

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Mobilität

Aufbauende

Gelenksnährstoffe

Bei Gelenksverschleiß zeigt der Gelenksknorpel eine rauhe,

aufgefaserte Oberfläche. Er hat an Elastizität eingebüßt und

kann die mechanischen Belastungen nicht mehr abfedern. Ziel

einer Therapie besteht in der Entzündungshemmung und

Schmerzlinderung - eine Heilung ist nicht möglich. Vorbeugung

ist daher enorm wichtig.

Verschiedene Faktoren können

zu einem Knorpelschaden

mit Knorpelabrieb und

Entzündungsprozessen führen.

Beschleunigt wird dieser Verschleiß

z.B. durch Übergewicht,

Bewegungsmangel, falsche

Haltung (z.B. nach Unfällen)

und schwere Belastung

(z.B. einseitige Arbeit).

Gelenksabnützungen treten

früher oder später bei fast

jedem von uns auf, da die

Gelenksknorpel einem natürlichen

Abnützungsprozess

unterliegen. Daher brauchen

die Gelenke, Knorpel, Bänder

und Bandscheiben auch regelmäßig

bestimmte Nährstoffe,

um möglichst lange funktionsfähig

zu bleiben.

Damit die Knorpel nicht austrocknen,

empfehlen wir Hyaluronsäure

(HA) in Kapselform.

Sie ist Hauptbestandteil der

Gelenksflüssigkeit und fungiert

als Schmiermittel bei

allen Gelenksbewegungen. Die

tägliche Einnahme der Hyaluronsäure

gibt dem Knochenknorpel

seine Elastizität zurück

und unterstützt die körpereigene

Bildung von Gelenksflüssigkeit,

der unbedingten Voraussetzung

für eine gesunde

Gelenksfunktion und Beweglichkeit.

Eine Kur alle 6 Monate

führt zu erstaunlichen

Erfolgen zumal die entzündungshemmende

Wirkung

bereits nach 4 bis 5 Wochen

zu einer Schmerzbefreiung

führt. Auch Bänder und Sehnen

bleiben durch HA stark

und elastisch, weil sie von ihr

mit Flüssigkeit und Nährstoffen

versorgt werden.

Wenn der Gelenksverschleiß

weit fortgeschritten ist, und

jede Belastung und Bewegung

Schmerzen verursacht,

werden zur Behandlung dieser

chronischen Schmerzen

neben Schmerzmitteln auch

Antidepressiva mit schmerzlinderndem

Effekt genützt.

Bei akuter Gelenksreizung

(Entzündung) ist meist eine

Kältebehandlung angezeigt.

Diese kann - neben gymnastischen

Übungen - in Form von

kalten Moorpackungen, Eispackungen,

Eisabrieb oder

in Kältekammern verabreicht

werden. Entspannende Wärmeanwendungen

sind bei

entzündungsfreier Gelenksabnutzung

angenehm (heiße

Moor- und Fango- oder Heublumenpackungen,

wärmende

Schmerzpflaster etc.)

Wir beraten Sie gerne!

UNSER TIPP

Empfohlen vom

Berufsverband der

österreichischen

Fachärzte für

Orthopädie

Für die Gesundheit von morgen

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Malderle-Fuchs

Für Menschen

mit Gelenksproblemen

Unsere Gelenke müssen täglich Höchstleistungen vollbringen.

Durch Sport, Übergewicht, Fehlhaltungen oder

zunehmendes Alter kann es zu Gelenksproblemen kommen.

Dr. Böhm Gelenkscomplex Filmtabletten wirken sich positiv

auf den Knorpelaufbau und die Beweglichkeit der Gelenke

aus. Sie sorgen für eine bessere Nährstoffversorgung

und aktivieren den Knorpelstoffwechsel. Durch eine

langfristige Einnahme kann so die Regeneration von Knorpeln,

Bändern und Bandscheiben beschleunigt und das

Fortschreiten von Gelenksbeschwerden verlangsamt

werden. Die enthaltenen Gelenksnährstoffe (Glucosamin,

Chondroitin, Collagen, Hyaluronsäure, MSM, Selen, Mangan,

Vitamin E und D) unterstützen bei degenerativen

Gelenksbeschwerden.

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Gesunde

Gelenke

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Abnützungserscheinungen der Gelenke, Knorpel

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13


SCHÖNHEIT

Natürlich

schöne Haare

Ulrike Tiefenthaler, PKA

Rezepturen aus dem Pflanzenreich

Nicht jeder hat es, aber jeder will es: gesundes und kräftiges Haar. Manchmal wirken klassische Haarpflegen nur wenige

Wochen und die Haare sind danach stumpf und spröde. Es können sich die in manchen Shampoos und Spülungen enthaltenen

Wirkstoffe wie eine Hülle an den Haaren ablagern und sie damit platt und glanzlos machen. Um schlapp herabhängendes

Haar wieder aufzufrischen, hat uns die Natur einige Helfer aus dem Pflanzenreich zur Verfügung gestellt. Wir stellen Ihnen

einige teilweise vergessene Pflanzenschätze vor.

Jedes Haar besteht zu rund 90% aus

Keratin (Eiweiß), abhängig von der

Raumfeuchte zu 5-10 Prozent aus Wasser

und einem Rest aus Pigmenten, Mineralien

und Lipiden (Fetten). Keratine sind

Faserproteine, die dem Haar Kraft und

Elastizität geben. Sie bilden die innere

und äußere Struktur des Haares und

ermöglichen aufgrund ihres Aufbaues,

dass es gedreht, gebogen und geknickt

werden kann. Gesundes Haar, das sich

gut stylen lässt, besitzt eine intakte Haarstruktur

mit ausreichend Keratin. Intaktes

Keratin ist nicht in Wasser löslich und

zeichnet sich dadurch aus, dass es

sehr temperaturresistent ist, sowohl

gegenüber Kälte als auch gegen Hitze.

Es hilft dem Haar Sonnenstrahlen, Winterkälte

und der Hitze von Styling-Geräten

wie Lockenstab, Glätteisen und Co.

möglichst lange zu trotzen. Doch die stetige

Wetter- und Pflegebelastung führt

zur langsamen Alterung und zum Abbau

des Haarkeratins. Kleine Keratine werden

mehr und mehr ausgespült und das

Haar wird kraftlos.

Keratin im Haar braucht

Kieselsäure

Ein Mangel an Kieselsäure (Silizium) ist

häufig daran schuld, wenn die Haare

nicht mehr so aussehen und fallen, wie

sie eigentlich sollten. Silizium ist ein

essentieller Bestandteil der Haarsubstanz

Keratin und wirkt direkt an der Haarwurzel,

wo das Haar neu gebildet wird.

Um die Bildung der Keratin-Eiweiß-Bausteine

zu unterstützen, ist eine Silizium-

Kur geeignet. Da das Haar nur etwa einen

Zentimeter im Monat wächst, ist die Einnahme

über sechs Monate empfehlenswert.

Tipp: Silizium-Gel gilt als

eines der wirksamsten Produkte und wird

vom Körper effizient aufgenommen.

Mit der Ernährung gleicht Hirse den Siliziumhaushalt

im gesamten Organismus

aus. Sie gilt dehalb als „Heilnahrung“

für Haut, Haare und Nägel. Die

Kieselsäure sitzt besonders in der Schale

und im Halm, daher gilt Rohhirse als

besonders siliziumreich.

Waschen und

die Pflege danach

Beim Shampoo ist es empfehlenswert

darauf zu achten, dass es keine

Silikone enthält. Seit Kombishampoos

(Shampoo und Spülung in einem) auf

dem Markt sind, klagen immer mehr Frauen

über Probleme mit den Haaren. Friseure

machen den Inhaltsstoff Silikon

dafür verantwortlich. Silikone machen

das Haar zwar geschmeidig und leichter

kämmbar, lassen sich aber nur mit

sogenannten Peeling- oder Tiefenreinigungsshampoos

und nicht mehr auf herkömmlichen

Weg auswaschen.

Mit jeder Haarwäsche reichern sich Silikone

wie Lacktröpfchen im Haar an. Das

Haar hängt zunehmend herab und verliert

an Volumen. Auch beim Haarefärben

ist Silikon am Haar ein Problem, weil

die Farbe nicht mehr richtig angenommen

wird. Pflegespülungen enthalten

zum Teil Silikon und machen das Haar

mit der Zeit immer strähniger. Marken mit

Produkten ohne Zusatzstoffe sind z.B.

Rausch, Dr. Hauschka, Weleda.

Antischuppen-Shampoo

Gegen Schuppen sind spezielle Sh von

Nöten, mit hochverträglichen Waschrohstoffen

und Wirkstoffen die gegen die

unterschield. Ursachen (z.B. Pilze) von

Schuppen helfen. Wir empfehlen: Shampoos

von Rausch, La Roche-Posay oder

Phyto-Lierac.

Tipp: Teebaumöl ist hilfreich gegen

Schuppen. Mischen Sie ca. 20 Tropfen

in ein mildes Shampoo.

Antiläuse-Shampoo

250 ml gutes Haarshampoo

20 ml Neemöl

30 Tropfen ätherisches Lavendelöl

10 Tropfen ätherisches Teebaumöl

Alles vorsichtig und gut mischen. Nicht

schütteln, damit es nicht schäumt.

Haare bei Läusebefall regelmäßig damit

waschen. Dieses Shampoo kann auch zur

Vorbeugung angewendet werden.

14


Pflanzensud-Spülungen

2 EL des gewünschten Krauts mit etwa

1/2 l Wasser 10 Minuten köcheln lassen

um die Wirkstoffe gut herauszulösen. Der

Sud wird abfiltriert, das Filtrat in ein Glasgefäß

füllen, über das gewaschene Haar

verteilen und nicht mehr auswaschen.

Zinnkrautspülung für mehr Wachstum

Der Absud des Zinnkrauts ergibt ein gutes

Spülmittel nach der Haarwäsche. Es

macht schönes, lockiges Haar und verhindert

Haarausfall.

Brennnesselspülung gegen Haarausfall

Jeden 2 Tag mit einer Brennnesselabkochung

die Haare waschen: Nehmen Sie

dazu eine Hand voll Brennessel auf je

einen halben Liter Essig und Wasser, dann

5 Minuten köcheln lassen.

Ringelblumenblüten gegen Schuppen

Hilfe bei trockener Kopfhaut und Schuppen

bieten Ringelblumenblüten. Blüten

klein schneiden und ca. 10 Minuten aufkochen

lassen. Danach ein paar Stunden

ziehen lassen. Der Absud aus den Blüten

ist gut, wenn man unter schuppigem

und trockenem Haarboden leidet. Ringelblumentee

macht als Gesichtswasser die

Haut klar und frisch. Der Sud eignet sich

auch hervorragend für Kompressen und

Umschläge bei schlecht heilenden Wunden

und Abszessen, da die Gewebeneubildung

unterstützt wird.

Majoranspülung bei Haarausfall

Aus Majoran kann man ein kräftigendes

und bei Haarausfall günstiges Haartonikum

zubereiten. Aus Majorankraut einen

Absud herstellen und die Haare damit

spülen.

Haarwasser

Kräuter für dichtes, glänzendes Haar

Gesunde Haare und gesunde Kopfhaut

gehören zusammen. Zerkleinern Sie

Brennnesseln (Kraut und Wurzeln),

Birkenblätter, Klettenwurzel und Rosmarinnadeln

und geben Sie alles in ein Glas.

In den Wintermonaten kann man die

Pflanzen in getrockneter Form verwenden.

Mit 45% Korn bedecken und mindestens

6 Wochen stehen lassen. Den Ansatz filtrieren

und das Filtrat mit der gleichen

Menge Rosenwasser verdünnen.

Das Haarwasser 3 Minuten in die Kopfhaut

einmassieren. Eventuell kann man

es morgens und abends anwenden.

Helfer aus dem Pflanzenreich kräftigen das Haar.

Natürliche Öl-Haarpackung

Öl dringt nach dem Haarewaschen tief in

die Haarstruktur ein. Es besitzt die

Fähigkeit, sich wie ein schützender Film

um die Haare zu legen und schenkt

Geschmeidigkeit.

Pflege für lockiges, unkämmbares Haar

30ml Jojobaöl, 30ml Rizinusöl, 8 Tropfen

ätherisches Rosenholzöl und 20 Tropfen

ätherisches Sandelholzöl mischen und in

eine Flasche abfüllen. Die Ölmischung von

den Spitzen bis zum Haarboden ins

feuchte Haar geben. 2/2 Stunde einwirken

lassen und auswaschen. Die Haare

werden besser kämmbar und weicher.

Ölmischung für trockene Kopfhaut und

spröde Haare

30ml Arganöl und je 20 Tropfen Zedernöl,

Rosmarinöl, Zitronenöl, Ylang-Ylangöl

Alle Zutaten gründlich mischen und in

einer Flasche kühl aufbewahren. Vor

Gebrauch gut aufschütteln. Bei der

Haarwäsche einige Tropfen der Ölmischung

auf die Handfläche verteilen

und am Kopf einmassieren, das verhindert

die Austrocknung des Haares und der

Kopfhaut.

Spülung bei glanzlosen Haaren

Nach dem Waschen Haare ausspülen und

dann mit einer Mischung aus Mineralwasser

und Zitronensaft (pro Flasche etwa

eine halbe Zitrone) übergießen. Nicht ausspülen.

Der saure Saft schließt den

Haarschaft und macht ihn glatt.

Gereizte Kopfhaut

Trocken und schuppig

Hilfe bei trockener Kopfhaut und Schuppen

bieten Ringelblumenblüten. Blüten

klein schneiden und ca. 10 Minuten aufkochen

lassen. Danach ein paar Stunden

ziehen lassen. Der Absud aus den Blüten

ist gut, wenn man unter schuppigem

und trockenem Haarboden leidet. Ringelblumentee

macht als Gesichtswasser die

Haut klar und frisch. Der Sud eignet sich

auch hervorragend für Kompressen und

Umschläge bei schlecht heilenden Wunden

und Abszessen, da die Gewebeneubildung

unterstützt wird.

Phyto-Spülungen

Die PHYTO®-Spülungen der Firma Lierac

pflegen mit natürlichen Wirkstoffen,

feinsten Ölen und wirksamen Pflanzen.

Tipp: Haarpflegemittel von innen!

Wir führen Kapseln auf rein natürlicher

Basis für dichtes Haar und kräftigen Haarwuchs

bei vermehrtem Haarausfall, dünnem

und angegriffenem Haar.

15


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Trainerin: Andrea Rainer

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18.Februar-18. März

Trainerin: Mag. Ursula Thalhammer

0664/4221508 uthalhammer@yahoo.com

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Donnerstags 8:15-9:15, 13:30-14:30 Uhr

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18:00-18:50 Uhr Anfänger

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21.Jänner-25.Februar

4.März-8.April

Trainerin: Frau Angelika Kail

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Termine: 0662/825454 Termine: 0662/825454

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